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#####EOF##### fm4.ORF.at / Soundpark
3.04.20193GUN
Ein Musiker aus Berlin zwischen 70er Retro-Sound, aktuellem Pop/Rock und Filmmusik.
3.04.2019Mitch von Monaco
| pop
Ein Solo-Musiker aus München schreibt deutschsprachige Songs zwischen Jetset und Nonkonformismus.
2.04.2019nagutoke
Ein Singer/Songwriter aus Wien macht Songs mit elektronischer Verstärkung.
2.04.2019Corbusier
Ein House-Produzent aus München mit ein paar neuen Tracks.
2.04.2019An Exciting Kind Of Average
Ein Gitarrist, Produzent und Rapper aus Brasilien, der jetzt in Wien wohnt.
1.04.2019Joey Green Band
rock | pop
Ein US-amerikanischer Sänger in Wien und seine Band konzentrieren sich nach diversen Cover-Projekten jetzt ganz auf eigene Songs.
31.03.2019Hanzo & Yaman
Zwei Wiener Prouzenten, die sich den tanzbaren Beats verschrieben haben - hier jetzt ihr Dero & Klumzy Remix!
30.03.2019Mark Wink
pop | rock
Ein Producer und Songwriter aus Wien, der sich gnadenlos eine Musikrichtungen und Thematik nach der anderen vornimmt.
30.03.2019skofi
Eine Wiener Sängerin und Produzentin, die seit jungen Jahren ihre eigenen Songs schreibt und spielt.
29.03.2019Äffchen & Craigs
Zitat: Äffchen & Craigs sind Stephan Roiss & Christoph Stadler & ein bisschen auch Stephan Blumenschein. Dialektrap & Drumbeats auf elektronischem Fett & ein bisschen auch witzige Stromgitarre.
29.03.2019You and the Whose Armies
rock | pop
Diese aus vier Wahlwienern bestehende Band macht laut eigenen Angaben "(un)erhrlichen Rushrock". Hier zwei neue Stücke!
29.03.2019Paramedique
Zwei Musiker aus Bayern reisen mit verträumten Synthie-Melodien in "ferne Galaxien".
28.03.2019Novi Sad
pop | rock
Diese Wiener Band ist schon seit mehr als 25 Jahren aktiv, spielt in fünf- bis siebenköpfiger Besetzung und hat kürzlich ihr zehntes Album veröffentlicht.
28.03.2019Pablo Frucado
Dieser Wiener Musiker hat mit seiner Band und einem Sänger aus Cape Town einen ersten Song aufgenommen.
28.03.2019Nikolaus Bernstein
Ein Dero & Klumzy Remix für unseren FM4 Remix Contest!
28.03.2019Robert The Hero
Ein Wiener HipHop-Produzent hat einen Song seiner Band Swankster geremixt.
27.03.2019MoesWanted
Ein Song eines Frauenelder Solomusikers von seiner neuen EP Lionroots!
27.03.2019SILENT SIDES
pop
Das Studioprojekt eines Innsbrucker Musikers zwischen Blues und Jazz. Update!
26.03.2019BLASTIKKA
pop | rock
Melancholische Popsongs mit elektronischer Verstärkung von einem Grazer Duo.
26.03.2019MadLane
Eine umtriebige Rapperin und Produzentin aus Wien 23 mit neuem Song.
#####EOF##### FM4 Sound Selection - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Sound Selection

Spiellisten für immer aktuelles Hörvergnügen, ob für den gemütlichen Sonntag am Sofa oder die Fahrt aufs Land oder zum Festival mit FreundInnen!

Die FM4 Sound Selection ist die neue Musiksendung auf FM4 und sie kommt in 2 Geschmacksrichtungen:

Sound Selection Fresh - Donnerstagfrüh von 03:00-04:00

Sound Selection Sunny - Donnerstagfrüh von 04:00-05:00

FM4 Sound Selection FRESH umfasst von der FM4-Musikredaktion ausgewählte Neuheiten von Indierock bis HipHop, von Cloudrap bis Electronica, von österreichischen Acts bis zu internationalen Stars.

In der FM4 Sound Selection SUNNY finden sich die bunte Musikmischung der beliebten Sonntagvormittagssendung FM4 Sunny Side Up mit John Megill: von zurückgelehntem Latinsound über lässige Soul-Fundstücke bis hin zu gut aufgelegtem Easy Listening.

Die Sendungen kann man 7 Tage lang via FM4 Player anhören. Danach werden die Songs in die Spiellisten „FM4 Sound Selection SUNNY“ und „FM4 Sound Selection FRESH“ auf den Streaming Services von FM4 integriert.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 La Boum de Luxe - fm4.ORF.at Radio
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FM4 La Boum de Luxe

Wenn ihr nicht in den Club kommt, kommt der Club zu euch.

Neun Stunden im Geiste der elektronischen Musikkultur. Hier wird nicht über eine Szene gesprochen, hier spricht die Szene selbst. Und legt vor allem selber auf. Von deepstem House zu gebrochenstem Breakcore, von minimalem Techno zu maximalem Booty Funk, von krumm & krass zu soulful & nice. Gepfeffert mit lustigen Jingles und launigen Moderationen.

Einmal im Monat übernehmen die international erfolgreichen Wiener Produzenten und Drum’n‘ Bass-Spezialisten Camo & Krooked die Turntables im DJ-Studio und präsentieren ihre aktuellen Lieblingstunes.

Mit den Resident-DJs Joyce Muniz, Slack Hippy, Erdem Tunakan, Soulglo, Atomique und Glow. Und den Hosts Patrick Pulsinger, Natalie Brunner, Joja, Heinz Reich und Sebastian Schlachter.

Aktuell:

#####EOF##### Der Stummfilm "Die Kinder der Toten" bringt Untote in die Steiermark - fm4.ORF.at
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Filmstills aus "Die Kinder der Toten"

Stadtkino Filmverleih

Der Stummfilm „Die Kinder der Toten“ bringt Untote in die Steiermark

Das New Yorker Nature Theater of Oklahoma hat mit hundert Freiwilligen in der Obersteiermark Elfriede Jelineks „Gespensterroman“ in einen Stummfilm verwandelt. Das Ergebnis ist ein höchst extravaganter, grandioser Film, in dem der Heimatbegriff mit dem Schnitzelklopfer bearbeitet wird.

Von Maria Motter

„Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie etwas so Irres gesehen. Etwas so Narrisches“. Das schreibt der Grazer Autor Clemens Setz und ich kann bei jedem seiner Sätze nur nicken und kapitulieren. Meisterhaft beschreibt er, was beim Anschauen von „Die Kinder der Toten“ mit einem vor sich gehen kann. Vor dem Stummfilm „Die Kinder der Toten“ selbst muss man jedoch nicht kapitulieren.

Mit 666 Rollen Super-8-Film ist das New Yorker Nature Theater of Oklahoma angetreten, Motive und Handlungsstränge des 666 Seiten umfassenden Romans „Die Kinder der Toten“ von Elfriede Jelinek in der Obersteiermark mit Freiwilligen zu verfilmen. Gestartet ist das auf den ersten Blick größenwahnsinnige Unternehmen als Projekt des steirischen herbst.

Über die Dreharbeiten zu „Die Kinder der Toten“ im Rahmen des steirischen herbst kann man hier und hier lesen.

Ulrich Seidl hat mit seiner Filmproduktion die Fertigstellung getragen. Auf der Berlinale hatte „Die Kinder der Toten“ Premiere, bekam dort einen Kritikerpreis und in Graz fand die Österreich-Premiere im Rahmen der Diagonale statt. Elfriede Jelinek, selbst eine Filmliebhaberin, die auch auf ihrer Website immer wieder über Filme schreibt, hat das Projekt von Anfang an gewollt. Es ist ein lustiger Twist, dass sie selbst Twin Peaks und den Low-Budget-Film „Carnival of the Souls“ als Inspirationsquellen für ihren Roman nennt.

Filmstills aus "Die Kinder der Toten"

Stadtkino Filmverleih

Verdrängte Geschichte

Worum geht’s? Mit einem Bus TouristInnen kommen Untote in die Obersteiermark. Jelinek bezieht sich auf die verdrängte Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Sie bezeichnet ihren Roman als „Gespensterroman“. Im Film des Nature Theater of Oklahoma kollidiert jetzt die Vergangenheit mit der Gegenwart. Aus einer Nebelwand formt sich eine Herde Vieh. Der Reisebus verunglückt und die Untoten, die nicht mit Zombies gleichzusetzen sind, sondern die aussehen wie Lebende und selbst nicht wissen, dass sie tot sind, fallen in das örtliche Wirtshaus ein. Auch syrische Geflüchtete sind unter den Fremden, die es in diese Provinz geschleudert hat: Die SyrerInnen sind Dichter und als solche „supersensibel für menschliches Leid“, heißt es an einer Stelle. Das ist bitterböse und zugleich auch lustig. Sogar der Schmäh einer Verwechslung von „Styria“ mit „Syria“ geht sich hier aus.

Das Nature Theater of Oklahoma

Das Nature Theater of Oklahoma zählt zu den bekanntesten Off-Off-Broadway-Truppen. Das heißt, das Nature Theater of Oklahoma macht Stücke, die vor Charme und schonungslosem Humor sprühen, dabei hinreißend aus dem Leben erzählen. Für ihre Serie „Life And Times“ stellten Kelly Copper und Pavol Liska KollegInnen die Frage: „Can you tell me the story of your life?“. Episode 7 ist ein Schwarz-weiß-Film, gedreht wie ein Hollywood-Klassiker, und eine emotionale Achterbahnfahrt durch das Privatleben der DarstellerInnen.

Das Nature Theater of Oklahoma erklärt sich in seinen Arbeiten nicht als das Gute schlechthin. Es geht in der Kunst darum, frei zu bleiben und nicht zuletzt um Provokation und um kontroversielle Herangehensweisen – selbst, wenn man als KünstlerIn damit die eigene Würde aufs Spiel setze, sagt Pavol Liska vom Nature Theater of Oklahoma.

Pavol Liska und Kelly Copper vom Nature Theater of Oklahoma

Maria Motter

Pavol Liska und Kelly Copper vom Nature Theater of Oklahoma

Jelinek als Stummfilm ist faszinierend

Wie Elfriede Jelineks Text in einem Stummfilm umgesetzt wird und wie sehr das Nature Theater of Oklahoma diesen unglaublich komplizierten, ja teilweise auch bewusst anstrengenden Wortwitz ins Filmische übersetzt hat, ist faszinierend anzuschauen. Dabei können Kelly Copper und Pavol Liska kein Deutsch und eine vollständige englischsprachige Übersetzung des Romans „Die Kinder der Toten“ lag zu Beginn der Arbeit am Film nicht vor. Darum ließen sich die beiden die Geschichten des Romans von jenen erzählen, die das Buch gelesen haben.

Und zugegeben: Man kann nicht Wochen, sondern Monate mit der Lektüre des Werks zubringen. Im Rahmen des steirischen herbst 2017 konnte sich jede und jeder an einer öffentlichen Lesung des Romans beteiligen. Und unweit jenes Waggons, in dem gelesen wurde, fanden auch Dreharbeiten statt. Dass das Ergebnis kein Trash, sondern ein hochwertiges B-Movie geworden ist, liegt an dem aufrichtigen Engagement aller Beteiligten und an der Art und Weise, wie Kelly Copper und Pavol Liska die Welt und ihre Menschen umarmen.

„Die Kinder der Toten“ startet am 5. April in den österreichischen Kinos

Wenn in „Die Kinder der Toten“ der Heimatbegriff mit dem Schnitzelklopfer bearbeitet wird, sich die Gesellschaft im Wirtshaus die Forellen um die Wangen schlägt und die Palatschinken in Gesichtern gar gruselig festkleben, dann erreicht diese Groteske in etlichen Momenten doch eine Ernsthaftigkeit. Gespielt wird mit österreichischen Klischees und mit Hausmannskost. Und in gar entrückten Szenen, nach Verfolgungsjagden auf Wiesen den Berg hinauf, offenbart sich die große Liebe zum Kino. Surreale Szenen wurden perfekt umgesetzt. Die verdrängte nationalsozialistische Vergangenheit hält mit einer Straßenparade der Untoten wieder Einzug. „Ein Mordsrummel!“, liest man in einem Insert. Ein Mordsrummel ist dieser Film.

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Aktuell:

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Ausland

Das britische Unterhaus hat für eine Verschiebung des Brexit gestimmt, um einen EU-Austritt ohne Abkommen zu verhindern. Die Vorlage passierte das Unterhaus am späten Abend mit einer Mehrheit von nur einer Stimme: 313 Abgeordnete votierten für die Gesetzesvorlage, 312 dagegen. Der Text soll heute dem britischen Oberhaus vorgelegt werden.

Das Gesetz würde die Regierung verpflichten, sich bei der EU für einen erneuten Aufschub des Brexit über den 12. April hinaus einzusetzen. Premierministerin Theresa May hatte bereits am Dienstag angekündigt, dies tun zu wollen.

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu schließen. Das wäre „für niemanden gut“, sagte der Linkspolitiker gestern vor der Presse.

Trump hatte wiederholt mit einer ganzen oder teilweisen Sperrung der Grenze gedroht. Er wirft Mexiko vor, Migrantinnen und Migranten nicht wirksam genug vom Grenzübertritt in die USA abzuhalten.

Lopez Obrador sagte, seine Regierung stehe in „sehr gutem Kontakt“ mit den USA in der Grenz- und Migrationspolitik. „Wir helfen, und wir werden weiterhin helfen, um einen Konflikt zu vermeiden.“ Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard hatte am Dienstag erklärt, US-Außenminister Mike Pompeo habe ihm gesagt, die USA würden trotz Trumps Drohungen die Grenze nicht schließen.

Täglich passieren Waren im Wert von 1,7 Milliarden Dollar (1,52 Mrd. Euro) und Hunderttausende Menschen die Grenze. Vergangene Woche hatten sich dort lange Schlangen gebildet, nachdem die Trump-Regierung den Grenzschutz verstärkt hatte. Trotz Wartezeiten von bis zu acht Stunden sagte Lopez Obrador, es gebe keine „größeren Probleme“.

Für die Verbalattacken während seines Wien-Besuchs muss der tschechische Präsident Milos Zeman nun auch Kritik von seinem eigenen Außenminister Tomas Petricek einstecken. „Es ist nicht notwendig, Politiker von Nachbarstaaten zu bewerten“, mahnte Petricek gestern auf Twitter. Vertreter Tschechiens hätten vielmehr die Aufgabe, „die Beziehungen zu unseren Nachbarn zu entwickeln“.

Zeman hatte am Dienstagabend bei einem Treffen mit Auslandstschechinnen und -tschechen in der tschechischen Botschaft unter anderem den anwesenden Wiener Ex-Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) scharf angegriffen. Er monierte, dass die Stadt Wien der tschechischen Komensky-Schule während Häupls 24-jähriger Amtszeit „nicht einmal einen Schilling“ gegeben habe. Zeman zeigte sich weiters erfreut, dass die Grünen nicht mehr in den Parlamenten Österreichs und Tschechiens säßen, weil es nun bei Verkehrsprojekten „eine etwas einfachere Situation“ gebe.

Botschafterin sieht Missverständnis

Petricek trat Zeman laut einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK auch inhaltlich entgegen und sprach von „außerordentlichen Beziehungen“ zwischen der tschechischen und österreichischen Hauptstadt. „Wien hat die Komensky-Schule mit einer Million Euro unterstützt. Wir danken der Stadt dafür“, twitterte der Außenminister.

Aus dem tschechischen Präsidentenamt hieß es daraufhin, dass Zeman seine Informationen über die Schulfinanzierung von der tschechischen Botschafterin Ivana Cervenkova erhalten habe. Cervenkova sprach von einem Missverständnis. Sie habe gesagt, dass die Schule keine regelmäßigen Subventionen erhalte. Ihre Worte seien aus dem Kontext genommen worden.

Tschechische Oppositionelle zeigten sich empört über die Aussagen Zemans im Rahmen seines offiziellen Besuchs, bei dem er Bundespräsident Alexander Van der Bellen traf.

Der Streit um die Veröffentlichung des Berichts von Russland-Sonderermittler Robert Mueller in den USA geht weiter: Der von den Demokraten dominierte Justizausschuss des Abgeordnetenhaus hat gestern mehrheitlich für die komplette Vorlage des Berichtes an den Kongress gestimmt – also die Vorlage aller der knapp 400 Seiten sowie ohne maßgebliche Schwärzungen im Text.

Mit dem Beschluss kann der Ausschuss das Ministerium nach Darstellung von Vorsitzendem Jerry Nadler zur Vorlage zwingen. Allerdings solle das Justizministerium erst die Gelegenheit bekommen, seine bisherige Haltung zu überdenken. Mit dem Beschluss soll ebenfalls die Vorlage von Material von mehreren Personen aus dem Trump-Umfeld erzwungen werden, unter anderem seiner früheren Kommunikationschefin Hope Hicks.

Trump sieht sich entlastet

Der von US-Präsident Donald Trump inmitten der Mueller-Untersuchungen ernannte Justizminister William Barr hatte erklärt, er wolle den Bericht erst etwa Mitte April vorlegen. Eine Passage müsse aus gesetzlichen Gründen geschwärzt werden. Die Demokraten gehen aber davon aus, dass die Parlamentarier im Zuge ihrer Aufsichtspflicht über die Regierungsgeschäfte ein Recht haben, den ganzen Report zu sehen.

Nach dem Abschluss der Untersuchungen Muellers hatte Barr eine kurze Zusammenfassung veröffentlicht. Darin heißt es, der Sonderermittler habe keine Beweise für eine Zusammenarbeit des Trump-Lagers im Wahlkampf 2016 mit russischen Stellen finden können. Er legte sich bei der Frage, ob Trump sich der Justizbeeinflussung schuldig gemacht hatte, als er FBI-Chef James Comey entließ, nicht fest.

Trump hatte erklärt, er betrachte das als „komplette Entlastung“. Er hatte auch erklärt, er habe nichts dagegen, den Bericht komplett zu veröffentlichen. Von dieser Position rückte er inzwischen ab.

Inland

Für E-Scooter werden künftig österreichweit die gleichen Regelungen gelten wie für Fahrräder. Um österreichweit einheitliche Regeln für E-Scooter sicherzustellen, wird in die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein neuer Paragraf 88b „Rollerfahren“ eingefügt. Der Verkehrsausschuss des Nationalrats billigte gestern einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Wer mit dem Roller fährt, muss das künftig auf dem Radweg tun, Gehsteige sind tabu. Allerdings können die zuständigen Behörden einzelne Gehsteige für Klein- und Miniroller mit maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h per Verordnung freigeben. In diesem Fall gilt Schrittgeschwindigkeit. Der Beschluss im Ausschuss fiel mit den Stimmen der Koalitionsparteien und NEOS, für die SPÖ sind noch einige Fragen offen, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auf E-Rollern künftig verboten, das Alkohollimit liegt – wie für Radfahrerinnen und Radfahrer – bei 0,8 Promille. Überdies müssen E-Scooter mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern bzw. Rückstrahlfolien ausgestattet sein. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sind auch Vorder- und Rücklicht verpflichtend.

Das umstrittene kroatische Gedenktreffen am Loibacher Feld bei Bleiburg (Kärnten) soll ungeachtet der Kritik der Kärntner Kirche „im gleichen Format“ wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Geplant sei auch eine Heilige Messe, teilte der Vorsitzende des „Bleiburger Ehrenzugs“, Vice Vukojevic, gestern nach einem Treffen mit der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic in Zagreb mit.

Die Diözese Gurk-Klagenfurt hatte dem Treffen, bei dem offiziell des Massakers an Ustascha-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird, heuer nicht ihren Sanktus erteilt. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger betont, dass das Gesamterscheinungsbild der Veranstaltung dem Ansehen der katholischen Kirche schade und dazu angetan sei, „der katholischen Kirche in Kärnten im Falle einer Erlaubnis der Liturgiefeier zu Recht zu unterstellen, sie würde die Instrumentalisierung eines Gottesdienstes zu politischen Manifestationen dulden und die entsprechende Distanz zu faschistischem Gedankengut vermissen lassen“.

Veranstalter: Keine Behördenerlaubnis nötig

Der Generalsekretär des Ehrenzuges, Thomas Baumgartner, betonte, dass es für die Messe keine Erlaubnis der österreichischen Behörden brauche. Die Veranstaltung finde nämlich auf Privatgrund statt, der dem Ehrenzug gehöre. Zugleich verwies er auf das seit März geltende Verbot von Ustascha-Symbolen in Österreich. „Ich hoffe, dass jeder, der kommt, sich an das Gesetz halten wird und keine Probleme machen wird, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.“

In Kroatien wurde die Entscheidung mit Empörung quittiert, die katholische Bischofskonferenz warf der Kärntner Kirche „Respektlosigkeit gegenüber den Opfern“ vor. Vukojevic sagte nun, dass die für 18. Mai geplante Veranstaltung „so aussehen wird wie in den vergangenen Jahren“. Zu Mittag werde eine Messe beginnen, ab 11.00 Uhr werde es eine Prozession vom Friedhof Loibach zum Loibacher Feld geben. Politische Ansprachen werde es keine geben.

Für den laufenden Untersuchungsausschuss über die politische Einflussnahme auf das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT-U-Ausschuss) ist für die Fraktionen gestern auch die weitere Zeugenliste auf der Agenda gestanden. APA-Angaben zufolge wurden 26 Ladungen fixiert.

Unter den Auskunftspersonen finden sich Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Ex-SPÖ-Kanzler Werner Faymann. Mehrere Personen werden zum wiederholten Mal in den Ausschuss gebeten, darunter BVT-Chef Peter Gridling, der bereits zum dritten Mal aussagen soll. Seine Befragung bildet mit der zweiten von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) – derzeitiger Stand – den Abschluss der Anhörungen am 27. Juni.

Sobotka, vor seiner Tätigkeit im Nationalratspräsidium Innenminister, ist auch bei der ersten Sitzung nach Abhaken der Tierschützer-Causa am 7. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Damit ist er der einzige Koalitionspolitiker, der in der Intensivphase des Europawahlkampfs in den Ausschuss gebeten wird. Ansonsten finden sich an Politikern in dieser Periode nur noch die von der Koalition gewünschten SPÖ-Repräsentanten Faymann und Heidrun Silhavy, dereinst SPÖ-Kurzzeitministerin, Staatssekretärin und Abgeordnete.

Zurück zum Ausgangsthema

Den Mai dominiert inhaltlich dann wieder das Ausgangsthema des Ausschusses, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), von dem zahlreiche ehemalige bzw. noch aktuelle Mitarbeiter erscheinen werden. Dazu zählt neben Gridling und seinem Vize Dominik Fasching etwa der frühere Spionage-Chef P., von dem man sich im BVT mittlerweile getrennt hat. Auch Martin W., der zumindest von NEOS als Autor des ominösen Belastungspapiers, das die Affäre ausgelöst hat, vermutet wird, muss wieder kommen.

Den Postenschacher-Vorwürfen die ÖVP betreffend geschuldet sind etliche Ladungen aus dem Umfeld der Volkspartei. Zentral ist da wohl die Befragung von Michael Kloibmüller, der gleich mehreren Innenministern als Kabinettschef gedient hat. Er ist bereits am 8. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Drei Wochen später ist ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior an der Reihe. Die frühere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wird den Ausschuss Anfang Juni beehren – übrigens am selben Tag wie Wiens Polizeichef Georg Pürstl.

Auch FPÖ-Chef Strache kommt um einen Auftritt nicht herum. Er wird wegen der Abhöraffäre befragt. Der Vizekanzler hatte ja wegen eines Kabels vermutet, in seinem neuen Büro belauscht zu werden. Dieser Verdacht hatte sich damals nicht erhärtet.

Amon nicht auf Ladungsliste

Nicht zu den geladenen Personen zählt nach derzeitigem Stand ÖVP-Fraktionschef Werner Amon, auch wenn NEOS und Jetzt darauf gedrängt hatten. Die SPÖ hatte hier eine Ladung mit der Koalition blockiert, weil sie von Revanchegelüsten ausgegangen war. Tatsächlich hatte Amon, der mit P. befreundet ist und immer wieder einmal in den Akten vorkommen soll, bereits mit der Ladung von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper oder Jetzt-Fraktionschef Peter Pilz gedroht.

Die Causa um die rechtsextremen Identitären sorgt für Störungen in der bisher nach außen getragenen Harmonie der Koalition: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pochte gestern erneut auf eine klare Abgrenzung von den Identitären. Auch Kabinettsmitarbeiter dürften aus seiner Sicht nicht bei der Gruppe aktiv sein, stellte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar.

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EU

Rumäniens oberstes Gericht hat gestern die Reise- und sonstigen Freiheitsbeschränkungen für Laura Kövesi aufgehoben. Kövesi, Favoritin des EU-Parlaments für den Chefposten der geplanten EU-Staatsanwaltschaft, war am vergangenen Freitag in Rumänien von einer Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft unter Polizeiaufsicht gestellt worden.

Diese neue, regierungstreue Spezialeinheit ermittelt seit Wochen wegen Korruptionsvorwürfen gegen Kövesi – aufgrund von Aussagen eines nach Serbien geflohenen regierungsnahen Ex-Parlamentariers, der selbst im Visier der Justiz steht. Kövesi musste sich regelmäßig bei der Polizei melden. Zudem durfte sie das Land nicht ohne Genehmigung des Staatsanwalts verlassen. Dagegen hatte Kövesi vor dem obersten Gericht geklagt.

Europaparlament hält an Kövesi fest

Das Europaparlament hielt indes an Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel. Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an.

Warnung vor Amnestie für korrupte Politiker

Die EU-Kommission warnte die rumänische Regierung indes dringend vor weiterem Druck auf die Justiz und droht mit Gegenmaßnahmen. Das gelte insbesondere, wenn die Regierung eine „de facto Straffreiheit für hohe Amtsträger schafft, die wegen Korruption verurteilt sind“, sagte Vizepräsident Frans Timmermans in Brüssel. „Ein solcher Schritt würde die Kommission zwingen, schnell zu handeln.“

Kövesi war von 2013 bis Juli 2018 Chefin der Antikorruptionseinheit der rumänischen Staatsanwaltschaft (DNA). Sie wurde auf Betreiben der sozialliberalen Regierung vorzeitig entlassen. Derzeit verhandeln EU-Parlament und der Europäische Rat über die Besetzung des Chefpostens für die EU-Staatsanwaltschaft, die ab 2020 arbeiten soll.

Sport

Red Bull Salzburg hat gestern mühelos das Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Regionalligisten GAK mit 6:0 (4:0). Die Tore erzielten Munas Dabbur (6., 26.), Hannes Wolf (13., 66.), Takumi Minamino (45.) und Patson Daka (92.). Als Gegner wartet am 1. Mai in Wien Rapid, die Wiener setzten sich gegen den LASK mit 4:3 nach Elferschießen durch.

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Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen gestrigen Tag im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

Pele hatte in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch gestern, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

Wirtschaft

Der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn soll Medienberichten zufolge in Japan erneut festgenommen werden. Staatsanwälte hätten sich heute (Ortszeit) zum Haus des Automanagers in Tokio begeben, berichtete unter anderem der Fernsehsender NHK. Zuvor hatten Medien berichtet, dem 65-Jährigen drohe wegen neuer Vorwürfe eine Ausweitung der Anklage.

Der wegen Finanzdelikten angeklagte Ghosn war Anfang März nach mehr als 100 Tagen gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Bei den neuen Vorwürfen soll es um den Verdacht der schweren Untreue gehen: Laut der Nachrichtenagentur Jiji Press soll der Automanager zwischen 2012 und 2018 Gelder von Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Mrd. Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. In Österreich gab es als Ergebnis der Ermittlungen Steuernachforderungen von 2,4 Mio. Euro, wie aus dem Finanzministerium zu erfahren war.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter der ORF und der „Falter“ aus Österreich, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Weltweit waren dadurch Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten.

Panama-Papers: Drei Jahre danach

Vor drei Jahren enthüllten die Panama-Papers, wie Superreiche aus aller Welt ihr Vermögen vor den Steuerbehörden versteckt haben. Doch was haben die darauf folgenden Ermittlungen ergeben?

In Österreich trat der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg zurück. Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

54 Fälle mit Österreich-Bezug

Die österreichische Finanz habe im Zusammenhang mit den Panama-Papers 54 Fälle mit Österreich-Bezug herausgefiltert, sagte der Leiter der Abteilung Betrugsbekämpfung im Finanzministerium, Herwig Heller, gegenüber Ö1. „Aus 15 Fällen haben wir ein Mehrergebnis von 2,4 Millionen bei den Panama Papers erzielt.“

Audio dazu in oe1.ORF.at

Darüber hinaus habe die Finanzmarktaufsicht Strafen gegen die Hypobank Vorarlberg und Raiffeisen International verhängt. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass Raiffeisen 2,8 Mio. Euro Strafe zahlen soll und die Hypo 400.000, weil sie laut FMA ihre Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung verletzt haben sollen, indem sie etwa die Identität ihrer Kunden nicht ausreichend geprüft haben – bei Raiffeisen war es u. a. der ukfrainische Präsident Petro Poroschenko. Die beiden Banken haben gegen die Strafbescheide berufen.

Josef Fiala, kaufmännischer Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, ist neuer Finanzvorstand der ASFINAG. Der Aufsichtsrat hat ihn einstimmig zum Nachfolger des im Jänner zurückgetretenen Vorstandes Klaus Schierhackl bestellt, gab das Unternehmen gestern bekannt. Damit ist das neue ÖVP-FPÖ-Führungsduo für die nächsten fünf Jahre komplett. Auf dem FPÖ-Ticket zog bereits Hartwig Hufnagl als Betriebsvorstand ein.

Der frühere Vizekabinettschef von FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer wurde Ende Jänner zum Nachfolger der SPÖ-nahen ASFINAG-Vorständin Karin Zipperer bestellt. Sie hatte im November ihren Rücktritt erklärt. Im Jänner räumte dann auch der ÖVP-nahe Schierhackl seinen Posten.

Auf dem ÖVP-Ticket avancierte jetzt Fiala zum neuen Finanzvorstand. Der 1962 geborene Jurist war früher Versicherungsmanager. Im März 2008 übernahm er die Geschäftsführung der ASFINAG Maut Service GmbH, im Juli 2010 wurde er Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH und war dort für kaufmännische Belange zuständig. In seiner neuen Funktion verantwortet er primär sämtliche Belange des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Mautwesens.

Chronik

Die in einen Hochschulbestechungsskandal verwickelten US-Schauspielerinnen Lori Loughlin (54, „Full House“) und Felicity Huffman (56, „Desperate Housewives“) sind gestern in dem Fall vor Gericht erschienen.

Loughlin wirkte Medienberichten zufolge gut gelaunt und gab auch Autogramme, bevor sie heute das Gerichtsgebäude in Boston betrat. Auch ihr Ehemann, der Modedesigner Mossimo Giannulli, sowie ein Dutzend weitere, mutmaßlich in den Skandal verwickelte Eltern waren Berichten zufolge anwesend.

Vorwurf: Unizugang für Kinder erkauft

In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Prominente ihren Kindern unrechtmäßigen Zugang zu Eliteuniversitäten erschlichen haben. Loughlin und Giannulli sollen 500.000 Dollar (446.000 Euro) gezahlt haben, um die beiden Töchter als vermeintliche Ruderinnen über das Sportteam an der renommierten USC-Universität in Kalifornien unterzubringen. Der Skandal mit insgesamt rund 50 Beschuldigten hat Elitehochschulen in den USA erschüttert, denen schon lange vorgeworfen wird, Kinder reicher Familien und Spender zu bevorzugen.

Ob es zu einem Gerichtsprozess kommt, ist derzeit unklar und hängt auch von einem möglichen Geständnis der Angeklagten ab. USC hatte unterdessen angekündigt, Zulassungen betroffener Studierender zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen. Yale hat einer betroffenen Studentin die Zulassung im Zuge des Skandals bereits entzogen.

Knapp einen Monat nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien will das ostafrikanische Land heute einen ersten Bericht zur Ursache des Unglücks veröffentlichen. Das sagte der Sprecher des äthiopischen Verkehrsministeriums, Mussie Yiheyis. Bei dem Absturz der Maschine am 10. März unweit von Addis Abeba waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Der vorläufige Untersuchungsbericht wird sich auf die Daten der Flugschreiber stützen. Diese waren kurz nach dem Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine von Experten in Frankreich ausgelesen worden. Die Blackboxes, die sich zur Unfalldiagnose an Bord aller größeren Verkehrsflugzeuge befinden, zeichnen alle Flugdaten sowie alle Stimmen und Geräusche im Cockpit auf.

Die äthiopische Regierung hatte zuvor bereits erklärt, dass der Absturz „klare Ähnlichkeiten“ mit dem Crash einer baugleichen Maschine in Indonesien im Oktober aufweise. Ermittlerinnen und Ermittler gingen bei jenem Absturz davon aus, dass eine eigens für die neue Flugzeugreihe 737 Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS ein wichtiger Auslöser des Unglücks gewesen sein könnte. Fachleute warten daher gespannt darauf, ob die erste Untersuchung des Absturzes in Äthiopien ebenfalls auf Probleme mit der Software schließen lässt.

Über Monate soll er Lebensmittel und Wasser seiner Kollegin heimtückisch mit einem Metall vergiftet haben, in der vergangenen Woche ist er festgenommen worden: Ein 34-Jähriger aus Berkeley (Kalifornien) muss sich nun wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergiftung verantworten, wie aus Polizeidokumenten des Sheriffs im Alameda County hervorgeht.

Wie unter anderem die „Washington Post“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, soll der Naturwissenschaftler die Mahlzeiten seiner Arbeitskollegin mit dem giftigen Metall Kadmium versetzt haben. Damit soll der Metallspezialist vor eineinhalb Jahren begonnen haben, fand die Polizei heraus. Das häufig in Batterien verwendete Kadmium ruft Magenschmerzen und Erbrechen hervor und kann unter anderem Nieren und Knochen stark schädigen.

Videoaufnahme überführte Mann

So soll sich auch das mutmaßliche Opfer seit längerer Zeit krank gefühlt und immer wieder einen merkwürdigen Geschmack in ihrem Essen und Wasser festgestellt haben, wie die „Washington Post“ weiter berichtet. Auch zwei ihrer Familienmitglieder seien erkrankt, nachdem sie aus einer Flasche des Opfers getrunken hatten.

Überwachungskameras in der Arbeit hätten schließlich zweimal aufgezeichnet, wie der mutmaßliche Täter das Getränk seiner Arbeitskollegin mit einer Substanz versetzt habe. Ein Test des Wassers habe die Substanz anschließend als Kadmium identifiziert.

Nach der Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ gestern gibt es keinen Sechser. Das bedeutet Doppeljackpot: Im Topf liegen knapp 1,6 Mio. Euro.

Die aktuellen Gewinnzahlen:

2 6 10 14 34 38/Zusatzzahl 28

Die aktuellen LottoPlus-Zahlen lauten:

5 9 16 25 30 42

Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

0 3 3 2 3 7

Alle Angaben ohne Gewähr

Kultur

IT

Bei Facebook hat es erneut eine Panne gegeben. Millionen von Nutzungsdaten waren öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen, wie die Cybersicherheitsfirma UpGuard gestern berichtete. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

Sobald Facebook Kenntnis von der Panne gehabt habe, habe der Konzern mit Amazon zusammengearbeitet, die Datensätze wieder herunterzuholen. Erst im März hatte das Soziale Netzwerk eine neue Datenpanne eingeräumt. Passwörter von Millionen Nutzerinnen und Nutzern waren für Angestellte des Unternehmens im Klartext zugänglich gewesen. Von einem Hackerangriff im September waren etwa 50 Millionen Nutzerinnen und Nutzer betroffen.

Science

Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy – und schreiben darüber in Sozialen Netzwerken. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe.

Wie das Fachmagazin „Science Advances“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, lassen sich Beben unter Zuhilfenahme von Twitter-Botschaften rund eine Minute schneller lokalisieren als bisher. In Zukunft könnte man auch die Stärke von Beben mittels Crowdsourcing genauer bestimmen.

Mehr dazu in science.ORF.at

Gesundheit

Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers in Omaha im Bundesstaat Nebraska sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

Matthew Eledge (links), seine Mutter Cecile Eledge (Mitte) , mit Baby Uma und Matthews Ehemann Elliot Dougherty (rechts)
AP/Ariel Panowicz

Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: „Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt.“ Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. „Sie hat alle Tests bestanden“, sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.

Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien „glücklich und gesund“. Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: „Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen.“ Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei „definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall“ gewesen.

#####EOF##### Der erste Trailer zu "Joker" mit Joaquin Phoenix ist da - fm4.ORF.at
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Joaquin Phoenix als Joker

Screenshot Trailer "Joker"

Der erste Trailer zu „Joker“ mit Joaquin Phoenix ist da

Die Origin-Story des Joker kommt dieses Jahr in die Kinos. Verkörpert wird der Super-Bösewicht diesmal von Joaquin Phoenix.

Von Jan Hestmann

Wie wurde Joker zu dem, den wir als den ultimativen Bösewicht aus den „Batman“-Filmen kennen? Das will der neue Film „Joker“ aufarbeiten, der dieses Jahr ins Kino kommen wird. Dahinter steht das Studio Warner Bros., das den Film aber nicht in sein DC Universum (zuletzt „Wonder Woman“, „Aquaman“) eingliedern wird. Stattdessen handelt es sich um eine eigenständige Origin-Story.

Dargestellt wird Joker von Joaquin Phoenix, den wir zuletzt im unkonventionellen Western „The Sisters Brothers“ auf der Leinwand gesehen haben. Unkonventionell, verglichen mit den letzten großen Comicverfilmungen, könnte auch dieser Film werden. Joaquin Phoenix selbst hat „Joker“ zuletzt als Low Budget Indiefilm bezeichnet. Für die Regie verantwortlich war „The Hangover“-Regisseur Todd Phillips.

Put on a happy face!

Das Erbe Heath Ledgers anzutreten, der den Joker in Christopher Nolans „The Dark Knight“ verkörperte, ist bestimmt keine leichte Angelegenheit. Zuletzt war die Figur Joker, dargestellt von Jared Leto, im missglückten Film „Suicide Squad“ auf der Leinwand zu sehen.

Man darf jedenfalls gespannt auf Joaquin Phoenix’ Performance sein. Der erste Trailer zu „Joker“ ist heute erschienen. Darin zu sehen ist der gescheiterte Standup-Comedian Arthur Fleck, der sich nach und nach zum gefürchtetsten Kriminellen in ganz Gotham City entwickelt. Die ersten Einblicke in „Joker“ sind jedenfalls vielversprechend und lassen die Vorfreude weiter steigen.

mehr Film:

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Wortlaut 2019

FM4

Das Thema von Wortlaut 2019 ist „privat“

Wortlaut, der FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb, geht in die nächste Runde. Schick uns Deine „private“ Kurzgeschichte bis 5. Mai 2019.

von Zita Bereuter

pri·vat

/privát/
Adjektiv

  • 1a.
    nur die eigene Person angehend, betreffend; persönlich
    „jemandes private Sphäre“
  • 1b.
    durch persönliche, vertraute Atmosphäre geprägt; familiären, zwanglosen Charakter aufweisend; ungezwungen, vertraut
    „eine Feier in privatem Kreis“
  • 2.
    nicht offiziell, nicht amtlich, nicht geschäftlich; außerdienstlich
    „um ein privates Gespräch bitten“
  • 3a.
    nicht für alle, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt; der Öffentlichkeit nicht zugänglich
    „ein privater Weg“
  • 3b.
    nicht von einer öffentlichen Institution, einer öffentlichen Körperschaft, Gesellschaft o. Ä. getragen, ausgehend, ihr nicht gehörend, nicht staatlich; einem Einzelnen gehörend, von ihm ausgehend, getragen
    „privates Eigentum“

Viel mehr haben wir vorerst „privat“ nicht hinzuzufügen. Jetzt liegt es an euch, Kurzgeschichten zu diesem Thema zu schreiben und sie uns zu schicken. Denn:

„Privat“ ist das Thema von Wortlaut 2019

Wir freuen uns auf eure Texte! Diese werden dann von einer redaktionellen Vorjury (die FM4 RedakteurInnen Zita Bereuter, Jenny Blochberger, Claudia Czesch, Ali Cem Deniz, Barbara Köppel, Conny Lee, Maria Motter, Martin Pieper, Lisa Schneider, Simon Welebil und Jürgen Lagger vom Luftschacht Verlag) mehrfach gelesen. Schließlich wählt die Vorjury die besten 20 Kurzgeschichten aus und gibt diese anonymisiert an die Hauptjury weiter.

Die Jury

Marc Elsberg (Autor)
Diana Köhle (Slamveranstalterin & -moderatorin)
Verena Rossbacher (Autorin)
Mercedes Spannagel (Wortlautgewinnerin 2018)
Daniel Wisser (Musiker und Autor)

Diese fünf - die übrigens ohne Honorar in der Jury sind - küren dann die Siegerin oder den Sieger und wählen zehn Texte aus, die im Herbst im Wortlaut-Buch veröffentlicht werden.

Wortlaut 2019 Flyer

Radio FM4

Die Preise

Platz 1: Euro 1.000
Platz 2: Euro 750
Platz 3: Euro 500

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

Außerdem für die zehn besten Texte

Wie funktioniert’s?

Wir suchen Kurzgeschichten, die exklusiv für Wortlaut geschrieben und noch unveröffentlicht sind. Keine handschriftlichen Texte, keine Lyrik, kein Drama.

Julius Meinl

WERBUNG

Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

Die Kurzgeschichte zum Thema „privat“ darf maximal acht Schreibmaschinenseiten (insgesamt max. 24.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) lang sein.

Schick uns deinen Text per Mail an wortlaut.fm4@orf.at. Einsendungen per Post werden aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt!

Ganz wichtig: Gib deinen vollständigen Namen, deine Telefonnummer und deine Wohnadresse bekannt.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 5. Mai 2019

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 19 findest du auch jederzeit unter fm4.orf.at/wortlaut.

Für detaillierte Informationen und häufig gestellte Fragen gibt es außerdem die Wortlaut 19 - FAQs - privat?

Aktuell:

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FM4 Morning Show

Getting up easy with good Music, Games and lots of fun. Und das zweisprachig!

Jeden Tag besser aufstehen! Mit unseren englisch-deutschen Moderations-Duos voller Schmäh, Charme und Talent zum Unsinn. Dazu gibt’s altes und neues aus der Welt des Pop und dem ganzem Rest, unterhaltsame Spiele mit Gewinn- und Beteiligungsmöglichkeit und die richtige musikalische Abwechslung. Das Morningshow-Breakfast für unsere Live-Gäste ist selbstverständlich all inclusive.

Täglich von 6 bis 10 Uhr

Mit den Hosts Stuart Freeman (UK), John Megill (CDN), Dave Dempsey (USA) und Julie McCarthy (IRL) und ihren CO-Hosts Barbara Köppel, Nina Hochrainer, Dalia Ahmed, Erika Koriska, Alex Augustin, Conny Lee, Roli Gratzer, Christoph Sepin, Paul Pant und Daniel Grabner.

Dazu News in Englisch zur vollen Stunde und deutschsprachige Schlagzeilen um Halb.

FM4 Morningshow

Radio FM4

Wir behaupten: Kein early adopting ohne FM4 Morningshow! Bloody beeindruckend, liebe listeners, isn’t it?

Aktuell:

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FM4 Frequenzen

Auf diesen Frequenzen kannst du Radio FM4 empfangen.

Sender Ort Frequenz
Wien
Wien 2 Himmelhof 91,0
Wien 1 Kahlenberg 103,8
Niederösterreich
Semmering Sonnwendstein 92,4
St. Pölten Jauerling 98,8
Weitra Wachberg 101,4
Burgenland
Rechnitz Hirschenstein 97,4
Oberösterreich
Windischgarsten Kleinerberg 102,1
Linz 1 Lichtenberg 104,0
Bad Ischl Katrin 105,1
Salzburg
S.Michael/Lungau Bärenkogel 96,9
Lend Luxkogel 97,7
Mauterndorf Großeck 98,5
Eben/Pongau Eben 98,6
Zell am See Lechnereck 101,9
Salzburg Gaisberg 104,6
Tirol
St. Anton Galzig 97,6
Landeck 1 Krahberg 98,4
Kufstein Kitzbüheler Horn 99,9
Hopfgarten Hohe Salve 100,3
Ehrwald Zugspitze 100,7
Lienz Rauchkofel 101,0
Innsbruck 1 Patscherkofel 101,4
Innsbruck 2 Seegrube 102,5
Vorarlberg
Bregenz 1 Pfänder 102,1
Feldkirch Vorderälpele 102,8
Steiermark
Rottenmann Sonnenberg 100,0
Neumarkt Kulmeralpe 100,3
Graz Schöckl 101,7
Bruck an der Mur Mugel 102,1
Schladming Hauser Kaibling 103,3
Kärnten
Wolfsberg Koralpe 102,3
Klagenfurt Dobratsch 102,9
Spittal an der Drau Goldeck 103,6
FM4 per Satellit
ASTRA 1H Transponder 115
Frequenz 12,66275 GHz
Polarisation Hor.
Symbolrate 22
FEC 5/6

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#####EOF##### Die nächste Welle an Nova Rock-Bands für 2019 ist da! - fm4.ORF.at
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Wolfmother

Wolfmother

festivalradio

Die nächste Welle an Nova Rock-Bands für 2019 ist da!

The Cure, Slipknot, Die Ärzte, Ferris MC, Wolfmother, Ministry, IDLES, Slash, Pussy Riot, Bonez Mc & Raf Camora und viele mehr

Das Nova Rock 2019 wird von 13. bis 16. Juni dauern, wird also wieder viertägig sein. Soviel wussten wir bereits, denn schließlich muss man ja Jahresurlaub eingeben, Uniprüfungen planen oder sonstige Vorbereitungen treffen, um als Fan von lauten Gitarren an diesem Wochenende in den Pannonia Fields in Nickelsdorf auch fix mit dabei sein zu können.

Novarock Crowd

Patrick Wally

So war das letztes Mal, just sayin

Raiffeisen Club

WERBUNG

Tickets für das NOVA ROCK gibt es auf shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit oeticket Service. Mit Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder.

Dass Die Ärzte einen der Headliner-Slots bekommen würden, wussten wir bereits, dass uns niemand geringerer als Slipknot dort ebenfalls das Fürchten lehren werden, auch.

Daneben noch dabei als große Headliner: Niemand Geringerer als Robert Smith mit seinen Wave-Post-Punk-Legenden The Cure, die vermutlich eine ihrer legendären Drei-Stunden-Shows spielen werden. Und die Toten Hosen und Billy Corgan mit seinen Smashing Pumpkins statten dem Nova Rock 2019 auch einen Besuch ab.

The Cure

The Cure

Neue Namen

Nova Rock Lineup 2019

Nova Rock

Jetzt gibt es die nächste Welle an Bands für das Festival, die sich wieder sehen lassen kann: Die australische Gruppe Wolfmother schaut mit ihrem energetischen Rock’n’Roll-Sound vorbei, Industrialpioniere Ministry bringen ihr neues Album „AmeriKKKant“ aufs Nova Rock und mit den Idles gibt es eine der aktuell besten Bands aus Großbritannien live zu erleben.

Und auch sonst kann sich das Lineup mit weiteren Acts wie Slash, Bonez Mc & Raf Camora, Pussy Riot, Feine Sahne Fischfilet, Rob Zombie, Cari Cari und Testament sehen lassen!

Neu hinzugekommen am 13.2. sind nun auch die Acts der Red Bull Stage, darunter etwa der große Ferris MC sowie die wiedergekehrten amerikanischen Rocker Puddle of Mudd. Ob sie ihren Hit „She hates me“ mit im Gepäck haben? Man kann es vermuten.

Nova Rock 2019

13. bis 16. Juni, Pannonia Fields Nickelsdorf

Alle Infos auch auf novarock.at.

Aktuell:

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Termine
von 3. bis 5 April 2019
Seite 1 2 3 4 5 weiter
Vorarlberg
Festivals
Tanzcafe Arlberg
Insgesamt werden 18 Acts aus 9 Nationen mit 27 Konzerten in 18 Tagen. Mit Russkaja, Josh, DelaDap, Rumba de Bodas u.v.a. [mehr]
1. bis 18. April 2019
Musik
Enter Shikari (UK), As It Is (UK)
Die Briten von Enter Shikari nennen ihren Stil selbst Trancecore und überschreiten damit gerne die Genregrenzen. Post-Hardcore ist die Grundlage, dazu kommen Ausflüge in die Elektrosounds oder Dubstep- oder Drum'n'Bass-Rhythmen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Swing-Café Spezial
'All Things Swing' - der Swingtanzabend im Postgarage Café!
3. April 2019 19:00 Uhr
Musik
The Notwist (D)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Rebekka Bakken (NOR)
Rebekka Bakken ist eine norwegische Sängerin und Songwriterin, die häufig im weiteren Sinne der Jazzmusik zugeordnet wird, obgleich sie selbst es ablehnt, sich als Jazzmusikerin zu charakterisieren. Ihre Stimme reicht über drei Oktaven.
3. April 2019 20:00 Uhr
Bühne
Openloft
Openloft… is a place for everybody who wants to sing, dance, read some poetry, perform some art, do some stand up comedy or whatever she or he always wanted to do in front of an open minded, nonjudgemental audience.
3. April 2019 19:00 Uhr
GrillX, Wien
Musik
Auf Dass Dein Kurzes Nackenhaar rotiert
Die Consequent Audio Studioproduktionen gehen unterm Petersplatz live. Ronald von den Sternen, Klaus Gstettner und Wolfgang Schlögl übersiedeln das Studiofest und machen eine ganze Konzertreihe draus. [mehr]
3. April 2019 19:00 Uhr
Musik
Krautschädl (Ö), Lorbeeren (Ö)
Krautschädl ist eine österreichische Rockband aus Wels. Die Gruppe spielt Alternative Rock mit starken Einflüssen von Funk, Ska und Metal, während der Text im oberösterreichischen Dialekt vorgetragen wird.
3. April 2019 19:30 Uhr
Musik
Loyko (RUS)
Das berühmte und weltweit erfolgreiche russische Roma Ensemble Loyko fusioniert Gypsy, Flamenco, Klassik und Jazz. [mehr]
3. April 2019 19:30 Uhr
Wohnzimmer 7Stern, Wien
Musik
JD Eicher (USA)
Der aus Youngstown/ Ohio stammende Musiker ist bekannt für filmische Vocals und melancholische Songtexte. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Museum für Geschichte, Graz, Steiermark
Bühne
Pop 1900–2000.
Populäre Musik in der Steiermark. Wer waren die steirischen „Popstars“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Was haben die Comedian Harmonists mit der Steiermark zu tun? Welche Musikgruppe aus Gradenberg deklassierte in der österreichischen Hitparade einst sogar Elvis Presley? [mehr]
15. März 2019 bis 26. Jänner 2020
Musik
Killah Tofu (Ö)
Energiegeladener und von allen möglichen musikalischen Konventionen losgelöster moderner Jazz, der Ausfransungen hin auch zu anderen Stilen zeigt und so richtig schön Funk atmet, genau mit einem solchen fährt das Wiener Trio KILLAH TOFU auf seinem Erstlingswerk ‚Do The Pump' (Cracked Anegg)
3. April 2019 20:00 Uhr
DJs
Sounderground
Leo Stussy x Alphasheep
House, Techno
3. April 2019 20:00 Uhr
DJs
Discopowered Speedmachine
DJ LazerLemmy & NataS Synthwave
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Struma + Iodine
Live: Chris Corsano & Bill Orcutt (USA), Support: Cilantro (Ö), DJ Eric Arn (Improvisation)
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Samsas Traum (D)
Dark Metal, Dark Cabaret, Rockmusik
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Ady Suleiman (UK)
Sein Debütalbum "Memories" ist im März 2018 erschienen und dokumentiert, wie alle großen Debütalben, keinen bestimmten Ort oder Zeitpunkt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Cafe Restaurant Derwisch, Wien
Musik
Sugars Obscure Jammin Junkies Dubbin Derwisch & Swound Sound Recording Session
Freestyle-Poet und Publikumsverzauberer Sugar B lädt zu einem fulminanten Erlebnis im Cafe Derwisch.
Gemeinsam werden alle Sinne belebt, vom olfaktorischen Panoptikum bis zum fantastischen Kuriositäten-Kabinett. Zwischen Traumtänzern erklingen orientalische Klänge, welche sich im Takt mit bebender Rhythmik der Drums wiegen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Soap&Skin (Ö)
Anja Franziska Plaschg, auch bekannt unter dem Künstlernamen Soap&Skin, ist eine österreichische Musikerin, Sängerin, Komponistin und Schauspielerin. [mehr]
3. April 2019 21:00 Uhr
DJs
Highscore X D&B X Wednesday
Drum N Bass
3. April 2019 23:00 Uhr
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#####EOF##### Wenn Identitäre Rilke rezitieren - fm4.ORF.at
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Lifeball-Bühne im Aufbau

APA/HERBERT NEUBAUER

mit akzent

Wenn Identitäre Rilke rezitieren

Nicht jeder, der in der Nacht auf einer großen Bühne romantische Gedichte vorträgt, hat auch ein sanftes Gemüt.

Eine Kolumne von Todor Ovtcharov

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Auf der Bühne stand ein junger Mann und rezitierte eifrig Rilke. Das sah ein wenig lächerlich aus. In den nächsten Tagen sollte auf dieser Bühne am Rathausplatz der kitschigste „Life Ball“ aller Zeiten stattfinden. Die leere Bühne war pompös dekoriert, mit grellen Schriften und Bildern. Das Gedicht von Rilke kam mir wirklich lächerlich vor. Sogar ein wenig angsteinflößend.

Logo Podcast Mit Akzent

radio fm4

Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

Ich war der Bühnenbewacher der Nacht. Ich hatte keine Ahnung, was ein Bühnenbewacher tun muss, von der Securityfirma hatte ich keine Minute Schulung be-kommen. Mein Kollege und ich waren die sinnlosesten Arbeiter von Wien. Keiner hatte vor etwas zu stehlen, wir standen die ganze Nacht da, nur damit die Bühne versichert werden konnte.

Und so war ich am Rathausplatz mit dem Securitykollegen, der Rilke vortrug. Es schien, als würde er an seiner Redekunst arbeiten, er fragte mich, wie er auf der Bühne ausschaue und ob ihn das imaginäre Publikum mögen würde. Nach dem Gedicht verbeugte er sich. Das schien mir lustig zu sein. Er forderte mich auf auch ein Gedicht vorzutragen, doch ich wollte nicht. Die einzigen Gedichte, die mir in den Sinn kamen, waren die patriotischen Verse der bulgarischen Dichter des 19. Jahrhunderts. Das kam mir noch lächerlicher vor. Ich sagte, ich kann keine Gedichte.

Der Kollege war sichtlich an meiner Herkunft interessiert und fragte mich über bulgarische Traditionen aus. Außerdem fragte er mich, ob er als Österreicher in Bulgarien einen Job als Security finden könnte. Ich antwortete, dass das sicherlich gehen würde, ich könne ihm aber nicht weiterhelfen, da ich niemanden in diesem Geschäft kenne.

Vor Tagen erkannte ich das Gesicht des jungen Mannes, mit dem wir die Bühne am Rathausplatz bewacht hatten. Er hatte eine Spende vom Christchurch-Attentäter bekommen. Vielleicht hatte er auch einen Grund sich über das Securitybusiness zu erkundigen. Denn Mitglieder seiner so genannten „Bewegung“ marschieren bei dem bulgarischen neofaschistischen „Lukovmarsch“ mit. Dieser Aufmarsch wurde von den Behörden in Bulgarien verboten, findet aber nach wie vor jährlich statt. Die Neonazi-Gruppierungen aus ganz Europa, die da mitmachen, werden immer mehr.

Ich habe gezweifelt, ob ich diesen Text schreiben soll, denn ich weiß: Was die so genannten „Identitären“ am meisten wollen, ist Werbung. Ich habe ihn doch geschrieben. Denn nicht jeder, der in der Nacht romantische Gedichte rezitiert, hat auch ein sanftes Gemüt.

Aktuell:

#####EOF##### Red Bull Music Academy und Red Bull Radio werden eingestellt - fm4.ORF.at
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Red Bull Music Academy und Red Bull Radio werden eingestellt

Nach 21 Jahren wird die Red Bull Music Academy (RBMA) für beendet erklärt, berichtet Red Bull.

1998 eröffnete die Red Bull Music Academy, die es sich zur Aufgabe machte, aufkommende und vielversprechende Artists ins Rampenlicht zu stellen. Diese Academy soll es so jetzt nicht mehr geben. Red Bull will sich zwar auch weiterhin der Musik verschreiben, allerdings auf anderem Weg als bisher.

Mitarbeiter*innen der Red Bull Media Academy und dem Red Bull Radio wurden vergangene Woche über die Auflösung informiert. Diese wird am 31. Oktober 2019 durchgeführt. Auf die Frage, wie viel Jobs das kosten wird, hat Red Bull bisher nicht geantwortet.

Die Red Bull Music Academy veranstaltet seit 1998 weltweit Konzerte, Workshops und Partys. Die letzte Ausgabe fand 2018 in Berlin statt - es handelte sich dabei um das 20-jährige Jubiläum. Bekannte Absolvent*innen der Red Bull Media Academy sind unter anderem Nina Kraviz, Flying Lotus, Lafawndah, Dorian Concept und Björk.

Gegenüber Resident Advisor gibt Red Bull folgende Stellungnahme ab:

After 20 years of supporting artists worldwide with its music program in a rapidly changing world, Red Bull will maintain its purpose of providing a global platform to promote creativity—but it is changing the means of delivery. Red Bull will be moving away from a strongly centralized approach, will gradually phase out the existing structure and will implement a new setup which empowers existing Red Bull country teams and utilizes local expertise. Red Bull will continue to explore new ways to support promising and cutting-edge artists wherever they may be.

Red Bull wolle weiterhin eine globale Plattform anbieten, um Kreativität zu promoten, so die Stellungnahme. Das solle künftig allerdings dezentralisiert passieren, also in den jeweiligen Ländern, um auf lokale Expertise zurückgreifen zu können.

Das Marketing-Unternehmen Yadastar, das gemeinsam mit Red Bull die RBMA entwickelt hatte, schreibt indes Folgendes auf Twitter:

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Offenlegungen - news.ORF.at

Offenlegungen

Für die verschiedenen Bereiche im ORF.at-Network gelten unterschiedliche Offenlegungen. Bitte entnehmen Sie die für einen bestimmten Bereich relevante Offenlegung der unten stehenden Liste.

Tochtergesellschaften des ORF

Für nicht in der Liste aufgeführte Bereiche ist die Offenlegung des ORF maßgeblich.

Werben im ORF

Nachrichtenagenturen

Audiodienste

Wetterinformationen

Verkehrsinformationen

Verantwortliche und Auftragsdatenverarbeiter

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

Datenschutzinformation – Anwendungsbereich

Datenschutzinformation – Zwecke und Rechtsgrundlagen

Datenschutzinformation – Ihre Rechte

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Datenschutzinformation – Messung und Analyse

Datenschutzinformation – Cookies im ORF.at-Netzwerk

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Teile des ORF.at-Networks wurden mit RingoJS und Helma realisiert.

#####EOF##### Game - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Game - alle Beiträge
#####EOF##### Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks - news.ORF.at

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

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  • zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung
  • zur technischen Erbringung unsere Dienste
  • bei der Registrierung für eines unserer registrierungspflichtigen Online-Angebote
  • zum Versand von Newslettern
  • bei der Abwicklung einer Bestellung im Online Shop
  • zum Zusenden von Informationsmaterial und Werbung
  • zur Abwicklung eines Gewinnspiels
  • für die Messung der Nutzung und Leistung der ORF Online-Angebote
  • zur Beantwortung einer Frage, die Sie uns stellen.

Wir speichern und verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Erfüllung der jeweiligen Zwecke notwendig ist.

Die Dauer der Datenverarbeitung richtet sich insbesondere auch nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und den Verjährungsfristen für potenzielle Rechtsansprüche.

#####EOF##### Dalia's Late Night Lemonade - fm4.ORF.at Radio
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Aktueller Musiktitel:

Dalia’s Late Night Lemonade

Abendliche Limonade aus Pop, Hip Hop, R’n’B, Dancehall und Afrobeats

Die nächtliche Limonade kommt frisch und prickelnd daher: Dalia Ahmed lässt samstags um 21 Uhr eine Stunde lang Pop, HipHop und R&B hochleben.

Andy Warhol meinte einmal: „Pop Art is for everyone.“ Dalia meint: „Pop Music is for everyone!“ und spielt Musik von Beyoncé bis Lil Uzi Vert, von Kelela bis Lady Gaga.

Auf der Zutatenliste gibt’s Hip Hop, R’n’B, Dancehall, Afrobeats und - ganz wichtig - Pop. Musik zum freudig melancholisch sein und hauptsächlich und überhaupt zum Bootyshaken, auch wenn man ihn nur mental kreisen lässt.

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Der futuristische, globale Pop von Lafawndahs „Ancestor Boy“

Auf ihren Debütalbum „Ancestor Boy“ verschmilzt die ägyptisch-iranische Musikerin Lafawndah futuristisch-kühlen R’n’B-Pop mit Einflüssen aus ihren Heimatländern. Zentrales Motiv dabei sind verschiedene Formen von Weiblichkeit.

Von Katharina Seidler

Geboren und aufgewachsen in Teheran, Kunstgeschichte studiert in Paris, gewohnt in New York und L.A., heute lebend in London. Heimat, dieser Begriff bedeutet viele verschiedene Dinge für Yasmin Dubois, die seit 2016 unter dem Namen Lafawndah Musik macht. In Underground-Elektronik-Kreisen ist die ägyptisch-iranische Musikerin schon länger keine Unbekannte. 2016 hat sie bei dem britischen Label Warp Records die EP „Tan“ veröffentlicht, danach kamen Karriereschritte wie etwa eine Fashionshow von Kenzo, für die Lafawndah den Soundtrack geschrieben hat, oder eine Tour gemeinsam mit Kelela.

Die Frage nach Wurzeln, Herkunft und Identität ziehen sich als roter Faden durch die Songs von Lafawndahs Debütalbum „Ancestor Boy“, erschienen Ende März auf ihrem eigenen Label Concordia. Streckenweise kommt, wie etwa in dem Song „Joseph“, noch eine spirituelle oder gar religiöse Ebene hinzu. Der Titeltrack erzählt von einer Erlöserfigur, deren Geschichte an Jesus Christus erinnert.

He’s not of the living
He came back as a spirit
Must be our ancestor
Our own dead had returned

Did he come from the water?
Did he come from the sky?
Did he come from the mountains?

We wonder why
We thought we were
The only ones
(„Ancestor Boy“)

Lafawndah "Ancestor Boy" Album Cover

Concordia

„Ancestor Boy“ von Lafawndah ist am 22.3.2019 via Concordia erschienen.

  • Live in Österreich: 27. April 2019 in Krems beim Donaufestival

Mit ihrer fragilen Stimme und sinnlichen Intonation konterkariert Lafawndah die teilweise brutalen Beat-Eruptionen ihrer Songs. Futuristische Beats und überwältigende Bässe stehen im Kontrast zu der Unmittelbarkeit ihres Gesangs und stellen Lafawndah in die Nähe von Musikerinnen-Kolleginnen wie FKA Twigs, Tirzah oder eben, siehe oben, Kelela.

The future is female

Ein zentrales Motiv auf „Ancestor Boy“ ist Weiblichkeit. Die Rolle von Frauen beschäftigt Lafawndah nicht nur im Kontext der verschiedenen Kulturen, in denen sie sich bewegt, sondern es geht auch um das allgemeine Frauenbild in der heutigen Gesellschaft. Lafawndah tritt hierbei einerseits als mystische Anführerin auf, die sich nichts gefallen lässt, andererseits lässt sie es sich auch nicht nehmen, als Frau lasziv und verführerisch-fragil aufzutreten.

Der avantgardistische Pop von Lafawndah schöpft Inspiration aus Musikstilen und Kulturen aus der ganzen Welt. Die zahlreichen Facetten ihres Debüt-Albums sind gleichzeitig Fluch und Segen. Kaum hat man sich mit einer Melodie oder einem Motiv vertraut gemacht, schlagen die Songs wilde Haken und ändern die Richtung. Von der Fülle an Ideen fühlt man sich so schnell erschlagen – was einer Zukunft von Lafawndah als wegweisende Popkünstlerin aber keinen Abbruch tut.

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Am Tag der Angelobung der türkis-blauen Regierung wurde die Aufdeckerin zur Zudeckerin umgelobt. Seitdem deckt sie emsig Relevantes zu, lenkt elegant von Brisantem ab und beweist jedes Mal aufs Neue, wie positiv man die aktuelle Tagespolitik sehen kann. Geschrieben und gesprochen wird sie von Antonia Stabinger. Die tagespolitische Kolumne mit dem Weichzeichner-Effekt!

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Maverick Sabre

KezCoo

Maverick Sabre ist der Rising Star der britischen Neo-Soul-Szene

Schmerz und Kampf und Neo-Soul. Maverick Sabre vertont den musikalischen und gesellschaftlichen Melting Pot, der London ist. Er vergisst dabei aber nicht seine irischen Wurzeln.

Von Lisa Schneider

Being Irish means to me an understanding of our past, an understanding of our pain and struggle and being able to express it creatively, erzählt Maverick Sabre in einem Interview. Pain und Struggle, die Unsicherheiten des Erwachsenwerdens, aber auch gesellschaftliche und politische Missstände sind die Themen seiner Musik - so auch auf seinem neuen, dritten Album „When I Wake Up“.

Inspirationsquelle London

Maverick Sabre wächst im irischen Wexford auf, geboren wurde er aber in London. Die Stadt ist aktuell nicht nur politisch in aller Munde, sondern nach wie vor einer der spannendsten musikalischen Melting Pots Europas - und deshalb mittlerweile auch der Lebensmittelpunkt des Musikers. Die große, schnelllebige, multikulturelle Metropole, in der Genres wie Grunge und Jungle, aber auch HipHop oder vor allem Neo-Soul ihre Hochphasen erlebt haben und immer noch erleben.

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Neo Soul ist nicht nur in Großbritannien on the rise: Wer Maverick Sabre mag, dem sei der österreichische Musiker Lou Asril empfohlen.

Was Neo-Soul angeht ist es neben Künstlern wie Michael Kiwanuka vor allem aktuell Jorja Smith, die die Szene aufrüttelt. Und sie ist eine langjährige musikalische Wegbegleiterin von Maverick Sabre, gemeinsam haben sie unter anderem schon 2016 den Song „A Prince“ gemeinsam aufgenommen.

Eine der ersten Singles seines neuen Albums- und auch eine der besten - heißt „Slow Down“. Es ist ein Duett mit Jorja Smith, die erdachte Liebesgeschichte, authentisch nachgestellt. Es hat gebrodelt, einige Sekunden, bevor der Song einsetzt. Jetzt geht’s ums Runterkommen, das sich selbst ein wenig Belächeln: Um was ging es in unserem Streit noch schnell? Slow Down, runterkommen, im Jetzt leben. Was sind das schon für teilweise lächerliche Sorgen, mit denen wir uns umgeben.

MCing, Sampling, Collaborating

Während der 28-jährige Maverick Sabre aktuell also als eines der spannendsten neuen Talente der britischen Hauptstadt gehandelt wird, hat er dort schon vor gut sieben Jahren das erste Mal angeklopft. „Let Me Go“ ist ein soulig gefütterter Dancefloortrack, der nicht zuletzt wegen des Samples von Isaac Hayes’ „Ikes Rap II“ zum wummernden Dauerbrenner der UK-Charts im Sommer 2011 wurde. Seine Wurzeln als irischer MC, der solange keine Stimme für seine Refrains fand, bis er schließlich selbst neben dem Rappen zu singen begonnen hat, sind deutlich zu hören. Auch folgende Singles wie das im zurückgelehnten 60er Jahre-Charme aufgenommene „I Need“ knüpfen an den ersten großen Erfolg an. Wieder Top 20 in den UK-Charts. Das Debütalbum erscheint 2012, es trägt den schön redundanten Titel „Lonely Are The Brave“.

Nach seinem zweiten Album „Innerstanding“ 2015 und beinahe unzähligen Kollaborationen wie etwa mit der erwähnten Jorja Smith, dem ugandisch-britischen Spoken-Word-Performer George The Poet und dem ebenfalls britischen Soulmusiker Liam Bailey erscheint jetzt mit „When I Wake Up“ das dritte Album von Maverick Sabre. Sollte man sich noch nie mit ihm und seiner Musik beschäftigt haben, ist dieser dritte Longplayer der, der auf jeden Fall einen Platz in der Plattensammlung verdient hat.

LIVE

Am 25.4. ist Maverick Sabre live zu Gast in Wien: er spielt in der Grellen Forelle.

Seinen steigenden Bekanntheitsgrad in der Londoner Szene nutzt Maverick Sabre erneut, um sich renommierte Gast-Artists auszuwählen. Neben Jorja Smith ist der Grammy nominierte Reggae-Musiker Chronixx am Song „Her Grace“ zu hören (mit ihm hat er auch schon am Song „Trouble“ zusammengearbeitet). Damit hat sich Maverick Sabre selbst einen Traum erfüllt: Nachdem ihm sein Vater im Alter von acht Jahren neben traditioneller irischer Musik und dem Gitarrespielen an sich vor allem auch den Blues nahegebracht hat, kippt der damals ausschließlich rappende Maverick Sabre hinein in Genres wie HipHop, Soul oder eben Reggae.

Die alte Geschichte, neu erzählt

„Her Grace“ ist eines der besten Beispiele dafür, wie Maverick Sabre jahrzentealte Musik- und Genretraditionen mit der Gabe verbindet, Geschichten zu erzählen. Der Song handelt von häuslicher Gewalt und gleichzeitig vom hinterhältigen Spurenverwischen derselben. Von Geheimnissen, die nicht geheim sind: „Who heard her call, unlock the door, she lost a smile behind the curtains as she falls, there’s blood on the draws, she’s numb from the force and through the silence through the night he came and stole“, singt Maverick Sabre, während Streicher und Chor ein warmes Bett für die kalte Storyline liefern.

Es ist überhaupt großteils der herausragenden Stimme von Maverick Sabre zu verdanken, dass seine düsteren Geschichten eine gewisse Weichheit erlangen. Gerade das neue Album ist geprägt von Themen wie Missbrauch, mentaler Gesundheit oder Waffengewalt. „No money, no doctors for patients, always money for bombs and not payslips and the bullets, they keep you in slavery“ heißt es auf „Guns In The Distance“. Man will sie wieder und wieder hören, die Anklagen. Die Stimme.

„Guns In The Distance“ ist auch der Song, der einen der wenigen Rapparts des Albums beinhaltet. Die genretechnische Vielfalt seiner Wahlheimat hat Maverick Sabre gemeinsam mit seinen eigenen musikalischen Wurzeln in ein Album gepackt, das klingt, wie man sich das zeitgenössisch vertonte London vorstellen muss. Folgerichtig eröffnet er das Album mit der schweren A-cappella-Ballade „Preach“, um schon am nächsten Stück, dem fiebrigen „Drifting“, einen Haken Richtung Sonne zu schlagen. Dick und schwer ist hier nur mehr der Bass.

Cineastische Maßnahmen

Maverick Sabre weiß, einen erzählerischen Bogen zu spannen - vom ersten bis zum letzten Song. Alles durchzuspielen, seine eigene Vergangenheit, seine durchmischten musikalischen Vorlieben - und die seiner Kollaborationspartner*innen. Ein Album als Soundtrack seiner Entwicklung als Künstler.

Cover "When I Wake Up" Maverick Sabre

FAMM

Das dritte Album von Maverick Sabre, „When I Wake Up“, erscheint via FAMM.

Es ist besonders schön, dass ganz am Schluss der Song „Glory“ steht. Es ist die kommende Albumsingle, deren Anfangszeilen auch am Albumcover abgedruckt zu lesen sind:

„Told me rivers of gold would come
Had me chasing to see
I was kissing my only one
Left my pain with the breeze
I rise up in the morning sun
Take a flight with the wind
I know better of days will come
So I try to believe
“

Maverick Sabres Vater, der ihn überhaupt erst zur Musik gebracht hat, singt mit ihm gemeinsam.

Man sieht sie dort sitzen, in einer Bar am irischen Land. Eine Band spielt im Hintergrund traditionelle Instrumente, Geige, Flöte, Akkordeon, akustische Gitarre. Das ist nostalgisch und kitschig und wunderschön zugleich, vielleicht ist es draußen schon finster, und die Nacht schon sehr alt. Und nachdem im Vorlauf des Albums, mit all den anderen Songs, schon alle Pistolen abgefeuert, die Haare gerauft und die Tränen über den Zustand der Welt vergossen sind, ist es Zeit, sich gemeinsam aufzurappeln: „Keep your head up you’re coping“.

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Diese Fragen und viele mehr beantwortet die FM4 Pressemappe. Auf Deutsch und auf Englisch. Übersichtlich und kompakt, mit Zahlen, Daten, Fakten. Für Deine Seminararbeit / Dein Referat / Dein Schulprojekt.

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Spiellisten für immer aktuelles Hörvergnügen, ob für den gemütlichen Sonntag am Sofa oder die Fahrt aufs Land oder zum Festival mit FreundInnen!

Die FM4 Sound Selection ist die neue Musiksendung auf FM4 und sie kommt in 2 Geschmacksrichtungen:

Sound Selection Fresh - Donnerstagfrüh von 03:00-04:00

Sound Selection Sunny - Donnerstagfrüh von 04:00-05:00

FM4 Sound Selection FRESH umfasst von der FM4-Musikredaktion ausgewählte Neuheiten von Indierock bis HipHop, von Cloudrap bis Electronica, von österreichischen Acts bis zu internationalen Stars.

In der FM4 Sound Selection SUNNY finden sich die bunte Musikmischung der beliebten Sonntagvormittagssendung FM4 Sunny Side Up mit John Megill: von zurückgelehntem Latinsound über lässige Soul-Fundstücke bis hin zu gut aufgelegtem Easy Listening.

Die Sendungen kann man 7 Tage lang via FM4 Player anhören. Danach werden die Songs in die Spiellisten „FM4 Sound Selection SUNNY“ und „FM4 Sound Selection FRESH“ auf den Streaming Services von FM4 integriert.

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Der mittägliche DJ-Live-Mix mit den Hosts Functionist & Beware.

Functionist & Beware verwandeln das FM4 DJ-Studio zur ungewöhnlichen frühen Nachmittagszeit in einen Dancefloor der besonderen Art.

Die dynamische Selektion aus Underground, Dance- und Poptracks reicht von Klassikern der elektronischen Tanzmusik bis hin zu aktuellsten Releases.

Montag bis Freitag, 14 bis 15 Uhr

Weitere Unlimited-Sendungen finden sich im FM4 Player

Dazu laden sich die beiden gerne bekannte Gäste aus der heimischen und internationalen Club-Szene ein. Aber auch für noch nicht so etablierte DJs und Producer werden regelmäßig die Plattenteller frei gemacht.

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Die älteste und wichtigste HipHop Show des Landes, mit dem Anspruch, die heimische und internationale HipHop-Szene in möglichst vielen Facetten akustisch abzubilden - regelmäßige Ausflüge in Richtung Funk, Reggae und Soul inklusive.

Tribe Vibes, mit Trishes und Phekt

Clemens Fantur / FM4

Zwei Stunden Hip Hop in all seinen Facetten, Ausflüge in Richtung Funk, Reggae, Elektronik und Soul inklusive.

Die Hosts Trishes und Phekt führen jeden Donnerstag durch die Show, live im Radio und On Demand im FM4 Player.

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Beim Bikepolo muss man einstecken können

Keine Pferde auf Rasen, nur rasende Drahtesel auf Asphalt: Beim Bikepolo geht es, wie auch beim Pferde-Polo, darum, möglichst viele Tore zu schießen. Nur hier sitzen die Sportler*innen nicht auf Tieren, sondern auf Fahrrädern.

Von Pauline Binder

Flo spielt seit fünf Jahren Bikepolo. Er und seine Kolleg*innen treffen sich zwei Mal in der Woche beim Universitätszentrum Schmelz in Wien zum Training.

Beim Bikepolo spielen drei Spieler*innen in einem Team, Bikepolo ist ein Mixed Sport. Ein Spiel dauert meist zehn Minuten. Die Füße dürfen währenddessen den Boden nicht berühren, à la „der Boden ist Lava“.

„Die ideale Kombination wäre jemand, der Eishockey spielt und BMX fahren kann“, meint Flo. Vor allem das Rad-Handling in Verbindung mit Schießen und dann noch schauen, wo genau die Mitspieler und Mitspielerinnen stehen, ist vermutlich die größte Herausforderung bei dieser Sportart. Aber schaut doch selbst.

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Nachbar in Not

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ORF und Nachbar in Not starten die Aktion „Hilfe für Mosambik“

Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß. Hier findet ihr alle Infos zu Spendenmöglichkeiten für die ORF & Nachbar in Not-Aktion „Hilfe für Mosambik“.

Mozambik nach dem Zyklon Idai

Nachbar in Not

Der Zyklon Idai, der in der Nacht vom 14. auf den 15. März mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde vom Indischen Ozean herkommend in der Nähe der Hafenstadt Beira in Mosambik auf Land getroffen ist, hat in Mosambik und in den Nachbarländern Botswana und Simbabwe eine Schneise der Verwüstung angerichtet.

Mehr als eine halbe Million Menschen sind ohne Dach über dem Kopf. Die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten ist komplett zerstört, dadurch mischen sich krankheitserregende Keime ins Trinkwasser.

Tausende Menschen kämpfen ums Überleben, sie haben alles verloren. Nachbar in Not bittet um Spenden. Weitere Informationen zu der Aktion findet ihr hier.

Spendenmöglichkeiten: „NACHBAR IN NOT – Hilfe für Mosambik“

Mosambik Karte

ORF.at

Spendenkonto:

  • IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
  • BIC: GIBAATWWXXX
  • Direkt online Spenden
  • Alle Infos auch im ORF TELETEXT 682
  • Spendenmöglichkeit auch in vielen Trafiken

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FM4 Überraschungskonzerte

Ein Konzert irgendwo in Österreich, ohne jegliche Vorankündigung und bei freiem Eintritt. Bei fleißigem Zuhören wird dir dein Radiogerät zwar ein paar Tage vor dem Konzert verraten, WER spielen wird. Aber WO? Und vor allem WANN?

Ein paar Mal im Jahr, in unregelmäßigen Abständen, finden sie statt, die FM4 Überraschungskonzerte. Dabei bringen wir Bands, die sonst meistens in größeren Locations spielen, in eher ungewöhnliche Veranstaltungsorte in deiner Nähe. Bei gratis Eintritt. Aber klarerweise nur für so viele Gäste, wie dort auch Platz haben. Gut und früh informiert zu sein, zahlt sich also aus.

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FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo&der Klangkantine

Yasmo & Die Klangkantine spielen am 29.3. 2019 ein FM4 Überraschungskonzert im Freiraum St. Pölten! Zu diesem Anlass hat Yasmo 5 alte Schnappschüsse ausgegraben, an denen sie besonders hängt.

FM4 Artist Of The Week: Yasmo & Die Klangkantine

Erst vor wenigen Wochen hat die Rapperin und Co-Kuratorin des Popfest Wien mit ihrer Klangkantine ein neues Album veröffentlicht. „Oida, was sind das für Zeiten?“, fragt sie im Track „Popsong“ und ruft auf, „laut zu sein“ und aufzuhören, zu schweigen. Pop, poetry und politics liegen bei Yasmin Hafedh sehr nah beieinander, das hat sie bis lang auf jedem ihrer Alben unter Beweis gestellt. Ob im Titelsong von „Kein Platz für Zweifel“ oder „Girls Just Wanna Have Fun“ aus dem selbstbetitelten Klangkantine Album.

Musikalisch fusionieren auf dem neuen Album „Prekariat & Karat“ HipHop-Beats mit Jazz, Funk und Rock-Elementen. Ein Betonblock müsste man sein, um nicht mitgerissen zu werden. Dass Yasmo & Die Klangkantine eine hervorragende Liveband sind, die ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Minute und auch Reihe packt und mitnimmt, davon konnte man sich zum Beispiel auf dem Donauinselfest letztes Jahr überzeugen, oder natürlich auch auf der aktuellen Frühlingstour.

FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo & Die Klangkantine

Das FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo & Die Klangkantine findet am 29.3. im Freiraum St. Pölten statt. Einlass ist ab 20:00. Eintritt frei und gratis, bis die Bude voll ist.

Raiffeisen Club

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präsentiert von Raiffeisen Club

Wenn du wissen willst, wann und wo das FM4 Überraschungskonzert stattfinden werden, dann registriere dich am besten für unseren FM4 Überraschungskonzerte Newsletter.

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Culk

Michael Wuermer

soundparkact des monats

Thinking about thinking

Culk aus Wien erzählen selten bedeutungsschwere Geschichten über Selbstfindung, Dystopie, Wehmut. Die Düstergitarre am originären Platz im österreichischen Popzirkus: Unser FM4 Soundpark Act im Dezember.

Von Lisa Schneider

Mit „Off To The Race“ hat Lana Del Rey einen Song geschrieben, der von Vladimir Nabokovs Roman „Lolita“ beeinflusst ist. Kate Bush bezieht sich mit „Wuthering Heights“ auf den gleichnamigen Roman von Emily Brontë. „Red Right Hand“ von Nick Cave and the Bad Seeds beruft sich auf das epische Gedicht „Paradise Lost“ von John Milton. Die Liste an Songs, die von Klassikern der Weltliteratur inspiriert worden sind, ist lang. Culk aus Wien reihen sich ein.

Ausgemalte Geschichten

Ihre erste Single, vor wenigen Monaten erschienen, heißt „Begierde/Scham“. Eigentlich schon ein bisschen zu spät zum Weg in den Proberaum liest Sophie Löw, Texterin, Sängerin, Gitarristin und Synthesizerspielerin der Band, Simone de Beauvoirs Roman „Die Mandarins von Paris“. Es ist eine Stelle im Buch, die sie aufhält. Gedankenverloren stolpert sie in den Raum, wo die anderen schon ohne sie begonnen haben, an einem neuen Song zu arbeiten. Und ohne viel „Hallo, wie gehts“ geht sie ans Mikro und fängt an zu singen. Im besten Fall entstehen Songs genau so.

„Begierde/Scham“ ist inspiriert von einer Szene aus Beauvoirs 1954 veröffentlichtem Schlüsselroman, in dem eine Frau, die selbst von ihrem Ehemann betrogen wird, betrügt. Die Affäre, die sie eingeht, verschafft ihr aber keine Erleichterung. Im Gegenteil, sie wirft noch mehr Fragen auf: Will ich das? Was will ich? Für wen gebe ich mich her? Für mich? Für ihn? Für die Liebe, für die Rache?

"Die Nicht-Worte schnüren sie zu bis obenhin. Sie ist so wunderschön verschwiegen. Er kennt nur sich“, singt Sophie Löw. Die Gitarre kratzt, wie die Stimme sich verbiegt. Wörter, deutsch gesungen, werden da nicht immer nach schönster Hochsprache betont. Vielmehr wird der Sprache zwischen dem aufgerauten, brachialen Instrumentalsetting ein ganz neuer Platz gegeben. Nicht alle Worte versteht man beim Zuhören. Das Gefühl aber von Bedrängnis, Unsicherheit und Scham ist sogar stärker als der Inhalt des Songs. Keine Wohlfühlmusik.

Culk

Michael Wuermer

Culk stammen aus Wien, die Mitglieder neben Sophie Löw sind Johannes Blindhofer (Gitarre), Benjamin Steiger (Bass, Gitarre) und Christoph Kuhn (Drums). Vor der Veröffentlichung der ersten Single haben Culk schon diverses, vielversprechendes Material auf Youtube hochgeladen, die Wiener Gürtelbahnbögen haben sie live schon rauf- und runterbespielt. Als es sich ergeben hat, dass Jakob Herber (Flut) ihr damals schon so gut wie fertig erdachtes Album produziert, ist auch das Wiener Label Siluh aufmerksam geworden. Seither stehen Culk dort unter Vertrag, sind am Waves Vienna Festival aufgetreten, haben auch schon ihre erste kleine Deutschland-Tour gespielt. Mit der Professionalität kommt die Erwartung, für Culk aber noch vielmehr der Ehrgeiz: das selbstbetitelte Debütalbum wird im Februar 2019 erscheinen.

Gretchenfragen überall

Gerade ist der zweite Album-Vorbote „Faust“ veröffentlicht worden. So durchsichtig, hier gleich auch wieder Goethe zu zitieren, arbeiten Culk natürlich nicht. Auch diesem Song liegt eine winterlich angepasste Düsterstimmung zugrunde, schwer ist das alles, dunkelgrau, irgendwie hoffnungslos. Da ist eine unbenamte Person, angezogen von einer seltsam autoritären Macht. Sie weiß nichts, nur, dass sie dem Ruf folgen muss, kopfüber hinein ins Fragwürdige. „Halt mich fest, bis ich nicht mehr weiß / ob sie mich auffängt oder mich zerreißt“.

Ein Protagonist, der die Wahrheit außerhalb seiner Erkenntnis sucht; hier drängt sich doch die literarische Parallele auf. Ein Zweifelnder, wie doch auch Goethes Faust einer ist. Wie er dasitzt, am Studiertisch, und Gretchen ihm die unmögliche Frage stellt: „Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?“

An wen glauben, wenn der innere Kampf der schlimmste ist? Wem folgen? In „Faust“ von Culk gibt es nur einen Weg, und der führt hinunter. Das Mantra: „Lähmung setzt ein“.

Und auch musikalisch lässt sich die Reise ins Schwarze nachvollziehen, ein treibender Groove steht am Anfang, stochert alles an und auf, stolpert in ein unsicheres Hin und Her klirrender Gitarren, und am Schluss flimmert und blitzt es, alles verschwimmt. Auflösungsphase.

Culk LIVE

9.3.2019 - Wien, Das Werk
22.3.2019 - Salzburg, Arge
23.3.2019 - Linz, Kapu

Alle Deutschland-Termine gibt es hier zu finden.

Es wird noch sehr spannend

Die beiden ersten Singles von Culk sind beide auf Deutsch. Am Album aber wird es auch englische Songs zu hören geben. Ob ein Text sich in der einen oder anderen Sprache ausdrücken muss, entscheidet das Gefühl: das harte, direkte, grammatikalisch so korrekte Deutsche; das weichere, beschreibende, symbolträchtige Englisch.

Als eine Mischung aus The Cure und Marlene Dietrich sind Culk nach der ersten Single-Veröffentlichung bezeichnet worden. Dabei ist doch alles jung an dieser Band. Die Mitglieder. Die Herangehensweise, auf alles zu verzichten, was aus der Box kommen könnte, live genauso wie im Studio. Idealistisch, unverfroren, bereit und ohne jedwedes Anbiedern an Trend und Struktur des Musikbusiness. Vielmehr also möchte man hier an Bands wie Die Nerven oder International Music denken.

Gitarrenmusik, die zeitgemäß von ihren großen Idolen erzählt, das Wichtigste aber aus sich selbst schöpft. Kein allzu einfaches Kunststück.

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Wortlaut 2019

FM4

FM4 Wortlaut 2019 - FAQ

Einige häufig gestellte Fragen zum FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut mit dem Thema „privat“ - und die Antworten.

Ist „privat“ der Titel der Geschichte?

Nein - „privat“ ist das Thema, muss aber nicht der Titel der Kurzgeschichte sein. Du kannst natürlich auch alle möglichen Wortspiele mit „privat“ verwenden.

Soll die Geschichte eine Überschrift haben?

Ja. Finden wir gut. Aber nur „ohne Titel“ oder „privat“ zu schreiben ist doch irgendwie langweilig.

Wortlaut 19

FM4

Alle Infos zur Jury, den Preisen und Einsendeschluss findet ihr hier.

Muss es eine Kurzgeschichte sein?

Ja. Lyrik, Drama und Poesie sind natürlich auch wunderschön. Comics und Drehbücher sind großartig.
Egal.
Dafür gibts andere Wettbewerbe.
Wir hätten gern eure Kurzgeschichten.
Dennoch sind wir bei der Definition „Kurzgeschichte“ nicht so streng. Wir nehmen es lieber einfach wörtlich - eine kurze Geschichte.

Muss die Geschichte auf Deutsch verfasst sein?

Ja.

Wie lang darf die Geschichte sein?

Die Kurzgeschichte darf bis zu acht Schreibmaschinenseiten zu jeweils max. 3.000 Zeichen lang sein (inkl. Leerzeichen). Macht in Summe also max. 24.000 Zeichen.

Was meint ihr mit max. 24.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)? Darf ich pro Seite nur max. 3000 Zeichen haben?

Es geht um die Gesamtzeichenzahl - die ist inklusive Leerzeichen max. 24.000 Zeichen.

Muss die Geschichte so lang sein?

Nein, im Gegenteil. Auffallend war in den letzten Jahren, dass die besten Geschichten häufig kürzer waren.

Warum braucht ihr meine persönlichen - privaten - Angaben?

Klar, das Thema ist „privat“. Aus organisatorischen Gründen benötigen wir ein paar private Angaben: deinen vollständigen Namen, deine Telefonnummer und deine Wohnadresse. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ja, wir wissen es auch - es gibt anonyme Wettbewerbe, da ist das alles nicht notwendig. Nur - das schaffen wir vom Aufwand her nicht. Deswegen bitte die persönlichen Angaben anfügen.

Also Name, Adresse und Telefonnummer.

Wir behalten uns vor, Einsendungen ohne diese vollständigen Angaben nicht in die Wertung zu nehmen.

Bitte mach eine Kopf- oder Fußzeile, in der du deinen Namen, die Mailadresse und die Paginierung (die Seitenzahl) gibst. Das hilft uns ungemein.

Wortlaut 2019 Flyer

Radio FM4

Wie sieht es denn mit dem Alter aus - darf man auch mitmachen, wenn man schon jenseits der 35 ist?

Ja. Dein Alter wollen wir gar nicht wissen. Dafür Name, Adresse und Telefonnummer.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich noch in die Pflichtschule gehe?

Ja, natürlich. Uns ist egal wie alt du bist.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich gar nicht in Österreich wohne?

Ja, natürlich. Jede und jeder ist willkommen. Egal, wo sie oder er lebt.

Wie wichtig ist das Layout?

Gar nicht wichtig. Die Kurzgeschichte besticht durch ihren Text, nicht durch ihr Layout.
Wir raten bitte davon ab, eure Kreativität in der Verwendung von unzähligen Schriften und Tabulatoren auszuleben. Immer wieder hatten wir schon beim Ausdrucken einiger besonders aufwändig gestalteter Texte Probleme.
Was bei euch daheim vielleicht extrem lässig ausschaut, kommt bei uns möglicherweise in 5-Punkt-Größe aus dem Drucker und ist dann leider nur extrem lästig zu lesen.
Abhilfe schafft eine einfache Systemschrift. Wir schlagen die altbewährte Times New Roman in 12 Punkt vor.

In welchem Format soll ich den Text schicken?

Bitte als einfache .doc- oder .docx-Datei oder als .pdf.
Bitte mit einer Kopf- oder Fußzeile.
Handgeschriebene Texte können wir nicht gut lesen und lassen es dann auch ...

Gibt es eine Mindestlänge?

Nein.

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

Kann ich euch auch mehrere Geschichten schicken?

AutorInnen, die mehrere Geschichten einsenden, werden nicht in die Wertung genommen!
Also - ihr entscheidet über euren besten Text, nicht wir.
Eine Geschichte.
Bitte. Danke.

Können auch zwei Autoren (offiziell) gemeinsam an einer Kurzgeschichte arbeiten?

Ja, aber die müssen sich dann im Idealfall das Preisgeld teilen ...

Was meint ihr mit Einsendeschluss 5. Mai?

Sonntag, 5. Mai 23:59 Uhr.

Bekomme ich eine Bestätigung, dass ihr meine Kurzgeschichte auch wirklich erhalten habt?

Wenn du uns deinen Text via Mail schickst, erhältst du nach wenigen Minuten ein Bestätigungsmail. Dein Text ist also bei uns eingegangen.

Kann ich den Text auch per „analoger“ Post schicken?

Nein. Wir können nur Einsendungen berücksichtigen, die per Mail eingelangt sind.

Wann stehen die GewinnerInnen fest?

Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir, dass es recht lange dauert, bis alle Texte von der Vorjury des Öfteren gelesen worden sind. Mitte Juli erhält die Jury die besten 20 Texte - alle anonym und einheitlich gelayoutet. Ein ausgefallenes Layout ist also sinnlos - siehe oben.
Anfang August stellen wir die 20 Namen der ausgewählten AutorInnen online.

Bis Ende September ist das Buch mit den besten zehn Texten gedruckt und dann werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben.

Wie erfahre ich, ob mein Text unter den besten 20 ist?

Im schönen Fall des Falles erhältst du Mitte Juli ein Mail oder einen Anruf von uns.

Kann mir die Jury ein Feedback geben?

Eine Vorjury „sortiert“ die Texte und gibt eine Auswahl an die Hauptjury weiter. Die wählt die Siegertexte aus und kommentiert ihre Entscheidung.

Persönliches Feedback für die rund 800 restlichen Geschichten (wir hoffen, an die Teilnehmerzahl der Vorjahre anknüpfen zu können ...) ist für uns schlicht und einfach nicht bewältigbar. Auch werden wir keine Texte, die nicht über die erste Auswahlrunde hinausgekommen sind, zur Beurteilung an Mitglieder der Hauptjury weiterleiten.

Kann man auch die Texte, die nicht gewonnen haben, irgendwo lesen?

Nein. Jedenfalls nicht bei uns.

Was geschieht mit den Rechten meiner Geschichte, falls ich bei den GewinnerInnen bin?

„Der Vertrag zwischen dem Luftschacht Verlag und den Wortlaut-AutorInnen räumt dem Verlag lediglich das einfache Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung des jeweiligen Beitrags innerhalb der Anthologie ohne Stückzahlbegrenzung ein. D.h.: Der/die AutorIn bleibt RechteinhaberIn (das schließt auch sämtliche Nebenrechte ein). Mit Detailfragen könnt Ihr Euch gerne über luftschacht.com an den Verlag wenden.“ (Jürgen Lagger, Luftschacht)

Kann ich den Text auch noch bei einem anderen Wettbewerb einreichen?

Der Text, mit dem du dich bei Wortlaut bewirbst, darf noch nicht veröffentlicht sein. Ansonsten gelten die Regeln des anderen Wettbewerbs.

Sind das jetzt alle Antworten auf alle Fragen?

Nein. Natürlich nicht. Bei Bedarf ergänzen wir diese Liste mit weiteren FAQs.

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 19 findest du auch jederzeit unter fm4.orf.at/wortlaut.

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FM4 Connected

In vier Stunden rund um die Welt des Pop.

Die Nachmittagsspielwiese mit viel Platz für Musik, Livegästen und Neuigkeiten aus der Welt der Popkultur. Dazu gibt’s Film-, Buch- und Kulturtipps aus der Redaktion, Spieleneuheiten, politische Diskussionen und viel Platz für: Dich! Und deine Musikwünsche.

Werktags 15 bis 19 Uhr, am Wochenende 13 bis 17 Uhr

Claudia Unterweger, Esther Csapo, Gerlinde Lang, Conny Lee, Daniel Grabner und Andreas Gstettner-Brugger begleiten durch den Nachmittag.

Get yourself connected!

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Radio FM4

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Son Lux

Lisa Wassmann

FM4 Radio Session mit Son Lux & The Acoustic Lakeside Ensemble

Son Lux & The Acoustic Lakeside Ensemble live im ORF RadioKulturhaus und auf Radio FM4 am 22. Juli.

Von Christian Lehner

Albumcover mit vergoldeten Händen

Son Lux

„Brighter Wounds“ heißt das neue Album von Son Lux.

„Is this the future, standing over me?“, fragt bang eine Stimme im Eröffnungsstück des neuen Son-Lux-Albums „Brighter Wounds“. Und weiter: „Will it bloom, will it burst, what can rise from such a seed?“ Unter der Gesangsspur kann sich eine retrofuturistische Synthesizer-Spur auch zu keiner Antwort durchringen. „Brighter Wounds“ ist großes Welttheater, das den Menschen als Spielball des Schicksals erscheinen lässt. Ryan Lott, der Kopf von Son Lux, verdichtet Ereignisse wie die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, den Tod eines Freundes und die Geburt seines Sohnes zu einem Gefühlsorkan, der die Leben seiner Protagonisten ordentlich durcheinanderwirbelt. So dramatisch der Stoff, so gegensätzlich die Farben, die Son Lux auf „Brighter Wounds“ aufträgt. Kammermusik trifft auf futuristischen R’n’B, zarte Stimmen drohen von mächtigen Arrangements verschluckt zu werden. Mit dem Song „Dream State“ ist dem Wahlkalifornier erstmals ein richtiger Hit gelungen. Hier strahlt die orchestrale Pracht der Musik am hellsten. Es ist eine Metapher, mit der sich ein Orwellscher Albtraumstaat ebenso denken lässt wie dessen Überwindung. Wer träumt, der hofft, so die Botschaft.

Der Standard

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DER STANDARD ist der Medienpartner der FM4 Radio Sessions.

Ryan Lott gründete Son Lux 2008 als Soloprojekt. Der als klassischer Musiker ausgebildete Multiinstrumentalist verdingte sich als Werbemusiker, ehe er ins Popfach wechselte. In der New Yorker Tanz- und Musikszene machte er sich schnell einen Namen als Arrangeur und Remixer. Das erste Album „At War With Walls And Mazes“, eine Werkschau kunstvoll zu Songs verdichteter Samples, erschien auf dem Label Anticon. Die Musik von Son Lux lebt von kräftigen Kontrasten und verbindet Spuren von Jazz, Kammermusik, Folk, abstrakter Elektronik und R’n’B zu einem offenen System der Emotionen - eine Qualität, die auch Pop-Superstar Lorde zu einer Zusammenarbeit bewog. Musikalisch unterstützt wird Ryan Lott seit dem letzten Album „Bones“ von den Avantgarde-Musikern Rafiq Bhatia und Ian Chang. Bei der FM4 Radio Session wird er mit einem Kärntner Ensemble aufspielen, bestehend aus einem 9-köpfigen Chor, einem Streichquartett und Bläsern.

FM4 Radio Session

Son Lux proben extra für das Acoustic Lakeside Festival 2018 einen Auftritt mit einem lokalen Musikensemble ein. Einen Tag nach diesem Debut am Acoustic Lakeside Festival in Kärnten packt FM4 die Band und das ganze Ensemble in einen Bus und bringt sie nach Wien, um diese tolle Kooperation in Form einer FM4 Radio Session in Bild und Ton für die Ewigkeit zu konservieren. Die FM4 Radio Session findet am 22. Juli im ORF RadioKulturhaus statt.

Trumer Privatbrauerei Logo

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Die FM4 Radio Sessions werden präsentiert von der Trumer Privatbrauerei Josef Sigl.

Liveübertragung

Die FM4 Radio Session mit Son Lux & The Acoustic Lakeside Ensemble wird live in Radio FM4 am Sonntag, 22. Juli 2018, ab 19 Uhr übertragen. Gleichzeitig gibt es den Videostream der gesamten Session live auf fm4.ORF.at zu sehen. Außerdem gibt es die FM4 Radio Session im Anschluss daran weitere 7 Tage im FM4 Player on demand.

Tickets

Die Tickets für diese exklusive FM4 Radio Session kannst du nicht kaufen, sondern nur hier gewinnen! Wir verlosen 40 mal 2 Karten.

Die Gewinnfrage lautet: Wofür steht der Künstlername Son Lux?

Die Verlosung ist bereits beendet, die GewinnerInnen wurden per Mail verständigt und bei den Antworten für die Gewinnfrage waren wir durchaus großzügig:

So your real name is Ryan Lott, what’s the story behind your stage name Son Lux?

Initially it came from the desire to create a separate identity for myself for a particular project, so that if at any moment I wanted to abandon the project or create something else that was rather contradictory, I wasn’t going to throw anyone through a loop. You know, I knew about myself that I’m rather omnivorous as far as my musical tastes and urges and I wasn’t quite sure yet what this new idea I was conjuring was going to be. It hadn’t articulated itself. I just thought it wise to come up with a new name for it, rather than give my name to it. It also creates a certain liberty as well; I didn’t anticipate that. I like the idea of a two-word name, because it’s like a person’s name: first name and last name. I also like the combination of words that were inherently pretty contrasting, and the word “lux” from the latin “light” is from a dead language that is routing in something ancient and yet lingers with us. And then “son”, it means different things to different people, depending on where you are in the world. It appears in different languages. It has a universal open sound, so I like that contrast and ultimately contrast is about everything at the heart of Son Lux.

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#####EOF##### Wie aus Kreiml & Samurai doch noch was wurde - fm4.ORF.at
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Kreiml & Samurai

Olivia Felix Schwarz

Wie aus Kreiml & Samurai doch noch was wurde

Zehn Jahre nach ihrem Start als Atzen-Party-Rapper sind Kreiml & Samurai für den FM4-Amadeus-Award nominiert. Wie konnte das passieren?

Von Felix Diewald

2009 in einem Linzer Musikstudio: Flip von Texta sitzt an seinem Schreibtisch und pumpt über die Anlage das neue Mixtape der neuen Wiener Rap-Crew Wienzeile. In seiner Kolumne im Hip Hop Magazin The Message wird er später schreiben: „Keine Revolution, aber mit Sicherheit sehr livetauglich.“ Und: „Warum sie als Wienzeiler öfters von ‚Atzen‘ reden ist mir unklar, wahrscheinlich zu viel Berlinrap gehört.“ Außerdem: „Das Cover ist leider etwas hässlich geworden.“ Harte Kritik. Die Newcomer von der Wienzeile lassen sich davon nicht unterkriegen, wechseln aber den Kurs.

Der Schweinehund als Wappentier

Die Wienzeile löst sich als Gruppe auf, Kreiml & Samurai hören aber nicht auf, zu rappen. Vorbei sind die Zeiten von Rap mit Songzeilen wie „Was geht ab, bewegen deinen Arsch, heb das Glas“ (aus dem 2011er-Après-Ski-Hit „Moonboots“). Und obwohl die beiden in Wien aufgewachsen sind und hochdeutsch erzogen wurden, wählen sie fortan die Mundart als Ausdrucksweise. Ihr Logo: ein Schweinehund, das, wie sie sagen, „inoffizielle Wappentier Österreichs.“

Kreiml & Samurai sind heuer unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Hearts Hearts und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Klügere Texte

Auch die Themen sind neu: Sie äußern sich immer wieder politisch. Ein Beispiel: „Wien! Du bist a Stadt, die gern die Papp’m hoit/ weil oft wenn die Fassade foit, siacht ma nu des Hakenkreuz/“, rappen sie auf dem Lied „Wiener.“ Natürlich wird auch die Stadt selbst genau untersucht. In einem Interview mit The Gap vergleichen die beiden ihre verschlafene Heimatstadt, wo alles immer ein bisschen langsamer passiert als anderswo, mit einem „Wiener Walzer, bei dem die Eins auch mit etwas Verzögerung einsetzten sollte.“

Die Fans kommen auch außerhalb des klassichen Rap

2013 erscheint das Debütalbum, „Schweinehund“, mit einem tollen Video zum Lied „Das große Fressen“, bei dem das Duo möglichst viel Fleisch möglichst grauslich isst.

Mit „Die Rückkehr des Untiers“ folgt drei Jahre später der Nachfolger. Ein größerer Schritt in der künstlerischen Entwicklung von K&S ist jedoch das bisher letzte erschienene Album, „Wuff Oink“ (2018). Im Interview bei FM4-Tribe Vibes am 14.3. erzählen die beiden, dass sie seitdem eine neue Fanbase, auch außerhalb des klassischen Rap-Publikums, haben. „Das ging so richtig mit dem Album los.“ Das führte im vergangenen Jahr zu zahlreichen Live-Gigs quer über Österreich. „Selbst in der Provinz habe ich immer wieder Plakate für eure Konzerte gesehen.“, sagte Phekt im Studio. Kreiml & Samurai: „Es war wie ein Einjahres-Klassenausflug.“ Darüber gibt es auch einen Song, „104 Strassenpanne“, mit Zeilen wie „Jeder Logbuch-Bericht ein Bukowski-Gedicht.“

Von Trishes und Phekt danach gefragt, was die beiden Amadeus-Nominierungen für den FM4- und den Hip Hop-Award für sie bedeuten, zitieren Kreiml & Samurai den Rapper Kamp, der 2009 ebenfalls doppelt nominiert war: „Das ist der einzige Preis, mit dem man trotzdem ein Versager bleibt.“ Dennoch fühlen sie sich geehrt, „wenn wir gewinnen, stört es uns nicht, wenn wir nicht gewinnen stört es uns auch nicht. Aber es ist eine Form der Anerkennung und ist schön.“

Und auch wenn’s mit dem FM4 Award beim Amadeus 2019 nichts werden sollte, nächstes Jahr kommt jedenfalls ein neues Kreiml & Samurai Album. „Wir sind fleißig.“

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#####EOF##### Faymann und Strache auf BVT-Ladungsliste - news.ORF.at

Faymann und Strache auf BVT-Ladungsliste

Für den laufenden Untersuchungsausschuss über die politische Einflussnahme auf das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT-U-Ausschuss) ist für die Fraktionen gestern auch die weitere Zeugenliste auf der Agenda gestanden. APA-Angaben zufolge wurden 26 Ladungen fixiert.

Unter den Auskunftspersonen finden sich Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Ex-SPÖ-Kanzler Werner Faymann. Mehrere Personen werden zum wiederholten Mal in den Ausschuss gebeten, darunter BVT-Chef Peter Gridling, der bereits zum dritten Mal aussagen soll. Seine Befragung bildet mit der zweiten von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) – derzeitiger Stand – den Abschluss der Anhörungen am 27. Juni.

Sobotka, vor seiner Tätigkeit im Nationalratspräsidium Innenminister, ist auch bei der ersten Sitzung nach Abhaken der Tierschützer-Causa am 7. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Damit ist er der einzige Koalitionspolitiker, der in der Intensivphase des Europawahlkampfs in den Ausschuss gebeten wird. Ansonsten finden sich an Politikern in dieser Periode nur noch die von der Koalition gewünschten SPÖ-Repräsentanten Faymann und Heidrun Silhavy, dereinst SPÖ-Kurzzeitministerin, Staatssekretärin und Abgeordnete.

Zurück zum Ausgangsthema

Den Mai dominiert inhaltlich dann wieder das Ausgangsthema des Ausschusses, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), von dem zahlreiche ehemalige bzw. noch aktuelle Mitarbeiter erscheinen werden. Dazu zählt neben Gridling und seinem Vize Dominik Fasching etwa der frühere Spionage-Chef P., von dem man sich im BVT mittlerweile getrennt hat. Auch Martin W., der zumindest von NEOS als Autor des ominösen Belastungspapiers, das die Affäre ausgelöst hat, vermutet wird, muss wieder kommen.

Den Postenschacher-Vorwürfen die ÖVP betreffend geschuldet sind etliche Ladungen aus dem Umfeld der Volkspartei. Zentral ist da wohl die Befragung von Michael Kloibmüller, der gleich mehreren Innenministern als Kabinettschef gedient hat. Er ist bereits am 8. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Drei Wochen später ist ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior an der Reihe. Die frühere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wird den Ausschuss Anfang Juni beehren – übrigens am selben Tag wie Wiens Polizeichef Georg Pürstl.

Auch FPÖ-Chef Strache kommt um einen Auftritt nicht herum. Er wird wegen der Abhöraffäre befragt. Der Vizekanzler hatte ja wegen eines Kabels vermutet, in seinem neuen Büro belauscht zu werden. Dieser Verdacht hatte sich damals nicht erhärtet.

Amon nicht auf Ladungsliste

Nicht zu den geladenen Personen zählt nach derzeitigem Stand ÖVP-Fraktionschef Werner Amon, auch wenn NEOS und Jetzt darauf gedrängt hatten. Die SPÖ hatte hier eine Ladung mit der Koalition blockiert, weil sie von Revanchegelüsten ausgegangen war. Tatsächlich hatte Amon, der mit P. befreundet ist und immer wieder einmal in den Akten vorkommen soll, bereits mit der Ladung von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper oder Jetzt-Fraktionschef Peter Pilz gedroht.

#####EOF##### Bericht: Ex-Renault-Chef Ghosn vor erneuter Festnahme - news.ORF.at

Bericht: Ex-Renault-Chef Ghosn vor erneuter Festnahme

Der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn soll Medienberichten zufolge in Japan erneut festgenommen werden. Staatsanwälte hätten sich heute (Ortszeit) zum Haus des Automanagers in Tokio begeben, berichtete unter anderem der Fernsehsender NHK. Zuvor hatten Medien berichtet, dem 65-Jährigen drohe wegen neuer Vorwürfe eine Ausweitung der Anklage.

Der wegen Finanzdelikten angeklagte Ghosn war Anfang März nach mehr als 100 Tagen gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Bei den neuen Vorwürfen soll es um den Verdacht der schweren Untreue gehen: Laut der Nachrichtenagentur Jiji Press soll der Automanager zwischen 2012 und 2018 Gelder von Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

#####EOF##### ORF Public Value - Veröffentlichungen gem. ORF-G - Angebotskonzepte - Angebotskonzepte

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Angebotskonzept

Das ORF-G sieht in bestimmten Fällen die Erstellung von Angebotskonzepten vor, die der Konkretisierung des gesetzlichen Auftrags der im öffentlich-rechtlichen Auftrag gelegenen Programme und Angebote dienen (§ 5a ORF-G). Angebotskonzepte sind nach ihrer erstmaligen Erstellung sowie nach jeder nicht bloß geringfügigen Änderung der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) zu übermitteln. Hat die KommAustria innerhalb einer Frist von acht Wochen nach Übermittlung des vollständigen Angebotskonzepts die Durchführung nicht untersagt, ist das Angebotskonzept auf der Website des ORF zu veröffentlichen. Ebenso sind Angebotskonzepte, die im Rahmen einer Auftragsvorprüfung (§ 6a ORF-G) erstellt und genehmigt wurden, auf der Website des ORF einschließlich der behördlichen Genehmigung zu veröffentlichen.


Nachfolgend werden die derzeit gültigen Angebotskonzepte veröffentlicht, die nicht untersagt bzw genehmigt wurden:

ORF Sport-Spartenprogramm, Stand 28. 08. 2015 (veröffentlicht am 26. 10. 2015)

oesterreich.ORF.at, Stand 19. 8. 2015 (veröffentlicht am 25. 11. 2015)

TVthek.ORF.at Stand 20.08.2018 (veröffentlicht am 25.10.2018)

ORF-Angebot in Sozialen Medien, Stand 06. 06. 2015 (veröffentlicht am 28. 09. 2015)

insider.ORF.at, Stand 12. 6. 2015 (veröffentlicht am 11. 08. 2015)

sport.ORF.at, Stand 8. 5. 2015 (veröffentlicht am 14. 07. 2015)

ORF SPORT PLUS, Stand 18. 9. 2013 (veröffentlicht am 17. 01. 2014)

oe1.ORF.at, Stand 17. 7. 2013 (veröffentlicht am 17. 09. 2013)

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fm4.ORF.at, Stand 26. 5. 2011 (veröffentlicht am 28. 07. 2011; geringfügige Änderung am 5. 4. 2017)

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news.ORF.at, Stand 26. 5. 2011 (veröffentlicht am 10. 08. 2011)

Die Kommunikationsbehörde Austria hat die Durchführung des Angebotskonzepts hinsichtlich des Teilangebotes debatte.ORF.at, soweit es sich um die Aggregation von einzelnen Debatten auf einer Überblicksseite handelt, gemäß § 5a Abs 2 iVm § 4f Abs 2 Z 23 ORF-Gesetz untersagt. Die Berufung des ORF wurde vom Bundeskommunikationssenat mit Bescheid vom 7.9.2011 abgewiesen. Der Beschwerde des ORF an den Verwaltungsgerichtshof wurde mit Erkenntnis vom 24.07.2012 stattgegeben und der angefochtene Bescheid aufgehoben.




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Megan Thee Stallion Sex Talk
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Sean Paul Shot & Wine (feat. Stefflon Don)
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FM4 Digital Konfusion Mixshow

DJ Joe-Joe und sein allumfassender Genre-Mix kennt weder Grenzen noch bpm-Beschränkungen

Mit seinen Gästen aus aller Welt spannt DJ Joe-Joe einen partytauglichen Bogen über alle Stile hinweg. Von HipHop, House, Electro, Drum’n’Bass, Breaks, Reggae/Dancehall bis Techno. Dazu wird geplaudert, geblödelt und parallel mit dir gechattet oder telefoniert.

Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit, bei Joe-Joes Party live dabei zu sein.

Du bist selbst DJ und möchtest deinen Sound einer größeren Crowd präsentieren? Digital Konfusion ist vielleicht der richtige Ort.

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#####EOF##### In "Der wilde Detektiv" entführt Jonathan Lethem in ein düsteres Kalifornien - fm4.ORF.at
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Wüste mit Josua Baum

CC0

In „Der wilde Detektiv“ entführt Jonathan Lethem in ein düsteres Kalifornien

Von der Mojave-Wüste zum Fuß des Baldy - das Land, das der US-amerikanische Autor Jonathan Lethem in seinem neuen Roman „Der wilde Detektiv“ zeichnet, ist nicht für jedermann gemacht. Es liegt fern der Zivilisation. Der Autor begegnet ihm mit Humor und surrealen Momenten.

Von Maria Motter

„Ich bin ein Hippie“, erklärt Jonathan Lethem und alle Lacher in der kleinen Berliner Buchhandlung sind wohlwollend und entzückt zustimmend. Der US-amerikanische Autor stellt in wenigen Städten seinen neuen Roman „Der wilde Detektiv“ vor, der sich auf den ersten Blick als Detektivgeschichte präsentiert, doch ein Trip in ein düsteres Kalifornien und an den Rand der Zivilisation ist.

Doch was heißt es überhaupt, 2019 ein Hippie zu sein? „Es reicht nicht, das bloß zu sagen, man wäre ein Hippie, man muss es auch erklären. Ich bin in der Ansicht aufgewachsen, dass Menschen mehr zählen als Konzerne und wir wirklich versuchen sollten, außerhalb der kapitalistischen Ideologie zu leben. Und daran glaube ich noch immer“, sagt Jonathan Lethem im Interview. Wie seine Hauptfigur in „Der wilde Detektiv“ ist Jonathan Lethem in New York geboren und ebenso wie seine Hauptfigur war er über den Wahlsieg Donald Trumps erschüttert. Für seinen Roman hat er sich nach Kalifornien zurückgezogen und auch seine Hauptfigur, die fiktive dreißigjährige Phoebe Siegler, in die Wüste geschickt.

Buchcover "Der wilde Detektiv" von Jonathan Lethem

Verlag Tropen

„Der wilde Detektiv“ von Jonathan Lethem ist 2019 übersetzt von Ulrich Blumenbach im Verlag Tropen erschienen.

Der kauzige Detektiv

Aus Wut über den Kniefall ihrer Arbeitgeber vor Donald Trump kündigt die Journalistin Phoebe Siegler 2017 ihren Job. Als die Tochter einer älteren Freundin verschwindet, begibt sich Phoebe auf die Suche nach der College-Studentin und ermittelt auf eigene Faust. Ein verschrobener Privatdetektiv namens Charles Heist soll ihr dabei behilflich sein. Als der Kauz bei der ersten Begegnung ein krankes Opposum aus seiner Schreibtischlade hebt, ist klar, dass sich in diesem Roman surreale Momente aneinanderreihen.

Die Ich-Erzählerin ist Phoebe und der Detektiv wird zum Objekt der Begierde, Phoebe fühlt sich zu dem sonderbaren Heist hingezogen. Ein Kritiker der Washington Post schlägt den Schauspieler Matthew McConaughey für die Rolle des Charles Heist vor. Tatsächlich pendelt Lethems jüngster Roman zwischen „True Detective“ und Komödie.

Höchst bizarre Figuren in befremdlichen Communities begegnen Phoebe in der Nähe jenes Zen-Buddhismus Zentrum in den San Gabriel Bergen, in dem auch Leonhard Cohen Mitte der 1990er einkehrte. In Japan war Zen einst die Religion der Kriegerelite und die schaurige Atmosphäre, die sich in „Der wilde Detektiv“ passagenweise breit macht, gipfelt recht bald in einem grausigen Fund. In einer mit Steinen eingefassten Grube liegt ein Pärchen, ermordete Teenager, ihre Leichen sind entstellt. „Sie umarmten einander und nahmen keinerlei Notiz von uns, so ausgekühlt und hilflos waren sie da in ihrer Grube, sie in ihrem albernen Kaninchenfellkostüm, der zu großen Kapuze mit den Pelzohren, er im dazu passenden Bärenkostüm.“

Simple Handlung

Die Handlung des Buches wäre in fünf Sätzen erzählt. Doch Jonathan Lethem gönnt sich ausführliche, metaphernreiche Beschreibungen dieser abenteuerreichen Spurensuche. Hier und da liest man plötzlich einen tiefgründigen Satz. Zum Beispiel: „Diese Kämpfer der Sonne hatten ihr Dorf geplündert, um das Wasser zu bekämpfen, und nichts dabei gewonnen“. Die meiste Zeit wird man mit Details unterhalten, vorausgesetzt, man mag Lethems Humor. Kalifornien ist hier einmal nicht der Golden State. „Fädeln Sie sich auf die Route 10 nach Westen Richtung Los Angeles ein", wies das GPS mich an, aber in seiner Roboterstimme klang es wie lost and jealous.“

Der Autor Jonathan Lethem

Adrian Cook

„Ich bin in der Ansicht aufgewachsen, dass Menschen mehr zählen als Konzerne und wir wirklich versuchen sollten, außerhalb der kapitalistischen Ideologie zu leben. Und daran glaube ich noch immer“, sagt der Autor Jonathan Lethem.

Er trachte beim Schreiben stets danach, soviel Vergnügen wie möglich zu haben, sagt Jonathan Lethem. Durchaus schrill ist „Der wilde Detektiv“ geraten und den Soundtrack zum Roman hat Lethem bei Spotify zusammengestellt. „Ich höre immer Musik, während ich schreibe. Es gibt meinem Schreiben Energie und ich fühle mich weniger einsam.“

Verderben oder Schönheit der Off-grid-culture

Mit seiner Idealvorstellung eines Hippie-Lebens teilen die Romanfiguren nicht allzu viel. In der Wüste wagt Phoebe es nicht einmal, ihr Smartphone zu zücken, um nachzusehen, ob sie noch Empfang hat. Die Menschen, auf die sie trifft, die sich hier als „Tunnelmenschen“ und dann noch Kilometer weiter in Tipis und Lehmhütten zusammenrotten, teilen sich in Gruppen, die sich als „Kaninchen“ und „Bären“ bezeichnen und von Outlaws beherrscht werden.

Das Selbstversorger-Leben stellt man sich jedoch doch gern romantischer vor, als sich der Versuch einer neuen Form von Gemeinschaftsleben in der Geschichte präsentiert.

„Alles mit Freiheit sollte auch unheimlich sein. Darin liegt jede Möglichkeit.“

„Wir sprechen von Off-the-Grid-Kultur. Man entzieht sich dem Internet und dem Fernsehen und denkt vielleicht ein bisschen eigenständiger. Es ist eine Möglichkeit, sich wieder bewusst zu werden, was das Menschsein ausmacht“, sagt Jonathan Lethem, der gern Zeit in der Wüste verbringt. „Es ist ein Ort der Freiheit. Du kannst stundenlang da draußen sein und stundenlang herumfahren. Und wenn du anderen begegnest, sind die wie du auf der Suche nach derselben Energie, nach denselben Möglichkeiten.“ Doch angenehm ist das nicht immer. Man kann durchaus auch mit der Angst zu tun kriegen. „Sicherlich. Alles mit Freiheit sollte auch unheimlich sein. Darin liegt jede Möglichkeit“, sagt der Autor.

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#####EOF##### "Astroneer": 3D-Drucker im Weltraum - fm4.ORF.at
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Astroneer

System Era Networks

„Astroneer“: 3D-Drucker im Weltraum

Nach zweijähriger Testphase hat das in Seattle angesiedelte Entwicklerstudio System Era Softworks mit „Astroneer“ sein erstes Indiegame veröffentlicht.

Von Christoph „Burstup“ Weiss

„Astroneer“ ist ein Survival-Game ohne Erzählstrang und ohne festgelegtes Ziel. Die offene Spielwelt besteht aus sieben prozedural generierten Planeten. Sie sind komplett durch Terraforming veränderbar.

Zu Beginn steht eine Notlandung auf einem der Planeten. Die Luft im Sauerstoff-Rucksack reicht nur für kurze Zeit. Beim Erforschen der Planetenoberfläche ist es deshalb notwendig, ständig ein Netz aus Leitungen zu spannen, das mit dem Sauerstoff-Generator und dem Raumanzug verbunden sein muss.

Astroneer

System Era Networks

Unter dem mitgebrachten Gegenständen befindet sich weiters eine Art 3D-Drucker. Mit ihm werden aus gesammeltem Material nützliche Gegenstände hergestellt: Fahrzeuge, Raffinerien, Laboratorien etc. Das Spiel fühlt sich dann befriedigend an, wenn die gebaute Planetenbasis im Lauf der ersten Spielstunden wächst. Träge und langweilig wird es, wenn das Sammeln von Ressourcen zum monotonen Grinding wird. Dieses wiederholt sich auch, nachdem es gelungen ist, ein Raumschiff zu bauen und den Planeten zu verlassen, Maschinen und Laboratorien kann man nämlich nicht mitnehmen, und in der neuen Welt geht das Sammeln und Aufbauen von vorne los.

Astroneer

System Era Networks

Was leider fehlt: Bewohnerinnen und Bewohner auf den Planeten, also Aliens, Monster, computergesteuerte Gegner. Die Planetenoberflächen fühlen sich seltsam unbewohnt an. Dafür kann „Astroneer“ in einer kleinen Gruppe von bis zu vier Freunden via Steam gemeinsam gespielt werden. Die grafische Gestaltung ist cartoonhaft, bunt und angenehm. Das Geschehen wird immer in der Third-Person-Perspektive dargestellt. Ich selbst bevorzuge bei Spielen dieser Art die Möglichkeit, in First-Person-Ansicht umschalten zu können - leider wird sie hier nicht geboten.

Astroneer

System Era Networks

Als Indiegame um 20 Euro ist „Astroneer“ ausreichend unterhaltsam. Es existieren aber bessere Survival-Games, die im Weltraum angesiedelt sind: das hervorragende „Starmade“, quasi ein „Minecraft“ im Weltraum, oder die eher technischen Games „Space Engineers“ und „Kerbal Space Program“. Alle drei Konkurrenzspiele sind ihr Geld eher wert als das niedliche, aber doch recht unaufregende „Astroneer“.

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#####EOF##### Sigrid Horn gewinnt den Protestsongcontest 2019! - fm4.ORF.at
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Sigrid Horn

Chris Stipkovits | FM4

Sigrid Horn gewinnt den Protestsongcontest 2019!

„baun“ heißt der Song des Finalabends beim Protestsongcontest 2019. Sigrid Horn gewinnt mit ihrem Lied gegen das Zubauen von Landschaft.

Am 12. Februar sind die besten 10 Protestlieder dieses Jahres im Rabenhof Theater gegen einander angetreten. Die Jury bestehend aus Antonia Stabinger, Violetta Parisini, Alf Peherstorfer, Simone Dueller, Peter Paul Skrepek, Martin Blumenau und euch hat entschieden.

Gewonnen hat Sigrid Horn mit ihrem Lied „baun“, das sich gegen das Zubauen der Landschaft, Bodenversiegelung oder Einkaufszentren auf grünen Feldern an Ortsrändern richtet.

Hier gibt es das Lied live von der Bühne im Rabenhof!

Und da könnt ihr euch die ganze Show anhören:

Das Voting

Und so haben die Juror*innen abgestimmt:

So hat die Jury beim Protestsongcontest abgestimmt

Chili Gallei

Die Siegerin im Interview in Connected

Sigrid Horn ist am 13. Februar ab 15 Uhr in Connected zu Gast! Und auch das Video zum Sieger-Song folgt noch.

Aktuell:

#####EOF##### Causa Identitäre stört Koalitionsharmonie - news.ORF.at

Causa Identitäre stört Koalitionsharmonie

Die Causa um die rechtsextremen Identitären sorgt für Störungen in der bisher nach außen getragenen Harmonie der Koalition: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pochte gestern erneut auf eine klare Abgrenzung von den Identitären. Auch Kabinettsmitarbeiter dürften aus seiner Sicht nicht bei der Gruppe aktiv sein, stellte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar.

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Ausland

Das britische Unterhaus hat für eine Verschiebung des Brexit gestimmt, um einen EU-Austritt ohne Abkommen zu verhindern. Die Vorlage passierte das Unterhaus am späten Abend mit einer Mehrheit von nur einer Stimme: 313 Abgeordnete votierten für die Gesetzesvorlage, 312 dagegen. Der Text soll heute dem britischen Oberhaus vorgelegt werden.

Das Gesetz würde die Regierung verpflichten, sich bei der EU für einen erneuten Aufschub des Brexit über den 12. April hinaus einzusetzen. Premierministerin Theresa May hatte bereits am Dienstag angekündigt, dies tun zu wollen.

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu schließen. Das wäre „für niemanden gut“, sagte der Linkspolitiker gestern vor der Presse.

Trump hatte wiederholt mit einer ganzen oder teilweisen Sperrung der Grenze gedroht. Er wirft Mexiko vor, Migrantinnen und Migranten nicht wirksam genug vom Grenzübertritt in die USA abzuhalten.

Lopez Obrador sagte, seine Regierung stehe in „sehr gutem Kontakt“ mit den USA in der Grenz- und Migrationspolitik. „Wir helfen, und wir werden weiterhin helfen, um einen Konflikt zu vermeiden.“ Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard hatte am Dienstag erklärt, US-Außenminister Mike Pompeo habe ihm gesagt, die USA würden trotz Trumps Drohungen die Grenze nicht schließen.

Täglich passieren Waren im Wert von 1,7 Milliarden Dollar (1,52 Mrd. Euro) und Hunderttausende Menschen die Grenze. Vergangene Woche hatten sich dort lange Schlangen gebildet, nachdem die Trump-Regierung den Grenzschutz verstärkt hatte. Trotz Wartezeiten von bis zu acht Stunden sagte Lopez Obrador, es gebe keine „größeren Probleme“.

Für die Verbalattacken während seines Wien-Besuchs muss der tschechische Präsident Milos Zeman nun auch Kritik von seinem eigenen Außenminister Tomas Petricek einstecken. „Es ist nicht notwendig, Politiker von Nachbarstaaten zu bewerten“, mahnte Petricek gestern auf Twitter. Vertreter Tschechiens hätten vielmehr die Aufgabe, „die Beziehungen zu unseren Nachbarn zu entwickeln“.

Zeman hatte am Dienstagabend bei einem Treffen mit Auslandstschechinnen und -tschechen in der tschechischen Botschaft unter anderem den anwesenden Wiener Ex-Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) scharf angegriffen. Er monierte, dass die Stadt Wien der tschechischen Komensky-Schule während Häupls 24-jähriger Amtszeit „nicht einmal einen Schilling“ gegeben habe. Zeman zeigte sich weiters erfreut, dass die Grünen nicht mehr in den Parlamenten Österreichs und Tschechiens säßen, weil es nun bei Verkehrsprojekten „eine etwas einfachere Situation“ gebe.

Botschafterin sieht Missverständnis

Petricek trat Zeman laut einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK auch inhaltlich entgegen und sprach von „außerordentlichen Beziehungen“ zwischen der tschechischen und österreichischen Hauptstadt. „Wien hat die Komensky-Schule mit einer Million Euro unterstützt. Wir danken der Stadt dafür“, twitterte der Außenminister.

Aus dem tschechischen Präsidentenamt hieß es daraufhin, dass Zeman seine Informationen über die Schulfinanzierung von der tschechischen Botschafterin Ivana Cervenkova erhalten habe. Cervenkova sprach von einem Missverständnis. Sie habe gesagt, dass die Schule keine regelmäßigen Subventionen erhalte. Ihre Worte seien aus dem Kontext genommen worden.

Tschechische Oppositionelle zeigten sich empört über die Aussagen Zemans im Rahmen seines offiziellen Besuchs, bei dem er Bundespräsident Alexander Van der Bellen traf.

Der Streit um die Veröffentlichung des Berichts von Russland-Sonderermittler Robert Mueller in den USA geht weiter: Der von den Demokraten dominierte Justizausschuss des Abgeordnetenhaus hat gestern mehrheitlich für die komplette Vorlage des Berichtes an den Kongress gestimmt – also die Vorlage aller der knapp 400 Seiten sowie ohne maßgebliche Schwärzungen im Text.

Mit dem Beschluss kann der Ausschuss das Ministerium nach Darstellung von Vorsitzendem Jerry Nadler zur Vorlage zwingen. Allerdings solle das Justizministerium erst die Gelegenheit bekommen, seine bisherige Haltung zu überdenken. Mit dem Beschluss soll ebenfalls die Vorlage von Material von mehreren Personen aus dem Trump-Umfeld erzwungen werden, unter anderem seiner früheren Kommunikationschefin Hope Hicks.

Trump sieht sich entlastet

Der von US-Präsident Donald Trump inmitten der Mueller-Untersuchungen ernannte Justizminister William Barr hatte erklärt, er wolle den Bericht erst etwa Mitte April vorlegen. Eine Passage müsse aus gesetzlichen Gründen geschwärzt werden. Die Demokraten gehen aber davon aus, dass die Parlamentarier im Zuge ihrer Aufsichtspflicht über die Regierungsgeschäfte ein Recht haben, den ganzen Report zu sehen.

Nach dem Abschluss der Untersuchungen Muellers hatte Barr eine kurze Zusammenfassung veröffentlicht. Darin heißt es, der Sonderermittler habe keine Beweise für eine Zusammenarbeit des Trump-Lagers im Wahlkampf 2016 mit russischen Stellen finden können. Er legte sich bei der Frage, ob Trump sich der Justizbeeinflussung schuldig gemacht hatte, als er FBI-Chef James Comey entließ, nicht fest.

Trump hatte erklärt, er betrachte das als „komplette Entlastung“. Er hatte auch erklärt, er habe nichts dagegen, den Bericht komplett zu veröffentlichen. Von dieser Position rückte er inzwischen ab.

Inland

Für E-Scooter werden künftig österreichweit die gleichen Regelungen gelten wie für Fahrräder. Um österreichweit einheitliche Regeln für E-Scooter sicherzustellen, wird in die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein neuer Paragraf 88b „Rollerfahren“ eingefügt. Der Verkehrsausschuss des Nationalrats billigte gestern einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Wer mit dem Roller fährt, muss das künftig auf dem Radweg tun, Gehsteige sind tabu. Allerdings können die zuständigen Behörden einzelne Gehsteige für Klein- und Miniroller mit maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h per Verordnung freigeben. In diesem Fall gilt Schrittgeschwindigkeit. Der Beschluss im Ausschuss fiel mit den Stimmen der Koalitionsparteien und NEOS, für die SPÖ sind noch einige Fragen offen, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auf E-Rollern künftig verboten, das Alkohollimit liegt – wie für Radfahrerinnen und Radfahrer – bei 0,8 Promille. Überdies müssen E-Scooter mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern bzw. Rückstrahlfolien ausgestattet sein. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sind auch Vorder- und Rücklicht verpflichtend.

Das umstrittene kroatische Gedenktreffen am Loibacher Feld bei Bleiburg (Kärnten) soll ungeachtet der Kritik der Kärntner Kirche „im gleichen Format“ wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Geplant sei auch eine Heilige Messe, teilte der Vorsitzende des „Bleiburger Ehrenzugs“, Vice Vukojevic, gestern nach einem Treffen mit der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic in Zagreb mit.

Die Diözese Gurk-Klagenfurt hatte dem Treffen, bei dem offiziell des Massakers an Ustascha-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird, heuer nicht ihren Sanktus erteilt. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger betont, dass das Gesamterscheinungsbild der Veranstaltung dem Ansehen der katholischen Kirche schade und dazu angetan sei, „der katholischen Kirche in Kärnten im Falle einer Erlaubnis der Liturgiefeier zu Recht zu unterstellen, sie würde die Instrumentalisierung eines Gottesdienstes zu politischen Manifestationen dulden und die entsprechende Distanz zu faschistischem Gedankengut vermissen lassen“.

Veranstalter: Keine Behördenerlaubnis nötig

Der Generalsekretär des Ehrenzuges, Thomas Baumgartner, betonte, dass es für die Messe keine Erlaubnis der österreichischen Behörden brauche. Die Veranstaltung finde nämlich auf Privatgrund statt, der dem Ehrenzug gehöre. Zugleich verwies er auf das seit März geltende Verbot von Ustascha-Symbolen in Österreich. „Ich hoffe, dass jeder, der kommt, sich an das Gesetz halten wird und keine Probleme machen wird, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.“

In Kroatien wurde die Entscheidung mit Empörung quittiert, die katholische Bischofskonferenz warf der Kärntner Kirche „Respektlosigkeit gegenüber den Opfern“ vor. Vukojevic sagte nun, dass die für 18. Mai geplante Veranstaltung „so aussehen wird wie in den vergangenen Jahren“. Zu Mittag werde eine Messe beginnen, ab 11.00 Uhr werde es eine Prozession vom Friedhof Loibach zum Loibacher Feld geben. Politische Ansprachen werde es keine geben.

Für den laufenden Untersuchungsausschuss über die politische Einflussnahme auf das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT-U-Ausschuss) ist für die Fraktionen gestern auch die weitere Zeugenliste auf der Agenda gestanden. APA-Angaben zufolge wurden 26 Ladungen fixiert.

Unter den Auskunftspersonen finden sich Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Ex-SPÖ-Kanzler Werner Faymann. Mehrere Personen werden zum wiederholten Mal in den Ausschuss gebeten, darunter BVT-Chef Peter Gridling, der bereits zum dritten Mal aussagen soll. Seine Befragung bildet mit der zweiten von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) – derzeitiger Stand – den Abschluss der Anhörungen am 27. Juni.

Sobotka, vor seiner Tätigkeit im Nationalratspräsidium Innenminister, ist auch bei der ersten Sitzung nach Abhaken der Tierschützer-Causa am 7. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Damit ist er der einzige Koalitionspolitiker, der in der Intensivphase des Europawahlkampfs in den Ausschuss gebeten wird. Ansonsten finden sich an Politikern in dieser Periode nur noch die von der Koalition gewünschten SPÖ-Repräsentanten Faymann und Heidrun Silhavy, dereinst SPÖ-Kurzzeitministerin, Staatssekretärin und Abgeordnete.

Zurück zum Ausgangsthema

Den Mai dominiert inhaltlich dann wieder das Ausgangsthema des Ausschusses, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), von dem zahlreiche ehemalige bzw. noch aktuelle Mitarbeiter erscheinen werden. Dazu zählt neben Gridling und seinem Vize Dominik Fasching etwa der frühere Spionage-Chef P., von dem man sich im BVT mittlerweile getrennt hat. Auch Martin W., der zumindest von NEOS als Autor des ominösen Belastungspapiers, das die Affäre ausgelöst hat, vermutet wird, muss wieder kommen.

Den Postenschacher-Vorwürfen die ÖVP betreffend geschuldet sind etliche Ladungen aus dem Umfeld der Volkspartei. Zentral ist da wohl die Befragung von Michael Kloibmüller, der gleich mehreren Innenministern als Kabinettschef gedient hat. Er ist bereits am 8. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Drei Wochen später ist ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior an der Reihe. Die frühere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wird den Ausschuss Anfang Juni beehren – übrigens am selben Tag wie Wiens Polizeichef Georg Pürstl.

Auch FPÖ-Chef Strache kommt um einen Auftritt nicht herum. Er wird wegen der Abhöraffäre befragt. Der Vizekanzler hatte ja wegen eines Kabels vermutet, in seinem neuen Büro belauscht zu werden. Dieser Verdacht hatte sich damals nicht erhärtet.

Amon nicht auf Ladungsliste

Nicht zu den geladenen Personen zählt nach derzeitigem Stand ÖVP-Fraktionschef Werner Amon, auch wenn NEOS und Jetzt darauf gedrängt hatten. Die SPÖ hatte hier eine Ladung mit der Koalition blockiert, weil sie von Revanchegelüsten ausgegangen war. Tatsächlich hatte Amon, der mit P. befreundet ist und immer wieder einmal in den Akten vorkommen soll, bereits mit der Ladung von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper oder Jetzt-Fraktionschef Peter Pilz gedroht.

Die Causa um die rechtsextremen Identitären sorgt für Störungen in der bisher nach außen getragenen Harmonie der Koalition: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pochte gestern erneut auf eine klare Abgrenzung von den Identitären. Auch Kabinettsmitarbeiter dürften aus seiner Sicht nicht bei der Gruppe aktiv sein, stellte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar.

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EU

Rumäniens oberstes Gericht hat gestern die Reise- und sonstigen Freiheitsbeschränkungen für Laura Kövesi aufgehoben. Kövesi, Favoritin des EU-Parlaments für den Chefposten der geplanten EU-Staatsanwaltschaft, war am vergangenen Freitag in Rumänien von einer Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft unter Polizeiaufsicht gestellt worden.

Diese neue, regierungstreue Spezialeinheit ermittelt seit Wochen wegen Korruptionsvorwürfen gegen Kövesi – aufgrund von Aussagen eines nach Serbien geflohenen regierungsnahen Ex-Parlamentariers, der selbst im Visier der Justiz steht. Kövesi musste sich regelmäßig bei der Polizei melden. Zudem durfte sie das Land nicht ohne Genehmigung des Staatsanwalts verlassen. Dagegen hatte Kövesi vor dem obersten Gericht geklagt.

Europaparlament hält an Kövesi fest

Das Europaparlament hielt indes an Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel. Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an.

Warnung vor Amnestie für korrupte Politiker

Die EU-Kommission warnte die rumänische Regierung indes dringend vor weiterem Druck auf die Justiz und droht mit Gegenmaßnahmen. Das gelte insbesondere, wenn die Regierung eine „de facto Straffreiheit für hohe Amtsträger schafft, die wegen Korruption verurteilt sind“, sagte Vizepräsident Frans Timmermans in Brüssel. „Ein solcher Schritt würde die Kommission zwingen, schnell zu handeln.“

Kövesi war von 2013 bis Juli 2018 Chefin der Antikorruptionseinheit der rumänischen Staatsanwaltschaft (DNA). Sie wurde auf Betreiben der sozialliberalen Regierung vorzeitig entlassen. Derzeit verhandeln EU-Parlament und der Europäische Rat über die Besetzung des Chefpostens für die EU-Staatsanwaltschaft, die ab 2020 arbeiten soll.

Sport

Red Bull Salzburg hat gestern mühelos das Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Regionalligisten GAK mit 6:0 (4:0). Die Tore erzielten Munas Dabbur (6., 26.), Hannes Wolf (13., 66.), Takumi Minamino (45.) und Patson Daka (92.). Als Gegner wartet am 1. Mai in Wien Rapid, die Wiener setzten sich gegen den LASK mit 4:3 nach Elferschießen durch.

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Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen gestrigen Tag im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

Pele hatte in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch gestern, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

Wirtschaft

Der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn soll Medienberichten zufolge in Japan erneut festgenommen werden. Staatsanwälte hätten sich heute (Ortszeit) zum Haus des Automanagers in Tokio begeben, berichtete unter anderem der Fernsehsender NHK. Zuvor hatten Medien berichtet, dem 65-Jährigen drohe wegen neuer Vorwürfe eine Ausweitung der Anklage.

Der wegen Finanzdelikten angeklagte Ghosn war Anfang März nach mehr als 100 Tagen gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Bei den neuen Vorwürfen soll es um den Verdacht der schweren Untreue gehen: Laut der Nachrichtenagentur Jiji Press soll der Automanager zwischen 2012 und 2018 Gelder von Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Mrd. Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. In Österreich gab es als Ergebnis der Ermittlungen Steuernachforderungen von 2,4 Mio. Euro, wie aus dem Finanzministerium zu erfahren war.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter der ORF und der „Falter“ aus Österreich, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Weltweit waren dadurch Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten.

Panama-Papers: Drei Jahre danach

Vor drei Jahren enthüllten die Panama-Papers, wie Superreiche aus aller Welt ihr Vermögen vor den Steuerbehörden versteckt haben. Doch was haben die darauf folgenden Ermittlungen ergeben?

In Österreich trat der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg zurück. Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

54 Fälle mit Österreich-Bezug

Die österreichische Finanz habe im Zusammenhang mit den Panama-Papers 54 Fälle mit Österreich-Bezug herausgefiltert, sagte der Leiter der Abteilung Betrugsbekämpfung im Finanzministerium, Herwig Heller, gegenüber Ö1. „Aus 15 Fällen haben wir ein Mehrergebnis von 2,4 Millionen bei den Panama Papers erzielt.“

Audio dazu in oe1.ORF.at

Darüber hinaus habe die Finanzmarktaufsicht Strafen gegen die Hypobank Vorarlberg und Raiffeisen International verhängt. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass Raiffeisen 2,8 Mio. Euro Strafe zahlen soll und die Hypo 400.000, weil sie laut FMA ihre Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung verletzt haben sollen, indem sie etwa die Identität ihrer Kunden nicht ausreichend geprüft haben – bei Raiffeisen war es u. a. der ukfrainische Präsident Petro Poroschenko. Die beiden Banken haben gegen die Strafbescheide berufen.

Josef Fiala, kaufmännischer Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, ist neuer Finanzvorstand der ASFINAG. Der Aufsichtsrat hat ihn einstimmig zum Nachfolger des im Jänner zurückgetretenen Vorstandes Klaus Schierhackl bestellt, gab das Unternehmen gestern bekannt. Damit ist das neue ÖVP-FPÖ-Führungsduo für die nächsten fünf Jahre komplett. Auf dem FPÖ-Ticket zog bereits Hartwig Hufnagl als Betriebsvorstand ein.

Der frühere Vizekabinettschef von FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer wurde Ende Jänner zum Nachfolger der SPÖ-nahen ASFINAG-Vorständin Karin Zipperer bestellt. Sie hatte im November ihren Rücktritt erklärt. Im Jänner räumte dann auch der ÖVP-nahe Schierhackl seinen Posten.

Auf dem ÖVP-Ticket avancierte jetzt Fiala zum neuen Finanzvorstand. Der 1962 geborene Jurist war früher Versicherungsmanager. Im März 2008 übernahm er die Geschäftsführung der ASFINAG Maut Service GmbH, im Juli 2010 wurde er Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH und war dort für kaufmännische Belange zuständig. In seiner neuen Funktion verantwortet er primär sämtliche Belange des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Mautwesens.

Chronik

Die in einen Hochschulbestechungsskandal verwickelten US-Schauspielerinnen Lori Loughlin (54, „Full House“) und Felicity Huffman (56, „Desperate Housewives“) sind gestern in dem Fall vor Gericht erschienen.

Loughlin wirkte Medienberichten zufolge gut gelaunt und gab auch Autogramme, bevor sie heute das Gerichtsgebäude in Boston betrat. Auch ihr Ehemann, der Modedesigner Mossimo Giannulli, sowie ein Dutzend weitere, mutmaßlich in den Skandal verwickelte Eltern waren Berichten zufolge anwesend.

Vorwurf: Unizugang für Kinder erkauft

In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Prominente ihren Kindern unrechtmäßigen Zugang zu Eliteuniversitäten erschlichen haben. Loughlin und Giannulli sollen 500.000 Dollar (446.000 Euro) gezahlt haben, um die beiden Töchter als vermeintliche Ruderinnen über das Sportteam an der renommierten USC-Universität in Kalifornien unterzubringen. Der Skandal mit insgesamt rund 50 Beschuldigten hat Elitehochschulen in den USA erschüttert, denen schon lange vorgeworfen wird, Kinder reicher Familien und Spender zu bevorzugen.

Ob es zu einem Gerichtsprozess kommt, ist derzeit unklar und hängt auch von einem möglichen Geständnis der Angeklagten ab. USC hatte unterdessen angekündigt, Zulassungen betroffener Studierender zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen. Yale hat einer betroffenen Studentin die Zulassung im Zuge des Skandals bereits entzogen.

Knapp einen Monat nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien will das ostafrikanische Land heute einen ersten Bericht zur Ursache des Unglücks veröffentlichen. Das sagte der Sprecher des äthiopischen Verkehrsministeriums, Mussie Yiheyis. Bei dem Absturz der Maschine am 10. März unweit von Addis Abeba waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Der vorläufige Untersuchungsbericht wird sich auf die Daten der Flugschreiber stützen. Diese waren kurz nach dem Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine von Experten in Frankreich ausgelesen worden. Die Blackboxes, die sich zur Unfalldiagnose an Bord aller größeren Verkehrsflugzeuge befinden, zeichnen alle Flugdaten sowie alle Stimmen und Geräusche im Cockpit auf.

Die äthiopische Regierung hatte zuvor bereits erklärt, dass der Absturz „klare Ähnlichkeiten“ mit dem Crash einer baugleichen Maschine in Indonesien im Oktober aufweise. Ermittlerinnen und Ermittler gingen bei jenem Absturz davon aus, dass eine eigens für die neue Flugzeugreihe 737 Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS ein wichtiger Auslöser des Unglücks gewesen sein könnte. Fachleute warten daher gespannt darauf, ob die erste Untersuchung des Absturzes in Äthiopien ebenfalls auf Probleme mit der Software schließen lässt.

Über Monate soll er Lebensmittel und Wasser seiner Kollegin heimtückisch mit einem Metall vergiftet haben, in der vergangenen Woche ist er festgenommen worden: Ein 34-Jähriger aus Berkeley (Kalifornien) muss sich nun wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergiftung verantworten, wie aus Polizeidokumenten des Sheriffs im Alameda County hervorgeht.

Wie unter anderem die „Washington Post“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, soll der Naturwissenschaftler die Mahlzeiten seiner Arbeitskollegin mit dem giftigen Metall Kadmium versetzt haben. Damit soll der Metallspezialist vor eineinhalb Jahren begonnen haben, fand die Polizei heraus. Das häufig in Batterien verwendete Kadmium ruft Magenschmerzen und Erbrechen hervor und kann unter anderem Nieren und Knochen stark schädigen.

Videoaufnahme überführte Mann

So soll sich auch das mutmaßliche Opfer seit längerer Zeit krank gefühlt und immer wieder einen merkwürdigen Geschmack in ihrem Essen und Wasser festgestellt haben, wie die „Washington Post“ weiter berichtet. Auch zwei ihrer Familienmitglieder seien erkrankt, nachdem sie aus einer Flasche des Opfers getrunken hatten.

Überwachungskameras in der Arbeit hätten schließlich zweimal aufgezeichnet, wie der mutmaßliche Täter das Getränk seiner Arbeitskollegin mit einer Substanz versetzt habe. Ein Test des Wassers habe die Substanz anschließend als Kadmium identifiziert.

Nach der Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ gestern gibt es keinen Sechser. Das bedeutet Doppeljackpot: Im Topf liegen knapp 1,6 Mio. Euro.

Die aktuellen Gewinnzahlen:

2 6 10 14 34 38/Zusatzzahl 28

Die aktuellen LottoPlus-Zahlen lauten:

5 9 16 25 30 42

Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

0 3 3 2 3 7

Alle Angaben ohne Gewähr

Kultur

IT

Bei Facebook hat es erneut eine Panne gegeben. Millionen von Nutzungsdaten waren öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen, wie die Cybersicherheitsfirma UpGuard gestern berichtete. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

Sobald Facebook Kenntnis von der Panne gehabt habe, habe der Konzern mit Amazon zusammengearbeitet, die Datensätze wieder herunterzuholen. Erst im März hatte das Soziale Netzwerk eine neue Datenpanne eingeräumt. Passwörter von Millionen Nutzerinnen und Nutzern waren für Angestellte des Unternehmens im Klartext zugänglich gewesen. Von einem Hackerangriff im September waren etwa 50 Millionen Nutzerinnen und Nutzer betroffen.

Science

Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy – und schreiben darüber in Sozialen Netzwerken. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe.

Wie das Fachmagazin „Science Advances“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, lassen sich Beben unter Zuhilfenahme von Twitter-Botschaften rund eine Minute schneller lokalisieren als bisher. In Zukunft könnte man auch die Stärke von Beben mittels Crowdsourcing genauer bestimmen.

Mehr dazu in science.ORF.at

Gesundheit

Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers in Omaha im Bundesstaat Nebraska sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

Matthew Eledge (links), seine Mutter Cecile Eledge (Mitte) , mit Baby Uma und Matthews Ehemann Elliot Dougherty (rechts)
AP/Ariel Panowicz

Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: „Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt.“ Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. „Sie hat alle Tests bestanden“, sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.

Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien „glücklich und gesund“. Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: „Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen.“ Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei „definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall“ gewesen.

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Die Geschichte von Kreiml & Samurai in 5 Schnappschüssen

Ein Interview darüber, was für Kreiml & Samurai einen echten Wiener ausmacht und warum sie gerne an ihre allerersten Auftritte zurückdenken.

Zehn Jahre nach ihrem Start als Atzen-Party-Rapper sind Kreiml & Samurai für den FM4-Amadeus-Award nominiert. Das Duo, das den Schweinehund, das, wie sie sagen, „inoffizielle Wappentier Österreichs" als Logo hat, hat mit uns ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

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Motoryacht

CC0 Public Domain

mit akzent

Die Schätze des 21. Jahrhunderts

Der Traum von unermesslichem Reichtum ohne sich groß anzustrengen, verführt die Menschheit seit Jahrtausenden. Oft stecken hinter diesem Traum aber auch Verbrecher.

Eine Kolumne von Todor Ovtcharov

I want money, lots and lots of money
I want the pie in the sky
I want money, lots and lots of money
So don’t be asking me why
I wanna be rich, ohh
I wanna be rich, ohh...

Es gibt so ein One-Hit-Wonder aus dem Jahr 1989. Das RnB-Duo Calloway ist vielleicht nicht so berühmt und reich geworden, wie sie wollten. Mein Freund Georgi summt immer dieses Lied, wenn er Lotto spielen geht. Dabei träumt er, dass genau dieses Lied ihm dabei helfen werde, seinen Traum zu erfüllen: einen roten Ferrari für den Sommer und einen gelben Lamborghini für den Herbst.

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radio fm4

Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

Hinter diesem Lied steckt der uralte Traum der Menschheit, plötzlich einen Schatz zu finden – eine von Piraten vergrabene Truhe mit Goldmünzen am Strand in Mallorca oder einen Tontopf mit antiken Schätzen irgendwo in den Wäldern des Balkangebirges. Dieser Schatz wird wie auf magische Weise alle unsere Probleme lösen, wir werden nie wieder arbeiten oder uns um die Pension sorgen müssen.

Ähnlich wie die Schatzsucher, die nur eine Schaufel als Mittel zum Glück haben, verhält es sich mit dem „Bitcoin Miner“. Niemand denkt bei dem Begriff an harte Arbeit wie in den Minen im Berg, ganz im Gegenteil: die meisten glauben an Reichtum wie im Roman „Die Schatzinsel“. Die Kryptowährungen sind die verlorenen Schätze des 21. Jahrhunderts. Vielleicht, weil niemand (ich auf jeden Fall nicht) versteht, wie sie funktionieren und wo sie vergraben sind. Und wenn die Menschen reich sein wollen und sich nach Kryptowährungen sehnen, dann erfinden sie welche!

I want money, lots and lots of money...

Das dachte sich auch die kommunikative Business-Lady, die 38-jährige R.I. Sie ist in Bulgarien geboren, hat in Deutschland studiert und in den USA eine Firma mit chinesischen Kunden gegründet. Diese Weltbürgerin hat es geschafft, in zwei, drei Jahren mehr als 3 Milliarden US-Dollar zu machen. Millionen von Menschen weltweit investierten in ihre Kryptowährung OneCoin. Während sie sich eine Jacht für 15 Millionen kauft, wird bekannt, dass OneCoin ein Schwindel ist. Doch die Menschen investieren weiter. R.I. wird zur Business-Lady Nummer 1 in ihrem Geburtsland Bulgarien erklärt. Sie jettet um die Welt und zieht neue Investoren an.

So don’t be asking me why
I wanna be rich, ohh
I wanna be rich, ohh
I wanna be rich, ohh

Mittlerweile ist R.I. verschwunden. Niemand weiß, wo sie sich seit einem Jahr aufhält. Die Polizei in Las Vegas hat ihren Bruder festgenommen, er soll ihr Komplize sein. Doch von der „Cryptoqueen“, wie sie sich selbst nennt, fehlt jede Spur. Es stellt sich heraus, dass OneCoin mutmaßlich ein modernes Pyramiden-System ist. Milionen von Menschen bekommen mit, dass sie alles veroren haben. Und währenddessen singen sie:

I wanna be rich full of love, peace and happiness...

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Dramas

Patricia Weisskirchner

soundpark act des monats

Der Wechsel allein ist beständig

„Nothing is permanent“ heißt das erste Album des Elektropop-Duos DRAMAS - und zitiert natürlich nicht nur Schopenhauer. Unser FM4 Soundpark Act im November.

Von Lisa Schneider

Nach der Entstehung von Bandnamen zu fragen, ist eher eine verpönte Angelegenheit. Bei DRAMAS aus Wien bietet es sich aber zumindest an, sich nach dem Ironiepotential desselben zu erkundigen: „Ohne Ironie geht es auch bei uns gar nicht. Dramatisch jedenfalls ist bei uns in erster Linie die Produktionsweise, wir diskutieren und streiten sehr oft. Das kann schon mal anstrengend werden, das Endprodukt war es bis jetzt aber noch immer mehr als wert.“

Elektroduos in Österreich haben gerade in den letzten Jahren große Erfolge gefeiert, allen voran etwa Mynth, Lea Santee oder natürlich Leyya. Eine schöne Parallele zwischen letzteren und DRAMAS liegt in der Schwere, der Melancholie, die auch damals noch Leyyas erstes Album ausgezeichnet haben.

It was not your fault, but mine

Wie es oft passiert, spielen beide, Viktoria Winter und Mario Wienerroither schon vor ihrem gemeinsamen Projekt in Bands. Es sind vor allem im Fall Viktoria Winters Singer-Songwriter-Geschichten, denen die Musikerin nicht unbedingt nachweint: „In Bands zu spielen war nicht wirklich meines. Es kommen da viele Leute zusammen, die natürlich auch Prioritäten außerhalb der Band haben, oft war es so, dass jeder etwas anderes wollte.“ Jetzt, mit DRAMAS, fühlt sie zum ersten Mal, dass sie zu hundert Prozent umsetzen kann, was sie möchte.

Die zweite Hälfte von DRAMAS, Mario Wienerroither, trifft sie vor einigen Jahren zufällig auf der Ars Electronica. Es ist eine schöne Geschichte: Nicht über gemeinsame Bekannte finden sie zusammen, oder über diverse Online-Plattformen, sondern durch eine Verwechslung. Viktoria hält Mario zuallererst für den Keyboarder von Mumford and Sons, Ben Lovett. „Das wär dir recht gewesen, oder?“, schmunzelt Mario ihr während des Interviews zu. „Naja, damals hab ich eben noch etwas andere Musik gehört“, gibt Viktoria zurück.

Das Organische haben DRAMAS in ihre Musik mitgenommen, auch kann man sich gut vorstellen, dass die Basis ihrer Songs nach wie vor die Melodie, die Stimme und das begleitende Klavier ist. Singer-Songwriter-Wurzeln, die Mario - der hauptberuflich in der Musikbranche tätig ist und sich sonst um Sounddesign für Film, Fernsehen, Werbung kümmert - nach einer Skizze von Viktoria zum Elektropopsong umformt. Damit es eben nicht klingt wie „Little Lion Man“.

Von Schwarz zu Dunkelgrau

2016 hat alles begonnen, mit ihren Songs haben sich DRAMAS Zeit gelassen. Im heurigen Frühjahr erscheint ihre erste EP „Libra“ und wird später auch dem fantastischen Openersong des Albums den Namen geben. So sehr nach der New Yorker Düster-Artrockband School Of Seven Bells werden DRAMAS im Laufe der nächsten Songs aber nicht mehr klingen. Sie hören sich an, als wäre ein dunkler Schleier, wie der eines alten Gemäldes, abgenommen; man spürt hier noch mehr, dass die Songs nicht aus einem rein elektronischen Korsett entstanden sind, sondern dass sie eben das Warme, Organische in sich haben. Das Album lebt diesen Grundgedanken mehr noch als die EP zuvor. Das klassische Singer-Songwritertum muss aktuell noch auf sein Revival warten; dabei war es nicht selten die klarste und vor allem ergreifendste, weil direkteste Form von Musik.

„Ich hatte mir anfangs gedacht, dass das Album noch viel düsterer wird und bin jetzt froh, dass es musikalisch auch oft verspielt ist, ich aber meinen textlichen Ansprüchen sehr treu geblieben bin und sich das Konzept des Nichtverwendens der Ich-Form bis zum Schluss durchgezogen hat.“

Große Fragen wie die nach der Liebe, dem Sinn, dem Tod, lassen sich leichter ohne totale Introspektive stellen. Aus der Unnahbarkeit des Menschen, der da singt, von dem man nicht selten ja seine eigenen Geschichten hören will, wird eine allgemeingültige Erzählperspektive, die ohne autobiographisches Material auskommt. Und das Gefühl, sich in den Zeilen angesprochen zu fühlen, wird durch die Zurücknahme einer einzelnen Person verdoppelt.

Im Leben und in der Musik ist nichts für immer

Wie die EP ist ebenfalls heuer, nämlich passend zum 17. FM4 Soundparkgeburtstag, das erste Album von DRAMAS erschienen. Dass sich darauf nun auch die Songs der EP befinden, war für beide klar: „Wir hatten zu dem Zeitpunkt, als die EP veröffentlicht wurde, schon gut insgesamt neun Songs fertiggestellt, oder waren gerade dabei. Dass der Sound sich für uns zwischen EP und Album nicht ändern würde, war klar“.

Dramas Cover "Nothing Is Permanent"

Fabrique Records

„Nothing Is Permanent“ von DRAMAS erscheint via Fabrique Records.

Zurückgezogen und abgekapselt von der Außenwelt, sogar von äußeren musikalischen Einflüssen, arbeiten Viktoria und Mario den ganzen Sommer über am Album. Und jetzt ist es da, es trägt den doppeldeutigen Titel „Nothing Is Permanent“.

Die Zeile „Nothing Is Permanent“ ist dem Song „Eph“ entlehnt („Nothing is permanent / everything is permanently apart“), der in seiner musikalischen Melancholie das Leben einer Fruchtfliege beschreibt. Welches kurze Tierleben wäre auch sonst passender, den Satz verstärkt zum Ausdruck zu bringen?

„Nothing is permanent“ steht bei DRAMAS wie eine schlicht ehrliche Aussage im Raum. "Sie trifft auf alle Menschen zu. Die, die pessimistisch sagen „es ist sowieso nicht für immer", aber auch auf die, die schnell mal abheben, um sie wieder auf den Boden zurückzuholen - weil ja auch Erfolge oder Glück nicht für die Ewigkeit bestimmt sind.“

„Nothing is permanent“ lässt sich unabhängig vom Inhalt auch auf die Musik des Duos umlegen. Die 80er Jahre feiern auch hier ihr überarbeitetes, zeitgemäß gemachtes Comeback. „Ich mache schon so lange Musik, und dieses Jahrzehnt ist musikalisch einfach das, was mich schon am längsten begleitet. Es gefallen mir auch jetzt in der zeitgenössischen Musik die Dinge am besten, die sich daraus nähren, genauso aber auch in Musikvideos, in Filmen, in Büchern“, erzählt Mario. Viktoria bringt’s herzlich lachend auf den Punkt: „Ich bringe eher den modernen Pop in unsere Musik ein, und Mario eben seine Liebe zu früheren Musikjahrzehnten. Ich bin das Cool Kid - und er eben der 80er-Jahre-Nerd.“

Ein schönster Beweis für dieses Verschmelzen am Album von DRAMAS ist eine Coverversion des legendären Ultravox-Songs „Vienna“. In ihr, und auch in Singles wie „Mess“ oder „Midnight Sun“, wird Dramatik und Theatralik mit Selbstironie aufgegriffen, ohne je komplett die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Filmische Sounds schieben das auditive Element nicht selten dem visuellen zuliebe zur Seite: „Nothing Is Permanent“ - ein Album wie ein Film Noir.

Aktuell:

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Karte aus Jaroslav Rudiš "Winterbergs letzte Reise"

Luchterhand

buch

Von Schlachtfeld zu Schlachtfeld

Der tschechische Autor Jaroslav Rudiš hat ein Faible für Kafka, Eisenbahnen und Geschichte. Für seinen neuen Roman „Winterbergs letzte Reise“ tritt er an, 150 Jahre Geschichte zu bewältigen. Mit einem alten Baedeker-Reiseführer in der Hand ist ein 99-jähriger Mann mit seinem Altenpfleger unterwegs, ein längst vergangenes Europa zu erkunden.

Von Maria Motter

Er ist 99 und war der letzte Straßenbahnfahrer in Westberlin. Er hat drei Schlaganfälle überlebt, drei Ehen gehabt und ähnelt einer kleinen dicken Birne. Herr Winterberg ist die Hauptfigur im jüngsten Roman des tschechischen Autors Jaroslav Rudiš, der auch Deutsch spricht und zum ersten Mal eine Geschichte auf Deutsch geschrieben hat. Und welch eine Geschichte das ist!

Denn Herr Winterberg tritt an, ein Jahrhundert und dann gleich noch ein halbes weiteres an europäischer Geschichte vorzutragen. Winterberg leidet an historischen Anfällen. Immerhin besser als Hysterie, findet er. Die Vergangenheit und die Gegenwart prallen aufeinander, private Geschichte und das große Weltgeschehen fließen in der Erzählung ineinander.

Die ganze Freude des alten Mannes ist ein Baedeker-Reiseführer, aus dem er bis zur Erschöpfung seiner Zuhörerschaft und der LeserInnenschaft historische Gegebenheiten, Ereignisse und Fakten vorträgt. Und zwar in Zügen, die ihn zu den nebeligen Feldern nahe des tschechischen Dorfs Sadowa bringen werden wie nach Linz und Wien, weiter nach Brünn, Budapest und Zagreb. Nur nach Sarajevo fährt einzig der Flixbus.

Mit diesem Roman kann man sich jener europäischen Geschichte nähern, die man im Geschichteunterricht in kurzen Schlagworten abhakt. Um seine LeserInnen zu wappnen, lässt der studierte Historiker Jaroslav Rudiš seinen Herrn Winterberg immer wieder von der Schlacht von Königgrätz schwärmen.

Die Schlacht von Königgrätz war eine der blutigsten Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts. 440.000 Soldaten standen einander gegenüber, die Armeen Österreichs und Preußens trafen auf einem Schlachtfeld im damaligen Böhmen aufeinander. Preußen gewann, die Habsburger büßten massiv an Macht ein.

Cover Jaroslav Rudiš "Winterbergs letzte Reise"

Luchterhand

„Winterbergs letzte Reise“ von Jaroslav Rudiš ist 2019 bei Luchterhand erschienen.

Für Lesungen kommt der studierte Historiker, Eisenbahnfan, Kafka-Band-Mitglied und Autor am 4. April nach Innsbruck und am 10. April nach Wien.

"... ja, ja, Sie haben recht, es geht um das Gleichgewicht, in Italien hat Österreich im Krieg 1866 mehrmals glorreich gesiegt, bei Königgrätz hat Österreich alles glorreich verloren, ja, ja, so muss es sein, so entsteht das Gleichgewicht, man muss nicht gleich Yoga machen, es reicht, wenn man historisch durchschaut, und Sie schauen schon historisch durch, lieber Herr Kraus .."

Landkarten mussten danach neu gezeichnet werden. Eine Landkarte hat auch Jaroslav Rudiš praktischerweise auf den Innenseiten des Bucheinbandes abgedruckt. Winterberg hat noch viel vor. Und das, obwohl der Mann eigentlich einen Altenpfleger als Sterbebegleiter zur Seite gestellt bekommen hatte. Der gebürtige Tscheche Jan Kraus verbringt die letzten Monate, Wochen und Tage mit Menschen. Winterberg hat er ins Leben zurückgeholt. Aus der sozialistischen Tschechoslowakei ist Kraus geflohen, just dorthin will sein Landsmann Winterberg wieder hin mit ihm. Winterberg will nicht sterben. Er will Berlin verlassen und verreist mit Jan Kraus, um den Mörder einer geliebten Frau zu finden. Eine Vorahnung stellt sich bald ein, doch ein Geheimnis will erst zuletzt preisgegeben werden.

Teilt man ein Faible für Geschichte mit dem Autor, so wird „Winterbergs letzte Reise“ zur literarischen Reise. Auch, wenn der Roman die gewalttätige Seite der europäischen Geschichte alles andere als ausklammert und Winterberg familiär bedingt großes Interesse an Toten, Feuerhallen und Friedhöfen hat. Dieser Roman macht auch klüger. Auch und gerade weil seine beiden Hauptfiguren nicht unbedingt die einfachsten Zeitgenossen sind. Wie sich diese beiden eigenwilligen Männer zusammenraufen, ist gute Unterhaltung.

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#####EOF##### Nachbar in Not
Key Visual NACHBAR IN NOT Hilfe für Mosambik

ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik"

Zyklon Idai verursacht schlimmste Naturkatastrophe auf der südlichen Hemisphäre - Hunderttausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß.
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8 Jahre Krieg: Bisher 15,7 Millionen Euro Spenden für "NACHBAR IN NOT-Flüchtlingshilfe Syrien"

Die NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen sind seit Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien und den Nachbarländern aktiv – Millionen Menschen brauchen weiterhin humanitäre Hilfe
Der Konflikt in Syrien erreicht sein neuntes Jahr. Es ist die größte humanitäre Krise in der Welt.
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NACHBAR IN NOT "Hungersnot in Afrika"

Vielen Dank für Ihre Hilfe! NACHBAR IN NOT konnte mit Ihrer Unterstützung 2,6 Millionen Euro einnehmen.
Ihre Hilfe kommt an - ein Überblick der Hungersnothilfe von NACHBAR IN NOT.
Zu jeder Fahne eine Geschichte!
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ORF trauert um Sissy Mayerhoffer

Der ORF trauert um Sissy Mayerhoffer und würdigt ihre Verdienste für einen starken, öffentlich-rechtlichen und sozialen Österreichischen Rundfunk, für den sie als Hauptabteilungsleiterin in den verschiedensten Funktionen sowie ehemalige Kaufmännische Direktorin stets engagierte Mitstreiterin war.
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Informationen zur Spendenabsetzbarkeit seit 1.1.2017

Spendenabsetzbarkeit seit 1.1.2017- einfach automatisch mit Angabe Ihres Namens und Ihres Geburtsdatums!
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Künstlerin Dietlinde Bonnlander vor dem selbstgemachten Gemälde "der Wächter" (c) Bonnlander

Vernissage und Lesung mit Dietlinde Bonnlander "Für Kinder in Not-Kinder im Krieg"

Durch das unermüdliche Engagement der Künstlerin Dietlinde Bonnlander für syrische Flüchtlingskinder konnten insgesamt €17.000,-- an Nachbar in Not gespendet werden.
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SYRIEN Krieg: 7 Jahre Nothilfe!

Nothilfe für kriegsleidende Familien in und um Syrien der Winter ist angebrochen und in den zerbombten Städten und Dörfern finden die Menschen in Syrien keinen Schutz mehr. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt und die am Boden liegende Wirtschaft lässt die Menschen ohne Arbeit und Einkommen zurück.
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Bisher 1 Million Euro Spenden für NACHBAR IN NOT-Hilfe in Afrika

Knapp 4 Wochen nach Start der Aktion haben die Österreicher bisher mehr als 1 Million Euro gespendet, um hungernden Menschen in Afrika zu helfen
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#####EOF##### Kalvarienberg: Alle Engel wieder da - burgenland.ORF.at

Kalvarienberg: Alle Engel wieder da

In Eisenstadt wird seit einigen Jahren der Kalvarienberg bei der Haydnkirche restauriert. Dazu gehört auch die Sanierung von 55 Engelsstatuen, die nun abgeschlossen ist.

Die letzten beiden restaurierten Engelsfiguren kehrten am Mittwoch auf den Kalvarienberg zurück. Die Sanierung der 55 Engel dauerte vier Jahre. Die Kosten dafür betrugen 324.000 Euro und wurden teils durch Spenden finanziert.

Engel über Eisenstadt

Alle 55 Statuten sind wieder an ihrem Platz.

Die Sanierung des Kalvarienbergs geht noch weiter, jetzt müssen die Stationen vom Holzwurm befreit werden.

Link:

#####EOF##### Das war der Protestsongcontest 2019 - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Das war der Protestsongcontest 2019

Beim fünften Antritt hat es geklappt: Die Liedermacherin Sigrid Horn gewinnt das Finale des Protestsongcontests.

Von Daniela Derntl

So knapp war es noch nie. Letztendlich hat das Publikum die Mostviertler Liedermacherin Sigrid Horn mit nur einem Punkt Vorsprung zur Siegerin gekürt! Ex aequo auf Platz Zwei landeten Lisa Jäger & Band und die all-female-Rap-Formation Mag-D x Ms Def x Yasmo x Lady Ill-Ya x Bella Diablo x Misses U. So viele Frauen auf den ersten drei Plätzen, auch das gab es noch nie in einem Protestsongcontest-Finale.

Sigrid Horn gewinnt den Protestsongcontest

Seit 15 Jahren ist der Protestsongcontest ein Megafon für Gesellschaftskritik; ein Radar, das aufzeigt, welche Themen den Musikschaffenden unter den Nägeln brennen. Der musikalische Schlagabtausch findet jedes Jahr am 12. Februar, im Gedenken an den österreichischen Bürgerkrieg 1934, im Rabenhoftheater statt.

Eröffnet wurde der Abend stimmungsvoll wie immer durch den Österreichischen Arbeitersängerbund mit den Revolutions-Liedern „Bella Ciao“ und „Arbeiter von Wien“. Der Schauspieler Michael „Immer Zeit für ein Selfie oder eine Insta-Story“ Ostrowski führte bereits zum sechsten Mal souverän und schlagfertig durch den langen Abend. Protestiert wurde heuer vor allem gegen umweltpolitische Themen wie Schottergärten, die Lobau-Autobahn, SUVs, Zersiedelung und Planierungswahn.

Die Jury

Zehn Protestsänger und – Sängerinnen stellten sich einer strengen Jury bestehend aus der Kabarettistin, Autorin und FM4-Bandsplainerin Antonia Stabinger, FM4-Urgestein Martin Blumenau, der Sängerin und ehemalige Protestsongcontest-Gewinnerin Violetta Parisini, dem Musikergilden-Gewerkschafter Peter Paul Skrepek, der Kärntner Künstlerin und Kunstvermittlerin Simone Dueller und Alf, der Neo-Schlagersänger und Frontmann von Kommando Elefant. Auch das Publikum im Saal konnte online mitstimmen.

Hier könnt ihr euch die ganze Show anhören:

20.30 - Skatapult – „Aufstand der Hühner“

Die erste Band des Abends kennt man bereits aus dem Protestsongcontest-Halbfinale 2016 und 2017. Heuer stehen sie mit „Aufstand der Hühner“ im Finale. Mit diesem Song protestiert die siebenköpfige Ska-Formation aus Wien, die sich 2011 als Punkband in der Schule gegründet hat, für mehr Umverteilung in der Gesellschaft. Mit dem Song wollen sie laut Sänger Stani Pluegl „den Klassenkampf wieder cool machen unter den jungen Leuten, die den Klassenkampf verlernt haben“.

Entstanden ist der Song während der Debatte um die Mindestsicherung. Das gute Leben für alle - das verhandeln Skatapult mit einer Metapher im Sinne von George Orwells „Animal Farm“: „Das Huhn ist ja eher ein schwaches Tier am Bauernhof. Das ist also die Revolution von ganz unten – und wenn sich viele Hühner zusammentun, ist das auch ein Zusammenschluss von den Schwachen und Ausgenutzten.“

Die Jury über Skatapult
Martin Blumenau: „Ich bin ein großer Freund der schiefen Metapher, wie wir alle hoffentlich. Aber die Hühner… Ich mein, er hat es ja selber gesagt, beim literarischen Vorbild, das der junge Herr nicht gekannt hat, wie er im Semi-Finale verraten hat… Was lest ihr in Englisch überhaupt in der Schule? Nix oder?“

Ostrowski: „Instagram!“

Blumenau: „Ja, wahrscheinlich. Beim großen Vorbild waren es deswegen die Schweine, weil es die gescheitesten Viecher sind. Aber die Hühner sind die dümmsten Viecher am Bauernhof. (Das Publikum buht und protestiert.) Es wäre besser, nicht den Hühnern den Aufstand zu übertragen - metaphorisch. Die schiefen Metaphern waren also total gelungen und die Reime waren auch super. Also - alles was schief gehen kann, geht schief hier. Toller Start insofern - trotzdem.“

Das Publikum protestiert mit „Oida“, Peter Paul Skrepek erzählt daraufhin über seine bäuerliche Verwandschaft und kommt dann doch zum Punkt: „Die Band war sehr gut, das Niveau sehr hoch. Es freut mich immer, wenn viele Menschen auf der Bühne sind und ein Musikinstrument beherrschen. Oder singen oder was Sinnvolles sagen. Insofern Applaus!“

Alf merkt an, dass ein Huhn aus der unglücklichen Zucht im Supermarkt 2 Euro kostet. Das aus der glücklichen Zucht 13 Euro. Daraus folgert er, dass die Hühner schon zu einem Aufstand gezwungen sind: „Hühner sind wie die Schweine berechtigt dazu, einen Aufstand zu machen.“

20.40 - Aschanti – „Brutpflegetrieb“

Mit Gegacker ging es weiter: Das vierköpfige Vokalensemble Aschanti unterhält seit zwei Jahren mit fiesem Humor und reinstimmiger Renitenz. Ihr Protestsong „Brutpflegetrieb“ ist während des Bundespräsidentschaftswahlkampfes 2016 entstanden. Damals wurde bekannt, dass Präsidentschaftskandidat und nunmehriger Infrastrukturminister Norbert Hofer ein Buch herausgegeben hat, das vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands als rechtsextrem eingestuft worden war. Der Autor des Buches, ein Wiener FPÖ-Bezirksrat, hat darin frauenfeindliche Begriffe wie „Geburtsscheinmutter“ und „Brutpflegetrieb“ verwendet. Das und die Liederbuch-Affaire rund um Udo Landbauer waren für das Wiener Acapella-Varieté Anlass genug, um eine furiose Hymne über das Bonmot zu singen.

Die Jury über Aschanti
Simone Dueller: „Guter Stil. In meinen Unterlagen lese ich dass dieses Lied aus der in Leder gebundenen Liedsammlung der Germania stammt. Und ich wollte nur erwähnen, dass es mir persönlich immer eine große Freude ist, nachdem wir wissen, wie wichtig Traditionen sind, und wie wichtig es ist, dass wir Traditionen beibehalten und immer wieder beleben – wie so ein Liedgut. Ich finde, es ist an der Zeit, dass so altes, matriarchales Liedgut wieder belebt wird und wieder unter die Leute gebracht wird. Das ist jetzt genau die richtige Zeit. Und wer, wenn nicht diese Band, hat das jetzt großartig gemacht.“

Violetta Parisini: „Ich fand die Performance noch besser als die Aufnahme, und ich fand die Aufnahme schon sehr gut. Und ich finde Fortpflanzungsverweigerung als Konzept, um jemanden vom Thron zu stoßen natürlich auch sehr spannend. Also ich fand es großartig.“

Antonia Stabinger: „Ich finde es sehr interessant als Konzept, das man das Kostüm auf den Inhalt des Liedes anpasst. Also, zeitlich gesehen.“

Alf: „Ich muss da eines sagen: Ich komm ja aus dem Schlager. Wenn wir schon bei Songcontest die Hyäne Fischer nicht haben, finde ich es schön, dass wir zumindest beim Protestsongcontest sowas in diese Richtung haben. Die ewige Suche nach dem Mutterkreuz zu unterstreichen, finde ich natürlich was Herrliches. Sehr angebracht. Insgesamt hat das für mich einen Kleinkunst-artigen Touch.“

20.50 - Dynamic Drift – „Ausnahme-Angst-Zustand“

Erhobene Fäuste und Jubelrufe im Publikum: Der Linzer Rapper Chill-Ill macht seit 15 Jahren Hip-Hop - und seit drei Jahren ist er mit dem Produzenten Dask One als Dynamic Drift unterwegs. Ihr Protestsong „Ausnahme-Angst-Zustand“ stammt von ihrem aktuellen Album „In Bewegung“ - und damit protestieren sie gegen ein Klima der Angst, das sie mit Samples aus diversen Nachrichtensendungen illustrieren.

Der Song „Ausnahme-Angst-Zustand" sei über die Jahre organisch gewachsen, erzählen Chill-Ill und Dask One: „In dem Song gibt es viele Aspekte. Generell geht es um die Feindbild-Problematik, die im Zuge der Flüchtlingsbewegung vermehrt zustande gekommen ist. Ich habe die erste Strophe 2015 geschrieben. Eine Strophe ist nach dem Anschlag in Paris entstanden, eine Strophe bei dem nächsten Anschlag.“ Der Terror sei ausschlaggebend für diesen Text gewesen, der auch instrumentalisiert wurde für diese Stimmungsmache. Und auch über Social Media wird im Song sinniert: „Was passiert durch diese Feindbilder und Panikmache, bei den Menschen, on- und offline?“

Die Jury über Dynamic Drift
Violetta Parisini: „Angst ist auch ein Thema, das mich umtreibt. Weil Angst ja ein Thema ist, das einen körperlich berührt. Wenn urviele Menschen Angst haben, dann ist es ganz schwer, keine Angst zu haben. Auch wenn man weiß, dass es keinen triftigen Grund zur Angst gibt. (...) Und die Zuspielungen – eine klassische Hip-Hop-Geschichte – fand ich auch gut. Das Format ist gut ausgeschöpft worden.“

Antonia Stabinger: „Aus meiner Klaustrophobie heraus kann ich verstehen, dass Angst ein sehr wichtiges Thema ist. Cooler Text – und die Einspielungen aus den Medien waren sehr unterstützend, weil man so auch ein bisschen den Kontext mitbekommt, über den so eine Angststörung auch entsteht.“

Martin Blumenau: „Das Stück war beim Halbfinale grässlich und total verhunzt. Und jetzt war es sehr gut.“

Alf: „Mich hat das sehr an Texta erinnert, meine Lieblings-Hip-Hop-Band. Und meine Lieblingstextzeile war: ‚Und schlucken jeden Scheiß wie ein Drogenkurier‘.“

21.00 - Sigrid Horn - „baun“

Sigrid Horn ist eine Dialektliedermacherin aus dem Mostviertel. Der Protestsongcontest spielt in ihrem künstlerischen Schaffen eine wichtige Rolle, denn ihren allerersten Auftritt hatte Sigrid Horn mit ihrer Band Wosisig beim Protestsongcontest-Halbfinale 2007 im Alter von 16 Jahren. Damals ist sie mit dem Lied „Das Anzige Lied“ angetreten, weil es zu dem Zeitpunkt tatsächlich ihr einziges Lied war.

Insgesamt waren Wosisig beim PSC viermal dabei, zweimal im Finale – und 2012 haben sie mit dem Protestsong „Erwin“ Bronze geholt. Mittlerweile haben sich Wosisig aufgelöst. Seither ist Sigrid Horn solo aktiv, nicht nur als Liedermacherin mit Gitarre und Piano, sondern auch auf Hip-Hop- und Slam-Poetry-Bühnen. Doch egal, was sie künstlerisch macht, gesellschaftskritische und feministische Themen liegen ihr am Herzen.

Im Oktober 2018 hat sie ihr minimalistisch-instrumentiertes Solo-Debüt-Album „Sog I bin weg“ veröffentlicht und darauf findet man auch ihren Protestsong „baun“. Entstanden ist die Nummer, als Sigrid Horn ihre Eltern im Mostviertel besucht hat: „Da hat ein Bekannter erzählt, dass er sich ein riesiges Haus gebaut hat, und ich hab mir nur gedacht: schon wieder so viel Grundfläche, die da versiegelt wird. Und dann wundern sich alle, warum wir Überschwemmungen haben und alles immer heißer wird.“ Der Protestsong „baun“ richtet sich gegen den Expansionswahnsinn des Turbokapitalismus: „Das endlose Expandieren ohne Rücksicht auf die Umwelt und ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen wird kritisiert. Und zum Schluss ist dann eben auch der Ausruf ‚Wir verbauns‘. Wenn wir so weiter machen, dann rennt das Ganze an einen Baum an, das ist jetzt echt ein Moment, in dem wir Panik kriegen sollten, wie die Greta Thurnberg gesagt hat.“

Die Jury über Sigrid Horn
Simone Dueller: „Ich kenne die Sigrid und ihre Musik schon länger, weil ich sie verfolge. (Gelächter im Publikum) Nicht stalkermässig. Als heimliche Bewunderin darf ich das sagen, dass Bauen, Innenstadt-Sterben und Kreisverkehre nicht so ein sexy Thema sind. Aber egal, worüber die Sigrid singt, sie schafft es, dass es irgendwie gut wird, eingängig ist und irgendwie kommt mir da immer dieses Wort Liedermacherinnenkunst in den Kopf, wenn ich an sie denke. Handwerklich top. Sie bringt ein Lied über Kreisverkehre und Spekulationen so voran, dass man sich denkt, dass kann was. Und das ist wirklich eine Kunst.“

Martin Blumenau: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Violetta Parisini: „Ich finds total toll, dass man in einem Lied den Roten Faden behalten kann, und trotzdem über verschiedene Themen wie Konsumwahn, Mauern, Zäune und globale Umweltvernichtung reden kann und trotzdem immer den roten Faden behält. Großartig!“
Alf: „In meinen Notizen steht Ernst Jandl. Sowas find ich immer super, dieses baun, baun, baun, baun, baun. Was mir sehr gut gefallen hat musikalisch ist die Ukulele. Die war sehr gut eingesetzt. Ich würde mir noch wünschen eine Drum-Machine dazu.“

Ramon Bessel

Ramon Bessel ist Schauspieler, Sänger und Klavierlehrer aus der, wie er sagt „Imagehauptstadt des deutschen Automobil-Handels“. 20 Jahre lang hat er Couplets für ein Münchner Theater arrangiert, seit eineinhalb Jahren ist er Solo als Liedermacher unterwegs. Sein Protestsong heißt „SUV“ und damit protestiert er – Nomen est Omen - gegen „den Gipfel der Gigantomanie“.

Ihn stören die übertriebenen Macht- und Überlegenheitsdemonstration der SUV-Fahrer, wie er im Interview erzählt hat: „Es ist ein Thema, das mir seit langem unter den Nägeln brennt, weil ich das Gefühl habe, dass wir wirklich im Privatbereich aufrüsten. Ich fühle mich in einem kleinen Fahrzeug auf der Straße wirklich gefährdet. Vor allem, finde ich, ist das auch eine Haltung, die sich in der gesamten Gesellschaft widerspiegelt. Es geht einfach darum, privat dermaßen unangreifbar und für die anderen unerreichbar zu sein und es zeigt einfach eine wahnsinnige Ratlosigkeit, wohin mit dem Geld. Und ich finde, man kann an dem Phänomen SUV einfach wahnsinnig viel erkennen, was bei uns im Moment einfach wirklich krank ist.“

Das Publikum jubelt und schreit „Ramon, Ramon“. Im Gespräch mit Michael Ostrowski führt Ramon Bessel die Panzer-Bau- und Fahr-Lust auf das kollektive deutsche Unterbewusstsein zurück.

Die Jury über Ramon Bessel
Violetta Parisini: „Ich bin Radfahrerin und es wurde gerade mein ultimatives Feindbild virtuos besungen. Das macht mich glücklich. Ich find’s schön, dass auch andere dieses Feindbild teilen.“
Martin Blumenau: „Ich als Fußgänger bin eine Spezies die noch unter dem Radfahrer existiert und von allen belästigt wird. Und ich finde, dass ein Autofahrer über andere Autofahrer koffert, ist ein Luxus. Dann hör doch auf zum Autofahren! Sehr unkonsequent.“

Antonia Stabinger: „Dieser Herr Ramon kommt ja aus Deutschland. Und wir können uns das ja gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man auf der Autobahn fährt und dann kommt da mit 240 km/h von hinten so ein Panzer-Subsitut und möchte auf deiner Rückbank Platz nehmen. Das können wir uns ja gar nicht vorstellen mit unserem Tempo-Limit.“

Eine Stimme aus Publikum: „Der Hofer wird’s schon richten!“
Alf: „Mir ist es zu kabarett-mäßig und zu bemüht.“

21.30 - Die Waldfee – „Raus aus den Autos“

Wir bleiben beim Thema Autos – und ebenfalls keine Unbekannte beim Protestsongcontest ist die 27-jährige Kräuterpädagogin und Umwelt-Aktivistin Cornelia Presich aka Die Waldfee. Heuer protestiert sie – inklusive Human-Beatbox auf der Bühne - für eine Mobilitätswende und gegen die geplante Lobau-Autobahn samt Tunnel. Die Idee zum Song „Raus aus den Autos“ kam ihr bei einer Informations-Veranstaltung, bei der sie mit Entsetzen feststellen musste, wie wenig sie eigentlich selbst über den geplanten Eingriff in das Wiener Naturschutzgebiet weiß: „Die Politik und die Asfinag und die großen Straßenplaner planen da in ihren stillen Kämmerchen riesige Dinge, von denen man, wenn es hochkommt, alle drei, vier, fünf Wochen einen fünf-zeiligen Bericht im Kurier kriegt. Da hab ich mir dann gedacht, okay, ich weiß, in mir drinnen rennt eine Liedermacher-Maschine, und ich kann die jetzt befüllen mit all dem, was es an Info gibt, was die Bevölkerung nicht bekommt. Und dann habe ich mir gedacht, dass das meine Aufgabe ist.“

Noch heuer soll der Spatenstich für die Lobau-Autobahn und den Tunnel erfolgen. Die Waldfee hofft, dass ein breiter Widerstand der Bevölkerung das noch verhindern könnte: „Der Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt. Und es ist möglich. Auch Zwentendorf ist verhindert worden. Wenn wir jetzt als breite Bevölkerung sagen, wir wollen diese Autobahn und diesen Tunnel nicht, und wenn wir uns jetzt zusammentun, dann können wir das verhindern. Jetzt ist nämlich noch nichts gebaut.“

Die Jury über Die Waldfee
Violetta Parisini: „Ich begrüße die Dringlichkeit, mit der das Lied geschrieben und gesungen wurde. Ich sehe eine singende Menschenmenge auf der Autobahn. Ich hätte mir das Lied ohne Beatbox und mit variationsreicherer Harmonieführung gewunschen. Aber die Dringlichkeit fand ich gut.“

Simone Dueller: „In dem Lied steckt alles drinnen, was es braucht, um ein Thema an die Menschen zu bringen. Konkreter als in Gemeinderatsvorträgen oder Beschlüssen und so weiter. Deshalb würde ich die Waldfee gerne mit nach Villach nehmen. Und sie singt dann jeden Gemeinderatstext, den die lokale Kärntner Bewegung „Verantwortung Erde“ in den Villacher Gemeinderat einbringt. Das wäre ein perfect Match.“

Martin Blumenau: „In Hainburg hat der tatsächliche politische Protest das verhindert. Unter anderem durch die extreme Kreativität des Protests. Ich war unlängst im Technischen Museum, und dort sieht man in einem Schaukasten die legendären Kostüme, die die Hainburg-Protestierenden bei ihrer ‚Pressekonferenz der Tiere‘ getragen haben. Das war der Nenning und die Frau Meissner-Blau. Das war ein legendärer Protest, der dann gut gefruchtet hat. Und ich wünsche dem aktuellen Ding da auch so einen Push in diese Richtung.“

Antonia Stabinger: „Mich hat die wenige Varianz in der Melodie anfangs auch angezipft, aber jetzt habe ich es extrem positiv Mantra-artig empfunden.“

21.40 - Mag-D x Ms Def x Yasmo x Lady Ill-Ya x Bella Diablo x Misses U – “Mehr”

Neu beim Protestsongcontest: eine all-female Rap-Supergroup!
Die Wiener Rapperin Ms. Def hat fünf weitere Hip-Hop-Ladies für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung innerhalb der Szene um sich geschart, die Teilnahme am Protestsong ist ihnen so nebenbei passiert: „Es war einfach mein großer Wunsch, eine Kollabo auf die Beine zu stellen, bei der wir die Vielfalt zeigen, die es da gibt.“, erzählt Ms. Def im Interview.

Mag-D, Ms Def, Yasmo, Lady Ill-Ya, Bella Diablo und Misses U (die im Finale nicht persönlich anwesend war), protestieren in ihrem Song „Mehr“ gegen die Unterdrückung von Frauen und für mehr Wertschätzung und Freiheit: „Frauen werden in vielerlei Hinsicht noch immer ungleich behandelt, sodass wir nicht jede Freiheit haben, so zu leben, wie wir möchten. Jede von uns behandelt in ihrer Strophe unterschiedliche Dinge wie Gleichstellung und Patriarchat, aber das Thema Freiheit ist die Schnittmenge.“ Der Protestsong „Mehr“ wurde bereits als Single veröffentlicht, und vielleicht wird es in Zukunft „noch mehr“ von der Wiener Rap-Supergroup zu hören geben.

Die Jury über Mag-D x Ms Def x Yasmo x
Antonia Stabinger: „Ich bin sehr froh das 2019 ist und das der Feminismus in einer breiten Diskussion angekommen ist, ohne dass man sich irgendwo hinten verstecken muss. Und ich finds geil, dass sich da sechs sehr coole Frauen auf dieser Bühne versammeln, die abseits von den Rollenbildern eines Bibi’s-Beautyplace mit Schminktipps und praktischen Haushaltstipps, etwas repräsentieren, das wirklich cool ist und das gehört einmal gefeiert. Diese Mädels lügen auch nicht. Wir sind tatsächlich 51 Prozent, also mehr. Und schön auch, dass sie gleich für die Maskulinisten das Konter dazugeben, wenn sie sagen, sie seien nicht gegen Männer, sondern gegen das Patriarchat, und das mit ihren persönlichen Anekdoten auskleiden. Da fängt man dann an, es zu verstehen.“

Simone Dueller: „Props an diese Hymne. Für mich zeichnet ein Protestlied aus, dass es eben nicht ein Nörgeln, Anklagen oder Aufzählen ist, sondern für mich macht ein Protestlied aus, dass es bestärkt und dass es ein Kribbeln erzeugt, und dass man losgehen will und etwas verändern will. Und das macht das Lied auf jeden Fall.“

Peter Paul Skrepek: „Über Yasmo kann ich nur das Beste sagen. Sie ist eine geschätzte Kollegin von mir. Wir sind schon gemeinsam aufgetreten. Es war wunderbar. Und ich kritisiere und gebe keine Kommentare über Kolleginnen von mir ab. Die Bella-Diablo hat einen wunderbaren Hochgeschwindigkeits-Rap hingelegt. Der Rest ist halt so dieses Primaten-Gehabe gewesen. Das ist so typisch. Es ist kein Fortschritt, wenn Frauen männliche Primaten nachmachen. Das kann ich nur als Parodie empfinden.“

22.00 - Geschichten Im Ernst – „Dann Brauch Ma Di“

Kurz war es so wie bei einem Grindcore-Konzert, als Sängerin Iris Stern in das Mirkofon gegröhlt hat. Auch sie ist keine Unbekannte beim Protestsongcontest. Bereits 2015 hat sie mit ihrem Musiktheater-Projekt „Geschichten Im Ernst“ teilgenommen. Damals sind sie mit dem Gedicht „Aufruf“, aus der Feder des österreichischen Widerstandskämpfers Richard Zach, auf Platz Sechs gelandet. Heuer treten sie mit dem Song „Dann Brauch Ma Di“ an. Der Song stammt aus ihrem aktuellen Musiktheater „Opa Rebell“.
Das Musiktheater beschreibt in acht Liedern das Leben des obersteirischen Arbeiters und Partisanen Sepp Filz. Es geht um seine Walz, seine Arbeitskämpfe und seinen bewaffneten Widerstand gegen die Nazi-Diktatur.

Das Stück umfasst eine sehr große Zeitspanne, vom Zerfall der Monarchie über Kampf gegen den Faschismus, den Staatsvertrag hin zum Heute. Und der Song, der im Musiktheater die Gegenwart abdeckt, ist der rockige Protestsong „Dann Brauch Ma Di“.

Das Leben des Widerstandskämpfers Sepp Filz ist laut Geschichten im Ernst-Sängerin Iris Stern heute aktueller denn je, denn sie erkenne viele Parallelen zwischen den 1930er Jahren und heute. Mit ihrem Protestsong „Dann Brauch Ma Di“ appelliert die Formation an das Protestbewusstsein der Bevölkerung: „Menschen sollen sich mehr als politische Individuen wahrnehmen, sich organisieren und aktiv werden in verschiedensten Formen des Protests.“

Die Jury über Geschichten Im Ernst
Alf: „Das ist einer der klassischten Protestsongs vom Text her. Dann hab ich mir die Musik angehört, das war ein bisschen retro, so wie die Band in dem Film „Muttertag“. Die Band hieß ‚Wiener Wunder‘ und das hat mich sehr erinnert an das. Ist nicht schlecht, sag ich mal. Aber bei mir bleibt es unterm Strich etwas zu retro, zu bemüht.“

Martin Blumenau: „Ich bin immer noch geflasht, dass sich – das klingt jetzt deppert - Frauen trauen, Grindcore zu machen. Das ist nicht alltäglich. Mir ist die Pappn offen stehen geblieben.“
Antonia Stabinger: „Ich habe einen Backflash erlebt während diesem Lied, in meine zarte Jugend, die ich in den Nuller-Jahren in dunklen Rock- und Metal-Kellern in Graz verbracht habe. Und ich hatte da auch das Gefühl, man kann die Welt im Handumdrehen verändern, wenn man jetzt wirklich anfängt. Und das ist genau die richtige Einstellung, die es zur Zeit jeden Donnerstag braucht.“

Simone Dueller: „Grindcore ist musikalisch nicht so meines. Aber das ist einer der Texte, die ganz eindeutige Bilder bei mir im Kopf erzeugt haben. So Sachen wie: Und wenn am Traumstrand Buckelwale landen und daneben leere Schwimmwesten stranden, erzählt das mehr, als so manch andere Texte die fünf Minuten dauern. Da steckt in zwei Sätzen alles drinnen. Und das finde ich grandios.“

Peter Paul Skrepek: „Das nennt man Dichtkunst, und dass kann sie.“

22.10 - Lisa Jäger & Band – „Nationalität Mensch“

Lisa Jäger macht seit fünf Jahren mit dem Pianisten Philipp Hribernig Singer-Songwriter-Pop. Seit drei Jahren ist Anna Dirnberger am Cello und Cajón mit dabei. Ihre ruhigen Songs drehen sich meist um Herz-Schmerz-Themen, ihr Protestsong „Nationalität Mensch“, der durch seine unschuldige Tonalität an Nicoles „Ein bisschen Frieden“ erinnerte, ist ihr erstes gesellschaftskritisches Lied. Entstanden ist es 2016 während des Bundespräsidentschaftswahlkampfes und Lisa Jäger protestiert damit für ein friedliches, vorurteilsfreies Miteinander: „Leider hat das Lied dann immer mehr an Aktualität gewonnen und ist präsenter denn je, wenn man sich in der Politik umschaut.“, sagt Lisa Jäger im Interview, „Es appelliert einfach an keine Angst vor anderer Hautfarbe, keine Angst vor anderer Kultur, keine Angst vor anderen Sprachen, sondern daran, den Menschen dahinter zu sehen.“ Sehr großer Applaus im Publikum für mehr Rückenwind statt Gegenwind. Und für mehr Empathie und Liebe.

Die Jury über Lisa Jäger & Band
Martin Blumenau: „Das ist das poppigste Stück mit der größten Nähe zum Schlager, deshalb will ich vom Alf wissen, was er sagt.“

Alf: „Für mich ist es ganz top vorne mit dabei. Mir hat es auf Platte gut gefallen, an der Performance kann man noch schrauben. Der Titel „Nationalität Mensch“ könnte auch von Udo Jürgens sein. Das Wort ‚Herz‘ kommt auch vor, und das sollte in jedem guten Hit vorkommen. Wenn man das gut produziert, könnte das ein Superhit sein. Ganz groß.“

Peter Paul Skrepek: „Das ist sicher ein Hit, wenn man das gut aufnimmt. Es ist die totale Anti-These gewesen, zu dem bisherigen. Und das kommt offenbar an. Es besteht offenbar ein Bedarf nach mitsingbaren Melodien.“

Simone Dueller: „Es ist mir nach dem ersten Anhören den ganzen Tag im Kopf geblieben. Ich hab mir gedacht, das ist mein Zugang. So möchte ich, dass wir weiterhin durch die Welt gehen. So schaffen wir es auch, uns gegenseitig Mut zuzusprechen und den ganzen Blödsinn irgendwie durchzustehen. Und das Lied hat es auch geschafft, dass meine Neunjährige durchs Haus läuft und singt: ‚Da mach ich nicht mit. Ich halte dagegen. Jeder hat das Recht auf Leben.‘“

Die Nowak – „Der Schottergärtner“

Den Protestreigen beendete die Piano-Pop-Chansonniere Rebekka Maier aus Regensburg, besser bekannt als „Die Nowak“. Ihr Künstlername stammt von dem bekannten Couplet von Hugo Wiener „Der Nowak lässt mich nicht verkommen“, und „Die Nowak“ ist laut Rebekka Maier „die Frau von dem Typen“. Beim Protestsongcontest kritisiert die Pianistin mit der rauchigen, ausdrucksstarken Stimme die in Deutschland weitverbreiteten „Schottergärten“, in denen mit der Natur kurzer Prozess gemacht wird. Die Idee für den Song stammt von der deutschen Facebook-Satire-Seite "Die Gärten des Grauens“ des Berliner Biologen Ulf Soltau, der seit April 2017 das pflegeleichte, aber höchst umweltfeindliche Elend der grauen Steinwüsten mit Fotos dokumentiert. „Diese furchtbaren Bilder waren so inspirierend, dass ich dann angefangen habe, die Kommentare unter den Fotos rauszuschreiben. Und daraus ist der Text entstanden.“ Die Nowak besingt in ihrem Protestsong auch das Stilmittel im Schottergarten – die Gabionenwand. Das sind bis zu 2,40 hohe Drahtgitterkörbe, die mit Bruchsteinen aus China und Indien befüllt werden. Mittlerweile sind die Schottergärten ein Politikum, ein Verbot der ökologisch toten Vorgärten wird in verschiedenen deutschen Gemeinden bereits diskutiert.

„Für mich sind Schottergärten das Sahnehäufchen auf dem Klimawandel“, sagt Die Nowak im Interview, „Ich spreche damit auch diese ignorante Gesellschaft an, die sich denkt: ‚Ich machs mir einfach. Ich hab keine Arbeit mit meinem Garten.‘ Was Bienen und Blümchen davon halten, das fragt keiner. Und wenn ich an einem Schottergarten vorbeigehe, wird mir wirklich kotzübel. Das geht mir so gegen den Strich. Der Mensch braucht doch, gerade in der Arbeitswelt, das Grüne!“

Die Jury über Die Nowak
Antonia Stabinger: „Vielen Dank für dieses schöne melancholische Lied. Sehr expressive, schöne Stimme. Der Text ist sehr poetisch und bilderreich. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt das Wort Gabione kenne. Für mich war das eine kleine Hymne auf das Neobiedermeier.“

Simone Dueller: „Meine Lieblingstextzeile war: Keine Flora, keine Fauna, jeder ganz allein mit seinem Trauma. Ich glaube, wenn man das nicht nur sieht als ein Lied über Steinkäfig-Mauern, sondern als Lied über Mauern generell, und den Hang, sich Mauern zu bauen und sich abzuschotten, dann ist es wahrscheinlich eines der politischten Lieder des Abends.“
Violetta Parisini: „Als jemand, der sich mit Songwriting beschäftigt, muss ich sagen, ich bin total begeistert von diesem Lied. Beim Anhören der Aufnahme hab ich mir aber noch gedacht, was hat das mit einem Protestlied zu tun? Aber jetzt während der Performance, ist es als Protestlied bei mir angekommen. Es ist ein großartiges Lied auf allen Ebenen. Es ist wirklich ein Protestlied.“

Alf: „Der ganze Text war so verschwurbelt und war nicht so das richtige ins Herz rein bei mir – so Protestsong-mässig. Das war eher so eher Andre-Heller-mässig.“
Peter Paul Skrepek: „Beginnen möchte ich mit den Steinen. Die Steine werden importiert. Ist euch das bekannt, dass seit geraumer Zeit die Randsteine eines Gehsteiges in Wien, eines Trottoirs, aus China kommen? Früher, vor 15 Jahren sind sie aus Oberösterreich gekommen, jetzt kommen sie aus China, weil es dort billiger ist. Das sagt auch einiges über die Stadt Wien und unseren geistigen Zustand aus. Aber das was jetzt da war, war Musik. Es ist völlig wurscht was sie singt, sie hat so großartig gesungen, dass man nicht zuhören muss, um zu verstehen, dass es wunderbar war. Aber man kann auch zuhören, um es noch mehr zu genießen.“

Martin Blumenau: „Einspruch! Einspruch! Ihr Menschen mit der Gnade der jüngeren Geburt kennt das Grauen des samstäglichen, sonntäglichen Fernseh-Unterhaltungs-Gruselkabinetts nicht, wo Heinz Conrads mit seinem Grusel-Pianisten eine Stunde lang solche Stücke wie das, und auch wie vorher das von Herrn Ramon war, gespielt hat. Also dieser Piano-Schleim. Und das ihr das heute leiwand findets?! Ihr habt es halt nicht erlebt, das Entsetzen.“
Das Publikum protestiert lautstark.
Peter Paul Skrepek: „Martin Blumenau, du bist ein wunderbarer Provokateur, aber mit solchen Bemerkungen schadest du dir mehr selber als du dir nützt.“

Alf: „Es gibt so einen Netflix-Serie namens „Weissensee“ wo gezeigt wird, wie Protest extrem gut funktioniert. Und darauf möchte ich bei Der Nowak und Ramon zurückgreifen, weil das hier ist einfach nur am Piano ganz einfacher Protest.“

So hat die Jury beim Protestsongcontest abgestimmt

Chili Gallei

Aktuell:

#####EOF##### Der Bestseller-Autor aus Wien - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Der Bestseller-Autor aus Wien"

Maria Motter Graz

Bücher, Bilder, Kritzeleien. Und die Menschen dazu.

14. 12. 2016 - 17:13

Der Bestseller-Autor aus Wien

"Sie werden uns ersetzen" ist der Untertitel des neuen Thrillers "Helix" von Marc Elsberg. 90.000 Stück wurden bislang gekauft.

Eine Sicherheitskonferenz in München, eine kalifornische Gated Community namens "New Garden" und ein Maisfeld in Tansania. An diesen Schauplätzen entwickelt Marc Elsberg seinen neuen Thriller "Helix" und er lässt die parallel erzählten Handlungsstränge zusammenlaufen in diesem 650-Seiten-Wälzer, der wieder ein Bestseller ist.

Marc Elsberg lebt in Wien. Und er schreibt Bücher wie die wenigsten im deutschsprachigen Raum. Denn er nimmt sich gesellschaftspolitisch relevante und brisante Fragestellungen vor, informiert sich ausgiebig über Sachverhalte und kombiniert den aktuellen Stand technologischer Entwicklungen mit fiktionalen Schlussfolgerungen. Er schreibt schnell, so dass die Werke inhaltlich noch nicht überholt sind, wenn sie erscheinen.

Marc Elsberg

Lukas Ilgner

Das Szenario eines kompletten Stromausfalls spielt Marc Elsberg in "Blackout - Morgen ist es zu spät" durch, eine Million Mal wurde das Buch in der deutschen Ausgabe verkauft. Inzwischen ist es in fünfzehn Sprachen erhältlich und Elsberg zeigt auf seiner Website die Cover. Der nächste Hit war "Zero", in dem er alltägliche Überwachung, die als solche gar nicht wahrgenommen wird, in den Fokus nimmt. Johannes Mario Simmels Bestseller "Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche" aus dem Jahr 1992, das die globale Umweltzerstörung ausführlich durchdenkt und mit damaligen Fakten gefüttert ist, verfolgt eine sehr vergleichbare Herangehensweise. Simmels Bücher wurden als Trivialliteratur bezeichnet. Bezeichnend ist, dass sein kritischer, letzter großer Bestseller anders als viele seiner Bücher, nicht verfilmt wurde.

"Leider sprachlich grenzwertig simpel und flach", mag ein Leserkommentar lauten. Tatsächlich fliegen die Zeilen und die Seiten beim Lesen. Der Stil ist sehr bildhaft, ausführlich wird vieles beschrieben. Elsberg wird längst als Redner zu wissenschaftlichen Themen gebucht, er tritt mit Sascha Lobo auf, und kann eine seitenlange Liste jener Institutionen anführen, die ihn eingeladen haben.

Da macht es Sinn, dass der Autor seinen eigentlichen, bürgerlichen Namen Marcus Rafelsberger zu Marc Elsberg gekürzt hat. Ein Marc Elsberg, der könnte aus den USA genauso gut stammen wie aus Skandinavien. Seine drei Wien-Krimis, die seinen bürgerlichen Namen am Cover trugen, waren keine Verkaufshits. Erhältlich sind sie nach wie vor.

Das Cover zu "Helix" zeigt eine Grafik, die an die Symbole für Gene erinnert

Blanvalet

Marc Elsberg: Helix. Blanvalet 2016

Das neue Buch "Helix" spielt erneut in einer internationalen Liga. Auch, was die Geschichte angeht. Die Kapitel sind in neun Tage gegliedert. "Dann stand nur mehr das Rednerpult auf der Bühne des voll besetzten Hotelsaals, und der US-Außenminister lag reglos danben", lautet der erste Satz. Ab der Autopsie des Mannes ist das buchstäbliche Herzthema die menschenmöglichste Manipulation des menschlichen Körpers. Das literarische Topos des Homunkulus zeigt sich in seiner gegenwärtigen Ausprägung: Schließlich führt "Helix" in eine Labor- und Zuchtstation, wo mit Leihmüttern genialer Nachwuchs generiert wird.
"Warum eigentlich San Diego?", fragte er. "Warum keine einsame Insel am Ende der Welt, auf der sie unbeobachtet arbeiten können?"
"Wie Doktor Moreau oder Jurassic Park? Wo fallen Menschen am wenigsten auf? Zwischen vielen anderen Menschen."

Es kommt, wie es bei einem wachsamen Publizisten kommen muss: Die erschaffenen Kinder geraten zu genial.

#####EOF##### Offline ist das neue Online - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Lex Audrey

Lex Audrey

Offline ist das neue Online

Lex Audrey nennen ihr erstes Album „No Intention Of Changing The World“: Elektropop zum Thema Social Media und (gestörter) Kommunikation. Am Puls der Zeit und deshalb unser FM4 Soundpark Act im Februar.

Von Lisa Schneider

„Smombie“ ist das Wort der Stunde - eine Zusammenführung der Wörter „Smartphone“ und „Zombie“. Ein Begriff für diejenigen Menschen, die ihren Blick vorzugsweise stoisch auf ihr Mobiltelefon gerichtet haben. Das klingt amüsant, aber wer würde sich ausnehmen?

Einmal lächeln, bitte

Am Cover des ersten Albums von Lex Audrey ist ein Pärchen zu sehen, das am Strand liegt. Und obwohl das eine scheinbar herrlich entspannende Atmosphäre ist, versuchen sie im abgelichteten Moment - natürlich mit Selfie-Stick - ein Social Media-taugliches Foto zu schießen.

Cover "No Intention Of Changing The World" von Lex Audrey

Las Vegas Records

„No Intention Of Changing The World“ heißt das erste Album von Lex Audrey. Es erscheint via Las Vegas Records.

Wer die beiden sind, weiß auch die Band nicht. Das Foto haben sie aus dem endlosen Internet gefischt und so anonym das hier aussieht, bildet es gleichzeitig eine ganze Generation und ihren Realitätssinn ab.

Lex Audrey ist ein Trio aus Oberösterreich: Niklas Pichler, Patrick Pillichshammer und Lukas Staudinger sind gemeinsam ins Musikgymnasium in Linz gegangen und haben auch zuvor schon in gemeinsamen Bands gespielt (u.a. Loving.The.Alien").

Vor gut eineinhalb Jahren ist die neue Formation, Lex Audrey, beim Wiener Label Las Vegas untergekommen und hat dort auch die erste EP „Godgiven“ veröffentlicht. Elektronische Popexperimente, Soundschnipsel-Spielereien, Vocoder-Spielplatz. Die gleichnamige Single „Godgiven“ ist als das beste Stück schön und schmerzvoll, eine dunkle Ballade übers loslassen Wollen, aber nicht können - die verlorene Liebe eben.

Schritt für Schritt zum Klangbild

Auch, wenn es nicht danach klingt, schreibt Niklas Pichler seine Songs am liebsten an der akustischen Gitarre oder am Klavier. So auch jetzt fürs Debütalbum, es heißt „No Intention Of Changing The World“.

Was man später dann zu hören bekommt, ist mehrfach durch diverse Musikproduktionsprogramme gelaufen, ist anhand von Samples verfremdet, verdichtet, oder gar fast aufgelöst worden. Nicht nur Chöre im Hintergrund oder durch Synthesizer ins Geisterhaft-Unkenntliche verzogene Stimmen definieren die breite Soundpalette („Metaphor“), auch aus der Umwelt gegriffene Fieldrecordings, etwa Zugsignale, geben die Richtung vor („All About The Inside“, noch von der Debüt-EP).

Dass Musik jetzt, zumindest in ihrer Endform, am Computer entsteht, hat sein Songwriting maßgeblich beeinflusst, erzählt Niklas Pichler. Er erinnert sich im Interview an die ersten Songs, die er geschrieben hat, er war elf Jahre alt und an der Wand hing ein Plakat von Green Day. Die Tage der frühen Punk-Jugend sind vorbei, er scrollt durchs Handy, da finden sich Bon Iver oder aktueller gerade James Blake.

Call me on my cellphone

Die Playlist am Handy, der Selfiestick am Albumcover, ein Smartphone als Facebook-Profilbild. Das Artwork, die Pressefotos und alles, was um dieses erste Album von Lex Audrey online passiert, spielt direkt hinein in die Inhalte, um die das Album kreist - die Frage wie sich unsere Kommunikation, das Zwischenmenschliche, in Zeiten von Internet, oder genauer gesagt, von Social Media verändert. Das alles sei aber kein Fingerzeig, schmunzelt Niklas Pichler, der sich selbst ohne Scheu ebenfalls als „Smombie“ bezeichnet.

LIVE

Lex Audrey spielen am 29.4. im Wiener Chelsea eine Albumreleaseshow. Alle weiteren Tourdates findet ihr hier.

Vielmehr sind Songs wie „From Beginning“, auf dem es heißt „All she’s loving is a picture“ ein dezenter Denkanstoß. „Ah, unser Instagram-Song“, kommentiert Niklas. Ein Song über Wahrheit und Fake, über Filter, über die soziale Bubble, in der man schwimmt. Über das Ärgernis, auf Bildern verlinkt zu werden, auf denen man nicht on point super in die Kamera lächelt. Und gleichzeitig über die Macht, die die Selbstdarstellung und -inszenierung anderer über uns hat. Die Selbstzweifel, die aufkommen, während man den scheinbar perfekten Menschen auf Capri beim Mojito-Schlürfen zusieht. Die „Freunde“ und „Freundinnen“, denen man im echten Leben noch kein einziges Mal begegnet ist.

Klingt verkopft, und doch wieder nicht. Der Album-Opener „Lost To You“ etwa beweist die Tanzfähigkeit dieser subtilen Gesellschaftskritik, dieser gekonnt in Szene gesetzten Selbstironie, wo man doch selbst Teil dieses ganzen großen, digitalen Millenial-Wahnsinns ist.

Dass eine Band außerdem ihr erstes Album „No Intention Of Changing The World“ nennt, ist schon eine gute Sache. Keine Überheblichkeit, sondern Reflexion. Like.

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Lupita Nyong'o in "US"

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Filmflimmern

Filmflimmern

Neues in Sachen „Call me by your name“-Sequel, ein Postskriptum zum „Bohemian Rhapsody“-Editing-Oscar, ein greisliches „Suspiria“-Poster, Natalie Portman fliegt in „Lucy in the Sky“ ins All und Greta Gerwig und Noah Baumbach sind Eltern geworden. Das alles, die Filmstarts der Woche, Termine und ein klasses „If beale street could talk“-Paket zu gewinnen nur eine Scrollbewegung entfernt.

Von Pia Reiser

  • Die Diagonale ist noch in vollem Gange, die proppenvolle Homebase Spezial zum Festival des österreichischen Films könnt ihr noch im FM4 Player hören, ich tease mal an mit: Post-gay. Creepy Palatschinken. Schnitzler in der Virtual Reality.
  • „Bohemian Rhapsody“ wurde in der Kategorie „Best Editing“ mit einem Oscar ausgezeichnet. Warum das eine fragwürdige Entscheidung war, erklärt dieser Clip, der das Editing einer speziellen Szene analysiert. „Bohemian Rhapsody“-Editor John Ottman hat inzwischen in Interviews erklärt, was es mit dem speziellen Schnitt dieser Szene auf sich hat. Und quasi als Bonus gibt es jetzt auch noch die Oscarrede von Ottman, geschnitten im Stil ebenjener fragwürdig geschnittenen Szene in Bohemian Rhapsody. Danke, Internet!
  • Wie schaut es aus in Sachen „Call me by your name“-Sequel? Andre Aciman, der Autor des Romans „Call me by your name“ hat auf Twitter angekündigt, eine Fortsetzung zu schreiben. Armie Hammer befürchtet inzwischen, dass ein Sequel alle nur enttäuschen würde.
  • Apropos Sequel - warum es nie eine Fortsetzung von „Forrest Gump“ gegeben hat? 9/11 ist schuld.
  • Christopher Nolans nächster Film soll eine Mischung aus „Inception“ und „North by Northwest“ sein, mit dabei sind Elizabeth Debicki, Robert Pattinson und John David Washington.
  • Der Deal ist abgeschlossen: Disney übernimmt „21st Century Fox“.

Wer sich fragt, was oder wer Lupita Nyong’os Stimme in „US“ inspiriert hat: Die Antwort lautet Robert Kenney.

Meine Lieblingsromane - die Ripley-Romane von Patricia Highsmith - werden für eine Serie adaptiert. Bis das fertig ist, kann man sich getrost noch ein paar Mal die herrliche „The talented Mr Ripley“-Verfilmung von Anthony Minghella anschauen.

  • Luca Guadagninos „Suspiria“ wird bald via Amazon Prime zu sehen sein, das Poster, das Amazon zu diesem Anlass veröffentlicht hat, lässt die Annahme zu, dass das Grafik-Team den Film eher nicht gesehen hat. „Suspiria“ schaut aus wie eine Version von „Mein cooler Onkel Charlie“ mit drei blassen Frauen.
  • Natalie Portman und Jon Hamm in Raumanzügen? Shut up and take my money! Hier der Trailer zu „Lucy in the sky“
  • Und, falls es jemand verpasst hat: Der Trailer zum neuen Quentin Tarantino Film „Once upon a time in Hollywood“ ist da! Der Film wird beim Filmfestival in Cannes Premiere feiern und voraussichtlich im August in Österreich anlaufen.

Greta Gerwig und Noah Baumbach sind Eltern geworden, die Frage nach dem aktuell hippsten NY-Baby, wäre also geklärt.

Beste Liste: 10 unrealized Tarantino Movies we want to see

Picture This: Björk am Set von „The Juniper Tree“, 1986

Zu gewinnen!

Der spitzenklasse Film „If Beale Street Could Talk“ läuft immer noch in den österreichischen Kinos, der Soundtrack zum Film wird Ende März auf Vinyl veröffentlicht und eine der Platten haben wir in ein „Beale Street“-Paket gepackt, das ihr gewinnen könnt, bestehen aus: Soundtrack auf Vinyl, ein Filmposter und 1x2 Kinogutscheine für Barry Jenkins „If Beale Street Could Talk“. Wer an der Verlosung teilnehmen will, muss nur folgende Frage beantworten: In welcher Stadt spielt „If Beale Street could talk“?

Die richtige Antwort und euren ganzen Namen schickt bitte an game.fm4@orf.at.

Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail.

Einsendeschluss ist Mittwoch, 27. März, 11 Uhr.

Neu im Kino

US
Nachdem Jordan Peele es mit „Get Out“ geschafft hat, Thriller, Horror und das Thema der cultural appropriation in einen Spitzenfilm zu verpacken, war die Neugierde groß, was sein nächster Film sein würde. In „US“ trifft eine Familie (Lupita Nyong’o, Winston Duke) in einem Strandhaus auf ihre unheimlichen Doppelgänger. Die Hitchcock-Vergleiche wurden schonmal ausgepackt. Scheren, Masken, Jump-Scares und weirde Momente, die aber leider kein ganz schlüssiges Gesamtbild abgeben, so Christian Fuchs. Seinen Text zu „US“ findet ihr hier, er verleiht 7 von 10 Doppelgängern.

"Us" Szenenbild

UPI

Der Boden unter den Füßen
Marie Kreutzers Drama um zwei Schwestern ist auf der Berlinale im Wettbewerb gelaufen und war der Eröffnungsfilm der Diagonale. „Der Boden unter den Füßen“ dreht sich um zwei unterschiedliche Schwestern - das Leben der Unternehmensberaterin Lola (Valerie Pachner) gerät aus den Fugen, als ihre psychisch kranke Schwester Conny (Pia Hierzegger) einen Selbstmordversuch begeht. Ein Drama mit Thrillerelementen über Leistungsdruck, Selbstoptimierung und Kontrollverlust, dafür gibts 8 von 10 irritierenden Halluzinationen. Ein Interview mit Drehbuchautorin und Regisseurin Marie Kreutzer gibt es hier zum Nachlesen und im FM4 Interviewpodcast.

Szenenbild "Der Boden unter den Füßen"

Juhani Zebra / Novotnyfilm

Destroyer
Als FBI Ermittlerin Erin Bell ist Nicole Kidman in Karyn Kusamas „Destroyer“ kaum zu erkennen. Nachdem ein Undercover-Einsatz, bei dem sie eine Gang eingeschleust wurde, tragisch schiefgeht, beginnt Bell zu trinken, sie ist von Schuld zerfressen. Dann taucht der Gang-Leader von damals wieder auf und Bell will sich ihrer Vergangenheit stellen. Kidmans Performance als hard-boiled-woman ist fantastisch, „Destroyer“ ein düsterer, verstörender Neo-Noir, den man nicht verpassen sollte, Christian Fuchs vergibt 7 von 10 hangover.

Nicole Kidman in "Destroyer"

Filmladen

Aus der SZ-„Sagen wie jetzt nichts“-Reihe: „Wie war es so, mit Tom Cruise verheiratet zu sein, Frau Kidman“

Generation Wealth
Reichtum, Körperbilder, Ruhm sind immer wiederkehrende Themen im Werk von Fotografin und Filmemacherin Lauren Greenfield. „Generation Wealth“ taucht ein in die Welt von Oligarchen, Celebrities, Kinderschönheitsköniginnen, rich kids und Hedgefondsmanager, doch der Themenmix von Finanzkrise bis zu Luxus-Knigge-Schulungen in China geht nicht ganz auf.

Szenenbild "Generation Wealth"

Stadtkino

Termine

19.-24.03: Diagonale, Graz
20.-31.03: Lateinamerika Filmfestival, Das Kino, Salzburg
22.03: Petulia, Filmmuseum, Wien
22.03: Lords of Chaos, Filmmuseum, Wien
23.03: Performance, Filmmuseum, Wien
27.03: Bad Timing, Filmmuseum, Wien
24.03: Rhythm is it!, Gartenbaukino, Wien
26.03: Poolinale Nights: Studio 54, Filmcasino, Wien
26.03: Der Amerikaner, Metro Kinokulturhaus, Wien
27.03: Buchpräsentation und Filmscreening: Louise, Licht und Schatten, Metro Kinokulturhaus, Wien
27.-28.03: FC GLORIA KinoSalons mit Regisseurin Maren Ade, Stadtkino, Wien

Liza Minelli, Bianca Jagger und Andy Warhol im "Studio 54"

Adam Schull/Zeitgeist Films

Als Disco alles andere als tot war: „Studio 54“ wird am 26.03 im Filmcasino, Wien gezeigt

In diesem Sinn: Nothing this fabulous could last forever (Tagline von „Studio 54“)

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#####EOF##### Der größte Prodigy-Fan aller Zeiten - fm4.ORF.at
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Keith Flint beim FM4 Frequency

Patrick Wally / FM4

mit akzent

Der größte Prodigy-Fan aller Zeiten

Diese Geschichte handelt von einem Freund, der alle Lieder von The Prodigy liebte und sie überall und so laut spielte, wie er nur konnte. Für ihn waren alle, die The Prodigy nicht mochten, konservative alte Leute.

Von Todor Ovtcharov

V wird heute Abend Mozarts Requiem spielen. V spielt Violine im Orchester. Unter V‘s Frack steckt die Seele eines Ravers. Das weiße Hemd und seine Fliege verdecken seine Tattoos. Aber es war nicht immer so.

Als ich ihn kennengelernt habe, in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, war er der größte Prodigy-Fan aller Zeiten. Er liebte alle ihre Lieder und spielte sie überall und so laut er nur konnte. Für ihn waren alle, die The Prodigy nicht mochten, konservative alte Leute. Es gab nur einen einzigen Moment, wo sein Glaube an The Prodigy erschüttert wurde. Sie sollten im Mai 1999 in Sofia auftreten, doch ihr Konzert wurde verschoben.

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radio fm4

Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

Grund dafür waren die NATO-Bombardierungen in Serbien. Eine NATO-Bombe fiel in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt. Das Management der Band hatte wahrscheinlich Angst bekommen, dass die nächste Bombe mitten ins Stadion fallen könnte, wo das Konzert stattfinden hätte sollte. V glaubte, dass hinter der Verlegung des Konzerts irgendwelche dunklen Mächte steckten. Denn Prodigy konnten keine Angst vor einer Bombe haben. Sie waren ja die “Firestarter”. “Stell dir vor, was für eine geile Show es wäre, wenn mitten im Stadion eine Bombe fällt! Das wäre ja super ravermäßig”, sagte er. Ich meinte, dass vielleicht die Mitglieder von Prodigy doch Menschen sind und auch Angst vor dem Krieg und vor dem Tod haben.

Doch V war sich sicher, dass alles was Keith Flint brüllt auch die Wahrheit ist. Er hasste mich, wenn ich sagte, dass der Inhalt ihrer Lieder nur Show sei. V glaubte bedingungslos an The Prodigy, so wie seine Eltern bedingungslos an Marx und Lenin geglaubt hatten.

Danach kamen The Prodigy nach Sofia. Ihr Konzert war nichts Besonderes. Sie spielten ihre Lieder und füllten das Stadion mit Lichteffekten. Danach kamen sie noch ein paar mal nach Bulgarien. Aber die Magie war weg. Sie spielten ihre alten Lieder, verwüsteten ihre Hotelzimmer und machten den Eindruck, dass sie sich selbst kopieren. Und auch die Gesellschaft hatte sich verändert. Sich die Nase mit einem Nagel zu piercen war mittlerweile nicht mehr besonderes. Wir gingen aus sentimentalen Gründen zu ihren Konzerten. Keith Flint wurde zu einem kahlen Onkel, dessen grüne Hörner komisch auf dem Kopf standen.

V rief mich neulich an und verkündete mit einer weinerlichen Stimme, dass Keith Flint gestorben ist. „Sein Schaffen, das war er!“, meinte V, der immer noch glaubte, dass die Musik von „The Prodigy“ ihr Lebenskredo wiederspiegelte. Mit dem Mann mit den grünen Hörner war unsere Jugend tot. V wird heute abend Mozarts Requiem mit dem Orchester spielen. Für Keith Flint und für unsere Kindheit.

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#####EOF##### Die FM4 Charts vom 9. März - fm4.ORF.at
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FM4 Charts

Radio FM4

top 25

Die FM4 Charts vom 9. März

Bilderbuch bleiben die Nummer 1 mit „LED go“.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Big Thief, Lizzo, Peter Doherty & The Puta Madres und The National stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Bilderbuch LED go 1 6
2 Crystal Fighters Wild Ones 4 2
3 Fettes Brot Du driftest nach rechts 3 3
4 The Chemical Brothers Got To Keep On 2 3
5 Florence + The Machine Moderation 6 3
6 KitschKrieg ft Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann 5 Minuten 7 3
7 Buntspecht Unter den Masken 11 2
8 Haelos Kyoto 9 4
9 Stats Lose It 10 4
10 Foals On The Luna 14 2
11 Friedberg Boom 15 2
12 Pressyes California 17 2
13 HVOB Panama 20 2
14 Cassia Small Spaces neu 1
15 Chromatics Time Rider neu 1
16 Lex Audrey Winter II 18 3
17 Konea Ra Supercharger 19 3
18 Billie Eilish Bury A Friend 5 4
19 Mini Mansions Gummy Bear neu 1
20 Circe Barely Breathing neu 1
21 Better Oblivion Community Center Dylan Thomas 12 4
22 Vampire Weekend Harmony Hall 8 6
23 MOTSA No Fear (ft. David Österle) neu 1
24 Oberst & Buchner Eye Liquor (feat. Tobias Koett) neu 1
25 Die Türen Information 21 5

mehr FM4 Charts:

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#####EOF##### Soia mit ihrem neuen Album "Where Magnolia grows" - fm4.ORF.at
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AOTW

Ina Aydogan

artist of the week

Soia mit ihrem neuen Album „Where Magnolia grows“

Was bedeuten schon Grenzen in der Musik? Eine alte und stets wieder kehrende Frage, die es immer wieder aufs Neue zu verhandelt gilt und die sich auch Soia auf ihrem neuen Album „Where Magnolia grows“ zu stellen bereit ist.

Von Clemens Fantur

Wo beginnen die eigene Grenzen? Die persönlichen, die musikalischen? Wo fühlt man sich stilistisch beheimatet, wo verwurzelt und zuhause? Gibt es eine Comfortzone, in der man sich bewegt und sicher fühlt? Zu sicher? Wo beginnt die eigene Schmerzgrenze, wenn man sie verlässt? Wo beginnen Grenzen einzuschränken, und wo wiederum muss man sie zu ziehen bereit sein, um seinen eigenen Stil zu finden und zu definieren? All diese Fragen stellt sich Soia auf ihrem großartigen dritten Studioalbum “Where Magnolia grows”.

Sängerin Soia

Levi Thomas

Für die Wiener Sängerin beziehen sich diese Grenzen metaphorisch natürlich auf das ganze Leben und sie lassen sich auf alles Zwischenmenschliche und die Gesellschaft ans sich übertragen.

Die Musik als größte aller Metaphern

Deshalb begibt sich Soia auf ihrem dritten Album mit all ihren Fragen auf die Suche nach den wundersamen und schmalen Graden im Dazwischen, sucht die Graubereiche, die es wert sind ausgelotet und ergründet zu werden, will dorthin, wo es laut, ruhig, dunkel und bunt zugleich ist. Der Ort also, wo die Mangnolien blühen. Ein Ort, den es vielleicht gar nicht gibt, über den es sich aber lohnt nachzudenken.

Auf diese Suche macht sich Soia nicht alleine. Schon wie bei ihren Vorgängeralben arbeitet sie eng mit ihrem Produzenten Mez zusammen. Mez hat großen Einfluss auf die Arbeiten von Soia, denn als extrem erfahrener und fantastischer Produzent und Musiker ist es oft er, der die Sängerin dazu bringt, neue Wege zu gehen, ihr die gewisse Prise Pop mit auf den Weg gibt.

Grenzen(los)

Das Überthema “Grenzen” zieht sich als Metapher durch das gesamte Album. Auch bei ihrer ersten Singleauskopplung “Run with Wolves” geht es im Video ganz bewusst darum, die Stadt für sich zu erobern, sich schwarz und queer zu präsentieren, den Raum für sich einzunehmen. Und die Grenzen verschwimmen noch weiter: Wer ist die Sängerin, wer ist Schauspielerin?

“Where Magnolia grows” ist am 29. März auf dem legendären deutschen Label Compost erschienen. “Deutsch”, schon wieder so eine Grenze, die als Beschreibung bei einem so international agierenden Label überhaupt keinen Sinn macht. Aber trotzdem, Soia hat den Schritt auf keinem heimischen Label zu veröffentlichen, bewusst gewählt, einfach nur um ihre Hörerschaft zu erweitern, denn das meiste Feedback auf ihre Songs bekommt sie aus Übersee - Atlanta oder L.A. zB, wie sie im Interview verrät.

Dieses Album klingt nicht nach Wien.

Aber auch ich muss ehrlich sein, denn beim Durchhören des Albums ertappe ich mich immer wieder, den dümmsten und verheerendsten aller Sätze zu denken: Dieses Album klingt nicht nach Wien. Natürlich will dieser Satz als Kompliment verstanden werden, muss aber sofort wieder weit von einem geworfen werden, denn hey, wir schreiben 2019 und natürlich ist das Wien. Genau das. Und genau so soll und muss es klingen.

AOTW Soia

Levi Thomas

“Where Magnolia grows” zeigt, wie tief verwurzelt die Protagonist*innen dieses Albums mit Hip Hop, mit Soul, mit Jazz, und mit was-weiß-ich allem verbunden sind. Denn eines steht fest: Um so ein Album zu schaffen, braucht es eine tiefe und über Jahre hinweg gewachsene Verbundenheit zur Musik, zur Kultur; ein selbstbewusstes Wissen, worin genau man sich bewegt, mit welchen Zitaten man spielt, auf welche Referenzen man sich bezieht. Und genau dieses Wissen ermutigt einen auch, Schritte über die eigenen Grenzen zu setzen, um neues zu entdecken, um neues zu erschaffen.

Mez und Soia haben zusammen mit ihren Weggefährten ein wunderbares Album geschaffen. Ein ruhiges, reflektiertes Album. Ein Album aus Wien, für die weite Welt da draußen.

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#####EOF##### FM4 Davidecks - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Davidecks

Saturday Night starts now! Hier sagen sich Populär- und Clubkultur guten Abend.

Das Vorglühen ist ja oft der beste Teil des Abends; FM4 Davidecks mit Kristian Davidek liefert den richtigen Sound dazu. Neben bekannteren Hits aus dem Underground gibt’s Überraschendes aus der Avantgarde und Tanzbares aus der Welt der modernen elektronischen Tanzmusik.

Dazu Wissenswertes und Skurriles über Musikgenres und deren ProtagonistInnen in der „FM4 Musikerziehung“ von und mit Stefan Elsbacher.

Der Gastmix „My Definition“ von heimischen und internationalen Gästen in maximal 15 Minuten Länge. Sonst ist dabei alles erlaubt und erwünscht.

Und „Makossas Corner“ von Swound-Sound-DJ und FM4-Musikchef Marcus „Makossa“ Wagner-Lapierre, in dem er meist eine in Vergessenheit geratene Platte aus seiner riesigen und ungeordneten Sammlung präsentiert und mitunter Parallelen zur Gegenwart findet.

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Methyl Ethel

Xan Thorrhoea

fm4 artist of the week

„You can call me pretentious“

Endlich wieder ein bisschen mehr Überheblichkeit. Methyl Ethel sind mit ihrem dritten Album „Triage“ und ihrem feinteiligen, wunderbaren Psychrock unsere FM4 Artists Of The Week.

Von Lisa Schneider

„Wunderbar“ steht bei der aus Perth, Australien stammenden Band Methyl Ethel nicht etwa für „herausragend gut“ - obwohl auch das zutreffen würde. Es steht für die Vielschichtigkeit der Musik, die sich ähnlich einer Zwiebel weiter und weiter abschält zu einer immer noch überraschenderen Stelle. Musik, die im Ohr weiterwächst.

Nur so kann ich mir erklären, dass der fiebrige, dramatisch inszenierte Chamberpop der Single „Scream Whole“ erst nach mehrwöchigem Hören in meiner aktuellen Top-10-Playlist gelandet ist. Vielleicht hat sich aber auch einfach der für Methyl Ethel maßstäbliche Ohrwurm „Ubu“ in meinem Kopf festgesetzt. Der Song, der statt eines Refrains mit einer 48-fachen Wiederholung der Phrase „Why did you (have to go and) cut your hair“ durchkommt. Der zeigt, wie gewissenhaft Jake Webb, der als Songschreiber und Produzent alle Fäden zieht, nur scheinbar plakative Popsongs konstruiert: Die Wiederholung wird zum Motiv, und das Motiv gräbt sich in die Gehörgänge. (Der Song war damals auch ein FM4 Song zum Sonntag.)

„Dream-Pop for Insomniacs“

„Ubu“ war 2017 der erste große, auch internationale Erfolg von Methyl Ethel. Und auch, wenn der Rest der Welt noch immer überlegt, wie man diesen herrlichen Zungenbrecher von einem Bandnamen richtig ausspricht, gibt’s Methyl Ethel schon seit 2013. Hervorgegangen aus dem Soloprojekt von Jake Webb, erscheint 2016 am verlässlichen englischen Label 4AD das Debütalbum „On Inhuman Spectacle“. 2017 folgt das zweite, es heißt „Everything Is Forgotten“. „Spooky Psychedelic Rock“ titelt damals NME, am schönsten aber The Irish Times mit „Dream-Pop for Insomniacs“.

Auch Album Nummer drei hat Jake Webb, der sich selbst als „a little bit of a control freak“ bezeichnet, wieder in völliger Eigenregie geschrieben, aufgenommen und produziert - unterstützt nur in letzter Instanz von Soundwizard Marta Salogni (Björk, M.I.A., Alex Cameron).

Cover "Triage" von Methyl Ethel

4AD

„Triage“ von Methyl Ethel erscheint via 4AD.

Jakes Webbs intensives Falsett ist eine der eindringlichsten Stimmen der gesamten australischen Westküste; die von ihr besungenen Inhalte waren bis jetzt immer an größeren, übergreifenderen Themen orientiert als nur an der eigenen Sinnsuche. Besagter Song „Ubu“ etwa verhandelt nicht nur Jake Webbs Vorliebe für die uneinordenbare amerikanische Rockband Pere Ubu, sondern gräbt tiefer und geht dem gleichnamigen Theaterstück von Alfred Jarry nach. Ein großer, grober Spaß, die Geschichte des Königs Ubu, einer Figur zwischen Hanswurst und Massenmörder, die für viele als die Geburtsstunde des Modernen Theaters gilt.

„You might be hearing one thing, but the title directs you in another direction, suggesting something else, so it scrambles your preconceptions of what the song may be about.“ Die oft in die Irre führenden Songtitel streicht Jake Webb am neuen Album „Triage“, auch dem Wunsch entsprechend, diesmal mehr von sich selbst zu erzählen.

Extrovertierter in Inhalt und Musik

„That’s a kind of shining a different light on what was songs steming from personal experience“. Die persönlichere Herangehensweise greift von den Texten auf die Musik über. Wenig ist zugänglicher als ein guter Popsong; auf „All The Elements“ etwa gibt’s sogar einen kleinen Arcade-Fire-Moment.

Ungewohnt geradlinig kommt auch „Real Tight“ daher, „unashamed“, wie Webb selbst sagt, im Inhalt wie auch in der musikalischen Uptempo-Umsetzung. Es blubbert, vibriert, aber ganz geschmeidig, wenn er singt „I don’t want to be left behind“. Er tanzt sogar im Video - schon wieder eine Überraschung.

Immer öfter schleicht sich ein „Ich“ hinein in die Songs, das die herumirrenden Figuren früherer Texte ersetzt. „I’m just a child“ singt Jake Webb am zappelnden Album-Opener „Ruiner“ - in seiner Art, einen Refrain durch ein chorgeleitetes Motiv zu ersetzen, ganz in „Ubu“-Nachfolge. Die Kindheit ist ein Thema, das auf „Triage“ oft angesprochen wird; die Entwicklung der Person, zu der man geworden ist, oder die Entwicklung der Beziehungen, die man geführt hat.

„I got a voltage that’s running high / I can barely close my eyes“, so eine Zeile aus dem zurückgelehnten Disko-Ausflug „Trip The Mains“: Aufgekratzt wie eh und je, ein Künstler, der nicht stillsitzen kann, das ist Jake Webb. Seinen Gefühlen von Angst und Isolation, seinen Gedanken zu Existenzialismus und Liebe, vor allem aber Einsamkeit lässt er hier freien Lauf: „It’s easy to see / you’re slipping away from me“. Mit Sätzen wie diesen, die Jake Webb zwischen abstrakt formulierte Verse streut, unterstreicht er den auch musikalischen Anspruch, sein bis jetzt zugänglichstes Album zu schreiben.

Überheblichkeit hin oder her

In einer Popwelt, in der Songs regieren, in denen ganz offen gesagt wird, wie sehr daneben sich die Exfreundin benommen hat („My mum don’t like you and she likes everyone“, Justin Bieber), oder wie schnell man sich von Beziehung zu Beziehung hantelt („thank u, next“, Ariana Grande) ist es schön, mit Methyl Ethel ein bisschen tiefer zu gehen, nachzudenken, den doppelten Boden zu suchen.

Es muss dabei nicht alles ausgesprochen - oder erklärt werden.

"I found that some people find it offensive to dare intelligence as if it’s an affront to them. „You should just be more direct“, they say, „who you’re trying to prove?" I’ve been called pretentious, which I wear with a little bit of pride. I am pretentious, but the difference is, that I think that it means that there is a meaning behind what you do - and there is a lot of meaning behind my choices.“

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#####EOF##### "How do we feel?" - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

„How do we feel?“

Das fragen Son Lux ihr Publikum im Radiokulturhaus, wo sie gestern gemeinsam mit dem Acoustic Lakeside Ensemble eine FM4 Radio Session gespielt haben. Die Antwort muss jetzt, nach diesem epischen Abend, heißen: Sehr gut.

Von Lisa Schneider

Es gibt diese Bands, deren schon im Studio orchestral vertonte Songs man live auch sehr gerne in Orchesterbegleitung sehen würde. Son Lux aus New York, mittlerweile Wahlkalifornier, sind so eine Band. Ist, sind - eigentlich hat Ryan Lott Son Lux 2008 als Soloprojekt ins Leben gerufen, seit dem vierten Album „Bones“ wird er aber von Gitarrist Rafiq Bhatia und Schlagzeuger Ian Chang unterstützt. Aktuell tourt die Band noch mit ihrem vor einigen Monaten veröffentlichten Album „Brighter Wounds“, das in exzellenter Ton- und Visualqualität auch vor kurzem in der Wiener Arena zu hören und sehen war.

Musik ohne Gemütlichkeit

Auftritte von Son Lux sind immer etwas sehr Spezielles. Weil sie eine innere Saite im Publikum anschlagen, die nicht immer nur angenehm ist, die fordert. Zufällig passt diese Tatsache auch zur etwas beschwerlichen Vorgeschichte der gestrigen Show: Son Lux haben mit einem lokalen, dem Acoustic Lakeside Ensemble, ein neues Liveset einstudiert, das exklusiv auf eben diesem Festival dargeboten worden ist und dann, tags darauf, im Großen Sendesaal des ORF Funkhauses. Am Tag ihres Auftritts am Acoustic Lakeside Festival in Kärnten sind Son Lux in Rumänien aufgewacht - die Nacht davor hatten sie dort gespielt - und mussten feststellen, dass ihr Flug gestrichen worden war. Rasch, alle und alles in Taxis hinein, 13 Stunden on the road und haarscharf noch geschafft, hin zum letzten, dem Headlinerslot am Acoustic Lakeside Festival.

Man spürt davon auch gestern im Radiokulturhaus nichts, keine Müdigkeit, keine Erschöpfung, kein Groll auf der Bühne ob der Anstrengung. Ryan Lott erzählt, dass so etwas nun einmal dazugehört, viel mehr noch, etwas gefällt ihm an diesen ganz besonderen Widrigkeiten. Weil Songs zu schreiben sei immerhin auch keine einfache, kleine Spielerei. Es braucht das Dringliche, nicht das Gemütliche.

FM4 Radio Session mit Son Lux

David Visnjic

So hat Ryan Lott selbst den Leitspruch für den gestrigen Auftritt, für seine Musik überhaupt, vorgegeben: Es ist kein Sonntagskonzert zum Entspannen, für die schönen Gedanken, das Plätschern. Mit „Forty Screams“ eröffnet der Abend, die unglaubliche Höhen umfassende Stimme von Ryan Lott steigert sich wie ein dünner Lichtstrahl hinauf, der neunköpfige Chor hält mit einem brodelnden „Mmmmm“ dagegen. Es sind neben diesem Chor noch zwei Querflötenspielerinnen und ein vierköpfiger Streichersatz auf der Bühne, nur einzelne Songs spielt die Band gänzlich ohne die Unterstützung des Ensembles.

Und was diese Band auch allein, zu dritt, an Sound hinbekommt, wird wohl nie weniger erstaunlich sein: Rafiq Bhatia spielt seine Gitarre einmal klassisch, in unglaublich fingerfertigen Soli, dann wieder wie einen Kontrabass. Die Liveinterpretation der Stücke beginnt und endet auch gestern wieder nicht selten in sirenenartigem Geschrammel, wie Warnsignale, ein Kreischen in der Ferne.

Ein fast unfassbares Liveerlebnis

Son Lux dehnen ihre Stücke live aus, und was auf Platte schon oft zwischen Melodie und dem Dramatischen, Unfassbaren pendelt, wird hier ins noch Extremere getrieben. Genres will man nennen, es ist Jazz dabei, es ist Postrock dabei; in eben dem oft nicht unbedingt melodiegetriebenen, mäandernden Erzählstrom seiner Songs erinnert mich Ryan Lott gestern erstmals auch an Nick Cave, den großen Geschichtenerzähler, der oft nicht singt und lieber spricht. Gleichzeitig hat das hier etwas von den frühen Radiohead, im steten Drang, das Publikum liebevoll zu frappieren.

Man sitzt da, ist begeistert, sei es wegen der Kunstfertigkeit der fantastischen Liveband oder der bannenden Atmosphäre im Saal, und will mit dem Rhythmus wenn schon nicht mitklatschen, dann zumindest -wippen. Es geht nicht. Er, der Rhythmus, bricht so schnell und oft, wie man „Son Lux“ ausgesprochen hat; hat sich ein Takt aufgebaut, erstickt er im nächsten Moment, wird neu aufgebaut und sucht sich eine komplett andere Richtung. Großes, verkopftes Kino - und dann erstaunen Son Lux wieder mit Songs wie „Easy“, bei dem die Gitarre wenige Noten zupft, durchgehend, monoton fast.

Das Einfache und das Monumentale im Sekundenwechsel

Bei eben diesem Song, „Easy“, wirkt das Trio wie eine Geschichte mit drei Protagonisten, ohne Frontmann. Jeder mit eigener, starker Vision im Kopf, am Ende finden sie zusammen, alles bricht aus oder in sich zusammen. Am besten zeigt sich das auf „Dream State“, man darf ihn als den ersten großen „Hit“ von Son Lux bezeichnen, in seiner orchestralen Dichte an Schönheit kaum zu überbieten. Da ist sie, die Popmelodie, die der Verkaufsmarkt braucht, und gleichzeitig wieder der Avantgarde-Anspruch, die unglaubliche Präzision im (Live-)Zusammenspiel dieser Band.

Erstaunt, fiebrig, aufgeregt verlässt das Publikum den Großen Sendesaal. Das war ein einmaliges Erlebnis, die Gedanken drehen sich im Kopf, einiges muss da erst verarbeitet werden. Um es in den Worten von Ryan Lott zu sagen: „something bright, and something golden“.

Die Setlist des Abends

  1. Forty Screams
  2. The Fool You Need
  3. Easy
  4. Surrounded
  5. Labor
  6. Slowly
  7. Stolen
  8. Dream State
  9. Aquatic
  10. All Directions
  11. Stay or Lanterns Lit
  12. Lost It To Trying

Aktuell:

#####EOF##### Musik/Praxis - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis"

mica - music austria

Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

2. 12. 2011 - 15:01

Musik/Praxis

Die Artikelserie für Musikschaffende von den Experten des mica.

mica – music austria ist der professionelle Partner für Musikschaffende in Österreich. Was heißt das konkret?

Es ist unser täglicher Job, mit Musikschaffenden zu arbeiten. Wir promoten ihre Musik und beraten sie und ihr wirtschaftliches Umfeld (also z.B. Labels, Manager, Promoter, Verlage etc.) in Karrierefragen, rechtlichen Angelegenheiten, helfen ihnen Kontakte zu knüpfen, arbeiten an Exportmaßnahmen, organisieren internationale Konferenzen und vieles mehr.

Für die Promotion betreiben wir eine Website, eine Datenbank, einen Shop, verschicken Newsletter – all das in Deutsch und Englisch, um ein internationales Publikum sowie internationale Multiplikatoren (also z.B. Journalisten, Veranstalter, Kuratoren, Labels, etc.) zu erreichen.
Unsere Beratungsservices umfassen persönliche Beratungsgespräche (bei Bedarf auch mit Anwalt) in unseren Servicestellen in Wien und Salzburg, Beratung per Telefon oder E-Mail, Workshops, Broschüren und Praxiswissen-Infos auf musicaustria.at, darunter z.B. zahlreiche Musterverträge.

Diese Beratungen werden von Experten durchgeführt, die viele Jahre Erfahrung im Musikbusiness und als Musiker haben und die auch Spezialisten in ihren jeweiligen Musik-Genres sind. All diese Services sind für Musikschaffende kostenlos. Das können wir anbieten, weil wir ein öffentlich geförderter, unabhängiger Verein sind, der 1994 auf Initiative der Republik Österreich gegründet wurde.

In vielen unserer Services und Projekte arbeiten wir mit Partnern zusammen, wir verstehen uns als Plattform für die heimischen Musikschaffenden und Musikorganisationen, die deren Initiativen synergetisch unterstützt.

In dieser Artikelserie möchten wir die Themen behandeln, die in unseren Beratungsgesprächen am häufigsten nachgefragt werden und einen Überblick geben, welche Bereiche abseits des Musikmachens für Musikschaffende relevant sind. Wir werden versuchen, die teilweise sehr komplexen Themen einfach und verständlich aufzubereiten und wo nötig auch erläutern, wie die Dinge in der Praxis gehandhabt werden. Wer sich darüber hinaus eingehender mit einzelnen Themen befassen möchte, wird weiterführende Links oder Literaturhinweise vorfinden. Und natürlich sind alle Musikschaffenden eingeladen, die Services des mica in Anspruch zu nehmen.

Teil 1: Rechtliche Grundlagen

Die neue Artikelserie für Musikschaffende von den Experten des mica startet mit Grundsätzlichem zum Urheberrecht.

Teil 2: Coverversionen, Remix & Sampling

Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

Teil 3: Verwertungsgesellschaften

Verwertungsrechte ermöglichen den Urhebern mit ihren Werken Geld zu verdienen. Wie funktioniert das in der Praxis?

Teil 4: Mehr Verwertungsgesellschaften

Wie ist das, wenn ich bei einer Verwertungsgesellschaft bin und selbst meine eigenen Werke nutzen möchte?

Teil 5: Live Musik

Konzerte als gutes Geschäft für Musiker?

Teil 6: Mehr zum Thema "Live"

Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

Teil 7: Labels

Von Plattenfirmen, Labels und verschiedenen Plattenvertragsformen.

Teil 8: Besser ein eigenes Label betreiben?

Zwischen künstlerischer Freiheit und erheblichem Mehraufwand: Die Vor- und Nachteile, seine Musik selbst zu veröffentlichen.

Teil 9: Vetrieb und Handel

Wie man seine Tonträger in den Handel oder gleich zu den Endkunden bekommt.

Teil 10: Verlage

Was macht ein Musikverlag?

Teil 11: Förderungen & Sponsoring

Über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Zuschüsse für Tonträgerproduktionen und/oder Tourneen zu bekommen.

Teil 12: Selbstvermarktung

Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

Teil 13: Verträge

Zum Abschluss der Serviceserie gibt es hier in zwei Teilen Erklärungen und Muster einiger verbreiteter Vertragswerke - zuerst für die Interpret/innen.

Teil 14: Mehr Verträge

Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels.

#####EOF##### In "Sekiro" sterben Ninjas tausend Mal - fm4.ORF.at
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Sekiro

From Software

In „Sekiro“ sterben Ninjas tausend Mal

Das neue Spiel der „Dark Souls“-Macher vereint alte Tugenden mit völlig neuen Spielkonzepten zu einer furiosen Prüfung von Disziplin und Leidenswillen.

Von Rainer Sigl

Der Palast steht in Flammen. Pagoden, Teehäuser und Tempel brennen, Rauchschwaden und überall herumfliegende Funken erfüllen den Himmel. Zwischen brennenden Häusern patrouillieren die Banditen, die für diese Zerstörung verantwortlich sind - und ich beobachte alles vom Dachvorsprung eines Hauses aus, das auch schon zu brennen begonnen hat. Ein lautloser Sprung und ich lande hinter einer ahnungslosen Wache. Mein Schwert blitzt auf, Blut fließt und im nächsten Sekundenbruchteil greife ich auch den zweiten Wächter an, der ebenso keine Chance hat. Ein rascher Todesstoß, und schon katapultiere ich mich mit meinem Greifhaken wieder zurück in Sicherheit.

In „Sekiro: Shadows Die Twice“ bin ich ein tödlicher Schatten, ein Ninja, der mit Schwert und Wurfsternen aus dem Verborgenen angreift. Auf der Suche nach meinem jungen Fürsten kämpfe und schleiche ich mich durch ein fantastisches Japan des 16. Jahrhunderts.

Weniger Rollenspiel, mehr Action

„Sekiro“ ist das neue Spiel des japanischen Studios From Software, das für seine „Dark Souls“-Reihe bekannt ist. Statt den Millionen Fans aber mehr vom Selben zu liefern, wagt man sich dieses Mal an einige Änderungen. Nicht nur, dass das Studio um Mastermind Hidetaka Miyazaki dieses Mal das Setting vom mythischen europäischen Mittelalter („Dark Souls“) oder dem ebenso europäischen Gothic-Horror-Setting („Bloodborne“) ins heimatliche Japan verlegt hat, wurde auch viel Rollenspielballast weggelassen: Es gibt keine Charakterklassen und nur den einen, optisch nicht änderbaren Hauptcharakter, und statt Charakterlevels und aufwendiger Statistiktabellen existiert nur ein Skill-System, das unsere Möglichkeiten in Kampf und Schleichen erweitert. Auswählbare Waffen und Rüstungen gibt es nicht, nur unsere mechanische Armprothese lässt sich mit verschiedenen Gadgets aufrüsten.

Obwohl unser Schattenkrieger oft schleichend vorankommt und aus dem Hinterhalt viele Gegner mit einem einzigen Schlag niederstreckt, ist der schnelle Schwertkampf das spielerisch zentrale Element von „Sekiro“. Der funktioniert völlig anders, als es „Dark Souls“-Freunde gewohnt sind: Statt dem bekannten Ausdauersystem gibt es ein rasantes Hin und Her mit Blocks, Paraden und Todesstößen, das auch „Souls“-Veteranen erst völlig neu erlernen müssen. Dafür ist die Beweglichkeit des Helden beachtlich gestiegen: Nicht nur, dass wir endlich springen können, bietet der Enterhaken der Armprothese akrobatische Klettermöglichkeiten in den beeindruckend vertikalen Levelarchitekturen.

Sekiro

From Software

Prepare to die ... and die again

Gleich geblieben ist der berühmt-berüchtigte Schwierigkeitsgrad, der das Markenzeichen des Studios ist: Wer nicht gut aufpasst, stirbt hier auch nach vielen Stunden der Übung buchstäblich tausend Tode. Zweimal darf unser Ninja dank geheimnisvoller Magie von den Toten auferstehen und weiterkämpfen, danach muss man zurück zum Ausgangspunkt des Gebiets - und die Gegner, so kennt man das, stehen alle wieder unversehrt am selben Ort wie zuvor. Vor allem die furchterregenden, abwechslungsreich und genial designten Oberbosse sind harte Nüsse, die uns ganz schön viel Nerven und vor allem Übung abverlangen. Wenigstens verlieren wir dieses Mal nicht alles an Währung und Erfahrungspunkten, wenn wir sterben - nur fast alles.

„Sekiro: Shadows Die Twice“ ist für Windows, PS4 und Xbox One erschienen.

„Sekiro: Shadows Die Twice“ ist ein außergewöhnliches Spiel, das dennoch nicht allen Spielerinnen und Spielern empfohlen werden kann. Auf geradezu altmodische Art verlangt es nämlich eine ganz schöne Portion Anstrengung und auch Leidenswillen, bis man seine teils sehr kniffligen Kämpfe und Prüfungen bewältigt. Es ist das von mir wiederholt als passendes Bild erwähnte „Soul-Dojo“: Hier wird nicht die Spielfigur geprüft, sondern der oder die SpielerIn selbst, und das nur sekundär in Bezug auf Reaktionsgeschwindigkeit oder sonstige Gamer-Skills. Weit wichtiger für den Erfolg sind Achtsamkeit, Disziplin und Gelassenheit auch bei Rückschlägen - eine Philosophie wie aus dem fernöstlichen Kampfsport.

Wer diese nötige Disziplin aufbringt, wird auch in „Sekiro: Shadows Die Twice“ mit einem Erlebnis belohnt, das in Präsentation, Komplexität und Fairness seinesgleichen sucht. Ein schweres, aber absolut großartiges Spiel - nur nicht für jeden.

Wir spielen „Sekiro: Shadows Die Twice“ am Donnerstag, 28.3.2019, in der FM4 Spielekammerlshow mit Chris Stipkovits und mir, von 17-21 Uhr:

mehr Game:

Aktuell:

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#####EOF##### Was wurde aus… den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest? - fm4.ORF.at
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Danyal beim Protestsongcontest 2017

Radio FM4 / Christian Stipkovits

Was wurde aus… den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest?

Protestlieder haben eine lange Tradition. Gründe, um zu protestieren, gab und gibt es genug: Soziale Ungerechtigkeit, Krieg, Rassen-Diskriminierung, Bürgerrechte, Frauenrechte, und einiges mehr.

Von Daniela Derntl

Heute vor 61 Jahren, am 9. August 1956, gingen mehr als 20.000 Frauen in Pretoria, Südafrika auf die Straße, um gegen das „Pass Law“ genannte Arpartheid-Gesetz zu demonstrieren, dass zuerst männliche schwarze Afrikaner und später auch die dunkelhäutigen Frauen unter Androhung schwerer Sanktionen dazu verpflichtete, ständig Personaldokumente und Arbeitsnachweise mitzuführen.

Die Frauen marschierten zum Regierungssitz und standen 30 Minuten schweigend vor den Union Buildings, legten 100.000 Unterschriften gegen das Gesetz vor die Tür des Regierungschefs und sangen ein Protestlied, das eigens für diesen Anlass geschrieben worden war: Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo! Uzokufa! („Du hast die Frauen angetastet, Du hast einen Felsen geschlagen! Du wirst sterben!“). Seither steht dieser Satz You strike a woman, you strike a rock ( „Wenn du eine Frau schlägst, schlägst du einen Felsen“) für den Mut und die Kraft von Frauen in Südafrika und seit 1994 wird der 9. August als National Women’s Day in Südafrika gefeiert.

Seit 2004 gibt es den FM4 Protestsongcontest

Auch im FM4-Universum haben Protestlieder Tradition. Seit 2004 veranstaltet FM4 gemeinsam mit dem Rabenhoftheater den „FM4 Protestsongcontest“, der jedes Jahr am 12. Februar im Gedenken an den Österreichischen Bürgerkrieg 1934 stattfindet.

Im Laufe der Jahre haben sich über 3000 Bands um den Einzug ins Finale beworben, und darunter waren auch viele bekannte Bands, wie zum Beispiel Binder & Kriegelstein (2004 - 2. Platz, 2010 – 6. Platz), Hörspielcrew feat. Garish (2006, 3. Platz), Christoph und Lollo (2005, 2. Platz), Hinterland (2008, 3. Platz) und DAWA (2014, 2. Platz), die ein Jahr später den Protest aufgegeben haben, um beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015 mitzumachen, den sie allerdings auch nicht gewonnen haben.

Dass man den Protestsongcontest nicht gewinnen muss, um bekannt zu werden, beweist auch Der Nino Aus Wien. 2009 belegte er nur den fünften Platz mit der ironisch gebrochenen Alltagsbeschwerde „Spinat Song“ – heute ist er einer der umtriebigsten Musiker im Lande.

Sein Band-Kollege PauT war beim PSC schon um einiges erfolgreicher. Der Mann mit dem Kapperl und dem weißen Kontrabass begeisterte 2010 mit der Brandstifter-Hymne "sepp haT gesagT, wir müssen alles anzünden“ die Jury.
Zu der gehörte auch schon die Slam-Poetin und Rapperin Mieze Medusa, die beide Seiten des PSC kennt. 2007 gewann sie den Protestsongcontest mit ihrem Produzenten tenderboy und der Sängerin Violetta Parisini. Danach saß Mieze Medusa auch öfters in der (Vor-)Jury und heuer hat sie es nochmals versucht und landete mit „Danke, dass du denggst“ auf Platz 8.

Noch öfters als Mieze Medusa waren Rotzpipn & das Simmeringer Faustwatschenorchester beim PSC dabei. Das Milieuvarieté des 11. Bezirks landete 2010 mit der „Würschlpolka“ auf Platz 3, 2012 gewannen sie den PSC mit der nach wie vor aktuellen „Hymne 2.0“, 2015 reichte es nur für den achten Platz und 2016 und 2017 verpassten sie den Einzug ins Finale. Die über die Jahre erspielte, solide Fan-Basis hat sie darüber hinweg getröstet und vermutlich werden wir sie auch 2018 wieder beim PSC sehen.

Kein Protestsongcontest ohne Skandale

Natürlich gab es auch, wie es sich für einen richtigen Protestsongcontest gehört, ordentliche Aufregung – zum Beispiel als die Jury 2013 die Chansonniere Benedikta Manzano zur Siegerin gekürt hat, und nicht etwa die „Refugees oft he Vienna Refugee Camp“, die damals, um ihrer Abschiebung zu trotzen, die Votivkirche besetzt hatten und mit ihrem Song „I love Vienna/Je t’aime Vienne“ das dringlichste, weil persönlichste Anliegen in der Geschichte des PSC vorgetragen haben.

Heftig war auch die Reaktionen auf das Siegerlied 2015. Rammelhof thematisierten in ihrem Song „Wladimir (Put Put Putin)“ den Wunsch, dass sich immer größere Teile der Bevölkerung vieler Länder eine starke Führungsperson wünschen, wie eben Merkel, Obama und Putin. Das Video zum Song provozierte allerdings einen ungeahnten Shitstorm gegen die Band. Das Quartett rund um General Geri bekam auch Morddrohungen aus Russland und das Video wurde auch, nach massenhaften russischen Interventionen, bei Youtube kurzfristig vom Netz genommen. Das Video ist aktuell wieder online und liegt bei 1,2 Millionen Clicks. Mehr als 90 Prozent der Kommentare sind auf Russisch, und ganz bestimmt nicht die freundlichsten.

Für Aufregung sorgte auch die Siegerin des Jahres 2016, die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch. Ihre naiv-esoterische Betroffenheitslyrik und Systemkritik im Song „Testament“, den sie ursprünglich für ihren Sohn geschrieben hat, wurde ein Jahr später von rechtsextremen Gruppen aufgegriffen und für ihre Propaganda missbraucht. Lesch wehrte sich mit einem Statement und einem Song gegen die Vereinnahmung durch Anhänger „rassistischen und menschenverachtenden Gedankenguts“, doch bei über 1,5 Millionen, durch Rechtsextreme, Xenophobe und Verschwörungstheoretiker befeuerte Youtube-Clicks, die sich durch den Song in ihrem Hass auf „die da Oben“ bestätigt fühlen, ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Auch heuer ging der erste Platz beim PSC an einen Act aus Deutschland, und zwar an Danyál Demir, einen Sänger mit türkischen Wurzeln, der auch schon bei der Castingshow „The Voice Of Germany“ mit dabei war. Beim PSC 2017 konnte er mit dem Song „Hosgeldiniz (Reiß die Arme auf)“ überzeugen, in dem er das Gefühl, als Migrant ständig ein Außenseiter zu sein, besingt.

Aktuell widmet Danyál sich seinem Studium und schreibt an neuer Musik. Ein Wiedersehen mit ihm gibt es spätestens beim Protestongcontest-Finale 2018, wo er abermals sein Siegerlied präsentieren wird.

Aktuell:

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Chilly Gonzales

Martina Wörz

FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales

Der Maestro lässt bitten: Wir konnten den Musical Genius Chilly Gonzales anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums „Solo Piano III“ für ein Klavierkonzert gewinnen.

Von Natalie Brunner

Der keine Grenzen, Schranken oder Genrelimitierungen kennende Superstar wird am 30. November anreisen, um die verehrte HörerInnenschaft im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses auf eine Achterbahnfahrt zwischen entrückter Ekstase und melancholischer Introspektion zu schicken.

Trumer

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Die FM4 Radio Sessions werden präsentiert von der Trumer Privatbrauerei

Erlauben Sie uns im Folgenden, ein paar Sätze zur Genesis unseres Helden zu verlieren. Jeder, der von sich behauptet, ein Genie zu sein, verdient es, mit lautem Gelächter verhöhnt zu werden. Außer es handelt sich um Chilly Gonzales. Es gibt nicht wenige, die ihm verfallen sind, seit sie zum ersten Mal der Musik des Maestros lauschten. Wem bereits das Privileg zuteil geworden ist, Chilly Gonzales in seinem natürlichen Habitat - also auf der Bühne - zu beobachten, egal ob als Rapper, als singenden Demagogen im pinken Anzug oder als weltrekordhaltendes Piano-Genie im durchschwitzten Frottee-Bademantel, die oder der weiß: ein Abend mit Gonzales ist etwas, das mit einem Sternchenaufkleber im großen goldenen Buch des Lebens vermerkt wird.

Im September diesen Jahres ist der dritte Teil von Gonzales’ Solo-Piano-Reihe erschienen, von der ihm schon der erste Teil Vergleiche mit Erik Satie einbrachte. Nicht wenige unter uns wünschen sich wohl klammheimlich, der äußerst gepflegte Malteserwelpe zu sein, der in den Videos zu „Solo Piano III“ andächtig und jedem Leckerli entsagend unter dem Piano des Maestros gebannt dessen Musik lauscht.

Eine jüngere Version der Verfasserin dieser Zeilen lustwandelte vor vielen Monden in den weitläufigen und vertrackten Katakomben des Wiener Funkhauses, als ihr am Gang unvermittelt eine junge Frau in pinken Latex-Hotpants und ein riesengroßer Typ in einem Safari-Anzug, komplett mit Tropenhelm, begegneten. Er sah aus wie der Bösewicht aus einem antikolonialistischen Comic und sie wie eine Punk-Barbarella, die gekommen war, um Jane Fonda in den Arsch zu treten und vom Thron zu stoßen. Die beiden waren sehr nett, sagten Hallo und die Dame wurde mir als Peaches, „the Protegé with a great future certain“, vorgestellt.

DerStandard

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DER STANDARD ist der Medienpartner der FM4 Radio Sessions.

Das war kein Auftritt, um eine Medienvertreterin zwischen Tür und Angel zu beeindrucken; Chilly Gonzales und Peaches sind KünstlerInnen, die total in den Charakteren aufgehen, als die sie sich konzipiert haben. Seit diesem Moment verehre ich Gonzales. Er ist kein Poser; er ist ein großartiger Musiker und Entertainer, der so tut, als wäre er ein Poser und in dieser Rolle verkündet, er sei ein Genie - aber nur, um mit dem heiligen, bildungsbürgerlichen Genie-Begriff seine subversiven Scherze zu treiben und gleichzeitig alle musikalischen Erwartungen zu übertreffen.

Tickets gewinnen!

Tickets zu dieser FM4 Radio Session gibt es nicht zu kaufen, sondern ausschließlich hier und im Radio zu gewinnen!

50x2 Tickets zur exklusiven FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales vergeben wir hier unter allen, die folgende Aufgabe überzeugend erfüllen:

Wir wissen: Niemand trägt einen Bademantel so stilsicher wie Chilly Gonzales. Aber probieren kann man’s ja. Also wirf dich in Frottee und zeig uns deine eleganteste Bademantel-Pose. Achtung: Es gibt KEINE Extrapunkte für nackte Haut!

Dein Ich-will-zu-Chilly-Gonzales-Bademantel-Bild schick bitte per Mail an game.fm4@orf.at. Einsendeschluss ist Donnerstag, 29. November, 10 Uhr Vormittag. Deinen Namen nicht vergessen! Ein Best-Of der Einsendungen wird’s dann auch hier zu sehen geben.

Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail.

Die GewinnerInnen wurden bereits via E-Mail verständigt!

FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales

am 30.11.2018, Beginn: 19 Uhr

Wir übertragen die FM4 Radio Session live auf FM4 und im Videostream auf fm4.ORF.at. Den Mitschnitt der FM4 Radio Session gibt es 7 Tage im FM4 Player und in der FM4 App.

Aktuell:

#####EOF##### Die 25 besten Protestlieder 2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Christian Gallei | gallei.at

Protestsongcontest

Die 25 besten Protestlieder 2019

Alle Songs zum reinhören, die Fakten fürs Halbfinale des Protestsongcontests und drei Honorary Mentions.

Von Michael Fiedler

Es waren 190 Einsendungen mit insgesamt etwas über 200 Lieder, die uns erreicht haben und die wir am Wochenende gehört haben, Protestsongcontesterfinder Gerald Stocker, Poppate Mario Rossori und ich.

Am Samstag haben wir in einer neunstündigen Sitzung jedes Lied angehört und das Teilnehmer*innenfeld auf 58 reduziert.

Am Sonntag haben wir darüber gestritten, wie wir daraus 25 machen sollen. Das ist uns in anderen Jahren schon mal leichter gefallen. Der eine kritisiert die Volksmusikkritik, der andere jenen nicht ganz eindeutig interpretierbaren Text.

Anmeldeformulare, Post-its mit Notizen und ein Laptop, von dem aus die Musik gespielt wird.

Michael Fiedler, Radio FM4

Plus, Minus, Welle

Aber hier sind sie, die Top 25 für den Protestsongcontest in Reihenfolge ihres Einlangens bei uns:

Leben ist gut - Lüül & Band

Das melancholischste Lied heuer. Ist die Menschheit noch zu retten?

Leben ist gut - Lüül & Band

Aufstand der Hühner - Skatapult

Chicken nicht Chicks! Es leben keine Schweine auf dieser Farm der Tiere.

Aufstand der Hühner - Skatapult

Leitkultur pur - Out of Message Control

Es gibt keine Leitkultur. Und ich bin gespannt, ob „Das Q“ wirklich so schnell rappen kann.

Leitkultur pur - out of message control

Mach dich frei - Aron & Glowing Eyes

Aron heißt wirklich so, die Glowing Eyes vermutlich anders.

Mach dich frei - Aron & Glowing Eyes

Einigkeit und Recht und Freiheit - Jamok Einz

Noch ein Rapper. Die haben heuer als erstes was geschickt.

Einigkeit und Recht und Freiheit - Jamok Einz

SUV - Ramon Bessel

Niemand braucht einen SUV. Alle wollen einen. Ramon und ich sind dagegen.

SUV - Ramon Bessel - Top 25 PSC19

Rauer Wind - Die Aberrazzis

Walzer war heuer Trend, für den hier brauchst du keinen Frack und kein Abendkleid, sondern den dicken Wintermantel und einen Schal.

Rauer Wind - Die Aberrazzis

Veni Vidi Visum - Madlane

Ein Fall unter vielen. Antrag angenommen.

Veni Vidi Visum - MadLane & DJ Nik

Everybody lies - MAAFIIA

Fröhlich klingen die Lügen. Der Name hat sich so ergeben.

Everybody lies - MAAFIIA

Critical Mass - Manawa

Wenn du nicht ganz sicher bist, ob sich genug Leute finden, um was zu ändern: einfach dieses Lied hören.

Critical Mass - Manawa

Auseinander - Karin Rabhansl

Das heurige Protestlied der besten bayrischen Musikerin richtet sich sehr konkret gegen zwei Menschen. Passt aber auch auf Koalitionen, um nur ein Beispiel zu nennen.

Auseinander - Karin Rabhansl

Ummadumma - I love milk.

Liaba was erm ned.

Ummadumma - I love milk.

Dann brauch ma di - Geschichten im Ernst

2015 mit der Vertonung eines Gedichtes des Widerstandskämpfers Richard Zach ganz vorne mit dabei, heuer genauso wütend und etwas härter.

Dann brauch ma di - Geschichten im Ernst

Mehr - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

Die Rap-Supergroup tritt an, um Wadln zum tanzen zu bringen und viere zu richten.

Mehr - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

Nationalität Mensch - Lisa Jäger & Band

Lisa singt gegen den Trend.

Nationalität Mensch - Lisa Jäger & Band

Tua wos! - Bluesbrauser

Im Zweifel bitte eine Bande gründen.

Tua wos! - Bluesbrauser

Raus aus dem Auto - Waldfee

Der vielleicht konkreteste Song heuer richtet sich gegen den Lobautunnel.

Raus aus den Autos - Waldfee

Der Schottergärtner - Die Nowak

Gabione ist übrigens ein Synonym für Hässlichkeit.

Schottergärtner - Die Nowak

Ausnahme-Angst-Zustand - Dynamic Drift

ChiLL-iLL & DaskOne nehmen sich das subjektive Sicherheitsgefühl vor.

Ausnahme-Angst-Zustand - Dynamic Drift

Mehr hobn - LOVO*

Sängerin ONI treibt uns das „Mehr“ durch den Gehörgang ins Stammhirn.

Mehr Hobn - LOVO

Brutpflegetrieb - ASCHANTI

Das Wiener a cappella Varieté seufzt wunderbar von völkischem Erbgut und Sippenreinheit.

Brutpflegetrieb - Aschanti

Wann i a Rechter waa - Alles Wagner

Nicht so weinerlich, wie du zunächst vielleicht glaubst.

Wann i a Rechter Waa - ALLES WAGNER

baun - Sigrid Horn

Was wir alles nicht bauen könnten.

baun - Sigrid Horn

Null und ans - HAWIDERE!

Zickezacke pillepalle, der Virus kommt in HD.

Null und Ans - HAWIDERE!

Empathie und Verständnis - Anstaltskinda

Ob du willst oder nicht: das ist das 25. Lied.

Empathie und Verständnis - Anstaltskinda

So gehts weiter

Am 26. Jänner treten die 25 Formationen ab 19:30 bei freiem Eintritt im Radiokulturhaus gegen einander an. Moderiert von Conny Lee wählt eine Fachjury die zehn besten Lieder aus.

Das Finale findet wie jedes Jahr im Gedenken an den österreichsichen Bürgerkrieg am 12. Februar im Theater Rabenhof statt. Durch den Abend führt Michael Ostrowski und wir übertragen live im Radio und per Videostream. Dann ist auch eure Meinung gefragt, denn neben 6 Juror*innen hat auch das Publikum eine Jurystimme!

Honorary Mentions

Unter den Leider-Nicht-Kandidat*innen vergebe ich drei Sonderpreise:

  • Die lustigste Einsendung ist heuer von Horst aka Tremmbacher Inzest 4-Gsang gekommen: „In der Volksmusik darfst ned ficken sagen“.
  • Bester Bandname geht an System of Rodaun.
  • Die professionellste Bewerbung ist von Mitzi gekommen, die eine eigene Website rund um ihr Lied gebaut hat.

Aktuell:

#####EOF##### Playlists von FM4 Unlimited - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Playlists von FM4 Unlimited - alle Beiträge
#####EOF##### Offenlegung des österreichischen Rundfunks: Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks: - news.ORF.at
Offenlegung des österreichischen Rundfunks

Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks:

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G

Firma: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts
Sitz: Würzburggasse 30, 1136 Wien
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Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

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Medieninhaber: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien

Unternehmensgegenstand: Besorgung der im Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz) angeführten Aufgaben und Tätigkeiten.

Vertretungsbefugtes Organ: Generaldirektor (§ 23 Abs. 1 ORF-G): Dr. Alexander Wrabetz

Eigentumsverhältnisse: Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

  • ORF Fernsehprogramm-Service GmbH mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.
  • ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.

Grundlegende Richtung des Onlineangebotes des ORF: Erfüllung des Auftrages gemäß § 3 Abs. 5 Z 2 iVm § 18 ORF-Gesetz.

Informationen gem. § 18a ORF-G für die Rundfunkprogramme gem. § 3 Abs. 1 und 8 ORF-G (ausgenommen ORFIII Kultur und Information) sowie die Abrufdienste:

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Game Hypnospace Outlaw

Jay Tholen, Michael Lasch, No More Robots

„Hypnospace Outlaw“: Eine Reise in die Frühzeit des Web

Die ersten Jahre des Web waren ebenso sonderbar wie zukunftsweisend. Aber möchte man sie (nochmal) durchleben?

Von Robert Glashüttner

Das frühe Web war nicht allzu unterhaltsam. Es gab seltsam krachende Modems mit geringen Datenübertragungsraten, instabile Betriebssysteme und hässliche Websites. Einzig ICQ war ein Lichtblick: eine technisch gut umgesetzte Chat-Anwendung und damit ein Vorläufer von Skype, Facebook und Social Media im Allgemeinen. Wer nicht zu jung ist, wird den unverkennbaren Klang einer neuen Nachricht noch in den Ohren haben. Oh-ooh!

Aber natürlich war trotzdem alles aufregend und tatsächlich ein Aufbruch. Davor waren Online-Services - BBS-Plattformen, Newsgroups, etc. - verhältnismäßig archaisch und meist recht sperrig zu bedienen. Also haben wir uns mit dem bunten, technisch durchwachsenen, aber eben zukunftsträchtigen frühen Web der 90er Jahre abgefunden und es gefeiert. Das jetzt allerdings als eigenes Game ein weiteres Mal zu durchleben, ist nichts, das jeder und jedem gefallen wird.

Die eigene Homepage

„Hypnospace Outlaw“ erstaunt und begeistert durch eine einigermaßen authentische Cyberspace-Zeitreise. Es geht 20 Jahre zurück in die digitale Vergangenheit in ein alternatives Jahr 1999, hinein in ein fiktives Online-Service namens Hypnospace.

Game Hypnospace Outlaw

Jay Tholen, Michael Lasch, No More Robots

Man surft durch den Hypnospace während man schläft, mittels eines speziellen Stirnbandes. Das ist aber während des Spielens eigentlich nicht relevant. Was zählt, ist das Hantieren mit einem alten Fake-Betriebssystem und dem namensgebenden Onlinedienst. Wir laden uns sinnlose Software (kotender Flughamster, anyone?) herunter und klicken uns durch zu viele Pop-Up-Windows und persönliche Homepages. Da gibt es abscheuliche Schriftarten, sonderbare Animationen, trashig-verpixelte Bilder und viele dämliche Texte. Wie damals eben.

„Hypnospace Outlaw“ von Jay Tholen und Michael Lasch ist im Vertrieb von No More Robots für Windows, Mac und Linux auf GOG und Steam erschienen.

Wir übernehmen die Rolle eines Hypnospace-Polizisten, der Urheberrechtsverstöße, Beleidigungen, illegale Verkaufsaktivitäten und ähnliches zur Meldung bringen soll. So müssen wir uns durch immer mehr offen und geheim verlinkte Hypnospace-Seiten klicken, sie durchforsten und uns dabei stets von Hihihi-Trash-Melodien bedudeln lassen, die uns an die damals üblichen WAV- oder MIDI-Files erinnern sollen, die man oft nicht abschalten konnte und die uns deshalb die Nerven geraubt haben. Hier und heute genügt immerhin ein Klick an die immer selbe Stelle, um sie zum Schweigen zu bringen.

Das langweilige Leben eines Online-Detektivs

Obwohl ich den Witz der Quasi-Nachbildung des frühen Webs verstehe und eine halbe Stunde lang durchaus Gefallen am, für heutige Verhältnisse absurden, Look and Feel des Spiels verspüre, geht es mir kurz danach schon auf die Nerven. Auch, wenn „Hypnospace Outlaw“ über seine audiovisuelle Besonderheiten hinaus eine interaktive Geschichte erzählt, wo man sich via Hypertext durch Charaktere, Beziehungen und Begegnungen klickt, habe ich diese Optik nach spätestens einer Stunde endgültig satt und wundere mich, auf welche Begeisterung das zugegeben kuriose, aber wenig unterhaltsame Spiel anderorts stößt.

Game Hypnospace Outlaw

Jay Tholen, Michael Lasch, No More Robots

Es mag eine Generationenfrage sein, ob man mit einer wiederbelebten Zombie-Version des Web der späten 90er Jahre (die übrigens mehr wie 1996 aussieht als wie 1999) Spaß haben kann oder nicht. Doch auch spielerisch ist das seltsame Detektiv-Game eher belanglos. Wer geduldig genug ist und sich nicht daran stößt, durch pubertäre, esoterische und anderswertig nervige Homepage-Inhalte zu lesen, um Informationen und Hinweise zu sammeln, mag „Hypnospace Outlaw“ etwas abgewinnen können. Alle anderen freuen sich über breite Bildschirme, hohe Auflösungen, schnelle Bandbreiten und schicke Websites. Zumindest im Bereich digitaler Technologie ist die Gegenwart doch ziemlich erfreulich ausgefallen.

mehr Game:

Aktuell:

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Impressum & Kontakt nach § 5 ECG

Offenlegung und Informationen gem. § 25 MedienG, § 5 ECG und § 14 UGB der ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG:

Firma: ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG
Unternehmensgegenstand: u. a. Herausgabe, Herstellung von programmbegleitenden Printprodukten und Medienstücken.
Sitz: 1136 Wien, Würzburggasse 30
Telefon: +43 (1) 87878 - 0
E-Mail: tickets@orf.at
Internet: http://tickets.orf.at/
UID Nummer: ATU 66572924
DVR-Nummer: 4004483
Firmenbuchnummer: FN 356309 i
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien

Behörde gem. ECG: Magistrat Wien, KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: ORF-G, Gewerbeordnung 1994, abrufbar unter http://www.ris.bka.gv.at

Persönlich haftender Gesellschafter:
ORF Marketing & Creation GmbH
Sitz: 1136 Wien
FN: 356309 i; FB-Gericht: Handelsgericht Wien

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#####EOF##### Das Line-Up vom Electric Spring 2019 - fm4.ORF.at
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Lores

Das Line-Up vom Electric Spring 2019

In wenigen Wochen findet im Wiener MuseumsQuartier zum fünften Mal das elektronische Musikfestival „Electric Spring“ statt. Heuer mit Kids n Cats, salute, Euroteuro, Keke, T-Ser und vielen mehr.

Es ist schon eine lieb gewordene Tradition im Frühling. Zum fünften Mal findet heuer am Donnerstag 25.04. und Freitag 26.04. das elektronische Musikfestival Electric Spring im Wiener MuseumsQuartier statt. Bei freiem Eintritt und einem fein selektierten Line-Up, das ein breites Sound-Spektrum abdeckt.

Kuratiert wurde das frei zugängliche Festival heuer von FM4-Kollegin Dalia Ahmed unter dem Motto „What the People want“.

Pop, Hip Hop, Elektronik

„Laute, leise, experimentelle, aber auch eingängige Töne sollen präsentiert und gemeinsam zelebriert werden. Es erwartet uns ein Line-Up mit Fokus auf das Viele. Das viele Unterschiedliche. Das viele Andere und das viele Marginalisierte“, sagt Dalia Ahmed über ihren Zugang beim Kuratieren des Festivals. Ähnlich wie in ihrer wöchentlichen Radiosendung „Dalia’s Late Night Lemonade“ ist das Ziel, das Gemeinsame im breiten Spannungsfeld zwischen Pop, Hip Hop und Underground-Clubmusik zu finden.

Ob Elektro-Pop von Kids n Cats und Euroteuro, basslastige Klangwelten des Wiener Wahl-Briten salute, härtere Grime-Sounds von Kinetical & P.Tah oder schlaue Rap-Musik von T-Ser und Keke. Das „Electric Spring 2019“ bietet heuer wieder jede Menge Highlights.

Donnerstag 25.04.19

  • Hanna
  • Kids n Cats
  • salute
  • Euroteuro

Freitag 26.04.19

  • Kinetical & P.Tah
  • T-Ser
  • Keke
  • DJ Resista

Wie schon in den Jahren davor, wird während dem „Electric Spring“ an beiden Tagen das gesamte MQ ab dem frühen Abend bespielt. Es gibt Konzerte, DJs und Performances auf einer großen Open Air-Bühne im MQ Haupthof, in der Halle E+G und Ausstellungen in der Kunsthalle und im frei_raum Q21 exhibiton space. Der Eintritt ist frei.

Aktuell:

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Schöner, süßer Schmerz: Schwere Gitarren, düstere Sounds und Disharmonien für die verkaufte Seele.

Christian Fuchs, Dr. Nachtstrom und Paul Kraker präsentieren nicht nur ihre Lieblingslieder aus der Metal-Ecke. Wir bekommen auch Musik aus der wirklichen Welt um die Ohren geblasen, angesiedelt zwischen Industrielärm und elektronischer Düsternis.

Rainer Springenschmid und Alexandra Augustin erweitern die Crew mit ihrer Basement Show, bei der regelmäßig die Grenzen zwischen Punk, Hardcore und New Noise verschwimmen; Christian Holzmann betreut einmal im Monat die brachiale Konzertvorschau; David Pfister widmet sich in seiner Dunklen Ecke monatlich Neuerscheinungen zwischen Goth, Dark Wave und Industrial.

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OK KID

OK KID

FM4 Radio Session mit OK KID

Am 11. November 2018 - drei Tage vor ihrem Tourstart in der Wiener Arena am 14. November - beehren uns OK KID mit einer FM4 Radio Session im ORF RadioKulturhaus.

Plattencover mit Grafik: viele aufgeregte Menschen

OK KID

„Sensation“ erscheint am 19. Oktober 2018.

Es war zwischen den Jahren 2015 und 2016, Europa rutschte ein ordentliches Stück nach rechts, in manchen Teilen Deutschlands fuhr die AfD über 20 Prozent der Stimmen ein, da wurde aus der Popband OK KID die politische Popband OK KID. Mit dem Song „Gute Menschen“ leiteten Jonas Schubert, Raffael Kühle und Moritz Rech damals die zweite Phase ihres gemeinsamen Projekts ein. Aus dem „Grundlos glücklich Sein“ ihrer Anfangstage wurden Reflexionen über gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Verantwortung, über Gutmenschentum und Doppelmoral - das dazugehörige Album „Zwei“ befreite sich durch diese Verschiebung des inhaltlichen Schwerpunkts von dem auf ihm lastenden Druck des zweiten Longplayers.

Der Ausbruch aus der eigenen Komfortzone blieb OK KID seither ein wichtiges Anliegen. Während sie in ihren Songtexten und Videoclips beständig das Private zum Politischen erklären, haben sie musikalisch immer mehr die Ästhetiken des ganz großen Pop umarmt. Mit neuem Management und neuem Produzenten im Rücken, bleiben die drei Musiker in all ihrem Ernst eingängig und zugänglich. Jonas Schubert singt und spricht geschmeidig von persönlichen Zwiespälten und erzählt dabei, ja, von einer ganzen Generation.

„Sensation!“, riefen früher die Zeitungsjungen, die ihr Produkt auf den Markt brachten, „Sensation!“, ruft es heute von den Webseiten des Boulevards, der um Klicks, Likes und Empörung ringt. Wenn OK KID ihr drittes Album eben so nennen, dann ist die Medienkritik diesem Titel bereits immanent.

DerStandard

WERBUNG

DER STANDARD ist der Medienpartner der FM4 Radio Sessions.

Gleich der erste Song, „Lügenhits“, wirft die Zitatmaschine an und ist ein typischer OK-KID-Hit voller Tiefgründigkeit, der die Versprechungen der Popmusik mit der Wut der „Lügenpresse“-Schreier konterkariert: „Wo ist der Stern, der deinen Namen trägt, wenn du traurig in den Abendhimmel schaust? Wo ist Helene, wenn du sie gerade brauchst?“ Vielschichtig geht es weiter, wobei sich die Band im Lauf der elf neuen Songs nicht auf das Anprangern von Hetze und Hysterie beschränkt, sondern auch Raum für Selbstzweifel lässt, sei es mit poppiger Leichtigkeit oder aber mit der gebotenen Portion Dramatik. Mittendrin steht mit „Hinterher“ auch ein zartes Liebeslied über verpasste Chancen, das vielleicht erste in der Geschichte von OK KID. Albumtitel bitte wörtlich nehmen.

FM4 Radio Session

Die FM4 Radio Session mit OK KID findet im ORF RadioKulturhaus am 11. November 2018 statt.

Videostream: Die FM4 Radio Session mit OK Kid wird live auf fm4.ORF.at gestreamt.

On air: Die Aufzeichnung der FM4 Radio Session gibt es am 12. November in der FM4 Homebase ab 19 Uhr zu hören. Im Anschluss daran gibt es die FM4 Radio Session weitere 7 Tage im FM4 Player und in der FM4 App.

50x2 Tickets zu gewinnen!

Die Tickets für die exklusive FM4 Radio Session kannst du nicht kaufen, sondern nur FM4 gewinnen! Wer an der Verlosung von 50x2 Tickets teilnehmen will, muss nur die richtige Antwort auf folgende Frage an game.fm4@orf.at schicken:

Warum heißen OK KID OK KID?

Einsendeschluss ist am 8. November 2018 um 12 Uhr mittags.

Das Gewinnspiel ist beendet. Die richtig Antwort lautet: Sie heißen nach ihren zwei liebsten Radiohead Alben „OK Computer“ und „Kid A“. Die Gewinner und Gewinnerinnen wurden per E-Mail benachrichtigt.

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Aktuell:

#####EOF##### ÖFB-Cup: Salzburg spaziert gegen GAK ins Finale - sport.ORF.at
ÖFB-Cup

Salzburg spaziert gegen GAK ins Finale

Red Bull Salzburg hat am Mittwoch mühelos das Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Regionalligisten GAK mit 6:0 (4:0). Die Tore erzielten Munas Dabbur (6., 26.), Hannes Wolf (13., 66.), Takumi Minamino (45.) und Patson Daka (92.). Als Gegner wartet am 1. Mai in Wien Rapid, die Wiener setzten sich gegen den LASK mit 4:3 nach Elferschießen durch.

Von Beginn an bestand vor 13.301 Zuschauern in der Grazer Merkur Arena kein Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Bereits nach 28 Sekunden wurden die Salzburger erstmals gefährlich, als GAK-Goalie Patrick Haider einen Dabbur-Schuss parierte.

In der sechsten Minute stellte der Israeli auf 1:0 für die Gäste. Zunächst traf Wolf die Stange, den abspringenden Ball beförderte Zlatko Junuzovic in Richtung Tor und Dabbur fälschte entscheidend ab. In der 13. Minute erhöhte Wolf nach schönem Zusammenspiel mit Minamino auf 2:0, 13 Minuten später erzielte Dabbur per Kopf nach optimaler Flanke von Stefan Lainer sein zweites Tor. Kurz vor der Pause lupfte der Goalgetter den Ball mustergültig auf Minamino, der Japaner musste nur noch ins leere Tor einköpfeln.

Lukas Graf (GAK) und Munas Dabbur (Salzburg)
GEPA/Christian Walgram
Nach vier Treffern gegen die Austria legte Munas Dabbur im Cup zwei weitere Tore nach

Zwei weitere Tore nach der Pause

Dazwischen gab es noch Gelegenheiten für weitere Treffer der Salzburger. Ein Kopfball von Enock Mwepu ging an die Latte (10.), Haider war bei einem Lainer-Schuss auf dem Posten (29.), Mwepu schoss knapp daneben (34.) und Ex-GAK-Profi Junuzovic scheiterte aus guter Position ebenso an Haider wie Minamino (42.).

Nach der Pause schaltete der Bundesliga-Tabellenführer gegen den überlegenen Spitzenreiter der Regionalliga Mitte einen Gang zurück. Zunächst gab es Fehlschüsse der beiden Einwechselspieler Erling Haaland (58.) und Patson Daka (65.), dann schlug Wolf zum zweiten Mal zu – der künftige Leipzig-Legionär traf mit einem überlegten Abschluss zum 5:0. Die Salzburger ließen den Abend in aller Ruhe mit einem Tor von Daka (92.) ausklingen.

Salzburg schießt GAK aus dem Cup

Der große Favorit schlägt den GAK auswärts mit 6:0. Die „Bullen“ ziehen damit locker ins Cupfinale ein.

Sechster Finaleinzug in Serie

Salzburgs sechster Cupfinaleinzug en suite stand nie infrage. Vier ihrer letzten fünf Endspiele haben die „Bullen“ gewonnen, im vergangenen Jahr zogen sie gegen Sturm Graz den Kürzeren. Der vierfache Pokalsieger GAK, der im Viertelfinale die Austria ausgeschaltet hatte, kämpfte zwar beherzt, blieb allerdings ohne große Torchance und hoffte damit vergeblich auf die siebente Teilnahme an einem Cupfinale.

Die Steirer waren Salzburgs fünfter unterklassiger Gegner im fünften Cupspiel in dieser Saison. Die Truppe von Marco Rose erreichte mit Siegen gegen Ödt (4. Liga), Schwaz (3. Liga), Austria Lustenau (2. Liga), Wiener Neustadt (2. Liga) und nun eben den GAK (3. Liga) das Finale.

Stimmen zum Spiel:

Marco Rose (Salzburg-Trainer): „Wir waren heute spielfreudig, aber auch bereit zu arbeiten. In der ersten Hälfte waren wir top. Wir haben die Aufgabe souverän gestaltet, die Jungs waren von Anfang an da. Der GAK würde im oberen Drittel der Zweiten Liga reüssieren. So ein Verein gehört über kurz oder lang in die Bundesliga. Zu meiner Zukunft sage ich nichts. Wir haben noch große Ziele, darauf gilt es, sich zu konzentrieren. Meine Zukunft ist heute nicht wichtig.“

David Preiß (GAK-Trainer) „Wir sind ins Match gegangen, um eine Sensation zu schaffen, aber Salzburg ist mit 100 Prozent gekommen. Sie haben uns nicht unterschätzt, und wir haben ihnen zu viele Räume gegeben. Sie sind mit voller Wucht auf uns zugekommen. Die Niederlage ist auch in dieser Höhe in Ordnung, wir hatten zu viel Respekt.“

Uniqa-ÖFB-Cup, Semifinale

Mittwoch:

GAK – Salzburg 0:6 (0:4)

Graz, Merkur Arena, 13.301 Zuschauer, SR Grobelnik

Torfolge:
0:1 Dabbur (6.)
0:2 Wolf (13.)
0:3 Dabbur (26.)
0:4 Minamino (45.)
0:5 Wolf (66.)
0:6 Daka (92.)

GAK: Haider – Kozissnik, Graf, Zündel, Derrant – Hackinger, Prattes (71./Geissler), Perchtold, Kiric (41./Bauer) – Rother (46./Schellnegger), Wendler

Salzburg: Walke – Lainer, Ramalho, Vallci, Ulmer – Samassekou (70./X. Schlager) – Mwepu (63./Daka), Wolf, Junuzovic – Minamino, Dabbur (46./Haaland)

Gelbe Karten: keine

Die Besten: Haider bzw. Minamino, Wolf, Dabbur, Lainer

#####EOF##### Zita Bereuter - fm4.ORF.at
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Zita Bereuter - alle Beiträge
#####EOF##### EU-Staatsanwaltschaft: Rumänien lässt Anwärterin ausreisen - news.ORF.at

EU-Staatsanwaltschaft: Rumänien lässt Anwärterin ausreisen

Rumäniens oberstes Gericht hat gestern die Reise- und sonstigen Freiheitsbeschränkungen für Laura Kövesi aufgehoben. Kövesi, Favoritin des EU-Parlaments für den Chefposten der geplanten EU-Staatsanwaltschaft, war am vergangenen Freitag in Rumänien von einer Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft unter Polizeiaufsicht gestellt worden.

Diese neue, regierungstreue Spezialeinheit ermittelt seit Wochen wegen Korruptionsvorwürfen gegen Kövesi – aufgrund von Aussagen eines nach Serbien geflohenen regierungsnahen Ex-Parlamentariers, der selbst im Visier der Justiz steht. Kövesi musste sich regelmäßig bei der Polizei melden. Zudem durfte sie das Land nicht ohne Genehmigung des Staatsanwalts verlassen. Dagegen hatte Kövesi vor dem obersten Gericht geklagt.

Europaparlament hält an Kövesi fest

Das Europaparlament hielt indes an Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel. Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an.

Warnung vor Amnestie für korrupte Politiker

Die EU-Kommission warnte die rumänische Regierung indes dringend vor weiterem Druck auf die Justiz und droht mit Gegenmaßnahmen. Das gelte insbesondere, wenn die Regierung eine „de facto Straffreiheit für hohe Amtsträger schafft, die wegen Korruption verurteilt sind“, sagte Vizepräsident Frans Timmermans in Brüssel. „Ein solcher Schritt würde die Kommission zwingen, schnell zu handeln.“

Kövesi war von 2013 bis Juli 2018 Chefin der Antikorruptionseinheit der rumänischen Staatsanwaltschaft (DNA). Sie wurde auf Betreiben der sozialliberalen Regierung vorzeitig entlassen. Derzeit verhandeln EU-Parlament und der Europäische Rat über die Besetzung des Chefpostens für die EU-Staatsanwaltschaft, die ab 2020 arbeiten soll.

#####EOF##### #####EOF##### #####EOF##### Worldwide Show - fm4.ORF.at Radio
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Worldwide Show

Der Name ist Programm. Mit BBC-Radio-Host und DJ Gilles Peterson.

Gilles Peterson ist DER internationale Botschafter für jazzige und progressive Klänge. Die Worldwide Show wird außer auf FM4 unter anderem in Neuseeland, Tokio, Paris und Istanbul ausgestrahlt und dementsprechend weltoffen ist auch die Musik, die er uns wöchentlich präsentiert.

Zu Gilles Petersons Gästen zählten: Sun Ra, Masters @ Work, Jehlisa Anderson, Roy Ayers, Daft Punk, Courtney Pine, Jean-Jaques Perry, Talvin Singh, Abbey Lincoln, Shri, Airto, LTJ Bukem, Jimi Tenor, Erykah Badu, Lee Scratch Perry, Portishead, Pressure Drop, Photek und AIR.

Auch viele österreichische Acts wie z.B. Peter Kruder wurden schon von Gilles Peterson eingeladen.

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#####EOF##### Public Value Überblick
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Echter Public Value

Das vielfältigste Programm für Österreich

ORF
In Umsetzung seines gesetzlichen Auftrags produziert der ORF das vielfältigste Programmangebot für Österreich in Radio, Fernsehen und Online – echter Public Value für alle Österreicherinnen und Österreicher.
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Im Fernsehen präsentieren die beiden Vollprogramme „ORF eins“ und „ORF 2“ ein umfassendes Angebot an Information, Unterhaltung, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Religion, Sport, Service, Kinderprogramm sowie Filme und Serien aus Österreich uvm. Die Spartenkanäle „ORF III“ und „ORF SPORT+“ bieten eine Bühne für Kultur und österreichischem Rand- und Breitensport. 
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Die neun ORF-Landesstudios sind mit den „Bundesland heute“-Sendungen und den Regionalradios die Heimatsender ihrer jeweiligen Regionen.
Im Radio begleiten der Kultursender „Ö1“, das Informations- und Serviceradio „Hitradio Ö3“ und der mehr sprachige Jugendkultursender „FM4“ die Hörerinnen und Hörer durch den Tag.
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#####EOF##### Yasmo & Die Klangkantine beim FM4 Überraschungskonzert - fm4.ORF.at
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Yasmo und die Klangkantine beim FM4 Überraschungskonzert

radio fm4 / Chris Stipkovits

Yasmo & Die Klangkantine beim FM4 Überraschungskonzert

„Das ist Aura sonst gar nichts.“ Zum Abschluss der „Prekariat & Karat“ Tour tritt die Band im Freiraum in St. Pölten auf.

Von Susi Ondrušová

Am 1. Tag des Monats März ist das neue Yasmo & Die Klangkantine Album erschienen. Das war auch das letzte Mal als Yasmo überrascht wurde: „Vom Universum bin ich überrascht worden als unser Album „Prekariat & Karat“ nicht nur pünktlich erschienen ist sondern auch überall verfügbar war!“ Das erzählt die Rapperin im FM4 Interview bevor sie mit den schönen Erinnerungen an die vergangenen Tage auspackt: Die 9-köpfige Band hat das neue Album dem österreichischen Publikum vorgestellt.

Yasmo hat liebe Fans im Linzer Posthof angetroffen, die sich vom Album bis zu Konzertticket alles signieren lassen wollten. Sie hat mit der Klangkantine zwei ausverkaufte Home-Coming Shows im ehrwürdigen Porgy&Bess gespielt und nun mit dem FM4 Überraschungskonzert die Frühlings-Tourrutsche beendet.

Musik soll mit dem Text fusionieren

Zu Beginn des Soundchecks führt uns der Gitarrist und musikalische Leiter der Klangkantine Ralph Mothwurf auf die Bühne wo der Drum-Teppich schon ausgerollt ist und Reinhard Hörschläger Platz nehmen wird. Lobende Worte gibt es für den Tonmeister Sebastian Vötterl, der die Band in allen Klang-Angelegenheiten unterstützt: „Tontechnisch wird seit 5 Jahren heftigst optimiert. Sebastian packt immer wieder neue Spielzeuge aus dem Hut.“ Die 4-köpfige Bläser-Sektion wird in der hinteren Reihe der Bühne auf einem eigenen Podest Platz nehmen. „Einer der Grundgedanken war keine normale Backing Band zu machen, sondern die Musik eben mit dem Text zu fusionieren.“ Ein Fagott ist nicht dabei, für Ralph ein Instrument das er zwar liebt, aber eines das ihm tontechnisch wohl Albträume bescheren könnte. Schweißperlen verursacht ihm auch die Gitarre. Sein eigenes Instrument nämlich, „ist auch das schwierigste und anspruchvollste Instrument!“, meint er. Nicht im Ernst natürlich.

Es wird gelacht und die Zeit bis zum Auftritt vertreibt sich die Band unter anderem mit einem Tischfußball-Match im Foyer des Freiraums. Kurz vor dem Auftritt dann ein Kreis und die Klangkantine stimmt gemeinsam mit Yasmo einen „Du bist a leiwande Sö“ Chor an. Wie gut die Klangkantine eingespielt ist und auf welchem hohen Level sich die Fusion von Text und Musik bewegt, merkt man vom ersten bis zum letzten Song. Das Publikum ist noch nicht so warm gespielt, den Rufen mehr nach vorne zu kommen folgt es natürlich. Es bleibt ein Sicherheitsabstand zu den zwei jüngsten Gästen im Freiraum, die mit Baustellen-Kopfhörern ausgestattet in der ersten Reihe zu tanzen beginnen. Höfliche Konzertregel Nummer 1: niemandem der kleiner ist als du die Sicht zu versperren.

Yasmos Konzertresümee

So finden die beiden Kids natürlich ebenfalls Erwähnung in Yasmos eigenem Konzertresümee: „Die Top 3 Momente? “Aura“ am Schluss! Das ist unser letzter Song vor der Zugabe der macht immer besonders Spaß, weil dann wird das ganze Publikum ein riesiger Gospelchor und ich sag allen noch einmal, dass sie Liebe in die Welt streuen sollen, weil da brauchen wir mehr davon und das war sehr schön heute! ‚Gut genug‘ ist auch so ein wunderschön emotionaler Song, der live sehr viel Spaß macht. Und dass so viele Leute da waren! Und die zwei Kids in der ersten Reihe waren so richtig sweet. Sie wollten ihren Gehörschutz nicht tragen und ich hab immer beobachtet wie der Vater ihnen den immer auf die Ohren getan hat. Was die richtige Entscheidung war! Sehr schön wars!“

Das nächste FM4 Überraschungskonzert findet irgendwo und irgendwann statt aber nicht mit irgendwem sondern mit jener Berliner Band, die die Fickt-Euch-Alleeund den Feierabend besingt: Grossstadtgeflüster. Um rechtzeitig zu erfahren wann und wo Grossstadtgeflüster das FM4 Überraschungskonzert spielen, registriere dich hier.

Aktuell:

#####EOF##### In "Baba Is You" ändern wir ständig die Spielregeln, um voranzukommen - fm4.ORF.at
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"Baba Is You"

Arvi Teikari

In „Baba Is You“ ändern wir ständig die Spielregeln, um voranzukommen

Das mehrfach prämierte Indie-Puzzlegame „Baba Is You“ oszilliert zwischen verspielten Logikrätsel und vertrackten Kopfnüssen.

Von Robert Glashüttner

Ob wir es wollen oder nicht: Die Welt um uns herum besteht aus Regeln. Und selbst, wenn es keine von uns geschaffenen gesellschaftlichen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Regeln gäbe, so hätten wir es doch immer noch mit den Gesetzen der Physik zu tun.

Manchmal nervt dieses Korsett ziemlich, aber eine gute Lösung ist es, aus den vielen Regeln das beste zu machen und auch mal mit ihnen zu spielen. Genau das kann man mit nun einem neu erschienenen Computerspiel namens „Baba Is You“. Was klingt wie ein Kinderspiel, und auch ein bisschen so aussieht, hat es allerdings faustdick hinter den digitalen Ohren.

Du regelst das schon

Ich stehe mit meinem knuffigen weißen Pixeltier in einer lustig-wackeligen 2D-Landschaft. Die ist in quadratische Felder aufgeteilt, die einem bunten Schachbrett ähneln. Da sind Mauern und Steine, es gibt Gras, Wasser, Türen und Schlüssel. Zusätzlich dazu stehen auch seltsame Wortblöcke in der Gegend herum, die einfache, kurze Sätze bilden. „Baba Is You“, „Wall Is Stop“, „Rock Is Push“, „Door Is Shut“, „Key Is Open“, „Flag Is Win“ steht da etwa quer über die Landschaft verteilt.

„Baba Is You“ vom finnischen Gamesentwickler Arvi „Hempuli“ Teikari, ist für Windows, Mac, Linux und Switch erschienen.

Diese kurzen Sätze sind die jeweils aktuellen Regeln. Die substanziellste von ihnen ist natürlich unsere eigene Existenz, also das namensgebende „Baba Is You“. Schieben wir ein Wort dieses Satzes auseinander, geht es nicht mehr weiter. Weil dann sind wir ja nicht mehr wir und können in Folge dessen auch nicht mehr spielen. Wesentlich unproblematischer ist es, wenn wir durch Wände gehen wollen. Dafür müssen wir nur das Wörtchen „Stop“ vom Satz „Wall Is Stop“ wegschieben - schon ist die Regel nicht mehr gültig. Später können wir dann für eine Sache mehrere Regeln festlegen, was natürlich mehr Möglichkeiten eröffnet, das Spiel aber gleichzeitig schwieriger macht.

"Baba Is You"

Arvi Teikari

Game Is Hard

„Baba Is You“ ist bunt und verspielt inszeniert. Die Puzzles sind ungewöhnlich und belohnen das Um-die-Ecke-denken. Es ist ein Game, das in der ersten Spielstunde mehr oder weniger jeder und jedem gefällt. Danach wird es aber kompliziert, denn dann beginnen die Rätsel immer vertrackter zu werden. Das ist super für Menschen, die ein Talent für Logik haben, fühlt sich aber für alle anderen wie ein immer bedrohlicher werdendes Mathebeispiel an.

Blast from the past

Ältere Semester werden sich vielleicht an „Chips Challenge“ erinnern, das in den späteren Levels teils ebenfalls sehr knackige Kopfnüsse bietet. „Baba Is You“ ist optisch und vom Gamedesign her recht ähnlich.

Sicher, wenn man geduldig überlegt, probiert und nochmal überlegt und nochmal probiert kommt man irgendwann auf jede Lösung drauf. Dann freut man sich kurz, steht dann aber sogleich vor der nächsten Aufgabe, die die Synapsen noch weiter verknotet. Es ist das alte Problem von Games, die vornehmlich von Programmierer*innen designt werden: Sie nehmen das Maß von ihren eigenen Schuhen und gehen davon aus, dass Logikrätsel anderen Menschen ebenso souverän von der Hand gehen wie ihnen selbst. Über das kulturelle Phänomen der Coder’s Games habe ich vor über drei Jahren anlässlich der Veröffentlichung von „The Witness“ mehr geschrieben.

"Baba Is You"

Arvi Teikari

„Baba Is You“ tut alles, um sich so intuitiv wie nur möglich zu präsentieren. Das funktioniert mit der sympathisch-wackeligen Doodle-Grafik visuell gut, und auch das Leveldesign zeugt von hoher Kreativität. Am Ende des Tages fühlt sich das Game für Nicht-Logiker*innen ab einem gewissen Zeitpunkt aber leider doch eher wie eine Schularbeit an als ein unterhaltsam-zerstreuendes Computerspiel. Game Is Good, Skill Is High, Baba Is Okay.

mehr Game:

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#####EOF##### Die Podcasts von Radio Wien - Landesstudio Wien

Die Podcasts von Radio Wien

Ein „Best of“ von WOW, Pflanzentipps von Karl Ploberger und Menschen im Gespräch: Wenn Sie eine Serie einmal verpasst haben, können Sie mit dem entsprechenden „Radio Wien“-Podcast alles nachhören. Hier gibt es eine Übersicht.

Wenn Sie noch keinen Podcatcher haben, finden Sie auf wiki.podcast.de eine Übersicht über alle Versionen.

Um den jeweiligen „Radio Wien“-Podcast-Feed kostenlos zu abonnieren, kopieren Sie den entsprechenden Link (XML) in Ihren Podcatcher. Die Podcatcher-Software sucht dann das jeweils neueste Update und lädt es automatisch in Ihren iTunes oder Ihren Windows Media Player in einer separaten Playlist.

WOW mit Robert Steiner und Rolf Rüdiger

Zwei Stunden lang stellen sich Robert Steiner und Ratte Rolf-Rüdiger auf Radio Wien jeden Sonntag in „Wow“ zwischen 8.00 und 10.00 Uhr den kniffeligen Fragen der anrufenden Kinder. Einen Zusammenschnitt der Sendung gibt es neuerdings auch als Podcast.

Robert Steiner und Ratte Rolf-Rüdiger

ORF

Menschen im Gespräch

Künstler, Direktoren, Prominente, Lebensretter: Menschen im Gespräch heißt es am Montagabend auf Radio Wien. Das Interview zum Nachhören gibt es als Podcast.

Pflanzentipps mit Karl Ploberger

Für jeden Hobbygärtner ein Muss: Jeden Freitag verrät Pflanzenexperte Karl Ploberger auf „Radio Wien“ Tipps für Garten, Terrasse und Balkon. Alle seine Ratschläge können Sie sich auch als Podcast schicken lassen oder in der Rubrik „ExpertInnen“ online nachlesen.

Karl Ploberger

Rita Newman

Karl Ploberger

Hinweis: Der ORF darf nach neuem Gesetz (§4e) sendungsbegleitende Abrufdienste nur mehr für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen. Davon ist auch das Angebot der „Radio Wien“-Podcasts betroffen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn die einzelnen Episoden künftig nur mehr innerhalb von 28 Tagen zur Verfügung stehen.

#####EOF##### FM4 Projekt X - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Projekt X

Mit den Hauptprojektleitern Clemens Eduard Haipl und Herbert Leopold Knötzl.

Egal ob Wickie, die englische Queen oder der Tankwart Hugo Ehrlich: die Rollen, in die sich Clemens Haipl und Herbert Knötzl jeden Donnerstag versetzen, machen den wöchentlichen medialen Information-Overflow erträglicher.

FM4 Projekt X als Podcast

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Am Tag nach der Ausstrahlung der Sendung findet ihr sie in den Podcatchern eurer Wahl:

Und das sagen die Medien:

„Die subtilste denkbare Attacke auf Talkshow-Abgründe, mehr noch: auf das Genre überhaupt!“ - Die Presse.

„Zum Abhäuten cool!“ - Kurier. „Eine nachgestellte Talkshow von manchmal dadaistischer Absurdität!“ - Der Falter.

„Die herzerfrischende Donnerstagnacht-Show aus dem Radio!“ - Salzburger Nachrichten.

„Warum das lustig ist weiß keiner - dass es lustig ist, darüber besteht kein Zweifel!“ - Neue Kronen Zeitung.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Morning Show - fm4.ORF.at
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#####EOF##### The Cure haben ein neues Album aufgenommen - fm4.ORF.at
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Robert Smith von The Cure bei einem Konzert

APA/HERBERT P. OCZERET

The Cure haben ein neues Album aufgenommen

Nach zehn Jahren Pause hat die Band ein neues Album aufgenommen.

Wie heißt es? Wie klingt es? Und vor allem, wann kommt es? Das alles weiß man noch nicht, aber Robert Smith hat die vielleicht wichtigste Info schon verraten. „Es hat Spaß gemacht“, sagt er in einem Interview für den südafrikanischen Radiosender Cape Talk über die Arbeit am neuen Album.

Ob auch das Anhören Spaß macht, kann man vielleicht schon im Juni am Nova Rock herausfinden. Dort spielen „The Cure“ eine Live-Show und hoffentlich auch Musik vom neuen Album. Robert Smith versichert: „We cover different styles of music, but because it’s us doing it, it sounds like us.“

Das Line-up zum Nova Rock

Nova Rock

Aktuell:

#####EOF##### Brand New - fm4.ORF.at
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Scheibe einer Zitrone

CC0

brand new

Brand New

Neue Songs von Tame Impala, Part-Time Friends, Lizzo feat. Missy Elliott und Foster The People. Stimm mit, welcher dieser Songs am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll!

Von Eva Umbauer

Tame Impala – „Patience“

„Patience“ ist der erste neue Song von Tame Impala seit ihrem Grammy-nominierten Album „Currents“. Das australische Bandprojekt macht nicht nur im Studio spannende Musik – House trifft auf Disco und auf Psychedelic sowieso etc. etc. - sondern auch live auf internationalen Bühnen. So spielen Tame Impala etwa heuer als Headliner beim Coachella Festival in Kalifornien, sowie auf dem spanischen Primavera Festival oder dem englischen Glastonbury. Vor zwölf Jahren wurde Tame Impala vom Multiinstrumentalisten Kevin Parker in Perth gegründet.

Part-Time Friends – „Fire“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online.

Part-Time Friends sind ein französisches Alternative-Pop-Duo, das seit zehn Jahren zusammenspielt. Part-Time Friends wurden mit dem Ohrwurm „Here We Are“ dank einer Autowerbung international bekannt. „Fire“ ist die neue Single der Band, die aus Pauline und Florent besteht. Man lebt in Paris und singt auf Englisch. Florent: “We’ve mostly been influenced by British or American bands. We never even thought of singing in French. We both play guitar, Pauline also uses keyboards on stage. We focus on very sharp melodies and instant patterns."

Lizzo feat. Missy Elliott – „Tempo”

“Tempo” ist der neueste Song der Amerikanerin Lizzo. Es handelt sich bei diesem Track um ein selbstbewusstes Body-Positivity Statement. Mit dabei ist die US-Rap-Ikone Missy Elliott. Für Lizzo ist Missy Elliott seit ihrer Jugendzeit ein großes Vorbild. Melissa „Lizzo“ Jefferson macht schon länger Musik – ihr bereits drittes Album „Cuz I Love You“ kommt in wenigen Wochen. Die Rapperin, Sängerin, Songschreiberin und Flötistin aus Minneapolis war in vielen Bands und arbeitete auch mit Prince zusammen.

Foster The People – „Style“

Foster The People aus Los Angeles singen in ihrem neuen Track „We´re born to die, so I´m gonna fight for how I wanna live“. Die Band rund um Mark Foster macht seit zehn Jahren Musik und hat bisher drei Alben veröffentlicht. Einer der Hits von Foster The People war „Pumped Up Kicks“. Der neueste Song “Style” hat ein tolles Gitarren-Intro und einen ebenso guten Garagerock-Touch, gut geölte Synthies und coole Drums. Seit dem letzten Album „Sacred Hearts Club“ sind fast zwei Jahre vergangen, wir hoffen also auf einen baldigen neuen Longplayer von Foster The People.

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Radiosession mit Son Lux als Video in voller Länge - fm4.ORF.at
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FM4 Radio Session mit Son Lux

David Visnjic

Die FM4 Radiosession mit Son Lux als Video in voller Länge

Am 22. Juli 2018 haben Son Lux und das Acoustic Lakeside Ensemble eine FM4 Radio Session gespielt.

Einen Tag nach ihrem Auftritt beim Acoustic Lakeside Festival in Kärnten spielen Son Lux und das Acoustic Lakeside Ensemble eine exklusive FM4 Radio Session im altehrwürdigen Großen Sendesaals des ORF Radiokulturhauses.

Die Setlist des Abends

  1. Forty Screams
  2. The Fool You Need
  3. Easy
  4. Surrounded
  5. Labor
  6. Slowly
  7. Stolen
  8. Dream State
  9. Aquatic
  10. All Directions
  11. Stay or Lanterns Lit
  12. Lost It To Trying

Aktuell:

#####EOF##### Mexikos Präsident warnt USA vor Grenzschließung - news.ORF.at

Mexikos Präsident warnt USA vor Grenzschließung

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu schließen. Das wäre „für niemanden gut“, sagte der Linkspolitiker gestern vor der Presse.

Trump hatte wiederholt mit einer ganzen oder teilweisen Sperrung der Grenze gedroht. Er wirft Mexiko vor, Migrantinnen und Migranten nicht wirksam genug vom Grenzübertritt in die USA abzuhalten.

Lopez Obrador sagte, seine Regierung stehe in „sehr gutem Kontakt“ mit den USA in der Grenz- und Migrationspolitik. „Wir helfen, und wir werden weiterhin helfen, um einen Konflikt zu vermeiden.“ Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard hatte am Dienstag erklärt, US-Außenminister Mike Pompeo habe ihm gesagt, die USA würden trotz Trumps Drohungen die Grenze nicht schließen.

Täglich passieren Waren im Wert von 1,7 Milliarden Dollar (1,52 Mrd. Euro) und Hunderttausende Menschen die Grenze. Vergangene Woche hatten sich dort lange Schlangen gebildet, nachdem die Trump-Regierung den Grenzschutz verstärkt hatte. Trotz Wartezeiten von bis zu acht Stunden sagte Lopez Obrador, es gebe keine „größeren Probleme“.

#####EOF##### Prognose für Österreich - wetter.ORF.at
VorarlbergKärntenTirolSteiermarkWienSalzburgBurgenland

5-Tage-Prognose Österreich

Wien

Do
4.4.
Fr
5.4.
Sa
6.4.
So
7.4.
Mo
8.4.
leicht bewölkt
stark bewölkt mit starkem Niederschlag
leicht bewölkt
leicht bewölkt
stark bewölkt mit starkem Niederschlag
9 °C
20 °C
9 °C
19 °C
6 °C
13 °C
6 °C
17 °C
9 °C
17 °C

Innsbruck

stark bewölkt mit leichtem Niederschlag
leicht bewölkt
wolkenlos
leicht bewölkt
bedeckt mit starkem Niederschlag
4 °C
16 °C
3 °C
11 °C
1 °C
16 °C
3 °C
14 °C
6 °C
12 °C

Heute, Donnerstag

Von Vorarlberg über den Tiroler Alpenhauptkamm und Osttirol bis nach Oberkärnten zeigt sich der Himmel grau in grau und hier beginnt es im Lauf des Tages verbreitet und zum Teil schon kräftig zu regnen und zu schneien. Ganz Westen sinkt die Schneefallgrenze bis in die meisten Täler, gegen Abend kann es sogar im Rheintal schneien, im Südwesten liegt sie dagegen noch um 1400m Höhe.

Von Unterkärnten bis ins Südburgenland wechseln dichte Wolken und etwas Sonne mit einzelnen Regenschauern. Vom Tiroler Unterland ostwärts bis ins Nordburgenland bleibt es dagegen trocken und hier gehen sich bei starkem Südföhn noch ein paar Sonnenstunden aus. Der Wind aus Südwest bis Südost erreicht auf den Bergen Sturmstärke mit Spitzen über 100 km/h und auch herunten sind Böen um die 80 km/h möglich. Die Temperaturen sind extrem unterschiedlich, im Bregenzerwald hat es nur um 2, mit Sonne und Föhn sind dagegen von Salzburg ostwärts noch bis zu 21 Grad möglich. In 2000m Höhe hat es minus 4 bis plus 3 Grad.

Heute Abend, heute Nacht

Von Vorarlberg bis Kärnten regnet und schneit es häufig, speziell in Osttirol und Oberkärnten sehr intensiv. Die Schneefallgrenze liegt hier zwischen 1000 und 1500m, im Westen schneit es dagegen bis in die Täler. Von Oberösterreich bis ins Burgenland verläuft die Nacht dagegen trocken. Der Wind wird etwas schwächer, die Temperaturen sinken auf plus 10 bis minus 1 Grad.

Morgen, Freitag

Zeitweise dichte Wolken mit Regen oder Schnee. Ergiebige Regen- und Schneemengen dabei in Osttirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark. Vom Bodensee bis ins Salzkammergut schneit es in der Früh verbreitet bis in tiefe Lagen. Sonst liegt die Schneefallgrenze bei 1000m und höher. Ab Mittag ist es aber im Westen trocken und zunehmend sonnig. Im Nordosten ist es anfangs trocken und erst am Nachmittag nass. Im Osten bläst auch weiterhin kräftiger Südostwind. An der Alpennordseite maximal 4 bis 13 Grad, im Osten und Südosten 14 bis 19 Grad. In 2000m von West nach Ost minus 4 bis plus 1 Grad.

Übermorgen, Samstag

Anfangs bewölkt oder nebelig. Stellenweise kann es von Salzburg und Klagenfurt ostwärts anfangs auch noch regnen. Nach und nach aber kommt die Sonne zum Zug. Mäßiger bis lebhafter Wind, meist aus Ost bis Süd. Höchstwerte: meist 9 bis 16 Grad.

Der weitere Trend

Am Sonntag zeitweise sonnig, aber auch ein paar Nebel-, Hochnebel- und Wolkenfelder. Weitgehend trocken und nicht allzu viel Wind. Höchstwerte: 10 bis 20 Grad, 20 im Osten.

Am Montag wechselnd bis stark bewölkt, einzelne Regenschauer und Sonne nur zwischendurch. Wind aus Nordwest bis Nordost, kräftig im Osten. Höchstwerte: 8 bis 17 Grad.

#####EOF##### Die Geschichte von Mavi Phoenix in 5 Schnappschüssen - fm4.ORF.at
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Die Geschichte von Mavi Phoenix in 5 Schnappschüssen

Mavi Phoenix erzählt - anhand von 5 selbst ausgewählten Bildern - vom Aventura-Videodreh, bei dem sogar ihre Oma vorbei geschaut hat und von angeberischen Momenten in L.A.

Wenn man einen Onkel mit einer Tennishalle hat, dann kann bei einem Videodreh eigentlich nichts mehr schief gehen. Man braucht nicht immer nach Los Angeles fliegen, um was Tolles in den Kasten zu bekommen, erzählt uns Mavi Phoenix im Video-Interview, um dann zwei Minuten später von ihren Coachella-Begegnungen zu schwärmen. Außerdem spricht sie über ihre besten Konzertmomente.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award gewinnt, entscheidet ihr. Die Abstimmung läuft bis 22. März.

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

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#####EOF##### Juli Zehs ganz private "Gebrauchsanweisung für Pferde" - fm4.ORF.at
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Juli Zeh

Peter von Felbert

Juli Zehs ganz private „Gebrauchsanweisung für Pferde“

Juli Zeh ist für packende Romane bekannt, die zu Fragen um Schuld und Verantwortung führen. Jetzt erzählt sie über jene Geschöpfe, mit denen sie mehr Zeit verbringt als mit Arbeiten: über Pferde. Ihre „Gebrauchsanweisung für Pferde“ ist ein Plädoyer für das Glück im Augenblick - sogar wenn es einem dreimal einen Finger bricht.

Von Maria Motter

„Pferdemädchen - jeder kennt sie, keiner liebt sie.“ Das ist eines der ersten Statements in Juli Zehs „Gebrauchsanweisung für Pferde“. Sofort weiß man: bei all ihrer Ernsthaftigkeit darf man sich auch diesmal auf ihren Humor freuen. Wie nonchalant und zugleich sehr persönlich Juli Zeh über ihre Begeisterung für Pferde erzählt, mag überraschen. In dem Taschenbuch mit dem schönen Einband werden weder Pferderassen in Steckbriefen vorgestellt, noch Tipps für die erste Reitstunde gegeben. Ihr neues Buch ist eine Mischung aus sehr persönlichen Erzählungen und philosophischen Überlegungen.

Denn für Juli Zeh sind Pferde nicht bloß ein „Glücksversprechen“, sie tragen auch ein Heilsversprechen. Das Pferd, so sehr es Fluchttier ist, macht dem Menschen, so er es nicht misshandelt und quält, ein Kommunikationsangebot.

Buchcover von Juli Zehs "Gebrauchsanweisung für Pferde"

Piper Verlag

„Gebrauchsanweisung für Pferde“ von Juli Zeh ist 2019 bei Piper erschienen.

Die deutsche Autorin hat es vollends angenommen, als ein Nachbar, ein Reitlehrer, spätabends klingelte und Juli Zeh zu einem Notfall führte. Auf einer Koppel stand ein abgemagertes Pferd. Wenn Juli Zeh von ihren Begegnungen und Abenteuern mit Pferden schreibt, tut sie das detailreich, als könnte sie auf Tagebucheinträge zurückgreifen, und so rührend, dass man wieder weiß, weshalb man als Kind Reiterhofgeschichten verschlungen hat. Juli Zeh schreibt, das Geschöpf sei „so stark traumatisiert“ gewesen, dass es „eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte“.

Ein „Katastrophenpferd“ verdient einen Neuanfang

Heute ist Juli Zeh Pferdetherapeutin, sie hat die zweijährige Ausbildung an der Hippologischen Akademie absolviert. Der Vorbesitzer hatte das Tier mit dem Namen Rowdie monatelang in eine Garage gesperrt. Ein Pferd namens „Rowdie“ hätte keine Chance auf Seelenfrieden, kommentiert Juli Zehs Mann, der Autor David Finck, und schlägt „Neo“ für das „Katastrophenpferd“ vor. Das Ehepaar hat das entzückende „Kleines Konversationslexikon für Haushunde“ geschrieben.

Unwillkürlich geht es in „Gebrauchsanweisung für Pferde“ um Juli Zehs Leben. Und als ihr Fan staunt man immer mehr, was sie alles unterkriegt. Im letzten Dezember wurde die ausgezeichnete Juristin zur ehrenamtlichen Verfassungsrichterin in Brandenburg ernannt. Mit ihrem Mann, dem Autor David Finck, zwei Kindern, zwei Pferden und einem Pony namens „Pony“ lebt sie am Land, in Brandenburg.

In „Gebrauchsanweisung für Pferde“ erklärt Juli Zeh, was Pferdeflüstern mit veränderten Geschlechterrollen zu tun hat. Kurz wird skizziert, wie Reiten einst eine männliche Domäne war, heute allerdings viel mehr Frauen reiten als Männer. Unerwähnt lässt Zeh Sigmund Freud, auf ihn gehen diverse sexistische Interpretationen der Pferdeliebe zurück, die bis heute weitergesponnen werden.

Wir Menschen müssen umdenken

Man liest stattdessen von einem „Clash of Cultures“ zwischen Mensch und Unpaarhufer, vom Pferdesammeln („muss nicht gleich die schreckliche Qualität von animal hoarding erreichen“) und von Schlachthauspreisen. Von der „Wald-und-Wiesen-Romantik des Pferdefilms“ und davon, was der Mensch aus seinen Begegnungen mit Pferden ziehen kann, so er das Pferd - wie möglichst alle Tiere - in seiner Andersartigkeit annimmt. Wir Menschen müssen also umdenken, erklärt Juli Zeh. „Die Neigung, ein Gegenüber nur als Verlängerung des eigenen Willens zu betrachten, zerstört die Möglichkeit von Beziehung.“

Es mag nach #firstworld #Luxusproblem klingen, wenn eine erfolgreiche Autorin festhält, dass ein Vorteil von Pferden sei, dass sie „wenn man möchte, sehr zeitintensiv sein können“ und in der Lage wären, „nicht nur überflüssiges Geld, sondern auch überflüssige Zeit restlos zu absorbieren“. Aber wie Juli Zeh schließlich ein Plädoyer für die Wertschätzung der Gegenwart, für das Glück des Augenblicks unterbringt, nimmt man ihr ab und blättert zurück. Zum Kapitel „Pferde und Geld“.

mehr Buch:

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#####EOF##### Game - fm4.ORF.at
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#####EOF##### Auf der Suche nach dem Schönen und Idealen - fm4.ORF.at
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Love Good Fail

Hood

soundpark act des monats

Auf der Suche nach dem Schönen und Idealen

Hauchzarter Elektropop am Weg in den Sommer: Love Good Fail veröffentlichen mit „We Met At Night“ ihr Debutalbum. Sie sind unser Soundpark Act im Juni.

Von Lisa Schneider

“You don’t love someone for their looks, or their clothes, or for their fancy car, but because they sing a song only you can hear", hat einst der irische Schriftsteller Oscar Wilde gesagt. Es war seine ewige Suche nach dem Schönen und trotzdem Unvollendeten, das er vor allem in seinen Theaterstücken hervortreten hat lassen; es sind genau jene sehnsüchtigen Geschichten, die das Publikum heute noch immer in seine Aufführungen ziehen.

Kennenlernen vor der Bühne

So ist es auch Maria Tunner, Johannes Pobitzer und Johanna Prechtl gegangen, als sie sich vor zwei Jahren, durch Zufall, nach einer Theateraufführung von Oscar Wilde getroffen haben. Maria und Johannes kannten sich schon ein bisschen länger, beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht in ein Bandprojekt verwickelt; die Pausenglocke läutet, und an der Bar, da steht Johanna. Johannas Bezug zum Theater ist ein noch engerer als der der anderen beiden; sie hat schon in der Dramaturgie in verschiedenen Theatern in Wien und Niederösterreich gearbeitet. Dass dieser Abend der Beginn von etwas Neuem sein wird, war vorher nicht, aber im Moment des Zusammentreffens sofort klar: "Wir haben nach wenigen Worten gewusst, dass wir etwas gemeinsam machen wollen. Da war sogar noch nicht ausgesprochen, dass es eine Band sein wird, die hier entsteht, nämlich „Love Good Fail“.

Es geht ihnen allen dreien um die Musik, natürlich, viel stärker noch, überhaupt um ihr künstlerisches Agieren, darum, etwas zu schaffen, und vor allem, etwas zu dritt zu erschaffen.

LIVE

Love Good Fail feiern ihr Debutalbum mit euch - am 6.6.2018 in der Grellen Forelle in Wien.

Sie bezeichnen sich selbst als love triangle, und das hat nichts mit schäbiger Zwischenzeilenkonnotation, sondern damit zu tun, wie sie zu dritt erstmals das Gefühl hatten, sich so ausdrücken zu können, wie es aus ihrem Innersten kommt.

Über Umwege zur Band

Johanna spielt Schlagzeug, hat sich aber nie wirklich getraut, in einer Band zu spielen. Maria hat Musikwissenschaft, Musikvermittlung und Musikpädagogik studiert, sie spielt Klavier, hat sich viel mit zeitgenössischer Musik beschäftigt. Doch dann, es muss in etwa zu der Zeit besagter Theatervorführung gewesen sein, ist ihr klar geworden, dass es ab nun für sie in eine andere Richtung gehen muss. „Und die Richtung war Pop.“

Johannes, der eigentlich im zweiten Bildungsweg Philosophie und Musikwissenschaft studiert hat, formt und kreiert schon seit längerem ohne Instrumente, nur am Laptop seine Songs; Loop-Schleifen, Beats, Grundgerüste, denen noch das letzte Etwas gefehlt hat. „Wir sind Kinder unsere Zeit, in einer Postmoderne, in der der Computer den Stellenwert eines klassisch gewachsenen Instruments längst erreicht hat“; das wird aktuell jeder Musiker bestätigen, und Love Good Fail nutzen vor allem das elektronische Equipment, um ihre Songs in Form zu bringen.

Albumcover "We Met At Night" von Love Good Fail

Seayou Records

Das Debütalbum von Love Good Fail heißt „We Met At Night“ und erscheint via Seayou Records.

Gemeinsames Ideenumformen

Das Theater spielt dabei nicht nur bei ihrer ersten Begegnung, sondern auch weiterführend eine große Rolle: Die Texte ihres Debutalbums „We Met At Night“ stammen aus der Feder von Johanna, die sie ursprünglich in deutscher Prosaform geschrieben hat. „Diese Texte habe ich während meiner Arbeit am Theater geschrieben, eigentlich ohne den Gedanken daran, dass jemals jemand anderer außer mir sie lesen wird“, erzählt sie, „und dann war da plötzlich die Band“.

Die ursprünglich deutschen Geschichten werden ummodelliert in eine englische, lyrische Fassung; übrig bleibt die Essenz von 13 Geschichten, die man so vielleicht nicht mehr 1:1 erkennt, für die Band aber das Album in einem Stück zusammenhält. „Auch wenn unsere Songs aus Geschichten gewachsen sind, steht beim fertigen Song das Gefühl, eine bestimmte Stimmung, nicht die direkte Erzählung im Vordergrund.“ Bestimmte Emotionen, die Johanna damals festgehalten hat, besprechen die drei von allen möglichen Seiten, sie interpetieren Johannas Ansätze neu, so, dass sie nicht mehr nur aus ihr, sondern aus der ganzen Band herauskommen.

Johanna sitzt bei Love Good Fail nicht am Schlagzeug, sie singt. Maria spielt Klavier - es ist neben Percussions eines der wenigen analog für das Album eingespielten Instrumente - und Johannes, er baut das Beatgerüst.

„Poolboy“ war die Single, vor einigen Monaten veröffentlicht, mit der Love Good Fail sich erstmals der Öffentlichkeit präsentiert haben. Eine Ode, eine Hommage an den Unantastbaren, den man auch im Video sehen kann; es ist ein Sehnsuchtssong an eine Figur, wie sie eben genau einem Oscar-Wilde-Stück entsprungen sein könnte; lächle doch einmal, damit ich weiß, dass auch du ein Mensch bist.

Von der guten Naivität

Die Stimme schlängelt sich dabei, balancierend zwischen Soko und Robyn naiv-verschlafen durch die Zeilen, die Beats im Hintergrund klingen so, als wären sie früher einmal schneller gewesen und hätten sich dem Text zuliebe angepasst, einen Gang heruntergeschaltet. Dahintreiben, suchen, träumen, am Pool oder überall.

Die aktuelle Single heißt „Nice To Meet You“, und bringt, wie auch der Albumtitel die Essenz auf den Punkt: „Es geht in all unseren Songs um Begegnungen, untereinander, mit anderen, und auch um die Begegnung mit dem Publikum.“ „Nice To Meet You“ ist ein dezent, aber in seiner Art trotzdem plakativ intonierter Popsong, man kann so viel ehrlich gemeinte Positivität schon kaum mehr fassen, es kommt von Herzen, warm, zuckrig, gut übersüßt.

Love Good Fail schreiben Songs über kurz prekäre Situationen, das Dahintreiben in der Menschenmasse und oft fehlende Andocken, das sie gerne herausfordern wollen. Und gegen Ende, da lächelt sogar der steinerne Poolboy, es gibt eine Party, man ist gemeinsam, und am besten gemeinsam.

Ein versöhnliches Element steht am Schluss jedes Songs, jeder umgeschriebenen Geschichte, am Ende des Albums „We Met At Night“, das somit perfekt in den heißen Sommer passt: rein musikalisch schier federleicht, inhaltlich nicht zu gedankenschwer, aber deshalb lange nicht gehaltlos. Es klingt wie die liebevolle Aufforderung, in die Sonne zu blinzeln, wenn es kurz zu hell wird und die Realität verschwimmt. Es ist auch eine Aufforderung, näher zusammen zu rücken; und vielleicht, durch die gemeinsam geschaffene oder zumindest genossene Kunst doch noch die Chance auf das Schöne und Ideale zu erhaschen.

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#####EOF##### Was Todor und der Born Survivor gemeinsam haben - fm4.ORF.at
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Bear Grylls

APA/AFP/Ben STANSALL

mit akzent

Was Todor und der Born Survivor gemeinsam haben

Kann man in der Wildnis nur überleben, wenn man Sachen macht, die verboten sind, weil sie diese Wildnis zerstören? Und wieviel Wildnis kann man mit legalen Mitteln zerstören? Braucht man das zum Überleben?

Von Todor Ovtcharov

Bear Grylls ist alles, was ich nicht bin. Er ist der „Born Survivor“, Host von Sendungen, in denen er in der Wildnis überleben muss. Ich mag die Wildnis, wenn ich sie durch das Hotelfenster beobachte. Bear Grylls springt gerne von hohen Felsen und ist mit einem Paraglider im Himalaya unterwegs. Ich fliege auch gerne, aber jedes mal wenn ich in eim Flugzeug steige, schaue ich, dass ich die Prämien für meine Lebensversicherung bezahlt habe. Bear Grylls isst Schlangen und Krokodile. Ich war ein Mal in der Reptilienabteiling im Zoo und habe danach einen Monat lang davon geträumt, dass ich ein einbeiniger Igel bin, der mit einer Schlange kämpft. Bear Grylls kommt gut im Dschungel zurecht, ich mag den Betondschungel lieber.

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Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

Es gibt aber einen Punkt, wo wir uns sehr ähnlich sind. Wir übertreiben beide gerne: Er behauptet, er sei Soldat einer britischen Spezialeinheit, der auf einer gefährlichen Mission in Afirka verletzt wurde. Doch keiner der Soldaten dieser britischen Spezialeinheit kann sich an so eine Mission erinnern. Ich erzähle oft, wie ich in einer Winternacht zwei streunende Hunde vor der Kälte gerettet habe, indem ich sie in meiner Wohnung untergebracht habe. Eigentlich war es nur einer. Und es war gar kein Hund.

Bear Grylls ist neulich in Bulgarien sehr populär geworden. Er hat eine Sendung, wo er und unterschiedliche Prominente zusammen in der Wildnis “überleben” müssen, etwa der Tennisstar Roger Federer oder Barack Obama. Neulich wurde eine Episode gezeigt, wo Bear Grylls zusammen mit einem britischen Tänzer im bulgarischen Rila-Gebirge überlebt.

Rila ist das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel und beherbergt einen Nationalpark. In diesem Nationalpark wurde die Sendung gedreht. Bear badet in einem eiskalten Bergsee (dessen Betreten strengstens verboten ist), zündet ein Feuer an (was auch verboten ist) und kocht einen Rilafrosch (eine geschützte Tierart). Ein Freund von mir, der aus einer Stadt bei Rila stammt, meint, dass es so hoch in den Bergen keine Frösche gibt. Vielleicht auch nicht mehr, denn Bear Grylls hat sie gegessen.

Das bulgarische Umweltministerium will Grylls und seine Produzenten nun bestrafen und vielleicht sogar verklagen. Da sie momentan schwer zu erreichen sind, werden wahrscheinlich die Mitarbeiter, die Grylls und seine Crew in Rila begleitet haben, bestraft.

Die Sendung wurde vor fast zwei Jahren gedreht und bereits mehrmals im Fernsehen gezeigt. Bisher hat aber keiner vom Ministerium darauf reagiert. Man meint auch, das Vergehen von Bear Grylls sei gar nichts im Vergleich zu den Plänen des Umweltministers für den Nebenberg Pirin, der dort ein Schigebiet vergrößern will. Aus Umweltperspektive ist Bear Grylls ein Kind, das mit Streichhölzern spielt, der Umweltminister hingegen wirft Napalbomben. Ich hätte im Gegensatz zu Bear Grylls nie ein Feuer in Rila angezündet. Ich habe nämlich Angst vorm Feuer.

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#####EOF##### Playlists von Dalia's Late Night Lemonade - fm4.ORF.at
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#####EOF##### "Withdrawal - neither sexy nor safe" - fm4.ORF.at
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Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

ROBERT ROTIFER

„Withdrawal - neither sexy nor safe“

Eine Million demonstrierte gestern für ein Zweites Brexit-Referendum. Meine Bilder vom „Put it to the People March“ durch London.

Von Robert Rotifer

Als wir uns zur Demo aufmachten, stand die Online-Petition für eine Aufhebung des Prozesses zum britischen EU-Austritt gerade bei vier Millionen Unterzeichneten. Ein paar davon, das war zu erhoffen, sollten sich für die Demo nach London bzw. ins Freie locken lassen. Auf dem Weg zur Park Lane begegneten uns schon die Ersten. Hinter dem jungen Mann hier, der unter dem Motto “Metal Against Brexit” seine Gitarre ausführte, gingen übrigens seine stolzen Eltern einher. Sie ließen mich mit bestätigenden Blicken wissen, dass es okay war, den Sohn zu fotografieren.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Ich hab das dann gleich als Pauschal-Erlaubnis auf die runde Million Menschen angewendet, die an jenem Nachmittag im Raum Mayfair, St. James und Whitehall pro-europäische Parolen erschallen ließen.

Ihre Bilder lasse ich hier für sich sprechen lassen, solang es keiner Erklärung bedarf. Nicht zuletzt, weil ich selber müde und faul bin.

Am besten ordne ich sie chronologisch bzw. der Route entsprechend, von elf Uhr dreißig bis halb sechs.

Park Lane

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Ich weiß nicht, ob ich hier eine cultural reference verpasse, aber ja, konsterniert bin ich auch.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Subtext: Brexit ist Mary Poppins auf pervers.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Um die Ecke Richtung Piccadilly ein bisschen abzuschneiden, nehmen wir die Unterführung, da kommen uns diese zwei Frauen entgegen. Zur Linken: Verballhornung von „It’s not you, it’s me“ - wie man bei Trennungen gerne sagt (Oder auch nicht. Normalerweise ist’s ja eher umgekehrt).

Piccadilly

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Von allen bei britischen sozialen Anlässen unvermeidlichen sexuellen Wortspielen fand ich dieses am besten.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Gefolgt von dem hier.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Die Bayeux Tapestry aktuell interpretiert von der Abordnung aus dem - zumindest 2016 - mit großer Mehrheit Brexit wählenden Hastings.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Und dann haben wir einen Abschneider durch die Gassen von Mayfair genommen.

Auch dort war alles voll von Menschen in Europablau und mit gelben „Bollox to Brexit“-Stickern auf den Jacken. Da wusste ich, dass das diesmal wohl wirklich eine große Zahl sein musste, denn dass es am Piccadilly bei Demos staut, ist zwar normal, aber sogar damals 2003 bei der großen Anti-Irak-Kriegs-Demo, wo eine Million aufmarschierte (allerdings mit Schlusskundgebung im Hyde Park) konnte man noch gut überholen.

Für etwaige Daily Mail-Reporter_innen, die es darauf abgesehen hätten, die Teilnehmer_innen dieser Demo als metropolitanische, bourgeoise Elite zu entlarven, war hier reichlich Munition vorhanden: Da standen sie alle mit ihren Bieren und Proseccos vor den Blumen-geschmückten Pubs, da saßen sie in Gastgärten, wo sonst nur Hedge-Fonds-Manager_innen und Hochpreis-Tourist_innen sitzen, und aßen Hochpreisessen im Namen des Widerstands gegen den Brexit.

Wir Plebs dagegen arbeiteten uns weiter vor in Richtung Ritz, wo es dann runter zum St. James’ Palace ging, und links ab in die…

Pall Mall

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Wo wir auch Bill Nighy sahen (sag ich ja, Elite alle miteinander, eine Million Bobos und Filmstars).

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Die Unterhose links oben, die man nicht lesen kann, ist ein „P“ („pants“ sind in britischem Englisch nur Unterhosen, und wenn man „pants to...“ was immer sagt, dann ist das schon eher abweisend zu verstehen).

Trafalgar Square

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Als wir dann den Trafalgar Square passieren, hören wir bereits die Schottlands First Minister Nicola Sturgeons Stimme (Lautsprecher übertragen die Reden vom Parliament Square).

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Eine Rechtskurve in die Zielgerade:

Whitehall

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Wo’s dann wirklich schon furchterregend eng wurde. Auf drei Bildschirmen hintereinander war das Geschehen am Podium im Parliament Square zu sehen, mit dem Ergebnis, dass alle vor der ersten stehen blieben.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Sobald man sich einmal da durchgekämpft hatte, gab es Luft zum Atmen. Manche kamen sogar schon vom Parliament Square zurück, so wie die zwei da mit dem schönen „Clusterfuck“-Transparent.

Vor der Downing Street zum Beispiel drängte sich gar nichts, vielleicht weil sich herumgesprochen hatte, dass Theresa sich übers Wochenende in ihrer Land-Residenz Chequers zurückgezogen hatte.

Mutig (weniger).

Schade aber auch, weil sie die Abschlussrede ihres Parteikollegen, des alten Michael Heseltine, einst Thatchers Vize und Nemesis, versäumte, der sich ganz auf die historische Bedeutung europäischer Zusammenarbeit als Projekt des Friedens bzw. der Verhinderung des Faschismus konzentrierte. Das hatte der „In“-Kampagne damals im 16er-Jahr völlig gefehlt und war erfrischend zu hören.

Als wir es dann endlich auf den...

Parliament Square

...geschafft hatten, waren die Ansprachen schon alle gelaufen. Ich hatte noch Gelegenheit, eines meiner schlechtesten Bilder des Platzes zu schießen...

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

...und wir schlossen uns dem gut gelaunten Rückzug an.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Zur Erklärung dieses Lieblingspappschilds: Wenn jemand unfähig ist, sagt man, sie/er könne nicht einmal ein „piss up in a brewery“ (Besäufnis in einer Brauerei) organisieren.

Als wir dann hintenrum via St James’ Park und The Mall wieder rauf bis zur Pall Mall gegangen waren, war dort - drei Stunden nach der Abschlusskundgebung - immer noch das Ende der Demo unterwegs. Zum Abschluss ein paar Bilder von der Nachhut.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Mehr schlechter Sex.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Mehr Monty Python.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Die Petition zur Aufhebung von Artikel 50 steht nun bei 4,9 Millionen.

Und im Fernsehen seh ich gerade den Brexiteer Iain Duncan Smith die Institution des Parlaments angreifen („MPs couldn’t even run a whelk store“ - Parlamenterier_innen könnten nicht einmal einen Seeschnecken-Stand betreiben).

Keine Frage, der Aufmarsch gestern war lustig, aber wir erleben hier gefährliche Zeiten.

Aktuell:

#####EOF##### Ready, Player One! Ein FM4 Extraleben übers Alleinspielen - fm4.ORF.at
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Zelda

Nintendo

Ready, Player One! Ein FM4 Extraleben übers Alleinspielen

Spielen, das geht eigentlich kaum allein - außer in Videospielen, wo der Computer Spielpartner, Gegner oder einfach Spielplatz ist. Das FM4 Gameskränzchen über Freud und Leid des Spielens ohne Mitspieler*innen.

Von Rainer Sigl

In der Frühzeit der Videospiele sorgten sich Eltern, dass ihre videospielbegeisterten Kinder vor den elektronischen Spielgeräten vereinsamen würden. Statt mit Freunden ganz allein zu spielen - eine furchtbare Vorstellung.

FM4 Extraleben: Einzelspieler*in

Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner sprechen übers ALleinspielen in Games. Am Montag, 1. April 2019, von 21 bis 22 Uhr auf Radio FM4, im FM4 Player sowie als Podcast.

Was damals dank hitziger Runden „Winter Games“, „Bubble Bobble“, „Gauntlet“ oder sonstiger Local-Coop-Spiele vor einem Rechner schon nicht die ganze Wahrheit war, hat sich im Zeitalter des Internets fast völlig umgekehrt: Die größten Spiele des Planeten sind selbstverständlich Multiplayer-Erlebnisse - und das „Alleinspielen“ ist für viele eher die Ausnahme als die Regel geworden.

Das FM4 Extraleben widmet sich dieses Mal den Varianten von Einzel- und Mehrspielererlebnissen, äußert eine ebenso nostalgische wie misanthrope Vorliebe fürs Einzelspielererlebnis und findet, dass die spannendsten Spiele jene sind, die irgendwo dazwischen liegen.

Pong

Atari

Multiplayer, eine moderne Erfindung? Nicht ganz: Die allerersten Spiele kamen nicht ohne menschliche Mitwirkung aus

Single-, Multi-, Allesplayer

Dabei ist schon die Absteckung einer historischen Entwicklung schwierig: Die allerersten Videospiele, „Tennis for Two“ und „Pong“, brauchten selbstverständlich einen menschlichen Spielpartner. Und in der Arcade-Ära war das simultane Miteinander- und Gegeneinanderspielen zumindest per Schwanzvergleich in der Highscore-Liste fixer Bestandteil der Attraktion. Videospiele lebten also schon immer zwischen der Faszination des Spielens allein - sozusagen vom Kampf Mensch gegen Maschine - und dem Spaß am Gemeinsamen, ob es nun sportlicher Wettstreit oder gemeinsames Erleben war.

Reine Einzelspieler*innenspiele, wie sie vor über einem Jahrzehnt zumindest im AAA-Segment Standard waren, bekamen damals gern einen hastig zusammenprogrammierten Multiplayer-Modus spendiert - inzwischen ist es umgekehrt bzw. haben Riesenspiele wie „The Division“, „Destiny“, aber auch frühere Einzelspielerblockbuster wie „Call of Duty“ schon gar keine Einzelspielerkampagne mehr zu bieten. Zugleich blüht Couch-Koop vor allem im Indiebereich - weil Games auch im Party-Kontext mit Bier, Chips und Freundesrunde ganz sozial Spaß machen.

Gang Beasts

Boneloaf

Was gibt es Schöneres, als seine Freunde zu verdreschen? And in the game!

Alleine ist am schönsten! Manchmal.

Ums Vereinsamen bei Videospielen muss man sich also keine Sorgen machen, eher im Gegenteil: Es fällt zunehmend schwerer, sich auch in Games vor menschlicher Gesellschaft zu verstecken. Amy Hennig, legendäre Games-Autorin beim „Uncharted“-Studio Naughty Dog, hat vor kurzem ihre Skepsis geäußert, dass Hochglanz-Singleplayerspiele auf kurz oder lang verschwinden könnten, weil ihre Produktion zu viel Geld verschlingt, das mit Multiplayerspielen eher wieder hereinkommt als durch klassische Singleplayer-Titel.

Dabei gibt es zweifelsohne jede Menge Spieler*innen, die sich aus verschiedensten Gründen nicht fürs Spielen mit echten Menschen interessieren: Toxische Kultur, unangenehme Erfahrungen mit Mitspieler*innen und eine Vorliebe für epische, nicht von anderen Menschen gestörte und gut erzählte Spiele, die so eben nur als Einzelspieler*innen-Erlebnisse klappen können, werden oft als Gründe für den Rückzug ins Alleinspielen angeführt.

Sprechen wir über Computerspiele!

Zu allen Themen und Sendungen von FM4 Extraleben gibt es Online-Artikel (bis März 2017 und ab April 2017, sowie einen Podcast.

Werden sich also erzählerische Singleplayer-Games in den kommenden Jahren immer mehr in den Indie-Bereich zurückziehen müssen? Wird das gemeinsame Spiel zur Norm und „Alleinspieler*innen“ als seltsame Eremiten übrigbleiben? Oder beweist nicht auch der kommerzielle Erfolg von für Einzelspieler*innen gemachten Spielen wie „Red Dead Redemption 2“, „The Last of Us“ und „God of War“, dass Alleinspielen auf absehbare Zeit nicht zum Minderheitenprogramm wird? Über das und viel mehr plaudern Conny Lee, Robert Glashüttner und Rainer Sigl hier:

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Soundparkinfo - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "Soundparkinfo"

Soundparkinfo

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

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03.04.2017
Anna von HVOB

Ein Liveset voller "unique moments"

Wir haben HVOB und Winston Marshall im Studio besucht und über die Zusammenarbeit zur bevorstehenden Tour gesprochen. Mit Video!

Alle Stories von Lisa Schneider
01.04.2017
Die Band Safari

Welcome to Spiceworld

Was Gewürze und andere Zutaten mit Musik zu tun haben. Oder: Wir präsentieren Safari, unseren charmant-verrückten FM4 Soundpark Act im April.

28.03.2017
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Live@RKH: Lylit

Lylit präsentiert ihr neues Album "Grey" live im Radiokulturhaus. Wir streamen dieses Konzert hier am Samstag live. Und falls du gern live dabei sein möchtest: Wir verlosen auch Tickets!

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26.03.2017
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Die Wüste, die Flüchtigkeit und die Liebe

Berührend schön und betörend melancholisch. "Dorado", das neue Album von Son Of The Velvet Rat, entführt uns von Graz in die kalifornische Wüste. Zu hören im FM4 Soundpark.

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Der erste Vorgeschmack auf das kommende Debüt-Album des Wiener-Berliner Duos Ant Antic kombiniert digitale Glitches und ästhetische Kühle.

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04.03.2017
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FM4 Videopremiere: Der Nino aus Wien

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01.03.2017
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Was reimt sich auf gut?

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24.02.2017
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Chance vergeben, Chance verpasst?

Was würde die geplante neue Urheberrechts-Richtlinie im digitalen Binnenmarkt ändern? Das music information center austria gibt rechtliche Tipps für MusikerInnen und Musiker.

13.02.2017
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Wir kommen zu dir nach Hause!

Für Livemusik ist auch gesorgt: hier kannst du eine FM4 Private Session mit Garish gewinnen!

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01.02.2017
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Wenn sich Musiker im Filmstudio kennenlernen…

… dann gibt’s Kino für die Ohren. Fox Shadows sind unser FM4 Soundpark Act im Februar.

30.01.2017
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Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben

Unsere Soundpark Band des Monats hat drei Songs im Studio 2 eingespielt. Hier das Video!

27.01.2017
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Live@RKH: Little Big Sea & Hearts Hearts

Zwei ehemalige Soundpark Acts der letzten 12 Monate, die beide klassisches Songwritertum mit elektronischen Sounds verbinden.

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Drei alternative Positionen heimischer Popgeschichte zum Weihnachtsfest.

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08.12.2016
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Die FM4 Schnitzelbeats huldigen einmal mehr vergessenen Pionieren heimischer Popgeschichte, diesmal den ersten österreichischen “Damenkapellen”: 3 Girl-Bands aus 3 Dekaden.

01.12.2016
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24.11.2016
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Der wasserdichte Plattenvertrag, Teil 3

Wenn sich junge MusikerInnen mit Labels und Verlagen an einen Tisch setzen, um einen Vertrag aufzusetzen, ist die Marktmacht meistens ungleich verteilt. Damit die Karriere nicht beendet ist, bevor sie überhaupt angefangen hat, gilt es einiges zu beachten.

#####EOF##### Albrecht Selge erzählt in "Fliegen" über ein Leben im Zug - fm4.ORF.at
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ICE der Deutschen Bahn

CC0

Albrecht Selge erzählt in „Fliegen“ über ein Leben im Zug

Im Zug wohnen, weil man sich keine Wohnung mehr leisten kann, ist an sich schon ein spannender Gedanke. Der deutsche Autor Albrecht Selge holt aus seiner Protagonistin aber noch viel mehr heraus.

Von Simon Welebil

Albrecht Selges Protagonistin, die ohne Namen bleibt, fährt Bahn, oder besser, sie lebt in der Bahn, und das 365 Tage im Jahr. Vor zwei Jahren ist die Frau, von ihrem Vermieter aus der Wohnung gedrängt worden. Mit ihrer mickrigen Rente hat sie eine in ihren Augen recht pragmatische Entscheidung getroffen. Die Bahncard 100, mit der sie rund um die Uhr alle Züge der Deutschen Bahn nutzen kann und auch deren Lounges, kostet 388 Euro im Monat (aktuell übrigens 406 Euro), eine neue Wohnung weit mehr.

Buchcover "Fliegen" von Albrecht Selge

rowohlt

„Fliegen“ von Albrecht Selge ist bei Rowohlt Berlin erschienen.

Solch ein Leben im Zug ist ein interessanter Gedanke, der nicht nur in der Theorie existiert. Eine kurze Online-Recherche bringt einige Reportagen über sogenannte Zugnomad*innen zum Vorschein, die Albrecht Selge mit Sicherheit zu seiner Geschichte inspiriert haben.

Wie organisiert man ein Leben im Zug?

Selges Zugnomadin in „Fliegen“ ist schon das zweite Jahr auf Schiene. All ihre Besitztümer hat sie bei sich, ein bisschen Wechselkleidung, Waschsachen, ein paar Fotos, Dokumente und ihr einziges Buch, ein Gedichtband. Dazu eine große Tasche für Pfandflaschen, mit denen sie ihre täglichen Bedürfnisse finanziert. Wenn sie Glück hat, hat ein Zug Verspätung und sie bekommt Gutscheine von der Deutschen Bahn, die sie für Bordmenüs oder Kuchen einlösen kann.

Es hat nicht lange gedauert, bis sich für die Frau ein Alltag etabliert hat. Sie bewegt sich entlang einer Wochenroute, an der sie strikt festhält, und die ihr möglichst viel Abwechslung bietet: Züge vom ICE bis zum Regio, Berge, Täler, flaches Land, Meer, eine Route mit Puffer und Alternativen. Durch diese Routinen macht sie aber auch Bekanntschaften.

Albrecht Selge hat sich viel Gedanken darüber gemacht, wie man ein Leben im Zug organisiert - von den besten Sitzplätzen über Wasch- und Versorgungsmöglichkeiten und wie man Gefahren möglichst vermeidet. Nach und nach erfährt man außerdem, wie die Protagonistin in ihre Situation gekommen ist.

Die Zugnomadin als ideale Projektionsfläche

Es passiert nicht viel im Roman, wie auch bei einer alltäglichen Zugfahrt nicht viel passiert: Aus dem Fenster schauen, Mitreisende beobachten. Zeitung lesen und Gedanken nachhängen. Mit diesen unspektakulären Tätigkeiten öffnet Selge aber eine breite Palette von Themen: Altersarmut und Obdachlosigkeit in einem der reichsten Länder der Welt stehen dabei ganz oben.

Seine Protagonistin wird dabei zur idealen Projektionsfläche. Sie illustriert etwa perfekt, dass weibliche Wohnungslosigkeit oft unsichtbar für die Gesellschaft ist und auch die strukturellen Gründe dahinter werden durch biografische Details der Protagonistin greifbar. Auch die Verrohung der Gesellschaft und die Entsolidarisierung nehmen im Roman viel Platz ein.

„Blickte viel aus dem Fenster. Ist doch, wenn nicht der, dann ein Sinn des Zugfahrens. Nur manchmal beim Hinausblicken der flüchtige Eindruck, die Welt ist längst zu Ende.“

Jeder Blick aus dem Fenster öffnet eine neue Gedankenwelt: „Die ersten Störche dieses Jahr schon Ende Januar. Vielleicht Anfang Februar, naja. Als wär die Welt aus den Fugen geraten.“ Die Welt ist auch aus den Fugen geraten, zumindest bekommt die Protagonistin das durch jede Menge Zeitungsberichte bestätigt. Sie liest im Zug von Polizeigewalt, von Flüchtlingsschicksalen und Klimakrise.

Außerhalb des Zuges passiert vieles zum Fürchten. So kann man fast verstehen, dass Selges Protagonistin nicht mehr aus dem Zug heraus will. Hier, innerhalb der Metallröhren ist sie in ihrer Welt. „Vor dem Umsteigen jedes Mal bisschen Bammel, immer noch. Den sicheren schwankenden Boden verlassen, den gefährlichen festen Grund betreten.“

Trotz fehlender Handlung wird Albrecht Selges „Fliegen“ nie langweilig. Eher geht man in Selges recht poetischer Sprache und der damit geschaffenen Bilder verloren, bis er einen dann plötzlich wieder herausreißt.

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ORF Stars - Newsticker

Osterevent mit Kasperl & Co im ORF-Zentrum

Aufgeregte Kinderstimmen, voller Vorfreude leuchtende Augen, gespannte Kindergesichter. Endlich hebt sich der Vorhang, der Kasperl erscheint auf der Bühne und begrüßt sein Publikum mit der berühmtesten Frage aller Fragen: „Kinder, seid ihr alle da?"

Das "Osterevent mit Kasperl & Co" wird am 16., 17. und 18. April 2019 mit jeweils drei Terminen pro Tag im ORF-Zentrum angeboten.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets unter tickets.orf.at

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Tanzen wie die Stars - im Ballroom

Tanzmäuse und Wirbelwinde aufgepasst!

Das „Dancing Stars"-Tanzparkett erstrahlt bald zum 12. Mal. Es werden aber nicht nur die Großen sein, die sich an gewagten Tanzschritten versuchen. Erstmalig haben auch die jüngsten Fans die Möglichkeit bei dem ORF-Tanzworkshop "Tanzen wie die Stars" von den großen Vorbildern zu lernen. Unter Anleitung eines Dancing Stars-Profitänzers wird im "Dancing Stars"-Ballroom zu ersten eigenen Tanzerfahrungen animiert!

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ORF Star Peter Resetarits erhält jusalumni-Ehrenmitgliedschaft

Dr. Peter Resetarits, „Bürgeranwalt"- und „Am Schauplatz Gericht"- Moderator und -Sendungsverantwortlicher, bekam am 22.6.2017 beim LexisNexis/jusalumni Sommerfest vom Dekanat und vom Vorstand des Absolventenvereins „jusalumni" der juridischen Fakultät der Universität Wien die jusalumni-Ehrenmitgliedschaft verliehen.

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Fünffache Auszeichnung für ORF beim Fernsehpreis der Erwachsenenbildung

Der "Fernsehpreis der Erwachsenenbildung" wird für österreichische Produktionen oder Koproduktionen vergeben, die nach Inhalt und Form (künstlerische Gestaltung und fernsehgerechte Darbietung) erwachsenenbildnerisch besonders wertvoll sind. 2017 gewinnt eine ORF-Dokumentation sowie eine ORF-Film und -Sendereihe. Der Axel-Corti-Preis ging an Armin Wolf.

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Themenkindergeburtstag bei ORF Backstage

Geburtstag feiern im Fernsehen!

ORF Backstage bietet exklusive Kinder - Geburtstage mit dem ABC-Bären, Kasperl, Tom Turbo oder Franz Ferdinand.
Für die Großen ist natürlich auch was dabei: der „Die große Chance"-Geburtstag.

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Pauline Binder - alle Beiträge
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Verkehrsinformationen

oe3.ORF.at

Alle Verkehrsinformationen werden von der oe3.ORF.at-Verkehrsredaktion in Zusammenarbeit mit unseren Partnern verfasst und zusammengestellt. Verkehrsinformationen und -daten stammen von:

ASFINAG

Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft

1010 Wien
Rotenturmstraße 5-9
Telefon: +43 (0) 50 108-10000
Fax: +43 (0) 50 108-10020
E-Mail: office@asfinag.at
www.asfinag.at

#####EOF##### Wie Twitter beim Aufspüren von Erdbeben hilft - news.ORF.at

Wie Twitter beim Aufspüren von Erdbeben hilft

Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy – und schreiben darüber in Sozialen Netzwerken. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe.

Wie das Fachmagazin „Science Advances“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, lassen sich Beben unter Zuhilfenahme von Twitter-Botschaften rund eine Minute schneller lokalisieren als bisher. In Zukunft könnte man auch die Stärke von Beben mittels Crowdsourcing genauer bestimmen.

Mehr dazu in science.ORF.at

#####EOF##### Hallo FM4 - fm4.ORF.at Radio
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Hallo FM4

Die Sendung für Dinge, die ihr nicht für euch behalten wollt.

Du brauchst frisches Songmaterial für deine Playlist, neuen Serienstoff für deine Bingewatch-Bedürfnisse oder nerdige Empfehlungen für deine Podcast-Needs? In „Hallo FM4“ kannst du unsere Followerpower aktivieren.

Hallo FM4 ist eure Sonntagnachmittags-Bubble für die Dinge, die ihr gerade gut findet: wir sammeln, wir listen, wir teilen eure Neuentdeckungen, Geheimtipps oder ewigen Klassiker.

Daniel Grabner und Conny Lee begleiten euch durch den Sonntag.

Sonntag, 13 bis 17 Uhr

Du suchst Empfehlungen oder möchtest Tipps weitergeben? Melde dich bei uns:

Whatsapp: 0664 828 44 44
Telefon: 0800 226 996

mehr Hallo FM4:

Aktuell:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 29.3.2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 29.3.2019

La boum de luxe 21.00-06.00
mit DJ Slack Hippy und Joyce Muniz

21.00
Slack Hippy back once again for his monthly breakdown of Fresh Electronic Music . Expect Breaks, Electro, Detroit, Experimental & Jungle within his 1 hour slot .

Slack Hippy's Dogs Bollocks

HAAi Motorik Voodoo Bush Doof Musik Coconut Beats
Carl Finlow Threshold Orson
Carl Finlow Chronos Craigie Knowes
Nu Era Dye Meshun Omniverse
Artist Formerly Known As P.P. Omid A Man W.Label
Khaleb Black Noise ( Afrikan Sciences Mix ) On The Corner
Artist Formerly Known As P.P. You Get Me Everytime W.Label
Jensen Interceptor Aqualung Craigie Knowes
Will Web D Playas FreiTanzPlatten
The Criminal Minds Flynnys Theme White House

22.00
Kim Leclerc
DJ from Vienna and former member of Disorder has now co-founded the Horsepower podcast and event series with Dj Warzone taking place at Das Werk.
First time on the show for this young lady and it will not be the last. An eclectic Vinyl mix of Techno, Experimental and Electro will get your heartbeat pumping and your feet a stomping .

Kim Leclerc

Toni Moralez D1RTY L0W SLU7
DJ DR-660 FUK ME FTB (DA BOMB EDIT)
Ceephax Acid Crew Nuketurm
Nino Sebelic Vasiona
Jeff Mills Paradise
Basic Channel Octaedre
Pieces of A Pensive Mind Simple Motion
Like A Tim Milkshake
D.I.E. Bass
The Advent Let Us Take U
Detroits Filthiest The Chase Scene
The Advent In Time
Speed Jack C.T.C.
PTV Whiplash
Jamhead Welcome to Paradise
Steve Stoll Fast Movers
CJ Bolland Spring Yard
AFX Simple Slamming B2
CJ Bolland Counterpoint
PTV Painkiller
AFX Untitled 3.1.-#4

23.05
Newtron
DJ Newtron began DJing Drum & Bass in 1996. He later switched to different styles, such as UK Garage, Electro,or Dubstep. After a longer break, his interest for music returned and he started collecting and spinning vinyl again, with a strong focus on 94/95 jungle and UK Garage.

Dj Newtron

The Invisible Man The Beginning Timeless
Tango & Fallout Violator Vol1 MPS
Bounty Killaz Approach & Identify Creative Wax
Metalheadz Terminator Synthetic Hardcore Phonography
Origin Unknown Valley of the Shadows (Long Dark Remix) -Ram Ram
Foul-Play Survival Oblivion
The Crimewatch Project Kiss my Neck Ninety Two Retro
Skanna Nightstalker (Untitled) Skanna
4 Horsemen of the Apocalypse Drowning in Her Tone Def
Techno Brewster & DJ Iceman Dream on Tangerine Parallax
Chaos & Julia Set Fear The Future (Original Chaos Mix) -Recoil Recoil
Aurora Firin to the Core Homegrown/Basement
Pugwash & Probe The Tomb i-d
Andy C Something new Pt. 2 Ram
Remarc! + Lewi Cifer Da Vibes (Remix) Dollar
FBD Project Terminate Bang-In-Tunes

00.05
Joyce Muniz & Friends
Viel neue Musik von female artists! Joyce Muniz feiert sozusagen Womens Day nach. Um das Ganze abzurunden, hat sie die talentierte Dj und Produzentin Gina Breeze aus Manchester eingeladen. In ihren mix spielt sie Musik von female artists die sie persönlich beeinflussen.
Playlist tba.

Joyze Muniz & Friends

fm4

Joyce Muniz

Eluize Still
Medusas Odyssey Pahm (Alinka Remix)
Vonda7 Born Again
The carry nation Prism_feat_Alissa_Brianna (Lauren_Flax_Remix)
Cinthie Dancing
Scissor Reflections (Truncate Remix)
Rakale Fill the drums
Joyce Muniz Strange Girl feat. Little boots (Black Loops Remix)
Subb an & Adam Shelton Mirage

Gina Breeze

HAAi Your Disk Is Full
UMFANG Pop
Gina Breeze Feat KimoKal 1AM (The 1AM E.P
Nocturnal Sunshine Foundation
Gina Breeze Hypnotic (The 1AM E.P
Alula Shanti Celeste & Hodge
Untitled B1 K-Hand
DJ Heather, Lauren Flax The Acid (LSDXOXO Reflax)
Miss Kittin, The Martinez Brothers Stuff In The Trunk feat Miss Kittin (Patrick Grooves & m.O.N.R.O.E Remix)
Gina Breeze After Dark (Classic Music Company)
Hannah Holland Japonica (Gina Breeze Remix) Forthcoming on Batty Bass
Gina Breeze Mantra (The 1AM E.P
Soba Dance Shanti Celeste & Hodge
Joyce Muniz, DEMETR1US Toxic People (SHADED Rehab Remix)
Mount Kimbie T.A.M.E.D (Ellen Allien UFO RMX)

02.10
The Jestic
The Jestic aus Linz, treibt seit Ende der 90er sein Unwesen hinter den „Wheels of Steel“.
Breaks in allen Facetten sind seine Passion. Aufmerksam auf sich machte der Linzer vor allem durch Veranstaltungen wie „Vinyl Kung Fu“, den Breaksclub „Strictly Broken“ oder, die in Zusammenarbeit mit breaks.at, legendären „Shake’n’Break“ Sessions.

The Jestic

Left/Right feat Dread MC One/Two
DJ Icey The Circle
Curtis B. Beats Go Like
The Brainkilller Super Bass (Original Mix)
Yo Speed Make A Beat
Agent K Bass Up
Javo Scratch Classsic
Plump DJ's Big Apple
Colombo Groovelicious
Shade K Fuckuplay
Stranger Wait A Minute
Jay Robinson The End
Forbid Gorilla Warface
Zeds Dead Rumble In The Jungle (Original Mix)
Rudolf C Deep Sea Survivor

03.10
Paul Poser
One third of the 2015 reunited HipHop based crew „Schönheitsfehler“. DJ and resident at the „Iceberg´s“ own electronic floor „Beat Boutique“ for 15 years and ongoing. Devoted husband and kindergarden teacher. Also a huge metal and hardcore fan.

Paul Poser

Deekline & Tony Quattro Deep In The Jungle Gutter Gutter
UFO Project I Believe Punks
Bombo Rosa Jarina Punks
Gerald VDH Otto Wagner Green Meat Recordings
Just10 Destination Punks
Figures Of Eighty Dog's Tooth Torre
Origin8a & Propa Blow Your Mind Hardcore Energy
Alien Rave Crate Digger 83
Jason Laidback Oz Voodoo (original_mix) Nightprowl
Left Right & Dread (feat. Mc Body Blow) One_Two Punks
Mafia Kiss Sick Punks
Gosize Fuck That Dizzines
Freestylers Boom Blast (Deekline & Wizard Remix feat. Yolanda) Against The Grain
Alex Clubbers Kiss The Piano Deep Low
Stanton Warriors (feat. Zac Toms) Bring Me Down Cheap Thrills
Grandtheft Hold On Mad Decent US

04.10
Hofsty Joe
By now a fixed standpoint in our Dogs Bollocks team. Originally from Israel, now based in Vienna . As ever, a very fine mix or chilled out music for the early bird

Hofsty Joe

Terre Thaemlitz Aging Core, Aging Periphery Instinct Ambient
Amorphous Androgyno In Mind Quigley Records
Autechre Foil Warp Records
Vilod Mulpft Perlon
Mafyan Nidam Rise of the Wolves Perlon
Science Fiktion Bladerunner (Mix 2) Spider Records
Oleg Zolotarev Bats System 108
Daniel Bell Baby Judy Logistic Records
Funk E the Groove street great empty circle
Jichael Mackson Voices Teledub
Bjork There’s more to life than this one little indian
Ion Ludwig Polarized Colors lick my deck
Dreems Ahead temper Power Cuts
Marcellus Pittman Cherry Lee (down syndrome Mix) FXHE Records

05.10
Rewind vom 11.1.2019: Welia Interview + Mix
volle Info und Playlist hier

Aktuell:

#####EOF##### Millionen Facebook-Kundendaten in Cloud von Amazon - news.ORF.at

Millionen Facebook-Kundendaten in Cloud von Amazon

Bei Facebook hat es erneut eine Panne gegeben. Millionen von Nutzungsdaten waren öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen, wie die Cybersicherheitsfirma UpGuard gestern berichtete. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

Sobald Facebook Kenntnis von der Panne gehabt habe, habe der Konzern mit Amazon zusammengearbeitet, die Datensätze wieder herunterzuholen. Erst im März hatte das Soziale Netzwerk eine neue Datenpanne eingeräumt. Passwörter von Millionen Nutzerinnen und Nutzern waren für Angestellte des Unternehmens im Klartext zugänglich gewesen. Von einem Hackerangriff im September waren etwa 50 Millionen Nutzerinnen und Nutzer betroffen.

#####EOF##### Audiodienste - news.ORF.at

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Endlich ein FM4 Shirt, zu dem es auch einen offiziellem Song gibt: „Kommt ein Vogerl geflogen, setzt sich nieder auf mei Brust..." Als Körperbedeckung geeignet für SängerInnen und Nicht-SängerInnen. Alle FM4 Shirts sind natürlich wie...
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FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
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FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
Dass dieses T-Shirt aus glücklicher Baumwolle hergestellt wurde, sieht man auf den ersten Blick. Dass es außerdem vom österreichischen Modelabel Zerum ( www.zerum.at ) stammt, erkennst und spürst du spätestens dann, wenn du...
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FM4 Sweater "Zitrone" (Damen)
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FM4 Sweater "Zitrone" (Damen)
Ein Brainstorming der hellsten (sic!) Redaktions-Köpfe hat ergeben. Die Zitrone ist von Natur aus ebenso gelb wie FM4 – was ist also naheliegender als diese beiden Dinge auf einem Sweater zusammenzuführen? Der FM4 Sweater ist für Jungs...
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FM4 Sweater "Zitrone" (Herren)
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#####EOF##### Dalia's Late Night Lemonade - fm4.ORF.at Radio
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Dalia’s Late Night Lemonade

Abendliche Limonade aus Pop, Hip Hop, R’n’B, Dancehall und Afrobeats

Die nächtliche Limonade kommt frisch und prickelnd daher: Dalia Ahmed lässt samstags um 21 Uhr eine Stunde lang Pop, HipHop und R&B hochleben.

Andy Warhol meinte einmal: „Pop Art is for everyone.“ Dalia meint: „Pop Music is for everyone!“ und spielt Musik von Beyoncé bis Lil Uzi Vert, von Kelela bis Lady Gaga.

Auf der Zutatenliste gibt’s Hip Hop, R’n’B, Dancehall, Afrobeats und - ganz wichtig - Pop. Musik zum freudig melancholisch sein und hauptsächlich und überhaupt zum Bootyshaken, auch wenn man ihn nur mental kreisen lässt.

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#####EOF##### In „Jesolo“ schildert Tanja Raich neun Monate voller Kompromisse - fm4.ORF.at
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Menschen sonnen sich am Strand

CC0

In „Jesolo“ schildert Tanja Raich neun Monate voller Kompromisse

Im Italienurlaub wird Andrea ungeplant schwanger. Ihr Lebensgefährte ist überglücklich. Tanja Raich schildert in ihrem Debütroman, wie die Protagonistin in die Rolle der Mutter gedrängt wird und die eigene Freiheit immer weiter aufgibt.

Von Lena Raffetseder

Andrea und Georg machen Urlaub in Jesolo. Schon wieder. Die Beziehung ist eintönig, der Urlaub auch. Die beiden haben sich voneinander distanziert und wollen längst verschiedene Dinge. Georg will, dass Andrea zu ihm und seinen Eltern zieht. Er will Kinder. Sie will ihr Leben weiterleben, wie es ist. So kann es eigentlich nicht weitergehen. Doch dann merkt Andrea, dass sie schwanger ist.

Mit dem Kredit haben wir uns verpflichtet. Mit deinem Haus schlagen wir Wurzeln.

Das ist Kapitel 0. Jedem Schwangerschaftsmonat widmet Autorin Tanja Raich ein Kapitel. Aber es ist nicht der schöne Prozess der Mutterwerdung. Andrea kämpft gegen das traditionelle Bild an, getrieben von der heftigen Erfahrung, nicht mehr als eigene Person wahrgenommen zu werden.

Tanja Raich

Kurt Fleisch

Tanja Raich liest am 26. März in der Buchhandlung Morawa in Hartberg, am 27. in Graz bei der Präsentation der Lichtungen „Literatur aus Südtirol“, am 29. beim Literaturfestival Wortspiele in Wien, am 4. April beim Prosafestival in Innsbruck und am 11. in der Buchhandlung Lerchenfeld in Wien.

Doch Andrea geht einen Kompromiss nach dem anderen Kompromiss ein. Grenzen, die sie sich selbst einmal gesetzt hat, werden aufgeweicht, die eigene Freiheit aufgegeben. Autorin Raich sagt, positive Geschichten würden sie nicht interessieren: „Mich hat schon die Veränderung interessiert, also eine unabhängige Frau, die ihre Bedürfnisse hat, die weiß, was sie will, und dann kommt die Schwangerschaft, die so vieles verändert, und es werden Entscheidungen getroffen, die man so nie treffen würde.“

Mit diesem Kind führen wir genau dieses Leben, das alle hier führen. (...) Mit denen man über das Wetter spricht, weil man über Politik und Religion nicht spricht.

Buchcover: Strand mit vielen bunten Schirmen

Blessing Verlag

„Jesolo“ von Tanja Raich ist im Blessing Verlag erschienen.

Der Widerstand der Protagonistin wird schwächer, der Zwang in die Mutterrolle stärker. Andrea bleibt oft passiv und tut Dinge, die für Lesende nur schwer erträglich sind. Der Druck aus dem Umfeld wird enorm. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto hoffnungsloser wird die Protagonistin: Sie gibt die eigene Wohnung auf, ihren Job wird sie nicht wiederbekommen und die Schwiegermutter ist ständig bei ihr.

Dazu kommt der innere Kampf, weil Andrea einfach kein Kind will. Man muss nicht schwanger sein, um diesen Druck zu verstehen. Viele Frauen müssen sich die Frage nach dem Kinderwunsch ab einem gewissen Alter immer wieder anhören.

„Alles kreist irgendwann nur mehr um dieses ‚Gebären‘ und es gibt einfach kein anderes Thema mehr“, sagt Tanja Raich. Die Südtirolerin hat einen Debütroman mit feministischer Botschaft geschrieben. Unabsichtlich: „Du kannst nicht anfangen und denken, so jetzt schreib ich einen feministischen Roman, das kann nur in die Hose gehen. Mir ist es immer wichtig, in meinen Texten eine Ambivalenz zu zeigen.“

Das ist, was es heißt, hierzubleiben: Wir fügen uns ein. Wir fallen nicht auf. Wir haben: 1 Haus, 2 Autos, 1 Kind.

Zehn Monate im Leben dieser Frau. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto bedrückender werden die Schilderungen. Man will wissen, wie es Andrea mit dem Kind gehen wird. Die interessante Prämisse des Romans, in Kapiteln von 0 bis 9 nur die Schwangerschaft zu behandeln, bedeutet aber, dass genau diese Frage unbeantwortet bleibt. Mit der Geburt endet der Roman abrupt. Die surrealen Elemente lassen genug Interpretation zu. „Ein Roman ist ja dazu da anzuregen, auch die Fantasie anzuregen und jeder muss sich sein eigenes Ende darin finden“, sagt Tanja Raich.

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#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 14.03.19 - fm4.ORF.at
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FM4 Tribe Vibes - 14.03.19

Die Tracklist zur Sendung mit Kreiml & Samurai und DCone.

Wiley ft. Stefflon Don, Sean Paul & Idris Elba Boasty
Wiley ft. Cutty Ranks & Sean Paul Boasty (DJ Platurn Mash)
The KingDem (Rodney P, Ty & Blak Twang) The Conversation (We Ain't Done Yet)
Dave ft. J Hus Disaster
BVA MC 1 Friends
DatKid & Leaf Dog Crud Addict
Smoke DZA Legend Has It
Smoke DZA ft. Wallo Harsh Reality
ScHoolboy Q Numb Numb Juice
Pardison Fontaine Madden Flow
Liquid & Maniac Flohmarkt
DJ Stylewarz ft. Delano Was wir lieben!
Kreiml & Samurai Interview zu den Amadeus Awards Nominierungen
Kreiml & Samurai ft. DRK 104 Strassenpanne
Kamp Amadeus Ade
Kreiml & Samurai ft. 70 Prozent, Johnny Äitsch & 5 Finga Ois Hot A End
Trends Of Culture ft. Method Man & Treach Who Got My Back (Remix)
DCone & Anavondeondan Interview
DCone & Anavondeondan All Your Base Are Belong To Us
DCone & Anavondeondan ft. Drexor Limits
DCone & Anavondeondan ft. Dany Kae Trash
Chris Read - De La Soul '3 Feet Hight & Rising 30th Anniversary Mixtape'

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#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 28.02.19 - fm4.ORF.at
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FM4 Tribe Vibes - 28.02.19

Die Tracklist zur Sendung mit Yasmo & die Klangkantine und DJ House Shoes.

Giggs Baby
Giggs ft. Jadakiss Mic Check
Giggs Gwop Expenses
Flowdan Welcome To London
Offset ft. Travis Scott & 21 Savage Legacy
Offset ft. J.Cole How Did I Get Here
Offset Lick
Cardi B & Bruno Mars Please Me
Rah Digga ft. Busta Rhymes Imperial (Remix)
Ill Camille Shine On
Ebow Slang
Ebow K4L
Roger Rekless ft. Liquid Ficken Sie Sich
Roger Rekless ft. Adriano Prestel Raus aus der Dunkelheit
TTR Allstars Die Wöd is a Dorf (Chill Ill Remix)
Yasmo & Ralf Mothwurf von der Klangkantine im Interview
Yasmo & die Klangkantine Popsong
Yasmo & die Klangkantine Gib mir das
Yasmo & die Klangkantine ft. Christoph Grissemann Interview
Yasmo & die Klangkantine Meine Nerven
DJ House Shoes - Dilla Treats Mix

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#####EOF##### ÖFB-Cup: Rapid nach Elferkrimi im Endspiel - sport.ORF.at
ÖFB-Cup

Rapid nach Elferkrimi im Endspiel

Rapid hat am Mittwoch den Einzug ins Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups geschafft. Die Hütteldorfer setzten sich beim LASK im Elferschießen mit 4:3 durch. Nach 90 und 120 Minuten war es in der TGW Arena in Pasching 1:1 gestanden. Im Finale trifft Rapid nun am 1. Mai in Wien auf Red Bull Salzburg, das davor den GAK souverän mit 6:0 besiegt hatte.

Maximilian Hoffmann erzielte für Rapid das 1:1 (54.), nachdem der LASK durch Thomas Goiginger (16.) in Führung gegangen war. Nach einer torlosen Verlängerung, die Rapid nach einer Gelb-Roten Karte für Hofmann mit zehn Mann bestreiten musste, verwandelte Mateo Barac den entscheidenden Elfmeter. Rapid wahrte damit die Chance auf den ersten Titel seit 2008. Vor zwei Jahren mussten sich die Grün-Weißen im Endspiel Salzburg mit 1:2 geschlagen geben. Die Revanche soll nun ausgerechnet im Stadion von Erzrivale Austria gelingen.

Der Traum vom LASK auf das erste Cupfinale seit 1999 und den ersten Titel seit 1965 ist indes geplatzt. Die Linzer waren über weite Strecken das spielbestimmende Team, vergaben jedoch eine Vielzahl an Chancen. Im Penaltyschießen, das der LASK vor dem Semifinale nicht trainiert hatte, versagten dann James Holland und Samuel Tetteh vor 6.087 Fans die Nerven. Aufseiten von Rapid vergab Srdjan Grahovac.

Rapid-Spieler jubeln
GEPA/Juergen Berlesreiter
Die Rapidler durften nach dem Elfmeterschießen und das bessere Ende jubeln

LASK übernimmt das Kommando

Rapid musste den erkrankten Boli Bolingoli (Fieber) vorgeben. Für die Startformation wählte Coach Dietmar Kühbauer eine etwas defensiver ausgerichtete Aufstellung. Christoph Knasmüllner saß auf der Bank, dafür wurde mit Dejan Ljubicic ein zweiter Sechser aufgeboten. Als Solospitze agierte Aliou Badji. Unterstützt wurde der Neuzugang vom Offensivtrio Philipp Schobesberger, Stefan Schwab und Thomas Murg.

LASK-Coach Oliver Glasner setzte auf das erfolgreiche 3-4-3-System, mit dem die Linzer in den letzten sechs Pflichtspielen 18 Treffer erzielt und nur ein Gegentor zugelassen haben. In fünf Cupspielen lautete das Torverhältnis überhaupt 20:0. Die Hütteldorfer waren in den ersten Minuten bemüht, diese Bilanz zu trüben, kamen aber zu keiner Chance. Die Linzer übernahmen schnell das Kommando, mehr als ein Torschuss von Klauss verzeichneten aber auch sie in den ersten 15 Minuten nicht.

Verdiente Führung durch Goiginger

Der LASK blieb am Drücker, erzwang durch frühes Stören Fehler der Rapidler und wurde mit dem Führungstor belohnt. Joao Victor legte quer auf Goiginger, der den zögerlichen Mert Müldür ausstiegen ließ und ins lange Eck traf (16.). Kurz darauf hätte der Tabellenzweite die Weichen schon auf Finaleinzug stellen können. Joao Victor scheiterte allerdings aus spitzem Winkel an Rapid-Goalie Richard Strebinger, den Abpraller setzte Reinhold Ranftl per Kopf klar neben das Tor (20.).

Das 1:0 für den LASK

Der LASK ist die dominierende Mannschaft und geht in der 16. Minute nach einer schönen Kombination durch Thomas Goiginger in Führung.

Rapid tat sich schwer, das Mittelfeld spielerisch zu überbrücken, und sah sich vermehrt zu langen Bällen gezwungen. Die beste Chance hatte Schwab, der nach einer Freistoßflanke das Tor per Hinterkopf knapp verfehlte. Die Linzer wurden ihrerseits immer wieder über links gefährlich. Ein abgefälschter Klauss-Schuss ging am Tor vorbei (30.). Noch knapper war es bei Goiginger, der den Ball aus spitzem Winkel an die Latte knallte (42.). Damit ging es ohne weiteres Tor, aber einer ohne Zweifel verdienten LASK-Führung in die Pause.

Ausgleich nach Standardsituation

Personell unverändert ging es in die zweite Hälfte. Ein Müldür-Kopfball nach Eckball ging über das Tor. Auf der Gegenseite hatte Goiginger das 2:0 auf dem Fuß, sein Halbvolley verfehlte das Ziel knapp (53.). Rapid konnte eigentlich nur Gefahr nach Standardsituationen erzeugen, was allerdings für den Ausgleich reichte. Müldür verlängerte einen Murg-Eckball per Kopf. Hofmann stand goldrichtig an der zweiten Stange, musste nur noch den Fuß hinhalten und traf aus kurzer Distanz (54.).

Rapid gleicht aus (54.)

Nach einem Corner von Thomas Murg drückt Maximilian Hofmann den Ball zum 1:1 über die Linie.

Danach hatte Rapid gleich zweimal Glück. Zunächst bugsierte Stephan Auer eine Flanke mit dem Ellbogen aus dem Strafraum. Der Pfiff von Referee Markus Hameter blieb aber aus (60.). Vier Minuten später nahm sich Philipp Wiesinger ein Herz und hämmerte aus großer Distanz den Ball an die Latte. Strebinger wäre chancenlos gewesen. Rapid spielte zwar aggressiver, hatte aber immer noch ein spielerisches Manko. Kühbauer wechselte deshalb Knasmüllner für Ljubicic ein (65.).

Spielerisch überlegen blieb aber der LASK. Ein Schuss des kaum zu bändigenden Goiginger ging knapp über das Tor (74.). Rapid versuchte, in der Defensive kompakt zu stehen und den einen oder anderen Konter zu lancieren. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, auch weil Badji nicht gerade einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die Linzer erhöhten jedenfalls wieder ein wenig den Druck, waren aber auch immer darauf bedacht, sich in der Schlussphase kein Gegentor einzufangen.

Emotionen gehen in Nachspielzeit hoch

Es ging in die Verlängerung, die Rapid nur mit zehn Mann bestreiten musste. Allerdings hätte es genau andersrum sein müssen. Peter Michorl fällte Murg mit gestreckten Beinen von hinten, sah dafür aber eine gnädige Gelbe Karte. Hofmann verlor völlig die Contenance, diskutierte aufgebracht mit Schiedsrichter Hameter und sah wegen wiederholter Kritik die Gelb-Rote Karte (90.+4). Kühbauer brachte daher für Knasmüllner Innenverteidiger Barac.

Nur Gelb für Michorl, aber Rot für Hofmann

Peter Michorl kommt mit Gelb davon. Sehr zum Unmut von Rapids Maximilian Hofmann, der nach heftigen Reklamationen Gelb-Rot sieht.

Rapid rettet sich in Elferschießen

In Überzahl war der LASK klar überlegen und kam zu Topchancen. Müldür kratzte nach Strebinger-Fehler einen Klauss-Schuss gerade noch von der Linie (91.). Kurz darauf besserte der Rapid-Verteidiger einen eigenen Fehler aus und blockte mit letztem Einsatz einen Schuss von Joao Victor (94.). Danach brachte Glasner für den Brasilianer und seinen Landsmann Klauss mit Samuel Tetteh und Dominik Frieser zwei frische Spieler. Kurz vor der Pause jubelte der LASK, doch das Kopftor von Wiesinger wurde wegen Abseits zu Recht nicht gegeben.

In den letzten 15 Minuten machte Rapid dicht und war nur noch darauf bedacht, sich über die Zeit zu retten. Und so kam es auch, da der LASK nicht mehr zwingend wurde. Im Elferschießen schlug das Pendel früh in Richtung der Hütteldorfer aus. Mit Holland und Tetteh vergaben bereits der zweite und dritte Schütze beim LASK. Da bei Rapid auch Grahovac das Tor verfehlte, blieb es aber spannend. Für die Entscheidung sorgte dann schließlich Barac, der ebenso wie davor Murg, Schwab und Pavlovic souverän traf. In den Tumulten danach sah LASK-Spieler Reinhold Ranftl noch die Rote Karte.

Stimmen zum Spiel:

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): „Es war der erwartet harte Fight. Der LASK hat in der ersten Hälfte Vorteile gehabt, wir waren in der zweiten weit besser im Spiel. Und hinten raus mit einem Mann weniger war es so, dass das Elferschießen eigentlich die einzige Chance war, die wir hatten. So war’s auch zum Glück. Wir sind hergefahren, um weiterzukommen. Keiner hat auf uns gesetzt. Aber im Fußball muss erst mal gespielt werden. Die Burschen haben alles reingehaut und sind belohnt worden.“

Oliver Glasner (LASK-Trainer): „Es war ein richtiger Cupfight. Für uns ist das natürlich sehr, sehr enttäuschend und bitter, wir waren die klar bessere Mannschaft. Heute hat es einfach nicht sein wollen. Jetzt hängt uns die Kinnlade runter. Wir haben eine Vielzahl an Chancen nicht verwertet. Man kann der Mannschaft aber nichts vorwerfen, sondern ich gratuliere ihnen zur Leistung.“

Uniqa-ÖFB-Cup, Semifinale

Mittwoch:

LASK – Rapid 1:1 n.V, 3:4 i.E. (1:1, 1:0)

Pasching, TGW-Arena, 6.087 Zuschauer, SR Hameter

Torfolge:
1:0 Goiginger (16.)
1:1 Hofmann (54.)

LASK: A. Schlager – Ramsebner, Trauner, Wiesinger – Ranftl, Holland, Michorl, Ullmann – Goiginger, Klauss (101./Tetteh), Joao Victor (97./Frieser)

Rapid: Strebinger – Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Auer – Grahovac, D. Ljubicic (65./Knasmüllner/91. Barac) – Murg, Schwab, Schobesberger (106./Potzmann) – Badji (82./Pavlovic)

Rote Karte: Ranftl (nach Spielende/Kritik)

Gelb-Rot: Hofmann (90.+3/wiederholte Schiedsrichterkritik)

Gelbe Karten: Ramsebner, Michorl bzw. Pavlovic, Auer

Die Besten: Goinginger, Trauner, Wiesinger bzw. Sonnleitner, Schwab

#####EOF##### Beim Nova Rock 2019 gibt's einen Campingplatz nur für Frauen - fm4.ORF.at
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Plakat für grrrls camping am Nova Rock

Nova Rock

Beim Nova Rock 2019 gibt’s einen Campingplatz nur für Frauen

Die Nova Rock-Veranstalter reagieren damit auf Rückmeldungen von Frauen, die sich auf dem Campingplatz „nicht durchgehend wohlgefühlt“ haben.

Dieses Jahr wird es das erste Mal ein eigenes Campingareal für Frauen auf dem Nova Rock Festival geben. Die Registrierung für das „grrls Camping“ ist gratis und soll demnächst auf der Webseite des Festivals möglich sein. Unter den großen österreichischen Festivals ist es wohl das erste, das so ein Service anbietet.

Das Nova Rock Festival findet von 13. bis 16. Juni 2019 statt. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Die Veranstalter selbst erklären diesen Schritt so:

Der Wohlfühlfaktor und die Sicherheit auf dem Nova Rock sind uns zwei sehr wichtige Anliegen. Deshalb wollen wir all unseren Besuchern und Besucherinnen eine möglichst friedliche, unbeschwerte und stressfreie Festival-Experience bieten. Uns ist völlig klar, dass Musikfestivals als eine Flucht aus dem Alltag dienen. Auch dass dadurch ein freier Raum abseits der strengen gesellschaftlichen Regeln geschaffen wird, ist kein Geheimnis. Solange dabei das Miteinander und der kollektive Spaß im Vordergrund stehen, ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Werden diese gelockerten Regeln jedoch als eine Art Grauzone für intolerantes, unsittliches oder sexistisches Verhalten missbraucht, sehen wir uns in der Pflicht etwas dagegen zu unternehmen.

Am Nova Rock Festival wird ein respektvoller Umgang unter der Besucherschaft sehr großgeschrieben. Jedoch erreichten uns im letzten Jahr Rückmeldungen von besorgten Besucherinnen, die sich am Campingplatz nicht durchgehend wohl gefühlt haben. Da uns euer Feedback sehr wichtig ist, haben wir uns entschieden dieses Jahr ein Camping Areal für jene Nova Rockerinnen zu schaffen, die ihre Zeit am Zeltplatz in den vergangenen Jahren nicht wie erwartet zelebrieren konnten. Die Anmeldung für dieses Camping Areal namens „grrrls Camping“ startet in den nächsten Wochen und ist kostenlos durch eine Registrierung auf unserer Homepage möglich.

Codewort Luisa
In Innsbrucker Bars können Personen die Hilfe brauchen, weil sie sexuell belästigt wurden, das Personal mit dem Codewort „Ist Luisa hier?“ darauf aufmerksam machen.

Mehr dazu hier

Außerdem soll es auf dem Festival eigens geschultes Sicherheitspersonal geben, bei dem inakzeptables Verhalten gemeldet werden kann:

Dieses Team ist eigens gekennzeichnet, kann aber auch sofort von allen anderen Security und Gastro-MitarbeiterInnen verständigt werden.

Diese Maßnahmen sollen zur Steigerung des Sicherheitsgefühl beitragen, sodass sich alle MitgliederInnen der Nova Rock Familie auf den Pannonia Fields vollkommen wohl fühlen können. Respekt untereinander (unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Musikgeschmack) wird bei uns sehr großgeschrieben. Wer das nicht verstehen will, soll bitte daheim bleiben. Danke für euer Verständnis ❤

Aktuell:

#####EOF##### Rechtsextreme: Causa Identitäre stört Koalitionsharmonie - news.ORF.at
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz Christian Strache (FPÖ)
APA/Hans Punz
Rechtsextreme

Causa Identitäre stört Koalitionsharmonie

Die Causa um die rechtsextremen Identitären sorgt für Störungen in der bisher nach außen getragenen Harmonie der Koalition: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pochte am Mittwoch erneut auf eine klare Abgrenzung von den Identitären. Auch Kabinettsmitarbeiter dürften aus seiner Sicht nicht bei der Gruppe aktiv sein, stellte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar.

Er forderte vom Koalitionspartner FPÖ, dass der Parteibeschluss gegen ein Engagement bei den Identitären nicht nur für Parteimitglieder, sondern auch für „politische Mitarbeiter“ gilt. „Rechtsextremismus darf keinen Platz in einer politischen Partei haben, egal in welcher Partei“, so Kurz. Identitären-Sprecher Martin Sellner verbreite eine „Ideologie, die sehr bedenklich ist“, und die Identitären seien in der Vergangenheit auch immer wieder damit aufgefallen, dass sie sich gewaltbereit gezeigt hätten. „Insofern erwarte ich mir, dass es keine Verflechtungen mit politischen Parteien, auch nicht dem Koalitionspartner, gibt“, sagte Kurz.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) verwies erneut darauf, dass es einen Beschluss des Parteivorstands gebe, „wo wir klar sagen: Wer bei den Identitären aktiv ist, der kann bei uns keine Funktion und kein Mandat innehaben.“ Seit es diesen Beschluss gebe, habe es auch ein paar klärende Gespräche gegeben. „Da hat sich der eine oder andere Bezirksrat klar für die FPÖ entschieden“, sagte Strache.

Politologe Filzmaier zu Causa Identitäre

Politologe Peter Filzmaier über die Causa um die rechtsextremen Identitären, die für Misstöne in der ÖVP-FPÖ-Koalition sorgt.

Kurz: Das werden wir sehr genau beobachten

Dieser Beschluss müsse aus seiner Sicht genauso für „politische Mitarbeiter“ Gültigkeit haben, forderte Kurz. „Das werden wir sehr genau beobachten.“ Die Kabinettsmitarbeiter seien alle „sicherheitsüberprüft“, so Strache, das geschehe aber strafrechtlich und nicht ideologisch.

Andere Arten der Sympathiebekundung, also etwa die Teilnahme an Veranstaltungen der Identitären, könne er seinen Mitgliedern „natürlich nicht verbieten“. Als rote Linie bezeichnete Strache, dass „der Boden der Rechtsstaatlichkeit“ nicht verlassen werden dürfe. „Die Identitären sind ein Verein, der nichts mit der FPÖ zu tun hat. Es gibt keine finanziellen und organisatorischen Verschränkungen“, so Strache weiter.

Strache, Kurz und die Altersfrage

Er forderte allerdings mehr „Sachlichkeit“ im Umgang mit dem Thema: „Aufgeregtheit begegnet man am besten mit Sachlichkeit“ – das habe er selbst auch erst „in einem gewissen Alter erreicht“. Kurz, der sich offenbar angesprochen fühlte, konterte: „Ich glaube, wie man die Identitären sieht, ist keine Altersfrage, die kann man widerlich finden, egal wie alt man ist.“ Strache beeilte sich aber klarzustellen, dass er nicht Kurz – der ja „viel ruhiger“ als er sei -, sondern sein eigenes jüngeres Ich gemeint habe.

Die Änderung der Berichtspflicht der Nachrichtendienste will Kurz „bis Sommer“ umsetzen. Künftig sollen das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), das Abwehramt und das Heeresnachrichtenamt, die dem Verteidigungs- bzw. dem Innenministerium unterstehen, auch an Kanzler und Vizekanzler Informationen weitergeben. Kurz hatte in Reaktion auf die Verbindungen des Christchurch-Attentäters nach Österreich und zu den rechtsextremen Identitären bereits vergangene Woche angekündigt, dass die schon länger geplante Maßnahme nun rasch umgesetzt werden soll.

Misstöne im Ministerrat: Zwist über Identitäre

Innerhalb der Koalition sorgte der Umgang mit den rechtsextremen Identitären auch am Mittwoch im Ministerrat für Misstöne.

Strache: Arbeiten in aller Ruhe an Gesetz

Strache bekräftigte am Mittwoch, dass es bei dieser verfassungsrechtlich heiklen Materie keinen „Hüftschuss“ geben dürfe. „Wir arbeiten in aller Ruhe an einem Gesetz.“ Er wundere sich darüber, wie die Berichterstattung zum Thema abgelaufen sei, meinte Strache. Denn bereits im Regierungsprogramm sei „klar und deutlich“ festgeschrieben worden, die Berichtspflichten dahingehend zu reformieren, „dass wir diesen Informationsfluss erhalten“, sagte Strache. „Was daran überraschend sein soll, ist nicht nachvollziehbar.“ Ziel sei, dass auch Kanzler und Vizekanzler vom BVT informiert werden. „Das wird dann hoffentlich rund um den Sommer möglich sein“, so Strache.

Christchurch-Attentäter: Bisher keine weiteren Hinweise

Kurz berichtete auch über den Ermittlungsstand zu den Verbindungen des Christchurch-Attentäters nach Österreich sowie in Bezug auf die Prüfung der Vereinsauflösung der Identitären. „Wir wissen mittlerweile mit Sicherheit, dass der Attentäter sehr viel in der Welt unterwegs war.“

In Summe sei er in rund 60 Ländern gewesen, davon in 20 aus der Europäischen Union. Dass bzw. ob er dort Kontakte mit rechtsextremen Kräften gepflegt oder ob es sich um „touristische“ Reisen gehandelt habe, dazu gebe es noch keine Hinweise. Auch dafür, ob es über die Spende an die österreichischen Identitären hinaus einen „intensiveren Austausch“ gegeben habe, gebe es noch keine Beweise.

SPÖ: Verbindung zwischen FPÖ und Identitären „eindeutig“

Die SPÖ warnte die ÖVP am Mittwoch neuerlich vor den Verbindungen der FPÖ zu den rechtsextremen Identitären und forderte den Rauswurf von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) aus der Regierung. „Die Verbindungen zwischen der Regierungspartei FPÖ und den Identitären sind eindeutig. Kanzler Kurz muss endlich seine Verantwortung wahrnehmen und FPÖ-Innenminister Kickl aus der Regierung entfernen“, so SPÖ-Klubvize Jörg Leichtfried in einer Aussendung.

NEOS hingegen sieht bei der FPÖ den Versuch, die geplante Ausweitung der Berichtspflichten der Nachrichtendienste zu verzögern. NEOS-Vizeklubobmann Nikolaus Scherak kündigte daher gegenüber der APA am Mittwoch einen konkreten Gesetzesvorschlag an, um der Regierung auf die Sprünge zu helfen. Der einzige Grund, warum Vizekanzler Strache hier auf der Bremse stehe, „ist, dass er möglicherweise Angst davor hat zu erfahren, wie eng die Identitären mit Mitgliedern und Funktionären der FPÖ verbandelt sind“, sagte Scherak. Von einem „Hüftschuss“, wie von Strache befürchtet, könne keine Rede sein.

Die Vorarbeiten seien schon geleistet und im Bundesministeriumsgesetz verankert worden. Es brauche nur noch kleine einfachgesetzliche Änderungen, damit dieser Teil des Regierungsprogramms in Kraft treten kann. „Wir werden hier aber gerne in Vorlage gehen und diese beiden Gesetzesänderungen per Initiativantrag einbringen. Damit wir sicherstellen, dass die Regierung nicht nur bei salbungsvollen Worten bleibt, sondern diese Ankündigungen auch endlich einmal umgesetzt werden.“

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#####EOF##### Eine Band, sie alle zu lieben: Die besten Songs der Crystal Fighters - fm4.ORF.at
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Crystal Fighters am Frequency 2014

Patrick Wally/ radio fm4

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Eine Band, sie alle zu lieben: Die besten Songs der Crystal Fighters

Liebe, Freude, Techno: Seit 2007 überziehen Crystal Fighters die Musikwelt mit ihrem Mantra und hippiesk-elektronischem Tribalpop. Anlässlich ihres neuen, vierten Albums „Gaia & Friends“ gibt es hier eine Auswahl der besten Songs unserer FM4 Artists Of The Week.

Von Lisa Schneider

Es gibt Bands, die man live sehen muss, um ihr Konzept völlig zu verstehen. Crystal Fighters gehören dazu. Erst auf der Bühne wird alles so richtig hochgefahren, es gibt folkloristische Outfits, Schmuck und Blumenkränze, unzählige Mitwirkende (ab und zu auch nackt) auf der Bühne, wallendes Haar, viel Spaß, Freiraum zu tanzen und vor allem: Liebe für alle. Irgendwo zwischen The Mamas and Papas und Edward Sharpe And The Magnetic Zeros vermitteln Crystal Fighters ihre ganz eigene Auffassung davon, was es heißt, Zusammenhalt und Toleranz in Musik zu gießen. Sie sind eine Band, die Euphorie aus - und Hemmungen auflöst.

Es sind auch die Liveauftritte der Band, die ihnen die ersten, großen Erfolge sichern, die sie in den 10er Jahren in ganz Europa zum Garanten für die beste sommerabendliche Party machen.

Crystal Fighters

Warner Bros. Recordings

Für ein fast schon spirituelles Erlebnis des Miteinander, wo die Herkunft - und auch die musikalischen Vorlieben egal sind. Crystal Fighters greifen tief in die Genre-Trickkiste, vor allem live, aber natürlich auch auf ihren Alben. Exotische Instrumente wie die baskische Schnabelflöte Txisku oder das spanische Perkussionsinstrument Txalaparta finden Platz neben technoiden Beats. Bevor das Überladen und Genrekreuzen zuviel wird, veröffentlichen Crystal Fighters dann als Gegensatz dazu wieder einen Song in reiner Gitarren- bzw. Ukulelenbegleitung. Es bleibt spannend.

Cover "Gaia & Friends" Crystal Fighters

Warner Bros. Records

„Gaia & Friends“ ist am 1.März 2019 via Warner erschienen

Die drei Gründungsmitglieder der Band, Sebastian Pringle, Gilbert Vierich und Graham Dickson, stammen aus England. In den Anfangsjahren werden sie von den beiden baskischen Sängerinnen Laure Stockley und Mimi Borelli unterstützt - mittlerweile sind auf Tour statt ihnen Eleanor Fletcher und Louise Bagan mit dabei. Auch Daniel Bingham ist Livebandmitglied - nachdem der frühere Drummer, Andrea Marongiu, 2014 tragischerweise während der Tour einem Herzfehler erlegen ist.

Mit „Gaia & Friends“ haben Crystal Fighters vor wenigen Wochen ihr viertes Studioalbum veröffentlicht. Sie sind wieder auf Tour, und gastieren im Zuge dessen am kommenden Samstag, den 30. März, in der ausverkauften Wiener Arena.

Eine Liste ihrer besten Songs zur Einstimmung, oder einfach: Für den Frühling.

„At Home“ („Star Of Love“)

Es ist das erste Album der Crystal Fighters, „Star Of Love“, bei dem die britische Musikpresse der Band den roten Teppich ausrollt. Es erscheint 2010 und ist ein quirliges, besagte Genre sprengendes Feuerwerk, das mit dem richtigen Quäntchen Verrücktheit und Experimentierfreude dem eher klassisch-gitarrenlastigen Indierock der Insel ein Schnippchen schlägt. „At Home“, die auf diesem Album mittig und somit folgerichtig platzierte Single, ist auch jetzt, bald zehn Jahre später, noch immer das große Herzstück im Oeuvre der Band. Baskische Tradition und Elektropop: Der Song für den Moment, wenn das Heimweh am größten ist. Es wird vorbeigehen.

„Lift me off and take me to the garden of paradise“

I Love London („Star Of Love“)

Wir bleiben noch kurz beim sehr erfolgreichen Debütalbum, mit dem die Band auch erstmals auf große Tour geht. Die Shows der Crystal Fighters werden durch die warme Erdigkeit, aber gleichzeitig durch Open-Air-Raves der exaltierten Sonderklasse zum hervorragenden Festival-Safespot. Dass sie außerdem die Single „I Love London“ - einen spröden, knallenden Techno-Clubtrack - gleich hinter die Indie-Hymne „At Home“ reihen, passt zum universellen Anspruch. Eine Ode an die coolste, schnellste, lauteste Stadt.

„I Love London“

„Are We One“ („Cave Rave“)

Zugegeben, das zweite Album „Cave Rave“ kann nicht ansatzweise mit dem Debüt mithalten, driftet oft schmerzhaft in Guetta-eske Abgründe der Marke farbloser Dancepop ab („Love Natural“). Aber: Der Song, der den Titel des Albums, und vielleicht gleich die ganze LP rechtfertigt, heißt „Are We One“.

„I’m alive, with all the feeling I have in me“

„All Night“ („Everything Is My Family“)

„Todo es mi familia“, so steht es am dritten Album geschrieben. Als hätten Crystal Fighters ihr Bild als hippieske Helden des folkloristischen Elektro-Indiepop nicht schon genug gefestigt, inkludieren sie jetzt nämlich nicht nur sich selbst und ihre Fans, sondern alles und jeden in ihre Musik.

Die Synthesizer werden aufgedreht, Songs wie „All Night“ treiben die sympathische Unruhe, die diese Band mit sich bringt, über die Spitze hinaus. Wenn irgend möglich, ist die Band noch verrückter, noch eklektischer, noch ekstatischer geworden.

„She was a whirlwind blowing life into the party/ Dancing me down the road to hell“

„Love Is All I Got“ (mit Feed Me)

„Love Is All I Got“ ist eine Single, die auf keinem Crystal Fighters Album zu finden ist - sie ist eine Kollaboration mit dem englischen DJ und Produzenten Feed Me.

„So save us all“

„Wild Ones“ („Gaia & Friends“)

Die aktuelle Single des neuen Albums, die sich kürzlich auch an die Spitze der FM4 Charts gesetzt hat, heißt „Wild Ones“. Südamerikanische Flötentöne, ein mit Chören hinterlegter und von Handclaps (alles ist besser mit Handclaps!) verzierter Song, einmal mehr die Weltumarmung (so darf man den Titel „Gaia & Friends“ verstehen), das neueste Standardwerk in einer mittlerweile langen Liste. Musikalisch umgesetzt bedeutet das die bodenständigste Mitsing-Aufforderung im Refrain seit langem. Er lautet: „Lalalalalala“.

„Lalalalalala“

Zu viel gute Laune kann auch ermüdend sein. Die Musik der Crystal Fighters ächzt über die Jahre hinweg ein bisschen unter der immergleichen Weltverbesserungsformel. Da helfen auch keine neu entdeckten, exotischen Instrumente, oder die eigens kreierte Kultur zwischen Pop, Pomp, Liebe und Wahnsinn. So vor allem auch das neue, eher belanglose Album „Gaia & Friends“.

„Plage“ („Star Of Love“)

Deshalb an dieser Stelle noch eine Kehrtwende, zurück ins Jahr 2010, noch einmal zum ersten, sehr guten Album der Crystal Fighters. Mit „Plage“ haben sie ihren schönsten Popsong überhaupt geschrieben. Aufpassen ab Minute 3.08, das perfekt konstruierte noch einmal alles Hinaufschrauben: Tore auf für die Extase.

„It was love at first sight“

Aktuell:

#####EOF##### ORF Publikumsrat - der.ORF.at
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#####EOF##### Fußballlegende Pele in Krankenhaus eingeliefert - news.ORF.at

Fußballlegende Pele in Krankenhaus eingeliefert

Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen gestrigen Tag im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

Pele hatte in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch gestern, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

#####EOF##### Onlineriesen: Regierung präsentierte Digitalsteuer - news.ORF.at
Handy mit diversen Apps digitaler Großkonzerne wie Google, Facebook und Amazon
ORF.at/Carina Kainz
Onlineriesen

Regierung präsentierte Digitalsteuer

Die Regierung hat am Mittwoch im Ministerrat neue Steuern für Internetunternehmen beschlossen. Die Pläne für eine Digitalsteuer, die in Begutachtung geschickt werden, umfassen eine Abgabe auf Onlinewerbeumsätze, eine Ausdehnung der Einfuhrumsatzsteuer im Onlinehandel und eine Haftungsklausel für Onlinevermittlungsplattformen.

Die geplante Onlinewerbeabgabe von fünf Prozent betrifft Unternehmen wie Google und Facebook, die weltweit einen Umsatz von mehr als 750 Mio. Euro, davon 25 Mio. Euro in Österreich, machen. Beim Onlinehandel geht es um oft falsch deklarierte Pakete aus China, die via Amazon und andere Onlinemarktplätze verkauft werden.

Diese werden für Waren aus Drittstaaten zu Steuerschuldnern erklärt, zudem wird die Umsatzsteuerbefreiung bis zu einem Warenwert von 22 Euro gestrichen. Die geplante Haftungsklausel wiederum richtet sich an Vermittlungsplattformen von Ferienwohnungen. Hier sollen Airbnb und Co. ab 2020 für nicht versteuerte Umsätze der Vermieter haften.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP), Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Heinz Christian Strache (FPÖ), Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) anl. einer Sitzung des Ministerrates im Bundeskanzleramt
APA/Hans Punz
Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP), Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) im Pressefoyer nach dem Ministerrat

Löger: Das ist die Fairnessgrundlage

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) begründete diese neuen Steuern mit dem Argument der Fairness. „Das ist nicht ein Thema im Sinne einer Steuerbelastung, sondern das ist die Fairnessgrundlage gerade für die großen internationalen Konzerne, in dem Bereich auch einen Beitrag zu liefern“, sagte er am Mittwoch im Ö1-Morgenjournal – Audio dazu in oe1.ORF.at.

Die Regierung erwartet aus dem Steuerpaket Einnahmen von mehr als 200 Mio. Euro jährlich. Mindestens 15 Mio. Euro davon sollen in die Stärkung und Digitalisierung des österreichischen Medienstandorts fließen. Dazu soll ein Digitalisierungsfonds eingerichtet werden.

Ministerrat beschloss Digitalsteuer

Am Mittwoch wurde im Ministerrat eine Digitalsteuer beschlossen. Diese sieht neben Abgaben für Internetkonzernen auch Haftungen für Onlineanbieter von Wohnungen vor.

Medienminister Gernot Blümel (ÖVP) sprach in diesem Zusammenhang von einer Zweckwidmung. Die österreichischen Medienunternehmen seien mit Deutschland – einem zehnmal so großen gleichsprachigen Nachbarn (und dessen auch hierzulande am Werbemarkt aktiven Unternehmen, Anm.) konfrontiert. Die Politik übernehme hier Verantwortung und helfe der heimischen Medienlandschaft beim digitalen Wandel, so Blümel.

Kurz: Braucht in dem Bereich genauso Regeln

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieht die Bundesregierung mit den beschlossenen Plänen für eine digitale Konzernbesteuerung auf dem Weg dazu, Ungerechtigkeiten in der Behandlung traditioneller und digitaler Unternehmen zu beseitigen. Im Pressefoyer nach dem Ministerrat sprach Kurz vom Schließen eines „sehr großen Gaps, der schlicht und ergreifend nicht gerechtfertigt ist“. Es sei das bewusst keine Maßnahme gegen digitale Geschäftsmodelle, die er als Bereicherung bezeichnete. „Aber es braucht in diesem Bereich genauso Regeln wie in anderen Bereichen auch.“ Erfreut, „dass digitale Konzerngiganten auch einen Beitrag leisten müssen“, zeigte sich auch Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

IHS-Chef: „200 Mio. sehr optimistisch geschätzt“

Der Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), Martin Kocher, rechnet jedoch mit einem geringen Einnahmevolumen durch die Digitalsteuer. „200 Millionen Euro sind sehr optimistisch geschätzt“, sagte der Ökonom am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. Grundsätzlich gebe es „gute Gründe“ zur Einführung, schließlich zahlten Digitalkonzerne sehr niedrige Steuern. „Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob die Digitalsteuer die Lösung ist. Es sollte eine Lösung auf OECD-Ebene angestrebt werden“, sagte der IHS-Chef.

Kocher warnt vor „Büchse der Pandora“

„Für Konzerne, die betroffen sind, spielt die heimische Digitalsteuer keine große Rolle“, so Kocher. Er gab aber zu bedenken, dass „womöglich die Büchse der Pandora geöffnet wird“: Schließlich werde das Besteuerungsprinzip nach Ursprungsland bzw. Bestimmungsland aufgebrochen. Deutschland sei deswegen aus den EU-Überlegungen zur Digitalsteuer ausgestiegen, weil die USA sagen könnten: „Ihr unterstützt eure Autoindustrie mit Forschungsförderungen, daher erhöhen wir die Zölle“, so der IHS-Chef.

„Ich glaube, man (die Bundesregierung, Anm.) rechnet auch damit, dass (US-Präsident Donald, Anm.) Trump nicht genau weiß, wo Österreich ist, und deswegen keine politischen Reziprozitätsüberlegungen anstellt. Man könnte auch sagen, Österreich hofft, unter dem US-Radar durchzurutschen“, formulierte es Kocher „polemisch“. „Politisch gesehen ist das Vorgehen verständlich. Man will in der Avantgarde dabei sein und hofft, dass kein Ärger entsteht“, so der Wirtschaftswissenschaftler zum Vorgehen der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung.

Auch Überlegungen in der „akademischen Welt“

Das Signal, dass eine neue Unternehmenssteuer eingeführt werde, habe keine negativen Auswirkungen, weil die Bevölkerung mehrheitlich für diese Steuer sei, so Kocher. Es reiche, die Abgabenquote zu senken. Ansonsten würde man sich den Handlungsspielraum als Regierung unnötig einschränken.

In der akademischen Welt gebe es ebenso Überlegungen, ob man das Bestimmungslandprinzip nicht auch für die Unternehmensbesteuerung einführen sollte, merkte Kocher an. Auch in der OECD gebe es eine solche Debatte. „Anfangs hatte das sogar Trump auf seiner Agenda, er hat aber Gegenwind bekommen.“ Unternehmen hätten dann keinen Anreiz mehr, sich in speziellen Ländern niederzulassen, die Tricks mit internen Verrechnungen rund um Markenrechte würden nicht mehr ziehen. „Diese Debatte sollte weiterverfolgt werden.“

Exportorientierte Nationen wie Österreich würden dann aber tendenziell zu den Verlierern zählen. Importnationen würden tendenziell gewinnen. „Es würde aber eine faire Besteuerung für alle Unternehmen geben. Und wer weiß, langfristig muss Österreich nicht zu den Verlierern zählen“, so Kocher.

EU-weite Digitalsteuer gescheitert

Auf EU-Ebene war die Einführung einer Digitalsteuer für große Konzerne im März gescheitert. Deutschland und Frankreich hatten bis zuletzt versucht, die umstrittene Steuer in Europa in abgespeckter Variante durchzusetzen. Sie sprachen sich für eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf Onlinewerbeerlöse aus, die von Jänner 2021 an gelten sollte.

Österreich hatte bereits während seiner EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 auf eine Einführung gedrängt. Frankreich und einige andere Staaten haben laut Reuters und dpa inzwischen ebenfalls nationale Konzepte auf den Weg gebracht. Die Regierung in Paris etwa plant eine Digitalsteuer von drei Prozent für Internetkonzerne, die jährlich 500 Mio. Euro einbringen soll.

Opposition: Das zahlen die Konsumenten

SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer kritisierte die präsentierten Maßnahmen. „Das hat nichts mit einer Digitalsteuer zu tun. Substanzielle Erträge kommen wohl nur aus der Erhöhung der Umsatzsteuer. Das zahlen nicht die Konzerne, sondern die Konsumenten“, so die Einschätzung Krainers in einer Aussendung.

Kritik kam auch von NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. Das, was Löger jetzt mache, sei keine Digitalsteuer. Es sei keine längst notwendige faire Besteuerung von Internetgiganten. Löger führe eine Umsatzsteuer auf Onlinewerbung ein – „diese Steuer zahlen damit aber heimische Unternehmerinnen und Unternehmer und damit mittelfristig ihre Kundinnen und Kunden“, so Schellhorn. Er sprach von einem „Marketingschmäh dieser Regierung“. Jetzt wiederum findet, die digitale Betriebsstätte sei die einzig wirklich sinnvolle Lösung.

AK ist Onlinewerbeabgabe zu gering

Die Arbeiterkammer (AK), die die Pläne unterstützt, hält die Höhe der Onlinewerbeabgabe für zu gering. „Für Facebook bedeutet die Digitalsteuer eine effektive Gewinnbesteuerung von etwa zehn Prozent, während österreichische Betriebe 25 Prozent Körperschaftsteuer zahlen. Da sind noch keine gleichen Wettbewerbsbedingungen erreicht“, sagte AK-Steuerexperte Dominik Bernhofer am Mittwoch. Eine Studie des Industrieökonomen Josef Baum im Auftrag der AK zeige, dass die Pläne der Bundesregierung deutlich hinter den Vorschlägen der EU-Kommission zurückblieben.

Seitens der österreichischen Wirtschaft werden die Pläne grundsätzlich begrüßt, manche fordern aber Nachbesserungen in der Begutachtungsphase. Insbesondere der Handel befürchtet, dass die Kosten für die Onlinewerbeabgabe an jenen hängen bleiben, die die Werbungen bei Google, Facebook und Co. schalten. „Ein Absenken der Werbeabgabe würde den Inseratemarkt entlasten“, meinte Peter Buchmüller, Obmann der Handelssparte in der Wirtschaftskammer. Er erwartet in dem Punkt noch Gespräche.

USA untersuchen „diskriminierende Wirkung“

Der Verband der Privatsender (VÖP) begrüßte die Pläne als „wichtigen Schritt in Richtung Wettbewerbsfairness“ und der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zeigte sich vor allem über die Zweckwidmung der Onlinewerbeabgabe erfreut. Das sei ein wichtiger Beitrag, um die Konkurrenzfähigkeit österreichischer Medien gegenüber internationalen Onlinekonzernen zu sichern. Das interactive advertising bureau austria (iab austria) gab sich „von der Treffsicherheit des Gesetzes“ überzeugt.

Von den Internetfirmen, die die Regierung künftig stärker besteuern will, gab es zunächst keine Stellungnahmen. Ein Google-Sprecher hatte vergangene Woche zur APA lediglich allgemein gesagt, man halte sich an die Steuergesetze in Österreich, so wie Google das in allen Ländern mache, in denen das Unternehmen operativ tätig sei. Die US-Regierung hatte Mitte März mir einer Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) gedroht. Der US-Beauftragte für internationale Handelsgespräche, Chip Harter, sagte, die USA untersuchten die „diskriminierende Wirkung“ einer solchen Steuer, wie sie unter anderem Frankreich und Österreich planen.

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Datenschutzinformationen – Übersicht

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Ausland

Das britische Unterhaus hat für eine Verschiebung des Brexit gestimmt, um einen EU-Austritt ohne Abkommen zu verhindern. Die Vorlage passierte das Unterhaus am späten Abend mit einer Mehrheit von nur einer Stimme: 313 Abgeordnete votierten für die Gesetzesvorlage, 312 dagegen. Der Text soll heute dem britischen Oberhaus vorgelegt werden.

Das Gesetz würde die Regierung verpflichten, sich bei der EU für einen erneuten Aufschub des Brexit über den 12. April hinaus einzusetzen. Premierministerin Theresa May hatte bereits am Dienstag angekündigt, dies tun zu wollen.

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu schließen. Das wäre „für niemanden gut“, sagte der Linkspolitiker gestern vor der Presse.

Trump hatte wiederholt mit einer ganzen oder teilweisen Sperrung der Grenze gedroht. Er wirft Mexiko vor, Migrantinnen und Migranten nicht wirksam genug vom Grenzübertritt in die USA abzuhalten.

Lopez Obrador sagte, seine Regierung stehe in „sehr gutem Kontakt“ mit den USA in der Grenz- und Migrationspolitik. „Wir helfen, und wir werden weiterhin helfen, um einen Konflikt zu vermeiden.“ Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard hatte am Dienstag erklärt, US-Außenminister Mike Pompeo habe ihm gesagt, die USA würden trotz Trumps Drohungen die Grenze nicht schließen.

Täglich passieren Waren im Wert von 1,7 Milliarden Dollar (1,52 Mrd. Euro) und Hunderttausende Menschen die Grenze. Vergangene Woche hatten sich dort lange Schlangen gebildet, nachdem die Trump-Regierung den Grenzschutz verstärkt hatte. Trotz Wartezeiten von bis zu acht Stunden sagte Lopez Obrador, es gebe keine „größeren Probleme“.

Für die Verbalattacken während seines Wien-Besuchs muss der tschechische Präsident Milos Zeman nun auch Kritik von seinem eigenen Außenminister Tomas Petricek einstecken. „Es ist nicht notwendig, Politiker von Nachbarstaaten zu bewerten“, mahnte Petricek gestern auf Twitter. Vertreter Tschechiens hätten vielmehr die Aufgabe, „die Beziehungen zu unseren Nachbarn zu entwickeln“.

Zeman hatte am Dienstagabend bei einem Treffen mit Auslandstschechinnen und -tschechen in der tschechischen Botschaft unter anderem den anwesenden Wiener Ex-Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) scharf angegriffen. Er monierte, dass die Stadt Wien der tschechischen Komensky-Schule während Häupls 24-jähriger Amtszeit „nicht einmal einen Schilling“ gegeben habe. Zeman zeigte sich weiters erfreut, dass die Grünen nicht mehr in den Parlamenten Österreichs und Tschechiens säßen, weil es nun bei Verkehrsprojekten „eine etwas einfachere Situation“ gebe.

Botschafterin sieht Missverständnis

Petricek trat Zeman laut einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK auch inhaltlich entgegen und sprach von „außerordentlichen Beziehungen“ zwischen der tschechischen und österreichischen Hauptstadt. „Wien hat die Komensky-Schule mit einer Million Euro unterstützt. Wir danken der Stadt dafür“, twitterte der Außenminister.

Aus dem tschechischen Präsidentenamt hieß es daraufhin, dass Zeman seine Informationen über die Schulfinanzierung von der tschechischen Botschafterin Ivana Cervenkova erhalten habe. Cervenkova sprach von einem Missverständnis. Sie habe gesagt, dass die Schule keine regelmäßigen Subventionen erhalte. Ihre Worte seien aus dem Kontext genommen worden.

Tschechische Oppositionelle zeigten sich empört über die Aussagen Zemans im Rahmen seines offiziellen Besuchs, bei dem er Bundespräsident Alexander Van der Bellen traf.

Der Streit um die Veröffentlichung des Berichts von Russland-Sonderermittler Robert Mueller in den USA geht weiter: Der von den Demokraten dominierte Justizausschuss des Abgeordnetenhaus hat gestern mehrheitlich für die komplette Vorlage des Berichtes an den Kongress gestimmt – also die Vorlage aller der knapp 400 Seiten sowie ohne maßgebliche Schwärzungen im Text.

Mit dem Beschluss kann der Ausschuss das Ministerium nach Darstellung von Vorsitzendem Jerry Nadler zur Vorlage zwingen. Allerdings solle das Justizministerium erst die Gelegenheit bekommen, seine bisherige Haltung zu überdenken. Mit dem Beschluss soll ebenfalls die Vorlage von Material von mehreren Personen aus dem Trump-Umfeld erzwungen werden, unter anderem seiner früheren Kommunikationschefin Hope Hicks.

Trump sieht sich entlastet

Der von US-Präsident Donald Trump inmitten der Mueller-Untersuchungen ernannte Justizminister William Barr hatte erklärt, er wolle den Bericht erst etwa Mitte April vorlegen. Eine Passage müsse aus gesetzlichen Gründen geschwärzt werden. Die Demokraten gehen aber davon aus, dass die Parlamentarier im Zuge ihrer Aufsichtspflicht über die Regierungsgeschäfte ein Recht haben, den ganzen Report zu sehen.

Nach dem Abschluss der Untersuchungen Muellers hatte Barr eine kurze Zusammenfassung veröffentlicht. Darin heißt es, der Sonderermittler habe keine Beweise für eine Zusammenarbeit des Trump-Lagers im Wahlkampf 2016 mit russischen Stellen finden können. Er legte sich bei der Frage, ob Trump sich der Justizbeeinflussung schuldig gemacht hatte, als er FBI-Chef James Comey entließ, nicht fest.

Trump hatte erklärt, er betrachte das als „komplette Entlastung“. Er hatte auch erklärt, er habe nichts dagegen, den Bericht komplett zu veröffentlichen. Von dieser Position rückte er inzwischen ab.

Inland

Für E-Scooter werden künftig österreichweit die gleichen Regelungen gelten wie für Fahrräder. Um österreichweit einheitliche Regeln für E-Scooter sicherzustellen, wird in die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein neuer Paragraf 88b „Rollerfahren“ eingefügt. Der Verkehrsausschuss des Nationalrats billigte gestern einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Wer mit dem Roller fährt, muss das künftig auf dem Radweg tun, Gehsteige sind tabu. Allerdings können die zuständigen Behörden einzelne Gehsteige für Klein- und Miniroller mit maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h per Verordnung freigeben. In diesem Fall gilt Schrittgeschwindigkeit. Der Beschluss im Ausschuss fiel mit den Stimmen der Koalitionsparteien und NEOS, für die SPÖ sind noch einige Fragen offen, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auf E-Rollern künftig verboten, das Alkohollimit liegt – wie für Radfahrerinnen und Radfahrer – bei 0,8 Promille. Überdies müssen E-Scooter mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern bzw. Rückstrahlfolien ausgestattet sein. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sind auch Vorder- und Rücklicht verpflichtend.

Das umstrittene kroatische Gedenktreffen am Loibacher Feld bei Bleiburg (Kärnten) soll ungeachtet der Kritik der Kärntner Kirche „im gleichen Format“ wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Geplant sei auch eine Heilige Messe, teilte der Vorsitzende des „Bleiburger Ehrenzugs“, Vice Vukojevic, gestern nach einem Treffen mit der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic in Zagreb mit.

Die Diözese Gurk-Klagenfurt hatte dem Treffen, bei dem offiziell des Massakers an Ustascha-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird, heuer nicht ihren Sanktus erteilt. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger betont, dass das Gesamterscheinungsbild der Veranstaltung dem Ansehen der katholischen Kirche schade und dazu angetan sei, „der katholischen Kirche in Kärnten im Falle einer Erlaubnis der Liturgiefeier zu Recht zu unterstellen, sie würde die Instrumentalisierung eines Gottesdienstes zu politischen Manifestationen dulden und die entsprechende Distanz zu faschistischem Gedankengut vermissen lassen“.

Veranstalter: Keine Behördenerlaubnis nötig

Der Generalsekretär des Ehrenzuges, Thomas Baumgartner, betonte, dass es für die Messe keine Erlaubnis der österreichischen Behörden brauche. Die Veranstaltung finde nämlich auf Privatgrund statt, der dem Ehrenzug gehöre. Zugleich verwies er auf das seit März geltende Verbot von Ustascha-Symbolen in Österreich. „Ich hoffe, dass jeder, der kommt, sich an das Gesetz halten wird und keine Probleme machen wird, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.“

In Kroatien wurde die Entscheidung mit Empörung quittiert, die katholische Bischofskonferenz warf der Kärntner Kirche „Respektlosigkeit gegenüber den Opfern“ vor. Vukojevic sagte nun, dass die für 18. Mai geplante Veranstaltung „so aussehen wird wie in den vergangenen Jahren“. Zu Mittag werde eine Messe beginnen, ab 11.00 Uhr werde es eine Prozession vom Friedhof Loibach zum Loibacher Feld geben. Politische Ansprachen werde es keine geben.

Für den laufenden Untersuchungsausschuss über die politische Einflussnahme auf das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT-U-Ausschuss) ist für die Fraktionen gestern auch die weitere Zeugenliste auf der Agenda gestanden. APA-Angaben zufolge wurden 26 Ladungen fixiert.

Unter den Auskunftspersonen finden sich Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Ex-SPÖ-Kanzler Werner Faymann. Mehrere Personen werden zum wiederholten Mal in den Ausschuss gebeten, darunter BVT-Chef Peter Gridling, der bereits zum dritten Mal aussagen soll. Seine Befragung bildet mit der zweiten von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) – derzeitiger Stand – den Abschluss der Anhörungen am 27. Juni.

Sobotka, vor seiner Tätigkeit im Nationalratspräsidium Innenminister, ist auch bei der ersten Sitzung nach Abhaken der Tierschützer-Causa am 7. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Damit ist er der einzige Koalitionspolitiker, der in der Intensivphase des Europawahlkampfs in den Ausschuss gebeten wird. Ansonsten finden sich an Politikern in dieser Periode nur noch die von der Koalition gewünschten SPÖ-Repräsentanten Faymann und Heidrun Silhavy, dereinst SPÖ-Kurzzeitministerin, Staatssekretärin und Abgeordnete.

Zurück zum Ausgangsthema

Den Mai dominiert inhaltlich dann wieder das Ausgangsthema des Ausschusses, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), von dem zahlreiche ehemalige bzw. noch aktuelle Mitarbeiter erscheinen werden. Dazu zählt neben Gridling und seinem Vize Dominik Fasching etwa der frühere Spionage-Chef P., von dem man sich im BVT mittlerweile getrennt hat. Auch Martin W., der zumindest von NEOS als Autor des ominösen Belastungspapiers, das die Affäre ausgelöst hat, vermutet wird, muss wieder kommen.

Den Postenschacher-Vorwürfen die ÖVP betreffend geschuldet sind etliche Ladungen aus dem Umfeld der Volkspartei. Zentral ist da wohl die Befragung von Michael Kloibmüller, der gleich mehreren Innenministern als Kabinettschef gedient hat. Er ist bereits am 8. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Drei Wochen später ist ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior an der Reihe. Die frühere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wird den Ausschuss Anfang Juni beehren – übrigens am selben Tag wie Wiens Polizeichef Georg Pürstl.

Auch FPÖ-Chef Strache kommt um einen Auftritt nicht herum. Er wird wegen der Abhöraffäre befragt. Der Vizekanzler hatte ja wegen eines Kabels vermutet, in seinem neuen Büro belauscht zu werden. Dieser Verdacht hatte sich damals nicht erhärtet.

Amon nicht auf Ladungsliste

Nicht zu den geladenen Personen zählt nach derzeitigem Stand ÖVP-Fraktionschef Werner Amon, auch wenn NEOS und Jetzt darauf gedrängt hatten. Die SPÖ hatte hier eine Ladung mit der Koalition blockiert, weil sie von Revanchegelüsten ausgegangen war. Tatsächlich hatte Amon, der mit P. befreundet ist und immer wieder einmal in den Akten vorkommen soll, bereits mit der Ladung von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper oder Jetzt-Fraktionschef Peter Pilz gedroht.

Die Causa um die rechtsextremen Identitären sorgt für Störungen in der bisher nach außen getragenen Harmonie der Koalition: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pochte gestern erneut auf eine klare Abgrenzung von den Identitären. Auch Kabinettsmitarbeiter dürften aus seiner Sicht nicht bei der Gruppe aktiv sein, stellte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar.

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EU

Rumäniens oberstes Gericht hat gestern die Reise- und sonstigen Freiheitsbeschränkungen für Laura Kövesi aufgehoben. Kövesi, Favoritin des EU-Parlaments für den Chefposten der geplanten EU-Staatsanwaltschaft, war am vergangenen Freitag in Rumänien von einer Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft unter Polizeiaufsicht gestellt worden.

Diese neue, regierungstreue Spezialeinheit ermittelt seit Wochen wegen Korruptionsvorwürfen gegen Kövesi – aufgrund von Aussagen eines nach Serbien geflohenen regierungsnahen Ex-Parlamentariers, der selbst im Visier der Justiz steht. Kövesi musste sich regelmäßig bei der Polizei melden. Zudem durfte sie das Land nicht ohne Genehmigung des Staatsanwalts verlassen. Dagegen hatte Kövesi vor dem obersten Gericht geklagt.

Europaparlament hält an Kövesi fest

Das Europaparlament hielt indes an Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel. Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an.

Warnung vor Amnestie für korrupte Politiker

Die EU-Kommission warnte die rumänische Regierung indes dringend vor weiterem Druck auf die Justiz und droht mit Gegenmaßnahmen. Das gelte insbesondere, wenn die Regierung eine „de facto Straffreiheit für hohe Amtsträger schafft, die wegen Korruption verurteilt sind“, sagte Vizepräsident Frans Timmermans in Brüssel. „Ein solcher Schritt würde die Kommission zwingen, schnell zu handeln.“

Kövesi war von 2013 bis Juli 2018 Chefin der Antikorruptionseinheit der rumänischen Staatsanwaltschaft (DNA). Sie wurde auf Betreiben der sozialliberalen Regierung vorzeitig entlassen. Derzeit verhandeln EU-Parlament und der Europäische Rat über die Besetzung des Chefpostens für die EU-Staatsanwaltschaft, die ab 2020 arbeiten soll.

Sport

Red Bull Salzburg hat gestern mühelos das Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Regionalligisten GAK mit 6:0 (4:0). Die Tore erzielten Munas Dabbur (6., 26.), Hannes Wolf (13., 66.), Takumi Minamino (45.) und Patson Daka (92.). Als Gegner wartet am 1. Mai in Wien Rapid, die Wiener setzten sich gegen den LASK mit 4:3 nach Elferschießen durch.

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Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen gestrigen Tag im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

Pele hatte in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch gestern, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

Wirtschaft

Der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn soll Medienberichten zufolge in Japan erneut festgenommen werden. Staatsanwälte hätten sich heute (Ortszeit) zum Haus des Automanagers in Tokio begeben, berichtete unter anderem der Fernsehsender NHK. Zuvor hatten Medien berichtet, dem 65-Jährigen drohe wegen neuer Vorwürfe eine Ausweitung der Anklage.

Der wegen Finanzdelikten angeklagte Ghosn war Anfang März nach mehr als 100 Tagen gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Bei den neuen Vorwürfen soll es um den Verdacht der schweren Untreue gehen: Laut der Nachrichtenagentur Jiji Press soll der Automanager zwischen 2012 und 2018 Gelder von Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Mrd. Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. In Österreich gab es als Ergebnis der Ermittlungen Steuernachforderungen von 2,4 Mio. Euro, wie aus dem Finanzministerium zu erfahren war.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter der ORF und der „Falter“ aus Österreich, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Weltweit waren dadurch Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten.

Panama-Papers: Drei Jahre danach

Vor drei Jahren enthüllten die Panama-Papers, wie Superreiche aus aller Welt ihr Vermögen vor den Steuerbehörden versteckt haben. Doch was haben die darauf folgenden Ermittlungen ergeben?

In Österreich trat der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg zurück. Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

54 Fälle mit Österreich-Bezug

Die österreichische Finanz habe im Zusammenhang mit den Panama-Papers 54 Fälle mit Österreich-Bezug herausgefiltert, sagte der Leiter der Abteilung Betrugsbekämpfung im Finanzministerium, Herwig Heller, gegenüber Ö1. „Aus 15 Fällen haben wir ein Mehrergebnis von 2,4 Millionen bei den Panama Papers erzielt.“

Audio dazu in oe1.ORF.at

Darüber hinaus habe die Finanzmarktaufsicht Strafen gegen die Hypobank Vorarlberg und Raiffeisen International verhängt. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass Raiffeisen 2,8 Mio. Euro Strafe zahlen soll und die Hypo 400.000, weil sie laut FMA ihre Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung verletzt haben sollen, indem sie etwa die Identität ihrer Kunden nicht ausreichend geprüft haben – bei Raiffeisen war es u. a. der ukfrainische Präsident Petro Poroschenko. Die beiden Banken haben gegen die Strafbescheide berufen.

Josef Fiala, kaufmännischer Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, ist neuer Finanzvorstand der ASFINAG. Der Aufsichtsrat hat ihn einstimmig zum Nachfolger des im Jänner zurückgetretenen Vorstandes Klaus Schierhackl bestellt, gab das Unternehmen gestern bekannt. Damit ist das neue ÖVP-FPÖ-Führungsduo für die nächsten fünf Jahre komplett. Auf dem FPÖ-Ticket zog bereits Hartwig Hufnagl als Betriebsvorstand ein.

Der frühere Vizekabinettschef von FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer wurde Ende Jänner zum Nachfolger der SPÖ-nahen ASFINAG-Vorständin Karin Zipperer bestellt. Sie hatte im November ihren Rücktritt erklärt. Im Jänner räumte dann auch der ÖVP-nahe Schierhackl seinen Posten.

Auf dem ÖVP-Ticket avancierte jetzt Fiala zum neuen Finanzvorstand. Der 1962 geborene Jurist war früher Versicherungsmanager. Im März 2008 übernahm er die Geschäftsführung der ASFINAG Maut Service GmbH, im Juli 2010 wurde er Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH und war dort für kaufmännische Belange zuständig. In seiner neuen Funktion verantwortet er primär sämtliche Belange des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Mautwesens.

Chronik

Die in einen Hochschulbestechungsskandal verwickelten US-Schauspielerinnen Lori Loughlin (54, „Full House“) und Felicity Huffman (56, „Desperate Housewives“) sind gestern in dem Fall vor Gericht erschienen.

Loughlin wirkte Medienberichten zufolge gut gelaunt und gab auch Autogramme, bevor sie heute das Gerichtsgebäude in Boston betrat. Auch ihr Ehemann, der Modedesigner Mossimo Giannulli, sowie ein Dutzend weitere, mutmaßlich in den Skandal verwickelte Eltern waren Berichten zufolge anwesend.

Vorwurf: Unizugang für Kinder erkauft

In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Prominente ihren Kindern unrechtmäßigen Zugang zu Eliteuniversitäten erschlichen haben. Loughlin und Giannulli sollen 500.000 Dollar (446.000 Euro) gezahlt haben, um die beiden Töchter als vermeintliche Ruderinnen über das Sportteam an der renommierten USC-Universität in Kalifornien unterzubringen. Der Skandal mit insgesamt rund 50 Beschuldigten hat Elitehochschulen in den USA erschüttert, denen schon lange vorgeworfen wird, Kinder reicher Familien und Spender zu bevorzugen.

Ob es zu einem Gerichtsprozess kommt, ist derzeit unklar und hängt auch von einem möglichen Geständnis der Angeklagten ab. USC hatte unterdessen angekündigt, Zulassungen betroffener Studierender zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen. Yale hat einer betroffenen Studentin die Zulassung im Zuge des Skandals bereits entzogen.

Knapp einen Monat nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien will das ostafrikanische Land heute einen ersten Bericht zur Ursache des Unglücks veröffentlichen. Das sagte der Sprecher des äthiopischen Verkehrsministeriums, Mussie Yiheyis. Bei dem Absturz der Maschine am 10. März unweit von Addis Abeba waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Der vorläufige Untersuchungsbericht wird sich auf die Daten der Flugschreiber stützen. Diese waren kurz nach dem Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine von Experten in Frankreich ausgelesen worden. Die Blackboxes, die sich zur Unfalldiagnose an Bord aller größeren Verkehrsflugzeuge befinden, zeichnen alle Flugdaten sowie alle Stimmen und Geräusche im Cockpit auf.

Die äthiopische Regierung hatte zuvor bereits erklärt, dass der Absturz „klare Ähnlichkeiten“ mit dem Crash einer baugleichen Maschine in Indonesien im Oktober aufweise. Ermittlerinnen und Ermittler gingen bei jenem Absturz davon aus, dass eine eigens für die neue Flugzeugreihe 737 Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS ein wichtiger Auslöser des Unglücks gewesen sein könnte. Fachleute warten daher gespannt darauf, ob die erste Untersuchung des Absturzes in Äthiopien ebenfalls auf Probleme mit der Software schließen lässt.

Über Monate soll er Lebensmittel und Wasser seiner Kollegin heimtückisch mit einem Metall vergiftet haben, in der vergangenen Woche ist er festgenommen worden: Ein 34-Jähriger aus Berkeley (Kalifornien) muss sich nun wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergiftung verantworten, wie aus Polizeidokumenten des Sheriffs im Alameda County hervorgeht.

Wie unter anderem die „Washington Post“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, soll der Naturwissenschaftler die Mahlzeiten seiner Arbeitskollegin mit dem giftigen Metall Kadmium versetzt haben. Damit soll der Metallspezialist vor eineinhalb Jahren begonnen haben, fand die Polizei heraus. Das häufig in Batterien verwendete Kadmium ruft Magenschmerzen und Erbrechen hervor und kann unter anderem Nieren und Knochen stark schädigen.

Videoaufnahme überführte Mann

So soll sich auch das mutmaßliche Opfer seit längerer Zeit krank gefühlt und immer wieder einen merkwürdigen Geschmack in ihrem Essen und Wasser festgestellt haben, wie die „Washington Post“ weiter berichtet. Auch zwei ihrer Familienmitglieder seien erkrankt, nachdem sie aus einer Flasche des Opfers getrunken hatten.

Überwachungskameras in der Arbeit hätten schließlich zweimal aufgezeichnet, wie der mutmaßliche Täter das Getränk seiner Arbeitskollegin mit einer Substanz versetzt habe. Ein Test des Wassers habe die Substanz anschließend als Kadmium identifiziert.

Nach der Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ gestern gibt es keinen Sechser. Das bedeutet Doppeljackpot: Im Topf liegen knapp 1,6 Mio. Euro.

Die aktuellen Gewinnzahlen:

2 6 10 14 34 38/Zusatzzahl 28

Die aktuellen LottoPlus-Zahlen lauten:

5 9 16 25 30 42

Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

0 3 3 2 3 7

Alle Angaben ohne Gewähr

Kultur

IT

Bei Facebook hat es erneut eine Panne gegeben. Millionen von Nutzungsdaten waren öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen, wie die Cybersicherheitsfirma UpGuard gestern berichtete. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

Sobald Facebook Kenntnis von der Panne gehabt habe, habe der Konzern mit Amazon zusammengearbeitet, die Datensätze wieder herunterzuholen. Erst im März hatte das Soziale Netzwerk eine neue Datenpanne eingeräumt. Passwörter von Millionen Nutzerinnen und Nutzern waren für Angestellte des Unternehmens im Klartext zugänglich gewesen. Von einem Hackerangriff im September waren etwa 50 Millionen Nutzerinnen und Nutzer betroffen.

Science

Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy – und schreiben darüber in Sozialen Netzwerken. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe.

Wie das Fachmagazin „Science Advances“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, lassen sich Beben unter Zuhilfenahme von Twitter-Botschaften rund eine Minute schneller lokalisieren als bisher. In Zukunft könnte man auch die Stärke von Beben mittels Crowdsourcing genauer bestimmen.

Mehr dazu in science.ORF.at

Gesundheit

Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers in Omaha im Bundesstaat Nebraska sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

Matthew Eledge (links), seine Mutter Cecile Eledge (Mitte) , mit Baby Uma und Matthews Ehemann Elliot Dougherty (rechts)
AP/Ariel Panowicz

Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: „Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt.“ Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. „Sie hat alle Tests bestanden“, sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.

Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien „glücklich und gesund“. Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: „Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen.“ Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei „definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall“ gewesen.

#####EOF##### „Konstruktives“ Gespräch: May hofft bei Brexit auf Corbyn - news.ORF.at
Fußgänger betrachten zwei Plakate von Premierministerin Theresa May und dem Opposiotionsführer der Labour Partei, Jeremy Corbyn
APA/AFP/Tolga Akmen
„Konstruktives“ Gespräch

May hofft bei Brexit auf Corbyn

Das erste Gespräch zwischen Premierministerin Theresa May und Oppositions- und Labour-Chef Jeremy Corbyn zur Lösung der Brexit-Krise ist deren Parteien zufolge konstruktiv verlaufen. Es sei ein Arbeitsprogramm für das weitere Vorgehen vereinbart worden, sagten Sprecher von Torys und Labour am Mittwochabend.

Corbyns Sprecher zufolge hätten der Labour-Chef und May „konstruktive Erkundungsgespräche“ über Wege geführt, den Brexit-Stillstand zu überwinden. Es sei ein Arbeitsprogramm zusammengestellt worden, anhand dessen die beiden Seiten nun „den Spielraum für eine Einigung“ erörtern könnten. Ähnlich äußerte sich auch ein Regierungssprecher: „Beide Seiten haben Flexibilität und Engagement gezeigt, die gegenwärtige Brexit-Unsicherheit zu einem Ende zu bringen.“ Für die weiteren Gespräche sollten zwei Verhandlungsteams gebildet werden.

Auf Regierungsseite gehören nach Angaben der Downing Street Vizepremier David Lidington und Brexit-Minister Steve Barclay dazu. Noch Mittwochabend wollten beide Seiten angesichts des Zeitdrucks gemeinsam ein Arbeitsprogramm erstellen. Am Donnerstag soll den ganzen Tag weiterverhandelt werden.

Corbyn doch zurückhaltend

Corbyn selbst gab sich weniger optimistisch als der Labour-Sprecher. Das zweistündige Gespräch mit May beschrieb er als nützlich, aber ergebnislos. Beide Seiten hätten zunächst nur ihre gegenwärtigen Positionen dargelegt. Es gebe noch sehr viel, das beredet werden müsse. Der Labour-Chef warf May zudem mangelndes Entgegenkommen vor: „Es hat sich nicht so viel verändert wie ich erwartet hatte.“

Jeremy Corbyn vor seinem Haus, umgeben von Journalisten
APA/AFP/Isabel Infantes
Brexit: Oppositionschef Corbyn und Regierungschefin May vereinbarten ein Arbeitsprogramm für weitere Gespräche

Hintergrund: In seiner eigenen Partei steht Corbyn mächtig unter Druck. Die Sozialisten sind in Sachen Brexit ebenso zerrissen wie die Torys. Teile machen sich für ein zweites Referendum stark, Teile sind komplett dagegen. Der proeuropäische Labour-Abgeordnete Ben Bradshaw hatte Corbyn eindringlich vor Verhandlungen mit May gewarnt: „Das ist ganz klar eine Falle, mit der versucht werden soll, Mays schrecklichen Deal durchzubringen“, schrieb er auf Twitter: „Einige Leute sind darauf reingefallen, aber Labour darf das nicht.“

London will Fristverlängerung

Dienstagabend hatte ein Sprecher der Regierungschefin zudem gesagt, May wolle bei der EU um eine weitere Verlängerung der Brexit-Frist bitten. Die Verschiebung – „so kurz wie möglich“ – solle Gespräche mit der Opposition über ein gemeinsames Vorgehen ermöglichen, um einen harten Brexit zu vermeiden. Sollte es keine Lösung geben, dann droht dieses Szenario bereits kommende Woche, am 12. April.

Finanzminister Philip Hammond rechnet allerdings dem Fernsehsender ITV zufolge mit einer langen Verschiebung des Brexits. Hammond habe ihm zudem gesagt, dass sich das Vereinigte Königreich auf eine Teilnahme an den Europawahlen Ende Mai einstellen müsse, sagte ITV-Politik-Redakteur Robert Peston. Auch das britische Unterhaus sprach sich am Mittwoch für eine weitere Verschiebung des Brexits aus. Das Gesetz soll einem ungeordneten EU-Austritt einen Riegel vorschieben.

Die britische Premierministerin Theresa May im Parlament in London
AP/UK Parliament/Mark Duffy
May im Unterhaus – eine knappe Mehrheit der Abgeordneten stimmte für eine weitere Fristverlängerung

Das Parlament hatte sich mehrmals gegen einen „No Deal“ ausgesprochen. Allerdings kam im Unterhaus weder eine Mehrheit für den von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Austrittsdeal mit der EU noch für eine Alternative zustande. Durch den Gesetzesbeschluss wird eine Teilnahme Großbritanniens an der Europawahl Ende Mai wahrscheinlicher. Brexit-Minister Stephen Barclay betonte aber nach der Abstimmung, dass London kein automatisches Recht auf eine Verschiebung des Austritts über den 12. April hinaus habe. Weitere Abstimmungen über Brexit-Alternativen wird es unterdessen nicht geben. Einen entsprechenden Antrag lehnte das Unterhaus am Mittwoch mit knapper Mehrheit ab.

Rumoren bei den Torys

In Mays Partei, den konservativen Torys, sorgte die Ankündigung Mays über eine weitere Fristverlängerung indes für Entsetzen. Brexit-Staatssekretär Chris Heaton-Harris gab am Mittwoch seinen Rücktritt aus der Regierung bekannt. Er könne keine weitere Verlängerung der Brexit-Frist mittragen, schrieb er in einem Brief an May. Heaton-Harris hatte als Parlamentarischer Staatssekretär Brexit-Minister Stephen Barclay unterstützt.

Brexit-Plan: May setzt auf Opposition

Nachdem die britische Premierministerin Theresa May in den eigenen Reihen nicht genügend Zustimmung für ihren Brexit-Plan erhalten hat, führt sie nun Gespräche mit der Opposition.

Heaton-Harris war in der Regierung für die Vorbereitungen auf einen ungeordneten Brexit ohne Austrittsabkommen zuständig. Es war nicht der einzige Rücktritt an diesem Tag: Zuvor hatte bereits der für Wales zuständige Staatssekretär Nigel Adams aus Protest gegen Mays Brexit-Kurs sein Amt niedergelegt.

Offenbar, so Adams, hielten es May und ihr Kabinett für besser, einen Deal mit „einem Marxisten auszuhecken, der kein einziges Mal in seinem politischen Leben die britischen Interessen an erste Stelle gesetzt hat“, als kein Abkommen zu schließen. Auch der Tory-Abgeordnete und Brexit-Hardliner Jacob Rees-Mogg zeigte sich entsetzt über Mays Zugehen auf den „Marxisten“ Corbyn. Sein Parteikollege Marcus Fysh sagte: „May hat erneut bewiesen, dass sie sich auf dem falschen Weg befindet. Vor uns liegt eine große Zukunft, aber es braucht Mut und Entschlossenheit, nicht Angst und Zaudern.“

Die schottischen Nationalisten kündigten indes im Unterhaus an, einen Antrag für ein Referendum einzubringen. Die Bevölkerung müsse abstimmen, heißt es zur Begründung. Ein Ausstieg Großbritanniens ohne Abkommen müsse zudem endgültig vom Tisch.

Chaotischer Brexit am 12. April droht

Ursprünglich hätte Großbritannien bereits am 29. März austreten sollen. Dann wurde praktisch in letzter Minute von der EU eine Verlängerung erreicht, wobei dabei zwei Daten genannt wurden: der 12. April für den Fall, dass bis dahin kein Vertrag zustande gekommen ist – das wäre der von allen Seiten befürchtete chaotische Brexit. Oder eben der 22. Mai, wenn sich die Briten doch noch einigen und dann Zeit erhalten, um die legistische Umsetzung vollenden zu können.

Juncker geht von „No Deal“ aus

Auch auf EU-Seite war die Freude über Mays neuerlichen Verlängerungswunsch überschaubar. Großteils herrschte Skepsis bis Zurückhaltung, weil angesichts der bisherigen Performance der Briten kaum irgendeine Richtung absehbar war. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) etwa kann überhaupt keinen Grund für eine Fristerstreckung ausmachen – das Chaos in Großbritannien habe sich nicht verändert. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker plädierte im Europaparlament am Mittwoch zwar für eine Verschiebung des Brexits auf den 22. Mai, falls das britische Unterhaus dem Austrittsabkommen in den nächsten Tagen doch noch zustimmt.

Andernfalls sei keine weitere Verlängerung über den 12. April hinaus möglich. „Der ‚No Deal‘ ist ein Szenario, das im Moment immer wahrscheinlicher erscheint“, sagte Juncker. Er betonte, die EU sei offen für Verhandlungen über eine Zollunion oder ein Freihandelsabkommen mit Großbritannien. Das sei aber erst möglich, sobald das Austrittsabkommen unterzeichnet sei, „die Tinte muss nicht einmal trocken sein“.

Die EU-Kommission rief Großbritanniens Regierung und Opposition zu einer Einigung auf. „Es wäre außerordentlich wichtig, dass sich Theresa May und Jeremy Corbyn über die Grundsätze der künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien einigen und der Austrittsvertrag endlich verabschiedet wird im britischen Unterhaus“, sagte der Vizepräsident der Kommission, Frans Timmermans, der Zeitung „Welt“.

#####EOF##### "Bald werden Scheiden in aller Munde sein!" - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Gewinnerinnen des Protestsongcontests 2018 - Lupin

Christian Stipkovits/ Radio FM4

„Bald werden Scheiden in aller Munde sein!“

Es war lustig, spannend, kontrovers und knapp. Lupin gewinnen den FM4 Protestsongcontest mit „1 Lied gegen Sexismus“.

Von Daniela Derntl

Es war ein Kopf an Kopf Rennen der beiden Damen-Duos Kapa Tult und Lupin. Gewonnen haben mit einem Punkt Vorsprung Lupin mit „1 Song gegen Sexismus“, und das obwohl sie von den Juroren Peter Paul Skrepek und Daniel Wisser gar keine Punkte bekommen haben!

Lupin, die Gewinner des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Protest gegen Sexismus wird eben nicht von allen Männern verstanden bzw. honoriert, da ist der Protestsongcontest keine Ausnahme. Dass es trotzdem zum Sieg gereicht hat, geht zurück auf die Wertschätzung von Marie Luise Lehner (9 Punkte), Martin Blumenau (9 Punkte), Julya Rabinovich (9 Punkte), Verena Doublier (4 Punkte) und das Publikum (9 Punkte).

Bilder vom Finale des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Aber es ist nicht ungewöhnlich, dass die Meinungen beim Protestsongcontest weit auseinander gehen. Auch der Protest selbst ist höchst unterschiedlich, handelt vom großen Ganzen oder konkreten Ungerechtigkeiten, wie Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Innenstadt. Musikalisch reicht das Spektrum vom Rapper bis zur Liedermacherin, von Spoken Word hin zu Psychedelic Rock. Inhaltlich kritisiert man beim Protestesongcontest 2018 die neue Regierung, Umweltverschmutzung, Sexismus, Faschismus, Menschen, die sich vordrängen und wegschauen, sowie Normen und Regeln.

Aber alles der Reihe nach:

So divers der Protest auch ist, er verläuft meist in gewohnten Bahnen. In Foren, auf der Straße, in der Wahlkabine, am Stammtisch und jeden 12. Februar im Wiener Rabenhoftheater. An diesem Tag jährt sich der Beginn der Februarkämpfe 1934, die als der „Österreichischer Bürgerkrieg“ in die Geschichte eingegangen sind und an die jedes Jahr die Eröffnung des Wiener Arbeiter Chor erinnert.

Bilder vom Finale des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Auch der Protestsongcontest hat schon so was wie Geschichte: Moderiert wie gewohnt souverän von Michael Ostrowski, traten heuer schon zum 15. Mal kritische Bands vor eine gestrenge Jury.
Dieses Mal bestehend aus der Autorin und Musikerin Marie Luise Lehner von Schapka (die im Vorjahr den dritten Platz belegt haben), der Musikerin Verena Doublier von „Wiener Blond“ (die 2015 den zweiten Platz geholt haben), der Schriftstellerin Julya Rabinovich, Daniel Wisser vom „Ersten Wiener Heimorgel Orchester“ (die 2009 den Protestsongcontest mit „Widerstand ist Ohm“ gewonnen haben), sowie den Protestsongcontest-Urgesteinen Peter Paul Skrepek von der Musikergilde und Martin Blumenau. Ebenfalls wieder Jury-Mitglied war das Publikum, das auf FM4.ORF.AT mitstimmen konnte.

Hier die Bands in der Reihenfolge, in der sie aufgetreten sind:

Fray feat. Pirmin da Koch – Insomnia

Fray & Pirmin da Koch

FM4 Christian Stipkovits

Tiroler Grant und Gesellschaftskritik bündelt der Kufsteiner Rapper Fray atemlos in seinen Texten. Sein Sound ist eine Mischung aus Boom Bap, Battle-Rap und Conscious-Rap. 2016 ist seine Debüt-EP „Straight Outta Tiroi“ erschienen und beim Protestsongcontest trat er mit dem Song „IBK Insomnia“ an.

Im Song geht es um das Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Innenstadt, wie Fray im FM4-Interview erzählt: „Wenn die Obdachlosen doch dort nächtigen, bekommen sie eine Geldstrafe. Und wenn sie die nicht bezahlen können, könnte des theoretisch dazu führen, dass sie ein, zwei Tage in Haft verbringen müssen.

Im Song geht es um diesen dekadenten Blick, dass man die Obdachlosen einfach nicht sehen will. Dadurch beschließt man ein Gesetz, anstatt sich mit der Thematik auseinander zu setzen.“

Im Finale ist Fray mit erhobenen Mittelfinger und dem Ersatz-DJ Benji am Start, der für den verhinderten Pirmin da Koch eingesprungen ist. Letzterer hat „IBK Insomnia“ produziert und dabei auch Kroko Jack und A Tribe Called Quest gesamplet.

Die Jury über Fray feat. Pirmin da Koch:

Marie Luise Lehner: „Super Thema. Man hat das Gefühl, die beiden sind involviert. Sie haben gut recherchiert und wissen dass es 87 Notschlafplätze in Innsbruck gibt. Sie wissen auch, dass es Stellen gibt, an denen Wasser gespritzt wird und die Leute dann dort nicht schlafen können. Ich bin sehr froh, dass sie darüber singen und die Aufmerksamkeit darauf lenken. Ich bedanke mich!“

Julya Rabinovich: „Ich fand es cool. Ich mag dass, wenn ein Text funktioniert und dazu noch eine super Botschaft rüberbringt und dazu noch gut klingt. Also ich bin happy!“

Peter Paul Skrepek analysiert vom Musikschulstandpunkt aus: „Die Melodie war ausbaufähig, die kann man noch verbessern. Aber was mich fasziniert hat (…Exkurs über den Klarinettist Fatty George…) war die Zirkular-Atmung. Und das war ein Schüler von Fatty George. Mir ist nicht aufgefallen, wann der eingeatmet hat.“

Verena Doublier: „Ich hab ein Herz für Tiroler. Ein sehr gelungener Song, ich will es auch gar nicht kritisieren. Der Flow war super, den Hook vielleicht noch ein bissl abschneiden. Aber war ein super Song!“

Frau Tomani – Normal

Frau Tomani

FM4 Christian Stipkovits

Frau Tomani schickt Bussis in die Welt und singt gegen Anpassungszwänge: „Denn wenn wir alle nur noch funktionierende Maschinen sind, dann werden wir das nicht hinkriegen mit der Revolution und glücklich werden wir auch nicht.“

Frau Tomani spielt hin und wieder auch mit Band, aber beim Protestsongcontest tritt sie alleine mit Akustik-Gitarre auf. In ihrem ruhigen, relativ langen Sprechgesang namens „Normal“ geht es um diese internalisierten Zwänge, die nicht ganz offensichtlich sind, diesen Druck, wie wir unser Leben vermeintlich zu leben hätten. Es ist ein Rundumschlag, der von Liebe, Arbeit, dem Wirtschaftsystem und Erwartungshaltungen handelt.

Im April erscheint ihr Debüt-Album „Heut bleib ich im Bett“, ein Titel, der ebenfalls als Protest verstanden werden kann, wie sie Michael Ostrowski mit bedrohlich geschulterter Gitarre versichert.

Die Jury über Frau Tomani:

Daniel Wisser: „Beim Zuhause hören ist mir schon aufgefallen, dass der Song sehr gut produziert ist. Die Dame singt auch sehr gut und ich finde auch den Refrain super. Was mich aber stört, dass bei den Strophen Plattheiten aufgezählt werden.

Das mit dem Müll erinnert mich an Öko-Kabarett-Nummern aus den 80er Jahren. Und das man das Plastik nicht mag? Ich spiel in einer Band, in der alle Instrumente aus Plastik sind. Aber es ist ein tolles Lied und es ist live großartig performt.“

Verena Doublier: „Bei dem Song ist echt was hängengeblieben, der Refrain. Ich versteh, was er meint und vom Kompositorischen ist es sehr klug gemacht. Es ist so ein Zwiegespräcgh, also Masse versus Ich. Es wiederholt, was man täglich erlebt. Es wiederholt sich immer wieder - wie ein Kanon. Ich finde es sehr gelungen.“

Peter Paul Skrepek: „Sie konnte den Spannungsbogen bis zum Schluss halten und das ist etwas, dass selten wurde.“

Martin Blumenau: „Ich fand sehr schön, dass diese beiden Stücke hintereinander gekommen sind, weil das Zweite war so das Gegenteil von dem Ersten. Sowohl musikalisch als auch von der inhaltlichen Fokussierung her. Das Erste war so eine ganz konkrete Geschichte, aus dem Leben gegriffen und das zweite spricht halt die großen Themen an. Die großen strukturellen Probleme, die wir so haben mit Liebe, Arbeit, Nachhaltigkeit.“

I’m a Sloth – Titanic

I’m A Sloth

FM4 Christian Stipkovits

Laut scheppernd steht das Wiener Grunge-Trio I’m A Sloth auf der Bühne. Die Band gibt es seit 2009 und bisher hat das Trio zwei Alben veröffentlicht. Auf der letzten Platte „Bosom“ ist auch der Protestsong „Titanic“ zu finden, wie Sängerin Flora Ska im FM4-Interview erzählt: „Der Text ist sicher schon vier Jahre alt. Damals hab ich beschlossen, einen Song zu schreiben, über alles was mich aufregt. Das sind zum Teil Dinge, die in der Vergangenheit liegen wie die Weltkriege. Andererseits aber auch Dinge, die immer noch passieren. Wie Genitalverstümmelung bei Frauen oder pädophile Priester. Das gibt es ja auch immer noch.“

Die Jury über I’m a Sloth:

Daniel Wisser: „Mir gefällt der Text sehr gut, die Aufzählung als Strophenform. Das Hardrock-Grungige ist ja nicht so ganz meines, weil man den Text nie versteht. Aber wir haben ja Powerpoint und den Text ausgedruckt bekommen. Mir gefällt sehr gut, wie dieser Refrain „I wasn’t even born“ im Ungewissen bleibt. Ist es sarkastisch, ist es ernst gemeint? Weil es gibt ja diese Politiker, die sagen „Damals war ich erst elf!“. Wie soll ich denn was wissen über 1938, da war ich ja erst Minus-kannst-dir-ja-selber-ausrechnen. Es war ein simpler Song, aber der Haken ist da und der Song ist sauber!“

Marie Luise Lehner: „Musikalisch eh ur super, aber mir ist noch immer nicht klar, kritisieren sie die Haltung? It wasn’t my idea. Wenn sie es nicht tun, dann finde ich es extrem problematisch, wenn sie es nicht tun, dann sollten sie es in ihrem Text verankern, weil das steht nicht drinnen. Tschuldigung, aber das geht einfach nicht! Man kann nicht in einem Text sagen – Holocaust wasn’t my idea. Equivalent zu – es ist mir wurscht? Equivalent zu – ich vergesse, was passiert ist? Also das geht einfach nicht.“

Das Publikum protestiert und Sängerin Flora Ska stellt auf der Bühne klar, dass ihnen es nicht egal ist: „Der Refrain, soll die Ohnmacht ausdrücken, die ich empfinde, wenn man drüber nachdenkt, was die Menschheit schon alles verbrochen hat oder immer noch verbricht. Aber ich sage nicht, dass es mir egal ist. Ich verharmlose es nicht und wenn es mir wurscht wäre, würde ich kein Lied darüber schreiben.“

Peter Paul Skrepek: „Da liegt ein grundlegendes Missverständnis vor. Die Kunst ist keinesfalls dazu da, irgendwelche Dinge zu erklären oder Fragen zu beantworten. Der Künstler oder die Künstlerin beantwortet keine Frage, sondern antwortet mit der Frage.“

Lupin – 1 Lied gegen Sexismus

Lupin, die Gewinner des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Die Bühne ist in blaues Licht getaucht, und Lupin prostieren mit Gesang, Akustik-Gitarre und Melodica gegen Sexismus. Die beiden Freundinnen erzählen von sexistischen Alltagssituationen, die wahrscheinlich jede Frau kennt, wie Hannah und Tanja im FM4-Interview erklären: „Das ist zum Teil autobiografisch, zum Teil von Freundinnen so erlebt. Das sind Geschichten, die man einfach kennt und die einfach dauernd passieren.“

Nach dem ersten Refrain lacht das Publikum wissend, nach der zweiten Strophe brausen erste Jubel-Schreie auf, nach der dritten Strophe sind alle still in Gedanken versunken – und wachen mit dem bisher stärksten Applaus für dieses sachte und kluge Protestlied wieder auf.

Michael Ostrowski stellt danach ein paar blöde Fragen wie „Was ist das Pendant zu Scheide? Glied?“, das Publikum buht ihn deswegen aus und ruft: „Halt die Pappn!“.

Die Jury über Lupin:

Martin Blumenau: „Das war der nicht ganz so geheime Geheimfavorit und das hat dem jetzt auch entsprochen.“

Julya Rabinovich: „Es hat schon sehr viele Glied-Lieder gegeben und es wurde absolut Zeit für den Scheiden-Song. Wenn ich mir so die Geschichte der Musik anschaue, ist fast alles ein Gliedlied.

Michael Ostrowski kann das nicht so recht glauben („Es geht ja um die Wörter!“) und Martin Blumenau wirft den Begriff „Cock Rock“ in die Schlacht.

Rabinovich weiter: „Mir gefällt diese Kombination der zarten Engelsstimmen mit dem Scheidensong, weil das Wort tatsächlich eines ist, das man nicht gerne ausspricht beziehungsweise wo man manchmal eine gewisse Hemmung hat. Und das finde ich äußerst schade.“

Michael Ostrowski: „Das ist die Macht des Wortes! Bald wird Scheide in aller Munde sein!“ (Gelächter)

Marie Luise Lehner: „Yeah, Scheiden im Refrain, ich bin voll dafür. Auch Squirten (Anm.: ein Verweis auf den neuen Schapka-Song „Squirten“).

Ich bin auch gegen Sexismus und voll cool finde ich, dass ihr Situationen mit reingenommen habt, die nicht Klischee sind. Ihr habt meine volle Unterstützung.“

Daniel Wisser: „Mein Problem ist, die Erklärung des Liedes ist das Lied selbst. Man lässt mir überhaupt keinen Spielraum, in irgendeiner Form etwas in dem Lied zu entdecken, sondern ich kriege halt was aufs Auge gedrückt. Jeder der Pop hört, möchte im Pop etwas entdecken und nicht geschulmeistert werden. Zur Ästhetik muss ich sagen: Das mit der auf zwei Saiten downgegradeten Gitarre und Melodica gibt es schon in jeder zweiten Versicherungswerbung. Die ist vom Kapitalismus auch schon geschnupft worden.“

Das Publikum buht Wisser aus, Peter Paul Skrepek sieht die Sache ähnlich: „Ich sage dazu gar nichts, aber Wisser hat recht.“

Verena Doublier: „Ich möchte nur hervorheben, wie hoch beim Protestsongcontest der Frauenschnitt ist. Das freut mich persönlich extrem. Wenn man auf ein Festival geht, dann ist das nicht so. Macht einfach weiter, Mädls. Und lasst euch nix sagen!“

Das war die bisher widersprüchlichste und längste Jury-Besprechung!

Kapa Tult – Priority Lane

Kapa Tult

FM4 Christian Stipkovits

Technisch nicht fehlerfrei, aber die Message kommt beim Publikum an! Die gerade einmal ein halbes Jahr alte, deutsche Band Kapa Tult protestiert gegen Menschen, die sich vordrängen, wie sie im FM4-Interview erzählt haben: „Wir sind gegen Menschen, die sich in die Priority Lane stellen, weil sie mehr Geld haben und denken, dass sie deshalb diese Dinge verdient haben.
Es geht ums Vordrängen und Wegnehmen und das möchten wir nicht so gerne sehen.“

Entstanden ist der Song, als Sängerin Inga in den Urlaub gefahren ist: „Tatsächlich habe ich einen Podcast gehört von Claus Leggewie, ein Soziologe, während ich in den Urlaub gefahren bin. Und da haben sich meine Gedanken dazu verschlungen.“

Die Jury über Kapa Tult:

Daniel Wisser will eine Bewertung abgeben, aber jemand aus dem Publikum ist dagegen. Er hat sich mit seiner Wortmeldung zu Lupin unbeliebt gemacht. Vielleicht versucht er deswegen, halblustig weiterzumachen, wenn er sagt: „Abgesehen von dem viel zu niedrigen Frauenanteil in der Band, möchte ich sagen, ich habe 20 Jahre in der IT-Branche gearbeitet, diese Begriffe wie Priority Lane gibt es wirklich. Finde ich super, dass man das in den Pop bringt. Im Text gefallen mir die Deutsch-Englisch-Reime sehr gut, ich fand auch die Rhythmuswechsel sehr gut. Eine mitreißende Nummern. Die Band hat einen Sprachwitz. Taugt mir.“

Verena Doublier: „Endlich ist da etwas aufgebrochen. Protest braucht Energie. Und das hat man hier gespürt. Super Nummer. Cool.“

Marie Luise Lehner: „Wenn bei euch in der Band noch eine Stelle frei ist, ich bewerbe mich. Sie sind super. Sie haben Swag. Die Bühnenpräsenz und Show war super und selbstbewusst. Coole Texte. Mein Kompliment.“

Blumenau: „Wenn Yung Hurn wirklich was zu sagen hätte, und nicht nur den Kasperl spielen würde, dann müsste er sowas machen. Ich liebe Yung Hurn, aber jetzt steckt er noch im Kasperl-Petzi-Modus.“

INSÖRT – Robben im Ö

INSÖRT

FM4 Christian Stipkovits

Aktionistisch mit Robbe im Ö(l-Fass) tritt die Psychedelic Rock Band INSÖRT aus Wels auf. Das Keyboard wurde als Tanker verkleidet, der Bassist hat ein ölverschmiertes Gesicht und trägt das T-Shirt einer bekannten Kraftstoff-Marke und der Drummer ist als Ölscheich maskiert.

Es ist Klamauk, der zum Rosenmontag und auch zum Villacher Fasching passt. INSÖRT gibt es seit 2010 und die Band hat eine Vorliebe für Ö - wie Österreich. Deshalb schreibt man ihren Bandnamen mit Ö, und deshalb geht es um die „Robben im Ö“.

Die Idee zum Song war eine Rauschgeschichte, aktuellen Auslöser gab es keinen, wie die Band im FM4-Interview erzählt hat: „Unglücklicherweise sind zwei Tage, nachdem wir den Song geschrieben haben, tatsächlich zwei Schiffe kollidiert, und es ist wirklich eine Ölkatastrophe entstanden. Wir wissen nicht, war das Karma? Gott? Wir waren es auf alle Fälle nicht!“

Die Jury über ISÖRT:

Peter Paul Skrepek: „Steht nicht der Songcontest wieder vor der Tür? Wir sollten uns ein Beispiel an Finnland nehmen. Die schicken immer das Verrückteste hin. Das war großartig von der Bühnenpräsenz.“

Daniel Wisser: „Ein Ökologie-Song in dieser Zeit, wo nicht nur die österreichische, sondern alle Weltregierungen darauf scheißen. Ich liebe viele Ös… das gefällt mir alles sehr gut. Die Performance könnte auch etwas weniger Kasperltheater sein, das würde auch funktionieren. Der Song bleibt picken und hat was.“

Verena Doublier hat den „Ödögödökkö“ nicht verstanden und wird von dem Sänger und dem Publikum aufgeklärt, dass es sich hier um den „Öltigeldeckel“ handelt.

Marie Luise Lehner: „Ich finde auch, dass es ins Ohr geht. Das ist ein Ohrwurm beim Kochen. Die Kritik ist aber jetzt nicht so mega ambitioniert. Aber ich glaube nicht, dass das Lied das möchte. Das Lied ist lustig, die Bühnenperformance und Kostüme auch. Der Obertongesang am Schluss war auch ganz gut“

Martin Blumenau: „Geht’s euch noch gut? Seids ihr wo angerennt? Das ist EAV für Arme aus dem Jahre Schnee. Ich war damals elf, ich kann nichts dafür. Das Stück ist an Armseligkeit nicht zu überbieten, was Protest im Jahr 2018 betrifft. Da wird ernsthaft darüber diskutiert, dass das gute Seiten auch hat?! Das ist ein Villacher-Faschings-Karneval-Scheiß-Dreck. Kriegts euch wieder ein! Wir sind beim Protestsongcontest und nicht bei einer Idiotenveranstaltung, das ist ja peinlich!“

Das Publikum jubelt zustimmend!

Lis – Funke

Lis

FM4 Christian Stipkovits

Lis kommt solo auf die Bühne, ihre Spoken-Word-Performance wird nur von einem minimalen Hip-Hop-Instrumental und einem Effektgerät begleitet. Der Song, der eigentlich ein Gedicht ist, soll ganz für sich stehen und wirken können. Der Text von „Funke“ richtet sich gegen die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft und ist während der letzten Nationalratswahl entstanden. Damals hat Lis viel Zeit in diversen Foren und auf Social Media verbracht, wie sie im FM4-Interview erzählt: „Es gab einen Moment, in dem ich fast suchtmäßig begonnen habe, mir Kommentare durchzulesen und mir schlecht geworden ist. Ich hab bei diversen Politikern geschaut, was da die Leute so schreiben, und da habe ich gemerkt, dass es ein Wahnsinn ist, dass da etwas kippt. Es geht in eine bestimmte Richtung. Und mein Protest richtet sich dagegen, dass wir in unserer Gesellschaft füreinander die Empathie verlieren. Mir kommt vor, dass wir keine Mitte mehr haben.“

2007 war Lis schon einmal beim Protestsongcontest dabei und sie findet, dass sich seit damals nicht viel verbessert hat: „Viel Text, weil es relativ schief gelaufen ist.“

Die Jury über Lis:

Marie Luise Lehner: „Ich hab den Text öfters gelesen. Und ich frage mich: Wo steht diese Frau politisch?“

Martin Blumenau: „Ich muss auch nicht wissen, wo Bob Dylan politisch steht, um zu wissen, was er in ‚A Hard Rain’s A-Gonna Fall‘ meint.“

Verena Doublier: „So ein dumpfes, bedrohendes Hintergrund-Gefühl, das in mir aufkommt, bei diesem Song. Und ich finde, das trifft es ja eigentlich ganz gut. Das Lied ist wie ein Lagerfeuer. Man kann sich langsam daran entzünden. Aber andererseits gibt es einem so ein ungutes Gefühl. Es zieht sich irgendwie alle zusammen. Irgendwas passt nicht und für mich ist das die Aussage.“

Peter Paul Skrepek: „Düster, finster und technisch gut gelöst von der Rabenhof-Crew. Das war sehr beängstigend, was sie gemacht hat, sie hätte auch das Telefonbuch vorlesen können. Diese Verzahnung von Text und Stimmung ist sehr gut gelungen.“

Max Schabl – Auweh Auweh Auweh

Max Schabl

FM4 Christian Stipkovits

„Protestlieder leben davon, gesungen zu werden“, mit dieser Aussage fordert der Burgenländer Liedermacher Max Schabl das Publikum zum Mitsingen auf: „Es sind eh nur drei Worte. Eigentlich eins, aber ich sing es halt drei Mal!“

„Auweh Auweh Auweh“ hat Max Schabl nach der Nationalratswahl geschrieben und damit protestiert er gegen die neue Regierung: „Man soll auch schmunzeln können und ich tu da das österreichische Jammern ein bisschen forcieren. Das dient als Art von Psycho-Hygiene und das macht einfach Spaß“. Spaß hat auch das Publikum bei dem Song, erster Jubel breitet sich aus bei der Zeile „Und fünf Jahr noch der Scheiß!“

Max Schabl macht seit 2005 Musik, vor allem als Bassist in Punk-Bands. Seit 2012 ist er solo als satirischer Liedermacher unterwegs, der bereits sechsmal beim Protestsongcontest teilgenommen hat. Viermal war er unter den TOP25 und heuer ist er zum ersten Mal im Finale. Schabl tritt auch bei Zeltfesten auf und mischt zur Irritation des Publikums unter seine satirischen Songs mit Titeln wie „Man wird sich ja noch ansaufen dürfen“ auch Songs über Machtmissbrauch.

Die Jury über Max Schabl:

Peter Paul Skrepek: „Das war jetzt das Musterbeispiel von einem Gfeanztn. Das ist ein Gstanzl gewesen wie von Pirron & Knapp, falls die noch wer kennt. Und da fällt mir ein, dass wir heuer in ganz Europa 100 Jahre Frauenwahlrecht feiern. Und das nicht unbegründet, die haben dafür gekämpft, dass sie auch wählen dürfen. Gleichzeitig machen wir uns darüber lustig, was die Frauen und Männer in Österreich wählen. Die Demokratie ist also auf einem sehr seltsamen, holprigen Weg, wo wir einerseits mitbestimmen wollen und zweitens es nicht verstehen, die richtigen zu wählen, wenn wir die richtigen fragen. Hab ich das verständlich ausgedrückt? (…) Ich nehm dem Max Schabl seine Unbedarftheit nicht ganz ab, ich glaub er ist ein bissl hinterfotzig. (…) Man kann darüber jetzt abstimmen. In der Gewerkschaft gibt es eine Demokratie. Es ist alles vorher abgestimmt, und dann wird darüber abgestimmt.“

Marie Luise Lehner: „Geht ins Ohr. Schön dass die Regierung kritisiert wird, humorvoll. Schön, dass das Wort Sündenbock eingesetzt worden ist. Statt sich dem rechten Vokabular zu bedienen, hat dieses Lied den Weg rund herum gesucht. Anders als in der Gewerkschaft ist es scheinbar in Östererich nicht immer so gut, wenn die Mehrheit entscheidet. Weil die Mehrheit ist offensichtlich irgendwie rechts.“

Das Publikum protestiert gegen die Aussage von Marie Luise Lehner und wünscht sich „Musik“.

Julya Rabinovich: „Ich muss zur Ehrenrettung der Demokratie antreten. Das, was die Wahlen dorthin geführt hat, wo sie gelandet sind, war weniger das demokratische Prozedere sondern die Rolle der Medien. Ich denke, dass das Internet eine große Rolle gespielt hat. Unzensuriert.at hat vermutlich auch eine Rolle gespielt und wie es im Netz gewandert ist. Und auch die Berichterstattung der klassischen Medien. Jedes Medium hat Einfluss und leider kann man diesen Einfluss auch missbrauchen. Das ist mir in diesem Wahlkampf mehr aufgefallen als davor.“

Martin Blumenau: „Ich hab heute ein schönes Zitat von Philip K. Dick gelesen: ‚Reality is that which, when you stop believing in it, doesn’t go away.‘

Marie Luise Lehner: „Ich möchte Demokratie nicht kritisieren. Ich feiere die Populismus-Kritik in dem Lied.“

Blumenau: „Ich möchte auch noch protestieren. Mir geht die Tendenz, diese Veranstaltung zu verblödeln, schon ziemlich am Arsch!“

GOMAX – Für’n Arsch

GOMAX

FM4 Christian Stipkovits

Max und Max, Schlagzeug und Gitarre, statt ins Mikrophon wird in rote Telefonhörer gesungen. GOMAX protestieren mit ihrem naiven Lo-Fi-Punk-Song „Für’n Arsch“ gegen Regeln, wie sie im FM4-Interview erzählen: „Warum braucht es die ganzen Regeln? Redet miteinander und setzt euch mit den Menschen in eurer Umgebung auseinander. Das ist so der Grund-Apell, warum wir weniger Regeln bräuchten.“

Nach dem Auftritt schmeißen GOMAX Jutebeutel ins Publikum und sind stolz: „Wir haben gerade 140 Mal Arsch live im Radio gesagt. In so einer kurzen Zeit hat das noch Niemand vor uns gemacht. Vielen Dank FM4!“

Die Jury über GOMAX:

Peter Paul Skrepek: „Kompliment an die beiden Maxe. Sie kommen mit so einem Druck auf die Bühne. Ein bisschen wie The Kinks. Kannst du dich erinnern? Aber da warst du noch nicht auf der Welt.“

Verena Doublier: „Für Punk Rock bin ich immer sehr offen. Es kommt halt ein bisschen pubertär daher.“

Wende Punkt – Was?

Wende Punkt

FM4 Christian Stipkovits

Den Abschluss macht Wendi Gessner mit ihrer Band Wende Punkt und dem Song „Was?“. Vereinzelt heben sich Hände zum Protest im Saal.

In dem Song protestiert Wendi Gessner gegen „Survival of the Richest“ und Kapitalismus:

„Es ist gegen ein System, wo jeder von uns sagt, ja ich weiß, es geht sich irgendwie nicht anders aus, als dass manche es voll gut haben und manche voll das Scheiß-Leben. Gehört halt irgendwie dazu. Gut, dass ich auf der Honigseite gelandet bin und möglichst nicht hinschauen, weil wer weiß, wie lange das so ist. Und möglichst auf andere hacken, weil man Angst hat, in diesem System dann doch auf der anderen Seite zu landen.“

Die Jury über Wende Punkt:

Daniel Wisser: „Ein toller Protestsong, er hat auch was Plakatives, das gehört auch dazu. Eine tolle Rock-Ballade mit super Frontfrau. Es erinnert mich mit dieser Punchline „Was werden wir den Kindern sagen?“ auch an Georg Danzer und „Menschliche Wärme“. Da heißt es auch „Was werden wir den Kindern sagen?“. Ich finde das ein sehr gutes Bild und ich finde auch das Ende gut, dass man alles ändern kann. Jede Sekunde, jede Stunde, jede Nacht. Wirklich ein gelungener Protestsong mit einer Message. Dieser Protest gibt auch einen Hoffnung, dass man etwas tun kann und das passt für mich.“

Julya Rabinovich: „Was ich am tollsten an diesem Lied finde, ist, dass es einen bestärkt rausgehen lässt, obwohl es schlimme Dinge anspricht, weil es die Verantwortung an die Zuhörenden zurückgibt. Sie sind nicht länger Opfer eines Zustands, sondern sie können aktiv diesen Zustand beeinflussen. Das ist unglaublich wichtig, gerade jetzt. Das ist ein klassischer, gelungener Protestsong im Sinne eines bestärkenden Protests. Das ist eher selten und ich freue mich daher sehr, das Lied gehört zu haben“

Martin Blumenau: „Man muss da gar nicht zu Georg Danzer zurückgehen, um einen Vergleich zu ziehen. Ich sag nur Sarah-Lesch-Alarm. Kinder und ja, wenn wir nicht aufpassen… Diese Künstlerin wird nie bei der Hanns-Seidel-Stiftung reüssieren.“

Marie Luise Lehner: „Danke, dass sie gesagt hat, dass die Mitläufer auch Schuld sind. Ich finde auch, wir sollen aktiv werden. Solidarität, mehr davon!“

Peter Paul Skrepek: „Die Selbstermächtigung des Menschen führt dazu, dass er richtige Entscheidungen treffen kann. Dazu muss er vollständig informiert werden. Das findet im Moment nicht statt. Dazu muss der Mensch als Ganzes, als Menschheit, lernen, politisch anders Denkende nicht zu verurteilen, nicht zu verteufeln. Weil dann rutscht man leicht von jeder Seite - sowohl von der einen als auch von der anderen - in die Totalitarität und das ist der Untergang. Wenn das passiert, haben wir alle verloren. Das ist die Botschaft dieses Liedes für mich.“

Verena Doublier: „Super Band, super Musikerin und vor allem eine, die Stellung bezieht!“

Das Voting:

Das Votingergebnis beim Protestsongcontest 2018

Christian Gallei

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Christian Gallei | gallei.at

Das sind die Protestsongcontest-Top 10!

Unser Umgang mit der Umwelt, übermäßiger Konsum, falsche Umverteilungen im System, aber auch nervige Paare - es gibt an vielen Ecken Themen, gegen die man protestieren kann. Das haben die 25 Songs am Samstag im Vorfinale zum Protestsongcontest 2019 gezeigt.

Von Nadine Cobbina

Neben First World Problems wurde auch gegen falsche Strukturen im System gewettert, gesungen und gelacht. Aus 25 Songs galt es die besten auszusuchen und am Ende standen sie dann fest: die 10 Songs für das Finale beim Protestsongcontest, das am 12.Februar 2019 stattfinden wird!

Coole Texte, coole Musik und ein cooles Publikum

Gesittet und gut erzogen war das Publikum beim gestrigen Vorfinale zum Protestsongcontest 2019. Keine Revolte, kaum Diskussionen und jeder hatte seinen gemütlichen Ledersitz im Wiener Radiokulturhaus. Doch trotz der perfekten Rahmenbedingungen findet die teils wütende Meute einen Grund für Aufschrei und Protest. Es gibt ja auch immer etwas zu benörgeln: etwa das Wort „cool“. Das wurde aus Publikumssicht von den Juror*innen wohl etwas zu oft verwendet. Da hatten sich die Zuseher*innen wohl etwas mehr Fachvokabular erwartet.

Doch der Humor bleibt uns den ganzen Abend lang erhalten. Damit lässt sich die grausame Welt auch besser aushalten. Und so dürfte die Allgemeinheit mit dem Endergebnis dann jedoch zufrieden gewesen sein.

Nicht zuletzt dank Kandidatin Yasmo, die gezeigt hat, wie das nach einem Poetry Slam so läuft. Es war ja nämlich doch recht viel Rap dabei. Aber auch A-capella-Protestsongs, melodische Pianoklänge, durch Blasinstrumente erzeugte Marsch-Stimmung und ein wenig elektronische DJ-Bespielung haben sich als Protestlieder präsentiert.

Doch recht viele dieser Songs wurden als MP3-Aufnahmen vorgestellt. Die haben eher schlechte Chancen, da die richtige Proteststimmung ohne Bühnenpräsenz nie so wirklich aufkommen will. Doch auch von diesen Songs hat es einer ins Finale geschafft!

Protestsongcontest Vorfinale 2019

Radio FM4 / Nadine Cobbina

„Dann brauch ma di“ - Geschichten im Ernst

2015 mit der Vertonung eines Gedichtes des Widerstandskämpfers Richard Zach ganz vorne mit dabei, heuer genauso wütend und etwas härter.

Dann brauch ma di - Geschichten im Ernst

„Brutpflegetrieb“ - ASCHANTI

Das Wiener A cappella Varieté seufzt wunderbar von völkischem Erbgut und Sippenreinheit.

Beim Finale sehen wir dann hoffentlich alle vier auf der Bühne. Beim Halbfinale hatte ein Bandmitglied nämlich gefehlt, ihr Outfit war allerdings trotzdem auf der Bühne zu sehen.

Brutpflegetrieb - Aschanti

„Aufstand der Hühner“ - Skatapult

Metaphern gab es einige zu hören. Die Vorstellung, wie unser Leben in der Vogelperspektive stattfinden würde, hat für große Begeisterung gesorgt. Was es braucht, um glücklich zu sein, sollte thematisiert werden, und nicht nur, was notwendig zum Überleben ist. Antwort: Champagner!?

Aufstand der Hühner - Skatapult

„Mehr“ - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

Die Rap-Supergroup tritt an, um Wadln zum Tanzen zu bringen. Ein Protest gegen Schubladendenken, heißt es nachher auf der Bühne.

Mehr - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

„baun“ - Sigrid Horn

Wir expandieren bis zum Ende und eigentlich braucht es das nicht. Da gibt’s viel Zuspruch aus dem Publikum und von der Jury.

baun - Sigrid Horn

„SUV“ - Ramon Bessel

Niemand braucht einen SUV. Aber alle wollen einen. Wir im Saal schließen uns dieser grotesk großen Protest-Performance grinsend an.

SUV - Ramon Bessel - Top 25 PSC19

„Raus aus dem Auto“ - Waldfee

Wieder etwas gelernt: Der vielleicht konkreteste Song heuer richtet sich gegen den Lobautunnel.

Raus aus den Autos - Waldfee

„Nationalität Mensch“ - Lisa Jäger & Band

„Unser Herz sagt wer wir sind, es geht nicht darum wer gewinnt.“ Liebe > Hass.

Nationalität Mensch - Lisa Jäger & Band

„Der Schottergärtner“ - Die Nowak

Gabione ist übrigens ein Synonym für Hässlichkeit. Ein Rollrasen aus Steinen ohne Gras und Blumen, das ist doch echt kein Garten mehr! Wollen wir das?

Schottergärtner - Die Nowak

„Ausnahme-Angst-Zustand“ - Dynamic Drift

CHiLL-iLL & DaskOne nehmen sich das subjektive Sicherheitsgefühl vor. Die Angstdecke, die über allem liegt, ist ja an allem schuld. Wo sich die überall bemerkbar macht, wurde schnell in einem Text zusammengepackt.

Ausnahme-Angst-Zustand - Dynamic Drift

Ab zum Finale am 12. Februar!

Wie jedes Jahr findet das Finale am Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934, am 12. Februar im Theater Rabenhof statt. Die Moderation übernimmt Michael Ostrowski.

Die Veranstaltung ist schon fast ausverkauft. Wer das Finale nicht verpassen will, muss das auch nicht: Wir übertragen live im Radio und per Videostream. Da seid ihr dann auch als Publikumsjury gefordert! Ab 20 Uhr könnt ihr am 12. Februar dann live während der Veranstaltung hier auf fm4.ORF.at eure Stimmen abgeben!

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Theresa May verborgen hinter ihrem Auto

APA/AFP/Paul ELLIS

ROBERT ROTIFER

Schmexit Day

Dreimal hat Theresa May über ihr Austrittsabkommen abstimmen lassen, dreimal hat sie verloren. Ein taktisches Fiasko, das seinesgleichen sucht.

Von Robert Rotifer

Kein Zweifel, der Youtube-Clip des Tages ist ein Ausschnitt aus der gestrigen BBC Newsnight. Der Parlamentskorrespondent Nicholas Watt zitierte darin anonym einen Minister aus Theresa Mays Regierung.

Watt: „Was ich im Kabinett aufgespürt habe, ist völlige Verzweiflung. Ich habe einen Minister aus dem Kabinett gefragt: Warum hält die Premierministerin ein Votum ab, wenn sie ziemlich sicher ist, dass sie verlieren wird? Unter Gebrauch starker Worte sagte dieser Minister zu mir: ‚Fuck knows. Mir ist schon alles egal. Hier geht es zu wie unter lebenden Toten.‘"
"Oh Gott“, seufzt die Moderatorin Emily Maitlis.
Watt: „Dieser Minister sagte weiter: Theresa May ist die einzige Architektin dieses Durcheinanders. Es ist ihre Unfähigkeit zu den grundsätzlichsten menschlichen Auseinandersetzungen, die uns an diesen Punkt gebracht hat. Das Kabinett ist total zusammengebrochen. Minister machen eine Stellungnahme, sie gibt nichts preis. Eine Seite denkt, X wird passieren, die andere Seite denkt, Y wird passieren, und die Premierministerin entscheidet sich für Z.“

Ja, es ist der 29. März 2019, der Tag, den die Brexiteers vor zwei Jahren zum Independence Day ausgerufen hatten. Das Datum, auf das Theresa May die ganze Zeit über gepocht hatte, und der britische Staat steht vor dem ultimativen Meltdown.

Heute Nachmittag wurde also das dritte Mal über das Austrittsabkommen abgestimmt, und der Deal ist ein drittes Mal untergegangen. Gestern hatte May noch die große Idee geboren, ihren moribunden Deal in zwei Hälften zu teilen. Bisher hatte es immer geheißen, die Austrittsvereinbarung sei untrennbar mit einer politischen Absichtserklärung über die künftige Beziehung zwischen der EU und Großbritannien verbunden. Aber letztere wurde nun vom Austrittsabkommen entkoppelt, mit dem Ziel, die Fahrtrichtung offen zu lassen. Darauf, dachte May, würde das Unterhaus sich einigen können.

Aber genau das Gegenteil war der Fall: Denn während die Brexit-Hardliner der sogenannten European Research Group (Boris Johnson, Jacob Rees-Mogg und Konsorten) sich von Mays Versprechen gewinnen ließen, nach einer erfolgreichen Abstimmung über den Deal das Feld zu räumen, bedeutete gerade das für Labour die größte Bedrohung.

Schließlich würde nach Mays Rücktritt vermutlich einer wie Boris Johnson Mays Nachfolge antreten, und mangels politischer Absichtserklärung hätte der dann völlig freie Hand gehabt, in den zwei Jahren Übergangsfrist Großbritannien zu einem deregulierten Steuerparadies/Singapur des Nordens umzubauen.

Mays Niederlage ist ein taktisches Fiasko das seinesgleichen sucht: Sie tritt also nun nicht zurück, weil sie verloren hat. Oder doch? Und was dann?

„It’s riot weather today“

Absurderweise öffnet dieses Chaos nun erst recht wieder den Weg zu einem Abblasen von Artikel 50 oder einem zweiten Referendum, obwohl ich keine Wetten eingehen würde, dass das Unterhaus nicht einen Weg findet, diese Chance erneut zu versemmeln. Zuerst einmal müsste Großbritannien bei der EU um eine Verlängerung der Frist ansuchen und dann erst recht bei den kommenden Europa-Wahlen teilnehmen. Falls man sich darauf nicht einigen kann – und das ist durchaus denkbar – ist auch „No Deal“ in zwei Wochen nicht vom Tisch.

Ich für meinen Teil habe für diesen Fall Nudeln und Dosentomaten gekauft, davon können wir eine Woche lang leben.

Was allerdings auch noch Sorgen macht, ist die Lage am Parliament Square, wo sich heute eine große Menge von Union Jack-tragenden Brexit-Bewegten versammelt hat. Vorhin rief mein Freund Andy an, der meinte, es sei das richtige Wetter für einen Aufruhr. Oder eine kleine Straßenschlacht mit den ebenfalls täglich auf dem Platz versammelten Remainers: „It’s riot weather today.“

Pro Brexit Aktivisten

APA/AFP/Niklas HALLE'N

Ich hoffe sehr, Andy hat unrecht. Die Verantwortung für diese Gefährdung des öffentlichen Friedens tragen jedenfalls jene Brextremist_innen mit ihrem aufwiegelnden Vokabular, ihren Evozierungen des Zweiten Weltkriegs und ihrem Gerede von Verrat. Die Abgeordnete Suella Braverman bediente neulich sogar eine aus rechtsextremen Kreisen bekannte Vokabel, als sie vor einem Abgleiten in „cultural marxism“ warnte (eine von der amerikanischen Alt-Right verwendete Abwandlung des antisemitisch gefärbten NS-Begriffs „Kulturbolschewismus“). Was auch immer passiert, wir sind hier noch lange nicht raus.

mehr Politik:

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#####EOF##### Das große FM4 Gästezimmer mit Hearts Hearts - fm4.ORF.at
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Band Hearts Hearts bei FM4 vor dem Studio

FM4

Das große FM4 Gästezimmer mit Hearts Hearts

Hearts Hearts sind auch heuer wieder in der letzte Voting-Runde für den FM4 Amadeus Award gelandet. Zum vertiefenden Kennenlernen stellt uns die Wiener Artpopband hier die 11 Songs vor, die ihnen die (musikalische) Welt bedeuten.

Von Lisa Schneider

„Aretha Franklin! Beatles! ABBA!“ Daniel Hämmerle, Gitarrist der Band Hearts Hearts, ist eindeutig der, der die Bandplaylist im Tourbus mit den Klassikern der Musikgeschichte füttert. Auch wenn die kristalline, eher kühle Soundästhetik von Hearts Hearts das nicht beim ersten Mal hinhören verrät, ist das Wiener Quartett nicht nur Fan von querdenkenden, musikalischen Seelenverwandten wie Bon Iver oder Thom Yorke, sondern durchaus auch von großen Popstars wie Lana Del Rey oder Little Dragon.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Auf Basis oder einfach durch Inspiration der unten genannten Songs sind die ersten beiden, sehr guten Alben der Band, „Young“ 2016 und „Goods/Gods“ 2018 entstanden.

Und die aktuellsten, hier von Hearts Hearts’ ausgewählten Songs weisen vielleicht schon darauf hin, worauf man sich auf Album Nummer drei freuen darf.

„Let Down“ - Radiohead

David Österle: Ich habe allgemein das Gefühl, dass Radiohead ein ziemlich starker Einfluss für uns war. Wir sind erst letzthin beim Reden über Musik draufgekommen, dass wir jeder so ungefähr einenhalb Jahre hatten, wo wir NUR Radiohead gehört haben.

Ich persönlich bin mit „Amnesiac“ eingestiegen, aber „OK Computer" war für mich genauso wichtig. Es ist ein bisschen reduktionistischer in der Dramatik - die späteren Alben sind ein bisschen mehr into your face, was das Drama anlagt. Bei"Let Down“ ist so eine interessante Verdichtung da, von den Gitarrenzerlegungen, von der Stimme, wie sich alles gegen Ende hinsteigert und vor allem auch, wie der Raum ausgenutzt wird. Von allen Seiten schießen Stimme und Gitarre daher. Genau das war auch für unser erstes Album eine große Inspiration, die Frage, wie man den Raum in einem Song organisieren kann.

Und die Texte sind für mich immer sehr inspirierend gewesen, weil sie so ein Mittelding sind von hermetisch-komplex und doch einfach. So komplex, dass man sich wirklich hinsetzt und sich damit auseinandersetzt, was das heißen soll, weil man es oft auch gar nicht so gut versteht. Und gleichzeitig hat es eine Einfachheit in dem Sinn, dass man nur einen Wortfetzen aufschnappen muss, der sich dann richtig ins Hirn einbrennt. So ist es auch bei „Let Down", das wie auch das Thema des gesamten Albums eine Kritik von Mobilität zum Inhalt hat. Ein Song, auf einfache Phrasen heruntergebrochen.“

_"45"_ - Bon Iver

Daniel Hämmerle: Für mich war „22, A Million“ ein Album, das in seiner Kompaktheit sehr stark aufgetreten ist. Das mir auch völlig neue Perspektiven geboten hat: wie man Bläser gut einbauen kann, wie nahe die wirken können. Man hört jeden Hauch, fast jeden Atemzug.

Peter Paul Aufreiter: Es ist wirklich auch produktionstechnisch ein Highlight der letzten Jahre. Jedes Element wirkt wie dreimal neu bearbeitet und dann aber doch wieder fehlerhaft wie im Original. Als ob man das Tape wieder und wieder zerkratzen und bearbeiten würde. Es ist klanglich einfach ein wahnsinniges Erlebnis. Die Stimme steht im Vordergrund, die Stimme sind aber immer gefühlt zehntausend Stimmen gleichzeitig. Und Justin Vernon hat eine Mischung aus Harmonizer und Synthesizer verwendet, so ähnlich ist es auch bei der Nummer, dass das Saxophon so arrangiert ist wie sonst seine Stimme.

Daniel Hämmerle: Und in dem konkreten Fall ist das Album der Protagonist und der Song ist ein Snippet. Es gibt nicht diese „Single“, die das Album trägt, sondern das Album trägt sich selbst. Das find ich sehr schön.

„This Is How We Walk On The Moon“ - Arthur Russell

Peter Paul Aufreiter: Für mich war eine extrem wichtige musikalische Entdeckung Arthur Russell. Ich hab’ sogar meine Bachelorarbeit an der Uni über ihn geschrieben. In erster Linie war er Cellist, hat aber auch Komposition studiert, ist dann über indische Musik und übers Ausgehen in der Disko gelandet. Er hat aber parallel auch noch Folksongs, wunderschöne Popnummern und auch sphärische Tracks geschrieben.

In erster Linie hat er aber auch eine wahnsinnig schöne Stimme und tolle Texte. Und vor allem klingt seine Musik, obwohl aus den 70ern, extrem aktuell. Er ist leider sehr früh an Aids verstorben. Seine Musik galt lang als verschollen und wurde dann in den 2000er-Jahren re-released. Es ist auch unglaublich, mit wem er aller zusammengearbeitet hat: Talking Heads, Allen Ginsberg oder Bob Dylan.

Ich habe „This Is How We Walk On The Moon“ - eines der bekanntesten Stücke - ausgesucht, das glaube ich auch einmal von Diplo gesampelt wurde. Auch der Song klingt extrem aktuell, hat schon Drumcomputer im Einsatz, ist aber eigentlich ein relativ freier Cello-Jam inklusive Bläserpart und gepitchten Vocals - reduktionistische Disko könnte man sagen.

„Please Turn“ - Little Dragon

David Österle: "Die Nummer ist irrsinnig stark. Die gefällt uns so, weil sie so reduktionistisch ist. Das ist der Grund, wieso wir Little Dragon auch allgemein so schätzen. Es ist beindruckend, mit wie wenig Elementen man so tolle Musik machen kann. Man hat das Gefühl, es sind immer sehr bewusste Entscheidungen, die sie treffen. Es sind meistens sehr wenig Elemente, die den Song ausmachen, aber das sind dann auch die Protagonisten, die genau den richtigen Platz haben. Und was auch so spannend dran ist, dass es keine Teilung in Strophe und Refrain gibt. Ich erinnere mich, da waren wir kürzlich im Studio und haben es nicht hinbekommen, einen Refrain zu basteln und uns gefragt: Wieso nehmen wir nicht einfach den Little Dragon-Trick und führen einfach die Strophe cool weiter?

Und ich glaube, dass unser letztes Album, „Goods/Gods“ schon auch davon beeinflusst war. Von diesem Zugang, auf wenige Elemente zu setzen, auf Elemente, die letztlich kurze Signale haben, damit alles knackiger wirkt.

„This Is The Dream Of Win And Regine“ - Final Fantasy

Peter Paul Aufreiter: Mittlerweile macht Owen Pallett ja unter seinem bürgerlichen Namen Musik, nicht mehr unter Final Fantasy.

Ein extrem cooler Musiker aus Kanada, der sehr eng mit Arcade Fire verbunden ist, wie auch der Titel suggeriert, er ist dem Paar hinter Arcade Fire gewidmet. Er hat damals am ersten Arcade Fire-Album die Streicher-Arrangements geschrieben und war kurz darauf solo unterwegs. Ich hatte das Glück, dass ich ihn dreimal live erleben durfte, das erste Mal zufällig in Malmö, auf einem Gratis-Festival. Und was auch irrsinnig schön war - gemeinsam mit dem RSO im Radiokulturhaus.

David Österle: Ich habe ihn auch einmal live gesehen, das war in Montreal, Kanada, auch auf einem Festival. Und ich hab mich so gewundert, weil so wenige Leute da waren - also dass er da, wo er herkommt, gar nicht so eine große Nummer ist wie in Europa und überhaupt im deutschsprachigen Raum.

Ich find es auch so spannend, wie er sein Loop-Verfahren auf der Bühne handhabt. Er muss einfach so ein unglaublicher Musiker sein, das so präzise hinzubekommen. Wenn man an Streicherarrangements denkt, die man kennt, die eigentlich eher eine Größe suggerieren, Orchesteremotionalität auf die Bühne bringen - und er, der im Gegenteil so kleine Arrangements schreibt, fast schon Kammermusik.

Peter Paul Aufreiter: Es war auch ein sehr schöner Zufall, dass drei von uns auch seine Alben zuhause haben. Als wir dann auf Label-Suche waren, haben wir mal nachgesehen, wo die Musiker und Musikerinnen, die wir so mögen, unter Vertrag sind. Und die ersten zwei Alben von Owen Pallett sind eben auch auf Tomlab rausgekommen, wo wir jetzt auch schon zwei Alben veröffentlicht haben.

„I Am Only Sleeping“ - The Beatles

Daniel Hämmerle: Was wäre eine solche Liste an most influential Songs, wenn nicht die Beatles dabei wären? Wir haben uns für „I Am Only Sleeping“ entschieden. Ja, was soll man über die Beatles sagen, was nicht schon gesagt worden ist: Eine großartige Band, die mehr oder weniger das popkulturelle Geschehen erfunden hat (Einwurf von Peter Paul: „Sie haben die Musik erfunden!“).

Man kann gar nicht über einen einzelnen Song reden, man muss bei ihnen alle Songs als Gesamtpaket wahrnehmen. Und was ich so beeindruckend an den Beatles finde: Sie kombinieren Spaß und Innovation in jeder Hinsicht, technisch und musikalisch. Deshalb finde ich diesen Track auch sehr passend, er handelt tatsächlich von der Schlaflosigkeit John Lennons und kombiniert trotz allem diese leicht träge, melancholische Melodie mit extrem interessanten Reverse-Gitarrenspuren.

„In My Dreams“ - Kali Uchis

Peter Paul Aufreiter: Der Song ist ein ziemlicher Genre-Spagat zu unserer Musik. Kali Uchis ist eine US-amerikanische Musikerin mit Wurzeln in Kolumbien, die letztes Jahr ein großartiges Popalbum veröffentlicht hat, jeder Song ein Hit. Sie wird oft mit Amy Winehouse verglichen, aber ich finde, das stimmt bei zwei Nummern, dann wieder gar nicht. „In My Dreams“ ist eine Kollaboration mit Damon Albarn, bzw. mit Gorillaz, ein sehr schöner, introvertierter Track.

„Beautiful Boyz“ - Coco Rosie

Daniel Hämmerle: Ein großartiger Song und witzigerweise scheint das Malmö Festival ein Linking Point für die Band zu sein. Weil genau die Band hab ich auch dort live gesehen, und es war großartig.

„Venice Bitch“ - Lana Del Rey

Peter Paul Aufreiter: Lana Del Rey hab ich anfangs ein bisschen weird gefunden, muss ich zugeben. Ich hab den Hype nicht ganz verstanden. Erst mit der Zeit bin ich auf den Geschmack gekommen, vor einem halben Jahr hat sie mich total mit der Nummer „Venice Bitch“ überrascht. Ein orchestrales Riesenstück, wo man sich sofort vorstellt, in einem Studio hinter ihr steht ein komplettes Orchester, ein Typ, der ab und zu weirde Synths zuspielt, drei coole Gitarristen und so weiter... ein unglaubliches Erlebnis. Ich hoffe, es gibt von ihr bald noch mehr von ihr in diese Richtung zu hören.

„Tomorrow“ - Dives

David Österle: Ein super guter Song aus Österreich, der versprüht richtige Frühlingslaune - auch diesen Frühling wieder, obwohl er schon einenhalb Jahre alt ist. Großartig!

„I Say A Little Prayer“ - Aretha Franklin

Daniel Hämmerle: Ich freu mich sehr, dass wir unser FM4 Gästezimmer mit der Queen Of Soul abschließen - natürlich mit Aretha Franklin und „I Say I Little Prayer". Eigentlich ist es ein Cover, aber wunderschön. Ich verbinde damit die schönsten Sommer überhaupt. Das war auch die Musik, die meine Eltern immer gehört haben. Ungefähr dieses Szenario: Ich bin in Schweden, die Sonne strahlt und am Plattenteller liegt Aretha Franklin. Perfekt.“

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Reality Check - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Reality Check

The stories behind the headlines! Das Fenster zum Weltgeschehen in englischer Sprache.

Die aktuelle Info-Show der News- und Feature-Redaktion mit den wichtigsten Themen des Tages aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Investigative Hintergrundgeschichten und Interviews mit KorrespondentInnen und ExpertInnen rund um den Globus komplettieren die Journal-Sendung auf FM4.

Montag bis Freitag 12 bis 14 Uhr

Mit Steve Crilley, Chris Cummins,und Hal Rock.

FM4 Reality Check als Podcast

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Am Tag der Ausstrahlung der Sendung findet ihr sie in den Podcatchern eurer Wahl:

Aktuell:

#####EOF##### Mehrere Verletzte bei Unfall mit Straßenbahnen in Graz - news.ORF.at

Mehrere Verletzte bei Unfall mit Straßenbahnen in Graz

In Graz ist es gestern zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Straßenbahnen gekommen. Mehrere Passagiere wurden verletzt. Grund für die Kollision war laut Polizei ein technisches Gebrechen.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

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#####EOF##### fm4.ORF.at / Soundpark
3.04.20193GUN
Ein Musiker aus Berlin zwischen 70er Retro-Sound, aktuellem Pop/Rock und Filmmusik.
3.04.2019Mitch von Monaco
| pop
Ein Solo-Musiker aus München schreibt deutschsprachige Songs zwischen Jetset und Nonkonformismus.
2.04.2019nagutoke
Ein Singer/Songwriter aus Wien macht Songs mit elektronischer Verstärkung.
2.04.2019Corbusier
Ein House-Produzent aus München mit ein paar neuen Tracks.
2.04.2019An Exciting Kind Of Average
Ein Gitarrist, Produzent und Rapper aus Brasilien, der jetzt in Wien wohnt.
1.04.2019Joey Green Band
rock | pop
Ein US-amerikanischer Sänger in Wien und seine Band konzentrieren sich nach diversen Cover-Projekten jetzt ganz auf eigene Songs.
31.03.2019Hanzo & Yaman
Zwei Wiener Prouzenten, die sich den tanzbaren Beats verschrieben haben - hier jetzt ihr Dero & Klumzy Remix!
30.03.2019Mark Wink
pop | rock
Ein Producer und Songwriter aus Wien, der sich gnadenlos eine Musikrichtungen und Thematik nach der anderen vornimmt.
30.03.2019skofi
Eine Wiener Sängerin und Produzentin, die seit jungen Jahren ihre eigenen Songs schreibt und spielt.
29.03.2019Äffchen & Craigs
Zitat: Äffchen & Craigs sind Stephan Roiss & Christoph Stadler & ein bisschen auch Stephan Blumenschein. Dialektrap & Drumbeats auf elektronischem Fett & ein bisschen auch witzige Stromgitarre.
29.03.2019You and the Whose Armies
rock | pop
Diese aus vier Wahlwienern bestehende Band macht laut eigenen Angaben "(un)erhrlichen Rushrock". Hier zwei neue Stücke!
29.03.2019Paramedique
Zwei Musiker aus Bayern reisen mit verträumten Synthie-Melodien in "ferne Galaxien".
28.03.2019Novi Sad
pop | rock
Diese Wiener Band ist schon seit mehr als 25 Jahren aktiv, spielt in fünf- bis siebenköpfiger Besetzung und hat kürzlich ihr zehntes Album veröffentlicht.
28.03.2019Pablo Frucado
Dieser Wiener Musiker hat mit seiner Band und einem Sänger aus Cape Town einen ersten Song aufgenommen.
28.03.2019Nikolaus Bernstein
Ein Dero & Klumzy Remix für unseren FM4 Remix Contest!
28.03.2019Robert The Hero
Ein Wiener HipHop-Produzent hat einen Song seiner Band Swankster geremixt.
27.03.2019MoesWanted
Ein Song eines Frauenelder Solomusikers von seiner neuen EP Lionroots!
27.03.2019SILENT SIDES
pop
Das Studioprojekt eines Innsbrucker Musikers zwischen Blues und Jazz. Update!
26.03.2019BLASTIKKA
pop | rock
Melancholische Popsongs mit elektronischer Verstärkung von einem Grazer Duo.
26.03.2019MadLane
Eine umtriebige Rapperin und Produzentin aus Wien 23 mit neuem Song.
#####EOF##### Fairbnb will das Kurzzeitvermieten fairer machen - fm4.ORF.at
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Warnschild vor Airbnb

PAU BARRENA / AFP / picturedesk.com

Fairbnb will das Kurzzeitvermieten fairer machen

Airbnb heizt den Wohnungsmarkt an. Für Eigentümer*innen ist es lukrativer, ihre Wohnungen an Kurzzeitbesucher*innen zu vermieten als an Langzeitmieter*innen. Fairbnb will eine Alternative bieten und es besser machen.

Von Anna Masoner

Ich kann mich noch gut an mein erstes Mal erinnern. 2010 muss es gewesen sein, im Sommerurlaub. Wir haben über Airbnb eine Bleibe in Ajaccio in Korsika gesucht und gefunden. Untergekommen sind wir bei einer ehemaligen Pilotin. Sie lebte allein und vermietete eines ihrer Zimmer sehr günstig. Beim Frühstück kamen wir ins Gespräch. Sie vermietet nicht, weil sie Geld brauchte, sie hatte eine Mission. Statt mitanzusehen, wie in Korsika ein Hotel nach dem anderen hochgezogen wurde, richtete sie in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung ein Gästezimmer ein. Sie wollte ihren Platz mit Urlauber*innen teilen. Und die neue Plattform aus Kalifornien, die ja auch viel vom Teilen und vom Ressourcensparen sprach, war ihr sympathisch.

Airbnb ist Big Business

Knapp 10 Jahre später ist Airbnb dieses Image eindeutig los. Heute ist Airbnb für Investor*innen und für viele Eigentümer*innen Big Business. Airbnb hatte 2017 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar. Als Nutzer*in der Plattform wohnt man nicht mehr bei „Freund*innen“, sondern in anonymen Wohnungen, die von einer Agentur verwaltet werden. Die Plattform steht für vieles, was in vielen Großstädten falsch läuft. Steigende Mieten, Touristenhorden, Gentrifizierung. Besonders Städte wie Amsterdam, Venedig oder Barcelona leiden unter ihrer Beliebtheit. Airbnb entzieht Städten kostbaren Wohnraum, sagt der Stadtplaner Jonathan Reyes aus Valencia. Er hat in seiner Heimatstadt erlebt, wie ganze Stadtviertel zu Touristenschlafstätten werden.

Seit ein paar Jahren ist er Teil einer Gruppe von spanischen und italienischen Aktivist*innen, die das nicht mehr dulden wollen. Statt an Texten und Protestaktionen arbeiten sie an einer Alternative zu Kurzzeitmietplattformen. Mit Fairbnb ist der Name Programm. An erster Stelle will sich Fairbnb an die lokalen Gesetze halten und mit den Behörden zusammenarbeiten, sagt Jonathan Reyes. Ein Seitenhieb auf den Namensgeber, der nicht gerade für Kooperation mit den Behörden bekannt ist.

Plakat am Strand, das sich gegenTouristen richtet

JOSEP LAGO / AFP / picturedesk.com

Protestplakat gegen Übertourismus am Strand von Barcelona

Pro Vermieter*in nur eine Wohnung

Fairbnb will garantieren, dass Vermieter*innen Steuern zahlen und Wohnungen nicht mehr als ein paar Wochen im Jahr vermietet werden. Außerdem gilt die Regel, pro Vermieter*in nur eine Wohnung. Die Hälfte der Provision für die Vermietung spendet Fairbnb obendrein einem guten Zweck in der Nachbarschaft. Das heißt, das Geld geht an lokale NGOs, Bürgerinitiativen oder Non-Profit-Projekte. Die Nutzer*innen können mitentscheiden, wofür ihr Geld verwendet wird. Dabei soll Fairbnb nicht teurer sein als das Original.

Testphase bis Mitte des Jahres

Derzeit wird Fairbnb in fünf Städten getestet, in Amsterdam, Barcelona, Valencia, Bologna und Venedig. Mitte des Jahres soll es dann offiziell an den Start gehen. Die Idee ist, eine globale Plattform zu bieten, sich aber lokal zu organisieren. Das Geschäftsmodell ist dabei nicht profitorientiert. Geld kommt derzeit von Investor*innen und von der Stadtregierung von Bologna, wo Fairbnb seinen Sitz hat.

Fairbnb ist ein ambitioniertes Projekt mit hehren Zielen. Ob es wirklich klappt, neben dem Platzhirsch zu bestehen, steht auf einem anderen Blatt. Das weiß auch Jonathan Reyes. Aber schon vor dem Start ist das Interesse an der Plattform groß.

mehr Politik:

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#####EOF##### "weg" von Doris Knecht ist ein Roman über das Elternsein - fm4.ORF.at
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Straße in Hanoi, Vietnam

CC0

„weg“ von Doris Knecht ist ein Roman über das Elternsein

Doris Knechts neuer Roman führt vom Kamptal nach Kambodscha und erzählt vom Elternsein, vom Ängste überwinden und auch ein bisschen von FM4.

Von Barbara Köppel

Doris Knechts neuer Roman heißt „weg“. Weg wie nicht mehr da, verschwunden. Nicht wie der Weg, auf den man sich macht, obwohl genau das auch passiert.

Da sind zunächst zwei, die außer einer erwachsenen Tochter nichts gemeinsam haben. Er: Georg, Wirtshaussohn aus dem Waldviertel, der nach einem Lebensabschnitt als Kellner und Vinylliebhaber in Wien den Betrieb seiner Eltern übernimmt und zu einem down-to-earth Bobo-Lokal für Wochenendausflügler macht. Sie: Heidi, eine biedere Kleinstadtdeutsche, die Angst vor Veränderungen hat und noch nie in ihrem Leben geflogen ist. Lotte, die Tochter, ist ihnen quasi passiert, beide haben inzwischen neue Familien, und nun meldet sich Lotte nicht mehr. Sie ist zwar schon an der Uni, aber sie hat psychotische Schübe und steuert, da sie vermutlich ihre Medikamente abgesetzt hat, auf genau so einen zu. Die einzige Spur führt nach Vietnam.

Buchcover "weg" von Doris Knecht

rowohlt Verlag

Das Buch „weg“ von Doris Knecht ist im rowohlt Verlag erschienen.

„Diesmal hatte ich zuerst eine Form.“, sagt Doris Knecht im FM4 Interview. „Zwei Erzählstränge, die schließlich zusammenkommen sollten.“ Also treffen sich Heidi und Georg in einem klimatisierten Hotelzimmer in Ho-Chi-Min-City, vormals Saigon, von wo aus sie sich auf die Suche machen und zuletzt auf einer kambodschanischen Insel landen. Eine Reise, die Knecht selbst noch einmal unternommen hat, um die Atmosphäre richtig einzufangen: Hotelrezeptionen aus Fake-Marmor, bunte Plastiksesselchen vor dampfenden Straßenküchen, endlose Mopedkolonnen an den Ampeln und hilfsbereite Einheimische, die einem mit ihrem freundlichen Lächeln stets auch ein schlechtes Gewissen mit auf den Weg geben. Man selbst hat es ja so viel besser.

Raus aus der Wien-Waldviertel-Blase

„Ich wollte mal raus aus der Wien-Waldviertel-Blase, in der meine Bücher sonst immer spielen.“, so die Autorin, die selbst zwischen beiden Orten pendelt. Neben den Touristenpfaden in Südostasien beschreibt sie auch eine Reihenhaussiedlung in einem Kaff nahe Frankfurt als eine Art piefkinesische Wisteria-Lane, in der sich hinter den zurechtgestutzten Hecken tiefe menschliche Abgründe auftun.

Trotzdem kommt „weg“ nicht ohne Szenen aus, die sich im ureigensten Knechtschen Terrain abspielen. Da wird am Naschmarkt in Plattenkisten gewühlt, in Bars über Musik philosophiert oder eine Landstraße im Kamptal entlang gekurvt. Das fühlt sich beim Lesen dann so an, als würde man die Geschichte von Bekannten erzählt bekommen, und genau an der Stelle kommt im Buch auch FM4 vor. Als Elternsender. Die Kinder lachen, wenn Mama beim Autofahren laut mitsingt. Tja. Knechts Zwillinge werden demnächst 17, den Kolumnen der Mutter sind sie längst entwachsen, ihre Musik finden sie auf anderen Kanälen. Dennoch bleibt „der alternative Rocksender“ ein Fenster zur Welt, hält einen irgendwie jung und up to date. Überhaupt ist es ja die Elternperspektive, die hier wiedergegeben wird. Die permanenten Sorgen, die Vorstellung, sein Kind besser zu kennen, als es sich selbst, zugleich Vorwürfe und Selbstzweifel: Wie kann man je Vorbild sein, wenn man selbst nicht weiß, wie das geht, das Leben?

Autorin Doris Knecht

Pamela Rußmann

Doris Knecht ist Kolumnistin, DJ und Buchautorin. Bekannt ist sie vor allem durch ihre Kolumnen für diverse Magazine wie Falter und Kurier. „weg“ ist ihr fünfter Roman.

Die inneren Monologe der Eltern werfen immer wieder große Fragen auf: Welches Leid wiegt schwerer? Das „Armeleuteleid“ der ansässigen Bevölkerung, die oft ums nackte Überleben kämpft oder das der reichen weißen Europäer*innen, die das Glück ihrer Herkunft gar nicht zu schätzen wissen. „Sieht sie wie gut es ihr zuhause geht, wie privilegiert sie ist, spürt sie es hier?“, heißt es an einer Stelle. „Dass sie eine verwöhnte, europäische junge Frau mit guter Krankenversicherung ist, die eigentlich keine Sorgen hat? Sie müsste nur ihre Medikamente nehmen, die sie praktisch umsonst bekommt, nachdem sie von gut ausgebildeten, wohlmeinenden, interessierten Ärztinnen und Ärzten alle Hilfe bekam, die sie brauchte.“

Das Moped als Sinnbild für kulturelle Unterschiede

Unter diesen Vorzeichen könnte Doris Knechts Roman auch „Wie man auf einem Moped fahren kann“ heißen. Das Moped zieht sich nämlich fast leitmotivisch durch und wird zum Sinnbild für kulturelle Unterschiede und divergierende Lebenseinstellungen. In Vietnam fährt man nicht selten zu dritt, viert oder fünft auf zwei Rädern, mit Sack und Pack über lange Strecken. Hierzulande maximal zu zweit.

Das sind klare schöne Bilder in einem Roman, der sonst vom Innenleben seiner Protagonist*innen lebt, der in knappen Worten ganze Gefühlswelten vermittelt. Bereits auf den ersten eineinhalb Seiten ist klar, wie Georg und Heidi ticken, wie sie zueinander stehen. Genau so geht es auch weiter. Flott, deutlich und nie belanglos, nur leider viel zu schnell gelesen. Am liebsten möchte man ins Kamptal fahren und den Bobo-Wirten fragen, wie es seiner Tochter geht.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### 20 Jahre Absolut Park – Vom Hobby zum Big Player unter den Snowparks - fm4.ORF.at
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Dominik Wilfling slidet über ein Rail

Absolut Park / Rohrbacher

20 Jahre Absolut Park – Vom Hobby zum Big Player unter den Snowparks

Der Absolut Park in Flachauwinkl in Salzburg wird 20 Jahre alt. Was 1999 als Hobby von ein paar „lästigen Jugendlichen“ neben der Schulzeit angefangen hat, ist heute Österreichs größter Snowpark und Hotspot für die heimische und internationale Freestyle-Szene.

Von Ambra Schuster

Ab über die ersten Rails, mit Vollgas über den Turbo Knuckle und weiter in die Jump-Section mit den großen Kickern. Währenddessen unzählige Spins und Rotations. “Welcome to the Spring Battle twentynineteeeeeen hier am Shuttleberg!”, begrüßt Moderator Felix Prankl die Zuschauer*innen am Rande der Piste. Bei dem jährlichen Snowboard- und Freeski Contest kommen internationale Profis nach Flachauwinkl in Salzburg. Fünf Tage lang haben sie Zeit, einen perfekten, ungeschnittenen Lauf zu filmen. Dieser wird dann eingereicht und beurteilt. Der Spring Battle ist ein Videocontest, der übrigens nicht umsonst Spring Battle heißt. Die Märzsonne brennt auf den Snowpark. Shaper sind ständig damit beschäftigt, den Park in Form zu halten.

Auf dem 3,5 Hektar großen Snwowpark-Gelände gibt es auch abseits der Kicker-Line, die vor allem für semi- und professionelle Rider*innen gedacht ist, rund 100 Obstacles und eine Halfpipe. Viel Auswahl also, oder, wie der Österreichische Freeskier Sam Baumgartner sagt, ein „großer Spielplatz“. „Der Absolut Park ist weltweit einer der besten Parks. Er konkurriert mit Laax in der Schweiz, Breckenridge und Mammoth Mountain in den USA“, sagt Christian „Gigi“ Scheidl, Nationaltrainer des österreichischer Freestyle-Snowboard-Teams. Heute ist das gesamte Skigebiet Shuttleberg auf Freestyle ausgerichtet. Das war aber nicht immer so.

Absolut Park in Flachauwinkl

Ambra Schuster / Radio FM4

Von 10 auf über 100 Obstacles

Josef „Seppi“ Harml ist mittlerweile Eigentümer und Geschäftsführer des Skigebiet samt Snowpark. Als er 14 Jahre alt und noch in der Schule war, haben er und seine Freunde angefangen, an freien Wochenenden die ersten Obstacles aus Schnee zu bauen. Noch vor der offiziellen Absolut Park-Gründung gab es allerdings ein anderes, wesentliches Obstacle zu überwinden. Die alteingesessenen Betriebsleiter und die ehemaligen Eigentümer mussten überzeugt werden. „Die waren eher vom Skirennlauf beeinflusst und haben das nicht verstanden. Aber wir waren bei den Liftbetreibern einfach so lange lästig, bis wir die ersten Pistenraupen-Stunden bekommen haben. Nach und nach sind ein paar gute Freunde aus der Snowboardszene dazugekommen, dann ist das relativ rasch gewachsen. Wir haben schon im dritten Winter eine Halfpipe und Erdformen gebaut.“ Als sich nach drei Wintern die Liftfahrten verdreifacht haben und am Lift, damals noch ein Schlepper, wieder etwas los war, sei auch der Widerstand der Alten gefallen, so Josef Harml.

Absolut Park in Flachauwinkl

Ambra Schuster / Radio FM4

Seither hat sich viel getan. Mit der Menge der Obstacles ist auch die Park-Crew gewachsen. Haben sich am Anfang nur drei Mitarbeiter um zwei Jumps und zehn Rails gekümmert, sind es heute mit dem Parkdesigner, den Shapern und dem Marketing 13 Mitarbeiter*innen. Die Rails selbst werden zwar damals wie heute in der Shuttleberg-Werkstatt geschweißt, ihre Formen sind im Laufe der Jahre aber immer kreativer ausgefallen. Bei den Kickern wurden mit wachsendem Parkbau-Know-How immer wieder Absprung- und Landewinkel angepasst, um das das Verletzungsrisiko zu senken.

Es geht auch um die schönen Bilder

Aber nicht nur in den Ausbau des Geländes und die Sicherheit der Rider*innen wurde in den letzten 20 Jahren investiert. Der Absolut Park ist nicht zuletzt durch sein intensives Online- und Social Media Marketing zu einem internationalen Player in der Szene geworden. „Vor fünf Jahren, waren noch nicht so viele gute Fahrer hier. Aber dadurch, dass der Absolut Park stark auf Instagram vertreten ist, kommen auch immer mehr internationale Menschen her und man trifft eigentlich immer ein paar Profis.“, sagt Spring-Battle-Titelverteidiger Clemens Millauer. Er gehört zum Absolut-Park-Shredteam. Das umfasst mittlerweile über 30 Rider*innen. Sie sind neben den eigenen Social-Media-Kanälen des Parks die wichtigsten Aushängeschilder für den Park. Die Team-Rider*innen trainieren hier und ihre tausenden Instagram-Follower schauen dabei zu.

Abgesehen davon sind sie ein wesentliches Qualitätssicherungstool des Parks, so Harml: „Wir kriegen unglaublich viel Input von unserem Shredteam. Die Rider*innen geben Feedback, nicht nur zu den Rails, sondern auch generell zum Park und zur Qualität.“ Die japanische Snowboarderin und Zweitplatzierte beim Spring Battle 2018 Yuka Fujimora bestätigt das: “The park always changes its setup and if there’s a problem with the jump we talk to the shapers or the boss and they reshape and make perfect jumps. This is a nice combination from riders and shapers.” Fujimori selbst ist übrigens durch ein Spring-Battle-Youtube-Video von Anna Gasser auf den Contest, der nicht im Rahmen des FIS-Weltcups stattfindet, sondern auf der World Snowboard Tour beheimatet ist, und den Park aufmerksam geworden.

Spaß soll im Vordergrund stehen

Events wie das Spring Battle sind ein weiterer Baustein in der Marketing-Strategie. „Für uns ist das Spring Battle ein wichtiges Kommunikationstool und unser Statement, wie wir Snowboarden- und Freeski verstehen. Es geht nicht immer nur um Triples und Doubles, sondern es soll einfach der Spaß im Vordergrund stehen. Nicht die Fahrer, die die ärgsten Tricks machen sollen den größten Vorteil haben, sondern jene, die sich was überlegen und kreativ sind“, sagt Josef Harml. Am Hang hinter ihm startet Yuka Fujimori gerade in ihren Lauf, gefolgt von einem Rider mit Kamera. Es geht ans Eingemachte. Wer sich mit den kreativsten und härtesten Tricks und Jumps über Rails, Kicker und Co schmeißt, bekommt beim Finale am 20.3., das live im Youtube-Kanal des Parks übertragen wird ein Sieger-Preisgeld von rund 20.000 Euro. Insgesamt teilen sich die Bestplatzierten ein Preisgeld von 115.000 Euro.

Dass hier eines Tages ein Contest in dieser Größenordnung stattfinden wird, habe sich am Anfang keiner gedacht, so Josef Harml aber „umso geiler ist es jetzt“.

mehr Sport:

Aktuell:

#####EOF##### Wasserverbände in NÖ beklagen Schäden durch Biber - news.ORF.at

Wasserverbände in NÖ beklagen Schäden durch Biber

Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig – derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten.

Mehr dazu in noe.ORF.at

#####EOF##### Schick uns dein Protestlied! - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Chili Gallei | gallei.at

Protestsongcontest

Schick uns dein Protestlied!

Der Protestsongcontest 2019 wartet auf dein Lied gegen die größten Übel unserer Zeit!

Angesichts globaler Bedrohungen wie der unabwendbaren Klimakatastrophe, dem Trend zu Nationalismus und Tyrannei oder der Wiederkehr des Kalten Krieges in weit komplexerer Form ist alles andere klein und unwichtig. Außer beim Protestsongcontest. Putinkritik hat hier ebenso Platz wie die Abneigung gegen Spinat und wir wollen dem allen zum bereits 16. Mal gemeinsam mit dem Rabenhof Theater einen Rahmen geben.

Letztes Jahr haben Lupin mit „1 Lied gegen Sexismus“ den Protestsongcontest gewonnen:

Und jetzt bist du dran: Schick uns dein Protestlied für 2019!

Wie was wann?

  • Geh auf protestsongcontest.net, lade dir das Anmeldeformular herunter, druck es aus, lies es, füll es aus und unterschreibe.
  • Pack dein Lied entweder auf einen physischen Datenträger (CD, Flashspeicher, Schallplatte, Musikkassette...) und schick ihn gemeinsam mit dem ausgefüllten Formular und allem, was sonst noch mit soll (Band-Bio, Fotos, Infos, Bestechungsgeschenke...) an

ORF
Radio FM4
Kennwort: Protestsongcontest
1136 Wien

  • Oder schick einen Downloadlink mit all diesen Dingen an protestsongcontest@orf.at. Ob du Wetransfer oder Dropbox, Microsoft Onedrive, Google Drive oder Apples Icloud oder sonst etwas verwendest, ist ganz gleich - solange du kein Attachment schickst. Mails mit angehängten Dateien werden ausnahmslos gelöscht. Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail.

Einsendeschluss ist der 7. Jänner 2019. Es gilt der Poststempel bzw. das Sendedatum des Emails.

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Chili Gallei | gallei.at

Und dann?

Aus den zahlreichen Einsendungen wählt die Vorjury die 25 besten aus, die dann am 26. Jänner 2019 im Großen Sendesaal des Radiokulturhauses gegen einander antreten. Dort werden die Top 10 gekürt.

Das Finale der besten 10 findet am Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934, am 12. Februar 2019 im Wiener Rabenhof Theater statt, wo eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum über den Gewinner oder die Gewinnerin im Protestsong 2018 entscheidet. Die Veranstaltung wird auch live auf Radio FM4 sowie als Videostream auf fm4.orf.at übertragen.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Die besten 25 Protestsongs 2018 - fm4.ORF.at
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Logo des Protestsongcontests - Fackelträger

Christian Gallei

Protestsongcontest

Die besten 25 Protestsongs 2018

Man kann gegen quasi alles sein, aber gegen die Regierung und vor allem den Bundeskanzler sind heuer besonders viele beim Protestsongcontest 2018.

Von Michael Fiedler

Über 200 Einsendungen waren es diesmal, die Protestsongcontest-Erfinder Gerald Stocker, Poppate Mario Rossori und ich am vergangenen Wochenende gehört haben. Die sechstmeisten Einsendungen in der 15-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Insgesamt ist die Frauenquote (also klar erkennbare weiblich Stimmen oder Bandmitglieder) wieder gesunken, auf 18,22 Prozent, für die Top 25 hat sie sich dank der hohen Qualität der Einsendungen auf 44% erhöht.

Ein Foto vom Auswahlverfahren: ein Safarihut mir USB-Sticks und mehrere Papierstapel verteilt auf einige Sessel.

Michael Fiedler, Radio FM4

Die Stapel: ja, nein, vielleicht, weiß nicht, ungehört.

Die großen Themen des Jahres sind die neue österreichische Bundesregierung, und hier vor allem Bundeskanzler Sebastian Kurz, und der US-Präsident Donald Trump.

Honorary Mentions gehen an den heurigen Anti-Protestsongcontest-Song, der besonders gelungen war und an das Pro-Rauchen-Lied.

Und Beda: der Palme, die du 2017 geschickt hast, geht es gut.

Hier sind also die besten 25 Protestlieder 2018 in der Reihenfolge ihres Einlangens bei uns:

What She Did Next - We will fight back
Laura Rafetseder wieder mit einer recht rohen Version gegen das Regierungsprogramm.

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I’m A Sloth - Titanic
Holocaust? Kolonialismus? Was geht mich das an?! Da war ich ja noch gar nicht auf der Welt!

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Waldgeist - Klischee
Das vielleicht klügste Lied zu Stereotypen in der Geschichte des Protestsongcontests.

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Wende Punkt - Was?
Gewohnt eindringlicher Aufruf zum Handeln von Wendi und ihren Punkten.

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Anstaltskinda - Lass di Sonn eina
Eine sehr positive Einreichung von den Dauergästen im Protestcamp.

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Screaming Lord Tobi & The Phantoms - Gut gemacht
zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Sänger 12 Jahre alt, dank seiner drei dunklen Begleiter mit den Wrestlingmasken kommt er trotzdem in jeden Club.

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TurboTrööT - Zorn
Schrei nach Liebe!

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anJa - Dornenkranz
Jedes Jahr ist eine Stimme dabei, die für Gänsehaut sorgt, heuer ist es Anja.

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Bernsn Und Die Solidaritätskapelle - Wir backen einen Kuchen
Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie sich doch eine Eigentumswohnung kaufen.

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Frau Tomani - Normal
Das ist jedenfalls abnormal gut.

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INSÖRT - Robben im Ö
Ödögödöckö ist mein neues Lieblingswort.

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Die Bandmitglieder von Insört in weirden, bunten Kostümen.

Insört

Was wir uns vom Auftritt von Insört wohl erwarten können?

Parasit - 2017 - 1933
In welchem abgewrackten Hotel hat Parasit das Video zum Song gedreht?

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Waldfee - Schneller
Wir dachten zuerst, wir hören Maria Stern. Von der Cutterin zur Kräuterpädagogin. Von Wachstums- über Technologie- zur Geschwindigkeitskritik.

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Anwar - Buch von Golgotha
Anwar wollte auf Nummer sicher gehen und hat sein Lied gleich zwei Mal geschickt. Wir mussten es nur einmal hören.

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FS2 - Sascha
Die Herren in den bunten Anzügen protestieren nicht gegen UHBP Alexander Van der Bellen. Noch nicht.

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Max Schabl - Auweh Auweh Auweh
Noch ein Protest gegen die neue Regierung vom Austropop-Punk-Satiriker.

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Lupin - 1 Lied gegen Sexismus
Lupin hat’s erfasst: sicher sind die Scheiden schuld.

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Jimmy And The Goofballs - Influenza
Das ist kein Lied gegen die Grippe, sondern gegen eine andere pandemische Seuche.

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MS DEF - Rise up
Das geniale Video der Rapperin aus der MTS-Crew sollte längst zehnmal so viele Views haben! Also klick!

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Danke Für Den Fisch - Fette Beute
„Macht’s gut!“ sagen die Großkonzerne und versteuern lieber in Oasen. Vergesst das Handtuch nicht!

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Gomax - Für’n Arsch
Regeln und Knochen...

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Kapa Tult - Priority Lane
Es gibt kein Erste-Klasse-Ticket zum Protestsongcontest, aber die zwei kapatultieren sich einfach her.

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Fray & Pirmin da Koch - Ibk Insomnia
Sehr konkreter Protest gegen das Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Altstadt.

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R.A.M.B.O. - Sehr geflashed
Wir kennen diesen Actionheld, der seine markante Stimme nicht besonders gut tarnt.

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Lis - Funke
Sie hat da einen längeren Text gegen Hass im Netz geschrieben.

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Wie geht’s jetzt weiter?

Das Halbfinale gibt es bei freiem Eintritt am 26. Jänner 2018 pünktlich um 19:30 im Haus der Begegnung Rudolfsheim / Fünfhaus in der Schwendergasse 41. Dort werden unter der strengen Aufsicht von Lukas Tagwerker von einer Fachjury die Top 10 gekürt.

Das Finale der besten 10 findet am 12. Februar 2018 - dem Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934 - im Wiener Rabenhof Theater statt, wo eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum über den oder die GewinnerIn im Protestsong 2018 entscheidet. Die Karten sind schneller weg, als ihr denkt, aber keine Sorge: Die Veranstaltung wird auch live auf Radio FM4 sowie als Videostream auf fm4.orf.at übertragen.

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#####EOF##### #####EOF##### Die Geschichte von Hearts Hearts in 5 Schnappschüssen - fm4.ORF.at
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Die Geschichte von Hearts Hearts in 5 Schnappschüssen

Hearts Hearts würden ihr nächstes Video gern mit Lamas drehen, und das hat einen bestimmten Grund. Anhand von 5 Fotos erzählen sie ihre Geschichten.

Händchen halten am Bandfoto? Eigentlich doch eine liebe Idee. Aber Hearts Hearts sind mit ihrem ersten versendeten Promo-Bild heute überhaupt nicht mehr glücklich. Zum Signing bei Superlabel Tomlab haben sie es damit dennoch gebracht! Außerdem erzählen sie von ihrem schlechtesten Gig bisher...

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### Impressum Online-Angebot ORF III - ORF III

Impressum Online-Angebot ORF III

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G

Firma: ORF Fernsehprogramm-Service GmbH & Co KG
Sitz: Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43-(01)87878-0, Fax DW -13454
E-Mail: ORFdrei@orf.at
Internet: tv.orf.at/ORFdrei
Firmenbuchnummer: 455618b
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU 71176808
DVR-Nummer: 0884308
Aufsichtsbehörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Salzburg
Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Offenlegung gem. § 25 MedienG
Medieninhaber:
ORF Fernsehprogramm-Service GmbH & Co KG mit Sitz in Wien
Vertretungsbefugte Organe:
Peter Schöber, Eva Schindlauer
Unternehmensgegenstand:
Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.

Eigentumsverhältnisse:
Die ORF Fernsehprogramm-Service GmbH & Co KG steht im Alleineigentum des Österreichischen Rundfunks. Dieser ist durch § 1 ORF-G als Stiftung öffentlichen Rechts (sui generis) eingerichtet; Begünstigte der Stiftung ist die Allgemeinheit [634 BlgNR 21. GP 32]).
Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.

ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.

Grundlegende Richtung:
Bereitstellung von Informationen im Zusammenhang mit ORFIII Kultur und Information, dem Informations- und Kultur-Spartenprogramm gem. § 4c ORF-G.


#####EOF##### FM4 Im Sumpf - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Im Sumpf

Im Morast nach popkulturellen Perlen tauchen.

Wenn es einen Underground für den Underground gibt, dann sind Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer die richtigen Ansprechpartner. Die beiden sind nicht nur trotzige Stichelredner wider den Weltenlauf und kalauernde T-Shirtbedrucker („Jesus, ich verzeihe Dir“).

In Doppelconference bepflanzen die zwei mit ihren Auslassungen zu Musik, Literatur, Kunst und Gesellschaft eine leicht verwilderte Parallelwelt zum Feuilleton.

Jenseits von jedem und Eden wuchert das Groteske und Obskure neben dem Diskursiven und Notwendigen, gedeiht der höhere Unsinn neben dem Hochamt der Kritik. Dort paart sich die Liebe zu Bands wie Parenthetical Girls, Flotation Toy Warning oder The Books mit der Neugier auf ganz praktische „Elixiere der Erregung“ und schwer theoretische postpornografische Zustände - und natürlich mit dem Hass auf alles Böse.

Aber mit viel Liebe präsentiert.

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#####EOF##### Der unbequeme Kranke - fm4.ORF.at
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Daniel Wisser

zehnseiten

Der unbequeme Kranke

„Königin der Berge“ - Daniel Wissers berührender Roman über Lebenslust und Sterbenssehnsucht eines egozentrischen MS-Kranken.

Von Daniel Grabner

Der Wiener Musiker, Performer und Autor Daniel Wisser hat einen Hang zu ungewöhnlichen Figuren. Nach Michael Braun, dem stoischen Antihelden in seinem letzten Roman „Löwen in der Einöde“, ist es nun Robert Turin, ein ehemaliger IT-Unternehmer Mitte 40. Der an Multiple Sklerose leidende „Herr Turin“ wie er über weite Strecken genannt wird, möchte seiner Frau nicht zur Last fallen und zieht deshalb viel zu früh in ein Pflegeheim. Dort fasst er bald den Entschluss, nicht bis zu seinem qualvollen Tod zu warten. Er will selbst entscheiden, wann sein Leben endet, und das soll möglichst bald passieren, noch bevor weitere Krankheitsschübe sein Dasein unerträglich machen. Die Queste von Wissers Helden ist es, zu sterben. Irgendwie muss er es in die Schweiz schaffen, denn dort ist Freitodbegleitung nicht illegal.

Buchcover: Königin der Berge

Jung & Jung

Das Pflegeheim als zweites Leben

Gleich zu Beginn des Romans öffnet sich ein Motiv, das sich formal und inhaltlich durchzieht: Die (Selbst-)Entfremdung. Auf den ersten Seiten spricht Robert Turin noch als „Ich“ doch kommt bald zum dem Schluss:

„Es gefällt mir, von mir selbst in der dritten Person zu sprechen. Es klingt fast so, als ginge es um jemand Anderen, als hätte jemand anderer Multiple Sklerose, als säße jemand anderer in diesem Rollstuhl, als würde jemand anderer von einem Harnbeutel überallhin begleitet werden, als wäre jemand anderer Insasse dieses Pflegeheims.“

Ab diesem Zeitpunkt wird Wissers Protagonist nur noch als „Herr Turin“ gesprochen. Er will nicht an sein früheres Leben erinnert werden. Er entzieht sich, schließt sich weg, führt ein zweites Leben als Kranker im Pflegeheim und erlebt dort einen Alltag in Routine und minimalem hermetischen Ereignisraum. Selbst seine attraktive Ehefrau Irene, wirkt bei ihren Besuchen wie ein Störfaktor, eine quälende Erinnerung an sein früheres Leben.

Schwarzer Humor und trockener Schmäh

Trotz der Schwere des Themas ist „Königin der Berge“ von Kalauern, trockenem Witz und kleinen Pointen durchzogen. Die überwiegend szenisch verfassten episodischen Kapitel des Romans könnten als schwarze Comedy Serie verfilmt werden. Man lernt diesen Herrn Turin sehr gut kennen, einen egozentrischen, kauzigen und intelligenten Typen, ein „Frauenheld“, wie es der Einband nahelegt. Im Pflegeheim ist Turin der Veltliner trinkende Einäugige unter den Blinden bzw. der Rollstuhlfahrer unter den Bettlägerigen, ein schwieriger Patient, der imaginäre Gespräche mit seiner toten Katze führt und der den Pflegerinnen und Zivildienern trotzdem irgendwie ans Herz gewachsen ist.

Daniel Wisser liest am 23.08. aus „Königin der Berge“ beim O - Töne Literaturfestival im Wiener Museumsquartier. Beginn 20:00

Turin ist ein Mensch, der gehen will, ohne sich verabschieden zu können. Sein Umfeld will ihn nicht dabei unterstützen, die Freitodbegleitung in Anspruch zu nehmen und das sogar verhindern. Turins Frau ist absolut dagegen, die katholische Pflegeheimleitung unterstützt ihn ebenfalls nicht dabei. Nach zwei erfolglosen Selbstmordversuchen im Heim findet er letztlich Verbündete, die ihm helfen in die Schweiz zu kommen. Bis zuletzt weigert er sich, seine Frau über diesen Entschluss zu informieren. Erst kurz bevor er die Einrichtung der Freitodbegleitung betritt, wagt Turin ein Telefonat.

Unkitschig und unschön

In der unkitschigen und unschönen Spröde dieses Romans steckt mehr authentisches Leben als in den versöhnlichen Geschichten vom gelungenen Abschied. Durch Wissers Herrn Turin kann man hinter unsere bequemen Erklärungsmodelle und Stempel blicken, mit denen wir aufwarten, wenn wir mit Krankheit oder Tod konfrontiert werden.

Man hat es eben nicht mit armen Hilflosen zu tun, die unser uneingeschränktes Mitleid oder Bedauern bedürfen, sondern Menschen mit Schwächen, unbequemen Eigenschaften, deren Anerkennung auch eine Anerkennung ihrer Autonomie als Mensch bedeutet. Nicht zuletzt tritt hier nochmal der gesellschaftspolitische Hintergrund des Romans zum Vorschein. Nur in wenigen Ländern innerhalb der EU ist aktive Sterbehilfe legal. In der Mehrheit der Länder enden die Zugeständnisse an die menschliche Autonomie spätestens bei der Entscheidungsfreiheit über das Ende des eigenen Lebens. Weder für Herrn Turin noch für den Leser hält Daniel Wisser ein Happy End bereit. Es ist kein schönes Ende aber immerhin das richtige Ende im falschen und auch in der letzten Zeile um keine Pointe verlegen.

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#####EOF##### "The Sisters Brothers" ist ein Western der anderen Art - fm4.ORF.at
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Filmstill aus "The Sisters Brothers"

Polyfilm

„The Sisters Brothers“ ist ein Western der anderen Art

Der ungewöhnliche Western „The Sisters Brothers“ fügt sich ins geniale Gesamtwerk von Jacques Audiard.

Von Christian Fuchs

Es gibt wohl keine maskulinere Filmgattung als den Western. Sogar in dunklen, selbstzerfleischenden Beiträgen zum Genre, von Regisseuren wie Sam Peckinpah, werden die gewalttätigen Antihelden oft romantisiert. „The Sisters Brothers“ ist nicht nur in dieser Hinsicht anders. „Es gibt keinen Grund, einen weiteren bang-bang-shoot-’em-up-Cowboyfilm zu drehen“, sagt John C. Reilly, „weil es ja schon so viele gibt, auch ganz grandiose darunter.“ Der US-Schauspieler, der den Film auch co-produzierte, nennt in aktuellen Interviews „The Sisters Brothers“ auch „einen Western für ein fortschrittlicheres Bewusstsein.“

Der französische Regisseur Jacques Audiard, der mit dem Film sein Hollywood-Debüt feiert, geht noch weiter. „Vielleicht ist es ein Western für Leute die keine Western mögen“, erklärte er einem britischen Magazin.

In jedem Fall folgt „The Sisters Brothers“ einem höchst ungewöhnlichen Outlaw-Duo. Eli und Charlie Sisters, großartig gespielt von Reilly und Joaquin Phoenix, erweisen sich als eiskalte Killer-Brüder mit einem feminin angehauchten Nachnamen und einem Hang zur Lächerlichkeit. Oft betrunken, immer streitend, manchmal in blutverschmierte Fettnäpfen tretend. Aber die beiden gegensätzlichen Brüder passen als Figuren auch blendend ins Gesamtwerk von Jacques Audiard: Es sind Macho-Männer, die eine dramatische Transformation durchlaufen.

Filmstill aus "The Sisters Brothers"

Polyfilm

Hoffnung auf einen Hauch von Erlösung

Die männlichen Protagonisten in Audiards Filmen sind meist Gefangene, eingekerkert in Rollenbilder, in Geschlechterklischees, in ihre triste Umgebung oder auch ganz wortwörtlich in einem Hochsicherheitstrakt. Über weite Strecken wirken sie getrieben, verschlossen, feindlich. Man folgt diesen beschädigten Kerlen aber dennoch auf ihren düsteren Pfaden, weil man ahnt, dass man am Ende der Reise nicht für dumm verkauft wird, so wie in unzähligen Hollywood-Streifen, wo dann plötzlich grundsätzlich bessere Menschen im strahlenden Lichtschein stehen.

Gleichzeitig suhlt sich der Regisseur und Autor Audiard aber auch nicht in auswegslosem Pessimismus. Seine groben Außenseiter versuchen sich letztlich inmitten von Härte, Tod und Raubtier-Kapitalismus eine bestimmte Menschlichkeit, sogar eine Zärtlichkeit zu erkämpfen. Das muss nicht immer gelingen, aber dem französischen Ausnahmeregisseur geht es um kleine Lernprozesse, vorsichtige Schritte.

Dieser Glaube an die Hoffnung, und bis zu einem gewissen Grad an einen Hauch von Erlösung, gehört tatsächlich zu den kontroversen Facetten im Schaffen des Jacques Audiard. Schließlich leben wir in Zeiten eines allgegenwärtigen Zynismus und da ist bei einigen Kritikern schnell von finalem Kitsch die Rede, während Menschen wie der Schreiber dieser Zeilen am Ende oft mit Tränen ringen.

Filmstill aus "The Sisters Brothers"

Polyfilm

Ausbruch aus der Testosteron-Hölle

Es sind Frauen, denen sich die entscheidenden Wendungen in Meisterwerken wie „De battre mon coeur s’est arrêté“ (Der wilde Schlag meines Herzens, 2005) oder „Un prophète“ (Ein Prophet, 2009) verdanken, aber Audiard präsentiert sie nicht als simple Love-Interests oder edle Heilige, die auf den rechten Weg führen. Die weiblichen Figuren, allen voran Marion Cotillards zentraler störrischer Charakter im mitreißenden Beziehungsdrama „De rouille et d’os“ (Der Geschmack von Rost und Knochen, 2012), zeigen einfach andere Möglichkeiten, die Welt zu sehen. Führen den manchmal fast autistisch wirkenden Typen deutlich ihre Grenzen vor.

Auf jeden Fall brechen bis zum Ausbruch aus der Testosteron-Hölle jede Menge Knochen, es fließt Angstschweiß und die Anspannung ist in jeder Filmminute spürbar. Jacques Audiards frühe Erzählungen entwickeln einen unglaublichen physisch spürbaren Sog, er verpackt die Geschichten von verwundeten, verletzten, versehrten Menschen in Symphonien aus Bildern, Tönen, Fleisch und Blut.

Cowboys ohne Coolness-Touch

Seit dem Migrantendrama „Dheepan“ (2015) verzichtet der Regisseur zwar weitgehend auf seine heftigen Inszenierungs-Strategien und pflegt eine bestimmte Zurückhaltung. Seinen Themen bleibt er aber treu. Die „Sisters Brothers“ Eli und Charlie fügen sich als Cowboys ohne Coolness-Touch nahtlos ins Repertoire der erwähnten gestrauchelten Kerle ein. Um die Auftragskiller ja in keiner Weise zu glamourisieren, lässt Jacques Audiard sogar zum ersten Mal Humor in einem seiner Filme aufflackern. Die unter Wildwest-Rohlingen kaum verbreitete Kulturtechnik des Zähneputzens steht etwa im Mittelpunkt von Pointen, die sogar Bud Spencer gefallen hätten.

Filmstill aus "The Sisters Brothers"

Polyfilm

Aber irgendwann ist Schluss mit Lustig. Wenn die maroden Brüder endlich den jungen Goldsucher (Rhiz Ahmed) finden, auf dessen Kopf ein Preis ausgesetzt ist, verändert sich der Tonfall des Films. Und der tragische Existentialismus, der so intensiv Audiards Streifen durchzieht, nimmt überhand. „The Sisters Brothers“ präsentiert plötzlich ein Schreckensszenario, das einem frühen Nick-Cave-Song entliehen sein könnte. Ist es für die beiden asozialen Narren Eli und Charlie zu spät einen Ausweg aus ihrem Dasein zu finden? Jacques Audiard, der Genre-Dekonstrukteur, überrascht mit einem menschelnden Epilog, den man in einem Film von Clint Eastwood oder John Wayne garantiert nie finden würde.

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FM4 Podcasts

FM4 Rubriken und Sendungen zum Mitnehmen und unterwegs hören

FM4 Interview Podcast

Musikalisches, Politisches, Gesellschaftliches findet sich hier in seiner Gesamtlänge, denn Interviews sind selten nach den im Radio gewohnten drei Minuten vorbei. Hier kann es schon Mal zur Sache gehen: schwitzende ReporterInnen, um keine Ausrede verlegene InterviewpartnerInnen, aber auch entspannte und witzige Situationen, in denen Interessantes und Relevantes zum jeweiligen Thema erörtert wird.

FM4 Die Zudeckerin

Am Tag der Angelobung der türkis-blauen Regierung wurde die Aufdeckerin zur Zudeckerin umgelobt. Seitdem deckt sie emsig Relevantes zu, lenkt elegant von Brisantem ab und beweist jedes Mal aufs Neue, wie positiv man die aktuelle Tagespolitik sehen kann. Geschrieben und gesprochen wird sie von Antonia Stabinger. Die tagespolitische Kolumne mit dem Weichzeichner-Effekt!

FM4 Auf Laut

Was brennt uns unter den Fingernägeln? Was regt auf oder an und welches Thema hat es verdient, ein größeres Forum zu bekommen? Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man diskutieren! Wir diskutieren jede Woche eine Stunde lang live über aktuelle Themen, Trends und Krisen.

FM4 Film Talk

Die FM4 Filmredakteure plaudern mit ihren Gästen über ihre neuen Abhängigkeiten und hintergründigen Leidenschaften im Kino. Ein abwegiger Wegweiser durch die verschlungenen FM4 Filmuniversen.

FM4 Sciencebusters

Astronom und Science-Blogger Dr. Florian Freistetter, Univ. - Prof. Helmut Jungwirth (Molekularbiologie, UNI Graz) und Martin Puntigam, Studienabbrecher, UNI Graz, erklären allen, die das wollen, die Welt und ihr Drumherum.

FM4 Reality Check

Reality Check is Radio FM4s news programme with interviews and analysis of stories from around the world.

FM4 HipHop Lesekreis

Dalia Ahmed, Natalie Brunner, Mahdi Rahimi, Stefan Trischler und Ole Weinreich haben sich zusammengetan und huldigen dem sprachlichen Miniuniversum eines HipHop Tracks: Den Bildern und sprachlichen Figuren, den Analogien und Referenzen, den Wortspielen und historischen Fährten. Weil gute HipHop-Lyrics tatsächlich auch als „Lyrik“ gelesen werden können, und wir ihnen endlich den dafür zustehenden Respekt erweisen wollen. Das ist schon viel zu lange überfällig!

FM4 Sonja und Bernd

Tanzen gehen oder Serien-Binge-Watching? Mit oder ohne Zungenkuss? Kompromiss oder Durchsetzen? The little everyday madness eines ganz normalen Pärchens. Geschrieben und gespielt werden Sonja und Bernd von den FM4-Comedians Eva Deutsch und David Pfister.

FM4 Spielkultur

Die FM4 Spielkultur bringt aktuelle Game-Reviews, Interviews mit SpielermacherInnen sowie das monatliche Talkformat FM4 Extraleben mit Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner.

FM4 Mit Akzent

Die unaussprechliche Welt des Todor Ovtcharov. Jeden Mittwoch in FM4 Connected (15-19h) und anschließend als Podcast.

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die FM4 Mitternachtseinlagentalkshow mit den Hauptprojektleitern Clemens Haipl und Herbert Knötzl.

FM4 Ombudsmann

Erich, wie aufmerksame Hörerinnen und Hörer schon wissen, nimmt sich der wirklichen Probleme an und löst sie, äh, ja.

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Beispielwert: gfk_02c372d1-92a4-453e-8e96-d8b465db7e9e

Name: oon-nurago (localstorage)
Pro Client und pro Domain zufällig generierter String für Videozählung. Wird beim Start jedes Videos an log.streamingagent.sensic.net übertragen.
Beispielwert: oon85082938907

Name: sui (localstorage)
Wird in Version 3 der Streaming-Messung SSA zur Videozählung benutzt und bei Start eines Videos an at1-s2s.sensic.net übertragen. In den Apps ist die Advertiser ID (AI) Teil der sui und wird ebenfalls übertragen, außer der Zugriff auf die AI ist userseitig untersagt.
Beispielwert: (gesamtes Objekt ist die sui): {"id":"0D6EFCAD5971664853236C4BFFF919B4EF383A4373C7C11DDF49323F", "cd":"1525245214","lt":"1651389214", "ai":"S2S-WEB", "o":"Linux"} Hier gelangen Sie zur Datenschutzinformation der Sensic-Video-Messung. Sie können die Messung dort auch deaktivieren.

Adserver im ORF.at-Netzwerk
Cookie Name: OAX
Dieses Cookie enthält eine eindeutige ID. Sie wird im Browser gespeichert und dient zur Messung der Anzahl der verschiedenen Endgeräte, die mit Werbung bespielt werden.
Gültigkeitsdauer: permanent.

Cookie Name: RMFS, RMFH, RMFD, RMFW, RMFM, RMFL
In diesen Cookies wird gespeichert, wie oft ein bestimmtes Werbemittel während dieser Session, dieser Stunde, dieses Tages, dieser Woche, dieses Monats oder der Laufzeit der Werbekampagne ausgespielt wurde. Damit wird gesteuert, wie oft eine bestimmte Werbekampagne während dieser Zeiteinheiten zu einem Endgerät ausgespielt wird (Frequency Capping). Die Einstellungen dafür werden vom Werbekunden gebucht.

Soziale Netzwerke

Wenn Sie in ihren Einstellung aktivieren, dass Elemente aus sozialen Netzwerken vollständig angezeigt und damit von dort geladen werden, schicken die sozialen Netzwerke eine ganze Reihe von Cookies an den Browser.

Tag-in-Tag-Werbung

Tag-in-Tag bezeichnet jene Art der Werbeschaltung, bei der nicht das Werbemittel des werbenden Kunden physisch in Form einer Datei an das Medienunternehmen übermittelt wird, sondern stattdessen ein Script oder ein clientseitiger Aufruf von Inhalten eines Servers, der sich nicht im Einflussbereich des Medienunternehmens befindet, gestartet wird.

Wir schließen mit unseren Geschäftspartnern Kooperationsverträge, in denen wir sie auf ihre datenschutzrechtlichen Pflichten hinweisen und die Einbindung potenziell schädlicher Tags auf unserer Webseite untersagen.

Unsere Tag-in-Tag-Kooperationspartner:

Programmatische Werbung

Programmatische Werbung besteht in der Zurverfügungstellung eines Werbeplatzes auf unserer Webseite durch Einbindung eines Tags durch ein programmatisches Werbenetzwerk. Im Rahmen der programmatischen Werbung wird dieser Werbeplatz über das programmatische Werbenetzwerk als Vermittler versteigert. Der Werbende, der sich einen Werbeplatz im Netzwerk ersteigert, hat so auch die Möglichkeit, Cookies auf Ihrem Endgerät zu setzen. Der Werbende entscheidet über die Verwendung der Cookies und über die durch ihn verarbeiteten Daten. Daher trägt er die Verantwortung für die datenschutzrechtliche Konformität der Datenverarbeitung.

Wir schließen mit unseren Geschäftspartnern Verträge, in denen wir sie auf ihre datenschutzrechtlichen Pflichten hinweisen. Bei der Auswahl unserer programmatischen Kooperationspartner achten wir darauf, dass diese ihre datenschutzrechtlichen Pflichten wahrnehmen.

Um Inventar von ORF.at programmatisch zur Verfügung stellen zu können, bedienen wir uns folgender Supply Side Plattform: AppNexus Console: Datenschutzerklärung

Hier finden Sie die Beschreibungen der Cookies, die von den Tag-in-Tag-Partnern und für die programmatische Werbung benutzt werden. Diese Liste wird laufend aktualisiert.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Datenschutzinformation – Kontaktformulare - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb möchten wir Sie darüber informieren, was mit Ihren im Kontaktformular eingegeben Daten geschieht, warum wir die Daten überhaupt verarbeiten und wann diese wieder gelöscht werden. Mit dem Absenden des jeweils ausgefüllten Kontaktformulars stimmen Sie dieser Datenschutzerklärung zu.

Für folgende Kontaktformulare ist der Österreichische Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, der sich der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, ebenfalls Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient:

  • Alle einer Sendung zugeordneten Kontaktformulare wie „Am Schauplatz“, „Am Schauplatz Gericht“, außer „konkret“ und „Bürgeranwalt“
  • ORF-Landesstudios (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien)
  • Wiederholungstermine
  • FM4
  • Hitradio Ö3
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Für folgende Kontaktformulare ist der Österreichische Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, der sich sowohl der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG als auch der ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, ebenfalls Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient.

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Für folgende Kontaktformulare sind sowohl die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG als auch die ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, beide Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortliche, die sich des Österreichischen Rundfunks als Auftragsverarbeiter bedienen.

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  • ORF-Shop
  • ORF-nachlese
  • ORF Radiokulturhaus

Für das Kontaktformular „GIS Gebühren Info Service“ ist die GIS Gebühren Info Service GmbH, Faulmanngasse 4, 1040 Wien, Verantwortlicher, die sich der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient.

Den Datenschutzbeauftragten des Österreichischen Rundfunks erreichen Sie unter datenschutz@orf.at.

Kontaktformulare für Fragen an die Redaktion, Anregungen oder Wünsche

Wenn Sie uns etwas mitteilen wollen, Fragen an die Redaktion, Wünsche oder Anregungen haben, ist es unser berechtigtes Interesse, auf Ihre Anliegen zu reagieren und wir werden Ihre Daten daher in diesem Zusammenhang verarbeiten. Nach Bearbeitung Ihres Anliegens werden wir Ihre Daten für einen Zeitraum von maximal drei Monaten speichern, um auf etwaige Rückfragen Ihrerseits noch reagieren und den bisherigen Kommunikationsverlauf rekonstruieren zu können.

Kontaktformular für Kartenbestellungen

Sie wollen Teil der Sendung sein und „Fernsehluft“ schnuppern? Dann freuen wir uns, wenn Sie über unsere Kontaktformulare Karten bestellen. Ihre Daten werden für die Abwicklung dieser Bestellung verarbeitet. Auch ist es notwendig, Ihre Daten an das für die Bewachung und für den Einlass zum jeweiligen Gelände zuständige Unternehmen zu übermitteln, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

Wird die Betreuung des Publikums nicht vom ORF, sondern durch eines von diesem damit beauftragtes Unternehmen durchgeführt, wird der ORF diesem beauftragten Unternehmen die Daten übermitteln.

Ihre Daten werden für maximal ein Monat nach Produktion der jeweiligen Sendung gelöscht.

Kontaktformular für die Teilnahme als Kandidat/in

Sie wollen als Kandidat/in in einer unserer Sendungen teilnehmen? Dann freuen wir uns darüber und verwenden Ihre Daten für die Durchführung eines entsprechenden Castings bzw. für die Einladung zur entsprechenden Show.
Mitunter kommt es vor, dass nicht der ORF selbst, sondern ein von diesem beauftragtes Unternehmen das Casting bzw. die Einladungen zu Show durchführt, welches als Auftragsverarbeiter fungieren wird.

Wird die Betreuung des/der Sendungsteilnehmers/in nicht vom ORF, sondern durch ein von diesem damit beauftragtes Unternehmen durchgeführt, wird der ORF diesem beauftragten Unternehmen die Daten übermitteln. Wie zum Beispiel bei der Millionenshow kann es notwendig sein, für den/die Kandidaten/Kandidatin einen Flug oder Hotelzimmer zu buchen. In diesem Fall werden die Daten an ein Reisebüro, ein Beherbergungsunternehmen bzw. an eine Fluggesellschaft übermittelt.

Ihre Daten werden bis zur Durchführung der letzten Sendung des jeweiligen Formats gespeichert. Möchten Sie jedoch vorher schon Ihre Daten gelöscht haben? Kein Problem: Schreiben Sie bitte eine Mail an die jeweilige Redaktion, an die Sie Ihre Bewerbung übermittelt haben.

Weiters würden wir uns freuen, wenn wir Sie auch für das Casting anderer Produktionen kontaktieren dürfen. Das machen wir aber nur mit Ihrer Zustimmung, die Sie selbstverständlich jederzeit widerrufen können. Ihre Daten werden auch in diesen Fall nur dann an Dritte übermittelt, wenn diese vom ORF mit der Durchführung des Castings beauftragt wurden.

Kontaktformular für die sonstige Teilnahme an einer Sendung

Möchten Sie in anderer Form an einer Sendung teilnehmen, indem Sie zum Beispiel dem „Was gibt es Neues…?“-Team eine knifflige Frage stellen, um vielleicht einen Büchergutschein im Wert von € 300,00 gewinnen zu können, so werden wir Ihre Daten so lange speichern, bis das jeweilige Format nicht mehr produziert wird. Selbstverständlich steht es Ihnen aber auch jederzeit frei, Ihre Teilnahme jederzeit zurückzuziehen, indem Sie das gleiche Kontaktformular wieder verwenden und uns den Wunsch der Löschung mitteilen.

Ihre Rechte

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür wenden Sie sich bitte an das Unternehmen, das für das jeweilige Kontaktformular zuständig ist. Zusammengefasst sind die Kontaktdaten der oben angeführten Verantwortlichen hier nochmals angeführt:

  • Österreichischer Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • GIS Gebühren Info Service GmbH, Faulmanngasse 4, 1040 Wien

Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, haben Sie die Möglichkeit, bei der Datenschutzbehörde Beschwerde einzulegen.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 2. März 2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Bilderbuch auf einer Europa-Fahne

Hendrik Schneider

Die FM4 Charts vom 2. März 2019

Bilderbuch stehen erstmals mit einer Single aus dem neuen Album „Vernissage My Heart“ auf Platz 1, nämlich mit „LED Go“. Dahinter lauern aber Giganten.

Was lange währt, wird endlich gut? Unglaubliche fünf Wochen hat es gedauert, bis sich Bilderbuchs „LED Go“, die erste Single aus dem neuen Album „Vernissage My Heart“ in unserern Gehörgängen soweit eingenistet hat, dass wir es ohne weitere Zweifel zur Nummer 1 der FM4 Charts küren konnten. Die Konkurrenz schläft eben auch nicht und hinter Bilderbuch warten mit den Chemical Brothers und Fettes Brot auch schon zwei weitere Giganten auf den Platz an der Sonne.

Der höchste Neueinsteiger kommt diese Woche von den Crystal Fighters, die mit „Wild Ones“ auf Platz vier landen.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Cassia, Chromatics, Circe und Mini Mansions stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Bilderbuch LED go 2 5
2 The Chemical Brothers Got To Keep On 9 2
3 Fettes Brot Du driftest nach rechts 10 2
4 Crystal Fighters Wild Ones neu 1
5 Billie Eilish Bury A Friend 7 3
6 Florence + The Machine Moderation 8 2
7 KitschKrieg ft Cro AnnenMayKantereit & Trettmann 5 Minuten 13 2
8 Vampire Weekend Harmony Hall 1 5
9 Haelos Kyoto 16 3
10 Stats Lose It 20 3
11 Buntspecht Unter den Masken neu 1
12 Better Oblivion Community Center Dylan Thomas 12 3
13 Nilüfer Yanya In Year Head 4 4
14 Foals On The Luna neu 1
15 Friedberg Boom neu 1
16 Bayonne Drastic Measures 17 3
17 Pressyes California neu 1
18 Lex Audrey Winter II 25 2
19 Konea Ra Supercharger 24 2
20 HVOB Panama neu 1
21 Die Türen Information 11 4
22 Loyle Carner You Don't Know ft. Rebel Kleff & Kiko Bun 6 5
23 Little Simz Selfish ft. Cleo Sol 15 5
24 James Hersey x Jeremy Loops My People 19 5
25 Beirut Landslide 18 6

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Last Minutes to Vote – die Amadeus Nominees zusammengefasst - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Last Minutes to Vote – die Amadeus Nominees zusammengefasst

Die Entscheidungshilfe für den letzten Tag des Amadeus-Award-Votings: Unser Band-Herzblatt für Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award gewinnt, entscheidet ihr. Die Abstimmung läuft bis 22. März.

Bis Freitag, 10h kann noch abgestimmt werden, wer den FM4 Award bekommen soll. Die Entscheidung ist auch deshalb so schwierig, weil die Nominierten unterschiedlicher nicht sein könnten.

Deshalb ist hier die Crème de la Crème der österreichischen Musik 2019 so zusammengefasst, wie ihr sie nirgendwo anders auf einen Blick finden werdet. Die Entscheidungshilfe für alle, die sich noch nicht entscheiden konnten.

Video (Konzept, Schnitt, Text, Umsetzung): Stefan Elsbacher & Claus Diwisch

Hier geht’s zur Voting-Story!

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Soundparkband des Monats - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "FM4 Soundparkband des Monats"

FM4 Soundparkband des Monats

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Lisa Schneider
01.04.2017
Die Band Safari

Welcome to Spiceworld

Was Gewürze und andere Zutaten mit Musik zu tun haben. Oder: Wir präsentieren Safari, unseren charmant-verrückten FM4 Soundpark Act im April.

Alle Stories von Christoph Sepin
01.03.2017
Die Band Flut

Was reimt sich auf gut?

Flut. Und die sind unser Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von Lisa Schneider
01.02.2017
Fox Shadows Logo: Grafik, die Fuchs darstellt

Wenn sich Musiker im Filmstudio kennenlernen…

… dann gibt’s Kino für die Ohren. Fox Shadows sind unser FM4 Soundpark Act im Februar.

30.01.2017
Scheibsta von Scheibsta & die Buben

Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben

Unsere Soundpark Band des Monats hat drei Songs im Studio 2 eingespielt. Hier das Video!

Alle Stories von  Trishes
01.01.2017
Scheibsta und die Buben

Geschichten aus dem echten Leben

Scheibsta und die Buben, der Salzburger HipHop-Erzähler und seine Live-Band, sind unser erster Soundpark Act des Monats für 2017.

Alle Stories von Daniela Derntl
02.12.2016
Gianna Charles

From Gianna With Love

Gianna Charles kann bereits auf eine lange und abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Jetzt hat die Wiener Soul-Pop-Sängerin ihre Debüt-EP veröffentlicht und ist der FM4 Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von Lisa Schneider
01.11.2016
Mavi Phoenix mit Bandana bei Nacht

Make the Phoenix fly

Mavi Phoenix liebt Pop und Pop liebt Mavi Phoenix. Die oberösterreichische Rapperin, Sängerin und Producerin ist unser FM4 Soundpark Act im November.

Alle Stories von Daniela Derntl
01.10.2016
Junge Männer mit Zigaretten

Rock'n'Roll aus der Evil Disco

Von wegen "eingebildetes Arschloch" und "blöder Kiffer"! Das Wiener Rock-Quartett The Crispies ist der Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von Andreas Gstettner
01.09.2016
Hella Comet

Heuschrecken im Bauch

Flirrende Gitarren, melodiöser Gesang und wuchtige Songs mit Ecken und Kanten. Das großartige, dritte Album "Locust Valley" von Hella Comet, unserem Soundpark Act des Monats September.

Alle Stories von Lisa Schneider
01.08.2016
Vicious

Auf einen White Russian mit Nick Cave

Die Wiener Postpunk-Düsterrockband Vicious ist FM4 Soundparkband im August. Über musikalische Legenden, lehrreiche Irrfahrten und Post-Nihilism.

Alle Stories von  Trishes
21.07.2016
Fallender Mensch, Videostill

Videopremiere: P.Tah & Con "Fast bis ins All"

Unser aktueller Soundpark Act des Monats schießt noch ein neues Video aus seiner "Rastlos"-EP raus - die Themen sind Fallen und Schwerelosigkeit.

Alle Stories von  Trishes
01.07.2016
Mann mit Kaputzenhoodie

Wenig Rast, viel Bass

Das Wiener Grime/Rap-Duo P.Tah & Con verfeinert auf der "Rastlos EP" ihren speziellen Zugang zu britischer Bassmusik - und sind deshalb auch FM4 Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von  Trishes
01.06.2016
The unused word

Die neue Balance

Die Produzentin und Sängerin The unused word hat zwischen Stadt und Land ihr Equilibrium gefunden und diesen Zustand auf der empfehlenswerten neuen EP mit diversen Co-Konspiratoren vertont - sie ist unser Soundpark Act des Monats im Juni!

Alle Stories von Christian Pausch
17.05.2016
Voodoo Jürgens

FM4 Soundpark Session: Voodoo Jürgens & Robb

Wir laden euch ein zu einer exklusiven und intimen Session mit Voodoo Jürgens & Robb. Hier geht's zum Gewinnspiel.

Alle Stories von Daniela Derntl
01.05.2016
Mann mit Dreitagebart

A Mörder-Gschicht

Der leiwande Wiener Lied- und Moritaten-Sänger Voodoo Jürgens ist der FM4 Soundpark Act des Monats. Zu seinen Fans zählen Pete Doherty, der Nino aus Wien, Marco Michael Wanda - und vielleicht auch du?

Alle Stories von Lisa Schneider
01.04.2016
Like Elephants

Traumseefahren

Like Elephants veröffentlichen mit "Oneironaut" ihr geheimnisvoll-verwobenes Debütalbum, das sich aus New Wave, Shoegaze und Dreampop das Beste herauspflückt. Sie sind der FM4 Soundpark Act im April.

Alle Stories von Lisa Schneider
02.03.2016
Little Big Sea

Verzaubert, verzaubernd

Das Dreampop-Trio Little Big Sea veröffentlicht seine Debüt-EP "Portugal" und ist unser wunderbar hypnotisierend-düsterer Soundpark Act des Monats März.

Alle Stories von  Trishes
01.02.2016
Kreiml & Samurai

Echte Wiener Räudigkeit

Kreiml & Samurai, die Dialektrapper von der Wienzeile, besingen auf ihrem zweiten Album "Die Rückkehr des Untiers" wieder vor allem den inneren (und äußeren) Schweinehund. Unser Soundpark Act des Monats im Februar!

Alle Stories von Andreas Gstettner
01.01.2016
Klinger live

Das Monster am Ende des Songs

Die Energie eines Konfliktes nutzen, um daraus was schönes, großes zu schaffen. Das ist das Grundprinzip von Klinger, unserem Soundparkact des Monats Jänner.

Alle Stories von Lisa Schneider
02.12.2015
Hearts Hearts Band

Musiker, die dichten

Die Wiener Band Hearts Hearts hat mit ihrem Debutalbum „Young“ ein feines Geflecht aus elektronisch-hybriden Melodien entworfen. Sie sind der FM4 Soundpark Act im Dezember.

#####EOF##### Drei Jahre Panama-Papers: Eine Mrd. weltweit nachgezahlt - news.ORF.at

Drei Jahre Panama-Papers: Eine Mrd. weltweit nachgezahlt

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Mrd. Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. In Österreich gab es als Ergebnis der Ermittlungen Steuernachforderungen von 2,4 Mio. Euro, wie aus dem Finanzministerium zu erfahren war.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter der ORF und der „Falter“ aus Österreich, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Weltweit waren dadurch Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten.

Panama-Papers: Drei Jahre danach

Vor drei Jahren enthüllten die Panama-Papers, wie Superreiche aus aller Welt ihr Vermögen vor den Steuerbehörden versteckt haben. Doch was haben die darauf folgenden Ermittlungen ergeben?

In Österreich trat der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg zurück. Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

54 Fälle mit Österreich-Bezug

Die österreichische Finanz habe im Zusammenhang mit den Panama-Papers 54 Fälle mit Österreich-Bezug herausgefiltert, sagte der Leiter der Abteilung Betrugsbekämpfung im Finanzministerium, Herwig Heller, gegenüber Ö1. „Aus 15 Fällen haben wir ein Mehrergebnis von 2,4 Millionen bei den Panama Papers erzielt.“

Audio dazu in oe1.ORF.at

Darüber hinaus habe die Finanzmarktaufsicht Strafen gegen die Hypobank Vorarlberg und Raiffeisen International verhängt. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass Raiffeisen 2,8 Mio. Euro Strafe zahlen soll und die Hypo 400.000, weil sie laut FMA ihre Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung verletzt haben sollen, indem sie etwa die Identität ihrer Kunden nicht ausreichend geprüft haben – bei Raiffeisen war es u. a. der ukfrainische Präsident Petro Poroschenko. Die beiden Banken haben gegen die Strafbescheide berufen.

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 30.3.2019 - fm4.ORF.at
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Radio FM4

fm4 charts

Die FM4 Charts vom 30.3.2019

Unseren Platz 1 diese Woche belegen The National mit „You Had Your Soul With You“. Der höchste Neueinstieg: My Ugly Clementine mit „Never Be Yours“.

Den Signature-Sound von The National hört man auf ihrer Single „You Had Your Soul With You“ sofort heraus.

Streicher-Arrangements und der Gesang von David-Bowie-Langzeit-Bandmitglied Gail Ann Dorsey bringen ab der Mitte neue Impulse - mit Gastauftritten von u.a. Sharon Van Etten und eben auch Gail Ann Dorsey. Das Gesamtpaket überzeugt und ist diese Woche unsere Nummer 1!

Interpret Titel VW WW
1 The National You Had Your Soul With You 7 3
2 Cassia Small Spaces 6 4
3 Peter Doherty & The Puta Madres Who's Been Having You Over 9 3
4 The Black Keys Lo/Hi 10 2
5 Chromatics Time Rider 5 4
6 Mini Mansions Gummy Bear 8 4
7 MOTSA No Fear (ft. David Österle) 12 4
8 Billie Eilish Wish you were gay 18 3
9 Arcade Fire Baby Mine 7 2
10 My Ugly Clementine Never Be Yours neu 1
11 Two Door Cinema Club Talk neu 1
12 Sleaford Mods Discourse 14 2
13 Foals On The Luna 1 5
14 Crystal Fighters Wild Ones 2 5
15 Bilderbuch Frisbeee neu 1
16 Big Thief U.F.O.F. 16 3
17 Circe Barely Breathing 17 4
18 Anderson .Paak King James neu 1
19 Nick Murphy Sanity 20 2
20 K.Flay Bad Vibes neu 1
21 Friedberg Boom 3 5
22 HVOB Panama 4 5
23 Löven Anananda 21 3
24 Oberst & Buchner Eye Liquor (ft. Tobias Koett) 13 4
25 The Chemical Brothers Got To Keep On 22 6

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 9.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 9.3.2019

Heute wird sich in Solanges neues “When I Get Home” Album hineingevibed und Dalia hat den Kenyanischen Producer Slikback zum Gespräch getroffen und präsentiert dazu auch gleich die Musik des Musikers, der auch beim Ugandischen Nyege –Nyege Kollektiv mit dabei ist.

Solange Stay Flo
Solange Way to the Show
Solange Nothing Without Intention (interlude)
Solange Almeda
Solange Binz
Eli Fola Royalty
Juls Kokosa
Slikback Sonshitsu
Slikback Acid
Slikback Venom
Slikback Karum
Slikback Zuhura
Byrell The Great Mable’s Interlude
Doja Cat Tia Tamera (feat. Rico Nasty)
Octavian Bet (feat. Skepta & Michael Phantom)
Stefflon Don Take Off (feat. Kojo Funds)
Ms Banks Snack (feat. Kida Kudz)

Aktuell:

#####EOF##### Einstellungen für Eilmeldungsempfang - news.ORF.at

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#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Unibestechung: US-Serienstars bei Gerichtsanhörung - news.ORF.at

Unibestechung: US-Serienstars bei Gerichtsanhörung

Die in einen Hochschulbestechungsskandal verwickelten US-Schauspielerinnen Lori Loughlin (54, „Full House“) und Felicity Huffman (56, „Desperate Housewives“) sind gestern in dem Fall vor Gericht erschienen.

Loughlin wirkte Medienberichten zufolge gut gelaunt und gab auch Autogramme, bevor sie heute das Gerichtsgebäude in Boston betrat. Auch ihr Ehemann, der Modedesigner Mossimo Giannulli, sowie ein Dutzend weitere, mutmaßlich in den Skandal verwickelte Eltern waren Berichten zufolge anwesend.

Vorwurf: Unizugang für Kinder erkauft

In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Prominente ihren Kindern unrechtmäßigen Zugang zu Eliteuniversitäten erschlichen haben. Loughlin und Giannulli sollen 500.000 Dollar (446.000 Euro) gezahlt haben, um die beiden Töchter als vermeintliche Ruderinnen über das Sportteam an der renommierten USC-Universität in Kalifornien unterzubringen. Der Skandal mit insgesamt rund 50 Beschuldigten hat Elitehochschulen in den USA erschüttert, denen schon lange vorgeworfen wird, Kinder reicher Familien und Spender zu bevorzugen.

Ob es zu einem Gerichtsprozess kommt, ist derzeit unklar und hängt auch von einem möglichen Geständnis der Angeklagten ab. USC hatte unterdessen angekündigt, Zulassungen betroffener Studierender zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen. Yale hat einer betroffenen Studentin die Zulassung im Zuge des Skandals bereits entzogen.

#####EOF##### FM4 Wortlaut 2019 - FAQ - fm4.ORF.at
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Wortlaut 2019

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FM4 Wortlaut 2019 - FAQ

Einige häufig gestellte Fragen zum FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut mit dem Thema „privat“ - und die Antworten.

Ist „privat“ der Titel der Geschichte?

Nein - „privat“ ist das Thema, muss aber nicht der Titel der Kurzgeschichte sein. Du kannst natürlich auch alle möglichen Wortspiele mit „privat“ verwenden.

Soll die Geschichte eine Überschrift haben?

Ja. Finden wir gut. Aber nur „ohne Titel“ oder „privat“ zu schreiben ist doch irgendwie langweilig.

Wortlaut 19

FM4

Alle Infos zur Jury, den Preisen und Einsendeschluss findet ihr hier.

Muss es eine Kurzgeschichte sein?

Ja. Lyrik, Drama und Poesie sind natürlich auch wunderschön. Comics und Drehbücher sind großartig.
Egal.
Dafür gibts andere Wettbewerbe.
Wir hätten gern eure Kurzgeschichten.
Dennoch sind wir bei der Definition „Kurzgeschichte“ nicht so streng. Wir nehmen es lieber einfach wörtlich - eine kurze Geschichte.

Muss die Geschichte auf Deutsch verfasst sein?

Ja.

Wie lang darf die Geschichte sein?

Die Kurzgeschichte darf bis zu acht Schreibmaschinenseiten zu jeweils max. 3.000 Zeichen lang sein (inkl. Leerzeichen). Macht in Summe also max. 24.000 Zeichen.

Was meint ihr mit max. 24.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)? Darf ich pro Seite nur max. 3000 Zeichen haben?

Es geht um die Gesamtzeichenzahl - die ist inklusive Leerzeichen max. 24.000 Zeichen.

Muss die Geschichte so lang sein?

Nein, im Gegenteil. Auffallend war in den letzten Jahren, dass die besten Geschichten häufig kürzer waren.

Warum braucht ihr meine persönlichen - privaten - Angaben?

Klar, das Thema ist „privat“. Aus organisatorischen Gründen benötigen wir ein paar private Angaben: deinen vollständigen Namen, deine Telefonnummer und deine Wohnadresse. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ja, wir wissen es auch - es gibt anonyme Wettbewerbe, da ist das alles nicht notwendig. Nur - das schaffen wir vom Aufwand her nicht. Deswegen bitte die persönlichen Angaben anfügen.

Also Name, Adresse und Telefonnummer.

Wir behalten uns vor, Einsendungen ohne diese vollständigen Angaben nicht in die Wertung zu nehmen.

Bitte mach eine Kopf- oder Fußzeile, in der du deinen Namen, die Mailadresse und die Paginierung (die Seitenzahl) gibst. Das hilft uns ungemein.

Wortlaut 2019 Flyer

Radio FM4

Wie sieht es denn mit dem Alter aus - darf man auch mitmachen, wenn man schon jenseits der 35 ist?

Ja. Dein Alter wollen wir gar nicht wissen. Dafür Name, Adresse und Telefonnummer.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich noch in die Pflichtschule gehe?

Ja, natürlich. Uns ist egal wie alt du bist.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich gar nicht in Österreich wohne?

Ja, natürlich. Jede und jeder ist willkommen. Egal, wo sie oder er lebt.

Wie wichtig ist das Layout?

Gar nicht wichtig. Die Kurzgeschichte besticht durch ihren Text, nicht durch ihr Layout.
Wir raten bitte davon ab, eure Kreativität in der Verwendung von unzähligen Schriften und Tabulatoren auszuleben. Immer wieder hatten wir schon beim Ausdrucken einiger besonders aufwändig gestalteter Texte Probleme.
Was bei euch daheim vielleicht extrem lässig ausschaut, kommt bei uns möglicherweise in 5-Punkt-Größe aus dem Drucker und ist dann leider nur extrem lästig zu lesen.
Abhilfe schafft eine einfache Systemschrift. Wir schlagen die altbewährte Times New Roman in 12 Punkt vor.

In welchem Format soll ich den Text schicken?

Bitte als einfache .doc- oder .docx-Datei oder als .pdf.
Bitte mit einer Kopf- oder Fußzeile.
Handgeschriebene Texte können wir nicht gut lesen und lassen es dann auch ...

Gibt es eine Mindestlänge?

Nein.

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

Kann ich euch auch mehrere Geschichten schicken?

AutorInnen, die mehrere Geschichten einsenden, werden nicht in die Wertung genommen!
Also - ihr entscheidet über euren besten Text, nicht wir.
Eine Geschichte.
Bitte. Danke.

Können auch zwei Autoren (offiziell) gemeinsam an einer Kurzgeschichte arbeiten?

Ja, aber die müssen sich dann im Idealfall das Preisgeld teilen ...

Was meint ihr mit Einsendeschluss 5. Mai?

Sonntag, 5. Mai 23:59 Uhr.

Bekomme ich eine Bestätigung, dass ihr meine Kurzgeschichte auch wirklich erhalten habt?

Wenn du uns deinen Text via Mail schickst, erhältst du nach wenigen Minuten ein Bestätigungsmail. Dein Text ist also bei uns eingegangen.

Kann ich den Text auch per „analoger“ Post schicken?

Nein. Wir können nur Einsendungen berücksichtigen, die per Mail eingelangt sind.

Wann stehen die GewinnerInnen fest?

Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir, dass es recht lange dauert, bis alle Texte von der Vorjury des Öfteren gelesen worden sind. Mitte Juli erhält die Jury die besten 20 Texte - alle anonym und einheitlich gelayoutet. Ein ausgefallenes Layout ist also sinnlos - siehe oben.
Anfang August stellen wir die 20 Namen der ausgewählten AutorInnen online.

Bis Ende September ist das Buch mit den besten zehn Texten gedruckt und dann werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben.

Wie erfahre ich, ob mein Text unter den besten 20 ist?

Im schönen Fall des Falles erhältst du Mitte Juli ein Mail oder einen Anruf von uns.

Kann mir die Jury ein Feedback geben?

Eine Vorjury „sortiert“ die Texte und gibt eine Auswahl an die Hauptjury weiter. Die wählt die Siegertexte aus und kommentiert ihre Entscheidung.

Persönliches Feedback für die rund 800 restlichen Geschichten (wir hoffen, an die Teilnehmerzahl der Vorjahre anknüpfen zu können ...) ist für uns schlicht und einfach nicht bewältigbar. Auch werden wir keine Texte, die nicht über die erste Auswahlrunde hinausgekommen sind, zur Beurteilung an Mitglieder der Hauptjury weiterleiten.

Kann man auch die Texte, die nicht gewonnen haben, irgendwo lesen?

Nein. Jedenfalls nicht bei uns.

Was geschieht mit den Rechten meiner Geschichte, falls ich bei den GewinnerInnen bin?

„Der Vertrag zwischen dem Luftschacht Verlag und den Wortlaut-AutorInnen räumt dem Verlag lediglich das einfache Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung des jeweiligen Beitrags innerhalb der Anthologie ohne Stückzahlbegrenzung ein. D.h.: Der/die AutorIn bleibt RechteinhaberIn (das schließt auch sämtliche Nebenrechte ein). Mit Detailfragen könnt Ihr Euch gerne über luftschacht.com an den Verlag wenden.“ (Jürgen Lagger, Luftschacht)

Kann ich den Text auch noch bei einem anderen Wettbewerb einreichen?

Der Text, mit dem du dich bei Wortlaut bewirbst, darf noch nicht veröffentlicht sein. Ansonsten gelten die Regeln des anderen Wettbewerbs.

Sind das jetzt alle Antworten auf alle Fragen?

Nein. Natürlich nicht. Bei Bedarf ergänzen wir diese Liste mit weiteren FAQs.

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 19 findest du auch jederzeit unter fm4.orf.at/wortlaut.

Aktuell:

#####EOF##### Anteros bringen frischen Indierock - fm4.ORF.at
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Anteros

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Anteros bringen frischen Indierock

Die englische Band Anteros spielt lebhaften Indie-Pop und veröffentlichte nun mit „When We Land“ endlich ihr Debütalbum.

Von Eva Umbauer

Anteros brachten uns in den letzten paar Jahren einzelne Songs und EPs, jetzt ist die Londoner Band rund um Laura Hayden mit einem kompletten Album da: „When We Land“. Anteros sind gelandet. Smarter, dream-poppiger Indierock mit Kraft und melancholischem Unterton. Anteros waren bereits auf Tour mit den White Lies und Two Door Cinema Club.

Liebe und Gegenliebe

Das Quartett Anteros nimmt seinen Namen aus der griechischen Mythologie. Während Eros der Gott der Liebe ist, ist Anteros sein Gegenwart - der Gott der Gegenliebe. Die Göttin Aphrodite gebar zuerst ihren Sohn Eros. Er lebte im Wald bei den Nymphen, wollte aber nicht so recht gedeihen, weil ihm etwas fehlte. Erst als seine Mutter ihm einen Bruder schenkte, Anteros, war Eros glücklich.

Der himmlische Eros ist der Grundbegriff der geläuterten reinen Liebe, er führt zur Weisheit empor, und verklärt das Irdischschöne zum Göttlichvollendeten. Liebe schmückt die Gegenstände ihrer Wahl mit überirdischen Reizen und ist nur durch Gegenliebe wahrhaft glücklich. Anteros streitet oft mit Eros. Dies, so die Erklärung wenn man über Eros und Anteros nachliest, ist der Widerstand, den Liebe leistet, bevor sie sich gefangen gibt.

Auch als rächende Figur wird Anteros in der Mythologie gedacht und abgebildet. So bestraft er etwa unerwiderte Liebe.

Fool Moon

Ähnlich poetisch sind auch die Songtexte der Band Anteros. So heißt es etwa in „Fool Moon“: „Cause we’re golden under soft light, and we breathe in as we colour the sky, chasing blissful silence, hand in handful we fall into now.“ Dennoch kann man auch durchaus immer wieder das Indierock-Tanzbein schwingen zu den Songs von Anteros.

Die Klangpalette der Band ist reich und verwandelt selbst Trauriges in Fröhliches. Anteros bezeichnen ihre Musik gerne als „bitter dream-pop“ oder sagen: „We sound like tequila with bananas and a little cinnamon“ - Tequila mit Bananen und ein bisschen Zimt.

Anteros beziehen sich auf Sixties-(Girl)Pop, auf den amerikanischen Motown-Soul,auf Disco und New-Wave-Pop der Seventies, vor allem aber auf den Gitarrenpop der 1990er Jahre - auf Musikerinnen wie Louise Weener und ihre Band Sleeper. (Louise war eine der wenigen Musikerinnen der Britpop-Ära.)

Laura Hayden: „We´re quite lucky to be living at a point where so much amazing music has been made, great people to learn from. But at the same time you need to start paving your own way.“

Retro und trotzdem aktuell

Gwen Stefani und ihre Band No Doubt sind Inspiration für Laura Hayden, genauso wie die 70er-Jahre-Pop-Ikone Debbie Harry mit ihrer Band Blondie, Stevie Nicks von Fleetwood Mac oder die amerikanische Musikerin Chrissie Hynde, die seit den 70ern Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin der englischen Band The Pretenders ist.

Laura Hayden: „When I was 13, I was ‚dragged‘ by my mum to see the Rolling Stones, with the Pretenders supporting. I lost my shit. I said, ‘I want to be that girl.’“

Laura Hayden wuchs mit ihrem spanischen Vater und ihrer britischen Mutter in Barcelona auf und zog dann nach London, wo sie mit Harry Balazs, Josh Rumble und Jackson Couzens ihre Band Anteros gründete.

Das Album „When We Land“ von Anteros ist beim englischen Plattenlabel Distiller erschienen. Die Songs entstanden im hauseigenen Studio von Distiller in der südwestenglischen Stadt Bath zusammen mit Produzent Charlie Andrew.

„When We Land“ könnte man als eine Sammlung von Gedanken über das Erwachsenwerden zusammenfassen - etwa Songs wie „Call Your Mother“ oder „Ordinary Girl“. Aber auch wenn man bereits „erwachsen“ ist macht die Musik von Anteros Freude, ganz besonders wenn man all die musikalischen Referenzpunkte der Band kennt und liebt.

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#####EOF##### Raffiniert wie immer: Chilly Gonzales im RKH - fm4.ORF.at
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Chilly Gonzales bei der FM4 Radio Session

David Višnjić

fm4 radiosession

Raffiniert wie immer: Chilly Gonzales im RKH

Bei diesem Konzert kamen keine Klaviere zu Schaden: Chilly Gonzales kehrte kontemplativer als sonst – mehr Artist als Entertainer – ins Radiokulturhaus zu seiner zweiten FM4 Radio Session zurück.

Von Katharina Seidler

„One of these days I will shut up and play the piano“, dieser Satz ist für Jason Beck aka Chilly Gonzales Versprechen und Albtraum zugleich. “Hello microphone it’s me, Chilly”, beginnt er ebendiesen Song von seinem Orchestral rap-Album “The Unspeakable Chilly Gonzales” aus 2011, nur um sich gleich selbst auszubessern: “Hello microphone it’s me, Jason”. Die zwei Seelen in der Brust des frankokanadischen, selbsterklärten musical genius sind die des Entertainers und die des Künstlers, Chilly und Jason. Diese zwei Begriffe werden von Menschen, die auch auf die Unterscheidung der Uraltkategorien „U-" und „E-" Musik Wert legen, bekanntlich als Gegensatzpaare begriffen.

Gonzales selbst hat sich schon lange als Brückenbauer zwischen diesen behaupteten Welten behauptet, mehr noch: Sein größter Trick ist die Verschachtelung der Ebenen; ein Musikgenie, das den witzreißenden Hochstapler spielt, der das Musikgenie spielt. Gonzales sagt: „Eines meiner Solo Piano-Stücke klang zu Beginn wie Chopin vom Aldi, aber dann habe ich es verfeinert“, und hat damit nicht nur die Lacher im deutschsprachigen Raum auf seiner Seite, sondern nimmt auch potentiellen Kritikern seiner Kompositionen den Wind aus den Segeln. Seine „Solo Piano“-Alben wollen schließlich genau dies sein, perlende Impressionen, für Hobby-PianistInnen einfach nachzuspielen, aufgebaut auf neo-romantischen Harmonien mit der genau richtigen Dosis Melancholie.

Bei seinem letzten Besuch im Großen Sendesaal des RKH legte Chilly Gonzales die zu Recht legendäre Zusammenarbeit mit dem Rundfunk-Symphonieorchester selbst für seine Begriffe besonders megalomanisch an. Das ihm schon zur Gewohnheit gewordene Klettern ins Klavier war neben Tanzeinlagen mit dem Dirigenten Cornelius Meister, Improvisationen mit vollständigem Orchester und Crowdsurfen über die Sitzreihen („I don’t have insurance“) noch eine der unspektakuläreren Aktionen dieses denkwürdigen Abends im Jahr 2011.

Selbst er habe sich damals allerdings gefragt: „Bin ich diesmal zu weit gegangen?“, erzählt Gonzales am Freitagabend im wieder bis in die oberste Balkonreihe gefüllten Sendesaal, und dass er erleichtert gewesen sei, als eine weitere Einladung von FM4 ins Haus trudelte. Seine zweite FM4 Radio Session ging der Künstler also ruhiger an, mehr artist als Entertainer, und hatte passenderweise seinen soeben veröffentlichten Abschluss der „Solo Piano"-Albumtrilogie im Gepäck. Im ersten Teil des Konzerts also hat man die seltene Gelegenheit, Jason Beck ohne Mikrophon am Klavier zu erleben, versunken in sein Spiel. Wenn er zwischen den Medleys aus seinen Kompositionen dann doch das Wort ergreift, hält er kleine musikwissenschaftliche Vorträge, natürlich ebenso witzig wie kenntnisreich, und erzählt etwa, warum der F-Dur-Septakkord in seinem Stück „Be Natural“ unaufgelöst bleibt: „Auch im echten Leben lösen sich nicht alle Angelegenheiten in Wohlgefallen auf, kleine Dissonanzen bestimmen den Alltag.“

Chilly Gonzales RS Orgel

David Višnjić

Später wird es exzentrischer. Ab der zweiten Hälfte bekommt Gonzales musikalische Unterstützung, erst von Stella Le Page am Cello, dann noch von Joe Flory an Schlagwerk und Flügelhorn. Gemeinsam heben sie Gonzales-Hits wie „Knight Moves“ oder „The Grudge“ zu neu arrangierten Höhen, dazwischen nimmt sich der Maestro für gut erprobte Blödeleien wie eine kompositorische Analyse von und ein Mashup aus „Smells like teen spirit“ und „Hit me baby one more time“ ausgiebig Zeit („Auf Deutsch heißt es ‚Schlag mir Kinder noch einmal‘, richtig?“). Der Titel des Tracks „Cello Gonzales“ sei ihm heute peinlich, erfahren wir außerdem.

Auch die riesige Orgel des Sendesaals erlebt man an diesem Abend in Aktion. Gonzales steht mit ausgebreiteten Armen da, während sich der Vorhang langsam öffnet, dann nimmt er Platz und spielt sich durch ihre verschiedenen Register. Je weiter die fast zweistündige Radio Session voranschreitet, desto unverkrampfter wird auch das Publikum. Mit seinem mitreißenden Charme bringt Gonzales noch jede und jeden im Saal zu Standing Ovations, und seine Entertainerqualitäten weiß er auch nur kurze Zeit lang zu verbergen. Den Spagat zwischen Pop und Klassik, Easy Listening und Experiment inszeniert Chilly Gonzales 2018 als raffiniertes Vexierspiel mit mehr shut up und mehr Piano. Die Begeisterungsstürme im Saal geben ihm recht.

Die FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales on Air und als Video on demand

Am Mittwoch, 5.12. gibt es die Highlights der FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales in Connected und der Homebase zu hören. Gleichzeitig wird auch das Video der Session auf fm4.orf.at erscheinen.

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Ausland

Das britische Unterhaus hat für eine Verschiebung des Brexit gestimmt, um einen EU-Austritt ohne Abkommen zu verhindern. Die Vorlage passierte das Unterhaus am späten Abend mit einer Mehrheit von nur einer Stimme: 313 Abgeordnete votierten für die Gesetzesvorlage, 312 dagegen. Der Text soll heute dem britischen Oberhaus vorgelegt werden.

Das Gesetz würde die Regierung verpflichten, sich bei der EU für einen erneuten Aufschub des Brexit über den 12. April hinaus einzusetzen. Premierministerin Theresa May hatte bereits am Dienstag angekündigt, dies tun zu wollen.

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu schließen. Das wäre „für niemanden gut“, sagte der Linkspolitiker gestern vor der Presse.

Trump hatte wiederholt mit einer ganzen oder teilweisen Sperrung der Grenze gedroht. Er wirft Mexiko vor, Migrantinnen und Migranten nicht wirksam genug vom Grenzübertritt in die USA abzuhalten.

Lopez Obrador sagte, seine Regierung stehe in „sehr gutem Kontakt“ mit den USA in der Grenz- und Migrationspolitik. „Wir helfen, und wir werden weiterhin helfen, um einen Konflikt zu vermeiden.“ Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard hatte am Dienstag erklärt, US-Außenminister Mike Pompeo habe ihm gesagt, die USA würden trotz Trumps Drohungen die Grenze nicht schließen.

Täglich passieren Waren im Wert von 1,7 Milliarden Dollar (1,52 Mrd. Euro) und Hunderttausende Menschen die Grenze. Vergangene Woche hatten sich dort lange Schlangen gebildet, nachdem die Trump-Regierung den Grenzschutz verstärkt hatte. Trotz Wartezeiten von bis zu acht Stunden sagte Lopez Obrador, es gebe keine „größeren Probleme“.

Für die Verbalattacken während seines Wien-Besuchs muss der tschechische Präsident Milos Zeman nun auch Kritik von seinem eigenen Außenminister Tomas Petricek einstecken. „Es ist nicht notwendig, Politiker von Nachbarstaaten zu bewerten“, mahnte Petricek gestern auf Twitter. Vertreter Tschechiens hätten vielmehr die Aufgabe, „die Beziehungen zu unseren Nachbarn zu entwickeln“.

Zeman hatte am Dienstagabend bei einem Treffen mit Auslandstschechinnen und -tschechen in der tschechischen Botschaft unter anderem den anwesenden Wiener Ex-Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) scharf angegriffen. Er monierte, dass die Stadt Wien der tschechischen Komensky-Schule während Häupls 24-jähriger Amtszeit „nicht einmal einen Schilling“ gegeben habe. Zeman zeigte sich weiters erfreut, dass die Grünen nicht mehr in den Parlamenten Österreichs und Tschechiens säßen, weil es nun bei Verkehrsprojekten „eine etwas einfachere Situation“ gebe.

Botschafterin sieht Missverständnis

Petricek trat Zeman laut einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK auch inhaltlich entgegen und sprach von „außerordentlichen Beziehungen“ zwischen der tschechischen und österreichischen Hauptstadt. „Wien hat die Komensky-Schule mit einer Million Euro unterstützt. Wir danken der Stadt dafür“, twitterte der Außenminister.

Aus dem tschechischen Präsidentenamt hieß es daraufhin, dass Zeman seine Informationen über die Schulfinanzierung von der tschechischen Botschafterin Ivana Cervenkova erhalten habe. Cervenkova sprach von einem Missverständnis. Sie habe gesagt, dass die Schule keine regelmäßigen Subventionen erhalte. Ihre Worte seien aus dem Kontext genommen worden.

Tschechische Oppositionelle zeigten sich empört über die Aussagen Zemans im Rahmen seines offiziellen Besuchs, bei dem er Bundespräsident Alexander Van der Bellen traf.

Der Streit um die Veröffentlichung des Berichts von Russland-Sonderermittler Robert Mueller in den USA geht weiter: Der von den Demokraten dominierte Justizausschuss des Abgeordnetenhaus hat gestern mehrheitlich für die komplette Vorlage des Berichtes an den Kongress gestimmt – also die Vorlage aller der knapp 400 Seiten sowie ohne maßgebliche Schwärzungen im Text.

Mit dem Beschluss kann der Ausschuss das Ministerium nach Darstellung von Vorsitzendem Jerry Nadler zur Vorlage zwingen. Allerdings solle das Justizministerium erst die Gelegenheit bekommen, seine bisherige Haltung zu überdenken. Mit dem Beschluss soll ebenfalls die Vorlage von Material von mehreren Personen aus dem Trump-Umfeld erzwungen werden, unter anderem seiner früheren Kommunikationschefin Hope Hicks.

Trump sieht sich entlastet

Der von US-Präsident Donald Trump inmitten der Mueller-Untersuchungen ernannte Justizminister William Barr hatte erklärt, er wolle den Bericht erst etwa Mitte April vorlegen. Eine Passage müsse aus gesetzlichen Gründen geschwärzt werden. Die Demokraten gehen aber davon aus, dass die Parlamentarier im Zuge ihrer Aufsichtspflicht über die Regierungsgeschäfte ein Recht haben, den ganzen Report zu sehen.

Nach dem Abschluss der Untersuchungen Muellers hatte Barr eine kurze Zusammenfassung veröffentlicht. Darin heißt es, der Sonderermittler habe keine Beweise für eine Zusammenarbeit des Trump-Lagers im Wahlkampf 2016 mit russischen Stellen finden können. Er legte sich bei der Frage, ob Trump sich der Justizbeeinflussung schuldig gemacht hatte, als er FBI-Chef James Comey entließ, nicht fest.

Trump hatte erklärt, er betrachte das als „komplette Entlastung“. Er hatte auch erklärt, er habe nichts dagegen, den Bericht komplett zu veröffentlichen. Von dieser Position rückte er inzwischen ab.

Inland

Für E-Scooter werden künftig österreichweit die gleichen Regelungen gelten wie für Fahrräder. Um österreichweit einheitliche Regeln für E-Scooter sicherzustellen, wird in die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein neuer Paragraf 88b „Rollerfahren“ eingefügt. Der Verkehrsausschuss des Nationalrats billigte gestern einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Wer mit dem Roller fährt, muss das künftig auf dem Radweg tun, Gehsteige sind tabu. Allerdings können die zuständigen Behörden einzelne Gehsteige für Klein- und Miniroller mit maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h per Verordnung freigeben. In diesem Fall gilt Schrittgeschwindigkeit. Der Beschluss im Ausschuss fiel mit den Stimmen der Koalitionsparteien und NEOS, für die SPÖ sind noch einige Fragen offen, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auf E-Rollern künftig verboten, das Alkohollimit liegt – wie für Radfahrerinnen und Radfahrer – bei 0,8 Promille. Überdies müssen E-Scooter mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern bzw. Rückstrahlfolien ausgestattet sein. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sind auch Vorder- und Rücklicht verpflichtend.

Das umstrittene kroatische Gedenktreffen am Loibacher Feld bei Bleiburg (Kärnten) soll ungeachtet der Kritik der Kärntner Kirche „im gleichen Format“ wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Geplant sei auch eine Heilige Messe, teilte der Vorsitzende des „Bleiburger Ehrenzugs“, Vice Vukojevic, gestern nach einem Treffen mit der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic in Zagreb mit.

Die Diözese Gurk-Klagenfurt hatte dem Treffen, bei dem offiziell des Massakers an Ustascha-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird, heuer nicht ihren Sanktus erteilt. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger betont, dass das Gesamterscheinungsbild der Veranstaltung dem Ansehen der katholischen Kirche schade und dazu angetan sei, „der katholischen Kirche in Kärnten im Falle einer Erlaubnis der Liturgiefeier zu Recht zu unterstellen, sie würde die Instrumentalisierung eines Gottesdienstes zu politischen Manifestationen dulden und die entsprechende Distanz zu faschistischem Gedankengut vermissen lassen“.

Veranstalter: Keine Behördenerlaubnis nötig

Der Generalsekretär des Ehrenzuges, Thomas Baumgartner, betonte, dass es für die Messe keine Erlaubnis der österreichischen Behörden brauche. Die Veranstaltung finde nämlich auf Privatgrund statt, der dem Ehrenzug gehöre. Zugleich verwies er auf das seit März geltende Verbot von Ustascha-Symbolen in Österreich. „Ich hoffe, dass jeder, der kommt, sich an das Gesetz halten wird und keine Probleme machen wird, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.“

In Kroatien wurde die Entscheidung mit Empörung quittiert, die katholische Bischofskonferenz warf der Kärntner Kirche „Respektlosigkeit gegenüber den Opfern“ vor. Vukojevic sagte nun, dass die für 18. Mai geplante Veranstaltung „so aussehen wird wie in den vergangenen Jahren“. Zu Mittag werde eine Messe beginnen, ab 11.00 Uhr werde es eine Prozession vom Friedhof Loibach zum Loibacher Feld geben. Politische Ansprachen werde es keine geben.

Für den laufenden Untersuchungsausschuss über die politische Einflussnahme auf das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT-U-Ausschuss) ist für die Fraktionen gestern auch die weitere Zeugenliste auf der Agenda gestanden. APA-Angaben zufolge wurden 26 Ladungen fixiert.

Unter den Auskunftspersonen finden sich Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Ex-SPÖ-Kanzler Werner Faymann. Mehrere Personen werden zum wiederholten Mal in den Ausschuss gebeten, darunter BVT-Chef Peter Gridling, der bereits zum dritten Mal aussagen soll. Seine Befragung bildet mit der zweiten von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) – derzeitiger Stand – den Abschluss der Anhörungen am 27. Juni.

Sobotka, vor seiner Tätigkeit im Nationalratspräsidium Innenminister, ist auch bei der ersten Sitzung nach Abhaken der Tierschützer-Causa am 7. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Damit ist er der einzige Koalitionspolitiker, der in der Intensivphase des Europawahlkampfs in den Ausschuss gebeten wird. Ansonsten finden sich an Politikern in dieser Periode nur noch die von der Koalition gewünschten SPÖ-Repräsentanten Faymann und Heidrun Silhavy, dereinst SPÖ-Kurzzeitministerin, Staatssekretärin und Abgeordnete.

Zurück zum Ausgangsthema

Den Mai dominiert inhaltlich dann wieder das Ausgangsthema des Ausschusses, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), von dem zahlreiche ehemalige bzw. noch aktuelle Mitarbeiter erscheinen werden. Dazu zählt neben Gridling und seinem Vize Dominik Fasching etwa der frühere Spionage-Chef P., von dem man sich im BVT mittlerweile getrennt hat. Auch Martin W., der zumindest von NEOS als Autor des ominösen Belastungspapiers, das die Affäre ausgelöst hat, vermutet wird, muss wieder kommen.

Den Postenschacher-Vorwürfen die ÖVP betreffend geschuldet sind etliche Ladungen aus dem Umfeld der Volkspartei. Zentral ist da wohl die Befragung von Michael Kloibmüller, der gleich mehreren Innenministern als Kabinettschef gedient hat. Er ist bereits am 8. Mai als Auskunftsperson vorgesehen. Drei Wochen später ist ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior an der Reihe. Die frühere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wird den Ausschuss Anfang Juni beehren – übrigens am selben Tag wie Wiens Polizeichef Georg Pürstl.

Auch FPÖ-Chef Strache kommt um einen Auftritt nicht herum. Er wird wegen der Abhöraffäre befragt. Der Vizekanzler hatte ja wegen eines Kabels vermutet, in seinem neuen Büro belauscht zu werden. Dieser Verdacht hatte sich damals nicht erhärtet.

Amon nicht auf Ladungsliste

Nicht zu den geladenen Personen zählt nach derzeitigem Stand ÖVP-Fraktionschef Werner Amon, auch wenn NEOS und Jetzt darauf gedrängt hatten. Die SPÖ hatte hier eine Ladung mit der Koalition blockiert, weil sie von Revanchegelüsten ausgegangen war. Tatsächlich hatte Amon, der mit P. befreundet ist und immer wieder einmal in den Akten vorkommen soll, bereits mit der Ladung von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper oder Jetzt-Fraktionschef Peter Pilz gedroht.

Die Causa um die rechtsextremen Identitären sorgt für Störungen in der bisher nach außen getragenen Harmonie der Koalition: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) pochte gestern erneut auf eine klare Abgrenzung von den Identitären. Auch Kabinettsmitarbeiter dürften aus seiner Sicht nicht bei der Gruppe aktiv sein, stellte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar.

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EU

Rumäniens oberstes Gericht hat gestern die Reise- und sonstigen Freiheitsbeschränkungen für Laura Kövesi aufgehoben. Kövesi, Favoritin des EU-Parlaments für den Chefposten der geplanten EU-Staatsanwaltschaft, war am vergangenen Freitag in Rumänien von einer Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft unter Polizeiaufsicht gestellt worden.

Diese neue, regierungstreue Spezialeinheit ermittelt seit Wochen wegen Korruptionsvorwürfen gegen Kövesi – aufgrund von Aussagen eines nach Serbien geflohenen regierungsnahen Ex-Parlamentariers, der selbst im Visier der Justiz steht. Kövesi musste sich regelmäßig bei der Polizei melden. Zudem durfte sie das Land nicht ohne Genehmigung des Staatsanwalts verlassen. Dagegen hatte Kövesi vor dem obersten Gericht geklagt.

Europaparlament hält an Kövesi fest

Das Europaparlament hielt indes an Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel. Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an.

Warnung vor Amnestie für korrupte Politiker

Die EU-Kommission warnte die rumänische Regierung indes dringend vor weiterem Druck auf die Justiz und droht mit Gegenmaßnahmen. Das gelte insbesondere, wenn die Regierung eine „de facto Straffreiheit für hohe Amtsträger schafft, die wegen Korruption verurteilt sind“, sagte Vizepräsident Frans Timmermans in Brüssel. „Ein solcher Schritt würde die Kommission zwingen, schnell zu handeln.“

Kövesi war von 2013 bis Juli 2018 Chefin der Antikorruptionseinheit der rumänischen Staatsanwaltschaft (DNA). Sie wurde auf Betreiben der sozialliberalen Regierung vorzeitig entlassen. Derzeit verhandeln EU-Parlament und der Europäische Rat über die Besetzung des Chefpostens für die EU-Staatsanwaltschaft, die ab 2020 arbeiten soll.

Sport

Red Bull Salzburg hat gestern mühelos das Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Regionalligisten GAK mit 6:0 (4:0). Die Tore erzielten Munas Dabbur (6., 26.), Hannes Wolf (13., 66.), Takumi Minamino (45.) und Patson Daka (92.). Als Gegner wartet am 1. Mai in Wien Rapid, die Wiener setzten sich gegen den LASK mit 4:3 nach Elferschießen durch.

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Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen gestrigen Tag im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

Pele hatte in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch gestern, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

Wirtschaft

Der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn soll Medienberichten zufolge in Japan erneut festgenommen werden. Staatsanwälte hätten sich heute (Ortszeit) zum Haus des Automanagers in Tokio begeben, berichtete unter anderem der Fernsehsender NHK. Zuvor hatten Medien berichtet, dem 65-Jährigen drohe wegen neuer Vorwürfe eine Ausweitung der Anklage.

Der wegen Finanzdelikten angeklagte Ghosn war Anfang März nach mehr als 100 Tagen gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Bei den neuen Vorwürfen soll es um den Verdacht der schweren Untreue gehen: Laut der Nachrichtenagentur Jiji Press soll der Automanager zwischen 2012 und 2018 Gelder von Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Mrd. Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. In Österreich gab es als Ergebnis der Ermittlungen Steuernachforderungen von 2,4 Mio. Euro, wie aus dem Finanzministerium zu erfahren war.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter der ORF und der „Falter“ aus Österreich, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Weltweit waren dadurch Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten.

Panama-Papers: Drei Jahre danach

Vor drei Jahren enthüllten die Panama-Papers, wie Superreiche aus aller Welt ihr Vermögen vor den Steuerbehörden versteckt haben. Doch was haben die darauf folgenden Ermittlungen ergeben?

In Österreich trat der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg zurück. Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

54 Fälle mit Österreich-Bezug

Die österreichische Finanz habe im Zusammenhang mit den Panama-Papers 54 Fälle mit Österreich-Bezug herausgefiltert, sagte der Leiter der Abteilung Betrugsbekämpfung im Finanzministerium, Herwig Heller, gegenüber Ö1. „Aus 15 Fällen haben wir ein Mehrergebnis von 2,4 Millionen bei den Panama Papers erzielt.“

Audio dazu in oe1.ORF.at

Darüber hinaus habe die Finanzmarktaufsicht Strafen gegen die Hypobank Vorarlberg und Raiffeisen International verhängt. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass Raiffeisen 2,8 Mio. Euro Strafe zahlen soll und die Hypo 400.000, weil sie laut FMA ihre Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung verletzt haben sollen, indem sie etwa die Identität ihrer Kunden nicht ausreichend geprüft haben – bei Raiffeisen war es u. a. der ukfrainische Präsident Petro Poroschenko. Die beiden Banken haben gegen die Strafbescheide berufen.

Josef Fiala, kaufmännischer Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, ist neuer Finanzvorstand der ASFINAG. Der Aufsichtsrat hat ihn einstimmig zum Nachfolger des im Jänner zurückgetretenen Vorstandes Klaus Schierhackl bestellt, gab das Unternehmen gestern bekannt. Damit ist das neue ÖVP-FPÖ-Führungsduo für die nächsten fünf Jahre komplett. Auf dem FPÖ-Ticket zog bereits Hartwig Hufnagl als Betriebsvorstand ein.

Der frühere Vizekabinettschef von FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer wurde Ende Jänner zum Nachfolger der SPÖ-nahen ASFINAG-Vorständin Karin Zipperer bestellt. Sie hatte im November ihren Rücktritt erklärt. Im Jänner räumte dann auch der ÖVP-nahe Schierhackl seinen Posten.

Auf dem ÖVP-Ticket avancierte jetzt Fiala zum neuen Finanzvorstand. Der 1962 geborene Jurist war früher Versicherungsmanager. Im März 2008 übernahm er die Geschäftsführung der ASFINAG Maut Service GmbH, im Juli 2010 wurde er Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH und war dort für kaufmännische Belange zuständig. In seiner neuen Funktion verantwortet er primär sämtliche Belange des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Mautwesens.

Chronik

Die in einen Hochschulbestechungsskandal verwickelten US-Schauspielerinnen Lori Loughlin (54, „Full House“) und Felicity Huffman (56, „Desperate Housewives“) sind gestern in dem Fall vor Gericht erschienen.

Loughlin wirkte Medienberichten zufolge gut gelaunt und gab auch Autogramme, bevor sie heute das Gerichtsgebäude in Boston betrat. Auch ihr Ehemann, der Modedesigner Mossimo Giannulli, sowie ein Dutzend weitere, mutmaßlich in den Skandal verwickelte Eltern waren Berichten zufolge anwesend.

Vorwurf: Unizugang für Kinder erkauft

In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Prominente ihren Kindern unrechtmäßigen Zugang zu Eliteuniversitäten erschlichen haben. Loughlin und Giannulli sollen 500.000 Dollar (446.000 Euro) gezahlt haben, um die beiden Töchter als vermeintliche Ruderinnen über das Sportteam an der renommierten USC-Universität in Kalifornien unterzubringen. Der Skandal mit insgesamt rund 50 Beschuldigten hat Elitehochschulen in den USA erschüttert, denen schon lange vorgeworfen wird, Kinder reicher Familien und Spender zu bevorzugen.

Ob es zu einem Gerichtsprozess kommt, ist derzeit unklar und hängt auch von einem möglichen Geständnis der Angeklagten ab. USC hatte unterdessen angekündigt, Zulassungen betroffener Studierender zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen. Yale hat einer betroffenen Studentin die Zulassung im Zuge des Skandals bereits entzogen.

Knapp einen Monat nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien will das ostafrikanische Land heute einen ersten Bericht zur Ursache des Unglücks veröffentlichen. Das sagte der Sprecher des äthiopischen Verkehrsministeriums, Mussie Yiheyis. Bei dem Absturz der Maschine am 10. März unweit von Addis Abeba waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Der vorläufige Untersuchungsbericht wird sich auf die Daten der Flugschreiber stützen. Diese waren kurz nach dem Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine von Experten in Frankreich ausgelesen worden. Die Blackboxes, die sich zur Unfalldiagnose an Bord aller größeren Verkehrsflugzeuge befinden, zeichnen alle Flugdaten sowie alle Stimmen und Geräusche im Cockpit auf.

Die äthiopische Regierung hatte zuvor bereits erklärt, dass der Absturz „klare Ähnlichkeiten“ mit dem Crash einer baugleichen Maschine in Indonesien im Oktober aufweise. Ermittlerinnen und Ermittler gingen bei jenem Absturz davon aus, dass eine eigens für die neue Flugzeugreihe 737 Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS ein wichtiger Auslöser des Unglücks gewesen sein könnte. Fachleute warten daher gespannt darauf, ob die erste Untersuchung des Absturzes in Äthiopien ebenfalls auf Probleme mit der Software schließen lässt.

Über Monate soll er Lebensmittel und Wasser seiner Kollegin heimtückisch mit einem Metall vergiftet haben, in der vergangenen Woche ist er festgenommen worden: Ein 34-Jähriger aus Berkeley (Kalifornien) muss sich nun wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergiftung verantworten, wie aus Polizeidokumenten des Sheriffs im Alameda County hervorgeht.

Wie unter anderem die „Washington Post“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, soll der Naturwissenschaftler die Mahlzeiten seiner Arbeitskollegin mit dem giftigen Metall Kadmium versetzt haben. Damit soll der Metallspezialist vor eineinhalb Jahren begonnen haben, fand die Polizei heraus. Das häufig in Batterien verwendete Kadmium ruft Magenschmerzen und Erbrechen hervor und kann unter anderem Nieren und Knochen stark schädigen.

Videoaufnahme überführte Mann

So soll sich auch das mutmaßliche Opfer seit längerer Zeit krank gefühlt und immer wieder einen merkwürdigen Geschmack in ihrem Essen und Wasser festgestellt haben, wie die „Washington Post“ weiter berichtet. Auch zwei ihrer Familienmitglieder seien erkrankt, nachdem sie aus einer Flasche des Opfers getrunken hatten.

Überwachungskameras in der Arbeit hätten schließlich zweimal aufgezeichnet, wie der mutmaßliche Täter das Getränk seiner Arbeitskollegin mit einer Substanz versetzt habe. Ein Test des Wassers habe die Substanz anschließend als Kadmium identifiziert.

Nach der Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ gestern gibt es keinen Sechser. Das bedeutet Doppeljackpot: Im Topf liegen knapp 1,6 Mio. Euro.

Die aktuellen Gewinnzahlen:

2 6 10 14 34 38/Zusatzzahl 28

Die aktuellen LottoPlus-Zahlen lauten:

5 9 16 25 30 42

Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

0 3 3 2 3 7

Alle Angaben ohne Gewähr

Kultur

IT

Bei Facebook hat es erneut eine Panne gegeben. Millionen von Nutzungsdaten waren öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen, wie die Cybersicherheitsfirma UpGuard gestern berichtete. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

Sobald Facebook Kenntnis von der Panne gehabt habe, habe der Konzern mit Amazon zusammengearbeitet, die Datensätze wieder herunterzuholen. Erst im März hatte das Soziale Netzwerk eine neue Datenpanne eingeräumt. Passwörter von Millionen Nutzerinnen und Nutzern waren für Angestellte des Unternehmens im Klartext zugänglich gewesen. Von einem Hackerangriff im September waren etwa 50 Millionen Nutzerinnen und Nutzer betroffen.

Science

Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy – und schreiben darüber in Sozialen Netzwerken. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe.

Wie das Fachmagazin „Science Advances“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, lassen sich Beben unter Zuhilfenahme von Twitter-Botschaften rund eine Minute schneller lokalisieren als bisher. In Zukunft könnte man auch die Stärke von Beben mittels Crowdsourcing genauer bestimmen.

Mehr dazu in science.ORF.at

Gesundheit

Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers in Omaha im Bundesstaat Nebraska sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

Matthew Eledge (links), seine Mutter Cecile Eledge (Mitte) , mit Baby Uma und Matthews Ehemann Elliot Dougherty (rechts)
AP/Ariel Panowicz

Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: „Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt.“ Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. „Sie hat alle Tests bestanden“, sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.

Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien „glücklich und gesund“. Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: „Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen.“ Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei „definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall“ gewesen.

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Offenlegung und Informationen gem. § 24 und § 25 MedienG, § 5 ECG, § 14 UGB der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG:

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB

Firma: ORF Online und Teletext GmbH & Co KG
Sitz: 1136 Wien, Würzburggasse 30
Telefon: +43 (1) 50277-21300
Fax: +43 (1) 50277-21303
E-Mail: online@orf.at
Internet: ORF.at
UID Nummer: ATU 63313202
Firmenbuchnummer: 291526 s
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
Behörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: Gewerbeordnung 1994, Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Persönlich haftender Gesellschafter:
ORF Online und Teletext GmbH
Sitz: 1136 Wien
FN: 290407 w
FB-Gericht: Handelsgericht Wien

Geschäftsführung: Mag. Karl Pachner, Mag. Beatrice Cox-Riesenfelder

Redaktionelle Leitung: Mag. Gerald Heidegger

Offenlegung gem. § 25 MedienG

Medieninhaber:
ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien

Unternehmensgegenstand:
Insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.

Vertretungsbefugtes Organ:
ORF Online und Teletext GmbH, 1136 Wien, vertreten durch Mag. Karl Pachner und Mag. Beatrice Cox-Riesenfelder

Eigentumsverhältnisse:
Kommanditist: Österreichischer Rundfunk
Komplementär: ORF Online und Teletext GmbH; Geschäftsführer: Mag. Karl Pachner, Mag. Beatrice Cox-Riesenfelder; Aufsichtsrat: Thomas Prantner, Franz Manola, Mag. Roland Weissmann, Mag. (FH) Astrid Schiberth, Nadja Igler, Alessandra Mayr

Die ORF Online und Teletext GmbH steht im Alleineigentum des Österreichischen Rundfunks. Der Österreichische Rundfunk ist durch § 1 ORF-G als Stiftung öffentlichen Rechts (sui generis) eingerichtet; Begünstigte der Stiftung ist die Allgemeinheit [634 BlgNR 21. GP 32]).

Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

  • ORF Fernsehprogramm-Service GmbH mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.
  • APA – Austria Presse Agentur eG, Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Betrieb einer Nachrichtenagentur.

Grundlegende Richtung des Onlineangebotes der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG: Erfüllung des Auftrages gemäß § 3 Abs. 5 Z 2 iVm § 18 ORF-Gesetz.

#####EOF##### Die Gitarre lebt - fm4.ORF.at
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Die Gitarre lebt

Anlässlich ihres neuen Albums „Wrong Creatures“ gibt es hier nochmal das Video der exklusiven FM4 Radio Session vom Black Rebel Motorcycle Club aus.

Von Eva Umbauer

Das kalifornische Rocktrio Black Rebel Motorcycle Club spielte im ungewöhnlichen Rahmen und überlegte sich dafür so manches: Etwa gleich zu Beginn als sich Robert Been, einer der beiden Sänger und Songschreiber der Band, an den Konzertflügel des Radiokulturhauses setzte und einen ganz neuen Song spielte, der im Jänner nächsten Jahres auf dem Album „Wrong Creatures“ veröffentlicht wird. „Broken, as the world unwinds“, singt Robert und erzeugt Gänsehaut-Feeling. Es kommt noch mehr ‚broken Rock´n´Roll‘ an diesem 70-minütigen Konzertabend.

Etwa als Peter Hayes – ergraut seit dem letzten Österreich-Besuch von BRMC – „Fault Line“ solo spielt, einen Song der Band von ihrem 2005-er Album „Howl“. Nach ein paar Solo-Darbietungen von Robert Been und Peter Hayes kommen dann BRMC richtig zusammen, samt Schlagzeugerin Leah Shapiro, die eine Operation am Gehirn nun vollständig überwunden hat. Sie spielen „Shuffle Your Feet“ - wieder ein Song von „Howl“ - mit zwei Gitarren und Peter Hayes als Leadsänger, gefolgt vom neuen Song „Echo“, einem verlangenden Stück von Robert Been. Beide – Robert und Peter – ergänzen einander noch immer gut: der eine ein sehnsuchtsvoller, shoegazender Dark-Pop Troubadour, der andere der geerdete Folk/Blues-Mann mit der Mundharmonika. Zu den beiden Freunden kommt die niemals aufdringliche Schlagzeugerin, die ihnen den Rücken freihält.

Überhaupt nehmen sich Black Rebel Motorcycle Club in diesem ganz besonderen, gediegenen Rahmen etwas zurück. Da fehlt dann zwar, wenn man so will, bei Songs wie der Zugabe „Love Burns“ etwas der ‚Pfeffer‘, aber es muss ja nicht immer ‚scharf‘ sein. Aus den beiden jugendlichen ‚Rotzlöffeln‘ Hayes und Been sind längst große amerikanische Songschreiber geworden, die an diesem Abend ihre Songs richtig atmen lassen. Das Stück mit dem BRMC bekannt wurden, „Whatever Happened To My Rock´n´Roll“, steht nicht auf der Set List, dafür heißt es jetzt „I´m a shattered heart, I´m the road at night“ - im neuen Song „Question Of Faith“, den Peter Hayes singt. Aber auch Klassiker der Band wie „Weight Of The World“ kommen zum Einsatz, genauso wie „Ain´t No Easy Way“, samt toller Slide Guitar und viel Applaus vom höflichen Publikum. Peter Hayes beendet den Abend am Flügel mit dem 2006-er Song „Feel It Now“, samt der Zeile „I turn myself into an angel“. Das kann nur Robert Been toppen mit seiner Solo-Akustik-Zugabe von „Sympathetic Noose“, wieder ein Song vom „Howl“-Album, das mehr denn je ein Meilenstein in der Bandgeschichte von Black Rebel Motorcycle Club ist.

Die Setlist des Abends

  1. All Rise (Robert Piano)
  2. Fault Line (Peter Solo)
  3. The Toll (Peter Solo)
  4. Complicated Situation (Peter Solo)
  5. Circus Bazooko (Robert Solo)
  6. Shuffle Your Feet
  7. Haunt
  8. Question Of Faith
  9. Screaming Gun
  10. Weight Of The World
  11. Ain´t No Easy Way
  12. Feel It Now (Peter Piano)

Zugaben:

  1. Love Burns
  2. Sympathetic Noose

Am 11. Jänner 2018 in der FM4 Homebase

Anlässlich ihres neuen Albums „Wrong Creatures“ strahlen wir am 11. Jänner in der FM4 Homebase die exklusive FM4 Radio Session vom Black Rebel Motorcycle Club aus.

mehr Eva Umbauer:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 High Spirits - fm4.ORF.at Radio
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FM4 High Spirits

Bewährtes und Aktuelles aus der Welt der elektronischen Beats and Breaks.

BTO Spider gewährt uns einen umfangreichen Blick in seine Plattentasche, jedes Mal neu sortiert mit Raritäten und aktuellen Sounds von Soul, House, Funk, Reggae bis Disco und Electro.

Dazu die passenden Insidergeschichten vom Experten persönlich.

Aktuell:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 1.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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La Boum de Luxe - Playlist vom 1.3.2019

La boum de luxe (21-6)
mit Heinz Reich und Atomique

21.00
Weekend Warmup mit Atomique

Atomique (Tenchu)

TJ, Kele Le Roc, DJ Pioneer My Love (Soulecta Remix) Garage Shared
MJ Cole If Only (MJ Cole Dubb) 892
Javy Groove Jungle 83
Volac, TONYB. Faith in You Night Bass Records
Freestylers, Ratpack Searching For My Rizla 2017 (RatPack & Freestylers ReMastered) RatPack Music
Soundbwoy Killah Yours Sneaker Social Club
DJ Madd Take It Down Low Roots & Future
Guau We Are The Future (100) (100 Mix) 83
Terror Tone, Plain English Mad Ting (Murder He Wrote Remix) Ultra Bass Records
Smokey Bubblin' B Broken Bones Zeus Sound Records
tenchu + breakpitt Life after war Frequencies of hope
Soundbwoy Killah Abra Cadabra Sneaker Social Club
Mak & Pasteman Formation 131 Materials.
MARTYN Manchester Ostgut Ton Germany
Sticky Triplets Perpetuity
MJ Cole, Kojey Radical Soak It Up 892
HDSN Blow Up NBAST
Dem 2 Destiny XL Recordings

21.30
FM4 Zuckerlkettenfrau präsentiert:
Clubguide – Weggehtipps und Gästelistenplätze

22.00
Armonica (Diynamic/Moblack ITA)
kommen vor ihrem Gig im Sass zum Interview + Livemix ins Studio!

Armonica (ITA)

Whitesquare Cinque Fischi White Square Series
Armonica Zama
Colle Owami (Armonica Rmx) True Colors
Emmanuel Jac Ramaman (Armonica Rmx) Moblack
Black Coffee Wish you were here (Bedouin Rmx) Ultra
Eagle and butterflies Sketch 17 Innervisions
Tunnelvision Maja's Drum (Innellea Rmx)

23.00
Disaszt (Mainframe)
wird für uns einen Livemix spielen und uns erklären, warum ab März nach 17 Jahren Mainframe Events plötzlich Jugendverbot (ab 18!) gilt.

Dorian & Skore Heavy Breath
QZB Nobunaga
Mefjus If i could (Loadstar Remix)
Dorian feat Phentix Phobos
Spectrasoul Organiser
Friction Ultrafunk
Dorian Monsta
Smooth Anger
Chase & Status Step away
Phace & Mefjus Malmaison
Shimon & Benny l Monster (Sub Zero Remix)
Mefjus Blitz
Malux ft .Disprove Fonk
Fourward Hope
TR Tactics Vision (Disphonia Remix)
Disaszt Nasty Habits
Disaszt Siren
The Prototypes Levels
Wilkinson Direction
Hoob Nörouwfunk
Spectrasoul Organizer
Alibi & Disaszt I Got you
Maztek Sprocket
Disaszt & Erb N Dub Stop
Disaszt & Tr Tactics Fuck it
Disaszt & Trei Kinetic
Disaszt - Ribcage
Disaszt & Trei Shape the Future

00.05
Greg Wilson - Essential Mix 10th Anniversary
“The BBC Radio 1 Essential Mix would prove to be one of the landmarks of my DJ career, bringing my name to the attention of a whole new generation of dance music enthusiasts, people who weren’t previously aware of me, or indeed many of the tracks featured in the mix. I was DJing in London the night it was broadcast and listened in my hotel room between 3am-5am before grabbing some sleep, oblivious to how much it was all about to blow up. Pete Tong, the same age as me and a direct contemporary of mine from the early ‘80s Jazz-Funk scene (he in the South, me in the North), introduced it as ‘probably the most overdue of overdue Essential Mix debuts in our history’.
The instant acclaim it received caught me totally unawares I’d expected no more than a mixed response, given Radio 1’s ‘in new music we trust’ slogan of the time. I thought a lot of the audience would have been critical of so much older stuff being in the mix, music of the ‘70s and ‘80s providing the main source, so I was gobsmacked to discover the response was almost 100% positive. Further to this I hadn’t taken into account that within days (and in some cases hours) of it being broadcast it had been uploaded onto blogs all around the world. I just hadn’t considered the bigger picture with the mix going global, introducing many, many more people to what I’m about. Now, wherever I am in the world, people talk to me about the Essential Mix – it quickly become regarded as something of a classic, which is very pleasing on a personal level. You strive to make something special and always hope that people will connect with what you’re doing, but it’s a shock and a buzz, in equal measures, when it happens on this type of scale.”

The Originals Down To Love Town (Dimitri From Paris Edit) [Motown]
Soul Searchers Blow Your Whistle [Sussex]
Goody Goody It Looks Like Love [Atlantic]
Shirley Lites Heat You Up (Melt Down Mix) [West End]
Metro Area Dance Reaction [Environ]
Talking Heads Psycho Killer (GW Edit) [Disco Deviance]
Sugardaddy Love Honey (GW Version) [Tirk]
Chic I Want Your Love (Todd Terje Edit) [Supreme]
Q The Voice Of Q [Philly World]
Nitro Deluxe This Brutal House [Cutting]
Atlantic Conveyor We Are [Untracked]
Firefly Love (Is Gonna Be On Your Side) [Emergency]
Kasso Walkman [F1 Team]
Rose Royce Do Your Dance [Whitfield]
Gunchback Boogie Band Funn [Prelude]
Rufus Feat. Chaka Khan Ain't Nobody (Frankie Knuckles Mix) [Warner Brothers]
Happy Mondays WFL (Vince Clarke Mix) [Factory]
Young Dog Alien Gotta Keep Workin' It (GW Mash-Up) [Reactivate]
Stevie Wonder Superstition (Todd Terje Edit) [Motown]
Loose Ends Hangin' On A String (Frankie Knuckles Mix) [Ten]
Aretha Franklin Rock Steady (Danny Krivit Edit) [Rock]
Gwen Guthrie Seventh Heaven (Larry Levan Mix) [Garage]
The Commodores Machine Gun (Situation Edit) [Motown]
B.T (Brenda Taylor) You Can't Have Your Cake And Eat It Too (GW Edit) [Tirk]
West Phillips (I'm Just A) Sucker For A Pretty Face [Quality]
Edit The Edit Two Sides Of Sympanthy (PTA Mash-Up / GW Edit) [Edit The Edit]
Stone Roses Fools Gold [Silvertone]
Banbarra Shack Up [United Artists]
War Me And Baby Brother [Island]
Gino Soccio Try It Out [Warner Brothers]
Geraldine Hunt Can't Fake The Feeling [Prism]
Sharon Brown I Specialize In Love [Profile]
Visual The Music Got Me [Prelude]
Incredible Bongo Band Apache [MGM]
Tweet Boogie 2nite (Fat Camp Mix) [Elektra]
DC La Rue Cathedrals (GW Edit) [Disco Deviance]
Teenage DJ I Was A Teenage DJ Pt 1 (GW Edit) [Reactivate]
Sir Joe Quarterman (I Got) So Much Trouble In My Mind (Barna Soundmachine Edit) [GSF]
League Unlimited Orchestra Things That Dreams Are Made Of
TW Funkmasters Love Money [Champagne]
Last Rhythm Last Rhythm [American]
The Clash Casbah Breakdown (Joey Negro Edit) [CBS]
808 State Pacific State (GW Edit) [ZTT]

02.05
Difrati (Villach)
Wir bekommen nur noch selten Mixes auf CD. Wenn, dann meistens aus Kärnten ;-) Der Mix von Difrati aus Villach ist aber das wirklich seltsamste, das uns in den letzten 10 Jahren erreicht hat. Mit krakeliger Kugelschreiberschrift steht da auf kariertem Papier „Richtung: Techno old skul mit einem Flehr Ragga haus und dap steb“. Und dann in Großbuchstaben: „JETZT ZU MIR
MEIN NAME IST DIFRATI
KOMME AUS VILLACH
UND MACHE FLEISSIG MUSIK
MÖCHTE MICH SOGERNE SELBSTÄNDIG MACHEN UND FM4 KÖNNTE MIR DABEI ECHT HELFEN INDEM IHR MEINE MUSIC AUF LA BOUM DE LUXE SPIELT ANSONSTEN GIBT ES EINSTWEILEN NICHTS ZU SAGEN AUSER EIN SCHÖNES DANKESCHÖN“
Wieviel er dennoch zu sagen hat, der gute Difrati, das werdet ihr in seinem Mix hören. Denn er toastet auf kärntnerisch (!!!) über seine wirklich soundtechnisch knackigen Produktionen drüber. Die Texte sind auch für einen Kärntner Native Speaker wie Heinz Reich nicht ganz verständlich, also das Mysterium ist groß!

Difrati

(alle songs sind eigenproduktionen von difrati):
giti
afrika techno
d.s. symfo
d.s. sonic
lieber lieber wald
der mit dem wolf
merkl
langeweile
afrika technologie
ma feita
der psyhologenkrieg
hunger kriege in somalia
fine stats
da waste
hungerkrise

03.10
La boum de luxe History Tapes: Dj Freak (Leeds) Mitschnitt vom 27.10.1995
Irgendwer hat damals sogar den vollen Mix mitgeschnitten und hier hochgeladen!

03.55
La boum de luxe History Tapes: Dj Stupid (München) Mitschnitt vom 27.10.1995

04.55
Rewind Clemens Sperl (Trustin Tech) vom 23.11.2018
Info und Playlist hier

05.30
Rewind Crazy Sonic b2b Ale F (Brasilien) vom 23.11.2018
Info und Playlist hier

Aktuell:

#####EOF##### ORF-Enterprise - Welcome
ORF CONTENTSALES Home
 

ORF-Enterprise SELECTION 2019


The new ORF-Enterprise program catalogue for MIPTV 2019 has arrived! Find out more about our highlights!

Russia's Wild Sea wins Kamera Alpin Austria 2018 Award

ORF's UNIVERSUM documentary "Russia's Wild Sea" won the Kamera Alpin Austria 2018 Award at the MOUNTAINFILM International Filmfestival.

The award-winning documentary by Franz Hafner was co-produced by Interspot Film for ORF, Smithsonian Channel, Channel One Russia, ZDF and ARTE France in association with National Geographic Channels International and ORF-Enterprise.


MIPCOM 2018: Sales highlights

ORF-Enterprise continues its track record with a range of deals at MIPCOM 2018 in both major fields of ORF's top rated TV series and movies as well as ORF's renowned and awarded UNIVERSUM strand.


Suburbia - Women on the Edge wins Latin America

The ORF hit series Suburbia - Women on the Edge has been picked up by Mexican MVS NET






MEET US AT

06.04. - 07.04.2019
Cannes, France
08.04. - 11.04.2019
Cannes, France
24.06. - 27.06.2019
Budapest, Hungary
24.06. - 27.06.2019
La Rochelle, France
14.10. - 17.10.2019
Cannes, France
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#####EOF##### FM4 Frequency 2019: Neue Namen im Line-Up - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Menschen am Frequency 2018

Christian Stipkovits

Festivalradio

FM4 Frequency 2019: Neue Namen im Line-Up

Weitere Bands des Line-Ups stehen jetzt fest. Neu dabei: Dendemann, Juice Wrld, Kreiml & Samurai, Naked Cameo und viele mehr. Alle Fakten zum großen Festivalereignis des kommenden Sommers.

Seit der letzte Act am FM4 Frequency 2018 die Bühne verlassen hat, warten wir sehnsüchtigst auf die ersten Bands, die das Line-Up wohl nächstes Jahr schmücken werden. Nun sind die ersten Namen da.

DAYPARK:

Donnerstag, 15.8.: Twenty One Pilots * Sunrise Avenue * Alligatoah * Anne-Marie * Billie Eilish * Juice Wrld * Ufo361 * Dendemann * Dermot Kennedy * Hugel * Jeremy Loops * Green * Finch Asozial

Freitag, 16.8.: Swedish House Mafia * Prophets Of Rage * G-Eazy * FM4 Ombudsmann: Osterjause * 187 Strassenbande * Good Charlotte * Trettmann * W&W * Nothing But Thieves * Dynoro * Mavi Phoenix * Yungblud * Pvris * Sookee * Brocken Back * Idkhow * Easy Life * Skinny Lister *Lotto Boyzz

Samstag, 17.8.: Macklemore * Dimitri Vegas & Like Mike * The Offspring * Capital Bra * Charli XCX * Kodaline * Turbobier * Simple Creatures * Little Big *Less Than Jake * Fil Bo Riva * Barns Courtney * Drangsal * Kreiml & Samurai * Beatrich * Naked Cameo * The Faim *

NIGHTPARK:

Abstrakt * A-Cray Aioaska * Alison Wonderland * Astrix * Black Sun Empire * Coone * Darkzy * Dubape * Ekali * Gammer * Hedex * Hybrid Minds * Kayzo * Knife Party * Lny Tnz * Macky Gee * Materia * Neelix * Nervo * Rudimental DJ * Salvatore Ganacci * SASASAS * Slushi * Sub Focus DJ Set * Switch Allstars * The Him * The Prototypes * Tokyo Machine * Tristate

Nach und nach gesellen sich weitere Acts zum Line-Up, wir halten euch natürlich up to date!

Wann und wo?

Stattfinden wird das FM4 Frequency von 15. bis 17. August 2019 im Greenpark, St. Pölten. Erprobte Festival-Fans kennen das Gelände natürlich schon und wissen, dass Sankt Pölten mit der Bahn gut zu erreichen ist. Zwischen Bahnhof und Festivalgelände wird es wieder einen Shuttlebus geben. Easy!

Mit dem Auto ist das Festivalgelände direkt über die Westbautobahn A1, Abfahrt St. Pölten Süd erreichbar. Alternativ könnt ihr auch über die S33 St. Pölten Ost anreisen und der Beschilderung von dort zu den Parkplätzen folgen. In der direkten Umgebung des Festivalgeländes steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung, das heißt ihr werdet mehr oder weniger weit zu Fuß gehen müssen.

FM4 vor Ort

Wir sind natürlich täglich an Ort und Stelle und berichten ausführlich On Air, Online und auf Social Media direkt vom Festival und über alles rund um das FM4 Frequency. Auch schon in den Wochen davor und danach mit den „Langen Nächten des FM4 Frequency“ zum Beispiel.

Außerdem gibt es wieder den FM4 Stand, wo man nicht nur allerlei FM4-Merch und -Goodies erstehen kann, sondern sich auch informieren, oder einfach mit uns plaudern.

Tickets

Die Erfahrung zeigt: Zögern ist nicht angebracht, denn das FM4 Frequency ist üblicherweise ausverkauft.

Raiffeisen Club

WERBUNG

Tickets für das FM4 Frequency Festival gibt es auf shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit oeticket Service. Mit Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder.

Wir freuen uns auf euch am FM4 Frequency 2019!

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Fivas Ponyhof - fm4.ORF.at Radio
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Fivas Ponyhof

Lieblingsmusik und Lieblingsgeschichten für euch - von und mit Fiva.

Von Oldschool zu Newschool, von Hip Hop und Spoken Word zu Funk and Soul. In Fivas Ponyhof hat alles Platz, was Nina Sonnenberg aka Fiva beim Durchstöbern ihrer Plattensammlung aufgefallen ist.

Weil es im Moment zu ihrer Stimmung passt, oder weil es die aktuellen Geschichten, die das Leben gerade so schreibt, erfordern.

Montag, 0 bis 1 Uhr

If life is a DJ, Fivas Ponyhof is the place to listen to its music.

Aktuell:

#####EOF##### Natascha Strobl: "Regierung hat Narrative der Identitären übernommen" - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Natascha Strobl vor dem FM4 Studio

Radio FM4

Natascha Strobl: „Regierung hat Narrative der Identitären übernommen“

Die Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl spricht im Interview über Verbindungen der Identitären zum Christchurch-Attentäter und zur FPÖ, warum die Auflösung der Identitären Hand und Fuß haben sollte und dennoch nur den Anschein von schalem Aktionismus hat.

Nach dem Ministerrat am Mittwoch haben Bundeskanzler Sebastion Kurz und Vizekanler Heinz-Christian Strache angekündigt, ein Verbot der österreischischen Identitären zu prüfen. Zuvor war bekannt geworden, dass der Attentäter von Christchurch im Vorjahr einen großen Geldbetrag an den Sprecher der österreichischen Identitären gespendet hat. Dass der Terrorist Ende 2018 Jahres in Österreich gewesen ist, war schon davor bekannt.

Die Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl hat schon 2014 im Buch „Die Identitären. Ein Handbuch zur zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa“, gemeinsam mit Kathrin Glösel und Julian Bruns versucht, die Identitären einzuordnen. Damals hat sie auch schon die Auffassung vertreten, dass einen Verbotsdebatte am Kern des Problems vorbeigeht. An dieser Einschätzung hat sich seither nicht viel geändert, wie sie im FM4-Interview ausführt.

Gerlinde Lang: Frau Strobl, wie schätzen Sie die möglichen Verbindungen zwischen dem Christchurch-Terroristen und den österreichischen Identitären ein?

Natascha Strobl: Die Verbindungen sind vor allem ideologischer Natur. Das sehen wir, wenn wir uns das Manifest des Christchurch-Terroristen anschauen. Es sind dieselben Worte, es sind dieselben Konzepte, die der Terrorist verwendet, die wir schon seit Jahren bei den Identitären sehen. Sogar der Titel des Manifests „Der große Austausch“ ist ein Konzept, das die Identitären populär gemacht haben. Da geht’s um eine Art Verschwörungstheorie, dass es eine Elite an der Macht gibt, die die europäische Bevölkerung gegen Flüchtlinge, Muslime und so weiter austauscht. Das heißt, hier sehen wir ganz klar eine ideologische Nähe. Ob es personelle Kontakte gegeben hat, wissen wir nicht. Der Attentäter war in Österreich. Ob er dort Leute getroffen und sich ausgetauscht hat, ist unklar. Wenn die Regierung dafür Anzeichen hat, dann ist das sicher interessant und sicher Gegenstand von Ermittlungen, wissen tun wir es nicht.

Die Identitären auflösen, wie soll das überhaupt gehen? Sind die ein Verein? Wie hat man sich das vorzustellen?

Sie sind ein ganz normal eingetragener Verein mit gewählten Funktionen, so wie es tausende gibt in Österreich, das heißt die Auflösung wäre die Auflösung des Vereins. Nachdem die Regierung angekündigt hat, das nach dem Terrorparagraphen machen zu wollen, müssten sie dafür auch gute Gründe vorlegen. Wenn man so ein Verfahren anstrebt, dann sollte man sich sehr sicher sein, denn die Identitären waren vor weniger als einem Jahr schon vor Gericht – mit dem Vorwurf, dass sie eine kriminelle Vereinigung wären – und sind freigesprochen worden. Solche Prozesse, wo sie mit erhobenem Haupt rausgehen und nachher quasi ein staatliches Gütesiegel haben, dass sie nicht kriminell und keine terroristische Vereinigung seien, nutzen weniger, als es vermeintlich bringt. Das heißt wenn die Regierung dieses Verfahren anstrebt, dann sollte sie mehr in der Hand haben, als wir aktuell wissen.

Jetzt gibt es ja immer wieder Verbindungen zwischen den Identitären und der FPÖ. Es gibt dieses Bild, auf dem Vizekanzler Strache offensichtlich beim „geselligen Zusammensein mit Identitären“ zu sehen ist, und sowohl FPÖ als auch Identitäre rekrutieren einen Teil ihres Nachwuchses aus deutschnationalen Burschenschaften. Manche Identitäre sind auch ehemalige FPÖler. Distanziert sich die FPÖ mit dieser Ankündigung jetzt von den Identitären?

Die FPÖ ist seit Jahren – eigentlich von Anfang an – im Umfeld der Identitären. Es gibt sehr, sehr viele Überschneidungen, die längst bekannt, längst recherchiert sind, nicht nur der Herr Vizekanzler, auch der Herr Innenminister war schon Keynote-Speaker auf einem Kongress, der zu einem großen Teil von Identitären organisiert worden ist. Es gibt immer wieder Austausch. Es gibt personelle Überschneidungen in den Jugendorganisationen, wo eine ganz enge Zusammenarbeit zu sehen ist und nicht zuletzt – und das betrifft die ganze Regierung – hat man die Narrative der Identitären übernommen. Man redet ganz ironiefrei und ohne Anführungszeichen vom „Großen Austausch“. Die Feindbilder der Identitären sind dieselben Feindbilder, die diese Regierung auch pflegt. Ich möchte nicht so zynisch sein, aber es hat etwas von schalem Aktionismus, wenn man jetzt Rechtsextremismus quasi den Identitären zuschreibt und nicht sieht, dass rechtsextreme Narrative längst gesellschaftsfähig sind und von dieser Regierung und speziell von der FPÖ vorangetrieben worden sind.

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#####EOF##### Fremde Länder, private Untiefen - fm4.ORF.at
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Szenenbild "Una Primavera"

Valentina Primavera

Fremde Länder, private Untiefen

Man kann weit weg fahren, weiter als nur von Wien nach Graz. Schon bei der Eröffnung haben die Intendanten der Diagonale angekündigt, im Programm gäbe es Filme, die einen in weit entfernte Länder führen, in Länder auch, die gar nicht existierten.

Von Anna Katharina Laggner

Österreichische Filmemacher*innen fahren gern nach Graz, noch lieber aber reisen sie weit weg. Das Kurzdokumentarfilmprogramm 1 zeugt davon: Für „de fac-to“ haben die Filmemacherinnen Ekaterina Shapiro-Obermair und Alexandra Wachter im ukrainischen Lemberg diverse Gedenkveranstaltungen, Kranzniederlegungen und Erinnerungsaufmärsche besucht und, keinem sich erschließenden Plan folgend, die Szenerie und Reden gefilmt. Der komischste Moment des Films ist allerdings eine Demonstration von jungen Antialkoholikern, die für eine trinkfreie Ukraine kämpfen. Die Sache scheint nicht mehrheitsfähig: Nicht einmal zehn Personen nehmen an der Demonstration teil.

Der zweite Film im Programm spielt auch in der Ukraine, konkret in Mariupol und handelt von „Anja und Serjoscha“, die keinen Job und keine Aussicht haben, dafür aber im öffentlichen Raum eine genderkritische Performance machen, bei der zwei, drei Menschen zuschauen. Die Tristesse, die der Film ausdrücken will, wirkt gekünstelt, man wird das Gefühl nicht los, dass Anja und Serjoscha sich der Existenz einer Kamera und einer Regisseurin zu jeder Zeit bewusst sind.

Anja & Serjoscha Szenenbild

Sixpackfilm

„Anja & Serjoscha“

FM4 bei der Diagonale:

  • Tägliche Diagonale Berichterstattung On Air,
  • Homebase Spezial am 20.3.: Nachhören hier.
  • Diagonale Awards Party – presented by FM4/In Kooperation mit sound:frame, Sa, 23.3., ab 23.00, Orpheum, Graz, Eintritt frei.

Live: Lylit (Wien), DJs: Sounds of Blackness (Wien), DJ-Kollektiv grrrls (Graz)

Der letzte Film im Programm („27. Februar“) schließlich spielt in einem Lager in Algerien, konkret bei den Sahrauis, also unter Menschen, die Opfer eines seit über 40 Jahren andauernden, naturgemäß undurchschaubaren, politischen Macht- und Annektionskampfes sind. Übrigens: Es wäre für die spätere Rezeption von österreichischen Kinoarbeiten hilfreich, würde es in der Schule ein Fach namens „Von der Welt vergessene Zwergstaaten, Kleinvölker und deren Probleme geben“.

Nach dem Programm treffe vor dem Kino auf Jurij Meden, Kurator im Filmmuseum und bei der Diagonale in der Jury für Dokumentarfilm. „Oh, the Austrians!“ meint er, als ich ihm von den weit entfernten Orten erzähle, an die mich die Filme gerade gebracht haben und die Frage formuliere, ob es nicht besser wäre, an Orten zu drehen, die einem kulturell, sozial, emotional näher seien. Nein, meint er daraufhin, das sei schon gut so, dass die österreichischen Filmemacher*innen da hinfahren, denn: „If they wouldn´t go, no one else would go there.“ Das österreichische Kino als Sprachrohr der vergessenen Enden der Welt! Ist aber (noch) eine Wunschvorstellung.

Stattdessen: Innenansichten.

Vor zwei Jahren hat „Was uns bindet“ bei der Diagonale den Großen Dokumentarfilmpreis gewonnen, ein Film, der von einem Familienleben erzählt, das es in seiner undurchschaubar komplexen Unlösbarkeit mit der Westsahara aufnehmen kann. Es handelte sich um die Familie der Filmemacherin selbst. Und auch bei der diesjährigen Diagonale gibt es Arbeiten, die versuchen, das Private in eine Form zu gießen, die auch für Fremde eine Gültigkeit haben könnte.

Szenenbild "Una Primavera"

Valentina Primavera

„Una Primavera“ (siehe auch Titelbild dieser Story)

Wobei, der Film „Una Primavera“ versucht das erst gar nicht, das Drama vor der Kamera ist viel zu groß, als dass hier noch eine Metaebene eingezogen werden müsste. Man erlebt mit, wie die Mutter der Regisseurin Valentina Primavera versucht, sich aus ihrer Ehe zu winden, von einem gewalttätigen Ehemann zu trennen und die bereits als Kind und Jugendliche erfahrene Indoktrinierung zu durchbrechen, nach der man tun müsse, was der Ehemann und die Schwiegermutter bestimmten. Es ist ein Gewaltakt, wie sich die Mutter gegen das Patriarchat aufbäumt und man kann ihn kaum mitanschauen. Wegschauen ist aber auch keine Option.

Intim bis ins Sexualleben und dem Aufbrechen der Rituale desselbigen wird es in „Szenen meiner Ehe“, wobei die Filmemacherin und Ehefrau in der gerade erwähnten Situation meint, das sei ihr nun doch zu privat. Sie, die sich von einem Mann und Kindern getrennt hat, um einen Mann zu heiraten, der sich seinerseits von Frau und Kindern trennte, versteht eigentlich nicht, warum sie sich in den jetzigen Ehemann verliebt, ihn geheiratet hat und nun mit ihm lebt (an getrennten Orten, aber das ist schon ein Problem).

Legitime Fragen fürwahr und wahrscheinlich auch nicht ungesund für das Fortbestehen einer Liebesbeziehung. Katrin Schlösser macht daraus einen ganzen Dokumentarfilm, ihren ersten überhaupt, sonst ist sie Filmproduzentin (u.a. Stefan Krohmers „Sommer 04“, Leander Haußmanns „Sonnenallee“, Helga Reidemeisters „Bilder aus dem Hintergrund“) und Professorin an der Kunsthochschule in Köln.

"Szenen meiner Ehe" Szenenbild

Öfilm

„Szenen meiner Ehe“

Katharina Copony erzählt auch von sich und ihrer Familie, am Originalschauplatz, einer Kaserne an der steirisch-slowenischen Grenze, allerdings arbeitet sie mit einem Off-Kommentar und Darsteller*innen. Ihre Großmutter hat die Kasernenkantine geführt, die Regisseurin selbst lebte mit ihrer Mutter als Kind noch dort. Der Film erzählt von drei Generationen von Frauen, die zwischen soldatischem Drill und dem Bier danach ein eigenes, scheinbar paralleles Leben führten. Er erzählt von Schwestern-, Mutter- und Großmutterverhältnissen und zeigt die großzügige, weitläufige, für Kinderspiele prädestinierte Architektur des Schlosses, in dem sich die Kaserne befindet. Mit ihrem überlegten, nicht allzu viele Emotionen zulassenden Kommentar aus dem Off ist „In der Kaserne“ wesentlich weniger aufwühlend und bedrängend als „Una Primavera“ und „Szenen meiner Ehe“.

"Hure x 552" Szenenbild

Anatol Bogendorfer

„Hure x 552“

Ein ganz anderes Beispiel von Aufarbeitung einer persönlichen Geschichte ist „Hure x 552“, der im Programm 1 der Schiene „Innovatives Kino“ läuft. Man sieht eine Frau im Profil, die das Wort „Hure“ ständig wiederholt. Es ist absurd, es nervt und man fragt sich, was die Frau überhaupt für ein Problem hat. Die Sache ist die: Nicht sie hat das Problem, sondern ein anonymer Poster, der ihr 552 Mal „Hure“ in das Kommentarfeld geschrieben hat. Die Frau vor der Kamera tut nichts anderes, als das Posting vorzulesen.

Nur Filme über Länder, die gar nicht existieren, habe ich noch nicht gesehen.

mehr Diagonale:

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#####EOF##### Kroatentreffen in Bleiburg: Feier bleibt „in gleichem Format“ - news.ORF.at

Kroatentreffen in Bleiburg: Feier bleibt „in gleichem Format“

Das umstrittene kroatische Gedenktreffen am Loibacher Feld bei Bleiburg (Kärnten) soll ungeachtet der Kritik der Kärntner Kirche „im gleichen Format“ wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Geplant sei auch eine Heilige Messe, teilte der Vorsitzende des „Bleiburger Ehrenzugs“, Vice Vukojevic, gestern nach einem Treffen mit der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic in Zagreb mit.

Die Diözese Gurk-Klagenfurt hatte dem Treffen, bei dem offiziell des Massakers an Ustascha-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird, heuer nicht ihren Sanktus erteilt. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger betont, dass das Gesamterscheinungsbild der Veranstaltung dem Ansehen der katholischen Kirche schade und dazu angetan sei, „der katholischen Kirche in Kärnten im Falle einer Erlaubnis der Liturgiefeier zu Recht zu unterstellen, sie würde die Instrumentalisierung eines Gottesdienstes zu politischen Manifestationen dulden und die entsprechende Distanz zu faschistischem Gedankengut vermissen lassen“.

Veranstalter: Keine Behördenerlaubnis nötig

Der Generalsekretär des Ehrenzuges, Thomas Baumgartner, betonte, dass es für die Messe keine Erlaubnis der österreichischen Behörden brauche. Die Veranstaltung finde nämlich auf Privatgrund statt, der dem Ehrenzug gehöre. Zugleich verwies er auf das seit März geltende Verbot von Ustascha-Symbolen in Österreich. „Ich hoffe, dass jeder, der kommt, sich an das Gesetz halten wird und keine Probleme machen wird, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.“

In Kroatien wurde die Entscheidung mit Empörung quittiert, die katholische Bischofskonferenz warf der Kärntner Kirche „Respektlosigkeit gegenüber den Opfern“ vor. Vukojevic sagte nun, dass die für 18. Mai geplante Veranstaltung „so aussehen wird wie in den vergangenen Jahren“. Zu Mittag werde eine Messe beginnen, ab 11.00 Uhr werde es eine Prozession vom Friedhof Loibach zum Loibacher Feld geben. Politische Ansprachen werde es keine geben.

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FM4 Unlimited Playlist vom 15.1.2019

Dreamscape New Age House
Telephones Tonya vs Nancy
Benedek Nucid
Roza Terenzi Weakest Link
Giraffi Dog Coololo Toms
Kuniyuki Tak Dear African Sky (Henrik Schwar remix)
Luca Lozano Bone 2 Bone
Midnight Ten Refresco
Misa Negra Spiritual Vibes (African Boogie mix)
Underground Hardlife (Aaron Carl remix)
Elements of L Innocence Inspiration
Omar-S Thank you for letting me be myself

Aktuell:

#####EOF##### Stupa-Kuppel mit Hakenkreuzen beschmiert - noe.ORF.at

Stupa-Kuppel mit Hakenkreuzen beschmiert

Unbekannte Täter haben die Kuppel des im Bau befindlichen buddhistischen Stupa in Feuersbrunn bei Grafenwörth (Bezirk Tulln) mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Polizei ersucht um Hinweise.

Die Anzeige ging am Mittwochnachmittag bei der Polizei ein, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner gegenüber noe.ORF.at. Er bestätigte damit einen Bericht der „Bezirksblätter“. Neben mehreren Hakenkreuzen sei der Bau auch mit dem Schriftzug „Achtung, hier wird gesprengt“ beschmiert worden.

Die Täter verwendeten dabei nach Angaben von Polizeisprecher Schwaigerlehner schwarzen Lackspray. Wer die Kuppel beschmierte, sei derzeit noch nicht klar. Die Polizei Grafenwörth ersucht nun unter der Telefonnummer 059133/3283 um Hinweise aus der Bevölkerung auf den oder die Täter.

Links:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 8.3.2019 - fm4.ORF.at
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La Boum de Luxe - Playlist vom 8.3.2019

La boum de Luxe
mit Joja, Sebastian Schlachter und DJ Soulglo

21.00
Soulglo (Buffered Multiple/Microthol/Ha-ze Factory VIE) in the mix

21.30
Partytermine für Clubheads

Stars Of The Show:

22.00
Anna Ullrich (Puppenhouse/VIE)
Seit 2013 macht sie ihre eigene Clubreihe „Puppenhouse“ im SASS. Sie durfte schon Support für eine Unzahl an bekannten Acts sein:
u.a für Len Faki, Monika Kruse oder Karotte und wusste stets zu überzeugen.
Nach mehreren sensationellen Sets in den besten Clubs Wiens wie Pratersauna, Flex, Sass, Kantine und Horst ist Anna Ullrich jetzt mehr und mehr auch außerhalb Österreichs im Einsatz: Berlin (Sisyphos, Weekend, Kosmonaut oder Suidcide Circus), Zürich, Bratislava und Brno wurden schon gerockt. Egal wo sie hinkommt, Anna Ullrich beweist, dass das viel strapazierte Wort „Stimmung“ in ihren aufwendigen Sets nicht zur leeren Floskel verkommt.

23.00
Sam Gahara (Strawanza/VIE)
DJ Sam Gahara (Hindi: dunkel & tief) hat ihre Leidenschaft für elektronische Musik erst spät für sich entdeckt. 2015 begann sie erste DeepHouse-Tracks aufzulegen und gründete mit LØWE das Label #deeperthanyou. Sie spielten gemeinsam unter anderem im SASS Club, Elektro Gönner und in der Grazer Postgarage.
Sam Gaharas Auflegestil gewann ab 2018, ihrem Namen entsprechend, an mehr Deepness, Rawness und Tempo. Seither ist Techhouse und Techno nicht mehr aus ihren Sets wegzudenken. Zu dieser Zeit gründete sie auch mit vier weiteren Kollegen das DJ-Kollektiv STRAWANZA, das mit großer musikalischer Bandbreite frischen Wind in die österreichische und deutsche Clubszene bringt. Gemeinsam veranstalten sie Partys an besonderen Off-Locations und sind auch in Clubs wie Pratersauna, SASS Music Club, HORST, das Werk, Postgarage, Harry Klein u.v.m. hinter den Turntables präsent.

Olivier Giacomotto Elle (Original Mix)
Enrico Sangiuliano Moon Rocks
Veerus Heavy (Original Mix)
Jel Ford Backyard
The Reason Y Dimensions
Max Danberg Tauris (Skober Remix)
Layton Giordani Silver Shadows
Jay Lumen Asteroid (Original Mix)
Frazier Observation

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Art Vega (Pomelo/Shaddock/AUT/MEX)
Den ursprünglichen Grazer hat es mittlerweile nach Mexiko verschlagen. Von dort aus betreibt er mit seinem in Wien ansässigen Kollegen Dan Lodig das Label Pomelo Records fleissig weiter.
Pomelo it wohl eines der ältesten Technolabels Österreichs und hält sich seit jseher qualitativ auf höchstem Niveau. Wir freuen uns auf ein Gespräch und ein paar neue Releases.

ca 00.00
Mixes

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 11.1.2019 - fm4.ORF.at
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FM4 Unlimited Playlist vom 11.1.2019

Tosca Ende Mai (Joyce Muniz Remix)
Portland You don´t know me (Joye Muniz Spring 99 Remix)-
Stereo MCs Sunny Day (Joyce Muniz Remix)
Maya Jane Coles Burning Bright ft. Kim Ann Foxman (Joyce Muniz Remix)
Paul Simon Gumboots (Joyce Muniz Remix)
Blaze Lovelee Dae (Joyce Muniz Remix)
Annabel Englund El Diablo (Joyce Muniz Remix)
DJ Hell Guede (Joyce Muniz Remix)
Amp Fiddler When the morning comes (Joyce Muniz Remix)
Clubfeet Heartbreak (Joyce Muniz)

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### FM4 Überraschungskonzert - fm4.ORF.at
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FM4 Überraschungskonzert - alle Beiträge
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#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 21.03.19 - fm4.ORF.at
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FM4 Tribe Vibes - 21.03.19

Anderson .Paak King James
Anderson .Paak Anywhere (ft. Snoop Dogg)
Tory Lanez Freaky
E-40 Melt
Koffee Rapture
DJ Stylewarz Zeit wird knapp (ft. Samy Deluxe)
DJ Stylewarz Die Besten (ft. Lakmann)
DJ Stylewarz Fresh Aahh Pt.2 (ft. DJ Robert Smith, DJ Crypt & DJ Woody)
Sndrbr Bitte flash dich nicht
Musa Kein Trost (ft. Megaloh)
Musa BLNNGRTD
UFO361 Pass auf wen du liebst
Waving the guns Perlen vor die Säue
Waving the guns Was hast du denn erwartet
Little Simz Pressure (ft. Little Dragon)
Ome Tell me alllone edit
Photay No Sass
Tsuruda Tierra Prim
Alllone All Alllone Mix Volume 2

Aktuell:

#####EOF##### Äthiopien: Erster Bericht zu Boeing-Absturz - news.ORF.at

Äthiopien: Erster Bericht zu Boeing-Absturz

Knapp einen Monat nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien will das ostafrikanische Land heute einen ersten Bericht zur Ursache des Unglücks veröffentlichen. Das sagte der Sprecher des äthiopischen Verkehrsministeriums, Mussie Yiheyis. Bei dem Absturz der Maschine am 10. März unweit von Addis Abeba waren alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Der vorläufige Untersuchungsbericht wird sich auf die Daten der Flugschreiber stützen. Diese waren kurz nach dem Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine von Experten in Frankreich ausgelesen worden. Die Blackboxes, die sich zur Unfalldiagnose an Bord aller größeren Verkehrsflugzeuge befinden, zeichnen alle Flugdaten sowie alle Stimmen und Geräusche im Cockpit auf.

Die äthiopische Regierung hatte zuvor bereits erklärt, dass der Absturz „klare Ähnlichkeiten“ mit dem Crash einer baugleichen Maschine in Indonesien im Oktober aufweise. Ermittlerinnen und Ermittler gingen bei jenem Absturz davon aus, dass eine eigens für die neue Flugzeugreihe 737 Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS ein wichtiger Auslöser des Unglücks gewesen sein könnte. Fachleute warten daher gespannt darauf, ob die erste Untersuchung des Absturzes in Äthiopien ebenfalls auf Probleme mit der Software schließen lässt.

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#####EOF##### Maria Motter - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Maria Motter - alle Beiträge
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#####EOF##### Die FM4 Charts vom 16. März - fm4.ORF.at
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Crystal Fighters am Frequency 2014

Patrick Wally/ radio fm4

Die FM4 Charts vom 16. März

Die Crystal Fighters haben sich mit „Wild Ones“ langsam aber stetig an die Spitze der FM4 Charts hochgearbeitet.

Gemeinsam mit „On The Luna“ von den Foals und „Got To Keep On“ von The Chemicals Brothers bilden die Crystal Fighters unsere Top 3 dieser Woche. Der höchste Neueinsteig sind The National mit „You Had Your Soul With You“.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Arcade Fire, Nick Murphy, Sleaford Mods und The Black Keys stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Crystal Fighters Wild Ones 2 3
2 Foals On The Luna 10 3
3 The Chemical Brothers Got To Keep On 4 4
4 HVOB Panama 13 3
5 Chromatics Time Rider 15 2
6 Friedberg Boom 11 3
7 Buntspecht Unter den Masken 7 3
8 Cassia Small Spaces 14 2
9 Mini Mansions Gummy Bear 19 2
10 Fettes Brot Du driftest nach rechts 3 4
11 Pressyes California 12 3
12 The National You Had Your Soul With You neu 1
13 Florence + The Machine Moderation 5 4
14 Bilderbuch LED go 1 7
15 MOTSA No Fear (ft. David Österle) 23 2
16 Oberst & Buchner Eye Liquor (feat. Tobias Koett) 24 2
17 Big Thief U.F.O.F. neu 1
18 KitschKrieg ft Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann 5 Minuten 6 4
19 Peter Doherty & The Puta Madres Who's Been Having You Over neu 1
20 Circe Barely Breathing 20 2
21 Billie Eilish Wish you were gay neu 1
22 Konea Ra Supercharger 17 4
23 Lex Audrey Winter II 16 4
24 Haelos Kyoto 8 5
25 Löven Anananda neu 1

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Warum "Free Solo" einen kritischen Blick verträgt - fm4.ORF.at
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Alex Honnold klettert free solo

National Geographic

Warum „Free Solo“ einen kritischen Blick verträgt

Der bildgewaltige Kletterfilm „Free Solo“ über den Freeclimber Alex Honnold ist dieses Jahr mit dem Oscar für die beste Dokumentation ausgezeichnet worden. Wie sein Protagonist ist aber auch der Film recht introspektiv.

Von Michael Fiedler

El Capitan – oder kurz „El Cap“ - ist eine Legende: 900 Meter hoch ragt die Granitwand im Yosemite Valley in Kalifornien auf, einige der schwersten und längsten Kletterrouten der Welt sind hier beheimatet, hier wird Klettergeschichte geschrieben: Von der 47 Tage dauernden Erstbesteigung 1958 über die erste freie Begehung der Route „The Nose“ durch Lynn Hill 1993 - eine Leistung, die ihr zehn Jahre lang niemand nachmachen konnte - bis zum Medienereignis der freien Besteigung von „Dawn Wall“ 2015.

„Free Solo“ läuft seit 21.3. in österreichischen Kinos

Alexander Honnold ist Teil dieser Legenden, er kommt jedes Jahr in den Nationalpark, klettert mit den Besten, sucht die nächste Herausforderung. Für ihn ist das die erste Free Solo-Besteigung der Wand - ohne Seil, ohne Gleitschirm am Rücken, ohne jede Sicherung. In Interviews wurde der Free Solo-Spezialist immer wieder gefragt, ob er sich an El Capitan versuchen möchte. „I’ve always been like: No, maybe, we’ll see, Who knows. But in the back of your mind you’re like: Yes! For sure!“

Alex Honnold alleine im finalen Riss der Route mehrere hundert Meter über dem Boden.

National Geographic

Die 1.005 Klettermeter lange „Freerider“ durch den El Capitan

Alex Honnold ist besessen, nicht unbesonnen

Doch der Sportler ist kein unbesonnener Adrenalinjunkie - auch wenn sein Angstzentrum im Gehirn recht inaktiv ist, wie das im Zuge der Filmaufnahmen durchgeführte MRT zeigt. Acht Jahre lang kommt er immer wieder ins Yosemite Valley, checkt die 1.005 Klettermeter der für ihn am geeignetsten scheinenden Route „Freerider“ am Seil aus, beschreibt sie detailliert in Notizbüchern, lernt sie quasi auswendig. „Each year I’m like: This is the year! And each year I climb it and I’m like: This isn’t the year. This is impossible.“ Neben den gewaltigen Bildern ist es auch auch diese rationale Besessenheit, die „Free Solo“ für Kletterlaien sehenswert macht.

Alex Honnold kehrt seinen Van aus.

National Geographic

Der Mann und sein Auto.

„Free Solo“ ist eine Charakterstudie Alexander Honnolds, dem Eigenbrötler, der in seinem Van wohnt und nur fürs Klettern lebt – aber auch der Menschen, die ihn dabei begleiten. Etwa seine Lebensgefährtin Sanni McCandless, die sehr klassisch darum bemüht ist, mit ihrem sich beruflich ständig in Lebensgefahr begebenenden und in sozialer Interaktion unbeholfenen Freund eine Beziehung zu führen. „I tell Alex I love him all the time and he shows me that he loves me all the time. But I also tell him that I also need words of affection. We work on that“, sagt sie in einer bezeichnenden Interviewsequenz.

Männer, die auf Felsen starren

Außer Alex Lebensgefährtin Sanni und seiner Mutter spielen in dem Film Frauen keine Rolle. Während Co-Regisseur Jimmy Chin auch vor der Kamera eine prominenten Rolle einnimmt, kommt Co-Regisseurin Elizabeth Chai Vasarhelyi gar nicht vor.

Eine der stärksten Kletterinnen im Yosemite-Valley ist übrigens Barbara Zangerl, von Alexander Honnold als „The ultimate dark horse in climbing“ bezeichnet.

Die Kameraleute, die Honnold begleitenden und unterstützenden Kletternden, alles Männer. Der Film stellt klar, ohne es auszusprechen: Das ist ein Bubensport, Frauen dürfen unterstützen und sich Sorgen machen. Oder gehen. Für seinen finalen Versuch schickt Alexander Honnold seine Lebensgefährtin weg. Sie wäre nur Ablenkung, und die kann tödlich enden.

Free solo ist ein spektakulärer Film über ein spektakuläres Unterfangen mit spektakulären Bildern – der mehr über die Gesellschaft und den Klettersport aussagt, als er eigentlich möchte.

mehr Sport:

Aktuell:

#####EOF##### Universalsprache Pop: MIBLU ist unser FM4 Soundpark Act im März - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Miblu

Alex Glotter

fm4 soundpark act des monats

Universalsprache Pop: MIBLU ist unser FM4 Soundpark Act im März

Mitfühlen, mitweinen, mitlachen, mittanzen. Ein guter Popsong ist eine Projektionsfläche für das eigene Innenleben. Die Wiener Musikerin MIBLU liefert dazu aktuell sehr guten Content: Sie ist unser FM4 Soundpark Act im März.

Von Lisa Schneider

Von wenigen meiner musikalischen Neuentdeckungen habe ich im letzten halben Jahr öfter gesprochen als von MIBLU. Vor einigen Monaten habe ich spontan auf der Labelparty von Futuresfuture vorbeigeschaut, als MIBLU gerade auf der Bühne stand und ihren Song „Still Me“ performt hat. Der Song ist sofort auf der Lieblingsplaylist gelandet, und, wie mir der Streamingdienstanbieter meines Vertrauens verraten hat, auch in die Top 3 Songs meines letzten Musikjahres geschlüpft.

Wie die Musik dich nach oben zieht

Kurz darauf, anlässlich des FM4-Soundpark-Geburtstags, habe ich den Elektropop von „Still Me“ mit Lorde verglichen. Diese hat mit „Green Light“ einen Song für die verweinte, einsame Aftershowparty im Taxi geschrieben, zwischen Reue, Mutlosigkeit, den wirren Stimmen im Kopf und gleichzeitig dem leisen Anklang eines Neubeginns.

Auch bei MIBLUs „Still Me“ wandeln sich die Zweifel in ein lautes Yeah! zum Leben und zu sich selbst. Eine nach wie vor wichtige Message im Zeitalter der Selbstoptimierung: Herz raus, Kopf aus. „Still Me“ ist eine Hymne für alle Post-Millenials nach Dating-Apps wie Tinder und Co: Ich bin mir selbst genug.

„Still Me“ ist dabei nicht einmal die erste Single der Wiener Musikerin und Schmuckdesignerin Miriam Orth-Blau. Ihr erster Song war nämlich „Shooting Stars“ - und wurde ihrem Label erstmals bei einer eher zufälligen Listening Session vorgestellt. Eigentlich standen da nämlich Labelkollegen Naked Cameo im Fokus. Jedenfalls: „Shooting Stars“ verhilft MIBLU zum Labelvertrag.

Von Funk und Jazz zu Pop-Elektronik

Ein Pop-Banger also nach dem anderen, dabei kommt Miriam Orth-Blau musikalisch aus einer anderen Ecke. Sie tritt längere Zeit mit einer Wiener Funk/Soul-Jazzband auf, schreibt für diese auch erste Songs, konzentriert sich dabei auf ihre stimmliche Performance.

Von der organischen Musik hat sie danach zur elektronischen gewechselt, ihr Soloprojekt ist die gewünschte neue Herausforderung, bei der die Songs weniger von Klavier- oder Gitarrenchords als von einem Beatgerüst ausgehen. „Nein, Produzentin bin ich keine“, lacht Miriam im Interview, bei ihrer Debüt-EP „Too Close“ hat sie dahingehend Tiemo Frantal unterstützt. Und auch gemastert wurde von niemand Unbekanntem: Pete Maher hat auch schon mit Lana Del Rey, U2 oder Jack White zusammengearbeitet.

Keine der beiden oben genannten, ersten Singles von MIBLU sind auf der „Too Close“ betitelten EP, die am 8. März erscheint, untergekommen. „Die EP knüpft zwar an die beiden Songs an, trotzdem steht sie für sich selbst“, erzählt Miriam. Schon nach dem Release der aktuellen Single „Duchess“ war der Richtungswechsel klar: Tempo raus, R’n’B und trocken-knackende, nicht selten auch metallisch klingende Beats hinein. Es ist bemerkenswert, schon nach den ersten beiden Singles - und für die EP - einen neuen Soundanspruch zu formulieren. Nämlich nicht, weil das Vorangegangene verdrängt werden soll, sondern um mehr Facetten zu zeigen.

Projektionsfläche Musik

Das passt wiederum zur Kunstfigur „MIBLU“. Die oben erwähnte, besungene „Duchess“, „bored, lonely and sad“, wie sie ist, durchstreift im zugehörigen Musikvideo topgestylt ein romantisch-schönes Pferdegestüt. Ein Mensch, der alles hat, und daran verzweifelt. „Was ich ja überhaupt nicht verstehen kann. So will ich nie sein“, so Miriam Orth-Blau. Ein spannender Figurenwechsel, vor allem im Vergleich zum „Still Me“-Video. Da sieht man noch die Tänzerin (Miriam Orth-Blau tanzt, seit sie drei Jahre alt ist), glücklich, kraftvoll, und bemerkenswert authentisch.

Die EP löst sich jetzt von der Person Miriam Orth-Blau, und „Duchess“ ist demnach eine von vielen Möglichkeiten für die Musikerin, in eine andere Rolle zu schlüpfen. „Natürlich fließt immer auch Persönliches in die Texte ein, aber es ist für mich vor allem auch spannend, mich in andere Räume oder Zustände zu befördern.“

Miblu Cover EP "Too Close"

Philipp Jelenska / Futuresfuture

Die erste EP von MIBLU heißt „Too Close“ und erscheint via Futuresfuture.

LIVE

MIBLU präsentiert ihre neue EP im Rahmen einer Releaseshow live am 16.3. im Wiener Club Grillx.

Außerdem tritt sie am 22. März im Rahmen der Diagonale im PPC in Graz auf.

Und so reisen wir mit MIBLU durch diese erste EP „Too Close“ und treffen ihre verrückten, liebenswerten, chaotischen und auch unangenehmen Zeitgenossen, Hirngespinster, Versionen eines Ich. Wir reisen mit ihnen vom zischend-geflüsterten Opener „Intro LaLaLand“ bis an den Schluss, ins süße, fast erdige „Secret Garden“. Dabei geht es nicht um Ryan Gosling, Emma Stone oder verbotene Früchte, sondern viel breiter gefächert um die Beziehung zu anderen, vor allem aber zu sich selbst.

„My body, my home, my being, my control“ heißt es etwa auf „LaLaLand“. Wenn man so will ist das wieder eine logische Weiterführung der in „Still Me“ catchy besungenen Jeans („damn, I look juicy“). Die Party ist gefeiert, das Empowerment da, die Selbsterkenntnis geblieben - jetzt geht es darum, nach den eigenen Regeln zu leben.

Die „Too Close“-EP von MIBLU ist ein gleichzeitig selbstkritisches wie grundehrliches Statement sich selbst gegenüber; wer dieses Selbst ist, ändert sich von Song zu Song, von Zuhörer*in zu Zuhörer*in. Die Möglichkeit, die eigenen Ansichten, Eigenschaften oder Gewohnheiten in der Musik anderer wiederzufinden, ist eine der bemerkenswertesten Eigenschaften von Pop. Geschichten zu erzählen, deren Anspruch so universell wie persönlich ist.

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik" | Nachbar in Not
Key Visual NACHBAR IN NOT Hilfe für Mosambik

ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik"

Zyklon Idai verursacht schlimmste Naturkatastrophe auf der südlichen Hemisphäre - Hunderttausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß.

Der Zyklon Idai, der in der Nacht vom 14. auf den 15. März mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde vom Indischen Ozean herkommend in der Nähe der Hafenstadt Beira in Mosambik auf Land getroffen ist, hat eine Schneise der Verwüstung gezogen.

Volle Boote im überfluteten Gebiet © Hilfswerk International

Sturmfluten und Überschwemmungen

Frauen auf überfluteten Straßen © Rotes Kreuz

Es folgten Sturmfluten und Überschwemmungen. Hunderttausende Menschen in Mosambik, aber auch in den Nachbarländern Malawi und Simbabwe, sind obdachlos geworden. Tausende Todesopfer werden befürchtet, viele Regionen sind immer noch von der Umwelt abgeschlossen. Fast 90 Prozent der 500.000 Einwohner Metropole Beira sind zerstört. Die Infrastruktur des Landes ist schwer getroffen. Die Überschwemmungen haben zu riesigen Binnenmeeren geführt. Große Teile der Landwirtschaftlichen Nutzflächen sind überflutet.

Karte Mosambik© Google Maps

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

© Care

"Das durch den Wirbelsturm Idai verursachte Desaster entwickelt sich zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen, die die südliche Hemisphäre jemals getroffen hat. ORF und NACHBAR IN NOT haben sich daher entschlossen, eine Hilfsaktion für die notleidenden Menschen in Mosambik und den Nachbarländen zu starten. ORF und die österreichischen Hilfsorganisationen unter dem Dach von NACHBAR IN NOT sind seit 27 Jahren ein Garant für den nationalen Schulterschluss, wenn Menschen weltweit Hilfe brauchen. Der ORF unterstützt die Spendenaufrufe für die Opfer dieser globalen Katastrophe daher in all seinen Medien – Fernsehen, Radio, Internet und ORF TELETEXT – und in allen Landesstudios."

Michael Opriesnig - Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT

Männer versuchen das wenige Hab und Gut vor dem Wasser in Sicherheit zu bringen © Rotes Kreuz

"Neben all den dramatischen Informationen, die wir aus Mosambik und den Nachbarländern erhalten, gibt es auch positive Nachrichten: Die Nothilfe ist bereits angelaufen, wir konnten erste Evakuierungszentren erreichten und außerdem Zelte und Grundnahrungsmittel für mehr als 1.500 Familien verteilen", sagt Michael Opriesnig, stellvertretender Generalsekretär des Roten Kreuzes und Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT. "In den nächsten Tagen kann das Rote Kreuz Trinkwasseraufbereitungsanlagen errichten, mit denen täglich mehr als 15.000 Menschen versorgt werden können. Eines ist aber klar, angesichts des Bedarfs, kann das nur ein Anfang sein. Um mehr helfen zu können, brauchen wir dringend Unterstützung."

Menschen in überfüllten Booten werden von Helfern versorgt © IFRC

NACHBAR IN NOT-Vorstand Christoph Schweifer

"Die Menschen im Katastrophengebiet im südlichen Afrika, einer der ärmsten Regionen der Welt, haben alles verloren. Sie brauchen jetzt dringend ein Dach über dem Kopf, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe. Es ist ein großartiges Signal der Mitmenschlichkeit, dass "ORF Nachbar in Not" jetzt Soforthilfe leistet. Bitte helfen Sie mit, denn jeder Euro zählt. Vielen Dank für Ihre Spende schon jetzt!"

Frau und Kind in einem Boot © Hilfswerk International

Der ORF unterstützt die Hilfsaktion mit Spendenaufrufen im Fernsehen und Radio sowie Berichterstattung in allen Medien und Landesstudios.

überflutetes Gebiet und zerstörte Häuser © Rotes Kreuz

Spendenmöglichkeiten

"NACHBAR IN NOT – Hilfe für Mosambik"
Spendenkonto:
IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
BIC: GIBAATWWXXX

Spendenmöglichkeit auch in vielen Trafiken!

Alle Infos auch im ORF TELETEXT 682.

Weitere Hilfe wird dringend benötigt.

Mutter und Kind © Care

Der Bedarf an Hilfeleistung ist enorm. Große Teile des Landes sind überflutet, die Infrastruktur zerstört. Die neu entstandenen, riesigen Wasserflächen sind außerdem Brutstätten für Moskitos, die Malaria übertragen. Landwirtschaftliche Nutzflächen sind im Schlamm versunken und der Ausbruch von Seuchen droht. Die unter dem Dach von NACHBAR IN NOT arbeitenden Hilfsorganisationen CARE, Caritas, Diakonie, Hilfswerk International, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe, sind teilweise bereits vor Ort und leisten Nothilfe: sauberes Trinkwasser, Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie medizinische Versorgung und die Errichtung von Notunterkünften. Doch weitere Hilfe wird dringend benötigt, um die Menschen auch beim Wiedererlangen ihrer Lebensgrundlagen zu unterstützen.

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Bayonne

Jackie Lee Young

artist of the week

Tropische Popmusik für ein besseres Paralleluniversum

Im Geiste von Acts wie Caribou oder Animal Collective macht Roger Sellers aka Bayonne detailreiche, überschäumende Popmusik voll komplexer Rhythmen und hymnischer Melodien. Mit seinem zweiten Album „Drastic Measures“ ist er unser FM4 Artist Of The Week.

Von Katharina Seidler

Wer schon einmal jemanden vermisst hat, wer eine Erinnerung wachrufen, einen bestimmten Moment wieder spüren oder jemandem am anderen Ende der Welt einen Gruß zukommen lassen wollte, der hat die grenzüberschreitende Kraft von Musik bereits kennengelernt. Mehr als andere Kunstformen schafft sie es, in Millisekunden Gefühle und Gedanken zu evozieren, und sie überwindet dabei Jahre und Jahrzehnte ebenso mühelos wie Gebirge, Ozeane und Häuserschluchten.

Ebendieses Transzendieren von Raum und Zeit mittels Musik ist das Grundthema von „Drastic Measures“, dem zweiten Album des texanischen Musikers Rogers Sellers aka Bayonne. Seine Songs tragen in sich sowohl seine Heimat als auch die weite Welt, die er als Künstler bereist hat. Sie stellen Verbindungen her. Im Titelsong werden diese wörtlich angesprochen: „Taking drastic measures for the ride, promising my family and the friends I never see that I’m alive“; sie ziehen sich aber auch musikalisch durch das ganze Album.

Ein zentrales Element in Bayonnes Musik sind hierbei Field Recordings. Sellers hat sie ein Jahrzehnt lang gesammelt und in minutiöser Kleinarbeit in seine Songs eingearbeitet. „Jedes Klatschen oder Fingerschnippen, das ihr hört, habe ich vermutlich 10 oder 20 Mal geschichtet und bearbeitet“, erzählt er hierzu. Der Aufwand macht sich bezahlt. Die Claps schnalzen so warm und knackig, als würden sie direkt vor den Heimboxen geklatscht, die Fülle an klanglichen Details lässt das Album auch beim fünften Hördurchgang noch frisch klingen.

Bayonne Album Cover

City Slang

„Drastic Measures“ von Bayonne erscheint am 22.2.2019 via City Slang

Die Field Recordings von Klängen nicht-menschlichen Ursprungs werden dankenswerterweise nie zum Selbstzweck geographischer Orientierung. Wir hören Wasser und Wind, Baumgeräusche und zwitschernde Vögel, aber sie dienen nicht dazu, den jeweiligen Song in, beispielsweise, einen Dschungel zu versetzen. Vielmehr ist es beim Zuhören oft gar nicht klar, wo es da gerade raschelt und knistert, man spürt nur eine organische Kraft, die wie aus einer bunten, freundlichen Welt ins Jetzt herüber weht. Man möchte Teil davon sein.

Im Vordergrund, hinter dem all diese magischen Dinge passieren, stehen Bayonnes Stimme und sein Klavier, Hauptinstrument aus Kindertagen. Trotz all der farbenfrohen Psychedelik und der komplexen Rhythmuspatterns gehen die Songs auf „Drastic Measures“ nämlich leicht ins Ohr; ihre herzerwärmenden Indie-Pop-Melodien werden noch viele Sommertage vertonen. Die repetitiven Minimal-Music-Pianos von Komponisten wie Steve Reich oder Terry Riley sind bei Bayonne ebenso präsent wie der üppige Indietronica-Sound von etwa Caribou, Toro y Moi oder Animal Collective. Während Songs wie „Abilia“ durch ihre nach vorne preschenden Percussions und harmonische Klimax aus voller Kehle „Hymne!“ rufen, wird ihre Absicht nie zu platt spürbar. Die Herzen werden ihnen vor den großen Festivalbühnen ganz von allein zufliegen.

„Drastic Measures“ holt mit seiner weltumarmenden Kraft den Einzelnen aus seiner Isolation und schafft eine Gemeinsamkeit jenseits von Genre- und Ländergrenzen. Gerade weil die Lyrics vor persönlichen Tiefen, vor Selbstzweifeln und Einsamkeit nicht die Augen verschließen, haben sie die Kraft, diese zu überwinden. Nach dem Hören dieser Platte von Bayonne weiß man: We’re all in this together. Dass Popmusik das kann, ist vielleicht ihr größter Verdienst.

Aktuell:

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FM4 Bonustrack

Das versöhnliche Talkradio zum Mitreden und Mitstreiten.

Lass uns darüber reden! Hier hat das Wort noch Priorität; der eine oder andere passende Song findet dennoch seinen Platz. Trotzdem wird jede/r AnruferIn unter der Gratis-Nummer 0800 226 996 (das benachbarte Ausland muss mit +43 1 26 77 996 zurande kommen) von Martin Blumenau genau so ernstgenommen und so angepackt, wie er/sie es selber anlegt - Streitgespräche und Küchenpsychologie sind also ebenso garantiert wie berührende und intime Momente.

Sommerpause

Lukas Tagwerker übernimmt in diesem Sommer wieder den Bonustrack von Martin Blumenau. Er sitzt am mitternächtlichen Tele- und Mikrofon nimmt und eure Anrufe entgegen.

Aktuell:

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Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail, Post oder Formular

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Weiters bieten wir Ihnen im Rahmen der verschiedensten Castingshows auch die Möglichkeit, Ihre Daten auch für das Casting zu anderen Shows zu verwenden. Das ist jedoch abhängig von Ihrer Einwilligung, die sie natürlich jederzeit durch eine einfache E-Mail an die jeweilige Redaktion, bei der Sie sich damals beworben haben, widerrufen können.

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Resultieren aus dieser Geschäftsbeziehung Vereinbarungen, werden diese Daten entsprechend den zivilrechtlichen sowie steuerrechtlichen und unternehmensrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

Um unser berechtigtes Interesse, nämlich uns gegen den Ausfall eines Lieferanten, abzusichern, können Ihre Daten einer Ratingagentur übermittelt werden.

Ihre Daten – sowohl des Geschäftspartners als auch der jeweiligen Ansprechperson – werden an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretungen, Inkassobüros und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Beschaffungsvorgänge

Im Rahmen von Angebotseinholungen oder Ausschreibungen verarbeiten wir die von Ihnen bekanntgegebenen Daten zur korrekten Durchführung des Verfahrens, um letztendlich das wirtschaftlichste Angebot eruieren zu können.

In diesen Verfahren werden wir mitunter von externen Unternehmen (zum Beispiel Rechtsvertretung, Sachverständige, Consultingunternehmen) unterstützt, denen wir zur Erbringung dieser Leistungen die Daten übermitteln müssen.

Um unser berechtigtes Interesse, nämlich uns gegen den Ausfall eines Lieferanten abzusichern, können Ihre Daten einer Ratingagentur übermittelt werden. Weiters können Ihre Daten – sowohl des Geschäftspartners als auch der jeweiligen Ansprechperson – an folgende Stellen übermittelt werden:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
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  • Zentrale Koordinationsstelle BMF
  • Wiener Gebietskrankenkasse
  • Verwaltungsgerichte

Soweit gesetzliche Bestimmungen eine Veröffentlichung vorsehen, bedienen wir uns der gesetzlich vorgegebenen Publikationsmedien.

Die Daten werden jedenfalls für drei Jahre nach Abschluss des Verfahrens gespeichert. Darüber hinaus werden die Daten für die spätere Nachvollziehbarkeit der Wirtschaftlichkeit gespeichert, wobei von jenen Unternehmen, die nicht den Auftrag erhielten, die Daten nur insoweit aufbewahrt werden, als diese für die Nachvollziehbarkeit notwendig sind. Von dem den Auftrag erhaltenden Unternehmen werden die Daten während der Vertragslaufzeit aufbewahrt. Darüber hinaus erfolgt eine Speicherung nur insoweit, als gesetzliche Aufbewahrungspflichten (insbesondere nach steuer- und unternehmensrechtlichen Vorschriften sowie ORF-G) dies vorschreiben.

Folgende Verarbeitungstätigkeiten werden von der ORF-KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG als Auftragsverarbeiterin durch den Österreichischen Rundfunk als Verantwortlichem durchgeführt

Bezüglich ORF DIGITAL – Die Satellitenplattform des ORF

Für den Abschluss eines Nutzungsvertrags im Rahmen der Bestellung oder Anmeldung einer ORF DIGITAL-SAT-Karte bzw. über die Freischaltung eines Empfangsgeräts für ORF DIGITAL DIREKT und für alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten (z. B.: Zusendung von Registrierungsunterlagen, von bestellten ORF DIGITAL-SAT-Karten und von Informationsschreiben) und Korrespondenzen werden Ihre Daten für die Erfüllung dieses Vertrags verarbeitet.

Für die Erstellung von personalisierten Schreiben werden wir Ihren Namen und Ihre Zustelladresse an eine Druckerei übergeben. Für die Zusendung von notwendigen Unterlagen werden Ihr Name und Ihre Zustelladresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermittelt. Für die sichere Durchführung der Zahlungsabwicklung bei einer Online-Registrierung werden eine anonymisierte Transaktions-ID und Angaben zu den Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen (z. B.: Preis, Umsatzsteuersatz) an den externen Payment-Provider mPAY24 GmbH übermittelt. Sollten Sie Anspruch auf Rücküberweisung haben, so werden wir Ihre Kontodaten ausschließlich für diesen Zweck verarbeiten und der kontoführenden Bank übermitteln. Bei Bestellung eines kostenlosen Testabonnements für simpliTV SAT HD im Rahmen der Anmeldung von ORF DIGITAL DIREKT werden nur die für die technische Freischaltung notwendigen Gerätenummern an simpli services GmbH & Co KG weitergeleitet. Bei der Verarbeitung in einem kombinierten Anmelde- oder Bestellprozess von ORF DIGITAL DIREKT und simpliTV SAT HD (durch Einbettung des ORF DIGITAL-Online-Formulars auf der Website von simpliTV) werden registrierungsrelevante Kunden-/ Kundinnendaten an simpli services GmbH & Co KG übergeben. Für die Nutzung der ORF-Programme ist nach dem Rundfunkgebührengesetz die aufrechte Meldung der Rundfunkempfangseinrichtung Voraussetzung. Der ORF übermittelt daher auf Grundlage der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von ORF DIGITAL bzw. ORF DIGITAL DIREKT die Daten an die GIS Gebühren Info Service GmbH zur Überprüfung der Meldung. Liegt keine aufrechte Meldung vor, wird die GIS das dem ORF rückmelden.

Da diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten und wir somit zur Rechnungslegung verpflichtet sind, werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

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Der ORF als Verantwortlicher bedient sich folgender Auftragsverarbeiter:

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  • Kapsch BusinessCom AG, Wienerbergstraße 53, 1120,
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Modul- und Boxenvertrieb sowie technische Unterstützung

Möchten Sie Neukunde werden, so verarbeiten wir Ihre Daten für die Erfüllung des Vertrags. Für den Versand der notwendigen Unterlagen werden wir Ihre Daten an den jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

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Weiters werden bei Ihrem Anruf Ihre bereits erhobenen Daten abgeglichen, um die Richtigkeit der Daten gewährleisten zu können.

Hinsichtlich der Beantwortung der E-Mails bezüglich technischer Unterstützung bedient sich die simpli services GmbH & Co KG der ORF-KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG als Auftragsverarbeiter, bezüglich Modul- und Boxenvertrieb der GIS Gebühren Info Service GmbH.

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Bezüglich Radio-Symphonieorchester

Wir dürfen Sie als Freunde oder Freundin des Radio-Symphonieorchesters begrüßen? Dann werden wir Ihre Daten für genau diesen Zweck verarbeiten.

Sie haben sich nicht selbst als Freund oder Freundin des RSO angemeldet, sondern haben dieses als Geschenk bekommen? Dann haben wir Ihre Daten wie Name, Adresse Geburtsdatum und Kontaktdaten von der Person, die Ihnen dieses Abo geschenkt hat. Möchten Sie das nicht und möchten Sie daher die Löschung Ihrer Daten, bleibt der Abovertrag mit dem Geschenkgeber zwar weiterhin bestehen, jedoch können Sie keine Vorteile aus dem Abo mehr beziehen.

Für die Zusendung von Informationsmaterial werden wir Ihren Namen und Ihre Adresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

Weiters werden die Daten aufgrund insbesondere steuerrechtlicher und unternehmensrechtlicher Bestimmungen an folgende Stellen übermittelt:

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Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Bezüglich Ö1 Service

Wenn Sie eine Veranstaltungskarte beziehen wollen oder sich zu einer Veranstaltungsreihe anmelden, werden Ihre Daten für die Übermittlung der Veranstaltungskarten bzw. für die jeweiligen Anmeldungen verarbeitet. Wird eine der Veranstaltungen von einem Partnerunternehmen durchgeführt, werden wir im Anlassfall Ihren Namen an das Partnerunternehmen übermitteln. Für die Zusendung der Karten werden Ihr Name und Ihre Adresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermittelt.

Nach der letzten Veranstaltung werden Ihre Daten gelöscht.

Ist die Veranstaltung bzw. die Veranstaltungsreihe jedoch nicht kostenfrei, so werden Ihre Daten erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist, wie es zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht vorsieht, gelöscht. In diesem Fall sind wir zur Rechnungslegung verpflichtet. Daher werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
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  • Wirtschaftstreuhänder sowie weiteren Stellen, der Kontrolle das Unternehmen liegt (wie zB Rechnungshof, Gebahrungsprüfung nach ORF-G)
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Reservierungen und Durchführung von Führungen und Buchungen von Geburtstagsfeiern

Wenn Sie eine Führung buchen möchten, so werden wir Ihre Daten für die Reservierung und anschließende Durchführung der Führung verarbeiten. Wenn Sie eine Führung über einen Reiseveranstalter gebucht haben, dann übermittelt dieser uns Name, Adresse sowie Kontaktdaten der buchenden Person, die Personenanzahl, Namen der Gruppe, die gebuchte Führung sowie Datum und Uhrzeit der gebuchten Führung.

Die Daten werden für die Durchführung und Abwicklung der gebuchten Führung verwendet und dem den Sicherheitsdienst am Gelände durchführenden Unternehmen übermittelt, um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten.

Haben Sie bei uns eine Geburtstagsfeier gebucht, dann werden Ihre Daten für die Durchführung der Feier verarbeitet. Dem Kantinenbetreiber werden Datum, Uhrzeit, Anzahl der Personen sowie eventuell bekanntgegebenen Speisenwünsche übermittelt. Da jedoch die Geburtstagstorte personalisiert wird, werden wir dem Kantinenbetreiber ausschließlich vom Geburtstagskind den Namen sowie das Alter übermitteln. Soll auf der Torte ein Foto des Geburtstagskindes aufgebracht werden, so werden wir zur Erfüllung dieses Auftrags das Foto, welches von Ihnen zur Verfügung gestellt werden muss, dem Kantinenbetreiber übermitteln. Nach erfolgreicher Übermittlung des Fotos an den Kantinenbetreiber werden wir das Foto bei uns löschen.

Weiters werden die Daten aufgrund insbesondere steuerrechtlicher und unternehmensrechtlicher Bestimmungen an folgende Stellen übermittelt:

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Ticketservice

Es freut uns, dass Sie sich für Tickets zu einer der Produktionen des ORF interessieren und als Gast dabei sein wollen. Wir werden Ihre Daten für den Kauf der Tickets und der Abwicklung des Kaufvertrags verwenden.

Ihre Daten werden dem den Sicherheitsdienst am Gelände durchführenden Unternehmen übermittelt, um den Einlass zu gewährleisten.

Weiters werden die Daten aufgrund insbesondere steuerrechtlicher und unternehmensrechtlicher Bestimmungen an folgende Stellen übermittelt:

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Ö1 Club-Mitgliedschaft bzw. Bestellung des Abos der „ORF nachlese“ sowie von Einzelheften der „ORF nachlese“

Möchten Sie eine Ö1 Club-Mitgliedschaft oder ein Abo für die „ORF nachlese“ abschließen, werden wir Ihre Daten für die Ö1 Club-Mitgliedschaft bzw. für das Abo der „ORF nachlese“ verarbeiten.

Für die Zusendung des Zahlscheins wegen des Mitgliedsbeitrags, für die Ö1 Clubkarte, der Clubzeitschrift bzw. der „ORF nachlese“ werden Ihre Daten dem jeweiligen Zustelldienstleister übermittelt.

Da diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten und wir somit zur Rechnungslegung verpflichtet sind, werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

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Anmeldungen zu Veranstaltungen bzw. Ö1 Club Lounge am Donauinselfest sowie zu Veranstaltungsreihen

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#####EOF##### Wintersport: Horngacher übernimmt deutsche Skispringer - sport.ORF.at
Stefan Horngacher
GEPA/Andreas Pranter
Wintersport

Horngacher übernimmt deutsche Skispringer

Der Deutsche Skiverband (DSV) vertraut in zwei seiner Kerndisziplinen auch in Zukunft auf rot-weiß-rotes Know-how. Während Stefan Horngacher am Mittwoch als Nachfolger von Werner Schuster präsentiert wurde, folgt auch bei den alpinen Ski-Herren mit Christian Schwaiger ein Österreicher einem Landsmann als Cheftrainer nach.

Der 49-jährige Horngacher ersetzt Schuster, der sein Amt nach elf Jahren mit Saisonende freiwillig abgegeben hatte und sich nun eine neue Herausforderung suchen dürfte. Zur Vertragsdauer machte der DSV am Mittwoch keine Angaben, es wird aber von einem langfristigen Engagement bis zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking ausgegangen. „Gemeinsam wollen wir die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weiterführen“, sagte Horngacher.

Ex-Team-Weltmeister Horngacher war bereits von 2011 bis 2016 als Assistent von Schuster tätig, bevor er als Cheftrainer zu den Polen wechselte. In Polen hatte der 49-Jährige seinen seit 2016 laufenden Vertrag im Vorjahr nur noch um eine Jahr verlängert – wohl auch, um in diesem Frühjahr für den DSV frei zu sein. In seiner Amtszeit gewann Polen neben dem Team-Weltmeistertitel 2017 auch Olympiabronze 2018 in Pyeongchang. Zudem wurde Kamil Stoch unter anderem Olympiasieger und Gesamtweltcup-Sieger in der Saison 2017/18.

Stefan Horngacher und Kamil Stoch (POL)
APA/AFP/Jure Makovec
In Horngachers Amtszeit in Polen fiel u. a. der Gesamtweltcup-Sieg von Stoch in der Saison 2017/18

Verpflichtung keine Überraschung

Seit dem feststehenden Ende von Schusters Ära in Deutschland war er deshalb immer wieder mit dem möglichen Job konfrontiert worden. Der Tiroler lebt mit seiner Familie in Titisee-Neustadt im Schwarzwald und hatte zuletzt gesagt: „Wenn man in Deutschland wohnt, ist das eine schöne Sache. Dann sollte man auch darüber nachdenken.“ Nun meinte Horngacher: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und die damit verbundene Rückkehr zum Deutschen Skiverband.“

Horngacher eilt jedenfalls ein guter Ruf voraus. „Mit der Verpflichtung von Stefan Horngacher ist es uns gelungen, einen renommierten Fachmann und eine Trainerpersönlichkeit zurückzuholen“, sagte DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger. „Wir sind überzeugt, dass Stefan Horngacher mit neuen Impulsen die Erfolgsgeschichte im deutschen Skisprung fortführen wird.“

Schwaiger neuer alpiner Herren-Cheftrainer

Neben Horngacher gibt es im DSV auch eine Personalveränderung bei den Alpinen: Wie erwartet, übernimmt der Salzburger Schwaiger zukünftig als Nachfolger von Mathias Berthold die Leitung des Herren-Teams um die beiden Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen und Josef Ferstl sowie Stefan Luitz. Im ersten Winter nach dem Rücktritt von Felix Neureuther soll der 50-Jährige die Abfahrer, für die er bisher als Disziplintrainer zuständig war, auf dem hohen Niveau halten und das Techniker-Team um Luitz, Fritz Dopfer und Linus Straßer zurück zu alten Erfolgen führen.

„Christian ist ein erfahrener und fachlich überaus kompetenter Trainer, der das alpine System im DSV seit vielen Jahren kennt“, sagte Alpinchef Wolfgang Maier laut Mitteilung vom Mittwoch. „Wir freuen uns, mit ihm unseren Wunschkandidaten gefunden zu haben und sehen der Zukunft positiv entgegen.“

Der Vorarlberger Berthold hatte vor zwei Wochen seinen Rücktritt bekanntgegeben und will zukünftig einzelne Sportler betreuen. Der mittlerweile 53-Jährige kam 2014 zum DSV zurück und machte aus den bis dahin abgeschlagenen Abfahrern ein international respektiertes Team mit den Spitzenkräften Dreßen, Ferstl und Andreas Sander. Maßgeblichen Anteil daran hatte aber auch Schwaiger, der zuvor als Technik-Trainer auch für viele Erfolge der dreifachen Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch verantwortlich war.

#####EOF##### TV-Quoten aktuell - der.ORF.at
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Fernsehen

TV-Quoten aktuell

  • ORF Quoten: Reichweiten und Marktanteile ORF eins + ORF 2
  • Top5: die stärksten Sendungen von ORF eins, ORF 2 und 3sat
  • ORF Top 10: die reichweitenstärksten ORF-Sendungen
ORF-Sendungsdaten finden Sie auch im ORF TELETEXT (im TV und im Web) auf den Seiten 376-379.
Folgende Werte werden dort auf Basis „Österreich gesamt“ und „Personen 12 Jahre und älter“ ausgewiesen: 

  • Durchschnittsreichweite in Prozent
  • Marktanteil
  • Durchschnittsreichweite in Tausend
Die Aktualisierung erfolgt täglich um ca. 8 Uhr 30.

Im ORF TELETEXT

  • Seite 376: ORF eins gestern
  • Seite 377: ORF 2 gestern     
  • Seite 378: ORF eins vorgestern und zwei weitere Tage zurück
  • Seite 379: ORF 2 vorgestern und zwei weitere Tage zurück
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#####EOF##### Google will mit Stadia die Games-Branche aufmischen - fm4.ORF.at
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Google

Google will mit Stadia die Games-Branche aufmischen

Der Techgigant hat seinen Einstieg in die Games-Branche bekanntgegeben. Google Stadia wird eine ausgefuchste Cloud-Lösung sein, die von namhaften Spieleverlagen unterstützt werden wird.

Von Robert Glashüttner

Wir haben die Datencenter, wir haben die Kraft: Das war inhaltlich eine der ersten Aussagen bei der rund einstündigen Google-Pressekonferenz zur Games-Streaming-Plattform Stadia. Es ist erstaunlich, dass die Infrastruktur derart in den Vordergrund gestellt wird. Bisher haben Silicon-Valley-Konzerne ungerne öffentlich den Begriff data center verwendet, stand das doch synonym für Überwachung, Datenspeicherung und eine Art Allmacht über Bürger*innen und Staat.

Pressekonferenz

Google

Doch auf den zweiten Blick ist klar, dass dieser Vorstoß notwendig ist. Es soll damit unter anderem bewiesen werden, dass Google keine Angst vor seinem größten (Cloud-)Konkurrenten Amazon hat. Wir schaffen das in technischer Hinsicht mindestens so gut, lautet die Botschaft sinngemäß, und wir werden diese Infrastruktur öffentlicher und zugänglicher umsetzen als ihr.

Die Zukunft des Gaming?

Die Pressekonferenz hat am Dienstag (19.3.) im Rahmen der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco stattgefunden. Stadia soll noch 2019 öffentlich verfügbar sein.

Stadia soll, kurz gesagt, eine Art Netflix für Games werden. Ein Streaming-Service, für das man nur ein quasi beliebiges Wiedergabegerät und eine Internetverbindung braucht. Der Rest passiert dann in der Cloud, und so kann auch der langsamste Computer die neuesten Games meistern. Bei Bewegtbild ist so ein Service freilich wesentlich einfacher umzusetzen als bei Games, da moderne Videospiele technisch sehr aufwendig sind und viel Rechenpower benötigen.

Stadia soll es nun ermöglichen, dass Titel wie „Assassin’s Creed Odyssey“ ohne Ladezeiten im Browser gespielt werden können - was tatsächlich eine große Innovation darstellt und sowohl die Gamesindustrie als auch die Gameskultur nachhaltig verändern wird. Bereits im vergangenen Herbst gab es dazu einen geschlossenen Beta-Test unter dem Namen „Project Stream“, der viele Journalist*innen begeistert hat.

Als Beweis dafür, wie nahtlos und intuitiv Stadia funktioniert, wird auf der Bühne vorgeführt, dass man innerhalb von Sekunden von einem Gerät zum nächsten wechseln kann - selbstverständlich ohne dass man ein Level neu laden muss. Übrigens sollen dabei nicht nur Spielstände ständig gespeichert werden, sondern auch bestimmte Spielsituationen kopiert und jemandem anderen geschickt werden können. So kann man einzigartige Szenen und Erlebnisse mit anderen Menschen teilen. Der Name dafür lautet „State Share“. Ebenfalls praktisch und neuartig ist der „Google Assistant“, den man während des Spielens aufrufen kann und der einem zeigt, wie es weitergeht - etwa, wenn man an einem Rätsel hängt.

Beispiel mit Assistent beim Spielen mit Stadia

Google

Twitch die Stirn bieten

Multiplayer und Community machen einen großen Teil der gesamten Stadia-Strategie aus. Auch hier hat Google den Hauptkonkurrenten Amazon im Auge, konkret seinen Livevideo-Streamingdienst Twitch. Die Applikation und Bedienbarkeit von Twitch ist zwar seit jeher durchwachsen, doch seine Popularität ungebrochen. Die vielen Games-Communities (unter dem Stichwort „Crowd Play“) von dort weg und hin zu Youtube zu locken, wird keine einfache Aufgabe werden - selbst dann, wenn Stadia als Plattform und Service ein Erfolg wird.

Die Konsole in der Cloud

Bleiben noch die zwei wichtigen Fragen, was das ganze kosten wird und welche Games man auf Stadia wird spielen können. Die erste Frage bleibt vorerst unbeantwortet, zur zweiten gibt es einen vielversprechenden ersten Eindruck. Unter dem Namen „Stadia Games and Entertainment“ gründet Google sein eigenes Spielentwicklerstudio. Ihm steht Jade Raymond vor, vormals hochrangige Produzentin bei EA und Ubisoft. Sie ist neben Phil Harrison (ehemals Sony und Xbox) der zweite Celebrity-„Einkauf“ aus der Videospielindustrie.

Jade Raymond

Google

Jade Raymond

Ankündigungen für Exklusivtitel gab es noch nicht. Erstmal ging es vor allem darum, Entwickler*innen zur künftigen Cloud-Konsole zu locken. Gezeigt wurde in diesem Zusammenhang etwa ein Tool namens „Style Transfer“, mit dem sich Spielumgebungen per Knopfdruck mit bestimmten Grafik- und Kunststilen versehen lassen können. Bereits an Bord sind Ubisoft, id Software („Doom Eternal“ erscheint dieses Jahr), Q Games („Pixeljunk“-Serie) und Tequila Works („Rime“, „The Sexy Brutale“).

Schnell da, schnell wieder weg?

Google hat mit seiner großspurigen Ankündigung nicht zu viel versprochen: Sollte Stadia in der Form veröffentlicht werden, wie es angekündigt worden ist, wird es nicht nur eine neue Games-Plattform und damit ernstzunehmende Konkurrenz für Playstation, Xbox und Nintendo geben. Perfektioniertes Cloud-Gaming könnte auch ein Paradigmenwechsel für die ganze Branche sein. Man kann davon ausgehen, dass das in technischer Hinsicht alles sehr gut funktionieren wird - Google hat sich hier in der Vergangenheit selten lumpen lassen.

Die Frage ist eher, wie sehr Google selbst hinter dem Projekt steht. Derzeit deutet zwar vieles darauf hin, dass Stadia eine gut durchdachte, lange geplante und bleibende Sache werden könnte. Doch es ist schwer zu vergessen, dass in der Vergangenheit viele vielversprechende Projekte begonnen und bald wieder aufgegeben wurden: Google Plus, Google Buzz, Google Glass, etc.

Das Aufgeben der Selbstbestimmung

Darüber hinaus stellt sich allgemein die Frage, wie sehr User*innen gewillt sind, ihre Selbstbestimmung noch mehr aufzugeben. Bereits jetzt zwingen uns viele zeitgenössische Spiele und Spielefirmen dazu, ständig online - und damit überwachbar und messbar - zu sein und machen uns von diversen Diensten und Services abhängig. Stadia würde ein weiterer Schritt in diese Richtung sein.

Gamecontroller

Google

Seinen eigenen Computer oder seine eigene Konsole - und damit quasi die eigene Rechenpower - zu besitzen, das Gerät überallhin mitnehmen und auch offline benutzen zu können, ist ein kleines Stück Freiheit in einer ansonsten ohnehin schon sehr von der Industrie gestalteten Welt.

Ob es sich trotz aller technischer Finessen so gut anfühlen wird, ein aufwendiges Game im Browser zu spielen und dabei komplett transparent und abhängig zu sein, bleibt fraglich. In einer Welt, in der Videospiele komplett in die Cloud ausgelagert sind, wäre der Gamecontroller das letzte haptische Relikt. Die Konsument*innen werden entscheiden, ob sie diese Zukunft der Gameskultur wollen - nicht die Technik.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber - noe.ORF.at

Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten.

Biberschäden gehören für die Mitarbeiter des Donau-Hochwasserschutzverbandes Tullnerfeld Nord mittlerweile zum Alltag. So bauen Biber derzeit am Brombeergraben bei Trübensee (Bezirk Tulln) gerade einen Damm. Zur Hälfte ist er fertig. Der frühere Damm wurde gerade erst von den Mitarbeitern des Hochwasserschutzes aus dem Wasser gefischt.

Biber Bach Liebenfels

ORF

Etwa 5.000 bis 6.000 Biber leben derzeit in Niederösterreich

Schäden werden auf eine Million Euro geschätzt

„Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen Mensch und Biber. Und da gibt es auch durchaus gefährliche Situationen, die durch die Tiere hervorgerufen werden. Wir haben auf einer Strecke von 35 Kilometern entlang der Schnellstraße S5 Schutzdämme, die Durchlässe haben. Diese Durchlässe werden durch das Holz, das der Biber in diese Durchlässe hineinbringt, verklaust. Bei einem Hochwasser ist die Problematik, dass diese Schieber nicht zugehen und nicht dichten“, erklärt der Geschäftsführer des Hochwasserschutzverband Tullnerfeld Nord, Johannes Sanda.

Nach seinen Angaben betragen die Schäden, welche die Biber allein im Einzugsbereich des Donau-Hochwasserschutzverbandes Tullner Feld Nord anrichten, etwa eine Million Euro. Denn schließlich müsse man auch die Schutzdämme ständig kontrollieren und ebenso auch die von den Tieren angebissenen Bäume entfernen. Die Biberverordnung, die seit 2016 in Kraft ist, soll das Treiben des Nagers einschränken - mehr dazu in Verordnung zur Bibertötung in Kraft (noe.ORF.at; 31.8.2016).

300 bis 400 Biber wurden bereits getötet

Etwa 300 bis 400 Tiere wurden bisher gefangen und getötet, die Population wächst aber rasch, sagen Experten. In der Nähe von Radwegen und Spazierwegen müssen immer wieder Bäume gefällt werden. „Wir haben etwa bei Trübensee ein Bachbett, wo wir die Bäume entlang des Baches entnommen und eine Wiese angelegt haben, damit der Biber hier keine Bäume mehr vorfindet, die er fällen kann“, schildert Sanda eine Schutzmaßnahme. Derzeit könnte der Biber das übrigens ungestört tun, denn bis zum 31. August hat er noch Schonzeit.

Otto Stangel, noe.ORF.at

Links:

#####EOF##### "Das Patriarchat ist eine Bitch" - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Yasmo

Patrick Wally

fm4 artist of the week

„Das Patriarchat ist eine Bitch“

Auf „Prekariat & Karat“ bringen Yasmo und die Klangkantine politische und persönliche Texte mit großem Jazzfunk-Sound zusammen - sie sind unsere Artists of the Week.

Von Stefan „Trishes“ Trischler

„Ich hoffe, dass klar ist, dass ich Feministin bin und das Patriarchat eine Bitch“, spricht Yasmo und lässt die Punchline mit einer Explosion wie aus dem Blockbuster untermalen. Das bizarre gesellschaftliche Konstrukt, das einer Hälfte der Menschheit gleiche Freiheit, gleiche Bezahlung und gleiche Rechte absprechen will, es wird auf dieser Platte noch ein paar Mal gnackgewatscht werden - völlig zurecht. Schon der Titel Prekariat & Karat macht klar, dass die materiellen Ungleichheit - im globalen wie im lokalen Zusammenhang - hier auch ein großes Thema ist.

„Ich hoffe, dass klar ist, dass ich Feministin bin und das Patriarchat eine Bitch.“

Im Interview erzählt Yasmo, dass der Fokus bei der Arbeit am Album aber eigentlich ganz woanders lag. Nachdem sie auf dem selbstbetitelten Debütalbum noch damit beschäftigt waren, sich menschlich und persönlich kennenzulernen, sowie den Sound und die Möglichkeiten im Studio auszuloten, konnten und wollten Yasmo und die Klangkantine jetzt „alles machen“ worauf sie gerade Lust hatten. Deshalb ist der Klang gefühlt noch etwas größer und macht ausgedehntere Ausflüge in Richtung Jazz und Rock. Deshalb ist aber auch der Vortrag der Worte manchmal vorsichtig melodisch - und an einer Stelle wird dank Autotune sogar richtig gesungen:

Eigentlich wollte sie nur (Pop)Songs schreiben, weil unsere Zeiten aber unsere Zeiten sind und Yasmo & die Klangkantine laut eigenem Bekunden „grundpolitische Menschen“, wurden natürlich auch die Gesellschaft und die Politik angesprochen. Gleichzeitig ist Yasmo auf Prekariat & Karat aber auch persönlicher als je zuvor und es gibt musikalisch ungewohnt zarte Momente zu hören.

Yasmo und die Klangkantine live:

08.03. ARGEKultur Salzburg
13.03. Treibhaus Innsbruck
14.03. Spielboden Dornbirn
15.03. Milla München
16.03. Posthof Linz
25.03. Porgy & Bess Wien
26.03. Porgy & Bess Wien
27.03. PPC Graz

Dass die junge Rapperin, Autorin und Slam Poetin aus Wien im Interview mehrmals erzählt, sie habe sich in der Produktion vor allem mit der Bitte um mehr Sounds aus dem 808 Drumcomputer und Autotune hervorgetan, könnte darauf schließen lassen, dass Yasmo wieder einmal Lust auf elektronisch produzierte Beats hat. Das streitet sie auf Nachfrage aber ab: „Es gibt für mich keinen schöneren Weg, Musik zu machen“ als im großen Band-Verbund.

Die moderneren HipHop-Beats werden also vermutlich dem britischen Alter Ego Miss Lead überlassen, Yasmo & die Klangkantine kann man in den nächsten Wochen dafür an vielen Orten in ihrem Element erleben: Auf der Bühne! Und auf die nächste Platte werden sie uns bestimmt auch nicht lange warten lassen.

Aktuell:

#####EOF##### oesterreich.ORF.at
Richtfest Rigoletto Bregenzer Festspiele

Kultur 03.04.– 17:04 Uhr V

Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen.  mehr …

Prozess wegen Weitergabe eines Videos

Gericht 03.04.– 16:18 Uhr T

Dopingrazzia: Geldstrafe für Videoweitergabe

Wegen der Weitergabe eines Videos ist am Mittwoch ein Polizist nicht rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Video zeigte den Langläufer Max Hauke beim Eigenblutdoping.  mehr …

Biber Monitoring Obere Drau

Chronik 03.04.– 20:37 Uhr NÖ

Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten.  mehr …

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Sensibilisierung für Obuslenker

Verkehr 04.04.2019 06:00 Uhr S

Blinde und Rollifahrer trainieren Obuslenker

Als Blinder oder Rollstuhlfahrer in Salzburg Obusse zu nutzen, ist eine Herausforderung. Weil das deutlich leichter geht, wenn Nicht-Behinderte - bei Bedarf - mithelfen, haben sie am Mittwoch angehende Obuslenker dafür sensibilisiert. mehr …

Juridische Fakultät Universität Salzburg

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Uni bietet nach Prüfungsfiasko Extratermin an

Nach der Annullierung einer Prüfung der Universität Salzburg versucht das Rektorat jetzt Schadensbegrenzung: Studierende sollen keine Nachteile erleiden und dürfen erneut antreten, dabei soll das ursprüngliche Prüfungsdatum gelten. mehr …

BIFIE

Bildung 04.04.2019 06:00 Uhr S

Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg

In der Stadt Salzburg boykottieren die Eltern der vierten Klasse der Neuen Mittelschule der Diakonie die regelmäßigen Tests des Bildungsinstituts BIFIE. Aus Angst vor fehlender Anonymität lassen sie ihre Kinder am Donnerstag fehlen. mehr …

ALPLA Papierflaschen

Wirtschaft 04.04.2019 05:48 Uhr V

ALPLA investiert in Papierflaschen

Der Verpackungshersteller ALPLA finanziert die Produktion von Flaschen aus Papier. Gemeinsam mit einem schwedischen Partner gründet man ein Joint Venture und investiert in ein Start-Up-Unternehmen, das diese Papierflaschen erzeugt. mehr …

03.04.19 EU-Förderung Kostenloses W-Lan für Gemeinden

Technik & IT 04.04.2019 05:12 Uhr NÖ

EU vergibt Geld für kostenloses WLAN

Am Donnerstag um 13.00 Uhr startet ein 28-stündiges Zeitfenster, in dem Gemeinden und Städte bei der Europäischen Union um Fördermittel für kostenloses WLAN ansuchen können. Zu vergeben sind Förderungen von jeweils 15.000 Euro. mehr …

Englisch Wörterbuch

Chronik 04.04.2019 00:05 Uhr W

Bildungsstandard Englisch wird erhoben

Heute wird unter Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufe der Bildungsstandard im Fach Englisch erhoben. Es ist das letzte Mal, im nächsten Jahr wird das System geändert. mehr …

Sport 03.04.2019 20:44 Uhr St

Fußball-Cup: Salzburg lässt GAK keine Chance

Red Bull Salzburg hat am Mittwoch mühelos das Endspiel des ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Grazer Regionalligisten GAK mit 6:0. mehr dazu in sport.ORF.at ...

Chronik 03.04.2019 19:57 Uhr St

Von Forstkran am Kopf getroffen

Zu einem Unfall mit einem Forstkran ist es am Dienstagnachmittag in Zöbing im Bezirk Weiz gekommen. Ein 76-Jähriger wurde beim Schwenkvorgang eines Kranauslegers vom Greifer am Kopf getroffen und dabei verletzt. mehr …

Renate Anderl

Politik 03.04.2019 19:55 Uhr W

AK-Wahl: FSG baut „Absolute“ aus

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat bei der Arbeiterkammerwahl in Wien ihre absolute Mehrheit verteidigt und sogar zugelegt. Geringe Verluste setzte es für den ÖAAB-FCG. Blaue und Grüne blieben stabil. mehr …

Christina Gegenbauer Regisseurin Burgtheater

Kultur 03.04.2019 19:48 Uhr NÖ

Burgtheater-Regiedebüt für Christina Gegenbauer

Mit „Waisen“ von Dennis Kelly debütiert am Donnerstag Christina Gegenbauer als Regisseurin am Wiener Burgtheater. „Das Stück ist brisant“, sagt die 30-Jährige, die aus Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) stammt. mehr …

Kälbertransport

Chronik 03.04.2019 19:48 Uhr V

Kälbertransporte: Diskussion geht weiter

In der Landtagssitzung am Mittwoch haben zwar alle Fraktionen begrüßt, dass die umstrittenen Kälbertransporte von Vorarlberg nach Bozen seit Montag Geschichte sind. Das Thema dürfte aber noch lange nicht vom Tisch sein. mehr …

S37 Keine UVP

Verkehr 03.04.2019 19:20 Uhr K

S37 Schnellstraße: Weg frei für Ausbau

Für den Sicherheitsausbau der Klagenfurter Schnellstraße (S37) bei St. Veit ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig. Zu diesem Erkenntnis kam nun das Bundesverwaltungsgericht. Der Weg sei nun frei für den Ausbau, sagt die Asfinag. mehr …

AKW Mochovce

Politik 03.04.2019 19:19 Uhr NÖ

Aufregung über Mängel bei AKW Mochovce

Berichte über erhebliche Sicherheitsmängel am grenznahen slowakischen Atomkraftwerk Mochovce haben am Mittwoch für große Aufregung gesorgt. Auch Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) sprach von einem Risiko. mehr …

Stupa Feuersbrunn Hakenkreuze beschmiert

Chronik 03.04.2019 19:08 Uhr NÖ

Stupa-Kuppel mit Hakenkreuzen beschmiert

Unbekannte Täter haben die Kuppel des im Bau befindlichen buddhistischen Stupa in Feuersbrunn bei Grafenwörth (Bezirk Tulln) mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Polizei ersucht um Hinweise. mehr …

Buchungslage Hotels

Chronik 03.04.2019 19:05 Uhr V

AK warnt vor unseriösen Buchungsplattformen

Die Arbeiterkammer warnt vor unseriösen und betrügerischen Hotel-Buchungsplattformen im Internet. Sie vermitteln Hotelzimmer, stornieren dann aber die Buchung. Der Geschädigte bekommt trotzdem kein Geld zurück. mehr …

Stille Nacht Jubiläum

Kultur 03.04.2019 19:00 Uhr S

200 Jahre Stille Nacht: Veranstalter zufrieden

Nach 682 Veranstaltungen im Vorjahr zum Jubiläum „200 Jahre Stille Nacht“ haben die Veranstalter am Dienstag in Salzburg sehr zufrieden Bilanz gezogen. Der offizielle Empfang galt einer der wohl „schwierigsten“ Salzburger Tourismusmarken. mehr …

Prototyp Airbus 350-900 zum Test in Hörsching

Wirtschaft 03.04.2019 18:50 Uhr OÖ

Urlaub in Türkei und Ägypten wieder im Trend

Türkei und Ägypten sind wieder zwei der beliebtesten Reiseziele der Oberösterreicher. In den letzten Jahren waren viele von Terroranschlägen abgeschreckt. Die aktuelle politische Stimmung dort, scheint aber nicht zu stören. mehr …

Straßenbahn in Graz

Chronik 03.04.2019 18:48 Uhr St

Straßenbahnen kollidiert: Mehrere Verletzte

In Graz-Eggenberg ist es am Mittwoch zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Straßenbahnen gekommen. Mehrere Passagiere wurden verletzt. Die Strecke war einige Zeit nicht befahrbar. mehr …

Engelsstatue

Chronik 03.04.2019 18:36 Uhr B

Kalvarienberg: Alle Engel wieder da

In Eisenstadt wird seit einigen Jahren der Kalvarienberg bei der Haydnkirche restauriert. Dazu gehört auch die Sanierung von 55 Engelsstatuen, die nun abgeschlossen ist. mehr …

Polizei Feuerwehr Autobahn

Chronik 03.04.2019 18:23 Uhr V

Zwei Verletzte bei Kollision von vier Fahrzeugen

Auf der A14 auf Höhe Altach sind am Mittwoch vier Fahrzeuge kollidiert. Zwei Personen mussten mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Spital gebracht werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. mehr …

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#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 22.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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La Boum de Luxe - Playlist vom 22.3.2019

La boum de luxe 21.00-06.00
mit Heinz Reich und DJ Slack Hippy

21.00
Slack Hippy legt uns eine auf – the weekend starts here!

Slack Hippy's Spring Selection

Patrick Conway Padded Cell Mates E-Fax 002
Sound Voyage Schattenspiel Dub ( Golden Garuda Khidja Remix ) Free Soul
Depeche Mode Personal Jesus ( Pump Mix ) Mute
Lone Pulsar R&S Rec.
Vort Rainfall E-Beamz 030
Falty DL Scream Acid Blueberry Rec.
The Burrel Connection Orbit 458 Craigie Knowes
ERP Noetic Forgotten Future
ERP Overcast Forgotten Future
Random XS Give Your Body ( Delta Funktionen 3AM Mix ) Delsin
Hi Ryze Feel the Rhythm Hi-Ryze 001

21.30
FM4 Zuckerlkettenfrau präsentiert:
Clubguide – Weggehtipps und Gästelistenplätze

22.00
AFAR (Kollektives Bewusstsein / Drossel / Berlin)
reisen schon einen Tag vor ihrer Albumrelease Show beim Salon Magika im Werk (Sa. 23.3.) an um bei uns im Studio live zu spielen! Am 29.3. kommen sie auch in die Postgarage in Graz.

23.10
Baltra (Shall Not Fade / Of Paradise / US)
kommt vor seinem Gig in der Pratersauna für Interview + Livemix zu uns!

Baltra (NYC)

Jayda G Missy Knows What`s Up Ninja Tune
Channel Tres Brillant N*gga Godmode
Kornel Kovacs Rocks Studio Barnhus
Girls of the Internet Girl, U Know How We Do
Palms Trax Love In Space
Lazarote Let You Down Let`s Play House
Project Pablo Toes Unstepped
Andy Garvey Meta Physical Lobster Theremin
Lou Karsh Infrared
Asquith Let Me (Rave Mix)
Agulia Trance Atlanti
Krystal Klear Euphoric Dreams
Totally Enormous Extinct Dinosaurs Energy Fantasy (Baltra Vocal Remix)) Nice Age

00.15
Mick Mesa
– The Reframe Show - KMAH Session vom 29.01.2019
“A new Reframe mix. A selection of some of my favourite records given rotation over the last year at the monthly Saturday afternoon residency at Leeds Outlaws Yacht Club. A European style café/bar, exhibition space, record shop & creative hangout tucked away on New York Street that attracts top DJ guests from across the world to its intimate space. The mix is a veritable feast of 80’s cosmic swerveballs and off kiltered electronica. New records, old records found in dusty shops on countless digs....."

Mick Mesa

HRTK Bending (Mistletone Records, 2011)
Tirzah Basic Need (Domino Records, 2018)
Exile Super Robot Beat Dimensions Vol. 2 Compilation (Rush Hour Records, 2009)
William S Burroughs 103rd Street Boys (Echo Beach, 2015)
Parris Soft Touch (Idle Hands, 2018)
Carlos Nino & Miguel Atwood Ferguson Oasis (Alpha Pup Records)
oOoOO Hearts (Tri Angle records 2010)
Byron Too Much Reissued by (Best Records, 2017)
Diva La Nuit Reissued by (Discomatin records, 2018)
Marti Caine Love the way you Love (BBC Records, 1985)
Bobby Cazanova Fallin (Childsplay, 2018)
Violet Eyes Listen over the Ocean Taken from the Uneven Paths Compilation (Music From Memory 2018)
System Find it in your eyes (Music from memory, 2016)
Stephane Severac Hold On (BLAOS records, 2018)
Pet Shop Boys Violence (Parlophone, 1986)
Mystic Jungle Endless Road (Periodica, 2018)
Richenell Youve got the Love (Music from Memory, 2018)
Steve Beresford Comfortable Gestures (Music from Memory, 2018)
Nu-Guinea Ddoje Facce (Nu Guinea, 2018)
Free Association Polyrhythm Jizm (BBE 2017)
Valerie from the Gallerie Razzle Dazzle (Whataboutnever, 2018)
Gemini Take a Chance (Spacetalk, 2018)
Naked eyes promises (EMI, 1983)
Paul Haig Heaven Sent (les Disques Du Crepuscule, 1983)
Stroer Dont Stay for Breakfast (Eskimo records, 2017)
Messengers here come the heroes (Musicfest 1984)

02.15
Paul Panther

“This Set contains a very deep and mysterious selection of tracks. A combination of repetitive and warm samples will offer an experience of what is deep sound for me and will give the listener a feeling of trance. In order to promote my sound more, it is a pleasure to reach more people via FM4 ”

Paul Panther

T889 (Original Mix) Felipe Valenzuela Drumma Society, Vol. 4
Create (Monika Ross Remix) Philipp Lichtblau Create
Lil Ley (Original Mix) Enzo Siragusa, Seb Zito Woonie Trax
Overthinking (Alex Ground Remix) Philipp Lichtblau Create
Agent Provocateur (Ben Rau Remix) Rhymos Hi Sparrow
Full Measure (Original Mix) Ray Mono Horizons EP
UK tINGZZZZ (Nick Beringer Remix) Seb Zito I Like It EP
Forme (Original Mix) Ben Rau Drumma Society, Vol. 4
Three Moves Ahead (Original Mix) Ray Mono F#m Going Out In Style EP
Sentiment (Original) Toman F#m We_R Digi House Sampler 01
Seren-dipia Petre Inspirescu Cupidon -Seren-dipia Edit

03.20
Rewind vom 14.12.2018:
#klubkulturtalk zwischen der Zuckerlkettenfrau und dem DJ, Producer und Veranstalter Gerald VdH von Meat Market/Meat Recordings. Musikalisch begleitet wird er von Specific Objects, einem seiner DJ-Schützlinge., genaue Info und playlists hier

04.20
Rewind vom 14.12.2018:
#klubkulturtalk zwischen der Zuckerlkettenfrau und Dj Hybris und BØRT, genaue Info und playlists hier

05.15
Rewind vom 14.12.2018:
Max Doblhoff (Clubcruise Music)
genaue Info und playlists hier

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#####EOF##### Das button Festival ist ein Gaming-Event von der Community für die Community - fm4.ORF.at
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Gamer*innen am Button Festival

Chris Stipkovits/radio fm4

Das button Festival ist ein Gaming-Event von der Community für die Community

An diesem Wochenende steht das Gelände der Grazer Seifenfabrik ganz im Zeichen der Spielkultur. Ist man routinierter (Games-)Festivalbesucher, dann wird man vom button Festival überrascht sein. Die Button ist ein Gamingevent von der Community für die Community.

Von Chris Stipkovits

Hier gibt es keine riesigen Stände, die mit allen möglichen Marketingwerkzeugen versuchen, die Aufmerksamkeit der Besucher*innen zu erlangen, also keine schrillen, nervigen Soundeffekte oder Visuals, die das Gehirn zudröhnen.

Die Button ist ein gemütliches Festival von und für die Community. Mit Liebe zum Detail werden in der Seifenfabrik in Graz Spielbereiche geschaffen, um Retro Games alleine - oder gemeinsam mit Freunden zu spielen.

Meist gibt es pro Game einen alten Röhrenfernseher oder Monitor, der auf einem oldschool Fernsehtisch steht. Gespielt wird auf einer Couch, oder man versinkt doch lieber in einem gepolsterten Stuhl, der genau so gut vor einem Kamin stehen könnte. Die Auswahl der angebotenen Retrogames ist enorm und in dem eigenen Verkaufsbereich kann man das ausprobierte Game, wenn man will, auch gleich mit nach Hause nehmen.

Local Indies

Natürlich gibt es auf der Button nicht nur Retro Games, auch lokale Entwickler*innen präsentieren ihre Spiele – auch wenn sie noch in der frühen Entwicklungsphase sind. Mit dabei ist unter anderem Weaving Tides. In diesem Spiel läuft man nicht durch die Spielewelt, vielmehr ist es ein Schweben und Weben, denn das Game mit dem schönen Artwork spielt in einer Welt, die aus Stoff gebaut ist.

Das button Festival of Gaming Culture findet am 15. und 16. März 2019 zum fünften Mal in der Grazer Seifenfabrik statt. Auf über 2000 qm² präsentieren sich die lokalen Gaming-Communities: Spiele-Entwicklung, E-Sports, Retro-Games, Cosplay uvm.

Kann man Indie Games und Retrospielen nicht besonders viel abgewinnen, wird man hier dennoch fündig. Neben den neuesten Spieletiteln für die Nintendo Switch, gibt es hier auch Virtual Reality Headsets, und Racing Chairs mit VR, die Spieler*innen das Gefühl geben, in einem richtigen Supercar durch die Gegend zu fahren; oder man nimmt an einem der zahlreichen E-Sports Events teil. Da gibt es FIFA19, Hearthstone oder League of Legends um nur einige zu nennen. Zum Teil werden die Turniere auf diesem Twitch-Kanal mit dem Titel „Rocket League! Button! Bier! Fun! Entertainment!“ gestreamt.

Analoge Alternativen

Hat man genug von der digitalen Spielewelt und man mag es lieber analog, dann zeigt man seine Skills beim Nerd Quiz, das zur jeder vollen Stunde statt findet. Zu gewinnen gibt es die besten Muffins von Graz. Cute!

Oder man schaut bei den Brettspielexperten vorbei, dort bekommt man neben der kompetenten Beratung auch eine ehrliche Meinung zu den Games und man hat die Möglichkeit, jedes Spiel auszuprobieren – auch Starcraft, das mittlerweile mehrere hundert Euro wert ist, oder das Brettspiel „Secret Hitler“, das laut dem Spieler K3ks vielleicht „Spiel des Jahres“ 1945 war.

Die fünfte Ausgabe der Button beweist, dass man ein gut organisiertes Spielefestival auf die Beine stellen kann, ohne dabei das Motto „von der Community für die Community“ aus den Augen zu verlieren. Andere Games Festivals könnten sich vom button Festival einiges abschauen.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Im Studio bei Alex the Flipper und Mavi Phoenix - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mavi Phoenix und Alex The Flipper in ihrem Studio

Radio FM4

Im Studio bei Alex the Flipper und Mavi Phoenix

„Wo die Hits entstehen“: Wir besuchen die beiden Amadeus-Nominees Mavi und Alex an ihrem Linzer Arbeitsplatz.

Von Susi Ondrušová

Gleich dreimal ist Mavi Phoenix heuer für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert: Neben dem FM4 Award ist sie auch in der Best Sound Kategorie für ihre „Young Prophet II“-EP nominiert, und für „Prime“ auch als Songwriter des Jahres. Drei Nominierungen also, genauso viele wie die EAV, Cari Cari oder Raf Camora. Zeit also die beiden Musikschaffenden an ihrem Arbeitsplatz in Linz zu besuchen.

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Das Studio der beiden ist ein einfacher Raum, in dem sich das Equipment, eine Garderobe und eine Couch befinden. Hier hat Alexander Staudinger aka Alex the Flipper an der ersten Songskizze der damals 19-jährigen Mavi Phoenix gearbeitet. Auf Anraten ihres gemeinsamen Freundes und Mavi Phoenix-Managers Christoph Kregl haben sich die beiden 2015 zum ersten Mal getroffen.

„Da war ich grad in einer Phase, da war „My Fault“ schon ein Jahr lang draußen und ich hab alleine weitergemacht und bin nicht recht weitergekommen.“ Das Video zu „Green Queen“ hat Alex the Flipper damals sehr gut gefallen, Mavi Phoenix hat ihm den unfertigen Song „Fly“ zur ersten Session mitgebracht. Danach war ein paar Monate Stille, bis sich Mavi nochmal den neu bearbeiteten „Fly“-Track anhört und es zu einem weiteren Treffen im Linzer Studio kommt. „Dann ist das eine in das andere übergegangen. Wir haben uns öfter getroffen und Ideen ausgetauscht. So ist unser Workflow entstanden.“

FM4 Homebase Spezial mit Mavi Phoenix
Am Montag, 18.3.2019, gibt es in der FM4 Homebase eine ganze Stunde lang Mavi Phoenix’ Geschichte sowie Ausschnitte aus dem Studiobesuch zu hören

Musik ist etwas Persönliches. Gemeinsames Vertrauen und ein respektvolles Miteinander sind die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Auch wenn die beiden in ihren musikalischen Sozialisationen unterschiedlich sind, haben sie ein gemeinsames Grundverständnis dafür, was für sie einen guten Song ausmacht. Einer der ersten Acts, auf den sich beide einigen konnten, war Frank Ocean. Diskutiert wird viel, nicht ohne die Arbeitsaufteilung aus dem Blick zu verlieren. Mavi Phoenix gibt den Ton an, und ausgehend von einem Beat hantelt man sich Schicht für Schicht zu einem fertigen Ergebnis. Wir hören uns im Studio auch die ersten Skizzen für „Aventura“ an, als der Gesang noch entfernt vom Endprodukt und sogar eine Gitarrenspur zu hören war. Bei dem auf der „Young Prophet II“-EP veröffentlichten Song „Prime“ haben beide gewusst: „Der Beat, der hat was!“

Mavi Phoenix und Alex The Flipper in ihrem Studio

Radio FM4

Das gemeinsame Ausarbeiten war am Anfang allerdings eine schwere Geburt, wie sich Mavi Phoenix erinnert, vor allem das Sich-auf’s-Wesentliche-Konzentrieren und den Song nicht überfordern. Alex the Flipper sagt: „Meine Produktionen waren eher nicht von Einfachheit durchzogen. Ich hab gerne viele Elemente in einer Produktion, was teilweise cool war, aber teilweise too much. Vielleicht ein bisschen zu überladen. „Prime“ war dann einer der ersten Songs, wo dann einfach alles an seiner Stelle genau richtig war. Das war sehr cool für mich dann der Prozess!“ Die erste Stufe auf der Struggle-Skala ist immer das Instrumental, im nächsten Schritt geht es dann an die Arrangements und das Ausarbeiten der Richtung, die Song und Text erfordern.

„Ich schreib entweder im Studio oder zuhause im Home Studio. Was eigentlich kein Home Studio ist, sondern einfach ein Mic. Ich war schon immer mehr so „Das ist mein Text!“, aber wir sind beste Freunde, also frage ich immer, was er findet. Aber grundsätzlich ist das schon mein Gebiet,“ erzählt Mavi Phoenix.

Von der Musik leben können, das ist für Alex the Flipper eine Art, Erfolg zu definieren. „Der musikalische Weg war für mich nicht so vorgezeichnet, von dem her ist das Erfolg, dass ich das beruflich ausüben kann. Aber es war schon immer so und da sind wir uns ziemlich ähnlich, dass wir finden, dass es immer nach vorne gehen muss und dass es immer noch einen nächsten Step gibt in Sachen Reichweite. Und auch diesen Drang, jede/r der künstlerisch tätig ist wird damit zu kämpfen haben, dem (Drang) freien Lauf zu geben und dem eigenen Widerstand nicht nachgeben. Das ist Erfolg.“

Mavi Phoenix und Alex The Flipper in ihrem Studio

Radio FM4

Auch Mavi Phoenix findet: Erfolg ist, wenn man besser wird. „Wenn ich einen Song hab, wo ich mir denke, der ist gut und ich bin stolz, dass wir das so gemacht haben, das ist, wenn ich am glücklichsten bin und den Erfolg spür’. Wenn ich mir denke: Ich bin besser geworden und mach gute Songs!“

Ob mit Meditation oder beim „Hirnausschalten“ durch Videospiele: Auf den eigenen Körper hören, auf sich achten und zur Ruhe kommen ist für die beiden vor allem im letzten Jahr ein Thema gewesen. Mac Miller hat darüber einen hervorragenden Song geschrieben. Auf Tour sein und Konzerte geben: Ob in Austin oder Groningen, Reykjavik oder Graz, vor einem Konzert, ob zu zweit oder mit Live-Band, sagen sie sich beim „Grouphug“ vor dem Auftritt nie „Viel Glück“ sondern einfach nur „Viel Spaß“, denn: „Wir machen Musik auf der Bühne, das macht Spaß und das soll rüberschwappen auf die Leute!“

Schon bei der ersten EP, dem gratis Download „My Fault“, beim allerersten Interview im FM4-Studio hat Mavi Phoenix die Frage nach „dem Album“ gestellt bekommen. Kommt eines? Ist das Albumformat überhaupt interessant? Fragt man bei Maurice Ernst von Bilderbuch nach, wie er zur EP vs. Album-Debatte steht, sagt er: „Ich würde mir wünschen, sie traut sich über das Format drüber, weil es einem Künstler trotzdem einen Tiefgang gibt, der auf einer EP einfach noch nicht ganz greifbar ist. Versuch dich an einer Platte. Geh deinen Weg und zeig Schwächen, weil das ist, was dich noch weiter bringen könnte!“

Beim ersten FM4 Interview vor vier Jahren hat Mavi Phoenix gemeint, ein Album möchte sie machen, aber sie hat es noch nicht in sich. Vier Jahre später also nach zwei EPs, drei FM4 Award Nominierungen und einer FM4 Jahrescharts Nummer Eins (2018 für „Prime“) gibt sie auf die wiederholte Album-Frage eine Mavi-typische Antwort: „Es würden sich drei Alben auch ausgehen!“

Die beiden arbeiten bislang eben Song-orientiert, und das „sehr gerne“: „Songs, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Weil wir ziemlich viele Sachen gut finden und uns überall wohl fühlen, und von dem her ist ein Album das falsche Medium vielleicht. Man schaut halt wie man’s am besten macht.“ Neue Musik wird es auf jeden Fall geben, ob mit oder ohne Album, ob mit oder ohne FM4 Award. „Ich glaube man wird sich so denken: Okay, das ist Mavi Phoenix? Cool!“

Aktuell:

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Robert Rotifer

ROBERT ROTIFER

Noch einmal Refreshen für die Endorphine

Theresa May gräbt sich weiter ein und beansprucht den Volkswillen für sich - gegen das eigene Parlament. Online formiert sich bereits der Widerspruch, am Samstag wird man ihn dann auf Londons Straßen sehen.

von Robert Rotifer

Als ich das letzte Mal geschaut hab, war die Site gerade wieder abgestürzt. „502 Bad Gateway. nginx.“ Das hat was Poetisches, was Symbolisches für den ganzen Brexit-Prozess, hilft aber niemandem (außer vielleicht dem Blog-Schreiber auf der Suche nach einem Einstieg).

Screenshot Petition

Robert Rotifer

Davor waren’s mehr als eine Million gewesen, die für ein sofortiges Abblasen des Artikel 50 unterschrieben hatten. Wahrscheinlich bin ich ja einer derer, die Schuld an den dauernden Abstürzen sind, weil ich seit gestern Abend den Refresh-Klick als Therapie einsetze. Endorphin-Ausstoß, wann immer die Zahlen nach oben klettern.

Ich hab hier ja schon seit einer Weile „Revoke“ als Ausweg aus der ganzen Bredouille herbei fantasiert, aber in den endlosen Analysen, die ich wie alle sich nach Erlösung sehnenden Junkies in diesem Land ständig konsumiere, war diese Variante des Exit vom Brexit bis jetzt immer tabu.
Das ist jetzt wohl vorbei. Millionen kann man nicht mehr ignorieren, oder?

Screenshot Petition

Robert Rotifer

Doch man kann, natürlich, aber immerhin haben wir es mit dieser Petition endlich in die BBC-Schlagzeilen geschafft. Wir sind jetzt ein Teil der Brexit-Erzählung, das können sie uns nicht mehr nehmen.

Grammatikalisch hätte man es wohl besser hinkriegen können, aber leisten wir uns einmal eine wörtliche Übersetzung des Petitions-Texts auf der für solche Zwecke eingerichteten Regierungs-Website:

„Die Regierung behauptet wiederholt, ein Ausstieg aus der EU ist der ‚Volkswille‘. Wir müssen dieser Behauptung Einhalt gebieten, in dem wir die Stärke des populären Unterstützung für einen Verbleib in der EU jetzt beweisen. Ein ‚People’s Vote‘ mag nie stattfinden, also wählen Sie jetzt.“

Ich weiß gerade nicht einmal, wer das geschrieben hat, aber es spielt eigentlich keine Rolle, denn als im Juli 2016 eine Petition für ein zweites Votum drei Millionen Unterschriften erreichte, stellte sich heraus, dass sie von einem Brexiteer aufgesetzt worden war, der mit einer Niederlage beim ersten Votum gerechnet hatte.

Die Stimmung hat sich seither freilich verändert, der Gung Ho-Brexit-Konsens jener fiebernden Tage ist längst verflogen, und die größte Werbung für eine radikale Lösung machte gestern Abend Theresa May mit ihrer Fernseh-Ansprache aus dem Führerinnen-Bunker in der Downing Street, in der sie aus der Deckung ihres Rednerinnen-Pults mit dem Löwen und dem Einhorn drauf dem Parlament die Schuld an der größten britische Verfassungskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zuschob und sich selbst mit den Worten „Ich bin auf eurer Seite“ zur Fürsprecherin des Volkes gegen seine verräterischen Repräsentant_innen aufspielte (also genau die Leute noch einmal vor den Kopf stieß, die sie kommende Woche für sich gewinnen will - interessante Strategie).

„Oh please!“ Die Stimme des Volkes aus dem Off

Als wären wir so dumm, nicht zu wissen, dass es nach ihrem Deal, falls sie ihn dem Unterhaus beim dritten Mal tatsächlich abringen kann, die ganze Sache erst wirklich losgeht. Wenn nämlich nach dem Austrittsabkommen auf gründlich vergiftetem politischem Boden in nur zwei Jahren Übergangsfrist ein neues Handelsabkommen mit der EU ausverhandelt werden muss und ihre sturen roten Linien erst recht wieder alle vernünftigen Auswege blockieren.

Ungeachtet dessen zieht May mit ihrem stumpfen Plug unbeirrt weiter dieselbe Spur. Wir (also eigentlich das britische Wahlvolk, denn Leute wie ich bzw. Brit_innen im Ausland, die nach 15 Jahren Abwesenheit ihr Wahlrecht verloren haben, dürfen bei der Petition unterschreiben, auch wenn wir vom Referendum ausgeschlossen waren) seien des Brexit „müde“, erklärte sie, also werde sie „get on with it“. Und nachdem sie das gesagt hatte und in Richtung der holzgetäfelten Kabinettsräume abging, hörte man eine Frau aus dem Off leise und erschöpft „Oh, please!“ seufzen. Wenn in dieser Farce eine Stimme des Volkes sprach, dann diese.

Oder der alte Schlagzeuger von Blur, via Twitter, wie so viele andere auch. Hallo, Dave, verkrachter Labour-Aktivist, schön zu sehen, dass du auch noch da bist!

Das alles ist schon lange keine Komödie mehr. Vorgestern Abend ging ich auf den Parliament Square und mischte mich unter die Leute, die dort schon seit Wochen, im Fall des legendären Mannes mit dem blauen Europa-Zylinder Steve Bray seit zwei Jahren demonstrieren, und ich sah und hörte die Gelbwesten und sonstigen Hooligans, die unablässig „Stoppt die Verräter“, „Wir sind das Volk“ (kennen wir wo her) und „Wir sind nicht rechtsextrem, wir haben bloß recht“ schreien. Man erzählte mir Geschichten von Schubsereien, Spucken und Tritten, und ich sah die Polizei in sicherer Entfernung herumstehen. Es war nicht schwer, sich vorzustellen, dass das alles bald ziemlich hässlich werden könnte.

Pro-EU Demonstrierende vor den Houses of Parliament

Robert Rotifer

Wohl noch nicht diesen Samstag, wenn sich der ursprünglich für ein zweites Referendum, in Anbetracht der vertrackten Lage aber de facto für „Revoke“ werbende „Put it to the People“-Marsch durch Londons Regierungsviertel wälzen wird. 700.000 waren’s beim letzten Mal, diesmal werden’s noch mehr sein.

Da fallen ein paar Gelbwesten (vorerst) nicht ins Gewicht. Die Brexiteers warnen seit langem schon – einigermaßen verantwortungslos – vor dem Volkszorn, der sich entladen werde, falls es keinen Brexit gibt. Die Petition und der Marsch rufen in Erinnerung: Das gilt für beide Seiten.

Als ich das hier abspeichere ist die Petition schon wieder „down for maintenance“.
„We know about it and we’re working on it. Please try again later."
Danke, aber es gibt demnächst kein "later“ mehr.

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#####EOF##### Die ultimative Marathon-Playlist - fm4.ORF.at
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Marathonläufer*innen aus der Luft fotografiert

APA/Georg Hochmuth

Die ultimative Marathon-Playlist

FM4 läuft wieder! Mit deiner Hilfe erstellen wir die perfekte Playlist für den kommenden Marathon-Sonntag.

Laufen ohne Musik ist wie Essen ohne Salz. Macht einfach nicht so viel Spaß. Das findet zumindest FM4 und deswegen liefern wir auch dieses Jahr wieder den Soundtrack zum Wien-Marathon am 7. April.

FM4 läuft
Deine Playlist zum Marathon
Am Sonntag, 7. April, von 9 bis 13 Uhr

Vier Stunden lang, von 9 bis 13 Uhr - oder anders gesagt von der UNO City bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater - präsentiert Chris Cummins am 7. April die beste Musik zum Laufen, zum Durchhalten und zum Anfeuern!

Für die 42,195 km Strecke suchen wir deine Lieblingslaufsongs die ihr gleich hier ins Forum posten könnt! Daraus basteln wir dann für Sonntag den ultimativen Marathon-Mix, der auch mit der FM4 App am Handy die musikalische Verpflegung für alle Läuferinnen und Läufer bietet.

Diskutiere mit!

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#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 10.1.2019 - fm4.ORF.at
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FM4 Unlimited Playlist vom 10.1.2019

Bosq Step into Midnight (feat. Induce)
Malphino Segunda Molienda
Mr. Scruff Come Alive
Djrum Waters Rising
M5K Ford Capri
Sam Irl Day Break
Homie Svenson Get out
Moodymann Got Me Coming Back Rite Now
Letherette Love Lust (feat. Olivier St. Louis)
Jay Prince In the Morning
Wajatta Runnin'
Shakedown At Night (Peggy Gou's Acid Journey Remix)
Friend Within VOCAL The Truth (Original Mix)
Detroit Swindle #INSTRUMENTAL #CLASSIC #HOUSE

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Stars des Monats

PAENDA

Julia Zarbach

Maria Theiner

ORF Stars - Newsticker

Osterevent mit Kasperl & Co im ORF-Zentrum

Aufgeregte Kinderstimmen, voller Vorfreude leuchtende Augen, gespannte Kindergesichter. Endlich hebt sich der Vorhang, der Kasperl erscheint auf der Bühne und begrüßt sein Publikum mit der berühmtesten Frage aller Fragen: „Kinder, seid ihr alle da?"

Das "Osterevent mit Kasperl & Co" wird am 16., 17. und 18. April 2019 mit jeweils drei Terminen pro Tag im ORF-Zentrum angeboten.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets unter tickets.orf.at

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Tanzen wie die Stars - im Ballroom

Tanzmäuse und Wirbelwinde aufgepasst!

Das „Dancing Stars"-Tanzparkett erstrahlt bald zum 12. Mal. Es werden aber nicht nur die Großen sein, die sich an gewagten Tanzschritten versuchen. Erstmalig haben auch die jüngsten Fans die Möglichkeit bei dem ORF-Tanzworkshop "Tanzen wie die Stars" von den großen Vorbildern zu lernen. Unter Anleitung eines Dancing Stars-Profitänzers wird im "Dancing Stars"-Ballroom zu ersten eigenen Tanzerfahrungen animiert!

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ORF Star Peter Resetarits erhält jusalumni-Ehrenmitgliedschaft

Dr. Peter Resetarits, „Bürgeranwalt"- und „Am Schauplatz Gericht"- Moderator und -Sendungsverantwortlicher, bekam am 22.6.2017 beim LexisNexis/jusalumni Sommerfest vom Dekanat und vom Vorstand des Absolventenvereins „jusalumni" der juridischen Fakultät der Universität Wien die jusalumni-Ehrenmitgliedschaft verliehen.

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Fünffache Auszeichnung für ORF beim Fernsehpreis der Erwachsenenbildung

Der "Fernsehpreis der Erwachsenenbildung" wird für österreichische Produktionen oder Koproduktionen vergeben, die nach Inhalt und Form (künstlerische Gestaltung und fernsehgerechte Darbietung) erwachsenenbildnerisch besonders wertvoll sind. 2017 gewinnt eine ORF-Dokumentation sowie eine ORF-Film und -Sendereihe. Der Axel-Corti-Preis ging an Armin Wolf.

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Themenkindergeburtstag bei ORF Backstage

Geburtstag feiern im Fernsehen!

ORF Backstage bietet exklusive Kinder - Geburtstage mit dem ABC-Bären, Kasperl, Tom Turbo oder Franz Ferdinand.
Für die Großen ist natürlich auch was dabei: der „Die große Chance"-Geburtstag.

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#####EOF##### Todor Ovtcharov - fm4.ORF.at
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Todor Ovtcharov - alle Beiträge
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FM4 Soundpark

Your place for homegrown music!

Die Plattform für Musik aus Österreich für bereits bekannte MusikerInnen und solche, die es noch werden wollen.

FM4 Soundpark

Your Place for homegrown music: fm4.orf.at/soundpark

Auf möglichst vielen Ebenen versucht die FM4-Soundpark-Redaktion Platz für alle zu schaffen, denen ihr Wohnzimmer oder ihr Proberaum zu klein oder zu wenig ist. Interviews, Gäste, Konzertmitschnitte und die Soundpark Sessions sind nur einige davon.

Abwechselnd moderiert und präsentiert von Alexandra Augustin, Dany Derntl, Clemens Fantur, Daniel Grabner, Andreas Gstettner-Brugger, Christian Pausch und Trishes.

Wer in Österreich Musik macht - egal ob mit Gitarren, elektronischen Geräten oder auch nur Stimmbändern - kann sich im FM4 Soundpark mittels einer einfach zu erstellenden Internetseite in Bild, Text und Ton vorstellen.

Aktuell:

#####EOF##### Die ORF-Fernsehprogramme – alle Sendungen im Überblick - tv.ORF.at
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#####EOF##### Brand New & was Arcade Fire mit Tim Burtons "Dumbo" zu tun haben - fm4.ORF.at
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Screenshot aus dem Musikvideo zum Song "Baby Mine" von Arcade Fire

Screenshot Youtube

brand new

Brand New & was Arcade Fire mit Tim Burtons „Dumbo“ zu tun haben

Ein Remake von „Dumbo“ mit Musik von Arcade Fire und neue Songs von Nick Murphy, Sleaford Mods und The Black Keys - das sind unsere Neuvorstellungen der Woche.

Von Eva Deutsch

Arcade Fire - „Baby Mine“

Arcade Fire, die vielleicht lässigste Familien-Band der Erde, hat den Soundtrack für die Neu-Auflage des Disney-Zeichentrickfilms „Dumbo“ beigesteuert. Der Film von Tim Burton soll Ende März erscheinen. In der originalen Filmversion aus dem Jahr 1941 gibt es den Song „Baby Mine“, ein Schlaflied für das gemobbte Elefanten-Baby mit den zu langen Ohren. Nun das Ganze also à la Arcade Fire. Warum nur, fragen sich viele. Mit dabei jedenfalls die harfenspielende Mama von Mastermind Win Butler, Bruder Wil am Theremin, Régine Chassagne singt und spielt Drums, sogar der Sohn hat eine Triangel in der Hand. Sometimes I wish I were an angel. Oder wie Win Butler sagt: „Das Lied wird mich immer an die wichtigsten Menschen in meinem Leben erinnern, die ganz besonders wertvoll für mich sind.“ Und das ist dann doch auch einfach nur schön.

Nick Murphy - „Sanity“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online.

Nach dem mehrfach ausgezeichneten Debütalbum “Built On Glass” (damals als Chet Faker) kommt der australische Multiinstrumentalist Nick Murphy am 26. April mit einem zweiten Album. “Run Fast Sleep Naked” heißt es und „Sanity“ ist ein Song daraus. Für das neue Album reiste Murphy vier Jahre lang mit einem Mikrofon um die Welt: “It’s almost like I was finding different shapes and colors from around the world, and then bringing them back and putting them all together", so Murphy. Was ist wahr und was ist nur meine eigene Wahrheit? Diese und andere sinnsuchende Fragen stellt sich Murphy auch in dem Song „Sanity“. Nach dem Nebel folgt die freie Sicht.

Sleaford Mods - „Discourse“

Zwei Männer, ein Mikro, ein Laptop und Schweiß. Simpel, roh und in die Fresse sind Sleaford Mods schon immer gewesen. Egal ob im stickigen Pub in der Nachbarschaft oder auf der großen Festivalbühne. Dass Jason Williamson und Andrew Fearn als Sleaford Mods zu einem der wichtigsten politisch und gesellschaftskritisch aufgeladenen Duos herangewachsen sind, beweisen sie mit ihrem Ska und Post Punkigen Track „Discourse“. Ihr mittlerweile fünftes Studioalbum „Eton Alive“ ist seit Februar veröffentlicht. Wider prähistorischen Ideologien, gegen Komfort, Elite und den Brexit. Das sind Sleaford Mods.

The Black Keys - „Lo/Hi“

Die sechsfachen Grammy Award Gewinner Dan Auerbach und Patrick Carney haben sich wieder im Easy Eye Sound Studio in Nashville als The Black Keys zusammengefunden. Ihre neue Single „Lo/Hi“ lässt nach fünf Jahren Pause alte Roadtrip-Fantasien wieder aufglimmen. Zwei Dudes aus dem Rust Belt in einem alten Benzinschlucker, die wieder Freiheit spüren müssen und es sich noch einmal beweisen wollen. Rock-Riffs, rauer Soul und ins ZZ Top-Fanshirt schwitzen.

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Aufblasbares Dach beim steirischen herbst

Maria Motter

Großes Finale beim herbst

Der 50. steirische herbst ist Geschichte. „Where are we now?“ war das Motto des Festivals, das mit Theater und Performances bis nach Bagdad und Seoul geführt hat.

Von Maria Motter

Das Kunstblut klebt Samstagabend noch so manchen herbst-BesucherInnen im Gesicht und schaut beeindruckend echt aus. "Preiselbeermarmelade, gemischt mit dem Saft von roten Rüben“, erklärt mir ein Mann, ist es, das neben seiner Augenbraue pickt. Um die Augen trägt er blaue Ringe, der Rest vom Gesicht hat eine barocke Blässe. Der junge Mann hat einen der Untoten aus Elfriede Jelineks Roman „Die Kinder der Toten“ gespielt: Der steirische herbst geht zu Ende und zugleich ist Drehschluss für das Filmprojekt „Die Kinder der Toten“.

Die Kinder der Toten beim steirischen Herbst

Ditz Fejer

Nach Motiven des „Gespensterromans“ der Nobelpreisträgerin hat das Nature Theater of Oklahoma gemeinsam mit einer Hundertschaft an LaienschauspielerInnen und Filmbegeisterten auf Super-8 einen Stummfilm gedreht. Am letzten Abend gab es einen Umzug der Untoten durch Neuberg an der Mürz, begleitet von zwei Blasmusikkapellen. Auch ein Falco war unter den Untoten.

Im steirischen herbst war das Projekt eines der Highlights für viele BesucherInnen. So abschreckend Publikumsbeteilung in szenischen Produktionen sein mag, so groß war der Zuspruch zum Filmdreh. Und zugleich war der Filmprozess auch Performance, weil man die ganze Zeit über die Gelegenheit hatte, vorbeizuschauen.

Parallel dazu wurde der Roman „Die Kinder der Toten“ drei Mal öffentlich gelesen, aufgeteilt in jeweils 15-Minuten Einheiten. Eine schöne Sache!

Die Kinder der Toten Lesung beim steirischen herbst

Wolf Silveri

In diesem Wagen fand die Dauerlesung statt

Die „Die Kinder der Toten“-Festspiele finden im Literaturhaus Graz diese Woche ihre Fortsetzung
Von Donnerstagnachmittag bis Samstagabend werden Heimat und Horror im Werk Elfriede Jelinek erforscht und besprochen – u.a. mit der Historikerin Heidemarie Uhl, die über die Waldheim-Affäre „als die Stunde der ‚Generation Gedächtnis‘“ sprechen wird, dem Journalisten Sacha Batthyany, der in seinem Buch „Und was hat das mit mir zu tun?“ die Frage nach der Verantwortung seiner Verwandten an Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus stellt, sowie mit den Literaturwissenschaftlerinnen Daniela Strigl und Sigrid Löffler.

Kann Kunst die Welt noch retten?

KünstlerInnen, die über sich lachen können, haben den besten Humor. Das Nature Theater of Oklahoma erobert Herzen im Sturm. Sind sie in bisherigen Arbeiten vor allem von privaten Um- und Zuständen ausgegangen, so haben Kelly Copper und Pavol Liska vom Nature Theater of Oklahoma sich für das Stück „Pursuit of Happiness“ mit den TänzerInnen der slowenischen EnKnapGroup zusammengetan.

Pursuit of Happiness / Steirischer herbst 2017

Andrej Lamut

Darin wird eigenes Tun genauso amüsant hinterfragt wie die Weltherrschaft von Red Bull am Getränkemarkt. Die Vorstellung, dass Kunst die Welt retten kann, ist ein Motiv. Tanztheater wird buchstäblich aufs Korn genommen, wenn eine Gruppe PerformerInnen in der Existenzkrise beschließt, in Bagdad aufzutreten und unter Beschuss gerät.

Durchgehend wird die Erzählung mit Bewegungen herrlich umgesetzt. Bei der Premiere gab es Standing Ovations. Pavol Liska vom Nature Theater of Oklahoma, dessen Name übrigens auf jenen einer Theatergruppe in Franz Kafkas unvollendeten Roman „Amerika“ zurückgeht, trägt konsequent jeden Tag ein T-Shirt mit dem eigenen Logo.

Nicht ohne Schusswaffen

Schusswaffen waren die am meisten verwendeten Requisiten im 50. steirischen herbst, noch lange vor dem Einsatz der Nebelmaschine: Ob beim herzigen – und das ist keineswegs abwertend gemeint – Stück „The Wonderful and the Ordinary“ vom Theater im Bahnhof und Gunilla Heilborn, das sich mit Erinnerung und Alltag befasste, wo Pistolen auf den Publikumsraum gerichtet wurden. Oder in Marlene Monteira Freitas‘ „Bacchae – Prelude to a Purge“, in dem die DarstellerInnen Notenständer zu Gewehren formten. Oder auch im Stationendrama „An Atypical Brain Damage“ von Tianzhuo Chen.

Tianzhuo Chen hat am renommierten Central Saint Martins College in London studiert, ist bildender Künstler und ein Kritikerliebling.

An Atypical Brain Damage / Steirischer Herbst 2017

Peiyu Shen

Gerade in Chens Arbeit erzeugten diese Momente ein Unbehagen: Da robbten die Le Brothers aus Vietnam in „Justin Bieber“-Jogginganzügen durch das Publikum, in ihren Händen Maschinengewehre, vor ihnen ein Darsteller mit umgebundenen Schaf-fell als Hund auf vier Beinen bellend. Ob sich die MitarbeiterInnen des steirischen herbst und anderer Kulturfestivals eigentlich jemals vor ihren KünstlerInnen fürchten?

Bilder vom Steirischen Herbst 2017

Maria Motter

Der bellende Hund jedenfalls ließ sich durch Streicheln beruhigen, wie ein paar Menschen im Publikum schnell feststellten. „An Atypical Brain Damage“ würde mit seinem Setting, seinen Technopassagen und den Gastauftritten eines Grazer Roma-Straßenmusiktrios bestens in einen Club passen. Bei den Aufführungen in Graz sprang der Funke nicht so ganz über, das Publikum war eher zurückhaltend und damit beschäftigt, die englischen Übersetzungen der französisch gesprochenen Monologe zu erfassen.

In einer Ecke lagen die Le Brothers nackt bis auf ihre Unterhosen auf einem Eisentisch und wurden von einem Schlächter mit einem Schwamm gewaschen, der immer wieder in Kunstblut getränktes Wasser getaucht wurde. Eine Szene wie aus „Dexter“. In der Mitte des Dom im Bergs stand das größte Rätsel: ein Auto. Wie kommt ein Auto in den Veranstaltungsraum im Grazer Schloßberg? Die Produktion musste es in drei Teile zerlegen und vor Ort wieder zusammensetzen.

Bilder vom Steirischen Herbst 2017

Maria Motter

Ob „An Atypical Brain Damage“ auch in China gezeigt werden könnte? „The work ist automatically political, that’s because we are living in a communist country“, heißt es an einer Stelle, „Our father is a communist. our mother is a communist. Our brother is a communist. For now, we want to work on something new. Makes us happier.“

In Graz waren die Reaktionen auf Tianzhou Chens Auftragswerk für den steirischen herbst gespalten: Die einen fanden super, wie hier gezeigt wurde, dass die Welt grausam ist, aber selbst bei der Urteilsverkündung noch immer jemand ficken will. Andere blieben relativ gleichgültig. Denkt man an Film, haben es szenische Produktionen ungleich schwer. In asiatischen Spielfilmen werden die Scham- und Schockgrenzen seit Jahren weit mehr ausgereizt. Was hier zu sehen war, war dann doch recht harmlos, wenngleich mit Liebe zum Detail umgesetzt. Ich habe mich ziemlich gelangweilt, und Stroboskop-Licht triggert in meinem Hirn-Kopfschmerzen.

Reiskocher erzählen eine andere Geschichte

Keiner Versatzstücke der Unterhaltungsindustrie hat sich Jaha Koo bedient. Vielmehr hat der Südkoreaner für seine Performance „Cuckoo“ drei elektronische Reiskocher als Mitstreiter auf der Bühne. Dank der Zusammenarbeit mit einer Hardware-Hackerin ist das Repertoire der „Cuckoos“ erweitert: Cuckoo ist eigentlich eine Marke, in Südkorea kennt man unter dem Begriff auch die besten Reiskocher. So wie viele andere Gegenstände des Alltags in dem ostasiatischen Land, kommunizieren die Reiskocher mit ihren BesitzerInnen.

Cuckoo / steirischer Herbst 2017

Wolf Silveri

Was lustig klingt, wird zur ernsten Auseinandersetzung mit Tradition und Technologie, Wirtschaftskrise und privatem Fortkommen in Südkorea. 1997 ist das Land gezwungen, die Hilfe des Internationalen Währungsfonds anzunehmen, um den Staatsbankrott zu verhindern. In den Nachrichten ist vom „National Humilation Day“ die Rede, einem nationalen Tag der Erniedrigung, des Gesichtsverlustes. Die Reiskocher singen ein Lied zu poppigen Discobeats, im Refrain kommt ein Name deutlich vor: Robert Rubin. Das US-amerikanische Time Magazine widmet Rubin, Alan Greenspan und Larry Summers eine Cover-Story, sie seien das Kommittee, das die Welt rette.

„When a Who’s Who of South Korean government officials, business leaders and clients gathered last September in Seoul to hear Mr. Rubin speak, they greeted him as though he were a rock star“, schreibt The New York Times und in der Zeit findet sich das Echo: „In Asien wurde Clintons Finanzminister durch das Krisenmanagement zum Superstar. Noch Jahre später wurde Rubin bei Trips nach Korea oder Singapur nach Autogrammen gefragt.“

Aber Jaha Koo würde der Familie Rubin keinen Reiskocher schenken. Zu groß wäre seine Angst, sagt er im FM4-Interview. Mit „Cuckoo“ erzählt er die andere Seite der Geschichte.

"Cuckoo" beim steirischen herbst

Wolf Silveri

Jaha Koo ist im Kindergartenalter, als ihm seine Oma ein Plastiksackerl über den Kopf stülpt, um ihn auf den Straßen Seouls vor Tränengasangriffen der Polizei zu schützen: Menschen demonstrierten gegen die Politik. Für die SüdkoreanerInnen bedeutet die Finanzkrise nicht nur symbolisch einen Gesichtsverlust.

In Südkorea bringt sich alle 37 Minuten ein Mensch um. Das ist der Satz, der mir in diesem steirischen herbst am meisten im Gedächtnis geblieben ist. In den U-Bahnen werden auf den Plattformen Glaswände mit Schiebetüren angebracht, um zu verhindern, dass Menschen sich weiterhin vor Züge werfen und so Selbstmord begehen. Nach dem FM4-Interview sagt mir Jaha Koo, dass ihm der Name Robert Rubin vor kurzem wieder untergekommen sei: Als es um den Staatsbankrott Griechenlands ging.

Bilder vom Steirischen Herbst 2017

Maria Motter

Verstörend, klug und erzählerisch mitreißend ist Jaha Koos Performance „Cuckoo“. Unter dem wunderbaren Dach des Festivalzentrums wurde allen ganz anders zumute.

Bilanz

Jetzt ist die Luft herausgelassen aus dem Dach, das im Prinzip wie eine umgedrehte Luftburg konzipiert war und sich wie eine Blüte öffnen konnte. Der 50. steirische herbst ist vorbei.

Die herbst-Ausstellung „Prometheus Unbound“ in der Neuen Galerie Graz und die sehr unterhaltsame Rückblicksschau „Diese Wildnis hat Kultur“ im GrazMuseum laufen noch bis Anfang Dezember bzw. Anfang Jänner.

Zwölf Jahre hat Veronica Kaup-Hasler als Intendantin des herbst internationale Kunstschaffende nach Graz geholt, das Publikum der Stadt gefordert und aufgefordert, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinanderzusetzen. Sie hat die vorhandenen Institutionen in der Stadt ernst genommen und auf gute Zusammenarbeit gesetzt.

Aufblasbares Dach beim steirischen herbst

Maria Motter

Der kritische Blick auf die Welt und die Fähigkeit, trotzdem oder gerade deshalb auch zu unterhalten und sich der Kunst, vor allem der szenischen Produktionen, zu erfreuen, sind eine vorzügliche Mischung gewesen.

Was das Publikum 2018 im ersten steirischen herbst der neuen Intendantin Ekaterina Degot erwartet? Bis wir es erfahren, üben wir die richtige Aussprache ihres Names.

mehr Maria Motter:

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#####EOF##### Der FM4 Ordnungspsychotest - fm4.ORF.at
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Der FM4 Ordnungspsychotest

Schubladendenken kann man ablehnen, wir kategorisieren aber trotzdem: In welche unserer Ordnungskategorien passt du? Messie oder Superclean? Oberordentlich oder anarchistisch ungeordnet? Unser Psychotest gibt dir die Antwort.

Ordnung muss sein, sagen manche. Mal chillen und die Unordnung Unordnung sein lassen, denken sich andere. Die FM4 Morning Show beschäftigt sich mit dem Thema Ordnung - für alle die sich unsicher sind, in welcher Ordnungskategorie sie zuhause sind, schafft unser FM4 Ordnungs-Psychotest Abhilfe. Mit garantiert hochwertig qualitativem Resultat.

Frage 1: Welcher dieser Songs passt am besten zu dir?

a) Outkast - So Fresh So Clean
b) Stereo MCs - Deep Down and Dirty
c) Eminem - Cleanin’ Out My Closet

Frage 2: Dein Lieblingsfilm ist...

a) Mary Poppins
b) Dirty Dancing
c) Get Rich or Die Tryin’

Katzen

CC0 - Public Domain

Frage 3: Das beste Tier der Welt ist...

a) Katze
b) Faultier
c) Hund

Die Zauberflöte

Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Frage 4: Deine Lieblingsoper oder Operette ist...

a) Die Sauberflöte
b) Fledermaus
c) My Fair Lady

Frage 5: Diese Tocotronic-Songzeile beschreibt dich am besten

a) Jede unserer Handbewegungen hat einen besonderen Sinn
b) Was du auch machst, mach es nicht selbst
c) Im Zweifel für den Zweifel

Auswertung

Und jetzt zur Auflösung: Welche der Antwortmöglichkeiten a), b) oder c) hast du am öftesten ausgewählt? Der jeweilige Buchstabe gibt dir hier Aufschluss über deine eigene Ordnungsschublade:

a) F wie Fresh and Clean: Putzen ist dein Leben, die dreckigen Teller werden sicher nicht über Nacht in der Küche gelassen und die Waschmaschine läuft auf Hochtouren. Du bist ein Vorbild in Sachen Reinlichkeit, ein Kämpfer für die Sauberkeit und warum sich manche Leute bei Festivals einfach auf die dreckige Wiese setzen, ist dir sowieso ein Rätsel.

b) M wie Messie, Mist und „Morgen ist auch noch ein Tag zum Aufräumen“: Ordnung ist overrated und nimmt nur viel zu viel Zeit weg, die man zum herumliegen und vor sich hin philosophieren verwenden kann. Außerdem ist so ein bisschen Schmutz eh gut für das Immunsystem und wenn man alles wegschmeißt, vermisst man das ja vielleicht nachher noch. Du bist ein Freigeist der Unordnung und tust mal lieber ein bisschen relaxen. Man kann ja auch erst morgen über das Aufräumen nachdenken.

c) 4 wie 4-Ever Trying To Clean Up: Wenn doch alles so einfach wär. Jedes Mal wenn der Geschirrspüler voll ist, gibt’s schon wieder neue dreckige Kaffeehäferln und sobald man das Auto wäscht, beginnt es schon wieder zu regnen. Du versuchst Ordnung in dein Leben zu bringen, aber irgendwie ist das ein Kampf gegen die Windmühlen. Irgendwann, so nimmst du dir aber vor, geht sich das schon aus. Und dann wird endlich auch mal unter dem Bett gestaubsaugt.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 2.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 2.3.2019

Lizzo Cuz I Love You
Blueface Thotiana Remix (feat. Cardi B & YG)
Shirin David Gib ihm (E: 14)
Giggs GWOP EXPENSES (feat. Wretch 32)
Ebow K4L
Little Simz Picture Perfect
Little Simz Selfish (feat. Cleo Sol)
Little Simz 101 FM
Scratchclart Muhammad Ali (feat. Lady Lykez)
Ikonika & 45 DiBoss Inah Line
Slikback Just I
Nazar Airstrike (feat. Shannen SP)
Traxman Blow Your Whistle (Tha Out Of Here Remixx)
Jayda G Diva Bitch (feat. Alexa Dash)

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzinformation – Social-Media-Elemente - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Social-Media-Elemente

Viele Websites und Apps zitieren heute in ihren Berichten aus den sozialen Netzwerken. Politiker und andere Personen der Öffentlichkeit äußern sich dort in Wort und Bild. Das Web selbst und die Schnittstellen der sozialen Netzwerke ermöglichen die Einbindung der Originale.

Werden solche Elemente aus einem Netzwerk geladen, tauscht Ihr Browser Daten mit diesem Netzwerk aus. ORF.at hat weder Einblick noch Einfluss auf Inhalte und Art dieser Daten sowie ihre Speicherung und Verarbeitung.

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Das ORF.at-Netzwerk bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit, die Anzeige und das Laden von Elementen aus sozialen Netzwerken jederzeit selbst zu steuern.

In Berichte eingebettete Elemente aus sozialen Netzwerken werden zuerst in Form einer reduzierten Vorschau angezeigt – mit dem Text des Postings, allerdings ohne Bilder und Videos. Dadurch entsteht noch kein Datenaustausch mit dem jeweiligen Anbieter. In der reduzierten Vorschau tauscht Ihr Browser keine Daten mit diesen Netzwerken aus. Bilder, Videos und ähnliche interaktive Elemente sowie Seiten, die überwiegend oder aus solchen Elementen bestehen, können so allerdings nicht dargestellt werden.

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Wie die verschiedenen sozialen Netzwerke mit Ihren Daten umgehen, können Sie in deren jeweiligen Datenschutzrichtlinien nachlesen.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Musik - fm4.ORF.at
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Musik - alle Beiträge
#####EOF##### #####EOF##### FM4 Radio Sessions - fm4.ORF.at
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FM4 Radio Sessions - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Tribe Vibes

Beats, Breaks & Vibes - die HipHop Show mit Trishes und Phekt.

Die älteste und wichtigste HipHop Show des Landes, mit dem Anspruch, die heimische und internationale HipHop-Szene in möglichst vielen Facetten akustisch abzubilden - regelmäßige Ausflüge in Richtung Funk, Reggae und Soul inklusive.

Tribe Vibes, mit Trishes und Phekt

Clemens Fantur / FM4

Zwei Stunden Hip Hop in all seinen Facetten, Ausflüge in Richtung Funk, Reggae, Elektronik und Soul inklusive.

Die Hosts Trishes und Phekt führen jeden Donnerstag durch die Show, live im Radio und On Demand im FM4 Player.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - fm4.ORF.at Radio
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Aktuell:

#####EOF##### Wissenswertes aus der Filmwelt und die Kinostarts der Woche - fm4.ORF.at
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Matthew McConaughey

Constantin

Wissenswertes aus der Filmwelt und die Kinostarts der Woche

Neu im Kino: „The Old Man & the Gun“, „Dumbo“, „Beach Bum“, „Die Tage wie das Jahr“, „Welcome to Marwen“. Außerdem: Vorfreude auf „The Twilight Zone“, Seth Rogen hat jetzt ein Cannabis-Unternehmen, Jim Jarmusch dreht einen Horror-Film, ein „Honest Trailer“ für das Gesamtwerk von Tim Burton und ein weiteres Beispiel für Good Guy Keanu. Und: Kinotickets zu gewinnen!

Von Pia Reiser

  • Regisseurin Agnes Varda („Vogelfrei“, „Cleo from 5 to 7“, „Le Bonheur“), eine Pionierin der French New Wave und wohl eine der wichtigsten feministischen Filmemacherinnen der letzten Jahrzehnte ist 90-jährig gestorben. Varda hat die fehlende oder klischeehafte Repräsentation von Frauen im Film oft kritisiert, es würden Geschichten über Beziehungen zwischen Frauen fehlen. 2018 wurde Varda mit dem Ehrenoscar ausgezeichnet. Hier eine schöne Sammlung der Texte der New York Times über Agnes Varda.
  • Nächstes Jahr werden Disney und Apple ins Streaming-Geschäft einsteigen, wohl nicht ganz unbeeinflusst davon ist die Entscheidung von Youtube Premium, die meisten seiner Serien einzustellen und zukünftig auch kaum mehr eigenen Content zu produzieren. Hier eine Übersicht zu den geplanten Filmen und Serien von Apple.
  • Jordan Peeles Neu-Interpretation der legendären und einflussreichen Serie „The Twilight Zone“ wird am 1. April am US-Sender CBS Premiere feiern. Eine der Folgen der Original-Serie hatte großen Einfluss auf Peeles Film „US“. Wer in die Welt der „Twilight Zone“ aus den 1950ern abtauchen möchte, Vulture hat eine Liste der 50 besten Episoden. (Die mit der Bauchredner-Puppe ist natürlich dabei...)
  • Seth Rogen wird in einer Episode von „The Twilight Zone“ dabei sein, gemeinsam mit seinem Drehbuch-Partner Evan Goldberg hat Rogen aber auch gerade ein eigenes Cannabis-Unternehmen gelauncht. Name? Houseplant. „Pineapple Express“ (it smells like god’s vagina) ist allerdings nicht via Houseplant beziehbar.
  • Frances McDormand und Denzel Washington werden in Joel Coens Adaption von „Macbeth“ zu sehen sein, das wird der erste Film von Joel Coen ohne seinen Bruder Ethan.
  • Jim Jarmusch dreht einen Zombie-Film mit Adam Driver und Bill Murray. Könnte der erste Jarmusch-Film werden, den ich mag.
  • Charlie Kaufmann, der verehrte Drehbuch- und Filmemacher-Weirdo der 00er-Jahre bereitet einen neuen Film vor, mit dabei sind Toni Colette und David Thewlis.
  • Zoe Lister-Jones („Band Aid“) wird einen Reboot von „The Craft“ schreiben und auch Regie führen.
  • Eine High School in New Jersey hat eine erstaunlich ambitionierte Bühnenfassung von „Alien“ auf die Beine gestellt. Beeindruckt davon war auch „Alien“-Regisseur Ridley Scott, er wird zukünftige Produktionen der Drama Class finanzieren und schlägt als nächstes Projekt „Gladiator“ vor.
  • Sam Mendes hat sich für seinen Film „1917“ die halbe Besetzung von „Tinker Tailor Soldier Spy“ geschnappt: Mit dabei sind Benedict Cumberbatch, Mark Strong und Colin Firth.
  • Ein Flugzeug mit Keanu Reeves an Bord wurde umgeleitet und Good Guy Keanu hat den gestrandeten Passagieren eine Stadttour gegeben.
  • Anlässlich des Filmstarts von „Dumbo“, eine Ausgabe der „Honest Trailer“, die sich gleich dem ganzen Werk von Burton widmet.
  • Bis zum 1. August kann man noch Filme beim YOUKI einreichen!

Picture This: Robert Redford und Paul Newman spielen Ping Pong, 1968.

Beste Liste: Scott Walkers Lieblingsfilme

Beste Liste II: 10 Filme, die Jordan Peele dem erwachsenen Cast von „US“ zum Anschauen gab

Neu im Kino

„The Old Man & the Gun"
Bevor Robert Redford in den selbstgewählten Schauspiel-Ruhestand geht, schenkt er uns noch einen Spitzenfilm. Unter der Regie von David Lowery ("A Ghost Story“) spielt er den passionierten Bankräuber Forest Tucker. „The Old Man & the Gun"/"Ein Gauner und Gentleman“ beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine Ode an Redfords Charisma und Leinwandpräsenz. Ein Film, der aussieht, als wäre er in den 1970er-Jahren gedreht worden, elegant, atmosphärisch und hypnotisch. Dafür gibt es 8 von 10 falschen Schnurrbärten.

Robert Redford und Sissy Spacek in "the old man and the gun"

Thimfilm

„Dumbo"
Disneys Klassiker um einen Außenseiter, den kleinen Elefanten mit den riesigen Ohren, kehrt unter der Regie von Tim Burton auf die Leinwand zurück. Burton versammelt Colin Farrell, Michael Keaton und Eva Green - besetzt Danny DeVito nach "Big Fish“ zum zweiten mal als Zirkusdirektor - und liefert seinen besten Film seit langem ab. Melancholie und magische Momente gibt es in „Dumbo“, so Christian Fuchs, seine ausführliche Kritik gibt es hier, und er verleiht 7 von 10 vergossenen Tränen.

Szenenbild "Dumbo"

Disney

„Beach Bum"
Harmony Korine ("Spring Breakers“) schickt in „Beach Bum“ Matthew McConaughey als Lebenskünstler und Poeten mit Flattermähne durch die Strandbars von Florida. „Beach Bum“ ist ein Stoner-Film, der zwar leichtfüßiger ist als Korines andere Filme, doch ganz kann der Regisseur seinen destruktiven Spirit nicht ablegen, so Christian Fuchs. Er verleiht 7 von 10 Rauchwolken, mehr zum Film kann man hier in seiner Kritik lesen.

Szenenbild "Beach Bum"

Constantin

„Welcome to Marwen"
Robert Zemeckis hat Regie bei "Zurück in die Zukunft“ geführt, insofern ist ihm jeder seiner nicht gar so geglückten Filme verziehen. „Welcome to Marwen“ fällt auch in diese Kategorie und erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Malers Mark Hogenkamps (Steve Carell). Nachdem Hogencamp von Fremden verprügelt wird, liegt er tagelang im Koma. Als er wieder erwacht, hat er keine Erinnerung mehr an sein früheres Leben und muss elementare Dinge wie Essen, Schreiben, Lesen neu lernen. Hogencamp entwickelt eine eigene Art Trauma-Therapie: Er baut ein Miniaturdorf auf und bevölkert es mit Puppen. Manchmal sentimental, manchmal hölzern, manchmal schmalzig, nie wirklich gut und höchst problematisch, was seine weiblichen Figuren angeht. Dalia Ahmed verleiht 3 von 10 verantwortungslosen Hollywood-Scripts.

Szenenbild "Welcome to Marwen"

UPI

„Die Tage wie das Jahr"
Die Dokumentation von Othmar Schmiederer zeigt das Leben eines kleinen Hofs im Waldviertel: Schafe und Ziegen melken, Futter verteilen, die Klauen schneiden. Holz schlichten, Äste stutzen, einen Bienenschwarm einfangen. Ohne erklärenden Kommentar begleitet man Gottfried und Elfie bei ihrer landwirtschaftlichen Arbeit und dem Vorsatz, resourcenschonend und "bio“ zu handeln. „Die Tage wie das Jahr“ gibt eine Idee davon, was es bedeutet, die Natur für sich zu nutzen, umzuwandeln, anzubauen und kontinuierlich, Minute für Minute etwas zu schaffen“, so Anna Katharina Laggner.

Szenenbild "Die Tage wie das Jahr"

Stadtkino

Tickets zu gewinnen!

Das österreichische Filmmuseum widmet sich ab 4. April 2019 dem australischen Film. Und zeigt, dass es hier mehr zu entdecken gibt als die üblichen wilden Gesellen namens Mad Max und Crocodile Dundee (aber die sind natürlich auch mit dabei). Die Schau mit dem Titel „Filmkontinent Australien“ wirft also einen Blick auf einen ganzen Kontinent und versammelt Filme aus 100 Jahren, Toni Colettes Durchbruch „Muriels’s Wedding“ ist hier zu finden, wie auch der Spitzenthriller „Dead Calm“ mit Nicole Kidman, aber natürlich auch Obskures oder hier nahezu Unbekanntes.

Szenenbild "picnic at hanging rock"

pathe

Picnic at Hanging Rock

Eröffnet wird mit Peter Weirs herrlich entrücktem, hypnotischem „Picnic at hanging rock“ und für die Vorstellung am 4. April um 21 Uhr im Österreichischen Filmmuseum haben wir 2x2 Tickets zu verlosen. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, muss nur die folgende Frage richtig beantworten: Welcher Schauspieler hat dreimal Mad Max gespielt?

Schickt die richtige Antwort an game.fm4@orf.at.

Einsendeschluss ist der 2. April 2019, 15 Uhr

Termine

01.-11.04: Festival du film francophone, Votivkino, Wien
29.03: Film + Gespräch: Generation Wealth, Stadtkino, Wien
30.03: Border, Votivkino, Wien
31.03: Masterclass mit Ludwig Wüst, Gartenbaukino, Wien
31.03: The man who fell to earth, Filmmuseum, Wien
31.03: Disposession - The Great Social Housing Swindle, Filmcasino, Wien
31.03: Rote Sonne, Metro Kinokulturhaus, Wien
01.04: Rushmore, Votivkino, Wien
01.04: Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief, Metro Kinokulturhaus, Wien
02.04: Petulia, Filmmuseum, Wien
03.04: Transit, Das Kino, Salzburg
02.04: Preview + Gespräch: The Remains, Stadtkino, Wien
04.04: Picnic at hanging rock, Filmmuseum, Wien

Anjelica Huston in "The Witches"

warner home video

In diesem Sinn: Better is no good either! I demand maximum results! („The Witches“)

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Die Jingles sind legendär, die Musik ist außergewöhnlich, die Themenvielfalt endlos. Wenn Herr Hermes, der Conferencier Eures Vertrauens, das Studio betritt und das Intro der Sendung startet - bzw. von seinem ewigen Adlatus, dem Elsbacherischen, starten lässt -, dann gilt es, eine Stunde lang andächtig die Ohren zu spitzen und darüber zu staunen, was Herr Hermes wieder aus seinem schier endlosen Fundus an Musik, Wort und Witz mitgebracht hat.

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Holde Studiogäste und frenetische AnruferInnen geben sich ebenso wie thematische und musikalische Leckerbissen dienstags zur Geisterstund’ die Klinke in die Hand.

Konfuzius sagt: „Ich hör schlecht und Chez Hermes!“

Aktuell:

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Fussball

Im dritten Spiel seit der Rückkehr von Trainer Zinedine Zidane hat Real Madrid erstmals verloren. Der entthronte Champions-League-Sieger unterlag am Mittwoch in der 30. Runde der spanischen Fußballmeisterschaft in Valencia mit 1:2.

Valencia-Spieler jubeln
AP/Alberto Saiz

Valencia traf durch den Portugiesen Goncalo Guedes in der 35. Minute und hatte danach diverse Möglichkeiten, die Führung auszubauen, noch bevor Ezequiel Garay in der 83. Minute das 2:0 erzielte. Real Madrid, das seit Mitte März wieder von Zidane trainiert wird, erspielte sich nur wenige Chancen. Der Anschlusstreffer fiel erst Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Karim Benzema.

Während Real Madrid den Rückstand auf den zweitplatzierten Stadtrivalen Atletico Madrid auf fünf Punkte anwachsen lassen musste, näherte sich Valencia weiter den Champions-League-Plätzen. Als Fünfter liegt das Team noch einen Punkt hinter dem viertplatzierten Getafe.

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Stürmerstar Mauro Icardi hat am Mittwoch ein gelungenes Comeback für Inter Mailand gegeben. Der zwischenzeitlich ausgemusterte Ex-Kapitän stand im Ligaspiel beim FC Genoa erstmals seit Anfang Februar wieder auf dem Platz. Icardi traf beim ungefährdeten 4:0-Sieg per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (40.).

Jubel von Mauro Icardi (Inter Milan)
Reuters/Massimo Pinca

Inter-Trainer Luciano Spalletti hatte am Dienstag angekündigt, dass Icardi in Genua sein Comeback geben werde, weil er „mental die richtige Reaktion gezeigt“ habe. Der 26-jährige Argentinier hält nun bei 15 Pflichtspieltoren in dieser Saison. Inter festigte mit dem Erfolg Platz drei, vier Punkte vor dem Stadtrivalen AC Milan.

Eine überraschende 1:2-Niederlage setzte es für den Tabellenzweiten Napoli mit 1:2 beim Abstiegskandidaten Empoli. Die Pleite scheint für den Vizemeister und Salzburg-Bezwinger in der Europa League aber zu verkraften sein. Platz zwei ist abgesichert, der Rückstand auf Serienmeister Juventus Turin mit 18 Punkten ohnehin bereits zu groß.

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Paris Saint-Germain ist auf Kurs Richtung fünftem französischen Fußball-Cuptitel in Serie. Der Rekordgewinner des Bewerbs setzte sich im Halbfinale am Mittwoch daheim gegen Nantes mit 3:0 (1:0) durch. Im Finale trifft PSG am 27. April im Stade de France auf den Ligarivalen Stade Rennes, der sich am Vortag überraschend mit 3:2 bei Olympique Lyon durchgesetzt hatte.

Marco Verratti brachte PSG vor der Pause auf die Siegerstraße (29.). Es war der erste Saisontreffer des Italieners. Für die Entscheidung sorgte Stürmerstar Kylian Mbappe vom Elfmeterpunkt (85.), nachdem er 20 Minuten davor noch einen Strafstoß vergeben hatte. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte Dani Alves (92.).

Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) schießt ein Elfmetertor gegen Nantes
APA/AFP/Franck Fife

Durch den Erfolg greift PSG einmal mehr nach dem Double. Die Meisterschaft ist dem Hauptstadt-Club bei 20 Punkten Vorsprung praktisch nicht mehr zu nehmen. Im Achtelfinale der Champions League hatte es für die Pariser unter Trainer Thomas Tuchel mit dem Aus gegen Manchester United aber einmal mehr eine große Enttäuschung gesetzt.

Fußball-Bundesligist Austria hat am Sonntag den Abschied von Ewandro bekanntgegeben. Der Brasilianer war im vergangenen Sommer von Udinese ausgeliehen worden. Der Leihvertrag wurde nun aufgelöst und Ewandro wechselte mit sofortiger Wirkung in seine Heimat zu Fluminense.

Für die Austria-Profis brachte es der 23-jährige Offensivspieler auf elf Bewerbspartien und zwei Tore. Für die Young Violets traf er in der 2. Liga in drei Partien dreimal.

Zum geplanten Neubau des LASK-Stadions am Pichlinger See in Linz will eine Bürgerinitiative unter dem Namen „Rettet den Pichlinger See“ eine Volksbefragung erzwingen. Die dazu notwendigen 6.100 Unterschriften werden ab sofort gesammelt, wurde in einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgegeben.

Rednering des neuen LASK-Stadion auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand von Linz
APA/Kernkompetenzen & Amago Filmproduktionen

Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres ist publik, dass der Fußball-Bundesligist auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand ein neues Stadion errichten will. Es soll mit 16.500 Sitzplätzen für Länderspiele tauglich werden. Als Baubeginn für das auf 45 Millionen Euro geschätzte Projekt wurde der Frühsommer 2020 angedacht.

Teures „Mammutprojekt“

Die Gegner befürchten, dass 200.000 Quadratmeter wertvolles Grünland aus dem Naherholungsgebiet und dem regionalen Grünzug „herausgeschnitten“ und darauf ein Stadion für 16 Bundesliga-Spiele pro Jahr, aber auch für Events wie Konzerte gebaut werden soll. Die Gegner sprechen von einem „Mammutprojekt“ mit 20.000 Sitzplätzen, 3.500 Parkplätzen, Trainingsplätzen, Nebengebäuden und 50 Millionen Euro Baukosten. Zudem sei die Rede von einer eigenen Autobahnabfahrt um 20 bis 30 Millionen Euro von der öffentlichen Hand.

Österreichs Fußballteamspieler Maximilian Wöber wird sich an seinem verletzten Knie operieren lassen. Der Eingriff erfolgt in Vitoria bei einem Spezialisten, wie der FC Sevilla bekanntgab. Wöber reist am Mittwoch in die baskische Hauptstadt. Die genaue Ausfallsdauer könne erst nach dem Eingriff abgeschätzt werden, schrieb der spanische Erstligist.

Wöber wird nach seinem Riss des inneren Meniskus im rechten Knie in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten. Medien spekulierten, dass der Verteidiger zumindest eineinhalb Monate Rehapause einlegen müsse. Wöber, der sich die Verletzung am Wochenende im Ligaspiel gegen Valencia zugezogen hatte, könnte für die EM-Qualifikationsspiele Österreichs Anfang Juni gegen Slowenien und Nordmazedonien damit fit werden. Der 21-Jährige will auch bei der EM-Endrunde der U21 von 16. bis 30. Juni in Italien und San Marino antreten.

Niko Kovac sieht seinen Trainerjob beim FC Bayern München auch im Falle einer Saison ohne deutsche Meisterschaft nicht als gefährdet an. „Ich glaube, Uli Hoeneß (Präsident, Anm.) hatte gesagt, er könne auch gern mal auf einen Meistertitel verzichten. Wenn man das zugrunde legt, wäre das kein Beinbruch, wenn wir nicht Meister werden“, sagte Kovac der „Sport Bild“.

Trainer Niko Kovac (Bayern)
APA/dpa/Uwe Anspach

Der Gewinn des siebenten Bundesliga-Titels in Folge sei keine Selbstverständlichkeit für die Bayern, sagte der 47-Jährige. „Unser Anspruch ist die Meisterschaft, dem stelle ich mich. Jeder, der hier Trainer wird, will und muss eigentlich Meister werden. Aber so einfach ist es nicht immer. Real Madrid ist nun nach drei Champions-League-Siegen ausgeschieden. Paris Saint-Germain trotz eines unglaublichen wirtschaftlichen Aufwandes auch. Es gibt diese Momente für einen Verein“, sagte der Coach des deutschen Fußballrekordmeisters vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Zweitligisten FC Heidenheim am Mittwochabend und dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag.

Der BVB, der vor dem Schlager zwei Punkte vor den Bayern mit ÖFB-Star David Alaba liegt, mache „diese Saison wirklich einen tollen Job, die Art und Weise, wie die Jungs kicken, gefällt mir“, sagte Kovac. Gleichzeitig bekräftigte der ehemalige Kotrainer von Red Bull Salzburg in dem Interview aber auch: „Wenn wir unsere Klasse abrufen, sind wir die beste Mannschaft Deutschlands und werden Meister.“

Mutmaßliche rassistische Beleidigungen gegen Stürmer Moise Kean haben den 2:0-Sieg des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin bei Cagliari Calcio überschattet. Schon bevor der 19-Jährige am Dienstagabend zum Endstand getroffen hatte, war er von den gegnerischen Fans ausgepfiffen worden. Nach seinem Treffer stellte sich der Sohn ivorischer Eltern mit ausgebreiteten Armen vor die Fans, die ihn daraufhin Medienberichten zufolge beleidigten.

Mittelfeldspieler Blaise Matuidi solidarisierte sich mit seinem Teamkollegen. „Weiß + Schwarz“, schrieb er in Anlehnung an die Vereinsfarben auf Twitter und ergänzte: „NoToRacism“.

Juve-Coach Massimiliano Allegri machte Kean mitverantwortlich für den Vorfall. „Er hätte diesen Jubel vermeiden sollen“, erklärte Allegri. „Er ist jung und muss lernen, aber natürlich müssen auch bestimmte Reaktionen des Publikums verhindert werden.“ Im Stadion gebe es wie im Leben normale Menschen und „Idioten“, sagte Allegri. Letztere sollten identifiziert werden und aus den Stadien verbannt werden. „Die Schuld besteht 50 zu 50, Moise hat einen Fehler gemacht, und die Curva hat einen Fehler gemacht“, sagte Verteidiger Leonardo Bonucci.

Cagliari-Präsident Tommaso Giulini distanzierte sich von dem Vorwurf, dass es rassistische Beleidigungen gegeben habe. „Ich habe vor allem Pfiffe gehört, die hätten genauso alle anderen Spieler getroffen.“ Sollte es auch rassistische Gesänge gegeben haben, „sind die zu verurteilen“.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Chronik

Die beiden russischen Fußballnationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew bleiben wegen einer möglichen Verwicklung in mehrere Schlägereien ein weiteres halbes Jahr in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Moskau verlängerte die U-Haft am Mittwoch bis zum 25. September, wie russische Medien berichteten.

Die Ermittlungen gegen die beiden Fußballer dauern bereits mehrere Monate an. Die beiden sollen im Oktober 2018 in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt haben. Ihr Anwalt beklagte der Agentur Ria Nowosti zufolge, dass die Ermittler zahlreiche Zeugen nicht befragten, die beide entlasten könnten. Fans riefen zu Protestaktionen in der kommenden Woche in der russischen Hauptstadt auf, um die Freilassung der Spieler zu fordern.

Der Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew von FC Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der „Sbornaja“ bei einer Party in Monaco für etwa 250.000 Euro Champagner bestellt hatten.

Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen Mittwoch im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

Pele hatte am Dienstagabend in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch am Mittwoch, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

Im Gerichtsprozess gegen den früheren britischen Polizeibeamten David Duckenfield, der vor 30 Jahren bei der Hillsborough-Katastrophe in Sheffield Einsatzleiter war und sich wegen fahrlässiger Tötung in 95 Fällen verantworten musste, ist die Jury am Preston Crown Court zu keinem Urteil gekommen.

Die britische Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) kündigte am Mittwoch an, dass sie ein Wiederaufnahmeverfahren gegen den 74-Jährigen anstrebt. Der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell (69), wurde dagegen wegen Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion schuldig gesprochen.

Tödliches Gedränge

Beim Semifinale des englischen FA-Cups zwischen Liverpool und Nottingham Forest am 15. April 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Weitere 766 Fans wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Liverpool-Anhänger. Nach jahrelangem Streit um die Schuldfrage entschied 2016 ein Gericht nach einer unabhängigen Untersuchung, dass die Katastrophe kein Unfall war, sondern durch das Fehlverhalten der Polizei mit verursacht wurde.

Die Anklage gegen einen Polizeibeamten, dem im Zusammenhang mit der Katastrophe Fehlverhalten in mehreren Fällen vorgeworfen worden war, war bereits im August 2018 fallengelassen worden. Das Verfahren gegen Sir Norman Bettison (62) war aufgrund der geänderten Beweislage eingestellt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft damals mit, es habe keine realistische Aussicht auf eine Verurteilung gegeben.

Formel 1

Am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Bahrain hat der Brite George Russell (21) Bestzeit erzielt. Der Williams-Pilot saß am Mittwoch allerdings im aktuellen Mercedes W10 und war in 1:29,029 Min. Schnellster vor Sergio Perez (Racing Point) und Sebastian Vettel. Der Deutsche hatte aber härtere Reifen an seinem Ferrari. Russells Zeit war wegen der trockenen Bedingungen die beste beider Tage.

George Russell (GBR) steuert bei Formel-1-Tests in Bahrain einen Mercedes
APA/AFP/Andrej Isakovic

Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, fuhr einen Tag nach seinem Debüt im Ferrari am Mittwoch einen C38 des Partnerteams Alfa Romeo. Der 20-Jährige drehte insgesamt 70 Runden und wurde Sechster. Auf die meisten Runden (143) kam der Thailänder Alexander Albon im Toro Rosso. Der 19-jährige Brite Dan Ticktum fuhr im Red Bull 135 Runden.

Radsport

Der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger hat am Mittwoch bei der 74. Auflage des Radrennens „Quer durch Flandern“ Platz vier belegt. Der 27-Jährige vom Team Bora kam beim zur World Tour zählenden Rennen mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe ins Ziel nach Waregem. Den Sieg holte sich das niederländische Multitalent Mathieu van der Poel. Der 26-Jährige ist amtierender Querfeldein-Weltmeister.

Für Van der Poel war es der dritte Saisonsieg auf der Straße, aber der erste seiner Karriere auf der World Tour. Im vergangenen September gewann der Niederländer bei der Mountainbike-WM Bronze. 2015 und 2019 holte er bei der Querfeldein-WM jeweils Gold. Van der Poel ist der Enkel der französischen Radlegende Raymond Poulidor. Sein Vater Adrie van der Poel war ebenfalls Radrennfahrer, er gewann u.a. 1986 die Flandern-Rundfahrt.

Van der Poel setzte sich nach 183 km im Finish vor dem Franzosen Anthony Turgis und dem Luxemburger Bob Jungels durch. Für Pöstlberger, der seinen bisher größten Erfolg 2017 mit einem Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren hatte, blieb Platz vier. Der Steirer Bernhard Eisel kam bei der Generalprobe für die Flandern-Rundfahrt, die am Sonntag über die Bühne geht, als 114. mit 6:42 Minuten Rückstand ins Ziel.

Eishockey

Wintersport

Österreichs Medaillengewinner im Wintersport sind am Mittwoch von der Regierungsspitze geehrt worden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der für Sport zuständige Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bedankten sich bei den Athleten für die beeindruckenden Leistungen, für die laut Kurz „tolle Visitenkarte Österreichs im Ausland“.

Siegertrophäen als Gastgeschenk

29 Medaillen- und alle Kugelgewinner aus den ÖSV-Sparten waren im Bundeskanzleramt geladen. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bedankte sich „herzlich“ für die Einladung und brachte als Gastgeschenk Siegertrophäen der nordischen Ski-WM in Seefeld mit. Sportminister Strache erinnerte in seiner Rede auch an alle verletzten Athleten und würdigte die Leistungen der Parasportler.

Die Alpinen wurden von Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher und Abfahrtsweltcup-Siegerin Nicole Schmidhofer („Ein schöner Rahmen, sehr lässig“) angeführt. Auf die obligatorische Nachfrage, wie es denn um seine Zukunftsplanung aussehe, ließ sich Hirscher nichts herauslocken. Er müsse abwägen, inwiefern sein Körper Leistungen wie in den vergangenen Jahren erbringen könne, sagte der Salzburger. Das brauche Zeit. Eine Entscheidung werde nicht vor Sommer fallen, meinte Hirscher im ORF-Interview.

Schach

Österreichs erste Schachgroßmeisterin, die Kärntnerin Eva Moser, ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Das teilte der Österreichische Schachbund am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Eva Moser (AUT)
GEPA/M. Oberlaender

Highlights in Mosers Karriere waren der Vizeeuropameistertitel 1998 in Mureck bei den U16-Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in Gmunden, wo sie alle Männer hinter sich ließ und als erste Frau den Titel gewann.

Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karrierehöchstzahl von 2.471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde Moser vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schachgroßmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters.

Tischtennis

Daniel Habesohn scheint erstmals in den Top 30 der Tischtennisweltrangliste auf. Der 32-jährige Wiener verbesserte sich um sechs Plätze und nimmt zweieinhalb Wochen vor der WM in Budapest Rang 29 ein. „Als ich die neue Weltrangliste gesehen habe, da war ich gleich heiß aufs nächste Training. Es gibt auch viel Selbstvertrauen für die WM“, sagte der Doppel-Europameister. Sofia Polcanova fiel bei den Frauen aufgrund einer Verletzungspause um zwei Plätze zurück und ist als 19. nun zweitbeste Europäerin.

Segeln

Am dritten Tag der Princess Sofia Trophy der Segler vor Palma de Mallorca hat sich Österreichs 49er-Duo Benjamin Bildstein/David Hussl nach zwei Wettfahrtsiegen als Dritter für die Goldflotte qualifiziert.

49er-Segler Benjamin Bildstein und David Hussl
Tobias Stoerkle – Photography

Die schon dort segelnden David Bargehr und Lukas Mähr verteidigten bei den 470ern Rang zwei. Auch Thomas Zajac/Barbara Matz haben im Nacra 17 noch Chancen auf die Top Ten und das Medal Race.

Tennis

Das Tennis-Finale im Herren-Einzel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird nicht wie ursprünglich geplant im Modus „Best of five“, sondern lediglich auf zwei Gewinnsätze ausgetragen. Das gab der Internationale Tennis-Verband (ITF) am Mittwoch bekannt. Damit werden alle Einzel bei Olympia im gleichen Format gespielt. Im Doppel gibt es bei Satzgleichstand keinen dritten Satz, sondern ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte.

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"Chaos" Filmstill

Little Magnet Films

diagonale

Die Siegerfilme fragen, was bleibt

Der beste Spielfilm und die beste Dokumentation der Diagonale 2019 handeln von unmittelbaren Folgen von Konflikt und Krieg. Und doch erzählen die Filmemacherinnen Sara Fattahi und Nathalie Borgers höchst unterschiedlich von Trauer und deren Bewältigung. Das Festival des österreichischen Films endet mit Überraschungen.

Von Maria Motter

Ihr Film verlangt seinem Publikum einiges ab. Das weiß Sara Fattahi: „Die ZuschauerInnen müssen wirklich auch mitarbeiten“. Denn der Samstagabend in Graz als bester Spielfilm der Diagonale 2019 ausgezeichnete „Chaos“ basiert auf den tatsächlichen Erfahrungen der beiden ProtagonistInnen. „Mein Film gibt diesen Menschen eine Stimme, um ihre Geschichten zu hören und auch zu fühlen, was sie fühlten“.

Das diesjährige Festival des österreichischen Films endet mit Überraschungen, gewinnen doch zwei Filme, die von den unmittelbaren Folgen von Krieg erzählen, jedoch dahin schauen, wo die Nachrichtenkameras bestenfalls einmal drüberschwenken.

Der beste Spielfilm

Nathalie Borgers + Sarah Fattahi Diagonale Gewinnerinnen

Diagonale/Miriam Raneburger

Sarah Fattahi

Hände streichen über Gegenstände. Der Blick nach draußen auf Krähen auf Bäumen. Aus Papier geschnittene Vögel, die Arbeit einer Künstlerin an neuen Bildern. Und immer wieder setzen die Frauen an und sprechen über ihr Leben und das, was ihnen widerfahren ist. Wie nüchtern sie dies tun, mag überraschen und trifft einen doch viel mehr. So etwa, wenn eine Mutter vom Auffinden einer Wasserleiche erzählt: Der Tod ihres Sohnes war ein Mord. Die Hände des jungen Mannes hinter dem Rücken gefesselt, war er in einen Fluss geworfen worden.

In ihrer Geburtsstadt Damaskus hat Sara Fattahi 2015 ihren Film „Coma“ mit Familienmitgliedern im syrischen Krieg gedreht, im selben Jahr kam sie im Exil, in Wien an. Gestern Abend in Graz sagt sie: „Heute fühle ich mich als Österreicherin“. Den Großen Diagonale Preis Spielfilm empfindet sie als offizielle Bestätigung, als Filmemacherin in Österreich angekommen zu sein. Als Storyboard-Artist und Animatorin hat sie in Syrien für TV-Sender wie Al Jazeera Kids gearbeitet, war Art Director bei Soap Operas und machte sich 2010 als Filmemacherin und Produzentin selbstständig. „Chaos“ (siehe Titelbild dieser Story) hatte seine Weltpremiere am Filmfest Locarno. Dessen damaliger künstlerischer Leiter ist der neue Intendant der Berlinale.

Kein klassischer Spielfilm

„Chaos“ ist ein Film, auf den man sich einlassen muss, der mit einzelnen Bildern dem vorgetragenen Erlebten nachspürt. Es ist ein intimer Film, der gerade durch diese Nähe von Kamera und Erzählung universell verstanden werden kann. Die ProtagonistInnen bleiben bis zum Abspann namenlos. Der Großteil des Films spielt in privaten Räumen, in Wohnungen. Auch die Filmemacherin Sara Fattahi ist zu sehen. Draußen eilt eine blondierte Frau durch die Straßen Wiens, das Publikum ist ihr mit Abstand auf den Fersen. Gegen Ende wird ihr Schritt langsamer. Wir laufen auf einen Friedhof zu. Dass „Chaos“ in der Kategorie „Spielfilm“ auf der Diagonale gelaufen ist und nicht als Dokumentarfilm gewertet wird, verwundert doch sehr.

„Was meint man eigentlich damit, mit ‚Die ganze Gesellschaft beschreiben‘? Die Bewusstseinslage in einer Zeit, das heißt doch nicht, dass man die Sätze nachspricht, die die Gesellschaft spricht, sondern die muss sich anders zeigen. Und sie muss sich radikal anders zeigen. Denn sonst wird man nie wissen, was unsere Zeit war“, ist in der Mitte des Films aus dem Off zu hören. Die Sätze dürfen als Manifest der Filmemacherin verstanden werden. Denn „Chaos“ ist ein eigenwilliger Kunstfilm, der den Erwartungen, einen klassischen Spielfilm zu sehen, entgegenläuft. Wie Sara Fattahi ihren Charakteren ein umfassendes Spektrum an Gefühlswelt zugesteht, ja zuschreibt, macht die Erzählung hörenswert. Auch Rachegedanken bekommen ihren Raum und sie klingen dann auch noch poetisch: „In mir wartet eine blutrünstige Löwin“.

Im Moment wäre es ruhig in Damaskus, sagt Sara Fattahi. Die Menschen gehen ihren Leben nach, es gäbe ein Alltagsleben wie hier, in Österreich. „Es ist ein Stereotyp, dass alles zum Stillstand käme, wenn in einem Land Krieg ist. Aber dem ist nicht so. Da ist noch Leben.“

Bald im Kino

  • Untote, Palatschinken im Gesicht und die Adaption eines Jelinek-Romans zum Stummfilm: „Die Kinder der Toten“ startet am 5.4.
  • Nikolaus Geyrhalters „Bob-der-Baumeister für Erwachsene“, wie orf.at schreibt, ist die Doku „Erde“, in der weiße Männer mit großen Maschinen ganze Berge abtragen: „Erde“ kommt am 17. 5. ins Kino.
  • Nach der Österreichpremiere auf der Diagonale wird der genüssliche „Kavier“ von Elena Tikhonova ab 13. 6. regulär im Kino zu sehen sein.
  • Peter Brunners „To the Night“ startet am 14. 6.
  • Gregor Schmidingers Porträt von mehr als Teenage Angst „Nevrland“ ist ab 17.10.2019 wieder auf großer Leinwand zu sehen.

Die beste Dokumentation

Nathalie Borgers freut sich riesig, mit der goldenen Nuss den Preis für die beste Dokumentation bekommen zu haben. Die Regisseurin kam in Belgien zur Welt, seit Jahren zeichnet sie für sehr scharfe österreichische Dokumentarfilme verantwortlich. Ihr Porträt des großen Boulevard-Blatts „Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück“ lief 2003 auf der Diagonale, die Erkundungen nach dem Erbe des verstorbenen FPÖ-Politikers und Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider in Kärnten in „Fang den Haider“ hatte 2015 auf der Diagonale Premiere. Ausgangspunkt für ihren neuen, sehr interessanten Dokumentarfilm war die Frage nach der letzten Würde: Was wird mit den Leichen gemacht, die vielfach Fischer an den Stränden griechischer Inseln auffinden? Wer informiert die Angehörigen? Und wie geht es Menschen, die geliebte Personen vermissen und um sie bangen?

Nathalie Borgers + Sarah Fattahi Diagonale Gewinnerinnen

Diagonale/Miriam Raneburger

Nathalie Borgers

Smartphones bergen die letzten Aufnahmen geliebter Menschen. Angehörige des Roten Kreuzes markieren auf Silhouetten auf vorgefertigten Formularen jene Stellen, wo die Menschen Tattoos trugen. Die Narbe vom Kaiserschnitt wird eingetragen, auch die Körpergrößen vermerkt. „The Remains - Nach der Odysee“ führt sein Publikum ganz nah an das traurige Schicksal einer kurdischen Familie aus Syrien: Auf der Flucht hat die Familie 13 Angehörige verloren, sie sind im Meer ertrunken. Der Film führt auch nach Lesbos, wo Freiwillige sich an der Suche nach Vermissten und um eine menschenwürdige Beisetzung ums Leben gekommener Geflüchteter bemühen.

„Es gibt zwei Sachen, die für mich sehr wichtig sind und mich berühren und zwar auf eine Art, die positiv ist und nicht nur traurig“, sagt Regisseurin Nathalie Borgers. „Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass sich immer wieder Menschen dafür einsetzen, die Familien zu betreuen, die nach Vermissten suchen oder die nicht identifizierte Toten beerdigen und ihnen die letzte Ehre erweisen, obwohl sie diese Menschen nicht kennen. Diese Menschlichkeit geht über alles“.

Ja, ihr Film führe nah an den Schmerz, stimmt Nathalie Borgers zu. Aber auf der anderen Ebene könne man sich einer anderen Art von Verständnis nähern. „The Remains - Nach der Odysee“ trägt ein Verständnis für das, was die Überlebenden durchleben mussten. „Ohne uns schuldig zu fühlen. Wir sind einfach dabei, es ist auch schön, dabei sein zu können und das zu verstehen. Das ist auch ein Geschenk dieser Familie an uns, dass wir das sehen und miterleben können“, bringt Borgers ihren Dank den ProtagonistInnen gegenüber zum Ausdruck.

An ihre ProtagonistInnen denkt sie sehr oft, die Filmemacherin besuche sie ab und zu und begleite sie, wo sie könne. „Sie haben auch andere Probleme. Jobsuche, Wohnungssuche etc. Dabei kann ich ein bisschen hilfreich sein. Aber wir sind jetzt auch dabei, zu sehen, ob das Schiff geborgen werden kann. Das Rote Kreuz hilft“. 50000 Euro sind für die Filmemacherin viel Geld. „Für Menschen mit Geld oder Macht aber nicht“.

"The Remains" Filmstill

Thimfilm Navigator Film

„The Remains - Nach der Odyssee“

Nicht jeder Hype ist ein Hit

Nach vier Tagen und fünf Abenden im Kino tränen manche BesucherInnenaugen. Im Goodie-Bag der Diagonale war vorsorglich künstliche Tränenflüssigkeit enthalten. Und so wünscht man sich doch noch einen Tag extra. Denn all die Kurzfilme - ob aus dem innovativen, dem Doku- oder Spielfilmprogramm - bekommt man im Kino nicht mehr zu sehen. „Durch die Nacht mit“ von Tim Oppermann zum Beispiel.

Als verstörend bis ermüdend erwies sich der eine und andere im Vorfeld des Festivals sehr gehypte Film. Peter Brunners „To the Night“ ist anstrengend, „Nevrland“ trägt gar dick auf, wenn sich Schlachthausszenen, Pornobilder und Angstzustände zu harten Beats zunehmend ineinander schieben. Und der Wunsch des Regisseurs, dass mehr Geschichten „post-gay“ erzählt werden, also sexuelle Vorlieben nicht problematisiert dargestellt werden, wird nicht eingelöst. Simon Frühwirth wird für seine Darstellung des 17jährigen Jakob als bester Schauspieler der diesjährigen Diagonale ausgezeichnet. Der Preis für den besten Auftritt einer Schauspielerin geht an Joy Alphonsus für ihre Verkörperung von „Joy“, dem erschütternden Drama von Sudabeh Mortezai.

Simon Frühwirth

Diagonale/Miriam Raneburger

Simon Frühwirth

Bei allem Respekt für künstlerisches Schaffen, drängt sich doch die Tatsache auf, dass auch das heimische Filmschaffen mit Netflix und Amazon Prime konkurriert. Vom Kinderkino über die Schulvorstellungen, von den Publikumsgesprächen in den „Club Diagonale“ abends: Die Diagonale bietet alles auf, um uns das heimische Filmschaffen zu zeigen. Das Programm ist derart dicht, dass ich wieder nicht „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ binge-watchen konnte.

In ihrer Programmgestaltung sind die Intendanten auf das jeweilige Produktionsjahr angewiesen, allzu viel Spielraum bleibt da nicht. Im vierten Jahr der Intendanz von Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber wünscht man sich nur eines zusätzlich: Wieder einen internationalen Gast mit Publikumsgespräch, Masterclass und Screenings. Nicht als anlassgegebenen Aufputz, sondern als Erweiterung der Perspektiven.

Sehr schön sind die Schwerpunktsetzungen von „In Referenz“. Gut möglich, dass so der 1966 im Rahmen eines Studienprogramms gedrehte Schwarzweißfilm „Romy - Porträt eines Gesichts“ zu einem der großen, persönlichen Highlights des diesjährigen Festivals wird. Welch perfekter Film für einen Vormittag am Wochenende!

„Alltag, den muss man ja auch leben können“, sagt darin die 27jährige Romy Schneider im Skiurlaub, im Hause des Prinzen Liechtenstein. Dem „Star System“ wolle sie nicht genügen, sie sehne sich nach kleinen, unabhängigen Filmproduktionen und nach dem Theater, nach einem modernen Stück - um nicht sofort gemessen werden zu können an VorgängerInnen.

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Brand new brandnew

Radio FM4

Brand New

Neue Songs von Cassia, Chromatics, Circe und Mini Mansions. Stimm mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

Von Eva Umbauer

Cassia – „Small Spaces“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Cassia sind eine englische Newcomerband, die im Frühling ihr erstes Album veröffentlicht. Der Song „Small Spaces“ ist ein Vorgeschmack auf „Replica“. In „Spaces“ geht es um die Monotonie der Routine und das Gefühl, von der eigenen Realität eingeengt zu sein. Von jovialen Indie-Pop-Gitarrenlicks getragen, sinniert die Band über Eskapismus und Tagträumen an eine anderen Welt inmitten des Alltagslebens. Klanglich erinnert der Song an die Foals und die frühen Songs der New Yorker Band Vampire Weekend.

Chromatics – „Time Rider“

„Nursery stories out of rhyme, chasing faces lost in time“, singt Ruth Radelet in “Time Rider”. Paris scheint der Schauplatz zu sein im neuen Song der Band aus Portland, Oregon. Es geht es um das Davonlaufen, oder zumindest um eine Auszeit von Stress und Sorgen. Zeit spielt eine große Rolle und das Anhalten davon, auch wenn das nur für kurze Momente möglich ist. Kaputte Uhren, die Minuten und Stunden festhalten, werden etwa besungen und Herzschläge, denen nachgejagt wird wie dem Klopfen einer Trommel.

Circe – „Barely Breathing“

Die Londoner Musikerin Circe veröffentlicht mit „Barely Breathing“ ihre bereits dritte Single. Der Dream-Pop Song wurde von Steven Ansell von der englischen Band Blood Red Shoes produziert. Ihren Künstlerinnennamen nimmt Circe aus der griechischen Mythologie, wo Kirke, oder Circe, eine Göttin und Zauberin ist. Circe: “Circe encapsulated everything I was feeling as I began writing. (…) What resonated with me most was her unusual vulnerability and humility that got her thrown out of the house of gods.”

Mini Mansions – „Gummy Bear“

Mini Mansions sind eine Gitarrenpopband aus Los Angeles. Michael Shuman – er ist auch der Bassist der Queens Of The Stone Age, Tyler Parkford und Zach Dawes sind die Mini Mansions. Letzten Herbst veröffentlichten sie ihre EP „Works Every Time“, aber mit „Gummy Bear“ legt das Trio wieder einen neuen Song vor - samt Naschwerk-Metapher. Mini Mansions kündigen damit ein Album für den Sommer an. Es ist nach „Mini Mansions“ und „The Great Pretenders“ ihr bereits drittes und wird „Guy Walks Into A Bar“ heißen.

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FM4 Tribe Vibes - 28.03.19

(TV) #Red: Svaba Ortak, Doni Balkan & Stanic Interview zu 'Eva & Adam'#
Svaba Ortak PAKI
Svaba Ortak Südbahnhof
Svaba Ortak Bis dato (ft. RAF Camora)
Svaba Ortak Machtwechsel
Svaba Ortak Atlas
#red: Interview mit SOIA über ihr neues Album "Where Magnolia grows"#
SOIA Run with wolves
SOIA Hoe for love
SOIA Vacant Paradise
SOIA Pancakes
SOIA Pay for Pizza
#red: Interview mit Average über neue EP "Pont"#
Average 1 Uhr 30
Average Flugmodus (ft. Appletree)
Average Unterwegs
Average Schui (live im FM4 Tribe Vibes Studio)
#red: DJ Concept in the mix#

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Fettes Brot auf dem Rummelplatz

Jens Herrndorff

Braucht es ein weiteres Witzebuch - selbst wenn es von Fettes Brot ist?

Fettes Brot haben schon fast alle Stationen durchgemacht, die in einer langjährigen Musikkarriere vorgesehen sind - inklusive Bandpause und Comeback. Jetzt haben sie auch ein Buch veröffentlicht. Es ist ein Buch, das gleichzeitig langweilt und überrascht.

Von Claus Diwisch

Die drei Jungs von Fettes Brot haben in 27 Jahren Bandgeschichte ein Level an Gemeinschaft erreicht, in dem sie mühelos die Sätze der anderen fertig sprechen können. Die Melancholie scheint in ihnen nicht allzu groß gewachsen zu sein, stattdessen wandern sie mit Humor durchs Leben. Sie wirken wie eine liebenswerte Gang, die einen an ihren Insidern teilhaben lässt. Und über so eine Inklusion freut man sich natürlich erstmal. Auf den Radiosendern N-Joy und Bremen Vier haben sie eine Radiosendung, in der sie vor allem rumalbern. Und die Zuhörer freuen sich, dass sie dabei sein dürfen. Aus dem Archiv dieser Radiosendung, hat die Band jetzt ein Buch gemacht: „Was Wollen Wissen“.

Fettes Brot Buchcover "Was wollen wissen"

Rowohlt Verlag

Das Buch „Was Wollen Wissen“ von Fettes Brot ist im Rowohlt Verlag erschienen.

Wir erfahren in dem Buch, dass Eintagsfliegen laut Fettes Brot vor allem Fastfood essen, wie man sich am besten den Hintern abwischt und dass man Styroporkügelchen am besten in Briefumschlägen verpackt, wenn man sie verschicken möchte. Unnützes Wissen.

Spiegelbestsellerlisten-Teilnehmer

Im Interview erzählt die Band, dass sie anfangs auch nicht wusste, warum es diese Radiosendung als auch dieses Buch geben sollte. Als sie es vom Verlag zu lesen bekamen, merkten sie aber, dass es einfach witzig ist. Außerdem wird man Ruhm für etwas, wofür man quasi nichts tun musste, nicht ablehnen – und das Buch sei ja quasi schon geschrieben gewesen. Jetzt kann Fettes Brot also auch noch Spiegelbestsellerliste-Tteilnehmer auf die Visitenkarten draufschreiben. All das sagt Fettes Brot halb im Spaß, halb im Ernst. Aber natürlich trifft es einen Punkt – viel Liebe haben sie in das Buch sicher nicht gesteckt.

Und die Frage, ob es wirklich ein weiteres Buch braucht, in dem die lustigsten Passagen einer Radiosendung transkribiert sind, die stellt sich natürlich auch. Das ist auch der Punkt, warum dieses Buch unter anderem langweilig ist. Es besteht ausschließlich aus Dialogen aus der Radiosendung. Anrufer*innen stellen meistens banale, manchmal fäkalhumorige und skurrile und manchmal auch ernst gemeinte Fragen. Und Fettes Brot antworten – spontan, meistens Unsinn, aber lustig. Die Dialoge nehmen nicht selten eine unerwartete Wendung und blödeln kann die Band wirklich gut.

Ein weiteres Witzebuch

Das Buch ist ein gutes Geschenk, für Personen, bei denen man nicht weiß, wie man sie beschenken soll. Oder für Fettes Brot Fans. Ein unverfängliches Buch zum quer Lesen, zum Schmunzeln und vielleicht auch zum darüber Staunen, wie gut eingespielt die Band ist, wie sehr alle Bandmitglieder den gleichen Humor teilen, wie sie spontan quer denken und mit ungewöhnlichen Antworten auf langweilige Fragen auch mal überraschen können.

Vielleicht macht die Band bei ihrem nächsten Buch ja einen Ausflug in die Geschichte ihrer Band – was sind die Stories hinter 27 Jahren Fettes Brot? – diese Geschichten wären sicher noch interessanter zu lesen.

mehr Buch:

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#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 14.1.2019 - fm4.ORF.at
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FM4 Unlimited Playlist vom 14.1.2019

Chaka Khan Hello Happiness
Da Break So Beam Me Up
Arrested Development People Everyday (Metamorphosis Mix)
Demuja Arrested
Jad & The Disco Hold Down
Sam Irl & Dusty Broken Spell
Compton Love Someone
BitterSuite Working Now
Goshawk What Will I Do When You're Gone
Kutiman unknown
Zed Bias, DJ Spinna & Fyza Fwd & Back (Original Vocal Version)
Alkalino Trigger

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#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 30.3.2019 - fm4.ORF.at
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FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 30.3.2019

Joy Crookes Two Nights
Ebow Butterflies
Ahzumjot Schäm dich
Injury Reserve Jailbreak the Tesla (feat. Aminé)
Sophie Is It Cold In The Water (Flume & Eprom Remix)
Branko Lucuma
Branko Over There (feat. Miles from Kinshasa)
Brano Movimento
Mina Boing (feat. Nané)
Tap & Bad Sista Na Madruga (Branko Edit)
Branko Let Go (feat. Nonku Phiri & Mr Carmack)
Buraka Som Sistema Kalemba (Wegue Wegue) (feat. Pongo Love)
Branko Tudo Certo (feat. Dino d'Santiago)
Nidia I Miss My Ghetto
UNIIQU3 LSD
Miink Who Are You (Ase Manual Remix)

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#####EOF##### „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“ - fm4.ORF.at
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Mercedes Spannagel

Privat

„Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“

Mercedes Spannagel gewinnt mit einem eingebildeten Mops den Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut.

Von Zita Bereuter

Sie heißt Mercedes Spannagel. Kein Künstlername. Keine Sponsoren. Keine Verwandtschaft mit Steffi Sargnagel. Aber dennoch ein Grund, warum sie selbst noch im Studium immer wieder als Erste aufgerufen wird - auch die Lehrenden wollen wissen, wer hinter dem Namen Mercedes Spannagel steckt.

„Meine Eltern fanden den Namen ‚Mercedes‘ schön und daher heiße ich so“, klärt Mercedes mit einem leichten Grinsen auf.

Mercedes Spannagel

geboren 1995 in Wien, studiert Maschinenbau an der TU Wien.

Schreibt an einem längeren Projekt, da geht es um Meerjungfrauen und am Ende sind alle Männer tot. Dafür 2018 u.a. ein Arbeitsstipendium des BKA erhalten und eingeladen zur Werkstatt für junge Literatur der Literaturwerkstatt Graz.

Schreibt nicht autobiografisch.

Zum Nachlesen: „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“

Es ist früh und hell in Jos Zimmer, ein weißer Morgen. Ich knie im Bett, trage einen String und sonst nichts. Ich sage zu Jo „schau“ und Jo schaut und ich lege mir den Zeigefinger zwischen die Hautfalten an meinem Bauch. Ich sehe, dass Jo nicht weiß, was er sagen soll, er schiebt die Unterlippe vor, ich lache, ich beuge mich vor und kneife ihm in die Wange. Ich sage: „Wenn du so schaust, dann schaust du aus wie ein Mops.“ Falten auf Jos Stirn, er schüttelt den Kopf, sagt: „So ein Blödsinn.“ Ich sage: „Doch, doch“. Dass ein Mops viel überschüssige Haut hat, dass sich bei ihm die Hautringe am Nacken bilden so wie bei mir am Bauch, dass wir eigentlich viel kleiner sind, innerlich, und dass ein Mops genauso um den Mund ausschaut wie du, Jo, wenn du dieses Gesicht machst.
Jo sagt: „Der Mops ist wirklich ein scheußliches Tier.“

Mercedes Spannagel studiert Maschinenbau - eine eher außergewöhnliche Kombination mit der Schreiberei. „Geschrieben habe ich schon immer. Studiert erst nach der Schule.“ erklärt sie ironiefrei. Schriftstellerin ist für sie ein zu wenig klares Berufsbild. „Ich habe das so gesehen, dass ich etwas Studieren muss, um etwas arbeiten zu können.“

Als Jugendliche wurde sie mal in die Literaturwerkstatt Graz eingeladen. „Dort wurde mein ganzes Schreiben auseinander genommen. Dann war ich länger nicht mehr in der Werkstatt. Und dann habe ich den Preis dort gewonnen.“

(Das Pragmatische des Maschinenbaus scheint in Mercedes’ Antworten immer wieder durch.)

Wortlaut 2018:

Platz 1: Mercedes Spannagel - „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“

Platz 2: Barbara Kadletz - „Kalte Sterne“

Platz 3: Lilian Loke - „Auf Jupiter regnet es Diamanten“

„Wurde auseinandergenommen“ heißt so viel wie, ihr Schreiben wurde verrissen. „Ich hab damals mit sehr vielen Adjektiven geschrieben und sehr pathetisch. Mir war nicht so klar, dass man Phrasen und Floskeln wie ‚Er blieb wie angewurzelt stehen‘ nicht verwendet. Sowas habe ich auch geschrieben.“

Sie lacht.

Maschinenbau hat sie dann als guten Gegenpol gesehen. „Weil es etwas ganz anderes ist, als Schreiben.“

Mittlerweile sind die Texte von Mercedes Spannagel so reduziert und klar wie ein präziser Maschinenbauplan. Zumindest ihre Gewinnergeschichte hat keine überflüssigen Worte:

Wir stehen in der Küche. Jo macht mir eine Eierspeis. Ich schneide kleine Tomaten. Ich schneide eine Tomate, ich esse eine Tomate. Jo schaut auf die Pfanne und rührt ab und zu um.
Ich sage: „Ich mag einen.“
Jo sagt: „Ich auch.“
„Ich meine einen Mops.“
„Ich meine einen mit Käse überbackenen Auflauf.“

„Ich wollte einen Text über einen Mops schreiben.“ Sie selbst hat keinen Hund. Einen Mops könnte sie sich aber schon einreden lassen. Dabei denkt sie an den Mops, den sie im Sommer auf dem Rathausplatz in Wien gesehen hat. Er saß am Nebentisch auf einem Stuhl. Vor ihm ein Weinglas. Das gefiel ihr. Es sind Situationen wie diese, die sie dann schreiben lassen.

Der Soundtrack zum Text und generell zum Schreiben:

  • The Blaze: Territory
  • K. Ronaldo feat. Yung Hurn: Andi Goldberger
  • Interpol: Rage back home

Und schreiben kann sie überall. Eine bestimmte Umgebung braucht sie nicht. Nur „Einen Tisch und einen Stuhl“. Gerne auch Musik - aber die blendet sie aus.

Sie hört etwa gern Yung Hurn. Sie mag seinen Humor. „Ich glaube, er nimmt sich ja auch nicht so ernst. Man kann schon auch Spaß haben.“ Das ist ähnlich wie mit ihren Texten.

Allerdings schreibt sie nicht autobiographisch - nur die Örtlichkeiten können real sein. In der Gewinnergeschichte beschreibt sie den 15. Bezirk in Wien:

Der Standard

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Der Gewinnertext „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“ wird im STANDARD veröffentlicht.

Und er ist hier nachlesbar.

Ich habe das Fenster aufgemacht und stehe ans Fensterbrett gelehnt. Jos Wohnung ist im 3. Stock. Aus den Fenstern sieht man auf eine große Schrebergartensiedlung hinunter. Früher der Exerzierplatz, hat mir Jo mal erklärt. Im Rechteck stehen große Altbauten um die Schrebergartensiedlung. Gegenüber von dem Altbau, in dem Jo wohnt, ist die Kaserne, von der die österreichische Fahne weht. Die Kaserne ist immer noch da, der Exerzierplatz nicht. Soldaten auch nicht mehr, aber Hakenkreuzschmierereien.
Ich möchte Wiens Nachtluft atmen. Jo raucht neben mir aus dem Fenster. Ich missverstehe die Zigarettenluft als Wiens Nachtluft.
Es sind Sterne zu sehen.
„Aldebaran“, sagt Jo auf einmal, „so nennen wir den Mops.“ Er sagt es leise und sanft.
„Warum Aldebaran?“
„Er hat eine weiße Stelle über seinen Augen, die ausschaut wie ein Stern, nicht wie das Symbol des Sternes, sondern mehr oder weniger rund, und da habe ich an Aldebaran gedacht, weil der hundertfünfzigmal so hell leuchtet wie unsere Sonne, weil deine Augen leuchten, wenn du vom Mops sprichst, weil die Idee mit dem Mops reiner Blödsinn ist, wie auch die Verschwörungstheorien bezüglich Aldebaran.“
Jo schließt das Fenster.

Mercedes Spannagel hat schon mehrfach bei Wortlaut mitgemacht. 2015 und 2017 war sie auf der Longlist. Heuer war sie bereits überglücklich, es unter die Top Ten geschafft zu haben. Das hätte mir schon gereicht, lacht sie.

Wortlaut Party

Radio FM4

Die Jury fand jedenfalls sofort Gefallen an „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“.

„Ein sehr cooler, sehr eigener und origineller Text.“ „Der hat irrsinnig viel Spaß gemacht – von der ersten bis zur letzten Zeile. Er ist interessant, er lässt verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zu. Und ist trotzdem in sich sehr stimmig und sehr rund.“ „Der Text führt vor, wie man auch mit eingebildetem Hund ganz real und überzeugend spazieren gehen kann. Und es gibt in dem Text so viele Leerstellen, dass man Raum für eigene Vorstellungen, für eigene Überlegungen hat.“

Das mit dem Witz und der Ernsthaftigkeit ist Mercedes Spannagel generell wichtig. Diesen Text hätte sie sich ohne Leerstellen nicht vorstellen können.

Ich sehe Jo länger nicht. Aldebaran ist bei ihm. Eine andere Frau ist bei ihm. Die andere Frau versteht nichts vom Mops. Jo und die andere Frau verstehen sich deshalb.
Erst sagt Jo, dass da nichts ist.
Dann sagt Jo, dass da was ist.
Jo fragt, ob das ok ist.
Ich kann mir Aldebaran nur schwer vorstellen ohne Jo.

Mercedes Spannagel liest ihren Text bei der Wortlautparty, wo auch die Texte auf Platz 3 und Platz 2 gelesen werden und die großen Zehn ihre Preise erhalten.

Mercedes Spannagel gewinnt:

Julius Meinl

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Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

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#####EOF##### FM4 Graue Lagune - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Graue Lagune

Wem der Sumpf noch zu seicht ist, der geht in der grauen Lagune unter.

Nach zwei Stunden Im Sumpf schippern Fritz Ostermayer und Thomas Edlinger in die Graue Lagune, setzen Anker und überlassen die Planke den Helden akustischer Genüsse: Bonnie „Prince“ Billy, Clap Your Hands Say Yeah und Antony sind ebenso zu hören wie Cold War Kids, Beirut oder Arcade Fire.

Minimalistische Elegien, orchestrale Wucht und elektronische Pein - in der Grauen Lagune lässt es sich leidenschaftlich leiden.

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#####EOF##### Pitztal Wild Face: Das härteste Freeride-Rennen der Welt - fm4.ORF.at
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Pitztal Wild Face 2019

Simon Schnegg / TVB Pitztal

Pitztal Wild Face: Das härteste Freeride-Rennen der Welt

„Sieg oder Kreuzband“: Wenn top durchtrainierte Frauen und Männer sich im Ziel vor Schmerzen und Erschöpfung im Schnee krümmen, dann bist du beim Pitztal Wild Face, einem Freeride-Rennen über sagenhafte 1.510 Höhenmeter.

Von Heinz Reich

„Gewinnen is zach. Da musst du schon das ganze Jahr jeden Tag trainieren,“ erklärt mir Raphael Eiter, der dieses spezielle Wettkampfformat gemeinsam mit seinem Cousin Philipp Eiter vor 10 Jahren entwickelt hat. Die Idee, in full speed vom 3.173 Meter hohen Mittagskogel ins Tal zu brettern ist den beiden Pitztalern ganz natürlich vorgekommen, weil es eben seit ihrer Jugend der Hausberg zum Tiefschnee fahren war. In der Freeride World Tour Qualifier Serie ist es aber der einzige Contest, bei dem die Rider nicht von einer Jury nach Kriterien wie Line, Air & Style, Flüssigkeit und Kontrolle bewertet werden, sondern wo nur die Geschwindigkeit zählt. Seit Jahren schon hör ich immer wieder von diesem legendären Rennen, also wollte ich es unbedingt mal aus der Teilnehmerperspektive erleben.

Can your legs stand it?

Das ist das Fragezeichen in den Gesichtern der 150 Frauen und Männer aus 20 Nationen, die sich letzten Samstag bei strahlendem Sonnenschein und 50 cm Neuschnee der Qualifikation stellen mußten. Die Challenge lautete: Die sehr steile Eisenturmrinne vom Skigebiet Rifflsee nach Mandarfen mit möglichst wenig Bremsschwüngen runterzurasen, um sich einen der begehrten Plätze für das Hauptrennen am Sonntag zu sichern. Nur die schnellsten 65 auf Ski oder Boards durften dann dem großen Finale des Pitztal Wild Face entgegenfiebern. Ich muss zugeben, ich bin diese Nacht in meinem Bett rotiert. Habe ich genug trainiert? Werde ich diese „Ironman-Distanz“ unter den Skirennen schaffen oder vor Erschöpfung zusammenbrechen? Wird es mich vor Entkräftung über eine Felswand runterhauen? Ist es wirklich eine gute Idee als „eingebetteter Journalist“ unter lauter Parade-Athlet*innen von einem Dreitausender ins Tal zu jagen?

Pitztal Wild Face

Radio Fm4

Schön. Gruselig.

Sonntagfrüh. Bluebird Day. Von meinem Hotelzimmer aus seh’ ich wunderbar auf den Mittagskogel, der sich wie ein Musterberg in Pyramidenform als südlicher Talabschluss des Pitztals auftürmt. Die Morgensonne färbt gerade die unteren Teile des Mittagskogels gelb. Der nordseitig gedrehte, felsige Gipfelbereich bleibt aber „gnarly“, wie die Freerider sagen. Um 9.00 fahren wir mit dem Gletscherexpress auf 2.800 Meter, dann noch ein kleiner Schlepplift und ab hier heißt es Ski oder Board an den Rucksack zurren und eine Dreiviertel Stunde lang hochstapfen zum Gipfelkreuz.

Der Aussicht über den im gleißenden Sonnenlicht funkelnden Gletscher und auf den höchsten Berg Tirols, die Wildspitze hat etwas angenehm Euphorisierendes. Die Stimmung unter den Ridern ist freundschaftlich und ausgelassen. Oben am Gipfel bläst dann aber ein harscher Wind und ich frage mich: Ist der Blick fast senkrecht runter wie aus dem Flugzeug auf das 1.510 Meter tiefer gelegene Zielgelände in Mandarfen nur für mich ein bissl gruselig?

Pitztal Wild Face 2019

Simon Schnegg / TVB Pitztal

„Sieg oder Kreuzband“: Überlebensstrategien

Während die Organisatoren das Startgate beim Gipfelkreuz mit Seilen verankern, mach ich noch schnell ein paar Interviews. Welche Strategie haben diese topfitten, sonnengegerbten Skibums? Christoph aus Garmisch blödelt: „Sieg oder Kreuzband!“.

Frida Lindgren aus Schweden hat doch auch ein bissl Schiss vor einem Sturz, weil der Neuschnee von der Wärme recht schwer ist. Der Snowboarder Goris Koen aus Belgien wirkt völlig unkaputtbar. Kein Wunder. Er tourt in seinem Wohnwagen den ganzen Winter durch Tirol und trainiert täglich. Im Sommer, so erzählt er, arbeitet er in Norwegen in Restaurants. Da verdient er € 3000,- im Monat und das reicht ihm dann, um den Winter über nichts als Snowboard zu fahren. Sein Ziel, eine Zeit um 7:45 zu schaffen wird er dann sogar um 20 sek. übertreffen!

No pain, no gain

Heinz Reich Pitztal Wild Face

Pitztal Wild Face

Der Autor dieser Zeilen, Heinz Reich, beim Rennen

Als ich dann als Vorläufer die noch relativ unverspurten Rinnen und Hänge runterfahre, bin ich hin- und hergerissen zwischen Schönheit und Schmerz. Sonne, Powder, großartige Aussicht! Wie nett wäre das alles mit ein paar Pausen. Aber nach einem Drittel schon sind meine Oberschenkel blau. Ich bin nur noch Passagier. Meine Beine können nicht mehr ausführen, was das Hirn befiehlt. Jahrelang eingeübte Bewegungsläufe scheitern an Saftlosigkeit. Am Ende dann noch der Waldweg und die ein km lange Schiebestrecke über die Loipe nach Mandarfen geben mir den Rest.

Meine Oberschenkel explodieren. Ich könnte weinen vor Schmerz. Aber das Grinsen funktioniert gut als Tarnung. Nach 11 Minuten und 3 Sekunden bin ich erlöst. Immerhin drei von den jungen Hunden sind langsamer als ich. Der große Triumphator Freddy - alle hier heißen mit Familiennamen Eiter - braucht für die Strecke 5:58 Minuten und wiederholt somit auf die Sekunde genau seinen Rekord von 2014. Ich halt’s mit Arnie, sage „I’ll be back“ und werde nächstes Jahr mit viel mehr Training die 10 Minuten Schallmauer durchbrechen...

Pitztal Wild Face 2019

Simon Schnegg / TVB Pitztal

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#####EOF##### Staatsoper: Sechs Premieren in Meyers Abschiedssaison - news.ORF.at

Staatsoper: Sechs Premieren in Meyers Abschiedssaison

Mit sechs Opernpremieren verabschiedet sich Staatsoperndirektor Dominique Meyer aus Wien. Dazu zählen mit Olga Neuwirths „Orlando“ und Albin Fries’ Kinderoper „Persinette“ auch zwei Uraufführungen.

Mehr dazu in wien.ORF.at

#####EOF##### ORF Medienforschung - Online - der.ORF.at
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ORF.at Network stärkstes Onlineangebot mit 85,10 Mio. Visits pro Monat
Im 1. Quartal 2018 verzeichnete das ORF.at Network pro Monat durchschnittlich 85.097.915 Visits (zusammenhängende Nutzungsvorgänge), 500.962.512 PageImpressions (Seitenaufrufe) und 10.168.978 Unique Clients (einzeln identifizierbare Endgeräte/Browser, keine Personen). Das ORF.at Network ist, bezogen auf Visits und Unique Clients, weiterhin das stärkste Onlineangebot in der ÖWA Basic.
Im Gesamtwert des ORF.at Network sind auch die ORF-Apps inkludiert, diese erzielten im 1. Quartal 2018 durchschnittlich 16.784.309 Visits pro Monat. Unter allen Medien-Apps in der ÖWA Basic verzeichnen die ORF-Apps damit die höchste Anzahl an Visits.

Methodische Hinweise:

Die Ergebnisse der ÖWA Basic basieren auf einem standardisierten Mess-Verfahren, das alle Zugriffe auf den teilnehmenden Angeboten erfasst (=Vollerhebung) und monatlich Visits (zusammenhängende Nutzungsvorgänge), PageImpressions (Seitenabrufe) und Unique Clients (einzeln identifizierbare Endgeräte/Browser, über die auf das ÖWA gezählte Angebot zugegriffen wird) ausweist. Im Gegensatz dazu lässt die Reichweiten-Studie ÖWA Plus Aussagen darüber zu, wie viele und welche User (= Personen) ein Angebot nutzen. Grundgesamtheit der Studie sind österr. Internetnutzer ab 14 Jahren bzw. die österr. Gesamtbevölkerung 14+.
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Dankesplakat an Wähler mit Porträt von Erdogan

APA/AFP/Yasin AKGUL

Eine empfindliche Niederlage für Erdoğan

In den türkischen Kommunalwahlen hat die Regierungspartei AKP des Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan das Rennen in den größten Städten des Landes verloren. Es ist für Erdoğan die erste Niederlage seit Jahren. Und es könnte der Beginn eines Trends werden.

Von Ali Cem Deniz

Auch dieser Wahlkampf war so geladen wie jeder in den letzten Jahren. Sowohl für Erdoğan als auch für die Opposition wurden die Kommunalwahlen, wo es in erster Linie um Lokalpolitik geht, zur historischen Entscheidungsschlacht. Das Ergebnis, das nach einem mühsamen und stellenweise undurchsichtigen Wahlverfahren, jetzt feststeht, könnte tatsächlich eine große Veränderung bringen. Überraschend ist es aber nicht.

Der Bürgermeisterkandidat für Istanbul der CHP, Ekrem Imamoglu

APA/AFP/Yasin AKGUL

Laut Endergebnis ist Ekrem İmamoğlu von der Oppositionspartei CHP der neue Bürgermeister von Istanbul. Ob die AKP eine Neuauszählung fordern wird, ist noch unklar.

Seit die AKP 2002 zum ersten Mal zu einer Wahl angetreten ist, hat sie stets gewonnen - und fast immer mit massiven Vorsprüngen. Doch bereits im Verfassungsreferendum und den Präsidentschaftswahlen von 2017 zeigte sich ein neuer Trend. Der Zuspruch für Erdoğans Partei wurde in den Großstädten und bei unter 35-Jährigen immer geringer. Bis vor wenigen Jahren war die islamisch-konservative AKP, im Gegensatz zu europäischen Mitte-Rechts-Parteien, in urbanen Gegenden und bei jungen Wähler*innen beliebt. Jetzt ändert sich das.

Wieso die AKP verliert

An den Gesamtergebnissen hat das bisher nicht viel geändert. Die AKP hat weiterhin mit großen Vorsprüngen jede Wahl für sich entscheiden können und auch bei den aktuellen Kommunalwahlen liegt sie landesweit mit 39 Prozent deutlich vor der Oppositionspartei CHP, die auf 21 Prozent kommt.

Was die AKP bisher erfolgreich gemacht hat, war nicht nur die Person Erdoğans, sondern auch die Art und Weise mit der die AKP sich von der türkischen Vergangenheit abgegrenzt hat. Mit dem Slogan „Yeni Türkiye“ (neue Türkei) versprach sie stets alles, was die „alte“ Türkei nicht war: blühende Wirtschaft, bessere Infrastruktur und mehr politische Stabilität. Das hat bei Menschen, die in den turbulenten 70er, 80er und 90er Jahren gelebt haben, tatsächlich funktioniert. Inzwischen ist aber eine Generation angewachsen, die ausschließlich AKP-Regierungen kennt. Und die erfolgsverwöhnte AKP schafft es seit Jahren nicht diese immer größer werdende junge Wählerschicht zu erreichen.

Eine besonders herbe Niederlage

Das liegt nicht zuletzt daran, dass in der AKP-Spitze kein echter Wandel stattgefunden hat. Die Partei ist weiterhin auf Erdoğan getrimmt, junge Gesichter fehlen. Wie und ob es in Zukunft ohne den Anführer und Parteigründer weitergehen kann, bleibt unklar. Die AKP besteht aus unterschiedlichen Lagern, die nicht zuletzt von der Siegessträhne der Partei und der Figur Erdoğans zusammengehalten werden. Jetzt wo die AKP angreifbar ist und auch Niederlagen erfährt, könnte das zu Spaltungen und verstärkten Konkurrenzkämpfen in den eigenen Reihen führen.

Jubelnde CHP Anhänger

APA/AFP/Adem ALTAN

Anhänger*innen der CHP feiern den Wahlsieg.

Besonders für Erdoğan, der seinen Aufstieg als Bürgermeister in Istanbul angefangen hatte, ist das Ergebnis eine herbe Niederlage. Um sie zu verhindern hatte er sich aktiv eingemischt, Werbung für AKP-Kandidat*innen gemacht und unzählige Reden gehalten. Auf der Ebene der Kommunalpolitik fühlt sich der Präsident immer noch wohl, aber für die türkischen Wähler*innen ist diese Art gewöhnungsbedürftig. Denn bis Erdoğan Präsident wurde, hatte das Amt eine symbolische und repräsentative Bedeutung. Die neue aktive Beteiligung des Präsidenten, hat nicht nur Wähler*innen mobilisiert, sondern auch viele abgeschreckt, die sich wunderten, wieso das Staatsoberhaupt sich plötzlich wie ein einfacher Gemeindepolitiker aufführt.

Was die Wahl verändern wird

Für die Opposition sind die Siege in Istanbul und Ankara die größten Erfolge seit knapp zwei Jahrzehnten. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich, trotz großer Inszenierung und Emotionalisierung von allen Lagern, um Kommunalwahlen handelt. Da es da nicht nur um große politische Fragen, sondern auch um lokale Angelegenheiten geht, sind sie nicht der beste Indikator für Prognosen. Dass Erdoğan und die AKP in den Großstädten zum ersten Mal als Oppositionsparteien in die nächsten Wahlen gehen werden, wird in Zukunft dennoch ein entscheidender Faktor sein. Wie das Verhältnis zwischen Stadtverwaltungen und der Regierung ausschauen wird, bleibt ebenfalls spannend. Wenn die Regierung die Ressourcen von Metropolen wie Istanbul kappt, um der Opposition das Leben schwer zu machen, wird sie auch sich selbst schaden. Zu groß ist die Bedeutung der Riesenstädte für die gesamte Wirtschaft des Landes.

Die AKP, die sich „Entwicklung“ in den Parteinamen geschrieben hat und vor allem mit städtischen Mega-Projekten wie Flughäfen, Brücken und Öffi-Ausbau Wahlwerbung macht, wird sich bei den nächsten Wahlen was Neues überlegen müssen. Wenn sie das nicht schafft, dürfte sie auch bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen empfindliche Verluste erleiden. Und die werden dann wirklich zu einer historischen Entscheidungsschlacht.

mehr Politik:

Aktuell:

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Am 7. April ab 8.30 Uhr in ORF eins, ab 12.30 Uhr in OSP
Sonntag, 7. April 2019
8.30 Uhr, ORF eins
12.30 Uhr, ORF SPORT +
Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer aus knapp 130 Ländern und das stärkste österreichische Marathon-Team aller Zeiten – der 36. Vienna City Marathon hat am Sonntag, dem 7. April 2019, einiges zu bieten, entsprechend macht der ORF den Event einmal mehr zum multimedialen Großereignis in Fernsehen, Radio, online und im TELETEXT.
Bereits ab 8.30 Uhr meldet sich in ORF eins das ORF-Team rund um Moderator Oliver Polzer vom Start und vom Zielbereich vor dem Burgtheater. Nach der Live-Übertragung von 8.55 bis 12.30 Uhr (Kommentator ist Dietmar Wolff, Kokommentator der zweifache Olympia-Marathon-Starter Michael Buchleitner) zeigt ORF eins die Highlights des „Inclusion Runs“ vom 6. April, während ORF SPORT + von 12.30 bis 13.15 Uhr die Zielankunft der sogenannten Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer bringt. OSP wiederholt den VCM 2019 am Dienstag, dem 9. April, um 21.15 Uhr.
Johannes Hahn und Martin Lang sind als Motorradreporter unterwegs, um unmittelbare Eindrücke von der Strecke, dem Spitzenfeld, den besten Österreicherinnen und Österreichern etc. zu schildern. Ein ausgeklügeltes Funktechniksystem zoomt die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten hinein ins Geschehen: Insgesamt 20 Kameras (Regie Werner Mitterer, verantwortlicher Redakteur Hans Hengst) halten jedes Detail des Rennens in High Definition fest – drei Motorradkameras, eine Helikopterkamera, eine Krankamera auf einem Auto bei der Spitzengruppe, eine Superzeitlupenkamera beim Start sowie eine weitere Superzeitlupenkamera im Zielbereich stellen sicher, dass keine Millisekunde des Rennens ausgelassen wird. Nicht zuletzt eine ausgefeilte Satellitenübertragung mit drei Kameras beim Start vor dem IZD-Tower beim UNO-City-Gelände, eine Kamera am Ende der Reichsbrücke und eine Kamera beim Prater erlauben hautnahe Live-Berichterstattung.
Vienna City Marathon

ORF/Milenko Badzic

Sportlich ist der VCM19 prominent besetzt

Gleich 10 Läufer haben eine Bestzeit von unter 2 Stunden 10 Minuten, 5 Läuferinnen unter 2:28. Bei den Herren kommt der Favorit aus der Schweiz, Tadesse Abraham (Bestzeit: 2:06,40) wird versuchen, den Wien-Rekord von 2:05,41 zu unterbieten. Bei den Damen ist die Siegerin von 2017 und 2018, Nancy Kiprop (Bestzeit: 2:22,46) aus Kenia wieder mit dabei. Auch ihr Ziel ist der Streckenrekord, der seit dem Jahr 2000 bei 2:23,47 steht.
Besonders erfreulich ist, dass heuer die gesamte österreichische Marathon-Elite in Wien am Start ist: Bei den Herren das Quartett Lemawork Ketema (2:13,22), Valentin Pfeil (2:14,50), Peter Herzog (2:15,29) und Christian Steinhammer (2:17,54), bei den Damen Eva Wutti (2:37,59).

Der VCM im ORF-Landesstudio Wien

Alle Bilder vom Marathon sind auf wien.ORF.at zu sehen.
„Wien heute“ zeigt die letzten Vorbereitungen für den VCM am Freitag, dem 5., und am Samstag, dem 6. April, ab 19.00 Uhr in ORF 2. Am Marathontag selbst gibt es in „Wien heute“ eine umfassende Reportage über die vielen Facetten des Events, von den nervösen Läuferinnen und Läufern am Start, den Fans entlang der Strecke bis zum Zielraum beim Burgtheater.
Radio Wien bietet Reportagen von Läuferinnen und Läufern und mitfiebernden Zuschauerinnen und Zuschauern. Weiters informiert Radio Wien am Sonntag auch in der Verkehrsinformation umfassend: Die Marathonstrecke führt quer durch Wien. Viele Straßen und Brücken werden ab den Morgenstunden gesperrt, Straßenbahn- und Autobuslinien müssen kurzgeführt oder umgeleitet werden. Radio Wien liefert zuverlässig die aktuellsten Verkehrsinformationen und die besten Ausweichtipps.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Teilnehmer des Vienna City Marathons

Umfassende Berichterstattung auf sport.ORF.at, auf der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Zum Vienna City Marathon gestalten sport.ORF.at, ORF-TVthek und der ORF TELETEXT für alle Fans auch 2019 wieder ein multimediales Package: Auf sport.ORF.at ist bereits vorab alles Wissenswerte rund um Österreichs Laufsport-Ereignis Nummer eins zu lesen, das Rennen selbst wird topaktuell gecovert, Nach- und Hintergrundberichte sowie Ergebnislisten runden das Angebot ab.
Wer das Rennen online oder am Smartphone live mitverfolgen möchte, dem steht auf TVthek.ORF.at und sport.ORF.at außerdem der Live-Stream der ORF-Übertragung zur Verfügung, die ORF-TVthek bringt auch Video-on-Demand-Highlights.
Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner Sportberichterstattung ab Seite 200 ebenfalls aktuell und umfassend über den Marathon.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Weltrekordversuch bei der Ö3-Wecker-Marathon-Challenge

Kann die Ö3-Marathon-Staffel den aktuellen Marathon-Weltrekord knacken? Das ist die große Frage, wenn am Sonntag, den 7. April der Vienna City Marathon über die Bühne geht. 42 Hobby-Läufer/innen bilden das Ö3-Team und werden vor tausenden, begeisterten Zuschauer/innen versuchen, den Weltrekord von 2:01,39 Stunden des Kenianers Eliud Kipchoge – gelaufen in Berlin 2018 – zu schlagen. Das Ö3-Wecker-Team rund um Non-Running-Captain Tom Walek und Ö3-Challenge-Headcoach Lissi Niedereder wird auch heuer eine schlagkräftige Lauf-Staffel zusammenstellen. Jede/r der 42 Ö3-Hörer/innen läuft einen Kilometer (der/die letzte ein bisschen mehr) und übergibt das Ö3-Staffel-Holz, bis der/die letzte die Ziellinie überquert.

Ö3-Sondersendung & Verkehrsservice zum Laufevent des Jahres

Begleitet wird die Ö3-Marathon-Challenge beim Vienna City Marathon mit einer Ö3-Sondersendung am Sonntag, den 7. April von 9.00 bis 11.00 Uhr. Tom Walek meldet sich live von der Marathon-Strecke, Gabi Hiller aus dem Ziel, moderiert wird die Ö3-Sondersendung von Tarek Adamski. Außerdem liefert die Ö3-Verkehrsredaktion den genauen Überblick über die Straßensperren und die Situation auf den Ausweichstrecken.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Die Ö3-Verkehrsprognose für den VCM
Der Vienna City Marathon startet am Sonntag um 9.00 Uhr bei der Reichsbrücke. Das Ziel befindet sich am Ring beim Burgtheater. Die Laufroute führt über die Donau zum Praterstern und von dort direkt in den Prater. Über die Schüttelstraße geht es zum Ring weiter, auf der Linken Wienzeile bis zum Schloss Schönbrunn – und dann auf der Mariahilfer Straße zurück Richtung Innenstadt. Entlang der Zweierlinie biegen die Sportler/innen in die Liechtensteinstraße stadtauswärts ein. Über die Friedensbrücke und auf der Oberen- und Unteren Donaustraße führt die Route ein zweites Mal in den Prater bis zum Lusthaus. Die letzte Etappe folgt der Rustenschacherallee, Sportklubstraße und Vivariumstraße zur Franzensbrücke und von dort auf der Radetzkystraße und Vorderen Zollamtsstraße zum Ring. Etwas über zwei Stunden nach dem Start wird der Sieger im Ziel beim Burgtheater gefeiert. Der Vienna City Marathon hat dutzende Straßensperren und Einschränkungen bei den Wiener Linien zur Folge.

Auto stehen lassen – U-Bahn fahren!
Am Sonntag lässt man in Wien am besten sein Auto stehen und weicht großräumig aus. Speziell betroffen sind die Bezirke innerhalb des Gürtels und Teile des 2. und 20. Bezirks. Hier gilt es rechtzeitig auf die U-Bahn oder Schnellbahn umzusteigen. Denn in der Kernzeit von etwa 8.00 bis 12.00 Uhr ist es kaum möglich, mit dem eigenen Fahrzeug die Stadt zu durchqueren.

Die Ö3-Ausweichtipps
  • Die Wiener Autobahnen bleiben am Sonntag befahrbar, auch die Südosttangente. Gesperrt werden hier allerdings die Abfahrt Richtung Zentrum und die A4 stadteinwärts am Knoten Prater. Wer zum Flughafen Schwechat fahren will, fährt am besten über die Altmannsdorfer- und Grünbergstraße, über den Handelskai, über die Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke zur A22 oder über die S1.
  • Die Wiener Westeinfahrt bleibt den ganzen Tag über befahrbar. ­- Der Gürtel wird zwischen der Felberstraße und der Schönbrunner Straße gesperrt. Wer aus den südlichen Bezirken zur Westautobahn fährt, kann über die Eichenstraße und Edelsinnstraße zur Lainzer Straße und zur Kennedybrücke ausweichen. Wer aus den nördlichen Bezirken Wiens kommt, fährt über die Felberstraße oder Linzer Straße zur Westausfahrt. Dort besteht allerdings Staugefahr.
  • Ab etwa 12.40 Uhr Mittag wird es dann wieder etwas leichter für die Autofahrer/innen, wenn die Linke Wienzeile und der Gürtel wieder freigegeben werden.
  • Der 6. Bezirk und Teile des 15. Bezirks können von 9.00 bis ca. 12.40 Uhr nur zeitweise über einige Schleusen erreicht oder verlassen werden. Hier gilt es den Sonntagsausflug rechtzeitig zu planen, damit man sich am Marathon-Tag unangenehme Überraschungen erspart.

30 Straßensperren – ein Überblick

Ab Freitag 20.00 Uhr:

  • Sperre der Ringstraße zwischen Stadiongasse und Schottengasse wegen der Auf- und Abbauarbeiten (bis Sonntag 20.00 Uhr). Ausgeweitet wird der Sperrbereich am Ring am Samstag von 16.30 bis ca. 19.00 Uhr und am Sonntag ab 6.30 Uhr.

Am Sonntag ab 4.00 Uhr:
  • Sperre der Reichsbrücke nur stadteinwärts wegen Vorbereitungsarbeiten (bis 6.30 Uhr)

Ab 6.30 Uhr:
  • Sperre der Reichsbrücke (in beiden Richtungen) und der Wagramer Straße im Startbereich zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Handelskai. Auf der A22, der Donauuferautobahn, werden die Ausfahrten Reichsbrücke und Kagran gesperrt (ca. bis 10.30 Uhr).
  • Sperre der Ringstraße zwischen Operngasse und Stadiongasse (bis ca. 17.45 Uhr)

Ab 7.30 Uhr:
  • Sperre der Ringstraße zusätzlich zwischen Urania und Operngasse (bis ca. 16.30 Uhr)

Ab 8.00 Uhr:
  • Sperre der Ausfahrt Zentrum auf der A23, Sperre der A4 stadteinwärts ab der Tangente und Sperre der Schüttelstraße (bis ca. 15.30 Uhr)
  • Sperre der Unteren Donaustraße bis zur Aspernbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
  • Lassallestraße und Praterstern (bis ca. 13.45 Uhr)
  • Sperre Praterstraße, Aspernbrücke, Aspernbrückengasse, Franzensbrückenstraße (bis ca. 13.45 Uhr)
  • Sperre der Stadionbrücke Richtung 3. Bezirk (bis ca. 11.00 Uhr)

Ab 8.45 Uhr:
  • Sperre Rossauer Lände und Franz-Josefs-Kai (bis 11.00 Uhr)
  • Sperre Spittelauer Lände und Liechtensteinstraße (bis 13.40 Uhr)

Ab 9.00 Uhr:
  • Gürtelsperre zwischen Schönbrunner Straße und Felberstraße (bis ca. 12.30 Uhr)
  • Linke Wienzeile abschnittsweise vom Ring bis zur Schlossallee (bis ca. 13.10 Uhr)
  • Zweierlinie zwischen Schwarzenbergplatz und Universitätsstraße (bis ca. 14.00 Uhr)
  • Währinger Straße stadteinwärts ab der Hörlgasse (bis ca. 14.00 Uhr)
  • Sperre der Alserbachstraße, Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
  • Sperre der Unteren- und Oberen Donaustraße und der Brigittenauer Lände bis zur Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)

Ab 9.15 Uhr:
  • Äußere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.15 Uhr)
  • Innere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.00 Uhr)

Ab 10.15 Uhr:
  • Sperre der Vorderen Zollamtsstraße und Radetzkystraße (bis ca. 15.40 Uhr)

Die angegebenen Zeiten sind Richtzeiten. Speziell die Aufhebungen der Sperren können sich verschieben. Die letzte Sperre am Ring wird gegen 20.00 Uhr aufgehoben.

Bus und Bim werden umgeleitet
Massiv betroffen vom Marathon sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Insgesamt werden am Sonntag rund 30 Straßenbahn- und Autobuslinien kurzgeführt oder umgeleitet, darunter die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71. U-Bahn und Schnellbahn sind angesichts der zahlreichen Straßensperren eine besonders gute Alternative.

Fünf Laufbewerbe bereits am Samstag
Schon am Samstag finden im Vorfeld des Marathons fünf Laufbewerbe zwischen dem Prater und dem Burgtheater statt. Von 16.30 bis längstens 19.00 Uhr werden im 1., 2. und 3. Bezirk einige wichtige Straßen gesperrt. Das sind die Ringstraße abschnittsweise ab der Urania, die A4 und die Schüttelstraße stadteinwärts ab dem Knoten Prater, die Stadionallee, die Franzensbrücke und Franzensbrückenstraße, die Vordere Zollamtsstraße, Weiskirchnerstraße und die Wollzeile. Autofahrer/innen sollten in dieser Zeit rechtzeitig ausweichen, etwa über die Zweierlinie oder über den Gürtel.

Die aktuellsten Infos im Ö3-Verkehrsservice
Der Ö3-Verkehrsservice informiert über alle Straßensperren und gibt jeweils zur vollen und zur halben Stunde einen Überblick über die Situation auf den Ausweichstrecken. Ö3 informiert, welche Routen blockiert sind, wo die Sperren bereits aufgehoben sind und welche öffentlichen Verkehrsmittel uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Ö3-Verkehrsinformation gibt es auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf das Navi-Display.

FM4 läuft!

Am Sonntag, dem 7. April, liefert FM4 den Soundtrack zum Laufen mit der passenden Musik in einem Marathonmix. Vier Stunden lang, von 9.00 bis 13.00 Uhr – oder anders gesagt: von der UNO-City bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater – präsentiert Chris Cummins die beste Musik zum Laufen, zum Durchhalten, zum Anfeuern. Die Playlist dazu kommt von der FM4-Hörerschaft und der FM4-Musikredaktion – der perfekte Mix, der auch mit der FM4-App am Handy die musikalische Verpflegung für alle Läuferinnen und Läufer bietet.

Link:

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Außerdem: PAENDA geht auf Song-Contest-Promotour in Europa
Noch 44 Tage bis zu PAENDAs großem Auftritt in Tel Aviv: Am Dienstag, dem 2. April 2019, wurde die Startreihenfolge der beiden Semifinalshows bekanntgegeben. Nun steht fest, dass die österreichische Künstlerin mit ihrem Song „Limits“ mit Startnummer 9 im zweiten Semifinale am Donnerstag, dem 16. Mai, ins Rennen um eines der zehn Tickets für das große Finale geht. Welches Land in welchem Semifinale an die Reihe kommt, entschied bereits im Jänner das Los. Um dem Publikum eine musikalisch möglichst abwechslungsreiche und spannende Show zu bieten, wurde die endgültige Startreihenfolge wie auch schon in den Vorjahren nach dramaturgischen Kriterien von den Produzenten des „Eurovision Song Contests“ festgelegt und von den EBU-Verantwortlichen bestätigt.

Von Amsterdam über London bis Madrid – PAENDA auf Promotour durch Europa

PAENDA präsentiert Österreichs Beitrag „Limits“ in den nächsten Wochen bei den wichtigsten Song-Contest-Pre-Events: Am Freitag, dem 5. April, reist sie nach Amsterdam zu „Eurovision in Concert“, wo sie vor rund 4.000 Fans und 200 internationalen Journalistinnen und Journalisten ihren Song performen wird. Weiter geht es am 13. April zur „London Eurovision Party“. Abschluss der internationalen Promotour ist dann am 24. April ein Auftritt beim „Russian Eurovision Gala Concert“ in Moskau.
PAENDA: „Der Song Contest rückt so schnell näher, aber ich freu mich schon riesig drauf. Die internationalen Pre-Events sind auf jeden Fall die perfekte Einstimmung und ich freue mich vor allem, dort die anderen Acts kennenzulernen.“

Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Der größte TV-Unterhaltungsevent der Welt geht auch heuer wieder an drei Abenden über die Bühne. Das erste Semifinale steht am Dienstag, dem 14. Mai, das zweite (mit österreichischer Beteiligung) am Donnerstag, dem 16. Mai, und das Finale am Samstag, dem 18. Mai, live aus Tel Aviv jeweils ab 21.00 Uhr auf dem Programm von ORF eins.
Die Startreihenfolge des zweiten ESC-Semifinales (mit österreichischer Beteiligung) am 16. Mai:
  1. Armenien
  2. Irland
  3. Moldawien
  4. Schweiz
  5. Lettland
  6. Rumänien
  7. Dänemark
  8. Schweden
  9. Österreich
  10. Kroatien
  11. Malta
  12. Litauen
  13. Russland
  14. Albanien
  15. Norwegen
  16. Niederlande
  17. Nordmazedonien
  18. Aserbaidschan

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Im ORF-RadioCafe wurde heute (1.4.) von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher und der neuen RSO-Chefdirigentin Marin Alsop das Programm der Geburtstagssaison 2019/20 präsentiert.
Auf dem Spielplan der Saison 2019/20 stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Im Sommer gibt das RSO Wien Gastspiele bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bevor es im September zum George Enescu Festival nach Bukarest geht. Im März 2020 ist eine Korea-China-Tournee geplant. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs profiliert und auch international hohes Ansehen erspielt. Ab September 2019 übernimmt Marin Alsop die Position der Chefdirigentin.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat unter Cornelius Meister seine hohe Qualität und seine Reputation noch ausgebaut. Ich bin glücklich, dass Marin Alsop als inspirierende, herausragende Dirigentenpersönlichkeit mit internationalem Renommee das Publikum mit dem RSO weiter begeistern wird. Sie wird ihre internationale Erfahrung zum Wohle des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien einbringen und ist fraglos ein unschätzbar großer Gewinn für das Orchester.“
In der kommenden Saison feiert das RSO Wien seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt auch:
  • gespielte Werke von 168 österreichischen Komponisten
  • Tourneen durch 28 Länder der Welt
  • 257 Uraufführungen
  • 1850 verschiedene Konzertprogramme
  • Konzerte in 40 österreichischen Orten
  • sieben Chefdirigenten
ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung unseres Orchesters. Und ich bin mir sicher, dass es eine inspirierende Zusammenarbeit wird. Denn hier haben sich eine Dirigentin und ein Orchester gefunden, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Interesse für Musik der Gegenwart leben. 50 Jahre RSO Wien sind ein Grund zu feiern – etwa mit einem von Marin Alsop dirigierten Geburtstagskonzert im RadioKulturhaus. Die Konzerte unseres Orchesters werden auf Ö1 übertragen – und so ist sowohl das Jubiläumskonzert live zu hören als auch ein ganz spezieller ‚Ö1 Klassik-Treffpunkt‘ im Rahmen des ‚Ö1 Orchestertags‘, bei dem das RSO Wien anlässlich seines 50ers zu Gast ist.“
Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit sechs Konzerten im Musikverein Wien und sechs im Wiener Konzerthaus und ist in der Saison 2019/20 mit fünf Opernproduktionen – u. a. mit der Uraufführung von Christian Josts „Egmont“ – im Theater an der Wien zu hören.
„Endlich werden die Details meiner ersten Saison mit diesem wunderbaren Orchester enthüllt! Ich freue mich sehr auf die Bundesländertournee 2020, auf die Aufnahmen, auf das Eröffnungskonzert mit Hindemith und Lera Auerbach – es wird so viel geschehen! Zum Repertoire, das ich aufführen werde, gehören auch Schumann, Henze, Zemlinsky, Zeisl und Mahler. Die Offenheit der Musikerinnen und Musiker sowie des Managements hat mich inspiriert und berührt, gemeinsam wollen wir die reiche Vielfalt des wienerischen und österreichischen Kulturerbes sowie die zeitgenössische Szene erkunden. Mit Initiativen wie ‚Frauen in Musikerberufen‘ bin ich zuversichtlich, dass das Orchester und ich etwas ganz Besonderes präsentieren werden. Ich kann es kaum erwarten, anzufangen.“, freut sich die neue RSO-Chefdirigentin Marin Alsop.
RSO-Intendant Dr. Christoph Becher hält fest: „Dass Marin Alsop gerade in der 50. Saison neue Chefin des RSO Wien wird, ist ein guter Anlass, sehr bewusste programmatische Signale zu setzen, die das künstlerische Profil des Orchesters markieren. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Förderung und Propagierung zeitgenössischer österreichischer Kompositionen – eine Aufgabe, der sich das RSO Wien in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewidmet hat.“
50 Jahre ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2019/20

ORF/Hans Leitner

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, RSO-Chefdirigentin Marin Alsop , ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher

So findet die Gegenwart Ausdruck in der Musik von Peter Ablinger, John Adams, Lera Auerbach, Friedrich Cerha, Bernd Richard Deutsch, Richard Dünser, Pascal Dusapin, Bushra El-Turk, Georg Friedrich Haas, Clara Iannotta, Christian Jost, HK Gruber, Brahim Kerkour, Arturo Márquez, Christian Muthspiel, Oxana Omelchuk, Dieter Schnebel, Yuval Shaked, Sean Shepherd, Gerhard E. Winkler oder Agatha Zubel. Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Luciano Berio, Hector Berlioz, Leonard Bernstein, Alfredo Casella, Marc-André Dalbavie, Roman Haubenstock-Ramati, Joseph Haydn, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, György Kurtág, Jón Leifs, György Ligeti, Gustav Mahler, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stanisław Moniuszko, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Egon Wellesz, Eric Zeisl, Alexander Zemlinsky, Dimitrij D. Schostakowitsch und Arnold Schönberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts.
In der nächsten Saison stehen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich ebenso auf dem RSO-Programm wie Sonderprojekte, etwa zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger Festspiele, das schon traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max Steiner Film Music Achievement Awards oder das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Auch einen Nachmittag mit Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit dem Titel „Reise nach Italien“ steht Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 4 mit dem Beinamen „Italienische“ im Wiener Konzerthaus auf dem Programm. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer beim Festival Wien Modern sowie ein Konzert beim „musikprotokoll im steirischen herbst“.
„Aus nächster Nähe – die Kammermusikreihe des RSO“ bringt in fünf Konzerten im ORF RadioKulturhaus und im Arnold Schönberg Center Klassiker der Kammermusikliteratur wie das Terzett von Antonín Dvořák oder das Klavierquartett von Gustav Mahler ebenso zu Gehör wie Raritäten aus der Feder von Ernst Toch und Vilma von Webenau oder neue Werke der Zeitgenossen Gerald Resch, Wolfgang Florey und Wolfram Wagner. Im Beethoven-Jahr 2020 ist natürlich auch ein Programm dem großen Jubilar gewidmet. Fünf Musiker/innen des RSO Wien präsentieren Ausschnitte aus „Fidelio“ und der Achten Symphonie in kammermusikalischen Fassungen, die bereits zu Beethovens Lebzeiten „Aus nächster Nähe“ im privaten Rahmen gespielt wurden.
Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison 2019/20 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei Konzerten weitergeführt und es gibt ein Jubiläumskonzert: Anlässlich „50 Jahre RSO Wien“ findet am 6. November ein Konzert im Großen Sendesaal statt. Marin Alsop kombiniert für dieses Geburtstagskonzert die Symphonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann (mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler) mit den „Drei Sätzen für Orchester“ von Friedrich Cerha.
Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops, deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“, „my RSO backstage & on air“, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“, „Schlag auf Schlag“ – die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der Saison 2019/20 fortgeführt und um die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Verein „Superar“ in Wien erweitert, der Kindern Gesangs- und Instrumentalunterricht ermöglicht. Das RSO Wien lädt die Kinder zu Proben ein, wird aber selbst auch bei „Superar“ proben und konzertieren, begleitet Unterrichtsklassen und unterstützt die engagierten Musiklehrer/innen des Vereins. Ein erster Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie im Oktober 2020. Dieses unter der Federführung der Carnegie Hall stattfindende Projekt, das Marin Alsop auch auf anderen Kontinenten dirigiert, findet unter dem Motto „All Together. A Global Ode to Joy“ statt. Weitere Beispiele für die gerne wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und die Orchesterakademie.

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Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierten 2019
Die Hofburg verwandelt sich heuer zum 30. Mal in einen Hotspot für Film- und Fernsehstars, wenn am Samstag, dem 13. April 2019, die Romy verliehen wird. Die Gala des Österreichischen Film-und Fernsehpreises steht heuer ganz im Zeichen des Jubiläums. Durch den unterhaltsamen TV-Abend – ORF 2 überträgt live ab 21.10 Uhr – führt Mirjam Weichselbraun. Am Montag, dem 25. Februar 2019, wurden die Nominierungen für die „Romy 2019“ im Rahmen einer Pressekonferenz mit Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Mag. Thomas Kralinger (Geschäftsführer „Kurier“), Prof. Rudolf John (Romy-Erfinder), Martina Salomon (Chefredakteurin „Kurier“) und vielen anwesenden Romy-Nominierten wie Alina Zellhofer, Susanne Schnabl, Peter Filzmaier, Alfons Haider, Martina Ebm, Proschat Madani, Philipp Hochmair sowie Mirjam Weichselbraun im Grand Hotel in Wien bekanntgegeben.
ORF Programmdirektion Mag. Kathrin Zechner:
„Die Verleihung der Romy ist jedes Jahr ein wunderbare Anlass, um sich bei all den großen Kreativen dieses Landes zu bedanken. Ohne ihre fantasievolle Arbeit wäre solch ein Erfolg nicht möglich. Die Romy feiert heuer ihren 30. Geburtstag – und auch heuer ist es uns eine Ehre, unsere Publikumslieblinge im In- und Ausland im Rahmen einer hochkarätig besetzten Gala auszuzeichnen und gebührend zu feiern. Die Romy ist nach 30 Jahren anhaltend stark, weil sie österreichisch ist. Die Romy ist stark, weil das Publikum entscheidet. Und sie ist stark, weil sie österreichische Talente auszeichnet. Die zahlreichen Nominierungen von ORF-Produktionen und ORF-Persönlichkeiten sind wieder beeindruckender Beweis für den hohen Stellenwert und die anerkannte Qualität, die vor allem unser Publikum und gleichzeitig die hochwertige Akademie-Jury und ihre Akademiemitglieder täglich wertschätzt. Die Romy zeigt jedes Jahr wieder die Bandbreite des ORF, der österreichischen Filmwirtschaft und österreichischen kreativen Talente. Happy Birthday Romy! Mein spezieller Dank gilt explizit unserem Publikum, aber auch dem Romy-Team, allen voran Barbara Kociper, Andrea Heinrich, Christoph Silber und Rudolf John – die letztgenannten auch Teil der engagierten ehrenamtlichen Jury mit Angelika Hager, Isabella Wallnöfer, Frido Hütter, Horst Fiedler, Dietmar Pribil, Johannes Bruckenberger."
„Romy 2019“: Mirjam Weichselbraun moderiert Jubiläumsgala am 13. April in ORF 2

ORF/Roman Zach-Kiesling

Martina Ebm, Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Philipp Hochmair, Proschat Madani, Christopher Schärf

Die Gala „Romy 2019 – Der Österreichische Film und Fernsehpreis“ am 13. April live in ORF 2

Für das TV-Publikum setzt auch heuer wieder Regisseurin Heidelinde Haschek die Preisverleihung in Szene. Die ORF-„Seitenblicke“, Hitradio Ö3, die ORF-Landesstudios, „Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ berichten rund um die Romy-Verleihung über den Event. Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren ebenso aktuell. Am Samstag, dem 13. April, um 0.20 Uhr wird die Romy-Verleihung auch in 3sat zu sehen sein und bringt so den österreichischen Fernsehpreis nach Deutschland und in die Schweiz.
Zwei Tage vor der großen „Romy-Gala“ in der Wiener Hofburg werden auch heuer wieder die Romy-Akademiepreise vergeben. Gewürdigt werden dabei die Stars hinter den Kulissen: jene Film- und Fernsehmacherinnen und -macher, die nicht im Rampenlicht stehen, aber am Erfolg der Produktionen maßgeblich beteiligt sind. ORF 2 zeigt am Freitag, dem 12. April, um 21.20 Uhr in einem 45-minütigen „Seitenblicke Spezial“ die Highlights der Verleihung und einen Rückblick auf das Beste aus 30 Jahren Romy-Gala.

Zahlreiche ORF-Stars unter den Romy-Nominierten

Die Romy-Publikumspreise werden heuer in sieben Kategorien (Schauspielerin Kino/TV-Film, Schauspieler Kino/TV-Film, Schauspielerin Serie/Reihe, Schauspieler Serie/Reihe, Information, Show/Unterhaltung, Sport) vergeben. Insgesamt sind in den sieben Hauptkategorien 18 ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF nominiert.
Im Bereich „Information“ sind neben anderen Susanne Schnabl („Report“), Armin Wolf („ZiB 2“) und Peter Filzmaier für eine Romy nominiert.
Auf eine Auszeichnung dürfen u. a. auch Alina Zellhofer, Ernst Hausleitner und Herbert Prohaska hoffen, die in der Kategorie „Sport“ nominiert sind, sowie Barbara Schöneberger und Alfons Haider („Starnacht“) in der Kategorie „Show/Unterhaltung“.
Als beliebteste Schauspielerin in einer Serie oder Reihe stehen u .a. Martina Ebm („Vorstadtweiber“) und Proschat Madani („Walking on Sunshine“) zur Wahl. Als beliebteste Schauspieler in einer Serie oder Reihe können sich u. a. Robert Palfrader („Walking on Sunshine“), Juergen Maurer (u. a. „Spuren des Bösen“) und Philipp Hochmair („Vorstadtweiber“, „Blind ermittelt“) über eine Nominierung freuen.
In der Kategorie „Beliebtester Schauspieler Kino/TV-Film“ sind u. a. Thomas Stipsits („Geschenkt“; „Love Machine“), Florian Teichtmeister („Die Toten von Salzburg“, „Muse des Mörders“) und Christopher Schärf („Nichts zu verlieren“) nominiert.
Auch auf eine Romy hoffen können unter anderen Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“), Caroline Peters (u. a. „Womit haben wir das verdient“) und Verena Altenberger („Das Wunder von Wörgl“), die in der Kategorie „Beliebteste Schauspielerin TV-Film/Kino“ nominiert sind.
Weiters sind folgende Schauspieler, die regelmäßig im ORF zu sehen sind, für eine Romy vorgeschlagen: Nora Tschirner („Tatort: Die robuste Roswitha“), Helene Fischer („ Die Helene Fischer Show), und Paula Beer („Bad Banks“, in ORF eins ab 6. März zu sehen).

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Conchita führt durch die Show
Die Spannung steigt: Wer ergattert beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 25. April 2019 eine der begehrten Trophäen? Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt auch dieses Jahr durch den Abend im Wiener Volkstheater.
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer, IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, AKM-Präsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und Vorsitzenden-Stellvertreter des ORF-Stiftungsrats, Dr. Franz Medwenitsch, die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind beim Amadeus Award 2019 ebenfalls als Partner mit dabei und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
„Amadeus Austrian Music Award 2019“: Verleihung am 25. April live-zeitversetzt in ORF eins

ORF/Thomas Jantzen

Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Lisa Totzauer (ORF-eins-Channelmanagerin), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „Die österreichische Musikszene ist ein lebendiges, blühendes Beispiel für ein kreatives Selbstverständnis: Österreich ist cool! Mit dem Amadeus gelingt es, an einem Abend diese wunderbaren, talentierten Menschen unter einem Dach zu versammeln und ihr Talent zu feiern – die Vielfalt und Qualität der Musikerinnen und Musiker ist beeindruckend. Ich freue mich auf eine spannende Preisverleihung und bin stolz, dass ORF eins die TV-Heimat für österreichische Musik ist.“
Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die österreichische Musikszene zeichnet sich durch Originalität und Eigenständigkeit aus. Das kreative Potenzial in unterschiedlichsten Genres ist enorm. Mit dem ,Amadeus Austrian Music Award‘ wollen wir der bunten Szene eine große Bühne geben und dem Publikum eine unvergessliche Show bieten.“
Peter Vieweger, Präsident der AKM: „Musik ist nicht einfach da. Sie wurde von Komponistinnen, Komponisten und Textautorinnen und -autoren geschaffen, deren Werke uns emotional berühren, zum Nachdenken anregen oder einfach glücklich machen. Der Songwriter des Jahres presented bei AKM/austro mechana zeichnet jene Urheberinnen und Urheber aus, die mit ihrem kreativen Handwerk die österreichische Musikkultur hochhalten.“

Amadeus Award im Hitradio Ö3

Hitradio Ö3 wird beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs sind „500 PS“ (Bonez MC & RAF Camora), „Ala bin“ (Seiler und Speer), „Cordula Grün“ (Josh.), „Nobody But You“ (Cesár Sampson) und „Summer Sun“ (Cari Cari). Ö3-Hörer/innen haben die Wahl und bestimmen den „Song des Jahres“. Unter allen Musikinteressierten, die bei der Abstimmung auf der Ö3-Homepage bis zum Votingende am 19. März mitmachen, werden Karten für die Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty verlost.
Am 25. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 26. April, berichtet Ö3-Reporterin Tina Ritschl im „Ö3-Wecker“ (ab 5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.
Georg Spatt, Ö3-Senderchef: „Als Partner des Amadeus bedankt sich Ö3 bei den ausgezeichneten österreichischen Musikerinnen und Musikern für die sehr gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Eine Zusammenarbeit frei nach Wolfgang Ambros’ Beschreibung: ,Manchmal is’ alles einfach und dann wieder net, und manchmal is’ afoch a Traum! Doch eigentlich is’ es unbeschreiblich, und langsam wachs’ ma zamm!‘ Ich wünsche allen viel Erfolg!“

FM4 Award beim Amadeus – Hörerinnen und Hörer können ab sofort wieder online abstimmen

Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2019 nominiert:
  • Cari Cari
  • Hearts Hearts
  • Kreiml & Samurai
  • Mavi Phoenix
  • Jugo Ürdens
Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 25. April, Radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

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#####EOF##### FM4 Liquid Radio - fm4.ORF.at Radio
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Liquid Radio

Abtauchen in die letzte Geisterstunde der Woche.

Genre-Bezeichnungen wie Ambient oder Chill Out reichen nicht mehr aus, um die entschleunigende Musikstimmung von Liquid Radio zu beschreiben. Schwimmen wir gemeinsam im Sammelbecken für Sounds jenseits des Tagesbewusstseins: von psychedelischen Dub-Grooves, zarter Minimal-Elektronik und zerfaserten HipHop-Beats bis zu spaced out Avantgarde-Sounds hat hier alles seinen Platz, was sich oppositionell zum hektischen daily business verhält.

Schöne Träume garantiert!

Aktuell:

#####EOF##### Das Warten hat ein Dende - fm4.ORF.at
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Dendemann Frühstück im Bett

Nils Müller

artist of the week

Das Warten hat ein Dende

Ausnahme-MC Dendemann ist tatsächlich zurück und präsentiert sich auf „Da nich für“ musikalisch vielseitiger und textlich eindeutiger denn je. Noch verdienter kann man fast nicht unser „Artist Of The Week“ sein!

Von Stefan „Trishes“ Trischler

Neun Jahre sind eine verdammt lange Zeit - gerade im schnelllebigen HipHop-Spiel. In Deutschland war 2010 etwa das Jahr, in dem zukünftige Alphas wie Haftbefehl und Kollegah mit frühen Releases anklopften, in dem Die Atzen Rap auf den Ballermann brachten und am ganz anderen Ende Die Beleidiger, Audio88 & Yassin oder Dexter & Maniac untergrundige Soundentwürfe auf die Welt losließen. Irgendwo zwischen all dem stand damals auch eine lebende Legende namens Dende!

In den 90er Jahren mit seiner Crew Arme Ritter oder an der Seite von Fettes Brot erstmals aufgetaucht, war er spätestens als Hälfte von Eins Zwo in den Deutschrap-Olymp eingezogen. Auf „Vom Vintage verweht“ huldigte er 2010 dem Sound der 80er - was trotz der wie immer brilliant wortwitzigen Texte irgendwie nicht so ganz aufging.

Danach hörte die Welt ziemlich lange gar nichts von Dende - bis er 2015 in Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale die Rolle des Zeremonienmeisters übernahm und dort Woche für Woche neue Raps kickte. Die machten Freude, egal ob sie nostalgisch oder brandaktuell angelegt waren, wie etwa nach den Attentaten von Paris. Die Arbeiten an einem neuen Dendemann-Album, die damals schon wieder im Gang waren, wurden dadurch natürlich verlangsamt. Aber der Druck, jede Woche neue Texte zum Zeitgeschehen zu schreiben, entpuppte sich auch als Katalysator für eine direktere Sprache.

Der Meister der Wortspiele und Metaphern fand einen für ihn passenden Duktus, um ohne erhobenen Zeigefinger gesellschaftliche Probleme anzusprechen. Denn Dende war müde von den „Rechten, den Faschos, den Nazi-Parteien“ und fand, es sei endgültig Zeit, um Stellung zu beziehen. Den Anstoß zum neuen Aktivismus gab dabei ausgerechnet „Keine Parolen“, wo Dendemann in erster Linie sich selbst, aber auch uns alle, für Teilnahmslosigkeit und Politikverdrossenheit geißelt. „Die Ironie ist 100 Pro nicht weit“ - auch angesichts der Verbeugungen vor den Hamburger Punk-Helden Slime (via den Beginnern) und Die Goldenen Zitronen.

Der Song führte uns auch deshalb perfekt an „Da nich für“ heran, weil er mit seinen zwei Teilen sehr schön den musikalischen Brückenschlag der Platte illustriert: Einerseits die klassische HipHop-Herangehensweise mit hohem (Sample-)Nerd-Faktor, die mit hunderten zwischen Dendemann und seinem alten Homie I.L.L. Will hin- und hergeschickten Loops das Fundament der Platte bildete. Das alleine hätte dem Rapper aber nicht gereicht, deshalb war das Berliner Produktionsduo The Krauts (Moabeat, Seeed, Peter Fox, Marteria...) für den Auf- und Ausbau in Richtung Höhe der Zeit zuständig. Man kann davon ausgehen, dass der Perfektionismus auf allen Seiten die Nerven zeitweise an den Rand der Belastbarkeit dehnte, aber das Resultat steht eindeutig dafür.

Dabei bilden Samples von deutschen Entertainment-Größen wie Hildegard Knef, Rio Reiser aber auch Su Kramer oder Mia. die Ausgangspunkte für sehr detailverliebt umgesetzte und vielschichtige Songs. Das hat mehrere Vorteile: Die deutschsprachigen Textpassagen geben oft direkt oder indirekt die Themen vor, sie garantieren Einzigartigkeit und minimieren das Risiko, während neun Jahren Produktionszeit ein Sample weggeschnappt zu bekommen. Und obwohl er gelobt, es wird bis zum nächsten Album nicht wieder so lange dauern, kann man als Fan gut gereifter Rapmusik über so eine Platte ja nur froh sein.

Ich so: Danke!
Er so: Da nich für.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Soundpark Sessions - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "FM4 Soundpark Sessions"

FM4 Soundpark Sessions

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Clemens Fantur
29.06.2016
Schmieds Puls

Von der Wiederherstellung der Stille und Unruhe

Eine FM4 Soundpark Session zusammen mit dem Wiener Popfest sowie Schmieds Puls, White Miles und Austrian Apparel.

Alle Stories von Christian Pausch
21.06.2016
Mira Lu Kovacs

FM4 Soundpark Session Popfest Spezial 2016

Es ist wieder so weit: eine Delegation des Popfests gastiert im Wiener Funkhaus. Diesmal: Schmieds Puls, Austrian Apparel und White Miles. Tickets zu gewinnen!

Alle Stories von Clemens Fantur
30.05.2016
Voodoo Jürgens

Voodoo Jürgens & ROBB

Die Videos und MP3s der FM4 Soundpark Session.

Alle Stories von Christian Pausch
25.05.2016
Voodoo Jürgens

Ronny, Gitti, Voodoo, Robb

Voodoo Jürgens und Robb waren zu Gast bei einer fantastischen FM4 Soundpark Session.

Alle Stories von Christian Pausch
17.05.2016
Voodoo Jürgens

FM4 Soundpark Session: Voodoo Jürgens & Robb

Wir laden euch ein zu einer exklusiven und intimen Session mit Voodoo Jürgens & Robb. Hier geht's zum Gewinnspiel.

Alle Stories von Christian Pausch
20.07.2015
Wolfgang Möstl

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Die Videos und MP3s von der FM4 Soundpark Session mit den drei Popfest-Bands Yasmo & Die Klangkantine, Leyya und Mile Me Deaf.

Alle Stories von Christian Pausch
11.07.2015
Yasmo

Unter Musik-Nerds

Diese FM4 Soundpark Session war ein gelungener Aperitiv zum bevorstehenden Popfest 2015. Yasmo, Leyya und Mile Me Deaf haben das Studio2 bespielt. Mit Fotos!

Alle Stories von Christian Pausch
03.07.2015
Popfest Logo

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Auch dieses Jahr kommen wieder drei Vertreter_innen des Popfest-Line-Ups im Studio2 vorbei: Mile Me Deaf, Yasmo & die Klangkantine und Leyya.

Alle Stories von Clemens Fantur
26.10.2014
Wanda Sänger vor Schweinwerfer

FM4 Soundpark Session: Wanda & Olympique

Amore trifft auf das große Omega. Die Videos der beiden Bands im Studio2!

Alle Stories von Christian Pausch
16.10.2014
Wanda Sänger vor Schweinwerfer

Von Springinkerln und Rockern

Wanda und Olympique haben eine grandiose FM4 Soundpark Session gegeben. Glücklich, wer dabei sein konnte.

Alle Stories von Christian Pausch
08.10.2014

Wanda & Olympique

Die beiden österreichischen Superbands spielen eine exklusive FM4 Soundpark Session. Hier gibt es Tickets zu gewinnen.

Alle Stories von Clemens Fantur
25.06.2014
Bulbul mit Schirm

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Die Videos und Songs von Effi, Kids N Cats und Bulbul aufgezeichnet im Studio2.

Alle Stories von Christian Pausch
18.06.2014
Bulbul mit Schirm

Mit Schirm, Charme und Hinterteil

Eine FM4 Soundpark Session mit Effi, Kids N Cats und BulBul bringt das Popfest in unser beschauliches Studio2.

Alle Stories von Clemens Fantur
05.03.2014

Im Studio2: We Walk Walls & Soia

Die FM4 Soundpark Session als Videostream und die Höhepunkte als MP3 zum Download.

Alle Stories von Katharina Seidler
27.02.2014

Die Soundpark Session: We Walk Walls & Soia

Wände begehen, Mauern niederreißen

Alle Stories von Clemens Fantur
19.12.2013
cid rim

FM4 Soundpark Session mit Cid Rim & Punda Omar

Die letzte Session 2013 als Videostream und MP3s zum freien Download

Alle Stories von Christian Pausch
13.12.2013
Punda Omar

Von Katastrophen und Kindheitsträumen

Punda Omar und Cid Rim haben uns im Studio2 zu einer exklusiven FM4 Soundpark Session beehrt.

Alle Stories von Clemens Fantur
19.09.2013

FM4 Soundpark Session im Studio2

I-Wolf & The Chain Reations und The Ruff Pack im Videostream und als Download.

Alle Stories von Christian Pausch
12.09.2013
I-Wolf

Im Rudel jagen

Die FM4 Soundpark Session mit I-Wolf und The Ruff Pack hat die Bezeichnung "Session" so sehr verdient, wie selten eine zuvor.

Alle Stories von Clemens Fantur
04.07.2013
SOP Sessions

FM4 Soundpark Studio2 Session

Das Popfest Spezial mit Fijuka, Steaming Satellites und Gerard zu Gast im Studio2.

#####EOF##### FM4 Swound Sound - fm4.ORF.at Radio
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Swound Sound

Gepflegte elektronische Tanzmusik mit Stil und Humor. Seit 1992.

Wenn MC Sugar B nach dem Mikro greift und DJ Makossa die Turntables bedient, bleibt sicher niemand sitzen.

Die beiden bringen die Atmosphäre einer rauchgeschwängerten Clubnacht genau dorthin, wo du gerade bist. Gäste aus aller Welt und vor allem viel Spaß komplettieren das Erfolgsgeheimnis des Swound Sound.

Die Swound Recording Sessions finden jeden 1. und 3. Mittwoch im Wiener Celeste statt (Oktober bis Mai) und von Juni bis September jeden Mittwoch auf der Pratersauna Terasse (20 – 23h).

Aktuell:

#####EOF##### Betrogene Betrüger - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Icon telefonischer Support

CC0

Betrogene Betrüger

Wie ein Student Telefonbetrüger, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgaben, hinters Licht geführt hat.

Von Sarah Kriesche

Neu ist die Betrugsmasche nicht, im Gegenteil: „Social Engineering“, also die Manipulation von Menschen, gehört wohl zu den ältesten Betrugs-Disziplinen, die es schon lange vor dem Internet gab. Betrügerinnen und Betrüger gaukeln ihren Opfern in Spe eine Situation vor, um aus deren Hoffnungen oder Ängsten Profit zu schlagen. Einige Maschen haben sich dermaßen bewährt, dass sie uns ins Online-Dasein begleitet haben. Analog wie digital haben wir es also mit Heiratsschwindlern, vermeintlichen Erbschaften, oder angeblichen Allheilmittel gegen Krankheiten zu tun. In allen Fällen wird Gutgläubigkeit, beziehungsweise Unwissen ausgenutzt, um daraus Kapital zu schlagen. So auch im Fall des Microsoft-Betrugs-Schemas. Diese spezielle Betrugsform ist zwar nicht so alt wie etwa Heiratsschwindel, ein paar Jahre hat sie allerdings auch schon auf dem Buckel.

Die Betrugsmasche

Der Ablauf ist denkbar einfach. Die Betrüger erstellen eine Datenbank mit Telefonnummern und rufen eine Nummer nach der anderen an. Hebt man ab, erklären sie, sie seien Microsoft-Support-Mitarbeiter und hätten auf ihren Monitoren gesehen, dass der PC Anomalien aufweise. Von vermeintlichen Viren, Würmern oder einem „Hackerangriff“ ist die Rede. Je nach Lust und Laune präsentieren die Betrüger wilde Szenarien, um ihre Opfer zu verunsichern. Sich selbst präsentieren sie klarerweise als Retter, die das Problem im Nu beseitigen könnten. Alles was es brauche sei ein Fernwartungs-Tool, damit sie Zugriff auf den PC bekommen. So könne man das Gerät von allem Übel zu befreien. Das Opfer kann in Folge zuschauen, wie angebliche Schadsoftware eliminiert wird.

Ein paar Klicks hier, ein paar Befehle in der Shell dort und in Folge eine gesalzene Rechnung. Wer sich weigert zu zahlen, dem werden die Dateien gelöscht, wie es im Jänner etwa einer Frau in Kärnten, oder im Februar einer Salzburgerin passiert ist. Beim 23-jährigen Philipp Johann Fritz gerieten sie aber an den Falschen.

„Ich habe leider keine Ahnung von Computern…“

Philipp studiert Wirtschaftsinformatik in Wien und wenn er nicht gerade lernt oder arbeitet, besucht er seine Mutter im Burgenland. So auch, als ein Anruf von vermeintlichen Microsoft-Support-Mitarbeitern kam, die die obligatorischen Anomalien auf dem PC festgestellt hatten. Kaum verwunderlich fackelte Philipps Mutter nicht lang und reichte das Telefon an ihren Sohn weiter. Oder besser gesagt an ihren 48-jährigen Bekannten, der zufälligerweise zu Besuch war und leider keine Ahnung von Computern besitzt. Denn IT-Expertinnen und Experten warten oft nur auf derartige Anrufe, um ihrerseits herauszufinden, wie Angreifer genau vorgehen. Und wie kann man das besser, als seinerseits das perfekte Opfer vorzugaukeln? „Ich habe auch die Fachbegriffe extra schlecht ausgesprochen und überhaupt schlechtes Englisch gesprochen, damit kein Verdacht entsteht“, sagt Philipp.

Cheat the cheater

Im über 40-minütigen Telefonat drehte sich für die Betrüger klarerweise alles darum, Zugriff auf den PC von Philipp zu erlangen. Dann wären sie – so ihre Annahme – in der Lage, so zu tun, als würden sie das Gerät von ominöser Schadsoftware befreien und eine hohe Rechnung zu stellen. Doch der angebliche Laie am anderen Ende der Leitung hatte andere Interessen. Wieder und wieder gab Philipp falsche Identifikationsnummern an, sodass die Betrüger sich nicht zu ihm verbinden konnten. Philipp erzählt: „Daraufhin haben die Angreifer ihre ID durchgegeben, damit ich mich zu ihnen verbinden kann. Es gibt nämlich eine Funktion, über die man danach die Richtung wechseln kann. Natürlich habe ich mich sofort verbunden, aber dann vorgegeben, dass ich den Button für „Richtung wechseln“ nicht finde. Im Hintergrund habe ich eine Datei-Übertragung gestartet und mir so Zugriff auf die Datenbanken von ihnen verschafft“.

Irgendwann nach Beenden des Downloads klappte das „Richtung wechseln“ und die Betrüger landeten auch fast auf einem PC, nämlich in einer Virtualbox, also quasi einer abgeschotteten Simulation eines PCs, die Philipp dafür vorbereitet hatte. Der Student lehnte sich zurück und beobachtete, wie die Angreifer in Folge vorgaben, Fehler zu beheben: „Sie haben zum Beispiel ganz normale Fehler rausgesucht und gesagt, dass das Hacker wären. Oder sie haben einfach ganz normale Befehle in der Kommandozeile ausgeführt, was für Laien natürlich sehr beeindruckend aussieht, aber nichts bedeutet. So wollen sie von den Opfern Geld verlangen, damit sie den vermeintlich unsicheren PC reparieren.“

Jeden Tag eine gute Cyber-Tat

Im Laufe der angeblichen Reparaturarbeiten dämmerte es den Betrügern allerdings, dass irgendwas nicht stimmte. Die Fragen zu ihren Aktivitäten wurden konkreter, das Wissen ihres vermeintlichen Opfers wurde auf rasante Weise größer. Philipps Frage, weshalb sie Opfer derart hinters Licht führen würden, verfehlte seine Wirkung nicht und gab ihnen wohl den Rest. Die Angreifer bekamen ihrerseits Angst und beendeten das Gespräch abrupt. Zurück blieben Philipp, eine VBox und ihre Datenbank mit sämtlichen Telefonnummern von weiteren Opfern die sie anrufen würden. „Ich habe dann lang überlegt, was ich machen soll, also, ob ich die Opfer zum Beispiel selbst warnen soll und habe mich dann dazu entschlossen, dass ich die Dateien verschlüsselt ans CERT schicke, die leiten das angeblich an die Kriminalpolizei weiter“, sagt Philipp.

Bei Anruf auflegen

Bekommt man selbst derartige Anrufe von vermeintlichen Mitarbeitern, die Zugriff auf den PC wollen, um angebliche Fehler zu beheben rät der Anwalt Markus Dörfler dazu, sich gar nicht erst auf ein Gespräch einzulassen: „Auflegen und bei der Behörde melden, bei der Meldestelle against cybercrime vom Bundeskriminalamt . Wichtig ist die Meldung, damit die wissen, dass es solche Vorfällt gibt. Je mehr Meldungen es gibt, desto mehr kann in diesem Bereich unternommen werden“. Auch, wenn man den Betrug erst spät erkennt und die Täter bereits Zugriff auf den PC haben, hat Dörfler einen Tipp parat: „Ziehen Sie den Stecker vom Computer. Einen ausgeschalteten Computer kann man nicht aus der Ferne löschen“.

Aktuell:

#####EOF##### Mavi Phoenix gewinnt den FM4 Amadeus Award 2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Mavi Phoenix

Cristina Salgar

Mavi Phoenix gewinnt den FM4 Amadeus Award 2019

Dreimal hat es Mavi Phoenix bisher unter die Top 5 Nominierten für den FM4 Amadeus Award geschafft. Heuer habt ihr sie mit euren Stimmen zur Gewinnerin des FM4 Awards beim Amadeus und damit zur Nachfolgerin von Farewell Dear Ghost gemacht.

Von Lisa Schneider

„Make The Phoenix Fly“ – mit diesem Motto tritt die junge Oberösterreicherin 2014 in die Öffentlichkeit und damit auch in den FM4-Kosmos ein, im Gepäck ihre erste, selbstproduzierte EP. Neben der Matura schnell mal so fertig gemacht, zuhause im Schlafzimmer, um dann nach Wien zu ziehen.

Amadeus Austrian Music Awards

Die Amadaeus Austrian Music Awards sind der wichtigste österreichische Musikpreis. Sie werden an österreichische Künstler*innen in sieben allgemeinen Kategorien und sieben Genre-Kategorien

Die Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards im Wiener Volkstheater ist am 25. April 2019 in ORF eins um 21.55 Uhr zu sehen.

„Green Queen“ wird ihr erster Radiohit, eine pulsierende Nummer zwischen Rap und Pop und allem, was die Linzer Straßen an Inspiration so hergeben.

Mavi Phoenix beginnt in einer Zeit zu schreiben und zu produzieren, in der die Wörter „Guilty Pleasures“ endlich ihre Wertigkeit verlieren. „Gerade am Weg her hab ich die neue Platte von den Jonas Brothers gehört, und es ist mir egal, wie peinlich das andere finden – ich find’s mega“, erzählt sie vor wenigen Wochen im FM4 Studio. Mavi Phoenix glaubt an Justin Bieber. Und auch ihre Musik ist pure Popmusik, im Sinne der Suche nach der Melodie, die hängen bleibt. Nichts anderes will sie machen.

Was dabei rauskommt, ist nicht mehr nur die Discoscheibe, die radiotauglich oder Nanana-Ohrwurm ist, sondern die sich Rap-Parts erlaubt, R’n’B wie geschmolzene Butter (oder wie Ariana Grande) über die knusprigen Beats träufelt.

Das darauf „pfeifen“, was andere sagen, ist übrigens auch ein wichtiger Bestandteil der Musik von Mavi Phoenix. Ihre Erfahrungen mit Hass in den sozialen Medien oder respektloser Behandlung hört man mal mehr, mal weniger explizit in ihren Songs – und die gibt’s wiederum in internationalen Playlists mit tausenden Follower*innen zu finden. Süße Rache, der Erfolg, und außerdem eine Klarstellung: Don’t fuck with Mavi Phoenix.

„She makes me feel empowered“, sagt eine junge Frau über das Konzert von Mavi Phoenix am Primavera Sound Festival in Barcelona letztes Jahr. Mavi Phoenix ist jetzt schon ein Role Model.

Die Geschichte von Mavi Phoenix in 5 Schnappschüssen

Mavi Phoenix‘ Weg nach oben

Nach einer Kollaboration mit dem ebenfalls oberösterreichischen Rapper und Producer M.P. The Kid taucht am Anfang ihrer Karriere jemand an ihrer Seite auf, der ihr Mentor wird: Alex The Flipper unterstützt Mavi Phoenix als Produzent, Berater und Freund und außerdem bei allen Livegigs im In- und Ausland an den Turntables. Mittlerweile wurde aufgestockt, (noch) mehr Druck und Drive bekommen die Liveshows jetzt durch einen Livedrummer und -bassisten.

Eine Handvoll EPs und eine zeitgeistige Popsingle nach der anderen säumen den Weg zum wohl erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere: 2018 hat Mavi Phoenix abgeräumt. Sie war mit „Prime“ unsere Nummer 1 in den FM4 Jahrescharts, außerdem habt ihr sie im Rahmen des FM4 Exit Polls zur beliebtesten Künstlerin des Jahres gewählt. Sie ist am Wiener Donauinselfest wie am Popfest aufgetreten, aber auch auf internationalen, sehr großen und renommierten Festivals wie dem Great Escape Festival in Brighton oder am erwähnten Primavera Sound Festival in Barcelona.

Alles nur ein Vorgeschmack

Und es scheint ganz so, als wäre besagtes Jahr 2018 nur mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch so kommen wird. Gleich im Jänner 2019 etwa hat sie ihren ersten Livegig in den Niederlanden, und dann gleich am größten europäischen Showcasefestival, dem Eurosonic Noorderslag gespielt.

Mavi Phoenix @ Eurosonic

Jessie Kamp

Mavi Phoenix am Eurosonic Noorderslag

Auch mit ihren letzten beiden EPs, “Young Prophet” und “Young Prophet II” streift Mavi Phoenix verblüffend gut zwischen plakativer Popkultur und Statements für Toleranz und Akzeptanz hin- und her.

Dass Mavi Phoenix bis jetzt nur Kurzformate veröffentlicht hat (EPs und Singles) ist – wie alles an ihr! – zeitgeistig ohne Ende. Gleichzeitig aber ist Mavi Phoenix‘ Anspruch an sich selbst sehr hoch. Im Interview erzählt sie auf die ewige Frage nach dem ersten Album, dass sie „eh die Songs hat, viel zu viele sogar“, aber „es sich einfach noch nicht nach dem richtigen Zeitpunkt angefühlt hat“. Eine kleine Vorhersage: Wenn es dann da ist, das erste Album von Mavi Phoenix, wird es in der nationalen und internationalen Popszene kräftig rütteln.

Mavi Phoenix beim Einzug in die FM4 Redaktion, wo es erst mal Sekt und vor allem Kuchen und viele Gratulationen und Glückwünsche gibt.

Der FM4 Award ist übrigens womöglich nicht der einzige, den sich Mavi Phoenix mit in ihre WG nehmen wird. Sie ist heuer gleich dreimal für den österreichischen Musikpreis nominiert: In der Kategorie „Best Sound“ für ihre „Young Prophet II“-EP und für ihren Song „Prime“ als Songwriterin des Jahres.

Am Schluss bleibt nur noch zu sagen: Gratulation an Mavi Phoenix. Und was sagt sie? „Mavi, Mavi, Mavi, Mavi Phoenix – is there someone that you love like me, bitch?”

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Acoustic Session mit den Crystal Fighters - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Acoustic Session mit den Crystal Fighters

Die Londoner Band Crystal Fighters spielt auf ihrer Europatour auch ein ausverkauftes Konzert in Wien. Am Nachmittag vor ihrem Auftritt hat die Band zwei ihrer Songs akustisch eingespielt.

„Gaia & Friends“ heißt das neue und bereits vierte Album der Crystal Fighters. Gaia ist eine Figur aus der griechischen Mythologie, eine Göttin - die Urmutter, die personifizierte Erde. Der unwiderstehliche Mix, den die Crystal Fighters mit ihrem globalen Musikstil kreieren, geht auf ihrem neuen Longplayer weiter: Tribal-Funk meets Folktronica und Sonnenschein-Pop, der aber nicht ohne nachdenkliche Momente ist. Love is the message, and the message is love.

Zu sechst kamen die Crystal Fighters rund um Sebastian Pringle und Gilbert Vierich in das FM4-Studio - und eine Ukulele hatten sie auch mit, sie kam beim Song „Wild Ones“, einer der Singles vom neuen Album, zum Einsatz. Außerdem spielten die Crystal Fighters auch den Song „Boomin´ In Your Jeep“ vom letztjährigen Minialbum der Band.

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Constantin Film

Außenseiter-Kino einmal anders: „The Beach Bum“ und „Dumbo“

Zwei höchst unterschiedliche Filme über Außenseiter: Die Kifferkomödie „The Beach Bum“ und das Disney-Epos „Dumbo“ feiern das Anderssein.

Von Christian Fuchs

Es gibt Regisseure, die schwärmen von Antihelden-Figuren und meinen damit megateure Comicverfilmungen über milliardenschwere Playboys, die Gangster jagen. Und dann sind da die Filme von Harmony Korine.

Sein Regiedebüt „Gummo“ erzählt 1997, großteils frei improvisiert, von sozialer Verwahrlosung in der amerikanischen Provinz. Echte Obdachlose und Ex-Gangster stehen vor der Kamera, es wird Crack geraucht, Klebstoff geschnüffelt und angeblich wimmelt es an den Drehorten vor Kakerlaken. In „Trash Humpers“ (2009) masturbiert eine asoziale Rentnergang am liebsten vor und mit Mülltonnen. Miserabel ausgeleuchtet, gefilmt in grobkörnigen Videobildern, ist der experimentelle Film ein Loblied auf die Anarchie und das Leben am Rande der Gesellschaft.

Die Misfits und Outcasts, die für die Schattenseite des amerikanischen Traums stehen, sie faszinieren Harmony Korine schon als blutjungen Künstler. Als er mit Anfang zwanzig das Drehbuch für das Teenagedrama „Kids“ (1995) schreibt, fließen seine Obsessionen darin ein. „Kids“ zeigt jugendliche Skater ohne Interesse an konventionellen Lebensweisen. Später taucht Korine als Regisseur noch tiefer in den US-Underground ein. Für das abgebrochene Projekt „Fight Harm“ lässt er sich von Passanten verprügeln, die er zuvor aggressiv provoziert.

Wenig Story, viele Stars

All diese Dinge sind wichtig, um Harmony Korines neuesten Film „The Beach Bum“ im richtigen Kontext zu sehen. Der Regisseur hätte nämlich das ewige Enfant Terrible der US-Indieszene bleiben können. Aber als ultimative Herausforderung lockte ihn der Mainstream. Mit „Spring Breakers“ verführt er 2012 scharenweise junges Publikum zum Kinobesuch, kein Wunder, knallbunte Bilder und Stars wie Selena Gomez, Vanessa Hudgens und James Franco im Partyfieber wirken anziehend. Unter der Oberfläche entpuppt sich der Drogenkrimi rund um eine Gruppe junger Frauen aber als wilde Collage exzessiver Momente, bewusst ohne konventionelle Dramaturgie.

Film-Szenenbild "The Beach Bum"

Constantin Film

Allzuviel Story bietet auch „The Beach Bum“ nicht, Korines aktueller Versuch an Hollywood anzudocken. Dafür fährt der Regieexzentriker ein für seine Verhältnisse unheimliches Staraufgebot auf. Matthew McConaughey, Snoop Dogg, Isla Fisher und Jonah Hill stehen ebenso vor der Kamera wie Ex-„Highschool-Musical“-Schönling Zac Efron und Comedyveteran Martin Lawrence.

McConaughey betört und verstört als hippiesker Dichter, der dauerbedröhnt durch Strandbars in Florida torkelt. Einerseits entspricht Moondog dem Klischee vom berauschten Künstler, der sich orgiastisch selbst verschwendet, ohne Rücksicht auf Verluste. Auf der anderen Seite ist er kein gequälter Poet, der mit Schmerzen posiert. Im Gegenteil, Moondog wirkt immer gut drauf, denn Life is fun, you know.

Ein filmisches Ausnahmeerlebnis

Moondog hat auch gut lachen, denn der dichtende Lebenskünstler hängt zwar gerne mit Obdachlosen und Randexistenzen ab, aber seine schwerreiche Ehefrau (Isla Fisher) finanziert ihm den entgrenzten Alltag - und akzeptiert seinen Huscher. Moondog muss dafür ein Auge zudrücken, wenn Gattin Minnie mit Snoop Dogg fremdgeht, letzterer spielt mehr oder weniger sich selbst.

Film-Szenenbild "The Beach Bum"

Constantin Film

Überhaupt sind alle äußerst entspannt in Harmony Korines neuem Film. „The Beach Bum“ ist mit Abstand die leichtfüßigste Arbeit im Schaffen des Regie-Rebellen, mit einem Touch von „Inherent Vice“ und „The Big Lebowski“. Genau in dem Moment, in dem man sich in dieser Stoner-Welt wohlzufühlen beginnt, macht sich aber kurz Katerstimmung breit. Der verantwortungslose Alltag des „Beach Bum“ hat auch Konsequenzen. Geliebte Menschen sterben, Rollstuhlfahrer werden gewaltsam beraubt, Häuser zertrümmert.

Harmony Korine ist also an der Sonne angekommen, aber seinen destruktiven Spirit hat er nicht verloren. „The Beach Bum“ ist ein ambivalenter Film, lustig, vulgär, hedonistisch, zerstörerisch. Sich mit dem unfassbaren Matthew McConaughey einfach ekstatisch treiben zu lassen, bleibt jedenfalls ein filmisches Ausnahmeerlebnis.

Melancholie und magische Momente

Ob der ewige Punk Harmony Korine die Trickfilmklassiker von Walt Disney mag, ist nicht bekannt. Vielleicht hat ihn der Tod der Rehmutter in „Bambi“, der mehrere Kinder-Generationen erschütterte, aber auch gepackt. Oder er war von „Dumbo“ gerührt, einem anderen handgezeichneten Frühwerk der Disneystudios mit Sinn für Drama. Die Story vom kleinen Elefanten mit den riesengroßen Flatterohren gilt für viele Animationsfans jedenfalls noch immer als tragischste Außenseiterparabel im Mickey-Mouse-Universum.

Film-Szenebild aus "Dumbo"

Walt Disney

Es wäre leicht gewesen, aus dem wehmütigen Märchen über das fliegende Elefantenbaby einen picksüßen Film zu machen, der bloß den Verkauf von Kuscheltieren ankurbelt. Aber einerseits steckt hinter den aktuellen Disney-Neuauflagen viel Ambition, siehe „The Jungle Book“ oder „Christopher Robin“. Und auf der anderen Seite setzte man Tim Burton in den Regiestuhl. Und niemand im gigantomanischen Multiplex-Kino liebt Außenseiter-Figuren so sehr wie der kalifornische Filmemacher.

Burton schnappt sich die zentralen Motive aus dem 64-minütigen Zeichentrickstreifen und inkludiert sie in ein zweistündiges Live-Action-Epos. Während das Original in der Welt der Tiere spielt und Dumbo in den Mittelpunkt stellt, präsentiert Tim Burton ein illustres menschliches Ensemble. Ein ehemaliger Zirkusstar kehrt aus dem Krieg in die Manege zurück, einarmig, frustriert, aber auch glücklich, weil seine Kinder dort auf ihn warten. Und bald muss sich Holt Farrier auch um ein kleines Tierbaby mit wundersamen Kräften kümmern.

Film-Szenebild aus "Dumbo"

Walt Disney

Rund um den herzig animierten Titel-(Anti-)Helden, dessen berühmtes Einschlaflied von Arcade Fire gesungen wird, reiht Tim Burton in „Dumbo“ einige seiner Stammdarsteller aneinander. Danny DeVito und Michael Keaton feiern erstmals nach „Batman Returns“ ein filmisches Willkommen, Eva Green taucht zum dritten Mal in einem Film des Regisseurs auf, Colin Farrell fügt sich als einarmiger Cowboy Holt großartig in der charmante Freakshow ein.

Zugegeben: Wie so oft in seinem Spätwerk, am schlimmsten wohl in „Alice in Wonderland“, übertreibt es Burton etwas mit der bombastischen Ausstattung. Auch das Timing des Films stimmt nicht immer. Aber ebenso wie der extrem konträre „The Beach Bum“ steckt „Dumbo“ voller magischer Momente. Die Botschaft des Films ist unschlagbar. Das Beste aber ist, dass Tim Burton die latente Melancholie des Originals aufgreift und noch forciert. Bis Dumbo in den Sonnenuntergang fliegt, dürfen in diesem Outsider-Märchen durchaus Tränen vergossen werden.

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Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man diskutieren!

Was brennt uns unter den Fingernägeln? Was regt auf oder an und welches Thema hat es verdient, ein größeres Forum zu bekommen?

Wir diskutieren eine Stunde lang live über aktuelle Themen, Trends und Krisen.

Empört euch mit uns, freut euch mit uns, diskutiert mit! Mit uns und unseren Gästen und ExpertInnen, ruft an unter der Studio-Telefonnummer 0800226996.

Dienstag, 21 bis 22 Uhr

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Die Sendung gibt es auch als Podcast. Am Tag nach der Ausstrahlung der Sendung findet ihr sie in den Podcatchern eurer Wahl:

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#####EOF##### Übergriffiges Verhalten: Biden gelobt Besserung - news.ORF.at
Der frühere US-Vizepräsident und mögliche demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden
Reuters/Andreas Gebert
Übergriffiges Verhalten

Biden gelobt Besserung

Nach Vorwürfen des übergriffigen Verhaltens gegenüber mehreren Frauen hat der frühere US-Vizepräsident und mögliche demokratische Präsidentschaftsbewerber, Joe Biden, die Flucht nach vorne angetreten. In einem Video gelobte der 76-Jährige Besserung – ob das seine Kandidatur retten kann, ist aber fraglich.

„Ich werde künftig aufmerksamer und respektvoller sein mit dem persönlichen Raum von Menschen“, versprach Biden in einem Videoclip, den er auf Twitter veröffentlichte. „Das ist meine Verantwortung, und der werde ich gerecht werden.“ Die sozialen Normen im Umgang mit dem persönlichen Raum von Menschen hätten sich geändert. Das verstehe und respektiere er.

Mehrere Frauen hatten sich in den vergangenen Tagen beklagt, Biden habe sich ihnen in seiner Zeit als US-Vizepräsident auf unangemessene Weise genähert. Die Demokratin Lucy Flores etwa erklärte, Biden habe sich 2014 bei einem ihrer Wahlkampfauftritte von hinten genähert, an ihrem Haar gerochen und ihr einen Kuss auf den Hinterkopf gegeben.

Zahlreiche Vorfälle

Nachdem Flores ihre Vorwürfe öffentlich gemacht hatte, meldete sich auch eine zweite Frau zu Wort und berichtete über unangemessenes Verhalten des 76-Jährigen. Amy Lappos, Hilfskraft eines demokratischen Kongressabgeordneten, sagte US-Medien, Biden habe ihr Gesicht in seine Hände genommen und seine Nase an ihrer gerieben. Der Vorfall habe sich bei einer Spendenveranstaltung im Jahr 2009 in Hartford, Connecticut, ereignet.

Schon am Wochenende waren immer mehr Bilder aufgetaucht, die Biden mit verschiedenen Frauen in engem Körperkontakt zeigen. Ein CNN-Beitrag aus dem Jahr 2016 machte auf YouTube die Runde – zu sehen ist darin, wie Biden Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sehr lang umarmt und ihre Versuche, sich freizumachen, wiederholt scheitern.

Biden: Zeiten haben sich geändert

Biden betonte, er habe immer versucht, eine Verbindung zu Menschen aufzubauen. „Ich schüttle Hände, ich umarme Leute, ich fasse Männer und Frauen an den Schultern und sage ihnen: ‚Du schaffst das.‘“ So sei er immer gewesen. Auf diese Weise versuche er, den Menschen zu zeigen, dass sie ihm etwas bedeuteten und dass er zuhöre. „So bin ich einfach.“

Lucy Flores und Joe Biden, 2014
APA/AFP/Getty Images/Ethan Miller
Lucy Flores war die erste Frau, die öffentlich Vorwürfe gegenüber Biden erhob

Aber die Zeiten hätten sich geändert. „Heute geht es darum, Selfies miteinander zu machen.“ Und die Grenzen zum Schutz des persönlichen Raumes seien heute andere. Das habe er begriffen. Biden hatte bereits zuvor auf die Vorwürfe reagiert und zunächst erklärt, er glaube nicht, dass er sich unangemessen verhalten habe. Falls er das getan habe, wolle er voller Respekt zuhören.

Schatten über möglicher Kandidatur

Biden, schrieb die „Washington Post“ am Montag, sei für seinen sehr physischen Stil im Umgang mit Menschen bekannt. Auch Männern lege er gern den Arm um die Schultern. Nancy Pelosi, demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses, rief Biden am Dienstag zur Besinnung – ihr Tipp: eine Armlänge Abstand halten. „Stell dir einfach vor, du hast eine Erkältung und dein Gegenüber hat eine Erkältung.“ Ob diese Botschaft Bidens Kandidatur noch retten kann, steht in den Sternen.

Die „New York Times“ kommentierte: „Die weitverbreitete Annahme, dass Biden die größten Chancen gegen Donald Trump hat, ist ohne Grundlage. In den vergangenen Jahren war keine der Parteien gut beraten, auf jene Kandidaten zu setzen, denen zwar zugetraut wurde, Wechselwähler zu gewinnen, die aber nicht fest in der Basis verankert waren. Die Kriegsveteranen John Kerry und John McCain schienen theoretisch wählbar, Obama und Trump nicht. Jenen, die ein Ende der Ära Trump herbeisehnen, mag Biden als die sicherste Wahl erscheinen, doch einen Kandidaten zu ernennen, der ständig Entschuldigungsbedarf hat, wäre im Gegenteil riskant.“

#####EOF##### Doppeljackpot bei Lotto „6 aus 45“ - news.ORF.at

Doppeljackpot bei Lotto „6 aus 45“

Nach der Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ gestern gibt es keinen Sechser. Das bedeutet Doppeljackpot: Im Topf liegen knapp 1,6 Mio. Euro.

Die aktuellen Gewinnzahlen:

2 6 10 14 34 38/Zusatzzahl 28

Die aktuellen LottoPlus-Zahlen lauten:

5 9 16 25 30 42

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#####EOF##### Prager Außenminister: Kritik an Zeman wegen Wien-Attacke - news.ORF.at

Prager Außenminister: Kritik an Zeman wegen Wien-Attacke

Für die Verbalattacken während seines Wien-Besuchs muss der tschechische Präsident Milos Zeman nun auch Kritik von seinem eigenen Außenminister Tomas Petricek einstecken. „Es ist nicht notwendig, Politiker von Nachbarstaaten zu bewerten“, mahnte Petricek gestern auf Twitter. Vertreter Tschechiens hätten vielmehr die Aufgabe, „die Beziehungen zu unseren Nachbarn zu entwickeln“.

Zeman hatte am Dienstagabend bei einem Treffen mit Auslandstschechinnen und -tschechen in der tschechischen Botschaft unter anderem den anwesenden Wiener Ex-Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) scharf angegriffen. Er monierte, dass die Stadt Wien der tschechischen Komensky-Schule während Häupls 24-jähriger Amtszeit „nicht einmal einen Schilling“ gegeben habe. Zeman zeigte sich weiters erfreut, dass die Grünen nicht mehr in den Parlamenten Österreichs und Tschechiens säßen, weil es nun bei Verkehrsprojekten „eine etwas einfachere Situation“ gebe.

Botschafterin sieht Missverständnis

Petricek trat Zeman laut einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK auch inhaltlich entgegen und sprach von „außerordentlichen Beziehungen“ zwischen der tschechischen und österreichischen Hauptstadt. „Wien hat die Komensky-Schule mit einer Million Euro unterstützt. Wir danken der Stadt dafür“, twitterte der Außenminister.

Aus dem tschechischen Präsidentenamt hieß es daraufhin, dass Zeman seine Informationen über die Schulfinanzierung von der tschechischen Botschafterin Ivana Cervenkova erhalten habe. Cervenkova sprach von einem Missverständnis. Sie habe gesagt, dass die Schule keine regelmäßigen Subventionen erhalte. Ihre Worte seien aus dem Kontext genommen worden.

Tschechische Oppositionelle zeigten sich empört über die Aussagen Zemans im Rahmen seines offiziellen Besuchs, bei dem er Bundespräsident Alexander Van der Bellen traf.

#####EOF##### Wie ist es Mercedes Spannagel nach dem Wortlaut-Gewinn ergangen? - fm4.ORF.at
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Mercedes Spannagel

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Wie ist es Mercedes Spannagel nach dem Wortlaut-Gewinn ergangen?

Mercedes Spannagel, Wortlautgewinnerin 2018, gibt ein privates Interview und meint „Kann ein Interview perfekt sein? Wahrscheinlich nicht. Kann es privat sein? Immer.“

Von Zita Bereuter

Im Vorjahr hat Mercedes Spannagel Wortlaut gewonnen - mit der Kurzgeschichte „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“. Darin erzählt sie von einem eingebildeten Mops. Letzten Herbst meinte sie im Interview: „Einen Mops könnte ich mir schon einreden lassen“. Ein halbes Jahr später hat sie immer noch keinen, aber „Ab und zu sprechen mich Freunde darauf an, dass ich mir doch wirklich jetzt einen zulegen solle.“ Und, ergänzt sie: „Ich freu mich jedes Mal, wenn ich einen Mops sehe“.

Mit den Protagonisten der Gewinnergeschichte, der Erzählerin, ihrem Freund Jo und dem eingebildeten Mops, hat sich Mercedes Spannagel nicht mehr weiter auseinander gesetzt. „Was ich immer noch super finde, ist der Mops. Und ich versuche tatsächlich gerade wieder eine Geschichte mit Mops zu schreiben. Aber mit einem realen diesmal.“

Im Vorjahr hat Mercedes von einem längeren Schreibprojekt erzählt. „Da geht es um Meerjungfrauen und am Ende sind alle Männer tot.“ Dafür hat sie 2018 u.a. ein Arbeitsstipendium des BKA erhalten. Auch daran schreibt sie noch. „Das hat sich zu einer längeren Erzählung entwickelt.“ Erstmals habe sie über 100 Seiten geschrieben, wo sie sonst nur Kurzgeschichten schreibt. „Das war gut. Jetzt schau ich weiter, was man da noch draus machen kann.“

Studieren und Schreiben

Hauptsächlich studiert Mercedes Spannagel nach wie vor Maschinenbau an der TU Wien. „Ja, das studier’ ich auch noch länger.“ Mittlerweile hat sie eine wichtige Prüfung geschafft. Für das Schreiben bleibt ihr aber etwas weniger Zeit. „Dadurch, dass ich gerade sehr viel für die Uni mache, ist es so, dass ich am Abend immer sehr müde bin. Und am Abend habe ich dann so wahnsinnig euphorische Ideen, was irgendwelche Texte oder das Schreiben betrifft. Und am nächsten Tag ist dann alles wieder ein bisschen so relativiert und ich denke mir, was ich mir da wieder für einen Blödsinn gedacht habe. Aber dann hab ich mich doch mal hingesetzt und all das, was ich an einem Vormittag gedacht habe, aufgeschrieben. Und das ist dann doch gar nicht so schlimm.“

Wortlaut 19

FM4

Im Rahmen ihres Studiums liest sie viele Formeln. „Wörter sind dann meistens überflüssig.“ Das zeigt sich auch in ihrem Schreiben. Alles ist genau konstruiert und sie kann nichts dem Zufall überlassen. „Ich weiß, wie die komplette Handlung ausschauen soll, wie die Leute sich verändern. Das ist wahrscheinlich auch schade, weil manchmal ist es sicher auch spannend, etwas zu schreiben und daran merkt man, ok jetzt verändert sich die Person. Bei mir ist das schon öfter einfach sehr konstruiert.“

Mercedes Spannagels Wortlaut-Gewinnerformel

Mercedes Spannagel hat mehrfach bei Wortlaut mitgemacht und war auch schon öfter unter den besten Zehn. „Ich hatte die Vorstellung, dass man eine Chance hat bei dem Wettbewerb, wenn man eine Geschichte schreibt, die auch sehr alltäglich situiert ist. Die tatsächlich real spielen kann. Wo Menschen vorkommen. Und die auch in gewissem Sinn einen Witz hat.“ Dementsprechend mag sie als Jurorin Kurzgeschichten, wenn handelnde Personen vorkommen. „Wenn tatsächlich eine Geschichte entwickelt wird zwischen Menschen, wenn gute Dialoge drinnen sind.“

Ausufernde Landschaftsbeschreibungen und zu viel Pathetisches mag sie hingegen nicht. Beim Schreiben glaube man oft, dass es ganz viel braucht. „Aber es sind dann doch irgendwie kleine Dinge und kleine Szenen, die das auch absolut lesens- und lohnenswert machen.“

alles privat

Was sich in ihrem Privatleben vor allem geändert hat, ist ihr Umzug in eine WG mit zwei anderen Mädels, die sie vorher nicht kannte. Einen Einschnitt in ihre Privatsphäre sieht sie nicht. „Ich hab da kein Problem, damit, jetzt plötzlich einen Wohnraum mit anderen Menschen, die ich nicht kenne, zu teilen.“ Und damit sind wir schon in den „privaten“ Fragen, ist „privat“ doch das Thema von Wortlaut 2019.

Wo fühlst du dich privat?
Privat im Sinne von „sicher“ fühle ich mich z.B. nach dem Fechten im Verein. Weil man ist da in einer Gruppe von Leuten und am Ende des Tages ist man super verschwitzt und schaut super fertig aus und trotzdem geht man da wieder hin.

Kennst du alle deine Facebookfreunde persönlich?
Nein.

Was wolltest du als Kind werden?
Geheimagentin

Hattest du je eine Zahnspange?
Nein

Wie viele Narben hast du?
Das weiß ich gar nicht. Genauso wie ich nicht weiß, wie viele Muttermale ich habe. Aber man sollte ja immer zur Muttermalkontrolle gehen.
Doch! Ich hab eine neue Narbe auf meiner Hand – vom Hockeyspielen. Da hab ich den Schläger sehr fest auf meinen Finger bekommen.

Bist du tätowiert?
Nein

Was ist deine größte Angst?
Früher hatte ich Angst vor Feuer. Rückblickend, das war eine Zeit, wo viele Brände waren – in Tunneln und Seilbahnen. Das war für mich sehr gegenwärtig und hat mir Angst gemacht. Ich zünde heute immer noch ungern Kerzen an.

Was ist deine guilty pleasure?
Ich glaube, das wechselt. Das zieht man eine Zeit lang durch und dann hat man keine Lust mehr und dann hat man das nächste. Jetzt zum Beispiel Zimtschnecken.

Um welche Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Nach dem Aufstehen, wenn ich ausgeschlafen habe.

Bist du schüchtern?
Ich … glaube nicht so.

Woran zweifelst du?
An sehr viel. Natürlich auch an dem, was ich mache.

Zweifelst du gerne?
Ich würde vielleicht gerne manchmal nicht zweifeln. (Lacht)

Was war in deiner Jugend dein größtes Problem?
Sicher war es nicht immer ganz einfach mit dem Namen. Aber das hat sich auch herausgewachsen irgendwie.

Wann hat dein Bauchgefühl nicht Recht?
Mein Bauchgefühl hat immer Recht.

Anrufen oder SMS schreiben?
Bitte immer SMS

Taxi oder U-Bahn?
U-Bahn

Wovon träumst du?
Von ganz wilden Dingen. Vor allem die Nachmittagsschläfchen sind ziemlich intensiv.

Hast du einen privaten Tick?
Ich mag Ordnung. Ich mag Dinge anordnen. Ich glaub nicht, dass es jetzt so eine schlimme Sache ist, aber wenn ich dann am Tisch sitze, dann mag ich das Handy und die Sonnenbrille und alles schön geordnet und liegt nicht irgendwie herum.

Welche privaten Handynummern kennst du auswendig?
Keine

Wie oft wechselst du deine privaten Passwörter?
Nie. Darf ich das überhaupt sagen?

Wie sicherst du private Daten?
Ja. Das ist äh. Das mit den Daten. Das ist so was. Ähm. Ja, ich bin da lustiger Weise überhaupt nicht so ein dramatischer Mensch und hab da überhaupt keinen Stress oder so, ob da jetzt die Regierung oder welche Regierung mitliest. Oder was auch sonst so für Theorien gibt. Oder nicht Theorien. Also Passwörter gibt es. Und sonst nichts.

Wie sicherst du deine Texte?
Es gibt einen Ordner und der heißt „Texte“ und da sind die drin. Ich hab auch eine externe Festplatte und ich hatte früher einen Computer, der ist manchmal abgestürzt und dann hab ich mir immer gedacht „Oh, jetzt musst du etwas sichern.“

Hast du schon mal Texte neu schreiben müssen, weil sie nicht mehr da waren?
Nein. Aber ich habe alte Texte, die ich mal gesucht habe und die habe ich nicht mehr gefunden. Im Endeffekt ist es glaub ich auch nicht so schlimm. Und so. Das kam so aus eine Phase, in der man die Texte nicht noch mal liest.

Bist du privat anders wie in der Öffentlichkeit?
Ich glaube nicht. Mir ist ja wichtig, dass man irgendwelche Themen oder sich selbst immer authentisch gibt. Mir ist das zu anstrengend, mich irgendwie zu verstellen.

Eine Stunde nach dem Interview schreibt Mercedes in einem Mail:
Wahrscheinlich ist am Ende, auch in Bezug auf das, was ich über die Fechthalle gesagt habe, „privat“ ein Fehlen von Perfektion oder eben ein Zulassen von Nicht-Perfektion.
Wahrscheinlich denke ich jetzt mehr darüber nach was für mich „privat“ ist als davor. Aber das ist auch ok! Kann ein Interview perfekt sein?
Wahrscheinlich nicht. Kann es privat sein? Immer. :)

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Horngacher übernimmt deutsche Skispringer

Der Deutsche Skiverband (DSV) vertraut in zwei seiner Kerndisziplinen auch in Zukunft auf österreichisches Know-how. Während Stefan Horngacher gestern als Nachfolger von Werner Schuster präsentiert wurde, folgt auch bei den alpinen Ski-Herren mit Christian Schwaiger ein Österreicher einem Landsmann als Cheftrainer nach.

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#####EOF##### 61-Jährige brachte eigene Enkelin zur Welt - news.ORF.at

61-Jährige brachte eigene Enkelin zur Welt

Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers in Omaha im Bundesstaat Nebraska sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

Matthew Eledge (links), seine Mutter Cecile Eledge (Mitte) , mit Baby Uma und Matthews Ehemann Elliot Dougherty (rechts)
AP/Ariel Panowicz

Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: „Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt.“ Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. „Sie hat alle Tests bestanden“, sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.

Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien „glücklich und gesund“. Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: „Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen.“ Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei „definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall“ gewesen.

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Am 7. April ab 8.30 Uhr in ORF eins, ab 12.30 Uhr in OSP
Sonntag, 7. April 2019
8.30 Uhr, ORF eins
12.30 Uhr, ORF SPORT +
Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer aus knapp 130 Ländern und das stärkste österreichische Marathon-Team aller Zeiten – der 36. Vienna City Marathon hat am Sonntag, dem 7. April 2019, einiges zu bieten, entsprechend macht der ORF den Event einmal mehr zum multimedialen Großereignis in Fernsehen, Radio, online und im TELETEXT.
Bereits ab 8.30 Uhr meldet sich in ORF eins das ORF-Team rund um Moderator Oliver Polzer vom Start und vom Zielbereich vor dem Burgtheater. Nach der Live-Übertragung von 8.55 bis 12.30 Uhr (Kommentator ist Dietmar Wolff, Kokommentator der zweifache Olympia-Marathon-Starter Michael Buchleitner) zeigt ORF eins die Highlights des „Inclusion Runs“ vom 6. April, während ORF SPORT + von 12.30 bis 13.15 Uhr die Zielankunft der sogenannten Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer bringt. OSP wiederholt den VCM 2019 am Dienstag, dem 9. April, um 21.15 Uhr.
Johannes Hahn und Martin Lang sind als Motorradreporter unterwegs, um unmittelbare Eindrücke von der Strecke, dem Spitzenfeld, den besten Österreicherinnen und Österreichern etc. zu schildern. Ein ausgeklügeltes Funktechniksystem zoomt die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten hinein ins Geschehen: Insgesamt 20 Kameras (Regie Werner Mitterer, verantwortlicher Redakteur Hans Hengst) halten jedes Detail des Rennens in High Definition fest – drei Motorradkameras, eine Helikopterkamera, eine Krankamera auf einem Auto bei der Spitzengruppe, eine Superzeitlupenkamera beim Start sowie eine weitere Superzeitlupenkamera im Zielbereich stellen sicher, dass keine Millisekunde des Rennens ausgelassen wird. Nicht zuletzt eine ausgefeilte Satellitenübertragung mit drei Kameras beim Start vor dem IZD-Tower beim UNO-City-Gelände, eine Kamera am Ende der Reichsbrücke und eine Kamera beim Prater erlauben hautnahe Live-Berichterstattung.
Vienna City Marathon

ORF/Milenko Badzic

Sportlich ist der VCM19 prominent besetzt

Gleich 10 Läufer haben eine Bestzeit von unter 2 Stunden 10 Minuten, 5 Läuferinnen unter 2:28. Bei den Herren kommt der Favorit aus der Schweiz, Tadesse Abraham (Bestzeit: 2:06,40) wird versuchen, den Wien-Rekord von 2:05,41 zu unterbieten. Bei den Damen ist die Siegerin von 2017 und 2018, Nancy Kiprop (Bestzeit: 2:22,46) aus Kenia wieder mit dabei. Auch ihr Ziel ist der Streckenrekord, der seit dem Jahr 2000 bei 2:23,47 steht.
Besonders erfreulich ist, dass heuer die gesamte österreichische Marathon-Elite in Wien am Start ist: Bei den Herren das Quartett Lemawork Ketema (2:13,22), Valentin Pfeil (2:14,50), Peter Herzog (2:15,29) und Christian Steinhammer (2:17,54), bei den Damen Eva Wutti (2:37,59).

Der VCM im ORF-Landesstudio Wien

Alle Bilder vom Marathon sind auf wien.ORF.at zu sehen.
„Wien heute“ zeigt die letzten Vorbereitungen für den VCM am Freitag, dem 5., und am Samstag, dem 6. April, ab 19.00 Uhr in ORF 2. Am Marathontag selbst gibt es in „Wien heute“ eine umfassende Reportage über die vielen Facetten des Events, von den nervösen Läuferinnen und Läufern am Start, den Fans entlang der Strecke bis zum Zielraum beim Burgtheater.
Radio Wien bietet Reportagen von Läuferinnen und Läufern und mitfiebernden Zuschauerinnen und Zuschauern. Weiters informiert Radio Wien am Sonntag auch in der Verkehrsinformation umfassend: Die Marathonstrecke führt quer durch Wien. Viele Straßen und Brücken werden ab den Morgenstunden gesperrt, Straßenbahn- und Autobuslinien müssen kurzgeführt oder umgeleitet werden. Radio Wien liefert zuverlässig die aktuellsten Verkehrsinformationen und die besten Ausweichtipps.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Teilnehmer des Vienna City Marathons

Umfassende Berichterstattung auf sport.ORF.at, auf der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Zum Vienna City Marathon gestalten sport.ORF.at, ORF-TVthek und der ORF TELETEXT für alle Fans auch 2019 wieder ein multimediales Package: Auf sport.ORF.at ist bereits vorab alles Wissenswerte rund um Österreichs Laufsport-Ereignis Nummer eins zu lesen, das Rennen selbst wird topaktuell gecovert, Nach- und Hintergrundberichte sowie Ergebnislisten runden das Angebot ab.
Wer das Rennen online oder am Smartphone live mitverfolgen möchte, dem steht auf TVthek.ORF.at und sport.ORF.at außerdem der Live-Stream der ORF-Übertragung zur Verfügung, die ORF-TVthek bringt auch Video-on-Demand-Highlights.
Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner Sportberichterstattung ab Seite 200 ebenfalls aktuell und umfassend über den Marathon.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Weltrekordversuch bei der Ö3-Wecker-Marathon-Challenge

Kann die Ö3-Marathon-Staffel den aktuellen Marathon-Weltrekord knacken? Das ist die große Frage, wenn am Sonntag, den 7. April der Vienna City Marathon über die Bühne geht. 42 Hobby-Läufer/innen bilden das Ö3-Team und werden vor tausenden, begeisterten Zuschauer/innen versuchen, den Weltrekord von 2:01,39 Stunden des Kenianers Eliud Kipchoge – gelaufen in Berlin 2018 – zu schlagen. Das Ö3-Wecker-Team rund um Non-Running-Captain Tom Walek und Ö3-Challenge-Headcoach Lissi Niedereder wird auch heuer eine schlagkräftige Lauf-Staffel zusammenstellen. Jede/r der 42 Ö3-Hörer/innen läuft einen Kilometer (der/die letzte ein bisschen mehr) und übergibt das Ö3-Staffel-Holz, bis der/die letzte die Ziellinie überquert.

Ö3-Sondersendung & Verkehrsservice zum Laufevent des Jahres

Begleitet wird die Ö3-Marathon-Challenge beim Vienna City Marathon mit einer Ö3-Sondersendung am Sonntag, den 7. April von 9.00 bis 11.00 Uhr. Tom Walek meldet sich live von der Marathon-Strecke, Gabi Hiller aus dem Ziel, moderiert wird die Ö3-Sondersendung von Tarek Adamski. Außerdem liefert die Ö3-Verkehrsredaktion den genauen Überblick über die Straßensperren und die Situation auf den Ausweichstrecken.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Die Ö3-Verkehrsprognose für den VCM
Der Vienna City Marathon startet am Sonntag um 9.00 Uhr bei der Reichsbrücke. Das Ziel befindet sich am Ring beim Burgtheater. Die Laufroute führt über die Donau zum Praterstern und von dort direkt in den Prater. Über die Schüttelstraße geht es zum Ring weiter, auf der Linken Wienzeile bis zum Schloss Schönbrunn – und dann auf der Mariahilfer Straße zurück Richtung Innenstadt. Entlang der Zweierlinie biegen die Sportler/innen in die Liechtensteinstraße stadtauswärts ein. Über die Friedensbrücke und auf der Oberen- und Unteren Donaustraße führt die Route ein zweites Mal in den Prater bis zum Lusthaus. Die letzte Etappe folgt der Rustenschacherallee, Sportklubstraße und Vivariumstraße zur Franzensbrücke und von dort auf der Radetzkystraße und Vorderen Zollamtsstraße zum Ring. Etwas über zwei Stunden nach dem Start wird der Sieger im Ziel beim Burgtheater gefeiert. Der Vienna City Marathon hat dutzende Straßensperren und Einschränkungen bei den Wiener Linien zur Folge.

Auto stehen lassen – U-Bahn fahren!
Am Sonntag lässt man in Wien am besten sein Auto stehen und weicht großräumig aus. Speziell betroffen sind die Bezirke innerhalb des Gürtels und Teile des 2. und 20. Bezirks. Hier gilt es rechtzeitig auf die U-Bahn oder Schnellbahn umzusteigen. Denn in der Kernzeit von etwa 8.00 bis 12.00 Uhr ist es kaum möglich, mit dem eigenen Fahrzeug die Stadt zu durchqueren.

Die Ö3-Ausweichtipps
  • Die Wiener Autobahnen bleiben am Sonntag befahrbar, auch die Südosttangente. Gesperrt werden hier allerdings die Abfahrt Richtung Zentrum und die A4 stadteinwärts am Knoten Prater. Wer zum Flughafen Schwechat fahren will, fährt am besten über die Altmannsdorfer- und Grünbergstraße, über den Handelskai, über die Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke zur A22 oder über die S1.
  • Die Wiener Westeinfahrt bleibt den ganzen Tag über befahrbar. ­- Der Gürtel wird zwischen der Felberstraße und der Schönbrunner Straße gesperrt. Wer aus den südlichen Bezirken zur Westautobahn fährt, kann über die Eichenstraße und Edelsinnstraße zur Lainzer Straße und zur Kennedybrücke ausweichen. Wer aus den nördlichen Bezirken Wiens kommt, fährt über die Felberstraße oder Linzer Straße zur Westausfahrt. Dort besteht allerdings Staugefahr.
  • Ab etwa 12.40 Uhr Mittag wird es dann wieder etwas leichter für die Autofahrer/innen, wenn die Linke Wienzeile und der Gürtel wieder freigegeben werden.
  • Der 6. Bezirk und Teile des 15. Bezirks können von 9.00 bis ca. 12.40 Uhr nur zeitweise über einige Schleusen erreicht oder verlassen werden. Hier gilt es den Sonntagsausflug rechtzeitig zu planen, damit man sich am Marathon-Tag unangenehme Überraschungen erspart.

30 Straßensperren – ein Überblick

Ab Freitag 20.00 Uhr:

  • Sperre der Ringstraße zwischen Stadiongasse und Schottengasse wegen der Auf- und Abbauarbeiten (bis Sonntag 20.00 Uhr). Ausgeweitet wird der Sperrbereich am Ring am Samstag von 16.30 bis ca. 19.00 Uhr und am Sonntag ab 6.30 Uhr.

Am Sonntag ab 4.00 Uhr:
  • Sperre der Reichsbrücke nur stadteinwärts wegen Vorbereitungsarbeiten (bis 6.30 Uhr)

Ab 6.30 Uhr:
  • Sperre der Reichsbrücke (in beiden Richtungen) und der Wagramer Straße im Startbereich zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Handelskai. Auf der A22, der Donauuferautobahn, werden die Ausfahrten Reichsbrücke und Kagran gesperrt (ca. bis 10.30 Uhr).
  • Sperre der Ringstraße zwischen Operngasse und Stadiongasse (bis ca. 17.45 Uhr)

Ab 7.30 Uhr:
  • Sperre der Ringstraße zusätzlich zwischen Urania und Operngasse (bis ca. 16.30 Uhr)

Ab 8.00 Uhr:
  • Sperre der Ausfahrt Zentrum auf der A23, Sperre der A4 stadteinwärts ab der Tangente und Sperre der Schüttelstraße (bis ca. 15.30 Uhr)
  • Sperre der Unteren Donaustraße bis zur Aspernbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
  • Lassallestraße und Praterstern (bis ca. 13.45 Uhr)
  • Sperre Praterstraße, Aspernbrücke, Aspernbrückengasse, Franzensbrückenstraße (bis ca. 13.45 Uhr)
  • Sperre der Stadionbrücke Richtung 3. Bezirk (bis ca. 11.00 Uhr)

Ab 8.45 Uhr:
  • Sperre Rossauer Lände und Franz-Josefs-Kai (bis 11.00 Uhr)
  • Sperre Spittelauer Lände und Liechtensteinstraße (bis 13.40 Uhr)

Ab 9.00 Uhr:
  • Gürtelsperre zwischen Schönbrunner Straße und Felberstraße (bis ca. 12.30 Uhr)
  • Linke Wienzeile abschnittsweise vom Ring bis zur Schlossallee (bis ca. 13.10 Uhr)
  • Zweierlinie zwischen Schwarzenbergplatz und Universitätsstraße (bis ca. 14.00 Uhr)
  • Währinger Straße stadteinwärts ab der Hörlgasse (bis ca. 14.00 Uhr)
  • Sperre der Alserbachstraße, Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
  • Sperre der Unteren- und Oberen Donaustraße und der Brigittenauer Lände bis zur Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)

Ab 9.15 Uhr:
  • Äußere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.15 Uhr)
  • Innere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.00 Uhr)

Ab 10.15 Uhr:
  • Sperre der Vorderen Zollamtsstraße und Radetzkystraße (bis ca. 15.40 Uhr)

Die angegebenen Zeiten sind Richtzeiten. Speziell die Aufhebungen der Sperren können sich verschieben. Die letzte Sperre am Ring wird gegen 20.00 Uhr aufgehoben.

Bus und Bim werden umgeleitet
Massiv betroffen vom Marathon sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Insgesamt werden am Sonntag rund 30 Straßenbahn- und Autobuslinien kurzgeführt oder umgeleitet, darunter die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71. U-Bahn und Schnellbahn sind angesichts der zahlreichen Straßensperren eine besonders gute Alternative.

Fünf Laufbewerbe bereits am Samstag
Schon am Samstag finden im Vorfeld des Marathons fünf Laufbewerbe zwischen dem Prater und dem Burgtheater statt. Von 16.30 bis längstens 19.00 Uhr werden im 1., 2. und 3. Bezirk einige wichtige Straßen gesperrt. Das sind die Ringstraße abschnittsweise ab der Urania, die A4 und die Schüttelstraße stadteinwärts ab dem Knoten Prater, die Stadionallee, die Franzensbrücke und Franzensbrückenstraße, die Vordere Zollamtsstraße, Weiskirchnerstraße und die Wollzeile. Autofahrer/innen sollten in dieser Zeit rechtzeitig ausweichen, etwa über die Zweierlinie oder über den Gürtel.

Die aktuellsten Infos im Ö3-Verkehrsservice
Der Ö3-Verkehrsservice informiert über alle Straßensperren und gibt jeweils zur vollen und zur halben Stunde einen Überblick über die Situation auf den Ausweichstrecken. Ö3 informiert, welche Routen blockiert sind, wo die Sperren bereits aufgehoben sind und welche öffentlichen Verkehrsmittel uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Ö3-Verkehrsinformation gibt es auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf das Navi-Display.

FM4 läuft!

Am Sonntag, dem 7. April, liefert FM4 den Soundtrack zum Laufen mit der passenden Musik in einem Marathonmix. Vier Stunden lang, von 9.00 bis 13.00 Uhr – oder anders gesagt: von der UNO-City bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater – präsentiert Chris Cummins die beste Musik zum Laufen, zum Durchhalten, zum Anfeuern. Die Playlist dazu kommt von der FM4-Hörerschaft und der FM4-Musikredaktion – der perfekte Mix, der auch mit der FM4-App am Handy die musikalische Verpflegung für alle Läuferinnen und Läufer bietet.

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Außerdem: PAENDA geht auf Song-Contest-Promotour in Europa
Noch 44 Tage bis zu PAENDAs großem Auftritt in Tel Aviv: Am Dienstag, dem 2. April 2019, wurde die Startreihenfolge der beiden Semifinalshows bekanntgegeben. Nun steht fest, dass die österreichische Künstlerin mit ihrem Song „Limits“ mit Startnummer 9 im zweiten Semifinale am Donnerstag, dem 16. Mai, ins Rennen um eines der zehn Tickets für das große Finale geht. Welches Land in welchem Semifinale an die Reihe kommt, entschied bereits im Jänner das Los. Um dem Publikum eine musikalisch möglichst abwechslungsreiche und spannende Show zu bieten, wurde die endgültige Startreihenfolge wie auch schon in den Vorjahren nach dramaturgischen Kriterien von den Produzenten des „Eurovision Song Contests“ festgelegt und von den EBU-Verantwortlichen bestätigt.

Von Amsterdam über London bis Madrid – PAENDA auf Promotour durch Europa

PAENDA präsentiert Österreichs Beitrag „Limits“ in den nächsten Wochen bei den wichtigsten Song-Contest-Pre-Events: Am Freitag, dem 5. April, reist sie nach Amsterdam zu „Eurovision in Concert“, wo sie vor rund 4.000 Fans und 200 internationalen Journalistinnen und Journalisten ihren Song performen wird. Weiter geht es am 13. April zur „London Eurovision Party“. Abschluss der internationalen Promotour ist dann am 24. April ein Auftritt beim „Russian Eurovision Gala Concert“ in Moskau.
PAENDA: „Der Song Contest rückt so schnell näher, aber ich freu mich schon riesig drauf. Die internationalen Pre-Events sind auf jeden Fall die perfekte Einstimmung und ich freue mich vor allem, dort die anderen Acts kennenzulernen.“

Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Der größte TV-Unterhaltungsevent der Welt geht auch heuer wieder an drei Abenden über die Bühne. Das erste Semifinale steht am Dienstag, dem 14. Mai, das zweite (mit österreichischer Beteiligung) am Donnerstag, dem 16. Mai, und das Finale am Samstag, dem 18. Mai, live aus Tel Aviv jeweils ab 21.00 Uhr auf dem Programm von ORF eins.
Die Startreihenfolge des zweiten ESC-Semifinales (mit österreichischer Beteiligung) am 16. Mai:
  1. Armenien
  2. Irland
  3. Moldawien
  4. Schweiz
  5. Lettland
  6. Rumänien
  7. Dänemark
  8. Schweden
  9. Österreich
  10. Kroatien
  11. Malta
  12. Litauen
  13. Russland
  14. Albanien
  15. Norwegen
  16. Niederlande
  17. Nordmazedonien
  18. Aserbaidschan

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Im ORF-RadioCafe wurde heute (1.4.) von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher und der neuen RSO-Chefdirigentin Marin Alsop das Programm der Geburtstagssaison 2019/20 präsentiert.
Auf dem Spielplan der Saison 2019/20 stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Im Sommer gibt das RSO Wien Gastspiele bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bevor es im September zum George Enescu Festival nach Bukarest geht. Im März 2020 ist eine Korea-China-Tournee geplant. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs profiliert und auch international hohes Ansehen erspielt. Ab September 2019 übernimmt Marin Alsop die Position der Chefdirigentin.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat unter Cornelius Meister seine hohe Qualität und seine Reputation noch ausgebaut. Ich bin glücklich, dass Marin Alsop als inspirierende, herausragende Dirigentenpersönlichkeit mit internationalem Renommee das Publikum mit dem RSO weiter begeistern wird. Sie wird ihre internationale Erfahrung zum Wohle des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien einbringen und ist fraglos ein unschätzbar großer Gewinn für das Orchester.“
In der kommenden Saison feiert das RSO Wien seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt auch:
  • gespielte Werke von 168 österreichischen Komponisten
  • Tourneen durch 28 Länder der Welt
  • 257 Uraufführungen
  • 1850 verschiedene Konzertprogramme
  • Konzerte in 40 österreichischen Orten
  • sieben Chefdirigenten
ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung unseres Orchesters. Und ich bin mir sicher, dass es eine inspirierende Zusammenarbeit wird. Denn hier haben sich eine Dirigentin und ein Orchester gefunden, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Interesse für Musik der Gegenwart leben. 50 Jahre RSO Wien sind ein Grund zu feiern – etwa mit einem von Marin Alsop dirigierten Geburtstagskonzert im RadioKulturhaus. Die Konzerte unseres Orchesters werden auf Ö1 übertragen – und so ist sowohl das Jubiläumskonzert live zu hören als auch ein ganz spezieller ‚Ö1 Klassik-Treffpunkt‘ im Rahmen des ‚Ö1 Orchestertags‘, bei dem das RSO Wien anlässlich seines 50ers zu Gast ist.“
Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit sechs Konzerten im Musikverein Wien und sechs im Wiener Konzerthaus und ist in der Saison 2019/20 mit fünf Opernproduktionen – u. a. mit der Uraufführung von Christian Josts „Egmont“ – im Theater an der Wien zu hören.
„Endlich werden die Details meiner ersten Saison mit diesem wunderbaren Orchester enthüllt! Ich freue mich sehr auf die Bundesländertournee 2020, auf die Aufnahmen, auf das Eröffnungskonzert mit Hindemith und Lera Auerbach – es wird so viel geschehen! Zum Repertoire, das ich aufführen werde, gehören auch Schumann, Henze, Zemlinsky, Zeisl und Mahler. Die Offenheit der Musikerinnen und Musiker sowie des Managements hat mich inspiriert und berührt, gemeinsam wollen wir die reiche Vielfalt des wienerischen und österreichischen Kulturerbes sowie die zeitgenössische Szene erkunden. Mit Initiativen wie ‚Frauen in Musikerberufen‘ bin ich zuversichtlich, dass das Orchester und ich etwas ganz Besonderes präsentieren werden. Ich kann es kaum erwarten, anzufangen.“, freut sich die neue RSO-Chefdirigentin Marin Alsop.
RSO-Intendant Dr. Christoph Becher hält fest: „Dass Marin Alsop gerade in der 50. Saison neue Chefin des RSO Wien wird, ist ein guter Anlass, sehr bewusste programmatische Signale zu setzen, die das künstlerische Profil des Orchesters markieren. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Förderung und Propagierung zeitgenössischer österreichischer Kompositionen – eine Aufgabe, der sich das RSO Wien in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewidmet hat.“
50 Jahre ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2019/20

ORF/Hans Leitner

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, RSO-Chefdirigentin Marin Alsop , ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher

So findet die Gegenwart Ausdruck in der Musik von Peter Ablinger, John Adams, Lera Auerbach, Friedrich Cerha, Bernd Richard Deutsch, Richard Dünser, Pascal Dusapin, Bushra El-Turk, Georg Friedrich Haas, Clara Iannotta, Christian Jost, HK Gruber, Brahim Kerkour, Arturo Márquez, Christian Muthspiel, Oxana Omelchuk, Dieter Schnebel, Yuval Shaked, Sean Shepherd, Gerhard E. Winkler oder Agatha Zubel. Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Luciano Berio, Hector Berlioz, Leonard Bernstein, Alfredo Casella, Marc-André Dalbavie, Roman Haubenstock-Ramati, Joseph Haydn, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, György Kurtág, Jón Leifs, György Ligeti, Gustav Mahler, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stanisław Moniuszko, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Egon Wellesz, Eric Zeisl, Alexander Zemlinsky, Dimitrij D. Schostakowitsch und Arnold Schönberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts.
In der nächsten Saison stehen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich ebenso auf dem RSO-Programm wie Sonderprojekte, etwa zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger Festspiele, das schon traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max Steiner Film Music Achievement Awards oder das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Auch einen Nachmittag mit Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit dem Titel „Reise nach Italien“ steht Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 4 mit dem Beinamen „Italienische“ im Wiener Konzerthaus auf dem Programm. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer beim Festival Wien Modern sowie ein Konzert beim „musikprotokoll im steirischen herbst“.
„Aus nächster Nähe – die Kammermusikreihe des RSO“ bringt in fünf Konzerten im ORF RadioKulturhaus und im Arnold Schönberg Center Klassiker der Kammermusikliteratur wie das Terzett von Antonín Dvořák oder das Klavierquartett von Gustav Mahler ebenso zu Gehör wie Raritäten aus der Feder von Ernst Toch und Vilma von Webenau oder neue Werke der Zeitgenossen Gerald Resch, Wolfgang Florey und Wolfram Wagner. Im Beethoven-Jahr 2020 ist natürlich auch ein Programm dem großen Jubilar gewidmet. Fünf Musiker/innen des RSO Wien präsentieren Ausschnitte aus „Fidelio“ und der Achten Symphonie in kammermusikalischen Fassungen, die bereits zu Beethovens Lebzeiten „Aus nächster Nähe“ im privaten Rahmen gespielt wurden.
Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison 2019/20 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei Konzerten weitergeführt und es gibt ein Jubiläumskonzert: Anlässlich „50 Jahre RSO Wien“ findet am 6. November ein Konzert im Großen Sendesaal statt. Marin Alsop kombiniert für dieses Geburtstagskonzert die Symphonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann (mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler) mit den „Drei Sätzen für Orchester“ von Friedrich Cerha.
Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops, deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“, „my RSO backstage & on air“, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“, „Schlag auf Schlag“ – die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der Saison 2019/20 fortgeführt und um die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Verein „Superar“ in Wien erweitert, der Kindern Gesangs- und Instrumentalunterricht ermöglicht. Das RSO Wien lädt die Kinder zu Proben ein, wird aber selbst auch bei „Superar“ proben und konzertieren, begleitet Unterrichtsklassen und unterstützt die engagierten Musiklehrer/innen des Vereins. Ein erster Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie im Oktober 2020. Dieses unter der Federführung der Carnegie Hall stattfindende Projekt, das Marin Alsop auch auf anderen Kontinenten dirigiert, findet unter dem Motto „All Together. A Global Ode to Joy“ statt. Weitere Beispiele für die gerne wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und die Orchesterakademie.

ORF RSO Wien - Saisonprogramm im Detail:

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Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierten 2019
Die Hofburg verwandelt sich heuer zum 30. Mal in einen Hotspot für Film- und Fernsehstars, wenn am Samstag, dem 13. April 2019, die Romy verliehen wird. Die Gala des Österreichischen Film-und Fernsehpreises steht heuer ganz im Zeichen des Jubiläums. Durch den unterhaltsamen TV-Abend – ORF 2 überträgt live ab 21.10 Uhr – führt Mirjam Weichselbraun. Am Montag, dem 25. Februar 2019, wurden die Nominierungen für die „Romy 2019“ im Rahmen einer Pressekonferenz mit Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Mag. Thomas Kralinger (Geschäftsführer „Kurier“), Prof. Rudolf John (Romy-Erfinder), Martina Salomon (Chefredakteurin „Kurier“) und vielen anwesenden Romy-Nominierten wie Alina Zellhofer, Susanne Schnabl, Peter Filzmaier, Alfons Haider, Martina Ebm, Proschat Madani, Philipp Hochmair sowie Mirjam Weichselbraun im Grand Hotel in Wien bekanntgegeben.
ORF Programmdirektion Mag. Kathrin Zechner:
„Die Verleihung der Romy ist jedes Jahr ein wunderbare Anlass, um sich bei all den großen Kreativen dieses Landes zu bedanken. Ohne ihre fantasievolle Arbeit wäre solch ein Erfolg nicht möglich. Die Romy feiert heuer ihren 30. Geburtstag – und auch heuer ist es uns eine Ehre, unsere Publikumslieblinge im In- und Ausland im Rahmen einer hochkarätig besetzten Gala auszuzeichnen und gebührend zu feiern. Die Romy ist nach 30 Jahren anhaltend stark, weil sie österreichisch ist. Die Romy ist stark, weil das Publikum entscheidet. Und sie ist stark, weil sie österreichische Talente auszeichnet. Die zahlreichen Nominierungen von ORF-Produktionen und ORF-Persönlichkeiten sind wieder beeindruckender Beweis für den hohen Stellenwert und die anerkannte Qualität, die vor allem unser Publikum und gleichzeitig die hochwertige Akademie-Jury und ihre Akademiemitglieder täglich wertschätzt. Die Romy zeigt jedes Jahr wieder die Bandbreite des ORF, der österreichischen Filmwirtschaft und österreichischen kreativen Talente. Happy Birthday Romy! Mein spezieller Dank gilt explizit unserem Publikum, aber auch dem Romy-Team, allen voran Barbara Kociper, Andrea Heinrich, Christoph Silber und Rudolf John – die letztgenannten auch Teil der engagierten ehrenamtlichen Jury mit Angelika Hager, Isabella Wallnöfer, Frido Hütter, Horst Fiedler, Dietmar Pribil, Johannes Bruckenberger."
„Romy 2019“: Mirjam Weichselbraun moderiert Jubiläumsgala am 13. April in ORF 2

ORF/Roman Zach-Kiesling

Martina Ebm, Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Philipp Hochmair, Proschat Madani, Christopher Schärf

Die Gala „Romy 2019 – Der Österreichische Film und Fernsehpreis“ am 13. April live in ORF 2

Für das TV-Publikum setzt auch heuer wieder Regisseurin Heidelinde Haschek die Preisverleihung in Szene. Die ORF-„Seitenblicke“, Hitradio Ö3, die ORF-Landesstudios, „Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ berichten rund um die Romy-Verleihung über den Event. Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren ebenso aktuell. Am Samstag, dem 13. April, um 0.20 Uhr wird die Romy-Verleihung auch in 3sat zu sehen sein und bringt so den österreichischen Fernsehpreis nach Deutschland und in die Schweiz.
Zwei Tage vor der großen „Romy-Gala“ in der Wiener Hofburg werden auch heuer wieder die Romy-Akademiepreise vergeben. Gewürdigt werden dabei die Stars hinter den Kulissen: jene Film- und Fernsehmacherinnen und -macher, die nicht im Rampenlicht stehen, aber am Erfolg der Produktionen maßgeblich beteiligt sind. ORF 2 zeigt am Freitag, dem 12. April, um 21.20 Uhr in einem 45-minütigen „Seitenblicke Spezial“ die Highlights der Verleihung und einen Rückblick auf das Beste aus 30 Jahren Romy-Gala.

Zahlreiche ORF-Stars unter den Romy-Nominierten

Die Romy-Publikumspreise werden heuer in sieben Kategorien (Schauspielerin Kino/TV-Film, Schauspieler Kino/TV-Film, Schauspielerin Serie/Reihe, Schauspieler Serie/Reihe, Information, Show/Unterhaltung, Sport) vergeben. Insgesamt sind in den sieben Hauptkategorien 18 ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF nominiert.
Im Bereich „Information“ sind neben anderen Susanne Schnabl („Report“), Armin Wolf („ZiB 2“) und Peter Filzmaier für eine Romy nominiert.
Auf eine Auszeichnung dürfen u. a. auch Alina Zellhofer, Ernst Hausleitner und Herbert Prohaska hoffen, die in der Kategorie „Sport“ nominiert sind, sowie Barbara Schöneberger und Alfons Haider („Starnacht“) in der Kategorie „Show/Unterhaltung“.
Als beliebteste Schauspielerin in einer Serie oder Reihe stehen u .a. Martina Ebm („Vorstadtweiber“) und Proschat Madani („Walking on Sunshine“) zur Wahl. Als beliebteste Schauspieler in einer Serie oder Reihe können sich u. a. Robert Palfrader („Walking on Sunshine“), Juergen Maurer (u. a. „Spuren des Bösen“) und Philipp Hochmair („Vorstadtweiber“, „Blind ermittelt“) über eine Nominierung freuen.
In der Kategorie „Beliebtester Schauspieler Kino/TV-Film“ sind u. a. Thomas Stipsits („Geschenkt“; „Love Machine“), Florian Teichtmeister („Die Toten von Salzburg“, „Muse des Mörders“) und Christopher Schärf („Nichts zu verlieren“) nominiert.
Auch auf eine Romy hoffen können unter anderen Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“), Caroline Peters (u. a. „Womit haben wir das verdient“) und Verena Altenberger („Das Wunder von Wörgl“), die in der Kategorie „Beliebteste Schauspielerin TV-Film/Kino“ nominiert sind.
Weiters sind folgende Schauspieler, die regelmäßig im ORF zu sehen sind, für eine Romy vorgeschlagen: Nora Tschirner („Tatort: Die robuste Roswitha“), Helene Fischer („ Die Helene Fischer Show), und Paula Beer („Bad Banks“, in ORF eins ab 6. März zu sehen).

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Conchita führt durch die Show
Die Spannung steigt: Wer ergattert beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 25. April 2019 eine der begehrten Trophäen? Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt auch dieses Jahr durch den Abend im Wiener Volkstheater.
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer, IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, AKM-Präsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und Vorsitzenden-Stellvertreter des ORF-Stiftungsrats, Dr. Franz Medwenitsch, die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind beim Amadeus Award 2019 ebenfalls als Partner mit dabei und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
„Amadeus Austrian Music Award 2019“: Verleihung am 25. April live-zeitversetzt in ORF eins

ORF/Thomas Jantzen

Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Lisa Totzauer (ORF-eins-Channelmanagerin), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „Die österreichische Musikszene ist ein lebendiges, blühendes Beispiel für ein kreatives Selbstverständnis: Österreich ist cool! Mit dem Amadeus gelingt es, an einem Abend diese wunderbaren, talentierten Menschen unter einem Dach zu versammeln und ihr Talent zu feiern – die Vielfalt und Qualität der Musikerinnen und Musiker ist beeindruckend. Ich freue mich auf eine spannende Preisverleihung und bin stolz, dass ORF eins die TV-Heimat für österreichische Musik ist.“
Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die österreichische Musikszene zeichnet sich durch Originalität und Eigenständigkeit aus. Das kreative Potenzial in unterschiedlichsten Genres ist enorm. Mit dem ,Amadeus Austrian Music Award‘ wollen wir der bunten Szene eine große Bühne geben und dem Publikum eine unvergessliche Show bieten.“
Peter Vieweger, Präsident der AKM: „Musik ist nicht einfach da. Sie wurde von Komponistinnen, Komponisten und Textautorinnen und -autoren geschaffen, deren Werke uns emotional berühren, zum Nachdenken anregen oder einfach glücklich machen. Der Songwriter des Jahres presented bei AKM/austro mechana zeichnet jene Urheberinnen und Urheber aus, die mit ihrem kreativen Handwerk die österreichische Musikkultur hochhalten.“

Amadeus Award im Hitradio Ö3

Hitradio Ö3 wird beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs sind „500 PS“ (Bonez MC & RAF Camora), „Ala bin“ (Seiler und Speer), „Cordula Grün“ (Josh.), „Nobody But You“ (Cesár Sampson) und „Summer Sun“ (Cari Cari). Ö3-Hörer/innen haben die Wahl und bestimmen den „Song des Jahres“. Unter allen Musikinteressierten, die bei der Abstimmung auf der Ö3-Homepage bis zum Votingende am 19. März mitmachen, werden Karten für die Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty verlost.
Am 25. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 26. April, berichtet Ö3-Reporterin Tina Ritschl im „Ö3-Wecker“ (ab 5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.
Georg Spatt, Ö3-Senderchef: „Als Partner des Amadeus bedankt sich Ö3 bei den ausgezeichneten österreichischen Musikerinnen und Musikern für die sehr gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Eine Zusammenarbeit frei nach Wolfgang Ambros’ Beschreibung: ,Manchmal is’ alles einfach und dann wieder net, und manchmal is’ afoch a Traum! Doch eigentlich is’ es unbeschreiblich, und langsam wachs’ ma zamm!‘ Ich wünsche allen viel Erfolg!“

FM4 Award beim Amadeus – Hörerinnen und Hörer können ab sofort wieder online abstimmen

Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2019 nominiert:
  • Cari Cari
  • Hearts Hearts
  • Kreiml & Samurai
  • Mavi Phoenix
  • Jugo Ürdens
Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 25. April, Radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

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#####EOF##### Straßenbahnen kollidiert: Mehrere Verletzte - steiermark.ORF.at

Straßenbahnen kollidiert: Mehrere Verletzte

In Graz-Eggenberg ist es am Mittwoch zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Straßenbahnen gekommen. Mehrere Passagiere wurden verletzt. Die Strecke war einige Zeit nicht befahrbar.

In der Eggenberger Straße in Graz sind Mittwochmittag zwei Straßenbahngarnituren kollidiert. Laut Rotem Kreuz wurden sieben Personen verletzt. Drei davon kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Unter ihnen war auch eine Straßenbahnfahrerin.

Technisches Gebrechen löste Bremsung aus

Grund für die Kollision war laut Polizei ein technisches Gebrechen beim ersten Zug, der unbesetzt auf einer Überstellungsfahrt war. Die Garnitur hatte aufgrund des Defekts eine automatische Bremsung eingeleitet. Die zweite Straßenbahn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Die Strecke, auf der die Straßenbahnlinien 1, 3, 6 und 7 verkehren, war laut Polizei am Mittwochnachmittag wieder befahrbar. Erst Mitte Dezember hatte es in diesem Bereich einen ähnlichen Unfall gegeben - mehr dazu in Mehrere Verletzte bei Straßenbahnunfall in Graz (23.12.2018).

#####EOF##### Jobs im ORF - der.ORF.at
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Ihre Karrierechance im ORF-Konzern

Jobs im ORF

Der ORF, Österreichs größter Medienkonzern mit zahlreichen Tochtergesellschaften, ist immer auf der Suche nach guten Mitarbeiter/innen, die sich für die faszinierende Welt der Medien interessieren und sich mit Engagement und Begeisterung für den Erfolg des Unternehmens einsetzen.
für die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG (OMC)
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für das Multimediale Archiv des ORF (PZ 2)


Aufgaben:

Das Praktikum wird sich hauptsächlich den div. Dimensionen der inhaltlichen Erschließung (Search Engine Optimization, SEO) von audiovisuellen Inhalten (z.B. div. ORF Material, int. Nachrichtenagenturen, u. ä.) widmen. Weitere medienarchivsspezifische Tätigkeiten sind geplant, um ein möglichst breites Arbeitsbild vermitteln zu können. 

Anforderungen:

  • Perfektes Deutsch in Wort und Schrift, hohe Synonymkompetenz, herausragender Wortschatz, sehr gute Englischkenntnisse
  • Hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Eine teamorientierte, strukturierte und sehr genaue Arbeitsweise
  • (Tages-) Politisch interessiert, allgemein gebildet, Vermögen abstrakt zu denken
  • Interesse an TV- und Medienwelt, sowie gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen
  • Positive Ausstrahlung
  • Sicheres, freundliches und gepflegtes Äußeres
  • Selbstverantwortung und Diskretion im Umgang mit Daten

Dienstort:
Der Arbeitsplatz befindet sich im ORF-Zentrum (Würzburggasse 30, 1136 Wien) oder im ORF-Funkhaus (Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Daher gibt es auch die Möglichkeit Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in andere Bereiche eines Medienarchives, aber auch in die Fernseh- bzw. Radioproduktion im Allgemeinen zu geben.
Arbeitszeit: 40 Wochenstunden (unregelmäßiger Dienst)
Gehalt:  € 850,-- Bruttomonatsgehalt
Praktikumszeitraum:  1. Juli bis 31. Oktober 2019
Die Bewerbungsfrist endet am 14.4.2019
    
Kennzahl: 19E10737
Wir freuen uns über Ihre Online-Bewerbung, die Ihnen schnellstmögliche Bearbeitung und Antwort sichert! Nutzen Sie dazu diesen Link und schicken Sie auf diesem Wege Ihre aussagekräftigen Unterlagen inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und Foto an uns.
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für das Multimediale Archiv des ORF (PZ 2)


Aufgaben:

Das Praktikum wird sich hauptsächlich den div. Dimensionen der inhaltlichen Erschließung (Search Engine Optimization, SEO) von audiovisuellen Inhalten (z.B. div. ORF Material, int. Nachrichtenagenturen, u. ä.) widmen. Weitere medienarchivsspezifische Tätigkeiten sind geplant, um ein möglichst breites Arbeitsbild vermitteln zu können. 

Anforderungen:

  • Perfektes Deutsch in Wort und Schrift, hohe Synonymkompetenz, herausragender Wortschatz, sehr gute Englischkenntnisse
  • Hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Eine teamorientierte, strukturierte und sehr genaue Arbeitsweise
  • (Tages-) Politisch interessiert, allgemein gebildet, Vermögen abstrakt zu denken
  • Interesse an TV- und Medienwelt, sowie gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen
  • Positive Ausstrahlung
  • Sicheres, freundliches und gepflegtes Äußeres
  • Selbstverantwortung und Diskretion im Umgang mit Daten

Dienstort:
Der Arbeitsplatz befindet sich im ORF-Zentrum (Würzburggasse 30, 1136 Wien) oder im ORF-Funkhaus (Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Daher gibt es auch die Möglichkeit Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in andere Bereiche eines Medienarchives, aber auch in die Fernseh- bzw. Radioproduktion im Allgemeinen zu geben.
Arbeitszeit: 40 Wochenstunden (unregelmäßiger Dienst)
Gehalt:  € 850,-- Bruttomonatsgehalt
Praktikumszeitraum:  1. November 2019 bis 29. Februar 2020
Die Bewerbungsfrist endet am 14.4.2019
    
Kennzahl: 19E10738
Wir freuen uns über Ihre Online-Bewerbung, die Ihnen schnellstmögliche Bearbeitung und Antwort sichert! Nutzen Sie dazu diesen Link und schicken Sie auf diesem Wege Ihre aussagekräftigen Unterlagen inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und Foto an uns.
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für die ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG
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für die ORF Online und Teletext GmbH und Co KG (ORF.at)
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für die ORS Gruppe
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für die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG (OMC)
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für die ORS Gruppe / Standort Klagenfurt
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für die GIS Gebühren Info Service GmbH
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#####EOF##### Österreich - wetter.ORF.at

Letzte Messwerte von 5.00 Uhr

Heute teils nass, teils föhnig

Von Vorarlberg bis Kärnten trüb und zunehmend regnerisch, im Westen Schneefall bis in viele Täler. Sonst nur einzelne Regenschauer im Südosten und vor allem vom Unterinntal ostwärts bei starkem bis stürmischem Südföhn zeitweise sonnig. Damit extrem unterschiedliche Temperaturen, Höchstwerte: von West nach Ost 2 bis 21, in 2000m Höhe minus 4 bis plus 3 Grad.

#####EOF##### #####EOF##### Musik - fm4.ORF.at
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KAPU, Linz
Seven That Spells (CRO), NI (Ö), The Ills (Ö)
Kapuzinerstraße 36, 4020 Linz
Musik
It seems there's a some sort of connection between Croatia and Japan when it comes to prog rock.

Seven That Spells were formed in Zagreb, Croatia formed in 2003. The core of the band is Niko 'Brain' Potoènjak, the guitarist, the producer (and also a member of TIGROVA MAST). The band's psychedelic style is clearly influenced with ACID MOTHERS TEMPLE, they even collaborated with Makoto Kawabata (and Tsuyama Atsushi), recorded an album together, and toured in Japani... However, they started in 2003 as a trio - Tomislav Kalousek was on bass and Stjepan Jurekoviæ on drums. They did their debut (which was remastered in '05) and showed their musical potential to the audience. In '05 they signed for the Russian RAIG label, a well known one among the Russian avant/prog circles. The second album 'My Mommy Wants To Kiss Your Mamma'was released with Hrvoje Niksiæ reinforcing the band on synthesizers. The first notable change in band's line-up happened in 2006, when Tvrtko Dujmoviæ took a role of a bassist, Igor Potoènjak (any relation with Niko?) swapped place with Niksiæ, and Mario Peretiæ took the drummer's seat. They released 'It Came From The Planet Of Love' that year (also for Russian RAIG).
10. April 2019 21:00 Uhr
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### About FM4 Soundpark - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "About FM4 Soundpark"

16. 10. 2013 - 19:04

About FM4 Soundpark

Der FM4 Soundpark ist unsere Plattform für Musik aus Österreich (wobei wir auch Gäste aus dem befreundeten Ausland immer gerne willkommen heißen!) – online und on air. Musiker/innen und Bands können hier Profile anlegen und ihre Songs präsentieren. Besonders gelungene Lieder werden von der Soundpark-Redaktion auch regelmäßig für Airplay auf FM4 vorgeschlagen und dann oft auch tatsächlich gespielt. Seit dem Start im Oktober 2001 haben mehr als 6.000 Bands im Soundpark ihre Zelte aufgeschlagen, und täglich werden es mehr.

das soundpark logo

Radio FM4

FM4 Soundpark is our platform for Austrian music (although we always happily welcome guests from other countries!) – online and on air. Musicians and bands can set up their profiles and present their songs. The best ones are then recommended for airplay on FM4 by the Soundpark staff and end up getting played on the radio regularly. Since its start in October 2001 more than 6.000 bands made FM4 Soundpark one of their online homes, and that number is increasing daily.

#####EOF##### Gästezimmer mit den White Lies - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Band White Lies

Steve Gullick

Gästezimmer mit den White Lies

Die britische Band White Lies machte zuletzt auf ihrer Europatour auch Halt in Wien. Gelegenheit für uns, die Band in das FM4-Gästezimmer zu bitten.

Von Eva Umbauer

Die White Lies aus London waren vor kurzem in Wien und spielten ein ausverkauftes Konzert in der Ottakringer Brauerei und exklusiv für uns eine FM4 Acoustic Session. Vor zehn Jahren wurden Harry McVeigh, Jack Lawrence-Brown und Charles Cave international bekannt - mit ihrem Debutalbum „To Lose My Life“. Dunkel-romantische Songs, inspiriert von Postpunk und Bands wie Joy Division und New Order. Heuer haben die White Lies ihr bereits fünftes Album namens „Five“ veröffentlicht und sind damit auf Tour - und das, wie gesagt, sehr erfolgreich. Die Fans sind ihnen treu geblieben seit ihrem allerersten Album und es sind auch neue hinzugekommen, denn die Musik der Band hat sich ja auch weiterentwickelt.

Für das FM4 Gästezimmer am 31.3. 2019 haben Harry McVeigh und Charles Cave von den White Lies eine Auswahl an Lieblingssongs zusammengestellt. Schlagzeuger Jack Lawrence-Brown war nicht greifbar, weil er gerade unterwegs war - zum Wäschewaschen. Aber Harry und Charles wählten Lieblingssongs aus, vom großen US-Musiker Paul Simon über die Songwriterin Martha Wainwright bis zu den Britpop-Vorläufern The Kinks. Hört einfach selbst, welche Musik Harry und Charles lieben, egal ob alt oder neu.

Steely Dan - „Gaucho“

Charles Cave: „Gaucho“ by Steely Dan is a piece of music Harry and I have become quite obsessed with over the last couple of years. It feels like a song where actually the inspiration you can draw from it would fill many many albums, let alone individual songs. It’s just a work of genius and kind of something I don’t even want to pick apart and look at the theory too much because it’s just magic to me every time I hear it.

The Kinks - „Strangers“

Harry McVeigh: „Strangers“ by The Kinks is from their album „Lola Versus Powerman...“, which is sort of a bonkers record, but I think The Kinks produced some of the best songs of that era. Although they are a massive band I think they are quite underrated and I think they deserve a full revival.

Martha Wainwright - „Bloody Motherfucking Asshole“

Charles Cave: Martha Wainwright is a singer-songwriter who I remember hearing fifteen years ago, especially this song. Obviously the Wainwright family have produced quite a few songwriters for a one given family. Martha Wainwright has a song called „Bloody Motherfucking Asshole“ and I think it’s one of the most incredible performances - vocal performances let alone the songwriting itself. I find it quite emotionally actually; I have to listen to it in a safe space just in case it sends me over the edge.

Weyes Blood - „Everyday“

Harry McVey: „Everyday“ is a new song by Weyes Blood. I´ve been listening to Weyes Blood for a while. I think she´s a phantastic songwriter.

Paul Simon - „Hearts And Bones“

Charles Cave: Paul Simon for me was the artist that pretty much started my interest and love of music. We had a compilation in my parents’ car and that’s pretty much what I listened to. I didn’t really have the Beatles or Bob Dylan or any of those things that a lot of people have, it was Paul Simon, so I owe a lot to him. „Hearts And Bones“ is one of his greatest compositions and it is one of my favourite things to play on guitar as well.

Melanie - „Ruby Tuesday“

Harry McVeigh: I haven’t seen my wife in six weeks and „Ruby Tuesday“ by Melanie always reminds me of her - it´s one of her favourite songs. It’s a beautiful song and one of the best vocal performances ever.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### „Gravierende Mängel“: Ruf nach Mochovce-Baustopp immer lauter - news.ORF.at
Atomkraftwerk Mochovce
Global 2000
„Gravierende Mängel“

Ruf nach Mochovce-Baustopp immer lauter

In Österreich wird der Ruf nach einem Baustopp für zwei neue Reaktorblöcke im slowakischen Atomkraftwerk Mochovce immer lauter. Hintergrund ist ein aktueller Bericht über grobe Bau- und Sicherheitsmängel. Betroffen sei unter anderem die Sicherheitshülle von Reaktor 3, der nach derzeitigem Plan noch in diesem Sommer ans Netz gehen soll.

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) sprach nach dem Ministerrat von „sehr besorgniserregenden Berichten“ und forderte eine vollständige Aufklärung durch die slowakischen Behörden. Sollten von diesen die Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt werden, wäre Köstinger zufolge eine Inbetriebnahme „inakzeptabel“.

Gegenüber ihrem slowakischen Amtskollegen habe sie schon vor einigen Wochen ihre Bedenken formuliert, so Köstinger. Während die Ministerin zudem versicherte, auch weiterhin jedem Zeugenbericht und jedem Vorfall nachgehen zu wollen, wurde – so wie von SPÖ, Jetzt und den Grünen – auch aus den Reihen des Koalitionspartners FPÖ bereits ein sofortiger Baustopp für die neuen Mochovce-Reaktoren gefordert.

Arbeiter im AKW Mochovce
APA/AFP/Vladimir Simicek
Das Akw Mochovce verfügt derzeit über zwei aktive Reaktoren – ein dritter könnte im Sommer folgen

Vilimsky ortet „gravierende Sicherheitsmängel“

Geht es nach dem FPÖ-EU-Abgeordneten und Spitzenkandidaten für die anstehende EU-Wahl, Harald Vilimsky, müsse die Inbetriebnahme der neuen Reaktorblöcke 3 und 4 im slowakischen AKW Mochovce verhindert werden. „Was hier an Einzelheiten zutage kommt, deutet auf ganz gravierende Sicherheitsmängel hin“, so Vilimsky. Auch dieser bezog sich mit dieser Stellungnahme auf neueste Berichte, wonach sich ehemalige Arbeiter und Ingenieure von Mochovce an Global 2000 gewandt hätten und dabei unter anderem von Beschädigungen der Sicherheitshülle des Reaktors durch Bohrungen sowie anderen technischen und organisatorischen Mängeln berichtet hätten.

„Brandgefährlicher nuklearer Schrotthaufen“

Die Forderung nach einem Baustopp kommt auch von der SPÖ, wobei SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder Umweltministerin Köstinger gleichzeitig vorwarf, „beim Bau des AKW Mochovce tatenlos zugesehen“ zu haben. Von Köstinger fordert Schieder nun, bei der Europäischen Kommission „einen sofortigen Baustopp und das Verbot der Inbetriebnahme“ zu erwirken, um „uns und unsere Kinder vor einer europäischen Katastrophe zu bewahren“.

Schieder zufolge dürfe „diese Atomanlage niemals ans Netz gehen“, da etwa die nun „veröffentlichten Fotos von Rissen im Meiler und Berichte eines ehemaligen AKW-Ingenieurs über schwerwiegende technische Mängel und fehlende Aufsicht beim Bau belegen, dass das AKW Mochovce schon vor der Inbetriebnahme ein brandgefährlicher nuklearer Schrotthaufen ist, von dem unvorstellbare Gefahren für die Bevölkerung in Österreich ausgehen“.

Die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) zeigte sich ihrerseits entsetzt über die Schilderungen des früher an der Baustelle des AKW Mochovce tätigen italienischen Ingenieurs, den sie selbst getroffen hatte. „Da schrillen alle Alarmglocken, seine Ausführungen zu den Zuständen in Mochovce machen wirklich Angst“, so Sima in einer Aussendung. Es müssten alle Sicherheitsmängel aufgelistet werden, „eine Inbetriebnahme ist völlig inakzeptabel“.

„Alarmruf für ganz Europa“

Ähnliche Forderungen stellte auch der Grüne EU-Spitzenkandidat und Bundessprecher Werner Kogler. „Kanzler (Sebastian) Kurz (ÖVP, Anm.) soll endlich Initiative ergreifen und sich Verbündete suchen, um die slowakische Regierung dazu zu bringen, den weiteren Ausbau von Mochovce zu stoppen und eine unabhängige externe Untersuchung des AKW zuzulassen. Das ist eine europäische Angelegenheit, daher sollte man in Absprache mit gleichgesinnten EU-Ländern und der EU-Kommission auftreten.“

Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) sah in den Enthüllungen einen „Alarmruf für ganz Europa und einen Weckruf für die nicht mehr vorhandene Anti-Atom-Politik der Bundesregierung“. Oberösterreich wolle sich daher an die slowakische Regierung, an die österreichische Bundesregierung und an die EU-Kommission mit dem direkten Appell einer Initiative für einen Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung wenden. Zusätzlich werde sich das Bundesland an andere Regionen in ganz Europa wenden, um Widerstand zu organisieren, wie Anschober weiter mitteilte.

Karte zeigt Atomkraftwerke rund um Österreich
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Umweltbundesamt

„Am besten wäre es, wenn es eine koordinierte europaweite Ausstiegspolitik gäbe“, sagte dazu Jetzt-Gesundheitssprecherin Daniela Holzinger. Diese verwies per Aussendung auch auf die direkt von Mochovce ausgehenden Gefahren: „Bei einem GAU (größter anzunehmender Unfall, Anm.), würden die Bundeshauptstadt, Niederösterreich, das Burgenland und Teile Oberösterreichs schwer verstrahlt, ja vielleicht sogar unbewohnbar.“

Bohrungen „im Blindflug“

Der Ruf nach einem Stopp für das slowakische AKW-Bauprojekt kam anfangs unterdessen auch von Global 2000. Gleich mehrere ehemalige Arbeiter und Ingenieure hätten sich an die österreichische Umweltschutzorganisation mit Fotodokumenten gewandt, die „gravierende Mängel“ zeigen, teilte Global 2000 am Mittwoch per Aussendung mit.

„Aufgrund dieser uns anvertrauten Informationen müssen wir davon ausgehen, dass die Statik des Reaktorgebäudes geschwächt und die hermetischen Kammern, die im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von radioaktiven Stoffen aufhalten sollten, beschädigt sind“, sagte dazu Reinhard Uhrig, Atom-Sprecher von Global 2000.

Dieser verweist in diesem Zusammenhang auf Tausende „im Blindflug“ in die Wände des Reaktorgebäudes und der hermetischen Kammern gebohrte Löcher, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Dazu komme der Vorwurf einer „absolut unzureichenden“ Koordination der Bauausführung zwischen den verschiedenen beteiligten Firmen, wie ein in Mochovce für die Installation von Notstromgeneratoren zuständiger Ingenieur auch gegenüber dem Ö1-Morgenjournal sagte – Audio dazu in oe1.ORF.at.

#####EOF##### Ich war Diener im Hause Hobbs - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Butler

AFP

buch

Ich war Diener im Hause Hobbs

Verena Roßbacher war selbst mal Hausmädchen und schreibt jetzt über einen Butler, eine schwerreiche Zürcher Familie, vier Pseudointellektuelle junge Feldkircher, John Wray, falsche Kunst und viel Blut. Das Ergebnis ist der sehr gelungene Coming-of-Age Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“.

von Zita Bereuter

Das ist wohl einer der ersten Romane, in dem die poolbar in Feldkirch erwähnt wird. In die oder ähnliche Clubs zieht es Krischi und seine Freunde allerdings nicht - die jungen Herren treffen sich lieber zum Zeitungslesen im Kaffeehaus und orientieren sich an Stefan Zweig, auch kleidungsmäßig - Jeans, kurze Hosen oder Rucksäcke etwa gehen gar nicht.

„Wir wurden das, was man heute Hipster nennt, orthodoxe Bärte, rahmengenähte Schuhe und auf jeden Fall Brille, Sehschwäche hin oder her. Damals gab es dafür noch keine Lobby." Krischi, der Ich-Erzähler, heißt eigentlich Christian Kaufmann, aber, so liest man, „es gibt keinen Eigennamen, den der Vorarlberger nicht kleinkriegt.“

Krischi und seine Freunde Isi, Olli und Gösch haben ihren eigenen Stil und wollen bewusst anders sein: belesen und intellektuell.

„Wir jedoch wollten uns abheben, koste es was es wolle, abheben von den ganzen Idioten um uns herum.“

So einzigartig ist das nicht, muss Krischi später erkennen - diese Gruppen findet man in jeder Generation.

Der Butler

Auch die vier haben sich verändert: Isi ist buddhistischer Mönch in Feldkirch, Olli leitet eine Drogenberatungsstelle, Gösch ist irgendwie in Berlin versumpft und Krischi („Ich war eine Schlaftablette, die nicht wirklich wirkte.“) findet schließlich seine Berufung zum Butler.

Ein Butler ist eine dankbare Erzählfigur, erklärt Verena Roßbacher. „Er ist sehr nah dran an Leuten. Sehr intim. Er ist Familienmitglied, ohne Familienmitglied zu sein.“ Verena Roßbacher weiß, wie es in der Dienerschaft zugeht - sie hat während ihres Studiums als Hausmädchen in einem reichen Zürcher Haushalt gearbeitet. Für sie war das damals ein idealer Job, erinnert sie sich. „Es ging im weitesten Sinn darum, Ordnung zu schaffen.“

Sie komme aus einer sehr großen Familie, das bisschen aufräumen sei ihr leicht von der Hand gegangen und war gut bezahlt. Aber „es stellt sich irgendwann ein wahnsinniger Widerwille ein, Arbeiten zu verrichten für jemanden, der sich im Grunde für diese Arbeiten zu schade ist.“

Autorin Verena Rossbacher

© Joachim Gern

Verena Roßbacher ist in Bludenz, in Vorarlberg, geboren und aufgewachsen, hat am Literaturinstitut in Leipzig studiert und lebt in Berlin. Mit ihrem Debüt „Verlangen nach Drachen“ sorgte sie 2009 für Aufsehen. 2014 folgte „Schwätzen und Schlachten“.

Neben Verena Roßbacher gab es in dem Haushalt noch einen Gärtner, jemanden zum Fensterputzen, jemanden für die Wäsche, jemanden für die Hemden, eine Nanny fürs Baby, ein Au-pair für die großen Kinder, eine Malerin, die ab und an die Wände neu pinselte. „Mir war als Studentin nicht klar, dass es eine völlige Normalität ist, in bestimmten Kreisen so viele Angestellte zu haben.“ In diesen Kreisen verkehrt also der Diener Krischi. Aber: „Je höher der Aufstieg, desto tiefer der Fall“.

Das Butlerleben ist jedoch nicht die Hauptgeschichte, auch wenn sich der Protagonist das eigentlich wünschen würde. Sein Leben sollte im Idealfall keine „Unwägbarkeiten“ bieten. Allein - das Leben bzw. Verena Roßbacher meint es anders.

Gleich zu Beginn erfährt man, dass etwas Grausiges mit sehr viel Blut passiert ist. Bis das aber aufgelöst wird, erzählt Verena Roßbacher ebenso spannend wie unterhaltsam eine Coming-Of Age Geschichte aus Feldkirch, eine Satire auf den Kunstbetrieb und die Beziehung zwischen Krischi und John Wray.

Buchcover "Ich war Diener im Hause Hobbs"

Kiepenheuer & Witsch

„Ich war Diener im Hause Hobbs“ war der Arbeitstitel des Romans. „Mir war immer klar, dass wird nie so heißen.“ Es blieb aber dabei. Erschienen ist der dritte Roman von Verena Roßbacher bei Kiepenheuer und Witsch.

John Wray

Krischi befreundet sich mit einem amerikanisch-österreichischer Autor namens John Wray. Das ist erst mal irritierend, für Verena Roßbacher aber ganz klar: „Weil John Wray natürlich toll ist. Man könnte sich keinen tolleren Autor als Protagonisten eines Buches vorstellen.“

John Wray habe ihr mal von seinem Besuch in Feldkrich und seiner jährlichen Ulysses-Lektüre erzählt - das wird auch im Roman beschrieben. Sie habe sich lange vorgenommen, den Namen zu ändern, habe John dann aber um Erlaubnis gefragt und der fühlte sich „gekitzelt“. Er meinte gebauchpinselt, aber kitzeln gefällt ihr viel besser. John meinte, sie könne alles mit ihm in dem Buch machen.
John Wray ist also ein schwuler Traummann: scharf und schnell im Denken, gleichzeitig witzig, höflich und zuvorkommend und sehr charmant. Seine Mutter habe den Roman geliebt, erklärt der reale John Wray auf Nachfrage. Mehr als seine eigenen Bücher, lacht er.

Rosl Fraxner

Verena Roßbacher schafft starke Figuren. Besonders gelungen ist Rosl Fraxner, "immer gnadenlos schlecht gekleidet, immer fanatisch vertieft in ihr Tun, die Attitüde einer Operndiva gepaart mit der Ausstrahlung einer Wahnsinnigen.“ Eine rundliche etwas zerzsauste Feldkircherin, die immer und überall mit ihrer Kamera auftaucht - vor allem dann, wenn man sie am wenigsten braucht - und das Stadtleben portraitiert und dokumentiert. Wer schon mal in Feldkirch war, glaubt, Rosl Fraxner sicher auf dem Marktplatz gesehen zu haben. Aber sie ist eine der wenigen Figuren, für die es kein Vorbild gibt. „Rosl Fraxner vermisse ich in Vorarlberg total“ lacht Verna Roßbacher.

Verena Roßbacher liest bei den o-tönen im Museumsquartier in Wien am 16.8. ab 20:30 gemeinsam mit Tanja Paar, die um 20:00 aus „Die Unversehrten“ liest

Verena Roßbacher

„Bilder sind Portraits ihrer Schöpfer“ liest man im Epilog. „Das Zitat stimmt. Es trifft auf Autoren zu. Es trifft auf Maler zu.“ Das entwickle und verändere sich aber. Ihr eigenes Schreiben sei immer weniger Ich. „Es geht immer mehr ins Erzählen und es geht immer weniger um mich.“

Das sei eine Beobachtung, die sie an sich selber mache. „Ich würde nie sagen, ich habe meine Literarische Sprache oder meinen Ton gefunden. Ich finde auch gar nicht, dass man einen Ton haben sollte und in dem erzählt man dann durch. Aber dieses Buch ist definitiv ein Buch, das mit sehr großer Distanz geschrieben wurde.“

Das sei während des Arbeitsprozesses nicht immer schön gewesen, weil sie sich ein Stück weit unverbunden fühlte dazu. „Ich denke aber prinzipiell, dass das einem Buch gar nicht schlecht tut. Meinem Buch tat es nicht schlecht.“

„Ich war Diener im Hause Hobbs“ ist sehr viel kürzer und sprachlich viel klarer und direkter wie die vorherigen zwei Romane von Verena Roßbacher. Ein ebenso spannender wie unterhaltsamer „page turner“.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### Soundpark FAQ - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Soundpark FAQ"

27. 3. 2009 - 14:10

Soundpark FAQ

Häufig gestellte Fragen zum FM4 Soundpark

Fragen zum Einrichten der Bandseiten:

Wie funktioniert das mit dem Band anlegen genau?
Was benötigt ihr von mir/uns, damit ihr eine Band freischalten könnt?
Wann wird meine Band freigeschalten? Oder: Warum ist sie noch nicht sichtbar?
Warum sehe ich meine raufgeladenen Musikstücke nicht?
Was bedeutet die "Ist ein Sample" Checkbox?

Fragen zum Updaten:

Meine Band ist bereits online und ich habe neue Songs upgeloadet. Wo sind die?
Mein Username wurde gelöscht - was tun?
Wie ist das mit der 10 MB Uploadgrenze genau?
Wie kommt mein/unser Song ich ins Radio?
Werde ich benachrichtigt, wenn ein Song im Radio gespielt wird?

Fragen zum Anhören:

Wie funktioniert der Soundpark Navigator?
Welche Technologie steckt dahinter?
Der Player scheint zu spielen, ich höre aber nichts. Was kann da falsch laufen?
Wie abonniere ich den Soundpark Podcast?
Wann wird Soundpark-Musik im Radio gespielt?


Fragen zum Einrichten der Bandseiten:

Wie funktioniert das mit dem Band anlegen genau?
Die Schritt-für-Schritt Anleitung: Oben rechts auf "Mitmachen" klicken. Dann entweder mit dem bereits vorhandenen FM4-Usernamen/Passwort einloggen, oder einen neuen erzeugen. Gleich danach die ausführlicheren Kontaktdaten angeben (damit wir euch wegen Infos oder Interviews erreichen können) und dann seid ihr schon im Hauptformular, wo Bandname und Fakten eingegeben werden können. Bitte darauf achten, dass der Bandname richtig geschrieben ist, weil im Nachhinein nur die Redaktion Änderungen daran vornehmen kann. Alles andere kann später noch editiert werden. Nachdem ihr auf "Artist anlegen" geklickt habt, erreicht ihr das Hauptmenü, das sich eigentlich selbst erklärt. <<

Was benötigen wir von euch, damit wir eine Band freischalten können?
Um eure Band freischalten zu können, müsst ihr drei Voraussetzungen erfüllen bzw. folgendes Infomaterial hochladen:

  1. Mindestens einen Songs eurer Band. Natürlich könnt ihr auch mehrere Songs von euch hochladen.
  2. Ein Pressebild eurer Band.
  3. Einen aussagekräftigen Pressetext über euch.

Wurden diese drei Voraussetzungen erfüllt, werden wir versuchen eure Band so schnell wie mögliche online zu stellen. <<

Wann wird meine Band freigeschalten? Oder: Warum ist sie noch nicht sichtbar?
Alle angelegten Bands landen bei uns im sogenannten "Offline-Pool", wo sie dann von der Soundpark-Redaktion weiterbearbeitet werden. Die Soundfiles werden konvertiert, die Bilder zurechtgeschnitten und zu jeder Band wird von der Redaktion ein kleiner Text verfasst. Das kann leider ein bisschen dauern, da wir pro Tag ungefähr vier neue Bands freischalten und auf die Soundparkfrontpage stellen. Prinzipiell gilt: Je mehr Infomaterial da ist (Pressetext!!!), desto schneller kommt die Band online. Da der Soundpark eine Audio-Plattform ist, können wir Bands, bei denen kein Soundfile aufscheint, klarerweise nicht freischalten. <<

Warum sehe ich meine raufgeladenen Musikstücke nicht?
Es passiert häufig, das Musiker das Audiofile raufladen und dann vergessen, es durch Klick auf den Filenamen und Eintragen der Songinformationen zu bestätigen. Bis das gemacht wird, scheint bei uns keine Datei auf und solange können wir Bands auch nicht online schalten. Bitte auch die Autoren, eventuellen Labelcode etc. gewissenhaft ausfüllen, damit wir bei Radioeinsätzen die richtigen Infos an die AKM weiterleiten können. <<

Fragen zum Updaten:

Meine Band ist bereits online und ich habe neue Songs upgeloadet. Wo sind die?
Sie müssen genau wie die ersten Tracks erstmal konvertiert und dann auch von der Redaktion freigeschalten werden. Bitte einfach ein Mail mit dem Bandnamen an soundpark.fm4@orf.at schreiben. <<

Mein Username wurde gelöscht - was tun?
Nicknames werden in der ORF On Community nach sechs Monaten Inaktivität gelöscht. Wenn das passiert, einfach einen neuen Nickname anlegen und per E-Mail bei soundpark.fm4@orf.at melden. Nicht vergessen, auch den Bandnamen anzugeben, da wir keine Hellseher sind... <<

Was bedeutet die "Ist ein Sample" Checkbox?
Hier geht es nicht darum, die kurzen Hörbeispiele von den kompletten Nummern zu trennen. Hinter diesem schlichten kleinen Kästchen verbirgt sich die Möglichkeit, einzelne Teile des Songs (Acapellas, Basslines, Drums, Synthie wasauchimmer) gesondert hoch zu laden, damit andere das ganze remixen oder weiterbearbeiten können. <<

Wie ist das mit der 10 MB Uploadgrenze genau?
Wenn ihr nach Anlegen eines temporären FTP-Users mehr als 10 Megabyte auf den Server geladen habt, wird dieser FTP-User für weitere Uploads gesperrt. Damit sollen zu große Uploads verhindert werden. Wenn aber einige Zeit später wieder ein neuer FTP-Username und Passwort generiert werden, können damit weitere 10 MB hochgeladen werden. <<

Wie kommt mein/unser Song ich ins Radio?
Die eingegangenen Files, die vom Sound her radiotauglich sind, werden der FM4-Musikredaktion vorgelegt, die - wie auch bei "echten" Releases - die subjektiv besten Stücke herauspickt. <<

Werde ich benachrichtigt, wenn ein Song im Radio gespielt wird?
Nein, das ist leider technisch nicht möglich. <<

Fragen zum Anhören:

Wie funktioniert der Soundpark Navigator?
Zu jedem Song im Soundpark findet sich ein Link, der den "Soundpark Navigator" öffnet. Darin werden rund um den aktuellen Song auch fünf von ihrem Frequenzverlauf her ähnliche Musik-Empfehlungen angezeigt. Diese werden automatisch abgespielt, wenn der aktuelle Song zu Ende ist. Durch Klick auf einen der anderen Song-Kreise können wiederum die fünf am Ähnlichsten klingenden Songs zu jenem angezeigt und abgespielt werden. Happy Navigieren!
<<

Welche Technologie steckt hinter dem Soundpark Navigator?
Die Forschungsgruppe für Music Information Retrieval um Dr. Arthur Flexer vom Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence hat die "Recommendations" entwickelt, die im Navigator angezeigt werden. Er erklärt das System so: "Die zugrunde liegende Technologie ist die Frequenzanalyse von MP3- oder WAV-Dateien mit anschließender statistischer Modellierung der daraus gewonnen Daten. Jedes Musikinstrument und jede Stimme hinterlassen ein ganz bestimmtes Muster in der Frequenzdarstellung eines Musikstücks. Statistische Modelle fassen dieses Timbre (Klangfarbe) eines Musikstückes zusammen. Die Ähnlichkeit zwischen zwei Musikstücken wird aus der Ähnlichkeit ihrer statistischen Modelle berechnet. Andere Dimensionen der Musikähnlichkeit, wie Rhythmus, Tempo oder Melodie, werden nicht erfasst. Mit dieser Einschränkung funktioniert die Ähnlichkeitsberechnung recht gut. Es werden tatsächlich Musikstücke gefunden, die einen ähnlichen 'Sound' haben." <<

Der Player scheint zu spielen, ich höre aber nichts. Was kann da falsch laufen?
Wenn deine Soundkarte sonst problemlos läuft, ist vielleicht der Lautstärkeregler des Soundpark Navigator(der dunkelgraue Balken im rechten oberen Eck) auf ganz leise bzw. 'Mute' gestellt. Versuche, ihn mit der Maus nach rechts zu ziehen.<<

Wie abonniere ich den Soundpark-Podcast?
Alle im Soundpark hochgeladenen Musikstücke, die als MP3s zum Download angeboten werden, kannst du mittels FM4 Soundpark Podcast direkt auf deine Festplatte holen. Um den Feed zu abonnieren, kopiere bitte diesen Link in Deinen Podcatcher:

http://static.orf.at/fm4/podcast/soundpark.xml

<<

Wann wird Soundpark-Musik im Radio gespielt?
Prinzipiell finden Songs von Bands und Musiker/innen aus dem Soundpark Eingang ins gesamte Programm von FM4. In der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 1 h und 6 h gibt es aber außerdem die Radiosendung FM4 Soundpark, die sich ausschließlich mit österreichischer Musik beschäftigt. Eure hochgeladenen Songs haben besonders hohe Chancen, dort gespielt zu werden. <<

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#####EOF##### Buddistisches Zentrum in NÖ mit Hakenkreuz beschmiert - news.ORF.at

Buddistisches Zentrum in NÖ mit Hakenkreuz beschmiert

Unbekannte Täter haben die Kuppel des im Bau befindlichen buddhistischen Zentrums in Feuersbrunn in der Gemeinde Grafenwörth (Niederösterreich) mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Polizei ersucht um Hinweise.

Mehr dazu in noe.ORF.at

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Die Pop-Kultur-Primetime für Fans.

Umso später die Stunde, umso mehr Zeit für Konkretes! Die älteste Sendung auf FM4 ist nach wie vor die spezielle Drehscheibe, wenns um Musik, Film und Kunst im Besonderen geht.

Viel Musik, Geschichten über Alben, Songs, Stars, Szenen, Genres, Labels, Tipps und Geheimtipps und das ausführlichere Interview haben genauso Platz wie Gesellschaftspolitik oder die neueste Entwicklung im Trendsport.

Und sollte es doch einmal zu ernst werden, sorgt die Satire-Rubrik FM4 Universal für die nötige Entspannung.

Montag, Mittwoch, Donnerstag 19 bis 22 Uhr, Dienstag und Freitag 19 bis 21 Uhr

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Donnerstag, 03-05
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Pauls Jets

Pauls Jets

Soundpark Act des Monats

„Wir wollen das hören, was wir nicht verstehen“

Phantasievoller Pop, rätselhafter Rock - über die Liebe, das Einsamsein und die Rebellion zu Zweit: Pauls Jets sind der FM4 Soundpark Act des Monats.

Von Daniela Derntl

Manchmal merkt man erst, dass etwas fehlt, wenn es endlich da ist. Genau das war bei den Newcomern der Stunde, Pauls Jets, der Fall.

Das Trio rund um Sänger Paul Buschnegg verbindet kindlich-naiven Eigensinn mit verträumtem Slacker-Schlendrian, grundvernünftiger Grunge-Wurschtigkeit und romantischer Punk-Rebellion. Pauls Jets fliegen mit der liebenswerten Tollkühnheit eines Bruchpiloten über die Nische der intelligenten heimischen Pop-Poesie, die sich zwischen Ja, Panik und dem Nino aus Wien aufgetan hat. Ihre Wörter sind Wolken, ihre Lieder Luftschlösser, phantasievoll und fein gedacht, diffus und nicht fassbar, wie Nebel. Ihr Indie-Pop klingt erfrischend unbekümmert, originär. Statt Retro-Kisten machen sie ihr eigenes Fass auf - und daraus strömt in bunten Farben die oft vergessene Leichtigkeit des Seins.

Produktions-Experimente, sprachlich und musikalisch

Los ging es 2016, als Experiment von Paul Buschnegg: „Ich habe begonnen am Computer verrückte Songs zu machen, weil ich auch ein bisschen gelangweilt und traurig war, dass viele Songs sehr konventionell gemacht sind. Möglicherweise sind meine Songs jetzt eh auch alle urlangweilig. Aber zumindest war die Grundidee, es ausgeflippt anzugehen und auch mal was übersteuern zu lassen, was man sonst nicht übersteuern lässt und so. Es war ein Produktions-Experiment, auch ein sprachliches Produktions-Experiment.“

Pauls Jets

Radio FM4 / Simon Welebil

Romy Park und Paul Buschnegg

Später hat Pilot Paul seinen Jet ausgebaut und Schlagzeuger Xavier Plus und Bassistin Romy Park mit an Bord geholt. Im Juni 2018 haben die Drei ihre erste Single „Üben Üben Üben“ auf Stefan Redelsteiners Lotterlabel veröffentlicht und der Wanda-Entdecker hat damit wieder einmal den richtigen Riecher bewiesen.

„Üben Üben Üben“ ist ein hartnäckiger Ohrwurm. Ein Mitsing-Mantra. Eine Ode an die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung. Vielleicht ist es aber auch eine lässig hingerotzte Parabel auf das Leben selbst? Und den Wunsch nach Unsterblichkeit? Denn was ist das Leben denn schon anderes als ein unablässiges:

Üben Üben Üben
Ohne Sinn dahinter
Ich möchte ewig sein
Weiterüben

Die Geschichte hinter „Üben Üben Üben“

Doch die Geschichte zum Song geht natürlich ganz anders, wie Paul Buschnegg erzählt:

„Ich habe die Worte auf einem Zettel Papier gelesen. Auf einem öden Zettel mit ganz viel Text drauf. Und die Worte ‚Üben Üben Üben‘ waren schon zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Zettel erhalten habe, mit einem Marker-Stift angeschrieben. Statt mir das genauer durchzulesen, bin ich dann zum Klavier rüber – nein, schön wär’s - zum Keyboard rüber und habe dann begonnen zu spielen. Das sind ja alles weiße Tasten, die ich spiele! Das ist wirklich ein Song zum Nachspielen. Das ist ein C, eine weiße Taste. Das muss man mal wissen. Dann lässt man eine aus, dann kommt die nächste weiße Taste, dann lässt man wieder eine aus und dann kommt wieder die nächste weiße Taste. So einfach kann es gehen! Andere behaupten, ich hätte den Song schon wochenlang davor gesungen, um jemanden zu nerven. Aber ich glaub, das stimmt so gar nicht. Es war niemals in der Absicht, damit jemanden zu ärgern.“

Die zweite Single „Diese Villa ist verlassen“ haben Pauls Jets im Oktober 2018 veröffentlicht. Es ist laut Buschnegg, ein „dystopischer, post-apokalyptischer Song“ und in dem Text nimmt er mit Zeilen wie „Keiner hier soll uns je verstehen“ die Rolle eines rätselhaften Außenseiters ein. Eine Position, die ihm sehr wichtig ist, wie er sagt: „Wenn ich Lieder mag, dann sind sie meistens aus dieser Position. Ich glaub, vielen geht’s so. Wir wollen überhaupt nicht hören, was wir eh schon verstehen. Wir wollen das hören, was wir nicht verstehen. Ich finde das auch immer ganz schwierig, wenn Leute sagen, sie verstehen die Kunst nicht. Weil es geht ja nicht ums verstehen der Kunst per se. Das ist ja dann Mathematik oder Physik. Schön ist es, wenn man es auch ein bisschen nicht versteht – und wenn man das auch hochhält.“

Von persönlich zu phantastisch

Im März erscheint ihr Debüt-Album mit dem sehr pragmatischen, aber nicht ganz zutreffenden Titel „Alle Songs Bisher“. In den 15 Songs geht’s um Liebe, Einsamkeit, Superheldinnen, Geburtstage, Kunst, und die Rebellion zu zweit.

Pauls Jets spielen am 19.1.2019 beim FM4 Geburtstagsfest. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Musikalisch schwirren sie zügellos von expressivem Gitarren-Rock zu LoFi HipHop und phantasievollem Pop: „Zu Beginn waren die Songs persönlicher, authentischer“, erzählt der 22-jährige Kunst-Student „und jetzt switcht das gerade so rein in eine phantastische Richtung. Das finde ich schon spannend. Es gibt ja schon soviel Musik. Und ich mag nicht das machen, was andere schon sehr gut gemacht haben. Ich möchte nicht ein schlechteres ‚Digital ist Besser‘ aufnehmen. Oder sowas wie Isolation Berlin. Ich sehe keinen Sinn darin, das zu wiederholen. Also versuche ich, mich da in andere Gefilde zu begeben.“

Aktuell:

#####EOF##### Quit the rat race - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Band Sluff

Tina Bauer

soundpark act des monats

Quit the rat race

Slackerpop und das ewige Erwachsenwerden: Sluff veröffentlichen mit „On Debris“ ihr Debütalbum. Unser FM4 Soundpark Act im September.

Von Lisa Schneider

Es ist eine alte Parole der Avantgarde, die der Erneuerung die Zerstörung voraussetzt. Der deutsche Künstler Gerhard Richter hat nicht selten seine Gemälde zerstört, dem britischen Street Art-Künstler Banksy werden sie teils von anderen ruiniert. Wie in der Bildenden Kunst ist es auch in der Musik, das Alte muss weg, das Neue her. Sluff aus Wien haben mit ihrem passend betitelten Debütalbum „On Debris“ („Auf Trümmern“) ihr Ringen um die Gesamterneuerung beschrieben.

Von den besten Bargesprächen

War man in den letzten Monaten, ja Jahren, in den szenetypischen Wiener Lokalen unterwegs, am Gürtel etwa oder auch im Flex, hat man „Sluff“ womöglich schon einmal gehört. Das Wort aus dem Mund eines Freundes gezischt, „die neue DIY-Szene-Band“, oder sogar live, wo sich das Trio schon einen kleinen, aber guten Namen als Garant für gut durchzechte Nächte erspielt hat. Es ist auch so eine Bar, der „Transporter“ (gibt es leider nicht mehr), in Wien, in der die Band Sluff ganz naturgemäß ihren Anfang findet: Martin Zenker, Sänger und Gitarrist, führt mit Paul Stöttinger, Schlagzeuger, ein langes Bargespräch, das schließlich im Proberaum enden sollte.

Als Moriz Büsing dann noch eines Tages, es ist an die vier Jahre her, an Martins Tür klopft - eigentlich will er nur einen Platz zum Übernachten - ist die Sache klar. Er hat einen Bass dabei und die Zenker’sche Mitbewohnerklausel damit fröhlich eingelöst: Du bringst das Instrument, du bist in der Band.

Die Band Sluff

Tina Bauer

Rohe Anfänge, und später Pop

2016 erscheint die erste EP von Sluff. Sie heißt, wie konnte es anders sein, „Constructions“: Lebensentwürfe, die ewige Selbstoptimierung, das Erdenken großer Träume, die man vielleicht nie erreichen wird. Titel wie „Talk Down“ oder „Streaks“ pendeln zwischen übertriebener Selbsteinschätzung und Verzweiflung, es ist nicht nur ein inhaltliches, auch noch ein musikalisches zu sich selbst Finden. Roh klingt sie, die EP; die Arrangements so, als wären sie zuerst aufgebaut, und dann Teilchen um Teilchen dekonstruiert worden. Mit Pop hat das im Sinne geradliniger Melodieführung noch nicht allzuviel zu tun, es ist ein Kratzen, Schaben, Auseinandernehmen, ein facettenreiches Abenteuer, auf dem Martin Zenker auch seine Stimme immer wieder in andere Lagen bettet. Facettenreich auch im Sinne der Möglichkeiten, die man aus Schlagzeug, Gitarre und Bass eben rausholen kann. Wahrscheinlich ist die EP gerade deshalb so erstaunlich.

Albumcover Sluff "On Debris"

Siluh Records

„On Debris“, das Debutalbum von Sluff, erscheint am 20. September via Siluh Records.

Dieser Popmoment, anfangs noch eher geschmäht, kehrt auf „On Debris“ doppelt zurück. Wolfang Möstl hat sich einmal mehr als Produzent hinters Pult gesetzt. Auch ihn haben Sluff, genau, im Flex kennengelernt, beim gemeinsamen Arbeiten dort. Der Mann, der irgendwie überall, wo es in Österreich um gute Gitarrenmusik geht, seine Finger im Spiel hat, packt auch hier wieder sein Geschick auf den Tisch; wie bei seinen eigenen Musikprojekten (Mile Me Deaf, Sex Jams, Melt Downer) beweist er einmal mehr, dass der Grat zwischen experimentellem Noise und dick aufgetragener Popmelodie ganz schmal sein kann.

Es ist natürlich nicht nur Wolfgang Möstl anzurechnen, wie gelungen „On Debris“ jetzt klingt. Das Händchen für direkte, ja fast romantische Melodien beweist Martin Zenker gleich mit der ersten, vielleicht der besten Single „Deep Blue“. Die Gitarren schlenkern dahin, hinein in eine Dichte, die einen schnell verschluckt. Wie Jonas im Fischbauch. Dick aufgetragene Wassermetaphern für eben genau dieses Gefühl: „Floating through the deep blue, waves keep shaking up“ heißt es in der ersten Zeile; und tatsächlich, wir tauchen ein. Die Symbiose Text-Musik ist selten besser gelungen, alle Sinne sind angesprochen, auch, wenn man eigentlich nur zuhört.

Weicher, runder als die EP klingt das Album, das mag teils der Produktion, teils aber auch einfach der Zeit geschuldet sein. Sluff haben ihre erwähnten Fans aus dem Wiener Undergrounds vielleicht auf diesen großen Wurf warten lassen. Einmal aber im Studio, war in ein paar Tagen alles aufgenommen. Ging es bei der EP noch darum, herum- und vor allem sich selbst auszuprobieren, klingt „On Debris“ nach klarer Essenz. Nach dem, was rauskommt, wenn man sich fragt, was man eigentlich wirklich will: Slacker-Gitarrensongs, denen man den Popanspruch durchaus anhören darf; die Instrumentierung tut dann ohnehin den Rest, das sonst allzu Glatte wieder aufzurütteln.

LIVE

  • 15.9. Milchbart, Meidlinger Markt, Wien
  • 11.10. Fluc, Wien
  • 19.10. Egon TV, St. Pölten
  • 9.11. tba, Berlin

Gut erzählt tut weniger weh

Sluff schreiben nicht nur den ersten („Deep Blue“), sondern alle dieser zwölf essentiellen Songs mit starkem musikalischen und textbezogenen Zusammenhang; im selben Moment aber gleicht die Leichtigkeit der Melodien die inhaltliche Schwermut aus. Zwinkern, Schmunzeln und beruhigende Harmonien treten dem alltäglichen Wahnsinn entgegen, den festgefahrenen Strukturen, denen niemand entkommt. Man spürt, in diesem Album ist man genauso wie die Band mittendrin im Selbstfindungsprozess, es gibt mehr Fragen als Antworten: Wo will ich hin, was ist das Ziel? Und was ist jetzt, wenn ich das Beste verpasse? „I can not resist, a chance that could be missed, a chance that will destroy, the feeling of the void“ heißt es auf der verhältnismäßig ruhigen Nummer „Forgotten“.

Zum Schluss ein Anspieltipp, die zweite Single des Albums, sie heißt „Vile“. Weil sie so schön die gute Unruhe, die böse Gelassenheit bündelt. Dort, am Ende, ist alles gut. Und wenn nicht, tja, dann wird’s trotzdem weitergehen: „When this is wrong / still rely on gold“.

Aktuell:

#####EOF##### Offenlegung des österreichischen Rundfunks: Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks: - news.ORF.at
Offenlegung des österreichischen Rundfunks

Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks:

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G

Firma: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts
Sitz: Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43 (1) 87878-0
Hotline: +43 (1) 87070-30
– Montag bis Freitag (außer feiertags) von 8.00 bis 21.00 Uhr
– Samstag und Sonntag von 11:30 bis 20:00 Uhr
Fax: +43 (1) 87070-330
E-Mail: kundendienst@orf.at
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Firmenbuchnummer: 71451 a
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU-16263102
Behörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Offenlegung gem. § 25 MedienG

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  • ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.
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Grundlegende Richtung des Onlineangebotes des ORF: Erfüllung des Auftrages gemäß § 3 Abs. 5 Z 2 iVm § 18 ORF-Gesetz.

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Österreichischer Rundfunk
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#####EOF##### Regierung präsentierte Digitalsteuer - news.ORF.at

Regierung präsentierte Digitalsteuer

Die Regierung hat heute im Ministerrat neue Steuern für Internetunternehmen beschlossen. Die Pläne für eine Digitalsteuer, die in Begutachtung geschickt werden, umfassen eine Abgabe auf Onlinewerbeumsätze, eine Ausdehnung der Einfuhrumsatzsteuer im Onlinehandel und eine Haftungsklausel für Onlinevermittlungsplattformen.

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#####EOF##### oesterreich.ORF.at
Richtfest Rigoletto Bregenzer Festspiele

Kultur 03.04.– 17:04 V

Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen. mehr …

Prozess wegen Weitergabe eines Videos

Gericht 03.04.– 16:18 T

Dopingrazzia: Geldstrafe für Videoweitergabe

Wegen der Weitergabe eines Videos ist am Mittwoch ein Polizist nicht rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Video zeigte den Langläufer Max Hauke beim Eigenblutdoping. mehr …

Biber Monitoring Obere Drau

Chronik 03.04.– 20:37 NÖ

Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten. mehr …

Sensibilisierung für Obuslenker

Verkehr 04.04.2019 06:00 S

Blinde und Rollifahrer trainieren Obuslenker

BIFIE

Bildung 04.04.2019 06:00 S

Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg

ALPLA Papierflaschen

Wirtschaft 04.04.2019 05:48 V

ALPLA investiert in Papierflaschen

03.04.19 EU-Förderung Kostenloses W-Lan für Gemeinden

Technik & IT 04.04.2019 05:12 NÖ

EU vergibt Geld für kostenloses WLAN

Englisch Wörterbuch

Chronik 04.04.2019 00:05 W

Bildungsstandard Englisch wird erhoben

Chronik 03.04.2019 19:57 St

Von Forstkran am Kopf getroffen

Renate Anderl

Politik 03.04.2019 19:55 W

AK-Wahl: FSG baut „Absolute“ aus

#####EOF##### Das Electronic Sports Festival versteckt sich im Einkaufszentrum - fm4.ORF.at
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E-Game Festival

radio fm4 / Robert Glashüttner

Das Electronic Sports Festival versteckt sich im Einkaufszentrum

Das Electronic Sports Festival in Wien könnte eine gute Veranstaltung sein, steht sich aber mit einem völlig unpassenden Veranstaltungsort und zu großspurigen Ankündigungen selbst im Weg.

Von Robert Glashüttner

Profi-Gaming, also E-Sport, ist eine komplizierte Angelegenheit. Hauptsächlich liegt es an den Disziplinen, also den jeweiligen Spielen, die sich alle paar Jahre ändern. Und selbst dort, wo die gespielten Games über viele Jahre hinweg mehr oder weniger gleich bleiben - etwa bei „FIFA“ oder „Counter-Strike“ - bildet sich nie so richtig ein Stammpublikum heraus. Das Problem liegt in der Struktur und Organisation von E-Sport-Events: Veranstalter, Turniere, Ligen, Veranstaltungsorte und Sponsoren wechseln zu oft. Ist man nicht selbst etwa als Spieler*in oder Veranstalter*in direkt involviert, verliert man schnell den Überblick.

Dennoch erleben wir in den letzten paar Jahren ein Comeback von E-Sport. Große Konzerne machen derzeit viel Geld locker, um jungen Startups beim Aufbau von E-Sport-Veranstaltungen zu helfen. So ist auch das Electronic Sports Festival entstanden, das letztes Jahr in Wien Favoriten debütiert hat und heuer in Kaisermühlen stattfindet - mitten im weitläufigen Shopping-Komplex Donauzentrum. Die Website vom E-Sports-Festival trägt im Vorfeld dick auf: Da ist etwa die Rede von einem „einmaligen Spektakel“, „mitreißenden Attraktionen“, einem „gewaltigen Showprogramm“ und natürlich nur dem Besten und Größten der heimischen Profi-Gamer*innen-Community.

Auf der Suche nach dem Festival

Dieser großspurigen Ankündigung entsprechend habe ich mir im Vorfeld so etwas wie eine mittelgroße Messehalle erwartet, in der sich die unterschiedlichen Bühnen sowie die Expo mit diversen Ausstellern drumherum präsentieren. Entsprechend erstaunt bin ich, als ich mitten im Einkaufszentrum stehe und erstmal keinen Anhaltspunkt habe, wo denn dieses fantastische E-Sport-Festival nun sein soll. Habe ich mich verlaufen, den falschen Eingang genommen? Oder ist es vielleicht gar nicht hier, mitten im Shopping-Wahnsinn?

E-Game Festival

radio fm4 / Robert Glashüttner

Die österreichischen Youtuber/Streamer Luigikid (moderierend) und JustBecci (links neben ihm) führen durch den „SingStar“ Karaoke-Contest.

Doch dann gibt es erste Indizien auf digitale Spielkultur: einige Rechner, zwei Racing-Stationen, ein paar Banner und eine Empfangstheke. Der Mitarbeiter hinter der Theke räumt um 10 Uhr in der Früh noch die diversen Materialen heraus, teilt mir aber schon freundlich mit, wo ich einen weiteren Teil der Veranstaltung finde: Hier rauf, geradeaus, dann mit der Rolltreppe wieder runter und noch ein bisschen weiter. Da wäre dann die Hauptbühne. Ich irre kurz weiter. Einmal muss ich nachfragen, dann bin ich endlich in die richtige Richtung unterwegs - hin zur Hauptbühne, die ihren Namen nicht verdient, sondern eher als größerer Messestand bezeichnet werden sollte. Da sind eine Videowall mit kleiner Bühne und etwas Bestuhlung, eine verhältnismäßig große Retro-Area sowie Speis und Trank - alles gebrandet und gesponsert, versteht sich.

Osterhafte Suche nach den anderen Bereichen

Kurz danach trete ich den Weg zurück zum Empfang an, bleibe aber diesmal im ersten Stock und biege - immer den Festival-Plan fest in den Händen haltend - in einen anderen Trakt ab. Es geht rüber über eine Brücke, und hier ist nun eine weitere Gaming-Insel: Es gibt eine weitere Videowall, zwei kleine Aussteller sowie zwei junge Frauen, die rot-weiße Trikots tragen und Tischfußball spielen. Sind sie Mitarbeiterinnen des Festivals oder Gäste, die zum Wuzzeln eingeladen wurden? Eine Frage später stellt sich heraus, dass die beiden Profis vom Wiener Tischfußballbund sind! Keine Ahnung, was das mit Gaming und E-Sport zu tun hat, aber ich bin begeistert. Der FM4-Radiobeitrag ist gerettet.

E-Game Festival

radio fm4 / Robert Glashüttner

Nationalteamspielerinnen Sophie (links) und Astrid

Ich rolle die Treppen zwei Stockwerke weiter nach oben, immer noch auf der Suche nach den restlichen beiden Bühnen. Es stellt sich heraus, dass dafür zwei Kinosäle gemietet worden sind, in denen die E-Sport-Turniere abgehalten werden - eigentlich eine gute Idee. Doch die durchgehend moderierten Partien beginnen erst um 12 Uhr. Also noch ein bisschen Geduld. Ich gehe zurück zum Empfang und spreche dort mit den Mitarbeiter*innen der jungen Wiener Indie-Firma Bars Studios, die gleich zwei erste Spiele am Start haben: den First-Person-Shooter „Shiro 011“ und das VR-Arcade-Game „Laser Beat“.

Eigentlich eine LAN-Party

Obwohl sich nach und nach doch noch einige Aussteller mehr finden, ist das E-Sports-Festival - gelinde gesagt - nicht das, was es verspricht oder gerne wäre. Die Veranstalter*innen visionieren (und kommunizieren teilweise auch) eine famose Mischung aus LAN-Party, E-Sport und Expo. Doch auch unabhängig von der Fragmentierung der einzelnen Orte, kann keiner dieser Teile so richtig aufblühen. Die LAN ist das eigentliche Herzstück der Gesamtveranstaltung, allerdings noch versteckter als die restlichen Orte und darüber hinaus nicht öffentlich - ein Ticket (und damit auch die Möglichkeit der Teilnahme an den diversen Turnieren mit der Chance auf Geldpreise) kostet dort wahlweise 39 oder 89 Euro. Das teure „Pro-Ticket“ inkludiert unter anderem freie Getränke und Snacks sowie ein Am-Platz-Service. Kurios, aber warum nicht.

Das Electronic Sports Festival ist in der Theorie eine erfreuliche Sache, bleibt aber vor allem wegen des unpassenden Veranstaltungsortes stark hinter den Erwartungen zurück, die die Veranstalter*innen im Vorfeld leider auch selbst viel zu hoch geschraubt haben.

Aktuell:

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The Notwist (D), B.Fleischmann (Ö)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
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#####EOF##### Amanda Palmers persönlichstes Album - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Amanda Palmer

Allan Amato

artist of the week

Amanda Palmers persönlichstes Album

Das Leben macht keine Pause. Das dritte Soloalbum von Amanda Palmer heißt „There Will Be No Intermission“ und ist eine zutiefst persönliche Reise durch das letzte Jahrzehnt. Unser Artist of the Week.

Von Christoph Sepin

Alles beginnt mit einem Zitat des US-Comedian Bill Hicks: „The World Is Like A Ride In An Amusement Park“. Das Leben, wie das Einsteigen in eine Achterbahn, mit Höhen und Tiefen, Momenten der Wiederholungen und der Langeweile, der Spannung und des lauten Schreiens, vor Freude und vor Schmerz. Und am Ende dieser Vergnügungsparkattraktion wartet genau das: ein Ende. Und alles ist vorbei.

Dieses Zitat, am Anfang des neuen Albums von Amanda Palmer und auf den ersten Seiten des gleichzeitig veröffentlichten Begleitbuchs zu finden, könnte man als trist deuten, als fatalistisch und deprimierend. Das ist es aber nicht. Denn viele Dinge, die passieren, während wir auf dieser Achterbahn dahinrasen, die liegen in unserer Hand. „Wir haben ein paar Jahrzehnte, was soll man währenddessen machen?“, diese Frage stellt sich Amanda Palmer im Interview mit FM4.

Sekunden bevor wir zu sprechen beginnen, hat sie mit einem Klick eine Single veröffentlicht und zwei Konzerte in Österreich angekündigt. Jetzt wartet sie auf die Online-Reaktionen, die sie erst am Ende des Interviews sehen wird.

„In diesem Sinn haben wir komplette Kontrolle“, führt Palmer ihren obigen Satz weiter. „Wir haben freien Willen, wir können wählen: unsere Attitüde, unsere Beziehungen, ob wir rauf in den Himmel schauen oder nach unten auf den Boden.“

Amanda Palmer

Amanda Palmer

„There Will Be No Intermission“ ist Amanda Palmers persönlichstes Album. Das bedeutet einiges bei einer Musikerin, die große Teile ihres Privatlebens mit der (Online-)Öffentlichkeit teilt. Verarbeitet werden darauf Erlebnisse aus den letzten Jahren: Es geht um Abtreibungen, Fehlgeburten, Krankheit, Selbstmord, Geburt und Tod. Ein Easy-Listening-Album ist das nicht, soll es aber auch nicht sein. „The Saddest Record In The World“, das war für kurze Zeit der Arbeitstitel von „There Will Be No Intermission“.

„Unsere Identität wird geschmiedet von den schwierigsten Erlebnissen in unseren Leben. Das war immer schon so“, sagt Palmer. „Was nicht bedeutet, dass wir von unseren Tragödien definiert werden. Aber wir können unseren Erfahrungen nicht entkommen. Von denen werden wir geformt und die machen tiefere, stärkere und hoffentlich empathische und mitfühlende Menschen aus uns.“

Zwanzig Lieder sind auf „There Will Be No Intermission“ zu finden, lange Tracks zwischen fünf und zehn Minuten, dazwischen doch auch Intermissions, kurze, theatralische Zwischenakte. Minimalistisch und reduziert sind die Instrumente unter Amanda Palmers Stimme, zu Langzeitbegleiterinnen wie Ukulele und Piano kommen auch Streicher und orchestrale Momente.

Schon mit den Dresden Dolls war Palmers Klavierspielen ein Verstärken der Emotionen, die sie in ihren Texten vermittelt: mal langsam, zögernd, ruhig, dann plötzlich aggressiv, impulsiv und frustriert - und damit auch einzigartig und typisch für die Musikerin. Auf „There Will Be No Intermission“ noch mehr als je zuvor.

„Das Album ist ein Paradox“, sagt Palmer. „Emotional und thematisch ist es das fortgeschrittenste, das ich je gemacht habe. Aber manche dieser Lieder haben einfach acht Minuten lang sich wiederholende Akkorde.“ Wie immer bei Palmer hört man dann genau hin, auf die intensiven Momente und Geschichten, die sie zu erzählen hat, wird hineingezogen in die musikalische Welt, ist den Tränen nahe, wenn Palmer selbst beim Singen der Lyrics den Tränen nahe ist, spürt Euphorie, wenn Euphorie vermittelt werden soll.

In all der Rohheit, den Komplexitäten des Lebens, die hier ohne Filter vermittelt werden, gibt es trotzdem ein simples Grundkonzept zu finden: „Shit happens, das ist das Thema des Albums. Das Leben ist unerbittlich. Aber wir können trotzdem weiterhin unsere eigene Einstellung wählen. Wenn alles weg ist, haben wir immer noch das.“

„There Will Be No Intermission“ ist das intensivste, das mitreißendste, das intimste Album, das Amanda Palmer jemals veröffentlicht hat. Und vielleicht das Magnum Opus der Musikerin. Die gesamte Einzigartigkeit, das Herausragende von Palmer wird hier in Perfektion demonstriert: Lieder, voll mit Emotionen über die unbarmherzige Welt. Die aber trotzdem voller Humor und Liebe sind, voller Optimismus und Momente der zeitlosen Schönheit.

Im Herbst kann man dieser ganzen Erfahrung dann live folgen, wenn Amanda Palmer für zwei Konzerte nach Österreich kommt. Am 14. September spielt sie im Konzerthaus in Wien und am 15. September im Stefaniensaal in Graz. Die Locations hat Palmer ganz bewusst so ausgesucht: „Ich hab diese wunderschönen Orte gewählt, mit ihren wunderschönen Konzertflügeln, und ich glaube, dass das etwas Mächtiges haben wird, in diesen Orten über diese Themen zu sprechen.“ Und noch einen letzten Ratschlag hat sie für die Besucher und Besucherinnen dieser Shows: „Bringt Taschentücher mit. Es wird eine intensive Show. Das ist alles, was ich versprechen kann“.

Aktuell:

#####EOF##### Original Slangsta - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Bum Bum Kunst

Verena Prenner

Soundpark Act des Monats

Original Slangsta

Der Linzer Rapper & Produzent Bum Bum Kunst hat soeben sein neues Album „November Reign“ veröffentlicht. Eine Fusion oberösterreichischer Mundart mit West Coast-Rap-Ästhetik, Synthie-Sounds und klassischen, Sample-basierten Boom Bap-Beats.

Von Alex „DJ Phekt“ Hertel

Man kann Bum Bum Kunst durchaus als „One Man Show“ bezeichnen. Der Linzer produziert seit vielen Jahren seine eigenen Beats, die dann als musikalische Grundlage seiner Rap-Texte dienen. Jetzt hat er mit „November Reign“ ein neues Solo-Album veröffentlicht.

Inspiriert von den lyrischen Frühwerken Linzer Rapper wie Oh Vo (Brotlose Kunst) oder Markee (früher Teil der Band „Rückgrat“, heute solo als Kroko Jack bzw. Wossamau aktiv) hat Bum Bum Kunst vor ungefähr 15 Jahren selbst das Mikrofon in die Hand genommen. Die guten Beats von Produzenten wie Flip oder Megga waren oft schon für andere Rapper reserviert, daher hat er sich einfach selbst an einen alten PC gesetzt und mit einem Audio-Programm begonnen, eigene Instrumentals zu basteln.

Der Zeit manchmal voraus

Bemerkenswert in der Karriere von Bum Bum Kunst ist, dass er sehr früh mit seinen Mentoren bzw. Rap-Inspirationsquellen eigene Bandprojekte gestartet hat. Mit Oh Vo hatte er die Band „Engelstaub“, mit Markee etwas später das Slang-Rap-Duo „Sodom & Gomorrah“. Außerdem war er Teil der „Tonträger Allstars“ und der Linzer Supergroup „Die Unsichtbaren“. Eine durchaus anspruchsvolle Hip Hop-Schule, durch die er gegangen ist und die ihn künstlerisch geprägt hat. Bum Bum Kunst war außerdem Mitgründer des so genannten „Slangsta“-Movements, eine Bezeichnung für härteren und expliziten Dialekt-Rap aus Österreich.

Als Produzent hat Bum Bum Kunst früh gezeigt, dass er ein unheimliches Gespür für Musik hat und dabei oft gegen den Strom schwimmt. Während die meisten Instrumentals hierzulande Anfang der 2000er Jahre klassisch auf Samples alter Platten basierten, hat er bereits mit heute omnipräsenten 808-Drum-Sounds und Synthesizern herumgespielt, triolische Hi-Hats programmiert und spielerisch Hymnen wie „Hupf in d’heh“ kreiert. Er hat seine Vocals schon mit Autotune-Effekten bearbeitet, Jahre bevor das im Rap salonfähig wurde.

Inspiriert haben ihn damals die Platten amerikanischer Südstaaten-Rapper, West Coast-Gangsta Rap und jamaikanische Reggae-Dancehall Acts. Im Interview erzählt er, dass er außerdem immer ein Faible für härtere Gitarren-Musik hatte. All diese Einflüsse haben seinen eigenen Sound geformt. In den letzten Jahren war er zum Beispiel als Vokalist der Crossover-Band „Kaligula“ aktiv.

Vor 10 Jahren mit Trettmann kollaboriert

Bum Bum Kunst rappt in oberösterreichischer Mundart. Das hat ihn vor mehr als 10 Jahren mit dem deutschen Künstler Trettmann (damals Ronny Trettmann) connected. Der war vor seiner Karriere als Rapper in erster Linie für deuschsprachige Dancehall-Musik in sächsischem Dialekt bekannt und diesbezüglich ein Pionier. Ein Bruder im Geiste. Für „Sodom & Gomorrah“ haben sie damals eine gemeinsame Kollabo aufgenommen. Und als Trettmann für seine Snoop Dogg-Cover-Version von „Sensual Seduction“ jemanden brauchte, der sich mit Autotune-Effekten auskennt, hat er Bum Bum Kunst darum gebeten, das für ihn zu machen. Eine kleine Anekdote, die aus heutiger Sicht für Schmunzeln sorgt.

„November Reign“

Der Titel seines neuen Albums basiert auf einem persönlichen Muster, das ihm irgendwann aufgefallen ist. Immer wenn der Sommer vorbei ist, die Tage kürzer werden und die gefühlte Herbst- bzw. Winter-Depression vor der Tür steht, durchströmt ihn eine kreative Energie, mit der er sich über die kalte Jahreszeit rettet und in der viele seiner Songs entstehen.

Auf „November Reign“ präsentiert Bum Bum Kunst jetzt eine breite Palette Rap-Musik. Stimmlich hat er in den letzten Jahren zu sich gefunden. Inhaltlich ist alles dabei: witzige Punchlines, Story-Telling, derbe Lines, politische Statements („liebe Grüße von der Antifa“), etc. und interessante Features von langjährigen Wegbegleitern wie „Brotlose Kunst“, DJ Buk, Skero, Deo, MOZ, GC und einigen anderen.

Vor ein paar Tagen ist ein amüsantes Musikvideo zur schon etwas älteren Skero & Bum Bum Kunst-Kollabo „L Funk“ erschienen. Eine Linzer Gangsta Rap-Parodie, inklusive aller Klischees, die man erwartet.

Und während wir hier das soeben erschienene Album von Bum Bum Kunst konsumieren, macht er pünktlich zum Release-Tag das, was er sich verdient hat: einen mehrwöchigen Urlaub in Portugal.

„November Reign“ ist vorläufig nur digital erhältlich, gegebenenfalls wird es in naher Zukunft noch eine Vinyl-Version davon geben.

Aktuell:

#####EOF##### Offenlegungen - news.ORF.at

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#####EOF##### FM4 Artist of the Week - fm4.ORF.at
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FM4 Artist of the Week - alle Beiträge
#####EOF##### Die FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales im Videostream - fm4.ORF.at
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Die FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales im Videostream

Letzten Freitag war Chilly Gonzales zu Gast im Wiener Radiokulturhaus und hat eine exklusive FM4 Radio Session für uns gespielt. Hier gibt es die Highlights daraus zum Ansehen und -hören.

Bei diesem Konzert kamen keine Klaviere zu Schaden: Chilly Gonzales kehrte raffiniert wie immer, aber kontemplativer als sonst – mehr Artist als Entertainer – ins Radiokulturhaus zu seiner zweiten FM4 Radio Session zurück. Katharina Seidlers Beschreibung der FM4 Radio Radio Session mit Chilly Gonzales und jede Menge Fotos davon findet ihr hier.

Chilly Gonzales bei einer FM4 Radio Session

David Višnjić / Radio FM4

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 23.3.2019 - fm4.ORF.at
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Foals

Alex Knowles

fm4 charts

Die FM4 Charts vom 23.3.2019

Foals und Crystal Fighters haben diese Woche an der Spitze der FM4 Charts Plätze getauscht!

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Foals und Crystal Fighters tauschen Plätze: Während letzte Woche noch „Wild Ones“ an der Spitze der FM4 Charts stand, haben sich diesmal die Foals mit „On the Luna“ auf die Nummer Eins vorgearbeitet. Auf Platz 3 steht Anna F. mit ihrem neuen Projekt Friedberg.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Anderson .Paak, My Ugly Clementine, Two Door Cinema Club und K.Flay stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Foals On The Luna 2 4
2 Crystal Fighters Wild Ones 1 4
3 Friedberg Boom 6 4
4 HVOB Panama 4 4
5 Chromatics Time Rider 5 3
6 Cassia Small Spaces 8 3
7 The National You Had Your Soul With You 12 2
8 Mini Mansions Gummy Bear 9 3
9 Peter Doherty & The Puta Madres Who's Been Having You Over 19 2
10 The Black Keys Lo/Hi neu 1
11 Arcade Fire Baby Mine neu 1
12 MOTSA No Fear (ft. David Österle) 15 3
13 Oberst & Buchner Eye Liquor (ft. Tobias Koett) 16 3
14 Sleaford Mods Discourse neu 1
15 Pressyes California 11 4
16 Big Thief U.F.O.F. 17 2
17 Circe Barely Breathing 20 3
18 Billie Eilish Wish you were gay 21 2
19 Buntspecht Unter den Masken 7 4
20 Nick Murphy Sanity neu 1
21 Löven Anananda 25 2
22 The Chemical Brothers Got To Keep On 3 5
23 Fettes Brot Du driftest nach rechts 10 5
24 Bilderbuch LED go 14 8
25 Florence + The Machine Moderation 13 5

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Diamantenregen, kalte Sterne und ein Hund - fm4.ORF.at
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Wortlaut-Party im phil

fm4/christian stipkovits

Diamantenregen, kalte Sterne und ein Hund

Im sechsten Wiener Gemeindebezirk wurde gestern bei der Wortlaut-Party in Gedanken nach den Sternen gegriffen.

Von Christian Stipkovits

Im phil, im sechsten Wiener Gemeindebezirk, wurde gestern Abend das brandneue Wortlautbuch präsentiert. Das phil ist ein Mix aus einem Buchladen und einer Bar. Hier kann man in Büchern reinschmökern und gleichzeitig am Kaffee nippen, das warme, schwummrige Licht lädt zum Verweilen ein. Die Atmosphäre macht es wohl zur idealen Venue um gedanklich nach den Sternen zu greifen, und für die jährliche FM4 Wortlaut Buchpräsentation, bei der die Autorinnen und Autoren die Kurzgeschichten präsentieren.

Die Top 10

Gleich sieben Mal wurden die Preise für den „vierten Platz“

an Agnes Ofner, Anna Felnhofer, Claire Walka, Katherina Braschel, Niklaus Neu, Stefan Adrian und Roman Markus vergeben. Sie dürfen sich über die Veröffentlichung ihrer Kurzgeschichten im Wortlaut Buch freuen, und über Buchgutscheine, ein Jahresabo der Literaturzeitung „Volltex"t. Es gibt außerdem Kaffee mit einem Zitat aus dem eigenen Text, sowie Goodie Bags von FM4 und Der Standard.

Auf Jupiter regnet es Diamanten

Für Lilian Loke gibt es zusätzlich 500 Euro. Sie lebt und arbeitet in München, hat schon mehrere Preise und Stipendien erhalten, und sie hat mit ihrem Text „Auf Jupiter regnet es Diamanten“ den dritten Platz des Kurzgeschichten Wettbewerbes gewonnen. Das Ende hat sie extra offen gewählt. Man kann nur hoffen, dass es den Figuren gut geht, nachdem die Geschichte geendet ist. In ihrer Kurzgeschichte geht es um die sehr bildhafte Beschreibung, wie das Leben mit einem schizophrenen Menschen sein kann. Auch John Wray, Mitglied der Wortlaut-Vorjury, der einen Roman über Schizophrenie geschrieben hat, fand „die Schilderung dieser Geisteskrankheit extrem überzeugend.“ Leider ist sie verhindert, deswegen liest FM4 Redakteurin Jenny Blochberger stellvertretend.

Kalte Sterne

Barbara Kadletz überzeugt die Jury mit ihrer Kurzgeschichte „Kalte Sterne“ - und kann sich über 750 Euro freuen. Die Wienerin, die in einem Buchladen arbeitet, schafft es damit auf den zweiten Platz. Ihr Text dreht sich um eine Beziehung nach dem Tod eines der beiden Partner. Der/die Tote beobachtet die hinterbliebene Person, kommentiert ihr neues Leben und schickt ihr Zeichen.

Mercedes Spannagel ist die Gewinnerin des Wortlaut Kurzgeschichtenwettbewerbes mit dem bisher längsten Titel der Wortlaut-Geschichte „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“. Sie studiert Maschinenbau and er TU Wien, und wird sich mit den 1000 Euro Preisgeld wohl ein neues Notebook kaufen, um weitere Texte zu schreiben während sie statt auf einem Stuhl lieber auf einem Gymnastikball sitzt – und sie hofft nun auf immer so viel Aufmerksamkeit, wenn sie einen Text schreibt.

Wir gratulieren den Gewinnern und Gewinnerinnen nochmals herzlich! Das neue Wortlaut Buch ist im FM4 Shop erhältlich.

Aktuell:

#####EOF##### Radio Wien
Kampagne

89,9 und 95,3 22.11.– 11:43 Uhr

Radio Wien - alle Infos im Überblick

Details zu den Sendungen und Moderatorinnen und Moderatoren, Newsletter-Anmeldung oder ein Überblick über die Expertinnen und Experten von Radio Wien - hier finden Sie alle Infos zu Ihrem Wiener Stadtradio.  mehr …

Weitere Meldungen

Chronik 04.04.2019 05:00 Uhr

Energiepegel 4. April

Ist es ein guter Tag für Entscheidungen, oder sollten Sie es doch langsamer angehen? Mit dem Energiepegel von „Radio Wien“ wissen Sie, wie es heute um Ihre Energie bestellt ist. mehr …

Gefahrensituation mit Radfahrer

Radio Wien 02.04.2019 16:48 Uhr

Die Radio Wien Radfahr-Initiative

Straße - Radweg - Zebrastreifen, da sind Konflikte vorprogrammiert. Radio Wien sammelt ab sofort Ideen, die den Alltag für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sicherer machen. mehr …

Arzt und Patient

Thementag 02.04.2019 15:00 Uhr

Patientenombudsmann beantwortet Fragen

Franz Bittner ist Patientenombudsmann der Ärztekammer für Wien. Im Programm von Radio Wien wird er sich am Montag, 8. April, speziell Fragen, rund um das Thema „Hausärzte“ widmen. mehr …

Mann und Frau küssen sich

Der Mittwoch Abend 02.04.2019 13:22 Uhr

Bis dass der Tod euch scheidet – aber wie?

Für Viele gehört eine Beziehung, eine Partnerschaft zu einem erfüllten Leben einfach dazu. Was macht eine gute Beziehung aus? Wie hält eine Partnerschaft möglichst lange? Diskutieren Sie am Mittwoch Abend mit Sascha Boctor. mehr …

Hadschi Bankhofer und Leopold Altenburg

Menschen im Gespräch 02.04.2019 06:00 Uhr

Der Ururenkel des Kaisers zu Gast

Bei Hadschi Bankhofer in Menschen im Gespräch zu Gast ist diesmal Leopold Altenburg, der Ururenkel vom Kaiser Franz Josef, somit Prinz. Der Schauspieler und Clown hat nun ein Buch über sich als Habsburger geschrieben. mehr …

Ein voller Ballsaal bei der Radio Wien Dancing Stars Party

Radio Wien 30.03.2019 22:31 Uhr

Dancing Stars Party im Ballsaal

Fast 700 Hörerinnen und Hörer feierten am Wochenende ein in Wien schon zur Tradition gewordenes Fest. Beim „Dancing Stars“-Ball wurde mit den aktuellen Stars rund um Michael Schottenberg und Virginia Ernst ausgelassen getanzt. mehr …

Yvonne Widler

Menschen im Gespräch 29.03.2019 14:06 Uhr

Zum Nachhören: Yvonne Widler über die Liebe

Über kaum ein Thema wird mehr geschrieben und gesprochen als über die Liebe. Auch Yvonne Widler geht in ihrem Buch „Sie sagt, er sagt“ der Liebe auf den Grund. In „Menschen im Gespräch“ erzählt sie von ihren Erkenntnissen. mehr …

Der Mastermind von Count Basic, Peter Legat

Radio Wien 29.03.2019 11:15 Uhr

Heimat bist du großer Töne

Zu Gast bei Blacky Schwarz in „Heimat bist du großer Töne“ am 7. April ist Peter Legat. Thema ist der „Tag des Jazz“, der an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung erinnern soll. mehr …

Die Arganzuela-Fußgängerbrücke beim Grüngürtel Madrid-Rio

Radio Wien Pflanzentipp 29.03.2019 10:30 Uhr

Gärten in Zeiten des Klimawandels

Wenn die Sommer immer heißer werden, die Winter schneelos bleiben und es auch zu wenig regnet, dann müssen auch die Gartenliebhaber reagieren. Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger nimmt die südlichen Länder als Vorbild. mehr …

Karin Stöttinger, Autorin Shaking salads

Kochen 28.03.2019 15:46 Uhr

„Sommerrollen“ bei Kochen im Schaufenster

Bei Kochen im Schaufenster ist dieses Mal Karin Stöttinger, Kochbuchautorin von „Gefüllt, gewickelt, gerollt“ zu Gast. Dabei werden frische Zutaten in die unterschiedlichsten köstlichen Verpackungen gesteckt. mehr …

Rückenschmerzen

Mittwoch Abend 28.03.2019 15:26 Uhr

Zum Nachhören: Gesunder Rücken

Anlässlich des „ORF Bewusst gesund“ Themenschwerpunktes „Kampf dem Rückenschmerz“ sprechen wir auch am Mittwoch Abend über die Volkskrankheit und was man dagegen tun kann. Bei Konrad Mitschka ab 19 Uhr. mehr …

laufende Frau

Volles Leben 28.03.2019 10:00 Uhr

Fragen Sie die Radio Wien Apothekerin

Gibt es Hilfe gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Wie kann ich mehr Energie haben? Was braucht mein Körper zum Entschlacken? „Radio Wien“-Apothekerin Elisabeth Sommer beantwortet Ihre Fragen live am 2. April. mehr …

Bewerbungsgespraech

AK-Tipp 28.03.2019 09:00 Uhr

Bewerbungsgespräch: was ist zulässig?

Vor einem Bewerbungsgespräch sind wahrscheinlich die meisten angespannt. Besonders die Angst vor sehr persönlichen Fragen sorgt oft für Nervosität. Dabei sind der Neugier des Arbeitgebers gesetzliche Grenzen gesetzt. mehr …

Medikamente

Volles Leben 26.03.2019 10:30 Uhr

Richtige Lagerung von Medikamenten

Ob Tabletten, Tropfen oder Säfte: Medikamente müssen nicht nur korrekt angewendet sondern auch richtig aufbewahrt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Tipps dazu hat „Radio Wien“ Apothekerin Elisabeth Sommer. mehr …

Artur Worseg

MIG 22.03.2019 13:51 Uhr

Zum Nachhören: Artur Worseg im Gespräch

Am gesellschaftlichen Parkett ebenso gewandt unterwegs wie im OP, ist Artur Worseg seit vielen Jahren erfolgreich als Schönheitsmediziner tätig. In „Menschen im Gespräch“ erklärt er, warum er jetzt Kritik an der eigenen Branche übt. mehr …

Sämlinge nach dem Pikieren

Radio Wien Pflanzentipp 22.03.2019 10:30 Uhr

Pflänzchen richtig pikieren

Pikieren heißt soviel wie vereinzeln, also die vielen Mini-Pflänzchen, die in der Anzuchtschale gewachsen sind, trennen und einzeln wieder einsetzen. Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger hat die Tipps. mehr …

Altbauwohnung

AK-Tipp 21.03.2019 10:10 Uhr

Alles zur AK Wohnrechtsberatung

Die Rechte von Mieterinnen aber auch von Menschen, die eine Wohnung kaufen, sind oft kompliziert. Die AK Wien hat deshalb unter 01 501 65 1345 eine neue Beratungs-Hotline für Fragen zum Wohn- und Mietrecht eingerichtet. mehr …

Barbara van Melle und Simon Wöckl

Backworkshop 19.03.2019 11:32 Uhr

Backworkshop mit Barbara van Melle

Am 18. März hat Barbara van Melle vom „Kruste und Krume“ Brotbackatelier für herrlichen Duft von frischem Gebäck gesorgt. Hier finden Sie die Rezepte für ihr Handgebäck. mehr …

Tabletten

Volles Leben 19.03.2019 10:27 Uhr

Schmerzmittel richtig anwenden

Egal ob Rücken- oder Zahnschmerzen, sie sollen möglichst schnell nachlassen. Schmerzen können auch selbst behandelt werden. „Radio Wien“ Apothekerin Elisabeth Sommer klärt über die richtige Anwendung auf. mehr …

Gluecksklee

Mittwochabend 18.03.2019 08:00 Uhr

Zum Nachhören: Zu Gast bei Vera Russwurm

Zum siebten Mal wird am 20. März der Weltglückstag gefeiert. Vera Russwurm hat deshalb eine Glücks-Lehrerin zu Gast im Studio, um mit ihr und den Anruferinnen und Anrufern darüber zu diskutieren, ob und wie man Glück lernen kann. mehr …

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FM4 Morning Show

Getting up easy with good Music, Games and lots of fun. Und das zweisprachig!

Jeden Tag besser aufstehen! Mit unseren englisch-deutschen Moderations-Duos voller Schmäh, Charme und Talent zum Unsinn. Dazu gibt’s altes und neues aus der Welt des Pop und dem ganzem Rest, unterhaltsame Spiele mit Gewinn- und Beteiligungsmöglichkeit und die richtige musikalische Abwechslung. Das Morningshow-Breakfast für unsere Live-Gäste ist selbstverständlich all inclusive.

Täglich von 6 bis 10 Uhr

Mit den Hosts Stuart Freeman (UK), John Megill (CDN), Dave Dempsey (USA) und Julie McCarthy (IRL) und ihren CO-Hosts Barbara Köppel, Nina Hochrainer, Dalia Ahmed, Erika Koriska, Alex Augustin, Conny Lee, Roli Gratzer, Christoph Sepin, Paul Pant und Daniel Grabner.

Dazu News in Englisch zur vollen Stunde und deutschsprachige Schlagzeilen um Halb.

FM4 Morningshow

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Wir behaupten: Kein early adopting ohne FM4 Morningshow! Bloody beeindruckend, liebe listeners, isn’t it?

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#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 23.2.2019 - fm4.ORF.at
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FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 23.2.2019

Black As Fuck Playlist (by Series:Black)

Jimi Hendrix Star Spangled Banner
The Temptations Ball of Confusion
Aretha Franklin Respect
Michael Jackson Remember The Time
Luther Vandross Never Too Much
Cameo Candy
Eazy E Boyz N The Hood
Slum Village Jealousy
Lauryn Hill Lost Ones
Roy Davis Jr Gabriel
Robert Glasper Smells Like Teen Spirit
Childish Gambino This Is America
The Last Poets Black Is (Chant)

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#####EOF##### Deshalb kam beim Videodreh von Cari Cari die Polizei - fm4.ORF.at
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Deshalb kam beim Videodreh von Cari Cari die Polizei

Cari Cari über ein brennendes Didgeridoo, das beste Konzert aller Zeiten und einen Polizeieinsatz während eines Videodrehs.

Cari Cari sind im Rennen um den FM4 Award beim Amadeus 2019. Musikalisch haben sie sich sich den Good Old Blues wie kaum jemand anders hierzulande einverleibt und ihn sich in futuristischer Form zu eigen gemacht. Seit Beginn ihrer Karriere haben sie so manches Abenteuer miteinander erlebt. Uns haben sie ihre liebsten persönlichen Fotos mitgebracht - und die Geschichten dazu.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### US-Wissenschaftler vergiftete Kollegin mit Schwermetall - news.ORF.at

US-Wissenschaftler vergiftete Kollegin mit Schwermetall

Über Monate soll er Lebensmittel und Wasser seiner Kollegin heimtückisch mit einem Metall vergiftet haben, in der vergangenen Woche ist er festgenommen worden: Ein 34-Jähriger aus Berkeley (Kalifornien) muss sich nun wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Vergiftung verantworten, wie aus Polizeidokumenten des Sheriffs im Alameda County hervorgeht.

Wie unter anderem die „Washington Post“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, soll der Naturwissenschaftler die Mahlzeiten seiner Arbeitskollegin mit dem giftigen Metall Kadmium versetzt haben. Damit soll der Metallspezialist vor eineinhalb Jahren begonnen haben, fand die Polizei heraus. Das häufig in Batterien verwendete Kadmium ruft Magenschmerzen und Erbrechen hervor und kann unter anderem Nieren und Knochen stark schädigen.

Videoaufnahme überführte Mann

So soll sich auch das mutmaßliche Opfer seit längerer Zeit krank gefühlt und immer wieder einen merkwürdigen Geschmack in ihrem Essen und Wasser festgestellt haben, wie die „Washington Post“ weiter berichtet. Auch zwei ihrer Familienmitglieder seien erkrankt, nachdem sie aus einer Flasche des Opfers getrunken hatten.

Überwachungskameras in der Arbeit hätten schließlich zweimal aufgezeichnet, wie der mutmaßliche Täter das Getränk seiner Arbeitskollegin mit einer Substanz versetzt habe. Ein Test des Wassers habe die Substanz anschließend als Kadmium identifiziert.

#####EOF##### Playlists von FM4 La Boum de Luxe - fm4.ORF.at
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Playlists von FM4 La Boum de Luxe - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Zimmerservice - fm4.ORF.at Radio
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Der Raum für deine Musik- und sonstige Wünsche.

Abwechselnd werden von Martin Blumenau und Martin Pieper Wünsche erfüllt - die gelegentliche bizarre Abschweifung in popmusikalische Randbereiche sei dabei gestattet. Das Motto der Sendung: Höflichkeit ist das neue Schwarz.

Für die notwendigen Bitterstoffe sorgen eure Lieblingsplatten, Geheimvorlieben, lang Gesuchtes, rudimentär Erinnertes und aktuelle Befindlichkeitsmusiken. Nur her damit!

Wünsche per Mail:
martin.pieper@orf.at oder martin.blumenau@orf.at oder auch ganz schlicht an fm4@orf.at.

Wünsche per Post:

FM4 Zimmerservice
1136 Wien

Wünsche per Telefon:
nicht in dieser Sendung

Erledigte Wünsche
siehe das Zimmerserviceservice

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#####EOF##### Wie Twitter beim Aufspüren von Erdbeben hilft - science.ORF.at

Wie Twitter beim Aufspüren von Erdbeben hilft

Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy - und schreiben darüber in den sozialen Medien. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe.

Wie das Fachmagazin „Science Advances“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, lassen sich Beben unter Zuhilfenahme von Twitter-Botschaften rund eine Minute schneller lokalisieren als bisher. In Zukunft könnte man auch die Stärke von Beben mittels Crowdsourcing genauer bestimmen. Wie das geht, hat das European Mediterranean Seismological Centre (EMSC) in einem Video dargestellt.

Üblicherweise werden Erdbeben von seismischen Stationen erfasst. Das deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam betreibt etwa einen Monitoring-Dienst, der auf Daten von hundert eigenen seismischen Stationen des Netzwerks Geofon sowie 800 weiteren Stationen beruht.

Für die zuverlässige Lokalisierung eines Bebens sei so eine breite Datenbasis notwendig, sagt Joachim Saul vom GFZ, einer der Studienautoren. Denn: „Man muss ausschließen, dass es sich bei einem Signal nicht nur um eine lokale Erschütterung gehandelt hat.“ Normalerweise dauert es drei bis acht Minuten, bis aus den gelieferten Daten errechnet ist, wo ein Erdbeben in welcher Stärke stattgefunden hat.

Twitter-Analyse in 59 Sprachen

Sind sich die Fachleute sicher, dass es ein Erbeben gegeben hat, veröffentlichen sie ihre Informationen und leiten sie auch an das EMSC weiter. Dieses verbreitet die Informationen dann online, also per Webseite, App und Twitter - kürzlich etwa Hinweise auf ein Beben in der Nähe von Anaheim in Kalifornien.

Die Forscher unter Leitung von Robert Steed vom EMSC wollten nun prüfen, ob sich die Lokalisierung eines Bebens beschleunigen lässt, wenn man Daten aus dem Internet heranzieht. Dafür nutzten sie zum einen die Zugriffsdaten auf die EMSC-Webseite und dessen Erdbeben-App. Zum anderen durchforsteten sie den Kurznachrichtendienst Twitter nach Tweets, die den Begriff „Erdbeben“ - in 59 Sprachen - enthielten. Denn nach einem Beben greifen viele Menschen heute zum Handy, um in den sozialen Medien von ihren Erfahrungen zu berichten.

Zeitgewinn: Eine Minute

Insgesamt analysierten die Forscher Daten zu mehr als 1.500 Erdbeben aus dem Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Dezember 2017. Die Auswertung ergab, dass sie bei der Lokalisierung mit Hilfe der Internetdaten durchschnittlich mehr als eine Minute schneller waren, als wenn sie nur die Daten der seismischen Stationen genutzt hätten.

„Die Ergebnisse sind spannend und auch für Geofon relevant, da sie die Reaktion von Menschen, die ein Erdbeben selbst verspürt haben, unmittelbar mit einbezieht“, sagt Joachim Saul vom GFZ. „Wir stehen aber erst am Anfang einer Entwicklung. Besonders die genaue Bestimmung der Erdbebenstärke bleibt eine Herausforderung.“

science.ORF.at/dpa

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#####EOF##### FM4 Sunny Side Up - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Sunny Side Up

Der soulige Sonntagvormittag für Spätaufsteherinnen, Liegenbleiber und (Spät-)Heimkommerinnen.

Die beste Musikbegleitung für deinen Sonntagsbrunch, wo auch immer du dich zu dieser Zeit gerade befindest. John Megill serviert einen chilligen Mix aus Musik, Jingles und feinen Anekdoten aus dem Leben eines Weltenbummlers.

Die Rubrik „A little Soul“ bringt euch alte Soul-Klassiker und neue Lounge-Hits ans Bett.

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#####EOF##### Codewort Luisa - fm4.ORF.at
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Schulung "Luisa ist hier"

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Codewort Luisa

Luisa ist hier - so nennt sich ein Projekt, das Hilfe in Bars oder Clubs verspricht. Besonders Frauen sollen damit in unangenehmen Situationen unterstützt werden. In Deutschland gibt es das Projekt schon länger, Innsbrucker Club- und Barbetreiber holen Luisa jetzt nach Österreich.

Von Viktoria Waldegger

„Ich sehe immer wieder, dass Frauen im Vorbeigehen angegrapscht werden“, sagt Julie. Sie ist Barchefin in einem Club in der Innsbrucker Innenstadt. Und das gehe dann oft so schnell, dass die Frauen gar nicht reagieren können.

Knapp zehn Bar- und Clubbetreiber treffen sich bei der ersten Schulung für das Projekt „Luisa ist hier“. Sie alle können von Erlebnissen allein in den letzten Tagen berichten, bei denen Frauen im Nachtleben bedrängt wurden. Diese reichen vom Ignorieren eines Neins bis hin zu unangenehmen Berührungen.

Schulung "Luisa ist hier"

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Heimgehen keine Lösung

Clubbetreiber Frederik Lordick wollte das nicht mehr hinnehmen. Sexualisierte Gewalt sei kein großes Thema in Innsbruck, es komme aber immer wieder vor. Eine Bekannte von ihm etwa sei in einem Club angegrapscht werden. Sie ging danach heim - sie wollte ihre Ruhe haben und nicht lange herumreden, was denn passiert ist. Das kann nicht die Lösung sein, meint Fred. Er wollte in seinem Club, dem „Dachsbau“, ein Hilfsangebot für Frauen in unangenehmen Situationen schaffen. Das funktionierte nur bedingt, dann entdeckte Fred „Luisa ist hier“.

Das Projekt gibt es seit einigen Jahren in Deutschland und mittlerweile auch in der Schweiz. Das Konzept ist einfach: Frauen die bedrängt werden oder sich unwohl fühlen, können sich mit der Frage „Ist Luisa hier?“ an das Barpersonal wenden. Das Personal weiß dann: Die Frau braucht Hilfe.

Keine langen Erklärungen

Das Codewort ist wichtig. Um Hilfe zu bitten oder die Situation genau zu erklären ist für Betroffene nicht einfach, weiß Katharina Hölbling vom Verein „Frauen gegen VerGEWALTigung“. Sie schult das Barpersonal zum Thema „sexualisierte Gewalt“. Besonders im Nachtleben sei um Hilfe zu bitten besonders schwierig. Oft ist es ja schon eine Herausforderung in einer vollen Bar mit lauter Musik ein Getränk zu bestellen, lange Erklärungen würden da für eine große Hemmschwelle sorgen, meint sie.

Die Frage nach Luisa soll Hilfesuchenden einen einfachen Weg eröffnen. Das Barpersonal ist darauf geschult, die Person an einen ruhigen Ort zu bringen und mit ihr weitere Schritte abzuklären. Das kann, wenn gewünscht, das Rufen eines Taxis sein oder das Benachrichtigen einer vertrauten Person bis hin zum Hinauswerfen des Täters. Wichtig sei es dabei, zuerst eine Lösung für die Betroffene zu finden, die Suche nach dem Täter komme erst dann, so Hölbling.

Schulung "Luisa ist hier"

Radio FM4

Mehr Aufmerksamkeit im Nachtleben

Gut 20 Clubs und Bars machen in Innsbruck mit. Sie bilden derzeit ihr Personal aus. Die Mitarbeiter in Clubs und Bars sollen lernen, mit der Frage nach Luisa umzugehen, und auch Anzeichen für sexualisierte Gewalt und unangenehme Situationen zu erkennen. Gleichzeitig werden sie im Umgang mit Menschen unter Drogeneinfluss geschult. Dass Alkohol die Gewaltbereitschaft verstärkt, ist kein Geheimnis und auch Kokain ist eine beliebte Droge im Innsbrucker Nachtleben, erklärt Manuel Hochenegger von der Drogenarbeit Z6 in Innsbruck. Gerade Kokain in Kombination mit Alkohol führe oft dazu, dass das Ego ansteige und ein „Nein“ nicht akzeptiert wird. Hier soll das Personal Anzeichen erkennen und so mögliche Störenfriede schon vor einem Vorfall im Auge behalten.

Auf Plakaten und Stickern auf der Frauentoilette können Frauen erkennen, dass der Club bei der Initiative mitmacht, dort wird Luisa auch noch einmal kurz erklärt. Ab 1. Mai soll „Luisa ist hier“ dann in den teilnehmenden Clubs und Bars umgesetzt werden. Der Initiator Frederik hofft, dass die Frage nach Luisa selten oder nie gestellt werden muss. Denn das große Ziel hinter dem Projekt sei es, das Thema sexualisierte Gewalt präsenter zu machen, und damit vielleicht schon vorzubeugen. Das komme allen im Innsbrucker Nachtleben zugute. Demnächst wollen auch Grazer Clubbetreiber „Luisa ist hier“ umsetzen.

mehr Politik:

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#####EOF##### Jorja Smith stellt alles in Frage ohne zu vergessen wer sie ist - fm4.ORF.at
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Jorja Smith

Press

Artist of the Week

Jorja Smith stellt alles in Frage ohne zu vergessen wer sie ist

RNB-Sängerin Jorja Smith hat eine Art Bilderbuchkarriere mit Raketenstart hingelegt. Mit 19 geht sie mit Drake auf Europatour, mit 21 veröffentlicht sie ihr Debütalbum „Lost & Found“, das auch „her story so far“ ist.

Von Natalie Brunner

Die sehr talentierte und sehr junge Sängerin Jorja Smith kommt aus UK; ihre Art zu singen hat Fans und MusikjournalistInnen dazu gebracht, sie mit aktuellen RNB- und Soul-Sängerinnen wie FKA Twigs und Adele zu vergleichen, aber auch mit der legendären Sade. Ihr Debütalbum „Lost & Found" hätte auch den Titel „the Story so far“ verdient, und dass jemand mit Anfang Zwanzig ein Album mit diesem Titel herausbringen kann, ist schon eine Leistung.

Albumcover von Jorja Smiths "Lost & Found"

FAMM

Jorja Smith wurde 1997 in eine sehr musikalische Familie hineingeboren. Reggae- und Ska-Klassiker liefen auf Dauerrotation und Jorjas Papa war selbst auch in einer Neo Soul-Band. Seine Tochter übte und musizierte mit ihm und war schon als Volksschülerin bereit für die ersten Auftritte.

Es war also schon immer klar, dass Jorja sich für Musik entscheiden würde. Wie schnell und reibungslos, als wäre es vom Schicksal geplant, ihre Karriere verläuft, ist aber dennoch überraschend.

2016 veröffentlicht sie erste Stücke auf Soundcloud und hat sofort einen berühmten Fan: den kanadischen Rapper Drake. Er nimmt sie mit auf Tour und verschafft ihr einen Platz im Scheinwerferlicht. Als Konsequenz ihres Talents und dieser Exposition tauchen ihre Singles immer wieder auf Bestenlisten auf und werden von der britischen Musikindustrie mit Preisen bedacht.

Liebe und Katastrophen

Wie im Bilderbuch erscheint nun völlig termingerecht ihr erstes Album „Lost & Found“. Es gibt vier Arten von Liedern auf „Lost & Found“:

  • Lieder über unverstandene Liebe
  • Lieder über ein gebrochenes Herz
  • Lieder über Abschied
  • Lieder über politische und menschliche Katastrophen

Sehnsucht, in Großbuchstaben, 20 Meter hoch in rotem Neon. Das ist die Intensität, mit der Jorja Smith auf dem Titeltrack ihres Albums „Lost & Found“ diese spezifische Färbung des Schmerzes beschreibt. In den Lyrics der Nummer schildert sie ein intensives Begehren, aber einen Lebensweg, der woanders hinführt; zwei Menschen, die sehr verschiedene Dinge von ihrem Leben wollen, obwohl sie sich auch gegenseitig wollen; schöner Scheiß.

Vielleicht hat Jorja uns mit diesem Song und der Wahl des Albumtitels einen Hinweis darauf gegeben, dass sie, obwohl ihre Karriere wie im Bilderbuch verläuft, auch etwas opfern musste. Es ist schwer genug, die erste große Liebe zu leben, mensch hat keinen Plan, wie das alles funktionieren soll. Wenn man dann aber mit 19 mit Drake auf Tour unterwegs ist, macht es das quasi unmöglich.

Auf dem Album „Lost & Found“ finden sich auch vergangene Erfolge wie die erste Single „Blue Lights“ aus dem Jahr 2016. Eine traurige Nummer darüber, wie viel Angst Blaulichter bei englischen P.O.C. Jugendlichen auslösen. Eine weitere sehr politische Nummer ist „Lifeboats“, auf der Jorjas Rapskills zu hören sind. Den Text darf ich euch nicht vorenthalten, eine wichtige Wahrheit:

“So why are all the richest staying afloat? See all my brothers drowning even though they nicked the boat. Mothership ain’t helping anyone. See, the ships are getting bigger, full of greedy wasteful men, soaking kids with the lies before they even got to 10 Sailing the internet waves, a tsunami of wires. A flood to take us under if we can’t afford the life jackets . . . Majority don’t even have the life jacket.”

In „Lifeboats“ geht es direkt um den Horror der sinkenden Flüchtlingsschiffe und das Sterben im Mittelmeer, die Nummer funktioniert aber auch als Metapher über das Ungleichgewicht der Verteilung der Ressourcen auf diesem sterbenden Planeten.

In einer Review war sehr treffend formuliert zu lesen: Jorja stellt alles und jeden in Frage, ohne zu vergessen wer sie ist.

Aktuell:

#####EOF##### Die Doku "Inland" ergründet die Ränder Wiens - fm4.ORF.at
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Filmstill aus "Inland"

Ulli Gladik

Die Doku „Inland“ ergründet die Ränder Wiens

Der Dokumentarfilm „Inland“ geht den Ängsten der sogenannten besorgten Bürger*innen auf die Spur. Zum Fürchten ist auch der Kurzspielfilm „Die Sünderinnen vom Höllfall“, der die österreichische Sage von der Trud erzählt. Ein paar Highlights von der Diagonale

Von Jan Hestmann

Die Qual der Wahl hat man häufig, wenn man auf der Diagonale in Graz unterwegs ist. Und so ist das ganz besonders auch an diesem Donnerstagabend. Da spielen die Dives gerade im Rahmen von „Club Diagonale“ ein Konzert bei freiem Eintritt im Grazer p.p.c., während parallel dazu der Dokumentarfilm „Inland“ von Ulli Gladik in einem der Diagonale-Kinos läuft. In den Jahren 2017 und 2018 - also um die Zeit herum, in der die ÖVP-FPÖ-Regierung angelobt wurde, hat sich Filmemacherin Ulli Gladek mit der Kamera an die Ränder Wiens begeben.

„Inland“: Ängste und Sorgen im Wiener Beisl

FM4 bei der Diagonale:

  • Tägliche Diagonale Berichterstattung On Air,
  • Homebase Spezial am 20.3.2019: Nachhören hier.
  • Diagonale Awards Party – presented by FM4/In Kooperation mit sound:frame, Sa, 23.3., ab 23.00, Orpheum, Graz, Eintritt frei.

Live: Lylit (Wien), DJs: Sounds of Blackness (Wien), DJ-Kollektiv grrrls (Graz)

Ins Beisl in Ottakring, in den Gemeindebau in Donaustadt, auf die Straße in Favoriten ist Ulli Gladek gegangen und hat nach den Unzufriedenen, nach den sogenannten kleinen Leuten Ausschau gehalten, nach jenen, die ihre letzte Hoffnung, dass alles besser wird, in den Regierungswechsel und in die FPÖ gesteckt haben. Im Dokumentarfilm „Inland“ bekommt diese unzufriedene Masse eindrucksvoll Gesichter mit dazugehörigen Geschichten verliehen. Gladek hat monatelang gedreht, und ihre Protagonist*innen begleitet. Was dabei artikuliert wird, ist oft erschreckend, etwa wenn sich einer der Protagonisten einen „Bürgeraufstand gegen die Ausländer“ wünscht. Es gibt aber ebenso viele Momente, da kann man mit den Menschen vor der Kamera tatsächlich mitfühlen. Und sogar humorvolle Szenen spielen sich in diesem Film nicht selten, wenn auch unerwartet, ab, etwa wenn die Stammgäste des Café Florida im Scherz überlegen, wie ihre neue Partei denn heißen könnte (zum Beispiel „Floridianer“).

Filmstill aus "Inland", FPÖ Veranstaltung

Ulli Gladik

„Inland“ von Ulli Gladek

In keinem dieser Momente macht sich der Film über seine Protagonist*innen lustig. Stets ist die hinter der Kamera stehende Ulli Gladek bemüht um einen Diskurs auf Augenhöhe. Das ist die große Kunst des Dokumentarfilms „Inland“, einem Highlight der diesjährigen Diagonale, der einen mit gemischten Gefühlen zurücklässt.

Österreichs Horrorfilm-Shooting Stars

Dabei hat der Donnerstag auf der Diagonale ganz anders begonnen. Noch bevor die Frühaufsteher unter den Diagonale-Gästen am Vormittag für den durchwegs wunderbaren Kurzspielfilmblock 4 („Zufall und Notwendigkeit“, „Mein Bruder kann tanzen“, „Durch die Nacht mit“) in den Kinosaal kriechen (trotz Filmakademie-Party in der Nacht zu vor), treffe ich diese beiden Held*innen für ein Interview im Hotel-Foyer:

Severin Fiala und Veronika Franz

FM4/Jan Hestmann

Regieduo Severin Fiala und Veronika Franz zu Gast mit dem Kurzfilm „Die Sünderinnen vom Höllfall“

Wer sie nicht kennt: Das ist das österreichische Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala. Sie haben die letzten Jahre damit verbracht, Österreich auf die Karte des international erfolgreichen Horrorfilms zu packen. Die Initialzündung dafür gegeben hat ihr Film „Ich seh, ich seh“, der auch im englischsprachigen Raum unter dem Titel „Goodnight, Mommy“ zum Hit wurde. Für die internationale Horroranthologie „Field Guide to Evil“ haben sie ihren Teil beigetragen und eine unheimliche österreichische Sage rund um ein Wesen namens Trud im Waldviertel verfilmt. Dieser Kurzfilm mit dem Titel „Die Sünderinnen vom Höllfall“ ist auf der Diagonale in Graz aufgeführt worden. In einer Nebenrolle ist darin auch Birgit Minichmayr zu sehen, die dieses Jahr mit dem Großen Schauspielpreis der Diagonale ausgezeichnet worden ist.

Die Sünderinnen vom Höllfall

Ulrich Seidl Filmproduktion

„Die Sünderinnen vom Höllfall“ von Veronika Franz und Severin Fiala

Das ist aber längst nicht alles, was die beiden dieses Jahr präsentieren. Ihr Grusel-Langspielfilm „The Lodge“, eine internationale Produktion, feierte dieses Jahr Weltpremiere beim Sundance Filmfestival und wird hoffentlich auch einen Kinostart in Österreich bekommen. Dabei brüten die beiden schon längst über einem neuen Projekt, einen düsternen Historienfilm. Diesmal wieder eine österreiche Produktion, und auch Birgit Minichmayr wird dafür wieder vor der Kamera stehen. More to come...

Und sonst noch an diesem Tag passiert...

Eis rot-weiß

Der Himmel ist blau in Graz und die Sonne scheint. Ein Eis muss her! Irgendwo gibt es dieses Jahr sogar ein offizielles Diagonale-Eis in Graz (eine Art Joghurt-Eis mit roter Sauce, die Farben der Diagonale).

Soundtrack zum Tag: The Gaylads

Der Soundtrack des Tages für Wege mit dem Rad zwischen den Kinos lautet „Over the Rainbow’s End“ von der Gruppe The Gaylads. Dank dem Kurzfilm „Zufall und Notwendigkeit“.

Der jüngste Regisseur der Diagonale 2019

Mit 22 Jahren ist Tim Oppermann der jüngste Regisseur der diesjährigen Festivalausgabe. In „Durch die Nacht mit“ stolpert Jakob nachts im Wiener Prater von einer skurrilen Begegnung zur nächsten. Sein Alkoholpegel steigt dabei minütlich, aber was macht man nicht alles für seine Instastory? Empfehlung!

Durch die Nacht mit

Tim Oppermann

„Durch die Nacht mit“ von Tim Oppermann

„156 Millionen Tonnen Erde bewegt der Mensch täglich“

Österreich-Premiere feiert an diesem Tag auch der neue Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter, in dem sprichwörtlich Berge versetzt werden: „156 Millionen Tonnen Erde bewegt der Mensch täglich“. Basierend auf dieser Tatsache inszeniert Geyrhalter gewohnt bildgewaltig verschiedene spektakuläre Baustellen weltweit, ob Marmorsteinbruch in Italien, Großbaustelle in Kalifornien, Kupfermine in Spanien oder auch den Bau des Basistunnels unter dem Brennerpass. Im Mai kommt der Film in die österreichischen Kinos.

Filmstill aus Erde 2

NGF

„Erde“ von Nikolaus Geyrhalter

mehr Diagonale:

Aktuell:

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#####EOF##### "Devil May Cry 5" ist absurd, blutig und ziemlich klassisch - fm4.ORF.at
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DMC5

Capcom

„Devil May Cry 5“ ist absurd, blutig und ziemlich klassisch

„Devil May Cry 5“ ist überdrehter Japan-Horror-Trash auf Hochglanz. Ein absurder, blutiger und ziemlich klassischer Spaß.

Von Rainer Sigl

„Devil May Cry 5“, das ist wie eine Goth-Pop-Boyband für besonders laut kreischende Fangirls und -boys, japanischer Horrorkitsch in schwarzem Hochglanz-Kunstleder. Mitten in einer okkulten Apokalypse schießen, schnetzeln und springen wir uns dieses Mal in der Gestalt von drei unterschiedlichen Helden durch das Spiel: Dante, der Original-Held der Serie, diesmal wieder mit klassisch grauem Haar (wir erinnern uns an Frisuren-Gate!), der dauergenervte einarmige Nero und, ganz neu in der Serie, der geheimnisvolle, magisch begabte V ergeben die Pop-Postapokalypsenversion einer, von Marktforschern extra für J-Dämonen-Horror-Otakus zusammengestellten, Boyband. Und dann ist da noch die kaum weniger klischeehaft, als tätowiertes, rauchendes Mechaniker-Nerdgirl gezeichnete, Nico als schräge Sehnsuchtsfigur und zugleich nicht spielbarer Ausgleich zu so viel Jungmänner-Kitsch.

Die Handlung des Games ist konfus, nebensächlich und sympathisch absurd, die Figuren sind dunkelbunte Actionschablonen und die Gegner ein Bestiarium aus Insekten, Schleimmonstern und dämonischen Riesenviechern. Mit anderen Worten: „Devil May Cry“ ist wieder da.

Blutiges Ballett mit Motorrad und Armprothese

Auch wenn Fans jetzt aufschreien: Die ebenso epische wie mal freiwillig, mal unfreiwillig komische Hintergrundgeschichte kann man getrost ignorieren. Das Wichtigste ist und war immer der Flow aus Kampf und Akrobatik, der dem ehrwürdigen Spielgenre des Hack and Slash seinen Namen gibt.

Und so rasant, abwechslungsreich und überdreht wie hier kämpfte man sich zuvor selten durchs Leben: Spezialattacken, Kombos, bizarre Angriffe per Motorrad, Enterhakenprothesen, dämonische Haustiere und/oder überdimensionierte Schwerter machen die endlosen Kämpfe gegen tausende Dämonen zum abwechslungsreichen und blutigen Ballett. Wer seine Angriffe besonders raffiniert variiert, wird mit guten Noten und Style-Punkten belohnt, die man gegen neue Moves und Ausrüstung eintauschen kann. Könner wissen: Es ist wichtig, seine Gegner nicht nur möglichst effizient, sondern auch noch möglichst cool auszuschalten - „Smokin’ Sexy Style“!

DMC5

Capcom

Fanservice von Capcom

„Devil May Cry 5“ ist, genau wie Capcoms vor kurzem veröffentlichtes „Resident Evil 2“-Remake, Fanservice de luxe - das bemerkt man schon beim Namen: Das von gnadenlosen Fans abgelehnte Prequel „DmC“, das von den britischen Actionspezialisten Ninja Theory in eine etwas andere Richtung geführt wurde, darf und soll man zwischen dem 2008 erschienen „Devil May Cry 4“ und dem, nunmehr die Zählung wiederaufnehmenden, fünften Teil getrost unter den Tisch fallen lassen.

„Devil May Cry 5“ ist für Windows, PS4 und Xbox One erschienen.

Statt Neuerfindung nimmt man sich schlicht Hochglanz-Iteration zum Ziel, und das gelingt ziemlich gut. Wer allerdings mit der typisch japanischen Mischung aus überdrehter Coolness, theatralischen Cutscenes und variantenreicher Action nichts anfangen kann, darf auch diesmal „Devil May Cry“ liegen lassen, denn der fünfte Teil der Reihe ist schlicht ein absolut klassischer Vertreter seines Genres geworden. Ein Zugeständnis an Neueinsteiger gibt es dann doch: Dank einstellbarer Steuerungshilfen dürfen sich auch Anfänger an die Schwerter wagen - dann laufen die absurden Combos und überdrehten Spezialmoves allerdings quasi von selbst ab.

Den Ingame-Store, in dem gegen echtes Geld Items gekauft werden, kann man übrigens getrost ignorieren. „Devil May Cry 5“ ist die beste Sorte Trash: selbstbewusster Schund, der so cool ist, dass es schon wieder albern - und dadurch irgendwie dann doch schon wieder wirklich cool ist.

mehr Game:

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2 Wegweiser: nach Großbritannien und in die EU

CC0

mit akzent

Wenn Jugendliche auf einer Party „brexitieren“

Mithilfe von Witzen fällt es uns oft leichter, beängstigende Situationen zu verkraften. So auch in der Politik. Nicht nur deshalb soll sich in der Jugendsprache das Verb „Brexitieren“ durchgesetzt haben.

Eine Kolumne von Todor Ovtcharov

Politische Witze sind ein Zeichen, dass uns eine Situation oder eine Perönlichkeit aus der Weltgeschichte Angst macht. Wenn wir über bestimmte Eigenschaften von Diktatoren lachen, können wir sie besser verkraften. Allerdings können politische Witze oft unterschiedlich gedeutet werden. Wie zum Beispiel der Witz „Zur Korruptionsbekämpfung stellte Stalin vier Friedhöfe und Putin 200 Millionen Dollar bereit...“ Dieser Witz kann auch als eine Verherrlichung von den Methoden Stalins verstanden werden, wenn er von jemanden erzählt wird, der sich nach einem radikalen Handeln sehnt.

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Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

Neulich werden immer mehr Witze über den Brexit erzählt. Manche von ihnen sind sehr lyrisch: „Ich kann endlos das schöne weite Meer und die Brexitverhandlungen beobachten!“ Andere sind ganz alltäglich: „Lassen sie sich scheiden? Nein, sie sind momentan im Brexit: Er sagt, dass er sich von ihr trennen wird, lebt aber seit zwei Jahren immer noch bei ihr.“ Dritte handeln von unerwarteten Perspektiven: „Man spricht in Großbritanien von einem zweiten Brexitreferendum. Als ein überzeugter Demokrat, denkt Sir John schon wie er beim dritten Referendum abstimmen wird.“ Wie ich schon erwähnt habe, helfen uns die Witze, die Angst vor der echten Situation besser zu verkraften.

Sogar die Jugendlichen, die oft unpolitisch sind, machen sich lustig über den Brexit. Man sagt, dass sich in der Jugendsprache das Verb „Brexitieren“ durchgesetzt habe. Man verwendet es, wenn jemand auf einer Party ist und verkündet, dass die Party scheiße sei, die Location schlecht, die Musik möge er gar nicht, die anderen Partygäste alle Trottel seien und er bald gehen würde. Trotzdem bleibt er. Die anderen Jugendlichen auf der Party meinen, dass er gerade „brexitiert“. Während man „brexitiert“ und behauptet, dass die Party scheiße sei, bleibt man oft bis zum Ende. Oder wenigstens solange noch Alkohol da ist. Danach ist die Party und die Art wie man sie verlässt mehr oder weniger egal. Ganz wurscht ob man vorher „brexitiert“ hat oder nicht, am nächsten Tag werden wohl alle Kopfweh haben.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Unlimited - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Unlimited

Der mittägliche DJ-Live-Mix mit den Hosts Functionist & Beware.

Functionist & Beware verwandeln das FM4 DJ-Studio zur ungewöhnlichen frühen Nachmittagszeit in einen Dancefloor der besonderen Art.

Die dynamische Selektion aus Underground, Dance- und Poptracks reicht von Klassikern der elektronischen Tanzmusik bis hin zu aktuellsten Releases.

Montag bis Freitag, 14 bis 15 Uhr

Weitere Unlimited-Sendungen finden sich im FM4 Player

Dazu laden sich die beiden gerne bekannte Gäste aus der heimischen und internationalen Club-Szene ein. Aber auch für noch nicht so etablierte DJs und Producer werden regelmäßig die Plattenteller frei gemacht.

Aktuell:

#####EOF##### Hier gibt's das Video vom FM4 Überraschungskonzert mit Wanda - fm4.ORF.at
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Hier gibt’s das Video vom FM4 Überraschungskonzert mit Wanda

Letzten Dienstag haben Wanda ein exklusives FM4 Überraschungskonzert in der Wiener Arena gespielt. Rock’n’Roll, Bussi, Baby, Schweiß.

„Der Amore-Schmäh läuft noch immer“, hat Lisa Schneider diesen Abend zusammengefasst. Hier gibt es jetzt das Video dieses ganz besonderen Advent-Highlights aus der Wiener Arena!

Wanda ÜKO Arena Wien

Franz Reiterer

FM4 Überraschungskonzert mit Wanda - Tracklist

Luzia
Bologna
Weiter, Weiter
Schickt mir die Post
Auseinandergehen ist schwer
Meine beiden Schwestern
Stehengelassene Weinflaschen
Lascia mi fare
Café Kreisky
Ich will Schnaps
Gib Mir Alles
Kairo Downtown
Bussi Baby
1, 2, 3, 4

FM4 Überraschungskonzerte

Wenn du immer rechtzeitig wissen willst, wer beim nächsten FM4 Überraschungskonzert auf welcher der Bühnen in welcher Stadt stehen wird, dann registriere dich am besten für unseren FM4 Überraschungskonzerte Newsletter!

Aktuell:

#####EOF##### ÖFB-Cup: Salzburg spaziert gegen GAK ins Finale - news.ORF.at

ÖFB-Cup: Salzburg spaziert gegen GAK ins Finale

Red Bull Salzburg hat gestern mühelos das Endspiel des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Der Meister gewann das Semifinale auswärts gegen den Regionalligisten GAK mit 6:0 (4:0). Die Tore erzielten Munas Dabbur (6., 26.), Hannes Wolf (13., 66.), Takumi Minamino (45.) und Patson Daka (92.). Als Gegner wartet am 1. Mai in Wien Rapid, die Wiener setzten sich gegen den LASK mit 4:3 nach Elferschießen durch.

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#####EOF##### Datenschutzinformation – Messung und Analyse - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Messung und Analyse

Das ORF.at Netzwerk setzt Zähl- und Analyse-Dienste ein, um die Nutzung seiner Online-Angebote und verschiedener darin enthaltener Dienste und Funktion zu messen (z.B. die Videoabrufe der TVthek und anderer Angebote). Ebenso wird die Auslieferung von Werbung im Netzwerk gemessen.

Im europäischen Datenschutzrecht gelten Daten wie IP-Adresse und eindeutige Cookie-Werte, die Browser und Endgeräte identifizieren können, als personenbezogene Daten. Alle Mess- und Analysewerkzeuge im Web verwenden solche Daten.

ÖWA-Basic und ÖWA Plus

Das ORF.at-Netzwerk nutzt die ÖWA-Dienste zur Reichweitenmessung und zur Messung der Nutzung seiner Online-Angebote. Die Österreichische Webanalyse ist ein Verein, in dem sich österreichische Onlineanbieter und Werbeagenturen zum Ziel der Erhebung vergleichbarer und objektiver Daten zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Online-Angeboten zusammengeschlossen haben.

Diese Zählung und Prüfung durch die ÖWA garantiert unabhängig erhobene, geprüfte und damit vergleichbare Daten. Außerdem werden dabei mittels ÖWA-Umfragen auf den Angeboten demographische Daten und Interessen zu statistischen Zwecken erhoben.

IP-Adressen werden in dem Verfahren nicht gespeichert und nur in anonymisierter Form verarbeitet. Die ÖWA nutzt Cookies. Sie können sich umfassend in der Datenschutzerklärung der ÖWA dazu informieren.

AGTT – Streaming – Messung

Die Arbeitsgemeinschaft TELETEST (AGTT) ist ein Verein österreichischer Fernsehanbieter. Die AGTT misst die Nutzung von Streaming Video vergleichbar und objektiv. AGTT und ihr Dienstleister GfK nutzen Cookies und Local Storage, um Geräte bzw. Browser zu identifizieren und zu zählen. Für die Messung werden IP-Adressen übertragen, aber nicht dauerhaft gespeichert.

Messung der Werbemittelauslieferung

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) liefert die gebuchten Werbekampagnen für das ORF.at-Netzwerk aus. Dabei werden die Zahl der erreichten Geräte und die Zahl der ausgelieferten Anzeigen gezählt.

In Österreich ist es geschäftsüblich, für Online-Werbung Sichtbarkeitsdaten zu erheben. Das ORF.at-Netzwerk bedient sich für die Messung der Sichtbarkeit von Werbemitteln der Dienste des des Unternehmens Meetrics. Bei bestimmten Kampagnen kann auch die buchende Werbeagentur oder der Werbekunde selbst die Geräte und die Zahl der Auslieferungen zählen. Bei diesen Zählungen kommt eine Datenverarbeitung von IP-Adressen und Cookies durch diese Unternehmen zustande.

Sie können sich zur Datenverarbeitung der Meetrics Messung in der Datenschutzerklärung von Meetrics informieren.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Wie lebt es sich eigentlich als Mingle? - fm4.ORF.at
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Grafik mit Icons einer Sonnenbrille, eines Ohrs und zwei Würsten

Radio FM4

Wie lebt es sich eigentlich als Mingle?

Ja, nein, vielleicht? Flexibilität ist gefragt. Nicht nur in Job Descriptions, auch in der Dating- und Beziehungswelt. Generation Maybe steht auf Freiheit und hat eine ganz eigene Spezies hervorgebracht: die Mingles.

Von Ambra Schuster

Dating Dictionary - Was ist ein Mingle?

Sich festlegen bringt Verpflichtungen und die sind generell eher unsexy. Die eigene Freiheit für jemand anderen einschränken, ist schon ein echtes Commitment und tendenziell out.

Dating Dictionary

Dating kann trotz Tinder und Co ganz schön kompliziert sein. Noch komplizierter ist aber das Vokabular, das bestimmtes Dating-Verhalten beschreibt. Wir halten euch Woche für Woche up to date und erklären, was es mit Dating-Begriffen von B wie „Benching“ bis S wie „Sidebarring“ auf sich hat.

Mingle ist eine Wortcombo aus “mixed” und “Single”. Gemeint ist damit ein ganz eigener Typ Mensch, der sich für eine Kreuzung aus der Lebensform des Singles und der eines Paares entschieden hat und sich so das Beste aus zwei Welten holt.

Der oder die klassische Mingle ist zwischen 20 und 30 Jahre alt und hält sich vor allem in städtischen Ballungszentren und urbanen Gebieten auf. Dort ist sein oder ihr Jagdrevier. Das Beuteschema ist eindeutig - Mingles suchen nach Flexibilität. Zur erlegten Beute sagen sie typischerweise Dinge wie “Lass es uns locker angehen” oder “Ich will gerade nichts Festes”. So bleiben sie offiziell single. Gleichzeitig treffen sie sich aber in mal kleineren, mal größeren Abständen mit ihrer Beute, um die guten Seiten einer klassischen Paar-Beziehung auszukosten: Regelmäßiger Sex, gemeinsam Essen gehen oder ein schöner Sonntagsausflug.

“Ich will gerade nichts Festes”

Mingles leben in Halbbeziehungen auf Raten, die sich aber anders als eine Affäre oder Freundschaft Plus nicht nur auf Körperliches beschränken. Partnerschaftliche Zweisamkeit, aber eben ohne weitere Verpflichtungen und nur ja nicht auf Kosten, der eigenen Unabhängigkeit. Das Naturgesetz “Wer schmust ist fix zam” gilt für Mingles nicht. Im Gegenteil: Fremdschmusen auf einer Party? Kein Problem! Man ist schließlich single.

Ein weiteres Merkmal von Mingles ist ihre Social-Media Affinität. Bei Facebook-Veranstaltungen drücken sie bevorzugt auf “vielleicht” oder “interessiert”. Auch die Beute, also der eigentliche Partner oder die Partnerin kommt dementsprechend zwar schon mal in einer Instastory vor, ist aber nie auf einem Foto im Feed zu sehen. Nur ja keine dauerhaften Spuren hinterlassen.

Das Mingle-Dasein klingt unkompliziert, ist es aber leider nicht immer. Mingles sind zwar in ihrem Wesen resistenter gegen Verletzungen, trotzdem können Eifersucht und einseitige Gefühle die Ruhe im Revier stören. Auch dann, wenn die Fronten vermeintlich geklärt sind. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof.

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Radio Session mit OK Kid im Videostream - fm4.ORF.at
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OK Kid bei einer FM4 Radio Session

Franz Reiterer / Radio FM4

Die FM4 Radio Session mit OK Kid im Videostream

Am Sonntag waren OK Kid zu Gast im Wiener Radiokulturhaus und haben eine exklusive FM4 Radio Session für uns gespielt.

Die Hoffnung tropft zuletzt

Politische Statements, Geburtstagsständchen, Pop mit Gehalt: OK Kid haben eine FM4 Radio Session gespielt - und damit auch gleich Tour-Kick-Off gefeiert. Lisa Schneider berichtet mit jeder Menge Fotos von der FM4 Radio Session mit OK Kid.

OK Kid bei einer FM4 Radio Session

Franz Reiterer / Radio FM4

Aktuell:

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Alle ORF-Angebote im Netz

#####EOF##### Engelsfiguren zurück auf Eisenstädter Kalvarienberg - news.ORF.at

Engelsfiguren zurück auf Eisenstädter Kalvarienberg

In Eisenstadt wird seit einigen Jahren der Kalvarienberg bei der Haydnkirche restauriert. Dazu gehört auch die Sanierung von 55 Engelsstatuen, die nun abgeschlossen ist.

Mehr dazu in burgenland.ORF.at

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Protestaufruf! - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Gestreckte Faust

Christian Gallei

Protestsongcontest 2018

Protestaufruf!

Der Protestsongcontest 2018 sucht dein Protestlied. Weil dagegen sein wichtiger denn je ist.

Zum 15. Mal suchen wir gemeinsam mit dem Rabenhof Theater die besten Protestlieder des Jahres. Und es gibt wahrlich genug, das musikalische Einwände rechtfertigt. Zu jeder größeren österreichischen Partei fällt einem sofort wenigstens ein Skandal oder ein Punkt im Programm ein, der kritikwürdig wäre. International sind so viele Menschen auf der Flucht vor gewaltsamen Konflikten, Terroranschläge sind auch in der westlichen Welt kein außergewöhnliches Ereignis mehr, die immer lückenlosere Überwachung der Bevölkerungen ändert daran wenig. Weltweit sind rechte, populistische Autokraten auf dem Vormarsch, allen voran ein US-Präsident, dessen Tweets Reaktionen zwischen Facepalms und Angst vor der Bombe auslösen. Sie sind auch nur Symptom eines gewaltigen Backlashs, der gerade über die Welt rollt und dessen frauenfeindlicher Spin mit quasi jedem #meToo-Erfahrungsbericht nachgelesen werden kann.

Seit 2004 gibt es den FM4 Protestsongcontest. Was wurde aus den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest?

Apropos: Soziale Medien wandeln sich vom Platz für Gedankenaustausch mit Freund_innen und Fremden in aller Welt zum Forum für Propaganda-Bots und Wirrköpfe, durchmischt von den Aphorismen und Urlaubsfotos unserer Eltern.

Dagegen kannst du aufstehen & auf die Straße gehen, dein Wahlverhalten, deinen Konsum und deine Art überdenken, mit anderen Menschen umzugehen. Dagegen kannst du aber auch ein Lied schreiben, das vielleicht auch andere dazu bewegt, etwas ändern zu wollen.

So wie Danyál, dessen Lied „Hosgeldiniz“ den Protestsongcontest 2017 gewonnen hat.

Wie was wann?

Wir brauchen von dir einen physischen Datenträger (CD, Flashspeicher, Schallplatte, Musikkassette...), auf dem dein Protestlied in einem gängigen Format festhalten ist, sowie das ausgefüllte Anmeldeformular, das es auf protestsongcontest.net zum Download gibt.

Das schickt ihr bitte, gerne samt Bandinfos, an:

ORF
Radio FM4
Kennwort: Protestsongcontest
1136 Wien

Einsendeschluss ist der 8. Jänner 2018. Es gilt der Poststempel.

Aus den zahlreichen Einsendungen wählt die Vorjury die 25 besten aus, die dann am 26. Jänner 2016 im Haus der Begegnung Rudolfsheim / Fünfhaus auftreten. Dort werden die Top 10 gekürt.

Das Finale der besten 10 findet am 12. Februar 2018 - dem Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934 - im Wiener Rabenhof Theater statt, wo eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum den oder die GewinnerIn im Protestsong 2018 entscheidet. Die Veranstaltung wird auch live auf Radio FM4 sowie als Videostream auf fm4.orf.at übertragen.

Aktuell:

#####EOF##### BVT-Ausschuss: Platter-Anruf beschäftigt Opposition - news.ORF.at
Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler
BVT-Ausschuss

Platter-Anruf beschäftigt Opposition

Die ehemalige Justizministerin Maria Berger (SPÖ) ist am Mittwoch im BVT-Ausschuss zur Causa Tierschützer befragt worden. Politische Einflussnahme bei den Ermittlungen habe sie nicht wahrgenommen, sagte sie. Berger erinnerte sich aber an einen Anruf von Ex-Innenminister Günther Platter (ÖVP).

Er habe sie am Tag der Hausdurchsuchung bei den Tierschützern, dem 21. Mai 2008, in der Früh angerufen. Die Bitte des damaligen Ressortchefs sei gewesen, dass das Verfahren von der Staatsanwaltschaft „zügig“ geführt werden sollte. „Die Mitteilung von Platter war, es hätte einen Zugriff gegeben“, sagte Berger, die die Razzia meinte. Auf Nachfrage der SPÖ-Fraktion sagte die ehemalige Ministerin, dass so ein Anruf nicht nur wegen Morgenstunden unüblich sei. Platter sei „wohl eher der Frühaufsteher, ich nicht“.

Die Opposition aus SPÖ, NEOS und Jetzt hakte nach, da Platter bei seiner Befragung angegeben hatte, nicht interventiert zu haben. Konkret sagte der nunmehrige Tiroler Landeshauptmann im Ausschuss: „Wenn hier nun der Vorwurf besteht, ich hätte in dieser Causa aktiv interveniert, so ist das absurd und stimmt nicht. Ich kann Ihnen sagen, geschätzte Abgeordnete, da gibt es nichts.“ Der Ex-Innenminister sagte aber auch, dass die Causa schon mehr als zehn Jahre in der Vergangenheit liegt und er sich nicht mehr an alles erinnern könne.

Fall „nach üblichem Muster“ abgelaufen

Berger räumte ein, dass auch sie Erinnerungslücken habe. Denn an den Anruf von Platter konnte sie sich nur dank ihrer Notizen erinnern. „Ich denke, dass jeder Minister, der ein schwieriges Ressort leitet, nicht jeden Einzelfall im Kopf behalten kann“, sagte die Ex-Ministerin. Außerdem sei es ja im Interesse der Betroffenen wünschenswert, dass so schnell wie möglich ein Verfahren starte. Denn es habe offenbar schon längere Erhebungen im Vorfeld gegeben, so Berger. Es sei der einzige Anruf von Platter zu dieser Causa gewesen.

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler
Am Mittwoch war die ehemalige Justizministerin Berger (2007/2008) als Auskunftsperson geladen

An den Vorwurf, der laut von der Opposition vorgelegten Dokumenten in Bergers Ressort lanciert wurde, dass Platter die Ermittlungen angestoßen habe, um sich für die Landtagswahl in Tirol im Juni 2008 zu positionieren, konnte sie sich nicht erinnern. Eine politische Beeinflussung der Ermittlungen habe sie nicht wahrgenommen. „In mein Blickfeld kam die Causa erst nach der Hausdurchsuchung und als es zur U-Haft der Beschuldigten kam“, so Berger. „Ich selbst habe mich ausreichend informiert gefühlt.“

Tierschützerprozess

Im BVT-U-Ausschuss wird der Tierschützerprozess behandelt. Die Opposition vermutet, dass ein „schwarzes Netzwerk“ die Ermittlungen beeinflusste.

Überhaupt sei der Fall „nach dem üblichen Muster gelaufen“. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die mediale Aufmerksamkeit höher war. „Oft wurde gesagt, man darf Tierschützer nicht in U-Haft nehmen, weil sie Tierschützer sind“, erinnerte sich Berger. Dass es zunächst Zweifel und Kritik daran gab, dass die Staatsanwaltschaft in Wiener Neustadt das Verfahren leitet, bestätigte sie. Allerdings wurde es später obergerichtlich geklärt.

Fekter legt Fronten im Ausschuss offen

Vor Berger machte Ex-Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) die Fronten im Ausschuss deutlich. Die Opposition verzichtete nämlich großteils auf die Causa Tierschützer und thematisierte Berichte über „Postenschacherei“ im Ressort. Es ging um interne E-Mails, die im März 2008 vor Fekters Amtszeit (Juli 2008 bis April 2011) veröffentlicht wurden. Darin werden Postenbesetzungen unter Ex-Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) und dem damaligen Ressortpersonalchef Michael Kloibmüller, der unter Fekter Kabinettschef war, beschrieben.

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler
Die Fraktionen von ÖVP und FPÖ vor dem Ausschusslokal

Die Ex-Ministerin wurde von der Opposition gefragt, warum sie trotz der Berichte Kloibmüller 2009 aus dem Gesundheitsministerium wieder in ihr Ressort geholt hatte. Für die ÖVP-Fraktion hingegen waren die Fragen nicht relevant, da sie nicht in den Untersuchungszeitraum fallen. Außerdem legte der Fraktionsführer der ÖVP, Werner Amon, eine Einstellungsbegründung aus einem Verfahren gegen Kloibmüller und andere vor 2011 vor. „Das Verfahren ergab, dass es keinen Verdacht auf eine parteipolitische Besetzung 2005 bis 2009 gab“, sagte Amon. Für Fekter spielten die Vorwürfe keine Rolle.

Kloibmüller im Mittelpunkt der Befragung

Die Opposition vermutet schon lange, dass Kloibmüller als langjähriger Kabinettschef von ÖVP-Ministern im Hintergrund die Fäden zog. Kloibmüller hat sich kurz nach Bildung der ÖVP-FPÖ-Regierung in die Privatwirtschaft verabschiedet. Sein Name taucht im anonymen Konvolut mit teils haltlosen Vorwürfen auf, das die Ermittlungen gegen BVT-Beamte in Gang brachte und am Ende zur rechtswidrigen Hausdurchsuchung Ende Februar 2018 führte.

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler
Ex-Innenministerin Fekter war am Mittwoch im BVT-U-Ausschuss

Fekter holte Kloibmüller 2009 ins Innenministerium zurück. Im Ausschuss begründete die damalige Ministerin das damit, dass Kloibmüller ihr Vertrauen genossen habe und nach dem Abgang ihres ursprünglichen Büroleiters Franz Lang, der heute Direktor des Bundeskriminalamts ist, „bestens geeignet“ gewesen sei. Die E-Mails seien damals „ein halbes Jahr“ her gewesen, „das war ja der Schnee von gestern“, sagte Fekter. „Ich mache nicht Politik aufgrund von Zeitungsmeldungen.“

Mehrmals meldete sich Amon zur Geschäftsordnung. Zunächst, als NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper die E-Mails über die Postenbesetzung thematisierte. Ihm sei nicht klar, welches Ausschussthema die Fragen abdecken würden, so Amon. Krisper erklärte den Zusammenhang und durfte – kein Einspruch von Verfahrensrichter Eduard Strauss – die Frage stellen. Amon meldete sich nochmals zu Wort und bat die Politikerin, die „Unterstellung“ zu lassen. „Das Verfahren wurde eingestellt“, so Amon.

Zur Geschäftsordnung gerufen

Auch Jetzt-Mandatarin Alma Zadic wollte mehr über die E-Mails wissen. Der ÖVP-Fraktionsführer rief wieder zur Geschäftsordnung und sagte, dass die E-Mails vor Fekters Amtszeit in Umlauf waren. Strauss bat die Abgeordneten, „ihre politisch motivierten Fragen in Zusammenhang des Untersuchungsgegenstandes“ zu stellen. Zadic wandte sich aber zuerst Amon zu: „Ich habe meine Frage noch nicht gestellt, und Sie melden sich schon zu Wort. Ich stelle nun meine Frage, und dann können Sie Ihre Frage stellen.“

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler
Fekter wollte auf dem Platz der Auskunftsperson nicht fotografiert werden

Ausschussvorsitzende Doris Bures (SPÖ) wollte aber nicht länger öffentlich darüber debattieren und holte die Fraktionschefs zu sich. Das Ergebnis der Beratung: Eine politische Motivation kann auch erfolgen, wenn ein Verfahren eingestellt wird, sagte Strauss. Doch die Abgeordneten sollten keine Unterstellungen – auch aus Zeitungsberichten – in ihre Fragen einbauen. Die Befragung wurde fortgesetzt, und Fekter antwortete.

Grundsätzlich habe sie sich mit diesen Medienberichten nicht näher beschäftigt, da sie zu der Zeit als Volksanwältin tätig war. Auch sie wunderte sich, warum ihr solche Fragen gestellt werden. „Es geht um E-Mails aus der Ära Strasser“, so Fekter. „Warum fragen Sie dann mich? Ich bin nicht die richtige Ansprechperson. Da müssen Sie auf eine andere Person warten.“ Fekter stellte auch klar, dass ihre Kabinettsmitglieder wussten, „dass ich sehr genau darauf achte, dass gesetzeskonform vorgegangen wird“.

#####EOF##### Datenschutzinformation – Ihre Rechte - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Ihre Rechte

Durch das Datenschutzrecht stehen Ihnen als von einer Datenverarbeitung betroffene Person folgende Rechte zu:

Auskunft

Sie haben das Recht, von uns Auskunft darüber zu verlangen, wie wir welche Ihrer Daten verwenden. Sie können eine Kopie Ihrer durch uns verarbeiteten Daten anfordern. Die Ausübung Ihres Auskunftsrechts darf dabei die Rechte anderer Personen nicht beeinträchtigen.

Berichtigung

Sie haben das Recht, die Berichtigung Ihrer Daten zu verlangen. Sollten trotz unserer Bemühungen um Datenrichtigkeit und Aktualität unrichtige Informationen gespeichert sein, werden wir diese auf Ihre Aufforderung hin berichtigen.

Löschung

Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, sofern diese nicht noch aufgrund einer Rechtsgrundlage verarbeitet werden, die der Löschung entgegenstehen. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Löschung vorliegen, werden wir die begehrte Löschung umgehend vornehmen.

Einschränkung

Sie haben mit den gleichen Gründen wie bei einem Löschanspruch das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung zur verlangen. In diesem Fall müssen die Daten gespeichert bleiben (z.B. zur Beweissicherung), dürfen aber nicht mehr anderweitig genutzt werden.

Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Daten, die Sie uns zur Verfügung gestellt haben haben, in einem gängigen maschinenlesbaren Format zu erhalten, wenn die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung oder einer Vertragserfüllung beruht.

Widerspruch

Sie haben das Recht, Widerspruch gegen eine Datenverarbeitung einzulegen, die gestützt auf ein berechtigtes Interesse durchgeführt wird. Wir sind gesetzlich verpflichtet, in diesem Fall Ihre Interessen gegen unsere eigenen abzuwägen. Sollte das Ergebnis ein Überwiegen unserer Interessen sein, werden wir den Widerspruch begründet zurückweisen. Andernfalls werden wir die entsprechende Datenverarbeitung umgehend einstellen.

Beschwerde

Sofern Sie der Auffassung sind, dass wir bei der Verarbeitung Ihrer Daten gegen österreichisches Datenschutzrecht verstoßen und dadurch Ihre Rechte verletzt haben, ersuchen wir Sie mit uns in Kontakt zu treten, um allfällige Fragen aufklären zu können. Selbstverständlich haben Sie auch das Recht, sich bei der österreichischen Datenschutzbehörde zu beschweren.

Widerruf

Abgegebene Einwilligungen können jederzeit schriftlich und kostenfrei widerrufen werden. Wenden Sie sich dazu bitte per E-Mail an die Stelle, der Sie ihre Einwilligung erteilt haben.

Wenden Sie sich bitte mit Ihren datenschutzrechtlichen Anliegen an den Österreichischen Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien bzw. an datenschutz@orf.at.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 15.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 15.3.2019

mit Patrick Pulsinger, DJ Erdem Tunakan, Sebastian Schlachter und der Zuckerlkettenfrau

21.00
Erdem Tunakan get’s started

Art of Noise Paranomia ztt Records
Pulsinger & Tunakan Just the Music Mix Ladomat records
Quadrant Dytig Electronica
Clementine Sugar Step DJax Up
Duoteque Duoteque Boxer Sport
Alpha Tracks Bluenose Morbid Records
Fuse A new Day Plus 8
Excursions Go Sumo Clear Records
Mandroid Jammin on my old Piano Breakin Records
Dez Williams Broken Art Cheap records
Terrace My Mirror Image General Produktion
Golden Star Whimp Incoming!
Io Claire Remix Mo Wax
Black Dog Cost 2 General Produktion
Impulse Enos Bill Dodge Records
Mas 2008 Battle in Space Dodge Records

21.45
Die Zuckerlkettenfrau mit den besten Partyterminen der Woche

22.30
Roman Rauch (Secret Crunch/Philpot/Faces Rec)
Roman Rauch ist ein immer wieder gerne gesehener Gast und Garant für feinsten House.
Er kommt vor seiner Party mit Soundstream im wiener Sass, wo sie 4 Jahre Manifest feiern, bei uns live im Studio vorbei.

Hunee The World Rush Hour
Pender Street Steppers Blackboard Mood Hut
Damiano von Erckert The Dude Loop AVA
Kez YM Amplified Soul Faces
Max Graef B.E Apron
Shanti Celeste SSS (OG cut) Apron
Roman Rauch & Moony Me Hausware (Medlar & Ishmael Remix) Secret Crunch
Johannes Albert Turbo Basmati (Iron Curtis Thermo Mix) Frank Music
Terrence Parker LOVE'S GOT ME HIGH (MARC ROMBOY'S SYSTEMATIC SOUL MIX) Intangible
Tilman & Roman Rauch Friday Life Is For Living

23.15
/DL/MS (Trust/Frustated Funk/Pomelo)
Das sind Daniel Lodig und Martin Sovinz. Gemeinsam bringen sie mit Drummachines, Synthesizern und Effekten Livetechno und Electro in den Club. Nach Vinylveröffentlichungen auf Pomelo und Trust sowie einem Remix für Second Storey erschien dieser Tage die ‚Omakuda‘-EP auf dem renommierten Rotterdamer Frustrated Funk Label, das erste Release des hauseigenen Labels Vigram steht ebenfalls kurz bevor"

/DL/MS/ Hunchback
/DL/MS/ & Dave Tarrida Simple& Hold
/DL/MS/ Come again?
DJ Glow The City (/DL/MS/ Remix)
/DL/MS/ Thyme
/DL/MS/ & Dave Tarrida Wir sind die Macht
/DL/MS/ & Dave Tarrida Henry hates
/DL/MS/ Cinnamon
Dibek Frantic
/DL/MS/ & Dave Tarrida Streicher des Todes

00.30
Ornella (AUT)
Ornella Schlechmair ist eine absolute Allrounderin - von Techno über House bis Hip-Hop wird alles geliefert.
ORNELLA wurde 1984 in Braunau am Inn geboren.
Ihre ersten eigenen Turntables bespielte sie mit 15 Jahren. 2001 traf Ornella auf die Clean-Scene-Cuts Crew und mischte dort gelegentlich mit. Bald darauf stieß Ornella zu Female Pressure. Die darauf folgenden Jahre bespielte sie in erster Linie Österreich, aber auch in Deutschland und Spanien drehte sie hin & wieder das Vinyl.
„Eigentlich der typische langweilige Dj-Werdegang. ... sorry, aber es war wirklich so!“
Ihr musikalisches Repertoire reicht von Fresh ́n Hip Hop bis über derben Techno, und kann auch in Hardtech-Orgien mit 80er Gemisch ausarten.
Derzeit macht Ornella, neben Ihrer Ausbildung zur VA Technikerin, eine Podcast Reihe. Meistens mit Videos die man auf YouTube finden kann. In den letzten zwei Jahre hat sie das ein oder andere mal bei Reykjavík Underground, Fnoob Techno-r Radio mitgemischt und am 16. April wird ein Mix von ihr bei „Draw the line“ im Redefine Radio ausgestrahlt.

Mike Myrs Dumpf&Düster Freakadelle Records
Shlomi Aber Sweat [EPISODE1] Lost Episodes
Steve Parker Proton PNP Records
Mad Rider niderd Freakadelle Records
SØS Gunver Ryberg, Aïsha Devi, R.Rose & Paula Temple DR2-3 Noise Manifesto
Tensal Marenga Soma Records
Mattias Fridell Durandal Gynoid Audio
Kaiser Cosmic Universe Flash Records
Merimell Freeland 2009 Obscuur Records sub label Ōtomo
Clouds Uondapaturu Turbo Recordings
Antigone & François X Journey Home Dement3d
Abdulla Rashim Vestal Witness [NE34] ARTS
Kangding Ray BLANK EMPIRE Raster-Noton Records
Schüchner & Unknwn.Source Cccp Freakadellen Records

01.30
Göran Meyer (Myr Records/GER)
„The label stands for sophisticated modern house and techno sounds that shouldn’t be missed."
Producer und DJ Göran Meyer stammt ursprünglich aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Seine Liebe zur elektronischen Musik und Feierkultur entdeckte er jedoch bei der legendären Love Parade in Berlin. Aus dieser Liebe heraus startete er eigene erfolgreiche Veranstaltungen in Magdeburg mit Leuten aus der Tresor-Crew, 1040 Leipzig, Strezzkids, Bill Youngman, Markus Welby, Cannibal Cooking Club oder Hanno Hinkelbein. Viele Releases liegen auf seinem musikalischen Weg unter anderem auf Tulipa Recordings, Spielgold, Wonnemusik, FineBeatz, Infradig und Revolucion Recordings. Die Butterfly Collection mit Remixen von Mathias Schaffhäuser und weiteren Acts, wurde im Jahr 2013 auf Balushi Recordings veröffentlicht. Namhafte DJs wie Richie Hawtin spielten bereits Görans Tracks. Görans introvertierte Persönlichkeit steht im Kontrast zu seinem basslastigen, treibenden Sound, der für seine Hörer eine trockene, deepe Atmosphäre kreiert. Und in einem können wir sicher sein: Er wird niemals still halten.

Göran Meyer

Xoji's Mask (Original Mix) Tunnelvisions
Breath Deep (Sasch BBC & Caspar Remix) Toni Rios
Way2tite (Oliver Schories Remix) Situation 2wo
Intro (Humantronic Remix) Shazz
Don't Lie (Martin Buttrich Remix) Sharam Jey
Peanut Butter (Sascha Dive & Pauli Soul Train Remix) PSP
Chains (Luke Alessi Remix) Nyxen
Stormy Weather Naútes
Keep It Moving ft. Sharlene Klarice (Original Mix) N:Fostell10.
Malana Cream (Animal Trainer Remix) Albuquerque & Kaiq11.
Teardrop (Sonson Edit) Massive Attack

02.30
DJ Sexperimental ( Program-default, Djackin’zone, D’zone b2B/Brüssel) - Mix for Elektrodos

Die Belgierin legt seit 1994 Techno, Electro, Dark Wave, Acid, Electronica auf. Inspirieren liess sie sich unter anderem von Science Fiction, Maschinen und dem Sound aus Detroit.

Elektrodos ist eine spanische Radioshow, in der es ausschliesslich um Elektro geht. Der Host Laris Maker veröffentlich immer Montag wöchentlich ein neues Podcast mit dem besten Elektro acts der kleinen aber feinen internationalen Electro-scene.

DJ Sexperimental

Datapop Krautrock Im Schnee
Junq Front Below
Nullptr Vector Space
Plant 43 Mono Sky Monolith
Slaker Destination Antarktis v2
The Exaltics I Want You (feat Egyptian Lover)
Zeta Reticula Z.E.T.A.
Zeta Reticula DRKSNS
Gammachld Xavian
DJ Sexperimental DJ Set

03.30
Rewind von 11012019
Joyce Muniz & Friends - DJ Schwa (Beef Rec/Prag)

04.30
Rewind von 08022019
Extrawelt

05.30
Rewind von 01022019
DJ Diana May

Aktuell:

#####EOF##### Soundparkact des Monats - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Soundparkact des Monats - alle Beiträge
#####EOF##### Datenschutzinformation – Zwecke und Rechtsgrundlagen - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Zwecke und Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nach dem Datenschutzrecht, insbesondere der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) nur dann rechtsmäßig, wenn damit ein Zweck mit einer gültigen Rechtsgrundlage erfüllt wird.

Die Rechtsgrundlagen, die am häufigsten zur Anwendung kommen, sind die Vertragserfüllung, das berechtigte Interesse und die Einwilligung.

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Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten Voraussetzung für die Erfüllung eines abgeschlossenen Vertrages ist, dürfen und müssen wir Ihre Daten verarbeiten. Wenn sie z.B. im ORF-Shop einkaufen, schließen Sie einen Vertrag mit uns ab. Immer wenn Sie allgemeine Geschäftsbedingungen oder ähnliches akzeptieren, ist das der Fall. Auch beim Versand von Newslettern, die Sie bestellt haben, stellt die Vertragserfüllung die Rechtsgrundlage dar.

Berechtigtes Interesse

Das Datenschutzrecht wägt zwischen verschiedenen Interessen ab. Dabei werden auch Schadens- und Missbrauchsrisiken bewertet. Bei positiver Beurteilung kann das berechtigte Interesse die Grundlage für die Datenverarbeitung sein.

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Diese Woche neu auf FM4

Big Thief - „U.F.O.F.“ | Lizzo - „Cuz I Love You“ | Peter Doherty & The Puta Madres - „Who’s Been Having You Over“ | The National - „You Had Your Soul With You“

Von Eva Deutsch

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Big Thief - „U.F.O.F.“

Das „F“ in „U.F.O.F.“ steht für „Friend“ und ist auch sinnbildlich für das neue Bandgefühl von Big Thief. Adrianne Lenker (Gesang und Gitarre), Buck Meek (Gitarre), Bassist Max Oleartchik und Schlagzeuger James Krivchenia sind durch das lange Touren nicht nur professionell, sondern auch menschlich zusammengewachsen. Aufgenommen im Bear Creek Studio, in einer ländlichen Gegend in Washington, hört man auf der neuen Single eine Lockerheit, die man beim Aufnehmen wohl nur dann fühlt, wenn man den anderen blind vertraut. „U.F.O.F“ ist aber auch mysteriös und esoterisch. Making friends with the unknown.

Lizzo - „Cuz I Love You“

Am 19. April erscheint das neue Album der Texanerin Melissa Jefferson aka Lizzo. Die gleichnamige Single „Cuz I Love You“ trieft vor Herzschmerz. Lizzo übt sich in Seelenstriptease, strotzt vor Power und beweist, dass sie nicht nur eine perfekte Rapperin ist, sondern auch eine Soul-Diva. Lizzo setzt sich in ihrer Musik für Themen rund um Body-Shaming, Self-Love, Body-Positivity, Individualität und LGBTQ ein, sagt aber auch: „My movement is my movement. When all dust has settled, I’m going to still be doing this. I’m going to still be telling my life story through music. And if that’s body-positive to you, amen. If that’s feminist to you, amen. If that’s pro-black to you, amen. Because I’m all of those things.“ Lizzo, wir lieben dich.

Peter Doherty & The Puta Madres - „Who’s Been Having You Over“

Pete Doherty lebt! Mit der Single „Who’s Been Having You Over" präsentiert der On/Off-Libertines-Sänger sein neues Projekt. „Peter Doherty & The Puta Madres" heißt es und gleich nachgeschossen wird ein Debütalbum im April mitsamt einer 18 Monate langen Tour. Innerhalb von vier Tagen ist es letzten Sommer in einer Villa in Frankreich entstanden, die aktuelle Freundin ist auch in der Band. Doherty bleibt seinem britisch verhatschten Garage-Pub-Rock treu. Am 20. Mai wird Doherty im Wiener WUK spielen, so der Plan.

The National - „You Had Your Soul With You“

Kürzlich haben The National mit dem Oscar-nominierten Regisseur Mike Mills zusammengearbeitet und Musik zu seinem aktuellen Kurzfilm mit Alicia Vikander in der Hauptrolle beigesteuert. Trotzdem konzentrieren sich The National weiterhin auf ihre Kernkompetenz, das Aufnehmen von Longplayern. Das neue Album „I Am Easy To Find" wird am 17. Mai erscheinen. Den Signature-Sound von The National hört man auf der neuen Single „You Had Your Soul With You“ sofort heraus. Streicher-Arrangements und der Gesang von David-Bowie-Langzeit-Bandmitglied Gail Ann Dorsey bringen ab der Mitte neue Impulse. Mit Gastauftritten von u.a. Sharon Van Etten und eben auch Gail Ann Dorsey.

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Termine
von 4. bis 5 April 2019
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Musik
Granada (Ö), Impala Ray (D)
Granada ist eine österreichische Mundart-Band aus Graz um den Musiker Thomas Petritsch.
4. April 2019 20:00 Uhr
Krems, Niederösterreich
Festivals
Osterfestival Imago Dei -
2019 jährt sich das Osterfestival Imago Dei im Klangraum Krems Minoritenkirche zum 20. Mal. Das Programm der Jubiläumsausgabe reflektiert die verschiedenen Bedeutungen von Opfer - vom Sacrificium bis zum Opfermahl. [mehr]
29. März bis 22. April 2019
DJs
Diggin
DJ Hooray: Rare Grooves all Night Long.
4. April 2019 22:00 Uhr
Anziehbar Dornbirn, Vorarlberg
Musik
Three For Silver (USA)
Seit ihrer ersten Tournee (zum Album The Way We Burn) im Frühjahr 2018 ist die Band unaufhaltsam durch Europa unterwegs.Three For Silver vereinen Elemente von Tom Waits, Nick Cave mit einer Brise Balkan Charme ala Gogol Bordello.
4. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Meadows (SWE)
Singer/Songwriter [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
Musik
The Notwist (D), B.Fleischmann (Ö)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
Rothneusiedlerhof, Wien
Musik
Christoph & Lollo (Ö)
Für ihr im Oktober 2018 veröffentlichtes Album "„Mitten ins Hirn"“ haben sich Christoph & Lollo in der Welt umgesehen und wenig Grund für gute Laune, aber viel Anlass für Humor gefunden. [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Granada (Ö)
Granada ist eine österreichische Mundart-Band aus Graz um den Musiker Thomas Petritsch.
5. April 2019 20:00 Uhr
Musik
The Notwist (D)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
5. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Black Lung (USA), Reflector (Ö)
Black Lung ist eine US-amerikanische Doom-Metal- und Rock-Band aus Baltimore, Maryland, die 2013 gegründet wurde. [mehr]
5. April 2019 20:30 Uhr
Musik
Chili And The Whalekillers (ISL/Ö)
Chili and the Whalekillers ist eine österreichisch-isländische Alternative-Rock-Band aus Salzburg und Reykjavík. [mehr]
5. April 2019 20:00 Uhr
Musik
AnnenMayKantereit (D)
AnnenMayKantereit ist eine deutsche Rockband aus Köln, die 2011 gegründet wurde. Die Gruppe singt überwiegend auf Deutsch; besonderes Merkmal ist die markante, raue Stimme des Sängers Henning May. [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
5. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Christoph & Lollo (Ö)
Für ihr im Oktober 2018 erscheinendes Album „Mitten ins Hirn“ haben sich Christoph & Lollo in der Welt umgesehen und wenig Grund für gute Laune, aber viel Anlass für Humor gefunden. [mehr]
5. April 2019 22:00 Uhr
Vorarlberg
Festivals
Tanzcafe Arlberg
Insgesamt werden 18 Acts aus 9 Nationen mit 27 Konzerten in 18 Tagen. Mit Russkaja, Josh, DelaDap, Rumba de Bodas u.v.a. [mehr]
1. bis 18. April 2019
Musik
JD Eicher (USA)
Der aus Youngstown/ Ohio stammende Musiker ist bekannt für filmische Vocals und melancholische Songtexte. [mehr]
5. April 2019 20:00 Uhr
Ybbs, Niederösterreich
Festivals
Ybbsiade 2019
Kabarett- und Kulturfestival in Ybbs an der Donau mit 5/8erl In Ehrn, Tricky Niki, Münchener Freiheit, Familie Lässig, Spider Murphy Gang u.v.m. [mehr]
29. März bis 27. April 2019
Musik
HVOB (Ö)
HVOB ist ein österreichisches Produzenten-Duo im Bereich der elektronischen Musik aus Wien. [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
Museum für Geschichte, Graz, Steiermark
Bühne
Pop 1900&#150;2000.
Populäre Musik in der Steiermark. Wer waren die steirischen „Popstars“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Was haben die Comedian Harmonists mit der Steiermark zu tun? Welche Musikgruppe aus Gradenberg deklassierte in der österreichischen Hitparade einst sogar Elvis Presley? [mehr]
15. März 2019 bis 26. Jänner 2020
Musik
Rebekka Bakken (NOR)
Rebekka Bakken ist eine norwegische Sängerin und Songwriterin, die häufig im weiteren Sinne der Jazzmusik zugeordnet wird, obgleich sie selbst es ablehnt, sich als Jazzmusikerin zu charakterisieren. Ihre Stimme reicht über drei Oktaven.
4. April 2019 20:00 Uhr
Musik
The Family Crest (USA)
Die in San Franciso ansässigen The Family Crest, mit ihrem außergewöhnlichen orchestralen Indie Rock bereits national sehr erfolgreich, liefern mit ihrem neuesten Album The War Act I, eine Art serielles Konzeptalbum, ihr bis jetzt kühnstes Statement ab. [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
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#####EOF##### Einstellung zum Datenverkehr mit sozialen Netzwerken - news.ORF.at

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Neue Songs von Anderson .Paak, My Ugly Clementine, Two Door Cinema Club und K.Flay. Stimm mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

Von Eva Umbauer

Anderson .Paak - „King James“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Der Kalifornier Anderson .Paak hat mit „King James“ einen Vorboten zu seinem bereits vierten Album veröffentlicht. „Ventura“ ist souliger als das letzte Album „Oxnard“, obwohl beide zur gleichen Zeit entstanden sind. Alle vier Alben von Anderson .Paak sind nach kalifornischen Orten benannt, von „Venice“ und „Malibu“ bis zu „Oxnard“ und „Ventura“. „In Oxnard aufzuwachsen gab mir den Mut und die Bestätigung, meine eigene Stimme zu finden. In der Stadt Ventura suchte ich weiter und fand dann meine Tiefe“, so Anderson .Paak.

Youtube derzeit nicht verfügbar.

My Ugly Clementine - „Never Be Yours“

„Never Be Yours“ von der Wiener Band My Ugly Clementine ist der erste Song dieser „Supergroup“, die aus Sophie Lindinger von Leyya, Mira Lu Kovacs von Schmieds Puls, sowie Kathrin Kolleritsch und Barbara Jungreithmeier besteht. Der Song schwirrte Sophie bei Leyya-Touren im Kopf herum, er passte aber nicht zu ihrer Stammband, also entstand My Ugly Clementine. Als Einflüsse gibt die Band Indierock-Künstlerinnen wie Hinds, Breeders oder Wargirl an. Das erste Konzert von My Ugly Clementine findet im Mai statt und ist bereits ausverkauft.

Two Door Cinema Club - „Talk“

Die britische Band Two Door Cinema Club meldet sich mit einem richtigen Disco-Pop-Hit zurück. „Talk“ ist der erste neue Songs des Trios aus Nordirland seit dem letzten Album „Gameshow“. Alex Trimble, Kevin Baird und Sam Halliday veröffentlichten vor neun Jahren mit „Tourist History“ ihr erstes Album und sind seither mit ihrem Mix aus Indie-Rock und Electronic-Pop international erfolgreich. Alex Trimble über den Sound von Two Door Cinema Club: „I love the pop thing. I love doing things that are a little bit wonky.“

K.Flay - „Bad Vibes“

„Bad Vibes“ ist ein neuer Track der US-Musikerin K.Flay, die eigentlich Kristine Meredith Flaherty heißt und bereits seit einigen Jahren Musik macht. Die Songschreiberin, Rapperin und Multiinstrumentalistin ist von Lo-Fi-Pop, Indie-Rock und Hip-Hop inspiriert. Als Einflüsse gibt K.Flay etwa M.I.A., Missy Elliott, Metric oder Cat Power an. K.Flay arbeitet gerade an ihrem dritten Studioalbum. Über „Bad Vibes“ sagt K.Flay: „With everything going on in the world right now, I wanted to make some positive music.“

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#####EOF##### Es ist kompliziert - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Felix Kramer

Phat Penguin Records

Soundpark Act des Monats

Es ist kompliziert

Lieder über die halbperfekte Liebe versammelt Felix Kramer auf seinem Debüt-Album „Wahrnehmungssache“. Er ist der FM4 Soundpark Act des Monats Oktober.

Von Daniela Derntl

Felix Kramers Debüt-Album „Wahrnehmungssache“ wiegt trotz seiner sparsamen Instrumentierung schwer. Der 23-jährige Liedermacher aus Wien Ottakring hat sich einigen Ballast von der Seele geschrieben. Er spielt auf den dunklen Saiten des Lebens und singt herzzerreißend von Liebeskummer, Verlassenwerden, Beziehungskisten oder wie im Titeltrack von der Abgebrühtheit und Verrohung der Gesellschaft und der aktuellen Regierung: „Für mich geht’s wirklich sehr stark darum, unangenehme Sachen und Gefühle und Ereignisse zu besprechen und einfach das Licht darauf zu halten und sich das anzuschauen und dann aber damit trotzdem klar zu kommen und zu sagen, was es ist. Und das zieht sich wirklich durch alle Lieder durch.“

Es ist kompliziert

Elf Lieder hat der Wiener Dialektsänger auf seinem Debüt-Album versammelt, und sie strahlen für einen 23-Jährigen eine ungewöhnliche Reife und Ernsthaftigkeit aus. Illusionen macht sich Felix Kramer keine mehr. Nachdenklich und nüchtern zupft er seine Gitarre und erzählt seine Sicht der Dinge.

Statt sich voller Sturm und Drang ins Geschehen zu stürzen, bleibt er lieber außen vor und beobachtet aus der Distanz. Ohne Kitsch und Rosa-Brille beschreibt Felix Kramer das Zwischenmenschliche mit vielen Zwischentönen, Empathie und Gelassenheit. Und diese große Ruhe und Reflexion wirkt in den schnelllebigen Zeiten des Internet-Casual-Datings und der aufgemotzten Musikproduktionen beinahe anachronistisch: „Vielleicht will ich da auch unbewusst ein klares Gegenprogramm setzen“, meint Felix Kramer im Interview, „einen Kontrast zu dieser überreizten, überproduzierten Action-Kultur.“

Felix Kramer im FM4-Stiegenhaus

Radio FM4

Felix Kramer live:
5. 10., Bergwerk, Neusiedl am See
9. 10., Porgy & Bess, Wien
15. 10., Die Scherbe, Graz

Nicht Fisch, Nicht Fleisch

Besonders gerne widmet sich Felix Kramer den halbperfekten Beziehungen, den dunkelgrauen Zwischenwelten, in denen man nicht genau weiß, wo man steht - in denen man weder besonders glücklich, noch todunglücklich ist: „Einerseits interessiert‘s mich, weil man schon so viele Lieder gehört hat über die ganz perfekte und großartige Liebe, oder die ganz dramatische. Und ich finde es viel realistischer, dass es so halbperfekt ist. Vielleicht ist es auch nur meine Erfahrung, aber es ist nicht immer ganz schrecklich und es ist nicht immer ganz super. So seh ich das halt.“

Während er den halbperfekten Beziehungen in seinen Songs nachspürt, hat er die Beziehung zu seiner Gitarre schon weitgehend perfektioniert. Bereits im Kindergarten wusste er, dass er Singen und Gitarre spielen wollte. Es folgten ein Studium der klassischen Konzertgitarre an der MUK, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Doch Kramer, der eigentlich Felix Pöchhacker heißt, hat sich nicht nur auf klassischen Konzertbühnen ausprobiert, sondern auch in Ska-, Rock-, und Reggae-Bands.

Diese Flexibilität und Vielseitigkeit ist ihm geblieben. Statt mit einer Karriere als E-Musiker auf Nummer Sicher zu gehen, wagt sich Felix Kramer mit Eigenkompositionen vor das Publikum, mit wachsendem Erfolg und wachsender Besetzung.

Albumcover von FElix Kramers "Wahrnehmungssache"

Phat Penguin

„Wahrnehmungssache“ von Felix Kramer ist auf Phat Penguin erschienen.

Auf seinem Debüt-Album „Wahrnehmungssache“ ist Felix Kramer meist solo an der Gitarre zu hören, für Schlagzeug, Geige, Bass, Klavier und die Produktion hat er eine Gruppe arrivierter Musiker um sich versammelt, die ihn gelegentlich auch bei seinen Konzerten begleiten: Christian Grobauer von Schmieds Puls, Martin Eberle von 5KHD, Martin Siewert von Radian sowie Clemens Wenger und Hannibal Scheutz von 5/8erl In Ehrn: „Ich hab irgendwann nach einem Produzenten gesucht, und dann die CD von Wilfried gehört ‚Good Luck‘, die Hannibal Scheutz für seinen Vater Wilfried Scheutz produziert hat. Und so wollte ich unbedingt mit dem Hannibal arbeiten, weil das so unglaublich toll klingt dieses Album. Ich wollte auch in diese Richtung gehen und die Arbeit mit Hannibal war dann auch urschön, lange und detailliert. Wir haben uns sehr viel Freiheiten gelassen, sehr viele Ideen hin und hergehaut und wir sind jetzt auch gut befreundet, würde ich sagen.“

Die „Wahrnehmungssache“ von Felix Kramer ist emotionale Musik mit viel Zartsinn, keine Musik, zum Nebenbeihören. Sie bedarf aufmerksamer Ohren, um Sinn zu machen, um die fragile Poesie der Texte und den gelegentlichen Witz dahinter wahrzunehmen. Als Vorbilder für seine Kunst dienten Felix Kramer französische Chansonnieres wie Yves Montand, Serge Gainsbourg, amerikanische Singer-Songwriter wie Bob Dylan und Leonard Cohen und in Österreich der Mann mit der feinsten aller Klingen, Ludwig Hirsch.

Mit seiner „Wahrnehmungssache“ ist Felix Kramer nun der jüngste Neuzugang in der lebhaften Szene der heimischen Dialektliedermacher – rund um Der Nino Aus Wien, Voodoo Jürgens, Ernst Molden, Worried Man & Worried Boy.

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#####EOF##### Campino über die Toten Hosen-Kinodoku "Weil du nur einmal lebst" - fm4.ORF.at
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jetzt live:

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Szenenbild aus dem Tote Hosen-Film "Weil du nur einmal lebst"

Constantin Film

Campino über die Toten Hosen-Kinodoku „Weil du nur einmal lebst“

Auf mittlerweile 37 Jahre Bandgeschichte können die Toten Hosen zurückblicken. Sie sind die größte Punkrock-Band Deutschlands - und jetzt haben sie auch ihren eigenen Kinofilm. Die Regisseurin Cordula Kablitz-Post und Campino im Interview.

Von Jan Hestmann

Im letzten Jahr hat die Regisseurin Cordula Kablitz-Post die Toten Hosen gemeinsam mit ihrem Filmteam monatelang auf Tour begleitet. Nicht nur auf der Bühne, auch Backstage und im Tourbus. Bis aufs Klo wollte der Kameramann Campino einmal verfolgen, erzählt Cordula Kablitz-Post im Interview in Wien. Aus hunderten Stunden Material ist der Dokumentarfilm „Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“ entstanden. Auf der Berlinale feierte der Film heuer Premiere. Diese Woche ist er auch in Österreich in den Kinos zu sehen.

„Wie weit können wir den Verfall aufhalten?“

Auf die Frage, was Campino davon halte, dass gerade jetzt, nach 37-jährigem Bandbestehen, ein Kinodokumentarfilm über die Toten Hosen erscheine, antwortet er gelassen: „Man weiß ja nie, wie das dann in fünf Jahren aussieht, also schöner bestimmt nicht. Die Frage ist nur: Wie weit können wir den Verfall aufhalten? Da war uns wichtig, jetzt noch schnell ein paar ordentliche Bilder einzufangen.“

Dass die Band in die Jahre gekommen ist - daraus macht Campino kein großes Geheimnis. Das ist mitunter auch Thema des Dokumentarfilms, der neben pompösen Konzertaufnahmen auch intime Momente einfängt.

Tischtennistisch auf Tour

„Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“ ist in erster Linie ein Film für Fans geworden, die hier auch ausgiebig hinter die Kulissen blicken dürfen. Etwa dann, wenn die Toten Hosen sich Backstage mit der Support Band Feine Sahne Fischfilet im Tischtennis matchen, genervt über der Zusammenstellung ihrer Setlists kurz vor dem Auftritt brüten oder kleine Krisen (Campinos Hörsturz auf Tour) bewältigen.

Szenenbild aus dem Tote Hosen-Film "Weil du nur einmal lebst"

Constantin Film

Nach dem Konzert: Szene aus „Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“

Chemnitz: Auf Augenhöhe mit der „jungen Gang“

Auf Tour gab es dann im vergangenen Jahr auch einen unerwarteten Zwischenstopp in Chemnitz. Bei dem Solidaritätskonzert gegen Rechtsextremismus unter dem Slogan „Wir sind mehr“ sind unter anderen auch die Toten Hosen aufgetreten. Campino erzählt: „Das hat uns sehr viel bedeutet, von der jungen Gang eingeladen zu werden (Anm.: Kraftklub, Feine Sahne Fischfilet etc.), dass die uns ernst nehmen und auf Augenhöhe behandeln, obwohl wir schon zwei Generationen drüber sind und für den ein oder anderen auch schon unendliche Nervensägen. Das Gefühl zu haben, dass wir alle am selben Strang ziehen, war bombastisch.“

Am Nova Rock 2019 mit den Lieblingsrivalen Die Ärzte

Interview-Podcast
Wir haben Toten Hosen-Frontmann Campino und Regisseurin Cordula Kablitz-Post zum ausführlichen Gespräch in Wien getroffen. Das könnt ihr jetzt im FM4 Interview Podcast anhören.

Bei der kommenden Ausgabe des Nova Rock Festivals stehen die Toten Hosen auf der Bühne. Und auch ihre ehemaligen Rivalen Die Ärtze werden in Nickelsdorf aufspielen. „Wir waren damals wirklich übel miteinander zerstritten. Also erst von ’ner heißen Backpfeifen-Phase - es hat eine Schlägerei gegeben mit Beteiligten - dann kam ein kalter Krieg sehr lange, also obskurste Situationen“, sagt Campino.

Mit der Zeit haben sich die Bands aber dann doch schätzen gelernt. Ob es heuer am Nova Rock einen gemeinsamen Auftritt geben wird, lässt Campino im Interview noch offen. Lustig fände er die Idee aber schon.

Campino und Regisseurin Kablitz-Post

FM4

Zwischen Regisseurin Cordula Kablitz-Post und Campino beim Interview in Wien

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Josef Fiala neuer ASFINAG-Finanzvorstand - news.ORF.at

Josef Fiala neuer ASFINAG-Finanzvorstand

Josef Fiala, kaufmännischer Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, ist neuer Finanzvorstand der ASFINAG. Der Aufsichtsrat hat ihn einstimmig zum Nachfolger des im Jänner zurückgetretenen Vorstandes Klaus Schierhackl bestellt, gab das Unternehmen gestern bekannt. Damit ist das neue ÖVP-FPÖ-Führungsduo für die nächsten fünf Jahre komplett. Auf dem FPÖ-Ticket zog bereits Hartwig Hufnagl als Betriebsvorstand ein.

Der frühere Vizekabinettschef von FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer wurde Ende Jänner zum Nachfolger der SPÖ-nahen ASFINAG-Vorständin Karin Zipperer bestellt. Sie hatte im November ihren Rücktritt erklärt. Im Jänner räumte dann auch der ÖVP-nahe Schierhackl seinen Posten.

Auf dem ÖVP-Ticket avancierte jetzt Fiala zum neuen Finanzvorstand. Der 1962 geborene Jurist war früher Versicherungsmanager. Im März 2008 übernahm er die Geschäftsführung der ASFINAG Maut Service GmbH, im Juli 2010 wurde er Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH und war dort für kaufmännische Belange zuständig. In seiner neuen Funktion verantwortet er primär sämtliche Belange des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Mautwesens.

#####EOF##### FM4 Update - fm4.ORF.at Radio
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Update

Wissen was läuft? Läuft!

Wo, was, wann, warum? Wir verraten es dir im musikalischen Event-Überblick mit Infotainment-Charakter. Die serviceorientierte Sendung für deine Lieblingskonzerte und -Filme, mit Programm- und Ausgehtipps und aktuellen Szene-Stories für den besseren Durchblick.

Mit Terminen, Kino-News, Artist of The Week, Webtipp und vielem mehr.

Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr und Samstag, 10 bis 13 Uhr

Mit Julie McCarthy, Riem Higazi, Hal Rock, Dave Dempsey und Chris Cummins.

Aktuell:

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Chez Hermes

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La Boum de Luxe

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Morning Show

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Dalia’s Late Night Lemonade

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Im Sumpf

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Graue Lagune

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DO, 04.04.2019


 
     
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Sky Ferreira

Sky Ferreira

song zum Sonntag

„Downhill Lullaby“ von Sky Ferreira taucht voll in Düsternis

Der Song zum Sonntag kommt von einer Platte des Jahres. Sky Ferreira mit einem zeitlosen, wunderschönen Lied.

Von Christoph Sepin

Liebe Welt, es ist etwas Tolles passiert: Sky Ferreira ist mit neuer Solomusik zurück und hat ein hervorragendes Lied veröffentlicht. Deswegen werden sich die nächsten Zeilen hier eher in Superlativen austoben. Denn „Downhill Lullaby“ ist wieder ein Schritt nach vorne für Ferreira, wieder ein Stückchen besser und noch kompromissloser als das was davor war.

Während das letzte Album der Musikerin, „Night Time, My Time“ aus dem Jahr 2013, noch in den Pools zwischen Suicide-Pop und Left-Shark-Hymnen hin- und hergesprungen ist, taucht „Downhill Lullaby“ komplett in der Düsternis unter. Eine Nummer zum Slow-Dancen, ein Lied zum in der Ecke stehen, ein weiterer Beweis für das herausragende Talent von Ferreira. Und auch wenn das von dieser Seite mittlerweile fast täglich behauptet wird: Das neue Album namens „Masochism“ wird eine weitere Platte des Jahres werden. Soviel muss nach „Downhill Lullaby“ stimmen.

Nichts für Generation Z-Menschen

Wie das schon anfängt: Streichinstrumente geigen sich herein, als ob hier Bad Seed Warren Ellis höchstpersönlich herum instrumentieren würde, gefolgt von einer Bassmelodie, wie aus einem 90er Jahre-Proberaum der Grunge-Musik. Sky Ferreira nimmt sich dann ordentlich Zeit mit der Geschichte, die erzählt werden muss und gibt sich selbst die Freiheit, langsam und bedächtig zu sein. Für Generation Z-Menschen, deren Aufmerksamkeitsspanne gerade die Länge einer Überschrift ausreicht, ist das zum Glück eher nichts.

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Jede Textzeile dann dringlicher und roher als die letzte, von der ersten Minute an: „You leave me open when you hit me“, beschreibt Ferreira diese Scheiß-Welt. „No one can hear me, then you hurt me“. Brutalität, Horror, Grausamkeit zwischenmenschlicher Beziehungen, kompromisslos präsentiert hier auf abgeklärte Art und Weise.

Es geht bergab

Worte haben Bedeutung und Wichtigkeit wenn Ferreira sie langsam vor sich hin murmelt: „I can see that you want me going downhill“, singt sie über die Zwänge und Schrecklichkeiten. Hinunter gezogen zu werden in das Dunkle, hinunter gezogen zu werden von Menschen, die eigentlich nach oben heben sollten.

Eine “vision of water in darkness”, das ist die Inspiration, die „Downhill Lullaby“ laut Ferreira zugrunde liegt. Ein Gefühl, wie ein Bootsausflug mitten in der Nacht, über einen nebeligen, kalten See, das wird hier vermittelt und das passt auch so. „Downhill into a lullaby“, lautet der Refrain. Hinunter in ein düsteres Schlaflied, bergab in den Kontrollverlust.

Nicht alles wird so klingen wie „Downhill Lullaby“, das macht Sky Ferreira über das nächste Album „Masochism“ klar: „I’m confident about all of the pop songs on my record so I decided to start with something different“, schreibt sie auf Twitter. Und das ist auch fair und gut so. Denn wenn das was folgt, nach dieser großartigen Rückkehr, auch nur annähernd an die Qualität von „Downhill Lullaby“ herankommt, dann wird auch der Sommer 2019 musikalisch so hervorragend, wie das Jahr angefangen hat. Bis dahin bleibt dieses zeitlose, wunderschöne Lied als Begleiterin im Hintergrund.

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Eva Deutsch präsentiert euch die 25 besten Songs der Woche aus dem FM4-Universum, mit Liebe und Sorgfalt von der FM4 Musikredaktion ausgewählt.

Mit Neuvorstellungen, Ab- und AufsteigerInnen, Konzerttipps und Hintergrund-Stories. Und natürlich einer Nummer 1, die diese Bezeichnung verdient.

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FM4 Radiosession OK Kid

Franz Reiterer

FM4 Radio sessions

Die Hoffnung tropft zuletzt

Politische Statements, Geburtstagsständchen, Pop mit Gehalt: OK Kid haben eine FM4 Radio Session gespielt - und damit auch gleich Tour-Kick-Off gefeiert.

Von Lisa Schneider

Mitklatschen, die gute alte Publikumsanimation: So starten OK Kid das gestrige Set im Radiokulturhaus mit ihren „Lügenhits“. Ironisch gut platziert: Was mag da jetzt noch kommen? Lügen? Hits?

Gedankenspielerei und Wortwitz prägen die Band seit ihren Anfängen, sie fließen nach wie vor aus der Feder des Texters und Sängers Jonas Schubert. Anders als früher hat er sich am neuen Album aber mehr Spaß erlaubt - und Sätze wie „Wo ist Helene, wenn du sie grade brauchst?“ Es sind auch genau diese neuen Songs, von denen es gestern erstmals Live-Hörproben zu hören gab.

Wie üblich bei FM4 Radio Sessions gibt es die Band in einem Set-Up zu erleben, das sonst wohl nur die engsten Freunde der Band im Proberaum oder gar daheim genießen dürfen: stripped down in Instrumentierung und Verkabelung. Moritz Rech etwa hat seine Synthesizer zuhause gelassen und stattdessen am Bösendorfer-Flügel Platz genommen. Er findet sichtlich Gefallen daran: „Ich glaub’, so einen will ich jetzt immer auf Tour mitnehmen.“ Praktikabilität ist ohnehin eine überbewertete Angelegenheit.

Um den Auftritt an Mikro, Klavier und Schlagzeug im Sound doch noch etwas umfangreicher zu gestalten, haben OK Kid ihre Livemusiker an Bass und Gitarre mit auf die Bühne geholt.

„Wir haben uns sehr gefreut, als wir gefragt worden sind, ob wir so eine FM4 Radio Session bei euch im Radiokulturhaus spielen wollen. Und dann sind wir erst mal hier rein und dachten uns - Wow, das ist ja echt serious game hier. Alles so schön und offiziell. Wir waren echt nervös.“

Liebe, Unrast, die braune Suppe

Darauf wird passend gleich mal ein Song des neuen Albums gespielt, der von der nervösesten Zeit des Lebens überhaupt handelt: dem Teenageralter. Er heißt „1996“.

Wie sich auch das Album „Sensation“ in zwei verschiedene Arten von Songs teilt, die politisch motivierten und die persönlichen, darf man auch die gestrige Setlist lesen. Gerade in den persönlichen Momenten, als Jonas am Barhocker hängt, das Handtuch lässig um den Hals geschwungen und den Blick eher nach unten gerichtet, hat das schon etwas vom Kosmos Herr Lehmann - und dessen traurig-eleganter Barphilosophie. Wie ein Gespräch, das man um drei Uhr früh führt, wenn man sich darüber unterhält, wie schrecklich unsicher alles war mit 15, 16, 17. Über die dunklen, pickligen Tage damals. Die nicht schön waren. Und doch wieder schön.

OK Kid sind 2012 mit Sprechgesang und Wortakrobatik hineingegrätscht in die deutsche Poplandschaft, ähnlich wie Gerard es hierzulande gemacht hat. Aber wo die ersten beiden Alben noch mehr dem HipHop verpflichtet waren, geht es der Band jetzt mehr darum, das Spektrum Pop voll auszukosten. Mit allen Vorteilen, die das bietet - damit auch mehr Zugänglichkeit. „Auch wenn unser Album durchaus prekäre Themen abhandelt, politische, gesellschaftliche, ist es insgesamt ein leichteres geworden. Man kann es entweder tiefgründig erforschen oder einfach nur oberflächlich und mit Spaß konsumieren.“

Die Hits, die Hits

„Lügen haben lange Beine, sie gehn’n schneller weg“ - „Kaffee warm“ schmuggelt sich als Oldie-Goldie hinein in die gestrige Setlist, und zeigt, dass das Schwanken der Band zwischen verkopft und direkt auch schon früh im Oeuvre verankert war: Du musst nicht länger drüber nachdenken, du kannst auch einfach nur mitsingen. Und falls du doch denken willst: Jonas ist für eine kleine Philosophiestunde sicher bereit.

„Der nächste Song ist 2015 entstanden, als wir in Deutschland zum ersten Mal Probleme mit einer Partei hatten. Da hat’s richtig angefangen mit Pegida, mit AfD. Deshalb ist das unser Statement gegen Homophobie und Menschenhass.“ Mit „Gute Menschen“ geben OK Kid sich also schon vor drei Jahren die Richtung vor, der ihren Pop nicht nur mehr zum Spiegel ihres eigenen Innenlebens, sondern zu dem des Landes macht. Der Ansatz, den am Album vor allem auch Songs wie „Ich und die Planierraupe“ oder „Warten auf den starken Mann“ weitertragen.

Zuviel ist gerade genug

Wie kann ein Konzert würdiger als mit einem Liebeslied beendet werden? „So viel Schmalz hab ich noch nie erzählt. Egal!“ heißt es auf „Hinterher“, aber das darf ja noch nicht alles sein. Jetzt, wo endlich das Publikum, der Saal, die Klaviertasten warm geworden sind. Ist es natürlich auch nicht. Für zwei Zugaben kehren OK Kid noch einmal auf die Bühne zurück, und wieder gibt’s die zerbrechlich feine Version eines Songs zu hören, anfangs nur in Klavierbegleitung, es ist ein Klagelied: „Wut lass nach“.

Der Tourstart von OK Kid am 14.11. in der Arena Wien ist ausverkauft.

ABER: im März werden sie für drei weitere Österreich-Konzerte zurückkehren. Alle genauen Infos findet ihr sehr bald schon hier.

Und dann das wiederholte Erfolgsrezept: ein würdiges Liebeslied fast am jetzt aber wirklichen Ende des Sets. „Stadt ohne Meer“, die Hymne von OK Kid auf ihre Heimatstadt Giessen, der sie im letzten Sommer sogar ein eigenes Festival gewidmet haben.

Außerdem: Sänger Jonas hatte gestern Geburtstag. Dass das mit einem herzzerreißend lauten Ständchen seitens des Publikums quittiert worden ist, war vorhersehbar; mit einer Geburtstagstorte hat der überraschte Frontmann aber sicher nicht gerechnet. Schokolade, Endorphine, die Sonntagnacht ist jung: Da steht er auch schon oben am Verstärker und singt von da aus weiter. Auch das Publikum trennt sich endlich von der Gemütlichkeit der Ledersessel.

Alles Gute.

Im Radio und Videostream

Wir senden einen Mitschnitt der FM4 Radio Session mit OK Kid am Montag, 12. November ab 21 Uhr in der FM4 Homebase. Im Anschluss daran gibt es die FM4 Radio Session weitere 7 Tage im FM4 Player und in der FM4 App.

Und: Gleichzeitig mit der Ausstrahlung gibt es hier dann auch den Videostream der FM4 Radio Session zu sehen!

Aktuell:

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Musik
FM4 Indiekiste: Meadows (SWE)
Singer/Songwriter [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: The Dead South (CAN), Matthew Logan Vasquez (NOR) - AUSVERKAUFT!
After announcing the UK tour for February 2019 we are proud to also announce the European spring tour of Canadian Bluegrass Folk quartet The Dead South. [mehr]
8. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: The Dead South (CAN) - AUSVERKAUFT!
After announcing the UK tour for February 2019 we are proud to also announce the European spring tour of Canadian Bluegrass Folk quartet The Dead South. [mehr]
9. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Elderbrook (UK)
Elderbrook ist ein britischer Musiker, Songwriter und Produzent. [mehr]
10. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Passenger (UK)
Passenger ist ein britischer Singer-Songwriter. [mehr]
11. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Jamie Lawson (UK)
Jamie Lawson schrieb die Songs für "Happy Accidents" Ende 2016 und nahm sie mit Produzent Joe Chiccarelli in den berühmten Sunset Sound Studios in LA, in denen schon die Doors, James Taylor, der frühe Prince und zahlreiche andere Superstars ihre Alben produzierten. [mehr]
15. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Maverick Sabre (IRL)
Maverick Sabre, mit echtem Namen Michael Stafford, begann bereits mit 8 Jahren Gitarre zu spielen und machte später in der irischen Hip Hop Szene auf sich aufmerksam. [mehr]
25. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Walking On Cars (IRL)
In vollkommener Abgeschiedenheit an der Südwestküste Irlands bildete sich aus fünf engen Schulfreunden vor acht Jahren das Quintett Walking On Cars, das in Großbritannien gleich mit den ersten Singles, „Catch Me If You Can“ und „Two Stones“, sowie mit ihrem 2016 veröffentlichten Debütalbum „Everything This Way“ für großes Aufsehen sorgte. [mehr]
27. April 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Mild Orange (NZ)
Mild Orange wurde 2017 in Dunedin, Neuseeland, von den Freunden Josh Mehrtens (Gesang / Gitarre / Produktion) und Josh Reid (Leadgitarre) gegründet, später kamen noch die Freunde und erfahrenen Musikern, Tom Kelk (Bass) und Jack Ferguson (Schlagzeug) hinzu.
2. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Mumford & Sons (UK)
Mumford & Sons ist eine britische Folk-Rock-Band.
3. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Anne-Marie (UK) - AUSVERKAUFT!
2018’s biggest-selling UK debut act of the year, Anne-Marie, has today announced a tour for May/June 2019. [mehr]
4. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Thomas Azier (NL)
Der niederländische Independent- und Elektropop-Künstler Thomas Azier veröffentlichte Ende November 2018 sein 3. Album „Stray“ und geht damit 2019 auf Tour. [mehr]
7. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Tom Walker (UK)
Tom Walker ist ein britischer Singer-Songwriter, der Ende 2017 durch seinen Hit Leave a Light On internationale Bekanntheit erlangte.
12. Mai 2019 19:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Flor (USA)
Indie-Rock und Synthie-Pop verbinden sich zu einem atmosphärischen Sound. [mehr]
21. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: William Fitzsimmons (USA)
William Fitzsimmons ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er wohnte eine Zeit lang in Jacksonville, Illinois, kommt jedoch ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania. Inzwischen lebt er in Springfield, Illinois. [mehr]
24. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: William Fitzsimmons (USA)
William Fitzsimmons ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er wohnte eine Zeit lang in Jacksonville, Illinois, kommt jedoch ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania. Inzwischen lebt er in Springfield, Illinois. [mehr]
25. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Kytes (D)
Kytes ist eine deutsche Indie-Band aus München, die 2015 aus der Formation Blind Freddy hervorging. Sie gewann 2016 den New Music Award. Die Musik wird als Mischung aus Indie und Elektropop bezeichnet. [mehr]
31. Mai 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste - Open Air: Walk Off The Earth (CAN)
Walk off the Earth ist eine kanadische Indie-Rock-Band aus Burlington, Ontario, die 2006 gegründet wurde. [mehr]
25. Juni 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste: Black Honey (UK)
Black Honey ist eine britische vierköpfige Indie-Rock-Band, die 2014 im englischen Brighton gegründet wurde. [mehr]
26. Juni 2019 20:00 Uhr
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FM4 Indiekiste - Open Air: Tash Sultana (AUS)
Natasha „Tash“ Sultana ist eine australisch-maltesische Singer-Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Beatboxing- und Looping-Künstlerin. Sie bezeichnet ihre Musik als „nicht genre-basiert“. Ihr Sound stellt eine Mischung aus Electronic Indie, Folk, Jazz, Reggae, Rock und Soul dar.
15. Juli 2019 20:00 Uhr
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#####EOF##### US-Demokraten wollen Zugang zu Mueller-Bericht erzwingen - news.ORF.at

US-Demokraten wollen Zugang zu Mueller-Bericht erzwingen

Der Streit um die Veröffentlichung des Berichts von Russland-Sonderermittler Robert Mueller in den USA geht weiter: Der von den Demokraten dominierte Justizausschuss des Abgeordnetenhaus hat gestern mehrheitlich für die komplette Vorlage des Berichtes an den Kongress gestimmt – also die Vorlage aller der knapp 400 Seiten sowie ohne maßgebliche Schwärzungen im Text.

Mit dem Beschluss kann der Ausschuss das Ministerium nach Darstellung von Vorsitzendem Jerry Nadler zur Vorlage zwingen. Allerdings solle das Justizministerium erst die Gelegenheit bekommen, seine bisherige Haltung zu überdenken. Mit dem Beschluss soll ebenfalls die Vorlage von Material von mehreren Personen aus dem Trump-Umfeld erzwungen werden, unter anderem seiner früheren Kommunikationschefin Hope Hicks.

Trump sieht sich entlastet

Der von US-Präsident Donald Trump inmitten der Mueller-Untersuchungen ernannte Justizminister William Barr hatte erklärt, er wolle den Bericht erst etwa Mitte April vorlegen. Eine Passage müsse aus gesetzlichen Gründen geschwärzt werden. Die Demokraten gehen aber davon aus, dass die Parlamentarier im Zuge ihrer Aufsichtspflicht über die Regierungsgeschäfte ein Recht haben, den ganzen Report zu sehen.

Nach dem Abschluss der Untersuchungen Muellers hatte Barr eine kurze Zusammenfassung veröffentlicht. Darin heißt es, der Sonderermittler habe keine Beweise für eine Zusammenarbeit des Trump-Lagers im Wahlkampf 2016 mit russischen Stellen finden können. Er legte sich bei der Frage, ob Trump sich der Justizbeeinflussung schuldig gemacht hatte, als er FBI-Chef James Comey entließ, nicht fest.

Trump hatte erklärt, er betrachte das als „komplette Entlastung“. Er hatte auch erklärt, er habe nichts dagegen, den Bericht komplett zu veröffentlichen. Von dieser Position rückte er inzwischen ab.

#####EOF##### Immer weiter in Leben und Musik - fm4.ORF.at
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Listen To Leena

Apollonia Bitzan

soundpark act des monats

Immer weiter in Leben und Musik

Synthpop, Montaigne und die Unbeständigkeit des Seins: Listen To Leena schreiben mit „Pendulum“ ein facettenreiches zweites Album. Es erscheint im Oktober - wir haben exklusive Hörproben und das neue Video zur Single „Slow Motion“ für euch. Unser FM4 Soundpark Act im Juli.

Von Lisa Schneider

Der französische Denker und Schriftsteller Michel de Montaigne (*1533) hat sich als einer der ersten die Frei- und Feinheit herausgenommen, die Welt in seinen Schriften so darzustellen, wie er sie gesehen hat - und nicht so, wie sie ihm durch Bücher nahegebracht worden ist. Damit hat er eine neue Gattung in der Literatur mitbegründet; viele BloggerInnen von heute verwalten quasi sein Erbe.

Listen To Leena, vor allem die Sängerin und Songschreiberin der Band, ist fasziniert von Montaigne und seiner Egozentrik, aber auch von seinem Mut, es ist besonders ein Zitat, das das neue, zweite Album der Band namens „Pendulum“ vorrangig inspiriert hat:

„Die Welt ist nichts als ein ewiges Auf und Ab. Alles darin wankt und schwankt ohne Unterlass. Selbst die Beständigkeit ist bloß ein verlangsamtes Schaukeln. Ich schildere nicht das Sein, sondern vielmehr das Unterwegssein.“

Das Pendel, das immer ausschlägt, und nie stillhält; die Welt, die sich weiterdreht, ob Tränen vergossen werden, aus Freude, Liebe oder Leid. Es ist das ewige Fortbewegen, das schöne Chaos, das sich Listen To Leena nicht nur inhaltlich, sondern auch soundtechnisch zum Vorsatz genommen haben. Um die ganze Schaffenskraft ihres Zweitlings bewerten zu können, muss man aber kurz an den Anfang des Quintetts zurückblicken.

Linz, Jazz, Debut

Die fünf MusikerInnen, die hinter Listen To Leena stehen, Lucia Leena, Jakob Mayr, Simon Raab, Felipe Ramos und Andreas Senn, haben gemeinsam am Jazzinstitut der Bruckner Universität in Linz studiert, dort lernen sie sich kennen, dort formt sich langsam die Band. Anfangs noch im kleineren Kreis, seit noch nicht allzu langer Zeit in der jetzigen, fünfköpfigen Version. Die Frage liegt nahe, inwiefern sich das klassische Jazzstudium auf die Popmusik, die Listen To Leena mittlerweile schreiben, auswirkt; die Antwort kommt, mit fast schallendem Gelächter untermalt und befreit aus der Brust der Sängerin: „Je länger ich studiert habe, mir Musik akademisch angeeignet habe, desto mehr hab’ ich gemerkt - das interessiert mich so nicht.“ Lucia Leena will Zustände des Lebens, ihres Lebens, in Worte und dann in Musik fassen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

2014 erscheint das sehr klar gezeichnete und ebenso aufgenommene Debutalbum, es heißt „White Elephants“. Die Instrumente dringen hier klar in den Vordergrund, es sind oft minimalistische Arrangements, sehr unaufdringlich, umso feiner. Die Herangehensweise an das zweite Album ist eine komplett andere.

Veränderungen im Leben und im Schreiben

Das Konzept hinter „Pendulum“, die Idee von der steten Bewegung, die uns umgibt, ist nicht nur ein philosophisch schöner Ansatz; Lucia Leena bindet vor allem im Aufnahmeprozess des zweiten Albums ihre persönlichen Vorlieben noch viel stärker als vorher mit ein. Vorlieben, die sich wie ihr Leben und ihre Musik verändert haben. „Eine Intention, bevor ich begonnen habe, die neuen Songs zu schreiben, war: Es muss tanzbar sein. Ich will mich zu diesen Stücken bewegen können, weil ich selbst das Tanzen erst relativ spät für mich entdeckt habe, und privat jetzt auch viel mehr Musik höre, die in diese Richtung geht.“

Wie soll Musik funktionieren, wenn sie nicht aus dem Inneren der Person kommt, die sie schreibt; gern folgt man Lucia Leena hinein in das Tanzstudio um die Ecke ihrer gemieteten Wohnung in New Orleans, wo sie mehr oder weniger durch Zufall für einige Wochen strandet, ohne Aufgabe, ohne Ziel, im puren Luxus, einfach nur ausgestattet mit Zeit, zum Streunen, Staunen und Schreiben.

Albumcover "Pendulum" von Listen To Leena

Kleio Records

„Pendulum“, das zweite Album von Listen To Leena, erscheint am 5.10. via Kleio Records.

Lucia Leena kehrt dann zurück nach Österreich, mit „qualitativ eher miesen Demos, eingespielt auf einer verstimmten Gitarre“, ihre fünf Bandmitglieder spielen drauf los, es kommt ihr im Nachhinein so vor, als hätten sie die Songs gemeinsam geschrieben, auch, wenn das nicht ganz der Wahrheit entspricht. Im Proberaum, auch im Studio diesmal entsteht eine neue Art von Kollektiv, Produzent Herbert Pirker wird zu einer Art sechstem Bandmitglied, und gemeinsam entwerfen Listen To Leena eine neue Idee von dem Ort, der ihre Musik sein soll.

Schneller, kräftiger, Pop

War das Debutalbum reduziert, ist „Pendulum“ pompös; es ist voluminöser Synthiepop, mehrschichtig im Sinne einer glitzernden Collage unterschiedlichster, teils klassischer, teils neu erfundener Sounds. Man kann sich einen schönen Spaß daraus machen, die Band nach der Anzahl von Tonspuren der einzelnen Songs zu fragen; es ist eine unüberschaubare Menge. „Oft geht es mir selbst so: Ist das jetzt eine Posaunenarmee? Sind das jetzt effektierte Toms? Die Elemente haben wir im Studio, aber vor allem in der Postproduktion so verändert, dass wir die einzelnen Instrumentenspuren oft selbst gar nicht mehr unterscheiden können. Und im Prinzip ist das auch nicht vordergründig wichtig, es geht einzig und allein um den Sound, der am Ende da ist.“

Was am Ende da ist, ist ein Schwall, Zuckersirup und Salzsäure, das hohe Jauchzen und der tiefe Seufzer; perfekt gebündelt ist diese Welle an Geschmäckern und Gefühlen gleich im Openingsong „Slow Motion“, wohl auch der beste des ganzen Albums.

Das Intro trabt dahin, es ist so kurz, und dabei fühlt es sich so lange an, es bäumt sich aus und bricht los, so gut wie direkt hinein in den Refrain. Dass es in besagtem Stück um Leidenschaft und Sinnlichkeit geht, dient ganz der Sache; im Video verkörpert durch eine Frau, der man bei der morgendlichen Routine zusieht, sie löffelt ihr Müsli. Nach und nach verzichtet sie auf das Besteck, auf die schönen Manieren, sie fasst den Gatsch aus Milch und Hafer an, der Moment, in dem sie den Alltag verlässt und sich dem hingibt, was sie sieht, fühlt, und schmeckt. "Es ist zum einen die Sinnlichkeit gemeint, die zwischen zwei Menschen entsteht, ein leidenschaftlicher Moment. Viel relevanter aber noch für das Video ist die Sinnlichkeit als Möglichkeit, aus der Routine des Alltags auszubrechen, weil gerade in diesen Routinen ist man abgeschnitten von seinen eigenen Sinnen, man nimmt nichts mehr direkt wahr. „Slow Motion" ist unser Angebot einer Ausgangstür.“

„Invisible“ etwa ist auch ein dem Gefühl nach ganz ähnlicher Song, der auf einen zurollt, auf schweren Tasten, die Gitarre muss auch mit nach vorn, alles schneller, „I follow the beat“. Es ist die Suche nach dem Neuen, auch auf „Something New“, und gleichzeitig das traurige Wissen darum, nicht mehr zurückzukönnen. Man hört hier einen Menschen singen, der glücklich, aber gleichzeitig immer noch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, und ganz so sieht sich Lucia Leena: „Ich bin gerne positiv, ich gehe Dinge positiv an. Ich will aber genauso Fragen stellen, und ich verlange Antworten.“

Exklusive Hörproben aus „Pendulum“

Im Laufe des Juli werden wir auf FM4 neben den schon veröffentlichten Singles „Will I?“ und „Slow Motion“ auch noch zwei weitere Songs vorstellen. Der erste ist der erwähnte „Something New“, der zweite bringt sogar einen ganz besonderen Gast mit: Willi Resetarits. Kennengelernt haben ihn Listen To Leena bei einer sonntäglichen Konzertreihe, die er im Wiener Le Meridien gestaltet, um jungen KünstlerInnen eine Bühne zu bieten. Auf „Her Way“ spielt Willi Resetarits, den Listen To Leena kurzerhand gebeten haben, nicht nur live, sondern auch auf der Albumversion mitzuwirken, die Mundharmonika.

Listen To Leena LIVE

7.8.2018 Zentrum für Musikvermittlung, Wien (solo)
12.10.2018 Tam Tam, Graz 17.10.2018 B72, Wien
18.10.2018 Stadtwerkstatt, Linz
19.10.2018 Altes Spital, Viechtach
25.10.2018 Local Bühne, Freistadt
26.10.2018 OKH, Vöcklabruck
27.11.2018 Musikwerkstatt, Wels

7.8.2018, Zentrum für Musikvermittlung, Wien (Solo)

Die nächste Herausforderung für Listen To Leena wird es sein, das so dicht arrangierte Album in ein Liveset zu gießen. „Die Platte lebt von ihrem collageartigen Charakter, von der Vielschichtigkeit. Die Live-Umsetzung wird von etwas anderem Leben, von Energie, von dem, was wir als fünf Musiker geben können. Wir haben fünf Paar Hände und fünf Paar Füße, was wir damit bedienen können, machen wir, und was nicht, das wird nicht fehlen.“

Die Überzeugung, die einem bei solchen Sätzen während des Interviews entgegenstrahlt, machen Zweifel daran so gut wie unmöglich.

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Die ultimative A bis Z-Playlist

Die FM4 Morning Show hat sich einen Morgen lang voll und ganz dem Thema Ordnung gewidmet und aus diesem Anlass auch die Musik penibel alphabetisch sortiert.

Von Allen Alexis bis Zeds Dead.

Hier 7 Tage zum Nachhören

Allen Alexis Dance Into The Morning
Babyshambles The Blinding
Camo & Krooked All Night
Dag För Dag Hands And Knees
Eels I Like Birds
Faint Southern Belles In London
Garbage Empty
HVOB Always Like This (Andhim Rmx)
Interpol Slow Hands
Jahcoozi Changing Time
Kasabian Shoot The Runner
Lovecat Tracking Heartbeats
Meno Flashlights
Namusoke Survive
Oscar. Real
Pulp Common People
Quannum & Lyrics Born I Changed My Mind (Stereo Mc's Mix)
Rainbow Arabia Without You
Shout Out Louds Jumbo Jet
Trail of Dead Worlds Apart
Urge Overkill Girl, You'll Be A Woman Soon
Viech Mit dir möcht ich baden gehen
Waxahatchee Air
XTC Making Plans For Nigel
Yeah Yeah Yeahs Sacrilege
Zeds Dead / Rivers Cuomo / Pusha T Too Young

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Grelle Forelle, Wien
FM4 Indiekiste: Walking On Cars (IRL)
Spittelauer Länder 12, 1090 Wien
Musik
In vollkommener Abgeschiedenheit an der Südwestküste Irlands bildete sich aus fünf engen Schulfreunden vor acht Jahren das Quintett Walking On Cars, das in Großbritannien gleich mit den ersten Singles, „Catch Me If You Can“ und „Two Stones“, sowie mit ihrem 2016 veröffentlichten Debütalbum „Everything This Way“ für großes Aufsehen sorgte.

Album und Singles kletterten in die Top 30 der Charts u.a. in England und Deutschland, in Irland stieg „Everything This Way“ gar bis an die Spitze der Hitlisten. Als noch erfolgreicher erwies sich die Single „Speeding Cars“, die mit Top-20-Platzierungen in zahllosen Ländern zu einem europaweiten Hit avancierte. Nach ihren mitreißenden Shows im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee kehrte die Band zurück nach Irland, um die Songs für das zweite Album zu schreiben. Jenes wird nun unter dem Titel „Colours“ am 12. April 2019 europaweit erscheinen.
27. April 2019 20:00 Uhr
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#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 07.03.19 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes - 07.03.19

Die Tracklist zur Sendung mit „Könnt Ihr Uns Hören“-Autor Jan Wehn und dem Bassrunner Reggae Corner.

2 Chainz Money In The Way
2 Chainz NCAA
2 Chainz Threat 2 Society
2 Chainz ft. Lil Wayne & E40 2 Dollar Bill
Smif-n-Wessun Testify
Smif-n-Wessun ft. Rick Ross Let Me Tell Ya
Blu & Oh No ft. Donel Smokes Straight Chaser
Blu & Oh No Pop Shots
Solange ft. Gucci Mane My Skin My Logo
Disarstar Alice im Wunderland
Fergy53 Nur Für Eine Nacht
dcone ft. Drexor Limits
Cutex Abstract Party
Interview mit Jan Wehn über das Buch "Könnt ihr uns hören?"
Torch Kapitel 1
Cora E & Marius No 1 Könnt Ihr Mich Hören?
Stieber Twins Allein zu zweit
OG Keemo Vorwort
Bassrunner Reggae Corner
Berlin Boom Orchestra Originaler Stil
Jahdan Blakkamore Good For You
Tarrus Riley Jamaican Proverbs
Duane Stephenson ft. Agent Sasco Play The Music
Esprit Brick Wall
Shaggy ft. Noah Power Money Up
Afro B x Vybz Kartel x Dre Skull Shape Nice
Million Stylez Any Man She Wants

Aktuell:

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Radio

Radiotest 2018_4

74% Marktanteil für die ORF-Radios
Tagesreichweiten ORF-Radios:  ab 10 Jahre | 14-49 Jahre
Marktanteile ORF-Radios: ab 10 Jahre | 14-49 Jahre
  • Ö3: Klarer Reichweitensieger mit 2,475 Mio. täglichen Hörerinnen und Hörern 
  • Ö1, ORF-Regionalradios und FM4 steigern jeweils ihren Marktanteil
Mit durchschnittlich 183 Minuten hören die Österreicherinnen und Österreicher im Gesamtjahr 2018 wieder mehr Radio, im Vergleichszeitraum 2017 lag die Hördauer knapp unter 3 Stunden. Das Radio stellt sich damit wieder einmal als perfekter Tagesbegleiter heraus.
Der ORF steigert seinen Marktanteil von 71% auf hohe 74%, das bedeutet, dass knapp drei von vier gehörten Radiominuten auf die ORF-Radios Ö3, ORF-Regionalradios, Ö1 und FM4 entfallen. Alle inländischen Privatradios zusammen erzielen einen Marktanteil von 26%. Durchschnittlich hören 4,721 Mio. Österreicherinnen und Österreicher täglich die Radioangebote des ORF.
ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „Ich freue mich sehr über die Ergebnisse dieses Radiotests. Der Marktanteil von 74% zeigt deutlich, wie sehr die Hörerinnen und Hörer die vielfältigen Angebote der ORF-Radios schätzen. Und es zeigt, dass unsere Programminnovationen, etwa bei Ö3 der ‚Treffpunkt Österreich‘, ‚Frag das ganze Land-Spezial‘ oder die vielen Aktionen in der größten Radioshow Österreichs, dem Ö3 Wecker, vom Publikum sehr positiv aufgenommen werden. Wie intensiv sich das Ö1-Publikum mit ‚seinem‘ Programm auseinandersetzt, sieht man an den gestiegenen Marktanteilen in allen Altersgruppen. Zu dieser Bindung an Ö1 tragen auch immer wieder großartige Schwerpunkte, beispielsweise ‚80 Jahre ‚Anschluss‘ März 1938‘, bei. Wie sehr sich die FM4-Hörerinnen und Hörer mit dem Sender-Motto ‚You‘re at home, baby‘ identifizieren, beweisen die gestiegenen Marktanteile und Reichweiten in der Kernzielgruppe.“
Ö3 ist das meistgehörte Radio in Österreich: Täglich hören 31,7% oder 2,475 Mio. Österreicherinnen und Österreicher ab 10 Jahren das abwechslungsreiche Programm von Ö3. Alle österreichischen Privatradios zusammen erreichen mit einer Tagesreichweite von 27,8% etwa um 300.000 Hörerinnen und Hörer weniger als Ö3. Auch unter den 14- bis 49-Jähringen erreicht Ö3 mit 36,7% Tagesreichweite mehr Hörerinnen und Hörer als alle inländischen Privatradios zusammen und mehr als doppelt so viele wie der nationale Mitbewerber. Ö3 erzielt einen stabilen Marktanteil von 31% in der Gesamtbevölkerung, der Marktanteil ist knapp vier Mal so hoch wie jener des nationalen Mitbewerbers. Der Marktanteil bei Personen zwischen 14 und 49 liegt erneut sogar bei 40%, Ö3 übertrifft auch hier deutlich den Marktanteil aller inländischen Privatradios (37%). Ö3 bleibt damit klarer Marktführer.
Österreich 1, das Informations- und Kulturradio des ORF, baut seinen Marktanteil in der Gesamtbevölkerung auf 7% aus, auch bei den 14- bis 49-Jährigen sowie Personen ab 35 verzeichnet Ö1 einen gestiegenen Marktanteil. Ö1 wird damit also länger gehört. Zusätzlich bindet Ö1 mit einer Tagesreichweite von 8,5% oder 661.000 täglichen Hörerinnen und Hörern auch ein größeres Publikum an sein Programm. In der Altersgruppe der ab 35-Jährigen liegt die Tagesreichweite sogar bei 10,8%.
265.000 Österreicherinnen und Österreicher ab 10 Jahren hören im Schnitt täglich FM4, das mehrheitlich fremdsprachige Jugend-Kulturradio mit Musik abseits des Mainstreams. Der Marktanteil in der Gesamtbevölkerung steigt von 2% auf 3%, bei Personen zwischen 14 und 49 kann FM4 sogar von 3% auf 5% Marktanteil zulegen. Mit einer Tagesreichweite von 5,2% fühlen sich aktuell auch mehr Hörerinnen und Hörer zwischen 14 und 49 bei FM4 zuhause als vor einem Jahr.
Die ORF-Regionalradios stärken ihre Marktposition und bauen ihren Marktanteil auf 35% aus, bei Personen ab 35 sogar auf 42%. Mit starkem Fokus auf Regionalität erreichen die ORF-Regionalradios österreichweit täglich 2,197 Mio. Hörerinnen und Hörer. Insgesamt gewinnen die ORF-Regionalradios Hörerinnen und Hörer in allen ausgewiesenen Altersgruppen hinzu. Trotz starker Konkurrenz erreicht das jeweilige ORF-Regionalradio im Bundesland mehr Hörerinnen und Hörer als der stärkste regionale private Radiosender.
Auch der Wiener Radiomarkt wird klar vom ORF dominiert: Die ORF-Radioflotte kann ihren Marktanteil von 67% auf 70% steigern, alle inländischen Privatradios zusammen kommen auf einen Marktanteil von 30%. Mit einem Marktanteil von 26% wird Ö3 knapp drei Mal so lange gehört wie der nationale Mitbewerber. Ö3 bindet so viele Hörerinnen und Hörer an sein Programm wie kein anderer einzelner Radiosender in der Bundeshauptstadt, die Tagesreichweite liegt bei 21,5%. Die drei reichweitenstärksten Sender in Wien sind neben Ö3 Radio Wien (12,0% Tagesreichweite) und Ö1 (10,5% Tagesreichweite).
Anmerkung: Bei den angegebenen Werten handelt es sich um Daten des Zeitraums Jänner 2018 bis Dezember 2018 (2018_4), als Vergleichszeitraum wird korrekterweise das Ganzjahr 2017 (2017_4: Jänner bis Dezember 2017) verwendet. Da nur mehr 12-Monats-Bestände vorliegen, ist ein Vergleich mit früheren Halbjahresbeständen, z.B. 1. Halbjahr 2016 nicht zulässig. Alle Reichweiten und Marktanteile beziehen sich, soweit nicht anders vermerkt, auf Montag-Sonntag und die Altersgruppe „10 Jahre und älter“.
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Radovan Dranga

Halbzeit beim 50. steirischen herbst

Drei Wochen zeigt der steirische herbst Kunst. Tanz, Theater, auch die Kombination davon, Ausstellungen und Konzerte. Was bislang geschah: Die beste Powerpoint-Präsentation, der nackte Freakshow-Wahnsinn und das engagierteste Schauspiel von Laien.

Von Maria Motter

Es kann einem ein bisschen anders werden, wenn man daran denkt, dass der steirische herbst diesmal womöglich der letzte in dieser Form sein wird: Im kommenden Jahr übernimmt Ekaterina Degot die Leitung des Festivals. Das wird anders werden und wie anders, das bleibt spannend.

Klass ist bislang besonders die heutzutage für ein Festival geradezu luxuriöse Länge des steirischen herbst: Über vier Wochenenden zieht sich das Geschehen.

„Graz ist zu eng“ ist auf einer Schautafel im GrazMuseum zu lesen. Zurzeit stehen dort auch Schautafeln, die an jeweils ein herbst-Projekt der 50 Festivaljahre in der Ausstellung „Diese Wildnis hat Kultur“ erinnern. Auf einem Foto sitzt der Künstler und Regisseur Christoph Schlingensief auf einem Pfahl am Eisernen Tor: „Künstler gegen Menschenrechte – Chance 2000 für Graz“ fand 1998 statt. Ich will sofort nachhause und wieder Schlingensiefs Buch „Ich weiß, ich war’s“ lesen. Dabei hat er darin nur kurz über die Chance 2000 geschrieben.

„Ich habe immer Sehnsucht nach dem großen Moment. Das Leben rauscht so vorbei, und man kann es nicht festhalten. Beim Theaterspielen ist das anders. Da bleibt die Zeit stehen, und der Moment wird unendlich. Das ist für mich der absolute Flash“, gab Christoph Schlingensief einmal an anderer Stelle zu Protokoll. In Graz hat er damals täglich 7000 Schilling in Zwanziger-Noten an PassantInnen verteilt.

Während des steirischen herbst weitet sich die Stadt. Vorausgesetzt, man gibt sich das bisschen Mühe, im Festivalzentrum vorbeizuschauen und sich eine Karte für eine Vorstellung zu kaufen, die alles andere als Vertrautes verspricht. Diese Persönlichkeiten haben in den letzten Tagen überrascht:

Bester Gschichtldrucker mit fundiertem Wissen: Walid Raad

Walid Raad darf man nicht fotografieren. Ob er eitel ist oder Porträts für zukünftige Recherchen zu heikel wären, darüber kann nur spekuliert werden. Was der Künstler in den Lecture Performances zu seiner Ausstellung „Kicking the Dead“ in Graz erzählt, ist jedenfalls abenteuerlich. Zum Beispiel hat Walid Raad die Vorbereitungen für die Eröffnung des Louvre Abu Dhabi verfolgt. Das „erste Universalmuseum der arabischen Welt, das erste des 21. Jahrhunderts“ nennt der Archäologe und Direktor des Pariser Louvre, Jean-Luc Martinez, die Institution, die am 11. November aufsperren wird.

steirischer herbst

Wolf Silveri

Spektakulär ist ein beschämendes Adjektiv für den Bau angesichts der Drohnenaufnahmen, die Walid Raad zeigt. Die Louvre Filiale Abu Dhabi steht auf einer Museumsinsel, die eigentlich Saʿadiyat heißt, die größte natürliche Insel des Emirats ist und eben nicht durch künstliche Sandaufschüttungen geschaffen wurde. Fünf Bauten von fünf Stararchitekten werden hier angesiedelt: Frank Gehry hat die Guggenheim-Filiale entworfen, Zaha Hadid den Performing Arts Centre, Tadao Ando ein Schifffahrtsmuseum und Sir Norman Foster das Sheikh Zayed National Museum. Walid Raad zeigt nicht nur den Louvre Abu Dhabi aus der Vogelperspektive in seiner Lecture, er spielt ein Video ab, das zeigt, wie in den unterirdischen Gängen des Louvre in Paris ein Stapelfahrer Holzschachteln transportiert. Darin verpackt sind Objekte und Kunstwerke, die aus der Sammlung an die Zweigstelle gehen. Äußerst heikel wären diese Transporte und bei den Angestellten unbeliebt. Es fällt der Begriff "face swap“, ein Gesichtstausch wäre passiert.

Allerbeste Powerpoint-Präsentation

Bis dahin ist man dem gebürtigen Libanesen Walid Raad, der als bildender Künstler in New York lebt und sich nicht nur für Kunst, sondern für die mit Sammlungen einhergehenden, nicht uninteressanten finanziellen Interessen und Mächte interessiert, voll gefolgt. Nun also die ersten Transporte von Kunstobjekten und Walid Raad bittet sein Publikum, ihm in einen Nebenraum zu folgen. Dort zeigt er, was er mit „face swap“ meint: Zwei Kunstwerke würden durch den Transport ineinanderfließen, zu einem werden. Raad hat diese Objekte angefertigt. Bis vor einer Minute hat man als ZuhörerIn gedacht: Genau, genau so wird Kunsthandel, ja Kunstraub funktionieren! Aber jetzt ist Walid Raad in seiner Lecture mit beeindruckender Powerpoint-Präsentation, seinem „Walk Through“ durch die Ausstellung, in den Bereich des Fantastischen abgebogen.

Der Mann ist ein großer Geschichtenerzähler, die Recherche zu seiner Performance würde man zu gerne nachlesen. Ob zur Geschichte seiner Universität Cooper Union in New York oder auch jener berührenden Erzählung einer Begegnung mit einem Leichenbeschauer, der die Todesursache nach der Tages- und Nachtzeit festmachen kann. Ab dem Abendessen Mord und Totschlag, in der Nacht die Selbstmorde, tagsüber natürliche Tode. Walid Raad spannt einen weiten Bogen. Die Mind maps zu seinen Recherchen sind exakt über alte Tapetenmuster gelegt, die wiederum über den Tapeten im Palais Attems montiert sind.

Der Ausstellung und dem Walk Through „Kicking the dead“ liegt das Interesse für das in den vergangenen Jahren augenscheinlich werdende Interesse an arabischer Kunst in Institutionen weltweit zugrunde. Wie französische Teppichrestauratorinnen mit einem dringenden Auftrag konfrontiert sind, dem nur eine kryptische, ja poetische Anweisung beigelegt ist, wird man nicht so schnell vergessen. Immobilien-Mogule, Scheichs und Emire sowie Museumsangestellte bilden das Personal in diesen Geschichten, die Verschwörungstheorien beflügeln und derart unterhaltsam sind, dass man sich eine Fortsetzung wünscht. Möglichst bald.

Extrem performen? Ach, kommentiert die Choreografin Florentina Holzinger

Nicht unbedingt schon übermorgen hingegen würde das Premierenpublikum von Florentina Holzinger sich wieder in eines ihrer Stücke trauen. Noch hallen die Eindrücke nach. Die junge Österreicherin ist die aufregendste Choreografin des Landes. Ihre erste Performance hieß „Kein Applaus für Scheiße“. 2011 zusammen mit einem Studienkollegen konzipiert und erstmals aufgeführt, ist das Stück in den letzten Jahren immer wieder gebucht und aufgeführt worden. Stichwort menschlicher Springbrunnen und Körperflüssigkeiten auf der Bühne. „Damals ging es einfach nur um budgetäre Fragen. Wir hatten nicht genug Geld, um unsere Bühne mit allem auszustatten, was wir gerne wollten, deshalb haben wir den Springbrunnen durch uns selber produziert“, so Holzinger im FM4-Interview.

Dass sie schon mal als „Extremperformerin“ bezeichnet wird, entlockt ihr ein wenig begeistertes Ach. „Es gibt wesentlich extremere Leute als mich. Ich bin ziemlich 0815 eigentlich.“ Auf einen skeptischen Blick folgt ein geflüstertes „Ja! Wirklich!“, begleitet von belustigtem Lachen. Dass sie auf der Bühne Sachen mache, die andere privat nicht machen, will sie nicht so stehen lassen. „Das ist eben das große Mysterium: Was machen die Leute im Privaten? Ich glaube, sie machen wesentlich extremere Sachen, als wir auf der Bühne. Aber es geht auch um eine Entmystifizierung dessen, what is supposed to be shown in private and what does it mean to do it in public. Aber ja: Wenn Leute mich fragen, was das Extremste ist, das ich nicht machen würde, sage ich, auf die Bühne zu scheißen und es länger als fünf Minuten dort liegen zu lassen, weil ich sehr geruchsempfindlich bin.“ Dafür, dass sie im Gespräch ab und an ins Englische kippt, entschuldigt sich Florentina Holzinger, aber es ist ihre Arbeitssprache.

steirischer herbst

Radovan Dranga

Holzingers Arbeiten erregen Aufsehen, werden als extrem, provozierend und mitreißend bezeichnet. Zu tanzen angefangen hat Florentina Holzinger in ihren Zwanzigern. Eine „krasse Erfahrung in einer kreativen Frauentanzgruppe“ empfand sie als Befreiung. Bald war sie an Form interessiert und auch süchtig nach dem Training. Auf der Bühne ist sie wie ihre Performerinnen für „Apollon Musagète“ nackt bis auf die Spitzenschuhe. Es ist kein sexuell aufgeladener Blick, den Holzinger vorgibt. Die meisten im Publikum sind mit Staunen über die durch und durch trainierten Körper beschäftigt, als sich eine der Frauen auf der Bühne Nägel mit einem Hammer in die Nase schlägt. Augen zumachen hilft nur bedingt. Tock-tock-tock-tock. Florentina Holzinger hat sich eine Sideshow-Performerin für ihre ganz persönliche Fassung des gleichnamigen neoklassischen Balletts „Apollon Musagète“ geholt.

American Sideshow ist der korrekte Begriff, besser als Freak-Show: Das sind Acts, die gemacht werden, um das Publikum anzugrinden und zu unterhalten. „Es ist ein Subgenre von Zirkus und es geht immer um Unterhaltung. You might find this disturbing, you might find this crazy, you might be provoked – maybe you even have to puke because you cannot handle it but you paid for it so you better take your responsibility and enjoy! Und ja, das ist auch immer mein Bezug zum Publikum: Hey, ihr habt das Ticket gekauft und Geld investiert, ihr solltet besser sehr gut unterhalten sein. Und ich versuche auch, das Publikum zu unterhalten.“

„Sechs Frauen, bewaffnet mit Spitzenschuhen und Hanteln, setzen an, um dem allgegenwärtigen neoliberalen Körperkult gehörig zuzusetzen“, heißt es über das Stück. Der Choreografin hat das Narrativ gefallen, dass Apollon sich seine Musen aussucht. Ihre Arbeitsweise sei ähnlich, sie suche sich Leute, die sie inspirieren und mit denen sie arbeiten will. In Minute Drei flüstert eine Besucherin im Publikum, sie wolle das nicht sehen. Doch auf brutale Momente werden noch lustige – wer aus dem Publikum trinkt Gin Tonic aus einem Schlauch, den sich die Sideshow-Performerin durch Nase und Mund gezogen hat? – und dann stille folgen, wenn die Frauen das Originalballett tanzen und erst recht eine Brutalität zum Tragen kommt und zwar jene des klassischen Balletttanzes. Das Schönste an der Performance liegt ihr zugrunde: Es ist die Art und Weise, wie Florentina Holzinger an ihre Arbeit herangeht. Wären es Kuchen, die sie bäckt, so würde sie die auf Tellern auf einen Tisch stellen. Aber ob die Kuchen jemanden auch schmecken, scheint sie nicht weiter zu tangieren.

„Auf den Herrenspagat musste ich hintrainieren, den Damenspagat konnte ich, weil ich als Baby in der Spreizhose war. Deshalb: Ich bin quasi im Spagat aus meiner Mutter herausgekommen“, erzählt Florentina Holzinger. Ihre Mutter war in der Premiere im deutschsprachigen Raum von „Apollon Musagète“ beim steirischen herbst. Wie lässig wäre es, würde etwa das von Igor Strawinsky komponierte Ballett, zu dem George Balanchine die Choreografie geschaffen hat, dieser Tage in der Oper Graz aufgeführt werden. Man hätte jetzt Lust und Interesse, sich das anzuschauen.

Rampensau-Performer! Sie spielen “Die Kinder der Toten“

„I’m a lover, not a hater“, sagt Pavol Liska vom Nature Theater of Oklahoma. Mit seiner Partnerin Kelly Copper dreht er einen Stummfilm auf Super-8 nach Motiven aus Elfriede Jelineks „Gespensterroman“ „Die Kinder der Toten“. Und zwar mit einer Hundertschaft an Mitwirkenden! „In der Beschreibung stand, dass man sich als Schaulustige herrichten soll“, sagt Nadja Stipsits. „Ich habe mir gedacht, ich bin eine Hausfrau, die gerade dabei war, sich herzurichten. Darum habe ich einen Bademantel an und noch die Lockenwickler oben. Aber geschminkt bin ich schon.“ Die selbst gewählte Filmfrisur könnte Elfriede Jelinek sehr gefallen.

steirischer herbst

Ditz Fejer

Dabei hat Nadja Stipsits noch nichts von Jelinek gelesen, aber die 22-jährige Tapeziererin und Dekorateurin kommt aus Neuberg an der Mürz, da weiß man, dass Jelinek als Kind in der Gegend gewesen ist, und Stipsits ist schauspielerisch interessiert. Jeden Herbst gibt es in ihrem Ort einen „Zauberwald“, einen zweistündigen Rundgang mit Theater für Kinder. Nadja Stipsits spielt im Zauberwald die Hexe. Jetzt ist sie eine jener achtzig Personen von 300, die sich auf einen Aufruf zum Casting gemeldet haben, und tatsächlich mit fixen Rollen beim „Die Kinder der Toten“-Filmdreh dabei sind. Viele andere spielen in größeren Szenen mit.

„Rampensau – yes! But not Über-Rampensau!“, gibt Pavol Liska seinen MitstreiterInnen Rückmeldung zu ihrer Performance, die doppelt wirkt: Einerseits wird gedreht, andererseits schauen etliche zu. „Viel entwickelt sich am Set, weil wir uns gegenseitig aufschaukeln. Dann sagt der Pavol, brilliant, this is what we’re gonna do!“, erzählt Georg Beyer und imitiert Liskas Aussprache perfekt. „Und dann machen wir es einfach! Es ist ein sehr demokratisches, sich gegenseitig befruchtendes Arbeiten. Es ist herrlich!“

Kelly Copper und Pavol Liska haben einen so schönen Zugang zur Welt, weil sie alles nehmen, wie es ist und doch so ein großes Interesse an allem haben. Was sie machen, sei Theater mit und nicht für das Publikum, findet Georg Beyer. „Das, was wir da gemeinsam machen, ist das, was so aufregend und lässig ist!“

Ulrich Seidl will den Film 2018 ins Kino bringen. Mitspielen kann man noch bis 15. Oktober. Bis dahin ist steirischer herbst.

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#####EOF##### DFB-Pokal: Zehn Bayern nach Spektakel weiter - sport.ORF.at
Thomas Müller (Bayern) schießt ein Tor gegen Heidenheim
AP/Matthias Schrader
DFB-Pokal

Zehn Bayern nach Spektakel weiter

Der FC Bayern München hat am Mittwoch nach einem äußerst turbulenten, torreichen Spiel das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. Ohne den verletzten David Alaba setzten sich die Münchner in Unterzahl gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim mit 5:4 durch.

Der deutsche Rekordchampion besiegte nach einer Roten Karte für Niklas Süle (16. Minute) zu zehnt einen entfesselt auftretenden Zweitligisten 1. FC Heidenheim mit 5:4 (1:2). Der Spielverlauf riss die 75.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena mit: 1:0, 1:2, 4:2, 4:4 hießen die Durchgangsstationen bis zum entscheidenden Tor von Robert Lewandowski.

Der eingewechselte Pole verwandelte in der 84. Spielminute einen Handelfmeter zum Happy End für die Bayern. „Es war ein wildes Spiel, ein offenes Spiel. Zum Schluss hatten wir das Quäntchen Glück“, war Bayern-Coach Niko Kovac erleichtert. Dabei hatte Leon Goretzka die Bayern planmäßig in Führung gebracht (12.). Danach sah Verteidiger Niklas Süle nach Videobeweis-Entscheidung aber die Rote Karte (16.).

Jubel von Robert Lewandowski (Bayern)
AP/Matthias Schrader
Mit einem verwandelten Elfmeter setzte Robert Lewandowski den Schlusspunkt unter ein turbulentes Match

Heidenheim mit ÖFB-Legionär Nikola Dovedan im offensiven Mittelfeld nutzte das Momentum und drehte durch Tore von Robert Glatzel (26.) und Clublegende Marc Schnatterer (39.) die Partie. Nach der Pause bediente Lewandowski erst Thomas Müller, der artistisch einschoss (53.). Drei Minuten später war der Pole nach Müller-Vorarbeit selbst erfolgreich.

Heidenheim kämpft sich zurück

Nachdem Serge Gnabry auf 4:2 gestellt hatte (65.), kämpfte sich Heidenheim noch einmal zurück. Glatzel traf erst ins linke Eck (74.) und machte dann per Elfmeter seinen Dreierpack perfekt (77.). Lewandowski hatte in einem völlig verrückten Spiel aber das letzte Wort. Die Bayern trafen durch Gnabry noch zweimal die Latte (78., 89.), Heidenheim im größten Spiel der Vereinsgeschichte durch einen Schnatterer-Freistoß einmal (17.).

„Wir sind stolz auf die Leistung. Nach dem 4:4 habe ich gedacht: Jetzt gewinnen wir. Dann hätten wir Geschichte geschrieben“, trauerte Heidenheims Trainer Frank Schmidt der verpassten Sensation nach. „Ich weiß gar nicht, wie ich es einordnen soll. Dass wir nach einer 4:2-Führung wieder auf 4:4 gehen, kann uns nicht gefallen. Das muss man erstmal verdauen“, sagte Bayern-Torschütze Müller und ergänzte: „Trotzdem war die zweite Halbzeit positiv, auch wenn es verrückt war.“

Rekordcupsieger Bayern steht damit zum zehnten Mal in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Münchner haben weiterhin die Chance auf ihren ersten Cuptitel seit 2016. Am Dienstag hatten sich bereits RB Leipzig und der Zweitligist Hamburger SV ihre Semifinal-Tickets gesichert.

Werder Bremen löst letztes Ticket

Das vierte Ticket sicherte sich Werder Bremen mit einem 2:0-Erfolg bei Vizemeister Schalke 04. Die Tore erzielten Milot Rashica (65.) und Davy Klaassen (72.). Bei Schalke kehrte ÖFB-Stürmer Guido Burgstaller nach seiner überstandenen Zahn-OP in die Startformation zurück. Der Kärntner traf kurz nach der Pause die Stange (52.). Bei den Bremern spielte Marco Friedl auf der rechten Abwehrseite durch, Landsmann Martin Harnik wurde in der 88. Minute eingewechselt. Bremens Nuri Sahin sah im Finish noch Gelb-Rot (91.).

Bremen-Spieler jubeln
APA/AFP/dpa/Bernd Thissen
Werder Bremen sicherte sich als letztes Team das Halbfinal-Ticket

Schalke kassierte nach dem ersten Sieg unter Interimscoach Huub Stevens zuletzt in Hannover (1:0) damit wieder einen Rückschlag. In den ausständigen sieben Ligarunden müssen die kriselnden Gelsenkirchner um den Klassenerhalt kämpfen. Bremen dagegen ist mittlerweile zwölf Pflichtspiele ungeschlagen. Die Auslosung der Vorschlussrunde erfolgt am Samstag, die Finalplätze werden am 23. und 24. April vergeben.

#####EOF##### HVOB machen dunklen Club-Sound zum Loslassen - fm4.ORF.at
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HVOB

Andreas Jakwerth

HVOB machen dunklen Club-Sound zum Loslassen

Düstere, technoide Beats verschmelzen mit wunderschönen, melancholischen Melodien. Das Elektronik-Duo HVOB (Her Voice Over Boys) hat mit „Rocco“ seinen Sound perfektioniert und ist unser Artist Of The Week.

Von Andreas Gstettner-Brugger

Eine einsame Hi-Hat gibt den Rhythmus vor, dazu gesellt sich eine staubtrockene Bassdrum. Langsam schält sich aus dem tiefen Raum eine gefilterte Sytnhie-Fläche, die dem Ganzen eine unruhige, treibende Stimmung gibt. Das achtminütige, hervorragend arrangierte Dance-Stück „Eraser“ ist mit dem herrlich verschrobenen Sounds des Beat-Monsters und EP-Bruders „Zinc“ das erste Lebenszeichen des österreichischen Duos HVOB nach dem genialen Kollabo-Album „Silk“, das sie gemeinsam mit Mumford & Sons-Gitarrist Winston Marshall aufgenommen haben.

Diesmal entführen uns Anna Müller und Paul Wallner in die dunklen Clubs und füllen die Trockeneis-eingenebelten Tanzflächen mit hypnotischen Beats und unterkühlten Klängen. Annas zarte, aber durchdringende Stimme gibt den Tracks eine unglaubliche Wärme und verstärkt durch ihre Mantras den Sog, den diese Stücke entwickeln.

Vom Liebeskummer zur heiligen Bassdrum

Der Startpunkt für das neue Album „Rocco“ waren diese zwei Tracks, mit denen HVOB nach weltumspannender Live-Tour mit Schlagzeug und großer Lichtshow wieder in die Clubs zurückgekehrt sind, in denen alles angefangen hat. Weg vom Open-Air im Sonnenuntergang, hinein in die tiefschwarze Nacht auf der stickigen Tanzfläche. Das beste Beispielt für diesen extremen Wechsel ist das technoide Stück „Butter“, das ganz im Gegensatz zu dem weichen Titel mit seinen trancigen Soundflächen und pulsierendem Herzschlag einen hart auf den Dancefloor stampfen lässt. Damit übertreffen HVOB ihre bisherigen dunklen, elektronischen Klanglandschaften und fügen der perfektionierten Produktion Kraft und Energie hinzu.

Albumcover HVOB "Rocco"

HVOB / Pias

Das vierte Studioalbum „Rocco“ von HVOB ist auf [Pias]Recordings erscheinen.

Schließlich hat Paul über viele Jahre hinweg nach genau diesem Sound der Bassdrum gesucht. Es war schon wie die Suche nach dem heiligen Gral, meint Anna scherzhaft. Denn oft ist Paul ins Studio gekommen mit dem Satz: „Jetzt glaube ich habe ich sie wirklich gefunden, diese Bassdrum“. Es sollte jedoch noch zwei Jahre dauern, bis sie in „Butter“ zum Einsatz kam.

Geholfen dabei hat paradoxerweise Pauls Liebeskummer. Eigentlich hat er an dem wunderschönen Titel „Bloom“ gearbeitet, als eine aktuelle Sommer-Romanze am Kippen war. Als klar war, dass es sich mit dieser Beziehung erledigt hat, hat Paul sich an „Butter“ rangemacht, einem Killer-Track der einen härteren drive bekommen hat. So hat Paul es geschafft, die Enttäuschung und Wut mit der Studioarbeit zu transformieren und damit auch loszulassen.

Von der Flucht bis zum endgültigen Abschied

Das Loslassen und der Abschied sind die zentralen Themen von „Rocco“. Man kann sogar, wenn man sich tiefer in die Texte einlässt, das ganze Album als einen langen Loslass-Prozess verstehen. So ist der Opener „2nd World“ noch die Flucht in eine alternative Welt, in der man sich vormacht, dass noch alles in Ordnung ist. Ein drohendes Ende will man noch nicht wahrhaben. Es ist ein ungemein emotionaler Song, der einen mit seinen zarten Echolot-Tönen, dem melancholischen Klavier und Anna Müllers Vocals sofort tief berührt. Die angezerrten Schlagzeugsamples, mit denen der Song immer zu einem Klimax hinsteuert, lassen schon ein böses Aufwachen vermuten.

Nach den schon erwähnten „Eraser“ und „Butter“ scheint ein Track wie „Sync“ einen Zustand von Taubheit zu repräsentieren. Mit seinen ungewöhnlichen Samples erinnert dieses filigrane und spannende Stück ein bisschen an einen entschleunigten Aphex Twin. Welche Bandbreite HVOB in ihrem eigenen Sounduniversum erzeugen können, beweist das darauffolgende „A List“, eine melancholische, sehr organisch klingende Ballade, die von mehrstimmigem Gesang und swingendem Schlagzeug lebt.

Eines der Highlights der Platte ist „Panama“, das die unterkühlte Club-Ästhetik und die berührende Herzenswärme geschickt verbindet. „Panama“ steht dabei als Sinnbild für einen Ort, an den wir uns wünschen, weil wir glauben, dort hätten wir keine Probleme mehr. Doch wenn wir erst einmal dort angekommen sind, merken wir, dass wir all unsere Probleme mitgenommen haben. Deshalb geht es laut Anna darum, die Veränderung in seinem Inneren zu beginnen.

Auch der Track „Alaska“ vermittelt diese verträumte Welt, in die man während eines Trauerprozesses hineinrutschen kann. Sehr sanft bauen sich Klangwände mit rückwärts gespielten Samples auf und über einen vertrackten Beat schwirren entfernte Synthie-Töne, bis der befreiende und doch melancholische Groove einsetzt. Eine Nummer, die strahlt und gleichzeitig eine gewisse Traurigkeit vermittelt.

HVOB live in Österreich:

  • 4. April Posthof, Linz
  • 27. April Orpheum, Graz
  • 29. Juni Check Fest Arena Open Air, Wien

Auch wenn gegen Ende des Albums ein Track wie „Kante“ noch einmal die schweißtreibenden Dance-Beats beschwört, scheint sich mit dem flirrenden, atmosphärischen Stück „Go?“ etwas Grundlegendes verändert zu haben. Vielleicht ist der Schimmer des Neuen am Horizont, die wiederkehrende Energie und Neugierde, wohin sich das Leben wohl noch entwickeln wird. Selbst wenn hinter dem Schritt ins Unbekannte noch ein Fragezeichen steht, so ist klar, dass Abschied hinter einem liegt.

Portrait HVOB

© Andreas Jakwerth

In diesem Sinne ist „Rocco“ ein meisterliches Konzeptalbum über die Kunst des Loslassens, die oft damit beginnt, Dinge und Situationen erst einmal anzunehmen, wie sie sind. Man kann dem Werk eine therapeutische Wirkung nicht absprechen, schließlich kann man sich seinen Kummer oft vom Leib tanzen und wird in den Phasen dazwischen von verständnisvoller Herzenswärme umarmt. Und so passt auch der Titel des Albums perfekt, hinter dem die folgende, schöne Geschichte steckt:

Anna: „Wir haben vor einem Jahr in Ägypten gespielt und da kam ein Mädchen zu mir. Sie hat mir erzählt, dass ihr unsere Musik über eine sehr schwere Zeit geholfen hat. Eine Zeit, in der es in ihrem Leben darum ging, dass sie jemanden nicht loslassen konnte. Der Mensch hieß Rocco. Und sie hat es geschafft, ihn loszulassen mit viel Therapie und viel von unserer Musik. Das hat mich so berührt, dass mir diese Geschichte oft eingefallen ist. Und das passte sehr gut zu dem Thema des Albums.“

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#####EOF##### Die Top 10 beim Protestsongcontest! - fm4.ORF.at
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Christian Gallei

Die Top 10 beim Protestsongcontest!

Gestern wurden die Top 10 Protestsongs ins Finale geschickt. Das Vorfinale hat zwar den Zeitplan nicht eingehalten, aber die besten 25 Protestsongs 2018 haben dafür in voller Länge dem Publikum einen ausgelassenen Protest-Freitag beschert.

Von Nadine Cobbina

Highlight, neben den Songs: Lukas Tagwerker hat uns vor, während und nach den Songs durch den Abend geführt. Und es gab Wurstsemmeln auf der Bühne. Glücklicherweise nicht zur freien Entnahme #protestagainstfreewurstsemmeln (Ich nehme mir hier die Möglichkeit raus, meinen eigenen Protest kund zu tun.)

Der Abend

Es geht in den Songs natürlich um die großen Themen des Jahres, also die neue österreichische Bundesregierung, hier vor allem Bundeskanzler Sebastian Kurz, und US-Präsident Donald Trump. Abgesehen davon lässt sich auch eine Tendenz gegen das Internet, Social Media und die generell zunehmende „Wurschtigkeit“ gegenüber Politik und zwischenmenschlicher Liebe und sowieso allem heraushören.

auweh

Nadine Cobbina

In gewohnt lässiger Manier finden sich im Haus der Begegnung Protestierende und Musizierende zusammen und lauschen nicht ganz vier Stunden den 25 besten Songs, die vorab ausgewählt wurden. Auf der Bühne nimmt die Jury der Vorausscheidung Platz, sie besteht aus Christian Höller, Sia von der Band SeralOx und Pascal Honisch.

„Protest ist, wenn man was macht, das es noch nicht gibt.“ - Screaming Lord Tobi

C ya am 12. Februar im Rabenhoftheater. Um 20 Uhr geht’s mit dem Protestsongcontest-Finale los! Tickets? Hier!

Die Entscheidung

Um 23:45 verabschiedet sich die Jury in die Grübel-Phase, um die FinalistInnen zu bestimmen. Die 25 Song müssen auf zehn Songs reduziert werden. Die Jury schafft das innerhalb von zehn Minuten.
Ihre Entscheidung kommt beim Publikum gemischt an. Ich war ja von anJa, MS Def, Jimmy and the Goofballs und Lupin schwerst begeistert. Weil gegen Sexismus, ist man ja hoffentlich sowieso. Dass wir uns von Kleinigkeiten ablenken lassen und nicht mehr aufmerksam in der realen Welt unterwegs sind, ist auch Tatsache. Und für das Aussteigen aus einem System, bei dem keiner gewinnt, ist auch ein guter Ansatz. Von meinen Favourites hat es aber nur Lupin in die Top Ten geschafft:

Die TOP 10

I’m A Sloth - Titanic
Holocaust? Kolonialismus? Was geht mich das an?! Da war ich ja noch gar nicht auf der Welt!

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Fray & Pirmin da Koch - Ibk Insomnia
Sehr konkreter Protest gegen das Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Altstadt.

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INSÖRT - Robben im Ö
Superman-Kostüm, eine LED-Leuchten-Fliegenaugen-Maske, ein Freddy Mercury-Verschnitt und glitzernde Nippel-Sticker: So treten Insört auf. Fun-Fact zum Song-Titel, er sei so entstanden: Um drei in der Früh nach dem Fortgehen sind sie auf das Thema gekommen, während sie Rollmöpse gegessen haben.

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insört

Gerald Stocker"

So schauen Insört aus

Frau Tomani - Normal
Das ist jedenfalls abnormal gut. „Wir wollen als Leistungsträger dieser Gesellschaft gelten. Es ist normal, wenn eine ganze Meute arbeitslos ist, während der Rest an der vielen, vielen Arbeit zebricht. Ich brenn’ heut aus - Burn Out - dann kommt die Depression, gehört und ist normal. Hatten wir alle schon.“ Nuff said, I guess.

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Danke an Michael Fiedler,dem ich schon ein paar Zeilen zu den Artists klauen durfte, da sie schon alles aussagen.

Max Schabl - Auweh Auweh Auweh
Ein Protest gegen die neue Regierung vom Austropop-Punk-Satiriker. Der hat auch gleich Sticker mit der Message verteilt. Kurz: Es tut erm weh, dass noch „fünf Joa dieser Scheiß“ besteht. #dasscheißlinkslinkeschulsystem

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lupin

Gerald Stocker"

Lupin auf der Bühne

Lupin - 1 Lied gegen Sexismus
Sexismus runtergebrochen. Sounds like a romantic lovestory, hat aber (leider immer noch ) ein schweres Gewicht. Lupin hat’s erfasst: sicher sind die Scheiden schuld. Ich bin ja kein Sexist, aber, hast du deine Tage?

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Kapa Tult - Priority Lane
Dunkle Sonnenbrillen und zwei ausgelassen abgehende junge Damen, die sehr auf Air-Schlagzeug spielen stehen.
„Du sammelst Plastik, ich sammle Meilen. Und du sagst, ich hab keine Moral, aber das ist falsch - denn ich hab hart verdientes Geld dafür bezahlt.“ #willkommenimparadies

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Gomax - Für’n Arsch
Telefone als Mikros und eine streikende E-Gitarre haben diesen Protestsong ziemlich gut unterstützt. Alle Regeln sind für’n Arsch. Message angekommen

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Lis - Funke
Sie hat da einen längeren Text gegen Hass im Netz geschrieben. Bewegend und melodisch vorgetragen. Ihre Angst: Was, wenn das, was Leute im Netz schreiben, zur Realität wird? „Es zündet, wird zum Gemetzel,… in jedem Gedanken steckt die Saat.“

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Wende Punkt - Was?
Gewohnt eindringlicher Aufruf zum Handeln von Wendi und ihren Punkten. Die Wendi arbeitet mit Kindern. Deshalb auch die Frage, was die Kinder künftig mit dem, was wir verbocken, anfangen sollen. „Lassen wir nur noch Konzerne und Banken regieren… Und WAS sagen wir unseren Kindern, wenn sie uns fragen, wieso habt ihr nichts gemacht. Wie konnten manche Menschen nur so mutlos handeln?“ Gute Frage.

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Regeln

Nadine Cobbina

Noch so ein Verbot...

Das Finale:

Findet wie jedes Jahr am 12.Februar im Wiener Rabenhoftheater statt. Warum nochmal? Ist es doch der Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934. Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Fachkräften des Songcontest-Protest-Verbandes, wird mit Hilfe eines Publikumsvotings (ab 20 Uhr kannst du auf fm4.orf.at deine Stimme abgeben!) dort den Sieger-Protestsong auswählen. Um 20 Uhr geht’s los.

psc finalistinnen

Gerald Stocker

Keine Zeit dabei zu sein? Auf fm4.orf.at gibt’s einen Live-Stream und das Finale wird auch live auf FM4 übertragen.

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FM4 La Boum de Luxe

Wenn ihr nicht in den Club kommt, kommt der Club zu euch.

Neun Stunden im Geiste der elektronischen Musikkultur. Hier wird nicht über eine Szene gesprochen, hier spricht die Szene selbst. Und legt vor allem selber auf. Von deepstem House zu gebrochenstem Breakcore, von minimalem Techno zu maximalem Booty Funk, von krumm & krass zu soulful & nice. Gepfeffert mit lustigen Jingles und launigen Moderationen.

Einmal im Monat übernehmen die international erfolgreichen Wiener Produzenten und Drum’n‘ Bass-Spezialisten Camo & Krooked die Turntables im DJ-Studio und präsentieren ihre aktuellen Lieblingstunes.

Mit den Resident-DJs Joyce Muniz, Slack Hippy, Erdem Tunakan, Soulglo, Atomique und Glow. Und den Hosts Patrick Pulsinger, Natalie Brunner, Joja, Heinz Reich und Sebastian Schlachter.

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#####EOF##### So reagieren Dariadaria, VeniCraft uvm. auf die EU-Urheberrechtsreform - fm4.ORF.at
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Demo gegen die Urheberrechtsreform in Stuttgart

APA/dpa/Sebastian Gollnow

So reagieren Dariadaria, VeniCraft uvm. auf die EU-Urheberrechtsreform

Die EU bekommt ein neues Urheberrecht. Wir haben mit Dariadaria, dem Gamer VeniCraft und anderen Betroffenen über das „Ja“ des Europaparlaments zur Reform gesprochen.

Von Gersin Livia Paya und Lukas Lottersberger

Das Europaparlament in Straßburg hat den viel umstrittenen Reformvorschlag für ein aktualisiertes europäisches Urheberrecht mehrheitlich angenommen. Europaweit gab es große Demonstrationen, vor allem junge Menschen haben sich mobilisiert und über 5 Millionen Gegner*innen unterzeichneten eine Petition. Bei der Parlamentsdebatte heute Vormittag ist der Live-Stream mehrmals abgestürzt, das vermittelt den Eindruck, als hätte eine ganze Generation mitgefiebert. Doch trotz der massiven Proteste kommt jetzt die Reform - so gut wie fix. Der EU-Rat muss noch einmal sein OK geben und das noch vor der EU-Wahl im Mai.

Die Reform bedeutet unter anderem, dass es schwieriger wird, urheberrechtlich geschütztes Material auf Plattformen wie Youtube oder Facebook hochzuladen. Wir haben uns bei österreichischen Influencer*innen, Youtuber*innen und Personen aus der Musikbranche umgehört.

VeniCraft: „Es ist ein schwarzer Tag für das freie Internet.“

Rafael Eisler, bekannt als „VeniCraft“, ist Influencer und machte Gaming zu seinem Beruf. Hunderttausende Abenonnenten verfolgen mit, wie er live auf Twitch Computerspiele spielt. Seine Videos auf Youtube bekommen oft über eine Million Views. Auf Youtube werden Urheberrechte schon lange durch den eigenen Content-ID Filter abgeklärt. VeniCraft geht es gut damit, dass das Urheberrecht seiner Inhalte auf Youtube „geclaimt“ wird und er dadurch auf dieser Plattform kaum verdient.

Zu den geplanten Neuerungen hat er sich klar positioniert, war Redner bei der Demonstration in Wien und hat über seine Accounts mobilisiert und gegen die Reform demonstriert. Wie geht es dem Influencer VeniCraft nach dem parlamentarischen Beschluss zur Urheberrechtsreform?

"Es ist ein schwarzer Tag für das freie Internet, jeden Kreativen und Gründer und vor allem für die Demokratie. Es fühlt sich einfach an wie ein Schlag ins Gesicht. Julia Reda, die sich extrem für alle Internetuser und die Jugend im deutschen Raum eingesetzt hat, hat’s bereits gut in ihrer Rede zusammengefasst: Eine ganze Generation fühlt sich einfach ignoriert und missachtet.

Wenn wir die größte Petition aller Zeiten weltweit (!) auf Change.org mit über 5 Millionen Unterschriften einreichen, werden wir als Bots bezeichnet. Wenn wir Emails, Briefe und Tweets verfassen die unsere Unzufriedenheit ausdrücken, werden wir als Mob abgestempelt. Wenn wir mit über 200.000 Leuten europaweit auf die Straße gehen, wird uns unterstellt, dass wir von Google dafür bezahlt werden. Noch dazu werden sämtliche Expertenmeinung einfach stumpf ignoriert und durch Unwahrheiten übertönt. Der Lobbyismus rund um die Urheberrechtslinie hat Ausmaße angenommen, die vielen Leuten den Glauben in die Demokratie nehmen könnte, doch wir geben nicht auf und schlagen dort zurück wo es den Politikern am meisten weh tut: bei den Europawahlen im Mai!"

Dariadaria: „Zeichen bei der EU-Wahl setzen“

Madeleine Alizadehs, besser bekannt als „DariaDaria“, ist Österreichs bekannteste Bloggerin. Sie ist Aktivistin und nutzt ihre Reichweite mittlerweile nicht mehr wie anfangs für Styling und Outfitpostings. Sie macht sich schon lange für nachhaltigen Lifestyle und Greenliving stark.

"Obwohl ich als Medienschaffende eine der vermeintlich Begünstigten der Urheberrechtsreform sein sollte, war und bin auch ich eine Skeptikerin der Copyrightreform, daher fühlt sich das Ergebnis der heutigen Abstimmung wie eine Niederlage an. Dass hunderttausende junge Menschen auf die Straße gehen, sich stark machen und dann nicht einmal ein Änderungsantrag angenommen wird, fühlt sich nicht wirklich basisdemokratisch an.

Bloggerin Dariadaria

Maximilian Salzer

Ähnlich wie bei anderen Themen trifft eine mehrheitlich ältere Generation eine folgenschwere Entscheidung, deren Auswirkungen besonders die jüngere Generation zu spüren bekommen wird. Es wird natürlich auf die nationale Umsetzung und Auslegung ankommen, ich hoffe jedenfalls, dass einige der Horrorszenarien (z.B. keine Memes mehr) nicht eintreten werden und dass das Internet weiterhin der Raum für Kreativität schlechthin bleibt.

Ich bin keine Freundin des Schwarzmalens, daher denke ich nicht, dass man mit Sorge in die Zukunft blicken muss, sondern sich eher vor Augen führen sollte wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Am 26. Mai finden die nächsten EU-Wahlen statt, da bekommen wir die Möglichkeit unsere Meinung über die heutige Abstimmung kundzutun. Die logische Konsequenz für mich ist, sich mit der (EU-)Politik auseinander zu setzen, selbst zu recherchieren welche Parteien wie abgestimmt haben und ein entsprechendes Zeichen bei der EU-Wahl zu setzen.“

Peter Vieweger: „Es wird ganz einfach so weitergehen wie bisher“

Peter Vieweger ist AKM-Präsident und sieht den heutigen Beschluss durchaus positiv:

„Alles was in letzter Zeit an Protesten und Kampagnen zu sehen war, ist finanziert von Google, selbstverständlich. Weil die ihre Einnahmen ganz einfach in derselben Höhe behalten wollen. Alle Theorien von Uploadfiltern oder Zensur im Internet, das ist alles Quatsch. Das sind Nebelkerzen, die geschickte Google-Lobbyisten in Brüssel geworfen haben, um möglicherweise die Politiker so unter Druck zu setzen - durch die öffentliche Meinung - dass die das nicht befürworten.

Jeder Mensch der in Europa Künstler sein will und davon leben können will, wird sich darüber freuen, dass das jetzt endlich eine legale Basis gefunden hat, die es vorher nicht gegeben hat. [Für] alles, was rechtlich in der analogen Welt gilt, dafür kann man nicht auf Dauer im Internet ignoriert werden.

Der User wird nicht merken, dass es eine Gesetzesänderung gegeben hat. Ich vergleiche das gerne mit der Jahrtausendwende: Da sind Wissenschaftler hysterisch geworden, dass ein Chaos ausbrechen könnte … Und was ist passiert? Nichts. Es war ein normaler Jahreswechsel. Das ist jetzt so ähnlich. Man wird feststellen: Es wird ganz einfach so weitergehen wie bisher. Nur: Die Gewinne von Google werden ein wenig weniger werden. Das ist der einzige Unterschied.

Copeylius: „Uploadfilter führen zu Monopolisierung“

Copeylius ist Leiter der Austrian Entertainment Streaming Community. Auch er hat zur heutigen Abstimmung Stellung genommen:

"Jeder Urheberin und jedem Urheber soll das gebührende Recht zustehen, die ausgearbeitete Version des Artikel 13 fördert diesen Umstand allerdings mitnichten. Stattdessen werden (zwar im Artikel nicht so benannte aber technisch so gestaltete) Uploadfilter ins Spiel gebracht, deren Umsetzung lediglich zur Monopolisierung, oder zumindest Stärkung einiger weniger Konzerne führen, andererseits aber durch die damit notwendigen Lizenzen kleine Unternehmen in den Ruin treiben.

Es stellt sich auch die Frage, wie die nationalen Parlamente nun diesen Beschluss umsetzen und welche Folgen das auf die künftigen Entscheidungen diverser Mediendienste, wie z.B. Twitch hat. Emmett Shear, CEO von Twitch, erklärte bereits, dass ein solcher Artikel Plattformen zu einer sehr konservativen Führung ihrer Dienste nötige. Im konkreten Fall müsste etwa sogenanntes „Geoblocking“ umgesetzt werden. Das würde bedeuten, dass auf der einen Seite europäische Inhalte nicht außerhalb Europas, auf der anderen Seite nicht-europäische Inhalte nicht innerhalb Europas auf Twitch sichtbar wären. Ob dies tatsächlich Realität wird, wird sich in der nächsten Zeit zeigen."

Anita Ableidinger: „Es ist unfassbar schade“

Die Moderatorin und Youtuberin Anita Ableidinger, hat sich auf ihrem Youtube Kanal „Anita Girlietainment“ als Reaktion zur Reform schon vom Internet verabschiedet. Heute hat sie den Parlamentsbeschluss auch live mitverfolgt.

"Ich verabschiede mich mal von dem Internet, wie ich’s bis jetzt kenne. Es ist unfassbar schade, dass über 5 Millionen Unterschriften und über 200.000 Demonstranten am 23.3.19 in Deutschland und Österreich so gar niemanden von den Entscheidungsträgern interessiert haben. Sehr eigenartig fand ich die Dramen, die sich vor der Entscheidung abgespielt haben, wie: „Die Demonstranten erhalten 450 EUR Demo-Geld!“. Dies soll ein CDU Abgeordneter getwittert haben. Da frage ich mich: Wo kann man sowas beantragen? Ich warte noch immer auf mein angebliches Demo-Geld! Haha - schon sehr dreist, die Demonstranten als bezahlt abzustempeln! Und wer bezahlt die über 200.000 Demonstranten mit soviel Geld? Das wären doch um die 90 Millionen Euro!

Auch gut war die Aussage, dass große Firmen die Europapolitiker mit Mails belästigen und man hat uns, die Mailverfasser, als „Bots“ betitelt. „Wir sind keine Bots!“ schrien auf der Demo auch einige. Wir Bots hätten gerne unsere 450 Euro. Es ist unglaublich, was gerade passiert ist. Ich bin fassungslos und will nicht darüber nachdenken, was uns mit dem Uploadfilter alles erwarten wird."

Rainer Praschek: „Urheber und Urheberinnen gehören für ihre Leistung entlohnt“

Rainer Praschek ist Fachreferent für Musikwirtschaft bei MICA. Er sieht noch viele offene Fragen, die dringend besprochen werden sollten:

„Es ist jetzt auch viel eine Generationenfrage diskutiert worden - das war so ein bisschen „Alt gegen Jung“. Ich glaube, dass man sich, wenn man das Urheberrecht ins Jetzt holen will, sicherlich anschauen kann: „Ist das aktuelle Urheberrecht noch zeitgemäß?“, wenn ich jetzt ans Zitatrecht, an Memes usw. denke. Das heißt: Inwiefern sind manche Sachen in einer digitalen Realität noch auslebbar, wie sie vor 20 oder 30 Jahren waren? Das kann man sich anschauen, das sollte man sich anschauen. Die positive Entwicklung bei dem heutigen Entscheid ist, dass einmal klargestellt wurde: Die Kreativen, die Urheber und Urheberinnen, gehören für ihre Leistung entlohnt.“

Auf Laut: Das Ende des freien Internets?

Wie betrifft uns die Copyright-Reform? Wer profitiert nun tatsächlich davon? Und welche Regeln und wieviel Freiheit braucht es im Internet? In FM4’s Auf Laut am 26.3. hat das Claudia Unterweger mit euch, mit Befürworter*innen und auch Kritiker*innen wie dem YouTuber VeniCraft, Natalie Tischmann von SaveTheInternet und dem EU-Korrespondenten Alexander Fanta diskutiert. Hier könnt ihr in die Sendung reinhören:

mehr Netzpolitik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 16.1.2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited Playlist vom 16.1.2019

Zed Bias, DJ Spinna & Fyza Fwd & Back (Zed Bias 2018 Vocal Club Mix)
Tilman & Roman Rauch Friday
Sam Irl & Dusty Love Prelude
Red Axes Abidjan (feat. Yakomin)
Alkalino Trigger
Project Pablo Tunstall
Weiss Feel My Needs (Original Mix)
Eelke Kleijn The Calling (Greta Thunberg Mashup)

Aktuell:

#####EOF##### Euphorie im Soundinferno - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Modeselektor

Birgit Kaulfuss

FM4 Artist Of The Week

Euphorie im Soundinferno

Das Berliner Duo Modeselektor ist zurück, mit einem acht Stücke umfassenden Album, das den Titel „Who Else“ trägt, eine rhetorische Frage, die in unseren Gefilden mit der Feststellung „Wer, wenn nicht wir“ zu übersetzen ist.

Von Natalie Brunner

Der Titel „Who Else“ lässt mich sofort spekulieren, dass es sich um Musik handelt, die Gernot Bronsert und Sebastian Szary von Modeselektor selber gerne hören, ihre Existenz also der Liebe zur Sache geschuldet ist und nicht einem Erfüllen von Verpflichtungen oder Konventionen. „Who Else“ ist ein kleiner, kurzer, unprätentiös gewählter Titel, der aber, sollte ich richtig liegen, Liebeserklärung und Mission Statement in sich trägt.

Die Uhren werden beginnen, rückwärts zu laufen, bevor Modeselektor jemals schablonenhafte, im weitesten Sinne als Techno zu bezeichnende Clubmusik machen. Jede ihrer Produktionen ist von einer Idee beseelt, geschmückt mit Sounds, die sorgfältig aus den Maschinen herausgezaubert wurden, es kickt und groovt, ohne simple Rezepte zu verwenden. Modeselektor schaffen es, einen Widerspruch aufzulösen: Ihre Werke sind stets überraschend und doch als ihr Schaffen erkennbar. Ohne in ein mittelschullehrerinnenhaftes „Man muss die Regeln beherrschen, um sie zu brechen“, verfallen zu wollen, kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass es nur rechtens wäre, wenn die beiden Party-Jedis mit Master Modeselektor angesprochen würden.

Die Presseinfo lässt uns auch wissen, dass sie mit der gleichen fokussierten Authentizität, mit der Master Yoda auf dem Planeten Dagobah mit jedem Jahr, in dem er Steine bewegt, stärker in der Macht wird, im Studio komponieren und Klänge erschaffen: „Im Studio geht es immer noch um dieselben Dinge wie früher, die Suche nach dem Beat, den sie noch nicht gemacht haben, den ewigen Kampf um den perfekten Mix. Keine Kick klingt wie eine andere auf diesem Album, keine Snare wiederholt sich in einem anderen Track. Jede Hi-Hat ist maßgeschneidert, kein Synthesizer taucht irgendwo noch mal genauso auf.“

Szary und Gernot ausm Kiez

„Don’t be fooled by the rocks that I got, I’m still, I’m still Jenny from the block. Used to have a little, now I have a lot, No matter where I go, I know where I came from.“ Es ist natürlich eine unverschämte Lüge, die Jennifer Lopez 2002, in dem Jahr, als Modeselektor ihre erste EP veröffentlicht haben, gesungen hat. Auf die beiden Producer scheint es aber zuzutreffen. Anstatt zu Sounds gewordene touristische Partymythen und Beatklischees zu bemühen, hören sie in die Ecken, Winkel und Buden hinein, in denen in der Stadt, die niemals schlafen gehen muss, Interessantes, Verschrobenes und Leftfieldiges ertönt.

Modeselektor beim Zeitunglesen und Kaffeetrinken auf der Parkbank

Birgit Kaulfuss

„One United Power“, mit dem „Who Else“ eröffnet, ist ein Stück, das dich auf euphorisierende Weise in den Arsch tritt. Steh auf, geh raus, tu was, das die Umstände, die dich ankotzen, ändert. Das könnte in meinem Fall von Raven-Gehen über Plastik-Sammeln bis hin zu Schlachthöfe-Dichtmachen und das Patriarchat-Zerstören gehen. Ich höre „One United Power“ als Hymne gegen Passivität.

Auf der Nummer „Wealth“, die schon seit einiger Zeit auf FM4 rotiert, ist die junge, aus Südlondon kommende, nennen wir es einmal Grime-MC Flohio zu hören. Auch wenn man vom Text nichts versteht, aus dem Titel „Wealth“, also Reichtum, Wohlstand, ist sofort aufgrund des Klanges klar, dass es eine Attacke auf den Status Quo des Kapitalismus ist.

„Prügelknabe“, in unseren Gefilden des Öfteren durch die rassistische Endung „das schwarze Schaf“ ersetzt, ist der Joker der Rechten, die vorherrschende Strategie, um Menschen mit konstruierter Schuld zu beladen. Ich wäre gerne dabei, wenn Modeselektor nicht-deutschsprachigen Journalistinnen Aussprache, Bedeutung und momentanen Verwendungszusammenhang dieses Wortes erklären. Wobei bei dieser Nummer bin ich durchaus bereit zuzugeben, dass mein Interpretationswille und Politisierungsdrang zu weit gehen könnten. Vielleicht ist der Prügelknabe auch nur der Drumcomputer, der bis zur Klimax ganz schön was abkriegt.

Auch der aus Estland stammende Zeitgeistsaboteur, Cloudrapper und seit diesem Text auch Kulturkritiker Tommy Cash rappt seinem Namen entsprechend auf der Nummer „Who“ über das Scheitern von Träumen, die ohnedies naiv waren im Kapitalismus. Wer hat gesagt, dass - was auch immer - funktioniert, wenn du das glaubst, was dir gesagt wird, und du dich an die Regeln hältst. Ab der zweiten Strophe besteht der Text nur mehr aus Blablabla, inklusive Kinderchor. Obwohl erst Februar ist, möchte ich hier ganz offiziell zu Protokoll geben: potentielle Lieblingsnummer 2019. Der Blablabla-Teil ist schon als Soundfile auf meinem Handy, um es bei verbalen Zusammenstößen im öffentlichen Raum meinem Gegenüber vorspielen zu können.

Techno, Gabba, Breakbeats, 303, 808

Das WMF war und wird vielleicht irgendwann mal wieder eine Institution der Clubgeschichte. Das WMF war der älteste Club in Berlin Mitte, zuerst beheimatet in einem leerstehenden Gebäude des Besteckherstellers, daher der Name. In den fast zwei Dekaden seines Bestehens ist der Club von einem leeren Industriegebäude ins nächste gezogen, insgesamt acht Mal. Irgendwann gab es keine wirklich leerstehenden geeigneten Gebäude mehr und der Vermieter hat über Nacht den Vertrag gekündigt. „WMF Love Song“ ist also auch eine indirekte Art, Stadt- und Clubgeschichte zu erzählen. Im WMF wurde für alle Kurz-nach-der-Wende-Raver-Kids, die dabei waren - und nicht nur für sie - prägende Clubgeschichte geschrieben. Nachzuhören in der 4 Minuten 30 dauernden Liebeserklärung.

„I’m Your God“ ist eine etwas düsterer ausfallende Verbeugung vor der Macht des Beats. Rave-Sensibelchen könnten bei dieser Nummer, besonders bei den Effekten auf der Stimme, auf der Suche nach einem Safe Space und einem zuckerhältigen Getränk den Tanzboden verlassen oder zu Hause auf Skip drücken, bevor die Hochschaubahn von Fentanyl losgeht.

Modeselektor live in der Arena Wien am 28. Februar.

Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, bis zu 120 Mal stärker als Morphin. Bei Narkosen von Mensch und Rhinozeros wird es legal eingesetzt. Fentanyl aus China überschwemmt derzeit den Erdball. Die Todesraten sind so hoch, dass sogar die größten Drogenhandelsplätze im Darkweb sich auf den Moralkodex geeinigt haben, den Killer aus dem Sortiment zu nehmen. Zu spät für all die Menschen, die die Statistik der Drogentoten in den USA in den letzten Jahren auf immer neue Höchstwerte schnellen ließen, unter ihnen auch Prince, den wir bei dieser Reise ins Herz der Finsternis verloren haben. Ich schätze, den Pulsschlag auf Fentanyl kann man sich vorstellen wie den Beat von „I’m Your God“.

Albumcover: Modeselektor "Who Else"

Monkeytown Records

Modeselektor- „Who Else“

Das Album „Who Else“ schließt mit einem vermeintlichen Schlafliedchen. „Wake Me Up When It’s Over“ erzeugt bei mir das Bild von den beiden Modeselektoren, die in ihrem Backstageraum ein genüssliches Schläfchen halten, währen rundherum Pre- oder Aftershow-Wahnsinn abläuft - aber nur der Beginn der Nummer. Ich empfehle einen Eigenversuch mit den ersten 90 Sekunden von „Wake Me Up When It’s Over“. Kann es euch auch express ins Reich der Träume befördern, wenn ihr zu lang und zu wild gefeiert habt? Aber aufgepasst, Modeselektor beweisen nach diesen 90 Sekunden, dass es nie zu spät ist für eine weitere musikalisch induzierte Klimax und sei es, dass frau oder man im Bett aufspringt und die Nachtischlampe als Glowstick missbraucht.

Modeselektor lassen uns mit einem euphorisierenden Soundinferno zurück. Das Album ist aus und die Hörerschaft ist auf 1000 und angejunkt auf mehr, leben, ausgehen, die Endorphine hüpfen lassen.

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#####EOF##### Verhütungsreport 2019 zeigt große Hormonskepsis - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Blister mit der Pille

Pixabay/Gabriela Sanda

FM4 Auf Laut

Verhütungsreport 2019 zeigt große Hormonskepsis

Obwohl die Pille ein wirksames Verhütungsmittel ist, gibt es immer mehr Frauen, die skeptisch gegenüber Hormonen sind und die Pille ablehnen. Als Alternative werden oft weniger wirksame Verhütungsmittel verwendet. Doch warum hat sich das Image der Pille so stark gewandelt?

Von David Riegler

Der Verhütungsreport 2019 zeigt klar, dass Kondom und die Pille noch immer die am häufigsten benutzten Verhütungsmittel in Österreich sind. Auffällig ist jedoch, dass die Pille als Verhütungsmittel immer unbeliebter wird. Mit der Einführung der Pille in den 1960er Jahren, wurde sie zu einem Symbol für Selbstbestimmung und Freiheit. Frauen konnten plötzlich selbst über ihre Sexualität und Familienplanung bestimmen und die Pille wurde von einem Großteil der Frauen als Verhütungsmittel angenommen. Doch das Image der Pille hat sich seitdem stark gewandelt.

Während 2012 noch fast die Hälfte der Frauen mit der Pille verhütet haben, sind es heute nur noch 34 Prozent. Vor allem Frauen mit hohem Bildungsgrad sind skeptisch gegenüber hormonellen Verhütungsmitteln.

Gründe für Hormonskepsis

Zu den hormonellen Verhütungsmitteln zählen neben der Pille auch die Hormonspirale, die Dreimonatsspritze und das Hormonstäbchen. All diese Verhütungsmittel werden als wirksam oder sehr wirksam eingestuft. Warum trotzdem immer mehr Frauen gegen hormonelle Verhütung sind, erklärt die Psychologin Elisabeth Parzer: „Viele Frauen befinden sich in einem Dilemma. Sie wollen auf der einen Seite wirksam verhüten, auf der anderen Seite wollen sie nicht in den natürlichen Ablauf des Körpers eingreifen.“

Immer wieder gibt es Diskussionen darüber, wie sich die Pille auf den Körper auswirkt und wie schädlich sie wirklich ist. Der Eingriff in den Hormonhaushalt wird oft als unnatürlich und schädlich angesehen. Auch in den sozialen Medien findet man zahlreiche Influencerinnen, die über ihre schlechten Erfahrungen mit der Pille erzählen und alternative Produkte, wie Zykluscomputer und Apps zum Tage zählen bewerben.

Die Nebenwirkungen

Das häufigste Argument gegen die Pille ist die Vielzahl der Nebenwirkungen. Wenn man sich die Beipackzettel von verschiedenen Pillen ansieht, trifft man auf eine lange Liste von unangenehmen Symptomen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Gewichtszunahme und Verlust der Libido, sind nur einige Beispiele. Seit kurzem werden auch Depressionen und Suizidgedanken als mögliche Nebenwirkungen angeführt. Außerdem steigt das Thromboserisiko, vor allem wenn man zusätzlich zur Pille raucht oder übergewichtig ist.

Dr. Christian Fiala sieht das Problem eher bei der Dosierung der Pille. Er ist Gynäkologe und Leiter des Gynmed-Ambulatoriums Wien. Christian Fiala sagt: „Hormone sind die Sprache des Körpers und man muss sie, wie jede Kommunikation, richtig dosieren.“ Aus medizinischer Sicht sei die Pille ein wirksames Verhütungsmittel und auch andere Verhütungsmittel zeigen Nebenwirkungen oder sind unwirksam bei falscher Anwendung, sagt er.

Kondome, Kupferspirale und Pull-Out

Für Frauen, die auf hormonelle Verhütungsmittel verzichten wollen, gibt es einige Optionen. Die Alternativen sind jedoch auch nicht ohne Nachteile. Sehr wirksame Verhütungsmethoden ohne Hormone sind zum einen die Sterilisation, die jedoch nicht mehr umkehrbar ist und die Kupferspirale, die je nach Modell bis zu 600 Euro kosten kann und bei manchen Frauen zu stärkeren Regelschmerzen führen kann. Dr. Christian Fiala kennt außerdem Praxisbeispiele, bei denen der Körper die Kupferspirale ausgestoßen hat, ohne, dass es die Frauen mitbekommen haben.

Auszug aus dem Verhütungsreport 2019

Gynmed

Das Kondom ist das häufigste Verhütungsmittel und hat den klaren Vorteil, dass es auch gegen Geschlechtskrankheiten schützt. Das Kondom wird jedoch manchmal falsch angewendet und ist daher nur als „mäßig wirksam“ eingestuft. Als noch weniger wirksam eingestuft werden die Kalendermethode, bei der die fruchtbaren Tage im Kalender eingetragen werden oder die Pull-Out Methode, bei der man den Geschlechtsverkehr vor dem Ejakulieren unterbricht.

Mehr Schwangerschaftsabbrüche

Der Verhütungsreport zeigt auch, dass es mehr Schwangerschaftsabbrüche gibt. Dr. Christian Fiala sieht den Grund dafür im Umgang mit Verhütung: „Die schlechte Verhütung führt nicht dazu, dass es mehr Geburten gibt, sondern es führt nur dazu, dass es mehr ungewollte Schwangerschaften und als Folge davon mehr Schwangerschaftsabbrüche gibt.“

Er fordert, dass die Kosten für die Verhütung vom Staat übernommen werden. Für Geringverdienerinnen ist eine teure Spirale ganze einfach keine Option und auch die Pille wird derzeit nicht von der Sozialversicherung übernommen. Diese Maßnahme könnte dafür sorgen, dass in Österreich wieder besser verhütet wird – egal für welche Methode man sich entscheidet.

Die Psychologin Elisabeth Parzer fordert mehr Aufklärung zum Thema Verhütung. Sie sagt es ist wichtig, nicht nur aufzuzählen welche Verhütungsmethoden es gibt, sondern auch wie wirksam sie sind und wie genau sie auf den Körper wirken.

Heute in FM4 Auf Laut: „Hormonskepsis! Pille: Ja oder Nein?“

Wir diskutieren heute mit der Medienmacherin Nicole Schöndorfer und mit Elisabeth Parzer, Sexualpädagogin und Psychologin ab 21 Uhr darüber, warum immer mehr Frauen hormonelle Verhütungsmittel ablehnen. Wie verhütest du? Was denkst du über die Pille? Ruf an und diskutier mit! Die Nummer ins Studio ist 0800226996. Heute in FM4 Auf Laut mit Alexandra Augustin, ab 21 Uhr, in Radio, App und Player!

Aktuell:

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Aktueller Musiktitel:

Top FM4

Die beste aller Freitagabend-Vorglüh-Radiosendungen - wenn nicht sogar besser. Mit Hannes Duscher und Roli Gratzer. Und einer Gitarre.

Und wem das noch nicht reicht: illustre Gäste, gewinnbringende Spiele und viel freshe Musik und die wirklich besseren schlechten Witze zu Themen, die, wenn nicht die Welt, dann zumindest Hannes und Roli bewegen. Und euch. Plus garantierter Austropop-Anteil von mindestens einigen Prozent!

Freitag 19 bis 21 Uhr

Aktuell:

#####EOF##### Im Turmbauspiel "The Tower of Egbert" trifft Physik auf Fantasie - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Turm aus "The Tower of Egbert"

Andreas Gegendorfer

Im Turmbauspiel „The Tower of Egbert“ trifft Physik auf Fantasie

In diesem Game aus Österreich baut man einen Zauberturm immer höher nach oben. Wir haben den Entwickler Andreas Gegendorfer zum Interview getroffen.

Von Robert Glashüttner

Mobile Videospiele sollen auffallen, visuell entweder aufdringlich oder superhübsch sein, damit sie im Wust der vielen Veröffentlichungen Aufmerksamkeit erregen. So lautet der übliche Ratschlag von Gamesindustrie-Expert*innen, wenn es ums Produzieren und Vermarkten von Smartphone- und Tabletgames geht. Der 34-jährige in Wien lebende Burgenländer Andreas Gegendorfer beweist, dass es auch anders geht: Sein im Herbst 2018 erschienenes Turmbauspiel „The Tower of Egbert“ ist optisch unauffällig und das Interface nicht sonderlich intuitiv. Trotzdem ist das Puzzle- und Bauspiel erfolgreich und hat eine eingeschworene Community um sich versammelt.

Physik und Zauberei

In „The Tower of Egbert“ schlüpfen wir in die Rolle des namensgebenden Zauberers Egbert, der den größten und fragilsten Turm der ganzen Gegend bauen möchte. Weil das mit herkömmlicher Physik doch eine ziemlich gefährliche Angelegenheit werden würde, hilft er mit ein bisschen Zauberei nach. In der Spielpraxis bedeutet das: Ist der Turm wieder um ein paar Meter erhöht worden, muss er nur fünf Sekunden der Schwerkraft standhalten. Alles, was danach noch steht oder zumindest in der Luft schwebt, wird für alle Zeit eingefroren. Sogar Steine können danach entfernt und wiederverwertet werden.

Turm aus "The Tower of Egbert"

Andreas Gegendorfer

„The Tower of Egbert“ ist für Android und iOS erschienen.

Im klassischen Spielmodus geht es darum, diese 5-Sekunden-Tests zu bestehen und Level für Level immer mutiger noch weiter nach oben zu bauen. Gleichzeitig kommt dabei auch ein kreativer Aspekt ins Spiel, denn der Turm soll nicht statisch einwandfrei sein, sondern ein möglichst fantastisches Bauwerk werden.

Creative Mode

Weil Menschen, die mit und in Computerspielen gerne bauen, sich oft frei in der jeweiligen virtuellen Umgebung bewegen und nicht von Hindernissen und Herausforderungen eingeschränkt werden wollen, hat Andreas Gegendorfer vor ein paar Tagen einen neuen Modus in „The Tower of Egbert“ integriert. Im Creative Mode kann man nun alle Bausteine ohne Limit nutzen, vor allem aber gibt es auf Wunsch überhaupt keine Notwendigkeit mehr, sich der Schwerkraft zu unterwerfen. Den zauberhaften Baukünsten sind so keinerlei Grenzen mehr gesetzt.

Turm aus "The Tower of Egbert"

Andreas Gegendorfer

Weiter zum nächsten Spieleprojekt

Der Softwaretechniker hat „The Tower of Egbert“ im Alleingang entwickelt und sich dabei auf seine Stärken Programmierung und Gamedesign fokussiert. Dank einer Wirtschaftsförderung und solider Verkäufe kann Andreas Gegendorfer vorerst beim Spieleentwickeln bleiben, räumt aber ein, dass er es sich künftig auch vorstellen kann, in einem kleinen Team zu arbeiten. Mehr verrät er im ausführlichen FM4-Interview:

FM4-Interview mit Andreas Gegendorfer (Spieleentwickler "The Tower of Egbert")

mehr Game:

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Wanda

Wolfgang Seehofer

Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert mit Wanda!

Wanda überschütten uns beim exklusiven FM4 Überraschungskonzert mit Rock’n’Roll und Amore! Am Dienstag, 11.12., in der Arena Wien.

Seit letzter Woche pfeifen es sie Spatzen von den Dächern: Wanda spielen ein FM4 Überraschungskonzert! Und jetzt ist es soweit, wir verraten euch auch wo und wann: Am Dienstag, 11.12., in der Arena Wien.

Aktuell arbeitet die Band an einem neuen Album, über das Marco Michael Wanda sagt: „Ich glaub, es wird entweder echt, echt großartig, oder wirklich schlecht. Am Ende wird jeder sagen, das ist eine Wanda-Platte, und das ist typisch Wanda. Das sagen sie immer. Aber ich habe das Gefühl, es ist irgendwie anders.“

Der Eintritt ist gratis, aber Achtung: Bei diesem FM4 Überraschungskonzert gibt es nur für die GewinnerInnen der Gästelistenplätze!

Der Einsendeschluss zum Gewinnspiel ist bereits vorbei. Die GewinnerInnen werden bis spätestens 12 Uhr per Mail informiert.

Wichtig: Es gibt KEIN First Come, First Serve - nur wer auf der Gästeliste steht, kommt rein!

Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert live

Auch gut zu wissen: Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert mit Wanda live im Radio, via Livestream und auch als Videostream auf fm4.ORF.at!

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Es is’ schön bei dir: Wanda und ihr FM4 Überraschungskonzert

Wanda haben ein FM4 Überraschungskonzert in der Wiener Arena gespielt, Rock’n’Roll, Bussi, Baby, Schweiß. Der „Amore“-Schmäh läuft noch immer.

Von Lisa Schneider

„Weil du weiße Zähne hast, obwohl du ständig rauchst, ist der Thomas in dich verliebt - und ich auch“. Eine der besten Zeilen von Wanda. Sie eröffnet den gestrigen Abend in der Wiener Arena, ich muss sie leider über die Bar hinweg, wahrnehmen. Die Schlange dort ist um vieles länger als der Zapfhahn: hier findet eines der bisher größten FM4 Überraschungskonzerte statt.

Zuletzt haben Wanda vor drei Jahren hier, in der Arena Wien, gespielt. Einer der spannendsten Aspekte des gestrigen Abends war auch die Tatsache, dass man eine Band wie Wanda wohl (so bald) nicht mehr in einer solchen Location wird live erleben dürfen. Wanda haben die Stadthalle zuvor schon einmal, und auch im heurigen April wieder ausverkauft. Die Stadthalle, die sonst nur etwa Sir Paul McCartney oder Slayer bis auf den letzten Sitzplatz füllen. Apropos Paul McCartney und Stadthalle: Genau bei diesem Konzert hat sich Marco Wanda seine Stimme letzte Woche heiser geschrien, wie er uns noch vor dem Überraschungskonzert verraten hat.

Routinierte Hitparade

Dass Wanda gleich mit erwähntem Song „Lucia“ und dann mit dem immer guten „Bologna“ in die eigene Best-Of-Setlist startet, hat schon seinen Sinn. Wanda sind da, um zum Jahresende und in diesem für ihre Verhältnisse fast schon kleinen Rahmen nochmal ihre Hits zu spielen, auf Experimente wartet hier niemand. Die drei Alben „Amore“, „Bussi“ und „Niente“ bieten reiches Material zur Publikumsbespaßung; das gemeinsame Sudern über Liebe und Leben, aber viel mehr und wichtiger noch, das Zusammenschweißen und gemeinsam einsam sein.

Nur wenige erleben gestern ihr erstes Wanda-Konzert - Routine also auf und vor der Bühne. Es ist fast wie minütlich getaktet klar, wann welcher Publikumschor von Marco Wanda angefordert wird. Was die Innbrunst, mit der er ihm dann entgegen schmettert, aber nicht schmälert. Er will es dann nur noch ein bisschen lauter, gerne, hinauf die Becher, weg die Shirts, Schweiß und Bier und sonstige klebrige Substanzen holen das Publikum kurz weg vom Alltag, der Beziehungskrise, und nicht zu vergessen dem Gedanken an den Hangover, der morgen droht. Aber nicht nur vorne im Gedrängel wird gegrölt und geknutscht, geschwärmt und geweint. Auch ganz, ganz hinten, sowie ganz, ganz oben am Balkon, dort, wo die meisten nur leicht im Takt mitwippen, bewegen sich die Lippen synchron zu denen Marco Wandas. „Genauso wie die Flaschen von gestern, meine beiden Schwestern...“.

Wanda ÜKO Arena Wien

Franz Reiterer

Generationenübergreifende Amore

Was Wanda mit ihrem ersten Album „Amore“ vorgelegt haben, hat nicht weniger als eine Generation geprägt. Auch wenn Generationen im Sinne musikalischer Sozialisierung nicht mehr wie früher jahrzehntelange Lebensabschnitte abdecken. Es kann sich dabei auch nur mehr um eine Spanne von zwei, drei Jahre handeln, so wie eben bei Wanda: Kurz nach Release 2014 war überall alles voll mit dem schlau zusammengebastelten Konglomerat einer irgendwie ur-österreichischen, und doch exotisch angehauchten Lebensphilosophie. Die Sprache angereichert mit Schlagwörtern wie „Bussi“, „Amore“, „Schnaps“.

In jedem Whats-App-Feed, auf Geburtstags- und Hochzeitseinladungen, auf Auto-Aufklebern, im Radio, natürlich. La Dolce Vita in speckiger Lederjacke, verbotene Techtelmechtel mit Kusine oder Tante, das Wissen, dass man eh nicht in den Himmel kommt: Solange ich bei dir bin, ist’s egal. Einfache Wahrheiten über Leben und Tod. Das ist die ganz große, altersunabhängige Publikumsanimation.

Wanda ÜKO Arena Wien

Franz Reiterer

„Ich muss nicht in den Himmel“, sagt Marco Wanda gestern zwischen Songs wie „Schickt mir die Post“, „ich bin nämlich schon da“. Die Bühne ist der heilige Arbeitsplatz, in den letzen Jahren hat er mehr Zeit als dort oben wohl nur im Studio und in der Stammbar verbracht. Album Nummer vier ist in Produktion, viel verraten Wanda aber noch nicht. Im Interview meinte Marco Wanda, es wird etwas Anderes, Neues werden. Dass „alle anderen“ aber eh wieder darauf bestehen werden, dass es „eh immer dasselbe ist“.

Zukunftsgeflüster

Diese Aussage lässt sich zweierlei deuten. „Sag was du brauchst, auch wenn du’s hasst“ singt Marco Wanda in „Stehengelassene Weinflaschen“. Er selbst würde hier wahrscheinlich mit „Amore“ antworten. „Ich will Kunst machen“ ruft er in einem anderen Moment des Konzerts, bitterer Beigeschmack. Wie geht man mit einem in so kurzer Zeit geschaffenen, österreichischen Musikphänomen um, inklusive all der Ceccarellis und Luzias und Schatzis und Bussis? Weitermachen, ausschlachten, neu erfinden? Steckt die Band im Momentum fest, das ganz frei nach „Es is’ schön bei dir“ routiniert den Amore-Schmäh rollen lässt? Oder aber, Marco Wanda ist der selbstironische Typ, als der er sich gibt. Der weiß, wie sehr in einer unberechenbaren Welt Berechenbarkeit geschätzt wird.

Wanda ÜKO Arena Wien

Franz Reiterer

Das FM4 Überraschungskonzert im Radio und Online

Am 20.12. strahlen wir die Highlights des Konzerts dann im Radio und als Video auf fm4.orf.at aus.

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Aktuell:

#####EOF##### Festspiele feierten Richtfest für "Rigoletto" - vorarlberg.ORF.at

Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen.

Passend zur Hauptfigur von Verdis Oper, dem Hofnarren Rigoletto, erinnert das Gesicht des riesigen Kopfes an einen Clown. Wie auf der Bregenzer Seebühne nicht anders zu erwarten, verfügt der inklusive Unterkonstruktion rund 175 Tonnen schwere Kopf über diverse Bewegungsmöglichkeiten. Auch eine der beiden Hände ist über hydraulische Schwenkantriebe manövrierbar, die Bewegungen sollen im Wesentlichen denen einer menschlichen Hand entsprechen.

Große Belastungen für die Technik

Für Regie und Bühne verantwortlich zeichnet der gelernte Bühnenbildner und Film- und Opernregisseur Philipp Stölzl. Der gebürtige Münchener führte auch bei Musikvideos für Künstler wie Madonna Regie. „‚Rigoletto‘ ist ein faszinierendes Stück. Die Musik ist voller Ohrwürmer, in der Handlung gibt es keine klassische Trennung von Held und Bösewicht. Wir gehen mit dieser Inszenierung in eine bunte, zirkushafte und karnevalesque Welt mit einem ordentlichen Schuss Commedia dell’Arte“, erklärte Stölzl.

Bühnenmeister Manfred Achberger unterstrich den Qualitätsanspruch der Technikmannschaft. Wellen, Wind und Wasser stellten besondere Belastungen dar, außerdem „sind wir Techniker letztlich für die Sicherheit der Künstler verantwortlich“, sagte Achberger.

Zwei Drittel der Tickets verkauft

46 Unternehmen - zum großen Teil aus Vorarlberg, aber auch aus Deutschland und der Schweiz - waren bzw. sind an der Planung und am Aufbau der Bühne für „Rigoletto“ beteiligt. Mit der Planung wurde bereits vor drei Jahren, im April 2016, begonnen, der Aufbau läuft seit Herbst 2018. Die Seebühne selbst ist auf rund 119 Pfählen aus Stahl oder Fichtenholz errichtet. Eine Kulisse auf der Seebühne kostet inklusive des Abbaus nach dem zweiten Spieljahr durchschnittlich rund acht Millionen Euro.

Rund zwei Drittel der für „Rigoletto“ - am bekanntesten daraus die Arie „La donna e mobile“ - aufgelegten 192.000 Tickets sind nach Angaben der Bregenzer Festspiele bereits verkauft. Es sind aber für alle 27 Vorstellungstermine noch Karten erhältlich.

#####EOF##### Unterhaus stimmt für Brexit-Verschiebung - news.ORF.at

Unterhaus stimmt für Brexit-Verschiebung

Das britische Unterhaus hat für eine Verschiebung des Brexit gestimmt, um einen EU-Austritt ohne Abkommen zu verhindern. Die Vorlage passierte das Unterhaus am späten Abend mit einer Mehrheit von nur einer Stimme: 313 Abgeordnete votierten für die Gesetzesvorlage, 312 dagegen. Der Text soll heute dem britischen Oberhaus vorgelegt werden.

Das Gesetz würde die Regierung verpflichten, sich bei der EU für einen erneuten Aufschub des Brexit über den 12. April hinaus einzusetzen. Premierministerin Theresa May hatte bereits am Dienstag angekündigt, dies tun zu wollen.

#####EOF##### Berichte aus aller Welt - der.ORF.at
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ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten

Berichte aus aller Welt

Insgesamt 24 Korrespondentinnen und Korrespondenten in weltweit 16 Büros liefern jährlich ca. 8.000 Radio- und TV-Berichte. Die Außenstellen Belgrad, Berlin, Brüssel, Budapest, Istanbul, Kairo, Kiew, London, Madrid, Moskau, Paris, Peking, Rom, Tel Aviv, Zürich und Washington tragen wesentlich zur authentischen und verlässlichen Information in Radio und Fernsehen bei.

Link:

Seit Mai 2010 ist Dr. Roland Adrowitzer "Koordinator der ORF-Korrespondentenbüros". Von Jänner bis Juni 2019 übernimmt er die Neustrukturierung des ORF-Büros Israel und berichtet als Korrespondent aus Tel Aviv.
Roland Adrowitzer wurde 1957 in Hallein in Salzburg geboren und studierte an der Universität Salzburg Rechtswissenschaften. Seit 1978 ist er beim ORF beschäftigt.
Fünf Jahre lang arbeitete er im Landesstudio Salzburg, danach war er drei Jahre in der Journalredaktion Hörfunk tätig. Insgesamt zwölf Jahre war der zweifache Vater als ORF-Auslandskorrespondent tätig.
Adrowitzer war stellvertretender Leiter der „Zeit im Bild 1“, „ZiB 2“-Chef, Sonderkorrespondent und Moderator der Spätausgaben der „ZiB“ am Wochenende.
Vom Herbst 1998 bis Juli 2000 war er Intendant des Landesstudios Tirol.
Neben Ingrid Thurnher und Gerald Groß gehörte er bis Sommer 2002 zum Moderatorenteam der „ZiB 2“. Von Sommer 2002 bis Ende 2006 war er Büroleiter in Brüssel.
Im März 2006 erhielt Roland Adrowitzer den Leopold-Kunschak-Pressepreis.
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Tim Cupal

ORF/Thomas Ramstorfer

Tim Cupal, Brüssel

Tim Cupal berichtet seit Juli 2015 aus Brüssel.
Tim Cupal aus Brüssel

ORF

Tim Cupal
Tim Cupal sammelte seine ersten Erfahrungen beim Radio als freier Mitarbeiter und Produktionsassistent bei FM4. 1996 trat er als Mitarbeiter beim ORF ein. Er war Redakteur und Moderator bei Ö1, Ö3, FM4 und den ORF-Regionalradios. Ab 2003 war er bei Ö3 als Chef vom Dienst für die Inhalte der Ö3-Nachrichten und Journale sowie für den „Ö3-Wecker“ zuständig.
Auch für die Durchführung großer Projekte wie die US-Wahlen, Nationalratswahlen und EU-Wahlen zeigte er sich verantwortlich. 2009 gestaltete er als Gastredakteur des Auslandsressorts im ORF-Fernsehen Beiträge für die „Zeit im Bild“, „ZiB 2“, „ZiB 20“ und „ZiB 24“.
Von 1. August 2010 bis Ende 2012 berichtete er aus Washington und seit Juli 2015 aus Brüssel.

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Josef Dollinger

ORF/Roman Zach-Kiesling

Josef Dollinger, Peking

Seit 1. Juli 2017 ist Josef Dollinger Korrespondent und Leiter des ORF-Büros in Peking.
Josef Dollinger aus Peking

ORF

Josef Dollinger
Der 1963 in Vöcklabruck in Oberösterreich geborene Josef Dollinger kam nach dem Studium der Publizistik und Politikwissenschaft in Wien 1989 als Freier Mitarbeiter zum ORF und wurde 1994 als Redakteur im ORF Oberösterreich angestellt. Danach folgten Stationen als Innenpolitik-Redakteur im ORF-Radio und -Fernsehen in Wien. 2006 war er Korrespondent in Brüssel, 2008 bis 2010 in Rom. Seit 2010 ist er Außenpolitik-Redakteur im ORF-TV.
Dollinger war in zahlreichen Live-Einsätzen im Arabischen Frühling, in Syrien, Bahrain, Libyen und Ägypten auf Sendung. Dazu kamen Katastropheneinsätze beim Erdbeben in L´Aquila, beim Hochwasser in Serbien sowie Sondereinsätze beim Papst-Rücktritt und beim Konklave in Rom. Dollinger absolvierte mehrere Reisen nach China und beschäftigt sich mit chinesischer Kultur und Sprache seit dem Politikwissenschaftsstudium.

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Karim El-Gawhary

ORF/Hans Leitner

Karim El-Gawhary, Kairo

Karim El-Gawhary leitet seit Mai 2004 das ORF-Büro in Kairo und betreut von dort den gesamten arabischen Raum. Er meldet sich als Auslandskorrespondent regelmäßig in den Nachrichtensendungen des ORF zu Wort.
Karim El-Gawhary aus Kairo

ORF

Karim El-Gawhary
Seit 1991 arbeitet El-Gawhary auch als Nahost-Korrespondent für verschiedene deutschsprachige Zeitungen, darunter „Die Presse“, „taz“ (Berlin), die „Hannoversche Allgemeine“, die „Stuttgarter Nachrichten“, die „Badische Zeitung“ (Freiburg), die „Rheinische Post“ (Düsseldorf), „Die Rheinpfalz“ (Ludwigshafen), den „Bonner Generalanzeiger“. Fünf Jahre lang war er auch als Korrespondentenvertreter des ARD-Rundfunk-Studios in Kairo tätig.
Daneben veröffentlichte der Nahostexperte auch in Fachzeitschriften wie Middle East Report, Middle East International und Al-Ahram Weekly. 1963 in München als Sohn einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters geboren, studierte er Islamwissenschaften und Politik an der FU Berlin.

Bücher

2008 veröffentlichte Karim El-Gawhary im österreichischen Verlag Kremayr & Scheriau sein erstes Buch mit dem Titel „Alltag auf Arabisch - Nahaufnahmen von Kairo bis Bagdad“.
Mit dem 2013 erschienenen Buch „Frauenpower auf Arabisch: Jenseits von Klischee und Kopftuchdebatte“ lenkte der ORF-Korrespondent den öffentlichen Blick auf die Frauen der arabischen Welt, die den Widerstand gegen die Diktatoren wesentlich mitgetragen haben.
2015 erschien sein letzter Bestseller, das Buch „Auf der Flucht - Reportagen von beiden Seiten des Mittelmeers“, das er zusammen mit seiner Rom-Korrespondenten-Kollegin Mathilde Schwabender geschrieben hat.

Auszeichnungen

2011 wurde Karim El-Gawhary mit dem Concordia-Publizistikpreis ausgezeichnet. Außerdem wurde der ORF-Korrespondent 2012 von den österreichischen Chefredakteurinnen und -redakteuren zum Auslandsjournalisten des Jahres gewählt. 2013 haben die Redaktion von „Der österreichische Journalist“ und die Chefredakteurinnen und Chefredakteure der wichtigsten Medien Österreichs Karim El-Gawhary zum „Journalisten des Jahres“ gewählt.

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Peter Fritz

ORF/Thomas Ramstorfer

Peter Fritz, Brüssel

Peter Fritz ist seit 1. März 2015 Büroleiter im ORF-Büro Brüssel. In ORF III Kultur und Information moderiert er die Diskussionssendung "Inside Brüssel".
Peter Fritz aus Brüssel

ORF

Peter Fritz
Peter Fritz wurde am 19. Juni 1961 in Villach geboren. Nach seiner Matura 1979 studierte er Germanistik und Geschichte an der Universität in Wien. Parallel zum Studium war er bei der Tageszeitung „Kleine Zeitung“ tätig und ab 1982 im Landesstudio Kärnten.
Von 1985 bis 1986 arbeitete er bei Radio Österreich International und anschließend beim Aktuellen Dienst Fernsehen in der Inlandsredaktion. Zahlreiche Auslandseinsätze als Sonderkorrespondent (Fall der Berliner Mauer, Golfkrieg, Krise in Albanien).
Von 1991 bis 1992 war er Auslandskorrespondent in Bonn und anschließend Korrespondent in Washington. Danach kehrte Dr. Fritz als Redakteur und Chef vom Dienst der „Zeit im Bild 1“ nach Wien zurück. Ab 9. Jänner 1998 war er erneut als ORF-Korrespondent in Washington tätig und löste am 1. August 2001 Eugen Freund als Büroleiter ab.
Von Mitte August 2003 bis Mai 2007 war Peter Fritz mit der Funktion des „ZIB“-Ressortleiters „Ausland“ betraut. Von Juni 2007 bis 2015 war er Büroleiter der ORF-Außenstelle in Berlin. Seit 1. März 2015 ist er Büroleiter in Brüssel und moderiert in ORF III die Diskussionssendung „Inside Brüssel“.

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Ernst Gelegs

ORF/Thomas Ramstorfer

Ernst Gelegs, Budapest

Ernst Gelegs berichtet vom ORF-Büro Budapest aus aus den Ländern Ungarn, Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, Moldawien und Griechenland.
Ernst Gelegs aus aus  Mazedonien

ORF

Ernst Gelegs
Mag. Ernst Gelegs, geboren am 23. Dezember 1960 in Wien, studierte Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften.
Gelegs kam 1980 zum ORF und war zunächst in der Radio-Sportredaktion als Reporter und Moderator für die damalige Ö3-Sendung „Sport und Musik“ tätig. Von 1986 bis 1990 arbeitete er als Reporter im Landesstudio Niederösterreich. 1991 holte ihn der damalige Chefredakteur Horst Friedrich Mayer in die Zeit-im-Bild-Redaktion, wo er sich ausschließlich innenpolitischen Themen widmete.
Anfang 1996 machte die „Job-Rotation“ des damaligen Generaldirektors Gerhard Zeiler den „Innenpolitiker“ quasi über Nacht zum ORF Auslandskorrespondenten in London. Großbritannien stand 1996/97 mit Themen wie BSE (Mad-Cow-Disease), Unterhauswahlen mit Tony Blair als großem Sieger oder Unfalltod von Prinzessin Diana im Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Ab 1998 war Gelegs im Rahmen der „Zeit im Bild“ als Reisekorrespondent tätig. Er gestaltete Reportagen und Live-Berichte aus insgesamt 20 Ländern, darunter aus Krisengebieten wie Irak, Syrien, oder Nordirland. Gelegs berichtete auch vom amerikanischen Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt während des Afghanistan Einsatzes im Oktober 2001.
Im Jahr 2000 baute er als Auslandskorrespondent das Büro Budapest auf, das heute unter seiner Leitung als Osteuropabüro des ORF dient. Von Budapest aus betreut der „echte Wiener“ (mit böhmischer Großmutter und ungarischen Wurzeln) die Länder Ungarn, Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, Moldawien und Griechenland.

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Andreas Jölli

ORF/Margarethe Drexel

Andreas Jölli, Berlin

Seit September 2014 ist Andreas Jölli Korrespondent für den ORF in Berlin.
Andreas Jölli aus Berlin

ORF

Andreas Jölli
Geboren am 5. Februar 1966 in Lustenau/Vorarlberg. Nach seiner Matura Studium der Publizistik und Politikwissenschaften an der Universität in Wien.
Gegen Ende des Studiums sammelt Andreas Jölli erste journalistische Erfahrung bei der Austria Presse Agentur und der Tageszeitung „Die Presse“.
Seit 1993 arbeitet er beim ORF. Zuerst im Landesstudio Niederösterreich, dann in der Hörfunk Nachrichten-Redaktion, danach im Landesstudio Wien und ab 2001 bei der Hörfunk Information, Ressort Innenpolitik - mehrere Jahre stellvertretender Ressortleiter, eineinhalb Jahr interimistischer Ressortleiter. In dieser Zeit verantwortlich für die Berichterstattung über zahlreiche Wahlkämpfe. Seit September 2014 ist Andreas Jölli Korrespondent für den ORF in Berlin.
Andreas Jölli hat seit einigen Jahren einen Lehrauftrag am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften, ist mehrfach für seine Berichterstattung über die Gesundheitspolitik in Österreich ausgezeichnet worden.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Christophe Kohl

Ö3/Martin Domkar

Christophe Kohl, Paris

Seit 2015 berichtet Christophe Kohl als ORF-Korrespondent aus Paris.
Christophe Kohl aus Paris

ORF

Christophe Kohl
Als Sohn einer Französin und eines Österreichers 1986 geboren, wuchs Christophe Kohl in Tirol auf. Während seiner Schulzeit engagierte er sich im europäischen Jugendparlament (MEP) und sammelte erste journalistische Erfahrungen im Zuge von Praktika bei der Tiroler Tageszeitung und dem ORF-Landesstudio Tirol.
Nach der Matura zog er 2005 zum Journalismus Studium an der FH der WKW nach Wien. Im Juli 2007 begann Christophe Kohl als Redakteur bei  Ö3. Für das ORF Radio berichtete er mehrmals von den Oscar und Golden Globe Verleihungen in Los Angeles, interviewte zahlreiche Schauspieler und Regisseure wie etwa Steven Spielberg, Meryl Streep, Brad Pitt, Jennifer Lawrence, Tom Cruise. Er war außerdem für  Sondersendungen wie etwa „Ö3 am Life Ball“ sowie als Frühredakteur für den „Ö3 Wecker“ verantwortlich.
Im Oktober 2015 wechselte Christophe Kohl als Korrespondent in das ORF Büro nach Paris. Dort berichtete er etwa von den Anschlägen auf den Konzertsaal Bataclan sowie die umliegenden Bars, über die französischen  Präsidentschafts- und Nationalratswahlen 2017,  die Pariser Weltklimakonferenz sowie die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

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David Kriegleder

ORF/Thomas Ramstorfer

David Kriegleder, Washington

Seit 1. Juli 2018 ist David Kriegleder als US-Korrespondent in Washington DC im Einsatz.
David Kriegleder

ORF

David Kriegleder
David Kriegleder wurde am 25. September 1984 in Wien geboren. Während seiner Kindheit und Jugend lebte er mehrmals mit seiner Familie in den Vereinigten Staaten, wo er zur Schule ging. Nach Abschluss der Matura absolvierte er erste journalistische Praktika bei Ö3 und beim Kurier.  Ab 2004 Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien – parallel dazu ein mehr-semestriger Lehrgang an der Katholischen Medien Akademie. Es folgten weitere Praktika in der Auslandsredaktion des „profil“, in der Religionsabteilung des ORF und beim Weltjournal - gleichzeitig freie Mitarbeit für die Furche, die APA und FM4, für die Kriegleder aus dem Südsudan, Uganda, Kenia, dem Kosovo, Nepal, Sri Lanka und Kambodscha berichtete.
Nach Abschluss des Studiums in Wien lebte David Kriegleder 2011 ein Jahr in Costa Rica, wo er an der Friedensuniversität der Vereinten Nationen ein einjähriges Master-Studium mit Schwerpunkt „Krisen- und Konfliktberichterstattung“ abschloss; danach ein Praktikum an der Medienstelle der der Vereinten Nationen in New York City. Zurück in Wien begann er beim ORF-Fernsehen anzudocken: Zunächst als freier Mitarbeiter in der ORF-Religionsabteilung und dem ORF-Magazin „Heute Konkret“ und dann in der Auslandsredaktion der Zeit im Bild, wo er seit 2015 als Vollzeit-Redakteur tätig ist. Weitere journalistische Auslandreisen führten ihn nach Kolumbien, Bolivien, Peru, Spanien, Algerien,  Myanmar und Japan.
2016 unterstütze er das USA-Büro des ORF bei der Berichterstattung zur US-Präsidentschaftswahl.

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Christian Lininger

ORF/Günther Pichlkostner

Christian Lininger, Moskau

Seit Oktober 2013 ist Christian Lininger Korrespondent in Moskau.
Christian Lininger aus Moskau

ORF

Christian Lininger
Christian Lininger hat Volkswirtschaft an der Universität Wien und an der University of California, Los Angeles studiert. Noch während des Studiums begann Lininger seine ORF-Karriere als Nachrichten-Redakteur beim Teletext. In einem Austauschprogramm mit der BBC in London und später als Freelancer für den Teletext der BBC sammelte Lininger weitere Auslandserfahrung.
1995 wechselte Lininger in die Auslandsredaktion des ORF-Hörfunks. Dort hat sich Lininger auf den Balkan spezialisiert. Etliche Auslandseinsätze führten ihn immer wieder an die Kriegs- und Krisenschauplätze in Kroatien, Bosnien, Mazedonien, Albanien und im Kosovo.
Von 2000 bis 2002 berichtete Lininger als Korrespondent in Moskau einerseits über die ersten Jahre der Präsidentschaft von Vladimir Putin, andererseits aber auch über zahlreiche Katastrophen wie zum Beispiel den Untergang des U-Bootes Kursk. Von Moskau und später von Wien aus reiste Lininger auch mehrere Male nach Afghanistan und beobachtete dort den Sturz der Taliban und die ersten Versuche, ein demokratisches System in Afghanistan aufzubauen.
Von 1. Jänner 2006 bis 30. Juni 2008 war Christian Lininger ORF-Korrespondent in Washington, seit Oktober 2013 ist er Korrespondent in Moskau.
Lininger spricht Englisch und Russisch. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

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Josef Manola

ORF/Thomas Ramstorfer

Josef Manola, Madrid

Seit 1988 ist Josef Manola ORF-Korrespondent für die iberische Halbinsel und den Maghreb.
Josef Manola aus Madrid

ORF

Josef Manola
Josef Manola wurde 1956 in Wien geboren. Bereits während seines Studium der Publizistik an der Universität Wien arbeitete er als freier Mitarbeiter in der Kulturredaktion des ORF-Hörfunks. Außerdem betätigte er sich als Drehbuchautor und Regisseur von Werbe- und Industriefilmen.
Seit 1986 folgten regelmäßige Aufenthalte in Spanien, Portugal und Lateinamerika. Außerdem arbeitete Josef Manola bei verschiedenen in- und ausländischen Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtensendern.
Josef Manola ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.

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Cornelia Primosch

ORF/Thomas Ramstorfer

Cornelia Primosch, London

Seit 1. August 2017 leitet Cornelia Primosch die ORF-Außenstelle in London.
Cornelia Primosch aus London

ORF

Cornelia Primosch
Mag. Cornelia Primosch, geboren in Oberösterreich, aufgewachsen in Kärnten, arbeitete nach der Matura 1998 im ORF-Landesstudio Kärnten als Redakteurin und Fernsehmoderatorin. Von Frühling 2005 bis Herbst 2006 war Primosch als ORF-Korrespondentin in Paris, ab Oktober 2006 im Innenpolitik- und EU-Ressort der „Zeit im Bild“ tätig. Ab Jänner 2010 war Cornelia Primosch ORF-Korrespondentin in Brüssel. In diese Zeit fielen die Eurokrise und der Beginn der britischen EU-Austrittsverhandlungen. Seit 1. August 2017 leitet sie das ORF-Büro in London.
Parallel zu ihrer Arbeit beim ORF studierte Primosch Medienkommunikation, Geschichte und Romanistik, absolvierte ein Auslandssemester an der Kansai Gaidai University in Osaka/Japan und beendete an der Universität Wien das Studium der Deutschen Philologie mit dem Magister.

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Raffaela Schaidreiter

ORF/Günther Pichlkostner

Raffaela Schaidreiter, Brüssel

Seit 1. November 2017 berichtet Raffaela Schaidreiter aus dem ORF-Büro in Brüssel. 
Raffaela Schaidreiter aus Brüssel

ORF

Raffaela Schaidreiter
Raffaela Schaidreiter ist seit 2013 Mitarbeiterin des ORF. Sie hat Forstwirtschaft an der BOKU Wien und an der ETH Zürich studiert, sowie Theater- Film und Medienwissenschaften an der Uni Wien. Die Salzburgerin wurde 1985 geboren.
Nach zweieinhalb Jahren im ORF Landesstudio Salzburg wechselte Raffaela Schaidreiter in die ORF-Radio-Wirtschaftsredaktion nach Wien. Seit 1. November 2017 verstärkt sie als Korrespondentin das ORF-Büro in Brüssel. 
Reportagen für Fernsehen und Radio haben sie unter anderem nach Südkorea und Norwegen geführt, in den Iran und nach Moldau. Auch auf privaten Reisen nach El Salvador oder Argentinien hat sie Geschichten mit Österreichbezug aufgespürt.

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Carola Schneider

ORF/Thomas Ramstorfer

Carola Schneider, Moskau

2011 wurde Carola Schneider zur Leiterin des ORF-Korrespondentenbüros in Moskau bestellt.
Carola Schneider aus Moskau

ORF

Carola Schneider
Carola Schneider wurde am 27. April 1972 in Bludenz/Vorarlberg geboren. 1990 begann sie an der Universität Innsbruck ihr Dolmetsch- und Übersetzerstudium für die Sprachen Französisch und Russisch. Nach mehreren Studienaufenthalten in Moskau schloss sie das Studium 1996 mit der Sponsion zum Magister ab.
Von 1996 bis 2001 arbeitete Carola Schneider als Journalistin im aktuellen Dienst des ORF-Landesstudios Vorarlberg. Dort war sie als Chefin vom Dienst und als Reporterin in der Politikredaktion tätig.
Von März 2001 bis August 2003 verstärkte Carola Schneider das Team der ORF-Korrespondenten in Paris. Seit Herbst 2003 berichtete sie aus der Schweiz mit Hauptsitz in Zürich. 2011 wurde sie zur Leiterin des ORF-Korrespondentenbüros in Moskau bestellt.
Neben der Tätigkeit für den ORF schreibt Carola Schneider als freie Autorin für mehrere Tageszeitungen, unter anderem die „Neue Zürcher Zeitung“.

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Mathilde Schwabeneder

ORF/Thomas Ramstorfer

Mathilde Schwabeneder, Rom

Seit 1. Oktober 2007 ist Mathilde Schwabeneder Korrespondentin und Leiterin der ORF-Außenstelle in Rom.
Mathilde Schwabeneder aus Rom

ORF

Mathilde Schwabeneder
Die gebürtige Welserin und ausgebildete Logopädin übersiedelte 1983 nach Rom, wo sie an der Universität „La Sapienza“ Romanistik studierte und zur „Dottoressa“ promovierte. Von 1992 bis 1995 arbeitete sie in der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan - mit Schwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit. In Rom lernte sie Italien und den Vatikan von Grund auf kennen.
Die Fast-Römerin spricht Italienisch, Spanisch, Englisch und Französisch und kommt bei allen Live-Übertragungen ohne Übersetzer aus. Auf gewohnt kompetent-behutsame Weise war sie etwa als Kommentatorin bei den Begräbnisfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II. - über den sie auch eine große ORF-TV-Dokumentation gestaltete - und bei der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. sowie seinem Österreichbesuch als Kommentatorin tätig.
Mathilde Schwabeneder ist seit 1995 Mitarbeiterin des ORF. Sie war zunächst Ö1-Redakteurin in den Bereichen Information und Religion und wechselte 1999 zum Fernsehen. In der TV-Hauptabteilung Religion war Schwabeneder neben ihrer Kommentatorentätigkeit als Interviewerin und Sendungsgestalterin - mit Schwerpunkt Menschenrechte - tätig. In letzterer Funktion zeigte sie persönliche Courage, als sie mit nur einem Kameramann als Begleitung die Bürgerkriegsregion Südsudan für eine Reportage bereiste.
Schwabeneder führte große und zum Teil exklusive Interviews u. a. mit dem Dalai-Lama, mit Cat Stevens alias Yusuf Islam, mit der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai und mit Richard Gere. Als fachkundige Interviewerin war Schwabeneder auch in der ORF-„Pressestunde“ zu sehen.

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Birgit Schwarz

ORF/Thomas Ramstorfer

Birgit Schwarz, Berlin

Birgit Schwarz berichtet seit Dezember 2012 als ORF-Korrespondentin aus Deutschland, mit März 2015 wurde sie Büroleiterin in Berlin.
Birgit Schwarz aus Berlin

ORF

Birgit Schwarz
Nach der Matura an der französischen Schule in Wien hat Birgit Schwarz, geboren am 21. Mai 1968, ein Jusstudium in Wien und Paris und ein Post-Graduate-Studium an der Johns Hopkins University in Bologna und Washington abgeschlossen. Sie spricht neben Deutsch auch fließend Englisch, Französisch und Italienisch.
Ihre journalistische Laufbahn hat Schwarz 1995 in der „ZiB 2“-Redaktion des ORF begonnen. Für die „ZiB 2“ hat sie über wichtige innen- und außenpolitische Themen berichtet, zum Beispiel über die Festnahme des Briefbombenattentäters Franz Fuchs im steirischen Gralla oder über den Unfalltod von Prinzessin Diana und die Trauer in London.
Seit 1998 war Birgit Schwarz als ORF-Korrespondentin in Deutschland tätig. In dieser Zeit hat sie die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Österreichs Nachbarland für das heimische Publikum spannend und kenntnisreich aufgearbeitet: die Abwahl von Deutschlands Rekordkanzler Helmut Kohl, die rot-grüne Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder und später den Aufstieg von Angela Merkel zur deutschen Kanzlerin und zur mächtigsten Frau Europas. Im Wahlkampf 2009 hat Birgit Schwarz als einzige österreichische Journalistin ein Exklusivinterview mit Angela Merkel geführt.
Ende 2009 wurde Birgit Schwarz zur Ö1-Info-Chefin bestellt und war verantwortlich für die Journalsendungen in Ö1. Ab 1. Dezember 2012 berichtete sie erneut als ORF-Korrespondentin aus Deutschland, mit März 2015 als Büroleiterin in Berlin.

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Hanna Sommersacher

ORF/Günther Pichlkostner

Hanna Sommersacher, Berlin

Seit dem 1. März 2018 berichtet Hanna Sommersacher als ORF-Korrespondentin aus Berlin.
Hanna Sommersacher aus Berlin

ORF

Hanna Sommersacher
Hanna Sommersacher wurde am 23. August 1985 in Innsbruck geboren. Nach der Matura studierte sie Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon während des Studiums in Berlin arbeitete sie als freie Redakteurin für die Regionalzeitung B.Z. Später absolvierte sie erste Praktika und die Lehrredaktion beim ORF Radio.
Nach Abschluss ihres Studiums zog Sommersacher nach Wien und arbeitete als Redakteurin im Wirtschaftsressort des ORF Radio. Im Herbst 2012 folgte eine 6-monatige Korrespondenz im ORF Büro Brüssel. Im März 2013 wechselte Hanna Sommersacher zur ZiB und war in der neu gegründeten ORFeins-Information als Redakteurin im Einsatz. Bei ORFeins war Sommersacher an der erfolgreichen Entwicklung des ZiB-Magazin sowie an diversen Online-Formaten beteiligt.
Hanna Sommersacher berichtete vor Ort über die Euro-Krise in Europa, die Fluchtbewegung über die Balkan-Route und das Unabhängigkeits-Referendum in Katalonien. Reportagereisen führten sie nach Tansania und an die Elfenbeinküste.
2015 wurde sie mit dem „Journalismuspreis von unten“ der Armutskonferenz ausgezeichnet.

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Raphaela Stefandl ist nach langjähriger Moderation von "Vorarlberg heute" seit 1. Jänner 2012 ORF-Korrespondentin für die Schweiz und Liechtenstein.
Raphaela Stefandl aus Zürich

ORF

Raphaela Stefandl-Herburger
Raphaela Stefandl hat ihre erste Sendung „Vorarlberg heute“ am 5. Mai 1988 moderiert und war damit eine der vier Präsentatoren der ersten Stunde. Daneben war sie vor allem Berichterstatterin über die Landespolitik und hat bei sämtlichen Fernsehwahlsendungen des ORF Vorarlberg mitgewirkt. In den Jahren 2009 und 2010 hat sie zahlreiche Diskussionen zur Landtags- und Gemeindewahl moderiert. Gut in Erinnerung sind noch ihre Reportagen von den Hochwasserkatastrophen 1999 und 2005 und beim Brand des Altersheims Egg.
Raphaela Stefandl ist gebürtige Feldkircherin und Mutter einer Tochter. Sie begann ihre ORF-Laufbahn 1978 im Radio des Aktuellen Dienstes des ORF-Studios.
In der Freizeit liebt sie Skifahren, Boarden, Biken, Laufen, Reisen und gut Essen.
Sie ist ehrenamtlich tätig als Elternvereins-Obfrau eines Gymnasiums und arbeitet aktiv beim Verein „Netz für Kinder“ in Vorarlberg mit.

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Seit 2017 berichtet Robert Uitz-Dallinger aus dem ORF-Büro in Washington.
Robert Uitz-Dallinger aus Washington

ORF

Robert Uitz-Dallinger
Der am 13. Februar 1973 in Graz geborene Robert Uitz-Dallinger maturierte 1992 in Kapfenberg und schloss das Studium der Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg mit einem Bakkalaureat ab. Nach diversen Praktika für Österreich Werbung und Verlage im Ausland wurde er 1995 Redakteur beim ORF-Hitradio Ö3. Als Reporter für Chronik, Wirtschaft und Politik verantwortete er auch die Frühsendungen.
1999 war er Reporter im ORF Büro in London. Von 2000 bis 2010 war er Chef vom Dienst bei Ö3 und kümmerte sich zusätzlich ab 2003 um Personalentwicklung und Projektmanagement. Von 2010 bis 2012 war er Korrespondent in Rom, seit 2012 absolvierte er als Redakteur der ORF Radio Außenpolitik zahlreiche Auslandseinsätze.
Robert Uitz-Dallinger ist seit 2017 ORF-Korrespondent in Washington, DC.

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Hannelore Veit ist seit 1. Jänner 2013 Bürochefin der ORF-Außenstelle in Washington.
Hannelore Veit aus Washington

ORF

Hannelore Veit-Fauqueux
Hannelore Veit absolvierte an der Universität Wien ein Dolmetschstudium (Englisch und Spanisch) und an der University of Notre Dame in den USA ein Master-Studium der Amerikanistik (American Studies). Sie arbeitete zu Beginn ihrer journalistischen Laufbahn als Radiokorrespondentin im Osteuropabüro der „Voice of America“. Später war sie Japankorrespondentin für den Wirtschafts-TV-Sender „European Business Channel“ in Tokio.
In Japan begann sie auch für den ORF zu arbeiten, anfangs als Fernostkorrespondentin. 1993 kam sie zur „Zeit im Bild“, sie moderierte zuerst an der Seite von Wolfram Pirchner, dann im Team mit Josef Broukal. Daneben moderierte sie auch einige Jahre das Wirtschaftsmagazin „Euro Austria“. Nach einem vierjährigen Intermezzo in der Mittags-„ZiB“ moderierte sie seit 2008 wieder die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr, bis 2011 mit Gerald Groß und danach mit Eugen Freund als Partner. Veit war am 13. Dezember 2012 zum letzten Mal in der „Zeit im Bild“ zu sehen.
Hannelore Veit ist mit einem französischen Journalisten verheiratet und Mutter einer Tochter und eines Sohnes.

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Seit 1. Juli 2017 ist Katharina Wagner Korrespondentin im ORF-Büro Rom.
Katharina Wagner aus Rom

ORF

Katharina Wagner
Die in Wien geborene Katharina Wagner absolvierte nach der Matura ein freiwilliges soziales Jahr in Ferrara, Italien. Nach dem Journalismus-Studium an der FHWien arbeitete sie ein Jahr lang als Radiojournalistin in Nantes, Frankreich.
2012 begann Katharina Wagner in der ORF-Radio Lehrredaktion und war danach als Redakteurin in der Radio Außenpolitik-Redaktion und im Wirtschaftsressort der ZIB tätig. Von 2014 bis 2015 war sie Auslandskorrespondentin im ORF-Büro Paris.
Katharina Wagner berichtete unter anderem von den Parlamentswahlen in Norwegen, von der Trauerfeier Nelson Mandelas in Südafrika 2013, über die Terroranschläge in Paris Bataclan, die Klimakonferenzen in Paris und Marrakesch und von den Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2017.
Reportagereisen für die Sendungen „Diagonal“ und „Journal Panorama“ führten sie nach Marokko und in den Libanon.
Seit 1. Juli 2017 ist Katharina Wagner Korrespondentin im ORF-Büro Rom.

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Seit 1999 berichtet Christian Wehrschütz als ORF-Korrespondent aus Belgrad über das ehemalige Jugoslawien und Albanien. Seit September 2015 ist er außerdem Leiter des ORF-Büros in Kiew.
Christian Wehrschütz von der ungarisch-serbischen Grenze

ORF

Christian Wehrschütz
Mag. Christian Wehrschütz, „überzeugter Steirer“ und Balkan-Experte, ist geboren am 9. Oktober 1961 in Graz. Im November 1999 wurde er als ORF-Korrespondent in Belgrad bestellt und betreut das gesamte ehemalige Jugoslawien und Albanien. Seit September 2015 ist er außerdem Leiter des ORF-Büros in Kiew.
Im ORF ist er seit 1991: zunächst acht Monate in der „Teletext“-Redaktion, dann sieben Jahre im ORF-Hörfunk. Im Juli 1999 ging er für einige Monate als dritter Korrespondent nach Brüssel. Der studierte Jurist und Milizoffizier spricht unter anderem Russisch, Ukrainisch und Serbisch.

Bücher

ORF-Journalist Christian Wehrschütz beleuchtet in seinem Buch „Im Kreuzfeuer - Am Balkan zwischen Brüssel und Belgrad“ (Molden Verlag) den blutige Zerfall Jugoslawiens, vor allem die Entwicklung ab dem Jahr 2000. Auch in seinem Buch „Brennpunkt Balkan - Blutige Vergangenheit, ungewisse Zukunft“ beschäftigt er sich 2013 mit den Verhältnissen am Balkan. Und in seinem 2014 erschienenen Buch „Brennpunkt Ukraine - Gespräche über ein gespaltenes Land“ spricht er mit einflussreichen Politikern, politischen und militärischen Akteuren - auf Seite der ukrainischen Freiwilligen und der prorussischen Rebellen - sowie „ganz normalen“ Menschen.

Auszeichnungen

2014 wurde Christian Wehrschütz von der Redaktion von „Der österreichische Journalist“ zum „Journalisten des Jahres“ gewählt.
Christian Wehrschütz ist verheiratet und hat zwei Töchter.

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Jörg Winter

ORF/Thomas Ramstorfer

Jörg Winter, Istanbul

Jörg Winter leitet seit 1. Jänner 2015 das ORF-Büro in Istanbul.
Jörg Winter aus Istanbul

ORF

Jörg Winter
Jörg Winter wurde am 29. Mai 1972 in Vöcklabruck in Oberösterreich geboren. Nach der Matura im Neusprachlichen Gymnasium studierte er Geografie und Anglistik an den Universitäten Salzburg, Oxford Brookes und Wien. Nach dem Abschluss 1997 war er eineinhalb Jahre Nachrichtenredakteur bei einem österreichischen Privat-TV-Sender. Es folgten Fulbright-Stipendium, Masterprogramm für Broadcast Journalism an der New York University 1998/1999.
Ab Jänner 2000 war Winter beim ORF in der Auslandsredaktion/ZiB tätig. Bei diversen Kriseneinsätzen als Live-Reporter in Afghanistan, Iran, bei der Tsunamikatastrophe in Südostasien 2004, den Terroranschlägen in London 2005, den Erdbeben in Pakistan 2005 und Haiti 2010 und der Flutkatastrophe in Pakistan 2010 hat er seine journalistische Professionalität bewiesen.
Mag. Jörg Winter, der bereits von 2006 bis 2009 im Korrespondentenstudio Washington tätig war, war von 2011 bis 2014 Ostasien-Korrespondent des ORF und seit 1. Jänner 2015 ist er Leiter im ORF-Büro in Istanbul.

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Hans Woller

ORF/Studio Champeix

Hans Woller, Paris

Seit 1989 berichtet der ORF-Korrespondent aus Paris.
Hans Woller aus Paris

ORF

Hans Woller
Hans Woller studierte nach der Matura 1974 Geschichte, Geographie und Romanistik in Tübingen. Zwischen 1977 und 1984 verbrachte er mehrere Jahre im Ausland, er absolvierte seinen Zivildienst in Frankreich und arbeitete als muttersprachlicher Assistenzlehrer an Gymnasien und als Übersetzer.
1985 absolvierte Hans Woller ein Volontariat beim Deutschlandfunk in Köln, seit 1986 berichtet er für deutschsprachige Medien aus Paris und ist seit 1989 Korrespondent des ORF.

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Bbymutha

Bbymutha

Hyperreality Festival 2019 - jetzt neu: 30% Männer

BbyMutha, Jigga, Dis Fig, Elvin Brandhi, Farce, Astrid Gnosis, ein Discwoman-Showcase und Vieles, Vieles mehr beim Hyperreality Festival 2019 in einem stillgelegten Hotel in Wien.

Von Katharina Seidler

Hyperreality Logo

Hyperreality

Hyperreality Festival: 17./18. und 24./25. Mai, Sophienalpe Wien

Zwei Jahre lang hat das Hyperreality Festival für Clubkultur als Teil der Wiener Festwochen die Stadt zu einem vielbeachteten Zentrum in der internationalen Clublandschaft gemacht. Der neue künstlerische Direktor der Festwochen, Christophe Slagmuylder, hat die Zusammenarbeit mit dem Festival nicht verlängert, aber die Erschafferin und Kuratorin der Hyperrealität, Marlene Engel, ließ sich nicht entmutigen. Das Festival läuft nun in seinem dritten Jahr mit neuem Team und unabhängig, und zwar an zwei Wochenenden im Mai - wohl nicht zufällig auch während der Festwochen.

Die letzten zwei Hyperrealitys lockten in ein Renaissance-Schloss und in eine ehemalige Sargfabrik; diesmal wird das stillgelegte Hotel Sophienalpe in Wien-Hietzing zur Festivalbühne. Bemerkenswert ist außerdem die folgende Statistik des Lineups: Jetzt Neu: 30% Männer! 60 Künstler*innen stehen am Programm, davon sind zumindest 70% Frauen, non-binary, inter oder trans.

„Wirklich experimentelle, avantgardistische Musik wirft Fragen über Kulturen auf, die innerhalb eines kapitalistischen Systems operieren, anstatt sie zu reproduzieren. (...) Das versteht Hyperreality unter ‚Club Culture‘.“

Dies schreibt Hyperreality-Kuratorin Marlene Engel in einem leidenschaftlichen Statement zum Festival. Darin heißt es weiter: „Im Rahmen von Hyperreality ist die Clubkultur im Sinne einer sozialkünstlerischen Institution gemeint und kein Begriff, der dazu dient, unsere Realität in sexistische und patriarchale Strukturen zu klemmen (wie VIP, Groupies oder Türpolitik). (...) Hyperreality ist nicht nur ein Fenster in ein diverses, musikalisches und kulturelles Hier und Jetzt, sondern auch eine Erinnerung daran, dass der utopische Glanz der Musik vielleicht nicht völlig erloschen ist.“

Auftragsarbeiten und Showcases

Vier Auftragsarbeiten werden im Rahmen des Festivals uraufgeführt werden. Diese kommen von der Stuttgarter Pop-Romantikerin Veronika König alias Farce sowie von der iranischen Komponistin und Musikerin Rojin Sharafi in Form von neuen Livesets; außerdem gibt der Wiener DJ Gusch seine Live-Show-Premiere und Iku aus dem Umfeld des Wiener Labels Amen Records stellt ihr Debütalbum vor.

Das oben erwähnte Amen Records wird beim Hyperreality auch eines der drei Showcases hosten. Ein weiteres ist dem Berliner Kultlabel PAN Records für die dunkelsten, kantigsten, mutigsten Ausformungen von Clubmusik gewidmet. Zu dessen 20. Geburtstag gratulieren etwa Flora Yin Wong, HELM oder Tzusing. Beim dritten Showcase trifft die großartige New Yorker Plattform Discwoman auf die Wiener Techno-Clubreihe Common Contact. Die mitreißende Noise-Rap-Aktivistin Moor Mother präsentiert dabei ihre neue Band 700 Bliss gemeinsam mit DJ Haram; außerdem stehen Shyboi, SPFDJ, Bonaventure oder Serena Jara auf dem Lineup.

Aus dem Leben einer alleinerziehenden vierfachen Mutter erzählt die Rapperin BbyMutha, und von Sex, Gewalt und Armut in ihrer Heimatstadt Chattanooga in Tennessee, USA. Sie tut dies ohne den geringsten Filter vorm Mund. BbyMuthas Geschichten sind aber nicht nur Geschichten von harten Prüfungen des Lebens, sondern vor allem von Selbstermächtigung, vom ownen der Rolle als Mutter von zweimal Zwillingen (ja, wirklich) und von guten Orgasmen. Ganze vier Releases hat die Künstlerin 2018 herausgebracht, Mixtapes und EPs, und ihr Debütalbum „Christine“ ist für April 2019 angekündigt. In charakteristischem Zeitlupen-Style rappt BbyMutha dann gute Zeilen wie diese:

I ain’t rich and I may never be
But, Baby, I’d rather be broke than be a wannabe

Eine eher ungewöhnliche Bandkonstellation ist das Duo Vater-Tochter. Serge Gainsbourg hat mit der kleinen Charlotte Gainsbourg gesungen, und Frank trat mit Nancy Sinatra auf, aber wer kann ein Noise-Impro-Pop-Duo nennen, das aus zwei Generationen besteht? Ein solches hat die britische Musikerin und bildende Künstlerin Freya Edmondes alias Elvin Brandhi gegründet, gemeinsam mit ihrem Vater, der unter dem Pseudonym Mykl Jaxn auftritt. Ihr Projekt Yeah You haben Elvin Brandhi und Mykl Jaxn im Auto auf dem Weg in die Schule entwickelt, auf der Fahrt zum Supermarkt oder gleich dort beim Kaufhaus-Parkplatz. Das Setup aus diversen Soundmaschinen blieb gleich im Auto, die Tracks, die die beiden gern unter der Flagge „Wild Pop“ verstanden wissen wollen, werden direkt auf Video gebannt und ins Netz gestellt. Der Vater sorgt für Beats, Noise und Glitches, die Tochter improvisiert am Mikrophon, singt, schreit und vocodert sich den Kopf frei.

Elvin Brandhi, die einige Zeit in Wien gelebt hat, widmet sich auch solo ihrem Stream-of-consciousness-Noise-Pop, auf bisher fünf auf Bandcamp erschienenen EPs und Mixtapes bzw. vermutlich in einer unendlichen Zahl an festgehaltenen oder auch nirgends festgehaltenen Jam Sessions, Gastauftritten, Kollaborationen, Baustellen-Beschallungen, Club- oder Parkplatz-Raves. Die Songs von Elvin Brandhi krachen und glitchen und sperren sich in ihren melodiösesten, poppigsten Momenten durch plötzliches Hakenschlagen im Rhythmus oder durch die seltsamsten Stimmmodulationen gegen allzu große Einängigkeit.

Der japanische Multiinstrumentalist Jigga verzeichnet erst eine einzige Veröffentlichung, ein Mini-Album namens „Lilllill“ auf dem großartigen Label Bedouin Records, beheimatet in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hieroglyphic Being, Traxman, Merzbow oder Pan Daijing haben sich auf Bedouin Records ihren mehr oder weniger krachigen, vertrackten Rhythmus-Eskapaden hingegeben, und auch Jigga passt mit seiner Musik perfekt in den Label-Roster. Der Pressetext beschreibt es treffend: „"Lilllill“ entwirft einen Post-Internet-Stil aus neo-tribalistischen Percussion-Ritualen und körperlosen Drones, die mit sorgfältig genutzter Geräuschdynamik und Subbass aufgefüllt sind.“

Die Grundidee hinter Jiggas Produktionen ist es, Stimmen aus dem alten Japan, traditionelle asiatische Musik, mit dem Lärm und der Überforderung des modernen Lebens zu kreuzen. Die Tracks, die daraus entstehen, strahlen eine eigentümliche Ruhe aus und wirken wirklich wie aus der Zeit gefallen. Kein Wunder, dass auch Aphex Twin schon Fan ist.

Viel, viel mehr geschieht noch, beim dritten, „unabhängigen“ Hyperreality Festival am 17./18. und 24./25. Mai 2019. Dis Fig stellt ihr Debütalbum „Purge“ vor, dessen Noise-Soundart-Kompositionen den clubmusikalischen Horizont ebenso erweitern wie der mitreißende Gabber-Pop der kolumbianisch-spanischen Multimedia-Künstlerin Astrid Gnosis. Und: Clubmusik-Superstar Nina Kraviz hatte beim letztjährigen Hyperreality Festival so viel Spaß, dass sie diesmal wieder kommt.

Das vollständige Lineup, alphabetisch:

  • 700 Bliss
  • Abu Gabi
  • Alpha Tracks
  • Amen
  • Antonia XM
  • Astrid Gnosis
  • Bbymutha
  • Bearcat
  • Bod
  • Bonaventure
  • Chra
  • Dis Fig
  • DJ Deeon
  • DJ Delish
  • DJ Gusch (Auftragsarbeit)
  • DJ Haram
  • DJ Hauswein
  • DJ Paypal
  • DJ Warzone
  • Elvin Brandhi
  • Evren da Conceição
  • Farce (Auftragsarbeit)
  • Felicita
  • Flora Yin Wong
  • Flower Crime
  • Franzjazzco
  • HELM
  • Surprise Act
  • Iku (Album Release)
  • In My Talons
  • Jana Rush
  • Jasmine Infiniti
  • Jigga
  • Just Precious
  • Katia b2b Nirzah
  • Kilbourne
  • Larry B aka Carrie Stacks
  • LYZZA
  • Nina Kraviz
  • Noriko Tsujiko
  • Not Waving
  • Pelada
  • Polyxene
  • Prision Religion
  • PTU
  • Quay Dash
  • Rojin Sharafi (Auftagsarbeit)
  • Rubi von Baires
  • Schirin
  • Serena Jara
  • Shyboi
  • Solid Blake
  • SPFDJ
  • Stellar Om Source
  • Tami T
  • Therese b2b Rana
  • Tzusing
  • Utoria
  • WRZNE.I-H.3-X
  • WWWINGS

mehr Musik:

Aktuell:

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Szenenbild aus "Friedhof der Kuscheltiere"

Paramount Pictures

Die Neuverfilmung von „Friedhof der Kuscheltiere“

Gelingt es „Pet Sematary“, der neuesten Wiederverfilmung eines Horrorklassikers von Stephen King, das Grauen der Buchvorlage auf die Leinwand zu bringen?

Von Christian Fuchs

Der Titel ist weiterhin bewusst falsch geschrieben: „Pet Sematary“ steht in kindlich gekritzelten Buchstaben auf einem Schild mitten im Wald. Die Einwohner des kleinen Städtchens Ludlow begraben hier ihre einst so geliebten Kuscheltiere. Was nur wenige wissen: Geht man weiter in die Finsternis hinein, vorbei an einem Moor, befindet sich auf einem versteckten Felsplateau ein ganz anderer Friedhof, eine ehemalige indianische Begräbnisstätte. Und wer seinen Hund oder seine Katze hier in der Erde einscharrt, erlebt am nächsten Morgen ein gespenstisches Wunder.

I don’t want to live my life again

Der Arzt Louis Creed (Jason Clarke), der mit seiner Frau Rachel (Amy Seimetz) und den beiden Kindern gerade eben nach Ludlow gezogen ist, erfährt durch seinen Nachbar Jud (John Lithgow) vom „Pet Sematary“. Der Rationalist aus der Großstadt belächelt den Aberglauben des alten Provinzbewohners. Aber dann steht plötzlich Kater Church fauchend im Türrahmen. In der Nacht zuvor haben Louis und Jud das Tier auf dem Felsplateau vergraben, nachdem es unter die Räder eines Autos gekommen war. Church lebt plötzlich wieder - und doch nicht.

Ein beißender Gestank verbreitet sich im Haus der Creeds. Aber die unheimliche Präsenz der untoten Katze hält Louis nicht von einer wahnwitzigen Tat ab. Als eines seiner beiden Kinder ebenfalls auf der nahen Schnellstraße von einem LKW überrollt wird, hört er nicht auf, an den Indianer-Friedhof zu denken. Der von Schmerz und Trauer zerfressene Vater holt die Leiche aus dem Sarg und schleppt sie spätnachts in den Wald.

Szenenbild aus "Friedhof der Kuscheltiere"

Paramount Pictures

Fehlende psychologische Abgründe

Ältere Stephen-King-Fans kennen das gruselige Geheimnis des „Pet Sematary“ seit 1983. Damals veröffentlichte der Autor seinen gleichnamigen Roman, nachdem ihn zuvor Selbstzweifeln geplagt hatten. Zu düster und depressiv fand King zunächst sein eigenes Buch. Ausgerechnet die rabenschwarze Story der Familie Creed begeisterte aber die Massen, „Friedhof der Kuscheltiere“ gilt bis heute als eines der kommerziell erfolgreichsten Werke des Horror-Vielschreibers.

Profitabel war 1989 auch die Verfilmung des Buchs der Regisseurin Mary Lambert. Während die 90ies-Generation dem Streifen eventuell einige Kindheitstraumata und einen punkigen Soundtrack-Ohrwurm verdankt, zuckten eingefleischte Horrorkenner und strenge Kritiker aber mit den Schultern. Trotz einiger effektiver Schocks bleibt die Hollywood-Version (inklusive eines abstrusen Sequels) nämlich an der Oberfläche und verzichtet auf die morbiden Reflexionen über die Vergänglichkeit, von denen der Roman zehrt.

Szenenbild aus "Friedhof der Kuscheltiere"

Paramount Pictures

Ein paar gelungene Jumpscares und schaurige Setpieces hat auch die neueste Leinwandversion zu bieten, die im Gefolge der aktuellen King-Welle, rund um den phänomenal erfolgreichen „It“, in unsere Kinos kommt. Und weil sich die Zeiten geändert haben, geht es noch blutiger zu als im Vorgängerfilm. Die verstörenden psychologischen Abgründe von Stephen Kings Klassiker fehlen aber auch im „Pet Sematary“ anno 2019.

Selbst wenn sich die Darsteller Mühe geben, inszeniert das Regieduo Kevin Kolsch und Dennis Widmyer die grausige Geschichte einfach zu straight und den üblichen Genreregeln folgend. Da bringt es wenig, dass der Film im letzten Drittel vom Buch abweicht und mit einigen Überraschungen aufwartet. Wenn zum Abspann dann eine Coverversion eines sehr berühmten Ramones-Songs ertönt, hat man nur eine weitere von vielen durchschnittlichen King-Verfilmungen gesehen.

mehr Film:

Aktuell:

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Aktuell:

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Aktueller Musiktitel:

Daniel Wisser im Fm4 Studio

Radio Fm4

Wortlaut

„Jetzt mal ganz privat...“

Von Facebookfreunden zu Ängsten und privaten Ticks. Der Musiker, Autor und heuer auch Wortlautjuror Daniel Wisser beantwortet private Fragen.

Von Zita Bereuter

„Privat“ ist das Thema von Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb.

Ebenfalls in der Jury ist Daniel Wisser. Als Musiker hat er mit dem Ersten Wiener Heimorgelorchester einmal den Protestsongcontest gewonnen. Als Autor hat er im Vorjahr den besten österreichischen Roman geschrieben - für „Königin der Berge“ wurde er mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Soweit das „Öffentliche“. Für Wortlaut hat er einige „private“ Fragen beantwortet.

Was verbindest du mit privat?
Meine erste Assoziation ist eine politische. Ich denk immer an diesen 90er Spruch: „Mehr privat, weniger Staat“. Und ich denke dann, dass das nicht funktioniert, dass schon darin ein Widerspruch ist. Die Frage nach einem wirklichen Privatleben. Also z.B. „Wie ist die Berühmtheit xy privat?“ hat ja auch nur so lange was Privates, so lange man es nicht weiß. Die Medien, die damit Geld machen, populäre Bücher oder Magazine, gaukeln einem nur etwas vor.

Kennst du alle deine Facebookfreunde persönlich?
Nein – erstens und zweitens bin ich vor zwei Monaten ausgestiegen aus Facebook. Ich hab das Gefühl, dass es jetzt im politischen Sinne mit diesen online-Plattformen sehr schwierig wird, noch irgendeine Art von Widerstand oder sinnvoller Tätigkeit dort zu leisten oder zu machen.

Welche privaten Handynummern kennst du auswendig?
Das sind nur zwei, drei. Und die kenne ich wahrscheinlich nur deswegen auswendig, weil ihre Struktur oder Arithmetik leicht zu merken ist. Hat nichts damit zu tun, wem sie gehören.

Passend zum Wortlautthema „privat“ hat Daniel Wisser für das FM4-Gästezimmer am Sonntag, 24. März, in seiner Musiksammlung diese Nummern ausgesucht:

  • Dusty Springfield: In Private – Pet Shop Boy Produktion
  • Saint Etienne: Heart Failed in the Back of a Taxi
  • The Beatles: Cry Baby Cry
  • Kim Wilde: View From a Bridge
  • De La Soul: Me, Myself and I
  • Trio/Sephan Remmler: Keine Sterne in Athen
  • Odetta: Sometimes I Feel Like a Motherless Child

Wie oft wechselst du deine privaten Passwörter?
Wenn sie wichtig sind, mindestens alle drei Monate.

Wie sicherst du private Daten?
Zum einen verschlüssele ich sie – mit Pretty Good Privacy. Zum anderen hab ich ganz einfach USB Sticks. Einen trag ich hier um den Hals.

Wie sicherst du deine Texte?
Die Versionen auch so. Ab Lektoratsphase gibt es auch Gedrucktes. Das versuche ich so gut wie möglich aufzuheben.

Hast du schon mal irgendwas nachtippen müssen, weil es verloren gegangen ist?
Ja, das ist mir schon passiert. Finde ich als Schriftsteller sogar sehr spannend, wenn man ohne Vorlage einen Text, den man schon mal geschrieben hat, noch einmal schreiben muss. Das zeigt einem sehr oft Schwachstellen oder starke Stellen an diesem Text.

Wie würdest du dich privat beschreiben?
Das ist die Frage, was privat ist. Und ob man jemanden überhaupt privat kennen kann. Ich finde ja, dass mit dem Wort privat sehr viel Politisches gesagt ist.

Wo fängt für dich Privatsphäre an?
Man muss das selber definieren dürfen. Wo da die Grenzen sind und man erwartet, dass die anderen das respektieren. Gleichzeitig muss man natürlich wissen, wenn man medial auftritt, als Schriftsteller oder mit Publikationen, dass Teile davon wegfallen.

Was muss unbedingt privat bleiben?
Alles, was mit Beziehungen, mit Sexualität zu tun hat. Alles, was man selbst als Information für sich schützen will.

Was bedroht deine Privatsphäre?
Selbstverständlich die Poitik. Selbstverständlich eine Menge von kriminellen Machenschaften und natürlich eigentlich auch Großkonzerne, die sich auf die Fahnen geheftet haben, das Individuum so zu durchleuchten, dass sie die Daten des Individuums für kommerzielle Zwecke nutzen.

Daniel Wisser

Radio Fm4

Hast du einen privaten Tick?
Sehr sehr viele. Ich hab ganz viele Ordnungszwänge zum Beispiel. Das fällt jetzt unter die Privatsphäre. Das sieht so aus, dass man bestimmte Dinge auf bestimmte Positionen oder in bestimmte Richtungen stellen muss und es nicht aushält, wenn das einen halben Millimeter weiter links oder rechts steht. Es ist so was Zwänglerisches und ich hab es auch im digitalen. Also auch im Umgang mit Filenamen auf dem Computer.

Bist du privat anders wie in der Öffentlichkeit?
Ich hoffe schon. Ich glaub ja in der Öffentlichkeit gibt es nur sehr kleine Ausschnitte. Selbst wenn es von einem im Netz 500 Fotos gibt, sagt das ja über eine Person nichts.

Hattest du je eine Zahnspange?
Ja, eine dieser schrecklichen Nachtspangen. Ich komm überhaupt aus der Generation, die drei Dinge hatte, die man heute Gottseidank nicht mehr hat: Flourtabletten, Zahnspange und Schuheinlagen.

Wie viele Narben hast du?
Ich hab eine Brandnarbe auf der linken Hand von einem Unfall, den ich mit einem Jahr oder 11 Monaten hatte.

Bist du tätowiert?
Nein

Was ist deine größte Angst?
Also ich hab so viele Ängste, da müsste ich jetzt eine Ordnung machen. Momentan hab ich große Angst vor der weltweiten Radikalisierung der Politik. Wenn ich jetzt von den letzten ein, zwei Jahren spreche, muss ich schon sagen, dass das alles andere übersteigt.

Wovon träumst du?
Ich träume relativ oft davon, dass Personen, die schon verstorben sind, wieder auftauchen. Aber in einer Alltagssituation, also nicht so, dass das dann thematisiert wird, sondern die sind plötzlich wieder da, so als ob sie nie weg gewesen wären und die Gespräche mit ihnen sind dann sehr interessant.

Was ist deine guilty pleasure?
Ich schau Snooker und Darts an - im Streaming oder im Fernsehen und manchmal sogar live vor Ort.

Um welche Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Eigentlich ganz in der Früh, das ist aber im Verlauf meines Lebens erst so geworden.

Woran zweifelst du?
Momentan zweifle ich daran, ob die Mehrheit der Menschheit wirklich daran interessiert ist, eine lebenswerte Welt zu schaffen. Im Sinne des Miteinander. Im Sinne, dass man auf die Armen und die Kinder schaut. Und im Sinn, dass man auch auf seine Lebenswelt, seine Umwelt schaut.

Bist du schüchtern?
Ja

Wann bist du zuletzt rot geworden?
Gestern

Was war in deiner Jugend dein größtes Problem?
Ein großes Problem war, dass ich mich schon sehr jung alt gefühlt hab. Nämlich ab dem ersten Tag der zweiten Klasse Volksschule. Da war ich sieben. Da gab es plötzlich Schüler, die jünger waren als ich. Das hat mich massiv verstört.

Wann hat dein Bauchgefühl nicht Recht?
Letztes Jahr bei der Verleihung des Österreichischen Buchpreises. Als ich dort saß, war ich mir sicher, dass den der Josef Winkler gewinnen wird.

Inwieweit ist Privates von dir in deinen Texten?
Ganz viel. Das muss so sein, denke ich. Man kann kaum wahrhaftig eine Lebenswelt beschreiben, wenn man nicht auf seine Erfahrungswelt zurückgreift. Es ist nur so, dass das natürlich nicht tagebuchartig oder biographieartig eins zu eins verwendet wird. Aber ohne das, was ich erlebt habe, gibt es das nicht, was ich schreibe.

Schreibst du Tagebuch?
Nein, ich schaffe es nicht. Ich schreibe Eintagebücher. Meistens beginne ich am 1. Januar und meistens endet das nach ein oder zwei Einträgen. Ich halte mein Leben und auch mein Privatleben wirklich nicht für aufschreibenswürdig.

Anrufen oder SMS schreiben?
SMS

Taxi oder U-Bahn?
Am liebsten zu Fuß gehen, aber sonst U-Bahn.

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Aktuell:

#####EOF##### Oper: Meyer sagt mit sechs Premieren Adieu - wien.ORF.at

Oper: Meyer sagt mit sechs Premieren Adieu

Mit sechs Opernpremieren verabschiedet sich Staatsoperndirektor Dominique Meyer aus Wien. Dazu zählen mit Olga Neuwirths „Orlando“ und Albin Fries’ Kinderoper „Persinette“ auch zwei Uraufführungen.

Insgesamt sind in der Spielzeit 2019/20 58 verschiedene Opern und 21 Ballette an der Staatsoper zu sehen. Zugleich wird in der kommenden Saison vielfach der Abschied des Hauschefs präsent sein. Mit einem Galakonzert am 28. Juni 2020 verabschiedet sich die Staatsoper von ihrem scheidenden Direktor, der die Leitung an Bogdan Roscic übergeben wird - mehr dazu in Roscic wird Staatsoperndirektor.

Meyer

APA/Herbert Neubauer

Bei der Gala treten viele der in der Ära Meyer engagierten Ensemblesänger nochmals auf. Seine persönlich letzte Vorstellung am Haus wird dann am 30. Juni der „Falstaff“ unter dem Dirigat von Zubin Mehta. „Das ist ein schönes Abschiedsprogramm - nicht zu schwer mit ein bisschen Charme. Es endet gut“, zeigte sich Meyer versöhnlich, in dessen Amtszeit 3.231 Vorstellungen am Ring angesetzt waren - mit 107 Titeln von 44 Komponisten.

Auftakt mit Benjamin Britten

Den Auftakt des letzten Meyer’schen Premierenreigens macht mit Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ ein Werk des 20. Jahrhunderts, das am 2. Oktober in der Inszenierung von Irina Brook auf die Bühne kommt, wobei Simone Young im Graben das weibliche Führungsduo komplettiert.

Auch ein Frauenduo wird dann am 8. Dezember für die Uraufführung von Olga Neuwirths „Orlando“ verantwortlich zeichnen, Karoline Gruber ist als Regisseurin verpflichtet. Mit dem Hausdebütanten Matthias Pintscher gibt auch ein Mann am Pult seinen Einstand in der Staatsoper.

Staatsoper

APA/Georg Hochmuth

Riccardo Muti mit Tochter bei „Cosi fan tutte“

Eine zweite Uraufführung folgt dann ebenfalls noch im Dezember, wenn am 21. des Monats die Kinderoper „Persinette“ von Albin Fries in der Regie von Matthias von Stegmann im Haupthaus Premiere feiert. Ins Beethoven-Jahr zum 250. Geburtstag des Komponisten 2020 klinkt man sich dann am 1. Februar mit der „Fidelio“-Urfassung „Leonore“ ein - ein langgehegter Wunsch von Meyer. In der Regie von Amelie Niermeyer singen unter anderen Jennifer Davis, Benjamin Bruns und Thomas Johannes Mayer.

Ebenfalls einen Klassiker hat man am 22. Mai im Talon, wenn Mozarts „Cosi fan tutte“ die Mutis ans Haus bringt: Riccardo Muti führt das Staatsopernorchester im Graben, während Tochter Chiara Muti die Inszenierung mit Sängern wie Genia Kühmeier und Marianne Crebassa übernimmt. Den Abschluss des Premierenprogramms begeht man am 15. Juni mit Verdis „Un ballo in maschera“, der von Gärtnerplatz-Direktor Josef Ernst Köpplinger mit Stars wie Francesco Meli und Ludovic Tezier gestaltet wird.

Giselle Staatsoper

Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wieder Vorstellungen vor der Oper im Sommer

Die zwei Balettpremieren: Am 2. November ist George Balanchines „Jewels“ zu erleben, während am 4. März der dreiteilige Abend mit „Movements to Stravinsky“ von Andras Lukacs, „Between Dogs and Wolves“ von Pontus Lidberg und „White Darkness“ von Nacho Duato angesetzt ist.

Insgesamt gibt es in der kommenden Spielzeit 223 Opernvorstellungen sowie 54 Einsätze des Balletts. Neben dem szenischen Spielplan sind auch acht Solistenkonzerte, die Matineereihe mit jungen Ensemblesängern und die Kammermusikreihe der Wiener Philharmoniker mit sieben respektive zehn Terminen angesetzt.

Die Zahl der im Streamingdienst Staatsoperlive.com übertragenen Vorstellungen beläuft sich auf 45. Und in den warmen Monaten April, Mai, Juni und September gibt es je rund 20 Vorstellungen, die in der Schiene „Oper live am Platz“ auf den Herbert-von-Karajan-Platz übertragen werden.

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#####EOF##### Sehnsucht, ick hör dir trapsen! - fm4.ORF.at
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Beirut - Gallipoli

Olga Baczynska

Artist of the week

Sehnsucht, ick hör dir trapsen!

Der Junge mit der Trompete trötet wieder. Zach Condon, der mit seinem Projekt Beirut als Indie-Weltenbummler unterwegs ist, hat sich in Berlin niedergelassen und ein neues Album namens „Gallipoli“ aufgenommen.

Von Christian Lehner

„Yeah, the trumpet is back“, sagt Zach Condon und lächelt dieses müde und doch aufmunternde Orson Wells-Lächeln, das so typisch für den US-amerikanischen Singer-Songwriter ist. Beirut-Fans könnten jetzt überrascht sein. Die Trompete, die eigentlich nie weg war, diese Trompete soll jetzt wieder da sein? Tatsächlich war sie auch auf dem letzten Album „No No No“ (2015) zu hören, doch die Bläsersätze stammten damals von seiner Backing-Band.

Wie auf so vieles hatte Zach Condon auch die Lust auf das Tröten verloren. „No No No“ war ein Krisenbewältigungsalbum nach Scheidung, Burn-Out und Schreibblockade. Nichts sollte so klingen, wie bisher. Doch der Befreiungsschlag ging daneben. „No No No“ sollte eine Pop-Platte werden und klang doch so lustlos. Die vorgeschobene Heiterkeit wirkte aufgesetzt, die Melodien wie aus dem Kompositionsheft für Unterambitionierte entliehen.

Die Ukulele als Bio-Sound

„Dieses Album war notwendig“, sagt Beirut heute, „um den Kopf wieder klar zu bekommen“ - wohl auch das Herz und die Seele. Nach neuer Beziehung, neuem Standort und neuer Lebenslust ist mit einigen Jahren Abstand der Weg zurück zu alter Form und zu gewohnten Formen möglich geworden.

„Gallipoli” lautet der Name des fünften Beirut-Albums - benannt nach der süditalienischen Stadt, in der es teilweise entstanden ist. Als zweites Basislager diente Condon Berlin, das seit mittlerweile zwei Jahren sein Hauptwohnsitz ist. Die Künstlerenklave Upstate New York geht als dritter Entstehungsort in die Chronik dieses Albums ein.

Beirut - Cover - Gallipoli

4AD

Am 14. April ist Beirut live im Gasometer in Wien zu sehen.

Das komplette Interview mit Beirut gibt’s jetzt auch im FM4 Interviewpodcast.

Fans mögen sich anhand dieser Landkarte an das erste Beirut-Album „Gulag Orkestar“ erinnert fühlen, das vor 13 Jahren erschienen ist. Songs wie „Postcards From Italy“ oder „Brandenburg“ waren Resultate einer Backpacker-Reise durch Europa, wie sie viele junge AmerikanerInnen absolvieren. Zuvor hatte der Teenager Condon als Kartenabreißer in einem Programmkino in seiner Heimatstadt Santa Fe, New Mexico gearbeitet. Die Filme von Rainer Werner Fassbinder, Federico Fellini und Emir Kusturica weckten die Sehnsucht nach fernen Ländern, die in Folge auch die Musik von Beirut charakterisieren sollte.

„Gullag Orkestar“ war damals nicht nur wegen der am Weg aufgelesenen Sounds vom Balkan, aus Süditalien und Frankreich ein Publikums- und Kritikererfolg, sondern auch wegen der arglos rumpelnden Zusammenführung von Chanson, Blasmusik, Polka, Klezmer, Indie-Rock und Folk. Plötzlich war so eine Mischkulanz jenseits pädagogisch wertvoller Weltmusik möglich.

Darüber hinaus etablierte Condon mit der Ukulele ein Instrument im Pop, das putzig und erdig zugleich war. Es galt als eine Art Bio-Sound für das erwachende Interesse der Hipster am nachhaltigen Lifestyle. Der Trend zum urigen Instrument sollte uns später Popfolklore wie Mumford and Sons und unzählige „schräge“ Auftritte in Musik-Casting-Shows bescheren.

Publikumserwartung als Begleitmusik

Ungemach drohte auch von der eigenen Kunst. Die spitzbübischen Aneignungstechniken der rauschigen Reisen galten nun als ernsthafter Kunstansatz, der dementsprechend vermarktet wurde. Der mäandernde Troubadour-Gesang von Beirut, der auch stets ein augenzwinkernder Verweis darauf war, dass man das so eigentlich gar nicht mehr singen kann, wurde fortan zum prägenden Stilelement.

Beirut - Gallipoli

Olga Baczynska

Beirut wurde zum Opfer einer Falle, die er sich selbst gestellt hatte. Und er wurde zu einem Poster Boy der Retroromantik, die Mitte der Nullerjahre als Reaktion auf die Digitalisierung anhob und weite Teile der progressiven Popmusik erfasste. Fortan sollte für ihn die Publikumserwartung zur Begleitmusik werden, die sich nicht immer mit den eigenen Ambitionen vertrug.

Die Folge war eine künstlerisch wie private Berg- und Talfahrt. Mal kamen sehr gute und neugierige Platten raus wie die „March of the Zapotec/Holland“-EP (2009), mal Gebrauchsmusik wie eben „No No No“. Die Flaschenberge hinter Condons Häuschen in Brooklyn wurden größer, die privaten Probleme auch. Während einer Tour im Nachhall des Albums „The Rip Tide“ (2014) kam es in Australien zum Zusammenbruch. Dann brach sich Zach beim Skaten das Handgelenk. Die Trompete blieb im Kasten, Condon verschlug es auch aus Abscheu vor Trumps Wahlsieg in den USA immer häufiger nach Europa. Bei einem seiner Berlin-Aufenthalte beschloss er zu bleiben. Seitdem wohnt er in jenem Bezirk Prenzlauer Berg, dem er bereits am Debütalbum einen Song(titel) gewidmet hatte.

Sehnsucht, ick hör dir trapsen!

„Ich liebe die Dämmerung, wenn es Abend wird in Berlin, das Licht ist speziell und es hält lange Zeit an. In dieser Stimmung fühle ich mich wohl, ich könnte nie am hellen Tag in das Studio“. Zach Condon ist ein „winter guy“ wie er sagt und er sagt es als jemand, der aus New Mexico stammt. Die Lust am Experimentieren war zurück. Auf dem fünften Beirut-Album „Gallipoli“ kommen neben seiner geliebten Farfisa-Orgel, der Ukulele und der Trompete (made in Germany) modulare Synthesizers zum Einsatz. „Das war auch ein Resultat des Abhängens mit den Jungs von Mouse On Mars“, sagt Condon im FM4-Interview.

Beirut - Gallipoli - Berlin

Christian Lehner

Zach Condon a.k.a. Beirut beim FM4-Interview in Berlin

Der neue Fuhrpark schlägt sich in langen instrumentalen Parts, Intros und Outros nieder. Stücke wie „On Mainau Island“ oder „Corfu“ sind reine Instrumentalstücke zwischen Muzak, Kraut und Down-Tempo. Zurück zur alten Form findet Beirut in Songs wie „Gallipoli“ und „Landslide“, wo sich Fan-Erwartung und eine wieder erwachte Lust an hübschen und hübsch verdrehten Melodien und Arrangements treffen. Sehnsucht, ick hör dir trapsen!

Insgesamt ist die künstlerische Expansion gelungen, wobei man bei Beirut stets das Gefühl hat, dass er sich im nächsten Moment auch wieder langweilen und der verlorenen Naivität seiner Jugend nachtrauern könnte. Aber so geht es uns ja allen.

Aktuell:

#####EOF##### StVO-Novelle bringt neue Regeln für E-Scooter - news.ORF.at

StVO-Novelle bringt neue Regeln für E-Scooter

Für E-Scooter werden künftig österreichweit die gleichen Regelungen gelten wie für Fahrräder. Um österreichweit einheitliche Regeln für E-Scooter sicherzustellen, wird in die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein neuer Paragraf 88b „Rollerfahren“ eingefügt. Der Verkehrsausschuss des Nationalrats billigte gestern einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Wer mit dem Roller fährt, muss das künftig auf dem Radweg tun, Gehsteige sind tabu. Allerdings können die zuständigen Behörden einzelne Gehsteige für Klein- und Miniroller mit maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h per Verordnung freigeben. In diesem Fall gilt Schrittgeschwindigkeit. Der Beschluss im Ausschuss fiel mit den Stimmen der Koalitionsparteien und NEOS, für die SPÖ sind noch einige Fragen offen, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auf E-Rollern künftig verboten, das Alkohollimit liegt – wie für Radfahrerinnen und Radfahrer – bei 0,8 Promille. Überdies müssen E-Scooter mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern bzw. Rückstrahlfolien ausgestattet sein. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sind auch Vorder- und Rücklicht verpflichtend.

#####EOF##### Diese Fotos hat Jugo Ürdens am Handy - fm4.ORF.at
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Diese Fotos hat Jugo Ürdens am Handy

In „Willkommen Österreich“ von Grissemann und Stermann veräppelt zu werden, hatte für Jugo Ürdens einen „unheimlichen großen Wert“. Warum - das hat er uns erzählt.

Jugo Ürdens ist einer unserer fünf Nominierten im Rennen um den FM4 Award beim Amadeus 2019. Der 22-jährige Rapper mit serbisch-montenegrinischen Wurzeln „hat ein feines Gespür, den Glanz und das Elend einer hyperindividuellen Generation in all seiner Widersprüchlichkeit einzufangen“, wie man hier nachlesen kann.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### Spenden an "Nachbar in Not" sind absetzbar | Nachbar in Not

Spenden an "Nachbar in Not" sind absetzbar

Die gemeinnützige Privatstiftung "Nachbar in Not" zählt zu jenen Organisationen, die vom Finanzamt als "begünstigte Spendenempfänger" anerkannt wurden (Registrierungsnummer: SO 1143).

Eine 1-Euro-Münde.

Wohltätigkeit zahlt sich aus: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Rückwirkend seit dem 1. Jänner 2009 sind Spenden an Nachbar in Not absetzbar. Jeder Spender kann bei der Arbeitnehmerveranlagung seine Spende geltend machen.

Für Unternehmen ist übrigens auch der Gegenwert von Sachspenden von der Steuer absetzbar.

Ihre Spendenbestätigung können Sie unter 01- 58900/517 anfordern.

Einzahlungsbelege sammlen

Sammeln Sie bitte Ihre Einzahlungsbelege sowie Zahlscheine, Abbuchungsaufträge, Kontoauszüge mit Überweisungsaufträgen etc. Obergrenze: 10 Prozent des Jahreseinkommens.

Im Rahmen Ihrer (Arbeitnehmer-)Veranlagung können Sie den Gesamtbetrag Ihrer Spenden laut Belegen als Sonderausgaben geltend machen, und zwar in Höhe von bis zu 10 Prozent Ihrer Vorjahreseinkünfte (der sich nach Verlustausgleich ergebende Gesamtbetrag der Einkünfte). Sie erhalten so (je nach Ihrer Steuerhöhe) bis zu 50 Prozent Ihrer Spende als Steuergutschrift wieder zurück.

Wenn Sie also z.B. im Vorjahr € 30.000 verdient haben, können Sie bis zu € 3.000 Spenden geltend machen.

Information für Firmen

• Unternehmen können Sach- und Geldspenden als Betriebsausgaben geltend machen.

• Höchstbetrag: 10% des Gewinnes des letzten Wirtschaftsjahres.

• Hilfeleistungen in Katastrophenfällen sind von Unternehmen nach § 4 Abs. 4 Z 9 EStG 1988 auch als Werbeaufwand abziehbar. Hier besteht keine Begrenzung mit 10% des Vorjahresgewinns.

• Als Betriebsausgaben abgesetzte Spenden sind im Rahmen der Gewinnermittlung abzusetzen und auf Verlangen des Finanzamtes belegmäßig nachzuweisen.

#####EOF##### Von Forstkran am Kopf getroffen - steiermark.ORF.at

Von Forstkran am Kopf getroffen

Zu einem Unfall mit einem Forstkran ist es am Dienstagnachmittag in Zöbing im Bezirk Weiz gekommen. Ein 76-Jähriger wurde beim Schwenkvorgang eines Kranauslegers vom Greifer am Kopf getroffen und dabei verletzt.

Gegen 17.30 Uhr befand sich ein 41-jähriger Weizer mit einem sogenannten Holzrückewagen bei seinem Wohnhauses auf einer freien Ackerfläche. Dort stapelte er Äste auf einen Holzhaufen für ein Osterfeuer, wie die Polizei mitteilte. Er entleerte dazu mit dem Greifer des angebauten Forstkranes das Brennholz, welches sich auf dem Rückewagen befand.

Sturz und leichte Verletzungen

Die Mutter des 41-Jährigen sowie ihr 76-jähriger Lebensgefährte waren bei den Arbeiten anwesend. Als der 41-Jährige den Holzhaufen mit dem Kranausleger niederdrücken wollte, traf er den 76-Jährigen laut Polizei beim Schwenkvorgang mit dem Greifer am Kopf. Der 76-Jährige kam zu Sturz und zog sich am Kopf leichte Verletzung zu.

#####EOF##### Festspiele feierten Richtfest für "Rigoletto" - vorarlberg.ORF.at

Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen.

Passend zur Hauptfigur von Verdis Oper, dem Hofnarren Rigoletto, erinnert das Gesicht des riesigen Kopfes an einen Clown. Wie auf der Bregenzer Seebühne nicht anders zu erwarten, verfügt der inklusive Unterkonstruktion rund 175 Tonnen schwere Kopf über diverse Bewegungsmöglichkeiten. Auch eine der beiden Hände ist über hydraulische Schwenkantriebe manövrierbar, die Bewegungen sollen im Wesentlichen denen einer menschlichen Hand entsprechen.

Große Belastungen für die Technik

Für Regie und Bühne verantwortlich zeichnet der gelernte Bühnenbildner und Film- und Opernregisseur Philipp Stölzl. Der gebürtige Münchener führte auch bei Musikvideos für Künstler wie Madonna Regie. „‚Rigoletto‘ ist ein faszinierendes Stück. Die Musik ist voller Ohrwürmer, in der Handlung gibt es keine klassische Trennung von Held und Bösewicht. Wir gehen mit dieser Inszenierung in eine bunte, zirkushafte und karnevalesque Welt mit einem ordentlichen Schuss Commedia dell’Arte“, erklärte Stölzl.

Bühnenmeister Manfred Achberger unterstrich den Qualitätsanspruch der Technikmannschaft. Wellen, Wind und Wasser stellten besondere Belastungen dar, außerdem „sind wir Techniker letztlich für die Sicherheit der Künstler verantwortlich“, sagte Achberger.

Zwei Drittel der Tickets verkauft

46 Unternehmen - zum großen Teil aus Vorarlberg, aber auch aus Deutschland und der Schweiz - waren bzw. sind an der Planung und am Aufbau der Bühne für „Rigoletto“ beteiligt. Mit der Planung wurde bereits vor drei Jahren, im April 2016, begonnen, der Aufbau läuft seit Herbst 2018. Die Seebühne selbst ist auf rund 119 Pfählen aus Stahl oder Fichtenholz errichtet. Eine Kulisse auf der Seebühne kostet inklusive des Abbaus nach dem zweiten Spieljahr durchschnittlich rund acht Millionen Euro.

Rund zwei Drittel der für „Rigoletto“ - am bekanntesten daraus die Arie „La donna e mobile“ - aufgelegten 192.000 Tickets sind nach Angaben der Bregenzer Festspiele bereits verkauft. Es sind aber für alle 27 Vorstellungstermine noch Karten erhältlich.

#####EOF##### Medienforschung ORF [medienforschung.orf.at] <body bgcolor="#FFFFFF" text="#000000"> </body> #####EOF##### StammhörerInnen Extended Mix von Martin Sala (27.8.2017) - fm4.ORF.at Radio
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StammhörerInnen Extended Mix von Martin Sala (27.8.2017)

In der sonntäglichen Hörerwunschsendung spielen die Gastgebern Martin Blumenau und Martin Pieper auch immer gerne Raritäten, Ungewöhnliches und selten bis nie Gespieltes.

Ein paar der StammwünscherInnen überraschen uns dabei immer wieder mit ihren ausgefuchsten Songvorschlägen, die uns immer wieder auf übersehene oder zu Unrecht vergessene Songs aufmerksam machen. Das Zimmerservice wäre ohne diesen Input nur halb so lustig.

Im Sommer 2017 soll diesen Wünscherinnen und Wünschern der rote „Mix-Teppich“ ausgerollte werden. Die zweite Stunde der Sendung von 20 bis 21 Uhr wird in den Sommerferien ganz in die musikalischen Hände von HörerInnen gelegt, die uns aufgefallen sind. Expect the unexpected!

Folge 8: Playlist von Martin Sala

THE STROKES Heart in a cage
BEASTIE BOYS Alive
THE CHEMICAL BROTHES Hey boy, Hey girl
FOALS Inhaler
THE DECEMBERISTS Sons & Daughters
JUNIP Far away
STEVIE WONDER Passtime paradise"
THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES Sister surround
THE KILLS Satellite
KASABIAN Processed beats
TIN STAR Disconnected child
BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB White palms
BECK Nausea
THE VACCINES Post break-up sex

Aktuell:

#####EOF##### Bildungsstandard Englisch wird erhoben - wien.ORF.at

Bildungsstandard Englisch wird erhoben

Heute wird unter Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufe der Bildungsstandard im Fach Englisch erhoben. Es ist das letzte Mal, im nächsten Jahr wird das System geändert.

115 Minuten dauert der Test in den vierten Klassen der Gymnasien und den Neuen Mittelschulen. Insgesamt 16.000 Kinder nehmen daran teil. Er ist aufgeteilt in drei Teile: 40 Minuten gehören dem Kompetenzbereich Hören, 40 Minuten dem Lesen und 35 Minuten dem Schreiben. Dazwischen gibt es jeweils zehn Minuten Pausen.

Englisch Wörterbuch

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Test zu Fertigkeiten in Englisch

Ein Beispiel für eine Englisch-Aufgabe im Bereich Schreiben ist es etwa, einem Freund ein paar Tage nach dessen Geburtstagsparty ein Email zu schreiben und ihm zu sagen, wie einem die Party gefallen hat. Dafür gibt es 15 Minuten Zeit, der Text soll 40 bis 70 Minuten lang sein.

Mittel zur Qualitätssicherung

Die Untersuchung der Bildungsstandards soll der Bildungspolitik Rückmeldungen zu den erbrachten Leistungen liefern, zum Beispiel bis zu welchem Grad die angestrebten pädagogischen Ziele erreicht worden sind. Die Bildungsstandards sind somit ein wichtiges Instrument, um die Qualität im Bildungsbereich zu sichern.

Das wird neu im nächsten Jahr

Erhebungen zum Bildungsstandard gibt es seit dem Jahr 2009. Dabei werden in der achten Schulstufe abwechselnd die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch getestet. Mit dem nächsten Jahr allerdings ändert sich einiges. Es werden sogenannte informelle Kompetenzmessungen beziehungsweise Potenzialmessungen durchgeführt. Getestet wird nicht mehr in der achten, sondern in der dritten und siebenten Schulstufe.

Der größte Unterschied betrifft allerdings die Bewertung. Die Ergebnisse sind bisher nicht in die Schulnote eingeflossen, nur der Schüler hat die Ergebnisse mitgeteilt bekommen. Ab dem nächstem Jahr erfahren auch die Lehrer die Ergebnisse und können sie in die Note einfließen lassen.

Links:

#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 2.2.2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 2.2.2019

Ms Banks Hood B*tch
Beenie Man Our Grung
Fuse ODG Bra Fie (feat. Damian "JR GONG" Marley)
Estelle Ain't Yo Bitch
Mabel Don't Call Me Up
Rosie Lowe Birdsong
Aaron May Let Go
Theophilus London Whiplash (feat. Tame Impala)
Nicki Minaj, Anuel Aa & Bantu Familia
Toddla T Instruction (Gallong Gyal) (feat. Alicai Harley)
Wiley, Stefflon Don, Sean Paul & Idris Elba Boasty
cupcakKe Squidward Nose
Future Never Stop
The Mouse Outfit Feeling High (feat. IAMDDB & Kinkai) (Lenzman Remix)
slowthai & Mura Masa Doorman
Teyana Taylor Wtp
LSDXOXO Rockstar69

Aktuell:

#####EOF##### Auf der Freeride World Tour in Fieberbrunn sind heuer die größten Klippen fällig - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Reine Barkered fährt Schi in Fieberbrunn

Simon Welebil

Auf der Freeride World Tour in Fieberbrunn sind heuer die größten Klippen fällig

Der schwedische Freerider Reine Barkered hat fast zehn Jahre Erfahrung bei Freeride Contests in Fieberbrunn. Der Contestberg, der Wildseeloder, zeigt heuer allerdings ein ganz anderes Gesicht. Der viele Schnee ändert alles.

Von Simon Welebil

Reine Barkered steht am Gipfel des Marokka in Fieberbrunn und schaut in den etwa 35° steilen Nordhang, der unter ihm abfällt. Der 36-jährige schwedische Freeride-Veteran weiß schon genau, wie er seine Fahrt da hinunter anlegen wird. Links starten, dann quer über den Hang runterziehen: „The snow looks really good for some Powder-SuperG-turns. Full off-piste racing.“ „These are the money shots“, ergänzt Bergführer Guido Unterwurzacher, der knapp neben Reine steht. „Yeah, the money shots. It looks perfect. That’s what we’re here for.“

Dann sticht Reine Barkered in den Hang ein, über ihm eine Drohne, im Hang weitere Filmer und Fotografen. Reine Barkered ist dieses Jahr schon eine Woche vor dem Freeride World Tour Contest in Fieberbrunn. Ein Sponsor hat ihn eingeladen, um zwei Tage lang mit passionierten Freeride-AmateurInnen schifahren und filmen zu gehen. Reine hat zugesagt, nicht nur des Sponsors wegen, sondern auch um ein wenig vom Reisestress der Freeride World Tour runterzukommen, die ihn heuer schon nach Japan und Kanada geführt hat und nach Fieberbrunn noch Stopps in Andorra und der Schweiz bereithält.

Reine Barkered macht Turns

Timeline Productions

Der Wildseeloder ist heuer ein anderer Berg

So knapp vor dem Contest in Fieberbrunn die Schneebedingungen am Wettkampfort zu testen ist natürlich auch nicht schlecht, der Wettkampfberg selbst, der Wildseeloder uns direkt gegenüber, ist für die AthletInnen allerdings gesperrt. Doch den kennt Reine nach knapp 10 Jahren Contests hier nahezu auswendig. Mit so viel Schnee wie dieses Jahr hat er ihn aber auch noch nie erlebt, was doch Einiges verändert. Felsen, die in anderen Jahren für Siegerruns gesprungen werden, sind heuer komplett unter dem Schnee verschwunden. Dafür sind andere Felsen, größere, plötzlich fahr- und springbar geworden.

„It changes the whole face.“, sagt Reine Barkered. „Normally you know, which the best lines are because you have seen them for so many years. Now with this much snow - that changes everything.“

Reine Barkered fährt Schi in Fieberbrunn

Simon Welebil

Bergführer Toni Moßhammer vor dem tiefverschneiten Wildseeloder

Der viele Schnee ändert auch Einiges für die Bergführer, die bei der Freeride World Tour für die Sicherheit der AthletInnen zuständig sind. Anders als man vermutet, allerdings zum Besseren, wie Bergführer Toni Moßhammer erklärt. In schneearmen Wintern, wie wir sie in den letzten Jahren öfter erlebt haben, hätten sie oft Probleme, die Absprünge und Landungen zu sichern. In einem schneereichen Winter wie heuer sei diese Situation entschärft und auch was Lawinen anbelangt sei die Gefahr im Moment relativ überschaubar. In anderen Jahren hätten sie schon viel schlimmere Bedingungen erlebt.

Die großen Tricks halten Einzug auf den großen Bergen

Für Reine Barkered beginnt die Saison in der Freeride World Tour mit dem Contest in Fieberbrunn erst so richtig. Nach zwei relativ gemütlichen Bergen, bei denen er einen fünften und einen sechsten Platz eingefahren hat, wird es am Wildseeloder erstmals richtig steil. Das kommt seinem Fahrstil, schnell und hoch, sehr entgegen. Gegen Ende des Hangs wird es dann aber flacher und Reine ist sich sicher, dass er dann wieder Tricks auspacken muss.

Freestyle-Tricks haben in den letzten Jahren vermehrt Einzug in die FWT gehalten und Judges und Publikum begeistert. Vor allem junge Rider wie der Südtiroler Markus Eder stehen bei dieser Entwicklung ganz vorne. Heuer ist aber auch eine Freestyle-Legende in die FWT gewechselt, der alles noch mehr pusht, der US-Amerikaner Tanner Hall, der mehrfach Goldmedaillen bei den XGames geholt hat.

„Mindblowing“, sagt Reine Barkered zu den Veränderungen, die in seinem Sport vor sich gehen. Das Freestyle-Level der Neueinsteiger wird er wohl nicht mehr erreichen können. „I can do a 7, but it doesn’t look good", gesteht er. Er verlässt sich lieber auf einen Trick, den er gelernt und mittlerweile perfektioniert hat, ein Trick, den er nahezu poetisch beschreibt: „A Backflip is a Backflip,“, sagt er, „and everyone loves it.“ Dieses Wochenende wird er bei der Freeride World Tour in Fieberbrunn wohl wieder fällg werden, man kann gespannt sein, wie er ankommt.

Reine Barkered fährt Schi in Fieberbrunn

Timeline Production

Das Contestfenster beim Freeride World Tour Contest in Fieberbrunn erstreckt sich von 22.2.-28.2. Wenn die Bedingungen passen, soll der Contest am Samstag, 22.2. ab 08:30 starten. Live übertragen wird alles auf freerideworldtour.com und auf deren Facebook-Page.

Disclaimer: Die Reise nach Fieberbrunn erfolgte auf Einladung von Dynastar.

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Ein Leben ohne Computer? Ein Leben ohne Internet? Undenkbar! Hierzulande gibt es kaum einen Haushalt ohne Internetzugang. Bis Jahresende sollen es weltweit drei Milliarden sein - also rund 40 Prozent der Weltbevölkerung. Um etwa 10 Euro pro Monat kann man in Österreich die Dienste des Internets nutzen. Innerhalb von Sekunden werden Daten über den gesamten Erdball transportiert.
Arbeiten, Einkaufen, Spielen, Urlaub buchen, Social Networking und mehr sind im virtuellen Netz möglich. Alles geht schnell, alles ist unkompliziert, alles erfolgt - scheinbar - anonym. So auch der Angriff aus dem Netz. Plötzlich geht nichts mehr. Die Motive der Cyberkriminellen sind unterschiedlich. Die Angreifer verlangen meist Geld oder spionieren private Daten aus. Manchmal werden auch gefährliche politische Botschaften verbreitet.

Leopold Löschl, Bundeskriminalamt:
„Oft verwenden diese Täter mehrere Standorte, Staaten, Server, um hier ihre Spuren zu verwischen und wenn man sich vor Augen hält wie lange ein formaler Rechtshilfe-Akt dauert und wie schnell hier die Täter die Staaten wechseln können, so ist das ein großes Problem für die Strafverfolgungsbehörden.“
Das stellt die Ermittler vor beinahe unlösbare Aufgaben. Die Aufklärungsrate bei Cyberdelikten liegt weit unter 50 Prozent. Aktuell hält die Behörden ein europaweites Phänomen in Atem. Das sogenannte Polizeivirus. Dabei wird der Computer gesperrt, angeblich im Auftrag der Bundespolizei. Die Schadsoftware installiert sich beim Surfen auf manipulierten Webseiten. Die Angreifer behaupten, dass der User illegale Programme auf seinem Rechner verwendet. Zum Freischalten des Systems soll ein Betrag von 100 Euro bezahlt werden. Allein im Vorjahr wurden in Österreich mehr als 3000 Infektionen gemeldet.

Leopold Löschl, Bundeskriminalamt:
„Die Ermittlungen laufen international, nicht nur Österreich ist betroffen, vor allem auch Deutschland, Italien und die USA. Interpol ermittelt. Es ist unklar aus welchem Land die Täter kommen.“

Auch Social Networks, allen voran Marktführer Facebook, eignen sich ausgezeichnet für Betrügereien. Schnell und oft leichtfertig wird etwas „geliked“, Freundschaftsanfragen werden angenommen - unabhängig ob die Person bekannt ist oder nicht.

Genau darauf setzt Philipp Leonhardsberger. Er hat ein neues Facebook programmiert. Facebook Gold - mit diesem Forschungsprojekt im Rahmen seiner Diplomarbeit will er an Daten, also Passwörter, Email-Adressen oder auch Kreditkartennummern herankommen. Daten-Phishing nennt sich das im Expertenjargon.

Philipp Leonhardsberger, Student:
„Meine potentiellen Ziele sind Leute, die ihre Profile öffentlich haben, ihre Privateinstellungen gering haben und viele tausend Freunde haben, denen schicke ich eine Freundschaftsanfrage. Wenn sie annehmen den Link, sag denen ‘Hey probiert das aus, ist eine tolle Seite‘, danach gelangen Opfer auf meine Seite und wenn sie Passwort und Usernamen eingeben komme ich in Besitz dieser Daten.“

Mit den notwendigen Passwörtern hat der Cyberkriminelle auch Zugriff zu wichtigen Emailadressen und könnte so Spams verschicken. Im schlimmsten Fall sind sogar Einkäufe mit der im Netz gespeicherten Kreditkarte des Opfers möglich.

Das ist ein Mobilfunknetz. Keines, das jeder verwenden kann sondern ein selbst gebautes. Die notwendigen Utensilien wie PC, Hard- und Software sowie einige Antennen wurden im Internet bestellt. Gesamtkosten 1500 Euro. Bisher kostete ein Mobilfunknetz an die 200.000 Euro. Heute soll der Eigenbau getestet werden. Am Computermonitor sehen die Studenten, wer sich in ihrem Netz einloggt.

Student 1: „ Schaut ganz so aus, als ob das der Prof. Kolmhofer wäre…“
Student 2: „Da haben wir den Professor Fuß, ist auch schon bei uns gelandet.“
Student 1: Schau, der Kolmhofer ruft den Fuß an. Schau ma mal, was da geredet wird. Besprechen Prüfungsfragen!"

Die beiden Professoren telefonieren nicht mehr in ihrem eigenen Netz, sondern in dem der Studenten. Das bemerken sie jedoch nicht, ebenso wenig dass sie abgehört werden. Das selbst gebaute Handynetz nutzt einen Fehler im GSM-System. Anders als bei UMTS überprüft es nämlich nicht, ob sich das Handy auch tatsächlich im echten Netz einloggt oder in einem fremden.

Robert Kolmhofer, FH Hagenberg:
„Bei GSM ist es aber ganz einfach, weil bei GSM das Mobilfunknetz bestimmt wie sicher die Mobiltelefone funktionieren und ob die Sprachtelefonie verschlüsselt übertragen wird oder nicht. Unser Mobilfunknetz sagt den Handys einfach ‚Dreh die Verschlüsselung ab‘. Das ist der Trick und daher können wir dann einfach mithören. Mitschneiden und uns selbst einklinken."

Abhören ist nur eine Sache. Die Studenten können auch SMS abfangen und Nachrichten unter einem anderen Namen verschicken. So wird auch der SMS-Verkehr zwischen einer Institutsmitarbeiterin und dem Professor am Bildschirm mitgelesen. Was hier getestet wird kann jeden passieren. Mit einem Mobilfunknetz-Eigenbau könnten Unternehmen ausspioniert werden. Auch Privat-Detektive würden davon profitieren.

Robert Kolmhofer, FH Hagenberg:
„Die beste Verhaltensregel ist bewusst mit dem Mobiltelefon umzugehen und vielleicht kritische Dinge in einem Unternehmen, wenn es etwa um Anbotsverhandlungen geht, nicht übers Handy zu machen, sondern dass man sich einen Termin vereinbart, das persönliche Gespräch sucht und vertrauliche Dinge nicht übers Handy telefoniert. Das soll die Message sein, dass es einfach ist Handys abzuhören, sich sein eigenes Mobilfunknetz zu bauen. Ein unbedarfter Anwender kann das nicht erkennen, dass er nicht im Original-Mobilfunknetz ist, sondern in einem, wo er belauscht wird.“

Für Newton testet Redakteurin Bibiane Presenhuber im Selbstversuch wie einfach es ist überwacht zu werden. Ihr wurde eine App auf das Smartphone geladen, mit dem sie bespitzelt werden kann. Mit diesem Programm kann die Redakteurin überall geortet werden. Am Handy ist diese Software meist unsichtbar und NICHT als App erkennbar. Wird man überwacht, bemerkt man daher auch nicht, dass das Programm sämtliche GPS-Daten aufzeichnet. Die versteckte App installiert sich ganz von selbst, wenn man leichtfertig auf einen Link im Netz klickt oder Apps in einem dubiosen Online-Shop herunterlädt. Diese Schadprogramme können auf den Speicher des Smartphones zugreifen. So ist es möglich Adressbuch und Kontaktdaten zu löschen oder kostenintensive SMS ohne Wissen des Smartphone-Benutzers zu verschicken.

Eine Hotellobby mitten in Wien. Hier gibt es freies WLAN, also ungeschütztes Internet. Jeder Gast kann gratis und sofort via Smartphone die Vorteile der drahtlosen Kommunikation nutzen. So auch dieser Besucher der Hotellobby. Was er nicht weiß - der Angreifer lauert nur wenige Meter daneben. Unter dem Motto "Feind schaut mit" kann er auf seinem Computer sämtliche Aktionen aller WLAN-Benutzer in der Umgebung mitverfolgen. So ist es etwa kein Problem die Inhalte unverschlüsselter E-Mails mitzulesen. Auch die Surfgewohnheiten seiner Opfer könnte ein Cyberkrimineller mitverfolgen, inklusive der Eingabe von Passwörtern, die dem Angreifer sprichwörtlich an der Nase vorbeischweben. Noch einfacher ist, wenn er seine Opfer gleich auf ein falsches Netz, ein gehacktes WLAN umleitet.

Michael Kafka, Experte für Netzwerksicherheit:
„Schwierig wird’s dann, wenn man zum Beispiel wirklich sensitive Sachen wie Bankaccounts oder Passwörter überträgt, abspeichert oder anschaut, die dann Zugang zum Konto ermöglichen. Dann wird’s wirklich gefährlich.“

Ein winziges Loch im Bildschirm - eine sogenannte Webcam. Ein lustiges Utensil zum Skypen. Werner hat seine Webcam immer eingeschaltet, obwohl er sie für seine Arbeit kaum benötigt. Sein Kollege Sebastian gönnt sich mal eine Arbeitspause und sucht laufende Webcams im Internet. Wenn er Glück hat, findet er eine und kann direkt in das Wohnzimmer von fremden Menschen schauen. Kriminelle nutzen diese Sicherheitslücke, um Wohnungen auszurauben oder auch für Spionagezwecke. Heute macht sich Sebastian jedoch einen Spaß und überwacht seinen Kollegen Werner bei der Arbeit.

Zurück nach Hagenberg. Die Studenten haben im Hörsaal einen USB-Stick entdeckt, auf dem ein passwortgeschütztes Dokument gespeichert ist. Die Herausforderung ist groß, dieses Passwort zu knacken. Das Equipment dafür steht zur Verfügung. Ein Supercomputer, der sogenannte Cute Force Analyzer. Dabei handelt es sich um handelsübliche PCs und Grafikkarten, die in Zusammenarbeit mit mehreren Coprozessoren Passwörter herausfinden können. Pro Sekunde werden gleichzeitig mehrere Milliarden Möglichkeiten überprüft. Dabei nutzt das System jene Regeln, mit denen sich die User Passwörter ausdenken. Dieses High-Tech-Gerät kann sogar relativ schwierige Passwörter ausfindig machen.

Nur drei Minuten dauert es und der kryptografische Schlüssel für das Dokument ist geknackt.

Michael Kafka, Experte für Netzwerksicherheit:
„Wir haben jahrelang eingebläut bekommen Passwörter müssen Groß-Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen haben, aber auf die Länge hat kaum jemand geachtet. Wir haben inzwischen viele Programme, wo ich viele Typen von Passwörtern in wenigen Minuten knacken kann, wenn sie kurz sind. Dabei ist es unerheblich, ob Groß-Kleinbuchstaben oder Sonderzeichen drinnen sind. Was heute wesentlich wichtiger ist die Länge. Lange Passwörter sind wesentlich sicherer als Passwörter mit sehr viel verschiedenen Typen, Groß-Kleinbuchstaben. Da ist die Länge wesentlich hilfreicher.“

Cyberkriminelle nutzen jede kleine Sicherheitslücke. Verzichtet ein User etwa auf Firewall und regelmäßige Updates, dann kann er schnell zum Opfer werden. Angreifer erlangen oft unbemerkt die Kontrolle über einen fremden Computer. Meist wird der Rechner in ein Netzwerk von tausenden Computern eingegliedert - ein sogenanntes Botnetz.

Otmar Lendl, Sicherheitsexperte, CERT:
„Man kann durchaus ein iPhone und ein Android-Gerät sicher betreiben. man darf nur nicht jedes Spiel installieren und schauen, was gebe ich diesem Spiel für Rechte. Warum braucht ein Spiel etwa Zugriff auf SMS auf meinem Handy. Schauen, bewusst umgehen, weil Achtung - das Handy hat Zugriff auf mein Geldbörsel indirekt. Es kriegt die MTANs von Onlinebanking, das heißt die Sicherheit von meinem Smartphone ist direkt geldrelevant für mich.“

Großes Risiko besteht bei der Durchführung von E-Banking auf Smartphones. Potentielle Angreifer können relativ einfach TANS oder PINS abfangen und so auf das Bankkonto zugreifen. Doch wie sicher ist mein Smartphone wirklich? Wie kann ich das überprüfen? Darüber haben sich Techniker an der TU Wien Gedanken gemacht und eine App entwickelt. ANDRUBIS nennt sich das Programm. Damit ist es möglich Apps auf eine etwaige Infektion mit Viren oder Trojanern zu überprüfen. Die suspekte App wird an ein Analyseservice geschickt. Kurz darauf erhält man die Rückmeldung mit einer Einschätzung des Programms. Rot bedeute, dass es entweder Viren enthält, überwachen kann oder bereits Zugriff auf SMS, E-Mail oder Passwörter hat. Gibt’s grünes Licht, dann kann man die App problemlos verwenden. Bald ist Andrubis für Handys mit Android- Betriebssystem gratis erhältlich.

Wenn es brennt kommt die Feuerwehr. Doch was ist, wenn das nicht der Fall ist? In großen Gebäuden sind meist Rauchmelder angebracht. Kommt es zu starker Rauchbildung, so leiten die Geräte diese Information an eine Brandmeldezentrale im Gebäude weiter. Diese ist vernetzt mit vielen weiteren Brandmeldezentralen. Innerhalb von Sekunden wird der Alarm ausgelöst und via Internet die Feuerwehr verständigt. An der TU Wien testen Techniker jetzt, ob und wie solche Geräte gehackt werden könnten. Mit speziellen Messinstrumenten werden Signale in einer Testumgebung untersucht.

Markus Kammerstetter, iSecLab, TU Wien:
„Was passieren könnte, dass ein Angreifer ins System einbricht und die Alarmierung unterbindet. Somit könnte in einem Gebäude ein Brand stattfinden und dieser Brand würde nicht vom Gebäudemanagement festgestellt, Feuerwehr nicht alarmiert. Somit würde es zu einem Großbrand kommen. Auf der anderen Seite könnte ein Angreifer das Gegenteil machen und ständig Alarmierungen auslösen, obwohl es in Wirklichkeit gar keinen gibt.“

Ähnlich wie Brandmelder nutzen auch andere technische Systeme das weltweite Netz. Obwohl die Anlagen modernst ausgestattet und verschlüsselt sind, bieten sie eine Angriffsfläche für Cyberkriminelle.

Walter Unger, IT-Security, Heeresabwehramt:
„Besonders gefährlich wären Angriffe auf die zentralen Infrastrukturen, Telekommunikation, Stromversorgung, Wasserversorgung, Banken. Alles das würde uns alle unmittelbar betreffen. Wie Studien zeigen, würde das innerhalb weniger Tage zu Todesfällen führen. Das ist das, wogegen wir vorkehren müssen.“

Seit vier Jahren treibt ein Computerwurm weltweit sein Unwesen. Conficker heißt die Schadsoftware, die vor allem über infizierte USB-Sticks in Microsoft-Betriebssysteme eingeschleust wird. Anfang Jänner 2009 legte der Wurm 3000 Arbeitsplatzrechner der Kärntner Landesregierung lahm und sorgte dafür, dass die Ämter tagelang offline waren.

Zum Schutz der nationalen Sicherheit in Österreich arbeiten Bundeskriminalamt, Innenministerium, Bundeskanzleramt, das Computer Emergency Response Team kurz CERT und das Militär eng zusammen. Die Angst ist groß, dass das Land durch Cyberattacken blockiert werden könnte.

Walter Unger, IT-Security, Heeresabwehramt:
„Wir haben hier ein Szenario entwickelt. Ursprünglich war die Meinung, da wird man Kompanien, hunderte, tausende Leute brauchen um das durchzuführen. Wir befürchten allerdings, dass das mit wenigen Dutzend gut ausgebildeten Leuten funktionieren könnte.“

Die beste Vorsorge gegen Cyberkriminalität ist Prävention. Neben einer funktionierenden Firewall sind regelmäßige Updates des Betriebssystems und der einzelnen Programme unverzichtbar.

Vorsicht ist geboten beim Online-Einkauf. Auf Webseiten wird mit Bank-Accounts, Kreditkarten und Amazon-Zugängen gehandelt. Kreditkarten können um 100 Euro erstanden werden. Belastbar sind sie mit 7500 Euro.

Während shoppen bei großen renommierten Anbietern unbedenklich ist, kann ein Download aus dem Netz Viren Eintritt auf den eigenen Computer gewähren. Manchmal macht ein Angriff nicht einmal vor den vorsichtigsten Internet-Usern halt.

Michael Kafka, Experte für Netzwerksicherheit:
„Wir Security-Spezialisten haben inzwischen eingesehen, dass nichts 100 Prozent sicher ist. Mit dem entsprechenden Aufwand kann man alles knacken.“

Die aktuellen Zahlen zeigen es. 10.231 angezeigte Delikte. Damit hat sich die Internet-Kriminalität in Österreich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

#####EOF##### Film - tv.ORF.at

Standort: Startseite tv.ORF.at

21:13

ORF eins

Biografie

ORF-Premiere:

The Founder - Die wahre Geschichte von McDonald's

("The Founder")

Faszinierendes Biopic über die bekannteste Fast-Food-Kette der Welt

Als in den 1950er Jahren der erfolglose Handelsvertreter für Milkshakes, Ray Kroc (Michael Keaton), von einem innovativen Schnell-Restaurant der Brüder Dick und Mac McDonald Wind bekommt, erkennt er schnell das Potenzial. Er überredet die Brüder zu einem Franchise-Vertrag und schon bald schießen neue Fast-Food-Filialen in ganz Amerika aus dem Boden. Mit skrupellosen Methoden drängt Kroc die Brüder schließlich aus dem Geschäft und legt damit den Grundstein für den Weltkonzern mit den goldenen Bögen.
DEUTSCHSPRACHIGE FREE-TV-PREMIERE

USA 2016

2-Ton Stereo

16:9 LB

VPS 21:10

UT

0:05

ORF 2

TV-Film

Tödliche Geheimnisse - Jagd in Kapstadt

Fortsetzung des Thrillers

Auf der Suche nach dem vermissten Agrarlobbyisten Paul Holthaus reist Journalistin Rommy Kirchhoff (Nina Kunzendorf) nach Kapstadt. Selbst Drohungen von Agrarkonzernchefin Lilian Norgren (Katja Riemann) halten sie nicht von ihren Nachforschungen ab, die für sie immer gefährlicher werden. Norgren wittert indessen das große Geschäft mit einem Krebsmittel, das der Arzt Dr. Schwarz (Benjamin Sadler) im Kongo entwickelt hat.

DEU 2017

2-Ton Stereo

Tonspur für Sehbehinderte

16:9

VPS 0:05

UT

0:53

ORF eins

Komödie

Der Chaos-Dad

("That's My Boy")

Turbulente Vater-Sohn-Komödie

Andy Samberg ('Brooklyn Nine-Nine') hat es geschafft, doch kurz vor seiner Hochzeit mit Leighton Meester ('Gossip Girl') sorgt sein rüpelhaft derber Dad (Adam Sandler) für absolutes Chaos. Pointenreicher Slapstick-Spaß!

X

USA 2012

Stereo

16:9

VPS 0:40

UT

2:38

ORF eins

Biografie

The Founder - Die wahre Geschichte von McDonald's

("The Founder")

Faszinierendes Biopic über die bekannteste Fast-Food-Kette der Welt

Als in den 1950er Jahren der erfolglose Handelsvertreter für Milkshakes, Ray Kroc (Michael Keaton), von einem innovativen Schnell-Restaurant der Brüder Dick und Mac McDonald Wind bekommt, erkennt er schnell das Potenzial. Er überredet die Brüder zu einem Franchise-Vertrag und schon bald schießen neue Fast-Food-Filialen in ganz Amerika aus dem Boden. Mit skrupellosen Methoden drängt Kroc die Brüder schließlich aus dem Geschäft und legt damit den Grundstein für den Weltkonzern mit den goldenen Bögen.
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#####EOF##### Überall Patrioten - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Bulgarische Männer tanzen im Eiswasser

NIKOLAY DOYCHINOV / AFP

mit akzent

Überall Patrioten

„Make America great again!“, sagte Trump und gewann die Wahlen. Vom „Einheitlichen Russland“ bis zur „Alternative für Deutschland“ spricht man lautstark über Patriotismus.

Von Todor Ovtcharov

“Patriotism is the last refuge of a scoundrel”, also „Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken“, sagte mal im 18. Jahrhundert der englische Schriftsteller Samuel Johnson. Das wurde danach viel zitiert und unterschiedlichen Klassikern zugeschrieben - von Franklin bis Tolstoi. Manche tauschen „patriotism“ mit „nationalism“.

Der Satz wurde schon so oft wiederholt, dass er langsam an Sinn verloren hat. Trotzdem lohnt es sich immer wieder daran zu erinnern. Denn unsere Zeit wird zunehmend patriotischer. „Make America great again!“, sagte Trump und gewann die Wahlen. Vom „Einheitlichen Russland“ bis zur „Alternative für Deutschland“ spricht man lautstark über Patriotismus.

Die Gesellschaft fühlt sich von außen bedroht und es herrscht offenbar so etwas wie das Gefühl der Höhlenmenschen, die sich von einem anderen Stamm bedroht fühlten, der auf sie zukommt um ihre Häuser zu verbrennen und die Frauen zu vergewaltigen.

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radio fm4

Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

Ein Patriot trägt oft eine Volkstracht: ein Cowboykostüm, Lederhosen oder ein Kalpak aus Schafsfell. Jeder Patriot glaubt, dass seine Tracht besonders schön ist und seine Traditionen besonders wertvoll sind. Wenn unsere Nachbarn Trachten tragen, dann sind sie lächerlich, wenn wir Trachten tragen, dann ist das patriotisch. Das sieht oft ziemlich absurd aus.

In meinem Geburtsland Bulgarien ist es seit einigen Jahren modern, dass Männer in Volkstrachten im Städtchen Kalofer im Jänner im eisigen Wasser eines Flusses tanzen. Auf ihren Schultern tragen sie oft kleine Kinder. Auch in einer Tracht. Dieser Brauch ist zu einer Touristenattraktion geworden, es ist mittlerweile gar nicht leicht, als Zuseher einen Platz um den Fluss herum zu ergattern. Der Bürgermeister der Stadt hat sogar einen Antrag gestellt, dass der Tanz im eisigen Fluss ins Weltkulturerbe von UNESCO aufgenommen wird.

Deshalb ist das Tanzen in allen möglichen Gewässern zur Mode geworden: letztes Jahr wurde in einem See im Rila-Gebirge getanzt. Das ist ein Naturschutzgebiet und das Betreten strengstens verboten. Heuer wurden in den Medien Fotos verbreitet, von Bulgaren in Tracht, die mit einer Fahne in der Hand im Lake Michigan tanzen.

Und noch weitere Fotos: Kinder in einem Kindergarten, angezogen in Volkstrachten, tanzen in einem Swimmingpool. Ihre Mütter, die Lehrerinnen, ein orthodoxer Priester und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt stehen um den Pool herum und freuen sich.

Der Patriotismus wurde zum Kitsch. Solcher Kitsch kann lustig sein, aber wenn es zur offiziellen Staatspolitik wird, ist es schon nicht mehr so lustig. Und von diesem Patriotismus zum Faschismus ist es nur ein einziger, kleiner Schritt.

Aktuell:

#####EOF##### Right of Withdrawal | FM4-Shop

Right of Withdrawal

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Right of withdrawal

You have the right to withdraw from this contract within 14 days without giving any reason.

The withdrawal period will expire after 14 days from the day on which you acquire, or a third party other than the carrier and indicated by you acquires, physical possession of the goods.

To exercise the right of withdrawal, you must inform us

ORF Shop 
Zimmer A503
Argentinierstraße 30a
1040 Wien
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Telephone: +43 (0)1 501 70-373
Fax: +43 (0)1 501 70-375
E-Mail: shop@orf.at

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To meet the withdrawal deadline, it is sufficient for you to send your communication concerning your exercise of the right of withdrawal before the withdrawal period has expired.

For the the purchase of sealed CDs, sealed DVDs, sealed Blue-Rays orsealed computer software which were unsealed after delivery the costumer can not exercise the right of withdrawal. 

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If you withdraw from this contract, we shall reimburse to you all payments received from you, including the costs of delivery (with the exception of the supplementary costs resulting from your choice of a type of delivery other than the least expensive type of standard delivery offered by us), without undue delay and in any event not later than 14 days from the day on which we are informed about your decision to withdraw from this contract. We will carry out such reimbursement using the same means of payment as you used for the initial transaction, unless you have expressly agreed otherwise; in any event, you will not incur any fees as a result of such reimbursement.

We may withhold reimbursement until we have received the goods back or you have supplied evidence of having sent back the goods, whichever is the earliest.

You shall send back the goods or hand them over to us without undue delay and in any event not later than 14 days from the day on which you communicate your withdrawal from this contract to us.

The deadline is met if you send back the goods before the period of 14 days has expired. You will have to bear the direct cost of returning the goods.

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#####EOF##### "Black Monday" rekonstruiert Börsencrash mit bissigem Humor - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Drei Wall-Street-Broker in der U-Bahn

Showtime

fm4 in serie

„Black Monday“ rekonstruiert Börsencrash mit bissigem Humor

Mit der Lamborghini-Limousine in den Abgrund: Der Realitätsgehalt der Comedyserie „Black Monday“ geht gegen null, dafür versammelt die sehr unterhaltsame Show aktuelle US-Comedy-Profis vor und hinter der Kamera.

Von Dalia Ahmed

Am 19. Oktober 1987 kommt es zum ersten Börsenkrach nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei fiel der Dow Jones innerhalb eines Tages um 508 Punkte. Der größte Rückgang innerhalb von 24 Stunden in dessen Geschichte. Angelehnt an den Crash 1929, wurde dieser Tag so zum „schwarzen Montag“ oder „Black Monday“. Und nun gibt es die höchst fiktionale Rekonstruktion der Ereignisse, die eventuell zu diesem historischen, globalen Börsenkrach führten.

„Black Monday“ - dahinter steht u.a. der Produzent Seth Rogan - führt uns durch die Hintertür in die Wall Street der 80er. Wir lernen die „Jammer Group“ kennen. Die größten Outsider und Misfits in einer Welt, die von Gordon Gekkos und Patrick Batemans regiert wird. Die Truppe um Maurice Monroe aka Mo (gespielt von Don Cheadle) besteht aus Börsenmaklern, die vom Aussehen her, mit ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht und aus allen anderen möglichen Gründen nicht ins „normale“ Wall-Street-Bild passen. Dennoch machen sie ihre Millionen und werden dabei von den spießigen Anzugträgern respektiert und gefürchtet.

Don Cheadle führt uns als Mo schnell redend, immer mit einem Schmäh auf den Lippen und hyper-exzentrisch durch seine Welt, in der er und seine Mitarbeiter mit den krummsten Geschäften (wie alle in der Wall Street) ihre Millionen machen. Im Adidas-Trainingsanzug spekuliert die Jammer Group mit Aktien und Mafiabossen und gewinnt auch mal ganz hoch, weil zufällig der Rinderwahn in Großbritannien ausbricht.

Die Handlung des fiktionalen „Black Monday“ setzt genau ein Jahr vor dem „schwarzen Montag“ an. Blair Pfaff (gespielt von Lena Dunhams „Gay Best Friend“ in „Girls“ Andrew Rannells) stößt zur „Jammer Group“ dazu. Der frischverlobte, megaspießige Blair Pfaff sucht einen Job in der Wall Street und gerät an Mo und seine Bande. Mo heuert Blair an, weil er an die Aktien von Blairs Verlobte ran will. Denn diese ist die Erbin eines Jeans-Imperiums. Mos teils unwillige rechte Hand bei diesem Komplott ist die Traderin und seine Ex-Freundin Dawn Darcy, gespielt von der genialen Regina Hall, die in ihren Szenen nicht nur das Rampenlicht stiehlt, sondern die spannendste Storyline besitzt. Aus der Perspektive eines afroamerikanischen 9-to-5-Working-Girls mit ganz viel derbem Schmäh ist Dawn genauso versaut, ungut und explizit wie ihre Trader-Kollegen, die eine Human-Ressources-Management-Abteilung des 21. Jahrhunderts kollektiv in den Nervenzusammenbruch treiben würden.

Black Monday

Showtime

„Black Monday“ ist zu sehen auf Sky.

Mos Pläne mit den Jeans-Aktien sind bei „Black Monday“ nebensächlich, die drei Hauptcharaktere, Mo, Dawn und Blair, wurschteln sich durchs Leben, die Liebe, lebensbedrohliche Situationen und Koksberge. Und das alles eingehüllt im kitschigsten Neon-Tüll-Eighties-Look.

Die Show ist arg lustig und spannend. Ein Zelebrieren des moralischen Bankrotts der Wall Street, bei dem dann (oh, Überraschung) raus kommt, dass alle in der Jammer Group eigentlich ein Herz aus Gold und nicht aus Dollarscheinen besitzen. Absolut nichts, was es noch nie gab, aber doch eine sehr unterhaltsame und witzige Show mit aktuellen Comedy-Profis vor der Kamera, aber auch im Writers Room, wie dem Showrunner David Caspe, der das geniale „bessere Friends“ „Happy Endings“ verantwortet hat. Alleine dafür muss man „Black Monday“ eine Chance geben.

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Bezüglich ORF DIGITAL – Die Satellitenplattform des ORF

Für den Abschluss eines Nutzungsvertrags im Rahmen der Bestellung oder Anmeldung einer ORF DIGITAL-SAT-Karte bzw. über die Freischaltung eines Empfangsgeräts für ORF DIGITAL DIREKT und für alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten (z. B.: Zusendung von Registrierungsunterlagen, von bestellten ORF DIGITAL-SAT-Karten und von Informationsschreiben) und Korrespondenzen werden Ihre Daten für die Erfüllung dieses Vertrags verarbeitet.

Für die Erstellung von personalisierten Schreiben werden wir Ihren Namen und Ihre Zustelladresse an eine Druckerei übergeben. Für die Zusendung von notwendigen Unterlagen werden Ihr Name und Ihre Zustelladresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermittelt. Für die sichere Durchführung der Zahlungsabwicklung bei einer Online-Registrierung werden eine anonymisierte Transaktions-ID und Angaben zu den Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen (z. B.: Preis, Umsatzsteuersatz) an den externen Payment-Provider mPAY24 GmbH übermittelt. Sollten Sie Anspruch auf Rücküberweisung haben, so werden wir Ihre Kontodaten ausschließlich für diesen Zweck verarbeiten und der kontoführenden Bank übermitteln. Bei Bestellung eines kostenlosen Testabonnements für simpliTV SAT HD im Rahmen der Anmeldung von ORF DIGITAL DIREKT werden nur die für die technische Freischaltung notwendigen Gerätenummern an simpli services GmbH & Co KG weitergeleitet. Bei der Verarbeitung in einem kombinierten Anmelde- oder Bestellprozess von ORF DIGITAL DIREKT und simpliTV SAT HD (durch Einbettung des ORF DIGITAL-Online-Formulars auf der Website von simpliTV) werden registrierungsrelevante Kunden-/ Kundinnendaten an simpli services GmbH & Co KG übergeben. Für die Nutzung der ORF-Programme ist nach dem Rundfunkgebührengesetz die aufrechte Meldung der Rundfunkempfangseinrichtung Voraussetzung. Der ORF übermittelt daher auf Grundlage der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von ORF DIGITAL bzw. ORF DIGITAL DIREKT die Daten an die GIS Gebühren Info Service GmbH zur Überprüfung der Meldung. Liegt keine aufrechte Meldung vor, wird die GIS das dem ORF rückmelden.

Da diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten und wir somit zur Rechnungslegung verpflichtet sind, werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Die Daten werden so lange gespeichert, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Der ORF als Verantwortlicher bedient sich folgender Auftragsverarbeiter:

  • ORF-KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • Kapsch BusinessCom AG, Wienerbergstraße 53, 1120,
  • PIDAS Österreich GmbH, Kranichberggasse 2, 1120 Wien
  • the Lounge interactive design GmbH, Hofmühlgasse 17/1/3, 1060 Wien

Folgende Verarbeitungstätigkeiten werden von der simpli services GmbH & Co KG als der Verantwortlichen durchgeführt

Modul- und Boxenvertrieb sowie technische Unterstützung

Möchten Sie Neukunde werden, so verarbeiten wir Ihre Daten für die Erfüllung des Vertrags. Für den Versand der notwendigen Unterlagen werden wir Ihre Daten an den jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

Da diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten und wir somit zur Rechnungslegung verpflichtet sind, werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Sollten Sie Anspruch auf Rücküberweisung haben, so werden wir Ihre Kontodaten ausschließlich für diesen Zweck verarbeiten und der kontoführenden Bank übermitteln. Nach erfolgter Durchführung der Überweisung werden wir Ihre Kontodaten löschen.

Um auf allfällige Rückfragen Ihrerseits antworten zu können, werden Ihre Daten zwei Monate gespeichert. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass, sollten Sie uns zu einem späteren Zeitpunkt deswegen nochmals kontaktieren, wir Ihnen keine Auskunft mehr geben können, da die Daten nicht mehr ins unserem System gespeichert sein werden.

Weiters werden bei Ihrem Anruf Ihre bereits erhobenen Daten abgeglichen, um die Richtigkeit der Daten gewährleisten zu können.

Hinsichtlich der Beantwortung der E-Mails bezüglich technischer Unterstützung bedient sich die simpli services GmbH & Co KG der ORF-KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG als Auftragsverarbeiter, bezüglich Modul- und Boxenvertrieb der GIS Gebühren Info Service GmbH.

Folgende Verarbeitungstätigkeiten werden von der ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG als Verantwortliche durchgeführt.

Bezüglich Radio-Symphonieorchester

Wir dürfen Sie als Freunde oder Freundin des Radio-Symphonieorchesters begrüßen? Dann werden wir Ihre Daten für genau diesen Zweck verarbeiten.

Sie haben sich nicht selbst als Freund oder Freundin des RSO angemeldet, sondern haben dieses als Geschenk bekommen? Dann haben wir Ihre Daten wie Name, Adresse Geburtsdatum und Kontaktdaten von der Person, die Ihnen dieses Abo geschenkt hat. Möchten Sie das nicht und möchten Sie daher die Löschung Ihrer Daten, bleibt der Abovertrag mit dem Geschenkgeber zwar weiterhin bestehen, jedoch können Sie keine Vorteile aus dem Abo mehr beziehen.

Für die Zusendung von Informationsmaterial werden wir Ihren Namen und Ihre Adresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

Weiters werden die Daten aufgrund insbesondere steuerrechtlicher und unternehmensrechtlicher Bestimmungen an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weiteren Stellen, der Kontrolle das Unternehmen liegt (wie zB Rechnungshof, Gebahrungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Bezüglich Ö1 Service

Wenn Sie eine Veranstaltungskarte beziehen wollen oder sich zu einer Veranstaltungsreihe anmelden, werden Ihre Daten für die Übermittlung der Veranstaltungskarten bzw. für die jeweiligen Anmeldungen verarbeitet. Wird eine der Veranstaltungen von einem Partnerunternehmen durchgeführt, werden wir im Anlassfall Ihren Namen an das Partnerunternehmen übermitteln. Für die Zusendung der Karten werden Ihr Name und Ihre Adresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermittelt.

Nach der letzten Veranstaltung werden Ihre Daten gelöscht.

Ist die Veranstaltung bzw. die Veranstaltungsreihe jedoch nicht kostenfrei, so werden Ihre Daten erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist, wie es zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht vorsieht, gelöscht. In diesem Fall sind wir zur Rechnungslegung verpflichtet. Daher werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weiteren Stellen, der Kontrolle das Unternehmen liegt (wie zB Rechnungshof, Gebahrungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Reservierungen und Durchführung von Führungen und Buchungen von Geburtstagsfeiern

Wenn Sie eine Führung buchen möchten, so werden wir Ihre Daten für die Reservierung und anschließende Durchführung der Führung verarbeiten. Wenn Sie eine Führung über einen Reiseveranstalter gebucht haben, dann übermittelt dieser uns Name, Adresse sowie Kontaktdaten der buchenden Person, die Personenanzahl, Namen der Gruppe, die gebuchte Führung sowie Datum und Uhrzeit der gebuchten Führung.

Die Daten werden für die Durchführung und Abwicklung der gebuchten Führung verwendet und dem den Sicherheitsdienst am Gelände durchführenden Unternehmen übermittelt, um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten.

Haben Sie bei uns eine Geburtstagsfeier gebucht, dann werden Ihre Daten für die Durchführung der Feier verarbeitet. Dem Kantinenbetreiber werden Datum, Uhrzeit, Anzahl der Personen sowie eventuell bekanntgegebenen Speisenwünsche übermittelt. Da jedoch die Geburtstagstorte personalisiert wird, werden wir dem Kantinenbetreiber ausschließlich vom Geburtstagskind den Namen sowie das Alter übermitteln. Soll auf der Torte ein Foto des Geburtstagskindes aufgebracht werden, so werden wir zur Erfüllung dieses Auftrags das Foto, welches von Ihnen zur Verfügung gestellt werden muss, dem Kantinenbetreiber übermitteln. Nach erfolgreicher Übermittlung des Fotos an den Kantinenbetreiber werden wir das Foto bei uns löschen.

Weiters werden die Daten aufgrund insbesondere steuerrechtlicher und unternehmensrechtlicher Bestimmungen an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Ticketservice

Es freut uns, dass Sie sich für Tickets zu einer der Produktionen des ORF interessieren und als Gast dabei sein wollen. Wir werden Ihre Daten für den Kauf der Tickets und der Abwicklung des Kaufvertrags verwenden.

Ihre Daten werden dem den Sicherheitsdienst am Gelände durchführenden Unternehmen übermittelt, um den Einlass zu gewährleisten.

Weiters werden die Daten aufgrund insbesondere steuerrechtlicher und unternehmensrechtlicher Bestimmungen an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Ö1 Club-Mitgliedschaft bzw. Bestellung des Abos der „ORF nachlese“ sowie von Einzelheften der „ORF nachlese“

Möchten Sie eine Ö1 Club-Mitgliedschaft oder ein Abo für die „ORF nachlese“ abschließen, werden wir Ihre Daten für die Ö1 Club-Mitgliedschaft bzw. für das Abo der „ORF nachlese“ verarbeiten.

Für die Zusendung des Zahlscheins wegen des Mitgliedsbeitrags, für die Ö1 Clubkarte, der Clubzeitschrift bzw. der „ORF nachlese“ werden Ihre Daten dem jeweiligen Zustelldienstleister übermittelt.

Da diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten und wir somit zur Rechnungslegung verpflichtet sind, werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Anmeldungen zu Veranstaltungen bzw. Ö1 Club Lounge am Donauinselfest sowie zu Veranstaltungsreihen

Wollen Sie sich zu Veranstaltungen wie zum Beispiel der Ö1 Club Lounge am Donauinselfest anmelden, so werden Ihre Daten von unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die jeweilige Anmeldung verarbeitet. Da der Einlass zu diesen Veranstaltungen von Partnerunternehmen durchgeführt wird, wird im Anlassfall Ihr Name an das Partnerunternehmen übermittelt.

Nach Ende der Veranstaltung werden Ihre Daten gelöscht. Sollten Sie sich jedoch für eine Veranstaltungsreihe angemeldet haben, so werden Ihre Daten erst nach der letzten Veranstaltung dieser Reihe gelöscht.

Ist die Veranstaltung bzw. die Veranstaltungsreihe jedoch nicht kostenfrei, so werden Ihre Daten erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist, wie es zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht vorsieht, gelöscht. In diesem Fall sind wir zur Rechnungslegung verpflichtet. Daher werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-Gesetz)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Folgende Verarbeitungstätigkeit wird von der ORF-Enterprise GmbH & Co KG durchgeführt:

Verkauf von gewerblichen Anzeigen in der „ORF nachlese“

Wenn Sie in der „ORF nachlese“ eine Anzeige schalten lassen wollen, werden wir Ihre Daten für die Erfüllung dieses Auftrags verwenden.

Im Zusammenhang damit werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-Gesetz)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Folgende Verarbeitungstätigkeiten werden sowohl von der ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG als auch von der ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG als Verantwortlichen durchgeführt:

Produktbestellung

Möchten Sie etwas bei uns bestellen – wie zum Beispiel ein Einzelheft der „ORF nachlese“, einen Audio- oder Videomitschnitt, Festspielkarten, einen Shopartikel, eine ORF DIGITAL-SAT-Karte oder ein simpliTV-Paket – werden Ihre Daten für die Erfüllung dieses Vertrags verarbeitet.

Für die Zusendung des von Ihnen bestellten Artikels werden wir Ihren Namen und Ihre Zustelladresse dem jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

Da diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten und wir somit zur Rechnungslegung verpflichtet sind, werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weitere Stellen, deren Kontrolle das Unternehmen unterliegt (wie z. B. Rechnungshof, Gebarungsprüfung nach ORF-G)

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Versand von Unterlagen und Manuskripten

Möchten Sie von uns Informationsmaterialen erhalten, so werden Ihre Daten zur Erfüllung Ihres Wunsches verarbeitet. Sollte dafür ein postalischer Versand notwendig sein, werden wir Ihre Daten an den jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

Sollten diese Bestellungen eine Entgeltzahlung beinhalten, sind wir zur Rechnungslegung verpflichtet und werden daher Ihre Daten an folgende Stellen übermitteln:

  • Zuständige Verwaltungsbehörden, insbesondere Finanzamt
  • Bundesanstalt „Statistik Österreich“ für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen (amtlichen) Statistiken
  • Wirtschaftstreuhänder sowie weiteren Stellen, der Kontrolle das Unternehmen liegt (wie zB Rechnungshof, Gebahrungsprüfung nach ORF-G)
  • Rechtsvertretung, Inkassobüro und Gerichte, sofern dies zur Rechtsverteidigung bzw. zur Rechtsdurchsetzung notwendig ist

Wir werden Ihre Daten so lange speichern, als gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie zum Beispiel das Steuerrecht oder das Unternehmensrecht, dies vorsehen.

Folgende Verarbeitungstätigkeiten werden sowohl von der ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG als auch vom Österreichischen Rundfunk als Verantwortlichen durchgeführt.

Kontaktdaten bei Tiersuchmeldungen

Falls Sie uns kontaktieren, weil Ihnen Ihr geliebter Vierbeiner entlaufen ist und Sie möchten eine Tiersuchmeldung via Radio durchgeben, werden wir Ihre Daten verarbeiten, um Sie bei erfolgreicher Suche kontaktieren zu können.

Ihre Daten werden so lange gespeichert, bis die Suche erfolgreich war. Nach spätestens drei Monaten werden Ihre Daten gelöscht.

Um die Radiodurchsage zu ermöglichen, werden Ihre Daten von der ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG an den Österreichischen Rundfunk weitergegeben, der sie für journalistische Zwecke weiterverarbeitet, um die Tiersuchmeldung im Radio bekanntzugeben.

Ihre Rechte

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür wenden Sie sich an das die Verarbeitung durchführende Unternehmen.

Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Datenschutzbehörde beschweren.

Auftragsdatenverarbeiter

Der ORF bedient sich bei der Verarbeitung der oben angeführten Anwendungen der Kapsch Business Com AG, der PIDAS Österreich GmbH sowie der APA.

Alle übrigen unten angeführten Unternehmen bedienen sich bei der Verarbeitung der oben angeführten Anwendungen des Österreichischen Rundfunks als Auftragsdatenverarbeiter, der sich seinerseits wiederum der oben angeführten Auftragsdatenverarbeitern bedient.

Verantwortlicher

Nachfolgende Unternehmen sind im Sinne der datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Rahmen der oben angeführten Verarbeitungen für die Datenverarbeitung Verantwortliche und können unter folgenden Kontaktdaten erreicht werden:

Firmensitz bei allen:
Würzburggasse 30
1136 Wien
Österreich

  • Simpli services GmbH & Co KG, Postfach 11110, 1150 Wien; kontakt@simpliTV.at
  • ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG
  • ORF Landesstudio Service GmbH & Co KG
    per Anschrift: Rennweg 14, 6020 Innsbruck
#####EOF##### FM4 Graue Lagune - Playlist vom 3.3.2019 - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Graue Lagune - Playlist vom 3.3.2019

James Yorkston Your Beauty Could Not Save You
James Yorkston Solitary Islands All
James Yorkston The Irish Wars of Independence
James Yorkston Like Bees to Foxglove
James Yorkston Shallow
James Yorkston The Blue of the Thistle
James Yorkston My Mouth Ain't No Bible
James Yorkston The Villages I Have Known My Entire Life
James Yorkston Brittle
James Yorkston A Footnote to an Epitaph
Rustin Man Brings Me Joy
Rustin Man Euphonium Dream
Rustin Man Vanishing Heart
Rustin Man The World's in Town
Rustin Man All Summer

Aktuell:

#####EOF##### Die aktuellen Radiojournale - Radio Niederösterreich

Die aktuellen Radiojournale

Das Nachrichtenjournal auf Radio NÖ versäumt? Kein Problem, hier finden Sie die Journale der vergangenen Tage zum Nachhören. Diesen Dienst stellt der ORF NÖ derzeit kostenlos zur Verfügung.

4. April

6.00 Uhr

3. April

6.00 Uhr

7.00 Uhr

8.00 Uhr

12.00 Uhr

17.00 Uhr

18.00 Uhr

2. April

6.00 Uhr

7.00 Uhr

8.00 Uhr

12.00 Uhr

17.00 Uhr

18.00 Uhr

1. April

6.00 Uhr

7.00 Uhr

8.00 Uhr

12.00 Uhr

17.00 Uhr

18.00 Uhr

31. März

7.00 Uhr

8.00 Uhr

12.00 Uhr

17.00 Uhr

30. März

7.00 Uhr

8.00 Uhr

12.00 Uhr

17.00 Uhr

29. März

6.00 Uhr

7.00 Uhr

8.00 Uhr

12.00 Uhr

17.00 Uhr

18.00 Uhr

#####EOF##### #####EOF##### Barbara Köppel - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Barbara Köppel - alle Beiträge
#####EOF##### Radio Steiermark
Schossbergball

01.04.– 13:05 Uhr

Schlossbergball: Sommer, Graz & Queen

Die Vorbereitungen für den Sommerball auf dem Grazer Schlossberg laufen auf Hochtouren: Das Eröffnungskomitee wurde bereits gecastet - und Organisator Ingo Reinhardt hat erste Details zum zweiten Schlossbergball verraten.  mehr …

Weitere Meldungen

Gottfried und Hildegard Heinz sind für den Bio-Award Steiermark 2019 nominiert

01.04.2019 11:25 Uhr

Familie Heinz: Leidenschaft für Natur und Tier

Hildegard und Gottfried Heinz aus Thannhausen bei Weiz sind für den Bio-Award 2019 nominiert. Sie halten Rinder und produzieren Lebensmittel von Kürbiskernöl und Vollmehl bis hin zu Edelbränden und Leberknödel selbst. mehr …

Lisa Schantl, die Gründerin von "Tint Journal"

Kultur 29.03.2019 15:00 Uhr

„Tint Journal“: Färbungen einer Sprache

Mit dem Brexit verliert die EU die „Sprachpolizei“, die stets über die Korrektheit des britischen Englisch wacht. Den Charme der Sprache abseits davon zeigt ein internationales Literaturjournal - gegründet von einer Steirerin in Los Angeles. mehr …

Therme Wasser Genuss Urlaub Waltersdorf

„Frühlingserwachen“ 29.03.2019 14:34 Uhr

Von Therme zu Therme in Bad Waltersdorf

Wenn sich die Natur erneuert, ist auch für den Menschen der Zeitpunkt günstig, den Körper frühlingsfit zu machen. Dabei helfen Bewegung oder auch Fasten: In Bad Waltersdorf ist die Auswahl an Möglichkeiten dafür besonders groß. mehr …

Ausstellung Mathematik zum Anfassen im Grazer Augustinum

Bildung 27.03.2019 09:00 Uhr

„Mathematik zum Anfassen“ in Graz

Mathematik gilt bei vielen Schülern als Angstfach schlechthin. Doch es gibt Möglichkeiten, die diese Angst nehmen können. In Graz läuft derzeit eine Ausstellung mit dem Titel „Mathematik zum Anfassen“. mehr …

Gnocchi

27.03.2019 06:33 Uhr

Vom Garten in die Küche: Kürbis-Salbei-Gnocchi

In „Mein erster Naschgarten“ schicken Simone Jauk und Stefanie Theres Zimmermann ihre Leser vom Garten in die Küche. Zwischen den Buchdeckeln verraten sie Tipps und Tricks für die Gartenarbeit und kreative Rezepte. mehr …

Frühjahrsputz Finale Bad Aussee

Umwelt 25.03.2019 00:58 Uhr

Die Steiermark wird wieder herausgeputzt

Dosen, Flaschen, Zigaretten und vieles mehr – die steirischen Wanderwege und Straßengräben werden oft mit Mistkübeln verwechselt. Zum zwölften Mal veranstalten das Land und der ORF daher den „Großen steirischen Frühjahrsputz“. mehr …

Cover

24.03.2019 04:00 Uhr

Wenn der „Gott des Geldes“ wütet

„Der Gott des Geldes“ ist das neue Buch des gebürtigen Grazers Gerhard J. Rekel und entführt in die Welt der Hochfinanz: Ein Hacker-Angriff auf deutsche Banken mündet in dramatische Folgen für das Land. mehr …

Oper Lucia di Lammermoor an der Grazer Oper

Kultur 22.03.2019 17:54 Uhr

Die Geschichte eines kaputten Menschen

„Lucia di Lammermoor“ gilt als eine der berühmtesten Opern des italienischen Komponisten Gaetano Donizetti. In der Grazer Oper wird das Stück über die unterdrückte Frau, die jegliche Ambition im Leben aufgeben muss, derzeit aufgeführt. mehr …

Faszien-Fitness im Thermalwasser der Parktherme Bad Radkersburg

„Frühlingserwachen“ 22.03.2019 00:27 Uhr

Frühling mit Bärlauch und Drehorgel

Natur und Gesundheit stehen in Bad Radkersburg im Vordergrund. Egal, ob in der Therme, in den Murauen oder bei den Wiesenkräutern: Im Frühjahr geht es um Erneuerung. mehr …

"Liebe Mama, ich lebe noch!"

17.03.2019 00:02 Uhr

Die Briefe eines Frontsoldaten

Als ORF-Korrespondent Ernst Gelegs den Nachlass von „Tante Hansi“ sichtet, findet er einen unscheinbaren Karton mit fast 100 Briefen. Sie sind der Ausgangspunkt für eine Spursuche, deren Ergebnis er nun als Buch veröffentlichte. mehr …

Götterspeise

Kultur 15.03.2019 18:06 Uhr

Schauspielhaus serviert bittere „Götterspeise“

Süß klingenden wie bitter schmeckenden Stoff bringt das Grazer Schauspielhaus auf die Bühne: Hier feiert das tragikomische Stück „Götterspeise“ des US-Dramatikers Noah Haidle seine österreichische Erstaufführung. mehr …

Zwei Lipizzaner

„Frühlingserwachen“ 14.03.2019 11:37 Uhr

Vom Lipizzaner bis zur Lederhose

Früher gingen die Knappen in den Berg, heute kommen Touristen in die Lipizzanerheimat. Aber nicht nur die Pferde sind Anziehungspunkt - auch Hundertwasserkirche, Polsterlkino oder Buschenschänke locken in die Region. mehr …

100 Jahre Popmusik

Kultur 14.03.2019 09:28 Uhr

100 Jahre steirische Popmusik

Was verbindet die Kernbuam mit der EAV, Alexander Giradi mit Opus? Sie sind steirische „Popstars“ aus dem 20. Jahrhundert. Das Museum für Geschichte lädt seine Besucher zu einem Streifzug durch die steirische Musikgeschichte. mehr …

Japanische Elfenbeinfigur

Kultur 11.03.2019 10:52 Uhr

Japan zwischen Shogunat und Moderne

Der Ausstellungssommer auf der steirischen Burg Rabenstein steht im Zeichen von Shogunat und Moderne: Auf der in Privatbesitz stehenden Burg öffnet das „Japaneum“ seine Tore und will „die Geschichte einer Freundschaft“ zeigen. mehr …

Lang und Trenn bei Abfahrt

11.03.2019 10:40 Uhr

Von Graz nach Tokyo - mit dem Rad

Mit dem Fahrrad von Graz nach Tokio - dieses Ziel haben sich zwei junge Steirer gesetzt. Sie haben sich nun auf den 15.000 Kilometer langen Weg gemacht, und das, ohne vorher wirklich trainiert zu haben. mehr …

"100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern"

10.03.2019 00:31 Uhr

Ein Atlas der etwas anderen Art

Karten sind in der heutigen Zeit etwas aus der Mode gekommen - das Magazin „Katapult“ hat nun aber einen Atlas der etwas anderen Art herausgegeben, der auf amüsante Art Orientierung in einer immer komplizierteren Welt geben will. mehr …

Katharina Blum Bühne Szenen

Kultur 09.03.2019 14:38 Uhr

Ein Opfer sensationsgeiler Medien

Die Macht der Medien ist derzeit im Next Liberty in Graz Thema: „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ ist ein Stück aus den 70er-Jahren, das sich mit der Manipulation durch Zeitungen und dem Spiel mit der Wahrheit beschäftigt. mehr …

Biedermeierfest

„Frühlingserwachen“ 07.03.2019 12:08 Uhr

Vom Biedermeierfest bis zur Schneckenzucht

Gemütliche Wander- und Radwege, Jugendstilvillen, kulinarische Erlebnisse, Kunst und Kultur – Bad Gleichenberg hat viel zu bieten. Entdecker finden von einer Schneckenfarm bis hin zum Kur-Museum zahlreiche sehenswerte Plätze. mehr …

Festival kultur-land-leben Philharmonische Klänge

Kultur 07.03.2019 08:07 Uhr

Philharmonischer Hörgenuss im Thermenland

Im Thermen- und Vulkanland findet von März bis Juni wieder das alljährliche Kammermusikfestival „Philharmonische Klänge“ statt. Dabei geben Ensembles der Wiener Philharmoniker Klassisches in idyllischem Rahmen zum Besten. mehr …

Radio Steiermark-Hörerin

06.03.2019 04:00 Uhr

Einfach gut drauf mit Radio Steiermark!

Das Beste aus Schlager und Austropop, die internationalen Tophits und Klassiker sowie die schönsten Oldies, dazu Informationen aus der Steiermark und der Welt, Aktionen und Tipps: Mit Radio Steiermark sind Sie einfach gut drauf! mehr …

#####EOF##### Blinde und Rollifahrer trainieren Obuslenker - salzburg.ORF.at

Blinde und Rollifahrer trainieren Obuslenker

Als Blinder oder Rollstuhlfahrer in Salzburg Obusse zu nutzen, ist eine Herausforderung. Weil das deutlich leichter geht, wenn Nicht-Behinderte - bei Bedarf - mithelfen, haben sie am Mittwoch angehende Obuslenker dafür sensibilisiert.

Blinde, Gehörlose und Rollstuhlfahrer sind dabei in die Rolle der Trainer geschlüpft und haben den gehenden, sehenden und hörenden künftigen Obuslenkern Einblicke in ihre individuellen Probleme bei der Obusnutzung gegeben: Wie lässt sich die Stufe aus dem Obus auf den Gehsteig im Rollstuhl sicher überwinden? Wie findet man, ohne zu sehen die genaue Position der Obustür an der Haltestelle? Wie erfährt man, wenn man nicht hört, wann die Tonbandstimme durchsagt, dass die gewünschte Haltestelle gleich erreicht wird? Solche und ähnliche Fragen stellen sich für die Betroffenen tagtäglich.

Sensibilisierung für Obuslenker
ORF
Rollstuhltraining im Obus unter kundiger Anleitung

Persönliche Erfahrung schafft Verständnis

Für die angehenden Obuslenker gänzlich neue Situationen: „Man sieht wie die Menschen es im Alltag schwer haben und kann sich wirklich in die Lage versetzen, dass man sie in einem anderen Licht sieht“, sagt etwa Obuslenker Robert Nethalo aus Salzburg. Auch der Obmann des Salzburger Blinden- und Sehbehindertenverbands Josef Schinwald betont die Bedeutung der persönlichen Erfahrung: „Man kann viel lesen, man hört viel, aber alles was ich selber getestet habe, ist einfach nachhaltiger. Man sieht den Erfolg, das funktioniert bei uns im öffentlichen Verkehr relativ gut“, sagt Schinwald.

Sensibilisierung für Obuslenker
ORF
Training mit Augenbinde und Blindenstock beim Obuseinstieg

Gehörlose wünschen mehr visuelle Informationen

Für die Vortragenden ist das Training Alltag, denn immer wieder gebe es bei der Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln Hürden, die zu überwinden sind. Auch Reinhard Grobbauer vom Gehörlosenverband kennt solche Situationen aus eigener Erfahrung: „Damit der Alltag einfacher wird, wären noch mehr visuelle Informationen wichtig. Das ist für uns als Gehörlose am Wichtigsten“, sagt Grobbauer. „Wenn man alles selber ausprobiert, kann man sich viel besser hineinfühlen und mit der Situation umgehen“, ergänzt Rollstuhlsportlerin Conny Wibmer.

Sensibilisierung für Obuslenker

Angehende Obuslenker absolvierten ein Selbsterfahrungstraining für mehr Achtsamkeit in ihrer täglichen Begegnung mit Fahrgästen mit besonderen Bedürfnissen.

Links:

#####EOF##### Das britische Unterhaus vor dem letzten Höllenritt - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Geschlossenes Pub mit vernagelten Fenstern

Robert Rotifer

ROBERT ROTIFER

Das britische Unterhaus vor dem letzten Höllenritt

Wenn die Gerüchte stimmen, dann verabschiedet sich das britische Unterhaus unter der Führung Theresa Mays morgen endgültig in Richtung eines fantastischen Paralleluniversums.

Von Robert Rotifer

Das Garagentor klappert in seinen Angeln, das klingt so, als würde einer ständig wütend anklopfen. Es ist schwer, diese Geräusche nicht symbolisch zu deuten, denn da weht in der Tat ein harter Wind rund um mein Arbeitszimmer/Heimstudio, das ich früher in meinen Heartbeat-Sendungen immer „die englische Außenstelle“ zu nennen pflegte. Und das sich seit einiger Zeit eher wie eine „Außenstelle in England“ anfühlt. Großer Unterschied.

Vielleicht sollte ich eingangs kurz erwähnen, dass sich die Sache rund um meine Erlaubnis zu bleiben, meinen sogenannten Settled Status, seit meinem letzten Blog positiv geklärt hat. Ich hatte ja monatelang keine Nachricht erhalten und mir vorgegaukelt, dass mich das überhaupt nicht berührt. Sollen sie sich ruhig Zeit lassen, ich kenne ja mein Recht.

Vernageltes und zugemauertes Straßenlokal in UK

Robert Rotifer

Aber dann haben mich alle möglichen Bekannten und Freund_innen ständig gelöchert, bis ich schließlich doch über meinen Schatten sprang und die Helpline anrief. Eine Nummer mit extrateurer Premium-Vorwahl, versteht sich. Es stellte sich heraus, ich hatte meinen Settled Status eigentlich schon am Tag nach meinem Antrag erhalten, nur aus irgendeinem Grund die E-Mail nicht bekommen. Auch nicht im Junk-Folder. Der Herr von der Helpline schickte sie mir noch einmal, und als ich sie öffnete, wurde mir erst bewusst, wie groß der Stein eigentlich war, der mir dabei von der Brust fiel. Man muss es fast unterdrücken, dieses instinktive Gefühl der Dankbarkeit dafür, dass einem von der Behörde zugestanden wird, was einem ohnehin zustand.

Nein, keine Angst, so schnell werd ich nicht sentimental, was mein durchgeknalltes Gastland angeht. Dazu passieren hier nach wie vor zu irre Dinge.

Ich brauch mich erst gar nicht der Versuchung hinzugeben, hier wieder was zum weiterhin brodelnden Thema des Antisemitismus in der Labour Party loszuwerden. Nur so viel: Alle Seiten dieser Saga haben sich mittlerweile unverzeihlich viel Blödsinn zu Schulden kommen lassen, und ganz frei von allen fehlgeleiteten Verschwörungstheorien ist an der Schadenfreude auf konservativer Seite und dem Ton der medialen Berichterstattung schon klar abzulesen, dass hier auch für die Zeit nach dem Brexit-Desaster vorgebaut wird: Nämlich mit allen Mitteln sicherzustellen, dass der Ruf der Corbyn-Fraktion genug ruiniert ist, um vom bereits fortgeschrittenen konservativen Meltdown bei den nächsten Wahlen nicht profitieren zu können – als ob es da überhaupt noch der Nachhilfe von außen bedürfte, das kann die Labour Party auch sehr gut allein.

Britische Stadt im Nebel

Robert Rotifer

Wenn gegengleich die ausgebootete, ehemalige konservative Chairwoman Baroness Waarsi ihre einsame Kampagne gegen die – im Wettstreit mit der immer weiter in den Rechtsextremismus abgleitende UKIP – unter den Tories grassierende Islamophobie führt und ihre Parteikollegin Andrea Leadsom im Unterhaus erklärt, das sei wohl „eine Angelegenheit fürs Außenministerium“, dann reicht das schon kaum mehr zur mittelfetten Schlagzeile.

Detto die selbstdiagnostiziert ahnungslose Ministerin für Nordirland Karen Bradley, die zur falschesten aller möglichen Zeiten kräftig Unfrieden in Nordirland säht, indem sie behauptet, die britischen Soldaten und Polizisten in jener Provinz hätten seinerzeit nur „auf würdige und angemessene Weise ihre Pflicht getan“, wenn sie damals am Bloody Sunday Katholiken erschossen. Nur um zwei Tage später zu erklären: „Ich möchte deutlich klarstellen: Ich glaube nicht, was ich gesagt habe, das ist nicht meine Ansicht“.

Fällt alles kaum mehr ins Gewicht.

Nicht, wenn Bradley dabei neben einem Außenminister wie Jeremy Hunt sitzt, der sich als künftiger Kandidat für die Nachfolge von Theresa May bewirbt, indem er im Vorhinein schon der EU die Verantwortung für einen harten Brexit zuweist und so sämtliche noch bestehende, post-brexit überlebensnotwendige Brücken zur EU munter abfackelt.

Werbung für den Euro-Tunnel: "Bringing Europe closer since 1994"

Robert Rotifer

Was „meaningful“ alles heißen kann

Die Konsequenzen all dieser Sager werden erst in den kommenden Monaten und Jahren zu spüren sein, einstweilen ist das britische Unterhaus noch mit sich selbst beschäftigt, denn diese Woche verspricht – wieder einmal – einen nie dagewesenen Höllenritt.

Niemand kann mehr mit Sicherheit sagen, wie dieser genau verlaufen wird, aber morgen, Dienstag, soll es nun wieder ein „meaningful vote“ über denselben Deal geben, der schon einmal mit der historisch größten Mehrheit abgelehnt wurde, dann ein weiteres Votum über den Ausschluss eines „No Deal“-Szenarios (stimmt, das hatten wir schon einmal, aber diesmal soll es auch wirklich gelten, sagt man) und eines über einen Antrag auf Aufschub des Brexit-Datums, wobei noch niemand wirklich weiß, wie lange (ob die 27 EU-Staaten zustimmen, fragt man gleich gar nicht).

Doch all das könnte bereits morgen wieder anders werden, denn wie aus der Gerüchteküche von Westminster zu vernehmen ist, erwägt Theresa May die Bedeutung der Formulierung „meaningful vote“ jenseits aller Semantik zu dehnen, indem sie die Abgeordneten nicht über das bestehende Austrittsabkommen, sondern über ein „notional agreement“ abstimmen lässt. Also ein Abkommen, das nicht existiert.

Weiße Felsen an der britischen Küste

Robert Rotifer

Wenn ich das richtig verstanden habe (ich beginne mir da selbst nicht mehr zu trauen), könnte das etwa bedeuten, dass May sagt: Lasst uns darüber abstimmen, ob das Unterhaus ein Austrittsabkommen ohne Backstop akzeptieren würde. Um dann, achtzehn Tage vor Auslaufen der Frist zur EU sagen zu können: Seht her, wir hätten eine Mehrheit für etwas, das ihr uns nicht anbietet. Wenn ihr uns das nicht gebt, seid ihr an allem schuld.

Wie gesagt, das klingt alles so irrwitzig, dass man es kaum mehr wahrhaben will. Aber rein erfahrungsgemäß kann es eigentlich nur noch schlimmer kommen als die schlimmsten Gerüchte. Es gibt immer noch eine Stufe des Wahnsinns, die man sich nicht ausgemalt hätte, und ein richtig guter Albtraum versteht selbst die Pessimistin und den Pessimisten noch zu überraschen.

Wumms, schon wieder rüttelt der Wind am Garagentor.

UPDATE 12.3., 14 Uhr CET:
Diese Story wurde vor der gestrigen Fahrt Theresa Mays nach Straßburg geschrieben, von der sie mit einer Zusatzerklärung zurückkehrte.
Nach derzeitigem Stand ist es wahrscheinlich, dass der Deal samt dieser Erklärung vom Unterhaus abgelehnt wird.

mehr Brexit:

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#####EOF##### Die nachhaltige Alternative zu Alu- und Frischhaltefolie: Wachstücher! - fm4.ORF.at
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Wachstuch

Nadine Cobbina

Die nachhaltige Alternative zu Alu- und Frischhaltefolie: Wachstücher!

Alu- und Frischhaltefolie sind die bösen Bewohnerinnen unserer Küchenkastln. Ihre Produktion verschlingt Energie und zerstört den Urwald. Einmal verwendet landet die Folie im Müll. Aber es geht auch anders.

Von Nadine Cobbina

Man könnte zum Beispiel ein wiederverwendbares Tüchlein verwenden, das unsere Lebensmittel sogar noch frischer hält. Wachstuch ist das Zauberwort. Nicht das Klebrige aus dem Badezimmer für die Beine, sondern mit Bienenwachs, Jojobaöl und Baumharz behandelte Baumwolltücher.

Es gibt drei Gründe, warum ein Baumwolltuch nachhaltiger ist, als Metall- und Plastikfolie:
- es ist ein Naturprodukt
- man kann es wirklich lang benutzen
- es ist waschbar

Wie bleiben Essen und Tüchlein frisch?

Wachs und Öl haben eine antibakterielle Wirkung und sorgen dafür, dass keine Winzlinge am Tuch haften bleiben. Das ist wichtig, denn Bakterien lassen unser Essen ja verrotten.

Wachstuch

Nadine Cobbina

Warum sind Frischaltefolie und Alufolie jetzt böse?

Aluminium wird aus Bauxit hergestellt, das im Tagebau gefördert wird. Meist in Australien, China und Brasilien, weshalb dort riesige Flächen an Ur-Wäldern abgeholzt werden. Das Metall liegt tief, tief im Boden. _Die bei der Herstellung entstehenden Abgase sind gesundheitsschädlich. (www.greenpeace.org

Dass wir alle unseren Plastikmüll reduzieren sollten, ist mittlerweile ja klar. Wer’s gerne genau nachlesen möchte: hier entlang.!

Woher bekomme ich die Öko-Alternative?

Bei uns in Österreich wird der „Jaus’n Wrap"hergestellt. Und zwar in Handarbeit in einem Familienbetrieb im Waldviertel.

Geeignet sind Wachstücher für Brot, Obst, Gemüse oderKäse. Wie gewohnt: Das Gemüse im Kühlschrank aufbewahren, das Brot in der Brotbox. Achtung: Für rohes Fleisch sind Wachstücher nichts. Wegen Salmonellen und anderen Krankheitserregern solltest du eine Frischebox verwenden - die wird dann nämlich heiß abgewaschen.

Verwendet werden folgende Materialien, alle aus biologischem Anbau:

  • ein naturbelassener Baumwollstoff einer deutschen Baumwollweberei, ungebleicht und ungefärbt mit IVN Best-Zertifikat
  • das Bienen-Wachs kommt aus bio-zertifizierten Imkereien aus der Umgebung
  • das Baumharz wird von Schwarzkiefern rund um Wien gewonnen. (Cool: Die traditionelle Handwerkskunst wurde sogar von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe aufgenommen.)
  • Das Jojobaöl (Es ist eigentlich eh auch ein Wachs, das halt bei Raumtemperatur flüssig bleibt) Das Öl ist auch bio, stammt allerdings nicht aus Österreich, sondern aus einem israelischen Kibbuz. Die Bäume wachsen in unserem Klima nicht...

Für den ökologischen CO2-Fußabdruck ist das schon einmal positiv, weil alles aus der Nähe stammt und der Produktionsaufwand eine gute Ökobilanz zeigt. #handarbeit #madeinaustria

Wachstuch

Nadine Cobbina

We love DIY!

Noch besser als Kaufen ist immer: Selber machen! Wenn man Geld und Ressourcen sparen will, kann man so ein Wachstuch auch extrem leicht basteln. Dafür Bienenwachs in alte Stoffreste (Geschirrtücher, alte Kleidung) bügeln. Dazu auch noch ein Mandelöl oder Jojobaöl verwenden. FEEERTIG! Hier gibt’s eine tolle Anleitung. Have fun!

Bitte vergiss nicht, deine Lebensmittel trotzdem aufzubrauchen. Wenn Gemüse schimmelt, muss das Tuch nachher auch gleich mit in die Tonne! Aber wäre ja schade drum. Lass deine Lebensmittel also nicht schlecht werden!

Tipp: Verwende ein Einmachglas oder Schüsseln für dein Essen und wickle das Tuch als Deckel drum herum. So bleibt es sauber. Mit warmen Händen kannst du es auch an die unterschiedlichsten Formen anpassen.

Falls dein Wachstuch dreckig wird, kann es einfach mit kaltem Wasser abgewischt werden.
KEINE Waschmaschine und KEIN heißes Wasser needed! #energieschonend

mehr Umwelt:

Aktuell:

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Fußball-App

Die ORF Fußball-App

Überall live dabei: Die Fußball-App des ORF – mit Livetickern und mehr Live- und On-Demand-Streams.

Lesen und sehen Sie alle Inhalte in bewährter ORF-Qualität und mit optimierter Bedienung auf dem Smartphone.

Egal ob Welt- oder Europameisterschaften, UEFA Champions League, UEFA Europa League, Österreichische Bundesliga, 1. Liga oder ÖFB-Cup: Hier finden Sie alle relevanten Infos zu den Spielen in Österreich und den wichtigsten internationalen Ligen. Und das immer vom aktuellen Spieltag und dem Vortag! Damit Sie entspannt alle Ergebnisse studieren können.

Mit der einzigartigen Social Wall bleiben Sie auch in den sozialen Netzwerken immer am Ball, und mit den Fan Facts aus der ORF Sportdatenbank erfahren Sie täglich Wissenswertes zur schönsten Nebensache der Welt!

Zwischen den Spielen hält Sie die Redaktion von Österreichs größter Sport-Site rund um die Uhr auf dem Laufenden. Egal ob Verletzungspech, Transfers oder die Vorschau auf die kommenden Spiele: Mit der ORF Fußball-App sind Sie immer am Puls des Geschehens.

Features

  • Das Wesentliche aus der Welt des Fußballs auf einen Blick
  • Umfangreiche Liveberichterstattung mit Spielständen, Toren und weiteren umfangreichen Daten sowie Livestreams
  • Aktuelle Videohighlights aus dem ORF-Fernsehsport mit den besten Szenen, Berichten und Interviews
  • Tabellen und Ergebnisse für österreichische und internationale Ligen
  • Alle Inhalte der ORF-Fußballexperten, für das Smartphone optimiert
  • Klar, übersichtlich und intuitiv bedienbar
  • Infos und Analysen unserer Fußballexperten
  • Statistiken des aktuellen Spieltages und des Vortages
  • Einzigartige Social Wall mit den Infos aus den sozialen Netzwerken
  • Fan Facts aus der Welt des Fußballs aus der ORF Sport-Redaktion
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Standort: fm4.ORF.at / Unterseite "Radio"

Radioprogramm

David Scheid in der Morning Show | Film: "Mind Gamers" | Die große FM4 Spielekammerl-Show | Gott im Film | Interview mit "Ein deutsches Leben"-Regisseur Florian Weigensamer | FM4 Tribe Vibes

Mittwoch, 5. 4. 2017

Father John Misty – „Pure Comedy“ | Film: Free Fire | Buch: Sofi Oksanen - "Die Sache mit Norma" | Gefakete Apps | ÖH-Wahl 2017: Eine Bilanz der vergangenen zwei Jahre | House Of Pain | Bonustrack

Dienstag, 4. 4. 2017

Close Up: "Nichts zu verschenken" | Game: "Everything" | Politik und Gesellschaft: Studierenden-Wohnheime und Luxus-Apartments | Wüst mi heckeln? Hollywood und die Hackerkultur: Blade | Korn im Interview | Film: Das Kino des Ben Wheatley anlässlich von "Free Fire" | Interview Thundercat | Comedy: Flüsterzweieck | FM4 Auf Laut: LGBTIQ Flüchtlinge in Österreich

Montag, 3. 4. 2017

Frank Turner | Marvelous Mrs Maisel | Future Islands | Bikefestival Vienna | Niviaq Korneliussen: "Nuuk #ohneFilter" | Tiger Girl | Ehrenamtliche FlüchtlingshelferInnen | Safari | Maschinenfrauen im Film | Korn | Heartbeat mit Robert Rotifer | Neue Mitternachtsshow: Dalia's Midnight Lemonade

Sonntag, 2. 4. 2017

A little Soul | Wohnungslosigkeit unter jungen Menschen | Devin the Dude | HVOB | Roosevelt | Snowbombing in Mayrhofen | Science Busters | Diagonale17 | Zimmerservice mit Martin Pieper | Im Sumpf | FM4 Soundpark Nacht

Samstag, 1. 4. 2017

April, April! Human experimentation | Mass Effect: Andromeda | Parcels | Ana Lily Amirpour | Intersex-Konferenz | Bubble Days | FM4 Charts | DaviDecks | Swound Sound

Freitag, 31. 3. 2017

Card Thief | Diagonale 17: Wen interessiert's? | Nationalistische "Wölfe" | Netzkultur News | Top FM4 | Dog's Bollocks

Donnerstag, 30.3. 2017

Close Up: Ghost in the Shell | Musik: Goldfrapp, neues Album "Silver Eye" | Die große FM4 Spielekammerl Show: VR-Special | Diagonale: Die Sache mit dem Migrationshintergrund | FM4 Draußen Update | Film: Homebase Spezialstunde von der Diagonale in Graz |

Mittwoch, 29.3.2017

Diagonale 2017 | Maschinenfrauen im Film | Musik: Hooray for the Riff Raff, HVOB | Film: "The Lost City of Z" | Buch: Nava Ebrahimi – "16 Wörter" | FM4 Extraleben: "Text" | Thigpaulsandra | Roadtrip To Outta Space | The Jesus & Mary Chain | Bonus Track

Dienstag, 28. 3. 2017

Yppenplatz – ist Ottakring das Kreuzberg Österreichs? | Diagonale 17 eröffnet | Live zu Gast: Christopher Just | Was ist los bei den Jungen Grünen? | Auf Laut diskutiert: Das Recht, sich zu versammeln | Chez Hermes

Montag, 27. 3. 2017

Artist of the Week: HVOB | Diagonale 2017: Vorschau | Open Faces Freeride Contest | Talk: Sind die griechischen Staatsschulden ungesetzlich? | Heartbeat | Fivas Ponyhof

Sonntag, 26. 3. 2017

Different Game: "Desync" | Sunny Side Up | Buch: Jakob Pretterhofer - "Tagwache" | Musik: Son Of A Velvet Rat im Interview | FM4 Gästezimmer mit dem Wortlautjuror Sebastian Fasthuber | FM4 Science Busters | Devin The Dude | Diedrich Diederichsen zu Gast bei Im Sumpf | FM4 Soundpark Nacht

Samstag, 25. 3. 2017

Reality Check: Comic Journalist Sarah Glidden | Games: NieR Automata | Live zu Gast: White Miles | In Serie: Tote Mädchen | DaviDecks | Swound Sound | FM4 Charts

Freitag, 24. 3. 2017

Catastrophe & Cure sind live zu Gast | Heinz Strunks neues BUch "Jürgen" | Das geplante Überwachungspaket | Nazis & Goldmund | Top FM4 | La Boum de Luxe

Donnerstag, 23. 3. 2017

FM4 Amadeus Award: Mavi Phoenix live zu Gast | Die große FM4 Spielekammerl Show | Film: Life, Kifferkomödien | Musik: Interview mit Perfume Genius | HipHop-Lesekreis: "shETHER" | Tribe Vibes | Projekt X

Mittwoch, 22. 3. 2017

Kimyan Law für 1 Stunde in der FM4 Morning Show | Animationsfilm "Die rote Schildkröte" | Game: Hollow Knight | Musik: das neue Album von Depeche Mode durchgehört | Details zum Überwachungspaket | Artist of the Week: Listening Session zu Sookee | Film: Von Caligari zu Hitler | House of Pain

Dienstag, 21. 3. 2017

Amadeus 2017: Voodoo Jürgens ist zu Gast im Studio | Film: Power Rangers, Noma, Der Himmel wird warten | FM4 Auf Laut: Wie entkommen wir der allgemeinen Überzuckerung? | High Spirits | Chez Hermes

Montag, 20. 3. 2017

Artist of the Week: Sookee | Leyya | Iron Fist | Flut | Spring Battle | Let's CEE Film Festival | Der junge Karl Marx | Aspekte des Überwachungspakets | Spring Battle | Fahrradkorso mit Russkaja | Heartbeat mit Laura Marling | Fivas Ponyhof

Sonntag, 19. 3. 2017

Sunny Side Up | Umgang mit Shitstorms | Mighty Oaks im Gästezimmer | Jakob Lena Knebl im MUMOK | Methyl Ethel | Worldwide | Zimmerservice | Im Sumpf | Liquid Radio | Soundpark

Samstag, 18. 3. 2017

125 Jahre Rolltreppe | Feist | Sicher Klettern Sturztraining | Buch: Löwen in der Einöde | Post von Nine Inch Nails | Interview mit Soul-Folk Songwriter Joel Baker | FM4 Charts | Davidecks | Swound Sound

Freitag, 17. 3. 2017

Religiöse und politische Symbole am Arbeitsplatz | Diagonale | Future Unfolding | Doctorella | Top FM4 | La Boum de Luxe

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 1.2.2019 - fm4.ORF.at Radio
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 1.2.2019

La boum de luxe (21.00-06.00)
mit Patrick Pulsinger, Heinz Reich und Erdem Tunakan

21.00
Erdem Tunakan legt uns eine auf – the weekend starts here!

Erdem Tunakan's Weekend Warmup

Recoil The Sermon Mute Records
Isolee Pillowtalk Playhouse Records
Polar Pair Cool Vendetta Records
Christopher Just Jeff after four roses Cheap Records
Mas 2008 Battlefields in Space Dodge Records
Mat 101 Gabber Doze Balance
Excursion Num These Clear Records
Fuse Mantrak Plus 8

21.30
Die FM4 Zuckerlkettenfrau präsentiert:
Clubguide – Weggehtipps und Gästelistenplätze

22.10
Booka Shade
kommen vor ihrem Gig in der Pratersauna (Wien) live zu uns ins Studio!

23.10
Club Pompadour
schickt am Vorabend der Party im Sass eine Delegation zum Vorfeiern zu uns ins Studio:
Veronika Amie
Philipp Blecha
Robin Ma’ar
Aleks Gavric

Live an den 1210ern hören wir Veronika Amie !

Veronika Amie (Club Pompadour)

Ion Ludwig UGold Series VII UGold Series
Archie Hamilton Informer (S.A.M. Reshape) Moscow
East End Dubs Unknown Social 001
Cab Drivers Second Mush Cabinet Records
Enzo Siragusa Gas Clubber Rawwax
Difid Javelin Throw Parsatik
DJ Sneak 3D Print (Arnorac Jackyoass Version) Pressure Traxx
Livio & Roby Sang Erete Rawwax
Ferro Isoro Oscillat
Amorf Reflections Amphia

00.20
Djane Maya (Freising bei München) Disco Desire
„Nach der letztjährigen Zwangspause aufgrund eines Rechnerausfalles bin ich dieses Jahr
sehr gerne wieder mit einem Gast Mix für La Boum de Luxe dabei. Das wären 1 1/2 Stunden Deep House. Klassisch und zeitlos, so wie ich es am liebsten mag :) Letztes Jahr hatte ich einen Runden und die 40 voll gemacht, dieses Jahr also 2019 – hab ich mein 20jähriges Jubiläum als Dj. 1999 hab ich die ersten Aufleg Versuche gemacht. Damals noch mit Vinyl. Viele aufregende Jahre folgten Open Airs und tolle Partys, in und um München und sogar in Berlin. Nun bin ich doch wieder etwas ruhiger geworden und lege meist nur noch für mich zuhause auf. Ich liebe es einfach, es gibt nichts Entspannteres als ein paar gute Scheiben aufzulegen.
Mittlerweile höre ich bestimmt auch schon seit 20 Jahren La Boum de Luxe. Ja, da merkt man, dass man alt wird ;) Ich würd mich echt sehr freuen, wieder mal ein Teil davon sein zu dürfen. Macht weiter so, La Boum de Luxe ist echt ein absolutes Highlight in der Radiowelt!
Viele Grüße
Maria“

Djane Maya

Kerri Chandler Coro (DJ Spen Kaoz Re Edit) Street King
Mihai Popoviciu & Markus Homm Recall Kenja Records
James Dexter Disco Deep Dessous
Arkady Antsyrew & Legit Trip Saint Black Sea Side Music
Studioheist Han Solo Suol
Hurlee Somebody To Love Exploited
Of Norway 1_4_Messi (Luna City Express Rework) Rockets & Ponies
Prunk New Mountain PIV Records
Tvfrom86 Dexter Detroit In The Box Music
Vertigi With You Salted Music
Serge Devant This Moment (Dinky Dub Rmx) Crosstown Rebels
The Black 80s For The Rest (Carlos Sanchez Rmx) Freerange
Superlover Retroverb Suara
Yarni & Javi Sakura Exploited
Rishi K. Green Room I Records
J.B. Boogie Get Down (Austin Groove Rmx) Electric Friends Music
M.ono Chunk Is Captured Suol

01.55
Mark Nevis (Trofaiach) - Underground Deep
„Diesmal gibt es mal was in Richtung Underground Deep zu hören. Dieser Mix ist ein Live-Mitschnitt. Also hierbei wurde keine klassische Mixsoftware verwendet. Das haucht dem Ganzen einfach mehr Leben ein.“

Mark Nevis

Deep Spelle My Heart Relux Underground
Angelo Ferreri & Alessio Cala' Magic That D-Vine Sounds
Oscar Barila Lights Off (Dave Pad Lights on Remix) Play My Track Recordings
Deep Square Sativa (Original Mix) Cyclic Records
James Benedict Take Me to the Springs (Renoa & Gianluca Catra Remix) Seta Label
Alessio Cala' Give Me (Original Mix) Soul Brain Records
Deeligent Soul Colours Of The Sunset Large Music
When You Don't Know That I Know (Moti Brothers Remix) tONKPROJECT Ready Mix Records

02.50
Circle Of Live - Free Rotation Live Recording
aufgenommen live beim Freerotation Festival 2018
Circle Of Live (= Dorisburg, Johanna Knutsson, Mathew Jonson, Sebastian Mullaert, Steevio) present select cuts from an improvised live performance during this year’s Freerotation Festival. The artists took over the main stage with an unscripted, freeform live performance from open till close. Offering a recorded first glimpse into the free-flowing experimental set-up currently touring top European venues. With no prior planning whatsoever aside from an agreed BPM, the recording offers a snapshot into the imperfections and charm of truly improvised live performance - a refreshing notion in today’s overproduced musical climate.
Envisioned and created by Sebastian Mullaert, Circle Of Live represents an organic process which aims to detach itself from the habitual routines of dance music, to allow the weird and wonderful elements of collaborative performance to truly come to life. Utilising Sebastian’s unique live set-up which can accommodate any number of participants at once, artists drop in and out and collaborate as much or as little as they like.

03.50
La boum de luxe History Tape: Marco Vogt (Overdrive / Mainz) vom 13.10.1995

04.50
La boum de luxe History Tape: Chris Rhythm vom 13.10.1995

Aktuell:

#####EOF##### Veranstaltungen - Landesstudio Vorarlberg

Veranstaltungen

Die EU-Flagge weht im Wind

ORF Vorarlberg 03.04.2019 20:06 Uhr

EU-Wahl 2019: Diskussion der Spitzenkandidaten

Zur EU-Wahl 2019 organisieren der ORF Vorarlberg und die „Vorarlberger Nachrichten“ am 10. April gemeinsam mit der Informationsstelle „EuropeDirect Vorarlberg“ und der Initiative „Wir sind Europa“ eine Podiumsdiskussion mit den österreichischen Spitzenkandidaten. mehr …

Saubere Umwelt braucht dich Pressekonferenz

ORF Vorarlberg 10.03.2019 12:40 Uhr

Große Landschaftsreinigung in Vorarlberg

Es wird wieder Zeit für den Frühjahrsputz in Vorarlberg: Viele Gemeinden laden heuer wieder unter dem Motto „Saubere Umwelt braucht dich!“ zur Flurreinigung ein. Helfen auch Sie mit, das Ländle sauber zu halten! mehr …

Erich Ess

ORF Vorarlberg 28.02.2019 10:29 Uhr

Kunst im Funkhaus: „DNA-Fragmente der modernen Kunst Vorarlberg“

Bis zum 12. Juni ist im ORF Landesfunkhaus Vorarlberg die Ausstellung „DNA – Fragmente der modernen Kunst Vorarlbergs“ zu sehen. mehr …

KultourKompass Frühjahr/Sommer 2019

Kultur 20.02.2019 11:40 Uhr

Der neue „KulTour-Kompass“ ist da

Der „KulTour-Kompass“ des ORF Vorarlberg informiert im praktischen Pocket-Format über alle ORF-Kultur-Veranstaltungen im Frühling und Sommer 2019. mehr …

Schnabl

ORF Vorarlberg 08.02.2019 10:20 Uhr

Mundartwettbewerb „Schnabl“: Talente gesucht

„Singa wia dr Schnabl gwachsa isch“: Unter diesem Motto findet auch heuer wieder der „mundARTpop/rock“-Wettbewerb des ORF Vorarlberg statt. Das Festival für alle Musikerinnen und Musiker, die im Vorarlberger Dialekt singen, geht bereits in die 18. Runde. mehr …

#####EOF##### ORF-Shop
#####EOF##### Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg - salzburg.ORF.at

Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg

In der Stadt Salzburg boykottieren die Eltern der vierten Klasse der Neuen Mittelschule der Diakonie die regelmäßigen Tests des Bildungsinstituts BIFIE. Aus Angst vor fehlender Anonymität lassen sie ihre Kinder am Donnerstag fehlen.

Die Viertklassler erscheinen am Donnerstag geschlossen erst später zur Schule. Die Teilnahme am Englisch-Test sei nämlich Pflicht. Kommen ihre Kinder aber nicht zur Schule, hätten sie keine Konsequenzen zu befürchten, glauben die Eltern. Sie kritisieren, dass der Test nicht nur Englischkenntnisse abprüfe, sondern auch Fragen zum Familienleben gestellt werden. So wäre unter anderem zu beantworten, welche Bücher zuhause gelesen werden, sagt Elternvertreterin Sigrid Spök. „Es geht um die fehlende Anonymität bei doch sehr sensiblen Daten, die aufgenommen werden und die nicht eindeutige Aufklärung zu diesen Forschungszwecken und dann gibt es pädagogische Bedenken seitens der Eltern“, so Spök.

Bildungsdirektor droht mit Anzeigen bei BH

Die Eltern kritisieren auch, dass aufgrund der erhobenen Daten vor allem Rückschlüsse auf Personen gezogen werden könnten. Zudem bemängeln sie, dass das BIFIE auf Schülerdaten zugreifen darf. Kommenden Dienstag gibt es einen Ersatztermin für den BIFIE-Test. Die Elternvertreter der NMS der Diakonie haben bereits angekündigt, auch dann ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken. Für den Salzburger Bildungsdirektor Rudolf Mair ist das eindeutig ein Gesetzesverstoß. Die Fehlstunden bleiben unentschuldigt und müssen nach dreimaligem Wiederholen bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt werden, sagt Mair.

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#####EOF##### Player - Radio FM4
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FM4 Extraleben

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von rainer sigl
29.03.2017
Virtuelle Bibliothek

FM4 Extraleben: Text

Die wenigsten Videospiele schaffen es ganz ohne: Text. Das FM4-Gameskränzchen spricht mit Cornelia Travnicek über 26 Buchstaben.

Alle Stories von Robert Glashüttner
23.03.2017
FM4 Spielekammerl Logo

Extraleben goes Kammerlshow

Conny Lee, Rainer Sigl und ich werden diesmal nicht nur reden, sondern auch spielen. Zeit wird's!

Alle Stories von Robert Glashüttner
23.02.2017
FM4 Extraleben

FM4 Extraleben: Lernen

Für das Leben und die Spiele lernen wir. Das ludische Trio diskutiert übers Lernen mit und in Games.

Alle Stories von Robert Glashüttner
26.01.2017
Kinder vor Computern

FM4 Extraleben: Wettbewerb

In vielen Computerspielen gibt es am Ende einer Partie einen Gewinner und einen Verlierer. Welche Art von Wettbewerb gibt es in Games und wie wirkt dieser kompetitive Charakter?

Alle Stories von Robert Glashüttner
22.12.2016
Stickbild

FM4 Extraleben: Familie und Feiertage

Wir sprechen über familiäre Computerspielgeschichten und erzählen verspielte Anekdoten aus der Weihnachtszeit.

Alle Stories von Robert Glashüttner
24.11.2016
Lebensbalken Game

FM4 Extraleben: Gesundheit

Computerspiele können bei der Schmerztherapie helfen und Krankheiten für Außenstehende erfahrbar machen. Das FM4 Computerspielkränzchen spricht über gesundheitliche Aspekte beim Spielen.

Alle Stories von rainer sigl
03.11.2016
Transparent "Augs lives matter" im Spiel Deus Ex

FM4 Extraleben: Stereotype und Rassismus

Wie werden schwierige Themen wie Vorurteile und Rassismus medial dargestellt - also auch in Videospielen? Das FM4 Extraleben erörtert.

Alle Stories von rainer sigl
25.08.2016
Sonic der Igel, Pixelgrafik

FM4 Extraleben: Summer Hall of Game #2

Sommerzeit ist Spielezeit! Im zweiten Teil des Extraleben-Sommerspecials kramen wir wieder in der Spielekiste.

Alle Stories von Robert Glashüttner
28.07.2016
Asteroids

FM4 Extraleben: Summer Hall of Game #1

Sommerzeit ist Spielezeit! Wir stellen in zwei Extraleben-Folgen Höhepunkte der Games-Geschichte vor.

Alle Stories von Robert Glashüttner
23.06.2016
Monument Valley

FM4 Extraleben: Spielräume

Kein Computerspiel ohne virtuelle Welt. Kein Weltendesign ohne Architektur. In der aktuellen Ausgabe des FM4 Spiele-Talks sprechen wir über die Rolle von Architektur in Games.

Alle Stories von Robert Glashüttner
25.05.2016
Gamer

FM4 Extraleben: Spiel vs. Arbeit

Wir kennen Gamification, also wenn Elemente aus Spieldesign in andere Bereiche wie Gesundheit oder PR übertragen werden. Aber was passiert, wenn Games selbst gamifiziert werden?

Alle Stories von Robert Glashüttner
28.04.2016
Ölbohrplattform

FM4 Extraleben: Alles ist politisch!

Jedes Kulturprodukt, jede Darstellung und jede Geschichte enthält bestimmte politische Botschaften und verrät immer etwas über ihre Gestalter und Gestalterinnen. Warum sollte das bei Computerspielen anders sein?

Alle Stories von rainer sigl
24.03.2016
Tod im Spiel

FM4 Extraleben: Tod und Spiele

In Videospielen wird viel gestorben und wenig darüber nachgedacht. Das FM4-Games-Trio über den Umgang mit dem ultimativen "Game over".

Alle Stories von Robert Glashüttner
25.02.2016

FM4 Extraleben: Erzählungen in Spielen

Computerspiele tun sich immer noch schwer, gute Geschichten zu erzählen. Woran das liegt und welche Titel es bereits richtig machen, ergründen wir in einer neuen Ausgabe des Extraleben.

Alle Stories von Robert Glashüttner
04.02.2016
Pixel kätzchen

FM4 Extraleben: Retro Revisited

Das Hochlebenlassen von alten, klassischen Computerspielen ist längst nichts Neues mehr. Wie hat sich Retro-Games-Kultur in den letzten 15 Jahren entwickelt?

Alle Stories von Robert Glashüttner
17.12.2015
Comic

FM4 Extraleben: Stigma Computerspiele

Wer Games als gleichwertig mit etwa Literatur oder Theater ansieht und das entsprechend lebt, wird immer noch oft schief angesehen. Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner ergründen, warum das so ist.

Alle Stories von Robert Glashüttner
07.12.2015
Person testet Oculus Rift

FM4 Extraleben Spezial: The Rise of Virtual Reality

Eine Paneldiskussion von Anfang Oktober dieses Jahres bei der Game City im Wiener Rathaus.

Alle Stories von Robert Glashüttner
26.11.2015
Zwei küssende Figuren

FM4 Extraleben: Sex

Wie anregend sind Videospiele abseits von Klischees und Stereotypen? Conny Lee, Rainer Sigl und ich ergründen die mitunter schwierige Beziehung zwischen Games und Sex.

Alle Stories von Robert Glashüttner
05.11.2015
Controller

FM4 Extraleben: Generationen

Die Menschen, die Computerspiele spielen, sind so vielfältig wie die Spiele selbst. Wir widmen uns im FM4-Games-Talk dieses Mal den verschiedenen Gamer/innen-Generationen.

Alle Stories von Robert Glashüttner
01.10.2015
Gamer

FM4 Extraleben: Post-Indiegames

Das Indiegame ist tot, lang lebe das Indiegame. Warum die alten Parameter nicht mehr gültig sind, darüber diskutieren Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner.

#####EOF##### salzburg.ORF.at
Juridische Fakultät Universität Salzburg

Bildung 04.04.– 06:00

Uni bietet nach Prüfungsfiasko Extratermin an

Nach der Annullierung einer Prüfung der Universität Salzburg versucht das Rektorat jetzt Schadensbegrenzung: Studierende sollen keine Nachteile erleiden und dürfen erneut antreten, dabei soll das ursprüngliche Prüfungsdatum gelten. mehr …

Monikapforte

Chronik 03.04.– 16:31

Sanierung rund um Monikapforte wird teurer

Mehrkosten von gut 200.000 Euro kommen auf die Stadt Salzburg bei der Wegsanierung an der Monikapforte zu. Bei der neuen Brücke auf dem Mönchsberg müssen Stützmauern saniert werden, deren Zustand vorab nicht zu erkennen war. mehr …

#####EOF##### Eva Umbauer - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Eva Umbauer - alle Beiträge
#####EOF##### Team - oe1.ORF.at
#####EOF##### Volkskultur - Landesstudio Steiermark

Volkskultur

Steirerhüte

01.09.2014 23:00 Uhr

Volkskultur ganz unverfälscht

Von überlieferter Volksmusik über Blasmusik bis hin zu volkstümlicher Oberkrainermusik: Wer echtes und unverfälschtes Brauchtum hören will, ist auf Radio Steiermark die ganze Woche über gut bedient. mehr ...

Harmonika

01.09.2014 22:00 Uhr

Echte Volksmusik auf Bestellung

Polka, Jodler, Landler und die schönsten Stückln aus der Heimat - ob Blasmusik, Chor oder Hausmusik, ob steirisch oder aus dem Alpenland: Radio Steiermark erfüllt gerne auch Ihre Volksmusikwünsche. mehr ...

Akkordeon

01.09.2014 21:00 Uhr

„Alpenländische Musikantenparade“

Die „Alpenländische Musikantenparade“ am Montag auf Radio Steiermark besticht durch viel gute Oberkrainer-Musik; dazu werden auch immer wieder Studiogäste eingeladen sowie neue Gruppen und CDs präsentiert. mehr ...

Trompete

01.09.2014 20:00 Uhr

„Zauber der Blasmusik“

Der Dienstagabend steht auf Radio Steiermark steht ganz im Zeichen der Blasmusik - „Zauber der Blasmusik“ bringt CD-Präsentationen und Einblicke in Probelokale. Außerdem werden Ihre Blasmusikwünsche erfüllt. mehr ...

Chor

01.09.2014 19:00 Uhr

„Chorissimo“

An jedem ersten Dienstag im Monat heißt es auf Radio Steiermark „Chorissimo“: Paul Reicher präsentiert unterschiedliche Ensembles, Chöre und Singgruppen, und natürlich gibt es auch Raritäten und Talente. mehr ...

Musikantenstund

01.09.2014 18:45 Uhr

Musikantenstund

Eine bunte Mischung an Volksmusik bringt die Musikantenstund am Dienstag: Der volkskulturelle Jahreskreislauf spielt eine Rolle, ebenso neue Volksmusik-CDs, Musikantenportraits und vieles mehr. mehr

Instrumente

01.09.2014 18:00 Uhr

„Klingende Steiermark“

Die kleine Welt, die eine ganz große ist - lebendig, vielfältig, authentisch. Unter dem Motto „Klingende Steiermark“ bringt Radio Steiermark jeden Mittwoch Mitschnitte der steirischen Sänger- und Musikantentreffen. mehr ...

Klapotetz

01.09.2014 17:00 Uhr

„Unser Steirerland“

Eine geballte Ladung Steiermark gibt es am Freitag auf Radio Steiermark: „Unser Steirerland“ bringt viel echte Volks- und Blasmusik, Brauchtum, Traditionsrezepte, Mundart und das alles garniert mit echter Volksmusik. mehr ...

Hahn

01.09.2014 16:00 Uhr

Gut aufgelegt...

Gut aufgelegt geht es mit Radio Steiermark und Sepp Loibner oder Karl Lenz in jeden Sonn- und Feiertag: Es gibt gute Laune, viele Geschichten vom Land und dazu Volksmusik, die man sich natürlich auch wünschen kann. mehr ...

Frühschoppen

01.09.2014 13:00 Uhr

Frühschoppen

Der Radio Steiermark-Frühschoppen ist der große Unterhaltungsfixpunkt am Sonntagvormittag. Viel Musik aus der jeweiligen Region sorgt an jedem Sonn- und Feiertag für gute Stimmung und noch mehr gute Laune. mehr ...

#####EOF##### Mavi Phoenix - von Linz in die internationalen Clubs - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mavi Phoenix - von Linz in die internationalen Clubs

Mavi Phoenix ist unter den Top 5 jener heimischen Acts, die ihr für den FM4 Award bei den diesjährigen Amadeus Austrian Music Awards vorgeschlagen habt. Die Linzer Künstlerin verfolgt seit ca. 10 Jahren ihren ganz eigenen Weg und macht dabei sehr viel richtig.

Von Alex „DJ Phekt“ Hertel

Nominiert für den FM4 Award 2018!

Mavi Phoenix ist nominiert für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018. Wer den Award gewinnt, entscheidet einzig und allein das FM4 Publikum!

Bis Donnerstag 22. März, Punkt 10 Uhr vormittag kannst du deine Stimme für deinen Favoriten aus den Top 5 abgeben.

Hier geht’s zur Übersicht aller Nominierten und zur Abstimmung.

Die Geschichte wurde schon mehrmals erzählt, sie klingt nach wie vor wie der Anfang eines Pop-Märchens: Mit elf Jahren bekommt die Linzer Schülerin Marlene Nader von ihrem Vater ein Macbook geschenkt. Darauf befindet sich die übliche vorinstallierte, rudimentäre Audio-Software, mit der viele User nie in Berührung kommen. Für die Musik- und MTV-begeisterte Linzerin beginnt an diesem Punkt die Verwandlung in Mavi Phoenix.

Sie bastelt an ersten Beat-Skizzen und Arrangements für selbst geschriebene Songs, mit denen sie ganz unbescheiden die Welt erobern möchte. Das geht natürlich nicht im charmant oberösterreichischen Dialekt, mit dem Marlene Nader in Interviews spricht.

Global gedacht

Als österreichische Künstlerin in englischer Sprache zu singen, birgt ein gewisses Risiko. Man muss das wirklich gut können, um nicht provinziell oder gar peinlich zu klingen. Mavi Phoenix muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Sie war auf einer englisch-sprachigen Schule und spricht fast akzentfrei. Das kleine bisschen Färbung in ihrer Sprache, das man bei genauem Hinhören wahrnimmt, verleiht ihrem Sound eine individuelle Note, ohne „gekünstelt“ zu klingen.

Mavi Phoenix

Niko Ostermann

Das Internet wird zum ersten Release-Ventil für Frühwerke der jungen Künstlerin, die Tyler the Creator und Kanye West neben Miley Cyrus als frühe Inspirationsquellen nennt.

Auf ihrer ersten EP „My Fault“, die 2014 mit Hilfe des Left Boy-Produzenten Simon Herzog entstanden ist, findet sich der Track „Green Queen“. Ihr erster Song, der in regelmäßiger FM4-Rotation zu hören ist und der ihr überregionale Aufmerksamkeit beschert. Wer ist diese Mavi Phoenix und was ist das für ein Sound?

Der berühmte Zeitgeist

Im Zusammenhang mit ihrer Musik fallen immer wieder Bezeichnungen wie „Lo-Fi-Pop“ oder „Autotune-R&B-Rap“. Wie auch immer man ihre Musik bezeichnen möchte, Mavi Phoenix hat aus vielerlei Einflüssen ihre eigene Soundidentität herausgeschält und damit - bewusst oder unbewusst - den berühmten Zeitgeist getroffen. Davon zeugen Reaktionen renommierter internationaler Musikblogs, Bands und Medien.

Bei Mavi Phoenix hat sich dank viel Arbeit und kritischer Selbstreflexion alles organisch in eine Richtung entwickelt, die ein sehr stimmiges Gesamtbild abgibt. Ihre Produktionen, die sie mittlerweile gemeinsam mit dem Linzer Produzenten Alex The Flipper verfeinert, funktionieren genauso gut in Clubs in London oder Kapstadt wie in Paris, Berlin oder New York. Die für ihre Musik typische Verfremdung der Stimme, der raffinierte Einsatz von Effekten, dazu sehr schön inszenierte Musikvideos zu Songs, die eingängig sind, ohne cheesy zu klingen, haben einen hohen Wiedererkennungswert. Mavi Phoenix überschwemmt die Welt nicht mit Lückenfüllern, man hat eher das Gefühl, dass jede Single ein durchdachtes Statement. Ihre 2017 erschienene „Young Prophet“-EP hat sie zum Beispiel in ihrer Ursprungsform kurz vor dem Release komplett verworfen und noch einmal neu produziert.

Auch optisch passt Mavi Phoenix mit ihrem 90er Jahre-Throwback-Look, weißen Tennissocken und 2nd Hand-Chic gut als Identifikationsfigur für Mode-affine Menschen der Gegenwart. Gar nicht so unwichtig für den Erfolg im Social Media-Zeitalter.

Viel Luft nach oben

Gefragt nach aktuell interessanten Acts aus Österreich fällt heute schnell der Name Mavi Phoenix. Als Support-Act von Bilderbuch konnte sie in den letzten Jahren viel Live-Erfahrung sammeln und sich im gesamten deutschsprachigen Raum einem neuen Publikum vorstellen. Auch international scheint die Nachfrage zu wachsen. In den letzten Monaten war sie laut ihrem Instagram-Account (dessen Anzahl an Followern sich in einem Jahr verzehnfacht hat) unter anderem in New York, Barcelona und Südafrika.

Die Linzer Künstlerin scheint auch eine gute Networkerin zu sein, in New York hat sie z.B. den Produzenten Tank God (verantwortlich für den Post Malone-Hit „Rockstar“) getroffen. Wir sind gespannt, was da 2018 noch alles auf uns zukommen wird. Mavi Phoenix ist durchaus zuzutrauen, dass sie mit ihrem Sound in Zukunft die ganze Welt erobert. Ihr größtes Ziel ist ein Grammy-Award, wie sie in einem Interview augenzwinkernd erzählt.

Nach zwei Amadeus-Nominierungen 2017 habt ihr sie heuer in die Top 5 der Anwärter für den diesjährigen FM4-Award gewählt. Alle Pfeile deuten bei Mavi Phoenix nach oben.

Nominiert für den FM4 Award 2018!

Mavi Phoenix ist nominiert für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018. Wer den Award gewinnt, entscheidet einzig und allein das FM4 Publikum!

Bis Donnerstag 22. März, Punkt 10 Uhr vormittag kannst du deine Stimme für deinen Favoriten aus den Top 5 abgeben.

Hier geht’s zur Übersicht aller Nominierten und zur Abstimmung.

Mavi Phonix war zu Gast in der Morningshow. Hier kannst du das Interview nachhören

Aktuell:

#####EOF##### vorarlberg.ORF.at
ALPLA Papierflaschen

Wirtschaft 04.04.– 05:48 Uhr

ALPLA investiert in Papierflaschen

Der Verpackungshersteller ALPLA finanziert die Produktion von Flaschen aus Papier. Gemeinsam mit einem schwedischen Partner gründet man ein Joint Venture und investiert in ein Start-Up-Unternehmen, das diese Papierflaschen erzeugt.  mehr …

Polizei Feuerwehr Autobahn

Chronik 03.04.– 18:23 Uhr

Zwei Verletzte bei Kollision von vier Fahrzeugen

Auf der A14 auf Höhe Altach sind am Mittwoch vier Fahrzeuge kollidiert. Zwei Personen mussten mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Spital gebracht werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.  mehr …

Weitere Meldungen

Kälbertransport

Chronik 03.04.2019 19:48 Uhr

Kälbertransporte: Diskussion geht weiter

In der Landtagssitzung am Mittwoch haben zwar alle Fraktionen begrüßt, dass die umstrittenen Kälbertransporte von Vorarlberg nach Bozen seit Montag Geschichte sind. Das Thema dürfte aber noch lange nicht vom Tisch sein. mehr …

Buchungslage Hotels

Chronik 03.04.2019 19:05 Uhr

AK warnt vor unseriösen Buchungsplattformen

Die Arbeiterkammer warnt vor unseriösen und betrügerischen Hotel-Buchungsplattformen im Internet. Sie vermitteln Hotelzimmer, stornieren dann aber die Buchung. Der Geschädigte bekommt trotzdem kein Geld zurück. mehr …

Richtfest Rigoletto Bregenzer Festspiele

Kultur 03.04.2019 17:04 Uhr

Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen. mehr …

VEU

Sport 03.04.2019 16:47 Uhr

VEU Feldkirch spielt vorerst nicht in EBEL

Die VEU Feldkirch hat ihre Bewerbung für die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vorläufig zurückgestellt. Die finanziellen Voraussetzungen seien derzeit noch nicht gegeben, informierte der Verein am Mittwoch. mehr …

Polizei Polizist Polizeibeamter

Chronik 03.04.2019 15:21 Uhr

15-Jähriger stahl mehrere Fahrzeuge

Ein amtsbekannter 15-Jähriger soll mehrere Autos, Autoschlüssel und Kennzeichen gestohlen haben. Der Jugendliche flog auf, als er in der Nacht auf Montag in Bregenz unterwegs war. Passanten fiel seine Fahrweise auf. mehr …

Chronik 03.04.2019 14:57 Uhr

Pkw fuhr 60-Jähriger über die Füße

Ein unbekannter Pkw-Lenker soll am Dienstag einer 60-jährigen Frau in der Fußgängerzone in Feldkirch über die Füße gefahren sein. Laut Polizei saß die Frau auf der Fensterbank eines Kebap-Restaurants, als sich der Vorfall ereignete. mehr …

Joint Marihuana Cannabis

Gesundheit 03.04.2019 13:54 Uhr

Cannabis-Konsum in Vorarlberg weit verbreitet

Das Rauschmittel Cannabis ist in Vorarlberg weit verbreitet und erlebt einen regelrechten Boom. Der Primar der Stiftung Maria Ebene, Michael Willis, warnt aber vor den Folgen des Konsums, da sich auch die Inhaltsstoffe verändert hätten. mehr …

Pflege

Politik 03.04.2019 13:14 Uhr

Landtag debattierte Mangel an Pflegepersonal

Der Mangel an Pflegekräften hat am Mittwoch den Vorarlberger Landtag beschäftigt. Während die Opposition auf rasche Maßnahmen drängte, versuchte Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne) zu beruhigen. mehr …

Landesgericht Feldkirch

Chronik 03.04.2019 12:59 Uhr

Mann wegen Drogengeschäften verurteilt

Ein 53-jähriger Mann ist am Mittwoch am Landesgericht in Feldkirch zu einer 18-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann soll sich an Drogengeschäften beteiligt und damit eine kriminelle Vereinigung unterstützt haben. mehr …

Markus Wallner und Veronika Marte

Politik 03.04.2019 11:20 Uhr

Marte als ÖVP-Abgeordnete angelobt

Die 37-jährige Bregenzer Stadträtin Veronika Marte ist zu Beginn der Landtagssitzung am Mittwoch als neue ÖVP- Abgeordnete angelobt worden. Sie rückt für den zurückgetretenen Matthias Kucera nach und übernimmt auch dessen Funktion als ÖVP-Sozialsprecher. mehr …

Frösche

Verkehr 03.04.2019 10:55 Uhr

Frösche kämpfen wieder ums Überleben

Die Kröten und Frösche sind wieder unterwegs. Im Frühjahr wandern sie zu ihren Laichgewässern und begeben sich auf einen gefährlichen Weg. Ihr größter Feind ist der Verkehr. Derzeit sind wieder viele Freiwillige und Straßenarbeiter dabei, den Tieren über die Straße zu helfen. mehr …

Flüchtlinge Nachbarschaftsprojekt

Politik 03.04.2019 07:10 Uhr

Gemeindeverband gegen 1,50-Euro-Lohn

Der Vorarlberger Gemeindeverband spricht sich gegen die Kürzung des Stundenlohns für Asylsuchende auf 1,50 Euro aus. Das Vorarlberger Modell mit vier Euro funktioniere sehr gut, sagte Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier (ÖVP). mehr …

Sternbräu in Rankweil

Wirtschaft 03.04.2019 06:08 Uhr

Traditionsgasthaus Sternbräu wird verkauft

Das Traditionsgasthaus Sternbräu in Rankweil wird verkauft. Grund ist, dass sich die Eigentümer noch immer nicht darauf einigen konnten, wie die Schulden des Unternehmens bezahlt werden sollen. mehr …

Felssturz Arlberg

Chronik 02.04.2019 19:33 Uhr

Mächtiger Felssturz am Arlberg

In Stuben am Arlberg hat sich am Dienstag ein mächtiger Felssturz ereignet. In 1.900 Meter Seehöhe löste sich eine Felsplatte im Ausmaß von rund 200 Kubikmetern. mehr …

Bärlauch

Chronik 02.04.2019 19:06 Uhr

Warnung vor Vorarlberger Bärlauch-Produkt

Der Schweizer Großhändler Aligro hat Bärlauch zurückgerufen und aus dem Verkauf genommen. Das von einem Frastanzer Unternehmen stammende Kraut sei mit giftigem Aronstab verunreinigt. mehr …

Umbau Bahnhof Lustenau

Wirtschaft 02.04.2019 19:02 Uhr

Grünes Licht für Bahnausbau Lustenau - Lauterach

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Baubescheid für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lustenau und Lauterach bestätigt. Die ÖBB wollen im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen. Enttäuscht reagiert die Bürgerinitiative, die sich seit Jahren gegen das Bauvorhaben wehrt. mehr …

Schwerer Unfall in Sulzberg

Chronik 02.04.2019 19:00 Uhr

19-Jähriger nach Frontalunfall schwer verletzt

In Sulzberg hat sich Dienstagmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 19-jähriger Autolenker geriet in einer Rechtskurve über die Fahrbahnmitte und prallte in den Gegenverkehr. Er wurde schwer verletzt. mehr …

Schüler Demo Klima

Umwelt 02.04.2019 18:13 Uhr

Klimaforscherin spricht von Schande

Es sei eine Schande, dass 14-Jährige auf die Straße gehen müssen, um für eine Zukunft zu kämpfen, die die Erwachsenen ihnen eigentlich sicherstellen sollten, sagt Klimaforscherin und Meteorologin Helga Kromp-Kolb. Sie plädiert für ein rasches Handeln. Und dazu könne jeder beitragen. mehr …

Hypo Vorarlberg

Wirtschaft 02.04.2019 15:18 Uhr

Hypo Vorarlberg hat schwieriges Jahr hinter sich

Negativzinsen, Digitalisierung und neue Vorschriften: Das sind nur drei Herausforderungen, mit denen die heimischen Banken zu kämpfen haben. Der Hypo Vorarlberg ist es nach eigenen Aussagen gelungen, sich in diesem schwierigen Umfeld zu behaupten. mehr …

Tiertransport

Chronik 02.04.2019 14:45 Uhr

Kälbertransporte gestoppt: Volksanwalt warnt

Vorerst finden keine Kälbertransporte mehr von Vorarlberg nach Bozen statt. Tierschützer sehen darin einen ersten Erfolg im Kampf gegen Tierleid. Betroffene Landwirte hingegen sind verärgert und wissen nicht, wohin mit den Tieren. mehr …

#####EOF##### Playlists der Worldwide Show - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Playlists der Worldwide Show - alle Beiträge
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#####EOF##### Die Ö3-Moderatoren im Überblick - Ö3 Programm

Die Ö3-Moderatoren im Überblick

Wenn du wissen willst, wie die Gesichter hinter den Ö3-Stimmen aussehen: Hier eine Übersicht von allen Ö3-Moderatoren.

Tarek Adamski

Hitradio Ö3

Jungspund mit Faible für Einhörner

Tarek Adamski

Bei Ö3 seit: 2015
Geburtstag: 24. März
Kommt aus: Wien
Mein 1. Konzert: War fad (Celine Dion)

Ö3-Wordrap

Kathi Bellowitsch

Hitradio Ö3

Isst alles außer Zunge, Rosinen und Austern.

Kati Bellowitsch

Bei Ö3 seit: 1999
Geburtstag: 13. Juni
Kommt aus: Graz
Das ist top: Meine Familie

Ö3-Wordrap


Philipp Bergsmann

Hitradio Ö3

Möchte seine eigene Bar eröffnen.

Philipp Bergsmann

Bei Ö3 seit: November 2018
Geburtstag: 1. September
Sternzeichen: Jungfrau
Ich komme aus: Freistadt, Mühlviertel (OÖ)

Ö3-Wordrap


Martin Edelmann

Hitradio Ö3

Kann sehr gut in Flip Flops gehen.

Martin Edelmann

Bei Ö3 seit: 2006
Geburtstag: 23. November
Kommt aus: Rannersdorf
Mein Motto: Schauma mal

Ö3-Wordrap


Thomas Filzer

Hitradio Ö3

Wird sich nie einen Vollbart wachsen lassen

Thomas Filzer

Bei Ö3 seit: September 2012
Geburtstag: 30. April
Kommt aus: Kufstein
Mein erster Kuss: War sehr feucht.

Ö3-Wordrap



Sigi Fink

Hitradio Ö3

Südtiroler Charme im Ö3-Wecker

Sigi Fink

Bei Ö3 seit: April 2011
Geburtstag: 5. Mai
Kommt aus: Bozen
Ich bin: kein Kind von Traurigkeit

Ö3-Wordrap

Eberhard Forcher

Hitradio Ö3

Machte sein Hobby zum Beruf.

Eberhard Forcher

Bei Ö3 seit: dem Paläozoikum
Geburtstag: hab ich
Kommt aus: Wien
Meine erste Platte: MC 5 - "Kick Out The Jams“

Ö3-Wordrap

Sylvia Graf

Hitradio Ö3

Möchte irgendwann am Meer leben.

Sylvia Graf

Bei Ö3 seit: 1. Juli 2002
Geburtstag: 6. Februar
Kommt aus: Linz
Das ist top: meine Freunde

Ö3-Wordrap


Philipp Hansa

Hitradio Ö3

Schläft mit Schlafmaske.

Philipp Hansa

Bei Ö3 seit: Jänner 2012
Geburtstag: 3. Juni
Sternzeichen: Zwillinge
Kommt aus: Graz
Lieblingsfarbe: Weiß

Ö3-Wordrap

Eva Hettegger

Hitradio Ö3

Kann die Finger nicht lassen von... ihrem Smartphone

Eva Hettegger

Bei Ö3 seit: August 2012
Geburtstag: 23. März
Sternzeichen: Widder
Ich komme aus: St. Veit im Pongau
Mein Motto: Lache (weil Weinen hilft nicht!)

Ö3-Wordrap


Gabi Hiller

Hitradio Ö3

Kaltes Steak geht gar nicht!

Gabi Hiller

Bei Ö3 seit: Sommer 2007
Geburtstag: 1. August
Sternzeichen: Löwe
Kommt aus: dem Waldviertel

Ö3-Wordrap


Lisa Hotwagner

Hitradio Ö3

Steht auf David Hasselhoff.

Lisa Hotwagner

Bei Ö3 seit: Oktober 2010
Geburtstag: 26. Mai
Kommt aus: dem Burgenland
Mein Motto: Alles geht!

Ö3-Wordrap

Benny Hörtnagl

Hitradio Ö3

Liest gern im Duden.

Benny Hörtnagl

Bei Ö3 seit: August 2004
Geburtstag: 24. November
Kommt aus: Inzing
Das ist top: ein guter Sound

Ö3-Wordrap

Thomas Kamenar

Hitradio Ö3

Moderiert auch im slowakischen TV.

Thomas Kamenar

Bei Ö3 seit: November 2003
Geburtstag: 10. März
Kommt aus: Innsbruck, aber eigentlich aus der Slowakei
Hobby: Maxl (ein kleiner Malteser)

Ö3-Wordrap

Sheyda Kharrazi

Hitradio Ö3

Ist leicht zu unterhalten.

Sheyda Kharrazi

Bei Ö3 seit: Februar 2013
Geburtstag: 2. Oktober
Kommt aus: Graz
Isst gerne: persisch natürlich

Ö3-Wordrap

Verena Kicker

Hitradio Ö3

Mag Bordeaux - die Farbe

Verena Kicker

Bei Ö3 seit: April 2014
Geburtstag: 26. Mai
Kommt aus: der schönen Steiermark
Trinkt gerne: Smoothie

Ö3-Wordrap

Andi Knoll

Hitradio Ö3

Träumt vom Weltfrieden.

Andi Knoll

Bei Ö3 seit: 1994
Geburtstag: 11. Juni
Kommt aus: Europa
Isst: Überall, wo es gute Kasspatzln gibt

Ö3-Wordrap

Sandra König

Hitradio Ö3

Kann Regen gar nicht leiden.

Sandra König

Bei Ö3 seit: 1. Jänner 2007
Geburtstag: 6. August
Kommt aus: Wien
Ich stehe auf: Depeche Mode

Ö3-Wordrap

Martin Krachler

Hitradio Ö3

Mag alle Farben im Regenbogen

Martin Krachler

Bei Ö3 seit:2015
Sternzeichen:Fisch
Mein Motto: Just do it!
Kommt aus: dem Südburgenland

Ö3-Wordrap

Robert Kratky

Hitradio Ö3

Ist eigentlich ein Langschläfer.

Robert Kratky

Bei Ö3 seit: über 25 Jahren
Geburtstag: 16. Mai
Kommt aus: Salzburg Stadt (Riedenburg)
Hobby: Motorradfahren

Ö3-Wordrap

Philipp Luther

Hitradio Ö3

Hat 308 Songs in seiner Playlist.

Philipp Luther

Bei Ö3 seit: Oktober 2017
Geburtstag: 8. Februar
Sternzeichen: Wassermann
Ich komme aus: Krems

Ö3-Wordrap

Christina Pausch

Hitradio Ö3

ist gern als Backpacker unterwegs

Christina Pausch

Bei Ö3 seit: Juli 2016
Geburtstag: 27. April
Kommt aus: Salzburg
Meine erste Platte: War eine Käseplatte.

Ö3-Wordrap

Olivia Peter

Hitradio Ö3

Urlaubt am liebsten im Norden.

Olivia Peter

Bei Ö3 seit: Jänner 2008
Geburtstag: 23. September
Kommt aus: Tirol
Lacht über: Schwarzen Humor

Ö3-Wordrap

Tina Ritschl

Hitradio Ö37Roman Pfeiffer

Wäre gerne die BFF von Rihanna.

Tina Ritschl

Bei Ö3 seit: 2012
Sternzeichen: Waage
Kommt aus: Wien
Motto: Stay hungry. Stay foolish.

Ö3-Wordrap


Elke Rock

Hitradio Ö3

Lacht gern über ihren Hund.

Elke Rock

Bei Ö3 seit: 1. Juni 2007
Geburtstag: 23. März
Kommt aus: Graz
Ist: Sportsüchtig und bestimmt ein bissl durchgeknallt.

Ö3-Wordrap

Gerda Rogers

Hitradio Ö3

1. Kuss mit einem Wassermann!

Gerda Rogers

Bei Ö3 seit: 1989
Geburtstag: 1. Jänner
Sternzeichen: Steinbock (Aszendent Skorpion)
Kommt aus: Baden bei Wien

Ö3-Wordrap

Martina Rupp

Hitradio Ö3

Schreibt Tagebuch.

Martina Rupp

Bei Ö3 seit: 24.12.1979
Geburtstag: 27. Juli
Kommt aus: Wien
Erstes Konzert: Queen

Ö3-Wordrap

Daniel Schrott

Hitradio Ö3

Ohne Meer und Berge geht’s nicht.

Daniel Schrott

Bei Ö3 seit: April 2012
Geburtstag: 28. September
Sternzeichen: eine gerechtigkeitsfanatische, ausgleichende Waage
Ich komme aus: Algund (Südtirol)

Ö3-Wordrap


Claudia Stöckl

Hitradio Ö3

Möchte gerne die Welt verändern.

Claudia Stöckl

Bei Ö3 seit: 1992
Geburtstag: 3. Dezember
Kommt aus: Wien
Ist: neugierig, offen und gerne in Bewegung

Ö3-Wordrap

Sandra Tilg

Hitradio Ö3

Lacht über schwarzen Humor.

Sandra Tilg

Bei Ö3 seit: Dezember 2018
Geburtstag: 23. November
Sternzeichen: Schütze
Kommt aus: Tirol
Lieblingsfarbe: Senfgelb


Susi Zuschmann

Hitradio Ö3

Geht gern auf Festivals.

Susi Zuschmann

Bei Ö3 seit: Februar 2005
Geburtstag: 13. September
Kommt aus: Niederösterreich
Ist: die beste Skifahrerin bei Ö3

Ö3-Wordrap

#####EOF##### Mein Baby war beim Frisör - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Mein Baby war beim Frisör"

Philipp L'heritier

Ocean of Sound: Rauschen im Rechner, konkrete Beats, Kraut- und Rübenfolk, von Computerwelt nach Funky Town.

5. 3. 2017 - 16:01

Mein Baby war beim Frisör

Der Song zum Sonntag: Methyl Ethel - "Ubu"

  • Alle Songs zum Sonntag auf FM4
  • Auch der geschätzte Wissenschafts- und Popjournalist Thomas Kramar macht sich in der Presse am Sonntag zum jeweils selben Song seine Gedanken.

Der Bandname ist schon gleich gar nicht mal so gut: Methyl Ethel. Kunstvoll verstiegen, bemüht vertrackt. Was er bedeuten mag, ist wohl ein bisschen egal, er präsentiert sich aber schon einmal als Rätsel. Hauptsache, schwierig auszusprechen.

Gerade ist unter dem Titel „Everything is Forgotten“ über das immer verlässliche englische Label 4AD das zweite Album von Methyl Ethel erschienen - es ist das erste, das als echte Band eingespielt worden ist.

Methyl Ethel

Methyl Ethel

Gestartet ist das Projekt, wie es so geht, als Ein-Mann-Projekt im Schlafzimmer, in diesem Falle erdacht, eingespielt und zusammengedoktert von einem jungen Mann namens Jake Webb.

Der hatte im heimatlichen Perth, Australien komische Träume und spinnerte Gedanken und hat sie zu kleinen verbeulten Popsongs geformt. Wavey, arty, schief, aber auch putzig - deshalb heißt Methyl Ethel auch Methyl Ethel. Mittlerweile ist Methyl Ethel ein Trio.

Der Song „Ubu“ ist prototypisch für die Gruppe – und auch einer ihrer besten. Das Stück entlehnt seinen Titel - wie es sich gehört - von dem Theaterstück „Ubu Roi“ von Alfred Jarry aus dem Jahr 1896.

Einem protodadaistischen Klassiker, surrealistische Ursuppe, verwirrter und verwirrender Stern für die Outsider, die Freaks und die Dagegegenseier. Sinn ist für die Funktionierer. Blödsinn siegt, Wirrwarr, Enigma, kryptischer Unfug, macht es nicht selbst! Auch die große Postpunk-Band Pere Ubu hat ihren Namen daher.

Das Wort „Ubu“ kommt im Song „Ubu“ von Methyl Ethel nicht vor, auch sonst wird nicht klar auf das Theaterstück Bezug genommen. So muss es sein. Bloß kunstkonnotierte Signale auslegen und die Hörerinnen und Hörer mit der Interpretation zurücklassen. Ist interessanter.

In vagen, knappen Bildern erzählt das Stück jedoch von den Feelings, die einem sagen, dass man nicht dazugehört, den Anschluss nicht findet und oft auch nicht finden will. Wir sind so blass, wir sind so besser, wir müssten aber doch vielleicht doch bloß mal raus gehen, in die Sonne.

Es klappert, eine Fistelstimme fistelt, es groovt spröde, es funkt trocken. Dreampop-Gitarre, haben sich diese drei dünnen Boys wohl von den frühen Cure abgehört, Handclaps.

Die diffuse Weirdness, die Koketterie mit Punk kombinieren Methyl Ethel mit einem unbedingten Schunkelhit und höchster Alltäglichkeit im Refrain:“Why did you have to go and cut your hair?“, heißt es da wieder und wieder. Mehr nicht.

Ist man durch den Haarschnitt vom Hippie zum Punk geworden? In eine andere Klasse gerutscht? Ist man bloß bei den Eltern in Ungnade gefallen oder für einen einstigen Lover nicht länger sexuell attraktiv? Tanzbar, die mühelose Verwischung vieler Assoziationen und Themenfelder.

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Zimmer A503
Argentinierstraße 30a
1040 Wien
AUSTRIA

 

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#####EOF##### Jobs im ORF - der.ORF.at
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Ihre Karrierechance im ORF-Konzern

Jobs im ORF

Der ORF, Österreichs größter Medienkonzern mit zahlreichen Tochtergesellschaften, ist immer auf der Suche nach guten Mitarbeiter/innen, die sich für die faszinierende Welt der Medien interessieren und sich mit Engagement und Begeisterung für den Erfolg des Unternehmens einsetzen.
für die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG (OMC)
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für das Multimediale Archiv des ORF (PZ 2)


Aufgaben:

Das Praktikum wird sich hauptsächlich den div. Dimensionen der inhaltlichen Erschließung (Search Engine Optimization, SEO) von audiovisuellen Inhalten (z.B. div. ORF Material, int. Nachrichtenagenturen, u. ä.) widmen. Weitere medienarchivsspezifische Tätigkeiten sind geplant, um ein möglichst breites Arbeitsbild vermitteln zu können. 

Anforderungen:

  • Perfektes Deutsch in Wort und Schrift, hohe Synonymkompetenz, herausragender Wortschatz, sehr gute Englischkenntnisse
  • Hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Eine teamorientierte, strukturierte und sehr genaue Arbeitsweise
  • (Tages-) Politisch interessiert, allgemein gebildet, Vermögen abstrakt zu denken
  • Interesse an TV- und Medienwelt, sowie gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen
  • Positive Ausstrahlung
  • Sicheres, freundliches und gepflegtes Äußeres
  • Selbstverantwortung und Diskretion im Umgang mit Daten

Dienstort:
Der Arbeitsplatz befindet sich im ORF-Zentrum (Würzburggasse 30, 1136 Wien) oder im ORF-Funkhaus (Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Daher gibt es auch die Möglichkeit Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in andere Bereiche eines Medienarchives, aber auch in die Fernseh- bzw. Radioproduktion im Allgemeinen zu geben.
Arbeitszeit: 40 Wochenstunden (unregelmäßiger Dienst)
Gehalt:  € 850,-- Bruttomonatsgehalt
Praktikumszeitraum:  1. Juli bis 31. Oktober 2019
Die Bewerbungsfrist endet am 14.4.2019
    
Kennzahl: 19E10737
Wir freuen uns über Ihre Online-Bewerbung, die Ihnen schnellstmögliche Bearbeitung und Antwort sichert! Nutzen Sie dazu diesen Link und schicken Sie auf diesem Wege Ihre aussagekräftigen Unterlagen inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und Foto an uns.
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Das Praktikum wird sich hauptsächlich den div. Dimensionen der inhaltlichen Erschließung (Search Engine Optimization, SEO) von audiovisuellen Inhalten (z.B. div. ORF Material, int. Nachrichtenagenturen, u. ä.) widmen. Weitere medienarchivsspezifische Tätigkeiten sind geplant, um ein möglichst breites Arbeitsbild vermitteln zu können. 

Anforderungen:

  • Perfektes Deutsch in Wort und Schrift, hohe Synonymkompetenz, herausragender Wortschatz, sehr gute Englischkenntnisse
  • Hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Eine teamorientierte, strukturierte und sehr genaue Arbeitsweise
  • (Tages-) Politisch interessiert, allgemein gebildet, Vermögen abstrakt zu denken
  • Interesse an TV- und Medienwelt, sowie gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen
  • Positive Ausstrahlung
  • Sicheres, freundliches und gepflegtes Äußeres
  • Selbstverantwortung und Diskretion im Umgang mit Daten

Dienstort:
Der Arbeitsplatz befindet sich im ORF-Zentrum (Würzburggasse 30, 1136 Wien) oder im ORF-Funkhaus (Argentinierstraße 30a, 1040 Wien). Daher gibt es auch die Möglichkeit Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in andere Bereiche eines Medienarchives, aber auch in die Fernseh- bzw. Radioproduktion im Allgemeinen zu geben.
Arbeitszeit: 40 Wochenstunden (unregelmäßiger Dienst)
Gehalt:  € 850,-- Bruttomonatsgehalt
Praktikumszeitraum:  1. November 2019 bis 29. Februar 2020
Die Bewerbungsfrist endet am 14.4.2019
    
Kennzahl: 19E10738
Wir freuen uns über Ihre Online-Bewerbung, die Ihnen schnellstmögliche Bearbeitung und Antwort sichert! Nutzen Sie dazu diesen Link und schicken Sie auf diesem Wege Ihre aussagekräftigen Unterlagen inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und Foto an uns.
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#####EOF##### Eva Umbauer - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Eva Umbauer - alle Beiträge
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#####EOF##### FM4 Soundpark Session im Studio2 - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "FM4 Soundpark Session im Studio2"

Clemens Fantur

The street is the mother of all media.

19. 9. 2013 - 15:00

FM4 Soundpark Session im Studio2

I-Wolf & The Chain Reations und The Ruff Pack im Videostream und als Download.

FM4

Soundpark Session

Heimische Bands geben Konzerte im Studio2 im Wiener Funkhaus.

Ein Rudel Wölfe war bei uns

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

I Wolf & The Chain Reactions

Download

Hier gibt es alle Soundfiles der Session in einem zip-File als Download: FM4 Soundpark Session (ca. 84 MB)

On Air

Die ganze Session wird am Donnerstag, 19. September, ab 20.30 Uhr in der FM4 Homebase ausgestrahlt. Wiederholt wird sie in der FM4 Soundpark Sendung am 22. September ab 1 Uhr nachts.

#####EOF##### Kunst & Design - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "Kunst & Design"

Kunst & Design

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Robert Glashüttner
03.03.2017

Das ist doch übertrieben!

Grenzüberschreitung, Dekadenz, Geschmacklosigkeit: Die Ausstellung "Vulgär? - Fashion Redefined" widmet sich der Übertreibung in der Mode.

Alle Stories von David Dempsey
27.02.2017
Grumpy Cat

Today's Webtip: Academicats

A collection of academic featuring cats!

Alle Stories von Robert Glashüttner
26.02.2017
Die Zahl 36

Scratch that game!

"VinylOS" ist eine grandiose Mischung aus Turntable und Videospiel - made in Vienna.

Alle Stories von Martin Pieper
16.02.2017
Logo der Wiener Festwochen

Die Wiener Festwochen werden wild

Das Programm der Festwochen ist da und es glänzt ganz anders als bisher.

Alle Stories von Martin Pieper
07.02.2017
Legalize Gay Schriftzug

Nachruf auf American Apparel

Mit dem Tod von American Apparel stirbt auch eine der wichtigsten Stylevorlagen der Nullerjahre.

Alle Stories von Christiane Rösinger
28.01.2017
Fear Anger Love

Fear, Anger, Love

Dieses Wochenende startet das CTM Festival, Berlins bestes und innovativstes Musikfestival.

Alle Stories von Martin Blumenau
17.11.2016
Weltkarte

The daily Blumenau. Thursday Edition, 17-11-16.

Wie die Welt wirklich aussieht. Die Narukawa-Karte räumt mit dem Selbstbetrug der Kartographen und den Lügen der Industriestaaten auf.

Alle Stories von Barbara Köppel
14.11.2016
Zachary Oberzan singt als Elvis verkleidet

Playing The Hero

Theater- und Filmemacher Zachary Oberzan nimmt Versatzstücke aus Film- und Popkultur und erzählt damit seine Lebensgeschichte. Nach Selbstdarstellungen als Rambo, Jean-Claude Van Damme und Whitney Houston, steht er diese Woche als Elvis auf der Bühne.

Alle Stories von Christiane Rösinger
21.10.2016
3hd Festival Sujet rosa

Nach der Post-Internet-Kunst

Ein Besuch am "3hd Festival" und damit verbundene Post-Internet-Erfahrungen in Theorie und Praxis. Future mit Fragezeichen.

Alle Stories von Robert Glashüttner
20.10.2016
Pop Up Schriftzug

Träumen, forschen, erfinden

Es gibt immer was zu tun. Die TEDxVienna lädt unter dem Motto "Out There" kluge Menschen nach Wien. Die Veranstaltung ist ausverkauft, aber es gibt Public Viewing mit FM4-Mehrwert.

Alle Stories von Robert Glashüttner
15.10.2016
Spiel

Wooden Catan

Zwei Holztechnologiestudenten entwickeln ihre eigene Version von "Siedler von Catan". Nahezu alle Teile des Spiels stammen aus Familienbetrieben der Gemeinde Kuchl in Salzburg.

Alle Stories von Maria Motter
25.09.2016
Ai Weiwei

Zweite und dritte Blicke

Meditieren mit Maulwüfen. Ton, Steine und schöne Scherben von und mit Ai Weiwei. Performances und bald noch mehr Performances. Der steirische herbst ist eröffnet.

Alle Stories von Lukas Lottersberger
22.09.2016
Traktor

Saisonal. Regional. Aber fair?

Jedes Jahr holen sich landwirtschaftliche Betriebe billige ErntehelferInnen aus osteuropäischen Ländern. AktivistInnen und KünstlerInnen in Innsbruck behandeln das Thema nun in der Lecture Performance "Feldforschung".

Alle Stories von Lukas Tagwerker
20.09.2016
Frau in einem Spind

Meisterinnen der Unsichtbarkeit

Ein Theaterstück führt durch die Welt wohnungsloser Frauen in Wien. FM4 Auf Laut über versteckte Wohnungslosigkeit.

Alle Stories von Maria Motter
15.09.2016
Philippe Quesnes Maulwurf

Von Maulwürfen zu Kartografie

Der steirische herbst 2016 wird in einem Maulwurfshügel (Kunst!) beginnen, ferne Länder näher bringen (Diskurs!) und fragen, was mit Europa geht (alles!). Eine Vorschau.

Alle Stories von Lukas Tagwerker
14.09.2016
Grafik: Hand mit Linien

Forever together

Streck die Hand aus, mach dein Herz auf: Wienwoche ist da.

12.09.2016
Smeller 2.0 und sein Erfinder

Ganz großes Kino für die Nase

Einen großen Schritt in Richtung 4D-Kino hat der Österreicher Wolfgang Georgsdorf in Berlin getan. Er hat ein Gerät gebaut, das auf Knopfdruck Gerüche in einem Raum erzeugen und auch wieder verschwinden lassen kann – den Smeller 2.0.

Alle Stories von Gerlinde Lang
11.09.2016
Model und Designerin

Das Kleid der Alchemistin

Ghost in the Umkleidekabine: Die reine Freude am Material mit Iris van Herpen und Co. auf der Ars Electronica 2016.

Alle Stories von Robert Glashüttner
09.09.2016
Kriechende Topfpflanze

Unterwegs in der Postcity

Der größte Maker Space der Welt ist in Linz zu finden - im alten Postverteilerzentrum, der Postcity, beim Ars Electronica Festival.

Alle Stories von Simon Welebil
Antennen

Von der Überwachung zur Partizipation

Ein Rundgang durch die Cyber-Arts-Ausstellung bei der Ars Electronica.

#####EOF##### Ooooh! Der FM4 Stehkalender 2019 mit vielen Regenbögen! - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Stehkalender mit Regenbogen vor verschneiter Landschaft

Radio FM4

Ooooh! Der FM4 Stehkalender 2019 mit vielen Regenbögen!

Regenbogen anschauen macht Freude. Das wissen wir verlässlich und freuen uns umso mehr, dass der FM4 Stehkalender wöchentlich einen prächtigen Regenbogen zeigt.

von Zita Bereuter

Wenn man einen Regenbogen sieht, darf man sich was wünschen. Das trifft sich sehr gut, denn 2019 sehen wir wöchentlich einen neuen Regenbogen. Der FM4 Stehkalender ist voller Regenbögen. Natürliche Regenbögen, gehäkelte, als Fahne, auf die Wange geschminkt, mit Christbaumkugeln nachgestellt, gesprayt, als Zebrastreifen oder Hunde im Regenbogenmäntelchen: Jede Woche freuen wir uns über einen schönen „Oh-Ein-Regenbogen-Moment“. All diese Momente verdanken wir kreativen FM4-Hörerinnen und -Hörern.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für alle Einsendungen! Hoffentlich hattet ihr beim Fotografieren so viel Freude wie wir beim Anschauen! Die Auswahl war daher nicht einfach.

Die folgenden GestalterInnen erfreuen uns 2019 mit ihren Regenbögen:

  • Andrea Büttner
  • Andrea Seitz
  • Andreas Gumpinger
  • Angela Mayer
  • Anton Oberhammer
  • Bettina Schauperl
  • Birgit Freudenthaler
  • Christian Linzbauer
  • Christiane Peter
  • Christine Faltner
  • Christine Schmitt
  • Christopher Glanzl & Homajon Sefat
  • Daniel Hofmann
  • Daniela Klimpfinger
  • Frank Schlipf
  • Greta Kieck
  • Herbert Fleisch
  • Isabel Thömmes
  • Janka Kreißl
  • Joachim Zotter
  • Johannes Eder
  • Katharina & Marlene Kranzmayr
  • Katharina Egger
  • Katrin Walchshofer
  • Konstantin Gargitter
  • Lifesigns Bernd
  • Lili Kaltneker
  • Linda Pleyer
  • Lisa Czesch
  • Lisa Pachinger
  • Lisa Polt
  • Loli Pleschko
  • Manfred Hellweger
  • Manfred Sodia
  • Margit & Ingo Dietrich
  • Maria Anna van Dyck
  • Marina Deronja
  • Martin Brandstätter
  • Martin Sassmann
  • Michaela Ziegler
  • Nadine Fleck
  • Paul Fellinger
  • Petra Promberger
  • Sabine Enko
  • Silke Artner
  • Simon Laabmayr
  • Stefan Rasche
  • Svenja Klein
  • Sylvia Wuppinger
  • Tanja Holzinger
  • Tim Hesse
  • Tobias Meier
  • Ulrike Chalupa
  • Yvonne Hörl

Und der FM4 Stehkalender macht nicht nur optische Freude – der Reinerlös aus dem Verkauf geht an das „Licht ins Dunkel“-Projekt 2018/19 von FM4, das wir euch am 1. Dezember vorstellen. Mehr Informationen gibt es dann unter fm4.ORF.at/lichtinsdunkel.

Verkaufsstellen

Den FM4 Stehkalender gibt’s ab sofort für 9,90 Euro online im FM4 Shop und bei ausgewählten Verkaufsstellen in ganz Österreich.

Linz:
Alex - Die Buchhandlung: 4020 Linz, Hauptplatz 21

Graz:
Kunsthalle Graz: 8020 Graz, Lendkai 1

Steiermark: Gutenberg-Stenzengreith (Steiermark):
Das Raabklamm - Café: 8160 Gutenberg-Stenzengreith, Garrach 205

Wien:
wien Xtra-soundbase: 1010, Babenbergerstrasse 1/Ecke Burgring
phil: 1060, Gumpendorferstr. 10-12
MQ Point: 1070, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1
Löwenherz: 1090, Berggasse 8
Hartliebs Bücher: 1180, Währinger Straße 122
Buchkontor: 1150, Kriemhildplatz 1

stehkalender

Elisabeth Pichler-Stachl

Der FM4 Stehkalender jetzt neu auch im Das Raabklamm - Café

PS: Die Motive vom FM4 Stehkalender kann man übrigens ganz einfach abtrennen und als Postkarten verwenden. Das macht 54 Regenbogenpostkarten um weniger als 10 Euro!

Aktuell:

#####EOF##### Tests: Mercedes-Bestzeit durch Russell in Bahrain - sport.ORF.at

Tests: Mercedes-Bestzeit durch Russell in Bahrain

Am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Bahrain hat der Brite George Russell (21) Bestzeit erzielt. Der Williams-Pilot saß am Mittwoch allerdings im aktuellen Mercedes W10 und war in 1:29,029 Min. Schnellster vor Sergio Perez (Racing Point) und Sebastian Vettel. Der Deutsche hatte aber härtere Reifen an seinem Ferrari. Russells Zeit war wegen der trockenen Bedingungen die beste beider Tage.

George Russell (GBR) steuert bei Formel-1-Tests in Bahrain einen Mercedes
APA/AFP/Andrej Isakovic

Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, fuhr einen Tag nach seinem Debüt im Ferrari am Mittwoch einen C38 des Partnerteams Alfa Romeo. Der 20-Jährige drehte insgesamt 70 Runden und wurde Sechster. Auf die meisten Runden (143) kam der Thailänder Alexander Albon im Toro Rosso. Der 19-jährige Brite Dan Ticktum fuhr im Red Bull 135 Runden.

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Daniela Derntl - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Daniela Derntl - alle Beiträge
#####EOF##### Girls just wanna have: fundamental rights! - fm4.ORF.at
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jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Yasmo

ORF

Girls just wanna have: fundamental rights!

Der fantastische Auftritt von Yasmo bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018 - und die Lyrics zum Nachlesen. Und ausdrucken.

Eines der Highlights der Amadeus Austrian Music Awards war der Auftritt der Rapperin Yasmo. Gemeinsam mit einem Chor bestehend aus österreichischen Musiker_Innen performt sie im Saal frei nach Cyndi Lauper: „Girls wanna have fundamental rights!“

In der Musikindustrie sind Frauen verhältnismäßig unterrepräsentiert. Ob hinter den Kulissen oder auf der Bühne. Auch bei den Nominierten für die Amadeus Austrian Music Awards war der Anteil männlicher und weiblicher Nominierter unausgewogen. (Mehr dazu hier)

Yasmo, die in der Kategorie HipHop nominiert war, ist während der Amadeus Preisverleihung aufgetreten und hat dies zum Anlass genommen, ein Statement zu setzen. Und so für den größten Amadeus-Gänsehaut-Moment seit 2014 gesorgt. Einen Song vorgetragen, der „das Prinzip von Feminismus“ erklärt. Es geht um Gleichberechtigung und Sichtbarkeit. Es geht um alles.

CREDITS:
Yasmo ft. Clara Luzia, Mieze Medusa, Miki Liebermann (5/8erl in Ehr’n), Die Mayerin, Ina Regen, Ariana Schirasi Fard (Poptracker ft. Ariana), Mieze Medusa, Sigrid Horn, Soia, Patricia Ziegler (bitten by), Paenda, Birgit Denk, Marina Zettl (Marina and the cats), Ines Kolleritsch (Kaiko), Beate Wiesinger, Soulcat E-Phifem Jeanne Drach (Kids n Cats), Virginia Ernst, Stephanie Widmer (Cari Cari), Sabine Stieger, Mika Vember

Girls wanna have fun
Composed by Ralph Mothwurf

Girls just wanna have fun
Und gleiche Rechte, gleiche Bezahlung
Ist das etwa zu viel verlangt?
Girls just wanna have fun?
Pack dein Ego an der Nase
Hör mir zu und fangen wir von vorne an

Bitte lies ein bisschen Butler, sie schreibt nicht kompliziert
Ich will nur, dass du das Prinzip von Feminismus kapierst
Wir sind nicht da, um dir was wegzunehmen, du wirst nichts verlieren
Lass uns das Stück vom Kuchen gemeinsam servieren
Frag mich nicht, wessen Freundin ich bin, wenn du in meinem Backstage sitzt
Fass mir nicht an den Hintern, wenn du mit mir ein Foto schießt
Und krieg in deinen Kopf, dass es viele Frauen gibt, die spielen
Google sie halt mal, ich bin nicht Frauenquote, sondern eine von vielen
Ah, du brauchst noch ne Frau für dein Line-Up?
Ah, Opener Slot aber wirklich leiwand?
Ah, Geld ist leider keins da?
Du tust mir keinen Gefallen, Junge, du machsts dir einfach
Und sag ich das als Frau, bin ich gleich voll arrogant
Sagt das mein Kollege, ist er eh cool und auch entspannt
Er ist halt Businessmann, ich hab viel zu viel verlangt
Gleiche Bezahlung? Nein, denn girls just wanna have fun

Girls just wanna have fun
Und gleiche Rechte, gleiche Bezahlung
Ist das etwa zu viel verlangt?
Girls just wanna have fun?
Pack dein Ego an der Nase
Hör mir zu und fangen wir von vorne an

Und ich hab auch gern Spaß, ich arbeite auch gern hart
Und trotzdem werde ich nicht eingestellt, ich könnt ja Kinder haben
Das ist keine Theorie, das sind recherchierte Fakten
Das ist ungerecht, das ist kein Spaß, darüber kann ich nicht lachen
Ich will nicht in ein Bild passen, das ich nicht selbst gemalt hab
Meinungsbildung über Frauen findet im Patriarchat statt
Und ja ich bin genervt, wenn du das nie hinterfragt hast
Und mir jetzt erklären willst, ich sollte „einfach bisschen Spaß“ haben
„Aus taktischen Gründen leise zu treten,
hat sich immer noch als Fehler erwiesen.“
Ich zitiere Dohnal laut, denn ich versteh es,
Ich stehe auf den Schultern von Riesen, die eine Rolle spielten, die sie für sich schrieben
Wer zuletzt lacht, lacht am letzten
Wenn man lang braucht ums zu checken
Wenn man zu bequem ist, sich in andere Lagen zu versetzen
Versuch es bitte mal, und denk immer daran:
Girls verdienen viel mehr als nur ein bisschen fun!

Girls just wanna have fun
Und gleiche Rechte, gleiche Bezahlung
Ist das etwa zu viel verlangt?
Girls just wanna have fun?
Pack dein Ego an der Nase
Hör mir zu und fangen wir von vorne an

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Badetuch | Accessoire | FM4-Shop
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Sonstiges

FM4 Badetuch

19,90 €

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  • 2014753
Wenn dir dein Badetuch mit dem lasziv dreinschauenden weißen Tiger verloren geht, deine... mehr
Produktinformationen "FM4 Badetuch"

Wenn dir dein Badetuch mit dem lasziv dreinschauenden weißen Tiger verloren geht, deine Strandmatte aus Bast langsam zerbröselt  oder dir das Fan-Badetuch deines bejubelten Fußballklubs gestohlen wurde, dann wird es Zeit für eine neue Ära… Dein neues Lieblingsbadetuch heißt „FM4 Badetuch“! Es ist wendig, denn es hat gleich zwei wunderschön gewebte Seiten – eine schwarze (Im Sumpf) und eine gelbe (Sunny Side Up)! Zum drauf Rumliegen, Abtrocknen und zur Feinabstimmung je nach Tageslaune, Wetterlage und Bade-Outfit!

 

100% Baumwolle

Maße: 70 x 140 cm

Maschinenwaschbar bis 40°C

Autokleber
Sonstiges
Autokleber
0,60 €
FM4 Sticker-Package
ACCESSOIRE
FM4 Sticker-Package
0,00 €
Kaffeehäferl
Trinkgefäße
Kaffeehäferl
7,00 €
FM4 Fußmatte
Sonstiges
FM4 Fußmatte
21,90 €
FM4 Regenjacke
Bekleidung
FM4 Regenjacke
14,50 € 19,90 €
FM4 Waschlappen
Sonstiges
FM4 Waschlappen
3,50 €
FM4 Lanyard
Sonstiges
FM4 Lanyard
2,50 €
Feuerzeug
Sonstiges
Feuerzeug
1,00 €
FM4 Schlecker
Sonstiges
FM4 Schlecker
0,25 €
FM4 Aschenbecher
Accessoire
FM4 Aschenbecher
4,90 €
FM4 Haube gelb
Bekleidung - diverse
FM4 Haube gelb
9,90 €
FM4 Turnsackerl
Taschen/Beutel
FM4 Turnsackerl
11,90 €
FM4Tierkalender 2018
ACCESSOIRE
FM4Tierkalender 2018
5,00 €
FM4 T-Shirt "Smiley / Rot"
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Smiley / Rot"
17,50 €
FM4 T-Shirt "Logo"
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Logo"
17,50 €
FM4 Kappe
Bekleidung - diverse
FM4 Kappe
16,90 €
Der FM4 Ombudsmann
Buch
Der FM4 Ombudsmann
15,90 €
Wendeplakat „Musik"
ACCESSOIRE
Wendeplakat „Musik"
0,00 €
FM4 T-Shirt "Smiley / Grau"
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Smiley / Grau"
17,50 €
FM4 T-Shirt "Raster" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Raster" (Damen)
14,50 € 17,50 €
FM4 T-Shirt "Dreieck" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Dreieck" (Damen)
14,50 € 17,50 €
FM4 Bauchtasche
ACCESSOIRE
FM4 Bauchtasche
12,90 €
FM4 T-Shirt "Mund / Blau"
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Mund / Blau"
17,50 €
FM4 T-Shirt "Kanari" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Kanari" (Damen)
14,50 € 17,50 €
FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
14,50 € 19,90 €
FM4 Sticker-Package
ACCESSOIRE
FM4 Sticker-Package
0,00 €
FM4 Fußmatte
Sonstiges
FM4 Fußmatte
21,90 €
FM4 Regenjacke
Bekleidung
FM4 Regenjacke
14,50 € 19,90 €
FM4 Kappe
Bekleidung - diverse
FM4 Kappe
16,90 €
FM4 Lanyard
Sonstiges
FM4 Lanyard
2,50 €
Autokleber
Sonstiges
Autokleber
0,60 €
Kaffeehäferl
Trinkgefäße
Kaffeehäferl
7,00 €
FM4 Bauchtasche
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FM4 Bauchtasche
12,90 €
FM4 Haube gelb
Bekleidung - diverse
FM4 Haube gelb
9,90 €
FM4 T-Shirt "Smiley / Rot"
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Smiley / Rot"
17,50 €
FM4 T-Shirt "Smiley / Grau"
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Smiley / Grau"
17,50 €
FM4 Turnsackerl
Taschen/Beutel
FM4 Turnsackerl
11,90 €
FM4 Sweater "Zitrone" (Herren)
Bekleidung
FM4 Sweater "Zitrone" (Herren)
26,90 € 29,90 €
FM4 T-Shirt "Dreieck" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Dreieck" (Damen)
14,50 € 17,50 €
FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
14,50 € 19,90 €
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FM4 Waschlappen
Sonstiges
FM4 Waschlappen
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Der FM4 Ombudsmann
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Der FM4 Ombudsmann
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FM4 Aschenbecher
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FM4 Aschenbecher
4,90 €
FM4Tierkalender 2018
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FM4Tierkalender 2018
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FM4 Sweater "Zitrone" (Damen)
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FM4 T-Shirt "Kanari" (Damen)
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1. Contractual relationship:

The descriptions and prices of our range of products on the internet, in our catalogues and lists serve only as an information for our customers and may be subject to change without notice. 

Orders by customers are regarded as offers to conclude a contract. Orders made via our online-shop are regarded as being placed as soon as the electronic order notification has reached us..

2. Right of Withdrawal

Customers who are consumers as defined by the Austrian Consumer Protection Law (Konsumentenschutzgesetz) are entitled to withdraw their declaration of intention to conclude a contract within 14 days after receipt of the goods by returning the goods to us. To comply with this term, it is sufficient to notify us of their cancellation of the contract within this 14-day period. The return of the goods must be effected as swiftly as possible.

This right of withdrawal does not apply to, among others, contracts for

  • audio- or video-recordings or software, if the goods delivered had been sealed at the time of delivery and have since been opened by the customer
  • newspapers and magazines

In case of a cancellation full reimbursement can only be effected with a matching full return of the goods delivered to the customer.

3. Prices

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#####EOF##### ORF-Initiative "Kampf dem Rückenschmerz"
Rücken - Nacken
bewusst gesund - Kampf dem Rückenschmerz ORF
Vom 23. bis 30. März 2019
in allen Medien des ORF
Rückenschmerzen sind in Österreich die Volkskrankheit Nummer eins. Bis zu 70 Prozent aller Erwachsenen in Österreich leiden zumindest einmal im Leben darunter. In der mittlerweile 24. „bewusst gesund“-Initiative widmete sich der ORF daher vom 23. bis 30. März 2019 mit seiner gesamten Medienvielfalt dem Thema „Kampf dem Rückenschmerz“. Insgesamt erreichten allein die zahlreichen TV-Sendungen des Programmschwerpunkts 2,964 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht einem weitesten Seherkreis von 40 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren.
Die höchste Reichweite erzielte dabei „Stöckl live“ am 27. März mit durchschnittlich 605.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (zweitbeste Reichweite bisher) bei 21 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen erreichte die Sendung 14 Prozent Marktanteil, bei den 12- bis 29-Jährigen den bisherigen Topwert mit 13 Prozent.
Die Sendungen der ORF-Initiative „bewusst gesund“ sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – im Rahmen eines Schwerpunkts in der Rubrik „Im Fokus“ nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.
Auf Anregung des ORF-Publikumsrats führt der ORF seit Februar 2008 unter der Dachmarke „bewusst gesund“ die Gesundheitsberichterstattung noch effektiver zusammen. Mit den Programminitiativen, die wissenschaftlich vom ORF-Gesundheitsbeirat unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn begleitet werden, verstärkt der ORF sein Serviceangebot kontinuierlich.
Begleitworte

Bewusstsein für ein gesünderes Leben schaffen

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz:
„Mit der aktuellen ‚bewusst gesund‘-Initiative ‚Kampf dem Rückenschmerz‘ rückt der ORF ein Thema in den Mittelpunkt seiner Gesundheitsberichterstattung, das außerordentlich viele Menschen in Österreich betrifft. Im Rahmen einer einwöchigen Schwerpunktwoche bündelt der ORF bereits zum 24. Mal seine TV-, Radio- und Online-Berichterstattung sowie die Angebote der Landesstudios, um mehr Bewusstsein für ein gesünderes Leben zu schaffen und einmal mehr als Dienstleister für Österreich und seine Bevölkerung zu fungieren.“
“Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn:
„Bewusst & gesund mit Ihrem ORF! Rückenschmerzen sind in Österreich die Volkskrankheit Nummer 1. Die Ursachen können ganz unterschiedlich sein und erfordern entsprechend individuelle Therapien. Die gute Nachricht aber – jeder von uns kann inklusive Vorbeugung selbst viel dagegen tun. Mit diesem ORF-Schwerpunkt wollen wir erneut wesentlich zur Gesundheit aller Österreicherinnen und Österreicher beitragen!“
"Stöckl live: Bewusst gesund – Kampf dem Rückenschmerz": Barbara Stöckl, Physiotherapeut Roman Pallesits ORF/Kiwi TV/Angelo Kreuzberger
Barbara Stöckl, Physiotherapeut Roman Pallesits
Vom 23. bis 30. März 2019

Das TV-Programm zur ORF-Initiative

ORF/Kiwi TV/Angelo Kreuzberger

Hallo okidoki 

Samstag, 23. März 2019
8.00, 8.20, 8.40, 9.00, 9.30 Uhr,
ORF eins
Das Zweibeinerproblem
Christoph erzählt, dass das aufrechte Stehen und Gehen auf zwei Beinen eigentlich nicht gut für unseren Rücken ist. Ursprünglich war diese Haltung auch nicht für den Menschen geplant. Was es damit auf sich hat, lässt er sich von einer Orthopädin erklären und zeigen.
App-Tipp Fitoons
Mit dieser App lernen Kinder spielerisch etwas über Fitness und Ernährung.


bewusst gesund – Das Magazin

Samstag, 23. März 2019
17.30 Uhr, ORF 2
Bandscheibenvorfall – getrennt von Schmerz und Pein
Sitzende Tätigkeiten sind die besten Voraussetzungen für Rückenschmerzen. So erging es auch einem Juristen in Wien. Nach einem Bandscheibenvorfall hat er begonnen, sein Leben so umzustellen, dass die Kreuzschmerzen in Schach gehalten werden. Sein spannendes Plädoyer für ergonomisches Arbeiten und konsequentes Üben zeigt „bewusst gesund“.
"bewusst gesund" am 23.3.2019: Bandscheibenvorfall – getrennt von Schmerz und Pein ORF
Bandscheibenvorfall – wann und wie operieren?
Eine Operation ist bei Bandscheibenproblemen nur selten nötig, wann doch und welche Methoden es gibt, erklärt Neurochirurg Dr. Nasem Atassi.

Studiogast: Dr. Nasem Atassi
Orthopädischers Spital Speising
Speisinger Str. 109, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 80182-0
E-Mail: office@oss.at
Beratung bei Rückenschmerzen:
Osteoporose - was tun bei Wirbeleinbrüchen?
Trotz Vorsorgeuntersuchung wird Knochenschwund oft erst dann erkannt, wenn er bereits weit fortgeschritten ist oder ein Unfall passiert. „bewusst gesund“ hat zwei Osteoporose-Patientinnen bei ihren Behandlungen begleitet.
"bewusst gesund" am 23.3.2019: Osteoporose im Rücken – Was tun bei Wirbeleinbrüchen? ORF
RehaJET - richtig sitzen will gelernt sein
Nicht nur jeder Körper, auch jeder Arbeitsplatz ist unterschiedlich. Daher wurde das Pilot-Projekt „RehaJET“ ins Leben gerufen. Dabei kann jede Arbeitsplatzsituation simuliert und dadurch maßgeschneidert trainiert werden.
Rehablitationszentrum Bad Hofgastein
Salzburger Str. 26-30, 5630 Bad Hofgastein
Tel.: +43 (0)6432 6685-0
https://www.ska-badhofgastein.at/de/home/

Medizinische Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge (PDF)
"bewusst gesund" am 23.3.2019: „Sitz-Lern-Park“ im „Reha-Jet“ ORF
„bewusst gesund“-Tipp: Ischias
Rückenschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben, neben Muskelverspannungen oder Bandscheibenproblemen kann ein eingeklemmter oder gereizter Ischiasnerv Probleme machen. Über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten informiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.


Hallo okidoki

Sonntag, 24. März 2019
8.00, 8.20, 8.40, 9.00 Uhr, ORF eins
Bungee Fitness
Sophie und Hannah testen den Trendsport Bungee Fitness. Dabei hängt man in einem Gurt an einem Springseil in der Luft und versucht, Übungen mit dem ganzen Körper zu machen. Vor allem die Rückenmuskulatur wird hier beansprucht. Es sieht lustig und einfach aus, hat es aber in sich.


Studio 2: Medizin – Bandscheibe

Dienstag, 26. März 2019
17.30 Uhr, ORF 2
Im Rahmen des „bewusst gesund“-Schwerpunkts „Kampf dem Rückenschmerz“ beschäftigt sich „Studio 2“ mit dem Thema Bandscheibe. Rückenschmerzen sind häufig auf mehr oder minder schwere Bandscheibenprobleme zurückzuführen. Nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, können diese zu noch weit schwerwiegenderen gesundheitlichen Folgeerscheinungen bis hin zu Lähmungen führen. Trotzdem muss nicht jeder Bandscheibenvorfall immer gleich operiert werden. „Studio 2“ zeigt, wann konservative Methoden (Physiotherapie etc.) ausreichen, wann jedenfalls eine Operation angezeigt ist und was dabei passiert.
Live-Gast im Studio ist der Orthopäde OA Dr. Thomas Rustler vom Wirbelsäulenzentrum des Orthopädischen Spitals Speising.


Studio 2: Yogatherapie

Dienstag, 26., Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. März 2019
17.30 Uhr, ORF 2
„Studio 2“ zeigt drei Beiträge zum Thema Yogatherapie. Arzt und Yogalehrer Dr. Peter Poeckh geht dabei jeweils auf ein konkretes Problem – Hohlkreuz, verkürzte Hüftbeuger und Rundrücken – ein und erklärt, mit welchen Yogaübungen man etwas dagegen tun kann.
"Studio 2" am 27.3.2019: Yoga: Rundrücken ORF


Stöckl live: bewusst gesund – Kampf dem Rückenschmerz

Mittwoch, 27. März 2019
20.15 Uhr, ORF 2
Bis zu 70 Prozent aller Erwachsenen in Österreich leiden zumindest einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Auch wenn die Beschwerden mit dem Alter generell zunehmen, treten chronische Nacken- und Rückenbeschwerden mittlerweile vermehrt auch bei jungen Menschen auf. Bereits sieben Prozent der unter 30-Jährigen sind davon betroffen. Die gute Nachricht: Jeder kann selbst etwas dagegen tun. Barbara Stöckl präsentiert in dieser Live-Sendung Gäste, Themen und Initiativen für einen gesunden Rücken. Live im Studio beantworten Rückenexperte Prof. Dietrich Grönemeyer und „bewusst gesund“-Initiator Prof. Siegfried Meryn die Fragen der Zuschauer/innen.
Die Themen:
  • Bewegung hilft – die besten Übungen für einen gesunden Rücken
  • Fit und gelenkig mit 89 Jahren
  • Rücken und Psyche
  • Rückenschonend durch den Alltag
  • High Tech fürs Kreuz
"Stöckl live: Bewusst gesund – Kampf dem Rückenschmerz": Barbara Stöckl ORF/Kiwi TV
Barbara Stöckl


ORF-III-Themenabend: „Rückenschmerzen – Was nun?“ am 27. März

treffpunkt medizin: Rückenschmerzen – Was nun?
Mittwoch, 27. März 2019
21.55 Uhr, ORF III
Rückenschmerzen sind ein Volksleiden geworden. Was tun, wenn der Schmerz einem plötzlich in den Rücken schießt und nicht mehr verschwindet? Der Arzt und Journalist Lothar Zimmermann begleitet zwei Patienten, die in einer Orthopädischen Klinik Hilfe suchen. Er geht Fragen nach wie: Wann ist eine Rückenoperation sinnvoll? Was ist mit Krankengymnastik zu erreichen? Wie findet man den richtigen Operateur? Tanju Seker hat es erwischt: Beim Heben einer Wasserkiste fährt ihm plötzlich der Schmerz in den Rücken, er kann sich kaum mehr bewegen. Als Notfall kommt er in die Orthopädische Klinik in Markgröningen. Seine große Angst ist, dass er mit erst 27 Jahren berufsunfähig wird. Christine Raufmann ist 67 Jahre alt. Ihre Wirbelsäule ist verkrümmt, und das bereitet ihr so starke Schmerzen, dass sie manchmal gar nicht mehr aufrecht gehen kann.
"Rückenschmerzen - Was nun?" ORF/NDR
Bandscheibe - Ein Bandscheibenvorfall muss nicht unbedingt große Schmerzen verursachen. Drückt der Kern jedoch auf einen Nerv, kann es zu starken Schmerzen bis hin zu Lähmungen kommen.
MERYNS sprechzimmer: Rücken-Schmerz lass nach – Training, Tabletten oder OP-Tisch?
Mittwoch, 27. März 2019
22.45 Uhr, ORF III
Rückenschmerzen zählen mittlerweile zu den häufigsten Volkskrankheiten in Österreich. Einer der Hauptgründe dafür ist laut Fachleuten Bewegungsmangel. Durch geringe körperliche Aktivitäten verkrümmt mit der Zeit die Muskulatur und bildet sich so nach und nach zurück. Besonders bei Schreibtischarbeit ist deshalb eine entsprechende Kompensation wichtig. Rückenschmerzen auf rein körperliche Ursachen zu reduzieren, greift hingegen zu kurz. Auch die Psyche hat einen wesentlichen Anteil bei Rückenschmerzen. Seelische Belastungen können Rückenschmerzen verursachen, verstärken oder verlängern. Wird seelischer Druck nicht ausreichend abgebaut, beginnen sich Muskeln im Rückenbereich zu verhärten und dementsprechend zu schmerzen. Die meisten Rückenschmerzen verschwinden zwar innerhalb weniger Wochen, aber was tun, wenn Schädigungen der Wirbelsäule vorliegen? Was sind multimodale Therapien? Und wann ist eine Operation sinnvoll?
Diese und weitere Fragen klären Susanne Fiala, chronische Schmerzpatientin und Leiterin der Selbsthilfegruppe Schmerz, Hans Georg Kress, Vorstand der Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerzmedizin an der MedUni Wien, sowie Michael Bach, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, im Zuge des Themenabends „Rückenschmerzen – was nun?“ unter der Gesprächsleitung von Internist Prof. Siegfried Meryn in „MERYNS sprechzimmer“.
"MERYNS sprechzimmer: Rücken-Schmerz lass nach - Training, Tabletten oder OP-Tisch?" ORF/splash productions
Michael Bach, Siegfried Meryn, Hans Georg Kress, Susanne Fiala


Das Yoga-Magazin

Freitag, 29. März 2019
21.45 Uhr, ORF SPORT +
„Dancing Stars“-Kandidatin 2019, amtierende Boxweltmeisterin und Yoga-Lehrerin Nicole Wesner zeigt einfache, aber sehr effektive Yogaübungen auf einer atemberaubenden Rooftop-Terrasse auf Ibiza. Bei einer Übung wird mit einer Flankendehnung eine flexible Wirbelsäule erreicht und gleichzeitig werden die seitlichen Muskeln für einen starken Rücken gedehnt und gekräftigt. Diese Folge wurde mit Ö3-Wecker-Lady und Yoga-Lehrerin Sandra König und Yoga-Lehrerin Viktoria Ecker auf Ibiza gedreht.


bewusst gesund – Das Magazin

Samstag, 30. März 2019
17.30 Uhr, ORF 2
Cantienica
Rundrücken, Handynacken, Witwenbuckel oder Kreuzschmerzen – viele Tätigkeiten in der modernen Gesellschaft sind dem Rücken nicht zuträglich. Doch mit gezieltem Training kann man dagegen ankämpfen. Eine Methode ist Cantienica. Dabei soll von Ferse bis Kronenpunkt jeder Knochen, jede Faszie, jede Sehne bzw. jeder Muskel trainiert werden – und zwar mit kleinen, langsamen, aber sehr präzisen Übungen.
"bewusst gesund" am 30.3.2019: Starker Rücken – Kleine Bewegungen mit großer Wirkung ORF
Wer Bewegung macht und auf seinen Körper achtet, kann seine Haltung verbessern und meist auch weitere schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen verhindern.
ORF-Radio

Das Programm in Ö1

Sonntag, 24. März, 7.05 Uhr
Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen
Ein aufrechter Mensch sein – Haltung beweisen: Eine Person sein, die Rückgrat hat – das ist auch im religiösen Bereich Thema. So etwa in der biblischen Geschichte, in der sich eine gekrümmte Frau aufrichtet – mit Unterstützung von Jesus von Nazareth. Es gibt in anderen religiösen Traditionen – Stichwort Yoga – aber auch ganz konkrete Anregungen, wie es gelingen kann, den Rücken zu stärken und damit ein aufrechterer Mensch zu werden.
Dienstag, 26. März, 15.30 Uhr
Moment: Wenn die Arbeit Rückenweh macht
Von steifen Büro- und schmerzenden Arbeiter-Rücken: Was man ohne Aufwand für den Rücken und gegen den Schmerz tun kann.
Mittwoch, 27. März, 16.40 Uhr
Das Ö1 Gesundheitsmagazin
Rehabilitation bei chronischen Rückenschmerzen
Montag, 25., – Freitag, 29. März, 13.55 – 14.00 Uhr
Aktuelle Wissenschaft (Wissen aktuell und Ö1 Journale)
Wissen aktuell: Was der Rücken (er)tragen muss
Welche Lasten der Rücken täglich tragen muss, wird einem meistens erst bewusst, wenn er schmerzt. Ob es effektive Prophylaxe gibt und was hilft, wenn es bereits wehtut, wissen Fachleute von der FH Joanneum in Graz.
Wissen aktuell: Kreuzweh, back pain, mal au dos
Schmerzen im unteren Rücken betreffen global mehrere hundert Millionen Menschen. Ein dänischer Biomechaniker beschreibt, warum oft falsch behandelt wird und dass Rückenschmerzen eher ein Symptom sind als eine eigenständige Krankheit.
bewusst gesund – Kampf dem Rückenschmerz

Das Programm der Landesstudios


Landesstudio Burgenland

Fernsehen/Radio/Online
Schon am 21. März gibt es eine Radio-Burgenland-Sprechstunde zum Thema „Rückenprobleme – Vorbeugung – Therapien“. Im Studio zu Gast ist Dr. Joachim Klikovits von der Orthopädie am Krankenhaus in Oberwart.
  • Guten Morgen Burgenland und Burgenland heute: „Restoratives Yoga für Rücken & Schultern“ – Körperübungen und Entspannung für alle, die immer wieder mit Verspannungen und Rückenschmerzen kämpfen
  • Burgenland heute: Studiogespräch mit Dr. Joachim Klikovits (Orthopädie Oberwart) zum Thema Volksleiden Rückenschmerzen
  • Radio Burgenland: Apotheke – Wärmepflaster
  • Burgenland heute: Gesundheitstipps – Wohltuendes für den Rücken


Landesstudio Kärnten

Fernsehen/Radio/Online
Trimedial sind folgende Beiträge geplant:
  • CrossFit zählt zu den härtesten Fitnesstrainingsmethoden der Welt – Klimmzüge, Gewichtheben, Kniebeugen stehen dabei an erster Stelle. Dem Trend des gemeinsamen Trainierens in sogenannten Boxen schließen sich immer mehr an, auch in Kärnten hat die Zahl solcher Fitnesskammern zugenommen. Worauf ist dabei in Hinblick auf einen gesunden Rücken zu achten?
  • Schwimmen gilt als ideale Sportart für den Rücken: Es kräftigt die Rumpfmuskulatur, löst Verspannungen, der Auftrieb schont die Gelenke. Das ist gerade für Schmerzpatienten ideal. Doch nur ein guter Schwimmstil ist nützlich für den Rücken. Wie sieht eine gesunde Haltung unter Wasser aus?


Landesstudio Niederösterreich

Fernsehen/Radio
Samstag, 23. März
Guten Morgen Niederösterreich
  • Irrtümer rund um die Wirbelsäule
  • Kreuzweh“ ist weit verbreitet – und so ist es auch kein Wunder, dass viele Empfehlungen und Tipps rund um die Rückengesundheit kursieren.
  • Sind Bettruhe und Schonung tatsächlich hilfreich bei Rückenschmerzen und welche Muskeln sind es, die den Rücken stabilisieren?
Niederösterreich-Journal
  • Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Rückenerkrankungen in Niederösterreich
Niederösterreich heute
  • Die häufigsten Ursachen für Rückenbeschwerden
  • Welche Therapien helfen, wenn man betroffen ist?
Montag, 25. März
Radio Niederösterreich am Vormittag und Niederösterreich heute
  • Rückentraining: Niederösterreich heute-Fitnessexperte Philipp Körper zeigt Übungen, die den Rücken stabilisieren und vorbeugend gegen Rückenschmerzen wirken.
Donnerstag, 28. März
Radio Niederösterreich am Vormittag
  • Mit der Cantienica-Methode den Rücken stärken: Viele gelenkschonende Methoden werden zur Stärkung der Rückenmuskulatur empfohlen. Nordic-Walking zum Beispiel, aber auch Pilates oder Yoga stabilisieren und wirken ausgleichend. Radio Niederösterreich stellt die nicht so bekannte „Cantienica-Methode“ vor, die jeden Knochen, jede Faszie, jede Sehne, jedes Band und jeden Muskel trainiert.
Niederösterreich heute
  • Der Rücken im Alltag: Ergonomisch sitzen, fernsehen, Auto fahren – ein Experte zeigt, wie das geht und worauf man achten sollte.


Landesstudio Oberösterreich

Fernsehen/Radio
Samstag, 23. März
Oberösterreich heute: Rückenschmerzen : Operation – ultima ratio! Wann ist eine Operation notwendig?
Hinter Rückenschmerzen stehen nur selten – in weniger als einem Prozent der Fälle –ernsthafte Erkrankungen wie ein Tumor oder Rheumaleiden. Und auch nur vier bis sieben Prozent gehen auf das Konto von schweren degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule wie Bandscheibenvorfällen oder Einengungen des Wirbelkanals. Dennoch scheinen allzu schnell Operationen als Lösung angeboten zu werden. Eine Operation ist aber nur dann dringend erforderlich, wenn entsprechende Veränderungen an der Wirbelsäule zu einem Druck auf Nervenfasern führen und diese in weiterer Folge ihre Funktion zum Teil, selten gänzlich aufgeben und es zu Lähmungen an den Extremitäten oder anderen schwerwiegenden Ausfällen kommen kann. Erfahrene Rückenexperten und Chirurgen erklären, wann eine OP notwendig ist und wann definitiv nicht. Der Beitrag beschreibt, wie man Symptome selbst interpretieren kann, und zeigt zielführende schmerzbefreiende Alternativen zur OP auf.
Dienstag, 26. März
Oberösterreich heute: Der „unspezifische“ Rückenschmerz – eine Volkskrankheit!
Neun von zehn Menschen mit Rückenschmerzen leiden unter sogenannten „unspezifischen“ oder „ funktionellen“ Rückenschmerzen. Das bedeutet, die Beschwerden lassen sich nicht auf eindeutige ursächliche Krankheitsprozesse zurückführen. Sie sind nicht das Ergebnis von Veränderungen an der Wirbelsäule, sondern Störungen im komplexen System aus Muskeln, Gelenken und Bändern des Rückens. Die Ursache dafür sind häufig Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und besonders zu wenig Entspannung oder zu viel Stress in der Familie und am Arbeitsplatz. Hier helfen körperliche Aktivität und Physiotherapie. Physiotherapeuten und Schmerzexperten erklären, wie man diesen Überbeanspruchungen vorbeugen und begegnen kann. Im Mittelpunkt steht: Wie erreiche ich in Bezug auf meinen Rücken einen gezielten Muskelaufbau und eine verbesserte Kondition – und wie ist das Ganze in den Arbeitsalltag zu integrieren?
23. – 29. März
Guten Morgen Oberösterreich
  • Eine Minute für Ihren Rücken – Tipps vom Physiotherapeuten
Montag, 25. März
Talk-Sendung – Im Gespräch zur Mittagszeit
  • Medizinische Ursachen und Therapie Rückenschmerzen


Landesstudio Salzburg

Fernsehen/Radio/Online
Das Landesstudio Salzburg befasst sich trimedial mit der „bewusst gesund“-Initiative „Kampf dem Rückenschmerz“ und bietet dazu Studiogespräche, tägliche Gesundheitstipps und Phone-in-Sendungen.
  • Volkskrankheit Rückenschmerzen: Zahlen, Daten Fakten zum Thema Rückenerkrankungen in Salzburg
  • Gespräche mit Betroffenen sowie Medizinerinnen und Medizinern unterschiedlicher Fachrichtungen über Ursachen und Behandlung
  • Bewegt in Salzburg: In der Serie werden gezielt Rückenübungen vorgestellt
  • In der einstündigen Phone-in-Sendung „Mittagszeit“ kommen Betroffene zu Wort und sprechen Fachleute über die aufgezeigten Fälle


Landesstudio Steiermark

Fernsehen/Radio
Steiermark heute und Radio Steiermark
  • Die Versicherungsanstalt für Eisenbahner- und Bergbau-Arbeiter bietet einen speziellen Workshop zum Rückentraining an. ORF Steiermark begleitet einen dieser Kurse, in denen diese besonders gefährdeten Berufsgruppen präventiv trainiert werden.
  • In der Steiermark haben sich zwei Fitness-Center in Kooperation mit Physiotherapeuten auf das Thema „Gesunder Rücken“ spezialisiert.
Guten Morgen Steiermark
  • Wirksame Übung gegen Rückenschmerzen
  • Haltungsschäden, Rücken- und Nackenschmerzen durch Handynutzung und Computerarbeit – vorbeugen und heilen
  • Gesunder Rücken – die Grundlagen werden im Kindesalter gelegt
  • Welche Rolle haben Betten bzw. Matratzen, Pölster, Nackenrollen etc. auf die Gesundheit des Rückens?


Landesstudio Tirol

Fernsehen/Radio/Online
Das Landesstudio Tirol befasst sich trimedial mit folgenden Themen:
  • Rückenspezialist Primar Michael Gabl, Vorstandsmitglied der AOSpine Austria „education neurosurgery“, zu Gast in der Nahaufnahme
  • Guten Morgen Tirol: „Rückenschule“ – Fitnesstipps für den Rücken
  • Rücken und Psyche („Psychosomatik“)
  • Ergonomische Gestaltung am Arbeitsplatz
  • Die richtige Sitzeinstellung im Auto
  • Anrufsendung „Hallo Tirol“ mit Dr. Pujan Kavakebi, Vorstandsmitglied der AOSpine Austria. Er fungiert auch als Trainer für Wirbelsäulenchirurgen.
  • Tirol heute: Stammzellenbehandlung bei Bandscheibenvorfall
  • Tirol heute: Service-Beitrag zu Präventionsmöglichkeiten


Landesstudio Vorarlberg

Fernsehen/Radio/Online
Das Landesstudio Vorarlberg befasst sich trimedial mit folgenden Themen:
  • Rückengymnastik: Muskelstärkung und Beweglichkeit
  • Richtig schlafen und den Rücken dabei entlasten bzw. entspannen
  • Berufsgruppen mit hoher Rückenbelastung
  • Chiropraktiker und Orthopäden: Rückenprobleme weit verbreitet – was sind die Gründe?
  • Schulmedizin: Rückenprobleme durch Haltungsschäden vorprogrammiert – Gegenstrategie Haltungsturnen?
  • Rückenschonend arbeiten am „modernen“ Arbeitsplatz: Computerarbeit und Smartphone als ständiger Begleiter – mit welchen Auswirkungen?
  • Sport: Starker Rücken als „Fitness-Basis“
  • Radiosendung „Neues bei Neustädter“ zum Thema „Starker Rücken“


Landesstudio Wien

Fernsehen/Radio/Online
Radio Wien, Wien heute und wien.ORF.at beleuchten u. a. folgende Themen:
  • Eine fünfteilige Serie geht den häufigsten Ursachen für Rückenbeschwerden nach. Es wird erklärt, wie man am besten vorbeugen kann – von der richtigen Haltung über geeignete Sportarten bis zum adäquaten Arbeitsplatz.
  • Weiters stehen Beiträge über Bandscheiben-OPs und Veränderungen am Arbeitsplatz im Büro; dazu wird es Studiogespräche mit Expertinnen und Experten (Arbeitsmediziner/innen etc.) geben.
ORF nachlese März 2019: Rückenfit und vital TOMMYANDONE/123
ORF nachlese im März

Rückenfit und vital – Nie wieder Rückenschmerzen

TOMMYANDONE/123
Die ORF nachlese begleitet den Schwerpunkt „bewusst gesund – Kampf dem Rückenschmerz“ umfassend und präsentiert die Inhalte aus ORF-TV und -Hörfunk im Rahmen der großen Cover-Geschichte der ORF nachlese März unter dem Titel: „Rückenfit und vital – Nie wieder Rückenschmerzen“.
Expertenrat zur Hilfe und Selbsthilfe sowie leichte Übungen für jeden Tag, neue und bewährte Methoden wie Wärmetherapie, Akupressur, Kräuterheilkunde, Biofeedback mit zahlreichen Tipps zum Thema stehen im Fokus der knapp 20 Seiten umfassenden Story. Außerdem: die besten Therapien der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie alternative Möglichkeiten und die neusten Hightech-Therapien.
Abgerundet wird der programmbegleitende Schwerpunkt in der März-nachlese mit vielen praktischen Links sowie Adressen inklusive der Übersicht der Sendungen zur Initiative in TV und Hörfunk.

Link:

ORF-TVthek, ORF.AT und ORF TELETEXT

„Kampf dem Rückenschmerz“ online und im ORF TELETEXT

Die ORF-Gesundheitsinitiative wird im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT wieder mit zahlreichen Informationsangeboten begleitet.
Im ORF.at-Netzwerk steht neben aktueller Berichterstattung rund um Gesundheitsthemen die Seite bewusstgesund.ORF.at im Mittelpunkt. Sie bietet ein begleitendes Serviceangebot zur ORF-Initiative mit einem Überblick über alle Sendungen und deren Inhalte. Außerdem informieren z. B. die Seiten der ORF-Radios und -Landesstudios über ihre Programmangebote zum Thema.
Die Videoplattform ORF-TVthek stellt Livestreams und Video-on-Demands zahlreicher TV-Sendungen rund um den „Bewusst gesund“-Schwerpunkt bereit und fasst die vielfältigen TV-Programmelemente in einem Video-on-Demand-Themenschwerpunkt zusammen.
Der ORF TELETEXT bietet auf Seite 650 im Bereich des Magazins „Gesundheit“ allgemeine Informationen über die Kampagne sowie eine Auflistung aller Sendungen, die sich mit dem Themenschwerpunkt beschäftigen. Detailinfos zu den täglichen Fernsehsendungen der ORF-Initiative finden die Leserinnen und Leser auf den Fernseh-Inhaltsseiten (ORF-Tipp auf Seite 106 bzw. ab Seite 300).

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
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Ihr Draht zur Redaktion

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um
17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
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1136 Wien
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Folge 6 - Disentis

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UNIQA ÖFB Cup: Halbfinale LASK - Rapid Wien, Highlights aus Pasching

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Episode 15 - Tignes, Oslo

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#####EOF##### Vienna Cyber Security Week: Es wird immer mehr Cyberattacken geben - fm4.ORF.at
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Vienna Cyber Security Week: Es wird immer mehr Cyberattacken geben

Staatlich gelenkte Angriffe gegen kritische Infrastruktur nehmen zu. Der Mensch sei dabei das schwächste Glied in der Kette, sagt die israelische Sicherheitsexpertin Esti Peshin auf der Vienna Cyber Security Week.

Von Christoph „Burstup“ Weiss

Im September des Vorjahres führte ein Ransomware-Angriff dazu, dass auf dem Flughafen von Bristol die Bildschirme schwarz wurden und der Flugverkehr zwei Tage lang gestört war. Auch der Betrieb in mehreren Krankenhäusern wurde in jüngster Vergangenheit durch Schadsoftware beeinträchtigt. Kritische Infrastruktur ist zunehmend durch Angriffe übers Netz bedroht.

Mögliche Angriffsszenarien und Verteidigungsstrategien werden einmal im Jahr auf der Vienna Cyber Security Week von Expertinnen und Experten aus aller Welt diskutiert. Dass beim Vortrag einer israelischen Sicherheitsexpertin Fragen von einem Teilnehmer aus dem Iran gestellt werden, scheint dabei nicht all zu sehr zu überraschen.

„Die Magie von Wien“

“Das ist die Magie von Wien”, sagt Alexandre Dimitrijevic, Präsident der in Genf ansässigen Energy Pact Foundation und einer der Veranstalter der Vienna Cyber Security Week. “Es ist genau das, was wir aufzubauen versuchen hier, in der Hauptstadt eines neutralen Staates, der Mitglied der EU, nicht aber der NATO ist und eine lange Tradition in der Vermittlung internationaler Beziehungen hat. Wir versuchen, eine Balance zwischen antagonistischen Interessen zu finden.”

Esti Peshin

Vienna Cyber Security Week

Esti Peshin

Im dritten Jahr der Vienna Cyber Security Week nehmen mehr als 800 Menschen teil. Darunter Esti Peshin. Sie leitet die Cyberabteilung der Flugzeugbaufirma Israel Aerospace Industries (IAI). Ihre Analyse der derzeitigen Lage: Es gebe mehr staatlich gelenkte Cyberattacken als je zuvor, mehr Industriespionage, einen stärkeren Fokus auf Angriffe gegen Finanzinstitutionen und einen wachsenden Trend hinsichtlich Attacken gegen kritische Infrastruktur.

"Wir sehen außerdem einen Trend zum sogenannten CNI - Computer Networked Influence. Damit sind die Versuche gemeint, unsere Meinungen zu beeinflussen und Wahlen auf der ganzen Welt zu manipulieren.”

“Jene Maschinen, die Energie erzeugen, die die Wasserversorgung sicherstellen, die den Verkehr regeln und so weiter - sie stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit von Angreifern. Wir sehen außerdem einen Trend zum sogenannten CNI - Computer Networked Influence. Damit sind die Versuche gemeint, unsere Meinungen zu beeinflussen und Wahlen auf der ganzen Welt zu manipulieren.”

5 Strategien gegen Cyberattacken

Um die steigende Zahl an Cyberattacken erfolgreich zu bekämpfen, sagt Esti Peshin, seien fünf Strategien notwendig: Technologie auf dem neuesten Stand, Methodik zur bestmögliche Nutzung dieser Technologie, ständige Innovation, da sich auch die Bedrohungen ständig weiterentwickeln würden, Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene, sowie fünftens etwas, das Peshin “Capacity Buildup” nennt: “Damit ist gemeint, dass der Mensch das schwächste Glied in der Sicherheitskette ist."

„Der leichteste Weg, ein Netzwerk anzugreifen ist, sich von einer schlecht informierten Person dabei helfen zu lassen.“

Sicherheitsteams müssten mehr Wert auf die Fortbildung der Userinnen und User legen, sagt Peshib: "Wir müssen das Bewusstsein der Menschen schärfen. Ihre Cyber-Hygiene muss besser werden. Denn der leichteste Weg, ein Netzwerk anzugreifen ist, sich von einer schlecht informierten Person dabei helfen zu lassen. Auf diese Weise werden die meisten erfolgreichen Cyberattacken durchgeführt.”

mehr Netzpolitik:

Aktuell:

#####EOF##### Österreichischer Klimaschutzpreis
KPSJ 2018 Gewinner Foto Dusek
Gewinner Klimaschutzpreis Junior 2018

"Mahlzeit – Wir kochen für ein gutes Klima"

Foto Dusek

Schüler/innen aus drei Klimaschulen in Baden bei Wien gewinnen den Klimaschutzpreis 2018!

Die engagierten Projekte der Klimaschulen Volksschule Baden-Weikersdorf, BG/BRG Baden Biondekgasse und der HLA aus Baden bei Wien (Niederösterreich) überzeugte ORF-Publikum und Jury.
Mehr als hundert Schüler/innen haben viele Projekte zum Thema Klimaschutz und Ernährung umgesetzt: Unter dem Motto „Mahlzeit – Wir kochen für ein gutes Klima“ wurden eine Fotoausstellung zum Wocheneinkauf einer Familie, das Theaterstück „um.WELT“, eine Nachhaltigkeitscheck bei lokalen Lebensmittelerzeugern und Workshops zur Klimarelevanz von Palmöl umgesetzt. Neben einem Film zum Thema „Saisonalität und Regionalität von Lebensmittel“ und einem Kochbuch mit klimafreundlichen Rezepten ist auch ein Klimaschutzlied entstanden.
Ihre Ideen, was im Klimaschutz passieren müsste, damit der Klimawandel das Leben nicht sehr ungemütlich macht, haben sie in Briefen an die Badener Bevölkerung formuliert, die 2050 geöffnet werden.
Gewinner KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Die Preisverleihung fand am Freitag, dem 22. Juni 2018 statt und wurde von ORF-Wetter-Expertin Christa Kummer und „Hallo okidoki“-Moderator Robert Steiner moderiert. Fehlen durfte dabei auch nicht die frechste Ratte Österreichs: Rolf Rüdiger.
Höhepunkt war die feierliche Übergabe der offiziellen Urkunden durch Martina Schuster (Klimaschutzexpertin im Nachhaltigkeitsministerium) und Robert Ziegler (Chefredakteur im ORF-Landesstudio Niederösterreich). Der Siegerscheck im Wert von 3.000 Euro wurde von den ÖBB bereitgestellt.

Bilder von der Preisverleihung:

Bilder von der Siegesfeier

Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling
Siegesfeier KSP Junior 2018 ORF/Roman Zach-Kiesling

Gratulationen

Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger: „Wir arbeiten jetzt für ein lebenswertes Morgen und eine aussichtsreiche Zukunft unserer Kinder. Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior bietet für die Jüngsten eine ganz besondere Möglichkeit und Bühne, diese Zukunft schon jetzt aktiv mitzugestalten und zu zeigen, mit wie viel Kreativität, Einsatzbereitschaft, aber auch Verantwortungsbewusstsein an die Arbeit gegangen wird. Ich freue mich deshalb auch heuer wieder ungemein auf viele neue, spannende Einreichungen und Ideen.“
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Die vielen kreativen Einreichungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie engagiert sich Kinder und Jugendliche für Umwelt- und Klimaschutz in Österreich einsetzen. Die Programme des ORF bieten die mediale Plattform, um dieses Engagement in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und möglichst viele Menschen zu motivieren und aktivieren. Den engagierten Schülerinnen und Schülern aus Baden gratuliere ich herzlich zum Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2018.“
Junges Engagement für unser Klima

Die weiteren Nominierten

Neben den drei Klimaschulen in Baden bei Wien zählten folgende Projekte zu den Nominierten:

E-Bike-Verleih / Polytechnische Schule Schwaz, Tirol

E-Bike-Verleih Thomas Gutmann/PTS Schwaz
Neben dem „normalen“ Unterricht werden in der Schule jedes Jahr Projekte in einem Fachbereich realisiert. 2018 haben sich die Schüler für Mechatronik entschieden. Ganz besonders begeistert hat sie dabei das Thema Elektromobilität.
Da keiner der SchülerInnen ein E-Bike besitzt, reizte sie der Gedanke, umweltfreundlich mobil zu sein, noch viel mehr und gemeinsam mit ihren Lehrern definierten sie ein zweifelsohne hoch gestecktes Ziel: „Wir möchten die erste Schule Österreichs sein, in der sich SchülerInnen und LehrerInnen kostenlos umweltfreundliche E-Bikes für Amtswege, Arztbesuche, Mittagspausen usw. ausleihen können.“

Energiebuch – Mitmachbuch / Team Energiebuch, Vorarlberg

Energiebuch Tanja Lebar/Energieinstitut Vorarlberg
Die Energieautonomie Vorarlberg 2050 ist ein ambitioniertes Ziel. Ein Ziel, dass ohne die Jüngsten nicht erreichbar sein wird. So wird in Vorarlbergs Gemeinden und Schulen in Sachen Klimaschutz bereits einiges geleistet: Es gibt viele nachahmenswerte Projekte, Ideen und Anregungen, die sich sehen lassen können.
Kinder haben für Kinder und Erwachsene ein Mitmachbuch erarbeitet und gestaltet. In 35 Workshops und zahlreichen Aktivitäten in e5-Gemeinden setzten sich die Kinder auf kreative, erlebnisorientierte Weise mit dem Thema Energie auseinander. Die Workshops wurden dokumentiert und die Ergebnisse von einem Grafiker so für Kinder aufbereitet, dass sie Jung und Alt zum Mitmachen, Mitdenken und Ausprobieren anregen.

Kein Mist – Klimaschützlinge unterwegs / Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium Purkersdorf

Kein Mist – Klimaschützlinge unterwegs BG/BRG Purkersdorf
In der gesamten Schule starteten im Jänner 2018 Projekte und Aktionen im Zeichen des Umwelt- und Klimaschutzes. Es entstanden spannende fächer- und schulstufenübergreifende Aktivitäten: Die Recherche der Gruppe Akte-Aluminium-Energy führten zur Idee einer großangelegten Müllsammlung unter dem Titel „Dosenquetscher gesucht“ bzw. „Plastikmüll kurz und kleingemacht“.
Auch die Handy-Sammlung in Kooperation mit dem Jane Goodall Institut bewirkt ein Umdenken zu Klimaproblematik und Umweltschutz. Mit einer Internetsuchmaschine kann man Bäume pflanzen und eine gesunde, regionale Jause hat natürlich etwas mit Klimaschutz zu tun. Das zeigten uns unsere jüngsten Klimaschützlinge. Die sind aber auch auf Rädern und zu Fuß am Schulweg unterwegs und rechnen die erarbeiteten Kilometer in Klimameilen um, während die Großen ein umfangreiches Tutoring-Programm zum Thema Mülltrennung beginnen: So lernen die kleinen Klimaschützling von den großen.
Jury

Die Mitglieder der Jury

Eine Jury rund um die „Soko Donau“-Darstellerin Lilian Klebow und „okidoki“-Moderator Robert Steiner hatte unter den Einreichungen die vier besten Projekte ermittelt, die in der ORF-Servicesendung „konkret“ dem Publikum zur Abstimmung vorgestellt worden sind. Zu gewinnen gab es für die offiziellen Titelträger „Österreichischer Klimaschutzpreis Junior – Sieger 2018“ eine Siegesfeier zum Schulschluss, Urkunden und einen Geldpreis, zur Verfügung gestellt von den ÖBB.
Klimaschutzpreis Junior 2018 Jury ORF
Die Jury

Der Klimaschutzpreis Junior

Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior wurde vom Nachhaltigkeitsministerium und dem ORF im Jahr 2012 anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Österreichischen Klimaschutzpreises ins Leben gerufen.
Unterstützt wurde der Österreichische Klimaschutzpreis Junior in diesem Jahr von den ÖBB, Stromdiskont.at und Sonnentor.
Kontakt

#####EOF##### salzburg.ORF.at
Juridische Fakultät Universität Salzburg

Bildung 04.04.– 06:00 Uhr

Uni bietet nach Prüfungsfiasko Extratermin an

Nach der Annullierung einer Prüfung der Universität Salzburg versucht das Rektorat jetzt Schadensbegrenzung: Studierende sollen keine Nachteile erleiden und dürfen erneut antreten, dabei soll das ursprüngliche Prüfungsdatum gelten.  mehr …

Monikapforte

Chronik 03.04.– 16:31 Uhr

Sanierung rund um Monikapforte wird teurer

Mehrkosten von gut 200.000 Euro kommen auf die Stadt Salzburg bei der Wegsanierung an der Monikapforte zu. Bei der neuen Brücke auf dem Mönchsberg müssen Stützmauern saniert werden, deren Zustand vorab nicht zu erkennen war.  mehr …

Weitere Meldungen

Sensibilisierung für Obuslenker

Verkehr 04.04.2019 06:00 Uhr

Blinde und Rollifahrer trainieren Obuslenker

Als Blinder oder Rollstuhlfahrer in Salzburg Obusse zu nutzen, ist eine Herausforderung. Weil das deutlich leichter geht, wenn Nicht-Behinderte - bei Bedarf - mithelfen, haben sie am Mittwoch angehende Obuslenker dafür sensibilisiert. mehr …

BIFIE

Bildung 04.04.2019 06:00 Uhr

Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg

In der Stadt Salzburg boykottieren die Eltern der vierten Klasse der Neuen Mittelschule der Diakonie die regelmäßigen Tests des Bildungsinstituts BIFIE. Aus Angst vor fehlender Anonymität lassen sie ihre Kinder am Donnerstag fehlen. mehr …

Stille Nacht Jubiläum

Kultur 03.04.2019 19:00 Uhr

200 Jahre Stille Nacht: Veranstalter zufrieden

Nach 682 Veranstaltungen im Vorjahr zum Jubiläum „200 Jahre Stille Nacht“ haben die Veranstalter am Dienstag in Salzburg sehr zufrieden Bilanz gezogen. Der offizielle Empfang galt einer der wohl „schwierigsten“ Salzburger Tourismusmarken. mehr …

GKK

Politik 03.04.2019 15:30 Uhr

Sorge um Versicherungsgeld nach Kassenfusion

In den kommenden neun Monaten erfolgt die Fusion der neun Gebietskrankenkassen zur österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Solange hat die SGKK einen neuen Obmann, da der bisherige den Prozess als Kritiker in Wien begleitet. mehr …

Kälbertransporte

Politik 03.04.2019 13:28 Uhr

Land reglementiert Langstrecken-Tiertransporte

Nach der Kritik an Langstrecken-Tiertransporten will Agrarlandesrat Josef Schwaiger (ÖVP) den Transport von Kälbern transparenter machen. Künftig sollen weniger Langstreckenfahrten von Salzburg aus abgefertigt werden. mehr …

Emir von Kuwait

Chronik 03.04.2019 12:55 Uhr

Emir von Kuwait lässt sich in Salzburg operieren

Der Emir von Kuwait ist derzeit auf Privatbesuch in Salzburg. Der arabische Staatschef lässt sich im Landeskrankenhaus operieren. Seine Ankunft sorgte in der Innenstadt für größere Staus. mehr …

Kulturlexikon neu aufgelegt

Kultur 03.04.2019 12:06 Uhr

Kulturlexikon neu überarbeitet

Das 1987 erstmals erschienene Salzburger Kulturlexikon ist überarbeitet und neu heraus-gegeben worden. Ein riskantes Unterfangen: In Zeiten von Internet und Smartphone sind Lexika in Buchhandlungen zum Verkaufs- Flop geworden. mehr …

Chronik 03.04.2019 11:34 Uhr

Lenker nach Überholmanöver verstorben

Im Salzburger Unfallkrankenhaus ist am Mittwoch ein Oberösterreicher seinen schweren Verletzungen nach einem Unfall erlegen. Der 36-jährige Innviertler war im Bezirk Braunau nach einem Überholmanöver mit seinem Wagen von der Straße abgekommen. Mehr dazu in ooe.ORF.at

Klassenzimmer

Bildung 03.04.2019 10:26 Uhr

Schülerumfrage: Englisch wichtig, Mathe nicht

Für den Großteil der Salzburger Schüler ist Englisch das weitaus wichtigste Schulfach. Das geht aus einer aktuellen Umfrage eines Salzburger Nachhilfeinstituts hervor. Nicht einmal jeder Zweite hält Deutsch für sinnvoll, noch unbeliebter ist Mathematik. mehr …

Die Seilbahn auf das Zwölferhorn bei St. Gilgen am Wolfgangsee

Wirtschaft 03.04.2019 08:27 Uhr

Zwölferhornbahn: Baubeginn im Herbst?

Der Neubau einer Seilbahn mit Achtergondeln auf das Zwölferhorn in St. Gilgen (Flachgau) rückt in greifbare Nähe. Laut Medienberichten gebe es einen Baubescheid, ein betroffener Grundstückseigentümer widerspricht allerdings. mehr …

beschlagnahmte Glücksspielautomaten

Chronik 03.04.2019 07:53 Uhr

Große Razzia gegen Glücksspielautomaten

Bei einer österreichweiten Razzia hat das Finanzministerium in Hallein (Tennengau) acht illegale Glücksspielautomaten in einem Lokal beschlagnahmt. In ganz Österreich waren gleichzeitig 93 Finanzpolizisten im Einsatz. mehr …

Mountainbiker

Tourismus 03.04.2019 07:15 Uhr

Bundesforste verlängern Mountainbike-Verträge

Mountainbiken auf Wegen der Bundesforste ist in Salzburg für weitere fünf Jahre erlaubt: Die Salzburger Tourismusverbände haben die dazu nötigen Verträge nun verlängert und bezahlen den Bundesforsten pro Jahr 200.000 Euro. mehr …

Übersichtskarte des Skigebiets Dachstein West Rußbach - Annaberg - Gosau

Wirtschaft 03.04.2019 06:00 Uhr

Dachstein-West: Land schießt mehr Millionen zu

Mit weiteren vier Millionen Euro will das Land Salzburg das Skigebiet Dachstein-West (Tennengau und Oberösterreich) in den kommenden Jahren unterstützen. Das ist die Voraussetzung für eine Übernahme durch den Raiffeisenverband. mehr …

Pendler als Radfahrer gewinnen

Verkehr 02.04.2019 19:30 Uhr

Neue Anstrengungen für mehr Radfahrer

Um den täglichen Stau zu reduzieren und die Klimaziele zu schaffen, wollen Land und Stadt Salzburg jetzt weitere Pendler zum Umsteigen auf das Fahrrad bewegen. Eine große Radgarage, bessere Radwege und mehr Komfort für Öffinutzer, die auch Räder einsetzen, stehen im Vordergrund. mehr …

Marco Rose bei Fußballspiel als Trainer von Red Bull FC Salzburg

Sport 02.04.2019 19:07 Uhr

Rose hat neue Option in Deutschland

Der Trainer von Red Bull Salzburg, Marco Rose, hat in den vergangenen Wochen einmal mehr Begehrlichkeiten der deutschen Bundesliga geweckt. Wolfsburg bestätigt jetzt Interesse an Rose. Mehr dazu in sport.ORF.at

Laserblocker

Verkehr 02.04.2019 18:00 Uhr

Illegale Laserblocker stapeln sich bei Polizei

17 Laserblocker haben Autobahnpolizisten heuer in Salzburg bis Ende März bereits sichergestellt. Die illegalen Geräte werden vor allem von Lenkern schneller Autos eingesetzt, um Laser-Tempomessungen der Polizei zu blockieren. mehr …

Afghanische Botschafterin in Österreich, Khojesta Fana Ebrahimkhel

Politik 02.04.2019 17:30 Uhr

Afghanische Botschafterin bittet um Hilfe

Die Sicherheitslage in Afghanistan sei prekär, Österreich stufe das Land aber als sicher ein. Bei ihrem Kurzbesuch in Salzburg hat die afghanische Botschafterin daher die Behörden gebeten, jeden Einzelfall vor einer Abschiebung genau zu prüfen. mehr …

Gericht 02.04.2019 15:29 Uhr

Acht Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs

Jener Lungauer, der im Herbst 2016 seine damals zehnjährige Stieftochter insgesamt sechsmal beim Duschen missbraucht haben soll, ist am Dienstag zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. mehr …

Feuerwehrautos

Chronik 02.04.2019 12:11 Uhr

Notlandung mit defektem Fahrwerk

In Zell am See (Pinzgau) hat eine 38-jährige Flugschülerin eine Notlandung gut überstanden. Das Bugrad ihrer Maschine war gebrochen, nachdem sie bei einem Landeversuch hart aufgesetzt haben soll. mehr …

Verkehrsunfall mit einem Toten bei Kuchl

Verkehr 02.04.2019 11:53 Uhr

Mehr Verkehrstote als im Vorjahr

Seit Jahresbeginn sind mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen als im Vergleichszeitraum von 2018. In Salzburg gab es heuer schon sechs Tote - darunter ein einjähriges Kind. mehr …

#####EOF##### Buch - fm4.ORF.at

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Buch

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Barbara Köppel
05.04.2017

Haare, Mafia und Feminismus

Die finnische Bestsellerautorin Sofi Oksanen hat einen abgefahrenen Roman über ungewöhnlich schnell wachsende Haare und mafiöse Machenschaften rund um Extensions und Leihmutterschaft geschrieben.

Alle Stories von Christian Pausch
03.04.2017
Haus in Nuuk

Queer-Sein in Grönland

Im Roman "Nuuk #ohnefilter" verwebt Niviaq Korneliussen die Geschichten von fünf jungen Menschen ineinander.

Alle Stories von Daniel Grabner
30.03.2017
Astronaut auf einem Buchcover

Löwen im Vorgarten

Daniel Wisser vom Ersten Wiener Heimorgelorchester hat mit "Löwen in der Einöde" seinen dritten Roman veröffentlicht.

Alle Stories von Philipp L’heritier
29.03.2017
Christopher Just

Won't Get Fooled Again

Alles nur Pose, Halluzination und ein Roman ohne Boden. "Der Moddetektiv" von Christopher Just.

Alle Stories von Zita Bereuter
27.03.2017
Daniela Larcher

So geht Krimi

Die Krimiautorin Daniela Larcher hat Chefinspektor Otto Morell in vier Fällen ermitteln lassen. Jetzt gibt es einen neuen Ermittler. Eine neue Krimiserie. Und einen neuen Namen der Autorin: Alex Beer.

Alle Stories von Lisa Schneider
26.03.2017
Bundesheer

Disziplin und Schikane

Jakob Pretterhofer erzählt mit seinem Debütroman "Tagwache" keine neue Geschichte über das Bundesheer, aktuell ist sie trotzdem. Der Grazer Autor liest am kommenden Wochenende in Wien beim Literaturfestival "Wortspiele".

Alle Stories von Christian Cummins
25.03.2017
Sarah Glidden

Comic Journalist Sarah Glidden

Telling important news stories about Syria, Iraq and Turkey in comic strip form. An accessible and intimate form of storytelling.

Alle Stories von Philipp L’heritier
24.03.2017
Heinz Strunk

Männlich, ledig, leer, sucht

Die Tragikomik der Einsamkeit: "Jürgen" - der neue Roman von Heinz Strunk.

Alle Stories von Alexander Hertel
17.03.2017
Kolibri

"Eine kurze Geschichte von sieben Morden"

Marlon James preisgekröntes und episches jamaikanisches Gesellschaftsporträt, das rund um ein mysteriöses Attentat auf Bob Marley kreist, ist vor Kurzem auf Deutsch erschienen.

Alle Stories von Irmgard Wutscher
13.03.2017
Fatma Aydemir

Ellbogen ausfahren

Was passieren könnte, wenn eine junge Frau mit türkischen Wurzeln zurückschlägt und nicht mehr Opfer sein, nicht mehr alleine über "mit Migrationshintergrund" definiert werden will, darüber denkt Fatma Aydemir in ihrem Roman "Ellbogen" nach.

Stephanie Sargnagel

Sargnagel is here to stay

Ein Kommentar von Hosea Ratschiller zur Lage der Nation.

Alle Stories von Lisa Schneider
12.03.2017
See mit Spiegelung, Buchcover

Flucht ins Land der Berge und Lichter

Ein abgenutzter, weißer Wohnwagen, die Weiten Alaskas: "Bis an die Grenze" heißt Dave Eggers neues Buch. Ein guter, tragikomischer Familienroman ist ihm damit gelungen.

Alle Stories von Alex Wagner
10.03.2017
Buchcover von Noemi Schneider

Immer dieselbe Millennial-Leier

Noemi Schneiders Debütroman "Das wissen wir schon" wird im Klappentext als "fabelhaft ausgelassener Generationenroman" angepriesen. Dabei nimmt sich das Buch selbst nicht allzu ernst.

Alle Stories von Barbara Köppel
08.03.2017
Nadine Kegele

"Die sind alle emanzipiert"

In Nadine Kegeles Buch "Lieben muss man unfrisiert" erzählen 19 Frauen und Transgender-Personen von ihrem Selbstverständnis und Rollenbildern im Jahr 2017.

Alle Stories von Zita Bereuter
07.03.2017
wortlaut 17

Wortlaut 2017

Der FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb mit dem Thema "GRELL".

Alle Stories von Zita Bereuter
wortlaut logo w

Wie ist das mit GRELL?

Häufig gestellte Fragen zum FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut - und die Antworten.

Alle Stories von Cornelia Lee
05.03.2017
Gezeichnete rote Haare

Die irische Königin und der Stier

In ihrem Roman verknüpft die steirische Autorin Andrea Stift-Laube irische Sagen mit der Geschichte einer jungen Frau in einem Käseladen.

Alle Stories von Maria Motter
02.03.2017
Tijan Sila

Chicks in Krieg und Frieden

Da erzählt einer von Kindheit im Krieg und dem Neubeginn in einem anderen Land so hart, dass es lustig wird: Tijan Sila räumt in "Tierchen unlimited" mit Klischees auf.

Alle Stories von Claudia Unterweger
25.02.2017
SchwarzRund

Okraschoten in Erdnussöl

Wie sich der Alltag als queere Schwarze Sängerin einer Hamburger Schule-Band anfühlen kann, erfährt man in "Biskaya", dem komplexen Debütroman der Berliner Autorin und Bloggerin SchwarzRund.

Alle Stories von Philipp L’heritier
22.02.2017
Gezeichnete Hand

Verwüstete Körper, geschundene Seelen

Franzobels neuer Roman dampft und spritzt: "Das Floss der Medusa"

#####EOF##### Großmeisterin Moser 36-jährig verstorben - sport.ORF.at

Großmeisterin Moser 36-jährig verstorben

Österreichs erste Schachgroßmeisterin, die Kärntnerin Eva Moser, ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Das teilte der Österreichische Schachbund am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Eva Moser (AUT)
GEPA/M. Oberlaender

Highlights in Mosers Karriere waren der Vizeeuropameistertitel 1998 in Mureck bei den U16-Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in Gmunden, wo sie alle Männer hinter sich ließ und als erste Frau den Titel gewann.

Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karrierehöchstzahl von 2.471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde Moser vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schachgroßmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters.

#####EOF##### Magazin - tv.ORF.at

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Unser Österreich

Berggespräche: Marlies und Benni Raich im Pitztal

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ORF III

Land der Berge

Das Paznaun mit Peter Habeler

Extrembergsteiger Peter Habeler führt durch das Paznaun im äußersten Westen Tirols, das mit vielen Gegensätzen überrascht. 

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Seitenblicke

*Das Jüdische Museum widmet Arik Brauer eine Schau zum 90er/ *Präsentation des Oldtimer-Guides 2019/ *ATOS Gipfelgespräche in Golling

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ORF 2

Englands schönste Gärten

Hinter privaten Gartentoren

Gärten sind in England etwas ganz Besonderes und so wundert es nicht, dass auch viele private Gärten ihre Pforten für Besucher öffnen. Denn eigentlich ist es für englische Gartenliebhaber fast unvorstellbar ihr grünes Paradies- und sei es noch so klein – nicht mit anderen zu teilen. Das können Nachbarn, Freunde, Verwandte oder Fremde sein – Reisende in Sachen Garten! Karl Ploberger sieht sich rund um London um und besucht Privatgärten und ihre Besitzer.

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GartenKULT

Der Pflanzenschutzgarten

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11:34

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WELTjournal

Theresa May - die Kämpferin

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WELTjournal +

24 Stunden - Großbritannien von oben

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ORF 2

Studio 2

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ORF 2 Europe

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ORF 2

Seitenblicke

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#####EOF##### FM4 Heartbeat - Playlist vom 25.2.2019 - fm4.ORF.at
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FM4 Heartbeat - Playlist vom 25.2.2019

Sasami Morning Comes
Feels Awful Need
Melby Reject
Simen Mitlid Tell Me Everything
Vita Bergen Falcons
Small Feet Let The Guys Down
The Day We Killed Our Hearts
Rozie Plain Conditions
This Is The Kit Hotter Colder
Frank Turner Be More Kind
Piroshka Blameless
Piroshka Heartbeats
Lush Single Girl
Piroshka Hated By The Powers That Be
White Lies Kick Me
Mark Hollis The Colour Of Spring
Voyou Il Neige
Cass McCombs Brighter
Cass McCombs Prayer For Another Day
Sasami feat. Devendra Banhart Free
Sasami Pacify My Heart
Sasami At Hollywood
Lemonheads Things
Replacements Sadly Beautiful
Lemonheads Down About It
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Julia Jacklin Don´t Know How To Keep Loving You
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J.S. Ondara Saying Goodbye

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#####EOF##### Live@RKH: Little Big Sea & Hearts Hearts - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Live@RKH: Little Big Sea & Hearts Hearts"

27. 1. 2017 - 16:15

Live@RKH: Little Big Sea & Hearts Hearts

Zwei ehemalige Soundpark Acts der letzten 12 Monate, die beide klassisches Songwritertum mit elektronischen Sounds verbinden.

Little Big Sea

David Kleinl

Little Big Sea

Ein Trio aus Wien, bei dem Folk-Gesang auf Synthesizer und elektronische Beats trifft. Vergangenen März haben Marlene, Gunther und Lukas ihre Debüt-EP Portugal veröffentlicht und damit schon ordentlich Staub aufgewirbelt. In einigen Wochen werden sie zum Beispiel auch Garish auf Tour begleiten. Und schon jetzt stehen sie auf der Bühne des großen Sendesaales.

Hearts Hearts

Christoph Hudl

Hearts Hearts

Gestartet ist diese Band in Wien eigentlich als Duo im Singer/Songwriter Stil. Die elektronischen Elemente sind erst später dazugekommen, wie auch der Bandname schon einmal anders lautete. Jetzt ist die vierköpfige Gruppe aber zumindest vorläufig "angekommen", das Debütalbum erschien vorletzten Dezember beim renommierten deutschen Label Tomlab (Owen Pallett, Von Spar, Patrick Wolf...).

Tickets zu gewinnen

Wir verlosen für das Doppelkonzert hier 2x2 Karten unter allen Einsendern, die folgende Frage richtig beantworten können:

In welcher anderen Band ist Peter Paul von Hearts Hearts noch aktiv?

UPDATE: Der Einsendeschluss ist vorbei, die richtige Antwort war: Kids n Cats. Die GewinnerInnen wurden bereits per Mail verständigt.

Live@RKH: Little Big Sea & Hearts Hearts

Montag, 30. Jänner 2017
20:00 Uhr
Radiokulturhaus Wien / Großer Sendesaal

#####EOF##### Die Sandkiste im Weltraum - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Die Sandkiste im Weltraum"

Burstup

Physische Welt, virtuelle Realität. Politik und Kultur.

29. 11. 2015 - 11:30

Die Sandkiste im Weltraum

Das deutsche Sandbox-Game "Starmade" nimmt Anleihen bei "Minecraft" und verlegt dessen Prinzip in den Weltraum. Hier sind ein paar Gründe, warum ich es liebe.

Dass Videospielen und kreatives Schaffen einander nicht ausschließen, beweisen seit Jahren unter anderem die sogenanten Voxel-Sandbox-Games. Ihre Spielmechanik erlaubt es, die Spielwelt selbst mit- oder sogar komplett umzugestalten. Der mit Abstand erfolgreichste Vertreter dieses Genres ist natürlich Minecraft, einst das erfolgreichste Indiegame aller Zeiten und mittlerweile im Eigentum von Microsoft. Inspiriert von Minecraft arbeitet das kleine Entwicklerteam Schine in Deutschland seit Jahren daran, dessen Prinzip auf ein Weltraumspiel umzulegen.

Schine

Alle Raumschiffe werden in Starmade von den Spielern selbst aus Blöcken gebaut

Stell dir vor du bist in einem Wald. Die Bäume und Hügel sind zusammengesetzt aus Voxel-Blöcken. Du kannst Blöcke abbauen, Ressourcen sammeln, Werkzeuge damit craften und Konstruktionen errichten – aber im Gegensatz zum großen Vorbild Minecraft kannst du in Starmade auch in ein Shuttle oder Raumschiff steigen und den Planeten verlassen.

Schine

Vom Weltraum aus betrachtet sieht der Planet, auf dem du gerade noch in der Erde gebuddelt hast, aus wie ein Dodekaeder – das ist ein Körper mit zwölf Flächen. Die seltsame geometrische Form ist wohl eine Anspielung auf die ähnlich aussehenden Raumstationen in Elite, dem Urahn aller Weltraumspiele aus den achtziger Jahren. Von den dodekaederförmige Planeten gibt es in Starmade viele Milliarden, denn das Universum des Spiels wird prozedural generiert.

Schine

Ressourcen findet man in Starmade nicht nur auf Planeten, sondern auch auf Asteroiden und in Shops. Mit dem gesammelten Zeug baut man Raumschiffe und Raumstationen. Die Konstruktionen, die manche User damit erstellen, sind atemberaubend – man findet Star-Wars- und Star-Trek-Modelle genauso wie fantastische Eigenkonstruktionen. Was mir aber am besten gefällt: Die eigenen Werke können lokal auf dem eigenen PC abgespeichert und auf den Servern anderer Spieler hochgeladen werden. So haben sich schon einige ganz fantastische Gruppen von Usern zusammengefunden, die dann riesige politische Spielchen und Weltraumschlachten inszenieren.

Schine

Pew pew pew pew pew pew.

Die Freiheit, so zu spielen wie man will, liegt in der Natur von "Selbermach-Sandboxes" wie Minecraft - und so ist einem auch in StarMade quasi alles selbst überlassen, eine lineare Handlung gibt es nicht. Gemütlichere Typen geben sich vielleicht dem Entdecken des computergenerierten Universums hin. Bastler versehen die eigenen Konstruktionen mit mit logischen Schaltkreisen, die ähnlich wie die sogenannten Redstone-Schaltungen in Minecraft funktionieren. In Starmade heißt das Prinzip "Wireless Logic" und ermöglicht wie das große Vorbild die Konstruktion einfachster Dinge wie Lichtschalter bis hin zu komplexen virtuellen Computersystemen.

Schine

Starmade befindet sich derzeit noch in einem sogenannten "Alpha-Stadium", es ist also ein unfertiges Spiel, das noch vor dem "offiziellen" Release steht. Kaufen kann man es aber bereits, entweder über Steam Early Access oder auf der Starmade-Website, wo auch eine kostenlose Demoversion zur Verfügung steht. Große Empfehlung für Sci-Fi-Fans und Freunde von Voxel-Sandboxes, die gern kreativ sind und von der Planetenoberfläche in den Weltraum fliegen wollen.

#####EOF##### FM4Tierkalender 2018 | Accessoire | FM4-Shop
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Weil wir bei FM4 natürlich auch ein Herz für Tiere haben, wird 2018 der FM4 Stehkalender zum... mehr
Produktinformationen "FM4Tierkalender 2018"

Weil wir bei FM4 natürlich auch ein Herz für Tiere haben, wird 2018 der FM4 Stehkalender zum FMTierkalender.
Seit über zehn Jahren erfreut der Stehkalender mit seinen wöchentlich wechselnden Motiven, die leicht abtrennbar sind und praktischerweise die Größe einer Postkarte besitzen. Es ist also nicht nur ein Wochenkalender, sondern auch eine prächtige Postkartensammlung.

Das FMTieruniversum ist groß und bunt – und das wollen wir 2018 jede Woche neu bestaunen. Die Motive stammen von talentierten FM4 HörerInnen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle für die fast 400 Einsendungen!

Und der FM4 Stehkalender macht nicht nur optische Freude – der gesamte Reinerlös aus dem Verkauf geht an das „Licht ins Dunkel"-Projekt 2017/18 von FM4, das Projekt P.I.L.O.T. Jugendliche mit Behinderung werden dabei unterstützt, ihre persönliche Zukunft zu entwickeln und damit ihren gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft einzunehmen.
Mehr dazu auf http://fm4.ORF.at/lichtinsdunkel.

Link zum Projekt: http://www.integrationwien.at/index.php/de/pilot-deutsch

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Worldwide Show - Playlist vom 31.3.2019

Ariwo Pyramid Manana
Nicola Conte Imani River Schema
Mark De CLive-Lowe O Edo Nihonbashi Ropeadope
Woody Shaw Everytime I See You Columbia
Roy Ayers Everytime I See You Columbia
Teddy Pendergrass Close The Door Columbia
Harold Melvin The Love I Lost (Dimitri From Paris Disco Blend) BBE
Gap Mangione Diana In The Autumn Wind GRC
Carlos Nino & Miguel Atwood-Ferguson Fall In Love Mochilla
Slum Village Fall In Love Ne'Astra Music Group
Salaam Remi & Terrace Martin Carrot Juice White
Assassin Madlib Freddie Gibbs Bandana Madlib Invazion
Shafiq Husayn Show Me How You Feel Eglo
Connie Constance Blooming In Solitude AMF
Momus 3 White
Smino Tequila Mockingbird (Zero Fatigue LLC)
Kokoroko Uman Brownswood
Don Cherry Brown Rice EMI
Andy Bey Believin' It (Half & Half) Koko
Stevie Wonder Jesus Children Of America Tamla
Devin Morrison Guaranteed Feat Ace Hashimoto Bandcamp
African Vibration Hinde Soundway
Sticks and Co Feat Jaki Graham Jazz Dancing Super Disco Edits
World Series Try It Out White
Jitwam Busstop Tartelet
Mark E M54 White

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FM4 Liquid Radio - Playlist vom 17.3.2019

Mit „Définition Synematique“ präsentiert der deutsche Elektronik-Künstler Mario Hammer And The Lonely Robot sein drittes Album.
Moderner Ambient und zeitgenössische Electronica treffen auf kontemporäres Sound-Design, das sich weit ab vom Dancefloor bewegt.

„Définition Synematique“ erscheint auf Cocoon Recordings.

Orenda (ft. Thyladomid)
Verstehen (ft. Thyladomid)
Geum Sabba (ft. Thyladomid)
Avoir Le Mal De Quelqu Un (ft. Thyladomid)
Wackelkontakt I & II
Polot
Ayurnamat
Koyaanisqatsi
Sabsung
Filter Kaffee I & II
Meltem
Ratljost

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FM4 Graue Lagune - Playlist vom 31.3.2019

Tourist Awake
Tourist Emily
Tourist Someone Else
Tourist Pieces
Tourist Gin Under the Sink
Tourist Apollo
Tourist Hearts
Tourist Violet
Efdemin Oh, Lovely Appearance of Death
Efdemin New Atlantis
Efdemin The Sound House

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FM4 Digital Konfusion - Playlist vom 30.3.2019

DJ Joe-Joe _ 12:00 to 1:00 am
Aphremed Black Mamba The Thythm
Afro Drum Me Hidden commandment
Baco Urbanizcao
Lee El Assaad Don´t leave me
C-Pull Say U Love Me
Cdance Nation Sounds & Zethe Amaphupho
Dave Anthony Perceptions
G-Soul Akelbulan
Jazz Cool Ziryab
G-Soul Azania
DJ Joe-Joe b2b Ulfersson _ 1:00 to 2:00 am // ZEITUMSTELLUNG KEINE 3. STUNDE
Licinis Car La Negrita
Mike Rosales De La Rumba
Mike Rosales What is Salsa
DJ Joe-Joe Spanish Fly
Andruss Mano de Mujer
Dilby Rio Grande
Joy Marquez Levantate
DEL-30 Who speaks Latin
Morrison-Simon Haris This is Serious
Andres Betancourt Mensajero Puro
Mezomo Zimbabwe

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Urlaub in Türkei und Ägypten wieder im Trend

Türkei und Ägypten sind wieder zwei der beliebtesten Reiseziele der Oberösterreicher. In den letzten Jahren waren viele von Terroranschlägen abgeschreckt. Die aktuelle politische Stimmung dort, scheint aber nicht zu stören.

Sonne, Strand und Meer - ein Traum von Urlaub, der ist Urlaubern zumindest landschaftlich in der Türkei und Ägypten garantiert. Die beiden Urlaubsdestinationen liegen wieder voll im Trend. Obwohl es von Entspannung oder gar leisen Tönen in der türkischen Politik rund um Präsident Erdogan keine Spur gibt. Das scheint die Reiselust der Österreicher aber kaum zu stören.

Baden Kaltes Wasser Seehund

Pixabay

Die Österreicher haben sich scheinbar an Terroranschläge und politische Unruhen gewöhnt

Reiseanbieter Tui beobachtet bei den aktuellen Buchungen für die Türkei und Ägypten Zuwächse von rund 60 Prozent. Und allein die Zahl der Direktflüge vom Flughafen Linz in die türkische Stadt Antalya dürfte sich dieses Jahr verdreifachen. Die Geschäftsführerin von Tui Österreich, Lisa Weddig, sagt: „Es klingt vielleicht komisch, aber irgendwie gewöhnt man sich an Sicherheitslücken in der heutigen Welt. Die Unsicherheit ist zwar sicherlich nicht weg, aber der Urlauber akzeptiert es mehr und möchte trotzdem seinen Urlaub in einem schönen Land genießen, mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie gutem Service und deswegen ist die Nachfrage auch wieder stärker da.“

Flughafen Linz kann wieder durchatmen

Am Flughafen Linz kann man damit erstmals seit langem wieder durchatmen. Bis zu 800.000 Menschen flogen dort früher jedes Jahr in den Urlaub. Nach den politischen Unruhen - von der Türkei über Ägypten bis Tunesien - waren es vor zwei Jahren nur mehr halb so viele. Dieses Jahr hofft man nun - nach langer Durststrecke - wieder auf Rückenwind.

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Wortlaut 2017

Wortlaut 2017 - Die Longlist

Das sind die zwanzig besten Kurzgeschichten zu „GRELL“.

von Zita Bereuter

Wie grell ist das denn? Also, bei Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb, wird Anfang März ein Thema bekannt gegeben. Heuer war das GRELL.

Bis Anfang Mai hattet ihr Zeit, um uns eure Texte zu schicken. Gut 800 Autorinnen und Autoren haben das gemacht - herzlichen Dank an der Stelle! Ihr seid großartig!

Der Standard

WERBUNG

mit freundlicher Unterstützung von DER STANDARD. Der Gewinnertext wird im Standard abgedruckt.

In den vergangenen Wochen hat sich die redaktionelle Vorjury (die FM4 RedakteurInnen Zita Bereuter, Jenny Blochberger, Claudia Czesch, Conny Lee, Maria Motter, Martin Pieper, Lisa Schneider, Simon Welebil, Irmgard Wutscher und Jürgen Lagger vom Luftschacht Verlag) durch diese Texte gelesen, hat sie auf der Rückseite kommentiert und weiter gegeben. Und weiter. Und weiter.

Am Ende hat sich die Vorjury dann auf zwanzig Texte geeinigt - die mittlerweile von mindestens sechs JurorInnen gelesen wurden. Die Diskussionen in dieser Sitzung sind regelmäßig lange, intensiv und teilweise heftig. Aber am Ende freuen wir uns auch in diesem Jahr über zwanzig sehr gute Kurzgeschichten - v.a. über das große grelle Spektrum das diese eröffnen:

Vom Donaukanaltreiben ins abgelegene Russland, von der faden Modeshow in der Provinz zu einer merkwürdigen Party in Ägypten, vom verlassenen Fukushima zu einer Drogenentzugsklinik. Da gibt es das Paar, das nachts nicht schlafen kann, die Doppelgängerin der Bademeisterin aber auch die Frau, die eine Muschel werden will. Man liest von Verlassenen, Verliebten und Verbitterten. Von lautem, von grellem und von hellem.

Wir sind begeistert und gratulieren herzlich den Autorinnen und Autoren der besten zwanzig Geschichten:

  • Amos Postner
  • André Patten
  • Barbara Fohringer
  • Christoph Frischer
  • Constantin Schwab
  • Elisa Helm
  • Elisabeth Poleschinski
  • Katharina Goetze
  • Lea Moser
  • Lukas Gmeiner
  • Martin Peichl
  • Matthias Tonon
  • Mercedes Spannagel
  • Romina Pleschko
  • Sabine Schönfellner
  • Sascha Preiß
  • Selda-Theres Ganser
  • Verena Keßler
  • Vinzenz Dellinger
  • Waloschke Breslau
die zwanzig besten texte, von wortlaut, dem fm4 kurzgeschichtenwettbewerb im original

Radio FM4

Das hier im Bild sind die Texte im Original - die Jury hat die Geschichten alle anonym und gleich formatiert erhalten. Und jetzt lesen Sebastian Fasthuber (Kulturjournalist), David Fuchs (Wortlautgewinner 2016), Hosea Ratschiller (Kabarettist), Cornelia Travnicek (Autorin) und Yasmo (Rapperin und Autorin) diese Kurzgeschichten.

Mitte September wissen wir dann, wer die besten zehn sind, wer die Preise bekommt.

Am Freitag, 29. September, wird das Wortlautbuch im phil präsentiert, die drei Erstplatzierten lesen und die Preise werden überreicht:

Julius Meinl

WERBUNG

Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

Die Preise

Platz 1: Euro 1.000
Platz 2: Euro 750
Platz 3: Euro 500

Außerdem für die zehn besten Texte:

  • Veröffentlichung im Wortlaut-Buch, das im Herbst im Luftschacht Verlag erscheinen wird
  • je 100 Euro in Buchgutscheinen, zur Verfügung gestellt von der BUCH WIEN - Lesefestwoche und internationale Buchmesse
  • DER STANDARD Goodie Bag
  • Ein Jahresabo der Literaturzeitung Volltext
  • Ein Jahresabo der Zeitung Datum
  • FM4 Goodies der Saison

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#####EOF##### Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben"

30. 1. 2017 - 20:01

Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben

Unsere Soundpark Band des Monats hat drei Songs im Studio 2 eingespielt. Hier das Video!

Scheibsta & die Buben waren in der Morning Show und haben da live einen Song improvisiert!

Als ausgesprochen spielfreudige und eingespielte Band haben sich Scheibsta & die Buben nicht zwei Mal bitten lassen, ihr gesamtes Equipment von Salzburg ins Wiener Studio2 zu bringen, um drei Songs von ihren „Bubenhits 16“ neu aufzunehmen.

FM4 Soundpark

Homegrown Music.

„Wenn unser Proberaum ein Flugzeug ist, waren wir jetzt in einem Raumschiff“ fasste Scheibsta selbst nach der Session den Unterschied in Sachen Raum und Akustik zusammen. Den Spaß bei diesen Aufnahmen kann man schon der Audiospur alleine entnehmen, im Video aus dem schönen Studio 2 im Wiener Funkhaus kommt das alles aber besonders gut zur Geltung!

Kamera & Schnitt:
Daniel Grabner, Claus Diwisch

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#####EOF##### Anna Masoner - fm4.ORF.at
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#####EOF##### Die Zudeckerin - Papamonat for free - fm4.ORF.at
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Vater mit Neugeborenem

CC0

Die Zudeckerin

Die Zudeckerin - Papamonat for free

Überraschung! Hartinger-Klein zieht sich spontan die sozialen Spendierhosen an und kämpft heldenhaft für ein unbezahltes Papamonat, das sowieso bald kommt.

Von der Zudeckerin

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Stellt euch vor, das Papamonat kommt! Die Pointe: Durchsetzen will das Beate Hartinger-Klein. Und beweisen will sie damit, dass FPÖ-Sozialministerin kein Oxymoron ist. Aber ich kann euch verraten was dahinter steckt: Eine neue EU-Richtlinie, die wir so oder so bald erfüllen müssen. Also liebe Väter, Zeit zur Freude! Jetzt wird gesetzlich erlaubt, dass ihr euer neugeborenes Kind mitbetreuen dürft. Also nicht, dass das bezahlt wird. Zwar bekommt der kinderbetroffene Mann 700 Euro, aber die werden ihm wieder vom Kinderbetreuungsgeld abgezogen.

Gut, man könnte jetzt sagen, dass das ein bisschen spät kommt. Schweden hat das ja schon seit den 1990-ern gesetzlich fixiert. Aber ihr seht ja selber, wie es in Schweden zugeht: Seitdem steht dort die Wirtschaft still, weil alle Männer unnötig ihre Kinder schaukeln wollen.

Wie erwartet hat nach dem Versprechen von Hartinger-Klein am Sonntag gleich die Wirtschaft losgepoltert. Verständlich, es ist ja wirklich gemein, dass man der Wirtschaft die Männer wegnimmt. Frauen können ruhig zwei Jahre zu Hause bleiben und mit Kindern ihre Karriere ruinieren, wenn sie das so gerne möchten, aber die Männer! Nehmt der Wirtschaft doch nicht die Männer weg! Wie sollen Betriebe mit solchen Ausfällen umgehen? Krankheit, Urlaub - ja. Aber eine Geburt? Wie in aller Welt soll man das im Vorhinein planen?

Liebe Wirtschaft, sorge dich nicht. Viele werden diese unbezahlte Möglichkeit, ihren Chef zu vergrämen, eh nicht nützen. Und für alle anderen habe ich eine tolle Idee: Wie wär’s mit einer verpflichtenden Vasektomie für jene Männer, die anfällig sind für Gleichstellung und Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen?

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#####EOF##### Make the Phoenix fly - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Make the Phoenix fly"

Lisa Schneider

Hören, lesen, schreiben

1. 11. 2016 - 15:36

Make the Phoenix fly

Mavi Phoenix liebt Pop und Pop liebt Mavi Phoenix. Die oberösterreichische Rapperin, Sängerin und Producerin ist unser FM4 Soundpark Act im November.

So wie andere Kinder Puppen, Lego oder ein Smartphone mit der Pokémon Go-App zu Weihnachten geschenkt kriegen, hat Mavi Phoenix eben einen Laptop bekommen. Sie war elf, und ab dem Zeitpunkt das Musikprogramm „Garage Band“ ihr bester Freund (später abgelöst durch Ableton).

Mavi Phoenix

Liko.Films

Und was ihre realen Freunde dazu meinten?

FM4 Soundpark Act des Monats

Naja, das war schon ein bisschen schwierig. Anfangs wollte Mavi eine Band gründen, die hat's dann auch gegeben, wenn auch nur für zwei Wochen. Ob das jetzt dem Neid der anderen auf ihre Fähigkeiten oder aber doch dem gleichermaßen bescheuerten wie genialen Bandnamen „High Five“ geschuldet ist, muss an dieser Stelle offen bleiben. Fest steht: Mavi Phoenix steigt als Soloprojekt aus der Asche. Weil:

Alle FM4 Soundpark Acts findet ihr hier.

Interessanterweise bin ich mir mit nichts und niemandem in meinem Leben so sicher wie mit der Vorstellung von meiner Musik.

Und da geht sich eben kein zu intensives Teamworking aus, schon das Co-Producing ist da nicht immer so einfach (außer man trifft ebenso begabte Musiker wie den auch oberösterreichischen Rapper und Producer M.P. und nimmt zusammen ein Duett auf). 2015 erscheint die erste EP der jungen Musikerin, im Alleingang produziert, als sie 16, 17 Jahre alt war. Matura mal so nebenbei noch schnell fertig gemacht, um dann nach Wien zu ziehen. „Green Queen“ wird ihr Radiohit, zu dem es auch ein Video gibt. Wo es Mavi auch das erste Mal so richtig dämmert, dass nicht nur sie sich selbst, sondern sich auch andere Leute Gedanken über ihre Musik, gar ihre Texte machen könnten.

Dann war das Video fertig und ich hab mir echt so gedacht: Scheiße. Was ist jetzt, wenn mich jemand fragt, wer die „Green Queen“ ist? Es geht nämlich schon um ziemlich konkrete Personen, um konkrete Ereignisse.

Metaphernreiche Lyrics helfen bei der Abschottung vor Öffentlichkeit, Bitch-Fights und zu viel Gossip. Und nicht nur, aber auch deshalb, sowieso lieber alles auf Englisch.

Josh Homme singt like a prayer

Mavi Phoenix live!

maviphoenix.com

Mavi Phoenix wächst in Oberösterreich bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf. Unter der Woche läuft im Radio 80er- und 90er Jahre-Pop, zugespitzte BHs liegen zwar keine herum, „Like a virgin“ kann Mavi aber trotzdem auswendig. Am Wochenende, beim ebenso sehr musikbegeisterten Vater, ist es dann oft sie, die bittet, den Sender zu wechseln: Er lässt die Boxen nämlich auch mal gern zu Hardrock dröhnen. Mit ihrer Liebe zu allen Musikgenres ist bei Mavi - was den Härtegrad angeht - nach Queens Of The Stone Age nämlich Schluss.

Sie selbst ist Rapperin, ist Popsängerin. Kanye West hängt als lebensgroßes Poster überm Bett, oder steht zumindest auf der iTunes-Playlist an der Spitze. Es ist schon fast lächerlich, das gesteht Mavi grinsend, wie schlimm der Hype um Jeezy war und ist. Aber er ist einfach der, der mich und tausende andere Künstler am meisten beeinflusst hat. Schnell fügt sie aber auch noch die großartigen N.E.R.D. unter der Flagge von Pharrell Williams hinzu.

Guilty pleasures?

Mavi Phoenix

Lukas Gansterer

Mavi liebt Pop, und zwar so richtig. Sie glaubt an Justin Bieber und singt unter der Dusche zu „Lucky“ von Britney Spears. Und sie tanzt auch mal zu den Pussycat Dolls wenn die Party lang genug andauert und Will I Am das Feature macht.

Pop Art

Auch ihre Musik ist pure Popmusik, im Sinne der Suche nach der Melodie, die hängen bleibt. Nichts anderes will sie machen, und was dabei rauskommt, ist nicht mehr nur die Discoscheibe, die radiotauglich oder Nanana-Ohrwurm ist. Sondern die sich Rap-Parts erlaubt, R’n’B wie geschmolzene Butter über die knusprigen Beats träufelt. Nicht umsonst war Mavi Phoenix mit Bilderbuch on the road, zunächst nur für einen Tourstopp in Stuttgart eingeladen, dann gleich für ein paar weitere Gigs als Support fixiert. Die Rapstrophe von „Softdrink“ performt sie live mit, und gemeinsam wird das Genre-Schubladendenken in Coca-Cola, Fanta und Sprite aufgelöst.

Selbstironie, die der jungen Künstlerin selbst ein Grinsen auf die Lippen zaubert, machen das Gesamtpaket Mavi Phoenix noch ein bisschen sympathischer: „Cause of Spanish I had to do the tenth grade twice“ singt sie im Opener-Song „Aventura“ der neuen EP. Ein Shout out an die SpanischlehrerInnen von früher, die ihr das Leben schwer und die Schulzeit ein bisschen verlängert haben. Jetzt packt Mavi die spanischen Wörter und Phrasen aus, die sie sich gemerkt hat, und wandelt sie in das um, was sie am besten kann: in gute Musik.

Im Takt kopfnickend sitzt neben ihr während der Produktion der neuen Songs meist Alex The Flipper, BFF und gleichzeitig mittlerweile wichtigster Mentor. Songs wie „Quiet“ entstehen wie ein Fingerschnipsen, während andere Monate brauchen, bis sie ihre Form finden. „Fly“ ist so ein Kandidat.

Ich weiß noch, dass ich Mavi Phoenix als Support für K.Flay im Wiener Flex Cafe vor gut einem Jahr gesehen habe und mir bis jetzt die Zeile „Make the Phoenix fly“ nicht aus dem Kopf gegangen ist. Jetzt habe ich sie auf der neuen EP wiederentdeckt und Mavi erzählt, dass es ein ganz schöner Kampf war mit dem Song. Der sich - am Ende - ausgezahlt hat.

Jetzt hat Mavi, die schon fast die Hälfte ihres Lebens Musik macht, herausgefunden, wie es für sie am besten klappt. Keine Leute, keine Vorgaben. Am besten ein Beat, ein Instrumental, auf die sie rappt, über die sie singt. Die Idee kommt dann, wenn das Gefühl klar ist, das sich im Bauch breitmacht. Und dann fließt auch der Text aufs Papier.

"Klar wurde ich oft belächelt"

Von Veranstaltern, von Musikern, hauptsächlich von männlichen. Mavi erinnert sich an den oberösterreichischen Lautstark-Kontest zurück, den sie 2013 gewinnt. Wo sie, als sie die Bühne betritt, komisch angeschielt wird und tuschelnd Fragen wie "Kann die überhaupt ein Instrument spielen?" und "Was will die da mit ihrer Computermusik?" aufkommen. Rückblickend schüttelt sie den Kopf. Musik ist mehr.

Mittlerweile hat sich das schon geändert. Ich glaube, einerseits, weil mich ein paar der Veranstalter schon kennen, andererseits, weil ich jetzt viel selbstbewusster bin. Jede Frau kennt das, belächelt zu werden in dem, was sie tut. Mittlerweile denke ich mir: Lach ruhig.

Die oft harsche Kritik, die nicht einmal so sehr direkt, sondern viel lieber feig und diskret über diverse Social Media-Kanäle verübt wird, kommt meist von Männern. Alles zu schlucken ist schwer, nach wie vor. Aber Mavi Phoenix meint, dass man auch durch die nicht konstruktive, einfach nur stumpfsinnige Kritik etwas lernt. Nämlich, dass man jedem Künstler, jeder Künstlerin mit Respekt begegnen sollte. Auch dann, wenn man ihn komplett scheiße findet.

Mach du dein Ding, ich mach meines.

Und ihr Ding, das macht Mavi Phoenix auch mit ihrer neuen, zweiten EP, ziemlich gut.

#####EOF##### Die erste Single der neuen Supergroup My Ugly Clementine - fm4.ORF.at
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My Ugly Clementine

My Ugly Clementine

Die erste Single der neuen Supergroup My Ugly Clementine

Die Band My Ugly Clementine gibt es erst seit kurzer Zeit. Ihre erste Show in Wien war trotzdem binnen weniger Stunden ausverkauft. „Never Be Yours“ ist diese Woche unser Song zum Sonntag und die erste Single der Band.

Von Christoph Sepin

Das ist alles kein Zufall, wenn im Musikvideo zu „Never Be Yours“ Menschen laut mitsingen - unter der Dusche, beim Autofahren oder mitten im Plattenladen. Ja, das ist kein Zufall, sondern eher eine Zustandsbeschreibung. Von dem, was man machen will, wenn man dieses Lied hört: Mitsingen, Mittanzen, vor Freude Dinge durch die Luft werfen.

Die hervorragend betitelte Band My Ugly Clementine hat sich gerade erst vor einem Monat der Öffentlichkeit gezeigt (Ausgerechnet am Valentinstag, you get the reference??). Und noch bevor der allererste Track des Quartetts veröffentlicht war, war auch schon die erste Show in Wien binnen weniger Stunden ausverkauft.

Alles genau dort, wo es hingehört

  • Alle Songs zum Sonntag auf FM4
  • Auch der geschätzte Wissenschafts- und Popjournalist Thomas Kramar macht sich in der Presse am Sonntag zum jeweils selben Song seine Gedanken.

Grund dafür wird wohl die Besetzung der Gruppe sein: My Ugly Clementine sind nämlich Kathrin Kolleritsch, Barbara Jungreithmeier, Mira Lu Kovacs und Sophie Lindinger. Das sind die Menschen hinter Projekten wie den Daffodils, Kerosin95, Schmieds Puls und Leyya. Ein kleiner Hype und ein schnell ausverkauftes Debütkonzert sind bei solchen Namen vorprogrammiert, die Band darauf zu reduzieren, wäre aber unfair.

Denn wenn das, was mit dem ersten akustischen Lebenszeichen „Never Be Yours“ angefangen wird, so weiter geht, dann wartet Großes auf diese Gruppe. Das erste Lied von My Ugly Clementine ist in seiner Essenz annähernd perfekt: Jede Note, jeder Akkord, jede kleine, feine Dissonanz ist in diesem Track genau dort wo sie hingehört. Vorsichtig und ganz bewusst konstruiert fühlt sich das an, aber vorsichtig genug, damit man das kaum bemerkt.

Und dann die Widersprüchlichkeiten in den Lyrics, die zu verschiedensten Interpretationen einladen: „Oh I fell over once again“, schon zu Beginn des Lieds. „Can’t even safe it if I tried to run away“. Vor was hier weggelaufen wird, was zum Hinfallen bringt, das wird nie ganz klar. Genauso wenig, wie die Beziehung zum Gegenüber: Ist man befreundet, will man das sein, oder doch mehr? Einmal die Zeile „I‘ll never be yours“, dann direkt darauf die Frage: „Why can’t I be yours?“

Da ist ein Best-Of der Musikjahrzehnte drin zu entdecken, mal der Proto-Rock der Ronettes, dann wieder der nonchalante Grunge der 90er Jahre. Und trotzdem bleibt das alles irgendwie im Jetzt, als Zeichen für den Zeitgeist. Und vor allem: Ein weiterer, wichtiger Baustein in der immer deutlicher werdenden Rückkehr zum guten Rock’n’Roll.

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Vernissage und Lesung mit Dietlinde Bonnlander "Für Kinder in Not-Kinder im Krieg"

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Bisher 1 Million Euro Spenden für NACHBAR IN NOT-Hilfe in Afrika

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Dagobert Cover "Welt Ohne Zeit"

Staatsakt

Ausgeschnulzt

Dagobert, der selbsternannte „Schulzensänger aus den Bergen“, will auf seinem neuen Album „Welt ohne Zeit“ genau das nicht mehr sein.

Von Christian Lehner

Dagobert sitzt beim FM4-Interview in Berlin da wie seine eigene Inszenierung: Pomade in den Haaren, stechender Blick, aufgeschlagener Mantelkragen. Ein Dandy, ein Schnulzensänger, wie er früher sagte, doch etwas ist anders heute als bei Dagobert früher und das hört man auch auf seinem neuen Album „Welt Ohne Zeit“.

Vorbei ist die Ironie im Schmalz, der charmante Humor, der uns Zuhörenden versicherte, es ist kein echter Schlager, es ist ja nicht so gemeint. Dagobert hat erkannt, dass das Gefühl keine Filter mehr braucht: Sturzbach galore. Mit Schlagerfürsten wie Roland Kaiser oder Hansi Hinterseer wird man ihn auch in Zukunft nicht verwechseln.

Für die Florian-Silbereisen-Bühne ist der gebürtige Schweizer zu edgy und eigenbrötlerisch. Die Legende will, dass Lukas Jäger, so Dagoberts bürgerlicher Name, jahrelang als songschreibender Einsiedler auf einer einsamen Berghütte in Graubünden zubrachte. Dort ernährte er sich hauptsächlich von Reis, eine Diät, die er bis heute aufrecht erhält. Karl Lagerfeld (Diet-Coke-Diet!) würde nicht nur aus stilistischen Gründe approven.

Von den Bergen nach Berlin

Als es den Barden von den Alpen in die große Stadt Berlin verschlug, wurde er schnell Teil dessen, was man die „Ganter-Gang“ nennen könnte: Junge Musikbubis verschiedenster Genres, die sich um den aufstrebenden Produzenten Markus Ganter gruppierten. Als da wären zu nennen Drangsal, Casper und die mittlerweile aufgelöste Band Sizarr.

Ganter war es auch, der die ersten beiden Dagobert-Alben produzierte und auf dem neuen Album „Welt Ohne Zeit“ für den finalen Mix verantwortlich zeichnete. Das Debüt „Dagobert“ (2013) und der Nachfolger „Afrika“ (2015) waren voll von Schmachtfetzen mit Stil, Humor und Abenteuerlust.

Logo des FM4 Interview Podcasts

radio fm4

Hört hier im FM4 Interview Podcast, warum Dagobert den Titel für sein neues Album in einem Lustigen Taschenbuch gefunden hat, wie es war, 5 Jahre in einer einsamen Berghütte zu leben und wieviel echte Liebe in seinem neuen Album „Welt Ohne Zeit“ steckt.

Dem großen Gefühl wurde stets ein Mantel umgehängt. Dagobert spielte lustvoll mit Genre-Klischees. Die Songs bedienten eine vage Sehnsucht und „Der Schnulzensänger aus den Bergen“, als der sich Dagobert selbst bezeichnete, stapfte ungelenk wie einst Roy Black durch seine Videos. Der Schweizer Akzent wirkte drollig und erinnerte an den Schlager der sogenannten Wirtschaftswunderjahre, als teutonische Barden mit einem aus dem Amerikanischen entliehenen Fake-Akzent brillantierten.

Doch schon auf diesen Alben war Dagoberts Talent für gute Songs zu erkennen. Die Einsicht, dass er auf dem selbst auferlegten Schlager-Kasper-Image kleben bleiben könnte, veranlasste ihn auf seinem neuen Album zu etwas mehr Ernsthaftigkeit. Dafür hat er in seiner eigenen Biografie gestöbert. „Welt ohne Zeit“ sind 10 Liebeslieder über 10 konkrete Liebesbeziehungen. Und weil diese in der Vergangenheit liegen, sind sie irgendwann zerbrochen. Ihre Heimat ist die Erinnerung, die je nach Gefühls- und Wetterlage im Hier und Jetzt Hochs und Tiefs produziert.

Anders als im manipulativen Schlager ertränkt Dagobert seine Songs jedoch nicht im einförmigen Gefühl. Er wird eher leise und nachdenklich, geht auf Stücken wie „Der Geist“ gar ans Existenziell-Eingemachte und verweist im Text auf lange Phasen von Einsamkeit und Depression. Natürlich drückt Dagobert auch drauf wie nur was, aber an den richtigen Stellen, so zum Beispiel im Refrain zu „Ich und Du“. Dort erzittert die Welt unter seinem Liebeschwur.

In den goldenen Harmonien von „In All Unseren Leben" leitet Dagobert ein Grundproblem des Spätkapitalismus aus der Liebe ab: „All die Probleme entstehen, weil Menschen sich niemals zufriedengeben.“ Die neue Ernsthaftigkeit untermauert Dagobert mit einem etwas strengen Blick am Cover-Foto des Albums (siehe Titelbild dieser Story). Den hat er sich vom frühen Dracula-Darsteller Bella Lugosi geborgt, neben Hank Williams ein Idol.

Liebeslieder schreiben ist für mich das Natürlichste der Welt

Dagobert in Berlin

Christian Lehner

Dagobert beim FM4-Interview in Berlin

Die Songs von „Welt ohne Zeit“ wurden von dem jungen, und von Dagobert entdeckten, Produzenten Konrad Betcher nachhaltig in Szene gesetzt. Kein Novelty-Alarm, das hier verfängt in Herz und Seele. (Gehobener)Schlager(Pop) bleibt es trotzdem – trotz all der Ausflüge ins New-Wave-Fach („Einsam“, „Flashback“). Dagobert, der hochgeschossene Dandy, wagt, sich vor uns zu entblättern. Danke für diesen Seelen-Striptease, du alles-andere-als-Geiziger.

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Heimat Österreich: Radieschenfest in Hall

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Heimat Österreich: Radieschenfest in Hall

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#####EOF##### "The Dawn Wall" ist perfekt für die große Leinwand - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Tommy Caldwell klettert

Brett Lovell

„The Dawn Wall“ ist perfekt für die große Leinwand

Die Geschichte der härtesten Kletterroute der Welt, der „Dawn Wall“, hat alles, was ein Hollywood-Sportfilm braucht, aber auch so viel mehr. Denn das Leben schreibt oft die besten Geschichten.

Von Simon Welebil

Die Geschichte der Dawn-Wall-Besteigung durch Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson hat all die Ingredienzen, die ein klassisches Hollywood-Skript eines Sportlerfilms braucht: Ein Mann wird von seiner Frau verlassen und nimmt sich zur Ablenkung ein unmöglich scheinendes Projekt vor - die härteste Kletterroute der Welt -, die „Dawn Wall“ am El Capitan im Yosemite Nationalpark. Er investiert Jahre in das Projekt und scheint zu scheitern, als er Hilfe durch einen Buddy bekommt. Gemeinsam fühlen sie sich reif für das Projekt, doch kurz vor Ende scheint es nur durchführbar, wenn einer von ihnen zurücksteckt. Am Ende stehen sie doch gemeinsam auf dem Gipfel.

„The Dawn Wall/Durch die Wand“ läuft ab 5. Oktober in Kinos in ganz Österreich.

In der Verfilmung dieses Projekts, das im Original den Namen „The Dawn Wall“ trägt, und die hierzulande unter dem spröderen Verleihtitel „Durch die Wand“ erscheint, bildet das aber nur den Rahmen der Erzählung. Denn im Film geht es nicht vorrangig um das Klettern, es geht um die persönlichen Geschichten der Protagonisten, und vor allem Tommy Caldwells Leben als Filmskript hätte wohl jedes Hollywood-Studio als zu unrealistisch abgelehnt.

Größer als Hollywood

Als jugendlicher Hobby-Kletterer gewinnt Tommy Caldwell einen großen Wettkampf, was ihm die Tür zu einem Leben als Profi-Kletterer aufstößt. Doch nur die wenigstn Profi-Kletterer müssen durchmachen, was ihm kurz darauf zustößt.Bei einem Klettertrip nach Kirgisistan werden seine Kletterkollegen - darunter auch seine spätere Frau Beth Rodden - und er von islamistischen Rebellen als Geiseln genommen. Tagelang sind sie in Gefangenschaft, bevor sie einen Geiselnehmer den Berg hinunterstoßen und fliehen können. Tommy verarbeitet diese Episode hauptsächlich durch Klettern, bis ihn ein nächster Schicksalsschlag trifft: Er schneidet sich bei der Arbeit mit der Kreissäge den rechten Zeigefinger ab, der nicht mehr angenäht werden kann. Seine Kletterkarriere scheint vorbei, doch er schafft es mit viel Willenskraft auch mit neun Fingern zum besten Kletterer im Yosemite Valley zu werden.

Tommy Caldwells Hände

Becca Caldwell

Tommy Caldwells Hände

Im Interview meint Tommy Caldwell, vielleicht ein wenig untertreibend, dass die meisten Menschen wohl so interessante Lebensgeschichten hätten. Dass sein Leben eher einem Hollywood-Skript entsprechenwürde sieht er vor allem dem Klettern geschuldet: „It sort of tells the richest stories, the struggle to reach the top of the mountain and sort of emotional journey that you go through in the brotherhood that is just inherently built into what we do as climbers. And the world is just figuring that out right now.“

Film ein Zufallsprodukt

Dass aus ihrem Kletterprojekt ein abendfüllender Film werden würde, war anfangs gar nicht beabsichtigt. Tommy Caldwell hat nach einem Jahr des Rumhängens in der Wand zwar eine Route gefunden, die er als kletterbar eingeschätzt hat, die er für sich selbst aber als zu schwer erachtet hat. Einem Filmteam, das sich auf Kletterclips spezialisiert hat, blieb deshalb nur, einen Film über die Zukunft des Big Wall-Kletterns zu drehen, aber die sind dran geblieben.

tba

Simon Welebil, FM4

Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson im FM4-Studio

Als Kevin Jorgeson zu Tommy Caldwell dazugestoßen ist, wurden sie Jahr für Jahr - sieben Jahre haben sie insgesamt jede einzelne Sequenz in der Wand vorbereitet - vom Filmteam besucht und ihre Fortschritte dokumentiert und hunderte, wenn nicht tausende Stunden Rohmaterial gesammelt. Als sie den Durchstieg angegangen sind, kam vom Filmteam nur ein „Just call us when you think you’re close, cause we’ve got enough footage of you guys falling.“

Die Feelgood-Story macht den Medienhype

Als Caldwell und Jorgeson zu Weihnachten 2014 (im Winter sind die Temperaturen fürs Klettern besser) für den Durchstiegsversuch in die Wand eingestiegen sind, ist dann ein weiteres Element zum Film dazugekommen, denn auf einmal ist ihr Kletterprojekt medial viral gegangen.

Die New York Times hat mit einer Geschichte über die schwerste Kletterroute der Welt aufgemacht und hat jeden Tag intensiver darüber berichtet, mit interaktiven Storys und Liveticker. Der Medienhype rund um die zwei Kletterer in der Dawn Wall hat Dimensionen angenommen, wie sie historisch fast nur mit der nationalistisch aufgeladenen Erstbegehung der Eiger Nordwand in den 1930ern vergleichbar ist. „It was unheard of in our world. It seemed surreal“, so Tommy Caldwell dazu.

Kevin Jorgeson kuriert seine Finger in einem Zelt in der Wand

Corey Rich

Kevin Jorgeson kuriert seine Finger in einem Portaledge, einem Zelt in der Wand

Kevin Jorgeson versucht im Interview zu erklären, wieso so viele Medien auf diese Berichterstattung aufgesprungen sind. Dass sich dieses Drama an der Wand über so viele Tage - 19 waren es insgesamt - abgespielt hat, habe es ermöglicht, dass viele Menschen richtig hineinwachsen konnten und auf ein Happy End gewartet haben. Aber auch der Zeitpunkt hätte eine Rolle gespielt. Rund um Weihnachten und Neujahr in einem Medienumfeld mit den Terroranschlägen von Paris hätten sie eine willkommene Nische besetzt: „It was a feelgood kind of a brothership happening in a really famous place.“, und Tommy Caldwell ergänzt: „I think the global climate of news is quite negative a lot of the time. And so when there’s a real positive story that’s engaging people are extra interested. And this was definitely that.“

Schlussendlich haben 15 Übertragungswagen im Yosemite-Valley auf den Durchstieg gehofft und als sie es geschafft haben, hat ihnen sogar Barack Obama via Facebook gratuliert.

Mehr als ein Kletterfilm

All diese Zutaten ergeben so viel mehr als einen reinen Sport-Action-Film. Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson sind authentische Protagonisten mit spannenden Hintergrundgeschichten, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Den Rest macht die Szenerie, die beeindruckenden Bilder vom El Capitan im wunderschönen Yosemite Valley; die Kletterer, die darin fast untergehen, hunderte Male stürzen und sich dennoch wieder aufraffen, trotz blutiger Finger. Der Schnitt, die achronologische Erzählung der ganzen Geschichte, trägt auch dazu bei, den starken Eindruck der Story noch zu verstärken. Dieser Film ist zurecht auf der großen Leinwand gelandet.

Die Dawn Wall am El Capitan in vollem Glanz

Shawn Reeder

mehr Sport:

Aktuell:

#####EOF##### Wie wird der Straßenverkehr sicherer? - debatte.ORF.at

Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie wird der Straßenverkehr sicherer?"

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Autoverkehr

Wie wird der Straßenverkehr sicherer?

In Zukunft sollen Fahrzeuge mit zahlreichen Sicherheitssystemen ausgestattet werden – zum Einsatz kommen sollen etwa Abbiegeassistenten bei Lkws. Wie kann die Technik im Straßenverkehr helfen? Welche Rolle spielt der Faktor Mensch noch? Was kann den Straßenverkehr tatsächlich sicherer machen?

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Forum

Risikofaktor Mensch

murmeletier, 03.04. 22:05

ausschalten! Rasen unmöglich machen dank Speedassistent.

Antworten

dergrossenagus, 03.04. 23:30

s´Auffrisieren von Fahrzeugen ist so alt, wies´as gibt... und wenn man da d´Elektronik sperrt, dass das nimmer ginge, kauft sich die keiner mehr, was nicht im Interesse der Hersteller liegt!!!

Die lieferns gesetzeskonform aus, wast dann mit der Kiste machst, ist denen wurscht, solangst brav zum Service fahrst und für Zusatzleistungen zahlst...

Den Verkehr sicherer machen

schwarzleserchen, 03.04. 21:49

Gsd muss man sagen geht die Anzahl der Verkehrsunfälle speziell der tödlichen kontinuierlich zurück

Will man noch mehr Sicherheit schaffen wird das nur mit der Kombination verschiedener Maßnahmen möglich sein, manche sind günstig und schnell umsetzbar, manche wären wohl nicht finanzierbar

1) Probeführerschein auf 4 Jahre verlängern
Mit der Auflage nach bestandener Prüfung jährlich 4 Fahrstunde und eine Perfektionsfahrt zu absolvieren + 2 zweitägige Fahrtechnikkurse statt nur einen Eintägigen.

2) Verpflichtender Einbau von Alkohol Wegfahrsperren in alle Autos. Legitimierung der Testung durch RFID Bürgerkarte, um sollte jemand anderes für einen Blasen diese Person ausfindig machen zu können und wenn was passiert diesem die gleiche Strafe aufbrummen wie dem Alkolenker.

3) Entschärfung von Unfallschwerpunkten.

4) Unbeschrankte Bahnübergänge mit Schrankenanlagen nachrüsten oder eine Unterführung bauen, speziell bei jenen die Unfall Hotspots sind.
5) verpflichtende medizinisch psychologische Überprüfung von Lenkern ab 70 und Begrenzung der Gültigkeit des Führerscheins auf 5 Jahre bis zur nächsten MPU

6) Implementierung aller technischen Systeme im Kfz die dem Fahrer nicht nur helfen sondern im Notfall auch autonom sind um die Steuerung zu übernehmen.
z.B. Bei Sekundenschlaf auf der Autobahn das Steuer zu übernehmen und das Auto sicher auf den nächsten Parkplatz fragen, oder ein System welches eine Notbremsung einleitet wenn es merkt dass man an ein Stauende kommt und der Fahrer nicht rechtzeitig zu bremsen beginnt.

7) Eine wirklich schöne Aufgabe für unsere 1,50 Euro Asylwerber im Sinne des Gemeinwohls: Schülerlotse an gefährlichen Punkten

8) massive Erhöhung der Verkehrsstrafen für zu hohe Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer und Drogen nach Schweizer Vorbild gehaltsabhängig. Denn die Erfahrung zeigt dass gerade in der Schweiz die Anzahl an Rasern und Alkolenker deutlich geringer ist

Dazu ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Ein befreundeter Unternehmer den wir „Captain Bleifuss“ nennen, fuhr bei einer Autobahn bei Luzern mit 170 statt der erlaubten 120
Strafe: 180 Tagessätze also insgesamt 56.798 Euro, 2 Jahre bedingte Freiheitsstrafe und 2 Jahre Fahrverbot in der Schweiz.
Was denkt ihr wie schnell man damit manchen Raser,Drängler oder Alkolenker zu Räson bringen kann.

9) Verpflichtende Ausstattung aller Kfz mit Dashcams um die Schuldfrage schnell klären zu können auch wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begeht.

Antworten

was ab 1. 4. alles neues kommt,....

jogl1949, 03.04. 21:08

….alter schwede, da wird die straße langsam zum kriegsschauplatz,... verordnungen hin, verordnungen her, ..nicht nur opa und oma kennen sich dann nicht mehr aus, ...radfahrer und fußgänger werden zu versuchskaninchen, ...zu viele hunde sind des hasen`s tot, bzw viele köche verderben den brei

Antworten

campino, 03.04. 21:52

Halb so schlimm. Die Radler bekommen ein paar mehr Reche. Im Stadtgebiet ist das auch gut so. Ich bin viel städtisch unterwegs und hatte noch nie wirklich mit Radlern ein Problem. Alles halb so wild, als da wieder getan wird ...

Drogen und Fahrtechnik Kurs

c3po, 03.04. 19:29

Ich bin die letzten 20 jahre ca. 1 Million Km gefahren. Dabei gab es etwa zweimal brenzlige Situationen.
Einmal war es meiner Meinung ein Drogenlenker der mich in den Straßengraben schneiden wollte.
Folgende Situation, ein Auto überholt mich sehr knapp.
Man fährt automatisch ein wenig Richtung Straßengraben, dann versucht er mich von der Straße abzudrängen indem er mich schneidet.
Der Interessante psychologische Aspekt dabei ist dass man automatisch abbremst und in Richtung Straßengraben ausweicht.
Man kann gar nicht anders, da ist man psychologisch blockiert.
In dem Moment wo man aber hupt ist die Blockade weg. Da weiss man der macht es absichtlich.
Der hat es dann nochmal versucht, hat in den Rückspiegel geschaut und ist auf ca.15cm an meine Seite ran gefahren. Man hat da einen wirklich starken Drang in den Straßengraben auszuweichen.
Als er bemerkt hat dass er da keine Chance hat hat er aufgegeben.
Als ich ihm dann den Vogel gezeigt habe hat er extrem langsam eine Reaktion gezeigt und hat sich dann davon gemacht.Der war meiner Meinung unter Drogen.
Also falls jemand geschnitten wird, sofort Hupen. Wenn ihr dann keine Möglichkeit mehr habt abzubremsen oder auszuweichen rammen.
Ich hätte denn damals gerammt. Damals ging es nurmehr darum kleiner Blechschaden oder schwerer Unfall wenn man in den Straßengraben fährt.
Der zweite Rat den ich geben möchte ist ein Fahrtraining zu machen. Wo man mit dem Auto einen Tag lang kritische Situationen übt.
Macht weicht auch noch nach Jahren automatisch so aus wie man es im Fahrtechnik Kurs gelernt hat. Also bei ABS voll in die Bremsen steigen, auf das Hindernis zufahren und im letzen Moment das Hindernis umfahren. Das hat mich vor einem schweren Unfall bewahrt. Da hat einer den Querverkehr übersehen, also mich. Ist dann aber nicht weitergefahren sondern stehen geblieben. Dass ist wie eine Automatik die da abläuft. Man steigt voll in die Bremse, wartet ab ob der noch weiter fährt und umfährt im letzten Augenblick das Hindernis.
Ohne Fahrtechnik Kurs wäre ich dem damals vor lauter Schock wahrscheinlich gerade aus in die Fahrerseite gefahren.
Oder man weicht man zu bald aus, der biegt noch in die Gegenspur und es kommt es zu einem Frontal Crash.
Es gibt keine bessere Investition in die Sicherheit wie einen Fahrtechnik Kurs.

Antworten

coachman, 03.04. 19:59

Hab ich auch gemacht und eine Auffrischung dazu.
Sehr sehr zu empfehlen.

emperor, 03.04. 20:19

Hupen tu ich immer gleich, automatisch. Viel gelernt habe ich immer auf rennstrecke bzw abgesperrten strecken oder flächen, speziell mit dem motorrad

emperor, 03.04. 20:24

Manche dinge kann man auch auf normalen strassen üben. Obacht halt, dass keiner in der nähe ist

campino, 03.04. 20:49

Vorausschauendes fahren und defensiv fahren heißt die Devise. Dann braucht es keine Fahrsicherheitstrainings. Auch wenn diese für viele Wenigfahrer und Unsichere sicher zu empfehlen sind. Wer im Durchschnitt 15.000 km pro Jahr fährt, hat alle Verkehrsregeln im Normalfall problemlos im Sinn.

bergler, 03.04. 20:55

Drogen und Alkohol anfällige Lenker sollen auf Lebenszeit keine Fahrlizenz für normale Autos noch kriegen. Nach 3-4 Jahren nach der Führerschein Abnahme dürfen sie dann auf Bewährung ein Zwergauto lenken, solche die nicht schneller als maximal 60 st km gehen. Für diese Art von Notfallautos soll ein eigener Führerschein geschaffen werden. Für altersbedinge Lenker, die nicht mehr ganz fit sind wären solche Lenkerbewilligungen noch eine Alternative. Klar, mit solchen Miniautos darf nicht auf Autobahnen gefahren werden.

Spritpreis auf 2,50

fragedesgewissens, 03.04. 18:30

und zusehen wie immer weniger Elterntaxis auf den Straßen werden.

Antworten

kieberer, 03.04. 19:46

Geht das auch in verständlichem Deutsch oder hat der Kurs erst begonnen?

querdenker, 03.04. 20:45

Na viel Spaß. In Frankreich sind deswegen die Leute auf die Straße gegangen.

Ist doch ganz klar

kieberer, 03.04. 17:47

Wenn man Verkehrsminister Hofer von seinem Job entfernt, dann steigt die Sicherheit im Straßenverkehr schlagartig.

Antworten

fragedesgewissens, 03.04. 18:31

@kieberer: scheint ein Gen zu sein, Menschen mit anderer politischer Einstellung verfolgen zu wollen.

kieberer, 03.04. 19:34

@fragedesgewissens
Wen verfolgst denn jetzt schon wieder?

coachman, 03.04. 20:07

@kieberer
Schon eigenartig.
Was genau soll die Verkehrssicherheit anheben wenn den Job jemand anderer macht?
Stören dich die 140? Die Autobahnen haben ein recht geringes Risikopotential, da wird sich wenig ändern.
Gestiegen sind die Unfallzahlen beim 80er in Salzburg.
Rechts abbiegen bei Rot?
Gibt es da schon Erkenntnisse von den Versuchskreuzungen?
Beim Abbiegen wruseln immer Fußgänger herum, wer das nicht schafft, sollte den Deckel lieber freiwillig abgeben.

Statistik

batuo, 03.04. 16:04

Man muss fairerweise sagen, dass sich die tödlichen Unfälle in den letzten 40 Jahren auf 20-25% reduziert haben, trotz der wesentlich höheren Verkehrsdichte.

Trotzdem resultieren knapp 60% der tödlichen Verkehrsunfälle aufgrund von Unachtsamkeit (Handy,....) und überhöhte Geschwindigkeit.
Dort muss konsequent angesetzt und Maßnahmen gesetzt werden.

Antworten

ibins, 03.04. 16:23

Das Handy am Steuer ist noch immer eine Art "Kavaliersdelikt". Warum dem so ist, ist mir unbegreiflich. Entweder ich schalte dieses Ding überhaupt aus unterwegs, oder ich stelle auf Freisprecheinrichtung um. Heute sind wirklich fast alle Autos auf die Verbindung mit einem Handy vorbereitet und die Handys können Kurznachrichten auch schon "vorlesen".
Ich finde es schon fast wieder "lustig", wenn sich AutolenkerInnen einhändig durch den Kreisverkehr quälen, in der anderen das Handy am Ohr haltend und dann muss man ja beim Verlassen noch blinken und so ein Telefonat kann ja auch noch emotional bewegend werden. Dass da so manche "Stress" bekommen, ist mir klar. Und gerade, was das "Handyfahren" betrifft, kann ich nicht sagen, dass diese Unsitte bei Männlein mehr verbreitet wäre als bei den sonst eher nicht so alphatierhaften Weibchen.

ibins, 03.04. 16:26

Der Rückgang bei den Verkehrsunfällen mit Todesfolge liegt vor allem an den für solche Crashs immer sicherer werdenden Karossen. Die sind heute ja nicht umsonst doppelt so schwer als früher. Da steckt auch einiges in der Crashsicherheit, was da an Gewicht zugelegt wurde. Und die höhere Verkehrsdichte führt ja jetzt nicht zwangsläufig zu mehr Unfällen, insbesondere mit Todesfolge. Da steigt allenfalls bei Unachtsamkeit der Blechsalat. Mit 30 demolierst heute so eine Karosse nicht mehr.

batuo, 03.04. 16:27

Meine Beobachtung ist folgende: Wenn jemand einen Sch..... zusammenfährt (Schlangenlinie, stark variierende Geschwindigkeit,.....) ist fast immer das Handy am Ohr oder Nachrichten tippend in der Hand.
Selbst bei LKWs kann man von hinten schon oft erkennen ob der Fahrer telefoniert.

chromjuwel, 03.04. 16:44

Richtig. Alle sehen es. Nur die Streifenpolizisten nicht.
Die müssen dann immer schnell etwas "Wichtiges"
besprechen, damit sie nicht arbeiten müssen.

poli2, 03.04. 18:03

Eine serienmäßige Freisprecheinrichtung ist "seltsamerweise" aber seitens EU nicht vorgesehen :-(

Die Todesfälle sind übrigens auch wegen der besseren Notfallmedizin zurück gegangen; samt Rettungskette z.B. Hubschrauber.

Die Dummheit bleibt

aucheiner, 03.04. 16:03

fahr einmal bei Nebel auf der Autobahn - alle hängen sie in einer langen Autoschlange dicht aneinander.
Abstand halten? Fehlanzeige, wenigstens den Vordermann muss man scharf sehen, sonst fühlt man sich so alleine...

Das Reißverschlussprinzip funktioniert nicht...
Bei Staus glauben einige, das Problem 1km weiter vorn lässt sich durch Hupen lösen...
Drängler mit ähnlichem Anliegen versuchen es mit Aufblendlicht...
Blinken führt wohl zur Sehnenscheidenentzündung und muss unterlassen werden...

Es ist hoffnungslos.

Antworten

chromjuwel, 03.04. 16:46

Autos ab einer gewissen Preisklasse haben gar keinen Blinker.

grafbobby, 03.04. 17:50

Das Problem in Österreich ist, die Strafen sind nicht hoch genug gegenüber anderen Ländern wo es sogar zur Beschlagnahmen des Autos kommen kann, Österreich das Land der Autonarren.

Beamen erfinden...

dergrossenagus, 03.04. 15:36

dann braucht man keinen Straßenverkehr mehr und keine Schiffe und keine Flieger...

Antworten

aucheiner, 03.04. 15:55

Aber Raumschiffe.

Eine zentrale Frage wird sein

schwarzleserchen, 03.04. 14:48

Wie man das Risiko das von menschlichen Schwächen ausgeht (Unkonzentriertheit, Schläfrigkeit, Suchtmittelkonsum) mit Hilfe moderner Assistenz und autonomer Systeme verringern oder gar beseitigen kann.
Der jetzige Weg ist nicht ausreichend denn bei detektiertem Sekundenschlaf auf der Autobahn sollte das Notfallsystem selbstständig bremsen und das Auto auf den Pannenstreifen lenken können.
Auch wenn man durch Unaufmerksamkeit auf ein Stauende zurast sollte es nicht erst piepsen sondern der Assistent sollte bereits in der Schrecksekunde die Notbremsung einleiten und sie notfalls auch autonom durchführen können

Antworten

ibins, 03.04. 14:59

Sinnvoller wäre, die Karre würde dann "das Steuer übernehmen" und zumindest bis zum nächsten Rastplatz fahren und dort einparken. Und genau dort hin gehen auch die Entwicklungen. Nirgendwo ist das Fahren langweiliger als auf Autobahnen. Wenn jedes Auto aber "Sekundenschlaf" detektiert und bremst, schepper's erst, weil der nachfolgende Lenker dann auffährt. Und Pannenstreifen sind keine Parkplätze, sondern, wie der Pannenstreifen schon sagt, für Autopannen vorgesehen.
Mein Auto ist inzwischen 7 Jahre alt und mein altes hatte das auch schon, nämlich eine Einstellung, die mir alle zwei Stunden nach eigenständiger Einstellung eine Fahrpause angeraten hat. Also auch sowas gibt's, um "Sekundenschlaf" möglichst zu vermeiden. Wenn man alle zwei Stunden für 10 Minuten aussteigt und seine Füße vertritt, ist man normal wieder "putzmunter". Wenn der Mensch seine Eigenständigkeit beim Fahren "aufgeben muss", dann liegt es vor allem an ihm selber, weil er sich keine Gedanken darüber macht, wie er vor allem sicher an sein Ziel kommt. "Nur keine Verantwortung" und das "für goa nix". Das scheint mir bei so manchem Verkehrsteilnehmer oberste Prämisse.

veterus, 03.04. 16:01

@ schwarzleserchen
Das ist nur ein Teil des Problems.
Wie verhält es sich mit den von menschlichen Schwächen wie Selbstüberschätzung, Egoismus, Geltungsdrang, Stress und daraus resultierenden, BEWUSSTEN Gesetzesübertretungen, Gefährdungen etc.???

Mir ist es nämlich sch..ßegal, ob mich ein Auto eines Sekundenschläfers, eines gestressten Dauertelefonierers oder eines sich selbst für Hamilton haltenden I-Bin-I ins Jenseits befördert...

Auch die einzelne Beschränkung

leserbrief, 03.04. 14:45

wie "Gilt nur für Motorräder" ist ein Graus und lebensgefährlich für Motorradfahrer.
Der LKW versucht dich mit 80 oder 90 zu überholen........

Antworten

ibins, 03.04. 15:03

Wo überall gäb's sowas konkret? Ist mir bislang noch nicht aufgefallen. Und ich bin oft und viel mit dem Motorrad unterwegs. Und am sichersten fährt man, wenn man sich weitestgehend gleich verhält, wie alle übrigen Fahrzeuge auch, aber noch "vorsichtiger" und vor allem "vorausschauend". Wenn man ein Auto an einer Einmündung sieht, runter vom Gas und "manöverbereit" fahren, falls der einen übersehen sollte. Da ist es mitunter schon hilfreich, auch einmal die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu unterschreiten und "bremsbereit" zu sein.

ibins, 03.04. 15:06

Motorräder sind auch besonders "anfällig" auf nasser oder kalter Fahrbahn, weil die Auflageflächen der beiden Räder ungleich kleiner sind als die von PKW's. Auch das ABS verlängert den Bremsweg auf trockener Fahrbahn nicht unwesentlich. Und Linkskurven sollte man möglichst "ausfahren", weil man sonst mit dem Oberkörper schnell einmal in die Gegenfahrbahn reicht. So ein Motorrad in Schräglage ist gleich "breit" wie ein PKW. Das vergessen auch viele.

chromjuwel, 03.04. 15:15

@lb
Wäre schon, ok, wenn er dabei beide Hände am Lenkrad hätte
und nicht ständig auf den Läppi am Armaturenbrett schielte.

ibins, 03.04. 16:17

Unsitten gibt's leider, auch bei LKW-Fahrern. Aber denen zu Ehren möchte ich schon auch bemerken, dass die Mehrzahl dieser Berufsfahrer sehr verantwortungsvoll fahren mit ihren "Geräten". Dass sie auf Fernfahrten ein Tablett oder einen Laptop mit dabei haben, finde ich grundsätzlich jedenfalls verständlich, im "Fahrbetrieb" sollte der aber besser nicht betrieben werden.

Das Schlimmste

leserbrief, 03.04. 14:43

sind nun diese E Scooter auf der Straße.
Also die gehören doch nur verboten und nicht mehr

Antworten

batuo, 03.04. 15:50

Elektroscooter, ebikes,.... sind sehr umweltfreundliche Verkehrsmittel.
Eigentlich sollte die Gesetzgebung Mopedzulassungen für diese Fahrzeuge vereinfachen, denn derzeit braucht man dafür eine Einzelgenehmigung.

Um bei deiner Rethorik zu bleiben: Diese Fahrzeuge sollen eine eigene Fahrspur zu Lasten des umweltverschmutzenden und ineffizienten Autoverkehrs bekommen.

fredvomjupiter, 03.04. 16:46

@batuo
Auf etwas ganz Wichtiges hast vergessen - Nummerntafeln sollte sie auch bekommen.
Bei Regen, Schnee etc. habe ich übrigens noch nicht so viele unterwegs gesehen - soviel zur Effizienz...

Geldbeschaffung ???

kaltiss, 03.04. 14:31

ich weiß nicht warum sich die Gemüter so an Geschwindigkeitsbeschränkungen und Radar erhitzen.
Ich wünsche mir auch mehr Kameras bei Kreuzungen.
Das Argument der ´Geldbeschaffung´ der Behörde ist vollkommener Unsinn. Diese Argumentation soll von der eigenen Disziplinlosigkeit ablenken.
Ich bin Kein Heiliger, mir flattert alle ein- zwei Jahre ein ´Spendenersuchen´ der Behörde ins Haus. Was solls, ich habs selbst in der Hand, de facto eine freiwillige Spende von mir.

Antworten

fernsehwastl, 03.04. 14:46

nicht unbedingt unsinn. ich kenne eine kreuzung ( autobahnzubringer mit ortszubringer ) , bei der es schon mehrere tote gab. 70iger beschränkung. jetzt wurde ein radarkasten aufgestellt - NACH der kreuzung. intervention der bürger nutzlos - bundesstrasse...radarkasten = geldbeschaffung. denn die gefährliche stelle, die entschärft gehört, liegt 50 m weiter vorne..

logopezi, 03.04. 13:54

der verkehr wird sicherer, wenn man sich mal die unfallverursacher *individuell* anschaut, anstatt immer alles pauschal auf "die Geschwindigkeit" zu schieben: wenn an einer stelle 1mio Fahrzeuge mit 120km/h sicher und unfallfrei fahren können, und den 1mio und ersten zerbröselts, dann war mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit eben *nicht* die Geschwindigkeit schuld, das Limit zu hoch, sondern das Problem liegt bei dem einen Fahrer!
also isses auch ein irrsinn, dort die Höchstgeschwindigkeit herabzusetzen - man sollte eher das Problem bei dem einen Fahrer lösen.
(ich kenn einen bundesstrassenabschnitt, dort war früher ein hunderter. dann hats an einem sonntag um 3 in der früh nach einem discobesuch ohne Feindeinwirkung einen wagen voll junger leute dort zerbröselt, 3 tote. der Fahrer hatte 1,4promill, der sachverständige errechnete eine Geschwindigkeit von mindestens 160. Reaktion der Behörden: Geschwindigkeitsbegrenzung dort von 100kmh auf 80! völlig am Problem vorbei - aber man kann noch besser abkassieren, weil einen radarkasten habens natürlich auch gleich hingstellt.)

Antworten

ibins, 03.04. 14:01

Geschwindigkeitsbeschränkungen kommen nie wegen eines Unfalles, der noch dazu ganz andere Ursachen hat. Das ist also schon einmal ein "G'schichterl". Solche Verordnungen kommen auch nie von einem Tag auf den anderen, weil dazu ein langwieriges Ermittlungsverfahren durchzuführen ist, bei dem alle betroffenen Personen auch durch ihre jeweiligen Interessenvertretungen "gehört" werden müssen. Ich habe auch mit 80 auf kurvenreicheren Landstraßen wenig Probleme. Und letztlich ist es auch ein gewaltiger Unterschied, ob die Straße trocken, nass, schneebedeckt oder vereist ist, oder auch "nur" verunreinigt. Es gibt so gesehen keinen Straßenabschnitt, auf dem man immer "sicher" eine gewisse Höchstgeschwindigkeit fahren kann. Man muss seine Fahrweise immer auch den äußeren Bedingungen anpassen.

logopezi, 03.04. 14:03

glaubs oder glaubs nicht: innerhalb eines dreiviertel jahres nach dem Unfall war dort ein 80er und ein radarkasten.

leserbrief, 03.04. 14:44

ibins....na sicher kommen Geschwindigkeitsbeschränkungen an unfallhäufigen Stellen. Glaubst du wirklich aus Jux und Tollerei....auch wenn es danach aussieht

logopezi, 03.04. 16:07

@Leser
ja, aber das Problem ist: die senken die Geschwindigkeit an diesen unfallhäufigen stellen, auch wenn die *erlaubte* Geschwindigkeit gar nicht Ursache für die unfälle ist: wenn wo ein hunderter erlaubt ist, und es derstesst sich wer mit 160, dann ist es pure hirnlose Idiotie, darauf mit einer Senkung der erlaubten geschwindigkeit auf 80 zu reagieren!
es wird immer leute geben, die zu dumm sind, um im Genpool zu bleiben.

grafbobby, 03.04. 18:00

Ich möchte einmal sehen wenn die Polizei bei den Heurigen Kontrolle machen würden, es kann mir keiner sagen das immer jemand dabei ist der keinen Alkohol getrunken hat und das Auto fährt.

clarissa, 03.04. 13:52

mir kommt vor, dass die Aggressionen aller Verkehrsteilnehmer eher zunehmen und das kann nur bedeuten, dass die Regelungen für niemanden gut sind. Die Zukunft scheint zu sein, dass alle Teilnehmer vom Fußgänger und Bussen bis zum E Roller, kreuz und quer die Strasse und Plätze benützen dürfen. Hab da einen Bahnhofvorplatz gesehen, keine Zebrastreifen, nichts mehr. Und das verunsichert durchaus auch die Leute.

Antworten

logopezi, 03.04. 13:56

wenn das schule macht, freu ich mich schon auf die ersten bobbycars auf der Autobahn!

ibins, 03.04. 14:04

Auf solchen Bahnhofsvorplätzen gibt es für gewöhnlich auch keinen Durchzugsverkehr und der Platz ist als "Begegnungszone" ausgeschildert, innerhalb der eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 10 km/h zulässig ist. Da fahren Autos und Busse auch unwesentlich schneller, als Fußgänger gehen, und das auch nur zu und ab.

clarissa, 03.04. 14:12

eine Strasse ist keine Begegnungszone, schon gar nicht, wenn da offizielle Haltestellen für Linienbusse sind und auch LKW fahren. Auch einen Kreisverkehr bin ich neulich gefahren, wer immer den designt hat, total verquer., sowas hab ich noch nie im Ausland gesehen. Ich weiss nicht, welche Ausbildung diese Planer haben, ich würd die nicht auf ihrem Posten belassen und würde diese Kreisverkehre wieder einfach machen, also verkehrsicher.

ibins, 03.04. 14:51

Mehrspurige Kreisverkehre muss man vor allem einmal verstehen, clarissa, genau so, wie "Begegnungszonen". Wo Haltestellen zuhauf bestehen und von Bus auf Bahn und umgekehrt umgestegen wird, begegnen sich nun einmal alle Verkehrsteilnehmer auf ein und dem selben Platz. Deshalb auch "Begegnungszone", will heißen, besondere Rücksichtnahme, insbesondere auf "schwächere" Verkehrsteilnehmer, also vor allem kleinere Fußgänger, die dort vor Schulbeginn in Massen "auftreten". Vielleicht sollte man "Verkehrssicherheit" immer zu allererst im eigenen "verständigen" Verhalten suchen und sich nicht auf andere ausreden.
An der "Bergheimer Kreuzung" nördlich der Autobahnausfahrt "Salzburg - Nord" gibt es auch einen zweispurigen Kreisverkehr. Und weil es AutofahrerInnen gab, die nicht so recht wussten, welche Fahrspur für sie geeignet wäre, hat man dann sogar eigene Bodenmarkierungen angebracht, die das noch einmal klar "geregelt" haben. Es wäre aber auch ohne leicht "verständlich" gewesen: Die, die weiter nördlich, also die "Obertrumer Landesstraße" fahren wollten, nehmen die äußere Spur, und die, die quasi "links" raus wollten, also in Richtung Bergheim, die innere. So einfach funktionieren Kreisverkehre.

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Standort: fm4.ORF.at / Meldung: ""Ich weiß, ich war's""

Rainer Springenschmid

Punk & Politik, Fußball & Feuilleton: Don't believe the hype!

1. 11. 2012 - 15:00

"Ich weiß, ich war's"

Christoph Schlingensief erklärt sich selbst: Zwei Jahre nach seinem Tod erscheint eine Auswahl seiner Selbstbetrachtungen, herausgegeben von seiner Frau Aino Laberenz. Ein spaßiger und würdiger Nachlass.

"Ich bin nicht der geworden, der ich sein wollte"

Buchtitel mit Christoph Schlingensief und einem ausgestopften Hasen

Kiepenheuer & Witsch

"Ich weiß, ich war's" - Texte von Christoph Schlingensief, herausgegeben von Aino Laberenz, ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Er macht's einem nicht leicht. Gleich zu Beginn spricht Christoph Schlingensief über den Krebs. Und er echauffiert sich über diejenigen, die dem Krebstagebuch, das noch zu seinen Lebzeiten erschienen ist, reserviert bis ablehnend begegnet sind. Als Kranker fühlt sich Schlingensief ausgeschlossen, abgestoßen von der Gesellschaft, mehr noch abgelehnt als jemals mit seinen grenzwertigen Filmen oder Kunstaktionen. Doch nicht zu unrecht meint Schlingensief: Ihr müsst das aushalten, die Gesellschaft muss ihre Kranken und Krankheiten ertragen.

Doch keine Angst, so messianisch geht's nicht weiter, das Leiden steht nur sehr kurz im Vordergrund, zumindest das Leiden am Krebs. Der Rest ist anekdotenhaft, auch reflekierend und jedenfalls hoch unterhaltsam.

Christoph Schlingensief spricht

"Ich weiß, ich war's" ist eine Sammlung von Vorträgen, die Schlingensief in seinen letzten Lebensjahren gehalten hat, ergänzt mit Blogeinträgen und Briefen. Zusammengestellt hat die Sammlung Schlingensiefs Ehefrau, die Bühnen- und Kostümbildnerin Aino Laberenz. Die Texte sind nur leicht adaptierte Abschriften der Vorträge, und Schlingensief versucht, sein Leben und Werk einzuordnen, auch im Lichte seiner tödlichen Krankheit zu reflektieren. Trotzdem vermittelt das Buch keine Endzeitstimmung, sondern wirkt im Gegenteil leicht und sehr lebendig.

Aino Laberenz

EPA

Aino Laberenz

Die Texte sind nicht chronologisch, aber dennoch ein Abriss seines Lebens: aufwachsen als einziges Kind eines Apothekers im Ruhrgebiet ("Ich musste für meine Eltern sechs Kinder darstellen. Ich hatte zumindest immer dieses Gefühl, weil meine Mutter und mein Vater eigentlich immer sechs Kinder haben wollten"), die ersten Filme auf 8mm-Material (Mensch Mami, wir dreh'n nen Film), und dann die ersten Werke Mitte der Achtziger Jahre, die weitere Beachtung fanden: Menu total mit dem jungen Helge Schneider läuft im Forum des jungen Films auf der Berlinale, und Schlingensief wird mitten in die Szene geworfen: Er lernt Udo Kier kennen und kommt mit der damaligen Derek-Jarman-Schauspielerin Tilda Swinton zusammen. Mit beiden dreht er Egomania – Insel ohne Hoffnung auf einer vereisten Hallig in der Nordsee. Schlingensief erzählt Anekdoten aus dem Wagner-Mekka Bayreuth, Anekdoten rund um den "Ausländer raus!"-Container vor der Wiener Oper, Anekdoten von der Kandidatur mit der Partei Chance 2000.



Christoph Schlingensief erzählt


Eine Anekdotensammlung ist Ich weiß, ich war's trotzdem nicht, es ist vielmehr eine Selbsterklärung. Schlingensief verortet sich in der Welt, im Universum, in seinem Leben vor und nach dem Tod. Er macht nie ein Hehl aus seiner Religiosität, aus seinem Moralismus und aus seinen Ängsten und (Selbst)Zweifeln. "Ich bin nicht der geworden, der ich sein wollte" ist so ein zentraler Satz, der sich auch als Klappentext findet, doch dieses Anders-Sein, dieses Anecken in der Gesellschaft und auch in sich selbst, dieses Leben als eine Ansammlung von mal gelungenen, meist irgendwie gescheiterten Interventionen, nimmt er selbst meist mit dem Humor, der auch in seinen Arbeiten steckt.

Gegen Ende wird es wieder ernster, wenn Schlingensief von seinem Lebensprojekt berichtet, dem Operndorf in Burkina Faso, das seine Witwe Aino Laberenz für ihn fertig stellt und über das derzeit auch ein Dokumentarfilm in den Kinos läuft.

"Der Mensch besteht aus ganz viel Sehnsucht"

Tilda Swinton und Christoph Schlingensief, flirtend

EPA

Im Jahr 2009 sind sich Tilda Swinton und Christoph Schlingensief in der Berlinale-Jury wieder begegnet.

Schlingensief findet keine Klarheit, wahrscheinlich will er auch gar keine. Er zerreißt das Konzept des Menschen als homogene Persönlichkeit, als Identität; der Mensch, er selbst, ist für ihn vor allem eine permanente Auseinandersetzung mit seinen Ängsten und Möglichkeiten, mit seinen Prägungen und seinen Dämonen, mit seiner Lust und mit der Welt in sich drin und, nicht zuletzt, mit der materiellen und mit der spirituellen um sich herum.

Man kommt Christoph Schlingensief sehr nah in seinem Buch, wozu auch die subjektive Sprache beiträgt. Da lässt uns einer teilhaben an seinem permanenten Ringen mit sich selbst, und weil dieses Ringen für ihn sein Leben und auch seine Kunst ausmacht, gleitet es, bei aller Ernsthaftigkeit und Trauer, die natürlich auch ihren Platz hat, nie in Larmoyanz oder Selbstgefälligkeit ab. Ein Buch für alle, die Christoph Schlingensief noch einmal begegnen wollen.

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Menschenmenge vor dem Parlament am 12. November 1918

Eine Revolution im juristischen Sinn

Am 12. November 1918 ist die Republik Österreich ausgerufen worden. Gegründet wurde sie eigentlich schon am 30. Oktober, mit einem Beschluss der Provisorischen Nationalversammlung - juristisch eine Revolution, wie der Jurist Thomas Olechowski ausführt. 

17. Oktober 2018 - Stubacher Sonnblickkees mit Resten des Schneefalls vom 2. Oktober 2018

Gletscher leiden unter langer Schmelze

Der Rekordsommer 2018 hat den heimischen Gletschern zugesetzt: Große Eisflächen gingen verloren, wie die Gletscherforscher Andrea Fischer und Hans Wiesenegger berichten. Nur ein Kälteeinbruch kann die ungewöhnlich lange Schmelzperiode beenden. 

Schaltkreis eines Computers

Für eine Kritik der digitalen Vernunft

Computer und Internet bestimmen zunehmend den Alltag. Hinter den bunten Nutzeroberflächen treiben Algorithmen ihr undurchschaubares Spiel. Deshalb ist es Zeit für eine „Kritik der digitalen Vernunft“, wie sie die Philosophin Sybille Krämer skizziert. 

Johann III. Sobieski, König von Polen (1624 - 1696)

Fakten hinter dem Mythos Sobieski

Um ein Denkmal für den Polenkönig Jan Sobieski am Wiener Kahlenberg ist ein Streit ausgebrochen. Sein Beitrag zur „Türkenbefreiung“ ist umstritten und der Platz des Denkmals falsch, schreibt der Historiker Johannes Feichtinger in einem Gastbeitrag. 

Das Maze-Gefängnis 1971

Weniger radikal nach der Haft

Haftanstalten sind heute oft Rekrutierungsorte von Terroristen. Vor 20 Jahren gab es ein Gegenbeispiel: die Deradikalisierung paramilitärischer Aktivisten in Nordirland. Wie das funktioniert hat, beschreibt der Historiker Dieter Reinisch in einem Gastbeitrag. 

Stanley Cavell  2006 bei einem Vortrag an der ETH Zürich

Das Menschliche in uns anerkennen

Vor Kurzem ist der prominente US-Philosoph Stanley Cavell gestorben. Er untersuchte u.a. die Frage, wie wir uns in andere Menschen hineinversetzen können. Das geht nicht, ohne das Menschliche in uns anzuerkennen, wie der Philosoph Alexander Hippmann in einem Gastbeitrag schreibt. 

Porträtfoto von Josef Mitterer

Über das Erfinden einer Philosophie

Subjekt - Objekt, Sprache - Wirklichkeit, Aussage und Gegenstand: In der Philosophie regieren die Gegensätze. Der österreichische Philosoph Josef Mitterer hat dem einen anderen, neuen Denkstil entgegengesetzt. Am 8. Juli wird der Erfinder der „Ausführungszeichen“ 70 Jahre alt. 

Ein Foto des Schriftstellers Elias Canetti 2005 im Museum Strauhof in Zürich

Tod, Tiere und Essen bei Canetti

„Eine Schöpfung, die auf Fraß gestellt ist – wie soll sie glücken?“, schrieb Elias Canetti. Wie unglücklich für den Schriftsteller Tod, Tiere und Essen zusammenhängen, beschreibt die Germanistin Nikolina Skenderija-Bohnet in einem Gastbeitrag. 

Kugeln eines Revolvers

Russisches Roulette: Tod und Spiele

Tod und Spiele sind Schlüsselkategorien im modernen Nachdenken über Menschen und ihr Selbstverhältnis. Besonders gut lässt sich das anhand von Russischem Roulette illustrieren, findet der Kulturwissenschaftler Julian Baller in einem Gastbeitrag. 

Stubacher Sonnblickkees

Wie gewonnen, so zerronnen

Im heurigen Winter ist mehr Schnee gefallen als in den Jahren zuvor. Ein extrem warmer Frühling und Sahara-Staub setzten den Gletschern Österreichs danach aber stark zu, wie die Gletscherforscher Andrea Fischer und Hans Wiesenegger berichten. 

#####EOF##### Nach Einsturz: Teil der Manner-Fabrik abgerissen - wien.ORF.at

Nach Einsturz: Teil der Manner-Fabrik abgerissen

Während die Süßwarenfirma Manner am Donnerstag offiziell ihren 125. Geburtstag gefeiert hat, laufen im Hintergrund - nach dem Teileinsturz der Fabrik im Oktober - Sanierungsarbeiten. Mittlerweile wurde ein großer Teil des restlichen Gebäudes abgetragen.

„Es ist, als hätte eine Bombe eingeschlagen“, so schilderten Augenzeugen im Herbst den Teileinsturz der Manner-Fabrik in Hernals - mehr dazu in Manner-Fabrik teilweise eingestürzt (wien.ORF.at; 17.10.2014). Inzwischen wurde der Schuttkegel abtransportiert. Auch der Gebäudeteil dahinter wurde abgetragen. Nun soll dieser wieder aufgebaut werden. Zusätzlich sollen direkt daneben bis 2017 neue Produktionsstätten entstehen.

Verzögerung bei Produktion

Durch den Teileinsturz war die Produktion in Hernals stark eingeschränkt. Mehrere Produktionslinien mit etlichen Maschinen mussten in andere Teile der Fabrik übersiedeln. „Allerdings, durch die tatkräftige Unterstützung unserer Mitarbeiter und Partnerfirmen, werden wir nur eine geringfügige Verzögerung von vielleicht zwei, drei Monaten haben“, so Manner-Vorstand Albin Hahn gegenüber „Wien heute“.

Neues Labor bis 2016

Wie es zum Einsturz kam, steht noch nicht fest. „Die Beweissicherungen sind noch nicht abgeschlossen“, so Hahn. Rund 300 Mitarbeiter sind am Standort in Hernals beschäftigt.

Eingestürzte Manner-Fabrik

Privat

Im Oktober 2014 stürzte ein Teil der Manner-Fabrik in Hernals ein

Hahn: „Vielleicht gab es die ersten Tage ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Aber mit intensiven Gesprächen legte sich das. Inzwischen ist jeder wieder froh, an der Arbeit zu sein“ - mehr dazu in Manner-Einsturz: Warten auf Gutachten (wien.ORF.at; 18.11.2014).

Seit dem Einsturz wird am Hernalser Standort vermehrt rund um die Uhr produziert. Das betrifft hier vor allem die waffelartigen Produkte. Das bekannteste Produkt, die Manner-Schnitte, wird derzeit in Oberösterreich hergestellt. Im kommenden Jahr soll die Produktion aber wieder nach Wien wandern. Dann sollen auch die neuen Produktionsstätten inklusive Labor zur Qualitätssicherung fertiggestellt sein.

Jubiläumsfeier am Stephansplatz

Mit einer 125 Zentimeter langen Mannerschnitte feierte das Unternehmen am Donnerstag am Stephansplatz offiziell das 125-jährige Firmenjubiläum. Auch Carl Manner, Aufsichtsratspräsident und Enkel des Firmengründers, war dabei. Seit 1953 arbeitet er im Unternehmen mit. „Großvater war damals mit der Qualität der Schokolade unzufrieden und begann, selbst Schokolade zu erzeugen. Da er sein Geschäft direkt neben dem Dom hatte, wählte er den Stephansdom als Schutzmarke. Die hat uns bisher sehr gute Dienste geleistet“, so Carl Manner.

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#####EOF##### Kalvarienberg: 14 Engel wieder zuhause - burgenland.ORF.at

Kalvarienberg: 14 Engel wieder zuhause

Die nächste Etappe für die Sanierung des Kalvarienbergkomplexes in Eisenstadt ist abgeschlossen. 14 der 55 großen Engelsfiguren wurden renoviert und am Donnerstag mit einem Kran wieder an ihre ursprünglichen Sockel gesetzt.

2015 wurde mit der Sanierung des Kalvarienbergs der Haydnkirche in Eisenstadt begonnen, erklärt Propstpfarrer Wilhelm Ringhofer. Die Sanierung soll bis 2020 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Es soll von oben nach unten und von außen nach innen renoviert werden, erklärt Ringhofer.

Sanierung Kalvarienberg

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Die Engel kehren an ihren ursprünglichen Platz zurück

Engel wieder an ihrem Platz

Die Kreuzkapelle an der Spitze des Kalvarienbergs wurde bereits renoviert, verdeckt liegende Wasserabflüsse wurden gereinigt, Gehwege, Mauern und Brüstungen wurden saniert. Auch die 55 Engel aus Sandstein wurden renoviert. Noch vor Ostern konnten 14 von ihnen wieder an ihren Plätze angebracht werden. „Auch für einen Pfarrer, der etliche Dienstjahre auf dem Rücken hat, ist es immer wieder spannend Engel fliegen zu sehen“, meint Ringhofer.

Engel von Hypotheken befreien

Die Finanzierung der Sanierung läuft über die öffentliche Hand, über die Kirche und über Spenden, zum Beispiel über den Verein der Freunde der Haydnkirche, erklärt Julius Marhold. „Einige dieser Engel sind noch mit Hypotheken belastet und wir suchen jetzt edle Spender, Förderer, Patrone, die diese Engel von den Hypotheken befreien“, so Marhold.

Sanierung Kalvarienberg

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Zwei Kapellen sind in einem desolaten Zustand

Weitere Renovierungsarbeiten

Außerdem stehen weitere Renovierungsarbeiten an, denn der Kirchenkomplex hat insgesamt acht Kapellen, von denen zwei in einem desolaten Zustand sind. Kein Wunder sie wurden vor mehr als 100 Jahren zuletzt saniert. „1911 hat Fürst Nikolaus der Vierte viel Geld in die Hand genommen und da wurden diese beiden Kapellen innen neu hergerichtet, es kamen neue Altäre - es sind geschnitzte Altäre mit reliefartigen Darstellungen - einerseits der Auferstehung und andererseits der Himmelfahrt Jesu Christi. Aber seit dem sind mehr als 100 Jahre vergangen“, so Kirchenführerin Waltraud Kumer.

Der Kalvarienberg wird nach der Winterpause am kommenden Samstag wieder für Besucher geöffnet, auch heuer ist der Besuch in der Karwoche gratis möglich.

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Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Körper in Not"

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

16. 1. 2013 - 10:15

Körper in Not

Jacques Audiard liefert mit "Der Geschmack von Rost und Knochen" erneut ein ergreifendes Meisterwerk.

Ein fahles Gefühl der Trostlosigkeit hängt über den ersten Einstellungen dieses Films. Jacques Audiard zeigt einen Badeort an der sonnendurchfluteten Côte d’Azur als Ort der Tristesse, in trübes Licht getaucht.

Zumindest für Ali, einen arbeitslosen Ex-Boxer (Matthias Schoenaerts), der kaum seinen fünfjährigen Sohn ernähren kann, gibt es in seinem monotonen Alltag wenig Lichtblicke. Da ist diese Frau, auf die er als Türsteher eines Nachtclubs ein Auge wirft, aber Stéphanie (Marion Cotillard) erwidert seine Annäherungen nicht, als er ihr nach einer Auseinandersetzung hilft.

Dann schlägt das Schicksal in "De rouille et d'os" - so der französische Originaltitel - erbarmungslos zu, man kennt das aus den anderen Filmen von Jacques Audiard. Aus dem Straucheln und Stürzen der Protagonisten wird irgendwann stets ein Sturzflug in den Abgrund. In dem filmischen Adrenalinstoß "De battre mon coeur s'est arrêté" (Der wilde Schlag meines Herzens) droht ein rastloser junger Immobilienhai von Kleinkriminalität und seiner eigenen Zerissenheit versclhuckt zu werden. Im dunklen Kinowunder "Un prophète" verwandelt sich ein Gefängnisaufenthalt für einen schweigsamen Araber schnell in die Hölle auf Erden.

Die schöne Stéphanie, die in einem Ozeanpark riesige Killerwale trainiert, wird von ihren tonnenschweren Schützlingen unter Wasser gezogen. Die Leinwand verdunkelt sich, im Spital wacht sie ohne Beine auf.

Der Geschmack von Rost und Knochen

Polyfilm

Verwundete, verletzte, versehrte Antihelden

Wie Ali, der als grober Klotz durch die Welt schreitet, mit der verbitterten Stéphanie dann doch zusammenkommt, wie die beiden erneut auseinandergerissen werden, wie das Leben mit diesen Figuren unerbittlich spielt, dass gehört zu den mitreißendsten und ergreifendsten Kinoerfahrungen der letzten Zeit.

Jacques Audiard, der für mich zu den zentralsten Gegenwartsregisseuren zählt, steigert die anfängliche Leere zu purem Schrecken, bis dann plötzlich, mitten im emotionalen Chaos das Meer paradiesisch zu funkeln und glitzern beginnt und Katy Perrys Popschlager "Firework" zur euphorischen Gänsehaut-Hymne mutiert. Aber auch wenn an der Côte d’Azur endlich die Sonne scheint, ein Gefühl der Sicherheit gibt es nie in "De rouille et d'os".

Monsieur Audiard macht Körperkino, dass nicht nur von verwundeten, verletzten, versehrten Antihelden handelt, man spürt seine Filme regelrecht im Bauch, in den Muskelfasern, in den Knochen, da passt ausnahmsweise einmal ein deutscher Verleihtitel. "Der Geschmack von Rost und Knochen" verschwindet auch noch lange nach dem Kinobesuch nicht.

Der Geschmack von Rost und Knochen

Polyfilm

Was uns nicht umbringt, macht uns stärker

Wem das jetzt zu depressiv klingt: Jacques Audiard ist vor allem auch ein Filmemacher, der an das Menschsein glaubt. An Lernprozesse. An Hoffnung und Erlösung. Und an die Liebe. Es ist ein aufrichtiger Glaube, weit entfernt von den zynischen Drehbuchautoren Hollywoods, die auf die stets gleichen Charakterbögen und etablierten Dramagesetzen setzen.

In diesem Sinne sind auch Audiards Figuren echte Kämpfernaturen, die ihre Getriebenheit und ihr Außenseitertum am Ende nicht verleugnen, wie es im konformen Mainstream üblich ist. Die großartige Marion Cotillard und der nicht minder faszinierende Matthias Schoenaerts spielen diese Obsession unter Einsatz sämtlicher verfügbaren Kräfte.

Natürlich provoziert ein Film, der ungeniert soziale Diskurse und persönliche Emphase vermischt, der Faustwatschen und Zärtlichkeiten gleichermaßen verteilt, der das Grauen mit dem bewussten Kitsch vermengt, auch jede Menge feindseliger Reaktionen. Für die Berufszyniker unter den Kritikern, die Abgebrühten im Publikum und Intellektuelle, die sich hinter coolen Fassaden verschanzen, hat Jacques Audiard wieder einmal eine filmische Antithese erschaffen.

Wer das Kino aber auch als einen Ort der hemmungslosen Sentimentalität begreift und als Kathedrale der Katharsis, kann diese Symphonie aus Bildern, Tönen, Fleisch und Blut nur bejubeln. "Der Geschmack von Rost und Knochen" ist ein pathetisch pulsierendes Meisterwerk. Das Kinojahr 2013 fängt mehr als vielversprechend an.

Der Geschmack von Rost und Knochen

Polyfilm

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Das Cover eines Youtube Videos: Geldscheine und ein Playbutton

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Youtuben als Job - in Österreich realistisch?

Einfach ein bisschen vloggen und damit die Miete zahlen - klingt gut, gelingt aber den wenigsten österreichischen YoutuberInnen. Was sind die Voraussetzungen, das Youtuben zum Job zu machen?

Von Pauline Binder

Jenna Marbles, PewDiePie, Shane Dawson – das alles sind internationale Youtube-Stars, die zwei Dinge gemeinsam haben: mindestens elf Millionen AbonnentInnen auf Youtube und ziemlich viel Geld. Na, wenn das nicht zum Nachmachen animiert: Handy raus, ein bisschen vloggen, nachher ein paar Effekte draufhauen, hochladen und schon ist die Monatsmiete bezahlt.

Aber wie realistisch ist es, in Österreich von Youtube zu leben?

Neben Produktplatzierungen und dem Verkauf von Merchandise ist das Youtube-Partnerprogramm die Haupteinnahmequelle für Content Creators. Bist du Partner, werden vor oder während deiner Videos Werbungen gezeigt. Damit genug Geld rausspringt, um die Existenz zu sichern, brauchst du jedoch genügend Menschen, die sich influencen lassen – das heißt genügend Reichweite, also genügend Klicks. (Noch dazu müssen die Videos „werbefreundlich“ sein, aber das ist ein anderes Thema...)

„Da kann man ganz gut leben.“

Daniel Fila ist 27 Jahre alt, wohnt in Wien und ist Youtuber. Mit Gaming Videos hat er angefangen, heute macht er hauptsächlich „Streetcomedy“ und Prank-Videos. Früher war Daniel Student, jetzt konzentriert er sich voll auf seinen Youtubekanal, auf dem er knapp über 100.000 AbonnentInnen hat. Daniel sagt, er verdient ungefähr 50 Cent bis einen Euro pro 1.000 Klicks und kann ganz gut davon leben. Eine kleine Probe seiner Arbeit:

„Ich habe sowieso einen Vollzeit-Job.“

Stefanie aka „Love2Style“ ist 30 Jahre alt, wohnt ebenfalls in Wien und macht seit über sieben Jahren Videos zu den Themen Beauty, Lifestyle und Mode. Einige ihrer Freundinnen (z.B. Kim Lianne) sind auch Internetmenschen.

Stefanie hat 5.700 AbonnentInnen, verdient zwar Geld mit Youtube, das aber nur „minimal“. Besonders ambitioniert, ihre Online-Karriere voranzubringen, ist sie sowieso nicht: Sie ist sehr zufrieden mit ihrem „normalen“, non-Internet Beruf. Stefanie sieht das Videoproduzieren als Hobby. Das Feedback aus der Community und der Spaß am Drehen, diese Dinge freuen sie und deswegen macht sie weiter.

Nur die Größten können davon leben

Zwar haben die 100 erfolgreichsten österreichischen Youtube-Kanäle (darunter z.B. Red Bull) allein im Jahr 2016 zwischen 3 und 7,5 Millionen Euro erwirtschaftet, doch nur die 44 größten können wirklich davon leben. Für die wenigsten österreichischen Youtuber, die Videos auf Deutsch produzieren, ist es also ein Beruf.

Denise Krautz ist Leiterin für Vermarktung bei Studio 71 Vienna, einem Medienunternehmen für Influencer und Creatoren, das zur Prosieben/Sat1-Gruppe gehört. Krautz kümmert sich um die professionelle Vermarktung von österreichischen Youtubern. Die meisten ihrer Schützlinge haben nebenbei einen Job oder studieren, sagt sie.

Was braucht es denn generell, um Erfolg auf Youtube zu haben? Beziehungsweise was soll man tun, wenn man eine ernsthafte Karriere als YoutuberIn anstrebt? „Vor allem Leidenschaft und den Nerv, regelmäßig zu posten!“, sagt Denise Krautz.

So einfach ist es also nicht, das Geldverdienen mit dem Influencen. Aber vielleicht ist es eh gut, wenn das Geldverdienen nicht die entscheidende Motivation darstellt.

Origineller, kreativer Content > Geld, oder?

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Diese Woche neu auf FM4

Big Thief - „U.F.O.F.“ | Lizzo - „Cuz I Love You“ | Peter Doherty & The Puta Madres - „Who’s Been Having You Over“ | The National - „You Had Your Soul With You“

Von Eva Deutsch

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Big Thief - „U.F.O.F.“

Das „F“ in „U.F.O.F.“ steht für „Friend“ und ist auch sinnbildlich für das neue Bandgefühl von Big Thief. Adrianne Lenker (Gesang und Gitarre), Buck Meek (Gitarre), Bassist Max Oleartchik und Schlagzeuger James Krivchenia sind durch das lange Touren nicht nur professionell, sondern auch menschlich zusammengewachsen. Aufgenommen im Bear Creek Studio, in einer ländlichen Gegend in Washington, hört man auf der neuen Single eine Lockerheit, die man beim Aufnehmen wohl nur dann fühlt, wenn man den anderen blind vertraut. „U.F.O.F“ ist aber auch mysteriös und esoterisch. Making friends with the unknown.

Lizzo - „Cuz I Love You“

Am 19. April erscheint das neue Album der Texanerin Melissa Jefferson aka Lizzo. Die gleichnamige Single „Cuz I Love You“ trieft vor Herzschmerz. Lizzo übt sich in Seelenstriptease, strotzt vor Power und beweist, dass sie nicht nur eine perfekte Rapperin ist, sondern auch eine Soul-Diva. Lizzo setzt sich in ihrer Musik für Themen rund um Body-Shaming, Self-Love, Body-Positivity, Individualität und LGBTQ ein, sagt aber auch: „My movement is my movement. When all dust has settled, I’m going to still be doing this. I’m going to still be telling my life story through music. And if that’s body-positive to you, amen. If that’s feminist to you, amen. If that’s pro-black to you, amen. Because I’m all of those things.“ Lizzo, wir lieben dich.

Peter Doherty & The Puta Madres - „Who’s Been Having You Over“

Pete Doherty lebt! Mit der Single „Who’s Been Having You Over" präsentiert der On/Off-Libertines-Sänger sein neues Projekt. „Peter Doherty & The Puta Madres" heißt es und gleich nachgeschossen wird ein Debütalbum im April mitsamt einer 18 Monate langen Tour. Innerhalb von vier Tagen ist es letzten Sommer in einer Villa in Frankreich entstanden, die aktuelle Freundin ist auch in der Band. Doherty bleibt seinem britisch verhatschten Garage-Pub-Rock treu. Am 20. Mai wird Doherty im Wiener WUK spielen, so der Plan.

The National - „You Had Your Soul With You“

Kürzlich haben The National mit dem Oscar-nominierten Regisseur Mike Mills zusammengearbeitet und Musik zu seinem aktuellen Kurzfilm mit Alicia Vikander in der Hauptrolle beigesteuert. Trotzdem konzentrieren sich The National weiterhin auf ihre Kernkompetenz, das Aufnehmen von Longplayern. Das neue Album „I Am Easy To Find" wird am 17. Mai erscheinen. Den Signature-Sound von The National hört man auf der neuen Single „You Had Your Soul With You“ sofort heraus. Streicher-Arrangements und der Gesang von David-Bowie-Langzeit-Bandmitglied Gail Ann Dorsey bringen ab der Mitte neue Impulse. Mit Gastauftritten von u.a. Sharon Van Etten und eben auch Gail Ann Dorsey.

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#####EOF##### Geburtstag: Staatsoper bekommt Licht-Fassade - wien.ORF.at

Geburtstag: Staatsoper bekommt Licht-Fassade

Die Wiener Staatsoper feiert heuer ihr 150. Jubiläum. Zu diesem Anlass wird am Abend des Opernballs eine mehrdimensionale Lichtkunstinstallation auf die Fassade der Staatsoper projiziert.

Gestaltet wird die Installation mit dem Titel „Arkestra of Light“ von den Grazer Film- und Projektionskünstlern „OchoReSotto“. Fünf Monate waren die Grazer Stefan Sobotka-Grünewald, Volker Sernetz, Lia Rädler mit dem Projekt beschäftigt. Grafische Elemente, Opernzitate, historische Abendzettel, eine Collage mit Dirigenten, Komponisten und Sängern verleihen dem Haus eine lebendige und monumentale Ausstrahlung, die Oper fungiert quasi als große Leinwand.

Leinwand auf 2.250 Quadratmeter

„Es wird eine komplette Geschichte erzählt, die rund 13 Minuten lang ist“, sagte Sobotka-Grünewald. Die Sujets werden auf einer Gesamtfläche von 2.250 Quadratmeter zu sehen sein - 116 mal 31 Meter. In einem Green-Screen-Studio wurden Aufnahmen mit vier Tänzern des Wiener Staatsopernballetts und 17 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker gemacht.

„Sie haben sich gut in die doch sehr ungewöhnliche Situation versetzten können, statt auf der Bühne auf der Fassade der Oper zu agieren“, sagte Sobotka-Grünewald. Mit dieser Green-Box-Technik „kann man die Gefilmten genau auf die gewünschte Fassade zuschneiden und die Inhalte in ein neues Licht setzen“, erläuterte der Grazer. So entstanden verschiedene thematische Sujets, etwa mit Stars, die die Oper prägen oder geprägt hatten, Blumenschmuck oder auch moderner und klassischer Tanz.

Staatsoper

APA/Georg Hochmuth

Am Tag des Opernballs erstrahlt auch Fassade der Staatsoper in neuem Glanz

Plakate ehemaliger Opernbälle projiziiert

Als besondere Herausforderung bezeichnete der Künstler die Architektur der Oper, „weil da so viele Sprünge drinnen sind, unterschiedliche Formen und Ecken. Das Licht sucht sich seinen Weg, geht auch in die Ritzen rein“. Neben der Front dient auch die Seitenfassade bei der Kärntner Straße als Projektionsfläche. Tänzer tanzen zum Beispiel von der Front auf die Projektionsflächen der Seite, erläuterte Sobotka-Grünewald.

In der Installation wird die Fassade in die Grundelemente Linie, Kreise und Rechtecke zerlegt, sie erhält somit eine neue, monumentale Ausstrahlung. Auch die Plakate der vergangenen Opernbälle werden großflächig zu sehen sein. Die „digitale Hülle“ der Oper nimmt durch die Installation verschiedene Formen an. Bildschnipsel von einflussreichen Komponisten, Dirigenten und besonderen Akteuren sollen die Vielfalt der musikalischen Epochen widerspiegeln.

Installation ab 20.15 Uhr

Zunächst wird am Tag des Balls, am 28. Februar, auf der Oper ein Vorhang gezeigt werden, „ab und zu schauen schon ein paar Sachen raus“, sagte Sobotka-Grünewald. „Um 20.15 Uhr startet die Installation mit den ersten Protagonisten“, berichtete der Künstler. Geschnitten wurde mit Musik, zu hören ist diese - zumindest vor der Oper nicht. In der Liveübertragung des ORF wird sie aber erklingen, wenn die Projektion zu sehen sein wird, kündigte der Grazer an. Mit dem Aufbau beginnen die Künstler bereits am Montag.

Die drei Grazer sind seit mehr als 18 Jahren als Film- und Projektionskünstler tätig. Sie sorgten etwa bereits seit Jahren beim Grazer Licht- und Klangkunstfestival „Klanglicht“ mit ihren Projektionen für spektakuläre Effekte. Ihre bisher größte Projektion war eine auf dem Rüfikopf am Arlberg - 400 mal 200 Meter groß. Bei mehr als minus 20 Grad wurden etwa Elemente des Massentourismus gezeigt. Auch auf den Erzberg haben sei bereits eine Installation projiziert - aus zwei Kilometern Entfernung, erinnerte sich Sobotka-Grünewald.

Rechtzeitig zum 150. Geburtstag wurde im Dezember die Restaurierung der Prunkräumlichkeiten der Staatsoper beendet. Für 1,427 Mio. Euro wurden die Areale in ihren alten Glanz zurückversetzt.

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Leyya

Ella Kronberger

amadeus awards

Aus einer mach zwei Trophäen

Letztes Jahr haben Leyya den FM4 Amadeus Award entgegengenommen. Heuer gibt’s für das Duo die Chance auf einen Doppelpokal: Sie sind in den Kategorien „Alternative“ und „Live Act des Jahres“ nominiert.

Von Lisa Schneider

Letztes Jahr hat Mira Lu Kovacs auf der Bühne des Wiener Volkstheaters Leyya ihren FM4 Amadeus Award überreicht. Die vom Publikum bestimmte Belohnung für ein unglaubliches Jahr des oberösterreichischen Duos.

Leise angepirscht, laut losgedonnert

2014 haben wir das erste Mal von Leyya gehört, da haben sie Ende des Jahres ihre Debut-EP „Drowning In Youth“ veröffenlicht. Es war wie ganz so ein leichtes Kribbeln im Bauch, eine Newcomerband, ja, mal sehen, wie und wohin das noch gehen soll. Und genau diesen Moment des noch recht entspannt Beobachtetwerdens haben Sophie Lindinger und Marco Kleebauer schon damals für sich genutzt: mit nichts weniger als dem, man muss ihn so nennen, Jahrhundertsong „Superego“ setzen sie sich kurz darauf ganz nach vorn, an die Spitze der österreichischen Pophoffnung abseits des Mainstreams.

Schnell und gut aufgehoben bei Las Vegas Music und Ink Music bauen Leyya leise ihre Karriere auf. Was dabei Stück für Stück herauskommt, ist genau das Gegenteil von Ruhe. Wenn man versucht, den Werdegang von Leyya aufzurollen, ist es schön zu sehen, dass sie scheinbar immer einen Schritt voraus waren. Mit ihrem Debutalbum „Spanish Disco“ sind gern noch Worte wie „Dark Trip Hop“ und „düsterer Elektro-Sound“ gefallen. Da waren Leyya im Kopf aber schon längst weiter, denken an Musikvideos mit blonden Perücken, Saxophon, schrägen 80iger-Jahre-Klamotten und mit einer Selbstironie, die so schön mit dem strengen Auftreten der ersten Songs bricht.

Quer durch Europa

Amadeus Austrian Music Awards

Alle Infos zu den Nominierten in den übrigen Kategorien findest du auf amadeusawards.at

Alles zum FM4 Award und alle Nominierten auf fm4.orf.at/amadeus.

Am 26.04 überträgt FM4 ab 19 Uhr die Verleihung der Amadeus Awards

„Superego“ schraubt sich damals jedenfalls nicht nur in den FM4 Charts und immer noch in den Spotify-Playlisten in unglaubliche Höhen, es geht auch live so richtig los. Reeperbahn Festival, Eurosonic Festival, The Great Escape, Liverpool Sound City, Tallinn Music Week und wie die anderen europäischen Showcasefestivals alle heißen - Leyya sind dabei und überzeugen mit einem originären Sound, den sich manche junge Band nur wünschen kann. 2016 ist also schon mal ein großartiges Livejahr für Leyya: vor allem, als sie dann am Wiener Popfest am Karlsplatz als Headliner noch einmal eins drauflegen.

Zwischen Tour, Tür und Angel schreiben Leyya ihren nächsten Hit, er heißt „Butter“, und schmilzt und fließt genauso fein in die Gehörgänge wie auf den Platz eins der FM4 Charts. Er wird in einer Extended Version auch noch Platz am Debutalbum bekommen, und ist soundtechnisch die im Nachhinein eleganteste Hinüberführung von „Spanish Disco“ zum neuen Material.

Von der Disko in die Sauna

Im heurigen Jänner ist es nämlich so weit, das mit Songs wie „Oh Wow“ und „Drumsolo“ angeteaserte zweite Album „Sauna“ ist fertig, und übertrifft noch einmal alles, was Leyya nicht versprochen haben. Genau, nicht versprochen: es liegt in der Kunst von Leyya, minimalistisch aufzutreten, nicht zu viel zu verraten, von sich selbst und ihren Welteroberungsplänen. Alles etwas mehr runterzuspielen, was dann immer den Moment, wenn wieder so ein Hit daherpoltert, umso erstaunlicher macht. Das hat nichts mit Selbstunterschätzung, sondern mit - auch live - erspielter Selbstsicherheit zu tun. Die neuen Songs sind viel mehr noch als die Songs des Debutalbums explizite Livestücke, die von Percussions, vom dicken Bass, von einer ausgeklügelten Rhythm Section leben; das haben uns Sophie Lindinger und Marco Kleebauer genau erzählt, als wir sie bei den Liveproben im Linzer Posthof besucht haben. Ein Livevideo wurde dort etwa zur Single „Solitude (I’ve never been fun)“ gedreht.

Leyya sind spätestens seit ihrem zweiten Album nicht „ein Elektro-Duo“ von vielen; sie tasten sich Song für Song in für die Band neue Gefilde vor, ändern Struktur und Produktion, ändern die Instrumentation und schaffen es so, aus der Kombination von elektronischer und analoger Aufnahme ihren so wichtigen, eigenen Sound zu generieren. Triphop, elektronischer Indiepop, R’n’B-Einflüsse - all das reicht als Einzelbezeichnung längst nicht mehr aus.

Am FM4 Geburtstagsfest im Jänner 2018 durfte sich das Publikum schon einmal einen ersten Eindruck der Leyya’schen „Sauna“ holen. So, wie der Schweiß von der Decke und die Percussions durch die Boxen geperlt sind, kann man nur sagen: Hut und Handtuch ab.

Nicht nur 2016 war für Leyya ein wildes Live-Jahr; 2017 hat dem um nichts nachgestanden, ein Highlight unter vielen war etwa ihr Auftritt am Primavera Sound Festival in Barcelona. Das ständige Reisen, das Unterwegssein, die neuen Eindrücke, diese Impressionen setzen Leyya in Musik um, schnell, zielstrebig, mit genauem Plan, wo es hingehen soll.

ON TOUR

Von Leyyas Livequalitäten kann man sich demnächst auf ihrer umfangreichen Tour überzeugen.

Doppelte Chance bei der heurigen Amadeus-Gala

Leyya sind demnach nicht umsonst heuer für den besten Live Act bei den Amadeus Awards nominiert; es ist mehr als elektronisch-verkopftes Studiobasteln, es ist ein kraft- und eindrucksvolles Bandzusammenspiel auf der Bühne, bei dem das Duo noch von zusätzlichen weiteren Musikern unterstützt wird.

Immer noch eins draufsetzen: So ist es auch nur logisch, dass Leyya heuer für zwei Amadeus Awards nominiert sind. „Alternative“ ist die andere Kategorie.

Es wäre nicht nur schön, sondern auch sehr verdient, würden Leyya nach der Gala im Volkstheater mit beiden Trophäen in der Hand nach Hause gehen. Um anzustoßen, auf die kommendenn Jahre, die große Karriere, die noch größeren Songs.

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FILM

Der Abgrund blickt zurück

Mit „Get Out“ erneuerte Regisseur Jordan Peele das Horrorgerne um afroamerikanische Blickwinkel. In „Us“ hält er nun dem gesamten Amerika einen blutverschmierten Zerrspiegel vor.

Von Christian Fuchs

Eigentlich, sagt Jordan Peele, sei er immer schon ein großer Horrorfan gewesen. Die Weltöffentlichkeit erfährt jedenfalls erst im Februar 2017 von dieser Vorliebe. Mit „Get Out“ legt der Schauspieler damals nicht nur sein von Publikum wie Kritik gefeiertes Regiedebüt vor. Peele, der beliebte Fernsehkomiker, in den USA bekannt durch parodistische Serien wie „Mad TV“ oder „Key and Peele“, verwandelt sich in den Meister des sozialkritischen Horrorfilms.

Satirische Elemente gibt es auch in „Get Out“ zu finden. Aber Jordan Peele nimmt trotz einiger sarkastischer Pointen das Horrorgenre sehr ernst. Er erzählt die Geschichte eines jungen Afroamerikaners, der einem schockierenden Familiengeheimnis auf die Spur kommt, als beklemmende Gruselgeschichte. Was „Get Out“ aber wirklich von der Horrorkonkurrenz abhebt, ist der überdeutliche Subtext. Im Gewand eines schlanken B-Movies steckt eine Reflexion über Rassismus, die vor allem in Amerika einen Nerv trifft.

Zwar ist der Ansatz, das Schreckenskino mit subversiven Gedanken zu unterwandern, alles andere als neu. Regisseure wie George A. Romero, John Carpenter oder Wes Craven verknüpften in der Vergangenheit ebenso Gänsehautszenarien und politische Reflexionen. Aber niemand brachte zuvor so dringlich wie Peele afroamerikanische Traumata ins gruselige Spiel, was auch die Academy mit einem (Drehbuch-)Oscar würdigte.

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We’re Americans

Schließt Jordan Peeles neuer Schocker nun relativ nahtlos an „Get Out“ an? Eigentlich ist „Us“ (Wir) ein Film, über den man im Vorfeld möglichst wenig wissen sollte. Sagen wir also nur, es geht um eine freundliche amerikanische Mittelklassefamilie, die sich am sonnigen Strand von Santa Cruz entspannen will. Aber die Ferienstimmung hält nicht lange an. Eine mysteriöse Gruppe Doppelgänger, in blutrote Jumpsuits gekleidet, steht plötzlich nachts vor dem Haus der Wilsons. Und ein Horrortrip beginnt, der die Familie mit verstörenden Erkenntnissen konfrontiert.

Weil „Us“ ein Thriller von Jordan Peele ist, sind die Wilsons nicht weiß und blond wie so viele Familien in Gruselfilmen davor. „There hasn’t been a horror film about a black family, that I can remember“, erzählt der Regisseur dem „Empire“-Magazin. „I think that’s an important thing to note. We have a lot of films in this genre where a family meets a monster, but the fact we’ve never seen a black family in that situation is a problem to me.“

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Im Gegensatz zu „Get Out“ spielt die Rassenfrage abseits der Besetzung allerdings zunächst keine deutliche Rolle, es geht um allgemeinere gesellschaftliche Wunden. „Us“, wiederholt Peele auch in aktuellen Interviews, handelt von uns, von Bürger*innen, die immer dem Anderen, dem Fremden die Schuld an grassierenden Problemen geben, statt zuerst einmal sich selbst.

Dabei konfrontiert der Film seine schwarze Familie bewusst nicht mit weißen Kontrahenten, sondern stellt den afroamerikanischen Wilsons verblüffende Doppelgänger gegenüber. „We’re Americans“ erklären die bedrohlichen Abbilder lapidar in einer zentralen Szene, wir selbst sind unsere schlimmsten Feinde. Friedrich Nietzsches berühmtes Zitat - „Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein“ - kommt einem im Laufe der irrwitzigen Handlung auch in den Sinn.

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Gespenstische Momente, geballter Symbolismus

Wer spätestens jetzt eventuell einen Film befürchtet, der mit Botschaften überladen daherkommt, kann aufatmen. Jordan Peele lässt nicht nur seinen makaberen Trademark-Humor immer wieder einfließen. Er erweist sich ebenso erneut als leidenschaftlicher Horrorgeek, der Filme wie „The Shining“, „Jaws“ oder „It Follows“ gerne als Einflüsse betont; auch Michael Hanekes Meta-Schocker-Film „Funny Games“ hat unübersehbar Spuren im Skript hinterlassen.

Vor allem aber erinnert „Us“ stellenweise an legendäre Folgen der Kultserie „Twilight Zone“, deren TV-Neuauflage passenderweise Peele himself hostet und produziert. Der soziale Kommentar ist jedenfalls in ein surreal-schauriges Home-Invasion-Movie verpackt, inklusive beeindruckender Tableaus des Grauens, einem eindringlichen Soundtrack und tollen Darstellern. Die Oscargewinnerin Lupita Nyong’o und der durch „Black Panther“ bekannte Winston Duke brillieren als Eltern Wilson, vor allem erstere liefert als wehrhafte Mutter Adelaide eine mitreißende Performance.

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Das klingt jetzt zugegeben alles großartig. Ein echter anarchischer Meilenstein, wie ihn der Trailer verspricht, ist Jordan Peele aber leider trotzdem nicht gelungen. Während „Get Out“ gerade wegen seiner eng abgesteckten Storygrenzen so überzeugend wirkte, leidet „Us“ an Überambition. All die wunderbar weirden und gespenstischen Momente, all der geballte Symbolismus, der sich durch den Film zieht und an Serien wie „Lost“ oder „The Leftovers“ denken lässt, ergeben letztlich kein wirklich schlüssiges Gesamtbild.

Vielleicht sollte man deshalb alles hier gelesene und die konkreten Deutungsversuche, die sich Netz finden, komplett vergessen und dem Rat eines US-Rezensenten folgen. Je weniger Energie man beim Nachdenken über „Us“ verschwenden würde, meinte der Kritiker, desto besser funktioniert der Film.

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Brand New

Neue Songs von Anderson .Paak, My Ugly Clementine, Two Door Cinema Club und K.Flay. Stimm mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

Von Eva Umbauer

Anderson .Paak - „King James“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Der Kalifornier Anderson .Paak hat mit „King James“ einen Vorboten zu seinem bereits vierten Album veröffentlicht. „Ventura“ ist souliger als das letzte Album „Oxnard“, obwohl beide zur gleichen Zeit entstanden sind. Alle vier Alben von Anderson .Paak sind nach kalifornischen Orten benannt, von „Venice“ und „Malibu“ bis zu „Oxnard“ und „Ventura“. „In Oxnard aufzuwachsen gab mir den Mut und die Bestätigung, meine eigene Stimme zu finden. In der Stadt Ventura suchte ich weiter und fand dann meine Tiefe“, so Anderson .Paak.

Youtube derzeit nicht verfügbar.

My Ugly Clementine - „Never Be Yours“

„Never Be Yours“ von der Wiener Band My Ugly Clementine ist der erste Song dieser „Supergroup“, die aus Sophie Lindinger von Leyya, Mira Lu Kovacs von Schmieds Puls, sowie Kathrin Kolleritsch und Barbara Jungreithmeier besteht. Der Song schwirrte Sophie bei Leyya-Touren im Kopf herum, er passte aber nicht zu ihrer Stammband, also entstand My Ugly Clementine. Als Einflüsse gibt die Band Indierock-Künstlerinnen wie Hinds, Breeders oder Wargirl an. Das erste Konzert von My Ugly Clementine findet im Mai statt und ist bereits ausverkauft.

Two Door Cinema Club - „Talk“

Die britische Band Two Door Cinema Club meldet sich mit einem richtigen Disco-Pop-Hit zurück. „Talk“ ist der erste neue Songs des Trios aus Nordirland seit dem letzten Album „Gameshow“. Alex Trimble, Kevin Baird und Sam Halliday veröffentlichten vor neun Jahren mit „Tourist History“ ihr erstes Album und sind seither mit ihrem Mix aus Indie-Rock und Electronic-Pop international erfolgreich. Alex Trimble über den Sound von Two Door Cinema Club: „I love the pop thing. I love doing things that are a little bit wonky.“

K.Flay - „Bad Vibes“

„Bad Vibes“ ist ein neuer Track der US-Musikerin K.Flay, die eigentlich Kristine Meredith Flaherty heißt und bereits seit einigen Jahren Musik macht. Die Songschreiberin, Rapperin und Multiinstrumentalistin ist von Lo-Fi-Pop, Indie-Rock und Hip-Hop inspiriert. Als Einflüsse gibt K.Flay etwa M.I.A., Missy Elliott, Metric oder Cat Power an. K.Flay arbeitet gerade an ihrem dritten Studioalbum. Über „Bad Vibes“ sagt K.Flay: „With everything going on in the world right now, I wanted to make some positive music.“

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#####EOF##### Aktuális rádiós adások - Aktuális

Aktuális rádiós adások

Magyar Magazinunkban megtudjuk milyen utcaneveket kapott Alsóőr, részt vehetünk két koncerten is, a Koprive tamburazenekar 20. jubileumi koncertjén valamint a Cimbaliband bécsi lemezbemutatóján, végül tippekkel is szolgálunk a tavaszi fáradtság ellen. Kulturális adásunk vendége Hollósi Eszter, Bécsben élő magyar színművész lesz.

Hírek magyar nyelven - hétfőtől vasárnapig 18.45 - 19.00

Az ORF Burgenland naponta tudósít a Burgenlandban és Bécsben élő magyar népcsoporttal kapcsolatos eseményekről.

Hirek magyar nyelven - aktuális adás on demand

Magyar Magazin - március 31-én, 19.04-kor

Utcanevek Alsóörött 2019 márciusától

Régen, ha címet kerestek Alsóőrött, akkor az nem volt oly könnyű, hisz a 120 mellett volt a 38 - vagy a 250 szomszédjában nem a 251, hanem a 18-as házszám - Alsóőrnek nem voltak utcanevei, csak házszámai. Ez március elsejétől megváltozott - hisz az alig 1000 főt számláló Alsóőr végre utcaneveknek is örülhet, méghozzá kétnyelvűeknek. De nem csak utcák, hanem terek is kaptak kétnyelvű elnevezést. Létezik - a nemsokára aktuális Húsvéttelep, vagy Felsőrét, Kis tér, Vadászköz vagy Templom sétány.

20 éves a Koprive Zenekar

Teltházas koncerttel ünneplte fennállásának 20-ik jubileumát a Koprive tamburazenekar Szombathelyen az Agora Művelődési és Sportházban. A koncerten a szentpéterfai horvát népdalok mellett elhangzottak a zenekar saját dalai is horvát és magyar nyelven. A jubileumi koncertre nem csak Vas megyéből, hanem Burgenlandból is sokan érkeztek.

Tavaszi tippek

Végre véglegesen itt a tavasz, rügyeznek a fák, nőnek a virágok, csicseregnek a madarak, újra életre kel a természet. Ilyenkor mi is szeretünk „életre kelni“, felfrissülni, jobban odafigyelni az egészségre a téli lustálkodás és nassolás után. De sokszor a közeledő kikelet ellenére mégsincs nyoma a megújuló vállalkozó kedvnek, - egyszóval erőt vesz rajtunk a tavaszi fáradtság. Mit tehetünk ez ellen - ennek járunk utána riportunkban.

Cimbaliband lemezbemutató koncert

Zenéjükben a kelet-európai életérzés keveredik a népzenével, és a közönség által kedvelt modern zenei stílusokkal. Dalaik alapját egy különleges népi hangszer, a cimbalom alkotja, megfűszerezve egy kis jazz-el, latin zenével és balkáni ritmusokkal. A Napraforgók Táncegyüttes meghívására az egyik legnépszerűbb magyar világzenei formáció, a Cimbaliband elhozta legfrissebb, még meg nem jelent dalait a bécsi Collegium Hungaricumba.

Színes Kultúránk - április 1-én 20.30-kor

Kulturális adásunk vendége Hollósi Eszter, Bécsben élő magyar színművész lesz. Esztert a közönség fővárosi és Bécs környéki független színházak bemutatóiban láthatja, hangját pedig az ORF tévénézői és az Ö1 rádióadó hallgatói dokumentumműsorokban és rádiószignálokban is hallhatják.

Színes Kultúránk - aktuális adás on demand

#####EOF##### Musik/Praxis: Besser ein eigenes Label betreiben? - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Besser ein eigenes Label betreiben? "

mica - music austria

Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

3. 2. 2012 - 16:41

Musik/Praxis: Besser ein eigenes Label betreiben?

Zwischen künstlerischer Freiheit und erheblichem Mehraufwand: Die Vor- und Nachteile, seine Musik selbst zu veröffentlichen.

Für den Fall, dass ich kein geeignetes Label finde, um meine Musik zu veröffentlichen, oder wenn ich das lieber selbst in die Hand nehmen möchte, kann ich natürlich auch mein eigenes Label gründen. Das hat schon Vorteile: Man muss einerseits keinerlei Rechte abgeben, die Verkaufserlöse nicht teilen und niemand redet einem in künstlerischen Entscheidungen drein.

Musik/Praxis

Rechtliche Grundlagen
Grundsätzliches zum Urheberrecht.

Coverversionen, Remix & Sampling
Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

Verwertungsgesellschaften
AKM, Austro Mechana und Co.

Mehr Verwertungsgesellschaften

Live Musik
Konzerte als gutes Geschäft?

Mehr zum Thema "Live"
Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

Labels
Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

Ein eigenes Label
Vor- und Nachteile

Vetrieb und Handel
Tonträger verkaufen

Verlage
Was macht ein Musikverlag?

Förderungen & Sponsoring
Zuschüsse und Co

Selbstvermarktung
Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

Verträge
Verträge für die Interpret/innen.

Mehr Verträge
Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

Allerdings muss man dafür alleine das wirtschaftliche Risiko tragen und es kommt einiges an Arbeit auf einen zu. Man muss wichtige Kontakte (zu Medien, Veranstaltern, Vertrieben etc.) erst herstellen und einiges an Mühe und Zeit (z.B. für Promotion und Administration) investieren.
Gute Labels verfügen über solche Kontakte und haben bereits einen Markennamen etabliert.

Außerdem sollte man sich schon im Vorhinein überlegen, was man dann mit den Tonträgern machen möchte, vor allem, wenn man keine allzu großen Lagerräume sein Eigen nennt.

Plattenregal

www.flickr.com/jemstone

Und auch bei Online-Releases sollte man sich Gedanken machen, wie sie verkauft werden sollen. Da wird man zwar keine Probleme mit dem Lagerplatz haben, aber das Unterbringen der Stücke selbst in den wichtigsten Online-Stores weltweit garantiert noch überhaupt keine Verkäufe. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass im Jahr 2008 von 13 Millionen erhältlichen Songs im Internet über 10 Millionen nicht ein einziges Mal verkauft wurden.

Es lässt sich aber nicht verallgemeinern, was der bessere Weg ist. Ein erfolgreiches Label kann einem sicher sehr weiterhelfen. Auf ein Label, das nichts für einen tut und nur daran mitschneidet, wenn ich meine CDs bei Konzerten selbst verkaufe, kann man aber getrost verzichten.

Wie gründe ich ein Label?

Jeder kann ein eigenes Label gründen, der Aufwand einer Labelgründung ist überschaubar!

Zunächst sollte man sich einen Namen überlegen und überprüfen, ob dieser Name nicht vielleicht schon verwendet wird. Dann registriert man das Label bei der LSG (siehe: Mehr Verwertungsgesellschaften). Dafür muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der LSG abschließen und eine einmalige Registrierungsgebühr (derzeit € 100.-) zahlen. Ein Leitfaden dazu findet sich auf der Website der LSG. Durch die Registrierung bei der LSG ist der Name des Labels aber nicht rechtsgültig geschützt, dies wäre nur über das Patentamt möglich.

Die Meldung des Labels bei der LSG führt zu einer automatischen Zuweisung eines ISRC-Codes. Der "International Standard Recording Code" dient zur weltweit eindeutigen Identifizierung von Tonträgern und Videos. Informationen über Land, Jahr, der Rechteinhaber und eine Track-Identifikationsnummer werden als "Fingerprint" unhörbar in eine Tonaufnahme integriert.

Beispiel: AT-H43-12-02005

AT: Ländercode für Österreich
H43: Erstinhaberschlüssel, den bekommt man von der LSG zugeteilt
12: Jahresschlüssel, hier Jahr der Aufnahme 2012
02005: Aufnahmeschlüssel. Diesen kann man selbst vergeben, in dem Fall wäre er für den fünften Track auf der zweiten Veröffentlichung im Jahr 2012 denkbar. Man kann denselben Aufnahmeschlüssel natürlich nur einmal pro Jahr vergeben.

Mit Hilfe des ISRC-Codes lassen sich beispielsweise im Rundfunk gesendete Stücke automatisch erkennen und für die Abrechnung von Tantiemen durch Verwertungsgesellschaften heranziehen. Auch für Verkäufe digitaler Musikfiles benötigt man den ISRC-Code.

Wenn man Radio-Airplay in Deutschland erwarten kann, macht es Sinn auch den deutschen LC-Code (Labelcode) zu beantragen. Diesen Code vergibt die GVL Gesellschaft von Leistungsschutzrechten mbH. Für Kleinlabels ist es aber oftmals schwierig, die recht strengen Aufnahmekriterien der GVL zu erfüllen. Man hat dann nur die Möglichkeit, in Deutschland mit einem Partner, der bereits GVL-Mitglied ist, zusammenzuarbeiten.

Strichcode

Public Domain

Wenn wir schon beim packenden Thema Codes sind. Ein weiterer Code, der beim Verkauf von Tonträgern Verwendung findet, ist der GTIN (Global Trade Item Number, vormals EAN-Code). Diese 13-stellige Nummer, auch bekannt als Strich- oder Barcode, dient der eindeutigen Identifikation von Artikeln. Das ist der Code, der auf den meisten Produkten steht und z.B. an der Kassa eines Supermarkts gescannt wird. Mit diesem Strichcode wird vom Handel Warenwirtschaft und Abrechnung gehandhabt. Man benötigt ihn für Verkäufe digitaler Musikfiles und wenn man CDs oder LPs in großen Geschäften und Handelsketten (wie Media-Saturn, Libro etc.) verkaufen möchte.

Weitere Infos dazu: www.gs1austria.at

Der Kauf eigener GTIN/EAN-Codes ist aber zu überlegen, da nicht gerade günstig (momentane einmalige Beitrittsgebühr von € 320,- + jährliche Lizenzgebühren von momentan € 125, + jeweils 20 % MwSt.). Da sollte man zunächst besser Möglichkeiten prüfen, diese Codes von Vertriebspartnern oder befreundeten Labels zu bekommen. Viele Vertriebe (auch Digitalvertriebe) verfügen aber über eigene GTIN/EAN-Codes, ebenso bieten viele CD-Presswerke an, GTIN/EAN-Codes zur Verfügung zu stellen.

Schaffung einer Rechtspersönlichkeit

Ein Label ist an sich nur eine Marke (genauer, ein Kennzeichen) - wenn daraus ein Tonträgerunternehmen werden soll, muss ich mir Gedanken über die geeignete Rechtsform machen. Will ich alleine tätig sein, kann ich das als Einzelunternehmen tun oder alleine eine GmbH gründen, wozu aber eine Kapitaleinlage von € 35.000 (€ 17.500 davon sofort) erforderlich ist. Will ich das Unternehmen mit einem Partner betreiben, kann ich eine GesbR, eine OG (KG) oder eine GmbH gründen.

Informationen zur Vereinsgründung

Ein Verein hat den Vorteil, dass er leicht zu gründen, seriös bei Subventionen und Sponsoren und steuerlich leicht zu handhaben ist. Aber - er darf nicht auf Gewinn gerichtet sein und es ist keine Gewinnausschüttung möglich. Einnahmen müssen wieder in die Produktionen investiert werden.

Welche Unternehmensform gewählt wird, hängt von vielen Faktoren ab und sollte mit Hilfe der Kammer und eines Steuerberaters geklärt werden. Fragen wie z.B. die Anzahl der mitwirkenden Personen, wie viel Geld vorhanden ist, Haftungsfragen etc. spielen da eine Rolle. Ausführliche Informationen und Beratung darüber gibt es beim Gründerservice der WKO.

Gewerbeberechtigung

Betreibt man das Unternehmen regelmäßig und mit der Absicht, einen Gewinn zu erwirtschaften, ist eine Gewerbeanmeldung notwendig. Die für den Betrieb eines Labels möglichen Gewerbearten sind „freie Gewerbe“, es sind also für die Ausübung des Gewerbes keine besonderen Voraussetzungen bzw. Befähigungsnachweise (Nachweise einer speziellen Ausbildung) nötig, die Anmeldung bei der Gewerbebehörde reicht aus (gilt als Gewerbeberechtigung). Für diese Gewerbearten ist innerhalb der Wirtschaftskammer der Fachverband der Film- und Musikindustrie Österreichs, Film and Music Austria (FAMA) zuständig. Mit der Gewerbeanmeldung wird man auch Mitglied bei der Wirtschaftskammer.

Weiterführende Links zum Thema Label:

  • Der VTMÖ ist der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten Österreichs, also sozusagen der heimische Indie-Label Verband. Der VTMÖ bietet Mitgliedern interessante Service-Angebote, die man sich ansehen sollte.
  • IFPI, der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft. Auf deren Website findet man auch interessante Zahlen zum Österreichischen Musikmarkt.
  • IMPALA: Independent Music Companies Association, ein europäisches Indie-Label Netzwerk.
  • MERLIN: Globale Verwertungsgesellschaft (nur digitale Rechte) für Indies.

Der nächste Teil der Serie Musik/Praxis beschäftigt sich mit Vertrieb und Handel, sowie den Möglichkeiten, Musik direkt an seine Fans zu verkaufen.

#####EOF##### Programm Radio Tirol - Landesstudio Tirol

Programm Radio Tirol

Mit ORF Radio Tirol sind Sie besser informiert: Über das aktuelle Geschehen in Tirol mit Radio Tirol aktuell zur halben Stunde und den Weltnachrichten zur vollen Stunde.

#####EOF##### Programm Radio Salzburg - Landesstudio Salzburg

Programm Radio Salzburg

#####EOF##### EU vergibt Geld für kostenloses WLAN - noe.ORF.at

EU vergibt Geld für kostenloses WLAN

Am Donnerstag um 13.00 Uhr startet ein 28-stündiges Zeitfenster, in dem Gemeinden und Städte bei der Europäischen Union um Fördermittel für kostenloses WLAN ansuchen können. Zu vergeben sind Förderungen von jeweils 15.000 Euro.

Kostenloser Internetzugang in Parks, auf öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken oder in öffentlichen Gebäuden - das will die Europäische Union fördern. Im Rahmen eines Fördercalls vergibt sie Finanzmittel für öffentliches WLAN. Von Donnerstag um 13.00 Uhr bis Freitag um 17.00 Uhr können Gemeinden, Städte und Gemeindeverbände ihren Förderantrag bei der EU einreichen.

Insgesamt stellt die Europäische Union in dieser Förderperiode 51 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel der Europäischen Kommission sei es, Bürgerinnen und Bürgern kostenlosen Internetzugang zu ermöglichen, so der für internationale Angelegenheiten zuständige Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP): „Ich kann damit nur allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern dringend raten, sich hier zu bewerben und möglichst viel Geld nach Niederösterreich zu holen.“

03.04.19 EU-Förderung Kostenloses W-Lan für Gemeinden

Büro LR Eichtinger

Martin Eichtinger (l.) hofft auf rege Teilnahme aus Niederösterreich. Michael Wurmetzberger (r.) bekam im Vorjahr die Förderung für Kaumberg

Im Vorjahr waren es etwa 13.200 Einreichungen

Mittels der Initiative „WiFi4EU“ finanziert die Europäische Kommission in Form von Gutscheinen Geräte- und Installationskosten der WiFi-Hotspots in der Höhe von jeweils 15.000 Euro. Für die Kosten der Internetverbindung sowie für die Wartungs- und Betriebskosten der Anlagen müssen die Gemeinden in Folge selbst aufkommen. Der Betrieb des kostenlosen öffentlichen Internets muss nach dem Erhalt der Förderung für drei Jahre garantiert werden.

Eine von 27 niederösterreichischen Gemeinden, die im vergangenen Jahr die Förderung erhalten hatte, ist die Marktgemeinde Kaumberg (Bezirk Lilienfeld). „Mit diesem Betrag kann man viel bewegen und hochwertige Geräte kaufen. Davon profitieren in unserer Gemeinde nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Touristinnen und Touristen“, sagte Kaumbergs Bürgermeister Michael Wurmetzberger (ÖVP). Mithilfe der 15.000 Euro werde in Kaumberg kostenloses WLAN an drei öffentlichen Plätzen in der Gemeinde installiert.

Links:

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Cover "Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters"

Suhrkamp / Insel

buch

Frankreichs neueste Fantasy

Soeben ist mit „Die Verlobten des Winters“ der erste Band der Romantetralogie „Die Spiegelreisende“ auf Deutsch erschienen. In Frankreich wird Christelle Dabos schon als die neue J.K. Rowling gehandelt.

Von Lisa Schneider

Prangt schon auf dem Buchrücken der Vergleich mit der großen Saga um den beliebtesten und bekanntesten Zauberschüler des Jahrhunderts, Harry Potter, darf man skeptisch sein. Wieviele Fantasyromane sind nach J.K. Rowlings Welterfolg erschienen, mit denen Ähnliches versucht wurde?

Christelle Dabos’ Romantetralogie - sie ist gerade dabei, den vierten, abschließenden Band zu schreiben - ist aber in Frankreich bereits ein Besteller. Der erste Band, „Die Verlobten des Winters“, erhielt den Preis des Jugendbuchwettbewerbs von Gallimard Jeunesse, später auch den „Prix de l’imaginaire“, einen Preis für fantastische Literatur. Jemand, der mit Harry Potter, mit der Zauberschule Hogwarts, dem Wildhüter Hagrid und Zaubersprüchen wie „Expecto Patronum“ aufgewachsen ist, erhofft sich dementsprechend viel. Die deutsche Übersetzung des ersten Teils der „Spiegelreisenden“ ist soeben auf Deutsch erschienen.

Magische Postapokalypse

Im Mittelpunkt der Erzählung steht Ophelia. Sie ist eine junge Frau, klein, schmächtig, ungesellig, klug, loyal. Ihre steten Wegbegleiter sind ihre graue Brille, die je nach Gefühlslage die Gläser sich verfärben oder beschlagen lässt, ebenso wie ihr lebendiger Schal, der sich wie eine Art Hausschlange gemächlich um ihren Hals schmiegt.

Christelle Dabos beschreibt eine postapokalyptische Welt: In einem kurzen Prolog zum Roman erfahren die Leser*innen, dass Gott aus Zorn auf die Menschheit die Erde geteilt hat - 21 zersplitterte Teile schweben frei im All. Sie werden im Roman „Archen“ genannt.

Eine dieser Archen ist Anima - dort ist Ophelia und ihre Familie zuhause. Jeder Arche sitzt ein Familiengeist vor, der als Herrscher oder Herrscherin regiert. Im Fall von Anima ist das Artemis, die Arche ist als Matriarchat eingerichtet.

Christelle Dabos

Catherine Hélie/Éditions Gallimard

Christelle Dabos

Ophelia besitzt besondere Kräfte. Sie kann Gegenstände lesen: Wenn sie die Hände auf etwas legt, erfährt sie durch eine Vision alles über seine früheren Besitzer. Das macht sie zur perfekten Mitarbeiterin im Museum auf Anima. Außerdem kann sie durch Spiegel gehen - und bewegt sich so von Ort zu Ort.

Sehr zu ihrem Missfallen wird die zurückhaltende Ophelia über ihren Kopf hinweg verlobt. Sie soll Thor heiraten, der wiederum auf einer anderen Arche, dem Pol, lebt. Wie schon der Name verrät, ist das eine Arche weit oben im Norden, ständigem Eis und Schnee unterworfen. Thor - groß, blond, zynisch und herrisch - entspricht ganz dem Bild, das sich Ophelia von den Menschen auf Pol macht.

Fliegende Tassen, überdimensionale Hunde, Mord & Totschlag

Im ersten Teil der Saga begleiten wir Ophelia auf ihrer Reise nach Pol, entdecken nach und nach diese neue, seltsame und teilweise sehr brutale Welt. Menschen, die in ihren Tierpelzen Bären oder Wölfen gleichen; Temperaturen, bei denen die Kälte gefühlt durch die Buchseiten in die Finger kriecht. Außerdem stehen Intrigen, Machtkämpfe und Ehrenmorde auf der Hausordnung - Umstände, die die mit einem unumwundenen Wunsch nach Gerechtigkeit ausgestattete Ophelia nur schwer verstehen kann.

Einer strengen Hierachie unterworfen, kämpfen auf Pol verschiedene Klane um die Vorherrschaft. Sie besitzen jeweils andere magische Fähigkeiten, so können etwa die „Drachen“ ihr Gegenüber nur mit der Kraft ihres Geistes schlagen oder je nach Laune auch gänzlich zerfleischen. Es ist ein psychologisches wie physisches Gemetzel: Die Politik ist ein schmutziges Geschäft.

Der erste Teil der Saga über „Die Spiegelreisende“ von Christelle Dabos heißt „Die Verlobten des Winters“ und erscheint in deutscher Übersetzung von Amelie Thoma im Suhrkamp / Insel Verlag.

Und nicht nur Blut kommt gut am Großbildschirm: Der Roman liest sich, als hätte die Autorin gleich beim Schreiben an die filmische Umsetzung gedacht. Wenn Ophelia etwa einen verzauberten Raum der Himmelsburg betritt, aus dessen Zimmerdecke es schneit, ohne dass die Flocken je den Boden erreichen. Wenn sie auf einem Schlitten zu Thor gebracht wird, gezogen von Hunden, die größer sind als Pferde. Wenn Figuren nicht altern, aus Hüten Rosen wachsen oder sich die Brille der tollpatschigen Ophelia wieder einmal selbst repariert.

Wenn Vergleiche scheitern

Das Identifikationspotential mit der jungen, herzensguten Protagonistin ist hoch; dass sich eine Figur, die sich selbst nie als Heldin bezeichnen würde, zu einer wird, ist eine der stärksten Parallelen zum Harry-Potter-Universum.

Wenn es bei Harry Potter aber um das Bekämpfen des einen großen Bösen geht, einer übermenschlichen Macht, der die sterbliche und die Zauberwelt nur durch gemeinsames Handeln entgegentreten können - kämpft Ophelia gegen zwar ähnlich grausame, aber sehr menschliche Probleme. Das zeigt sich auch darin, dass es so gut wie keine „guten“, sprich vertrauenswürdigen, Charaktere in Christelle Dabos’ Roman gibt. Allein auf der Suche nach Gerechtigkeit, in einer vor Gier, Eifersucht und Machtgeilheit zerfressenen Welt. Jeder ist sich selbst der nächste.

Auch in vielen anderen Punkten scheitert der Vergleich der „Spiegelreisenden“ mit Harry Potter. Er muss aber auch nicht sein. Christelle Dabos’ Geschichte steht durchaus für sich: einerseits als spannender, fantasievoller Entwurf einer neuen, magischen Welt; und andererseits und vor allem als gelungene Geschichte einer jungen Frau, die sich ihre Stimme in einer rachsüchtigen, grausamen Gesellschaft erst erkämpfen muss. Das wirkt oft so realistisch, dass einen nur die schwebenden Teetassen wieder auf den Boden der (magischen) Welt zurückholen.​

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#####EOF##### Rassismusvorwürfe überschatten Juventus-Sieg - sport.ORF.at

Rassismusvorwürfe überschatten Juventus-Sieg

Mutmaßliche rassistische Beleidigungen gegen Stürmer Moise Kean haben den 2:0-Sieg des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin bei Cagliari Calcio überschattet. Schon bevor der 19-Jährige am Dienstagabend zum Endstand getroffen hatte, war er von den gegnerischen Fans ausgepfiffen worden. Nach seinem Treffer stellte sich der Sohn ivorischer Eltern mit ausgebreiteten Armen vor die Fans, die ihn daraufhin Medienberichten zufolge beleidigten.

Mittelfeldspieler Blaise Matuidi solidarisierte sich mit seinem Teamkollegen. „Weiß + Schwarz“, schrieb er in Anlehnung an die Vereinsfarben auf Twitter und ergänzte: „NoToRacism“.

Juve-Coach Massimiliano Allegri machte Kean mitverantwortlich für den Vorfall. „Er hätte diesen Jubel vermeiden sollen“, erklärte Allegri. „Er ist jung und muss lernen, aber natürlich müssen auch bestimmte Reaktionen des Publikums verhindert werden.“ Im Stadion gebe es wie im Leben normale Menschen und „Idioten“, sagte Allegri. Letztere sollten identifiziert werden und aus den Stadien verbannt werden. „Die Schuld besteht 50 zu 50, Moise hat einen Fehler gemacht, und die Curva hat einen Fehler gemacht“, sagte Verteidiger Leonardo Bonucci.

Cagliari-Präsident Tommaso Giulini distanzierte sich von dem Vorwurf, dass es rassistische Beleidigungen gegeben habe. „Ich habe vor allem Pfiffe gehört, die hätten genauso alle anderen Spieler getroffen.“ Sollte es auch rassistische Gesänge gegeben haben, „sind die zu verurteilen“.

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Freerider Markus Eder

Freeride World Tour / Mia Knoll

Die Trickser gewinnen bei der Freeride World Tour in Fieberbrunn

Take me Higher! Die Freeride World Tour erreicht nach den ersten zwei Tourstopps in Kanada und Japan im Tiroler Fieberbrunn ihren ersten Höhepunkt.

Von Heinz Reich

Nach den eher kleineren, verspielten Faces in Hakuba, Japan und in Kicking Horse in Kanada, sind in Fieberbrunn 620 Meter Höhenunterschied und eine Hangneigung von bis zu 70 Grad zu überwinden. Genau darauf haben sich die Big Mountain Spezialisten unter den Ridern, also zum Beispiel die Schweden Kristoffer Turdell und Reine Barkered gefreut.

Aber das Duell Big-Mountain-Spezialisten versus Backcountry-Freestyle-Akrobaten ist auch am wesentlich schwierigeren Wildseeloder wieder zu Gunsten der Trickser ausgegangen. Unter den Contestfahrern wird diese Entwicklung seit Jahren diskutiert. Die Old School Rider predigen die reine Lehre: Beim Freeriden sollte es um möglichst schnell gefahrene, schwierige Lines gehen.

Freerider in Fieberbrunn

Freeride World Tour / J. Bernard

Jetzt hat man als Zuseher aber nicht den Eindruck, dass da ein paar Lauser aus dem Park ihre Slopestyle Tricks im Gelände machen und ansonsten den Berg runterstümpern. Im Gegenteil! Das Level beim Freeriden ist heute einfach so unfassbar hoch, dass auch die ärgste Line nur noch zum Sieg reicht, wenn als Draufgabe ein 360er oder ein Backflip eingebaut wird. Ich beobachte jetzt seit einem Jahrzehnt die Entwicklung der Contests und ich kann kaum begreifen, wie man einen Sprung über ein Cliff, das schon gerade gesprungen kaum gutgehen kann, auch noch mit einer Drehung um die horizontale oder vertikale Körperachse sicher landen kann.

Freerider in Fieberbrunn

Freeride World Tour / J. Bernard

Die Bedingungen beim dritten Contest der Freeride World Tour (FWT) in Fieberbrunn waren heuer märchenhaft. Ein Blue Bird-Tag und 20cm Neuschnee ermöglichten den besten Ridern der Welt spektakuläre Sprayturns. Die glitzernden Wolken sind in der Sonne stehen geblieben und der Sluff ist über die Felswände runtergeschossen wie Wasserfälle.

Freerider in Fieberbrunn

Freeride World Tour / J. Bernard

Der Wildseeloder hat heuer aufgrund des Jahrhundertschneefalls im Jänner stellenweise bis zu vier Meter Schnee. Das eröffnet den Freeridern völlig neue Lines. Die gewohnten Cliffs, die sie in den letzten 10 Jahren immer gesprungen sind, verschwinden heuer unter den Schneemassen. Dafür können Felsbänder, die in den letzten Jahren „no go Areas“ waren, plötzlich in die Line eingebaut werden und in spektakulären Drops überflogen werden.

Snowboard Herren

Der Sieg bei den Snowboard Herren ging wie schon beim zweiten Tourstopp in Kanada an den FWT-Neuling Victor De Le Rue (FRA), der sich auf den Spuren seines großen Bruders Xavier befindet und mit einer originellen Linienwahl, sowie zwei 360s glänzte: „Ich war der drittletzte Fahrer und hatte gesehen, dass die anderen supergute Runs gezeigt hatten. Ich war sehr beeindruckt. Ich wollte eigentlich eine Straight-Line mit hohem Tempo fahren. Aber als ich gesehen habe, wie viele Sprünge die anderen eingebaut haben, habe ich improvisiert. Ich nahm einige Sprünge mit und alle waren gut, deshalb bin ich jetzt sehr happy“, sagte Victor De Le Rue.

Freerider in Fieberbrunn

Freeride World Tour / J. Bernard

Marion Haerty

Snowboard Damen

Der Sieg bei den Snowboarderinnen ging an die Weltmeisterin von 2017, Marion Haerty (FRA), die auch schon den FWT-Stopp in Kanada gewonnen hatte: „Ich hatte die Linie schon letztes Jahr gesehen und wollte sie unbedingt fahren. Ich freue mich total und habe kräftig Selbstbewusstsein für den nächsten Event getankt.“ Titelverteidigerin Manuela Mandl (AUT) musste sich nach einem Sturz mit dem siebten Rang zufriedengeben.

Ski Damen

Eindrucksvolle Runs zeigten auch die Skifahrerinnen, allen voran Hedvig Wessel (NOR), die bereits zweimal bei den Buckelpistenwettbewerben der Olympischen Winterspiele am Start war und dieses Jahr mit einer Wildcard bei der FWT mitfährt. Sie hat als erste Frau am Wildseeloder einen Backflip gestanden!

Weniger günstig ist es für die Weltmeisterin vom letzten Jahr, Arianna Tricomi aus Südtirol gelaufen. Die hat mir vor dem Contest erklärt, sie mag eher „so kurze Minigolf-Faces“, weil die fährt sie daheim auch am meisten.

Ski Herren

Der Sieg bei den Skifahrern ging an Markus Eder (ITA), der nun nach zwei Siegen und einem zweiten Platz klar auf Titelkurs liegt. Der Italiener beeindruckte mit einem 360er im Steilhang, einem Shifty bei einem Transfer, einem Backflip und seiner kreativen Linienwahl. Schaut euch diesen Wahnsinns-Run an!

mehr Sport:

Aktuell:

#####EOF##### „Schockierender“ Bericht: Insektensterben führt zu „Kollaps der Natur“ - news.ORF.at
Schmetterlinge
ORF.at/Armin Sattler
„Schockierender“ Bericht

Insektensterben führt zu „Kollaps der Natur“

Insekten sind auf dem Weg auszusterben – zu diesem Schluss kommt ein aktueller Bericht. Schon innerhalb eines Jahrhunderts könnten, wenn es zu keiner Trendumkehr kommt, 40 Prozent der Insektenarten der Vergangenheit angehören, heißt es darin. Das könnte zu einem „Kollaps der Ökosysteme der Natur führen“.

In ungewöhnlich deutlichen Worten wird vor dem Massensterben gewarnt: „Wenn wir unsere Methoden zur Nahrungsmittelproduktion nicht ändern, sind Insekten in ihrer Gesamtheit in einigen Jahrzehnten auf dem Weg zum Aussterben. Die Auswirkungen auf die Ökosysteme des Planeten sind gelinde gesagt katastrophal“, heißt es in dem Artikel, der in der Zeitschrift „Biological Conversation“ erscheint.

Denn vor allem die Veränderung der Landwirtschaft habe in den vergangenen 60 Jahren dazu beigetragen, dass heute unzählige Insektenarten gefährdet sind: Einerseits durch den Verlust von Lebensraum für die Tiere, andererseits durch den starken Einsatz von Pestiziden. Insekten sterben dabei achtmal schneller aus als Säugetiere, Vögel und Reptilien.

Wichtige Nahrungsquelle für andere Tierarten

Berichte über das Insektensterben gab es in den vergangenen Jahren immer wieder: Für Aufsehen sorgte etwa eine deutsche Studie aus dem Jahr 2017, in der auf einen Rückgang um drei Viertel innerhalb von 25 Jahren hingewiesen wurde. Der nun erscheinende Artikel nimmt Bezug auf 73 solcher Studien und malt ein verheerendes Bild.

Marienkäfer
ORF.at/Nadja Igler
Auch viele Arten aus der Familie der Marienkäfer sind betroffen

Dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Masse der Insekten jährlich um 2,5 Prozent zurückging, ist für Francisco Sanchez-Bayo, Forscher an der Uni Sydney und Mitautor des Artikels, „schockierend“. Die größte Auswirkung habe das Insektensterben auf Tiere, die Insekten fressen – Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. „Wenn diese Nahrungsquelle weggenommen wird, verenden diese Tiere an ihrem Hunger“, so Sanchez-Bayo gegenüber dem britischen „Guardian“.

Betroffen ist eine Vielzahl verschiedener Insektenordnungen und Arten, darunter auch viele weit verbreitete Spezies. Schmetterlinge, Hautflügler – also etwa Bienen und Wespen – und Käfer sind an Land besonders betroffen. Bei Libellen, Eintags-, Stein- und Köcherfliegen soll bereits eine wesentliche Anzahl von Arten ausgestorben sein, heißt es in dem Artikel.

Klimakrise trägt zu Massensterben bei

Ausnahmen gibt es nur wenige. So hat sich etwa eine bestimmte Hummelart in den USA deutlich vermehrt, weil sie weniger anfällig für Pestizide ist. „Es gibt immer einige Spezies, die von dem Vakuum profitieren, das durch das Aussterben anderer Arten hinterlassen wurde“, so Sanchez-Bayo.

Dort, wo die industrielle Landwirtschaft nicht so vorangeschritten ist, spielt dafür die Klimakrise eine umso größere Rolle. Die ansteigenden Temperaturen in den Tropen erschweren die Lebensumstände für viele Insektenarten. Das konnte zuletzt in Puerto Rico beobachtet werden: Im dortigen Regenwald verschwand über die letzten Jahrzehnte ein Großteil der Insekten am Boden – der Temperaturanstieg in der Zeit wird als wahrscheinlichste Ursache für das Massensterben vermutet.

Saubere Windschutzscheibe als Indikator

Der Wissenschaftler nannte im „Guardian“ ein Beispiel, woran er persönlich merkte, dass die Zahl der Insekten stark rückläufig ist: Bei einem Urlaub in Australien fuhr er rund 700 Kilometer mit dem Auto – ohne ein einziges Mal die Windschutzscheibe säubern zu müssen. „Vor Jahren musste man das andauernd“, so Sanchez-Bayo.

Auswirkungen gibt es aber auch in Österreich: „Viele Tiere wie Fledermäuse und Igel sind von Insekten abhängig“, heißt es von Greenpeace Österreich. „Besonders fatal ist das Insektensterben für viele Vogelarten. Auch in Österreich ist das Vogelsterben gewaltig. Hier leben nur noch halb so viele Feldlerchen wie noch vor wenigen Jahren. Kiebitze und Ortolane sind vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund brauchen wir eine ökologische Landwirtschaft, die ohne Pflanzengifte auskommt und die Artenvielfalt fördert.“

Ein vollständiges Bild der Situation entsteht aber auch durch den jetzigen Artikel nicht. Die meisten der Studien, die analysiert wurden, stammen aus Europa und Nordamerika. Nur einige wenige befassten sich etwa mit China oder Südamerika, in vielen Regionen gibt es überhaupt keine verwertbaren Studien. Das Insektensterben könnte insofern sogar noch schlimmer sein, so die britische Ökologin Georgina Mace im „New Scientist“ – denn in vielen tropischen Regionen sei die Situation „noch schlimmer“ als in gemäßigtem Klima.

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Icardi trifft bei Comeback für Inter - sport.ORF.at

Icardi trifft bei Comeback für Inter

Stürmerstar Mauro Icardi hat am Mittwoch ein gelungenes Comeback für Inter Mailand gegeben. Der zwischenzeitlich ausgemusterte Ex-Kapitän stand im Ligaspiel beim FC Genoa erstmals seit Anfang Februar wieder auf dem Platz. Icardi traf beim ungefährdeten 4:0-Sieg per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (40.).

Jubel von Mauro Icardi (Inter Milan)
Reuters/Massimo Pinca

Inter-Trainer Luciano Spalletti hatte am Dienstag angekündigt, dass Icardi in Genua sein Comeback geben werde, weil er „mental die richtige Reaktion gezeigt“ habe. Der 26-jährige Argentinier hält nun bei 15 Pflichtspieltoren in dieser Saison. Inter festigte mit dem Erfolg Platz drei, vier Punkte vor dem Stadtrivalen AC Milan.

Eine überraschende 1:2-Niederlage setzte es für den Tabellenzweiten Napoli mit 1:2 beim Abstiegskandidaten Empoli. Die Pleite scheint für den Vizemeister und Salzburg-Bezwinger in der Europa League aber zu verkraften sein. Platz zwei ist abgesichert, der Rückstand auf Serienmeister Juventus Turin mit 18 Punkten ohnehin bereits zu groß.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

#####EOF##### Campus - oe1.ORF.at
#####EOF##### Benefizaktionen | Nachbar in Not
#####EOF##### Kontakt - Landesstudio Vorarlberg

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ORF Vorarlberg 26.08.2012 20:11 Uhr

Mitarbeiter des ORF Vorarlberg

Sie hören Stimmen im Radio und sehen Bilder im Fernsehen, lesen Berichte im Internet und bekommen das alles in technisch bester Qualität geliefert – aber wer sind die Gesichter dahinter? Hier lernen Sie die Mitarbeiter des ORF Vorarlberg kennen. mehr …

Radiotest Statement ORF Vorarlberg Landesfunkhaus

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Bei Fragen, Anregungen und Kritik können Sie sich gerne per Telefon, Mail, Fax oder Brief an die Redaktionen von ORF Radio Vorarlberg, „Vorarlberg heute“ und vorarlberg.ORF.at wenden. mehr …

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Verkehrs-Hotline von ORF Radio Vorarlberg

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Telefon

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ORF Vorarlberg Publikum-Service

Bei Fragen rund um das Programm und die Aktivitäten des ORF Vorarlberg hilft Ihnen das Publikum-Service des ORF Vorarlberg gerne weiter. Wir sind gerne per Telefon, Mail und Fax für Sie da. mehr …

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Monkey Island Landkarte

LucasArt

Virtual Vacation

In die Ferne schweifen geht auch von der Couch aus. Videospiele bringen uns oft an ferne oder auch fiktive Orte, an die wir uns aber noch lange Zeit zurückerinnern. Hier unsere virtuellen Lieblingsorte, die wir euch im Juli empfohlen haben.

Verreisen kann man nicht nur IRL, sondern auch im Videogame, eh klar. Aber auch da stellt sich die Frage: wohin? Voilà, die schönsten Urlaubsdestinationen in Videospielen, zusammengetragen von den FM4 Games-RedakteurInnen:

„80 Days“

Von Rainer Sigl

Es ist die Großmutter aller Weltreisen, aus einer Zeit in der schon das Konzept „Weltreise“ noch revolutionär war. In 80 Tagen um die Welt - das war schon im Roman des Science Fiction Ur-Opas Jules Verne eine Wahnsinnsaufgabe. Das einzigartige Adventure „80 Days“ nimmt uns mit auf einen Remix dieses Abenteuers. Und wie es sich für ein Videospiel gehört, ist alles noch ein wenig größer, wilder und spektakulärer. Das 19. Jahrhundert in „80 Days“ ist voll mit fantastischen Maschinen und seltsamen Technologien. Deshalb ist man nicht nur, wie im Original, mit schnöden Heißluftballons, Eisenbahnen und Pferdekutschen unterwegs, sondern auch schon mal mit mechanischen Elefanten oder Booten die durchs hohle Erdinnere fahren. Die Route darf man sich zumindest selbst aussuchen, doch egal auf welchem Weg - irgendwas geht immer schief, wodurch die Tour rund um den Planeten garantiert jedesmal zum haarsträubenden Trip wird.

Was in den virtuellen Rucksack gehört ist eine große Lust am Lesen, denn „80 Days“ ist als modernes Textadventure mit einer halben Million Wörtern ein richtig fetter Schmöker. Dank hübscher Illustriationen und hübscher Präsentation ist das Spiel aber keine Textwüste, sondern ein stylischer Abenteuerreise-Simulator, für den auf jeden Fall gilt: Der Weg ist das Ziel, und der beste Beweis dafür, dass eine Reise und Urlaub zwei verschiedene Sachen sind.

Scrrenshot 80 Days

Inkle

„Super Mario Sunshine“

Von Robert Glashüttner

Mario, Princess Peach und der alte Toadsworth sind fast schon auf der Trauminsel angekommen. Vor lauter Vorfreude versinken die beiden Herren in Tagträumen, und nur die Prinzessin wird erstmals auf den fiesen Mario-Doppelgänger aufmerksam. Der treibt auf der Insel als hinterlistiger Graffiti-Artist sein Spiel, beschränkt sich dabei aber nicht auf normale Tags, sondern taucht die Umgebung auch großräumig in Schleim und Farbe. Die Inselbewohner glauben, dass es der echte Mario war und verdonnern ihn zum Putzen. Er bekommt eine mobile Wasserdüse, mit der sowohl gereinigt als auch gekämpft wird.

Screenshot Super Mario Sunshine

Nintendo

Mario Games waren ja schon immer irgendwie urlaubshaft: blauer Himmel, grüne Wiesen, abenteuerliche Schlösser. „Super Mario Sunshine“ lebt aber wie kein anderes Spiel der Serie vom Urlaubsflair. Dank des kindlich bunten Grafikstils ist Super Mario Sunshine visuell über 15 Jahre später immer noch durchaus okay und die Urlaubsstimmung inklusive des luftigen Soundtracks hat auch nichts von ihrer Freundlichkeit eingebüßt.

„Journey“

Von Conny Lee

Die Wüste ist ein magischer Ort. Weit und breit goldener Sand, das ist das Setting des extrem erfolgreichen Spiels „Journey“. Als mysteriöse, kleine Figur im roten Kapuzenumhang laufen wir durch die Landschaft und stoßen von Zeit zu Zeit auf alte Ruinen.

Screenshot Journey

Sony Computer Entertainment

Es ist das perfekte virtuelle Reiseziel für Gestresste, die einfach mal ihre Ruhe wollen. In „Journey“ wird nicht gesprochen, man muss nicht kämpfen oder sich mit irgendetwas beeilen - man kann einfach die Gegend erkunden und die eindrucksvolle Wüstenlandschaft auf sich wirken lassen. Dafür muss man sich weder mit Sonnencreme einschmieren noch Angst davor haben, dass einem die Wasservorräte ausgehen oder man sich verläuft und dann elendig im Wüstensand verreckt.

Die Ruinen und alten Monumente zeugen von einer vergangenen Zivilisation, deren Geschichte wir nach und nach entdecken. Und das herrlichste - wir haben das alles für UNS ALLEIN! Keine anderen Leute, niemand der uns irgendwas verkaufen will! Und als ob dieses Game nicht dadurch schon das perfekte virtuelle Urlaubsziel wäre, können wir in „Journey“ auch noch fliegen. Oder naja, zumindest ein Stückchen über dem Erdboden gleiten.

„Journey“ ist genau richtig für alle, die gern mal weit weit weg von Allem wollen, abseits aller Zivilisation - aber nur mal kurz am Abend ein Stündchen Zeit dafür haben.

„The Secret of Monkey Island“

Von Robert Glashüttner

Es ist das vielleicht legendärste klassische Point & Click Adventure: sommerliches Piratensetting, unterhaltsame Rätsel, humorvolle Dialoge. Schwertkämpfe waren immer unblutig, denn die wirkliche Waffe im sogenannten „Beleidigungsfechten“ war nicht die Klinge, sondern ein spitzes Mundwerk.

Screenshot Secret of Monkey Island

LucasArt

Insgesamt hat „The Secret of Monkey Island“ vier Nachfolger spendiert bekommen. Vor knapp 10 Jahren sind dann die ersten beiden Teile mit frischer Grafik und Sprachausgabe neu veröffentlicht worden. Diese ersten beiden sind die wirklich empfehlenswerten Teile der Serie.

„Escapades Island“ in „Second Life“

Von Christoph „Burstup“ Weiss

„Escapades“ ist nur eine von 23.000 Regionen in Second Life. Sie ist besonders vielseitig: Sie hat einen tropischen Strand mit Palmen, eine Stadt mit retrofuturistischem Nachtclub, einen Berg mit Höhlen und vieles mehr.

15 Jahre Second Life

Die bisher erfolgreichste Onlinewelt zum Selbermachen hat sich zur beeindruckenden Plattform für Multimedia-Kunst entwickelt. Mehr dazu hier.

Gestaltet wird das alles von Loki Eliot, einem Multimedia-Künstler aus England. Er benutzt Second Life beispielsweise, um eigene Videospiele zu entwickeln, die dann auf „Escapades“ gespielt werden. Es gibt dort auch einen Shop, in dem vom Künstler gestaltete und programmierte Gadgets, Fahrzeuge und Bekleidung für Avatare im Game erhältlich sind. Selbst die Müllhalde auf Escapades hält einige Überraschungen parat und das Goblin Village sollte man lieber nicht unbewaffnet besuchen.

Außerdem gehört zur Insel der Club „Vortex“, der an Design und Cyberpunk-Kunst der 80er Jahre erinnert. In dem Club legen Loki Elliot und Freunde mehrmals die Woche auf, wobei man dann auch mitunter 30-40 andere Second Life User aus aller Welt antrifft. Es gibt noch viel mehr zu entdecken auf Lokis Insel. Sie ist eine der ältesten Regionen in Second Life und wird von einem der talentiertesten Künstler dort betrieben und verändert sich ständig.

Screenshot Second Life

Linden Lab

„Myst IV“

Von Conny Lee

In der Videospiel-Serie Myst kann man durch Bücher in andere Welten reisen. Auch im vierten Teil der Serie - „Revelation“ - besuchen wir einige spannende Welten. In Haven gibt es Urwald und diesen Strand mit dem schönen Schiffswrack, Serenia sieht überhaupt aus wie aus einem Urlaubskatalog: hellblaues Meer und grün bemooste Felsformationen.

Jede Welt sieht komplett anders aus und wartet mit anderen Rätseln und einer anderen Atmosphäre auf. Aber der allerschönste Ort und mein virtueller Urlaubstipp ist der Ausgangspunkt der ganzen Geschichte: das Haus, von dem aus wir zu den anderen Welten reisen. Es liegt an einem Ort namens Tomahna, verborgen zwischen roten Felsen über einem Wasserfall, nur erreichbar über eine kugelförmige Seilbahngondel.

Screenshot Myst IV

Ubisoft

Das Haus ist der Traum jedes Steampunk-Fans: Viele Maschinen, Schalter, Regler, ganz viel Messing. Und das alles kombiniert mit einer wunderschönen Jugendstil-Einrichtung: runde Fenster, kuppelförmige Glasdecken, Möbel aus massivem Holz. Und überall sind kleine Geheimnisse versteckt, Rätsel die wir lösen müssen. Dieses Anwesen auf Tomahna wäre der Renner auf Air BnB!

„The Witcher“

Von Sarah Kriesche

Im Open World Game „Witcher 3: Wild Hunt“ stimmt einfach so viel. Nicht nur grafisch gibt es eine immense Liebe zum Detail. Man spielt Geralt von Riva, den Witcher, und kämpft im weitesten Sinn gegen Monster. In einer speziellen Quest wird der Witcher nach der Einnahme diverser Tränke so beeinträchtigt, dass er plötzlich versteht, was sein Pferd, Roach, zu ihm spricht. Jetzt, wo es endlich verstanden wird, weist es uns darauf hin, dass wir uns ganz schön ungeschickt angestellt haben bisher und nimmt die laufende Quest selbst in die Hand, oder vielmehr Huf.

Man wird zum Statisten im eigenen Spiel und hört dem vorlauten Pferd zu, wie es aus dem Nähkästchen plaudert. Ich habe diese Sidequest so sehr genossen, dass ich das Game ein zweites Mal gespielt habe, um diesen Urlaub vom Alltag - vor allem aber diesen Urlaub von einer Spielroutine - noch einmal zu genießen.

Screenshot The Witcher

CD Projekt

„Bloodborne“

Von Rainer Sigl

Yharnam ist eine beeindruckende Stadt. Gewaltige Kathedralen, hoch aufragende gotische Bürgerhäuser, monumentale Brücken und schier endlose Katakomben machen die Metropole zu einem Highlight für den kulturinteressierten Videospieltouristen. Und das besonders bei Nacht, wenn ein blutroter Mond die engen, malerischen Gassen erleuchtet. Wer angesichts dieser Schlagworte bereits gelangweilt die Augen verdreht, ist vermutlich von allzu trockenen Führungen durch die eine oder andere historische Architektur geschädigt, aber keine Angst: Langweilig wird es in Yharnam garantiert nicht. Im Gegenteil.

Screenshot Bloodborne

FromSoftware

Yharnam ist der Schauplatz des Action-Horror-Rollenspiels „Bloodborne“, und in dem hat man meistens nur wenig Zeit, die beeindruckend gestaltete Fantasywelt gebührend zu würdigen. Schuld daran sind nicht nur die Werwölfe, Zombies, Riesen und Tentakelmonster, die uns quasi überall in den malerischen Postkartengässchen im Weg stehen, sondern vor allem der absichtlich harte Schwierigkeitsgrad.

Nur wer vorsichtig und achtsam durch Yharnam geht, dringt weiter in diese düstere und faszinierende Albtraumvision einer europäischen mittelalterlichen Großstadt vor. Riesige Architekturen, detaillierte Statuengruppen, bis in kleinste Details gestaltete Monumentalbauten: Yharnam ist ein Fest für alle, die ein Auge für gelungenes Spielweltdesign haben. Man sieht in jedem Moment, dass sich die japanischen Macher von „Bloodborne“ ausgiebig von der Kunstgeschichte inspirieren haben lassen. Yharnam ist ein Fest für Kulturtouristen; allerdings nur für jene, die sich von literweise Blut, rabiaten Monstern und wahnsinnigen Göttern aus der Tiefe des Kosmos nicht von diesem Städtetrip abhalten lassen.

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#####EOF##### S37 Schnellstraße: Weg frei für Ausbau - kaernten.ORF.at

S37 Schnellstraße: Weg frei für Ausbau

Für den Sicherheitsausbau der Klagenfurter Schnellstraße (S37) bei St. Veit ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig. Zu diesem Erkenntnis kam nun das Bundesverwaltungsgericht. Der Weg sei nun frei für den Ausbau, sagt die Asfinag.

Im April 2014 erhoben Anrainer und eine Bürgerinitiative beim Verwaltungsgerichtshof gegen einen Bescheid Einspruch, der besagt, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung für den geplanten Ausbau notwendig ist. Ende letzten Jahres spielte dann der Verwaltungsgerichtshof den Ball zum Bundesverwaltungsgericht weiter. Und dieses bestätigte nun die ursprüngliche Entscheidung, sagte der Projektleiter der Asfinag, Franz Gruber. „Nachdem jetzt die Entscheidung gefallen ist, dass es doch keine UVP braucht, können wir die Materienrechtsverfahren weiter führen, die ja wegen des Verfahrens eingestellt worden sind.“ Ein weiterer Schritt werde es sein, Verhandlungen zur Grundablöse zu führen, sagte Gruber. Dann könne der Bau umgesetzt werden.

S37 Keine UVP

ORF

Bescheid des Bundesverwaltungsgerichtes

Land und Stadt St. Veit begrüßen Entscheidung

Land Kärnten und die Stadtgemeinde St. Veit begrüßten die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Gerhard Mock (SPÖ), der Bürgermeister von St. Veit an der Glan sagte, die letzten 15 Jahre sei für den Sicherheitsausbau der Schnellstraße gekämpft worden. „Es hat immer wieder Probleme bei der Asfinag gegeben, schlussendlich hat die Bürgerinitiative 2016 Beschwerde eingereicht und der Gerichtshof hat zwei Jahre gebraucht. Und jetzt wissen wir, dass der Ausbau kommen kann.“

Der Einspruch und das Verwaltungsverfahren hätten eine Verzögerung von vier Jahren gebracht, sagte Landesstraßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP). „Im Sinne der St. Veiter und der Benutzer der Straße ist es absolut notwendig, endlich einen Ausbau zustande zu bekommen.“

S37 Keine UVP

ORF

Der Sicherheitsausbau ist schon seit 15 Jahren im Gespräch

Asfinag: Fertigstellung 2027 geplant

Projektleiter Franz Gruber sagte, man habe vor, umgehend mit den weiteren Planungen zu beginnen. „Wir haben das so getaktet, dass wir 2022 beginnen können zu bauen.“ Fertig solle der 82 Millionen Euro teure Sicherheitsausbau 2027 sein, so Gruber.

Der St. Veiter Bürgermeister wünscht sich eine noch raschere Umsetzung. „Die Asfinag wird sich nicht mehr länger Zeit lassen können, weil jetzt pflanzen sie uns an sich schon seit 15 Jahren, mit diesem Ausbau. Jetzt ist es Zeit, endlich aktiv zu werden. Weil wenn man zum Beispiel in die Steiermark, nach St. Georgen ob Judenburg fahrt, dort wird kräftigst ausgebaut, nur in Kärnten baut man nicht aus. Die Bürgermeister der Region fordern den Ausbau ein und das die Asfinag endlich ihr Versprechen einhält.“

Anrainer: Neuerliche Beschwerde „überlegt“

Die Beschwerdeführer gegen den Sicherheitsausbau ohne UVP zeigen sich über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes erstaunt. Man werde nun beraten, ob man nochmals den Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof anrufen wird, sagte Sprecher Hans Slamanig, dessen Bauernhof unmittelbar an die S37 angrenzt.

Er wolle den Sicherheitsausbau keinesfalls verhindern, sagte Slamanig gegenüber dem ORF. Es gebe seiner Ansicht nach aber weitaus intelligentere Modelle, wie die Schnellstraße sicherer gemacht werden könnte, ohne dass es dabei einen „Landfraß“ gebe.

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#####EOF##### Clemens Setz schreibt perfekte Kurzgeschichten in "Der Trost runder Dinge" - fm4.ORF.at
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Clemens Setz' Buch "Der Trost runder Dinge"

Radio FM4/Suhrkamp-Verlag

Clemens Setz schreibt perfekte Kurzgeschichten in „Der Trost runder Dinge“

Clemens Setz macht mit seiner Begeisterung für unheimliche Geschichten aus literarischen Fingerübungen Meisterwerke.

Von Simon Welebil

Der Grazer Autor Clemens Setz darf im Literaturbetrieb anscheinend alles. Unter den letzten Veröffentlichungen des Vielschreibers finden sich etwa der 1.000 Seiten starke Roman „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“, der experimentelle Interviewband „Bot. Gespräch ohne Autor“ , der Gedichtband "Die Vogelstraußtapete oder ein Buch voller Till-Eulenspiegel-Nacherzählungen. Überlange Romane, Interviews und Nacherzählung haben eines gemeinsam, nämlich nicht die besten Voraussetzungen für kommerziellen Erfolg am Buchmarkt.

Und auch Clemens Setz’ neuester literarischer Streich ist wieder ein von Verlagen normalerweise ungeliebtes Genre: Das Buch „Der Trost runder Dinge“ ist eine Sammlung von Erzählungen und Kurzgeschichten. Gerade mit Clemens Setz’ Kurzgeschichten hat sein Verlag aber gute Erfahrungen gemacht. Sein erster Erzählband, „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ hat den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen und mehrere Auflagen erlebt.

Clemens Setz

Suhrkamp/Max Zerrahn

Clemens Setz beherrscht sein Handwerk

Natürlich geht es einem Verlag aber nicht nur um kommerzielle Aspekte, sondern auch um die literarische Qualität, und die ist in Clemens Setz’ Erzählungen ohne Zweifel vorhanden, was er gleich in der ersten Erzählung des Bandes, „Südliches Lazarettfeld“ beweist. Darin wird ein Grazer Autor, der einige Züge von Setz selbst trägt, gemeinsam mit anderen österreichischen Autoren wie Norbert Gstrein zu einer vier Wochen langen Lesereise in die kanadische Provinz eingeladen. Die Euphorie darüber hält sich in Grenzen, was Clemens Setz sein Publikum auch merken lässt. Mit halblustigen Wortwitzen, Dialogen und Beobachtungen zieht er die Zeit, die der etwas spleenige Autor bis zu seinem Abflug absitzen muss, in die Länge.

„Ich ging auf die Toilette, und als ich zurückkam gönnte ich mir einen direkten Sitznachbarn, die Dichte der Menschen im Wartebereich war optimal dafür. Ich wählte eine Frau, die wie ein verdorrtes Kindermädchen aussah. Nach einer Weile steckte sie ihr Getränk zurück in den Rucksack und saß mit neutralem Gesichtsausdruck da. Das freute mich. Die Leute hier waren unschlüssig, sie besaßen keinerlei Vorteil mir gegenüber. Ich glaube, es sollte Springball-Spender in Flughafentoiletten geben.“

„Der Trost runder Dinge“ von Clemens Setz ist bei Suhrkamp erschienen.

Dafür kommt die Watsche dann umso heftiger. Der Flug wird gecancelt und der Autor fährt zurück in seine Wohnung, wo er seine Freundin bei ihrer Leidenschaft ertappt, nicht etwa im Bett mit einem Mann, sondern mitten in einem Lazarett voller fremder, stinkender Menschen. Überall sind schmutzige Gestalten untergebracht. Im Bett zusammengepfercht oder auf Matten und Kartonstücken verteilt harren sie zerlumpt und elend aus und mittendrin seine Freundin Marianne, glücklicher als je zuvor.

Verführen, ablenken, zuschlagen

Clemens Setz ist ein recht hinterlistiger Autor, der seine Leserinnen gern auf falsche Fährten führt. Das klassische Merkmal der Kurzgeschichte, die unerwartete Wendung, hat er in der ersten Erzählung meisterhaft vorexerziert. In der nächsten Geschichte wechselt er dann komplett das Schema und bringt von Anfang an Spannung rein. Ein Mann versucht, sich mit falschem Namen und unter falschem Vorwand Zugang zu Wohnungen zu erschleichen. Was er dort vorhat, bleibt unklar, aber recht bald dreht sich der Spieß für den Eindringling um.

Von Erzählung zu Erzählung wechselt Setz die Erzählstrategie, die –haltung, den -stil, die Sprache und die Geschlechter seiner Protagonisten. Mal sind seine Erzählungen fantastisch, mal absurd, mal gruselig oder gar makaber. In einer Erzählung gibt sich etwa ein Teenager am Telefon als Sohn einer Prostituierten aus, um mit potentiellen Freiern ins Gespräch zu kommen. In einer anderen versucht die Mutter eines Wachkoma-Patienten, Callboys zu Sex vor den Augen ihres Sohnes zu überreden.

Die 20 Erzählungen in „Der Trost runder Dinge“, deren kürzeste nur ein paar Zeilen, die längste 40 Seiten lang ist, hängen nur ganz lose zusammen. Manchmal schafft es ein Protagonist oder eine Protagonistin in eine andere Erzählung, mal sind es auffällige Begriffe wie „Kartoffelgratin“, mal tragen die Protagonisten Züge des Autors, nur ein Jeff taucht in mehreren als Nebenfigur auf.

Die Begeisterung für das Unheimliche

Gemeinsam ist allen Geschichten, dass Clemens Setz in ihnen Grenzen ausreizt. Vieles, was er schreibt, ist inhaltlich unangenehm oder gar verstörend. Seine Begeisterung für das Unheimliche macht er im FM4-Interview daran fest, dass er relativ spät zu lesen begonnen habe und dadurch „stärkere Reize gebraucht habe, um mich dafür zu interessieren.“

Die ersten Einfälle für Geschichten sind bei Clemens Setz meist Gefährdungen, an denen er sich dann weiterhangelt. „Man muss wahrscheinlich am Anfang festlegen, wo das Heim ist, das Geborgene oder das Zuhause der Figuren, wo sie sich sicher fühlen. Von da weg sieht man dann die Ränder und die Koordinaten und dann kann es einreißen oder bedroht werden“, so Clemens Setz im Interview.

Sprachlich verbergen sich hinter den düsteren, unheimlichen Erzählungen dann auch wahre Schätze, Sätze, bei denen man hängenbleibt wie, „Fast alle seine Freunde hatten es zu Patchworkfamilien gebracht.“, oder über die man stolpert: „Im Raum roch es für einen Augenblick nach etwas lang Vergangenem, nach Adventskalender oder Dinosaurierbuch.“

Seine literarischen Vorbilder in Sachen Kurzgeschichte führt Setz im Buch übrigens explizit an, als er einen seiner Protagonisten Reiseliteratur einpacken lässt, lauter Kurzgeschichtenbände von Akutagawa, Philip K. Dick, Hebel, Beattie, Kracht, Barthelme, Stanišić oder Clemens Meyer, „lauter unbrave, prächtige Strolche.“ Vor keinem von ihnen braucht er sich allerdings verstecken. Die literarischen Fingerübungen, die Clemens Setz in „Der Trost runder Dinge“ macht, sind allesamt ganz große Kunst.

mehr Buch:

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#####EOF##### FM4 Videopremiere: Ant Antic "Juggernaut" - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "FM4 Videopremiere: Ant Antic "Juggernaut""

Trishes

Beats, Breaks und Tribe Vibes - oder auch: HipHop, Soul und staubige Vinyl-Schätze.

15. 3. 2017 - 06:00

FM4 Videopremiere: Ant Antic "Juggernaut"

Der erste Vorgeschmack auf das kommende Debüt-Album des Wiener-Berliner Duos Ant Antic kombiniert digitale Glitches und ästhetische Kühle.

Ant Antic Releaseparties

21.06. B72 Wien
23.06. OKH Vöcklabruck

Ant Antic Video Screenshot

Ant Antic / Gabriel Hyden

"Juggernaut"

Begonnen hat das Bandprojekt Ant Antic mit einer klassischen Kollabo zwischen dem Produzenten Karma Art (auch als Marco Kleebauer von Leyya bekannt) und dem Sänger und Multiinstrumentalisten Tobias Koett. Mittlerweile von oberösterreichischen Roots aus nach Wien bzw. Berlin gewachsen, ergänzen sich die beiden trotz seltener Treffen musikalisch sehr gut: Elektronische Beats und Stimme schaffen gemeinsam ein schön melancholisches Klanguniversum. Nach der "Blood Sugar"-EP ist für kommenden Sommer das Debüt-Album von Ant Antic in Planung, und die erste Video-Single gibt es heute!

Ant Antic

Industrielle, kühle Räume haben sich als Hintergrund für Musikvideos ja schon oft bewährt. Was Ant Antic gemeinsam mit dem Regisseur Gabriel Hyden (nebenbei auch Musiker bei Vague und Profi-Inline Skater) vor dieser Kulisse inszeniert haben, war aber so noch nicht zu sehen: Tänzerin Bettina Hüttner bewegt sich gekonnt durch den großen Raum der Linzer Tabakfabrik, statt ihrem Gesicht flackert aber nur ein digitales Irgendwas. Eigentlich wollte man ja nur dem Cloud Rap die Definitionshoheit über den Green Screen Effekt entreißen, witzelt Tobias. Der Kontrast zwischen kühler Ästhetik, dem Tanz und den Digitalen geht jedenfalls gut auf:


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#####EOF##### FM4 Digital Konfusion - Playlist vom 23.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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FM4 Digital Konfusion - Playlist vom 23.3.2019

Edgar Tronic 12 – 1:30
Foals Olympic Airways (remix)
Flowers and Sea Creatures A.M. (Ewan Pearson re-edit)
Guy J MDQ
Languages Sleep Stream (remix)
Fairmont Last dance (remix)
Cristoph feat Jinadu Closer
Medno, Charles Ramirez No more
Mr. J, Tapeshfeat. Nacho Leczano Camino
The xx Lips (Edu Ibernon remix)
Mirida, Fake Mood fet Jinadu Freedom
FRMTN Powerful people (remix)
Kalte Hand, Natasha Waters Pages (remix)
Khen My future sin
Joakim Spiders (remix)
Sean Dixon Unknown (Oliver Deustchmann remix)
dj Thormann 1:30 -3am
The Glitz Friends
Umami Schwarz
Fisher Stop it
Cable Cat I am Alone
Kollektiv Turmstraße Sorry I am Late
Jay Lumen Departures
ANNA Abre los Ojos
Mikrotrauma Atkin
Oliver Giacomotto Bipolar Star
Chelsea Wolfe The Warden (Maceo Plex Remix)
Stephan Bodzin Odyssee (Ben Deeper Remix)
Boris Brejcha Purple Noise
Moby Natural Blues (Victor Ruiz Remix)
Robert Miles Children (Victor Ruiz Remix)
Moby Why does my Heart feel so bad (Enrico Sangiuliano Remix)
Of Monsters and Men Dirty Paws (Klanglos Remix)

Aktuell:

#####EOF##### Wir kommen zu dir nach Hause! - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Wir kommen zu dir nach Hause!"

13. 2. 2017 - 06:02

Wir kommen zu dir nach Hause!

Für Livemusik ist auch gesorgt: hier kannst du eine FM4 Private Session mit Garish gewinnen!

Gelassene Pendelbewegungen

Auf dem siebenten Album "Komm schwarzer Kater" erfinden sich Garish neu. Weiterlesen.

Wo hörst du am liebsten Musik und mit wem? Mit den besten Freund_innen, den Uni- oder Arbeitskolleg_innen, im Garten der Oma bei Kaffee und Kuchen? Diese Frage gilt es zu beantworten, denn: FM4 möchte dich zu Hause besuchen und wird für die passende Live-Musik-Untermalung sorgen: Garish werden dir bei den FM4 Private Sessions ihre neuen Songs vorstellen: gemütlich und privat in den eigenen vier Wänden.

Portraitfoto Garish

Andraes Jakwerth

Ihr bereits siebentes Album „Komm Schwarzer Kater“ ist ein Album zwischen aktueller Dringlichkeit und routinierter Entschleunigung, auf dem souverän das Herz, die Welt und die Menschen darauf besungen werden. Um die neuen Songs und die alten Hits im neuen intimen Licht erstrahlen zu lassen, suchen wir nun nach den passenden Locations! Ein außergewöhnlicher Dachboden, eine Hütte im Wald, ein Baumhaus am See, ein schöner Partykeller, eine Wohnung mit besonderem Charme? An welchem Ort möchtest du gemeinsam mit FM4 der Musik von Garish lauschen?

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

FM4 Private Sessions mit Garish

mit Unterstützung von mömax

Drei Termine stehen zur Auswahl, die sich zeitlich an die Tour von Garish anpassen.

Die FM4 Private Sessions mit Garish sind für folgende Orte und Termine geplant und finden jeweils am frühen Nachmittag statt!

  • Donnerstag, 9.3.: Oberösterreich
  • Freitag, 10.3.: Tirol oder Salzburg
  • Samstag, 11.3.: Salzburg oder Kärnten

Der Einsendeschluss ist vorbei! Die GewinnerInnen wurden per Email verständigt.

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#####EOF##### Die Serie "Sex Education" macht große Gesten und große Freude - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Szene aus Serie Sex Education

Netflix

Die Serie „Sex Education“ macht große Gesten und große Freude

Ausgerechnet Otis soll seinen SchulkollegInnen in der Pause Sextherapie geben. Dabei ist er selbst noch Jungfrau. Die Coming-of-Age-Serie „Sex Education“ macht Lust auf mehr.

Von Jan Hestmann

Netflix scheint den modernen Titelhelden perfektioniert zu haben: Es ist der blasse, dünne und stets verunsicherte Teenage Boy, vorzugsweise aus Großbritannien. Hinter einer schwer durchdringbaren Wand an aufgestauten Gefühlen und Komplexen befindet sich allerdings ein blitzgescheiter Geist. Mit diesem Typus is der Streaming-Anbieter schon im letzten Jahr mit „The End of the F***ing World“ richtig gelegen. Und wir begegnen ihm auch im neuen Streaming-Hit „Sex Education“.

Diesmal heißt er Otis (Asa Butterfield kennen wir schon als kleinen Buben auf der Kinoleinwand, als Hugo Cabret in „Hugo“). Er ist 16 Jahre alt und der schüchterne Außenseiter an seiner Schule. Dort findet gerade ein hormonelles Erwachen statt und alle scheinen nur mehr an Sex zu denken, über Sex zu reden oder Sex zu haben. Alle außer Otis, der kann sich dafür irgendwie so gar nicht erwärmen - ein Zustand, der ihm großes Kopfzerbrechen bereitet. Erschwerend dazu kommt, dass seine Mutter Jean (Gillian Anderson) Sextherapeutin ist, und das aus Leib und Seele. Ihr glaubt er vortäuschen zu müssen, dass er bereits masturbiert, um nicht als komisch zu gelten.

Das Blatt wendet sich, als das verwegene Punk-Mädchen Maeve eines Tages auf ihn zukommt und ihm ein ungewöhnliches Geschäft vorschlägt. Die Schüler und Schülerinnen bräuchten gerade in diesen Zeiten dringend einen Sexberater - und ausgerechnet Otis sei dazu berufen.

Szene aus Serie Sex Education

Netflix

Otis und seine Numero Uno Eric

„I also have a Vagina!“

Die Serie scheut nicht davor zurück, sämtliche Highschool-Klischees voll auszuschöpfen - den sensiblen Außenseiter, den quirligen Schwulen, den Jausenbrot stehlenden Bully, das Riot Girl mit der kaputten Familie - bis hin zum Schulball-Showdown ist alles dabei. Die britische Serie lässt ihre Figuren dann aber auch spannende und zum Teil unerwartete Entwicklungen durchmachen. Egal ob Titelheldin oder Fiesling - im Lauf der acht Folgen entstehen durch die Bank liebenswert fragile Figuren. Die Serie ist kitschig und übertrieben, aber auch bunt, schrill und queer. Und auf den zweiten Blick voller emanzipatorischer Botschaften. Sexuelle Selbstbestimmung ist das Ziel. Und auf dem Weg dorthin hat man einfach großen Spaß mit „Sex Education“. Eine Feelgood-Serie, durchaus mit Tiefgang.

So kommt es dann im Lauf der Serie auch immer wieder zu großen Momenten, etwa dann, als ein Foto der Vagina einer Schülerin rumgeschickt wird. Die gemeine Mobbing-Aktion endet in einer großen Solidaritätsaktion, bei der alle behaupten, die Vagina auf dem Foto gehöre ihnen (sogar Schulsprecher und Everyone’s Darling Jackson stimmt in den Kanon ein). Eine Schülerin ruft schließlich „I also have a vagina!“ Das ist schlussendlich der Kern der Sache: zu seinem Körper stehen und andere dabei unterstützen, das auch zu können. Botschaften wie diese kommen in „Sex Education“ so leichtfüßig daher, dass man sie schnell mit Blödel-Comedy verwechseln könnte. Genau das ist aber die Stärke der Serie.

80s Style und Smartphones

„Sex Education“ glänzt, wie es zurzeit für Serien über Jugendliche so populär ist, im Retro Chic und könnte, was Kleidung und Musikgeschmack der ProtagonistInnen betrifft, auch locker in den Achzigern spielen (wie eben auch Serien wie „Stranger Things“, „Everything Sucks!“ oder „The End of the F***ing World“). Gleichzeitig ist hier die Generation Smartphone am Werken, womit sich die Serie nicht zeitlich einordnen lässt. Sie spielt sozusagen losgelöst von Raum und Zeit in einer Art Paralleluniversum.

Szene aus Serie Sex Education

Netflix

Die Coolen an der Schule: Ruby, Olivia, Anwar & Aimee

Ezra Furman liefert den Soundtrack

Das Sahnehäubchen der Serie ist definitiv die Musik, die zusätzlich zum 80s-Look bewusst auf die Nostalgie-Drüse drückt, mit Songs von Bikini Kill, Sum 41, Generation X oder auch Schnulzen wie „Love Really Hurts without you“ von Billy Ocean (herrliche Schnulz-Szene!). Songs wie diese surren noch tagelang, nachdem man die Serie in einem durch gebingewatched hat, im Kopf herum. Und dazu kommt noch ein breite Palette von alten und neuen Ezra Furman-Songs, der den Soundtrack für „Sex Education“ geschrieben hat. Dem nicht genug, hat er mit seiner Band auch einen Gastauftritt in der Serie - nämlich als Schulball-Band.

Staffel 2

Da die erste Staffel mit einem Cliffhanger endet und auch die Streamingzahlen klar dafür sprechen, kann man von einer 2. Staffel ausgehen. Tatsächlich wird auch bereits daran geschrieben.

mehr TV-Serie:

Aktuell:

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#####EOF##### FM4 Swound Sound - Playlist vom 30.3.2019 - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

FM4 Swound Sound - Playlist vom 30.3.2019

1145. Swound Sound
Makossa & Sugar B
+ Richard Dorfmeister & Stefan Obermaier
@ Rote Bar / Volkstheater Wien

Artist Titel Label
Makossa:
Da Iguana, Georgeline Du Sacquay Scarlechenko Urban Cosmonaut
Jacob Groening Imera Bar25 Music
Ulises Wabi LDNKHN
Kermesse Bleepio Magic Movement
PAAX (Tulum) Epico Stealth
Viken Arman Believe ft. JoKe Denature
Breger Streifenstern (Timboletti rx) Copycow
Kerala Dust Closer Ker.Dust á La
O/Y Die Entwicklung der Menschheit (Kerala Dust rx) Underyourskin
Stefan Obermaier btb Richard Dorfmeister:
Antoine Michel Esperanzia (Dorfmeister & Obermaier rx)
Dele Sosimi E Go Betta (Ryan Murgatroyd rx) Get Physical
Maalem Mahmoud & Floating Points Mimoun Marhaba (Mark Evemport rx)
Disclosure Where You Come From Island
Barbatuques Baiana (Cosme Martin & Christian Vila rx) CLPR
Makossa & Megablast ft. Capitol A. Like A Rocket (Reboot's Spacman Rework) Stripped Down
Flight Mode It's So Nice Delusions Of Grandeur
Tunnelvisions Imaja’s Drum (Innellea’s Cosmic Consciousness) Atomnation
Akil, Nena Halena La Ka Rubà
Art Of Tones Where The One Is Local Talk
Fideles La Calaria Eat and Beat

Aktuell:

#####EOF##### Kein Urteil gegen Hillsborough-Einsatzleiter - sport.ORF.at

Kein Urteil gegen Hillsborough-Einsatzleiter

Im Gerichtsprozess gegen den früheren britischen Polizeibeamten David Duckenfield, der vor 30 Jahren bei der Hillsborough-Katastrophe in Sheffield Einsatzleiter war und sich wegen fahrlässiger Tötung in 95 Fällen verantworten musste, ist die Jury am Preston Crown Court zu keinem Urteil gekommen.

Die britische Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) kündigte am Mittwoch an, dass sie ein Wiederaufnahmeverfahren gegen den 74-Jährigen anstrebt. Der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell (69), wurde dagegen wegen Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion schuldig gesprochen.

Tödliches Gedränge

Beim Semifinale des englischen FA-Cups zwischen Liverpool und Nottingham Forest am 15. April 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Weitere 766 Fans wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Liverpool-Anhänger. Nach jahrelangem Streit um die Schuldfrage entschied 2016 ein Gericht nach einer unabhängigen Untersuchung, dass die Katastrophe kein Unfall war, sondern durch das Fehlverhalten der Polizei mit verursacht wurde.

Die Anklage gegen einen Polizeibeamten, dem im Zusammenhang mit der Katastrophe Fehlverhalten in mehreren Fällen vorgeworfen worden war, war bereits im August 2018 fallengelassen worden. Das Verfahren gegen Sir Norman Bettison (62) war aufgrund der geänderten Beweislage eingestellt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft damals mit, es habe keine realistische Aussicht auf eine Verurteilung gegeben.

#####EOF##### Liebe Is The Place To Be - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Bilderbuch auf einer Europa-Fahne

Hendrik Schneider

Liebe Is The Place To Be

Bilderbuch spielen in ihrer eigenen Liga. Auf ihrem sechsten Album „Vernissage My Heart“ fliegen sie „hoch hinaus in die Galaxie, mit einem Shuttle, das uns Zukunft bringt“. Bei ihrem psychedelischen Trip bleibt Veränderung die einzige Konstante.

Von Daniela Derntl

Der Weltraum, unendliche Weiten

Bilderbuch entwerfen auf ihrem sechsten Album „Vernissage My Heart“ ihr eigenes Sci-Fi-Epos. Sie docken dabei an der popkulturellen Vergangenheit an, um in die Zukunft zu reisen: „Wenn alles Scheiße ist auf der Welt, und man nicht weiß, wie es weiter geht, dann hilft nur mehr noch das Weltall und die große Liebe von da draußen“, sagt Sänger Maurice Ernst im FM4-Interview und im ersten Song des neuen Albums, „Kids im Park“ singt er:

Zukunft one-way
Hin, wo das Licht ist.
(…)
Wir wollen fliegen im Superspeed Spaceship.
(…)
Wir wissen nicht, ob es heute kommt,
aber irgendwann kommt ganz bestimmt
dieses Shuttle, das uns Zukunft bringt.

Buntes Plattencover

Bilderbuch

„Vernissage My Heart“

Das „Superspeed Spaceship“, mit dem Bilderbuch abheben, mäandert durch breite, schwere Stoner-Rock-Gitarrenwände. Ein schleppender Start. Matt. Metallisch. Dreckig. Die vier „Outtaspace Cowboys“ winden sich aus dem „tiefen Loch“, in das sie gefallen sind und setzen ihr tonnenschweres Shuttle langsam, aber kraftvoll in Gang.

Ihr Raumschiff betanken sie mit Psychedelic Rock, Space Pop und P-Funk der 1960er und 1970er Jahre. Alte Hippie-Ideen treffen auf Autotune, Cloud Rap und eine ausgeklügelte Wissenschaft von Effektgeräten. Man driftet weg, die abermals virtuos rockende Gitarre von Michael „Mizzy“,„Snacky Mike“ Kramer, der für Sänger Maurice Ernst der wichtigste Ansprechpartner auf dem neuen Album ist, sprudelt über wie eine Ölquelle. Ein wertvoller Schatz und weiterer, wichtiger Treibstoff für die 35-minütige Reise ans Licht, auf der Suche nach Transzendenz, Gemeinschaft und Liebe.

Essentiell im Bilderbuch-Universum: Frisbees

Kindlich-naiv besingt Maurice Ernst in „Frisbeee“ die nächtlichen Frisbee-Sessions, mit denen sich die Band nach ihren Auftritten am Parkplatz entspannt. Nach getaner Arbeit nölen die Kollegen schön verstrahlt „Frisbeee“ im Hintergrund. Man hört das Bier und den Spliff in ihrer Hand. Und ebenso locker-lässig hingeworfen klingt die lofi Indie-Scheibe auch:

Outtaspace-Cowboys
reiten Frisbees durch Nacht
und mir wird wieder klar:
Meine Erde ist flach.
Diese Welt dreht sich nicht
nur mehr um mich
und mir wird dabei
so herrlich schwindelig.

Der Frisbee landet durch seine schräge Flugbahn auch in Song Nummer Drei, dem geschmeidig groovenden Ohrwurm „LED go“. Spätestens jetzt weiß man, dass man sich hier auf dem richtigen Trip befindet. Man ist auch „so frei“ und „bereit für diese Galaxie“. Hier gibt’s keine dunkle Materie oder schwarze Löcher, sondern nur kosmischen, glitzernden Staub, schillernde Sonnensysteme, einen magischen Sog:

Ich leg mich lieber nieder
in a gadda da vida.

Zitat-Pop

„In A Gadda Da Vida“ heißt auch eine 17-minütige Psychedelic-Rock-Nummer von Iron Butterfly aus dem Jahr 1968, in der es der jahreskonform flexibel, aber gründlich illuminierte Frontman Doug Ingle nicht geschafft hat, die Text-Zeile „In the Garden of Eden“ verständlich über die Lippen zu bringen. Weitere popkulturelle Zitate finden wir im gleißenden Sonnenschein von „Ich hab Gefühle“. Dort singt Maurice Ernst mit hochgepitchter Autotune-Stimme über „Soma“, das stimmungsaufhellende Beruhigungsmittel aus Aldous Huxleys dystopischem Roman „Schöne neue Welt“:

Gott weiß, es ist nicht immer easy,
doch ich bin bereit für das Risiko.
Gib mir all den Schmerz und kein Soma.
Generation nie Game Over

Gefühle, Gefühle, Gefühle

Bilderbuch wollen nicht in Watte gepackt werden. Sie brauchen die volle Dosis Gefühl. So auch in „Mr. Supercool“, wo uns Maurice Ernst mit aufgeregt wedelndem Schwanz entgegen bellt: „Wuff, wuff, wuff“. Kokett, androgyn und sexy wie Prince lässt er keine Zweifel, dass es ihm bei „Bello bello“ nur um das Eine geht:

Du hast es.
Ich will es.
Ich brauch es.

„Mr. Supercool“ ist mondäner Irrsinn. Geschüttelt und gerührt. Bilderbuch cruisen voll Überschwang durch ihre Galaxie und werfen die Hände vor Freude zum Himmel.

Neben Emotionen, Freundschaft und Liebe ist Freiheit ein weiterer Fixstern ihres Sonnensystems. Am deutlichsten wird das in „Europa 22“, der letzten Nummer des Albums. Es ist ein krönender, zehnminütiger Abschluss, eine frei fließende Hymne für ein grenzenloses Europa, deren zweite Hälfte aus einem sanft schwebenden Instrumental-Jam besteht. Untermauert wird ihre Botschaft durch eine gelungene PR-Aktion, dank derer es jetzt eigene EU-Reisepässe von Bilderbuch gibt. Eine schöne Idee, um den Spirit weiterzutragen.

„Vernissage My Heart“ ist auf vielen Ebenen ein erhebendes Album, das zusammen mit seinem bereits im Dezember erschienen, introvertierten Zwilling „Mea Culpa“ beweist, dass Bilderbuch die modernste und kompromissloseste Pop-Band des Landes ist. Und wenn der schlaue Maurice Ernst folgende Zeile in „Ich hab Gefühle“ singt, kann man ihm und seiner Selbsterkenntnis nur beipflichten:

Manchmal, da fühl ich diese Welt. Sie braucht mich.

Aktuell:

#####EOF##### Wortlaut 2015 - Die Longlist - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Wortlaut 2015 - Die Longlist"

Zita Bereuter

Gestalten und Gestaltung. Büchereien und andere Sammelsurien.

31. 7. 2015 - 18:09

Wortlaut 2015 - Die Longlist

Wild - das sind die zwanzig besten Kurzgeschichten.

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mit freundlicher Unterstützung von
DER STANDARD

Der Standard

Der Gewinnertext wird im Standard abgedruckt.

Wir klatschen in die Hände!
Danke! Danke! Danke!
Die 800 Autorinnen und Autoren, die uns eine Kurzgeschichte geschickt haben - ihr seid großartig!

Wir waren beeindruckt von der Vielfalt, mit der ihr über das Thema "WILD" geschrieben habt: Da wäre mal der jugendliche Aussteiger, der dem neuen Freund der Mutter einen Uhu kredenzt, oder die junge Frau, deren Ex einen auf Seelenverwandter macht. Oder der Wanderer, der auf ein Reh trifft und erkennt, was ganz besondere Momente ausmachen. Es gibt das Mädchen mit der depressiven Mutter und die Frau, die lieber gar nicht erst die Mutterrolle übernehmen möchte. Menschliche Körper werden im großen Stil optimiert und Kinderspiele enden tragisch. Urlaubsfilme aus Sizilien sorgen für Verwirrung und merkwürdige Begebenheiten auf einem Campingplatz für Verunsicherung und Ärger.

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 15 findest du unter fm4.orf.at/wortlaut.

Die redaktionelle Vorjury (die FM4 RedakteurInnen Zita Bereuter, Jenny Blochberger, Claudia Czesch, Barbara Köppel, Conny Lee, Maria Motter, Christian Pausch, Martin Pieper, Simon Welebil, Irmgard Wutscher und Markus Zachbauer, sowie Jürgen Lagger vom Luftschacht Verlag) diskutierte viel: über Hamster und Werwölfe, über merkwürdige Land- und eigenwillige Stadtbewohner, über verletzte Taucher und gebrochene Herzen.

Aber schließlich konnte sie sich auf diese Kurzgeschichten - bzw. ihre Autorinnen und Autoren - einigen:

FM4 Wortlaut

Radio FM4

  • Breton Andreas
  • Brodbeck Sebastian
  • Davin Michaela
  • Egger Maria
  • Fischer Marcus
  • Kellermann Katrin
  • Kremser Christina
  • Lengersdorff Lukas
  • Lugbauer Eva
  • Melichar Valerie
  • Millonig Anita
  • Mittmansgruber Markus
  • Patten André
  • Rainer Andreas
  • Rasper Claudia
  • Rinderer Sarah
  • Simon Cordula
  • Spannagel Mercedes
  • Stadler Cathrin
  • Zweimüller Josef

Wir gratulieren herzlich!

FM4 Wortlaut

Radio FM4

Die anonymisierten Texte sind jetzt bei der Jury:
Sonja Eismann (Journalistin und Autorin)
Wladimir Kaminer (Schriftsteller und Kolumnist)
Angelika Reitzer (Schriftstellerin)
Tex Rubinowitz (Witzzeichner und Autor)
Christoph Strolz (Wortlautgewinner 2014)

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logo paperblanks

Alle drei Preisgelder werden von Paperblanks zur Verfügung gestellt.

Die zehn GewinnerInnen werden Mitte September bekannt gegeben.
Am Freitag, 25. September, wird das Wortlautbuch im phil präsentiert, die drei Erstplatzierten lesen und die Preise werden überreicht:

Platz 1: Euro 1.000
Platz 2: Euro 750
Platz 3: Euro 500
Alle drei Preisgelder werden von Paperblanks zur Verfügung gestellt.
Plätze 4-10: je 100 Euro in Buchgutscheinen, zur Verfügung gestellt von der BUCH WIEN - Lesefestwoche und internationale Buchmesse.

Außerdem für die zehn besten Texte:

  • Veröffentlichung im Wortlaut-Buch, das im Herbst im Luftschacht Verlag erscheinen wird
  • DER STANDARD Goodie Bag
  • Ein Jahresabo der Literaturzeitung Volltext
  • FM4 Goodies der Saison
  • Ein Notizbuch von Paperblanks
  • Ein Jahresabo der Zeitschrift Datum
#####EOF##### Radio Wien
Kampagne

89,9 und 95,3 22.11.– 11:43

Radio Wien - alle Infos im Überblick

Details zu den Sendungen und Moderatorinnen und Moderatoren, Newsletter-Anmeldung oder ein Überblick über die Expertinnen und Experten von Radio Wien - hier finden Sie alle Infos zu Ihrem Wiener Stadtradio. mehr …

Chronik 04.04.2019 05:00

Energiepegel 4. April

Gefahrensituation mit Radfahrer

Radio Wien 02.04.2019 16:48

Die Radio Wien Radfahr-Initiative

Arzt und Patient

Thementag 02.04.2019 15:00

Patientenombudsmann beantwortet Fragen

Mann und Frau küssen sich

Der Mittwoch Abend 02.04.2019 13:22

Bis dass der Tod euch scheidet – aber wie?

Hadschi Bankhofer und Leopold Altenburg

Menschen im Gespräch 02.04.2019 06:00

Der Ururenkel des Kaisers zu Gast

Ein voller Ballsaal bei der Radio Wien Dancing Stars Party

Radio Wien 30.03.2019 22:31

Dancing Stars Party im Ballsaal

Yvonne Widler

Menschen im Gespräch 29.03.2019 14:06

Zum Nachhören: Yvonne Widler über die Liebe

Der Mastermind von Count Basic, Peter Legat

Radio Wien 29.03.2019 11:15

Heimat bist du großer Töne

Die Arganzuela-Fußgängerbrücke beim Grüngürtel Madrid-Rio

Radio Wien Pflanzentipp 29.03.2019 10:30

Gärten in Zeiten des Klimawandels

#####EOF##### Die Bergführer Guido und Toni wollen echte Bergerlebnisse statt Inszenierungen - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

Bergführer Toni Moßhammer und Guido Unterwurzacher

Simon Welebil

Pros & profiles

Die Bergführer Guido und Toni wollen echte Bergerlebnisse statt Inszenierungen

Im traditionsbewussten Bergführerwesen begegnet man Neuem wie Social Media Marketing oft mit Skepsis. Toni Moßhammer und Guido Unterwurzacher hingegen haben sich mit authentischen Postings eine recht feine Nische geschaffen.

Von Simon Welebil

Wahrscheinlich kommt es nicht so oft vor, dass Toni Moßhammer seinem Freund und Partner Guido Unterwurzacher Vorwürfe macht. Aber dass Guido ausgerechnet in den unverspurten Tiefschneehang eingefahren ist, bevor die Filmer und Fotografen in Position gegangen sind, ärgert ihn dann doch ein bisschen. „Ich hab nicht gewusst, dass wir genau da filmen wollen“, entschuldigt er sich.

Es passiert äußerst selten, dass Toni und Guido Fotos und Videos inszenieren. Doch um auch für ihre Sponsoren etwas mit mehr Wert zu schaffen, haben sie 2018 erstmals die Legend Days ins Leben gerufen. Die Legend Days sind als zweitägiges Freetouring-Abenteuer konzipiert, das von einem Video- und Fototeam begleitet wird, um professionellen Content für Social Media zu generieren. Wenn mit dem Schweden Reine Barkered dann noch ein bekannter Name der Freeride-Szene dabei ist, umso besser.

Guido Unterwurzacher springt

Timeline Productions

Toni Moßhammer wirft sich für die Fotografen in Pose

Die beiden Mittdreißiger Toni und Guido wissen um die Relevanz von Social Media. „Wir posten Sachen als Appetizer, damit die Leute dann anbeißen“, sagt Guido Unterwurzacher. Je nach Saison sind das Bilder vom Freeriden oder vom Klettern, mit denen die beiden bei potenziellen KlientInnen Hunger auf Bergerlebnisse erzeugen wollen.

Für ihre Alpinschule Rock’n’Roll haben sich diese Appetizer bisher durchaus ausgezahlt. In den letzten zwei bis drei Jahren hätten sie nach bestimmten Postings konkrete Anfragen bekommen, wo sie gerade unterwegs seien und wie man mit ihnen auf Tour gehen könne.

Das Verkaufen von Emotionen

„Im Endeffekt verkaufen wir nur Emotionen und wir erfinden das Produkt nicht neu", so Toni Moßhammer. „Die anderen Bergführer machen im Prinzip nichts anderes.“ Mit Instagram-Postings sprechen sie allerdings ein jüngeres Publikum an, das mit ihnen Spaß im Gelände haben will. „Wenn wir ein lässiges Abfahrtsfoto posten, dann reagieren die Leute entsprechend darauf“, sagt Toni - nicht nur mit Likes, sondern mittlerweile auch mit Buchungen.

Bergführer Toni Moßhammer und Guido Unterwurzacher

Simon Welebil

Die lässigen Abfahrtsbilder, Bilder vom Klettern oder Sonnenuntergänge hinter einem Gipfelkreuz sind dabei durchaus Schnappschüsse, mit denen sie beim Guiden oder auch privat am Berg, die schönen Momente einfangen. Toni erinnert sich etwa an eine „Riesen-Brezn“, die er perfekt auf ein Foto gebracht hat, und die er einfach an die Community weitergeben wollte. Mit solchen Bildern und den Gefühlen, die mit ihnen transportiert werden, wollen sie Sehnsucht nach mehr Zeit am Berg wecken, „vielleicht nicht gerade mit dem Kopf unter dem Schnee, wie bei der Brezn, sondern vielleicht am Abend am Gipfelkreuz und den Berg genießend.“, so Guido Unterwurzacher.

Strategie: Bauchgefühl

Gepostet wird auf ihrem Insta-Account übrigens nach Bauchgefühl. Nicht das einzelne Posting, sondern das ganze Profil ist dann die Visitenkarte der Alpinschule, über die potentielle KundInnen ein Gespür bekommen sollen, was die beiden machen und wie sie ticken. Über allem steht das Buzzword Rock’n’Roll.

Guido Unterwurzacher und Toni Moßhammer bedienen mit ihrer Alpinschule eine Nische im Bergführerwesen. „Wir wollen keine klassichen Großlockner-Kunden haben, die den Berg buchen und sagen ‚Ich will hier rauf‘. Wir wollen Leute haben, die für den Tag leben und auch eine Inspiration haben, wenn es mal nicht so hinhaut.“, sagt Toni Moßhammer.

In Bezug auf ihre Kunden heißt das, dass sie ein hohes Maß an Können mitbringen müssen, weil ihre Bergführer kaum Anfänger-Sachen machen wollen. Im Winter, wenn Freeriden ihre Haupteinkunftquelle ist, gehen sie mit Fortgeschrittenen oder Profis ins Gelände. Im Sommer zieht der Name Guido Unterwurzacher, dessen Kletterbiographie beindruckende Routen aufweist, auch Leute an, die extremere Projekte verwirklichen wollen.

Das Bergfeeling leben

Was Guido und Toni besonders wichtig ist, ist Authentizität. Die beiden leben das Kletter- und Bergfeeling schon seit zwei Jahrzehnten und unterscheiden sich damit von vielen Selbstdarstellern auf den Social Media-Kanälen. „Wir möchten uns nicht darstellen.“, sagt Guido Unterwurzacher, räumt aber ein, dass das in Social Media-Zeiten zu einem gewissen Grad unumgänglich sei. „Wir verkaufen aber kein extrem schräges Bild von uns, das hinten und vorne nicht zusammenpasst, wie es bei Social Media-Heroes immer wieder vorkommt, bei denen man total enttäuscht ist, wenn man sie live trifft.“

Toni Moßhammers Follow-Empfehlung

„Stevefuckingschneider ist ein verrückter Typ und guter Radfahrer, den ich mir gerne am Häusl ansehe. Pure Unterhaltung.“, sagt Toni Moßhammer.

Guido kennt auf Social Media nicht nur die Perspektive des Dienstleisters, sondern auch die des Profi Sportlers, der auf den Social Media-Hero allerdings verzichtet. Die Anforderungen, die Sponsoren mittlerweile an Athleten stellen würden, gehen an seinem Weltbild vorbei. Manche Firmen hätten durch Social Media den Bezug zum direkten Sport verloren. Statt darauf zu schauen, wer ein Athlet ist, was er macht und verkörpert, würden sie nur mehr auf die Zahlen blicken, die er nach außen trägt. Dass die Reichweite von Postings mittlerweile den Marktwert von SportlerInnen bestimmt, sieht er als traurige Entwicklung.

Die Diskrepanz zwischen Online und Realität geht Guido und Toni ohnehin gegen den Strich. Guido schimpft über das Kurzlebige der Social Media-Welt, darüber, dass man sich im Moment des Runterfahrens schon auf das Posting im Lift konzentriert, welche Hashtags dazu geschrieben werden etc. „Man sollte die Reality wieder mehr genießen und Social Media auch mal Social Media sein lassen.“, sagt er. Nicht das aufgesetzte, sondern das grobkörnige, echte Bergerlebnis zählt für ihn.

Bergführer Toni Moßhammer und Guido Unterwurzacher

Simon Welebil

Tonis Handschuh als Botschaft?

Obwohl Social Media den beiden Bergführern die Arbeit erleichtert (heutzutage kann man sich etwa rasend schnell über aktuelle Bedingungen am Bianco-Grat oder am Matterhorn informieren), ihnen Aufträge und KundInnen bringt, die sie sich wünschen, blickt Guido fast neidisch auf seinen Kollegen Much Mayr, der Social Media-Arbeit total boykottiert: „Das ist in der jetzigen Zeit was Besonderes, wenn man das links liegen lässt und dafür mehr Zeit in der Realität hat.“

Mit solchen Vorbildern kann man dann auch leichter verstehen, dass Guido nach der versauten Filmaufnahme am Tiefschneehang nur kurz den Kopf gesenkt hält, bevor er Toni mit breitem Grinser anschaut: „Ich wär auch in den Hang reingefahren, wenn ich vom Filmen gewusst hätte.“

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Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial"

Christian Pausch

Irrsinn, Island, Ingwer.

3. 7. 2015 - 15:58

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Auch dieses Jahr kommen wieder drei Vertreter_innen des Popfest-Line-Ups im Studio2 vorbei: Mile Me Deaf, Yasmo & die Klangkantine und Leyya.

Von 23. bis 26. Juli findet am Karlsplatz in Wien das jährliche Popfest statt, eine Leistungsschau der österreichischen Musikszene. Bei freiem Eintritt!

Drei Bands vom Popfest-Line-Up kommen schon zwei Wochen vorher bei FM4 vorbei und spielen eine exklusive Soundpark Session.

Psychedelischer Charme

"Wer an authentische, handgemachte Rockmusik glaubt, wird an der Nase herumgeführt.", steht im Pressetext zum neuesten Mile Me Deaf Album "Eerie Bits Of Future Trips". Man lässt sich aber von niemandem lieber an der Nase herumführen als von Wolfgang Möstl und seiner Gang. Und am liebsten im Studio2 des Wiener Funkhauses.



Jazziger HipHop

Yasmo solo ist schon wunderbar, zusammen mit der Klangkantine allerdings eröffnen sich noch viel wunderbarere Soundwelten. Funk- und Soul-infizierte Beats und dazu Yasmos Texte, die immer auf dem Punkt sind. Wir freuen uns auf diese Session!



Urbane Elektronik

Die beiden Menschen hinter Leyya - Sophie Lindinger und Marco Kleebauer - stammen aus Oberösterreich und werden oft mit einer ganz bestimmten Band verglichen, wie sie im Interview erklären: "Man sagt, wir machen dort weiter, wo Portishead aufgehört haben." Das ist nicht der schlechteste Vergleich und wir sind gespannt, wie Leyya im Studio2 auf uns wirken werden.



Gewinnspiel beendet!

Wir haben 15x2 Karten für das FM4 Soundpark Session Popfest Spezial mit Mile Me Deaf, Yasmo & Klangkantine und Leyya am 10. Juli 2015 um 19 Uhr im Studio2 des Wiener Funkhauses verlost. Dafür musstest du folgende Frage beantworten:

Der Mann, der in den Jahren 1156 bis 1177 Herzog von Österreich war, hatte einen seltsamen Beinamen, der mit viel Augenzwinkern ein bisschen wie "Yasmo" klingt. Wie lautet dieser Beiname?

Richtige Antwort: Heinrich der II. hatte den Beinamen "Jasomirgott".

Die GewinnerInnen wurden per Email verständigt. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Ausstrahlung der Session

Hier an dieser Stelle gibt es am 20. Juli Videos und MP3s des gesamten Abends. Ausgestrahlt wird das FM4 Soundpark Session Popfest Spezial am selben Tag, dem 20. Juli, ab 19 Uhr in der FM4 Homebase und als Premiere zum ersten Mal auch im Fernsehen: am 23.Juli auf ORFIII.

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Marie Kreutzer

Radio FM4

Marie Kreutzer über ihren neuen Film „Der Boden unter den Füßen“

Zwischen Psychatrie und Conference-Call: Das Drama „Der Boden unter den Füßen“ eröffnet die Diagonale 2019. Im Interview erzählt Drehbuchautorin und Regisseurin Marie Kreutzer über autobiografische Einflüsse beim Filmemachen, Recherchen auf der Psychiatrie und Alfred Hitchcock.

Von Pia Reiser

Von zwei unterschiedlichen Schwestern (Valerie Pachner, Pia Hierzegger), von einer psychischen Erkrankung und von Leistungsdruck und Selbstoptimierung erzählt Marie Kreutzer in ihrem neuen Film „Der Boden unter den Füßen“. Nach dem Selbstmordversuch ihrer psychisch kranken Schwester Conny gerät das Leben von Unternehmensberaterin Lola aus den Fugen. Eine Verunsicherung schleicht sich ein. Das Drama ist bereits bei der Berlinale im Wettbewerb gelaufen und ist der Eröffnungsfilm der Diagonale. Im Interview erzählt Drehbuchautorin und Regisseurin Marie Kreutzer über autobiografische Einflüsse, Recherche auf der Psychiatrie und Alfred Hitchcock.

Pia Reiser: Bei deinem letzten Kinofilm „Was hat uns bloß so ruiniert" hat man sich gut vorstellen können, woher deine Idee gekommen ist, sich in einem Film mit dem Milieu der Bobo-Eltern zu beschäftigen. Du hast eine Tochter und hast damals auch erzählt, dass du Gespräche am Spielplatz mitnotiert hast. Dein neuer Film „Der Boden unter den Füßen“ erzählt von zwei Schwestern, einer psychischen Erkrankung und dem auslaugenden Arbeitsalltag einer Unternehmensberaterin. Woher ist die Idee gekommen, diese beiden extremen und extrem unterschiedlichen Leben in einem Film aneinandergeraten zu lassen?

Marie Kreutzer: Die Ursprungsidee hat sehr viel mit meiner Tante zu tun, die psychisch krank war und mit der ich einige intensive Erlebnisse hatte. Es gab vor allem eine Zeit, als ich Mitte 20 war, wo ich versucht habe, mich mehr um sie zu kümmern und in der sie gern noch mehr von mir gehabt hätte. Das hat mich dann schnell überfordert, auch weil ich selbst frisch im Berufsleben war – und ich glaube da hat das Projekt seinen Ursprung gefunden, weil ich mich oft gefragt habe, was schulde ich ihr, „nur“ weil wir miteinander verwandt sind. Dieses Schuldgefühl habe ich mitgenommen und daher kam die Grundkonstellation, dass man eigentlich mit etwas beschäftigt ist, aber sich um jemanden kümmern soll. Und die Unternehmensberaterin, da habe ich einmal eine Doku über meine Stiefschwester gemacht, die als Unternehmensberaterin gearbeitet hat. Und was bei der Arbeit an der Dokumentation enttäuschend gewesen ist, war, dass man nichts filmen durfte, weil das alles natürlich vertraulich war. Und da war dann klar, dass ich das irgendwann mal in einem Spielfilm unterbringen werde.

„Der Boden unter den Füßen“ ist der Eröffnungsfilm der Diagonale. FM4 wird on air und auf fm4.orf.at täglich von der Diagonale in Graz berichten. Die Homebase Spezial (19-22 Uhr) am 20.03. steht ganz im Zeichen des Festivals des österreichischen Films.

Wie schaut die Recherche für einen Film aus, der sich mit einer psychischen Erkrankung beschäftigt und der auch ein paar Szenen beinhaltet, die auf einer Psychiatrie spielen?

Wo ich das Gefühl hatte, ich muss nicht soviel recherchieren war, wie jemand mit einer psychischen Erkrankung mit einem spricht und sich verhält. Das war dann eher eine Herausforderung in der Inszenierung. Was die Institution Psychiatrie betrifft, hatte ich zum Glück einige PsychiaterInnen und PsychologInnen, ich konnte mich auch immer wieder mal auf der Psychiatrie aufhalten. Interessant ist, dass sich gewisse Abläufe in den Jahren, in denen ich an dem Drehbuch gearbeitet habe, auch geändert haben. Als ich angefangen habe zu schreiben, gab es noch eine Szene mit einem Netzbett und als ich die letzte Drehbuch-Fassung geschrieben habe, hab ich erfahren, dass das Netzbett ein Jahr zuvor abgeschafft wurde – und Österreich war weltweit das letzte Land, in dem es noch Netzbetten gegeben hat.

Szenenbild "Der Boden unter den Füßen"

Juhani Zebra / Novotnyfilm

Valerie Pachner und Pia Hierzegger in „Der Boden unter den Füßen“

Die andere Welt, in die einen „Der Boden unter den Füßen" mitnimmt ist die Arbeitswelt von Unternehmensberaterin Lola, die dabei hilft, Unternehmen gesund und effizient zu schrumpfen und die Dialoge, die hier zwischen Excel-Tabelle und Präsentation geführt werden, die kann man nicht einfach aus dem Ärmel schütteln, das ist eine ganz eigene Welt, eine ganz eigene Sprache – wie bist du in diese Welt eingetaucht?

Ich hab mit mehreren ehemaligen UnternehmensberaterInnen gesprochen, die haben das Drehbuch gelesen und geholfen, ein Szenario zu entwickeln: Was kann das für eine Firma sein, was ist die Position meiner Hauptfigur, und die haben wirklich jeden Dialog gegengelesen. Es war mir wichtig, das so realistisch wie möglich zu schreiben. Und es ist tatsächlich wie eine Fremdsprache, die SchauspielerInnen haben sich tatsächlich oft sehr schwergetan, diese Sätze zu sagen, sie haben oft gesagt, das ist schwieriger, als einen alten Theatertext zu lernen.

In Kritiken zu deinem Film taucht absurderweise oft ein Vergleich zu „Toni Erdmann“ auf, in dem Sandra Hüller auch eine Unternehmensberaterin spielt - dieser Vergleich zeigt aber eigentlich nur, dass es noch viel zu wenig Filme gibt, die Frauen im Berufsleben zeigen. Warst du überrascht von den „Toni Erdmann“-Vergleichen?

Als ich gehört habe, dass Maren Ade einen Film mit einer Unternehmensberaterin als Hauptfigur macht, habe ich ja auch schon lange an meinem Drehbuch gearbeitet und mir gedacht, dass ich wohl zu langsam mit meinem Drehbuch war. Dann hab ich „Toni Erdmann“ gesehen und war beruhigt, weil mein Eindruck war, dass das ja was komplett anderes ist, kein Mensch wird diesen Film mit meinem vergleichen, es ist ein anderes Genre, es hat eigentlich nichts miteinander zu tun – außer eben diesen Beruf. Und jetzt kommen aber doch die Vergleiche, jemand hat gesagt, mein Film ist wie „Toni Erdmann“ ohne Schmäh – sehr böse (lacht). Aber es stimmt natürlich, es gibt viel zu wenig Filme über Frauen im Berufsleben.

Von wegen Toni Erdmann ohne Schmäh – „Der Boden unter den Füßen“ ist ein Drama mit Thriller-Elementen und hat aber mittendrin eine sehr lustige Szene. Das muss man sich jetzt auch dramaturgisch mal trauen, mitten in die Anspannung so einen komödiantischen Moment zu setzen. Wann weiß man denn, dass das funktioniert? Beim Schreiben, beim Drehen, beim Schneiden oder erst, wenn man den Film mit Publikum sieht?

Beim Schnitt weiß man, ob was funktioniert oder nicht. Ich habe die Szene geschrieben – ein Patient der Psychiatrie gibt sich als Arzt aus – und ich habe eine Psychiaterin gefragt und die hat meine Zweifel, dass die Szene zu platt sei, zerstreut und gesagt, das ist ganz und gar nicht unrealistisch, das passiert dauernd, dass sich Patienten als wer anderer ausgeben und auch immer wieder damit durchkommen. Die Figur im Film, die von Markus Schleinzer gespielt wird, ist tatsächlich Arzt, der eben momentan als Patient in der Psychatrie ist, das heißt ja eben nicht, dass nur, weil man psychisch krank ist nicht auch einen Beruf, ein Leben hat – und deswegen ist mir die Szene so wichtig.

Ich liebe die Filme von Alfred Hitchcock so sehr, dass ich manchmal Gefahr laufe, Hitchcock-Sprengsel zu sehen, wo gar keine sind. Als ich „Der Boden unter den Füßen“ auf der Berlinale gesehen habe, hab ich mir auch „Hitchcock“ notiert – einerseits wegen der einschleichenden Verunsicherung, andererseits wegen der blonden, weiblichen Hauptfigur und ihrer Doppelung - Lola und ihre Chefin Elise haben auch mal die gleiche Frisur... Hat Hitchcock in irgendeiner Form eine Rolle für deinen Film gespielt?

Hitchcock hat eine riesengroße Rolle für mich gespielt, sein Film „Marnie“ war eines der ersten Vorbilder für die Figur der Lola, weil ich diesen Film so liebe, obwohl der gar nicht so bekannt ist und auch nicht einer seiner besten Filme ist. Ich mag vor allem die ersten 30 Minuten, wo man noch überhaupt nicht weiß, was da eigentlich läuft, was Marnie eigentlich vorhat – so ganz erfährt man das auch nie. Sie bleibt eine geheimnisvolle und eine eigentlich nicht sympathische Figur – man folgt ihr aber trotzdem mit Spannung. Marnie ist der Grund, warum die Lola, die Figur der Valerie Pachner blond sein musste. Wir haben auch ein paar „Marnie“-Referenzen in den Film eingebaut, die sind aber eher so für mich, aber ich freu mich sehr, wenn sie jemand erkennt. Und diese Stimmung, wo man sich unwohl fühlt, das ist etwas, was niemand so gut kann wie Hitchcock. Und das war schon auch mein Ziel, eine Atmosphäre zu kreieren, der man sich nicht entziehen kann, wo sich einiges falsch anfühlt und man weiß gar nicht, warum.

Szenenbild "Marnie"

Universal

„Marnie“ (1964), Sean Connery und Tippi Hedren

In einer Szene schaut Elise, die Figur von Mavie Hörbiger, am Handy einen Bericht über die Angelobung der österreichischen Regierung. Im Film passiert ja eher nichts zufällig oder ohne Intention, warum hast du denn das ausgewählt?

„Der Boden unter den Füßen“ startet am 22. März in Österreich in den Kinos

Das schaut sie live, wir haben das am Tag der Angelobung gedreht und Mavie Hörbiger stand da während der Probe und hatte das Handy noch an. Ich hab dann beschlossen, das laufen zu lassen, das war ganz intuitiv. Ich wusste da gar nicht, ob man das im Film wahrnimmt. Es war der Tag der Angelobung und es war komisch, da so weit weg zu sein, bei Dreharbeiten in Rostock und zufällig am Handy mitzukriegen, was da eigentlich grad in unserem Land passiert, was ich furchtbar finde, dass das so reinschwappt in unsere künstlich gebaute Welt dort.

Die Bobo-Eltern in deinem Film „Was hat uns bloß so ruiniert“ scheitern teilweise an ihren hohen Anforderungen an sich selbst. Lola ist ebenso unter einem dauernden Druck, nicht nur durch ihren Job, sondern auch durch sich selbst. Man vermutet ja bei wiederkehrenden Themen dann immer schnell mal Autobiografisches, bist du jemand, der hohe Ansprüche an sich selbst stellt?

Ja, ich leide da auch oft drunter. Lola ist ja in sehr vielen Dingen ganz weit weg von mir, deswegen ist es mir glaube ich recht spät aufgefallen, aber im Schnnittprozess gab es dann einen Tag mit Screenings, die nicht so gelaufen sind, wie ich wollte und ich hatte das Gefühl, ich hab versagt und der ganze Film ist im Eimer und da, wo ich so in mir zusammengesunken bin, ist mir erst aufgefallen, wie ähnlich ich ihr bin und wie wenig ich das Gefühl ertrage, etwas nicht richtig oder perfekt gemacht zu haben.

Szenenbild "Der Boden unter den Füßen"

Juhani Zebra / Novotnyfilm

Mavie Hörbiger und Valerie Pachner in „Der Boden unter den Füßen“

Der Film startet am 22. März in den österreichischen Kinos und es wird mehrere Screenings geben, bei denen im Anschluss Gespräche mit Ärzten, Psychiatern stattfinden. Es herrscht also auch fachliches Interesse an deinem Film. Hast du mit einer derartigen Auseinandersetzung mit deinem Film gerechnet?

Ich rechne eigentlich nie mit irgendwas, aber ich find’s toll und bin total gespannt drauf. Selbst die PsychiaterInnen, die das Drehbuch gelesen haben, haben den Film noch nicht gesehen. Wie jetzt sozusagen Fachmenschen darauf reagieren und auch auf die Darstellung dieser Krankheit, darauf bin ich sehr neugierig.

„Der Boden unter den Füßen“ ist der Eröffnungsfilm der Diagonale. Gast der Diagonale ist Rose McGowan, eine wichtige Figur in der #metoo-Bewegung, die doch den Umgang und die Sensibilität nicht nur für sexuellen Missbrauch und Belästigung geschärft hat, auch was die Repräsentation von Frauen auf und abseits der Leinwand angeht, hat sie eine Änderung eingeläutet. Befinden wir uns in einer Zeit des Umbruchs?

Das würd ich sehr hoffen, aber es geht mir halt viel zu langsam.

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FM4 Unlimited Playlist vom 3.1.2019

Robosonic, Psycho Les & Greg Nice Block Party Theme
Cerrone Supernature
Alexander Robotnick Problèmes d'amour (Original Version)
ESG Moody (Spaced Out)
Alkalino Groove On
Demuja Turn Me On
Eli Escobar City Song, Pt. 2 (Peace, Love and Harmony) [Eli's New Version]
PULSINGER&IRL So many ways
DJ Koze Seeing Aliens
Cola Boyy Penny Girl
Super Flu Bebey Love 1

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#####EOF##### Mit Schirm, Charme und Hinterteil - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Mit Schirm, Charme und Hinterteil"

Christian Pausch

Irrsinn, Island, Ingwer.

18. 6. 2014 - 11:36

Mit Schirm, Charme und Hinterteil

Eine FM4 Soundpark Session mit Effi, Kids N Cats und BulBul bringt das Popfest in unser beschauliches Studio2.

Weiterlesen

Die FM4 Soundpark Sessions sind eine mittlerweile altbewährte Mischung aus Konzert und Aufnahme-Situation. Immer das gleiche Spiel: einerseits will man eine gute Live-Performance darbieten, andererseits muss alles perfekt sitzen, weil ja mitgeschnitten wird. Und doch jedes Mal anders. Die drei Bands des gestrigen Abends haben beide Aufgaben perfekt bewältigt.

Only Fools Fall In Love

Effi eröffnet den Abend. Mitgebracht hat Thomas Petritsch nicht nur Schlagzeuger und Bassist, sondern auch ein Bläser-Duo und eine Pianistin, die sich als einzige während des ganzen Abends an den bereitgestellten Bösendorfer traut - und das ist gut so. Irgendwo versteckt sich auch noch ein Drumcomputer, aber im Vordergrund steht das analoge. Auch bei Effi selbst: mit Gitarre und Ukulele, nur selten mit E-Gitarre und manchmal vom Publikum aus dirigierend, immer charmant und liebenswürdig.

Das Publikum hat ihn und die gesamte Truppe beim ersten Ton schon ins Herz geschlossen und dass die Situation, wie Effi sagt, "extrem schwierig ist", weil man im Studio2 "eine Stecknadel fallen hören könnte", merkt man ihm und seinem Ensemble auf der Bühne nicht an. Ein Schmankerl gibt es dann auch noch extra für die Anwesenden. Das Liebeslied "Eleven" wird mitten im Publikum und ohne "angestöpselt" zu sein, vorgetragen, inklusive musikalischem Battle und tiefem In-die-Augen-Schauen.

First Show Ever

Dann gibt es eine Premiere: KIDS N CATS spielen ihr allererstes Konzert. Obwohl - nur fast: am Samstag haben sie extra schon ein Mini-Konzert vor zwanzig Freunden gegeben, ein Testlauf sozusagen. Im Studio2 sind es dann mindestens dreimal so viele Zuhörer_innen. Schon beim Aufbau schießt mir ein rein optischer Kraftwerk-Vergleich in den Kopf: vier Leute, im einheitlichen türkisen Kegelmannschafts-Outfit, versteckt hinter Synthesizern und allerlei Reglern und Knöpfen, nur einer sitzt hinter einem Schlagzeug. Musikalisch aber dann ja doch ganz anders.

Fünf Songs werden zum Besten gegeben, vier davon ganz frisch und neu, nur den letzten kennen wir alle und spätestens, als sich Sängerin Jeanne einen hellrosa Popsch auf den Kopf setzt, auf dem viele Plastik-Augen wackeln, ist allen klar, dass jetzt "Tip Tip" kommen muss. Doch alle Songs überzeugen, das Publikum jubelt und schreit, der Sound der Kinder und Katzen trifft bei allen den Nagel auf den Kopf. Ein Konzert dieser Band darf man sich ab jetzt nie wieder entgehen lassen.

Furzetrocken Bis Schwitzig

Die Popfest-Kurator_innen Violetta Parisini und Wolfgang Schlögl kündigen die folgende Band als "das geilste Trio Oberösterreichs" an und dieser Superlativ wird während des Konzerts ausgiebig bestätigt. BulBul sind dran. Bei der Probe am Nachmittag schnappe ich den schönen Satz "Das Schlagzeug ist furzetrocken" auf, doch während des Auftritts wird es eher schwitzig feucht. Trocken ist höchstens noch der Humor der drei Musiker, die gerne mal während einem Song eine Nachdenkpause einlegen und sich dabei mehrere Minuten lang fragend am Kopf kratzen.

Herkömmliche Instrumente wie Gitarre, Bass und Schlagzeug beherrscht das Trio zwar, aber viel lieber spielen sie mit Geigenbögen auf alten Tennisschlägern, benutzen Regenschirme, um ihren Sound aufzubauen und bedienen allerlei Effektgeräte - oder auch mal eine Art Nadel oder einen Löffel, um damit auf Bass oder Gitarre herumzukratzen. "Suche Arbeit" steht am Gitarrengurt von Sänger Fredl, ihre Berufung scheinen sie allerdings schon gefunden zu haben.

Pop Pop Pop

Dabei sein hätte man müssen, aber welch ein Glück: alle drei Acts spielen im Juli beim Popfest am Wiener Karlsplatz. Die Vielfalt des gestrigen Abends hat gezeigt, wie bunt wohl das ganze Festival werden wird. HipHop hat im Studio2 noch gefehlt, aber der kommt beim Popfest ganz sicher nicht zu kurz.

Die gesamte "FM4 Soundpark Session - Popfest Spezial" wird es nächsten Mittwoch am 25.06.2014 in der FM4 Homebase (19-22) zu hören geben. Hier gibt es dann MP3s zum Download und Videos zum Anschauen. Es wird sein, als wäre man dabei gewesen, versprochen!

#####EOF##### Richtige Lagerung von Medikamenten - Radio Wien

Richtige Lagerung von Medikamenten

Ob Tabletten, Tropfen oder Säfte: Medikamente müssen nicht nur korrekt angewendet sondern auch richtig aufbewahrt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Tipps dazu hat „Radio Wien“ Apothekerin Elisabeth Sommer.

Arzneimittel sollten prinzipiell trocken und lichtgeschützt bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, am besten in einem eigens dafür vorgesehen versperrbaren Kästchen, der so genannten Hausapotheke. In den Kühlschrank gehören nur solche Arzneimittel, bei denen eine Lagerung bei 8-10 Grad ausdrücklich erforderlich ist, zum Beispiel Insulinpräparate oder Impfstoffe. Bei Medikamenten, die kühl gelagert werden, obwohl dies nicht vorgesehen ist, kann der Wirkstoff auskristallisieren. Zäpfchen sind bei Raumtemperatur - bei etwa 20 Grad - zu lagern, ab 25 Grad jedoch besser im Kühlschrank, da sie bei höheren Temperaturen schmelzen.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 26. März 2019

Arzneimittel haben gesetzlich vorgegeben ein Haltbarkeitsdatum, das – richtige Lagerung vorausgesetzt – die hohe Qualität bis zum aufgedruckten Datum garantiert. Arzneistoffe können im Wesentlichen durch Luft (Sauerstoff) oxidiert oder durch Wärme bzw. Kälte und Licht zerstört werden. Deshalb müssen alle Arzneistoffe generell nach einer Laufzeit von längstens fünf Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Außerdem gilt, dass sich das aufgedruckte Verfalldatum nur auf verschlossene Packungen bezieht. Angebrochene Medikamente, insbesondere Augentropfen, Säfte und Salben können rasch verderben, da sie bei jedem Gebrauch kontaminiert, d.h. mit Keimen verunreinigt werden.

Pillen

colourbox.de

Medikamente mit Ablaufdatum

Augentropfen ohne Konservierungsmittel sind nur maximal vier Wochen nach Herstellung haltbar. Mit Konservierungsmittel darf die Flasche nur bis vier Wochen nach Anbruch verwendet werden. Notieren Sie das Anbruchdatum und den Namen des Verwenders auf der Packung. Auch Verbandmaterial hat ein Ablaufdatum, bis zu dem die Sterilität gewährleistet ist. Unsterile Verbandmaterialien wie zB. Wundpflaster verlieren mit der Zeit die Haft- und Klebefähigkeit. Einmal jährlich sollten sie ihre Hausapotheke überprüfen, denken Sie auch an die Autoapotheke!

Altmedikamente richtig entsorgen

Bringen Sie die Altmedikamente in die Apotheke, zur Problemstoffsammlung oder auf die Mistplätze der MA 48. Altmedikamente gehören nicht in den Restmüll und nicht in die Toilette bzw. den Abfluss! Chemische Substanzen, die nicht abgebaut werden, belasten Gewässer und das Grundwasser. Arzneimittel bitte auspacken: Karton, Beipackzettel, Gläser sind Wertstoffe, die zum Altpapier bzw. zum Altglas gehören. Tabletten können in den Blistern bleiben. Verbandstoffe können direkt über den Hausmüll entsorgt werden.

#####EOF##### FM4 House of Pain - Playlist vom 13.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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Aktueller Musiktitel:

FM4 House of Pain - Playlist vom 13.3.2019

Meltdowner Alter
Slift Heavy Road
Bloodsucking Zombies from Outer Space Bela Kiss
Bloodsucking Zombies from Outer Space The ain't no Helloween Costume
Bloodsucking Zombies from Outer Space Nice Day For An Exorcism
Bloodsucking Zombies from Outer Space Night Flier
Bloodsucking Zombies from Outer Space Janet Leigh
High Brian Cpt. Zepp
High Brian Slow Flight
Intra Storm
Spiral Drive Infinity
Ozymandias Doom
BASEMENT SHOW
NoFX Leave It Alone
Goldfinger Superman
Frenzal Rhomb Never Had So Much Fun
Not On Tour Therapy
Glue Crew I brenn
Hurricane Season Pain And Pills
Swallows Rose Living Loud
Reflector Turning
Reflector Grim Reaper
Sunstain Down on our Luck
Swanmay Lake on Fire

Aktuell:

#####EOF##### Vernissage und Lesung mit Dietlinde Bonnlander "Für Kinder in Not-Kinder im Krieg" | Nachbar in Not
Künstlerin Dietlinde Bonnlander vor dem selbstgemachten Gemälde "der Wächter" (c) Bonnlander

Vernissage und Lesung mit Dietlinde Bonnlander "Für Kinder in Not-Kinder im Krieg"

Künstlerin Dietlinde Bonnlander vor dem selbstgemachten Gemälde „der Wächter“.

Durch das unermüdliche Engagement der Künstlerin Dietlinde Bonnlander für syrische Flüchtlingskinder konnten insgesamt €17.000,-- an Nachbar in Not gespendet werden.

Im Rahmen der Vernissage am Freitag, den 29. Juni 2018 um 19.30 Uhr in der Arbeiterkammer Imst in Tirol , liest die Künstlerin aus Ihrem Buch "Bruno, das fremde Kind" vor. Die Ausstellung ist bis Freitag, den 31. August von Mo-Fr von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Seit vielen Jahren unterstützt die Künstlerin Dietlinde Bonnlander Kinder in Not und die Projekte von Nachbar in Not .

Das Thema "Kinder im Krieg" liegt Dietlinde Bonnlander besonders am Herzen, da sie selbst davon betroffen war. Die seit den 70er Jahren in Imst lebende Künstlerin wurde 1945 selbst aus ihrer Heimat vertrieben und musste aus Hinterpommern fliehen. Aus diesem Grund setzt sie sich schon seit Jahren für Flüchtlingskinder ein.

Wir sprechen unsren Dank aus für das unermüdliche Engagement der Künstlerin Dietlinde Bonnlander, sich für syrische Flüchtlingskinder einzusetzen.

#####EOF##### Musik beginnt immer mit Bowie - fm4.ORF.at
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Aktueller Musiktitel:

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Zita Bereuter

Wortlaut

Musik beginnt immer mit Bowie

John Wray hat früher Platten verkauft und in mittelmäßigen Bands gespielt. Nachdem aus der Musik nichts geworden ist, begann er zu schreiben, wurde unter die zwanzig besten jungen US-Autoren gewählt und ist heuer Wortlautjuror. Ein Portrait mit Musiktipps.

von Zita Bereuter

„Servus“ grüßt John Wray grinsend. Das Fahrrad seines Onkels habe einen Platten und daher habe die Fahrt ins Funkhaus etwas länger gedauert. John Wray hat ein entspanntes Verhältnis zu Zeit. Er prokastiniert gerne „Ich verwende sehr viel Energie drauf, die Arbeit, in meinem Fall das Schreiben, zu vermeiden.“ Dennoch oder gerade deswegen hat er den Roman „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ geschrieben.

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Zita Bereuter

John Wray heißt eigentlich John Henderson. Aber so heißen in den USA recht viele, weshalb er sich ein Pseudonym suchte. Das fand der Kinoliebhaber bei einem seiner Lieblingsfilme, bei King Kong. Genauer bei der Hauptdarstellerin Fay Wray.

Ins Deutsche übersetzt wurden seine Romane
„Die rechte Hand des Schlafes“ (2002), „Retter der Welt“ (2010) und „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ (2016).

John Wray pendelt derzeit zwischen Mexiko und New York, zur Sommerfrische ist er gern in Frisach in Kärnten - der Heimat seiner Mutter.

John Wray beobachtet lieber. Vorzugsweise im Kino oder in einem Kaffeehaus. Er hört gerne Musik oder spielt die selbst und er liest viel. Zur Inspiration schlage er gern irgend ein Buch auf und lese ein paar Seiten. „Und was dann kommt, ist sehr oft eine Raktion auf das, was ich gerade gelesen habe.“

Damit ist er bisher wohl ziemlich gut gefahren: 2007 wurde er vom Literaturmagazin „Granta“ unter die 20 besten jungen US-Autoren gewählt und im Vorjahr wurde er beim Wettlesen um den Bachmannpreis sehr knapp zweiter und gewann - übrigens mit seinem ersten auf Deutsch geschreibenen Text - den Deutschlandfunkpreis.

Heuer ist John Wray Juror bei Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb. Gute Kurzgeschichten müssen für ihn von Anfang an etwas sonderbares haben. „Vielleicht sogar etwas unheimliches. Etwas seltsames. Aber wenigstens etwas überraschendes. Ich lass mich gerne überraschen.“

Auch wenn er sehr hofft, kein strenger Mensch zu sein, so kann er nicht ausschließen, ein strenger Juror zu sein.

Sterne

„Sterne“ ist jededenfalls das Thema von Wortlaut. Damit assoziiert er erst mal „Kälte“, Sternchen in der Schule hat er so gut wie nie bekommen und Sternbilder selbst erkennt er kaum. Auf Sternebewertungen schaut er höchstens beim Schallplattenkauf im Internet. Er selbst würde alles mit Sternen bewerten - „Aber nur privat.“

Musik ist ihm sehr wichtig. Bei seiner Arbeit wie auch sonst im Leben. Er hat jahrelang in einem Plattengeschäft gearbeite und auch „in ganz schön vielen mittelmäßigen Bands gespielt“.

Mir wär ein Leben ohne Literatur viel viel lieber als ein Leben ohne Musik.

Warum ist er dann nicht Musiker geworden?
„Ich habs ja versucht,“ flüstert er.
Er habe sehr lange Gitarre sowie Schlagzeug gespielt, doch irgendwann „zu meiner Trauer feststellen müssen, dass das Schreiben die bessere Route wäre für mich. Und ich weine immer noch drüber. Das Leben ist hart. Man muss aber sein Schicksal akzeptieren. Früher oder später.“

Gästezimmer mit John Wray

Umso einfachder fällt es ihm, Musik für das FM4 Gästezimmer auszusuchen - Themenspezifisch zum Wortlautthema „Sterne“.

Gästezimmer mit John Wray am Sonntag, 6.5. in Connected

  • David Bowie – Starman
  • The Clash – Death is a Star
  • Low – Stars gone Out
  • Spacemen 3 – Walking With Jesus
  • Cosby, Stills & Nash - Dark Star
  • The XX - Stars

Der Beginn ist klar: „Für mich fängt es bei der Popmusik eigentlich fast immer mit David Bowie an.“ Die Platte „Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ ist für John Wray die beste Platte überhaupt. Eine Platte, die alles geändert habe für ihn. „Das war vielleicht das erste Mal, das ich verstanden habe, wie nahe die Popmusik an hohe Kunst kommen kann. Und wieviel Intelligenz man in einen Popsong einbauen kann.“

Er hört auch beim Schreiben gern Musik. Allerdings funktioniere das am besten mit Minimalistischer Musik.
Vielleicht könne ja die Fähigkeit dieser Musik, aus wenig so viel Schönes zu machen, auch Leute zum Schreiben einer Kurzgeschichte animieren. Er würde sich freuen.

(Einsendeschluss bei Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb ist der 13. Mai.)

Aktuell:

#####EOF##### Landesstudio Burgenland

  

heute:
07:05: Come On Eileen | Dexys Midnight Runners
07:08: Spicks & Specks ('66) | Bee Gees
07:12: Stark ' | Roland Kaiser
07:16: Rock Your Baby | George Mccrae
07:20: Dove C'e Musica | Eros Ramazzotti
07:25: Deswegen Steh I So Auf Mi | Stefanie Werger


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#####EOF##### ORF Radio
    #####EOF##### FM4 Liquid Radio - Playlist vom 10.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Liquid Radio - Playlist vom 10.3.2019

    Peter Power ist ein Musikproduzent aus Irland, der im Sommer 2018 am Tree of Life Festival in Österreich gespielt hat. Sein aktuelles Album „Umae“, in dem sich Indie-Folk, globale Weltmusik im Zeitlupentempo zu einem schlüssigen Ganzen verbinden, präsentieren wir heute in-the-mix.

    1. Welcome Home
    2. Breath Of Life
    3. Ritmosfera
    4. Shed Light
    5. Fractal Carnival (ft. A.Macaca)
    6. Silence & Reality (ft. Jally & Alan Watts)
    7. Shifting Realm Crystals
    8. Umae

    Aktuell:

    #####EOF##### ORF.at Übersicht

    Alle ORF-Angebote im Netz

    #####EOF##### Daniela Derntl - fm4.ORF.at
    #####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 25.1.2019 - fm4.ORF.at Radio
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    La Boum de Luxe - Playlist vom 25.1.2019

    La boum de luxe (21-06)
    mit Slack Hippy’s Dogs Bollocks

    21.00
    Welcome to the first Dogs Bollocks Show of 2019 with your host , Slack Hippy. We are starting off with a mega line-up. 7 DJs all in all with styles ranging from House, Breakbeat, Electro, Old school D&B, Experimental and Jungle . So sit back , dear listeners, and enjoy the ride.

    Slack Hippy's Dogs Bollocks

    Bro Valentino Stay Up Zimbabwe Analog Africa
    DJ Sotofett DubonDub Honest Jons
    Gino Soccio Remember Atlantic
    Benedikt Palier Pearls ( Blanche EP) KBF
    Shit & Shine Take You Sometime Diagonal
    Patrick Conway Nanotubes Arte-Fax
    Post Human Steal the Show Craige Knowes
    214 Programme on the Move Frustrated Funk
    Jeff Mills Aquarius Axis

    22.00
    James Freud ( Hamburg,Germany )
    DJ und Produzent aus Hamburg, durchstöbert seit Anfang der 80er Jahre die Plattenläden seiner Stadt. Schon kurze Zeit später konnte er es nicht mehr ertragen das Ganze alleine zu konsumieren und begann sich Möglichkeiten zu erschließen anderen damit auf die Nerven zu gehen. So tingelt er seit bald vier Jahrzehnten durch Klassenzimmer, Bars, Clubs und Festivals, um dort neben den Nerven seiner Zuhörer auch gerne mal das eine oder eine Tanzbein zu strapazieren.

    James Freud

    Pierre Henry / GilbertArtman Urban Sax Paradise Lost
    Tortoise Galapagos (Springheel Jack Remix)
    T-Power Police State
    Hidden Agenda Despatch #2
    Foul Play Vice
    City Connection Impact
    Quincy Bruce Lee Mc (Leemix)
    Plug 710
    Plug Cut (97 Remix)
    Dillinger Thugs
    Decoder Fog
    Krust True Stories
    John Carpenter The Shape Stalks (Halloween Soundtrack)

    23.15
    Sebastian Veronesi aka Se.Vero ( Vienna , Klub Sir3ne )
    Se.Vero back on the show with an eclectic mix of old school, experimental and up-front D&B sounds .

    Se.Vero

    Koda Crisis Intalektive Records
    Djrum Sometimes I Share (Space Race Pt.3) 2nd Drop
    Fracture Cold & Rain (feat. Inaya Day) Astrophonica
    Dream Continuum B Free Planet Mu
    Dexta & Crypticz Together (Original Mix) Diffrent
    FFF Pirate Stretch PRSPCT RVLT
    Dead Man's Chest & Sonic Kool With A K Western Lore
    Chrissy Murderbot feat. MC Zulu The Vibe Is So Right (Rashad & Spinn Remix) Planet Mu
    Philip D Kick In Formation Astrophonica
    Ital Tek Control Planet Mu
    Stray Blink Astrophonica
    Phineus II Healing Space Lucky Muffin
    Moresounds Ting N Tings Cosmic Bridge
    Sun People Fight Dem Back Through These Eyes
    Peverelist & Kowton End Point (Sam Binga Remix) SBSLS
    Special Request Stairfoot Lane Bunker (Minor Science Remix) Houndstooth
    Wheez-Ie Desire Well Rounded Individuals
    Mark Pritchard Lock Off Warp
    Dawn Day Night Mister Meaner Astrophonica
    Dust-e-1 Roots Of Rodi Collect-Call
    Specialist X Jah Heart Dubplate Championz
    Refreshers How Bout U? Refreshers
    Warna Bruddaz Settle Down Warn Ah Bruddah
    Sideswipe Be With U Modern Ruin

    00.15
    Selecta Mahesh aka S!CKMOUTH ( Upper Austria, Constant Irie Crew )
    Selecta Mahesh aka S!CKMOUTH is a newcomer to the Show and his first mix is pure Jungle Vibes .

    S!CKMOUTH

    ARIES & KELVIN 373 ft. JNR DANGEROUS FATTY BUM BUM
    Aries Ball of Fire
    Jacky Murda & RCola Rockfort Horns (Instrumental Version)
    JACKY MURDA & RCOLA featuring Shaka Mello Bush Tea
    Version Jah Murda Junglist Outlaw (Instrumental Version)
    CHOPSTICK DUBPLATE FT KELVIN 373 MY SOUND A PLAY
    BENNY PAGE NUMBER ONE
    Clement Irie Kolo-Ko (FLeCK Jungle remix)
    Dark Able Smoke The High Grade
    Epeak Breakcoast Riddim (Instrumental Version)
    Constant irie crew & Steppa Style feat. Kinetical Pram Pram (DUBPLATE VERSION)
    Epeak Breakcoast Riddim (Instrumental Version)
    JINX ERB N DUB FIRE (JINX RELICK)
    Soultrain & Phantom Warrior Heavy Like Tank
    Isaac Maya Feat. Daddy Freddy Original Jungle Sound VIP (Marcus Visionary Remix)
    Digital (LIONDUB INTERNATIONAL) Come Again
    6 Blocc & Junior Demus Jungle Stabbin (Marcus Visionary Remix)
    MikkiM ft. Juni Platinum Up In the Hills (FredyHigh Remix)
    MikkiM eat what you grown

    01.15
    Klaus Benedek
    Klaus Benedek from Fortunea Records, Vienna
    Already appeared on La Boum De Luxe , first time on The Dogs Bollocks, with a deep mix, of House,Electro & Breaks .

    Klaus Benedek

    St. Markus Mezarius III Haven St. Markus Mezarius III / Bandcamp
    Dark Energy Aurora Underground Resistance
    These Machines Featuring Rafael Berrio Check It Another Rhythm
    Klaus Benedek Calm Before The Storm fortunea
    Lone Oedo 808 R&S
    Cuthead Schlagzeug fällt die Treppe runter Uncanny Valley
    Jaxx Madicine Blue Bird Dirt Crew Recordings
    LCD Soundsystem Other Voices DFA
    Nightmoves Nitemare Ruby Hills & Diamond Mountain
    Florian Rush MODEM:39
    Orange Dot Flipp Blipp Klakk A Friend In Need
    Klaus Benedek Don’t Play With Me Colour In Music
    Black Light Smoke Third Up Hafendisko
    Bud Burroughs With Awe, Ma Heart Seventh Sign Recordings
    DJ Psychiatre Always Start With The Beat Whyte Numbers

    02.30
    Schwartz ( Vienna )
    Schwartz has been a DJ since the mid 90s, and a producer since the early 2000s. He interprets electronic music not just as an integral part of club culture, but also an alternative take on Society. He`s a newcomer to the show, his style Pumping,honest Techno with Electro elements .

    Schwartz

    SSTROM Baslinjen Rösten
    ARCTOR Soulless TGR
    CNCPT 002.6 BRENDA
    GESLOTEN CIRKEL Submit X Murder Capital
    J TIJN Squirtle Squad Pennyroyal
    UUN Beyond The Veil Of Ignorance (Boston 168 Remix) No Future But What We Make
    MANTRA Exhale Polybius Trax
    MATHEW JONSON Typerope Itiswhatitis Recordings
    ANDREW RED HAND Bombing for Peace Lobster Theremin
    TODD OSBORN Not too Real Portage Garage Sounds
    ENDLEC Classic Cut Analogue
    LEWIS FAUTZI Stagger Figure
    CLERIC Fragments Of A Portrait Clergy
    ROMMEK Obsidian (Makaton Remix) Set in Stone Trilogy (Remixes) Blueprint
    ERDEM TUNAKAN & ALPHA TRACKS Cheap
    EVIGT MÖRKER Drömsyn Reclaim Your City

    ‎
    03.30
    FLOW ( Wieselburg, Lower Austria )
    Another newcomer to the show Flo has been playing Vinyl since 2011 & Producing since 2014. Styles ranging from techno over drum´n´bass to tekno.

    FLOW

    Edo Messina The Right Direction (T78 Remix)
    Kemmi Kamachi Mamaia (Albert Kraner Remix)
    Julian Jeweil Blue
    2000 And One Kawasaki
    Gary Beck Just One More
    Julian Jeweil Venice
    Sam Paganini Hypnotize (Feat. Zöe)
    SAMA Damaged Mind (Strobetech Remix)
    Jan Fleck Solid Rites
    Amelie Lens Stay With Me
    Julian Jeweil Rolling
    Darmec Impossible Odds
    Jay Lumen Dark Room
    Kardinal Nubium
    Jay Lumen The One
    Julian Jeweil Traffic
    A.P. SubDub
    Felix Bernhardt Home
    Nicole Moudaber Where Shadows Lie
    Victor Ruiz Clutch

    04.30
    Tobias Oliver ( Vienna, Superdisko )
    A regular to the show, I think he almost lives with us . This time around with an all Austrian Electro Mix

    Tobias Oliver

    Microthol Drive Control Trust
    Dj Glow Mechanical Empire Trust
    Potuznik Up North They Are Free Cheap
    Nott & Schwabeneder The Glide Subetage
    Binär Benzin Realtime
    Tuxedomoon No Tears (Hans Platzgumer Remix) Gigolo
    Twinnie Waitin´ For My Love Cheap
    Alex Is My Bro Inside The Proton Shade
    Setl .- EPY Trust
    Datawelt Human Technology Superdisko
    Dj Glow Hubology Subetage
    Foremost Poets Moonraker (Patrick Pulsinger Remix) Gigolo
    Ganymed Music Takes Me Higher(Elin´s Solid Gold Repaint) Sabotage

    05.30
    Rewind Evva & The Jestic, recorded for The Dogs Bollocks in November 2018

    Aktuell:

    #####EOF##### Die Radio Wien Radfahr-Initiative - Radio Wien

    Die Radio Wien Radfahr-Initiative

    Straße - Radweg - Zebrastreifen, da sind Konflikte vorprogrammiert. Radio Wien sammelt ab sofort Ideen, die den Alltag für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sicherer machen.

    Eigentlich gehört die Straße allen: Autofahrern, Radfahrern, Fußgängern, seit neuestem mischen auch noch Scooter, Skateboards oder Hoverboards mit. Die Radfahrer sind zu schnell, die Autofahrer zu rücksichtslos, die Bodenmarkierung ist kaum mehr zu sehen, der Radweg sowieso auf der falschen Seite, so der Tenor vieler Betroffener.

    Ihre Idee für die Radio Wien Radfahr-Initiative

    Wenn so viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer mitmischen, ist Streit vorprogrammiert. Radio Wien sammelt ab sofort Ideen, um das Miteinander auf Radwegen und Kreuzungen mit Radwegen sicherer zu machen: Wo sehen Sie Verbesserungen, welche Radwege sind gefährlich, wo kommt es häufig zu Konflikten?

    Gefahrensituation mit PKW und Radfahrer

    ORF.at/Christian Öser

    Eine typische Gefahrensituation für Auto- und Radfahrer

    Sendungshinweis

    „Guten Morgen Wien“, 3. April 2019

    Schicken Sie uns Ihre Anregungen

    Schreiben Sie uns , Radio Wien wird sich mit den Problemen auseinandersetzen und mit den zuständigen Stellen - da wo es möglich ist - für Verbesserungen und damit eine Erhöhung der Verkehrssicherheit sorgen.

    Link:

    #####EOF##### Focus - Radio Vorarlberg

    Focus

    Altenseelsorge Altersheim Betreuung

    FOCUS 30.03.2019 09:23 Uhr

    Gronemeyer: Die Weisheit des Alters

    Es geht bei der Weisheit um die Frage der Jungen: „Wie ist es euch ergangen?“ Es könnte etwas zutage fördern, was für die Jungen von Interesse sein kann. mehr …

    Michael Klein

    Focus 23.03.2019 12:34 Uhr

    Michael Klein: „Vergiftete Kindheit entgiften“

    Prof. Dr. Michael Klein, Suchtforscher und Psychotherapeut vom Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung Köln, weist darauf hin, dass Suchtverhalten von Eltern auf Kinder vererbt wird. mehr …

    Barbara Friesenecker

    Barbara Friesenecker 15.03.2019 19:25 Uhr

    „Lebens- oder Leidensverlängerung?“

    Medizinerin Barbara Friesenecker spricht in der Sendung „Focus“ über das Thema „LEBENSverlängerung oder LEIDENSverlängerung – Übertherapie oder friedliches Sterben in Würde“. mehr …

    Focus Thomas Damberger

    Focus 09.03.2019 12:58 Uhr

    Damberger (II): „Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung“

    Thomas Damberger, Professor für Medienpädagogik, -didaktik, und -philosophie, spricht im zweiten Teil seines Vortrags über das Thema: „Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung“. mehr …

    Focus Thomas Damberger

    Focus 02.03.2019 13:01 Uhr

    Damberger (I): „Die neue Empathie im digitalen Zeitalter“

    Thomas Damberger, Professor für Medienpädagogik, -didaktik, und -philosophie an der Privaten Pädagogischen Hochschule Linz, spricht über das Thema: „Alexa, Nao und das Roboterkind Afeto! Die neue Empathie im digitalen Zeitalter.“ mehr …

    Focus Alles zur Sendung Informationen Dachstory Grundstory

    Johannes Schmidle 02.03.2019 12:59 Uhr

    „Focus - Themen fürs Leben“: Alles zur Sendung

    Jeden Samstag überträgt ORF Radio Vorarlberg die Sendung „Focus – Themen fürs Leben“ von und mit Dr. Johannes Schmidle. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen und Links zur Sendung. mehr …

    Focus Archiv Logo Button breiter

    Focus 02.03.2019 12:58 Uhr

    Focus-Archiv: Sendungen zum Nachhören

    Hier finden Sie Focus-Sendungen zum Nachhören, die in den Jahren 1999 bis 2019 bei ORF Radio Vorarlberg ausgestrahlt wurden. mehr …

    Focus Gerald Koller

    Focus 23.02.2019 11:56 Uhr

    Gerald Koller: „360 Grad Respekt“

    Gerald Koller, Risikopädagoge und Entwickler des Modells der Resonanzpädagogik, spricht in „Focus“ über das Thema: „360 Grad Respekt – für Generationen vor und nach uns, für Kulturen, Pflanzen und Tiere“. mehr …

    Michael Tischinger

    „Focus – Themen fürs Leben" 16.02.2019 12:15 Uhr

    „Selbstliebe als Gegensatz zum Egoismus“

    Dr. Michael Tischinger spricht in der Sendung „Focus - Themen fürs Leben" bei ORF Radio Vorarlberg über das Thema „Das Sich-Selbst-Annehmen ist das Ziel. Selbstliebe als Gegensatz zum Egoismus“. mehr …

    Focus Franz Ruppert

    Sport 10.02.2019 16:42 Uhr

    Franz Ruppert: „Wie entsteht ein Trauma der Identität?"

    Was bedeutet es, wenn meine Identität wächst und ich traumatische Lebenserfahrungen mache? Wie entwickelt sich meine Identität? Diesen Fragen geht Psychotraumatologe Franz Ruppert in „Focus“ nach. mehr …

    Focus Auma Obama

    Auma Obama 02.02.2019 15:37 Uhr

    Auma Obama: „Afrika kann sich nur selbst helfen“

    Dr. Auma Obama, Soziologin und Buchautorin aus Kenia, spricht in „Focus" über das Thema: „Afrika kann sich nur selbst helfen – Wir Afrikaner müssen die Verantwortung tragen“. mehr …

    Peter Spork

    Focus 26.01.2019 10:56 Uhr

    Peter Spork: „Gesundheit ist die Fähigkeit sich anzupassen“

    Dr. Peter Spork, Wissenschaftsjournalist und Biologe aus Hamburg, spricht in der Focus-Sendung über das Thema: „Gesundheit ist die Fähigkeit sich anzupassen“. mehr …

    Martina Leibovici-Mühlburger

    ORF Radio Vorarlberg 12.01.2019 19:22 Uhr

    Martina Leibovici-Mühlberger über Tyrannenkinder

    „Was Kinder stört und zerstört, sind weder Eltern noch Pädagogen. Es ist unser Gesellschaftssystem.“ sagt Erziehungsberaterin Martina Leibovici-Mühlberger. Tyrannenkinder seien keine bösen Kinder, sondern ‚Dissidenten unserer Gesellschaft‘. mehr …

    Focus Erika Pluhar

    Focus 05.01.2019 15:10 Uhr

    Erika Pluhar: „Trotzdem - Geh deinen Weg!"

    Autorin, Sängerin, Schauspielerin, Filmerin und Künstlerin Erika Pluhar gewährt in der ORF Radio Vorarlberg Sendung „Focus“ sehr intime Einblicke in ihr Leben und ihre Karriere. mehr …

    #####EOF##### Mit Herz und Seelen - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Mit Herz und Seelen"

    Rainer Sigl

    Spiel, Kultur, Pop im Assoziationsblaster.

    17. 4. 2016 - 10:38

    Mit Herz und Seelen

    Die "Dark Souls"-Reihe ist Kult. Zeit für einen kleinen Rückblick.

    Ich habe mir schon mehrmals Gedanken über "Dark Souls" & Co gemacht - hier ein kleiner Wegweiser: Warum tut man sich das an? Ist das nicht unfassbare Lebenszeitverschwendung? Die Antwort: Absolut nicht - hier ein paar Gründe, warum.

    Mit "Dark Souls 3" steht ein von seinen hingebungsvollen Fans heiß erwarteter neuer Ausflug in die einzigartigen Fantasiewelten Hidetaka Miyazakis bereit. Innerhalb nur weniger Jahre hat der schüchterne Japaner seine ureigene Vision fast ohne Kompromisse zum weltweiten Phänomen gemacht und sich nebenbei vom einfachen Spieletester zum Firmenchef gemausert. Die wegen ihrer Härte, aber auch wegen ihrer beispiellos atmosphärischen Weltenarchitektur und der cleveren Erzählweise inzwischen längst zum Kult gewordenen Spiele sind tatsächlich Ausnahmewerke, die wohl noch in Jahrzehnten als Designinspiration gelten werden - und das trotz (oder vielleicht doch: wegen?) ihrer dem Zeitgeist zuwiderlaufenden Unzugänglichkeit.

    Grund genug, einen kleinen Rückblick auf eine ziemlich außergewöhnliche Spielegeschichte zu werfen.

    FROM SOFTWARE

    "Demon's Souls"

    Der Glücksfall: "Demon's Souls"

    Als 2007 beim japanischen Entwicklerstudio From Software die Arbeit an einem neuen Fantasy-Rollenspiel vor sich hin stagniert, wird dem damals fast völlig unerfahrenen Hidetaka Miyazaki die kreative Verantwortung für das wenig erfolgversprechende Projekt übertragen. Die Erwartungshaltung ist niedrig, dafür ist die kreative Freiheit umso größer - ein einzigartiger Glücksfall.

    In zwei Jahren Entwicklungszeit verwirklicht Miyazaki mit seinem Team eine fast vollständig ausgearbeitete Designphilosophie - bis heute folgen die Spiele bis in Details der damals gefundenen Struktur. "Demon's Souls" (PS3) unterscheidet sich grundlegend von seinen sonstigen Zeitgenossen, bricht mit der ängstlichen Vereinfachung und verweigert Komfortfunktionen. Stattdessen, wie bei allen folgenden Spielen: Konsequenz, größtmögliche Präzision im Gameplay und eine Welt, die sich nur dem Aufmerksamen erschließt. "Demon's Souls" wird fast ohne Werbebudget ein Sleeper-Hit - und bleibt bis heute essentiell als Urvater der Serie. Für viele ist es sogar nach wie vor das beste aller From-Software-Spiele; gerüchtehalber hört man von einer Wiederveröffentlichung für aktuelle Konsolen.

    FROM SOFTWARE

    "Dark Souls": Anor Londo, inspiriert vom Mailänder Dom

    Das Meisterwerk: "Dark Souls"

    Kein Nachfolger, sondern eine Neuinterpretation, und was für eine: "Dark Souls" (2011, PS3, XBox360, PC) fasziniert auch heute noch durch seine Weltenarchitektur, in der alles zusammenhängt und architektonisch sinnvoll in sich gefaltet und verschachtelt ist. Manche Passagen bleiben wegen ihrer haarsträubenden Härte unlöschbar im Gedächtnis eingebrannt - Ornstein und Smough, die Bogenschützen in Anor Londo, Blighttown -, doch an diesen Herausforderungen stählt sich eine wachsende Spielerschaft.

    "Dark Souls" wird zum Phänomen - und zum Schlagwort. Wer eine gewisse Härte und Undurchdringlichkeit signalisieren will, behilft sich mit der Phrase "XY is the 'Dark Souls' of ..." - inzwischen widmet sich ein eigener Twitter-Account dieser beschreibenden Unsitte.

    FROM SOFTWARE

    "Dark Souls 2"

    Stagnation auf hohem Niveau: "Dark Souls 2"

    Während sich Miyazaki im Hintergrund um die Schöpfung des ersten Projekts für Sonys PS4 widmet, stampft sein Studio einen Nachfolger zum Meisterwerk aus dem Boden. "Dark Souls 2" (2014, PS3, PS4, Xbox360, Xbox One, PC) bietet entscheidende Gameplay-Tweks und ein paar sinnvolle Innovationen, gilt aber trotz größerem Umfang als Schwachpunkt der Serie. Die Welt zerfällt in unlogisch verbundene Einzelteile, die bislang stets umwerfend originellen Bosskämpfe wirken zum Teil wie aus den Vorgängern recycelt.

    Natürlich ist das Kritik auf sehr hohem Niveau: Mit den DLC-Erweiterungen "Sins of the First Scholar" bleibt auch Teil 2 für sich allein betrachtet ein herausragendes Spiel - man merkt nur, dass Mastermind Miyazaki nicht selbst am Ruder war. Dafür hat er 2014 die Karriereleiter bis nach oben erklommen: 2014 wird ihm die Gesamtleitung des Entwicklerstudios übergeben.

    FROM SOFTWARE

    "Bloodborne"

    Der rasante Horror-Zwilling: "Bloodborne"

    Bei "Bloodborne" (2015, PS4) hat Miyazaki auch kreativ wieder alle Zügel in der Hand, und das merkt man: Der thematisch nicht mit den "Souls"-Spielen verwandte Gothic-Horror-Titel begeistert durch seine schaurig-schöne Welt und furiosen Kampf, der ganz ohne defensiven Schild auskommt. Abgesehen davon belibt das Grundgerüst aber dasselbe, vom Charaktermanagement bis zur gewohnt undurchsichtigen Erzählweise.

    Als erster wirklicher "Systemseller" für Sonys PS4 markiert "Bloodborne" den Aufstieg des einstmals obskuren Hardcore-Action-Rollenspiels in den Mainstream - ohne sich jedoch diesem zu unterwerfen.

    FROM SOFTWARE

    "Dark Souls 3"

    Die Rückkehr des Königs: "Dark Souls 3"

    "Dark Souls 3" ist für PS4, Xbox One und Windows erschienen

    Und nun, 2016, "Dark Souls 3": Eine Rückkehr zu Rittern, Burgen und, natürlich, Drachen. Wer schon infiziert ist, wird sich ohnedies erneut auf den Weg in Miyazakis tragisch schöne, sterbende Welt machen, und dank leichterem Einstieg ist es zu wünschen, dass sich auch viele NeueinsteigerInnen ins Abenteuer wagen. "Dark Souls 3" fühlt sich in seiner Rückkehr zur absoluten Hochform wie ein Abschluss oder ein Abschied an, und tatsächlich führt unsere Reise diesmal auch ein wenig zurück in die Geschichte.

    Zur Erinnerung - und Motivation: "Prepare to die" war immer nur der durchsichtige Marketingspruch für den (amerikanischen) Massenmarkt, denn ums Sterben geht es eigentlich nicht. Stattdessen: Tausend Leben, und jedes Mal eine unvergessliche Reise. In diesem Sinne: Praise the sun!

    #####EOF##### Rocko Schamoni über die große Freiheit - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Rocko Schamoni macht ein Selfie von sich mit seinem Buch

    Claus Diwisch/ radio fm4

    Rocko Schamoni über die große Freiheit

    Auf der Suche nach dem Exzess, einem guten Leben und dem Untergang des Spießertums - Rocko Schamoni befasst sich in seinem neuen Roman „Große Freiheit“ mit der Geschichte eines Puffbesitzers auf St. Pauli in Hamburg. Die Freiheit sucht dieser in einem von Prostitution, roher Gewalt und Musik geprägten Umfeld.

    Von Claus Diwisch

    Rocko Schamoni hat schon 2004 mit seinem autobiographischen Bestsellerroman „Dorfpunks“ das Lebensgefühl der Freiheit besungen. Anfang der 80er Jahre beschreibt er seine Jugend als Punk in Deutschland. Und dabei spürt man das Verlangen nach „mehr“ – nach einem aufregenden Leben und Revolution.

    Sendungsbild Interview Podcast

    Radio FM4

    Das ungekürzte Gespräch mit Rocko Schamoni gibt’s hier im FM4 Interview-Podcast.

    FM4_Interview_190305

    In dem neuen Roman „Große Freiheit“ befinden wir uns auch im Kampf gegen das Etablissement, allerdings in den frühen 60er Jahren in Hamburg, als die Beatles gerade ihre ersten Auftritte haben und der Konsum von Pornofilmen in Deutschland verboten ist. Die Geschichten in dem Buch sind wahr – die grausamen Beschreibungen von sinnloser Gewalt in den Kneipen genauso wie die Prostitution und natürlich auch die Geschichte von Wolfgang „Wolli“ Köhler selbst. Seine Geschichte ist es nämlich, die erzählt wird.

    Wolfgang „Wolli“ Köhlers Lebensgeschichte

    2017 ist der legendäre Puffbesitzer verstorben und als Freund hat Rocko Schamoni ihm ein Denkmal gesetzt und seine Lebensgeschichte in einen Roman gepackt: Wolli ist einer der Leute, die dank ihrer Ehrlichkeit, Fassung und sozialen Kompetenz ihre Ziele leicht erreichen, aber dennoch nicht zufrieden sind, die sich nehmen, was sie sehen, aber trotzdem niemandem etwas wegnehmen wollen. Und Wolli stolpert dabei in einen popkulturellen Urknall.

    Der Roman streift eine Zeit des Umbruchs und blickt dabei fast depressiv, niemals ans Ziel kommend, auf das Verlangen nach Unabhängigkeit und Freiheit. Der Blickwinkel ist so gewählt, dass selbst Wollis Erfolge und Abenteuer auf dem Kiez so wirken, als wären sie für das eigentliche Begehren kaum von Bedeutung. Die Aufbruchphase der 60er war auch ambivalent - zwischen dem Straßenstrich und der Kunst liegt vor allem viel Dreck.

    Cover "Große Freiheit"

    Hanser Literaturverlage

    „Große Freiheit“ von Rocko Schamoni ist bei hanserblau erschienen.

    Als die Beatles ihre ersten Auftritte in St.Pauli haben, glaubt Wolli zu wissen, dass sie keine große Zukunft vor sich haben. Aber diese Auftritte, und die vieler anderer Bands, die folgen bis der Star-Club zum angesagtesten Club weltweilt wird, belegen, wie einzigartig die Zeit und diese Gegend war - eine Zeit des Begehrens, des Umbruchs und der Absage an alle Regeln.

    Eine Zeit des Umbruchs

    Im Interview klingt Rocko Schamoni begeistert, wenn er über diese Zeit spricht, die er nur in seiner Kindheit am Rande mitbekommen hat: „Die Entwicklung von Popmusik an vorderster Front in der Welt. Diese ganzen englischen Beat-Bands, die gekommen sind, die hätten eventuell ohne ihren Umweg durch Hamburg gar nicht ihre Karriere gemacht, die haben sich da professionalisiert. Außer Elvis waren alle großen Stars im Star-Club, die größten Stars der Welt.“, sagt er euphorisch.

    Die Geschichte von Wolli Köhler ist deshalb so interessant, weil sie eine kulturelle Bedeutung hat - auf dem Kiez spielte sich das Leben ab, das Leben der Künstler, die tiefe Begierde der Freier, die Handgreiflichkeiten, all das war der fruchtbare Nährboden für Kunst und Musik. Damals sind Dinge nicht gesamplet worden, sondern entstanden.

    Gegen wieviele Gefangenschaften muss man kämpfen, bis man frei ist? Rocko Schamoni findet eine deutliche Antwort: Jede Aufgabe kostet eine Freiheit. Und die Revolution ist nur so lange eine Revolution, so lange es etwas gibt, gegen das man protestieren kann oder wie Jean Genet im Vorwort zitiert wird: „Ich möchte, dass die Welt sich nicht verändert, damit ich mir erlauben kann, gegen die Welt zu sein.“

    Das Begehren nach einem Abenteuer

    Rocko Schamoni ist auf Lesetour!
    Am 25. Mai 2019 kommt er mit seinem neuen Roman nach Wien in das WUK.

    Der Roman wurde von der Presse wenig gelobt und es stimmt auch, dass man sich keine allzu tiefe Auseinandersetzung mit den Charakteren erwarten darf, die in erster Linie der Realität nachempfunden sind. Aber Rocko Schamoni macht viel gewohnt richtig – er beschreibt das Begehren nach einem Abenteuer, nach Wildheit und dem Exzess, nach der Popkultur und dem Ende des Spießertums - das größte Unglück: eine schöne Doppelhaushälfte. Und er wird dem Thema und vor allem Wolli Köhler gerecht.

    mehr Buch:

    Aktuell:

    #####EOF##### Religion
    ORF
    Religiöse Vielfalt

    Der ORF als Plattform für Religion und Glauben

    ORF

    Einblicke in unterschiedliche Glaubens- und Lebenswelten

    Religion und Glauben im ORF
    5,6 Millionen Menschen
    wurden 2017 mit der Religionsberichterstattung im ORF-TV erreicht, das sind 75% der gesamten österr. TV-Bevölkerung.
    • 107 Stunden Religion/Jahr im TV
    • 169-mal „kreuz und quer“
    • 91-mal „Orientierung“
    • 146.000 Zuseherinnen und Zuseher beim konfessionsübergreifenden Gedenkgottesdienst im Stephansdom
    • Programmschwerpunkte wie „Martin Luther – 500 Jahre Reformation“
    • 4.108 Storys auf religion.ORF.at
    • über 2,5 Stunden Religion und Ethik/Woche auf Ö1
    • über eine Stunde Religion und Ethik/Woche in den Regionalradios
    Für viele Menschen sind Religion und Spiritualität zentrale Bestandteile ihres Lebens. Der ORF bietet daher in allen seinen Medien aktuelle Berichterstattung und Hintergrundinformation aus dem Leben der Kirchen und Religionsgemeinschaften Österreichs.
    Die ORF-Religionsabteilungen in Fernsehen, Radio und Online informieren über religiöse und sozialethische Entwicklungen in Österreich, in Europa und der ganzen Welt und beleuchten Glaubensinhalte, Religionen und Weltanschauungen aus unterschiedlichen Perspektiven.
    Dabei hat Religion im ORF einen größeren Stellenwert als in anderen Rundfunkanstalten Europas: Das ORF-Radio bringt wöchentlich mindestens 3,5 Stunden Religion in Form von Inspiration, Analysen und Reportagen – und an Feiertagen bedeutend mehr.
    Auch für das ORF-Fernsehen werden 3,5 Stunden Religion pro Woche produziert – von den Sendungen „Orientierung“, „Was ich glaube“, Religionen der Welt“ über „FeierAbend“ und Gottesdienste bis zur vielfach ausgezeichneten Reihe „kreuz und quer“ mit ihren Dokumentationen und Diskussionen.
    Religionsthemen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen bilden eine zentrale Säule in den Programmen und Angeboten des ORF.
    ORF
    „kreuz und quer“ über eine „fast unmögliche Freundschaft“
    Fernsehen

    Die ORF-TV-Religionssendungen

    Insgesamt sendet die ORF-Religionsabteilung im Fernsehen mehr als 100 Programmstunden im Jahr: Aktuelle Beiträge und Reportagen in „Orientierung“, weltweit beachtete Dokumentationen in „kreuz und quer“, Einblicke in unterschiedliche Glaubens- und Lebenswelten zur besten Sendezeit in „FeierAbend“ und Live-Übertragungen von Gottesdiensten: Der Themenbereich Religion und Weltanschauung hat im ORF-TV seinen festen Platz.
    ORF
    ORF-Interview mit dem Dalai Lama
    Orientierung
    (jeden Sonntag, 12.30 Uhr, ORF2)
    Aktuelles aus der Welt der Religionen – prägnant, hochwertig und ausgewogen in kurzen Beiträgen aufbereitet.
    kreuz und quer
    (jeden Dienstag, 22.35 Uhr, ORF2)
    „kreuz und quer“ versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im „Supermarkt der Weltanschauungen“ zu geben. Das hochgelobte Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
    ORF
    Bruder David Steindl-Rast
    FeierAbend
    (an christlichen Feiertagen, etwa 19.52 Uhr, ORF2)
    „Was glauben Sie eigentlich?“ Unter diesem Motto wird versucht, einer Persönlichkeit nahe zu kommen, die aus ihrem Glauben heraus die Gesellschaft mitgestaltet.
    Religionen der Welt
    (jeden Samstag, 16.55, ORF 2)
    In dieser Sendereihe geht es um die großen nichtchristlichen Religionen: Gedanken, Spiritualitäten, Bräuche.
    ORF
    „Insel der Hoffnung“
    Was ich glaube
    (jeden Sonntag, 18.15, ORF 2)
    In der ORF-Sendereihe „Was ich glaube“ werden Menschen und Themen ins Bild gesetzt und damit ein oftmals neuer und im besten Fall tragender Gedanke dem Publikum mitgegeben.
    Online

    Religion online auf religion.ORF.at und im TVthek-Medienarchiv

    Der ORF stellt in seinem TVthek Medienarchiv die besten Beiträge des ORF-Fernseharchivs zum Christentum und Judentum on demand zur Verfügung, Ebenso steht online „religion.ORF.at“ mit aktueller Information und einem umfangreichen Lexikon zur Verfügung, das Hintergrundinformationen zu den großen Religionen bietet.
    • Das ORF-Medienarchiv „Christentum“ ist eine Sammlung von Fernsehbeiträgen mit Porträts prominenter Persönlichkeiten, Zeugnissen gelebten Glaubens, Beiträgen zu christlichen Festtagen, Einblicken in kontroverse Kirchenthemen u.v.m.
    • Das ORF-Medienarchiv „Judentum“ ist eine Sammlung von Fernsehbeiträgen aus den verschiedensten Bereichen jüdischer Kultur. Darin finden sich unter anderem Portraits prominenter Persönlichkeiten oder Beiträge über Festtage und jüdische Kultur sowie Reportagen zu den Themen Holocaust und Antisemitismus.
    Radio

    Religionssendungen der ORF-Radios

    Die folgende Auswahl an Formaten in Ö1, Ö3 und den ORF-Regionalradios zeigt, dass Religion und Glaubensfragen relevant sind.
    ORF
    Einfach zum Nachdenken
    (Sonntag bis Freitag, 21.58 Uhr, Ö3)
    Tief-sinnig und an-stößig – Denkimpulse, die einladen, Grenzen zu überschreiten.
    Lebenskunst
    (Sonn- und Feiertage, 7.05 Uhr, Ö1)
    Lebensweisen und Glaubenswelten, darunter jeweils auch mit einem bedeutenden Stück Weltliteratur – aus den Büchern der Bibel.
    ORF
    Gedanken für den Tag
    (Montag bis Samstag, 6.56 Uhr, Ö1)
    Ein Gedanke kurz vor „Beginn des Tagesgeschehens“, der manches in einem anderen Licht erscheinen lässt.
    Logos – Glauben und Zweifeln
    (Samstag, 19.05 Uhr, Ö1)
    Die Sendung widmet sich existenziellen Fragen des Denkens und Glaubens.
    ORF
    Tao – aus den Religionen der Welt
    (Samstag, 19.05 Uhr, Ö1)
    Die Sendung porträtiert Gemeinschaften und Persönlichkeiten aus den Religionen der Welt.
    Memo – Ideen, Mythen, Feste
    (Feiertage, 19.05 Uhr, Ö1)
    Die Sendung bietet akustische Streifzüge durch die mitteleuropäische Kultur- und Ideengeschichte.
    ORF
    Morgengedanken
    (Täglich 5.40 Uhr, ORF-Regionalradios)
    Unterschiedlichste Menschen präsentieren persönliche Impulse zum Christentum.
    Praxis – Religion und Gesellschaft
    (Mittwoch, 16.00 Uhr, Ö1)
    Reportagen, Analysen und Diskussionen zur gesellschaftspolitischen Relevanz der Kirchen und Religionsgemeinschaften.
    ORF
    Religion aktuell
    (Montag bis Freitag, 18.55 Uhr, Ö1)
    Tagesaktuelle Berichte und Hintergrundinformationen aus Kirchen und Religionen.
    Religion im Ö3-Sonntagsfrühstück
    (Sonntag ab 6.30 Uhr, Ö3)
    Jeden Sonn- und Feiertag Religion auf Ö3.
    ORF
    Zeiten und Feste in Radio Wien
    Erläutert Bedeutung und Geschichte von Feiertagen.
    Zwischenruf – Protestantisches zur Zeit
    (Sonntag, 6.55 Uhr, Ö1)
    Ein Kommentar zu Entwicklungen, dazwischengerufen von Protestantinnen und Protestanten, die daran glauben, dass eine andere Welt möglich ist.
    Äquidistanz

    Religionsjournalismus im ORF

    Gottesdienste live
    • ORF-Fernsehen: Etwa 20-mal im Jahr überträgt der ORF katholische, evangelische und ökumenische Gottesdienste im TV und online.
    • ORF-Radios: Die ORF-Regionalradios übertragen Sonntagvormittag um 10.00 Uhr und an den meisten Feiertagen römisch-kath. Gottesdienste, an hohen Feiertagen auch evangelische.
    Der ORF versteht sich als Plattform für den Diskurs zu Religionen und Glauben. Dabei ist es ihm ein Anliegen, religiöse Vielfalt im besten Sinn darzustellen, und auch jenen Sendungsangebote zu Glaubensfragen zu legen, die sich als Atheisten, Agnostikerinnen oder als glaubensfern bezeichnen.
    ORF-Religionsjournalismus besticht durch Fachkompetenz, methodische Fertigkeiten, handwerkliche Fähigkeiten und durch Äquidistanz: ORF-Religion will nicht überzeugen, sondern aufklären. Zur Berichterstattung über Religionen und Glauben nach professionellen Kriterien gehört auch das Darstellen von Sinn-Angeboten.

    Religiöse Vielfalt im ORF

    Das ORF-Archiv speichert alle Beiträge der Religionssendungen im ORF Fernsehen und versieht sie mit Stichworten.
    2017 wurde demgemäß im TV folgende Anzahl an Beiträgen zum unten stehenden Thema gesendet:
    • 109-mal „Buddhistisch“
    • 97-mal „Hinduistisch“
    • 549-mal „Jüdisch“
    • 1.101-mal „Muslimisch“
    • 856-mal „Papst“
    #####EOF##### Sudabeh Mortezais erschütternder Spielfilm "Joy" - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Zwei Frauen in einem Haar-Extensions-Geschäft

    Filmladen Filmverleih

    Sudabeh Mortezais erschütternder Spielfilm „Joy“

    Der neue Spielfilm von Sudabeh Mortezai zeigt das System der Versklavung und den Alltag nigerianischer Frauen in Wien, die sich prostituieren müssen. Es geht um Sex-Trafficking, also Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung.

    Von Maria Motter

    Sie heißen Joy und Precious. Die Müdigkeit ist ihnen anzusehen und die Bedeutungsschwere ihrer Namen wiegt zwischen Nacht und Tag doppelt: als Straßenprostituierte müssen sie an den Rändern Wiens die Summe verdienen, die ihre Überführung nach Europa angeblich gekostet hat. Der Spielfilm „Joy“ thematisiert Sex-Trafficking, also Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung. Es ist die Versklavung von Menschen. Es ist ein Wirtschaftsfaktor, nicht zuletzt für Terrorgruppen wie den sogenannten Islamischen Staat und die Terrorsekte Boko Haram. Ein Wirtschaftsfaktor, der mit Milliardensummen beziffert wird.

    Aus dem Film "Joy": Frau mit Kleinkind

    Filmladen Filmverleih

    „Joy“ läuft seit 18.1.2019 in den österreichischen Kinos.

    All das kann man wissen oder auch nicht, wenn man Sudabeh Mortezais zweiten und neuen Spielfilm „Joy“ anschaut. Die Erzählung bleibt stets nah bei ihrer Hauptfigur und es ist das Gesicht der Schauspielerin Joy Alphonsus, in das man blickt und sich Orientierung über ihre Gefühle erhofft. Manchmal ist es ein Pokerface, oft vermittelt sie einen stoischen Eindruck und unerschütterlichen Trotz gegen Gewalt und Betrug. Eine unterschwellige Spannung zieht sich durch den Film, denn Joys Vergangenheit bleibt eine Leerstelle. Mit einer Einordnung, gar einer moralischen Kategorisierung bleibt das Publikum allein zurück. Kaum eine Szene bietet Sicherheit. Gewiss ist aber, dass auf den Epilog, in dem es einem Huhn an Kragen und Herz geht, noch weit Brutaleres folgen wird.

    Hervorragend inszeniert und mit wunderbarem Licht spielt sich in „Joy“ ein Horror ab, der für zehntausende Frauen aus Nigeria in europäischen Bordellen und auf dem Straßenstrich Alltag ist. Wenn Joy sich im kargen Zwei-Zimmer-Quartier mit fünf anderen Frauen anstellt, um ihre Geldscheine gebündelt der Zuhälterin zu überreichen, stehen zwei junge Männer neben der „Madame“, wie die jungen Frauen die Zuhälterin ansprechen. Joy will der jüngeren Precious beistehen, ihr Geld leihen. Precious ist erst wenige Tage in Wien, Joy nimmt sich ihrer an und führt sie zugleich in ihren eigenen realen Alptraum. Das System speist sich aus emotionalen und physischen Erpressungen, aus Manipulation und Betrug.

    Aus dem Film "Joy": fünf Frauen in einem Raum

    Filmladen Filmverleih

    „Sex Trafficking“ von Kindern und Frauen wird in Nigeria mit einem Minimum von fünf Jahren Haft und circa 2.400 Euro Geldstrafe geahndet. Zumindest sieht das ein Gesetz seit 2015 so vor.

    Tausende Frauen werden jedes Jahr in Benin City mit den falschen Versprechen, nach Europa und in ein gutes Leben gebracht zu werden, geködert. Dieselben Taten werden in Libyen begangen. In Benin City gibt es eine eigene Spezialeinheit, die Menschenhändler ausforscht.

    „Was ist das? Juju?“, fragt ein besorgter Freier die Mitarbeiterin einer Beratungsstelle. Juju ist ein Schwur und eine Art religiöse Praxis, verbreitet von Juju-Priestern und von Pastoren evangelikaler Kirchen. In einem Ritual nimmt sich der Juju-Priester intime, kleine Stücke der Frau wie Zehennägel und Haare, auch Fotos. Die Frauen müssen schwören, für ihre Überführung nach Europa (oder in die USA und in den Nahen Osten) jede Arbeit anzunehmen, die „Madame“ und deren Handlanger unter keinen Umständen zu verraten und die „Reise“ zu bezahlen. Andernfalls wären sie verflucht, so die Vorstellung.

    Die Frauen denken und hoffen, sie würden als Putzfrauen engagiert. An dieser Stelle ein „Spoiler“: Binnen der ersten halben Stunde spielt sich eine der erschütterndsten Vergewaltigungsszenen des österreichischen Spielfilms der jüngeren Jahre ab. Nur ein leichter Vorhang, achtlos halb zugezogen, teilt zwei Räume voneinander. Man hört nur Precious’ Flehen und Weinen, sieht kurz einen Mann. Das Weinen verstummt und zwei Männer kommen aus dem Nebenzimmer in jenen Teil der Wohnung, indem sechs andere Frauen währenddessen stumm dasaßen.

    Aus dem Film "Joy": eine ernst blickende Frau

    Filmladen Filmverleih

    Das Time Magazin bietet eine beachtenswerte Reportage zu Frauen, denen ein Bruch mit dem Juju-Schwur gelang, an.

    Ein Buchtipp: „In Freiheit leben, das war lange nur ein Traum: Mutige Frauen erzählen von ihrer Flucht aus Gewalt und moderner Sklaverei“ von Lea Ackermann, 2010 bei Kösel erschienen.

    Es ist eine Komplizenschaft mit TäterInnen. Joy wird Precious gegenüber die Worte des britischen Philosophen Herbert Spencer zitieren, die Charles Darwins Evolutionstheorie kurzfassen: „It’s a survival of the fittest“, erklärt Joy Precious knapp und sie solle ihr Verhalten nicht missinterpretieren. Sie helfe ihr nicht, sie würde sie bestehlen und belügen, wenn es um ihr eigenes Fortkommen ginge. Joy will Freiheit, dafür muss sie sich freikaufen.

    Bereits 2014 hat „Akte X“-Star Gillian Anderson versucht, mit ihrem Film „Sold“ auf Menschenhandel und Versklavung aufmerksam zu machen. „Joy" streift viele komplexe Situationen und Tatsachen wie nebenbei. Die Erzählhaltung ist nüchtern und Sudabeh Mortezai hat das klügste Ende gewählt. Wie sie ihr Publikum aus dieser Geschichte entlässt, ist derart ernüchternd, dass man jeglichen Glauben verlieren könnte. Der Glaube des weißen, es ja „nur gut“ meinenden Freiers, der die Lieblingsprostituierte in einer kleinen Wohnung unterbringen und vor jeglichem Zugriff durch Polizei und Zuhälterin verstecken will, und die Vorstellung Joys, in Europa doch Freiheit zu erlangen – sie scheinen grenzenlos.

    mehr Film:

    Aktuell:

    #####EOF##### ORF-Shop
    #####EOF##### Vorarlberg heute vom 02.04.2019 um 19:00 Uhr – ORF-TVthek

    Vorarlberg heute

    00:00 | 00:00
    • TVthek HTML5 Player V1.0
    • Signation | Themen

      01:00 Min.

    • Wohin mit den Kälbern?

      02:48 Min.

    • ÖVP nominiert Kandidaten für Landtagswahl

      02:12 Min.

    • Experiment zu niedrigem Co2-Verbrauch

      02:32 Min.

    • Forscherin Kromp-Kolb zum Klimaschutz

      03:03 Min.

    • Aktuelle Meldungen des Tages

      03:18 Min.

    • Hypo Vorarlberg bilanziert positiv

      02:04 Min.

    • Künftig mehr Rechte für Radfahrer

      01:20 Min.

    • Verabschiedung

      00:16 Min.

    Regionales | Vorarlberg heute Vorarlberg heute

    Vorarlberg heute

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    #####EOF##### Von Forstkran am Kopf getroffen - steiermark.ORF.at

    Von Forstkran am Kopf getroffen

    Zu einem Unfall mit einem Forstkran ist es am Dienstagnachmittag in Zöbing im Bezirk Weiz gekommen. Ein 76-Jähriger wurde beim Schwenkvorgang eines Kranauslegers vom Greifer am Kopf getroffen und dabei verletzt.

    Gegen 17.30 Uhr befand sich ein 41-jähriger Weizer mit einem sogenannten Holzrückewagen bei seinem Wohnhaus auf einer freien Ackerfläche. Dort stapelte er Äste auf einen Holzhaufen für ein Osterfeuer, wie die Polizei mitteilte. Er entleerte dazu mit dem Greifer des angebauten Forstkranes das Brennholz, welches sich auf dem Rückewagen befand.

    Sturz und leichte Verletzungen

    Die Mutter des 41-Jährigen sowie ihr 76-jähriger Lebensgefährte waren bei den Arbeiten anwesend. Als der 41-Jährige den Holzhaufen mit dem Kranausleger niederdrücken wollte, traf er den 76-Jährigen laut Polizei beim Schwenkvorgang mit dem Greifer am Kopf. Der 76-Jährige kam zu Sturz und zog sich am Kopf leichte Verletzung zu.

    #####EOF##### Ewandro wechselt von Austria zu Fluminense - sport.ORF.at

    Ewandro wechselt von Austria zu Fluminense

    Fußball-Bundesligist Austria hat am Sonntag den Abschied von Ewandro bekanntgegeben. Der Brasilianer war im vergangenen Sommer von Udinese ausgeliehen worden. Der Leihvertrag wurde nun aufgelöst und Ewandro wechselte mit sofortiger Wirkung in seine Heimat zu Fluminense.

    Für die Austria-Profis brachte es der 23-jährige Offensivspieler auf elf Bewerbspartien und zwei Tore. Für die Young Violets traf er in der 2. Liga in drei Partien dreimal.

    #####EOF##### Offenlegungen - news.ORF.at

    Offenlegungen

    Für die verschiedenen Bereiche im ORF.at-Network gelten unterschiedliche Offenlegungen. Bitte entnehmen Sie die für einen bestimmten Bereich relevante Offenlegung der unten stehenden Liste.

    Tochtergesellschaften des ORF

    Für nicht in der Liste aufgeführte Bereiche ist die Offenlegung des ORF maßgeblich.

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    Audiodienste

    Wetterinformationen

    Verkehrsinformationen

    Verantwortliche und Auftragsdatenverarbeiter

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    Datenschutzinformation – Anwendungsbereich

    Datenschutzinformation – Zwecke und Rechtsgrundlagen

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    Datenschutzinformation – Kontaktformulare

    Datenschutzinformation – Messung und Analyse

    Datenschutzinformation – Cookies im ORF.at-Netzwerk

    Datenschutzinformation – Kontaktformulare

    Teile des ORF.at-Networks wurden mit RingoJS und Helma realisiert.

    #####EOF##### Fußball - sport.ORF.at
    #####EOF##### Radio Salzburg
    Kopfhörer, Rotlicht und Mikrofon

    Service 25.08.– 12:28 Uhr

    Radio Salzburg auf Abruf nachhören

    Bei unserem Radio-Salzburg-Abrufservice können Sie die unten angeführten Sendungen sieben Tage im Nachhinein hören - von den Diskussionen in der „Mittagszeit“ über die Lokalnachrichten bis hin zur Volksmusik und „Pirnis Plattenkiste“.  mehr …

    Radiogerät

    Service 25.03.– 11:29 Uhr

    Musiktitel und Wünsche in Radio Salzburg

    Sie haben ein Lied in Radio Salzburg gehört, sich den Namen oder den Interpreten nicht gemerkt? Oder Sie haben einen Musikwunsch? Dann werden Sie hier fündig.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Radio Salzburg 03.04.2019 21:00 Uhr

    Voting zur Schlager Hitparade

    Anhören und wählen mehr …

    Salzburger Kulturlexikon

    „Mittagszeit“-Thema 03.04.2019 09:00 Uhr

    Lexika: Wer braucht sie noch?

    Seit Dienstag gibt es das Salzburger Kulturlexikon, überarbeitet und neu herausgegeben. Wer aber schaut noch in ein Lexikon, im Zeitalter von Internet und Smartphone? Wie halten Sie es damit, nützen Sie Lexika in Buchform? mehr …

    Kattas auf dem Baum

    Radio Salzburg 03.04.2019 06:00 Uhr

    Neugieriger Katta-Nachwuchs im Zoo

    Am Freitag brachte ein Katta-Weibchen im Zoo Salzburg ein Jungtier zur Welt. Gerade mal 70 Gramm bringt der junge Lemure auf die Waage. Der süße Nachwuchs ist schon sehr neugierig auf seine Umgebung. mehr …

    Gabi Kerschbaumer

    Sonntag im Programm 02.04.2019 09:00 Uhr

    Radio Salzburg Cafe

    Jeden Sonntag plaudert Gabi Kerschbaumer im „Radio Salzburg Cafe“ mit prominenten Gästen, interessanten Persönlichkeiten und Menschen, die in Stadt oder Land Salzburg etwas bewegen. mehr …

    Frühling: Blumen im Kisterl und angelehnte Fahrräder

    Radio Salzburg 01.04.2019 09:16 Uhr

    Horoskop: Die Woche der Wiederholungen

    In dieser Woche kann es gut sein, dass Sie das Gefühl haben, dass sich so einiges wiederholt, aber nun mit einer ganz anderen Energie. Das sagen die Sterne. Mehr dazu von unserer Astrologin Daniela Hruschka: Hier zum Nachlesen! mehr …

    Manuel Horeth

    Mentaltipp 01.04.2019 08:31 Uhr

    Das große Fastenzeit-Finale

    Mit den Mentaltipps der Woche von ORF Mentalexperten Manuel Horeth werden Sie Ihr Durchhaltevermögen garantiert verbessern und das Finale der Fastenzeit noch besser durchhalten. mehr …

    Daniela Hruschka

    Radio Salzburg 01.04.2019 06:00 Uhr

    Mondkalender von 1. bis 7. April

    Jeden Montag schaut unsere Astrologin Daniela Hruschka auch für uns in die Sterne und erstellt für unsere Hörerinnen und Hörer in „Guten Morgen Salzburg“ und „Ihr Vormittag“ eine astrologische Wochenvorschau. Hier zum Nachlesen! mehr …

    Volkskundemuseum Monatsschlössl

    Da bin i dahoam 30.03.2019 18:00 Uhr

    Volkskunde Museum im Monatsschlössl

    Von Erzbischof Markus Sittikus 1615 erbaut, thront das Monatsschlössl über der Parkanlage Hellbrunn im Süden der Stadt Salzburg. Conny Deutsch unternimmt am Sonntag einen Spaziergang auf den Hellbrunner Berg. mehr …

    Kater Salem in Großgmain weg

    ORF Tiersuche 29.03.2019 20:34 Uhr

    Kater Salem in Großgmain vermisst

    In Großgmain (Flachgau) sucht Familie Cserényi ihren 13 Jahre alten Kater Salem. Der schöne Routinier ist grau getigert mit dunkler Maserung auf dem Rücken. mehr …

    ORF Tiersuche 29.03.2019 20:33 Uhr

    „Männerscheuer“ Kater Zwonemir weg

    In Mondsee-Umgebung (grenznahes Oberösterreich) sucht Frau König ihren schwarzen Kater mit weißer Schwanzspitze. Der Schöne sei „männerscheu“, etwas kleiner und am 22. März entlaufen. mehr …

    Katze Fuchsi in Lamprechtshausen weg

    ORF Tiersuche 29.03.2019 20:33 Uhr

    Katze Fuchsi in Lamprechtshausen weg

    In Lamprechtshausen (Flachgau) ist diese Katze entlaufen. Sie heißt Fuchsi, trägt ein Zecken-Halsband und ist sehr zutraulich. mehr …

    Astrologin Daniela Hruschka im Radiostudio

    Radio Salzburg 29.03.2019 14:01 Uhr

    Sternen-Stunde zur Mittagszeit

    Am Freitag ist Daniela Hruschka wieder zu Gast in der „Radio Salzburg Sternenzeit“ beim Tierkreiszeichen-Wechsel von den Fischen zum Widder. Sie schaut für uns in die Sterne und erstellt jede Woche eine astrologische Wochenvorschau. mehr …

    Charly Rabanser

    Radio Salzburg Cafe 29.03.2019 14:00 Uhr

    Charly Rabanser in Zukunft ohne Cinetheatro

    Charly Rabanser ist einer der umtriebigsten Kulturschaffenden im Oberpinzgau und auch als Schauspieler weit über die Grenzen hinweg bekannt. Sein Cinetheatro in Neukirchen sperrt für die nächsten 20 Monate zu. mehr …

    Gemeindetag St. Koloman

    Radio Salzburg 28.03.2019 10:27 Uhr

    Wo ich daheim bin - in St. Koloman

    Auf den Weg nach St. Koloman (Tennengau) hat sich ORF Reporter Florian Hörmann gemacht. Seine Gesprächspartner erzählten vom trockenen Winter 1954, von schlauen Füchsen, der Mundart und vom Ankommen eines „Zuagroasten“. mehr …

    Ross Antony im ORF Radiostudio

    Radio Salzburg 27.03.2019 13:24 Uhr

    Ross Antony zu Gast im Studio

    Er gilt als bunter und schriller Vogel der Schlagerwelt, immer gut gelaunt mit ansteckendem Lachen. Moderatorin Carina Schwab konnte sich davon überzeugen - Ross Antony war zu Gast in „Ihr Nachmittag“ im ORF Landesstudio. mehr …

    Kater Joey

    Tiersuche 26.03.2019 16:19 Uhr

    Kater Joey in Liefering vermisst

    Der zehnjährige Kater Joey ist in Liefering in der Stadt Salzburg entlaufen. mehr …

    Die Radio Salzburg Hörerinnen und Hörer, in der Mitte Harald Manzl

    Radio Salzburg 26.03.2019 13:07 Uhr

    „Auf ins Skivergnügen“ mit Harald Manzl

    Zum letzten Mal in dieser Wintersaison hat es „Auf ins Skivergnügen“ mit Radio Salzburg geheißen. ORF Salzburg Moderator Harald Manzl und 20 Radio Salzburg Hörerinnen und Hörer erlebten Skigenuss pur am Kitzsteinhorn (Pinzgau). mehr …

    Krokus im Frühling

    Mentaltipp 25.03.2019 08:15 Uhr

    Wie wir Stressfaktoren im Frühling entkommen

    Die Tage werden wieder länger und mit den erwachenden Lebensgeistern kann auch eine Art Frühlingsstress einhergehen. Mentalcoach Manuel Horeth zeigt Ihnen daher, wie Sie den Kopf frei halten und den Frühling genießen können. mehr …

    Krauthügel mit Blick auf die Festung Hohensalzburg

    Da bin i dahoam 23.03.2019 15:00 Uhr

    Stadtwanderung auf den Mönchsberg

    In der Sonntagfrüh-Serie „Da bin i dahoam“ von Radio Salzburg unternimmt Gerhard Jäger am 24. März einen Frühlingsspaziergang auf den Mönchsberg. Der beliebte Stadtberg lockt auch mit weniger bekannten Kleinoden und Naturschönheiten. mehr …

    Marc Elsberg

    Radio Cafe 22.03.2019 15:19 Uhr

    Krimiautor Elsberg entdeckt Wohlstandsformel

    Hier können Sie diese Sendung nachhören: Die Thriller von Marc Elsberg werden in 15 Sprachen übersetzt. Mit 2,5 Mio. verkauften Exemplaren gehört er zu den erfolgreichsten Krimiautoren. Sonntag war er im Radio Salzburg Cafe zu Gast. mehr …

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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Sticker "Brexit Is Over - If You Want It"

    Robert Rotifer

    ROBERT ROTIFER

    ...if you want it

    Gestern marschierten in London Hunderttausende für ein zweites Referendum und gegen den Mythos des Volkswillens zum Brexit.

    Von Robert Rotifer

    Was seit meinem einige Zeit zurückliegenden letzten Blog über Brexit alles an angeblich entscheidenden Unterhaus-Abstimmungen verloren wurde, geht auf keine agrargeförderte europäische Kuhhaut mehr, und natürlich ist mir auch bewusst, dass ihr fürwahr gerade andere Sorgen habt als die spinnerten Briten.

    Doch dann kommt wieder ein Tag wie gestern, und du gehst ohne allzu große Erwartungen zum People’s Vote March, einer Demonstration für eine Volksabstimmung über das Ergebnis der Verhandlungen der britischen Regierung in ihren Brexit-Verhandlungen mit der EU – de facto ein zweites Referendum, auf das – so hat man uns immer wieder erzählt – die Brit_innen einfach keinen Appetit hätten...

    Massen auf der Pall Mall

    Robert Rotifer

    Aber du marschierst nicht wirklich, sondern stehst stundenlang im prallen Londoner Sonnenschein auf der Pall Mall (die Straße, nach der sie die Zigaretten benannt haben, nicht umgekehrt) vor dem Haus, in dem der Royal Automobile Club seinen legendären Swimming Pool in einer enormen Säulenhalle vor den stinkenden Massen versteckt. Es ist heiß, und du denkst, ein bisschen Säulenhallen-Swimming-Pool wär jetzt keine schlechte Idee (wenn du nur ein Royal Automobile Club-Mitglied wärst...), aber du bist umringt von Europa-Fahnen und selbstgebastelten Plakaten und Transparenten, auf einem davon steht „We’ve had a brimful of Brexit (on the 45)“, und der Mann, der es hält, ist Tjinder von Cornershop, und sein weißer Bart macht dir bewusst, was für eine unschuldige Zeit das war, als man vor 21 Jahren überall „Brimful of Asha“ hören konnte, und es fast so aussah, als könnte man mit ein bisschen Multi-Kulti-Positivismus dem öden ollen Rassismus den letzten Stubs in die Senkgrube der Nimmerwiederkehr verpassen.

    Tjinder Singh von Cornershop mit einem Plakat: "We've had a brimful of Brexit"

    Robert Rotifer

    Aber jetzt ist 2018, die Zeiten sind finsterer als damals denkbar schien, und Tjinder ist nicht zuletzt wegen seiner französischen Frau Marie sehr involviert im Kampf gegen den Brexit und den Geist dahinter. Die hat sich zwar schon längst eine Doppelstaatsbürgerschaft verschafft (Britannien und Frankreich sind da nicht so wie Österreich), aber hier geht es nicht nur um Papiere oder um Zölle, Exporte, Importe und Worte dieser Sorte. Das auch, aber bei weitem nicht nur.

    Auf der Pall Mall bewegt sich nichts, und gottseidank hat P, der eigentlich in der Arbeit sein sollte und deshalb von seinem Chef mit zornigen SMS bombardiert wird, frische Kirschen mit, irgendwo in Kent von Osteuropäer_innen gepflückt (obwohl heuer schon einiges von der Ernte verfault, weil dank des gefallenen Pfundkurses viele nicht mehr den weiten Weg zur Ernte auf sich nehmen).

    Da geht also nichts weiter, und du denkst, entweder ist da weiter vorn was blockiert, oder wir sind einfach zu viele für diese an anderen Tagen doch so breit wirkende Straße, also nimmst du den Schummelweg hintenherum an der Horse Guard’s Parade vorbei, während die Massen sich am Trafalgar Square vorbei und über die von Regierungsgebäuden gespickte Whitehall runter bis zum Parliament Square wälzen, und es stellt sich heraus, Zweiteres war der Fall. Wir sind tatsächlich so viele, dass sie am Ende des Tages nicht wissen werden, ob wir 100.000 oder 500.000 waren (die Wahrheit liegt meist in der Mitte).

    Die Menge vor dem Parliament Square

    Robert Rotifer

    Und du denkst an deine soziale Medienblase und den endlosen Frust der letzten Wochen, in denen du mitverfolgen musstest, wie sich die britische Linke, von (erwartungsgemäß) Paul Mason und Owen Jones über (enttäuschenderweise) Billy Bragg, eine Guardian-Journalistin wie Dawn Foster und Schwadronen aufgeregter Twitterant_innen tapfer synchron mit der Rechten auf den angeblich elitären Widerstand gegen den Brexit eingeschossen hat. Also auf all jene von den Sehnsüchten des Volkes (zu dem du als Ausländer scheinbar nicht zählst) abgehobenen Kosmopolit_innen, die die Todsünde begangen haben, eine temporäre Verbündung mit konservativen Brexit-Gegner_innen für möglich zu halten und die Weisheit des großen Jeremy Corbyn in Zweifel zu stellen, der stattdessen lieber der Regierung ihren ruinösen Willen lässt.

    Demonstrant hat ein Plakat mit einem Bild von Jeremy Corbyn "But what did you do to stop the destructive Brexit?"

    Robert Rotifer

    Du denkst an das von diesen Leuten endlos evozierte Feindbild des „Centrist Dad“, der ein „FBPE“ (follow back pro-Europe) in seinen Twitter-Handle einbaut. Denn obwohl du das selbst nicht tust, weil damit jede Kommunikation automatisch in toxisches Lagerdenken gezerrt wird, hast du dich dabei selbst angegriffen gefühlt. Du bist nämlich sehr wohl tatsächlich ein Dad und dadurch sehr wohl anders involviert, als wenn du keiner wärst (dann könntest du nämlich einfach abhauen aus diesem Land, das dich offenbar nicht will, in dem aber deine Kinder zuhause sind), doch diese Zwickmühle macht dich noch lange nicht zum Zentristen. Schließlich haben sich gerade diese Zentrist_innen wie etwa die Labour-Abgeordnete Caroline Flint oder der Ex-Libdem-Chef Nick Clegg in der Zwischenzeit selbst dem Mythos angeschlossen, dass die der gesunden Volksmeinung zuwiderlaufende Bewegungsfreiheit der Menschen der höheren Mission der Bewahrung der Bewegungsfreiheit des Kapitals geopfert werden muss.

    Plakat "New Tories New Danger", Jacob Rees-Mogg mit Dämonen-Augen, in Anspielung auf das alte konservative Poster "New Labour, New Danger"

    Robert Rotifer

    Du siehst dich also um und stellst fest, du bist hier keineswegs unter Dads, sondern unter Menschen aller Geschlechter, queer oder straight, jung oder alt, und spürst diesen immer wieder von neuem überwältigenden Kick einer Großdemonstration. Körperlich zu spüren, dass du keineswegs so allein bist, wie man dich glauben machen wollte.

    Frau trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Brexshit is Brexshit"

    Robert Rotifer

    Mann trängt ein T-Shirt von Katharine Hamnett mit der Aufschrift "Cancel Brexit"

    Robert Rotifer

    Jugendlicher hält Plakat "I'm 16 and I want my future back"

    Robert Rotifer

    Du hörst die Rede einer Caroline Lucas, Ko-Chefin und einzige Parlamentsabgeordnete der britischen Grünen (aus dem Wahlkreis Brighton & Hove), die genau jene Sachen sagt, die du gern von Jeremy Corbyn gehört hättest. Darüber, wie sich abzeichnet, dass der rabiate Isolationismus in seiner Konsequenz gerade die Ärmsten als erste und am Härtesten treffen wird. „We don’t want your vision of a mean Little Britain“, sagt sie in Richtung Regierung.

    An dir geht ein Mann vorbei mit einem T-Shirt, darauf steht „John & Paul & George“ und dann statt Ringo „Fuck Brexit“. Und du denkst daran, wie du früher immer Ringo verteidigt hast, schließlich ist er tatsächlich ein sehr guter Schlagzeuger, und er war - was immer John an Gegenteiligem gesagt haben mag - der Beste für die Beatles. Aber seine Stimme für den Brexit aus dem fernen Los Angeles, diese pure Verhöhnung jener Brit_innen in Europa, die wegen ihrer zu langen Abwesenheit beim Referendum nicht mitstimmen durften und jetzt den Scheiß auszubaden haben, die tut heute nichts zum Gegenbeweis der Theorie, dass er leider auch der Dümmste unter den Beatles war.

    Mann mit T-Shirt "John & Paul & George & Fuck Brexit

    Robert Rotifer

    Auf der Bühne steht nun Tony Robinson, der einst in „Black Adder“ die Rolle des die Wahrheit sprechenden Einfaltspinsels spielte, und hält eine Brandrede, die die Menge dazu bringt, in Abwandlung des in Glastonbury letztes Jahr skandierten „Seven Nations Army“-Chors „Oh, Jeremy Corbyn!“ lauthals „Where’s Jeremy Corbyn?“ zu singen. Robinson ist nicht bloß ein Schauspieler, sondern seit Jahrzehnten loyaler Unterstützer der Labour-Linken, und ausgerechnet er spricht von Hunderttausenden jungen Menschen, deren Idealismus von Corbyn „betrogen“ worden sei. Und die Hunderttausenden auf dem Parliament Square applaudieren laut zurück.

    Mann hält Schild: "Brexit - I'm sick of holding this sign"

    Robert Rotifer

    Später werden noch der furchtlose Labour-Abgeordnete David Lammy und seine unerschrocken Brexit-feindliche konservative Kollegin Anna Soubry sprechen, aber da bist du leider schon im Pub hinter der Westminster Abbey, weil du und deine Freund_innen das stundenlange Stehen dann doch nicht mehr ausgehalten haben. Auf den Bildschirmen links und rechts laufen jeweils Sky News und BBC News, die Hubschrauber-Bilder der zahllosen Demonstrierenden zeigen. Das erstaunt dich, schließlich hat gerade die BBC doch bisher Anti-Brexit-Märsche weitgehend ignoriert. Aber diesmal waren’s einfach zu viele zum Ignorieren, und du weißt, ab diesem Tag wird es den Brexit-Prediger_innen um einiges schwerer fallen, sich auf den Volkswillen von vor zwei Jahren zu berufen.

    Hinter der Bar lehnt ein Bild von Jeremy Corbyn, Boris Johnson und Jacob Rees-Mogg als drei Affen mit der Aufschrift „Three Chimps Who Don’t Give A Monkeys“ („chimps“ = Schimpansen, „don’t give a monkey’s“ = „don’t give a shit“). Du führst Gespräche mit Leuten, die so wie du fühlen, dass unser Fenster zur Flucht aus dem Brexit nicht mehr lange offen sein wird. Dass es hier keine Zeit zu verlieren gibt, wenn in der Zwischenzeit auch die Mehrheit in der EU in Richtung des nationalistischen Rechtspopulismus kippt.

    Schild mit Corbyn, Johnson und Rees-Mogg als drei Schimpansen drauf.

    Robert Rotifer

    Eine Frau vor dem Pub posiert für dich nach dem Vorbild des berühmten „We Can Do It“-Posters. „Brexit geht mir auf die Titten“, steht auf ihrem Plakat. Und „Women against Brexit“ (und „37 Prozent sind keine Mehrheit“, das ist der Anteil an Leuten, die gemessen an der gesamten wahlberechtigten Bevölkerung für den Brexit gestimmt haben. Ein Argument, das bei mir ja nicht so reingeht, schließlich ist Schweigen bzw. Nichtwählen ja Zustimmung zu allem, was die Stimmen der anderen sagen).

    Eine Frau trägt ein Plakat mit der Aufschrift "Brexit gets on my tits", posiert davon wie die Frau auf dem legendären "We Can Do It"-Plakat.

    Robert Rotifer

    Ein Mensch, den du gerade zum ersten Mal gesehen hast, klatscht dir einen Aufkleber auf die Brust: „Brexit is over – if you want it“, in der selben Schrift wie einst „War is over“ von John & Yoko. Den trägst du dann auch noch, als du an einem anderen Pub vorbeigehst, vor dem sich Anhänger_innen des rechtsradikalen Demagogen Tommy Robinson versammelt haben, von denen letzte Woche 15.000 hier in Whitehall im Namen ihres (völlig rechtens, aber halten wir uns mit damit jetzt nicht auf) eingebuchteten Führers/Märtyrers randaliert haben. Sie schauen dich an, aber niemand sagt was.

    Sticker "Brexit Is Over - If You Want It"

    Robert Rotifer

    Auch im Zug nach Hause hast du den Sticker noch an der Jacke, aber selbst da, im angeblich so Brexit-besessenen Kent bist du heute umgeben von Leuten mit Europa-Fähnchen (die hier das genaue Gegenteil des Festungsgeists darstellen). Was immer in den nächsten Wochen passiert: Das war jetzt nicht umsonst.

    Dann klappst du den Laptop auf, um das hier zu schreiben, und auf den Seiten mit dem blauen Rand spöttelt einer deiner „Freunde“, ein pensionierter Produzent, ob das alles sei, was die Remainers zu bieten hätten.

    Und du klappst wieder zu.

    Aktuell:

    #####EOF##### Die prägenden Songs aus "Russian Doll" und anderen Zeitschleifen-Filmen - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Filme mit Zeitschleifen - "Russian Doll", "Groundhog Day", "Happy Deathday"

    Collage

    Die prägenden Songs aus „Russian Doll“ und anderen Zeitschleifen-Filmen

    Eine der wichtigsten Zutaten des Zeitschleifen-Films ist ein immer wiederkehrender Song, der sich in die Gehörgänge frisst. Auch der neuste Serienhit „Russian Doll“ macht diesen Kunstgriff.

    Von Jan Hestmann

    In „Groundhog Day“ wird Bill Murray jeden Morgen um 6 Uhr von seinem Radiowecker mit dem Song „I Got You, Babe“ von Sonny & Cher aus dem Schlaf gerissen. Darauf folgt Frühstücksradio-Geplänkel der Moderatoren: „Okay, campers! Rise and shine. And don’t forget your booties ‚cause it’s cold out there today.“

    Groundhog Day: I Got You, Babe

    Als Wettermann Phil muss Bill Murray den selben Tag - den Murmeltiertag - immer und immer wieder zu erleben. Eingeleitet wird der stets von „I Got You, Babe“. „Groundhog Day“ ist die Mutter der Zeitschleifen-Filme. Der Film aus dem Jahr 1993 wird nicht nur selbst zum Hit, er verpasst auch dem Hit von Sonny & Cher aus dem Jahr 1965 Anfang der Neunziger ein Revival.

    Happy Deathday: In Da Club

    Ein immer wiederkehrender Song ist eine der wichtigsten Zutaten des Zeitschleifen-Films. Und nicht nur „Groundhog Day“ hat mit einem solchen Kunstgriff einen schon angestaubten Song wieder auf den Plan gebracht. Im Horrorfilm „Happy Deathday“ aus dem Jahr 2017 ist die junge Protagonistin dazu verdammt, an ihrem Geburtstag von einem maskierten Mörder gejagt und getötet zu werden. Kaum ist sie tot, wacht sie in ihrem Bett auf und muss den Tag noch einmal durchleben. Aufgeweckt wird sie von ihrem Klingelton - und obwohl wir 2017 haben, ist das ausgerechnet 50 Cents „In Da Club“.

    Russian Doll: Gotta Get Up

    Seit diesem Jahr hat das Genre Zeitschleifen-Film eine neue Hymne - und das ist diesmal wieder ein richtig schöner Oldie. Sie stammt aus der großartigen Serie „Russian Doll“ (unsere Review hier), in der die Protagonistin Nadia durch unterschiedlichste Unfälle immer wieder stirbt, um im nächsten Moment in einem Badezimmer auf ihrer eigenen Party aufzuwachen. Dann nämlich ertönt der Song „Gotta Get Up“ von Harry Nilsson und begleitet sie durch die Wohnung, vorbei am Partyvolk, in die Küche, wo Nadias Freundin Maxine schon mit einem herzlichen „Sweet Birthday, Baby!“ lauert und ihr einen Kokain-Joint anbietet, „like the Israelis do it“. Immer und immer wieder.

    Natasha Lyonne, die Nadia in der Serie verkörpert und auch eine der Autorinnen von „Russian Doll“ ist, bezeichnet sich selbst als großer Harry-Nilsson-Fan und wollte den Song „Gotta Get Up“ von Anbeginn unbedingt in der Serie haben. Damit wurde wieder einem fast schon vergessenen Song - zu finden auf Harry Nilssons Album „Nilsson Schmilsson“ aus dem Jahr 1971 durch eine Zeitschleifen-Story ein Revival beschert.

    Danke für eure zahlreichen Alternativ-Vorschläge!

    mehr Jan Hestmann:

    Aktuell:

    #####EOF##### ORF-Enterprise - Welcome
    ORF CONTENTSALES Home
     

    ORF-Enterprise SELECTION 2019


    The new ORF-Enterprise program catalogue for MIPTV 2019 has arrived! Find out more about our highlights!

    Russia's Wild Sea wins Kamera Alpin Austria 2018 Award

    ORF's UNIVERSUM documentary "Russia's Wild Sea" won the Kamera Alpin Austria 2018 Award at the MOUNTAINFILM International Filmfestival.

    The award-winning documentary by Franz Hafner was co-produced by Interspot Film for ORF, Smithsonian Channel, Channel One Russia, ZDF and ARTE France in association with National Geographic Channels International and ORF-Enterprise.


    MIPCOM 2018: Sales highlights

    ORF-Enterprise continues its track record with a range of deals at MIPCOM 2018 in both major fields of ORF's top rated TV series and movies as well as ORF's renowned and awarded UNIVERSUM strand.


    Suburbia - Women on the Edge wins Latin America

    The ORF hit series Suburbia - Women on the Edge has been picked up by Mexican MVS NET






    MEET US AT

    06.04. - 07.04.2019
    Cannes, France
    08.04. - 11.04.2019
    Cannes, France
    24.06. - 27.06.2019
    Budapest, Hungary
    24.06. - 27.06.2019
    La Rochelle, France
    14.10. - 17.10.2019
    Cannes, France
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    #####EOF##### Sarah Kriesche - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Steiermark heute
    Kaiser Maximilian als Ritter Theuerdank illustriert

    01.04.– 10:24 Uhr

    Stift Rein widmet sich den Habsburgern

    Kaiser Maximilian gilt als „letzter Ritter“ der Habsburgerzeit. Heuer jährt sich sein Tod zum 500. Mal. Im Stift Rein ist ihm daher eine Ausstellung gewidmet, die besondere Relikte aus der Habsburgerzeit zeigt.  mehr …

    Weitere Meldungen

    "Schlammland Gewalt"

    Kultur 29.03.2019 08:00 Uhr

    Bierzelt-Stimmung im Grazer Schauspielhaus

    Zünftige Musi, leere Bierflaschen, Bierbänke für das Publikum und bunte Lichterketten: Das würde man im Schauspielhaus wohl nicht erwarten. Doch dieses Zeltfest-Ambiente ist die Kulisse für einen gesellschaftskritischen Abend. mehr …

    Braten vom Hochlandrind mit Serviettenknödel, Rotkraut, Rahm und Preiselbeeren

    28.03.2019 19:02 Uhr

    Geschmorter Braten von Marianne Luiodold

    Bauer und Hüttenwirt Siegfried Luidold züchtet im Triebental Hochlandrinder. Seine Frau Marianne macht geschmorten Braten mit Knödel, Rotkraut und Bratensaft - verfeinert mit Rahm und Preiselbeeren - in der Bergerhube. mehr …

    Detektor

    23.03.2019 19:42 Uhr

    Nichts, was es in Stallhofen nicht gibt

    Auf eine Zeitreise der kleinen Dinge des Alltags entführt der Steirer Manfred Hausegger in „Hausis Antiquitätenmuseum“ in Stallhofen. Seiner Sammelleidenschaft hat er dafür seit Jahrzehnten freien Lauf gelassen. mehr …

    Krautroulade

    21.03.2019 10:55 Uhr

    Krautroulade von Hannes Haderspeck

    In der Fastenzeit gibt es oft und gern Kraut. Hannes Haderspeck vom Glöckl Bräu in Graz macht daraus aber keine Krautsuppe, sondern eine Krautroulade, gefüllt mit Erdäpfel, Topfen und Bärlauch. mehr …

    Wanderpanorama

    17.03.2019 15:10 Uhr

    Paar porträtiert Steiermark als Wanderparadies

    Nach dem Skifahren lockt jetzt wieder das Wandern. Auch für die steirischen Reisefotografen Verena und Andreas Jeitler ist die heimische Landschaft ein Wanderparadies, auf das sie mit ihren Vortragsreportagen Lust machen wollen. mehr …

    Holz-Osterei

    Lifestyle 15.03.2019 12:14 Uhr

    St. Johann bekommt Osterei der Superlative

    In St. Johann im Saggautal steht das größte Osterei der Steiermark: Vier Meter hoch und etwa fünf Tonnen schwer ist das Osterei aus Holz. Monatelang wurde an der imposanten Osterdekoration gearbeitet. mehr …

    Saiblingsfilet

    14.03.2019 08:57 Uhr

    Saibling von Andreas Marrer

    Zur Fastenzeit steht auch im Hotel-Restaurant Gürtl in Haus im Ennstal Fisch auf der Speisekarte. Küchenchef Andreas Marrer empfiehlt gebratenes Saiblingsfilet auf Pilzrisotto, garniert mit Schmorgemüse und Bärlauchpesto. mehr …

    Steirermost Pinker Most

    Lifestyle 13.03.2019 13:18 Uhr

    Pinker Most voll „roter Liebe“

    Most hat in der Steiermark eine lange Tradition. Üblicherweise ist er gelblich, da Most aus gepressten Äpfeln besteht - nun gibt es den weltweit ersten pinken Most. Geheimnis ist das rötliche Fruchtfleisch der Apfelsorte „Red Love“. mehr …

    Ausstellung Sascha Wussow, Artfactory

    Kultur 12.03.2019 13:00 Uhr

    Sascha Wussows Bild vom Rock’n’Roll

    Den meisten ist er wohl eher als Schauspieler bekannt, doch Alexander Wussow betätigt sich seit mehr als 20 Jahren auch als leidenschaftlicher Maler. Aktuell ist seine Ausstellung „RODEO! art is rocking“ in Graz zu sehen. mehr …

    TreeDesign

    Lifestyle 08.03.2019 12:57 Uhr

    Wo Bäume in der Werkstatt entstehen

    Wer zu Hause einen Baum haben möchte, kann warten, bis er wächst - oder sich an Christian Harb wenden: Der Grazer Baum-Designer baut sich seine Bäume selbst und verkauft sie auch. In seiner Werkstatt hält derzeit der Frühling Einzug. mehr …

    Diözesanmuseum Graz

    Kultur 07.03.2019 12:59 Uhr

    Raritäten und Schätze im Diözesanmuseum

    Mit dem Beginn der Fastenzeit hat das Diözesanmuseum in Graz seine neue Ausstellung „Kirche, Kunst und Kostbarkeiten“ eröffnet. Zu sehen sind zahlreiche Kunstwerke, die seit Jahren nicht mehr gezeigt wurden. mehr …

    Vegetarischer Tafelspitz

    07.03.2019 09:14 Uhr

    Vegetarischer Tafelspitz von Franz Danklmaier

    Seit vier Generationen schon wird beim Grafenwirt in Aich Assach im Ennstal groß aufgekocht. Nicht nur zur Fastenzeit begeistert Franz Danklmaier jr. immer wieder mit Neuem - etwa mit einem vegetarischen Tafelspitz. mehr …

    "Steiermark heute"

    06.03.2019 04:00 Uhr

    Bestens informiert mit „Steiermark heute“

    „Steiermark heute“ sendet täglich von Montag bis Sonntag ausführliche Informationen aus der gesamten Steiermark, präsentiert von Petra Rudolf, Renate Rosbaud, Franz Neger oder auch Thomas Weber. mehr …

    #####EOF#####

    Vorarlberg

    Sicher unterwegs Beitrag im Dienste der Öffentlichkeit

    #####EOF##### Landesstudio Niederösterreich

      

    heute:
    07:22: Y Tu | Luisa Fernandez
    07:26: Don't get me wrong | Pretenders
    07:33: Pretty Woman | Roy Orbison
    07:36: Corazon | Petra Frey
    07:41: How Will I Know | Whitney Houston
    07:49: Sailing | Rod Stewart


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    #####EOF##### Backworkshop mit Barbara van Melle - Radio Wien

    Backworkshop mit Barbara van Melle

    Am 18. März hat Barbara van Melle vom „Kruste und Krume“ Brotbackatelier für herrlichen Duft von frischem Gebäck gesorgt. Hier finden Sie die Rezepte für ihr Handgebäck.

    Sendungshinweis: Radio Wien am Nachmittag, 12. März 2019

    Barbara van Melle ist Bäckerin aus Leidenschaft und hat letztes Jahr das erste Wiener Brotbackatelier eröffnet. Ebenso veranstaltet sie jedes Jahr erfolgreich das Backfestival „Kruste und Krume“. Heuer findet die Veranstaltung am 23. März in der Marx Halle statt. Doch zuvor zeigt sie am 18. März in einem Radio Wien Backworkshop wie viel Arbeit, Zeit und auch Spaß in einem frisch, selbst gebackenem Salzstangerl, Mohnflesserl oder einer Kaisersemmel steckt.

    Barbara van Melle und Simon Wöckl

    Lukas Lorenz

    Simon Wöckl und Barbara van Melle

    Ein Frühstücksweckerl, ein Wurstsemmerl zu Mittag, oder eine schnelle Jause - Handgebäck mögen fast alle gerne. Mit Barbara van Melle und Simon Wöckl vom „Kruste und Krume“ Brotbackatelier haben Radio Wien Hörerinnen und Hörer die Chance am 18. März gemeinsam Handgebäck zu backen im Brotbackatelier im 4. Bezirk.

    Rezept für ihr Handgebäck

    Barbara van Melle hat für alle Bäckerinnen und Bäcker auch ein Rezept für ihr perfektes Handgebäck mitgebracht. Das finden sie hier:

    Rezept Handsemmel
    PDF (249.0 kB)

    Link:

    Kruste und Krume

    #####EOF##### Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber - noe.ORF.at

    Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

    Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten.

    Biberschäden gehören für die Mitarbeiter des Donau-Hochwasserschutzverbandes Tullnerfeld Nord mittlerweile zum Alltag. So bauen Biber derzeit am Brombeergraben bei Trübensee (Bezirk Tulln) gerade einen Damm. Zur Hälfte ist er fertig. Der frühere Damm wurde gerade erst von den Mitarbeitern des Hochwasserschutzes aus dem Wasser gefischt.

    Biber Bach Liebenfels
    ORF
    Etwa 5.000 bis 6.000 Biber leben derzeit in Niederösterreich

    Schäden werden auf eine Million Euro geschätzt

    „Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen Mensch und Biber. Und da gibt es auch durchaus gefährliche Situationen, die durch die Tiere hervorgerufen werden. Wir haben auf einer Strecke von 35 Kilometern entlang der Schnellstraße S5 Schutzdämme, die Durchlässe haben. Diese Durchlässe werden durch das Holz, das der Biber in diese Durchlässe hineinbringt, verklaust. Bei einem Hochwasser ist die Problematik, dass diese Schieber nicht zugehen und nicht dichten“, erklärt der Geschäftsführer des Hochwasserschutzverband Tullnerfeld Nord, Johannes Sanda.

    Nach seinen Angaben betragen die Schäden, welche die Biber allein im Einzugsbereich des Donau-Hochwasserschutzverbandes Tullner Feld Nord anrichten, etwa eine Million Euro. Denn schließlich müsse man auch die Schutzdämme ständig kontrollieren und ebenso auch die von den Tieren angebissenen Bäume entfernen. Die Biberverordnung, die seit 2016 in Kraft ist, soll das Treiben des Nagers einschränken - mehr dazu in Verordnung zur Bibertötung in Kraft (noe.ORF.at; 31.8.2016).

    300 bis 400 Biber wurden bereits getötet

    Etwa 300 bis 400 Tiere wurden bisher gefangen und getötet, die Population wächst aber rasch, sagen Experten. In der Nähe von Radwegen und Spazierwegen müssen immer wieder Bäume gefällt werden. „Wir haben etwa bei Trübensee ein Bachbett, wo wir die Bäume entlang des Baches entnommen und eine Wiese angelegt haben, damit der Biber hier keine Bäume mehr vorfindet, die er fällen kann“, schildert Sanda eine Schutzmaßnahme. Derzeit könnte der Biber das übrigens ungestört tun, denn bis zum 31. August hat er noch Schonzeit.

    Otto Stangel, noe.ORF.at

    Links:

    #####EOF##### ZIB 7:30 vom 04.04.2019 um 07:30 Uhr – ORF-TVthek

    ZIB 7:30

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      00:16 Min.

    • Knappe Zustimmung für Brexit-Verschiebung

      00:39 Min.

    • Karfreitag-Anmeldefrist endet

      00:35 Min.

    • Eurofighter-U-Ausschuss geht weiter

      00:29 Min.

    • Rapid und Red Bull Salzburg im ÖFB-Cupfinale

      00:23 Min.

    • Wetter | Verabschiedung

      00:42 Min.

    Information | ZIB 7:30 ZIB 7:30

    ZIB 7:30

    Knappe Zustimmung für Brexit-Verschiebung | Karfreitag-Anmeldefrist endet | Eurofighter-U-Ausschuss geht weiter | Rapid und Red Bull Salzburg im ÖFB-Cupfinale | Wetter

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    #####EOF##### Die FM4 Charts vom 26. Jänner - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Charts

    Radio FM4

    Die FM4 Charts vom 26. Jänner

    The 1975 bleiben mit „Love It If We Made It“ an der Spitze der FM4 Charts.

    Die FM4 Charts:

    jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr und anschließend für 7 Tage im FM4 Player

    Slide und Beirut landen diese Woche als höchste Neueinsteiger direkt in den Top Ten. Dafür verabschieden sich sowohl Palastic als auch Dendemann ft. Trettmann vom Stockerl.

    Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Anger, Foals, Georgia und HVOB stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

    Interpret Titel VW WW
    1 The 1975 Love It If We Made It 1 3
    2 Jugo Ürdens ft Edwin Allegro 10 2
    3 Lizzo Juice 11 2
    4 Sorry Starstruck 8 3
    5 Slide Floating neu 1
    6 At Pavillon Believers 9 2
    7 Beirut Landslide neu 1
    8 Scheibsta & die Buben Halb So Wichtig 15 4
    9 Charlotte Gainsbourg Such A Remarkable Day 6 4
    10 Voyou ft. Yelle Les Bruits De La Ville 7 3
    11 Koffee Toast 20 3
    12 Dendemann ft. Trettman Littbarski 2 6
    13 King Princess Pussy Is God 21 2
    14 Maverick Sabre ft. Chronixx Her Grace 16 3
    15 We Are The City Dark Horizon 5 5
    16 The Decemberists Down On The Knuckle 17 4
    17 Grossstadtgeflüster Feierabend neu 1
    18 Santigold Coo Coo Coo neu 1
    19 Palastic Goldmine 3 6
    20 Lea Santee Wine 4 6
    21 Impala Ray Splash Mathare 14 5
    22 Broken Bells Shelter 13 5
    23 Toro Y Moi Ordinary Pleasure 12 6
    24 Bilderbuch Checkpoint (Nie Game Over) 18 7
    25 Frittenbude Süchtig 19 7

    mehr FM4 Charts:

    Aktuell:

    #####EOF##### ORF 2 Europe: ORF 2 unverschlüsselt via Digitalsatellit - der.ORF.at
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    TV- und Radio-Empfang

    ORF 2 Europe: ORF 2 unverschlüsselt via Digitalsatellit

    ORF 2 EUROPE informiert Österreicherinnen und Österreicher im Ausland aktuell über das Geschehen in ihrer Heimat und macht Europa mit österreichischen Themen und der österreichischen Lebensart bekannt.
    ORF 2 Europe (ORF 2E) ist das über Digitalsatellit frei empfangbare europaweite TV-Angebot von ORF 2. Damit ist es möglich, Informationen, Unterhaltung und Kultur aus Österreich auch im Ausland unmittelbar zu erfahren und zu erleben. Mit diesem Angebot trägt der ORF aktiv zur europäischen Integration bei.

    Programm

    „Zeit im Bild“, „Report“ oder „Im Zentrum“ - das europaweite Angebot von ORF 2 umfasst die komplette Palette der Informationssendungen von ORF 2 ebenso, wie Unterhaltung, Filme und Serien österreichischer Provenienz. Im Rahmen der uncodierten Ausstrahlung von ORF 2 via Digitalsatellit wird die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr auch in Gebärdensprache präsentiert.

    Ausstrahlung

    Täglich in der Zeit von ca. 6.00 bis ca. 0.20 Uhr. Das TELETEXT-Angebot mit den aktuellsten Schlagzeilen und Meldungen aus Österreich kann 24 Stunden abgerufen werden.
    Empfangsdaten
    Satellit ASTRA: ORF Transponder
    Position 19.2 Grad Ost

    Frequenz 12.692 MHz

    Polarisation Horizontal

    Symbol Rate 22.000

    FEC 5/6

    Mit dem automatischen Sendersuchlauf wird ORF 2 EUROPE (ORF 2E) leicht gefunden.

    Technik

    Das Programm von ORF 2 EUROPE über den Digitalsatellit ASTRA ist frei empfangbar - benötigt wird ein digitales Satellitenempfangsset.

    Weitere Informationen plus Programmvorschau:

    Teletext: ab Seite 370

    Links:

    Mehr dazu:

    #####EOF##### sport.ORF.at

    Fussball

    Im dritten Spiel seit der Rückkehr von Trainer Zinedine Zidane hat Real Madrid erstmals verloren. Der entthronte Champions-League-Sieger unterlag am Mittwoch in der 30. Runde der spanischen Fußballmeisterschaft in Valencia mit 1:2.

    Valencia-Spieler jubeln
    AP/Alberto Saiz

    Valencia traf durch den Portugiesen Goncalo Guedes in der 35. Minute und hatte danach diverse Möglichkeiten, die Führung auszubauen, noch bevor Ezequiel Garay in der 83. Minute das 2:0 erzielte. Real Madrid, das seit Mitte März wieder von Zidane trainiert wird, erspielte sich nur wenige Chancen. Der Anschlusstreffer fiel erst Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Karim Benzema.

    Während Real Madrid den Rückstand auf den zweitplatzierten Stadtrivalen Atletico Madrid auf fünf Punkte anwachsen lassen musste, näherte sich Valencia weiter den Champions-League-Plätzen. Als Fünfter liegt das Team noch einen Punkt hinter dem viertplatzierten Getafe.

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    Stürmerstar Mauro Icardi hat am Mittwoch ein gelungenes Comeback für Inter Mailand gegeben. Der zwischenzeitlich ausgemusterte Ex-Kapitän stand im Ligaspiel beim FC Genoa erstmals seit Anfang Februar wieder auf dem Platz. Icardi traf beim ungefährdeten 4:0-Sieg per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (40.).

    Jubel von Mauro Icardi (Inter Milan)
    Reuters/Massimo Pinca

    Inter-Trainer Luciano Spalletti hatte am Dienstag angekündigt, dass Icardi in Genua sein Comeback geben werde, weil er „mental die richtige Reaktion gezeigt“ habe. Der 26-jährige Argentinier hält nun bei 15 Pflichtspieltoren in dieser Saison. Inter festigte mit dem Erfolg Platz drei, vier Punkte vor dem Stadtrivalen AC Milan.

    Eine überraschende 1:2-Niederlage setzte es für den Tabellenzweiten Napoli mit 1:2 beim Abstiegskandidaten Empoli. Die Pleite scheint für den Vizemeister und Salzburg-Bezwinger in der Europa League aber zu verkraften sein. Platz zwei ist abgesichert, der Rückstand auf Serienmeister Juventus Turin mit 18 Punkten ohnehin bereits zu groß.

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    Paris Saint-Germain ist auf Kurs Richtung fünftem französischen Fußball-Cuptitel in Serie. Der Rekordgewinner des Bewerbs setzte sich im Halbfinale am Mittwoch daheim gegen Nantes mit 3:0 (1:0) durch. Im Finale trifft PSG am 27. April im Stade de France auf den Ligarivalen Stade Rennes, der sich am Vortag überraschend mit 3:2 bei Olympique Lyon durchgesetzt hatte.

    Marco Verratti brachte PSG vor der Pause auf die Siegerstraße (29.). Es war der erste Saisontreffer des Italieners. Für die Entscheidung sorgte Stürmerstar Kylian Mbappe vom Elfmeterpunkt (85.), nachdem er 20 Minuten davor noch einen Strafstoß vergeben hatte. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte Dani Alves (92.).

    Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) schießt ein Elfmetertor gegen Nantes
    APA/AFP/Franck Fife

    Durch den Erfolg greift PSG einmal mehr nach dem Double. Die Meisterschaft ist dem Hauptstadt-Club bei 20 Punkten Vorsprung praktisch nicht mehr zu nehmen. Im Achtelfinale der Champions League hatte es für die Pariser unter Trainer Thomas Tuchel mit dem Aus gegen Manchester United aber einmal mehr eine große Enttäuschung gesetzt.

    Fußball-Bundesligist Austria hat am Sonntag den Abschied von Ewandro bekanntgegeben. Der Brasilianer war im vergangenen Sommer von Udinese ausgeliehen worden. Der Leihvertrag wurde nun aufgelöst und Ewandro wechselte mit sofortiger Wirkung in seine Heimat zu Fluminense.

    Für die Austria-Profis brachte es der 23-jährige Offensivspieler auf elf Bewerbspartien und zwei Tore. Für die Young Violets traf er in der 2. Liga in drei Partien dreimal.

    Zum geplanten Neubau des LASK-Stadions am Pichlinger See in Linz will eine Bürgerinitiative unter dem Namen „Rettet den Pichlinger See“ eine Volksbefragung erzwingen. Die dazu notwendigen 6.100 Unterschriften werden ab sofort gesammelt, wurde in einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgegeben.

    Rednering des neuen LASK-Stadion auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand von Linz
    APA/Kernkompetenzen & Amago Filmproduktionen

    Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres ist publik, dass der Fußball-Bundesligist auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand ein neues Stadion errichten will. Es soll mit 16.500 Sitzplätzen für Länderspiele tauglich werden. Als Baubeginn für das auf 45 Millionen Euro geschätzte Projekt wurde der Frühsommer 2020 angedacht.

    Teures „Mammutprojekt“

    Die Gegner befürchten, dass 200.000 Quadratmeter wertvolles Grünland aus dem Naherholungsgebiet und dem regionalen Grünzug „herausgeschnitten“ und darauf ein Stadion für 16 Bundesliga-Spiele pro Jahr, aber auch für Events wie Konzerte gebaut werden soll. Die Gegner sprechen von einem „Mammutprojekt“ mit 20.000 Sitzplätzen, 3.500 Parkplätzen, Trainingsplätzen, Nebengebäuden und 50 Millionen Euro Baukosten. Zudem sei die Rede von einer eigenen Autobahnabfahrt um 20 bis 30 Millionen Euro von der öffentlichen Hand.

    Mutmaßliche rassistische Beleidigungen gegen Stürmer Moise Kean haben den 2:0-Sieg des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin bei Cagliari Calcio überschattet. Schon bevor der 19-Jährige am Dienstagabend zum Endstand getroffen hatte, war er von den gegnerischen Fans ausgepfiffen worden. Nach seinem Treffer stellte sich der Sohn ivorischer Eltern mit ausgebreiteten Armen vor die Fans, die ihn daraufhin Medienberichten zufolge beleidigten.

    Mittelfeldspieler Blaise Matuidi solidarisierte sich mit seinem Teamkollegen. „Weiß + Schwarz“, schrieb er in Anlehnung an die Vereinsfarben auf Twitter und ergänzte: „NoToRacism“.

    Juve-Coach Massimiliano Allegri machte Kean mitverantwortlich für den Vorfall. „Er hätte diesen Jubel vermeiden sollen“, erklärte Allegri. „Er ist jung und muss lernen, aber natürlich müssen auch bestimmte Reaktionen des Publikums verhindert werden.“ Im Stadion gebe es wie im Leben normale Menschen und „Idioten“, sagte Allegri. Letztere sollten identifiziert werden und aus den Stadien verbannt werden. „Die Schuld besteht 50 zu 50, Moise hat einen Fehler gemacht, und die Curva hat einen Fehler gemacht“, sagte Verteidiger Leonardo Bonucci.

    Cagliari-Präsident Tommaso Giulini distanzierte sich von dem Vorwurf, dass es rassistische Beleidigungen gegeben habe. „Ich habe vor allem Pfiffe gehört, die hätten genauso alle anderen Spieler getroffen.“ Sollte es auch rassistische Gesänge gegeben haben, „sind die zu verurteilen“.

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    Chronik

    Die beiden russischen Fußballnationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew bleiben wegen einer möglichen Verwicklung in mehrere Schlägereien ein weiteres halbes Jahr in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Moskau verlängerte die U-Haft am Mittwoch bis zum 25. September, wie russische Medien berichteten.

    Die Ermittlungen gegen die beiden Fußballer dauern bereits mehrere Monate an. Die beiden sollen im Oktober 2018 in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt haben. Ihr Anwalt beklagte der Agentur Ria Nowosti zufolge, dass die Ermittler zahlreiche Zeugen nicht befragten, die beide entlasten könnten. Fans riefen zu Protestaktionen in der kommenden Woche in der russischen Hauptstadt auf, um die Freilassung der Spieler zu fordern.

    Der Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew von FC Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der „Sbornaja“ bei einer Party in Monaco für etwa 250.000 Euro Champagner bestellt hatten.

    Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen Mittwoch im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

    Pele hatte am Dienstagabend in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch am Mittwoch, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

    Immer wieder Grund zur Sorge

    Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

    Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

    Im Gerichtsprozess gegen den früheren britischen Polizeibeamten David Duckenfield, der vor 30 Jahren bei der Hillsborough-Katastrophe in Sheffield Einsatzleiter war und sich wegen fahrlässiger Tötung in 95 Fällen verantworten musste, ist die Jury am Preston Crown Court zu keinem Urteil gekommen.

    Die britische Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) kündigte am Mittwoch an, dass sie ein Wiederaufnahmeverfahren gegen den 74-Jährigen anstrebt. Der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell (69), wurde dagegen wegen Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion schuldig gesprochen.

    Tödliches Gedränge

    Beim Semifinale des englischen FA-Cups zwischen Liverpool und Nottingham Forest am 15. April 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Weitere 766 Fans wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Liverpool-Anhänger. Nach jahrelangem Streit um die Schuldfrage entschied 2016 ein Gericht nach einer unabhängigen Untersuchung, dass die Katastrophe kein Unfall war, sondern durch das Fehlverhalten der Polizei mit verursacht wurde.

    Die Anklage gegen einen Polizeibeamten, dem im Zusammenhang mit der Katastrophe Fehlverhalten in mehreren Fällen vorgeworfen worden war, war bereits im August 2018 fallengelassen worden. Das Verfahren gegen Sir Norman Bettison (62) war aufgrund der geänderten Beweislage eingestellt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft damals mit, es habe keine realistische Aussicht auf eine Verurteilung gegeben.

    Formel 1

    Am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Bahrain hat der Brite George Russell (21) Bestzeit erzielt. Der Williams-Pilot saß am Mittwoch allerdings im aktuellen Mercedes W10 und war in 1:29,029 Min. Schnellster vor Sergio Perez (Racing Point) und Sebastian Vettel. Der Deutsche hatte aber härtere Reifen an seinem Ferrari. Russells Zeit war wegen der trockenen Bedingungen die beste beider Tage.

    George Russell (GBR) steuert bei Formel-1-Tests in Bahrain einen Mercedes
    APA/AFP/Andrej Isakovic

    Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, fuhr einen Tag nach seinem Debüt im Ferrari am Mittwoch einen C38 des Partnerteams Alfa Romeo. Der 20-Jährige drehte insgesamt 70 Runden und wurde Sechster. Auf die meisten Runden (143) kam der Thailänder Alexander Albon im Toro Rosso. Der 19-jährige Brite Dan Ticktum fuhr im Red Bull 135 Runden.

    Radsport

    Der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger hat am Mittwoch bei der 74. Auflage des Radrennens „Quer durch Flandern“ Platz vier belegt. Der 27-Jährige vom Team Bora kam beim zur World Tour zählenden Rennen mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe ins Ziel nach Waregem. Den Sieg holte sich das niederländische Multitalent Mathieu van der Poel. Der 26-Jährige ist amtierender Querfeldein-Weltmeister.

    Für Van der Poel war es der dritte Saisonsieg auf der Straße, aber der erste seiner Karriere auf der World Tour. Im vergangenen September gewann der Niederländer bei der Mountainbike-WM Bronze. 2015 und 2019 holte er bei der Querfeldein-WM jeweils Gold. Van der Poel ist der Enkel der französischen Radlegende Raymond Poulidor. Sein Vater Adrie van der Poel war ebenfalls Radrennfahrer, er gewann u.a. 1986 die Flandern-Rundfahrt.

    Van der Poel setzte sich nach 183 km im Finish vor dem Franzosen Anthony Turgis und dem Luxemburger Bob Jungels durch. Für Pöstlberger, der seinen bisher größten Erfolg 2017 mit einem Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren hatte, blieb Platz vier. Der Steirer Bernhard Eisel kam bei der Generalprobe für die Flandern-Rundfahrt, die am Sonntag über die Bühne geht, als 114. mit 6:42 Minuten Rückstand ins Ziel.

    Eishockey

    Wintersport

    Österreichs Medaillengewinner im Wintersport sind am Mittwoch von der Regierungsspitze geehrt worden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der für Sport zuständige Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bedankten sich bei den Athleten für die beeindruckenden Leistungen, für die laut Kurz „tolle Visitenkarte Österreichs im Ausland“.

    Siegertrophäen als Gastgeschenk

    29 Medaillen- und alle Kugelgewinner aus den ÖSV-Sparten waren im Bundeskanzleramt geladen. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bedankte sich „herzlich“ für die Einladung und brachte als Gastgeschenk Siegertrophäen der nordischen Ski-WM in Seefeld mit. Sportminister Strache erinnerte in seiner Rede auch an alle verletzten Athleten und würdigte die Leistungen der Parasportler.

    Die Alpinen wurden von Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher und Abfahrtsweltcup-Siegerin Nicole Schmidhofer („Ein schöner Rahmen, sehr lässig“) angeführt. Auf die obligatorische Nachfrage, wie es denn um seine Zukunftsplanung aussehe, ließ sich Hirscher nichts herauslocken. Er müsse abwägen, inwiefern sein Körper Leistungen wie in den vergangenen Jahren erbringen könne, sagte der Salzburger. Das brauche Zeit. Eine Entscheidung werde nicht vor Sommer fallen, meinte Hirscher im ORF-Interview.

    Schach

    Österreichs erste Schachgroßmeisterin, die Kärntnerin Eva Moser, ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Das teilte der Österreichische Schachbund am Mittwoch in einer Aussendung mit.

    Eva Moser (AUT)
    GEPA/M. Oberlaender

    Highlights in Mosers Karriere waren der Vizeeuropameistertitel 1998 in Mureck bei den U16-Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in Gmunden, wo sie alle Männer hinter sich ließ und als erste Frau den Titel gewann.

    Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karrierehöchstzahl von 2.471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde Moser vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schachgroßmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters.

    Tischtennis

    Daniel Habesohn scheint erstmals in den Top 30 der Tischtennisweltrangliste auf. Der 32-jährige Wiener verbesserte sich um sechs Plätze und nimmt zweieinhalb Wochen vor der WM in Budapest Rang 29 ein. „Als ich die neue Weltrangliste gesehen habe, da war ich gleich heiß aufs nächste Training. Es gibt auch viel Selbstvertrauen für die WM“, sagte der Doppel-Europameister. Sofia Polcanova fiel bei den Frauen aufgrund einer Verletzungspause um zwei Plätze zurück und ist als 19. nun zweitbeste Europäerin.

    Segeln

    Am dritten Tag der Princess Sofia Trophy der Segler vor Palma de Mallorca hat sich Österreichs 49er-Duo Benjamin Bildstein/David Hussl nach zwei Wettfahrtsiegen als Dritter für die Goldflotte qualifiziert.

    49er-Segler Benjamin Bildstein und David Hussl
    Tobias Stoerkle – Photography

    Die schon dort segelnden David Bargehr und Lukas Mähr verteidigten bei den 470ern Rang zwei. Auch Thomas Zajac/Barbara Matz haben im Nacra 17 noch Chancen auf die Top Ten und das Medal Race.

    Tennis

    Das Tennis-Finale im Herren-Einzel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird nicht wie ursprünglich geplant im Modus „Best of five“, sondern lediglich auf zwei Gewinnsätze ausgetragen. Das gab der Internationale Tennis-Verband (ITF) am Mittwoch bekannt. Damit werden alle Einzel bei Olympia im gleichen Format gespielt. Im Doppel gibt es bei Satzgleichstand keinen dritten Satz, sondern ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte.

    #####EOF##### Alles dreht sich um die Sonne - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Cari Cari

    Andreas Jakwerth

    Alles dreht sich um die Sonne

    Cari Cari haben ein aufregendes (Live-)Jahr hinter sich. Der Output: ihr Debütalbum „ANAANA“. Das Duo hat uns von retro-befreiten Ambitionen, erspieltem Selbstbewusstsein und ihrer Teilnahme am Projekt „The New European Songbook“ erzählt. Unser FM4 Artist Of The Week.

    Von Lisa Schneider

    Den Titel des ersten Cari-Cari-Albums spricht man wie im Deutschen aus, gefühlvoll betont auf der mittleren Doppel-A-Silbe. ANAAAAANA also. Es ist ein Wort, das der Maori-Sprache entstammt, und wie viele Wörter dieser Sprache hat auch dieses mehrere Bedeutungen: Glut, Feuer, Hitze, Sonne. Lava. „Wie eine Eruption“, erzählt Alexander Köck, eine Hälfte des Duos, „wir haben das aufgeschnappt, als wir in Neuseeland waren - und es hat gepasst. Die Sonne ist ein Motiv, das sich durch unsere Musik zieht. Dieses Album jetzt endlich zu veröffentlichen, hat außerdem schon etwas von einem kleinen emotionalen Vulkanausbruch für uns.“

    Der Pressetext sagt „nach langem Warten ist das Debutalbum da“. Wie so oft ist es für das Publikum das längere Warten als für die Band: Die hat nämlich in den letzten zwei Jahren nie nichts getan.

    Warum Filmmusik ein gutes Genre ist

    Cari Cari haben schon 2014 eine EP veröffentlicht, „Amerippindunkler“. Richtig kennengelernt haben wir sie aber erst mit ihrer Single „Nothing’s Older Than Yesterday“, ein Song, der auch international Anklang gefunden hat, der ihnen erstmals schriftliche Auszeichnungen wie „Musik wie aus einem Tarantino-Soundtrack“ eingebracht hat.

    Genre-Überlegungen im Musikjournalismus sind so eine Sache; einerseits sind Cari Cari eine Bluesrockband, verweben aber ebenso elektronische Elemente in ihre Musik, 60ies-Anleihen, 80ies-Synthesizer. Klingt eingermaßen nichtssagend, langweilig. Der Tarantino-Vergleich tut da schon seinen Gutteil dazu, die Band auch nach außen hin, noch vor dem Hören, als spannend zu verkaufen: Prärie, Kojoten, holpernde, hart geschlagene Drums, ein Jauchzen in der Ecke. Blut, Sonne, der gute Schmerz.

    Das bildhafte Denken bringt bei Cari Cari nicht nur einen immer sehr stylischen Liveauftritt der beiden mit sich, sondern auch aufwendige Videoproduktionen.

    Schrei’ es hinaus

    Vor wenigen Wochen veröffentlichten sie die erste Vorab-Single des Albums, „Mapache!“. Mehr ein Schlachtruf als ein Song, den Refrain sucht man hier vergebens, außer man zählt das erwähnte Jauchzen, Schreien, den Angriffsruf: „Mapache!“ als solchen. Ein gewagter Schritt, diesen Song als Vorboten rauszuschicken, kein Popsong mit klarer Struktur, viel eher ein Spaß: „Unser Ziel ist es, naiv zu bleiben. Es ist so leicht, wenn man eine Band ist, und eingeflüstert bekommt, wie man sein sollte - poppiger, mehr dran am Mainstream, um schneller mehr Leute zu begeistern. Das anzunehmen ist aber tödlich für die Musik. Wir wollen es uns bewahren, wie Kinder zu sein, im Kinderzimmer Theaterspielen. ‚Mapache!‘ ist der beste Beweis dafür: Es muss nicht immer alles einen doppelten Boden haben, manchmal kann’s auch einfach nur Spaß machen.“

    „Um Geld zu verdienen, sind wir nicht Musiker geworden“ - und dabei geht die gelassene Herangehensweise von Cari Cari gerade umgehend auf. Sich herauskämpfen aus der Masse sehr guter Veröffentlichungen, die gerade in Österreich passieren. Cari Cari sind sich sehr wohl bewusst, mit welcher Konkurrenz sie es zu tun haben: „Wir sind eine Band aus Österreich, international wartet niemand auf uns, das wissen wir. Es ist aber auch gleichzeitig die Chance, etwas zu machen, was wir für gut befinden. Sich zu trauen.“

    Fehler kultivieren. Ohne Vorgegebenes auskommen, ohne einem bestimmten Sound nachzujagen. So haben Cari Cari den Weg zu ihrem ersten Album gesucht. Dass es dann doch zwei Jahre gedauert hat, war einfach dem Entwicklungsprozess geschuldet, den sie mit der Single „Nothing’s Older Than Yesterday“ begründet sehen. „Das war einfach der Song, der das Kapitel der ersten EP abgeschlossen hat. Das ist Cari Cari jetzt.“

    Nicht umsonst steht im Booklet: „This album represents the sound of Cari Cari from 2016 to 2018.“

    Von Angeboten, die man nicht ablehnen kann

    Cari Cari waren im letzten Jahr sehr viel unterwegs. Und das, obwohl sie eigentlich beschlossen hatten, 2018 würde ein Studiojahr. Anfragen, am Eurosonic in Groeningen/Holland, am Great Escape/Brighton, am Sziget Festival/Ungarn oder am renommierten Primavera Sound Festival/Barcelona zu spielen, hat die Band natürlich aber nicht ausgeschlagen. Und dazwischen? Naja, hat das Duo fünf Monate in London gelebt, eine Artist In Residence in Portugal angenommen, ist nach Tallinn, Deutschland und eben nach Neuseeland gereist.

    ÖSTERREICH-TOUR 2018/2019

    02.11. Linz / Ahoi Pop AT
    03.11. Hard / Kammgarn AT
    10.11. Wien / Flex AT
    23.11. Mödling / Bühne Mayer AT
    29.11. St. Pölten / Cinema Paradiso AT
    07.12. Graz / ppc AT
    08.02. Salzburg / Rockhouse AT

    Hier findet ihr alle weiteren Tourtermine von Cari Cari.

    Die Lieder für „ANAANA“ entstehen zwar nicht nach romantischer Vorstellung on the road, sondern großteils schon zuhause, im Studio. Die Eindrücke aber machen die Songs, und so ist „Mechikko“ an besagtes Land angelehnt sowie „After The Goldrush“ an den Brexit.

    Die Reviews, die Cari Cari für ihre Liveauftritte erhalten haben, müssen jedes Ego stärken. Der italienische Rolling Stone allein schreibt ihnen nur das Beste zu. Es mag eine bestimmte Arroganz mit schnellem, ruhmreichen Feedback einhergehen. Oder aber es macht selbstbewusst. „Man fühlt sich einfach bestätigt in dem, was man tut, und das ist das Beste daran. Für uns war das Live-Spielen immer so ein Euphorie-Schub, jedes Wochenende hat uns so viel Energie mitgegeben, die wir mit ins Studio genommen haben. Es hat uns aber nicht dahingehend beeinflusst, dass wir uns gedacht haben: ‚Ah, der Song hat live so besser funktioniert‘ - es geht einfach wirklich ums Selbstvertrauen, das wächst.“

    Und das schönste Kompliment unter diesen vielen, die in den letzten Monaten hereingeprasselt sind?

    „Ein schönstes, zwar nicht direkt ausgesprochenes, aber doch, Kompliment war, als wir am Primavera Sound Festival gespielt haben. Wir standen da auf einer Art Zwischenbühne - zwischen den beiden ganz großen - und anfangs waren vielleicht eine handvoll Leute da. Während des Sets sind aber immer und immer mehr Besucher und Besucherinnen stehen geblieben. Ich kann das nur mit meinen eigenen Erfahrungen vergleichen - manche Bands versteht man erst, wenn man sie live sieht. Zu späterer Stunde hat Nick Cave als Headliner am Primavera gespielt, und auch, wenn ich ihn immer geschätzt habe, hätte ich mich nie als Fan bezeichnet. Ihn live zu sehen, hat mir die Augen geöffnet. Leute in den ersten Reihen haben geweint. Das war schon fast eine sektenähnliche Erfahrung.“

    Ganz ohne Jack White

    Das rohe, direkte Livespiel ist dabei nicht immer der Ausgangspunkt für die Songs von Cari Cari. Ich war sehr verwundert, als sie mir erzählt haben, dass Drums teilweise nicht live eingespielt worden sind, sondern ein Drumcomputer benutzt wurde (etwa auf „Nothing’s Older Than Yesterday“.) Manche Songs entstehen zur Gänze am Computer. „Summer Sun“ ist so ein Beispiel. „Ich muss niemanden beeindrucken, wie gut ich Gitarre spiele, oder auch Stephanie, wie gut sie Schlagzeug spielt. Wenn es bei einem Song besser passt, dass es programmierte Drums sind, okay! Wir sehen uns nicht als Band, die in ihren Rollen festgefroren ist“.

    Cover "ANAANA" von Cari Cari

    Ink Music

    „ANAANA“, das erste Album von Cari Cari, erscheint bei Ink Music.

    Live muss man dann dafür eben einen Weg finden - und gleichzeitig ist es befreiend, zwei Zugänge zum Songschreiben zu haben: klassisch analog im Proberaum, oder eben digital.

    „Es ist uns oft geraten worden: He, ihr seid doch eine Bluesrockband, geht doch ins Studio, und spielt alles live ein. Dann klingt es so wie White Stripes. Und so wollen wir nicht klingen. Wir mögen dieses analoge Bandrauschen, die Wärme, den Sound der 60ier extrem gern, wir lieben diese Art von Ästhetik. Aber wir versuchen, diese Musik ins 21. Jahrhundert zu holen und uns nicht darauf zu beschränken. Immerhin sind wir keine Retroband.“

    So klingt auch „ANAANA“. In Österreich gibt es keine Band, die sich den good old Blues so gekonnt einverleibt, und ihn sich in futuristischer Form zu eigen gemacht hat; man spürt die Wüste zittern, hört die Nacht rauschen, wir tanzen, bis die Sonne aufgeht. Und das Beste daran: Was an der nächsten (Song-)Ecke wartet, lässt sich nur schemenhaft erahnen. Überraschungen sind schön.

    Cari Cari und „The New European Songbook“

    Ein Song des Albums - „Dark Was The Night Cold Was The Ground“ - ist gleichzeitig Teil eines großangelegten Projekts: des „The New European Songbook“. Die EBU (European Broadcasting Union), die unter anderem auch den Eurovision Songcontest veranstaltet, fordert einmal jährlich jedes europäische Land auf, eine Musikerin, einen Musiker oder eine Band auszuwählen, die zu einem bestimmten Thema einen Song schreibt - der dann auch eingebettet in einer größeren Dokumentation als Video umgesetzt wird.

    Das Thema heuer ist „Krieg und Frieden“, anlässlich des hundertjährigen Jubiläums zum Ende des Ersten Weltkriegs.

    „Es war spannend, mit einem bestimmten Ziel einen Song zu schreiben. Wir haben uns gefragt: Was ist Frieden? Was ist Krieg? Die beiden kann man schwer von einander abgrenzen, weil auch nach Kriegsende die veheerenden Umstände in der Bevölkerung weiter bestehen bleiben. Traumatisierung ist da nur ein Stichwort. Und darum dreht sich der Song. Wir haben außerdem versucht, mit etwa Federhall-Effekten Bomben musikalisch umzusetzen, und so vielschichtig an das Thema heranzugehen.“

    Etwas zu umschreiben, wozu man aufgrund der zeitlichen Distanz emotional keinen direkten Bezug hat, hat sich als fruchtbarer Ausgangspunkt erwiesen. Und gleichzeitig lebt „Dark Was The Night Cold Was The Ground“ nicht nur vom Vergangenheitsbezug, sondern ebenso vom aktuellen Zeitgeist: „Gerade in der Zeit, in der wir heute leben, gibt es beängstigend viele Parallelen, vergleicht man sie mit der Stimmung von vor hundert Jahren. Es fällt deshalb vielleicht gar nicht so schwer, sich da zurückzuversetzen.“

    Die Live Session von Cari Cari bei FM4 am 26. Oktober 2018. Das Interview führt Daniel Grabner.

    Aktuell:

    #####EOF##### Ein Liveset voller "unique moments" - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Ein Liveset voller "unique moments""

    Lisa Schneider

    Hören, lesen, schreiben

    3. 4. 2017 - 06:01

    Ein Liveset voller "unique moments"

    Wir haben HVOB und Winston Marshall im Studio besucht und über die Zusammenarbeit zur bevorstehenden Tour gesprochen. Mit Video!

    HVOB Silk Tour 2017

    HVOB and Winston Marshall

    • 11.04. Salzburg, Rockhouse
    • 21.04. Wien, Arena Wien - SOLD OUT
    • 30.04. München, Backstage

    HVOB und Winston Marshall sind unser aktueller FM4 Artist of the Week

    Die Sonne strahlt, HVOB sind topmotiviert, da ist es ganz egal, dass eigentlich Wochenende ist. Auch Winston Marshall kann es nicht erwarten, mit den Liveproben im Wiener Studio zu beginnen. Die Stadt hat er lieben gelernt, und das nicht nur, weil er in den letzten Monaten sehr oft hier war. Anna und Paul sind mittlerweile seine Wiener Familie, erzählt er, dabei haben sich die drei ganz zufällig kennengelernt.

    Winston war gerade dabei, sich durch die schrägsten Experimente elektronischer Musik auf Youtube zu wühlen, als er über den HVOB-Song "Azrael" stolperte. "I thought it was some kind of techno, but then, after a while, that beautiful voice dropped out, and I was stunned, I loved it. I listenend to more and more HVOB songs and just realised that I haven't heard that kind of electronic music before. The thing is, and that's what they do best, they put together Soul and Electronica in such a beautiful way. Then I knew I wanted to work with them."

    Portraitfoto HVOB und Winston Marshall

    ©Lukas Gansterer

    HVOB und Winston Marshall

    Winston schickt ein Mail, der Rest ist Geschichte. "Silk" ist das siebenteilige Ergebnis dieser sehr geglückten Kollaboration, auch wenn Winston Marshall als Mitglied der Indiefolkband Mumford and Sons von einem ganz anderen Genre kommt. Wichtig ist allen drei MusikerInnen, dass es sich beim neuen Album nicht um ein weiteres von HVOB handelt, die sich einfach einen Special Guest geschnappt haben. "Silk" ist das Werk dreier KünstlerInnen zu gleichen Teilen - und so werden auch die Liveshows aussehen.

    FM4 präsentiert das Checkfest

    Ein Festival von und mit HVOB in der Arena Wien am 12. August:

    Line Up:
    HVOB
    Winston Marshall
    Stimming live
    more tba

    Karten gibt es auf ntry.at, der jugendinfo wien und Öticket.

    "Viele elektronische Acts spielen ihr Set jeden Abend gleich ab, aber uns ist es wichtig, dass alles live-live passiert", erzählt Paul. Deshalb haben HVOB und Winston Marshall, der live Gitarre spielen wird, für die Tour auch noch einen Drummer mit an Bord geholt. "Es geht darum, dass jeder Abend unique ist. Wir proben und jammen jetzt im Studio, um die Grenzen des Albums auszuloten. Wir wollen nicht, dass es live genauso klingt wie auf Platte". Da wird ein Song dann schon mal schnell doppelt so lang wie in der Studioversion.

    Die Wiener Arena am 21. April ist schon ausverkauft - aber es gibt ein Trostpflaster für diejenigen, die kein Ticket mehr ergattern konnten: HVOB rufen mit dem Checkfest ihr eigenes Festival ins Leben, das sie unter anderem selbst bespielen werden. Es findet open air, am 12. August, ebenfalls in der Arena Wien statt.

    #####EOF##### Verletzter Wöber unterzieht sich Knieoperation - sport.ORF.at

    Verletzter Wöber unterzieht sich Knieoperation

    Österreichs Fußballteamspieler Maximilian Wöber wird sich an seinem verletzten Knie operieren lassen. Der Eingriff erfolgt in Vitoria bei einem Spezialisten, wie der FC Sevilla bekanntgab. Wöber reist am Mittwoch in die baskische Hauptstadt. Die genaue Ausfallsdauer könne erst nach dem Eingriff abgeschätzt werden, schrieb der spanische Erstligist.

    Wöber wird nach seinem Riss des inneren Meniskus im rechten Knie in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten. Medien spekulierten, dass der Verteidiger zumindest eineinhalb Monate Rehapause einlegen müsse. Wöber, der sich die Verletzung am Wochenende im Ligaspiel gegen Valencia zugezogen hatte, könnte für die EM-Qualifikationsspiele Österreichs Anfang Juni gegen Slowenien und Nordmazedonien damit fit werden. Der 21-Jährige will auch bei der EM-Endrunde der U21 von 16. bis 30. Juni in Italien und San Marino antreten.

    #####EOF##### Unterhaltung
    ORF
    Unterhaltung mit Haltung

    Der ORF als Plattform für österreichische Unterhaltung

    ORF
    Österreicherinnen und Österreicher unterhalten sich gern
    • Qualitätsmonitoring des ORF hat ergeben (2015), dass 87 % der Österreicherinnen und Österreicher an Unterhaltung im Fernsehen interessiert sind.
    • Wenn Unterhaltung, dann im ORF: 76 % der in Österreich gesehenen Sendeminuten der österreichischen TV-Sender aus diesem Bereich (öffentlich-rechtl. und privat) entfallen auf den ORF (ORF eins, ORF 2, ORF III)
    • 62 % der Befragten meinen, der ORF „bringt gute Unterhaltung, unterhaltsame Beiträge“ (2014: 56 %)
    Österreichische Unterhaltung ist maßgeblicher Bestandteil der österreichischen Identität. Österreichischer Humor hat im ORF eine lange und ruhmreiche Tradition – ob „Herr Karl“ oder „Mundl“, ob „Villacher Fasching“ oder „Starnacht“, ob „Dancing Stars“ oder „Mei liabste Weis“, ob „Hinterholz 8“ oder „Vorstadtweiber“, ob „Life Ball“ oder „Narrisch guat“, ob „Wir sind Kaiser“ oder „ABC Bär“.
    Die Darbietung von Unterhaltung ist Teil des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags und für viele Österreicherinnen und Österreicher prägendes Fundament ihres täglichen TV-Konsums. Zahlreiche ORF-Klassiker gehören zur jüngeren Kulturgeschichte Österreichs. Dem ORF kommt hier eine nationale identitätsstiftende Rolle zu, die er in all seinen Unterhaltungsangeboten transportiert.
    Österreichische Sprache und das regional verankerte Selbstverständnis des ORF als Partner heimischer folkloristischer Brauchtums- und Faschingsgruppen bieten den Österreicherinnen und Österreichern viel Raum für Identifikation und Selbstreflexion.
    Mit Eurovisions-Shows wie „Klein gegen Groß“, „Verstehen Sie Spaß?“ oder „Ich weiß alles“ sorgt der ORF in Kooperation mit seinen Partnersendern dafür, dass österreichische Persönlichkeiten und rot-weiß-rote Inhalte auch in Deutschland und der Schweiz eine Plattform bekommen.

    Österreichische Unterhaltung

    Unterhaltung im ORF spiegelt und reflektiert über österreichische Mentalität und Sprache, sie zeigt Eigenwilligkeit und Eigenheiten. Eines ist Unterhaltung im ORF niemals: respektlos. Der ORF achtet Persönlichkeitsrechte und Menschenwürde, er respektiert die Privatsphäre und untergräbt nicht das Niveau durch spekulative Inhalte.
    Im ORF gibt es keine „Dschungelshow“, keinen Partnertausch und keine voyeuristischen Ausbeutungen. Im Gegenteil: Showevents im ORF stellen einen relevanten gesellschaftspolitischen Anspruch – sei es durch gleichgeschlechtliche Tanzpaare in „Dancing Stars“, den Hauptabend-Live-Event „Life Ball“, die Nachhaltigkeits-Show „Österreich kann“ oder die Abbildung gesellschaftlicher Realitäten in Unterhaltungsfilmen und -serien.
    Unterhaltung ORF

    Unterschiedliche Lebenswelten

    In unterschiedlichen ORF-Unterhaltungsformaten werden reale Lebenswelten unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen thematisiert. Einige Beispiele:
    • „Licht ins Dunkel“-Aktionstage, „Millionenshow“ für „Licht ins Dunkel“
    • „Zurück zur Natur“ – vom nachhaltigen und modernen Leben am Land
    • „Aufgetischt“ – Kultur, Kulinarik und Brauchtum in Österreichs Regionen
    • „Natur im Garten“ – Lebenswelt Garten und heimische Gartenparadiese im Fokus
    • „Die Barbara Karlich Show“ – der rot-weiß-rote Talk-Themenmix
    • „VERA. Das kommt in den besten Familien vor“ – Menschen berichten über ihren Erfolgsweg aus der persönlichen Krise.
    • „Blind ermittelt“: Krimi mit Philipp Hochmaier als blinder Kommissar
    • „Die Toten von Salzburg“: TV-Reihe mit Florian Teichtmeister als Kommissar im Rollstuhl
    • „Vorstadtweiber“: Doris Golpashin und Murathan Muslu als neue Serienstars mit Migrationshintergrund
    • „Der Bergdoktor“ und „Schnell ermittelt“ thematisieren Patchwork-Familienstrukturen bzw. das Thema alleinerziehende Eltern.
    • Im ORF-RSO finden sich Musiker/innen aus mehr als 30 Nationen.
    • Kinoproduktionen, an denen der ORF beteiligt ist, wie „Die beste aller Welten“
    • Omar Sarsam, ein Wiener mit arabischen Wurzeln und kroatischen Einflüssen, machte zuletzt bei der ORF-Quizcomedy „Was gibt es Neues?“ und der ORF-Stand-up-Comedy „Pratersterne“ sowie auf diversen Kleinkunstbühnen Furore.

    Unterhaltung im ORF ist barrierefrei

    Einige Beispiele:
    • Der „Life Ball“ wird umfassend barrierefrei in ORF eins übertragen. Das ORF Untertitelungsservice stellt auf ORF TELETEXT-Seite 777 Untertitel für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen bereit. Auch das blinde und sehbehinderte ORF-eins-Publikum kann dank Live-Audiokommentar auf der zweiten Tonspur an dem Geschehen der opulenten Ballnacht im Zeichen des Kampfes gegen HIV und Aids teilhaben.
    • Der „Eurovision Song Contest“ wird im ORF ohne Barrieren für hör- oder sehbeeinträchtigte Menschen ausgestrahlt: Der ORF präsentiert alle drei TV-Events – die beiden Halbfinale und das Finale – in ORF eins mit Untertiteln und Audiokommentar sowie auf der ORF-TVthek zeitgleich im Live-Stream und sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.
    • Der „Wiener Opernball“ zählt zu den absoluten Zuschauermagneten im ORF-TV – und wird barrierefrei für hör- oder sehbeeinträchtigte Menschen mit Audiokommentar bzw. Untertiteln ausgestrahlt.

    Große Bühne für die Kleinkunst im ORF

    ORF eins präsentiert pro Woche mindestens vier Sendungen mit heimischen Kabarettistinnen und Kabarettisten und bietet in Programmen wie zum Beispiel „Was gibt es Neues?“, „Kabarettgipfel“, „Pratersterne“ oder „Sommerkabarett“ sowohl heimischen Kleinkunstgrößen als auch jungen Talenten und Nachwuchskünstlern die größte mediale Plattform des Landes. Mit „Willkommen Österreich mit Stermann & Grissemann“ sendet der ORF die einzige relevante österreichische Latenight-Show. ORF III bietet regelmäßig Mitschnitte von heimischen Kabarettauftritten.
    Unterhaltung ORF
    Im Radio waren und sind die Ö3-Comedyformate – von den Comedy-Hirten bis zu Gernot Kulis – Ausgangspunkt für große Karrieren. Die Ö1-Sendung „ Contra – Kabarett und Kleinkunst“ berichtet regelmäßig Aktuelles aus der deutschsprachigen Kabarettszene sowie Mitschnitte von Kabarettwettbewerben und Satirefestivals.

    Verantwortung für heimische Unterhaltungskünstler:

    • Mit dem Salzburger Stier ist der ORF seit 1982 nicht nur Teil eines der begehrtesten deutschsprachigen Kabarettpreise, sondern auch der größten Radio-Koproduktion im Bereich Unterhaltung. Nicht weniger als elf Radiostationen arbeiten für den Salzburger Stier eng zusammen: ORF, SRF, sieben ARD-Sender, Deutschlandfunk sowie die RAI Südtirol.
    • Als Partner des Österreichischen Kabarettpreises setzt der ORF ein mediales Zeichen für rot-weiß-rotes Kabarett und Comedy.
    • Mit der „AMADEUS“-Verleihung holt der ORF Österreichs Musikszene vor den Vorhang.
    • Eurovision Song Contest: Der ORF bietet dem teilnehmenden heimischen Künstler eine mediale Plattform beim größten Musikevent der Welt.
    • Der ORF unterstützt pro Jahr on und off air rund 1.000 Kulturinitiativen.
    Starker Partner

    Nachhaltige Unterhaltung und Wertschöpfung im eigenen Land

    Der ORF ist starker Partner der heimischen Faschings- und Fasnachtsgilden. Kein anderer österreichischer Sender engagiert sich in vergleichbarem Ausmaß für dieses österreichische Brauchtum. Der „Villacher Fasching“ erreicht im ORF ein Millionenpublikum. Sehr gut genutzt sind auch die Höhepunkte verschiedenster Sitzungen, zusammengefasst in „Narrisch guat“. Weiters werden Faschingsumzüge aus den Bundesländern national wie regional live übertragen.
    Unterhaltung ORF
    Die „Starnächte“ am Wörthersee und in der Wachau sowie die „Wenn die Musi spielt“-Open-Airs sind ebenso längst auch veritabler Wirtschaftsfaktor und tragen – nicht zuletzt durch die Kooperation mit deutschen Partnersendern – zur Belebung des Tourismus in den Regionen bei. Welchen hohen touristischen Wert ORF-Sendungen mit gelebter Tradition und Brauchtumspflege wie „Mei liabste Weis“, „Klingendes Österreich“, „Magische Weihnachten/Ostern“, „Bergweihnacht“ haben, zeigen nicht nur die internationalen Verkäufe dieser Formate, sondern auch die positiven Auswirkungen auf die gezeigten Regionen. Die größte Umwegrentabilität bisher hatte der „Eurovision-Song Contest“ in Wien 2015.

    EUROVISION SONG CONTEST: ORF als Host-Broadcaster des ESC 2015:

    • Gesetztes Ziel „Österreich stolz machen und Europa beeindrucken“ erreicht (Umfragen konstatierten Bestnoten für ORF und ESC bei Bevölkerung und akkreditierten Journalisten / zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen).
    • Gelebte Inklusion: ORF schrieb mit erstmaliger Durchführung des Events als Green Event ESC-Geschichte.
    • Unterschreitung des Budgetrahmens durch Übertreffen der kalkulierten Einnahmen
    • 200 Millionen Zuschauer bedeuteten Zuschauerrekord für den ESC.
    Zahlreiche Auszeichnungen für den ESC 2015 (u. a. Austrian Event Awards, European Best Event Awards, Green Music Award, Green Events Austria Sonderpreis)
    Unterhaltung ORF
    Kinderprogramm

    Unterhaltung für das junge Publikum: „okidoki“

    Der ORF bietet als einziger heimischer TV-Sender jeden Tag ein Kinderprogramm für Österreich: Die 22 Stunden eigenproduziertes und handverlesenes internationales Kinderprogramm pro Woche im Fernsehen sind garantiert gewalt- und werbefrei.

    Kinderprogramm:

    • Seit 2008 täglich „okidoki“ in Kooperation mit Thomas Brezina
    • Erfolgreiche Formate (eine Auswahl):
    • „Servus Kasperl“ (neuer Kasperl von Prof. Gottfried Kumpf)
    • „Hallo okidoki“ – Programmfläche mit Robert Steiner und Christina Karnicnik
    • „Knall genial“ (Wissensmagazin)
    • „Tolle Tiere“ (Unterhaltungs- und Wissensformat aus dem Zoo Schönbrunn)
    • „Schmatzo – Kochen mit WOW“ (informative Essens- und Lebensmittelsendung)
    • „ABC Bär“ (auch mit englischen Inhalten in Form von Spielen und Liedern)
    • Auszeichnungen (eine Auswahl):
    • „Tolle Tiere“:„intermedia-globe Gold-Award“ und „Grand-Award“ beim WorldMediaFestival 2017 in Hamburg
    • „Schmatzo – Kochen mit WOW“: „intermedia-globe Gold-Award“ beim WorldMediaFestival 2018 in Hamburg
    • „Knall genial“: „intermedia-globe Silver-Award“ beim WorldMediaFestival 2015 in Hamburg „Rockie Award“ beim BANFF World Media Festival 2015 in Kanada
    • „Remi Award Gold“ beim WorldFest Houston 2016
    #####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 28.12.2018 - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Unlimited Playlist vom 28.12.2018

    James Curd Laid Back With it
    doP Stone Love ft. Alina Pash
    German Brigante Flex (Exploited Ghetto)
    Claptone Animal ft. Clap your hands and say yeah
    Waxlife Breathe
    Douglas Greed A Club gotta be dirty
    Purple Disco Machine & Boris Dlugosch Love for Days (feat. Karen Harding) [Lee Foss Remix]
    Josh Caffee & The Subs Black Soul
    Aroop Roy You Know
    DJ Hell Guede (Joyce Muniz Remix)
    Alexander Robotnick Undicidisco (Justin VanDerVolgen Edit)
    Adam Stacks Superman & Jesus
    Maribou State Nervous Tics (feat. Holly Walker) [DJ Tennis Remix [Edit]]
    Kassian The Premise

    Aktuell:

    #####EOF##### Verzaubert, verzaubernd - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Verzaubert, verzaubernd"

    Lisa Schneider

    Hören, lesen, schreiben

    2. 3. 2016 - 13:37

    Verzaubert, verzaubernd

    Das Dreampop-Trio Little Big Sea veröffentlicht seine Debüt-EP "Portugal" und ist unser wunderbar hypnotisierend-düsterer Soundpark Act des Monats März.

    Es war so, dass ich Marlene singen gehört habe, alleine mit ihrer Folkgitarre - und ich habe sie dann einfach gefragt, ob wir etwas zusammen machen wollen, das sich ein bisschen mehr dem elektronischen Sound zu- und dem klassischen Folk abwendet.

    Das erzählt Gunther Müller, der sich bei Little Big Sea um Keys und Synths kümmert. Marlene Weber, Sängerin, lacht ganz kurz auf.

    Little Big Sea

    Florian Fusco

    Ich komme eben eigentlich aus der Folk-Ecke. Damit bin ich aufgewachsen und höre das Genre immer noch gern - wenn auch weniger als früher. Aber meine erste Band war tatsächlich mit einer Freundin gemeinsam mit Westerngitarre, mit Kleidchen. Das war sehr süß, aber jetzt absolut nichts mehr für mich.

    Nur Lukas Kunze, die selbsternannte Rhythm-Section von Little Big Sea, hat eine noch unterhaltsamere Story, wie seine Karriere begonnen hat. Seine erste Band hieß nach einem, wie er sagt, schrecklich süßen Weißwein. Nämlich Muskatellos. Prost.

    From three to one

    Little Big Sea - das sind also Gunther, Marlene und Lukas. Drei, die aus grundverschiedenen Ecken zusammengekommen sind. Am ähnlichsten sind sich da noch Gunther und Marlene. Die beiden einigen sich auf ihre wichtigsten Bands und Vorbilder: Air, Beach House, The XX, auch Damon Albarns Soloprojekt.

    Lukas ist - nicht nur outfittechnisch - die Hiphopfraktion der Band. Dendemann und Konsorten. Wenn sie dann eine Band aussuchen müssen, für die sie alle schwärmen, wäre das immer The Notwist.

    Zustimmendes Nicken mal drei.

    Der Songwriter-Zugang ist uns allen bei unserer Musik sehr wichtig. Blöd gesagt: Jeder Song von uns funktioniert auch am Lagerfeuer, sprich mit akustischer Gitarre und Gesang. Oft verschwindet dieser Zugang in der elektronischen Musik und es war uns schon ein Anliegen. Fast schon konservativ, lächelt Marlene.

    Live lieber mit Überraschungseffekt

    Cover Portugal EP Little Big Sea

    Little Big Sea

    Am 9. März erscheint die Debut-EP Portugal von Little Big Sea.

    So entstehen die Songs auch. Marlene und Gunther schreiben, entwerfen eine Struktur. Lukas bastelt dann weiter, oft auch in Zusammenarbeit mit befreundeten Tontechnikern, am passenden (Triphop)-Beat, den er subtil unter die Melodien einfließen lässt. Vor allem für die Live-Auftritte wird der Einsatz der Drummachine so präzise wie möglich ausgetüftelt. Ab und zu wird dann auf der Bühne schon etwas geloopt, oder ein einzelner Beat eingespielt – aber im Endeffekt soll ja auf Tour auch alles einfach zu dritt klappen.

    Wir wollen live aber gar nicht das Album 1:1 wiedergeben. Im Gegenteil. Live soll eine ganz andere Erfahrung fürs Publikum sein - sonst könnte man sich ja im Endeffekt auch die CD zuhause anhören.

    Sanfte Triphop-Beats, Singer-Songwriterbasis, eine düster-verrauchte Stimme. Nennen wir’s doch einfach Dreamfolk.

    Little Big Sea

    Kurt Prinz

    Teamwork

    Die Debüt-EP "Portugal" von Little Big Sea erscheint am 9. März. Einfach war es nicht, aus dem Umfang an Material drei Songs auszuwählen, die es schließlich auf den Plattenteller geschafft haben – noch dazu, weil die Band sich entschieden hat, die EP aufzuteilen: drei Songs, drei Remixes. Um die sich teils bekannte, befreundete Musiker gekümmert haben. Karma Art, Eoae und Lukas von Little Big Sea selbst.

    Das Schöne ist, dass wir mittlerweile ein gutes Netz aufgebaut haben. Die Zusammenarbeit bei den Remixes ist für uns eigentlich wie eine Widerspiegelung der Wiener Szene - man besucht gegenseitig die Konzerte der anderen, man unterstützt sich, wo es geht. Konkurrenzkampf in diesem Sinne mussten wir noch keinen austragen, und das ist wirklich wertvoll, natürlich auch in der Zusammenarbeit.

    Little Big Sea live demnächst hier:

    • 22. April München (Kongresshalle)
    • 23. April Graz w/ Farewell Dear Ghost (Generalmusikdirektion)

    Dreams Dreams Dreams

    Noch nie etwas gehört zu haben, das wie ihre Musik klingt. Das ist zwar nicht das erklärte Ziel, aber ein positiver Nebeneffekt der Musik von Little Big Sea.

    Das Verweben von Downtempo- und HipHop/TripHopbeats mit verzerrt-abstrakten Synthesizern, mit Klangwänden, die sich höher und höher aufbauen, über denen nur die klare, dunkle Stimme schwebt.

    Drückt man bei "Portugal" auf Play, ist man schnell da, im Traumland. Verzaubernd, verzaubert.

    #####EOF##### Musik/Praxis: Einleitung & "Rechtliche Grundlagen" - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Einleitung & "Rechtliche Grundlagen""

    mica - music austria

    Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

    2. 12. 2011 - 15:48

    Musik/Praxis: Einleitung & "Rechtliche Grundlagen"

    Die neue Artikelserie für Musikschaffende von den Experten des mica startet mit Grundsätzlichem zum Urheberrecht.

    mica – music austria ist der professionelle Partner für Musikschaffende in Österreich. Was heißt das konkret?

    Musik/Praxis

    Rechtliche Grundlagen
    Grundsätzliches zum Urheberrecht.

    Coverversionen, Remix & Sampling
    Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

    Verwertungsgesellschaften
    AKM, Austro Mechana und Co.

    Mehr Verwertungsgesellschaften

    Live Musik
    Konzerte als gutes Geschäft?

    Mehr zum Thema "Live"
    Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

    Labels
    Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

    Ein eigenes Label
    Vor- und Nachteile

    Vetrieb und Handel
    Tonträger verkaufen

    Verlage
    Was macht ein Musikverlag?

    Förderungen & Sponsoring
    Zuschüsse und Co

    Selbstvermarktung
    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Verträge
    Verträge für die Interpret/innen.

    Mehr Verträge
    Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

    Es ist unser täglicher Job, mit Musikschaffenden zu arbeiten. Wir promoten ihre Musik und beraten sie und ihr wirtschaftliches Umfeld (also z.B. Labels, Manager, Promoter, Verlage etc.) in Karrierefragen, rechtlichen Angelegenheiten, helfen ihnen Kontakte zu knüpfen, arbeiten an Exportmaßnahmen, organisieren internationale Konferenzen und vieles mehr.

    In dieser Artikelserie möchten wir die Themen behandeln, die in unseren Beratungsgesprächen am häufigsten nachgefragt werden und einen Überblick geben, welche Bereiche abseits des Musikmachens für Musikschaffende relevant sind. Wir werden versuchen, die teilweise sehr komplexen Themen einfach und verständlich aufzubereiten und wo nötig auch erläutern, wie die Dinge in der Praxis gehandhabt werden. Wer sich darüber hinaus eingehender mit einzelnen Themen befassen möchte, wird weiterführende Links oder Literaturhinweise vorfinden. Und natürlich sind alle Musikschaffenden eingeladen, die Services des mica in Anspruch zu nehmen.

    Teil 1: Rechtliche Grundlagen

    Jeder der Musik macht oder auch nur nutzt sollte unbedingt über ein paar rechtliche Grundkenntnisse verfügen, damit er weiß, wofür er um Erlaubnis gefragt werden muss bzw. selbst fragen muss und wofür nicht, und um zu verstehen, wie man mit Musik auch Geld verdienen kann. Steht am Anfang der Bibel das Wort, so steht analog dazu am Anfang des Urheberrechts das Werk.

    Ein Werk im Sinne des Urheberrechts kann eines der bildenden Kunst, des Films, der Literatur oder eben der Musik sein. Wir behandeln hier jetzt also „Werke der Tonkunst“, das sind Tonfolgen, die eine „geistig eigentümliche Schöpfung“ darstellen und „Werke der Literatur“, also die Texte zu den Musikstücken.

    Rainer Praschak

    Diejenigen, die so ein Werk erschaffen, sind die Urheber, in unserem Fall also Komponisten und Textautoren. Ihr Werk ist bereits ab dem Zeitpunkt der Schöpfung (wir bleiben in Bibelnähe) geschützt, also etwa mit dem ersten Spielen, Aufnehmen oder Notieren des Werks, es bedarf dafür keinerlei Anmeldung bei einer offiziellen Stelle. Wenn mehrere Personen ein Werk gemeinsam erschaffen, sind sie alle „Miturheber“ und haben die gleichen Rechte an dem Werk. Auch bei Bearbeitungen und Arrangements kann das Urheberrecht entstehen.

    Sind in einer Band automatisch alle Mitglieder Miturheber?

    Nein. Beispiel Beatles. Bei den meisten Beatles-Songs steht in Klammer (das sind die Urheberangaben) Lennon/McCartney. George Harrison und Ringo Starr waren zwar Band-Mitglieder und haben an den Aufnahmen der Songs mitgewirkt, diese aber nicht geschrieben. Es geht also um den Entstehungsprozess des Werks. Wenn ein Bandmitglied seiner Band einen fertigen Song präsentiert, den sie später gemeinsam einspielen, ergibt sich für die anderen Bandmitglieder dadurch noch keine Urheberschaft.

    Was für Rechte haben Urheber? Persönlichkeitsrechte und Verwertungsrechte.

    Urheberpersönlichkeitsrechte schützen die „geistigen Interessen“ an einem Werk. So können die Urheber z.B. den Titel ihrer Werke bestimmen oder sich dagegen wehren, dass ihr Werk in einer Form verändert wird, die sie nicht wollen. Es darf also etwa nicht jeder x-beliebige Politiker hergehen und ungefragt einen launigen Rap zu meiner Komposition veröffentlichen, das ist schon eine wichtige Sache. Persönlichkeitsrechte können bei uns (im Gegensatz z.B. zu den USA) nicht übertragen oder verkauft werden (eine Ausnahme bietet da nur die Möglichkeit von Miturhebern, zu Gunsten anderer Miturheber auf ihre Urheberschaft zu verzichten).
    Verwertungsrechte wiederum ermöglichen den Urhebern mit ihren Werken Geld zu verdienen. Es gibt fünf Verwertungsarten:

    • Vervielfältigung (Aufnahme und Kopieren von Tonträgern)
    • Verbreitung (Weitergabe eines Tonträgers, etwa Verkauf, aber auch Verschenken, Vermieten etc.)
    • Sendung (Radio/TV)
    • Öffentliche Aufführung (Live Konzert und Abspielen von Tonträgern)
    • Öffentliche Zurverfügungstellung (Streaming & Download im Internet)

    Will jemand ein Werk auf eine dieser Arten nutzen, so braucht er dafür die Zustimmung der Urheber.

    Oftmals haben diese die Verwertungsrechte zur treuhändischen Wahrnehmung an Verwertungsgesellschaften übertragen, die in dem Fall für die Nutzung Geld verlangen, welches an die Urheber ausgezahlt wird (dazu mehr in Teil 3 unserer Serie).

    Eine ganz wesentliche Unterscheidung ist nun die zwischen Urhebern und Interpreten. Wir wissen bereits, dass Urheber die Komponisten und Textautoren eines Werkes sind. Ein Interpret ist ein ausübender Künstler, der ein Werk aufführt oder vorträgt.

    Welche Rechte haben Interpreten?

    Interpreten haben keine Rechte an dem Werk, welches sie aufführen oder einspielen. Aber sie haben ein so genanntes Leistungsschutzrecht an der konkreten Darbietung des Werks und somit auch Rechte an der Aufnahme, an der sie mitwirken. Wird eine Aufnahme gesendet, haben sie ein Recht auf angemessene Vergütung, zu Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlicher Zurverfügungstellung müssen sie ihre Zustimmung geben. Auch die Produzenten bzw. Tonträgerhersteller (Labels) haben Leistungsschutzrechte an den Aufnahmen, für die sie das wirtschaftliche Risiko tragen, wie auch Rundfunkunternehmer und Veranstalter.

    Wie lange gilt das Urheberrecht?

    Für Werke bis 70 Jahre nach dem Tod des (letzten lebenden) Urhebers, für Aufnahmen momentan noch für 50 Jahre ab dem Zeitpunkt der Aufnahme, bzw. (falls gegeben) der ersten Veröffentlichung der Aufnahme. Dieses Jahr wurde eine Verlängerung auf 70 Jahre von der EU beschlossen, die innerhalb von 2 Jahren in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss. Danach sind die Werke und Aufnahmen frei und jeder darf damit machen, was er möchte.

    Jon... in 3D (CC)

    Urheber vs. Interpret / Komposition vs. Aufnahme

    Nun sind Musikern häufig Urheber und Interpreten gleichzeitig, ohne dass es ihnen bewusst ist. Deswegen erscheint ihnen auch eine Unterscheidung oftmals unerheblich zu sein. Mit dieser Einstellung werden sie allerdings leider auch allzu leicht bei Vertragsverhandlungen über den Tisch gezogen, wenn es darum geht für Rechtsübertragungen entsprechende Gegenleistungen zu verhandeln. Ein nicht unerheblicher Teil der Einnahmen von Musikern kommt nämlich aus der Verwertung ihrer Werke, oftmals mehr als aus der Verwertung von Aufnahmen.

    Wenn z.B. ein Song für eine Werbung oder einen Film verwendet werden soll, müssen sowohl die Rechteinhaber an der Aufnahme, wie auch die Rechteinhaber an den Werken zustimmen und können in der Regel die gleichen Vergütungen dafür verhandeln.

    Wenn ich also etwa einem Label mit den Rechten an einer Aufnahme auch gleichzeitig in einem Verlagsdeal die Rechte an dem der Aufnahme zugrunde liegenden Werk übertrage, würde ich in dem Fall auf 50% der möglichen Einnahmen verzichten. Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht sinnvoll sein kann, mit einem Label auch einen Verlagsdeal zu machen, aber es sollte unbedingt auch eine entsprechende Gegenleistung dafür geboten werden.

    Um es ganz anschaulich zu machen:

    Nehmen wir einen Song her, den wohl jeder kennt, z.B. „Tainted Love“. Geschrieben wurde der 1964 von dem Songwriter und Produzenten Ed Cobb für die Sängerin Gloria Jones (diese Frau ist für die Popgeschichte mehrfach von Bedeutung, hat sie doch den Wagen gefahren, in dem ihr Lebensgefährte Marc Bolan (T-Rex) tödlich verunglückt ist), die ihn als B-Seite einer 7“ veröffentlichte. Welchen Unterschied macht es nun für eine Firma, die Rechte an der Komposition zu haben, oder die Rechte an dieser Aufnahme?

    Nun, jedes Mal wenn die Nummer später in der Coverversion von Soft Cell, Marilyn Manson oder gar von Coil oder den Scorpions (!) im Radio gespielt wird oder als Tonträger verkauft wird oder von irgendeinem Interpreten live aufgeführt wird, bekommt der Rechteinhaber von Komposition und Text Geld dafür. Derjenige, der die Rechte an der Aufnahme von Gloria Jones hat, verdient nur dann etwas, wenn ihre Version im Radio läuft oder verkauft wird. Klar hat sich diese Version im Laufe der Jahre mit Hilfe der bekannteren Coverversionen besser verkauft, aber das große Geld war damit nicht zu machen.

    Musik/Praxis

    Am Freitag, 9. Dezember folgt der nächste Teil unserer Serie Musik/Praxis: "Coverversionen und Sampling"

    #####EOF##### Brexit: Was bringt die Verschiebung? - debatte.ORF.at

    Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Brexit: Was bringt die Verschiebung?"

    zur ORF.at-Startseite
    Eine Brexit-Gegnerin hüllt sich in eine EU-Flagge

    Brexit: Was bringt die Verschiebung?

    Großbritannien hat von der EU in Sachen Brexit einen Aufschub bekommen. Der 12. April ist der neue 29. März, wie es ein Diplomat ausdrückte. Wie verfahren ist die Situation in Großbritannien? Wie kann die britische Premierministerin Theresa May das britische Parlament auf ihre Linie bringen? Was bringt die Verschiebung?

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    2967 Beiträge

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    Forum

    Der EU geht's an den Kragen

    ecomo, 04.04. 07:23

    jetzt wo die Briten ein "Brexit Verschiebungs-Gesetz" beschlossen haben. :-)))

    Antworten

    matschgerant, 04.04. 07:50

    Sicher nicht der EU. Wenn die Briten bleiben, werden sie das mit einigermaßen eingeklappten Ohren tun.

    Unterhaus gegen einen ungeregelten Brexit gestimmt

    apophis, 04.04. 06:35

    Schön ... und was hindert sie dann daran, das ausverhandelte Abkommen mit der EU termingerecht zu unterzeichnen ? Es wird kein Anderes geben.

    Antworten

    wirmuessenjetztwastun, 04.04. 07:24

    Sehe das genauso wie Sie. Hoffentlich läßt sich die EU jetzt nicht über den Tisch ziehen und gewährt wieder eine Verlängerung.

    Das kann doch wirklich nicht sein, dass das britische Parlament glaubt es lebe "im luftleeren" Raum und kann bestimmen, wie es möchte.

    Corbyn

    springbox, 04.04. 01:22

    Ob er merkt, was die Tories jetzt vorhaben?
    Nur wenn er einem 2. Referendum zustimmt, was er auch parteiintern machen muß, wird es eine Einigung geben und dann gibt es
    1. May‘s Deal und geordneter Austritt aus der EU
    2. Verbleib in der EU
    am Stimmzettel
    (Hab ich aber schon am 28.03. 14:34 hier geschrieben)
    Die Tories wollen nicht alleine dran schuld sein, wenn sie den Brexit nicht liefern und dem 1. Referendum, aus welchen Gründen auch immer, nicht nachkommen können.
    Ganz ehrlich? Sie waren auch nicht daran schuld, dass Corbyn die Peitsche geschwungen hat und dadurch die Auslösung des Art.50 erst möglich gemacht hat.
    Und, sie können sich dann Hand in Hand schleichen, die May und der Corbyn.
    Obwohl - May hat dann immer noch ihren Deal - Corbyn hat nur seinen EU-Nightmare ....
    Und, wenn sie sich noch lange blöd spielen, feiert Macron seine 1. EU-Reform = 27 statt 28

    Antworten

    hinweis1, 04.04. 05:16

    Niemand weiß bis jetzt was Corbyn eigentlich will.
    Hat er dieses ständige "Njet" aus der Steinzeit der Sowjetunion
    übernommen ?

    hinweis1, 04.04. 05:50

    Mit einem 2. Referendum hat sich der Brexit erledigt.

    eigentlich gehört d´EU komplett umgebaut:

    dergrossenagus, 04.04. 00:06

    Mitglied werden kann, wer will, kündigen kann auch wer will und gemacht wird das immer auf 3 Jahre. D.h. man muss d´Mitgliedschaft verlängern... Passt wem was nicht, kann er sich schleichen, passt´s ihm wieder, kann er kommen - genau also wie bei einem Verein: da werd ich Mitglied oder kündig und kann wieder kommen...

    heißt also: je nachdem, was gar d´Mehrheit will: dazu gehen oder wieder mal weggehen... kann ja nicht sein, dass in 2.387 Jahren d´Generation danach noch immer daran knuspern, worüber depperte Leut, die was die nichtmal mehr in Geschichtsbüchern kennen, 1994 abgestimmt haben!!!

    Antworten

    unwissender, 04.04. 00:12

    Wie soll sich da die Wirtschaft darauf einstellen? Heute kann ich noch liefern, aber in 1 Monat habe ich einen Zoll???? *kopfschüttel*

    dergrossenagus, 04.04. 00:17

    @unwissender: ich mach dich zum Wissenden:

    das Zauberwort heißt: Wirtschaftsdynamik!!! Gut planen musst halt und d´Preise eben in einem Monat an den Zoll anpassen... im Gegenzug hast einen deutlich besseren Binnenmakrt für d´Produkte dann!!!

    Wer BWL kann, kann sich da leicht anpassen... und wer´s nicht kann, der landet halt am Sand...

    unwissender, 04.04. 00:22

    Nein, nicht wenn man vorab Fremdprodukte kaufen muss. Und möglicherweise diese auch lagern muss. Wenn sich dann plötzlich der Preis ändert, kann das böse enden. Und sie vergessen, wer dann am Sand ist, wenn eine Firma im Sand ist: nämlich der Arbeitnehmer. Viele Lieferverträge werden nicht auf Wochen, sondern auf Jahre abgeschlossen. Stellen sie sich vor, die Polen bestellen bei uns 10 U-Bahn-Waggons, der Preis ist fixiert und plötzlich sind 20% Zoll zu zahlen, die es bei Vertragsabschluss aber noch nicht gegeben hat.

    dergrossenagus, 04.04. 01:00

    @unwissender: "die Polen bestellen bei uns 10 U-Bahn-Waggons, der Preis ist fixiert und plötzlich sind 20% Zoll zu zahlen"

    abgesehen davon, dass d´Polen keine Waggons bei uns bestellen würden, löst das ganz einfach: "vorbehaltlich geänderter Rahmenbedingungen, die zu Preisanpassungen führen"...

    und mal so nebenbei: für keinen Zoll brauch ich keine EU, da kann ich Freihandelsabkommen schließen, mit wem ich will - von d´Amis angefangen über d´Chinesen bis zu d´Japaner!!!

    springbox, 04.04. 01:31

    @dga
    „und mal so nebenbei: für keinen Zoll brauch ich keine EU, da kann ich Freihandelsabkommen schließen, mit wem ich will - von d´Amis angefangen über d´Chinesen bis zu d´Japaner!!!“
    ———-
    Kannst du? Na dann sind sie aber froh die Mitzitant und da Ferdlonkel.
    Schieß los, wie machst das?

    Das Volk hat einmal abgestimmt und wurde in die Irre geführt,

    blumenstrauß, 03.04. 23:47

    es wurde ein Paradies versprochen. Das Parlament hat schon 10 mal abgestimmt und immer noch Chaos.

    Antworten

    dergrossenagus, 04.04. 00:00

    interessant nur, dass s´Parlament vom Volk gewählt wird. nachdem da also Chaos herrscht, lässt das den Schluss zu, dass die da drin z´deppert sind... im Umkehrschluss hieße das, dass s´Volk genauso deppert ist!!!

    Fuer alle die die Sitzungen im Bierzelt nachspielen wollen....

    whoneedsbrexit, 03.04. 23:45

    Das gibt es auch als Toy box und noch dazu als Bestseller ,-),

    https://www.shop.parliament.uk/collections/bestsellers/products/house-of-commons-in-a-box-toy

    Antworten

    unwissender, 04.04. 00:16

    eh. echt cool. Mit diesem Mitbringsel habe ich beim Zoll keine Probleme wie 2015, als ich von der Ausstellung vom Somerset-House (Thema war Bid Data) ein Morsegerät erworben habe und dam am Flughafen verhaftet wurde. Zum Schluß wurde mir der kleine Schraubenzieher zum Zusammenbauen des Gerätes weggenommen. Oder, lieber @who, ist da auch ein Strom drinnen mit Batterie?

    unwissender, 04.04. 00:18

    Vielleicht machen sie deshalb so ein wirres Theater, damit dieses Tool ein weilweiter Verkaufsschlager wird und die Nachteile des Brexits kompensiert werden kann.

    Welches Pferd in einen bestimmten Rennen startet wurde im Unterhaus

    powidl, 03.04. 22:11

    am frühen Abend von einen MP bekanntgegeben.

    Da gibt's MPs denen sind Pferderennen interessanter u. wichtiger als ihre derzeit wichtigsten Probleme u. Aufgaben bei denen ihnen zeitmäßig praktisch das Wasser schon höher steht als bis zum Hals.
    Ist kaum zu glauben.

    Antworten

    whoneedsbrexit, 03.04. 22:18

    Ich dachte mir was ist mit diesem Irren los als er diese Meldung losgelassen hat.

    Ich kanns nicht mehr hören!!!

    murmeletier, 03.04. 22:03

    Kickt die exzentrischen Insulaner endlich raus!!

    Antworten

    dergrossenagus, 03.04. 23:24

    der Kickl kickt´s bestimmt raus...

    frage?

    abstauber, 03.04. 20:50

    wie wär es denn mit einem längerfistigen aufschub, neuwahlen, neuverhandlungen auf der basis des von may ausgehandelten vertrages und danach detaillierte infos für die wähler, danach volksabstimmung mit annahme oder verbleib in der eu?

    Antworten

    jimmyantipolis, 03.04. 20:52

    Das wuerde ungefähr bis 2030 dauern. Gute Idee ;)

    abstauber, 03.04. 20:53

    *ggg* das hab ich wohl nicht bedacht :-))

    jogl1949, 03.04. 20:56

    abstauber,... äääää, wollen die briten austreten oder hab ich da was falsch verstanden ? … also ich glaub ich hab s da mit dem bruder von der may zu tun

    abstauber, 03.04. 21:00

    nö jogl.
    DIE BRITEN, wurden nicht wirklich über die konsequenzen eines austritts bzw eines verbleibs informiert.
    als vertrag vorlegen aufklären und dann fragen woltt ihr das oder nicht.

    marior1, 03.04. 21:02

    Ein 2. Referendum ist Schwachsinn, weil es vermutlich ca. 52:48 für Remain ausgehen würde. Die Legitimität eines zweiten Votums würde aufgrund des vermutlich wieder extrem knappen Ergebnis von jedem Brexit Befürworter für immer und ewig in Frage gestellt werden. Außerdem gäbe es Populisten extremen Auftrieb. Ein 2 Referendum ist nicht das Allheilmittel!

    abstauber, 03.04. 21:02

    berichtige
    also - wollt
    scheiss tastatur oder is es des bier ;-)

    abstauber, 03.04. 21:04

    marior
    wär was anderes wenn man über einer austrittsvertag abstimmen könnte

    jogl1949, 03.04. 21:11

    abstauber,... wie lange und auf wessen kosten, ..die briten müssen "ihre" suppe auslöffeln, so schauts aus

    frizzdog, 03.04. 21:34

    das wär ungefähr so, als dürften sich die staatsverweigerer ins parlament wählen lassen und dort dann über die gesetze mitstimmen...
    UKIP hatte etwa so eine rolle.
    wollt ihr das wieder??

    bösendorferflügel, 03.04. 21:39

    @Abstauber 21:00:
    das ist falsch.
    jeder hatte die Möglichkeit, sich für die Konsequenzen eines Austritts oder eben nicht Austritts zu informieren.
    Wer in der Lage ist zu wählen, ist auch in der Lage sich zu informieren, denn auf irgendwas sollten Entscheidungen (und auch die Wahl ist eine nicht ganz unwichtige Entscheidung) doch basieren, oder?

    jimmyantipolis, 03.04. 21:53

    UKIP hatte etwa so eine rolle.
    wollt ihr das wieder??

    Das berührt Normalbürger nicht, damit muessen die uebrigen eu Parlamentarier fertig werden. die muessen auch solche Spinner aushalten, das ist in einer demokratie eben so. Und wenn die Mehrheit nicht aus Spinnern besteht, duerfen die im EU Parlament auch keinen schaden anrichten koennen.

    nnamtra, 04.04. 03:13

    Jawoll, die/der Verkäufer/in im CoffeToGo Laden wird sich garantiert die Mühe machen, Internetrecherchen oder ähnliches zu machen und sich auch garantiert nicht auf die in den Medien verbreiteten Nachrichten verlassen ... da träumen einige von Euch wohl ... kann ich mit träumen ?

    nnamtra, 04.04. 03:21

    Ist schon schön, dass hier einige dem "gemeinen" Volk die Informationspflicht unterjubeln wollen , das öffentlich rechtliche Fernsehen sollte das eigentlich erledigen - schafft's anscheinend aber nicht und Alternativprogramme schauen halt die wenigsten ... könnten also wieder eine Fernsehgebührdiskusion anfangen, weiss aber nicht wie's da im UK aussieht ...

    Die sitzen da und diskutieren Stundenlang ueber warum die ueber...

    whoneedsbrexit, 03.04. 20:37

    ...was und warum abstimmen.

    Papierln sind nicht rechtzeitig fertig. Die erklaeren sich gegenseitig warum ueber was abgestimmt wird, warum wer welches Papierl wo bekommt. Das ist ja vielleicht eine show.

    Antworten

    powidl, 03.04. 21:58

    Ich glaub May u. Corbin papierln ;-) sich gegenseitig.
    Beide können weder die Position des anderen annehmen noch entscheidend auf den anderen zugehen.
    Sonst sind sie bei den eigenen Parteien unten durch bzw. "gekillt"
    Die versuchen nur den anderen die Schuld am Scheitern um zu hängen.
    :(

    whoneedsbrexit, 03.04. 22:05

    Und dieser Bill Cash hoert sich selbst am liebsten zu, redet stundenlang den gleichen Schmafu, und kommt wiedermal mit der Geschichte von "Wir haben Europa zweimal gerettet" daher. "Wir" und selbstverstandlich nur und sonst niemand und ueberhaupt wozu irgendwelche Verpflichtungen erfuellen.

    die rund 60 % der britischen EU Verbleiber

    bergler, 03.04. 20:19

    haben weder in der Regierung noch im Unterhaus noch genug Unterstützung. Beide wären rücktrittsreif, die Theresa May und der Labour Anführer Cobryn, weil sie ihre Anhängerschaft nicht mehr vertreten. So wird es kaum noch zu einem 2.Referendum kommen.

    Antworten

    zimmy, 03.04. 22:40

    Das Gerede von den 60% Remainlern ist entweder eine Milchmädchenrechnung, Wunschdenken oder bewusste Irreführung. Das Votum in sein Gegenteil umzureden und als undemokratisch hinzustellen, ist Orwell'scher Newspeek.

    möglichkeit zur verlängerung

    zubuku, 03.04. 20:01

    mal angenommen...
    die Briten kriegen ihre Verlängerung unter folgender Bedingung:

    Teilnahme an den EU-Wahlen, ABER mit folgender Zusatzfrage:

    Austritt ja oder nein?
    kommt eine Mehrheit gegen den Austritt im Zuge dieser Abstimmung zu stande, so sind die eigentlichen EU-Wahl-Abstimmungsergebnisse der Briten gültig und alles dreht sich weiter wie bisher, Brexit ade.

    Kommt ein Ja zum Austritt raus, so ist der Rest der Abstimmung nichtig, der Austritt erfolgt sofort mit ggf. einem bis dahin ausgehandelten Austrittsvertrag.

    zugegeben vieleicht noch nicht ganz durchdacht, weil 5min alt dieser mein Gedanke - aber ein möglicher demokratiepolitisch tragbarer Lösungsansatz für alle Beteiligten

    Antworten

    apophis, 03.04. 20:08

    Die Frage Austritt [ja] oder [nein] wurde schon im Juni 2016 beantwortet.
    Eine Verschiebung des Austrittsdatums nach hinten soll genau was bringen ?
    Die EU schnürt den Vertrag nicht mehr auf, und wenn die brit. Regierung den ausverhandelten Vertrag nicht zeitgerecht durchs Parlament bringt, ist das deren Problem.

    dosimeter, 03.04. 20:14

    @ zubuku

    Das ist die bisher konstruktivste Idee.
    Eventuell könnte sie genau deswegen abgelehnt werden ...

    zubuku, 03.04. 20:21

    zur bereits gestellten bzw. beantworteten ja/nein-Frage folgendes aus der sicht eines briten:
    "wenn ich das gewusst hätte... wär ich nicht mitgekommen :( "
    warum herrscht in Europa bzw. im deutschsprachigen Raum so eine miese Fehlerkultur?
    Man wird sich doch auch mal irren dürfen bzw. seine Meinung ändern?

    was eine verschiebung bringen soll, müssen eh die briten wissen - die brauchen scheinbar mehr Zeit.
    bringens bis am Tag der EU-Wahl nix zam, so kommts halt zum Hard-Brexit.

    Aufschnüren des Vertrags finde ich auch nicht gut und wirds eh nicht geben.

    nathan, 03.04. 21:36

    >zubuku
    Ich stimme dir voll zu. Eine EU-Wahl mit gleichzeitiger 2. Volksabstimmung ist tatsächlich eine gute Idee. Die Wahlbeteiligung wäre sicher sehr hoch und damit auch die Legitimation, egal in welche Richtung es ausgeht.
    ...
    Die wahrscheinlichen Verlierer - die Brexit-Betreiber, die das Volk beim ersten Referendum schamlos belogen und betrogen haben - wollen ein zweites (diesmal ehrliches) Referendum natürlich mit aller Kraft verhindern. Dei Brexit-Betreiber haben nur Angst davor, dass ihnen das Volk den verdienten Fußtritt gibt.

    selten hat sich ein Land so lächerlich gemacht

    gemobbter17, 03.04. 18:26

    wie es jetzt England tut. Raus gewählt also raus. Was ich nicht verstehe ist warum EU nicht endlich aus zu dem Spiel sagt. Das ist nur ein Signal das alle Länder jetzt "rumspielen" können raus rein oder doch raus . Ich würde mir endlich mal einen Politiker mit Rückgrat wünschen.

    Antworten

    jimmyantipolis, 03.04. 18:27

    eigentlich hat sich ja die politische kaste der briten lächerlich gemacht.

    jimmyantipolis, 03.04. 18:38

    Wobei sich Leute wie farage und johnson weniger lächerlich gemacht haben, sondern schlicht Lügner sind....

    butterfliagn, 03.04. 18:46

    ... weil, wenn England draußen ist, die Stimmgewichtung eine ganz andere in der EU sein wird. Es fehlen ca. 50 Mio. Wählerstimmen, und der 'Nord-Pakt' verliert ein Vetomitglied ggü dem 'Südpakt'. Das ist gravierend.

    grasti589, 03.04. 18:50

    gemobbter17, 03.04. 18:26, JA, bis jetzt glaubten viele,
    die US-Amerikaner sind das Dümmste Volk. Selbst wenn, das ist Geschichte. sie wurden von den Briten entthront.

    pallas, 03.04. 19:05

    Wer stammt von wem ab … ?

    Ich habe das seit Beginn des sog. Brexits so vorhergesagt. Eigentlich wollen die angestammten Politiker nicht "raus". Also wird politisch alles so in die Laenge gezogen, dass eben nichts dabei herauskommt. Und dann gibt es auch noch die, die ganz offen nicht "raus" wollen, und die tun sowieso ganz offiziell alles um die Sache weiter hinauszuzoegern. Wobei "nichts" natuerlich bedeutet, dass der Status Quo erhalten bleibt. Was ja eigentlich das Ziel ist.
    Auch in der EU selbst will man GB nicht verlieren. Also, wenn man es irgendwie vermeiden kann …
    Das Resultat ist wie eine Scheidung auf Raten, wobei der Scheidungsprozess mittlerweile zum Alltag geworden ist. Und den will man eigentlich behalten …

    Letztendlich wird man eine weitere Abstimmung ueber den Verbleib in der EU machen. Noch glauben halt einige, dass sie damit aber ihr Gesicht verlieren wuerden. Aber es wird kommen.

    grasti589, 03.04. 19:10

    @pallas,JA, das sag ich seit dem Tag der Abstimmung. Ich hab sogar behauptet, der Brexit findet nicht statt.

    für jeden tag, den die GB-abgeordneten früher das EU-parlament verlassen

    frizzdog, 03.04. 17:54

    müssen wir DANKBAR sein!
    "UKIP-Abgeordneter zog Vergleich zwischen EU und Hitler"
    https://orf.at/stories/3117508/

    deren auftritte zeichneten sich jahrelang durch ausfälligkeiten a la UKIP aus.

    Antworten

    powidl, 03.04. 19:45

    Nicht nur wenn Gerard Batten u. seine Ukip-Parteikollegen das EU-Parlament verlassen, sondern auch wenn alle anderen Populisten u. Demagogen aus den anderen Ländern dieses Haus verlassen würden wir uns alle glücklich schätzen...

    Bringt Zeit zum Weiterdenken.

    dosimeter, 03.04. 17:29

    Z.B. an einen echten EU-Verfassungsvertrag.

    Antworten

    jimmyantipolis, 03.04. 17:35

    Weiterdenken dürfens, geben wird's ihn nicht, weil einstimmigkeit dazu nicht herstellbar ist.

    schurli, 03.04. 17:37

    es muss ein kerneuropa her. frankreich und deutschland und die benelux staaten werden vorangehen. und die anderen werden mitziehen müssen.
    noch sinds noch nicht so weit. sobald ihnen aber dämmert was die chinesen im schild führen wird ruckzuck gehen (müssen)

    schurli, 03.04. 17:39

    dieses kerneuropa wird mich dann auch hoffentlich von unseren braven anständigen und fleißigen beschützen...

    jimmyantipolis, 03.04. 17:41

    Nach dem was du schreibst, wäre Österreich nicht drin. Also wirst Auswandern müssen, wenn dich die Kern eu beschützen soll....

    schurli, 03.04. 17:43

    was ist an dem "und die anderen werden mitziehen müssen" unverständlich ?

    kickl und freunde sollte in dem europa keinen platz haben

    jimmyantipolis, 03.04. 17:45

    Schurli
    Bis das soweit ist, schauen wir beide uns die Radieschen von unten an ;)

    efos, 03.04. 17:47

    --> schurli um 17:39

    egal welches Thema da behandelt wird, du hast letztlich doch immer nur eines im Sinn: deiner Aversion gegen die aktuelle österr. Regierung bzw. deren Mitglieder Ausdruck zu verleihen !

    kotzenstoaner, 03.04. 20:36

    @efos: und womit macht das Schurli? mit Recht!
    Und seine Hoffnung teile ich uebrigens auch ...

    #####EOF##### Paris Saint-Germain zieht in Cupfinale ein - sport.ORF.at

    Paris Saint-Germain zieht in Cupfinale ein

    Paris Saint-Germain ist auf Kurs Richtung fünftem französischen Fußball-Cuptitel in Serie. Der Rekordgewinner des Bewerbs setzte sich im Halbfinale am Mittwoch daheim gegen Nantes mit 3:0 (1:0) durch. Im Finale trifft PSG am 27. April im Stade de France auf den Ligarivalen Stade Rennes, der sich am Vortag überraschend mit 3:2 bei Olympique Lyon durchgesetzt hatte.

    Marco Verratti brachte PSG vor der Pause auf die Siegerstraße (29.). Es war der erste Saisontreffer des Italieners. Für die Entscheidung sorgte Stürmerstar Kylian Mbappe vom Elfmeterpunkt (85.), nachdem er 20 Minuten davor noch einen Strafstoß vergeben hatte. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte Dani Alves (92.).

    Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) schießt ein Elfmetertor gegen Nantes
    APA/AFP/Franck Fife

    Durch den Erfolg greift PSG einmal mehr nach dem Double. Die Meisterschaft ist dem Hauptstadt-Club bei 20 Punkten Vorsprung praktisch nicht mehr zu nehmen. Im Achtelfinale der Champions League hatte es für die Pariser unter Trainer Thomas Tuchel mit dem Aus gegen Manchester United aber einmal mehr eine große Enttäuschung gesetzt.

    #####EOF##### FM4 Wortlaut, der FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Die Zudeckerin - Shutdown-Fasten - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Donald Trump

    APA/AFP/Jim WATSON

    Die Zudeckerin

    Die Zudeckerin - Shutdown-Fasten

    Trump weiß: Nach Weihnachten ist die perfekte Zeit für Rückzug und Heilfasten. Und das gilt gefälligst für alle. Shut up and down!

    Von der Zudeckerin

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Da bin ich wie der! Ja, ich habe mich ein wenig absentiert. Aber die post-christmasale Zeit verlangt immer nach einer inneren Einkehr, findet ihr nicht? Nach dem 24. ist bei mir immer höchste Weihnachtseisenbahn für eine Auszeit. Deshalb habe ich mich zurückgezogen, mich digital und analog gedetoxt und vor allem: einen Sozialentzug gemacht. Und mich nur mehr selbst zugedeckt.

    Die FM4 Zudeckerin

    Radio FM4

    Die FM4 Zudeckerin gibt es auch als Podcast.

    Dem armen Donald Trump ist ja auch die Decke auf den Kopf gefallen. Das muss eine ordentlich schwere Decke gewesen sein. Die ganzen Weihnachtsvorbereitungen haben ihn anscheinend so überfordert, dass er nämlich am 22. Dezember endgültig die Nerven geschmissen hat. Da wollte er sich ebenfalls nach Hause zurückziehen, zusperren und keinen mehr reinlassen. Blöderweise hat er dabei seine Wohnung mit der ganzen USA verwechselt.

    Deshalb will er jetzt um die USA herum eine Mauer bauen. Das hat er in den Reden der letzten Tage stark bekräftigt, in denen er wie gewohnt viele unhaltbare Argumente mit mittelmäßiger Eleganz zu einer Wortwurst vereint hat. Und weil ihm bei seinem Mauerbau die Demokraten im Weg stehen, müssen sich alle seit dem Shutdown am 22. Dezember eine Auszeit nehmen, ob sie wollen oder nicht. Das könnte aber eine nicht besonders heilsame Auszeit werden. Manche Menschen möchten nämlich sehr gern arbeiten und auch sehr gern ihre Miete bezahlen! Viele wollen auch lieber Essen kaufen als fasten!

    Aber macht euch keine Sorgen. Eure Zudeckerin ist mit einer Lösung zur Stelle! Ich schicke dem amerikanischen Trampl noch heute ein tolles Auszeitpackerl. Da ist drin: Mein Basenfastenbuch für seine Gesundheit, ein Trumpolin für ein Wut-Workout und ein paar alte Berliner für seine Zurechnungsfähigkeit. Nein, nix zum Essen, Berliner Menschen! Die können ihm nämlich berichten, wieviel so eine Mauer bringt.

    Aktuell:

    #####EOF##### Musik/Praxis: Labels - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Labels"

    mica - music austria

    Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

    27. 1. 2012 - 15:53

    Musik/Praxis: Labels

    Die Serviceserie des mica widmet sich heute dem Umgang mit Plattenfirmen, Labels und verschiedenen Verträgen.

    Was ist ein Label?

    Musik/Praxis

    Rechtliche Grundlagen
    Grundsätzliches zum Urheberrecht.

    Coverversionen, Remix & Sampling
    Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

    Verwertungsgesellschaften
    AKM, Austro Mechana und Co.

    Mehr Verwertungsgesellschaften

    Live Musik
    Konzerte als gutes Geschäft?

    Mehr zum Thema "Live"
    Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

    Labels
    Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

    Ein eigenes Label
    Vor- und Nachteile

    Vetrieb und Handel
    Tonträger verkaufen

    Verlage
    Was macht ein Musikverlag?

    Förderungen & Sponsoring
    Zuschüsse und Co

    Selbstvermarktung
    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Verträge
    Verträge für die Interpret/innen.

    Mehr Verträge
    Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

    Der Name Label kommt aus dem Englischen, steht dort für Etikett, Schild oder Name und bezeichnete ursprünglich nur das runde Etikett, welches in der Mitte von Schallplatten angebracht ist, auf dem in der Regel auch das Logo des Tonträgerherstellers abgebildet ist. Diese Etiketten werden auch heute noch so bezeichnet, unter einem Label versteht man aber vor allem die Marke, unter der ein Tonträgerhersteller die Werke von Künstlern veröffentlicht. Eine Plattenfirma kann mehrere Labels betreiben, um z.B. Musik verschiedener Stilrichtungen unter unterschiedlichen Markennamen zu veröffentlichen. Ein Label ist also an sich nur eine Marke und kein Tonträgerunternehmen, der Begriff Label ist aber auch für die dahinter stehende Plattenfirma gebräuchlich und wird auch in weiterer Folge in diesem Artikel so verwendet.

    Unterschieden wird üblicherweise zwischen Major Labels und Independent Labels:

    • Major Labels (von engl. groß, bedeutend, wichtig): die drei weltweit größten Tonträgerunternehmen (Sony Music Entertainment, Universal Music Group, Warner Music Group), die mit einem Marktanteil von ca. 80% den Weltmarkt beherrschen.
    • Independent/Indie Labels (von engl. unabhängig): alle Plattenfirmen, die unabhängig von den vier Major Labels arbeiten.

    Will ich meine Musik veröffentlichen, egal ob nur online oder auch auf physischen Tonträgern, kann ich das auf meinem eigenen Label machen oder mir ein passendes Label suchen - zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen kommen wir noch - theoretisch könnte ich das aber auch völlig ohne Label tun. Wenn ich zum Beispiel nur CDs bei meinen Live-Auftritten verkaufen will und gar nicht anstrebe, dass die CD im Radio gespielt wird oder über den Handel verkauft wird, ist ein Markenname dafür nicht unbedingt notwendig.

    Whitelabel

    Wie finde ich ein geeignetes Label?

    Zunächst sollte ich nach Labels suchen, zu deren bisherigen Veröffentlichungen die eigene Musik passen könnte. Das kann anhand der eigenen Plattensammlung oder auch über Internet-Recherche gemacht werden (auf welchen Labels veröffentlichen meine Lieblingsbands?). Heimische Labels sollte man dabei verstärkt beachten, wird es doch einfacher sein, mit einem heimischen Label in Kontakt zu treten und diesem vielleicht bei einem Live-Auftritt das eigene Können zu präsentieren. In manchen Bereichen ist aber die Auswahl an heimischen Labels sehr eingeschränkt, weshalb man auch internationale Labels nicht völlig außer Acht lassen sollte.

    Bei dieser Auswahl wäre der Versuch einer realistischen Einschätzung, ob die momentane Qualität der eigenen Werke im Rahmen des Outputs der ausgewählten Labels liegt, von Vorteil, um sich unnötige, frustrierende Absagen oder Nichtrückmeldungen zu ersparen.

    Neben der richtigen Einschätzung der eigenen Musik gibt es einige Dinge, die man von einem Label in Erfahrung bringen sollte, damit man beurteilen kann, ob das Label ein geeigneter und realistischer Partner wäre:

    • Nimmt das Label momentan überhaupt neue Acts in sein Repertoire auf (oftmals gibt es auf Label-Websites dazu Hinweise)?
    • Veröffentlicht das Label möglicherweise nur Musik eines Künstlers oder nur von Künstlern, die bereits sehr etabliert sind?
    • Mit welchem Vertrieb und/oder Aggregator (= Digitalvertrieb) arbeitet das Label in Österreich?
    • Sind Produkte dieses Labels in den wichtigen Handelsketten und Stores (auch online) erhältlich?
    • Hat das Label internationale Vertriebspartner (sprich: in welchen Ländern wird mein Tonträger vermutlich erhältlich sein)?
    • Wie ist die Promotion-Arbeit des Labels, gab es Medienpräsenz für die bisherigen Acts und Veröffentlichungen des Labels?
    • Welche Leistungen neben der Veröffentlichung von Tonträgern bietet das Label an (z.B. Booking, Künstlerbetreuung und Management, Promo, Verlag) und kann ich diese Leistungen auch einzeln oder gar nicht in Anspruch nehmen, wenn ich mit dem Label arbeiten will?
    • In welchen Formaten veröffentlicht das Label üblicherweise (z.B. CD, Vinyl, digitale Veröffentlichung)?

    Wenn ich nun geeignete Labels gefunden habe, mit denen ich gerne arbeiten würde, kommt der schwierigste Teil. Jetzt muss ich sie davon überzeugen, dass auch sie gerne mit mir arbeiten würden… Es empfiehlt sich sehr, sich Zeit für eine gute Präsentation zu nehmen, sowohl auf die Optik (der erste Eindruck ist oft schon sehr entscheidend) wie auch auf gute Info-Texte ist dabei zu achten.

    Deals mit Labels

    Es gibt zwei übliche Vertragsformen, die Labels Künstlern bzw. deren Produzenten anbieten: den Bandübernahmevertrag und den Künstler(exklusiv)vertrag.

    Beim Bandübernahmevertrag geht es um die Übertragung der Rechte einer fertigen Aufnahme (des Master-Bandes, daher der Name) zwecks Auswertung durch die Plattenfirma. Oftmals werden auch Vereinbarungen über die Verwertung weiterer Aufnahmen getroffen. Beim Bandübernahmevertrag ist die Umsatzbeteiligung der Künstler höher als beim Künstlervertrag, weil die Künstler die Produktionskosten selbst tragen (manchmal stellt auch die Plattenfirma ein fixes Produktionsbudget zur Verfügung). Üblich sind für im Inland verkaufte Tonträger Beteiligungen in der Höhe von 15-25% vom HAP, dem Netto-Handelsabgabepreis, also dem Preis, den z.B. der Saturn dem Vertrieb des Labels zahlt. Davon wird aber meist noch ein Rattenschwanz an Abzügen vorgenommen, für Verkäufe im Ausland, Mailorder, beworbene Produkte, Online-Verkäufe, Compilations, Mid-Price, Verpackung bzw. Technikkosten, Anteile an Videoproduktionskosten etc.

    Man sollte sich unbedingt die Mühe machen, das einmal konkret durchzurechnen. Man wird erstaunt sein, wie gering die Erträge aus dem Verkauf von Tonträgern ausfallen.

    kylemac CC

    Ein immer häufiger werdendes Beteiligungsmodell sieht einen (oftmals 50/50) Split der Erträge nach Erreichen des Break Even (das ist der Punkt, ab dem die Kosten eingespielt sind und man anfängt, Gewinn zu machen) vor. Das klingt gleich sehr viel fairer, allerdings muss man auch hier die Details genau ansehen. Welche und wessen Kosten werden für die Berechnung des Break Even herangezogen? In vielen Fällen sind es nämlich nur die Kosten, die dem Label entstehen (also Pressung, Cover, Versandkosten für Promos etc.), während die Musiker ihre Kosten der Albumproduktion nicht hinein rechnen dürfen. Ausgeglichen ist dieses Modell erst dann, wenn die Kosten beider Vertragspartner berücksichtigt werden und wenn keine Vermischung von Einkünften bzw. Ausgaben für Urheber und Interpreten (zur Unterscheidung siehe "Rechtliche Grundlagen") innerhalb des Vertrags vorkommen. Und selbst dann kann man noch anmerken, dass eigentlich die Labels durch solche Vereinbarungen ihr wirtschaftliches Risiko einer Veröffentlichung mit den Musikern teilen, und somit auch den Musikern Beteiligungen aus den Einkünften zustehen würden, die aus dem Leistungsschutzrecht entstehen, welches den Labels für die organisatorische und eben auch wirtschaftliche Verantwortung zusteht.

    Beim Künstlervertrag (oftmals Künstler-Exklusivvertrag) überträgt der Künstler seine Leistungsschutzrechte (also seine Rechte als Interpret) meist exklusiv für mehrere Jahre an das Label. Das Label hat also die Verwertungsrechte an allen zukünftigen Aufnahmen des Künstlers, die im Vertragszeitraum entstehen. Der Künstler verpflichtet sich auch meist zur Ablieferung einer bestimmten Anzahl von Tracks oder Alben pro Jahr. Bei Künstlerverträgen liegt die übliche Beteiligung für den Künstler nur bei 6-12% vom HAP, dafür übernimmt das Label die Produktionskosten der Aufnahmen.

    In vielen Fällen werden Künstlern heutzutage so genannte "multiple rights deals“ (der Begriff 360° Deal ist etwas aus der Mode gekommen, weil negativ konnotiert) angeboten. In diesen Verträgen werden neben der Verwertung von Aufnahmen auch Vereinbarungen über Beteiligungen an Umsätzen aus z.B. Konzerten, Werbeeinnahmen, Merchandise-Verkäufen etc. getroffen. Das liegt daran, dass mit Tonträgerverkäufen nicht mehr so viel Geld zu machen ist wie früher – oft nicht mal genug, um die Produktions- und Marketingkosten einzuspielen. Für Künstler ist entscheidend, ob diesen Beteiligungen auch entsprechende Leistungen gegenüber stehen (dann kann es auch durchaus Vorteile haben, wenn eine Firma mehrere Bereiche abdeckt) oder ob die Plattenfirmen nur bei den Einnahmen der Künstler mitschneiden wollen, ohne dafür wirklich etwas zu tun.

    Einen Muster-Bandübernahmevertrag und einen Muster-Künstlervertrag kann man auf der Website des mica runterladen: www.musicaustria.at

    Im mica kann man sich auch kostenlos seine Verträge erklären lassen, ein Angebot, welches man unbedingt wahrnehmen sollte (bzw. sich an einen Anwalt mit Erfahrung mit Musikverträgen wenden), solange man in solchen Dingen unerfahren ist.

    Im nächsten Teil von Musik/Praxis wird es um die Vor- und Nachteile eines eigenen Labels gehen.

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    Richtfest Rigoletto Bregenzer Festspiele

    Kultur 03.04.– 17:04 Uhr V

    Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

    Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen.  mehr …

    Prozess wegen Weitergabe eines Videos

    Gericht 03.04.– 16:18 Uhr T

    Dopingrazzia: Geldstrafe für Videoweitergabe

    Wegen der Weitergabe eines Videos ist am Mittwoch ein Polizist nicht rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Video zeigte den Langläufer Max Hauke beim Eigenblutdoping.  mehr …

    Biber Monitoring Obere Drau

    Chronik 03.04.– 20:37 Uhr NÖ

    Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

    Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Wachteln Eier Familie Lumassegger

    Essen und Trinken 04.04.2019 07:56 Uhr K

    Wachteleier als Alternative zu Ostern

    Ostern steht vor der Tür und damit haben auch die Eierproduzenten Hochbetrieb. Dass es aber nicht immer ein Hühnerei sein muss, sieht man in Wabelsdorf bei der Familie Lumassegger. Dort werden als Alternative täglich zweihundert kleine Wachteleier gesammelt. mehr …

    Emir von Kuwait

    Chronik 04.04.2019 07:50 Uhr S

    FPÖ kritisiert Spitalsbesuch des Emirs

    Die Operation des Emirs von Kuwait im Salzburger Landeskrankenhaus wird kommende Woche im Landtag ein Nachspiel haben. FPÖ-Klubobfrau Marlene Swazek kündigt eine Anfrage an ÖVP-Spitalsreferent Christian Stöckl an. mehr …

    Internetkriminalität, Computer

    Chronik 04.04.2019 07:44 Uhr St

    Software für mehr Transparenz im Pharmabereich

    Welcher Arzt bekommt wie viel Geld von der Pharmaindustrie? Diese Frage soll die Transparenz-Software einer südsteirischen Firma beantworten. Die Nachfrage sei groß, das Unternehmen investiert nun rund eine halbe Million Euro. mehr …

    Strandbar Herrmann

    Essen & Trinken 04.04.2019 07:35 Uhr W

    Donaukanal & Co läuten die Saison ein

    Mit den steigenden Temperaturen geht es auch am Donaukanal wieder los: Am Tel Aviv Beach kann man wieder die Füße in den Sand stecken. Unter anderem ladet ab heute die Strandbar Herrmann wieder zu Cocktails und Liegestuhl. mehr …

    Bank Burgenland Logo

    Wirtschaft 04.04.2019 07:24 Uhr B

    Bank Burgenland sucht Mitarbeiter

    Die Bank Burgenland konnte im Vorjahr ihren Gewinn auf mehr als 37 Millionen Euro steigern. Auch deshalb sucht die Bank derzeit wieder Mitarbeiter in allen Bereichen. Wer genommen wird, könnte in rund anderthalb Jahren in der neuen Zentrale in Eisenstadt arbeiten. mehr …

    Lkw gestoppt

    Chronik 04.04.2019 07:17 Uhr V

    Weitere Kälbertransporte nach Bozen gestoppt

    Das Kälbertransportverbot von Vorarlberg zur Sammelstelle nach Bozen hat offenbar weitreichende Auswirkungen. Nun hat auch Salzburg angekündigt, keine Kälbertransporte nach Bozen mehr abzufertigen. mehr …

    Gesundheit 04.04.2019 06:47 Uhr K

    Fünf Gesundheitszentren geplant

    Nach jahrelangen, bundesweiten Verhandlungen gibt es nun eine Einigung für die Primärversorgungseinheiten (PVE). In Kärnten sollen innerhalb der kommenden drei Jahre fünf dieser neuen Gesundheitszentren entstehen, das erste in Klagenfurt-Annabichl. mehr …

    Landesgericht Wels

    Chronik 04.04.2019 06:47 Uhr OÖ

    Prozess nach Wettbüro-Überfall mit Machete

    Zwei Männer und eine Frau stehen in Wels vor Gericht, weil sie gemeinsam ein Wettbüro in Ebensee überfallen haben sollen. Der Haupttäter hatte bei der Tat eine Angestellte mit einer Machete bedroht. mehr …

    Eine türkische Schülerin mit Kopftuch nimmt am Unterricht in einer Schule teil.

    Chronik 04.04.2019 06:37 Uhr St

    Rassismus gegen muslimische Frauen nimmt zu

    Muslime, vor allem Frauen mit Kopftuch und ihre Kinder, sind in Österreich zunehmend rassistischen Attacken ausgesetzt. Das zeigt der Antimuslimischen Rassismus Report 2018. Auch in der Steiermark seien die islamfeindlichen Fälle gestiegen. mehr …

    Landtag 2016, Dieter Egger, FPÖ, Landtagabgeordneter

    Politik 04.04.2019 06:33 Uhr V

    FPÖ distanziert sich von rechten Bewegungen

    In der Landtagssitzung am Mittwoch hat sich die Vorarlberger FPÖ von rechtsextremen Bewegungen distanziert. Allerdings tat das nicht Parteiobmann Christof Bitschi, sondern der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger. mehr …

    Verhandlungssaal im Straflandesgericht Wien

    Chronik 04.04.2019 06:25 Uhr W

    Prozess um Mordversuch an Prostituierter

    Ein 58-jähriger Mann muss sich heute am Landesgericht für Strafsachen wegen versuchten Mordes verantworten. Er soll eine Prostituierte gewürgt haben. Der Angeklagte soll an einer geistigen Störung leiden, aber zurechnungsfähig sein. mehr …

    Telefon

    Chronik 04.04.2019 06:23 Uhr T

    Falsche Polizisten fordern Geld am Telefon

    Die Polizei warnt vor Anrufen von Betrügern. In den letzten beiden Tagen wurden rund 15 versuchte Betrügereien bei der Polizei angezeigt. Die Betrüger hatten sich am Telefon immer als Polizisten ausgegeben und Geld gefordert. mehr …

    Stein an der Donau Schifffahrt

    Umwelt 04.04.2019 06:23 Uhr NÖ

    Fäkalien in Donau: Runder Tisch

    Besatzungen von Ausflugsschiffen sollen Abfall und Fäkalien in die Donau gepumpt haben, diese Tatsache hat im Februar für Aufregung gesorgt. Heute diskutieren Experten, im Verkehrsministerium findet ein Runder Tisch statt. mehr …

    Verkäuferin

    Politik 04.04.2019 06:22 Uhr B

    Weiterbildung für 300 Handelsangestellte

    Unter dem Titel „Qualifizierungsverbund“ sollen im Parndorf Fashion Outlet 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergebildet werden. Umgesetzt wird das Projekt vom Pakt für Beschäftigung des Regionalmanagements Burgenland. mehr …

    Wörterbuch oder Smartphone

    Chronik 04.04.2019 06:20 Uhr T

    Digitale Dolmetscher: Ende der Fremdsprache?

    Computer und Smartphone werden immer mehr zum Dolmetscher. Beim Übersetzen von Texten können sie helfen. In Bozen diskutierten Fachleute darüber, ob das Erlernen von Fremdsprachen noch nötig ist. mehr …

    Schlüssel für Haus oder Wohnung

    Wirtschaft 04.04.2019 06:18 Uhr OÖ

    Wohnungspreise legen weiter zu

    Seit 2010 sind in Oberösterreich Eigentumswohnungen um mehr als die Hälfte teurer geworden, 5.800 Wohnungen wurden im Vorjahr verkauft. In der Landeshauptstadt stiegen in den letzten fünf Jahren die Preise um 45 Prozent. mehr …

    ÖAMTC 10.000 Hubschraubereinsatz

    Chronik 04.04.2019 06:16 Uhr OÖ

    Kleinkind stürzt 3,70 Meter aus Küchenfenster

    Im Bezirk Steyr-Land ist Mittwochmittag eine 4-Jährige aus einem Küchenfenster im 1. Stock gestürzt. Das Kind fiel rund 3,70 Meter in die Tiefe auf den Gehsteig. Es wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Linz ins Krankenhaus geflogen. mehr …

    Radieschenernte

    Landwirtschaft 04.04.2019 06:16 Uhr T

    Radieschenernte früher als erwartet

    Die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage haben es möglich gemacht, dass die Tiroler Radieschen heuer schon früher geerntet werden können als gedacht. Diese Woche begann die Ernte auf den Thaurer Feldern. mehr …

    Cup-Halbfinale 2019

    Sport 04.04.2019 06:14 Uhr OÖ

    LASK verpasst Cup-Finale

    Der LASK hat das Endspiel des österreichischen Fußballcups verpasst. Im Semifinale unterlagen die Linzer Rapid in einem echten Cup-Krimi in der Paschinger TGW-Arena erst im Elfmeterschießen mit 3:4. mehr …

    Symbolfoto Forschung

    Bildung 04.04.2019 06:14 Uhr T

    Als Molekularmediziner vom Labor aus heilen

    An der Medizin Uni Innsbruck wird österreichweit der einzige Studiengang für Molekular Medizin angeboten. Interessierte können sich bis zum 31. Mai online für das Bachelorstudium anmelden, der Aufnahmetest findet am 5. Juli statt. mehr …

    #####EOF##### Playlists von FM4 Im Sumpf - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Extraordinäre Rap-Musik aus Linz - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Kroko Jack

    Alex Hertel

    Artist of the Week

    Extraordinäre Rap-Musik aus Linz

    Kroko Jack ist zurück. Der Linzer Mundart-Rap-Pionier präsentiert mit „Extraordinär“ endlich sein Album, inklusive Features von Raf Camora, Crack Ignaz, Skero und einer Hip-Hop-Version des Bilderbuch-Hits „Maschin“.

    Von Alex Hertel

    Fast 20 Jahre ist es her, dass ich Kroko Jack zum ersten Mal auf der Bühne der Linzer KAPU gesehen habe. Damals noch unter dem Namen „Markee“ als Frontmann der oberösterreichischen Rap-Crew „Rückgrat“ (mit DJ Twang und Megga). Seine Texte hat er anfangs noch auf Hochdeutsch gerappt. Smarte Punchlines, trockener Wortwitz, eine gute Stimme und Bühnenpräsenz, Selbstvertrauen und Charisma. Dieser Markee aus dem „Eferdinger Becken“ hatte alle Eigenschaften, die einen guten MC ausmachen.

    Im familiären Umfeld des Texta-Labels „Tonträger Records“ haben sich zu dieser Zeit viele oberösterreichische Hip-Hop-Künstler vernetzt und ihre Kreativität gebündelt. Ich war Teil dieses Kollektivs und kenne daher den langen Weg von Kroko Jack aus der ersten Reihe. Wir waren einige Jahre gemeinsam Teil der Mundart-Rap-Crew „Markante Handlungen“ und haben in den 2000er Jahren viele Konzerte zusammen gespielt.

    Hip Hop und Jamaika

    Was uns früh verbunden hat, war die Faszination für jamaikanische Reggae- und Dancehall-Artists und deren innovative Reimflows in Patois, gewagte Stimm-Variationen und treibende Riddims. Rap-Musik und Reggae bzw. Dancehall waren für uns miteinander verwandt wie Cousins und Cousinen. Ohne den Einfluss jamaikanischer Soundsystem-Kultur hätte es die legendären Block-Parties in New York in den 70er Jahren in der Form nicht gegeben. Einer der essentiellen „Hip-Hop-Architekten“ Kool DJ Herc, war ursprünglich aus Jamaika. Die Genres sind miteinander verwandt.

    Diese Liebe zu jamaikanischer Musik hat Kroko Jack geformt. Inspiriert von Patois (dem jamaikanischen Dialekt) hat er schnell erkannt, dass die eigene Sprache bzw. der eigene Dialekt seine Texte natürlicher und authentischer klingen lassen. Ein lyrischer Befreiungsschlag für den Rapper Markee, der in den darauffolgenden Jahren mehrmals neue Alter Egos angenommen hat. So hat er zum Beispiel mit dem Rapper „Bum Bum Kunst“ Musik unter dem Bandnamen „Sodom & Gomorrha“ veröffentlicht. Und als „Jack Untawega“ Songs gemacht.

    Und die mysteriöse Geschichte um den aus der Haft geflohenen und seither verschollenen Linzer Tibor Foco war eine perfekte Metapher für das „Underground-Dasein“ als oberösterreichischer Mundart-Rapper.

    Unter dem Namen „Tibor Foco“ zeigte er sich als sperriger Künstler, der seine Platte „Andagraund“ damals bewusst ohne professionelle Vertriebsstrukturen, Promo oder Musikvideos veröffentlicht hat und der live sein bisheriges Werk mit Bands wie Rückgrat oder Markante Handlungen nicht mehr spielen wollte.

    Kroko Jack

    Radio FM4

    Das sehr rare Tibor-Foco-Album „Andagraund“ aus 2006, auf dem bereits RAF alias Raf Camora zu hören war. Ein österreichisches Dialekt-Rap-Meisterwerk, das seiner Zeit um mindestens ein Jahrzehnt voraus war.

    In seiner aktuellen Single „Test Me“ spielt Kroko Jack darauf an, dass damals fast alle dieses lyrische Dialekt-Meisterwerk verschlafen haben. Dafür war er natürlich mit seiner absichtlichen „Nicht-Marketing-Strategie“ mitverantwortlich.

    Rückblickend hat er sich damals auch als visionärer Talent-Scout bewiesen, denn für diese Platte hat er unter anderem den damals noch quasi unbekannten französisch-sprachigen Dancehall-Künstler RAF (heute Raf Camora) für ein Feature bei der Nummer „Bees“ auf sein Tibor-Foco-Album eingeladen. Das erklärt das Raf-Camora-Feature auf dem aktuellen Kroko-Jack-Album „Extraordinär“. Vor kurzem hat mir Raf Camora während einem Interview in Berlin übrigens erzählt, dass aus seiner Sicht Kroko Jack einer der „besten Rapper der Welt“ sei. Ich teile diese Meinung.

    Wir woin netta den fetten Slang representen. („Dreckige Rapz“ - Rückgrat)

    Dieser „fette Slang“ ist in seinem Fall geprägt von oberösterreichischen Dialekt-Ausdrücken, die so bisher noch nie in Rap-Texten verwendet wurden. Teils fast ausgestorbene Wörter oder Ausdrücke, die man zum Teil nur von den Großeltern kennt. Im Rap-Kontext sind sie einzigartig.

    Gänsehaut, Schmunzeln oder irritiertes Kopfschütteln sind Standard-Reaktionen, wenn Kroko Jack das Mikrofon in die Hand nimmt.

    „Slackness“ (explizite Texte über Sex), wie man sie von jamaikanischen Künstlern wie Vybz Kartel und vielen anderen seit Jahren kennt, hat man in der Form in Mundart zuvor noch nie gehört.

    Kroko Jacks ungeschliffener Dialekt macht seine Texte unglaublich nahbar und hat hierzulande eine ganze Generation von Rappern beeinflusst. Und er hat auch Fans außerhalb der klassischen Hip-Hop-Fangemeinde für sich begeistern können.

    Wir fladern uns den Lambo vom Maurice

    So haben sich zum Beispiel Bilderbuch als große Fans von Kroko Jack geoutet. Im Rahmen ihrer 3-tägigen Konzertreihe in der Wiener Arena wurde er von deren Management sogar eingeladen, um für die Band ein exklusives Überrschungskonzert zu spielen.

    Auf seinem neuen Album „Extraordinär“ schließt sich der Kreis mit dem Song „Vadient“. Das Instrumental basiert auf Samples vom Bilderbuch-Hit „Maschin“, Kroko Jack rappt gemeinsam mit Skero darüber, dass sie Maurice den Lambo „fladern“ werden.

    Die Zeit ist reif

    Aufgrund persönlicher Gründe war es in den letzten Jahren etwas ruhiger um Kroko Jack. Eine wichtige Zeit des Rückzugs für ihn als Künstler und Mensch.

    Man muss dazusagen: Ganz ruhig war es eh nie um ihn. Er hat immer wieder mit einzelnen Songs wie „Bankomat“, „Kraunkenstand“, „Wirkli Wirkli“ oder dem Anti-Rassismus-Song „Bledsinn“ eindrucksvolle Lebenszeichen von sich gegeben.

    Cover von Kroko Jack

    Irievibrations Records

    Das Cover vom neuen Kroko-Jack-Album „Extraordinär“

    Jetzt, sicher auch inspiriert von den aktuellen Karrieren von Raf Camora oder Trettmann (mit ihm hat Kroko Jack auch schon vor fast 10 Jahren kollaboriert) hat ihn das Rap-Fieber wieder richtig gepackt. Mit Irievibrations Records hat er in Wien zusätzlich ein passendes, professionell agierendes Team gefunden, das ebenfalls seit Jahren im musikalischen Spannungsfeld zwischen Reggae, Dancehall und Hip Hop agiert.

    Im Interview für FM4 Tribe Vibes erzählt uns Kroko Jack, dass monetärer Erfolg für ihn nicht die Antriebsfeder sei. Es geht ihm um die Kunst, um die Weiterentwicklung der Sprache und um Eigenständigkeit. Deutsche Künstler inspirieren ihn kaum, er findet österreichische Künstler aufgrund ihrer Unangepasstheit viel spannender. Seinen Dialekt würde er für kalkulierten, größeren Erfolg im gesamten deutschsprachigen Raum nie ändern. Rap in Hochdeutsch, das kann er sich aus heutiger Sicht nicht mehr vorstellen. Auch wenn das bedeutet, dass er höchstwahrscheinlich ein regionales Phänomen bleiben wird.

    Sein Standing in der Szene und der Respekt von anderen Musik-Kollegen haben sich auf die Tracklist des neuen Albums positiv ausgewirkt: Crack Ignaz war sofort dabei, den gemeinsamen Song „Fliagn“ für „Extraordinär“ aufzunehmen. Raf Camora war trotz Überhype und Popstar-Dasein motiviert, einen Vers beizusteuern. Skero und Def Ill als langjährige Homies sowieso. Und mit SMC und Professa (Iriepathie) sind aktuelle musikalische Partner auf dem neuen Album zu hören. Produziert wurde „Extraordinär“ großteils von Syrix und Y.Bara.

    Am 23.11.2017 wird das neue Album von Kroko Jack im Rahmen einer großen Release-Party in der Grellen Forelle live präsentiert. Support kommt von Def Ill und Beese Buam, danach kommen das FM4 Tribe Vibes Soundsystem und DJ Mad Fox zum Zug.

    Aktuell:

    #####EOF##### Ö1 Club-Vorteile - oe1.ORF.at

    Ö1 Club-Vorteile

    Was Sie von uns haben

    #####EOF##### Das Animationsfilmfestival Tricky Women/Tricky Realities schaut nach China - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Filmstill aus "CIAO CIAO" von  Jiayin Chen, CN 2016

    Jiayin Chen

    Das Animationsfilmfestival Tricky Women/Tricky Realities schaut nach China

    Das Tricky Women/Tricky Realities Festival in Wien zeigt Animationsfilmkunst von Frauen. Ein Puppenspiel-Recap von „Orange is the New Black“ ist dabei genauso darunter wie cineastische Kurztrips in ein China, das man so hierzulande noch nicht auf der Leinwand gesehen hat.

    Von Maria Motter

    Maschinenmenschen haben Überwachungskameras statt Köpfen und sie treffen auf einen Höhlenmenschen. Der Mann mit dem runden Gesicht und den wuscheligen Haaren betrachtet seinen Schatten an einer Felswand, dann krabbelt und klettert er aus dem Untergrund Richtung Tageslicht. In „Politea“ hat der griechische Philosoph Platon in der Antike seine Ideenlehre anhand des Höhlengleichnisses illustriert. In Lei Yangs „The Laughing Carneval“, einem jener Kurzfilme, die am Tricky Women/Tricky Realities Festival präsentiert werden, stemmt er einen Kanaldeckel hoch und wird bald von einem Heer stramm Marschierender verschluckt. Die fünfminütige tolle Filmarbeit ist ein Beispiel dafür, was in den kommenden Tagen beim Festival für weibliches Animationsfilmschaffen alles zu erleben sein wird.

    Tricky Women/Tricky Realities

    13. bis 17.3.2019, Wien, Gartenbaukino und Metro Kinokulturhaus: Screenings, Workshops und Talks zu Animationsfilmkunst von Frauen

    Denn das Tricky Women hat ab diesem Jahr einen längeren Namen und wird diesem gerecht: Bei Tricky Women/Tricky Realities steht neben dem hohen künstlerischen Anspruch auch der politische, feministische Aspekt im Zentrum.

    Erstmals gibt es mit „Up and Coming“ einen eigenen Wettbewerb für Nachwuchstalente. Im klassischen Wettbewerb laufen Filme aus Europa, Asien und den USA, verteilt sind die eingereichten Arbeiten auf ganze vier Blöcke. Das „Österreich Panorama“ versammelt junges, heimisches Animationsfilmschaffen.

    Filmstill aus "The Man Woman Case" von Anaїs Caura, FR 2017

    Anaїs Caura

    „The Man Woman Case“

    Ein Highlight ist Freitagabend die Österreich-Premiere des 45-minütigen „The Man Woman Case“. Darin rollt Anaїs Caura einen spektakulären Mordfall in Sydney im Jahr 1920 auf: Ein gewisser Eugene Falleni wird wegen Mordes an seiner Frau Annie gesucht. Eugene/Eugenia Falleni war eine der ersten dokumentierten Transgender-Personen des frühen 20. Jahrhunderts. Zuvor ist „Orange is the New Black“ in neuem Gewand eines Puppenspiels zu sehen.

    Besonders aufregend wird der Länderschwerpunkt: Gibt es überhaupt einen künstlerischen, unabhängigen Animationsfilm in China? Also abseits der Riesenmaschinerie Animationsfilmindustrie? Ausgehend von dieser Frage beleuchtet das Festival Lebensrealitäten in China.

    Trickreiches aus dem Reich der Mitte

    Auch wenn 60 Prozent aller Trickfilme weltweit in Japan hergestellt werden, die chinesische Animationsfilmindustrie hat in den letzten Jahren zugelegt und produziert aktuell ca. 8 Prozent aller Filme. Einerseits lassen in anderen Ländern angesiedelte Firmen dort co-produzieren, andererseits gibt es den Markt für eine Milliarde Menschen - ca. zwanzig Prozent der Menschen auf der Welt leben in China. Und es gibt den künstlerischen, unabhängigen Animationsfilm.

    Filmstill aus "Chasing" von  Chao Wu, CN 2011

    Chao Wu

    „Chasing“, Chao Wu, CN 2011

    Für das Special konnte das Festival Tricky Women/Tricky Realities auf seine langjährigen Kontakte zu chinesischen Kuratorinnen setzen. Ein historisches Programm und drei weitere mit aktuellen Arbeiten ermöglichen kurzweilige Trips in die jüngere Vergangenheit und in die Gegenwart Chinas. Von den Pionierinnen des Trickfilms zu heutigen Kunstschaffenden spannt Tricky Women/Tricky Realities einen Bogen. In den neuen Filmen wie „Day, The Chef“ werden aus Menschen Enten, die am Silbertablett serviert werden, die wiederum in die Silhouette einer Skyline einer Megacity einfließen. Es sind kritische Analysen, die vom Druck einer Hochleistungsgesellschaft in einem hochgerüsteten Überwachungsstaat berichten.

    In scharfem Kontrast dazu stehen melancholisch und niedlich anmutende Kindheitsgeschichten, in denen allerdings auch die harte Realität nicht ausgeklammert wird: Ein alleinerziehender Vater tischt in „My Milk Cup Cow“ Märchen auf, ein anderes kleines Mädchen entkommt in Ren Jinjings „Black Room“ dem Gefängis, das häusliche Gewalt für Betroffene ist.

    Tuschezeichnungen als Charakteristik

    Welche Frauenbilder in den letzten Jahren projiziert wurden, hat die Festivalorganisatorinnen Birgitt Wagner und Waltraud Grausgruber beschäftigt. In vielen historischen chinesischen Filmen verabschieden Frauen ihre Männer, kurz bevor diese in den Kampf oder Krieg ziehen. „Das sind nicht unbedingt die Arbeiten, die uns interessiert haben“, erklärt Waltraud Grausruber. „Die Filme, die wir zeigen, sind in der klassischen Ink-and-wash-Technik angefertigt, die etwas speziell Chinesisches ist. Mit Tusche und wunderschön gemalt. Diese Technik wurde Ende der 1940er Jahre entwickelt.“

    Filmstill aus "Birds Dream" von Mi Chai, CN 2014

    Mi Chai

    „Birds Dream“, Mi Chai, CN 2014

    „Little Sisters of Grassland“ von Cheng Tang und Yunda Quian stammt aus 1964, die 20-minütige Bambi-und-Mädchen-Geschichte „Deer Bell“ von Cheng Tang und Qiang Wu ist 1982 gefertigt worden. Zu sehen sein wird auch ein Ausschnitt aus „Emperor’s Dream“ (1948) von Boer Chen. „Es war gar nicht klar, dass dieser Film noch ganz verfügbar ist. Wir zeigen ihn, weil wir Chen Boer Tribut zollen wollen: Sie hat das Shanghai Animation Studio maßgeblich mitgeprägt. In den 40er und 50er-Jahren war das Studio in China, wo all die klassischen Animationen entstanden“, sagt Waltraud Grausgruber. „Es war dort auch so, dass die Frauen nicht so bekannt sind, weil die Filme unter der Regie der Männer liefen, obwohl sie Zusammenarbeiten waren“.

    Eine eigenwillige, süß-bittere Geschichte spielt sich in „The Tall Woman And Her Short Husband“ von Yihong Hu ab: Es geht um ein Paar, eine Frau und einen Mann, die körperlich ungleich groß sind. Die Umwelt versucht, diesen frappanten Unterschied auszugleichen. Kleider werden genäht, Perücken sollen den Mann optisch größer erscheinen lassen. Unter dem Druck der Außenwelt zerbricht das Paar schließlich. „The Tall Woman And Her Short Husband“ entstand im Jahr 1989, als in Berlin die Mauer fiel.

    Anlässlich des Mauerfalls vor bald dreißig Jahren werden in einem weiteren Special „Filme aus einem verschwundenen Land – Regisseurinnen des DEFA – Trickfilm Studios Dresden“ betrachtet. Darunter sind Werke von Sieglinde Hamacher, die Bühnenmalerin war und Regisseurin von Animationsfilmen wurde.

    Wie schön diese Seh-Erfahrungen sind und wie sie je nach Kulturkreis anders gelesen werden können, offenbart sich mitunter, wenn man die Filmbeschreibungen verspätet liest: Lei Yangs „The Laughing Carneval“ erzähle „in Form einer Reportage über einen Niemand, der am Rande der Gesellschaft lebt, jemand, der sich in den gesellschaftlichen Mainstream integrieren musste und von der Mehrheit assimiliert wurde“. Ein Niemand ist er also, der Mann, der den Figuren aus Platons Höhlengleichnis gleicht.

    Filmstill aus "Augenblicke" von Kiana Naghshineh, DE 2018

    Kiana Naghshineh

    „Augenblicke“, Kiana Naghshineh, DE 2018

    mehr Film:

    Aktuell:

    #####EOF##### fm4.ORF.at / Soundpark
    3.04.20193GUN
    Ein Musiker aus Berlin zwischen 70er Retro-Sound, aktuellem Pop/Rock und Filmmusik.
    3.04.2019Mitch von Monaco
    | pop
    Ein Solo-Musiker aus München schreibt deutschsprachige Songs zwischen Jetset und Nonkonformismus.
    2.04.2019nagutoke
    Ein Singer/Songwriter aus Wien macht Songs mit elektronischer Verstärkung.
    2.04.2019Corbusier
    Ein House-Produzent aus München mit ein paar neuen Tracks.
    2.04.2019An Exciting Kind Of Average
    Ein Gitarrist, Produzent und Rapper aus Brasilien, der jetzt in Wien wohnt.
    1.04.2019Joey Green Band
    rock | pop
    Ein US-amerikanischer Sänger in Wien und seine Band konzentrieren sich nach diversen Cover-Projekten jetzt ganz auf eigene Songs.
    31.03.2019Hanzo & Yaman
    Zwei Wiener Prouzenten, die sich den tanzbaren Beats verschrieben haben - hier jetzt ihr Dero & Klumzy Remix!
    30.03.2019Mark Wink
    pop | rock
    Ein Producer und Songwriter aus Wien, der sich gnadenlos eine Musikrichtungen und Thematik nach der anderen vornimmt.
    30.03.2019skofi
    Eine Wiener Sängerin und Produzentin, die seit jungen Jahren ihre eigenen Songs schreibt und spielt.
    29.03.2019Äffchen & Craigs
    Zitat: Äffchen & Craigs sind Stephan Roiss & Christoph Stadler & ein bisschen auch Stephan Blumenschein. Dialektrap & Drumbeats auf elektronischem Fett & ein bisschen auch witzige Stromgitarre.
    29.03.2019You and the Whose Armies
    rock | pop
    Diese aus vier Wahlwienern bestehende Band macht laut eigenen Angaben "(un)erhrlichen Rushrock". Hier zwei neue Stücke!
    29.03.2019Paramedique
    Zwei Musiker aus Bayern reisen mit verträumten Synthie-Melodien in "ferne Galaxien".
    28.03.2019Novi Sad
    pop | rock
    Diese Wiener Band ist schon seit mehr als 25 Jahren aktiv, spielt in fünf- bis siebenköpfiger Besetzung und hat kürzlich ihr zehntes Album veröffentlicht.
    28.03.2019Pablo Frucado
    Dieser Wiener Musiker hat mit seiner Band und einem Sänger aus Cape Town einen ersten Song aufgenommen.
    28.03.2019Nikolaus Bernstein
    Ein Dero & Klumzy Remix für unseren FM4 Remix Contest!
    28.03.2019Robert The Hero
    Ein Wiener HipHop-Produzent hat einen Song seiner Band Swankster geremixt.
    27.03.2019MoesWanted
    Ein Song eines Frauenelder Solomusikers von seiner neuen EP Lionroots!
    27.03.2019SILENT SIDES
    pop
    Das Studioprojekt eines Innsbrucker Musikers zwischen Blues und Jazz. Update!
    26.03.2019BLASTIKKA
    pop | rock
    Melancholische Popsongs mit elektronischer Verstärkung von einem Grazer Duo.
    26.03.2019MadLane
    Eine umtriebige Rapperin und Produzentin aus Wien 23 mit neuem Song.
    #####EOF##### #####EOF##### oesterreich.ORF.at
    Richtfest Rigoletto Bregenzer Festspiele

    Kultur 03.04.– 17:04 Uhr V

    Festspiele feierten Richtfest für „Rigoletto“

    Die Bregenzer Festspiele haben am Mittwoch das Richtfest des „Rigoletto“-Bühnenbilds gefeiert. Dominiert wird die Bühne für Giuseppe Verdis Oper, die 2019 zum ersten Mal überhaupt auf der Seebühne gespielt wird, von einem knapp 14 Meter hohen Kopf und zwei ebenso überdimensionalen Händen.  mehr …

    Prozess wegen Weitergabe eines Videos

    Gericht 03.04.– 16:18 Uhr T

    Dopingrazzia: Geldstrafe für Videoweitergabe

    Wegen der Weitergabe eines Videos ist am Mittwoch ein Polizist nicht rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Video zeigte den Langläufer Max Hauke beim Eigenblutdoping.  mehr …

    Biber Monitoring Obere Drau

    Chronik 03.04.– 20:37 Uhr NÖ

    Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

    Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Chronik 04.04.2019 08:03 Uhr K

    15-Jährige in Schule gefesselt und gefilmt

    Eine 15-jährige Kärntnerin ist am Mittwoch in einer Schule im Bezirk Völkermarkt von zwei Mitschülern an einen Sessel gefesselt worden. Videos davon wurden in sozialen Netzwerken gepostet. Die Täter werden wegen Nötigung angezeigt. mehr …

    Ärztin

    Gesundheit 04.04.2019 08:03 Uhr St

    Experten diskutieren in Graz Primärversorgung

    Von den bis 2021 geplanten 75 Primärversorgungseinheiten (PVE) österreichweit sind rund ein Dutzend umgesetzt. An der Med-Uni Graz diskutieren ab Donnerstag Fachleute die Qualität in der Primärversorgung und Einzelordinationen. mehr …

    Wachteln Eier Familie Lumassegger

    Essen und Trinken 04.04.2019 07:56 Uhr K

    Wachteleier als Alternative zu Ostern

    Ostern steht vor der Tür und damit haben auch die Eierproduzenten Hochbetrieb. Dass es aber nicht immer ein Hühnerei sein muss, sieht man in Wabelsdorf bei der Familie Lumassegger. Dort werden als Alternative täglich zweihundert kleine Wachteleier gesammelt. mehr …

    Emir von Kuwait

    Chronik 04.04.2019 07:50 Uhr S

    FPÖ kritisiert Spitalsbesuch des Emirs

    Die Operation des Emirs von Kuwait im Salzburger Landeskrankenhaus wird kommende Woche im Landtag ein Nachspiel haben. FPÖ-Klubobfrau Marlene Swazek kündigt eine Anfrage an ÖVP-Spitalsreferent Christian Stöckl an. mehr …

    Internetkriminalität, Computer

    Chronik 04.04.2019 07:44 Uhr St

    Software für mehr Transparenz im Pharmabereich

    Welcher Arzt bekommt wie viel Geld von der Pharmaindustrie? Diese Frage soll die Transparenz-Software einer südsteirischen Firma beantworten. Die Nachfrage sei groß, das Unternehmen investiert nun rund eine halbe Million Euro. mehr …

    Strandbar Herrmann

    Essen & Trinken 04.04.2019 07:35 Uhr W

    Donaukanal & Co läuten die Saison ein

    Mit den steigenden Temperaturen geht es auch am Donaukanal wieder los: Am Tel Aviv Beach kann man wieder die Füße in den Sand stecken. Unter anderem ladet ab heute die Strandbar Herrmann wieder zu Cocktails und Liegestuhl. mehr …

    Bank Burgenland Logo

    Wirtschaft 04.04.2019 07:24 Uhr B

    Bank Burgenland sucht Mitarbeiter

    Die Bank Burgenland konnte im Vorjahr ihren Gewinn auf mehr als 37 Millionen Euro steigern. Auch deshalb sucht die Bank derzeit wieder Mitarbeiter in allen Bereichen. Wer genommen wird, könnte in rund anderthalb Jahren in der neuen Zentrale in Eisenstadt arbeiten. mehr …

    Lkw gestoppt

    Chronik 04.04.2019 07:17 Uhr V

    Weitere Kälbertransporte nach Bozen gestoppt

    Das Kälbertransportverbot von Vorarlberg zur Sammelstelle nach Bozen hat offenbar weitreichende Auswirkungen. Nun hat auch Salzburg angekündigt, keine Kälbertransporte nach Bozen mehr abzufertigen. mehr …

    Gesundheit 04.04.2019 06:47 Uhr K

    Fünf Gesundheitszentren geplant

    Nach jahrelangen, bundesweiten Verhandlungen gibt es nun eine Einigung für die Primärversorgungseinheiten (PVE). In Kärnten sollen innerhalb der kommenden drei Jahre fünf dieser neuen Gesundheitszentren entstehen, das erste in Klagenfurt-Annabichl. mehr …

    Landesgericht Wels

    Chronik 04.04.2019 06:47 Uhr OÖ

    Prozess nach Wettbüro-Überfall mit Machete

    Zwei Männer und eine Frau stehen in Wels vor Gericht, weil sie gemeinsam ein Wettbüro in Ebensee überfallen haben sollen. Der Haupttäter hatte bei der Tat eine Angestellte mit einer Machete bedroht. mehr …

    Eine türkische Schülerin mit Kopftuch nimmt am Unterricht in einer Schule teil.

    Chronik 04.04.2019 06:37 Uhr St

    Rassismus gegen muslimische Frauen nimmt zu

    Muslime, vor allem Frauen mit Kopftuch und ihre Kinder, sind in Österreich zunehmend rassistischen Attacken ausgesetzt. Das zeigt der Antimuslimischen Rassismus Report 2018. Auch in der Steiermark seien die islamfeindlichen Fälle gestiegen. mehr …

    Landtag 2016, Dieter Egger, FPÖ, Landtagabgeordneter

    Politik 04.04.2019 06:33 Uhr V

    FPÖ distanziert sich von rechten Bewegungen

    In der Landtagssitzung am Mittwoch hat sich die Vorarlberger FPÖ von rechtsextremen Bewegungen distanziert. Allerdings tat das nicht Parteiobmann Christof Bitschi, sondern der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger. mehr …

    Verhandlungssaal im Straflandesgericht Wien

    Chronik 04.04.2019 06:25 Uhr W

    Prozess um Mordversuch an Prostituierter

    Ein 58-jähriger Mann muss sich heute am Landesgericht für Strafsachen wegen versuchten Mordes verantworten. Er soll eine Prostituierte gewürgt haben. Der Angeklagte soll an einer geistigen Störung leiden, aber zurechnungsfähig sein. mehr …

    Telefon

    Chronik 04.04.2019 06:23 Uhr T

    Falsche Polizisten fordern Geld am Telefon

    Die Polizei warnt vor Anrufen von Betrügern. In den letzten beiden Tagen wurden rund 15 versuchte Betrügereien bei der Polizei angezeigt. Die Betrüger hatten sich am Telefon immer als Polizisten ausgegeben und Geld gefordert. mehr …

    Stein an der Donau Schifffahrt

    Umwelt 04.04.2019 06:23 Uhr NÖ

    Fäkalien in Donau: Runder Tisch

    Besatzungen von Ausflugsschiffen sollen Abfall und Fäkalien in die Donau gepumpt haben, diese Tatsache hat im Februar für Aufregung gesorgt. Heute diskutieren Experten, im Verkehrsministerium findet ein Runder Tisch statt. mehr …

    Verkäuferin

    Politik 04.04.2019 06:22 Uhr B

    Weiterbildung für 300 Handelsangestellte

    Unter dem Titel „Qualifizierungsverbund“ sollen im Parndorf Fashion Outlet 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergebildet werden. Umgesetzt wird das Projekt vom Pakt für Beschäftigung des Regionalmanagements Burgenland. mehr …

    Wörterbuch oder Smartphone

    Chronik 04.04.2019 06:20 Uhr T

    Digitale Dolmetscher: Ende der Fremdsprache?

    Computer und Smartphone werden immer mehr zum Dolmetscher. Beim Übersetzen von Texten können sie helfen. In Bozen diskutierten Fachleute darüber, ob das Erlernen von Fremdsprachen noch nötig ist. mehr …

    Schlüssel für Haus oder Wohnung

    Wirtschaft 04.04.2019 06:18 Uhr OÖ

    Wohnungspreise legen weiter zu

    Seit 2010 sind in Oberösterreich Eigentumswohnungen um mehr als die Hälfte teurer geworden, 5.800 Wohnungen wurden im Vorjahr verkauft. In der Landeshauptstadt stiegen in den letzten fünf Jahren die Preise um 45 Prozent. mehr …

    ÖAMTC 10.000 Hubschraubereinsatz

    Chronik 04.04.2019 06:16 Uhr OÖ

    Kleinkind stürzt 3,70 Meter aus Küchenfenster

    Im Bezirk Steyr-Land ist Mittwochmittag eine 4-Jährige aus einem Küchenfenster im 1. Stock gestürzt. Das Kind fiel rund 3,70 Meter in die Tiefe auf den Gehsteig. Es wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Linz ins Krankenhaus geflogen. mehr …

    Radieschenernte

    Landwirtschaft 04.04.2019 06:16 Uhr T

    Radieschenernte früher als erwartet

    Die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage haben es möglich gemacht, dass die Tiroler Radieschen heuer schon früher geerntet werden können als gedacht. Diese Woche begann die Ernte auf den Thaurer Feldern. mehr …

    #####EOF##### Farewell Dear Ghost gewinnen den FM4 Award 2018! - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Award FinalistInnen

    Christoph Liebentritt

    Amadeus Award 2018

    Farewell Dear Ghost gewinnen den FM4 Award 2018!

    Ihr habt entschieden: Farewell Dear Ghost haben die meisten Stimmen erhalten und gewinnen den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018!

    Amadeus Austrian Music Awards

    Alle Infos zu den Nominierten in den übrigen Kategorien findest du auf amadeusawards.at

    Alles zum FM4 Award und alle Nominierten auf fm4.orf.at/amadeus.

    Es ist ein schöner und über die Jahre erarbeiteter Verdienst: Farewell Dear Ghost dürfen ab sofort den FM4 Award ihr Eigen nennen.

    Sie sind seit ihren Anfangstagen mit Songs wie „Fire“ und „Fade Out“ auf Radio FM4 vertreten. Die Band war bereits 2014 für den FM4 Award nominiert. Fun Fact: Seit damals sagen sie selbst im Schmäh, dass sie als großes Ziel ins Stadion wollen. Tja, das erste „Stadion“ ist schon einmal die Bühne im Volkstheater, wo Farewell Dear Ghost am 26. April der FM4 Award im Rahmen der Amadeus Music Awards überreicht wird.

    Spielen spielen spielen - für die Fans

    Farewell Dear Ghost haben sich mit ihren ersten Songs aus dem Debütalbum „We Colour The Night“ über die letzte sehr erfolgreiche EP „Skin“ bis hin zum aktuellen zweiten Album „Neon Nature“ eine große Fanbase erspielt. Quasi Schweiß und Handwerkskunst für die geneigte Hörergunst.

    Neon Nature

    Von pinkem Rauschen über melancholische Synthie-Melodien und Computer-Beats bis zu glitzernden Gitarren geht die Soundreise des aktuellen Albums „Neon Nature“. Es pendelt inhaltlich zwischen einer sehnsüchtigen Naturverbundenheit und hedonistischen Großstadtfantasien. Ein zeitgeistiges Album einer exaltierten Band. Wir gratulieren Farewell Dear Ghost herzlich zum FM4 Award 2018!

    mehr Musik:

    Aktuell:

    #####EOF##### ORF Radio #####EOF##### Formel-1-WM 2019 - sport.ORF.at - Tabellen

    Formel-1-WM 2019

    Fahrerwertung

    1. Valtteri Bottas FIN Mercedes 44
    2. Lewis Hamilton GBR Mercedes 43
    3. Max Verstappen NED Red Bull 27
    4. Charles Leclerc MON Ferrari 26
    5. Sebastian Vettel GER Ferrari 22
    6. Kimi Räikkönen FIN Alfa Romeo 10
    7. Kevin Magnussen DEN Haas 8
    8. Lando Norris GBR McLaren 8
    9. Nico Hülkenberg GER Renault 6
    10. Pierre Gasly FRA Red Bull 4
    11. Alexander Albon THA Toro Rosso 2
    . Lance Stroll CAN Racing Point 2
    13. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 1
    . Sergio Perez MEX Racing Point 1
    Stand nach zwei von 21 Rennen

    Konstrukteurswertung

    1. Mercedes 87
    2. Ferrari 48
    3. Red Bull 31
    4. Alfa Romeo 10
    5. Haas 8
    6. McLaren 8
    7. Renault 6
    8. Racing Point 3
    9. Toro Rosso 3

    Stand nach zwei von 21 Rennen

    Punktevergabe: 25 - 18 - 15 - 12 - 10 - 8 - 6 - 4 - 2 - 1
    1 Extrapunkt für Fahrer und Team für schnellste Runde bei Top-Ten-Platz

    #####EOF##### FM4 Davidecks - Playlist vom 09.03.2019 - fm4.ORF.at Radio
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Davidecks - Playlist vom 09.03.2019

    Zwei Ogris Debris Weltpremieren und Musikerziehung Big Beat

    The Prodigy Smack My Bitch UP
    Joseph Ashworth Trooper
    Better Lost Than Stupid Inside (Extended Mix)
    KH (UK) Only Human
    Poté Jacquot (Waters of Praslin
    Honey Dijon & Tim K Burn (feat. Jason Walker) [Ashley Beedle's North Street Remix]
    Fono Feet On The Ground
    Ogris Debris One Day (Fono Remix)
    S.P.Y See Your Face Again
    Technimatic Sometimes
    Weval Are You Even Real
    Weval The Weight
    Super Flu Bebey Love
    The Prodigy Breathe
    Floorplan Let's Ride
    Egbert yDDD 2017 Vlammen
    Ogris Debris Brighter (Monophobe Remix)
    KH (UK) Only Human
    Deena Abdelwahed Rabbouni

    Aktuell:

    #####EOF##### Ronny, Gitti, Voodoo, Robb - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Ronny, Gitti, Voodoo, Robb"

    Christian Pausch

    Irrsinn, Island, Ingwer.

    25. 5. 2016 - 11:56

    Ronny, Gitti, Voodoo, Robb

    Voodoo Jürgens und Robb waren zu Gast bei einer fantastischen FM4 Soundpark Session.

    FM4 Soundpark Session

    Zu hören am Montag, 30.05.2016, in der FM4 Homebase ab 19 Uhr.

    Fast prophetisch mutet die gestrige FM4 Soundpark Session an. Immerhin haben wir die beiden Acts zu einem Zeitpunkt eingeladen, wo das Popfest-Line-Up noch gar nicht feststand und trotzdem: beide werden auch beim Fest am Wiener Karlsplatz zu sehen sein.

    Also war diese Session sozusagen eine kleine Vorschau, was da Ende Juli noch so auf uns zukommen wird. Und wer gestern dabei war, weiß es schon: es wird großartig, denn es war großartig.

    gitarre

    Alex Wagner / Radio FM4

    ROBB

    Zu sechst nimmt die Band aus Wien Aufstellung: "We hide and run for cover", singt Sänger Rob gleich im ersten Song "8th Grade", dabei müssen sich ROBB keinesfalls verstecken. Sofort wird im bestuhlten Saal mitgewackelt und -gewippt, man kann gar nicht anders. Die Gitarre haut mich gleich in den ersten paar Minuten um, extrem gute Musiker_innen sind das da auf der Bühne, das wird schnell klar.

    Als dann die Single "Down With It" erklingt, kommen Jubelschreie aus dem Publikum - man kann dieses catchy Lied nicht nicht mögen. Dieser Song wird es auch sein, der am Ende des Abends in meinem Kopf immer wieder abgespielt wird. Ohrwurm galore!

    ROBB klingen nach 90er, ein wenig nach Prince, und dennoch ganz natürlich im Präsens verhaftet. Die letzte Nummer schließt einen Bogen zum dreijährigen Schaffen der Band, ist es doch die erste jemals releaste namens "Fourbyfour". Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die Tanzmoves von Sänger Rob, der Hüftschwung des Bassisten und die wunderbare Stimme der Backgroundsängerin - wow.

    Schon im Oktober 2014 waren ROBB unser Soundpark Act des Monats, damals noch mit ihrer ersten EP, nun gibt es schon eine zweite und demnächst auch ein Album. Wann genau? "Bald.", ist die charmante Antwort - stressen lassen sie sich nicht und das ist gut so.

    Voodoo Jürgens

    Der amtierende

    Die Bilder, die Voodoo Jürgens in seinen Texten schafft, sind wunderschöne Kunstwerke für sich: das "Flinserl mit'n Kreiz wachelt im Wind" und eröffnet sofort eine ganze Welt. Dass das Sprichwort "a jeder hot sei Packl z'trong" in einer Geschichte über einen Postler zum Einsatz kommt, lässt eine besondere Liebe zur Sprache erkennen und wenn "die Bim nach Simmering fährt", dann wissen nur echte Wiener_innen was das zu bedeuten hat.

    Bei all den Lyrics darf man auch nicht vergessen, was für ein guter Gitarrist Voodoo ist, auch wenn er "kein Meister im Gitarre-Stimmen" ist, wie er verlegen zugibt. "Who cares", flüstert jemand im Publikum wohlwollend. Am Ende packt Voodoo dann auch noch unverhofft die Mundharmonika aus - immerhin ist Bob Dylans Geburtstag - und spielt "A gscheida Bua". Meines Wissens nach die erste Zugabe bei einer FM4 Soundpark Session ever. Schön!

    Ausstrahlung der Session

    Am Montag 30.05.2016 gibt es die gesamte FM4 Soundpark Session in der FM4 Homebase ab 19 Uhr zu hören. Zum selben Zeitpunkt wird es hier an dieser Stelle Videos von der Session und Songs zum Download geben.

    #####EOF##### Einfach gut drauf mit Radio Steiermark! - Radio Steiermark

    Einfach gut drauf mit Radio Steiermark!

    Das Beste aus Schlager und Austropop, die internationalen Tophits und Klassiker sowie die schönsten Oldies, dazu Informationen aus der Steiermark und der Welt, Aktionen und Tipps: Mit Radio Steiermark sind Sie einfach gut drauf!

    Für jeden etwas dabei

    Einfach aufstehen mit „Guten Morgen, Steiermark“, viel Musik und Service für den Alltag am Vormittag, Spiele und gute Laune zu Mittag und gut informiert in den Feierabend; dazu echte Volksmusik, „Jazz at its best“, Konzerte - von klassisch bis zeitgenössisch - und viel Literatur - im Programm von Radio Steiermark ist wirklich für jeden etwas dabei!

    Radio Steiermark-Hörerin

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    Das Programmschema von Radio Steiermark

    Gut informiert!

    Mit Radio Steiermark sind Sie natürlich auch gut informiert: Radio Steiermark-Nachrichten zur vollen Stunde, Radio Steiermark-Schlagzeilen zur halben Stunde und die Radio Steiermark-Journale halten Sie darüber auf dem Laufenden, was in der Steiermark und in der Welt passiert. Die Radio Steiermark-Journale um 7.30, 12.30 und 17.30 Uhr gibt es zudem auch als Podcast zum Nachhören.

    Weiters gibt es den ausführlichsten Wetterbericht des Landes, und das Radio Steiermark-Verkehrsservice bringt Sie sicher und schnell an Ihr Ziel - und das jeden Tag und rund um die Uhr.

    Radio Steiermark ist die Nummer 1

    Und diese Mischung kommt an: Nach dem letzten Radiotest hält Radio Steiermark unter den Steirern ab zehn Jahren einen Marktanteil von 38 Prozent; das heißt, das von 100 in der Steiermark gehörten Radiominuten 38 auf Radio Steiermark entfallen.

    Radio Steiermark - live

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    Weltweit und unterwegs

    Über das Internet sind Sie mit Radio Steiermark auch weltweit einfach gut drauf, und Radio Steiermark macht auch Ihr Handy zu einem Radio.

    Zum Nachhören und Mitnehmen!

    Sollten Sie einmal etwas versäumt haben - kein Problem! Radio Steiermark bietet ein umfangreiches Nachhör-Angebot an, dass sie sich zum Teil auch nachschicken lassen können.

    Die Stimmen von Radio Steiermark

    Lernen Sie nicht nur das Gesicht zur Stimme, sondern auch die Interessen, Stärken und auch die eine oder andere Schwäche der Moderatoren und Redakteure von Radio Steiermark kennen.

    Guten Empfang!

    Welcher Sender ist in meiner unmittelbaren Nähe, und welche Frequenz muss ich einstellen, um Radio Steiermark optimal empfangen zu können?

    Was höre ich denn da?

    Sie haben ein Lied auf Radio Steiermark gehört, und es fällt Ihnen weder der Titel noch der Interpret ein? Kein Problem - das Hitservice von Radio Steiermark bietet umgehend Abhilfe.

    Radio Steiermark-Hörerin

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    Grüßen Sie mit Radio Steiermark!

    Grüßen Sie Ihre Verwandten, Ihre Freunde oder wen auch immer Sie wollen ganz einfach über Radio Steiermark.

    Der Radio Steiermark-Weckruf

    Jetzt verschläft keiner mehr! Radio Steiermark überrascht Ihre Liebsten, Ihre Freunde oder auch Ihre Kollegen zu früher Stunde.

    Volkskultur ganz unverfälscht

    Wer echtes und unverfälschtes Brauchtum hören will, der ist auf Radio Steiermark die ganze Woche über gut bedient.

    Ihre Veranstaltung im Radio

    Ein Zeltfest in ihrem Ort, ein Flohmarkt in ihrer Garage oder etwas ganz anderes - sie haben einen Veranstaltungstipp? Teilen Sie ihn mit allen Radio-Steiermark-Hörern!

    Links:

    #####EOF##### Ein große Verbeugung vor Kid Simius - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Kid Simius

    Kid Simius

    fm4 artist of the week

    Ein große Verbeugung vor Kid Simius

    Der vielseitige Produzent zieht für uns auf „Planet of the Simius“ alle Register seines Könnens: Acid House, Pop, Rap, sizilianische Arbeiterlieder, Kolumbianerinnen die ihren Typen zusammenpfeifen. Beat gewordene Flamencoschritte treffen auf kolumbianische Discomoderatoren. Genre egal, Spaß ist die Hauptsache.

    Von Natalie Brunner

    Kid Simius kam vor zehn Jahren aus dem Süden Spaniens, aus Granada, nach Berlin und hat sich auf vielen Stationen des großen Musik-Spielplatz Berlin getummelt. Er wird gerne als DJ in von Freitag bis Montag offenen Clubs gebucht, die es nur in Berlin gibt. Außerdem ist er ist DJ und manchmal Producer des deutschen Rapstars Marteria und hat durch sein Projekt Man & Mule mit Bonaparte und auch als Remixer Eindruck hinterlassen.

    Seit einem Jahr gibt es online eine empfehlenswerte Doku über Kid Simius, in der viele Kolleginnen und Zusammenarbeitsparterinnen zu Wort kommen: Bonaparte, Sirus Mo, Mouse on Mars, Paul Kalkbrenner und viel mehr deren Wege sich denen von Kid Simius gekreuzt haben.

    Auch die Freundin von Kid Simius erzählt dort Dinge, die auch ich mir hinter meine vom Nachtleben leicht beschädigten Ohren schreiben kann. Das Finale ist einfach schön: Kid Simus und sein Bruder sind zu Besuch bei der Oma in ihrer Heimatstadt bevor sie die Stadthalle von Granada nach Strich und Faden zerlegen. Viele der Nummern die jetzt auf „Planet of the Simius“ zu hören sind haben in dieser Doku ihren Anfang.

    Kid Simius hat das Talent, sich in die musikalischen Visionen von Kolleginnen hineinhören zu können, deshalb war er auch in den letzten Jahren so gefragt für alle möglichen Zusammenarbeiten.

    Auf seinem neuen Album „Planet of the Simius“ sind wir in seiner Welt angekommen. Er hat genau das Album gemacht, das er selbst in einem Stück gerne durchhören würde. Kid Simuis hat mit vielen Dingen recht, aber mit einer Sache besonders: „ Man muss selber Fan von Musik sein, um Musik machen zu können die andere begeistert.“

    Ich mag seine Produktionen weil sie verspielt und euphorisch sind, ihre positive Grundstimmung sofort überspringt. Umso größer die Freude und der Spaß beim Hören von „Planet of the Simius“ wenn Kid Simius persönlich einem die vielen Geschichten erzählt, wie und woher die Sounds und Stimmen kommen die Eingang auf seiner Platte gefunden haben:

    Da wäre zum Beispiel die Frau im Nachbarbungalow in Cartagena in Kolumbien, die jeden Tag in der Früh ihren Typen in bester und dramatischster Telenovela-Manier herunterputzt. Oder der Plattenflohmarkt, ebenfalls in Kolumbien, wo er eine Platte gefunden hat, die keine Kompilation von 70er Disco ist, sondern ein auf Vinyl gepresstes Promotion Werkzeug, auf dem ein Sprecher beschreibt was auf der Kompilation zu hören ist. Nachzuhören jetzt mit von Kid Simius produzierter Musik auf dem Track „Disco Basica“.

    Die Nummer „Spanish Footwork“ ist genau dass, was der Name sagt. Keine Reminiszenz an den Chicago House Nachfahren Juke und den dazugehörigen Tanzkunst Footwork, sondern der Geniestreich von Kid Simius, die Tanzschritte einer Flamencotänzerin aufzunehmen und daraus einen Track zu machen.

    Der Opener und der Titeltrack des Albums „Planet of the Simius“ hat die Euphorie eines Soundtracks einer lateinamerikanischen Version von Magnum, soviel Retro Charme lässt nicht nur die Herzen von Kindern der 80er Jahre schneller schlagen. Egal ob ich die Nummer zum Frühstücks Café oder im Club höre, sie macht mich glücklich.

    Die Welt erscheint weniger grau und gemein, und da ich es nach dem Hören wahrscheinlich auch bin: große Verbeugung vor Kid Simius.

    Aktuell:

    #####EOF##### RKH Startpage - radiokulturhaus.ORF.at #####EOF##### ORF III
    Sri Lanka - Die Insel der Elefanten 
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Originaltitel: Sri Lanka: Elephant Island (Natural World)

    Wilde Reise mit Erich Pröll

    Sri Lanka - Die Insel der Elefanten

    Der preisgekrönte Kameramann Martyn Colbeck zeichnet mit seiner Dokumentation ein beeindruckendes Porträt der sanften Riesen vom Inselstaat im Indischen Ozean. mehr …

    Runde der ChefredakteurInnen

    Politik live

    Pöbeleien im Parlament - Verroht der politische Umgangston?

    In der letzten Nationalratssitzung sah sich das Präsidium veranlasst, die Abgeordneten schriftlich zu ermahnen. Was ist los im Parlament und wohin soll das führen? Darüber spricht Ingrid Thurnher mit ihren Gästen. mehr …

    Die Tafelrunde

    Satire-Show

    Die Tafelrunde

    Diesmal erfahren wir, was österreichische Kabarettgrößen wie Gernot Kulis, Christoph Fälbl, Angelika Niedetzky und Guido Tartarotti über die Absurditäten von Politik, Kultur und Wirtschaft denken. mehr …

    Weitere Meldungen

    patrick zwerger

    Werktäglich aktuelle Kulturnachrichten

    KulturHeute

    Patrick Zwerger stellt heute u. a. die Ausstellung „Alle meine Künste“ von Arik Brauer im Jüdischen Museum, das neue Buch „Was ist so schlimm am Kapitalismus?“ von Jean Ziegler, und den neuen Dokumentarfilm „The Remains“ von Nathalie Borgers vor. mehr…

    Radieschenfest in Hall

    Heimat Österreich

    Radieschenfest in Hall

    Der neue Dokumentarfilm von Christian Papke portraitiert gut gelaunt und musikalisch untermalt eines der knackigsten Feste Tirols in einer erfolgreichen Stadt und ihre Menschen. mehr…

    Land der Berge 
Das Paznaun mit Peter Habeler

    Land der Berge

    Das Paznaun mit Peter Habeler

    Extrembergsteiger Peter Habeler führt durch das Paznaun im äußersten Westen Tirols, das mit vielen Gegensätzen überrascht. mehr…

    treffpunkt medizin 
Liebling, es sind die Hormone!

    tpm | MERYNS sprechzimmer

    Themenabend Hormone

    tpm beschäftigt sich mit der Wirkung der Hormone während der Pubertät und den Wechseljahren, Siegfried Meryn spricht mit Experten über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Hormonersatztherapien. mehr…

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    Was schätzen Sie..?

    Karl Hohenlohe und sein Team nehmen heute eine Brosche der Frau unter die Lupe, die für Gustav Klimt Modell stand. Außerdem eine farbenfrohe Empire-Uhr, ein naturalistisches Gemälde und eine Frauenfigur aus Bronze. mehr…

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    Als die Habsburger die Alpen für sich entdeckten, erlebten die Berge einen Imagewandel: mit einem Mal waren Felswände und Sturzbäche en vogue und nicht mehr Teufelszeug. mehr…

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    Erzherzog Johann ist eine der spannendsten und prägendsten Persönlichkeiten der Habsburger-Dynastie. Reformer, Berg- und Naturliebhaber, siegloser Schlachtenlenker. mehr…

    Hitler und Churchill – Rivalen des Zweiten Weltkriegs  
 
Originaltitel: Hitler and Churchill – The Eagle and the Lion

    zeit.geschichte

    Hitler und Churchill - Rivalen des Zweiten Weltkriegs (1+2/2)

    Dieser Doku-Zweiteiler stellt, teilweise mit neu koloriertem Archivmaterial, erstmals den Werdegang zweier historischer Figuren gegenüber, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. mehr…

    Churchill: Den Krieg gewonnen, den Frieden verloren 
 
Originaltitel: Churchill: Winning the War, Losing the Peace

    zeit.geschichte

    Churchill: Den Krieg gewonnen, den Frieden verloren

    Obwohl Winston Churchill den Krieg gewann, verlor er die Wiederwahl zum britischen Premierminister 1945. Historiker und Biografen Churchills geben Einblicke in die Entwicklungen, die dem Staatsmann die Macht kosteten. mehr…

    Hitlers England

    zeit.geschichte

    Hitlers England

    Der Schauspieler John Nettles bekannt als „Inspector Barnaby“, erzählt die Geschichte der deutschen Besatzungszeit 1940 bis 1945 auf den britischen Kanalinseln. mehr…

    Madama Butterfly

    Erlebnis Bühne mit Barbara Rett

    Puccini, Komponist der Frauen | Madama Butterfly

    So leidenschaftlich und kraftvoll wie seine Musik, so lebte Puccini auch: er liebte die Frauen und kaufte die schnellsten Automobile. Nach dem Portrait zeigt ORF III um 21.00 Uhr seine Oper „Madama Butterfly“ in der Inszenierung der Metropolitan Opera New York aus dem Jahr 2016. mehr…

    Gartenindustrie – Versprechungen und Wahrheiten

    Themenmontag

    Gartenindustrie - Versprechungen und Wahrheiten | Gartentipps von Karl Ploberger

    Frühlingszeit ist Gartenzeit. Der ORF-III-Themenmontag beschäftigt sich am 1. April mit allem, was es für einen „grünen Daumen“ braucht und was die Gartenindustrie so verspricht... . mehr…

    Die Tricks der Gartenindustrie – Was uns blühen kann

    Themenmontag

    Die Tricks der Gartenindustrie - Was uns blühen kann

    Fernsehkoch Tarik Rose und Reporter Jo Hiller suchen Antworten auf die Fragen, die sich Gärtnerinnen und Gärtner stellen: Verkauft der Fachhandel wirklich bessere Pflanzen als die Discounter? Kann man Empfehlungen in Sachen Dünger und Pflanzenschutzmittel trauen? Und wie gefährlich sind Pestizidrückstände in Obst und Gemüse? mehr…

    der bauerngarten

    Themenmontag

    Grün und schön: Der Bauerngarten | Der englische Garten

    Moderatorin Andrea Ballschuh und Handwerker und Möbeldesigner Mick Wewers besuchen die Familien Lindner und Otto und helfen ihnen mit praktischen Tipps und kreativen Gestaltungsideen. mehr…

    Die Landärztin 
 
Originaltitel: Die Landärztin (DEU 2005), Regie: Peter Sämann

    Film am Freitag

    Die Landärztin

    Im Film von Peter Sämann aus dem Jahr 2005 zieht die Münchner Ärztin Johanna Lohmann nach Großraming, um die Landarztpraxis ihres verstorbenen Onkels zu übernehmen. Dort sind ihr nicht alle gut gesinnt. mehr…

    Der Bestseller - Wiener Blut 
 
Originaltitel: Der Bestseller - Wiener Blut (AUT 2003), Regie: Dirk Regel

    Film am Freitag

    Der Bestseller - Wiener Blut

    Ottfried Fischer als bayerischer Krimiautor, der unfreiwillig in Wien ist und auf den Spuren des „Dritten Mannes“ in den Wiener Abwasserkanälen auf Verbrecherjagd geht. mehr…

    Tierische Herzensbrecher

    Wilde Reise mit Erich Pröll

    Tierische Herzensbrecher

    Der watschelnde Gang eines Pinguins, ein schnarchender Kolibri, ein kichernder Schimpanse - Tiere berühren unser Herz. Die Dokumentation beleuchtet die Fakten, die hinter jenen Verhaltensweisen von Tieren stecken, die uns Menschen besonders ansprechen. mehr…

    Runde der ChefredakteurInnen

    Politik live

    Runde der ChefredakteurInnen

    Ingrid Thurnher diskutiert mit ihren Gästen diesmal u.a. über die Verschiebung des Brexit und die umstrittenen Vorhaben von Innenminister Herbert Kickl zur Flüchtlingspolitik. mehr…

    Brexit - Szenen einer Scheidung

    Im Brennpunkt

    Brexit: Szenen einer Scheidung

    Filmemacher Thomas Johnson blickt hinter die Kulissen und spricht mit Betroffenen und den damaligen Akteuren des Brexit. mehr…

    #####EOF##### burgenland.ORF.at
    Bank Burgenland Logo

    Wirtschaft 04.04.– 07:24

    Bank Burgenland sucht Mitarbeiter

    Die Bank Burgenland konnte im Vorjahr ihren Gewinn auf mehr als 37 Millionen Euro steigern. Auch deshalb sucht die Bank derzeit wieder Mitarbeiter in allen Bereichen. Wer genommen wird, könnte in rund anderthalb Jahren in der neuen Zentrale in Eisenstadt arbeiten. mehr …

    Verkäuferin

    Politik 04.04.– 06:22

    Weiterbildung für 300 Handelsangestellte

    Unter dem Titel „Qualifizierungsverbund“ sollen im Parndorf Fashion Outlet 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergebildet werden. Umgesetzt wird das Projekt vom Pakt für Beschäftigung des Regionalmanagements Burgenland. mehr …

    Engelsstatue

    Chronik 03.04.2019 18:36

    Kalvarienberg: Alle Engel wieder da

    Geza Molnar, Johann Tschürtz, Alexander Petschnig

    Politik 03.04.2019 16:45

    FPÖ setzt weiter auf Sicherheit

    AK Burgenland feiert 70 Geburtstag

    Politik 03.04.2019 15:20

    AK-Wahl: FSG behält Zweidrittelmehrheit

    ALPLA Kooperation Fromm

    Wirtschaft 03.04.2019 14:56

    Römerquelle setzt auf Recycling-Plastik

    Teilnehmer bei der RegioMedia-Konferenz

    Medien 03.04.2019 07:06

    Die Zukunft des Regionaljournalismus

    Jugendschutzampel

    Chronik 03.04.2019 06:00

    Jugendschutz per Ampel

    Grafik

    Verkehr 03.04.2019 06:00

    Ungarn baut Straßen weiter aus

    Rollstuhlfahrerin vor der HTL Pinkafeld

    Soziales 02.04.2019 18:47

    Mehr Mobilität durch High-Tech-Rollstuhl

    Genussgipfel in Schlaining

    Lifestyle 02.04.2019 17:11

    Genussgipfel auf Burg Schlaining

    Storch in Rust

    Chronik 02.04.2019 15:42

    Zwölf Storchenpaare in Rust

    #####EOF##### Heimat bist du großer Töne - Radio Wien

    Heimat bist du großer Töne

    Zu Gast bei Blacky Schwarz in „Heimat bist du großer Töne“ am 7. April ist Peter Legat. Thema ist der „Tag des Jazz“, der an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung erinnern soll.

    Im November 2011 hat die 36. Generalkonferenz der UNESCO den „Internationalen Tag des Jazz“, der am 30. April begangen wird, ausgerufen. 2012 wurde dieser dann erstmals gefeiert. Jazz ist eine ungefähr um 1900, in den Südstaaten der USA entstandene, ursprünglich überwiegend von Afroamerikanern hervorgebrachte Musikrichtung.

    „Heimat bist du großer Töne“

    Präsentiert von Blacky Schwarz, 7. April von 19.00 bis 20.00 Uhr auf Radio Wien.

    Diese sogenannte Cajun-Musik wurde über die Jahre in vielfältiger Weise, z.B. zu Swing, Dixie, Latin oder auch Funk, weiterentwickelt. In den 1950er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Europa noch verpönt und als Dschungelmusik abgetan, fand diese Musik meist über die Sender der amerikanischen Besatzungssoldaten und deren Live-Clubs Einzug in die damals allgegenwärtige heile Schlagerwelt.

    Der Mastermind von Count Basic, Peter Legat

    Julia Spicker

    1993 gründete Peter Legat Count Basic

    Zu Gast ist Peter Legat

    Spätestens seit „Wia a Glock’n“, 1970 gesungen von Marianne Mendt, ist die Mischung aus Jazzelementen und Popmusik auch in Österreich salonfähig geworden. Häufig im Crossover mit anderen Musiktraditionen und Genres haben sich danach auch Interpreten der heimischen Popularmusik dieser Musikstile bedient und in ihre Musik integriert.

    Funkige Hörbeispiele von Ostinato, Hot Pants Road Club, DelaDap, Falco oder Harry Ahamer zeigen auch wie unterschiedlich der Einfluss des Jazz und Funk sein kann. Gast ist Peter Legat, Gründer und Mastermind der Band Count Basic, der mit dieser Formation heuer sein 25jähriges Bühnenjubiläum feiert.

    Links:

    #####EOF##### Ausgezeichnete Bücher - fm4.ORF.at
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    Ausgezeichnete Bücher

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    Ausgezeichnete Bücher

    2018 wurden viele Bücher veröffentlicht. Auch sehr gute. Und einige wurden ausgezeichnet. Über diese und Literaturpreise.

    von Zita Bereuter

    Wer hat 2018 nochmal den Nobelpreis für Literatur gewonnen? Na? Fällt grad kein Name ein? Richtig. Da war auch Niemand. Der Preis wurde gar nicht vergeben. Weil der Ehemann von einem Akademiemitglied etliche Frauen sexuell belästigt bis vergewaltigt hat, will man da in Schweden erst mal aufräumen. Der 72-jährige wurde mittlerweile übrigens zu zwei Jahren Haft verurteilt.

    Widmen wir uns doch lieber Preisen, die verliehen wurden. Der Ingeborg Bachmannpreis ging an die in Wien lebende Autorin Tanja Maljartschuk. Den Österreichischen Buchpreis gewann Daniel Wisser für „Königin der Berge“, als bestes Debüt wurde „Alles was glänzt“ von Marie Gamillschegg ausgezeichnet. Den Deutschen Buchpreis gewann Inger Maria Mahlke. Und der Büchner Preis ging an Terézia Mora. Auch schön – der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur wurde Zadie Smith verliehen.

    Den Bayerischen Buchpreis gewann Lucy Fricke – die war heuer auch in der Wortlautjury. Und Damit sind wir schon Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb. „Sterne“ war das Thema. Die besten drei Texte kamen heuer von Frauen: Platz drei ging an Lilian Loke, Platz zwei an Barbara Kadletz und gewonnen hat Mercedes Spannagel.

    Ein ausgezeichnetes Jahr war es auch für Arno Geiger. Für „Unter der Drachenwand“ gewann er den Bremer Literaturpreis und den Joseph-Breitbach-Preis. Daniel Kehlmanns „Tyll“ wurde mit dem Frank-Schirrmacher Preis und dem Friedrich Hölderlin Preis ausgezeichnet.
    Philipp Weiss bekam für sein Debüt den Klaus Michael Kühne Preis und den Preis der Jürgen-Pronto-Stiftung.
    Der wichtigste Deutsche Comicpreis, der Max und Moritz Preis, für den besten deutschsprachigen Comic ging „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“ von Ulli Lust, als bester deutschsprachiger Comic-Künstler wurde Richard Kleist ausgezeichnet.

    Es gibt noch einige andere ausgezeichnete Bücher – die stellen wir euch in den nächsten Tagen auf FM4 vor.

    Ausgezeichnete Bücher

    Radio FM4

    Olga Tokarczuk: „Flights“ (Intern. Man-Booker-Preis); Manja Präkels: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ (Jugendbuchpreis), Riad Sattouf: „Esthers Tagebücher“ (Max und Moritz-Preis), Judith Schalansky: „Verzeichnis einiger Verluste“ (Wilhelm Raabe-Literaturpreis), Iunona Guruli: „Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ (Georgischer Literaturpreis „Saba“)

    „Flights“ von Olga Tokarczuk

    (von Maria Motter)

    Olga Tokarczuk: „Flights“ erschienen bei Fitzcarraldo Editions

    Ausgezeichnet mit: dem Man Booker International Prize 2018. Mit dem Preis wird ein Werk ausgezeichnet, das ins Englische übersetzt worden ist. Die Autorin teilt sich das Preisgeld mit der Übersetzerin Jennifer Croft. Deren Hartnäckigkeit ist es auch zu verdanken, dass es überhaupt eine Übersetzung des Romans gibt - über ein Jahrzehnt warb sie bei Verlagen für „Flights“.

    Darum geht’s: Alles, was man in einem Roman anstellen könnte, das hätten SchriftstellerInnen im letzten Jahrhundert bereits gemacht. Behauptet die polnische Autorin Olga Tokarczuk. Daher wünscht sie sich dringend neue Ansätze des Geschichtenerzählens für die literarische Gattung. In „Flights“ ist eine Ich-Erzählerin, die autobiografische Parallelen zur Autorin aufweist, viel unterwegs. Auf nahezu jeder Seite tut sich eine bemerkenswerte, gern auch bizarre oder historische Anekdote auf. „Flights“ lässt sich chronologisch lesen oder auch abschnittsweise, denn es besteht aus über einhundert kurzen Texten. Die größte Faszination geht von den Überlegungen und Gedanken aus, die sich die Ich-Erzählerin und andere ProtagonistInnen machen. Irgendwie ist das alles interessant, etwa die Feststellung, dass unsere Herzen von einer Farbe sind, die wir niemals für ein Auto oder eine Zimmerwand wählen würden - beigebraun.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Ein gestricktes inneres menschliches Organ: gern ein Herz, für das herausragende Fädenlegen- und ziehen von Motiven.

    Was man zur ausgezeichneten Autorin noch wissen sollte: Sie war 28, als sie zum ersten Mal aus Polen ausreisen konnte. Sie hat als klinische Psychologin gearbeitet, ist Vegetarierin, Feministin und eine scharfe Kritikerin der nationalkonservativen polnischen Regierung. Zu ihrem bisherigen Werk gehören Gedichtbände ebenso wie den bereits auf Deutsch erschienen, auch sehr speziellen Kriminalroman „Der Gesang der Fledermäuse“.

    „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ von Manja Präkels

    (von Anna Katharina Laggner)

    Manja Präkels: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ erschienen im Verbrecher Verlag

    Ausgezeichnet mit: Deutscher Jugendbuchpreis, Anna Seghers Preis 2018

    Darum geht’s: Der Debütroman von Manja Präkels handelt vom Übergang von einer vermeintlichen Kindheitsidylle in der DDR zum Vakuum, das die Wende hinterlässt. Einem Vakuum, in dem man Skinhead wird, weil einem sonst nichts einfällt und es alle anderen auch tun. Die Hauptfigur dieses autobiographisch geprägten Romans ist Mimi, die erlebt, wie der nette Nachbarsbub zum Neonaziberserker wird, der eine Bande anführt, die aus der ostdeutschen Kleinstadt einen Wilden Westen des Drogenhandels, rassistischen Terrors und zügelloser Selbstjustiz macht. Die Ich-Erzählerin wird Redakteurin einer Lokalzeitung und schreibt über die Gewalt. Bald wird sie selbst bedroht.

    Das Buch zeichnet sich durch einen nüchtern beschreibenden Stil aus, der keine Erklärung für die Geschehnisse liefert, man liest Szenen, die so brutal sind, dass sie einen sprachlos machen und der Autorin gelingt obendrein: Sprachwitz.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Den Preis für den absurd-verstörendsten Buchtitel.

    Was man zur ausgezeichneten Autorin noch wissen sollte: Die Autorin Manja Präkels hat über 15 Jahre an ihrem Buch herumgeschrieben. Und sie ist außerdem Frontsängerin der Berliner Band „Der Singende Tresen“.

    „Esthers Tagebücher“ von Riad Sattouf

    (Von Zita Bereuter)

    Riad Sattouf: „Esthers Tagebücher“ übersetzt von Ulrich Pröfrock, Handlettering von Hartmut Klotzbücher,
    erschienen bei Reprodukt

    Ausgezeichnet mit: Max und Moritzpreis als bester internationaler Comic 2018 und Rudolph Dirks Award 2017

    Darum geht’s: Esther ist ein zehnjähriges Mädchen, das in Paris lebt. Aufgeweckt, schlau und neugierig aber auch noch verspielt und verträumt tänzelt sie in ihrer Kindheit und tappt doch immer wieder in die Pubertät. Sie besucht eine Musicalausbildung und will später mal große Stadien als Sängerin füllen. Noch spielt sie mit ihren Freundinnen Familie, die Buben sind fast durchwegs anstrengend – allen voran ihr älterer Bruder. Der beste Mann überhaupt ist ihr Vater. Den liebt sie über alles. Soweit so real. Denn Esther erzählt ihre wahren Geschichten dem Comiczeichner Riad Sattouf. Der ist mit Esthers Eltern befreundet und will Esther bis zu ihrem 18. Geburtstag begleiten. Jährlich soll ein Band erscheinen. Der zweite Band wurde eben ins Deutsche übersetzt. Esther beobachtet sich selbst und ihre Umgebung kritisch und genau. Gemeinheiten von Kindern aber auch die Anschläge in Paris aus ihrer Sicht erzählt. Riad Sattouf beschönigt nichts, sondern ergänzt das mit grandiosen Zeichnungen. So wird das wohl ein prächtiges gegenwärtiges Zeitdokument.

    Esther

    Riad Sattouf/Reprodukt

    Esther

    Riad Sattouf/Reprodukt

    Was man über den Autor noch wissen sollte: Riad Sattouf ist einer der populärsten Comiczeichner Frankreichs. Sattouf ist in Paris geboren und in Libyen und Syrien aufgewachsen. Über seine Kindheit im Nahen Osten schrieb er den mehrfach ausgezeichneten Comic „Der Araber von morgen“.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Ein goldenes iPhone. Nein, besser was mit Bestand: Das diamantene Tagebuch, für bestes persönliches Erzählen.

    „Verzeichnis einiger Verluste“ von Judith Schalansky

    (von Lisa Schneider)

    Judith Schalansky: „Verzeichnis einiger Verluste“ erschienen bei Suhrkamp

    Ausgezeichnet mit: Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018, Irmtraud-Morgner-Literaturpreis 2018

    Darum geht’s: „Verzeichnis einiger Verluste“ heißt der zwölfteilige Erzählband von Judith Schalansky trocken- und ist dabei voll von gar nicht trockenen Geschichten über Dinge, Personen oder Ideen, die im Menschengedenken wissentlich oder unabsichtlich ausgelöscht worden sind. Wir reisen da etwa zurück ins Antike Rom, wo in einer Arena ein Löwe mit einem Kaspischen Tiger kämpft. Letztere sind mittlerweile ausgestorben. Wir gehen auf Einhornjagd. Wir stehen vor einem ehemaligen Palast der DDR, der Heimat von Judith Schalansky. Oder wir reisen auf eine Insel, die von den Weltkarten verschluckt wurde. Anspruchsvoll aber ebenso lebendig, kurios und geheimnisvoll, ja mythisch sind diese zwölf Erzählungen; hinterlegt mit vielen sehr genau recherchierten Fakten aus der Natur-, Wissenschafts, - ja, der gesamten Menschheitsgeschichte. Auch sehr schön: Jeder Geschichte geht ein Schwarz-auf-Schwarz-Druck voraus. Was genau darauf abgebildet ist, zeigt sich nur im richtigen Licht.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Preis für die fantasievollste literarische Schatzsuche

    „Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ von Iunona Guruli

    (von David Riegler)

    Iunona Guruli: „Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ aus dem Georgischen übertragen von Iunona Guruli erschienen bei btb

    Ausgezeichnet mit: Georgischer Literaturpreis: „Saba“ für das beste Debüt

    Darum geht’s: „Verloren: Innere Ruhe, den Weg nach Hause, einen wunderbaren Traum, einen Kindheitsfreund und den Appetit. Biete großzügigen Finderlohn.“ Solche Kleinanzeigen platziert Iunona Guruli zwischen ihren erbarmungslos ehrlichen Texten. Sie erzählt 13 Kurzgeschichten unverblümt und ohne Happy End über menschliche Abgründe. Zwischen dem Elend blitzen ab und zu hoffnungsvolle Momente hervor, die den sonst harschen Ton kontrastieren. Obwohl ihre Geschichten einen starken Bezug zur georgischen Gesellschaft haben, ist jedes einzelne Schicksal sehr persönlich beschrieben. Am Ende der Geschichten bleibt oft die Hoffnungslosigkeit, so als würde ein Film nach dem dramatischen Höhepunkt enden.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Ein Preis für die beste Übersetzung. Die georgische Autorin lebt in Berlin und hat ihr Buch selbst übersetzt. Darum ist es ihr gelungen, die sprachlichen Feinheiten der Originaltexte auch in die deutsche Version zu transportieren.

    Ausgezeichnete Bücher

    Radio FM4

    William Finnegan: „Barbarentage“ (Pulitzerpreis), Tillie Walden: „Pirouetten“ (Eisner Award), Oliver Bottini: „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ (Deutscher Krimipreis), Tilo Daum: „Das Kapital sind wir: Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ (Politisches Buch),Inger-Maria Mahlke: „Archipel“ (Deutscher Buchpreis)

    Barbarentage von William Finnegan

    (von Simon Welebil)

    William Finnegan: „Barbarentage“ übersetzt von Tanja Handels erschienen bei Suhrkamp

    Ausgezeichnet mit: Dem Pulitzerpreis in der Kategorie Autobiografie und den William Hill Sports Book of the Year Prize, beides für die amerikanische Originalversion 2016

    Darum geht’s: „Barbarentage“ ist eine Ode an das Surfen und seine Kultur, verpackt in eine Autobiographie. Deren Protagonist ist William Finnegan, der sich schon früh mit dem Surf-Fieber infiziert hat. Aufgewachsen im Kalifornien der 50er Jahre und auf Hawaii, hat er eine Leidenschaft für das Surfen entwickelt, die ihn über die ganze Weltkugel führt und sein Leben bestimmen sollte. Finnegan kann dabei so über das Surfen schreiben, dass selbst Laien fasziniert sind und gerne mit ihm in seine Welt abtauchen. Man kann die Wellen hören, riechen, sehen und fühlen, mal euphorisch, mal schmerzvoll. Darüber hinaus hat Finnegan auch als Person Tiefgang: Er kann von Literatur genauso schwärmen wie für elegante Turns und Offshore-Winde, er versucht die eigene Kultur zu analysieren und weiß, dass sie nie abseits des Politischen stattfinden kann, das er scharfsinnig analysiert.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Einen Übersetzungspreis – von Leidenschaft in Literatur.

    „Pirouetten“ von Tillie Walden

    (Von Zita Bereuter)

    Tillie Walden: „Pirouetten“ übersetzt von Sven Scheer, Lettering von Olav Korth erschienen bei Reprodukt

    Ausgezeichnet mit: dem Oskar in der Comicwelt, dem Eisner Award für Best Reality-Based Work 2018

    Darum geht’s: Die Amerikanerin Tillie Walden will Eiskunstläuferin werden. Mit fünf Jahren beginnt die heute 22 jährige mit dem Training. Das kleine Mädchen mit der Brille hat Talent. Bald trainiert sie täglich. Das heißt morgens um vier aufstehen, damit sie vor der Schule noch aufs Eis und am Wochenende an Wettkämpfen teilnehmen kann. Bald merkt Tillie Walden, dass sie lesbisch ist. Ein großes Tabu in ihrer Umgebung. Die Mädchen auf dem Eis sind einerseits ihre Konkurrentinnen, andererseits gefallen sie ihr.
    In diesem Spannungsfeld findet Tillie Walden ihren Weg. Sie erzählt von ihrer Kindheit und ihrer Jugend auf dem Eis. Vom harten Training, von den anderen Mädchen, den Wettkämpfen, von ihrem Ausstieg. Vor allem, von den Empfindungen, die sie damals hatte. „Pirouetten“ ist eine coole Coming Of Age und Coming Out Geschichte.

    Was das Buch auszeichnet: „Pirouetten“ zeigt unter anderem, wie viel Schminke und Maske über den kleinen Eisprinzessinnen liegt.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: den goldenen Schlittschuh für einen Einblick in die Eistanzkunstwelt

    „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ von Oliver Bottini

    (von Ali Cem Deniz)

    Oliver Bottini: „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ erschienen bei DuMont

    Ausgezeichnet mit: Deutscher Krimipreis 2018

    Darum geht’s: Die brutal ermordete junge Frau und der abgebrühte Cop, der dringend ein Motivationsseminar braucht. Man könnte meinen, Oliver Bottinis Roman wäre ein klassischer Krimi, den man schon in zigfacher Ausführung gelesen hat. Doch dann würde man sich irren. Auf der Suche nach dem Täter irrt der rumänische Polizist Ion Cozma durch eine Welt, in der nicht nur Menschen, sondern auch die Natur Opfer unendlicher Gier werden. Großinvestoren fallen wie Heuschrecken über Ackerflächen her und vernichten die lokale Landwirtschaft und die Umwelt. Oliver Bottini macht die korrupten Verstrickungen zwischen Politik und Wirtschaft zum Fundament seines Romans. Dieser genauer und spannende Blick auf das Thema Landgrabbing macht “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” zu einem Krimi, der nicht nur Krimi-Fans begeistert.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Das politische Buch des Jahres, aber das hat ja ein anderes Buch in dieser Liste erhalten.

    „Das Kapital sind wir: Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ von Tilo Daum

    (von Simon Welebil)

    Tilo Daum: „Das Kapital sind wir: Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ erschienen bei Suhrkamp

    Ausgezeichnet mit: „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung 2018

    Darum geht’s: Autor Timo Daum versucht den ganz großen Wurf, nämlich die Veränderung des Kapitalismus durch das Internet zu erklären und zu kritisieren. In vielen Beispielen zeigt er, wie der Digitale Kapitalismus die Welt des Netzes verlässt und die alten Industrien herausfordert, etwa in den Bereichen Verkehr, Logisitik oder Energie und wie die Digitalen Riesen Google, Facebook oder Amazon da überall mitspielen und wir sie dabei unterstützen. Timo Daum ist sehr gut darin, komplexe Inhalte gut verständlich runter zu brechen. Fast in jedem Kapitel holt er weit aus und beginnt bei den Basics, etwa der Entstehung des Internets oder der Funktionsweise von Algorithmen. Dabei hat er hat einen sehr entspannten Schreibstil, kann polemisch sein, skandalisieren und aufrütteln, ist aber überhaupt kein Maschinenstürmer, der die Zeit zurückdrehen will. Im Gegenteil: Er kritisiert linke Politik dafür, dass sie keine eigene Perspektive auf gesellschaftliche Transformation entwickelt und wagt sich halt selbst daran, mit Forderungen von Daten für alle etwa, noch mehr Umsonst-Kultur oder der Regulierung und Gestaltung von öffentlichen Diensten.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Den Buzzword Preis für die Erklärung populärer Schlagworte

    „Archipel“ von Inger-Maria Mahlke

    (von Conny Lee)

    Inger-Maria Mahlke: „Archipel“ erschienen bei Rowohlt

    Ausgezeichnet mit: Deutscher Buchpreis 2018

    Darum geht’s: Mahlke erzählt rückwärts von 2015 bis 1919 die Geschichte Teneriffas durch die Geschichte verschiedener Figuren: der hundertjährige Großvater der im Altersheim als Portier arbeitet, seine Tochter die als Politikerin in einen Skandal verwickelt. Insgesamt erzählt Mahlke die Geschichte dreier Familien und so verbindet sie Perspektiven von reich, arm, Arbeiterklasse und Aristokratie.

    Indem Mahlke die Geschichte von Hinten aufrollt, gewinnt ein anfänglich sehr verwirrendes Bild nach und nach an Klarheit. Man versteht die Figuren und ihr Verhätlnis zueinander von Seite zu Seite besser. Vor allem wird Archipel allerdings durch den analytischen Blick der Autorin ausgezeichnet. Noch die kleinste Geste wird bei Inder-Maria Mahlke zu einer fesselnden Figurenstudie. Und dadurch, dass sie so genau hinschaut, durch genaue Details, beschreibt sie die größeren Zusammenhänge über ein Jahrhundert hinweg.

    Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: den „Telling the big Picture“-Award

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    Aktuell:

    #####EOF##### Lesezeichen - Radio Steiermark

    Lesezeichen

    Lisa Schantl, die Gründerin von "Tint Journal"

    Kultur 29.03.2019 15:00 Uhr

    „Tint Journal“: Färbungen einer Sprache

    Mit dem Brexit verliert die EU die „Sprachpolizei“, die stets über die Korrektheit des britischen Englisch wacht. Den Charme der Sprache abseits davon zeigt ein internationales Literaturjournal - gegründet von einer Steirerin in Los Angeles. mehr …

    Cover

    24.03.2019 04:00 Uhr

    Wenn der „Gott des Geldes“ wütet

    „Der Gott des Geldes“ ist das neue Buch des gebürtigen Grazers Gerhard J. Rekel und entführt in die Welt der Hochfinanz: Ein Hacker-Angriff auf deutsche Banken mündet in dramatische Folgen für das Land. mehr …

    "Liebe Mama, ich lebe noch!"

    17.03.2019 00:02 Uhr

    Die Briefe eines Frontsoldaten

    Als ORF-Korrespondent Ernst Gelegs den Nachlass von „Tante Hansi“ sichtet, findet er einen unscheinbaren Karton mit fast 100 Briefen. Sie sind der Ausgangspunkt für eine Spursuche, deren Ergebnis er nun als Buch veröffentlichte. mehr …

    "100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern"

    10.03.2019 00:31 Uhr

    Ein Atlas der etwas anderen Art

    Karten sind in der heutigen Zeit etwas aus der Mode gekommen - das Magazin „Katapult“ hat nun aber einen Atlas der etwas anderen Art herausgegeben, der auf amüsante Art Orientierung in einer immer komplizierteren Welt geben will. mehr …

    #####EOF##### Guten Morgen Österreich 06:30 vom 04.04.2019 um 06:30 Uhr – ORF-TVthek

    Guten Morgen Österreich 06:30

    00:00 | 00:00
    • TVthek HTML5 Player V1.0
    • Signation | Begrüßung

      00:47 Min.

    • Fußball: ÖFB-Cupfinale

      01:57 Min.

    • Talk mit Kabarettist Stefan Haider

      03:09 Min.

    • Seinerzeit: "Das umstrittene Bauwerk Kugelmugel"

      02:29 Min.

    • Der österreichische Dialekt

      03:16 Min.

    • Nominiert für Sicherheitspreis: Taxifahrer verhindert Trickbetrug

      01:24 Min.

    • Vorschau: "Stöck."

      01:05 Min.

    • Garteln im Frühjahr

      02:21 Min.

    • Wort der Woche

      00:49 Min.

    • Guten Morgen "Wiener Neustadt"

      03:24 Min.

    • Talk mit Bernhard Treibenreif, Cobra-Direktor

      05:14 Min.

    • Hitpanorama

      03:00 Min.

    • Marathonlauf - was bringt das der Gesundheit?

      05:32 Min.

    • Hans Theessink mit speziellem Konzertevent

      02:38 Min.

    • Act & Talk mit Josua Palmanshofer, alias "Bärenheld"

      04:05 Min.

    • Kino-Tipp: "Monsieur Claude und seine Töchter 2"

      02:19 Min.

    • Einfach gut: "Gebackene Eier"

      03:14 Min.

    • Hitpanorama

      02:59 Min.

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    #####EOF##### Seidene, dunkle Indietronica - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Seidene, dunkle Indietronica"

    Andreas Gstettner-Brugger

    Vertieft sich gern in elektronische Popmusik, Indiegeschrammel, gute Bücher und österreichische Musik.

    27. 3. 2017 - 06:20

    Seidene, dunkle Indietronica

    Düster und glitzernd schön, treibend und atmosphärisch. Mit dem zauberhaften Album "Silk" sind die ÖsterreicherInnen HVOB, unterstützt von Mumford & Sons-Gitarrist Winston Marshall, unser Artist Of The Week.

    Wie aus der tiefen Weite einer entfernten Galaxie erklingt der leicht wabernde Soundteppich am Anfang von "The Blame Game", der neuen Single des österreichischen Duos HVOB. Dann schweben plötzlich einzelne Gitarrenakkorde durch den schier endlos scheinenden Soundraum. Dazu gesellt sich die Stimme des Londoner Musikers Winston Marshall, eindringlich, mit viel Gefühl und Bestimmtheit. Erst langsam entwickeln satte Beats ein Dancefloor-Feeling, das mit der fragilen Stimme von Anna Müller gleich wieder gebrochen wird.

    Wie funkelnde Sterne flirren Gitarrenfeedback-Schleifen durch die sich treibend entwickelnde Nummer, die dann mit einem surrend-brummenden Gitarrensample endgültig das Tanzbein zucken lässt. Was für eine Eröffnung für das neue Album "Silk", mit dem HVOB ihr musikalisches Universum gehörig erweitern.

    Von der Spam-Mail zum Album

    Angefangen hat alles vor ungefähr eineinhalb Jahren, als Anna Müller und Paul Wallner von HVOB gerade zum wiederholten Male den Globus mit einer ausgiebigen Tour umrundeten. Ein Email von einem gewissen Winston Marshall landete im Eingangspostfach. Als Anna und Paul nachforschten, dass es sich hier um den Gitarristen und Banjospieler der Mumford & Sons handeln sollte, wanderte dieser "unwirkliche" virtuelle Brief in den Spam-Ordner. Erst als das Management von Mumford & Sons offiziell die beiden ÖsterreicherInnen wegen einer Kooperation anfragte, war klar, dass da wirklich etwas Großes auf die elektronischen MusikerInnen wartete.

    Portraitfoto HVOB und Winston Marshall

    ©Lukas Gansterer

    "Es hat schon einmal ein halbes Jahr gedauert, bis wir einen gemeinsamen Termin organisieren konnten," erinnert sich Paul. Schließlich hatten sowohl HVOB als auch Mumford & Sons einen vollen Tourplan. Schließlich ist Winston zwischen zwei Shows nach Wien geflogen und im Studio entstanden die Grundzüge von "The Blame Game". Von da an tauschten sich die drei via Internet über musikalische Ideen aus, sodass Ende letzten Jahres bei einer erneuten Session statt einem plötzlich vier Songs entstanden. So war die Idee für ein ganzes Album geboren, quasi aus dem Nichts heraus. Im Gegensatz zu dem ausgeklügelten Kunst-Multimedia-Projekt zum letzten Album "Trialog" war das neue Werk "Silk" ein Schnellschuss, der vor gerade einmal drei Monaten fertigproduziert worden ist.

    Portraitforo HVOB und Winston Marshall

    ©Lukas Gansterer

    Zwischen Skizzen und epischen Dancetracks

    Die Östereichkonzerte von HVOB:

    • 11 April: Salzburg, Rockhouse mit Winston Marshall
    • 21 April: Arena, Wien mit Winston Marshall
    • 12 August: Checkfest - Das HVOB Arena Open Air

    Anhören tut man diese kurze Produktionszeit den sieben Stücken von "Silk" überhaupt nicht. Auch wenn das zweite Stück "Glimmer" gerade mal eineinhalb Minuten dauert, repräsentiert es doch in stimmungsvoller Weise die Gitarren-Soundwelt von Winston Marshall. Verhallte Akkordzerlegungen, sehnsüchtige Melodien und angezerrtes Feedback setzen sich hier skizzenartig zu einem schönen Klangmosaik zusammen und verbinden so das erste Stück "The Blame Game" mit dem zweiten epochalen Track "Torrid Soul". Dieses startet sehr reduziert als Ballade mit einem schnell dahintröpfelnden Klavierthema, über das Winston seine Geschichte erzählt. Wie im Dialog bricht Anna mit ihren assoziativen Texten den Erzählfluss. So bricht auch die Nummer in der Mitte mit der atmosphärischen Stimmung und wandelt sich zu einem ausgedehnten, anmutig pulsierendem Tanzboden-Track mit bedrohlich wummernden Bässen.

    Auch das darauffolgende Stück "Disguise" lebt von dem wechselnden Gesang und dem Zusammenführen von HVOBs Clubwelt mit der Gitarrenwelt von Winston Marshall. Es ist ein Song über den Wunsch nach Veränderung, danach, einen Schritt weiter ins Unbekannte zu wagen und gleichzeitig doch davor Angst zu haben.

    Albumcover "Silk" von HVOB

    HVOB

    Das dritte HVOB Album "Silk" ist auf dem hauseigenen Label Tragen Records erschienen.

    Die reduzierten Klavierakkorde und kleinen Melodien komplettieren den dichten Hintergrundsound der Nummer, in der einzelne Synthie- und Gitarrentöne wie ein Echolot die Tiefe des Klangkosmos erforschen. Das zweite, eineinhalbminütige Verbindungsstück "Astra" spiegelt die Soundwelt von Anna Müller wieder, die uns durch eine vielschichtig pulsierende Synthie-Klangwolke hindurchführt. Die perfekte Überleitung zu "Deus", der technoiden Nummer von "Silk". Ein siebenminütiges Beat-Monster, das trotz der starken Dynamik nie an Schwung und Dringlichkeit verliert. Ein hypnotischer Sog zieht uns in den dunklen Club, in dessen schwarzem Raum immer wieder Gitarrenlicks hell aufblitzen.

    Beendet wird das dritte Album von HVOB und Winston Marshall mit der vielleicht schönsten Nummer. "Hands Away" ist ein roher Pop-Elektro-Diamant, der einmal mehr von dem dialogischen Zusammenspiel von Anna und Winston lebt. Die sehnsüchtigen Melodien erzeugen eine melancholische Tiefe, die glitzernden Gitarrenakkordzerlegungen dazu berühren und entführen uns in eine Traumwelt, aus der wir nach fünf Minuten mit fiependem Gitarrensound wieder in unsere Realität ausgespuckt werden.

    Das Album "Silk" von HVOB und Winston Marshall umhüllt einen mit wärmenden Klangwelten. Es ist der perfekte Soundtrack für nächtliche Wanderungen unter einem Sternenhimmel, für langsame Fahrten durch einen nebelverhangenen Blätterwald und gleichzeitig funktioniert es auf den verträumten Tanzflächen diverser Clubs wie auch auf großen Open-Air-Bühnen. Und dieser Spagat ist an sich schon eine große Kunst.

    #####EOF##### Die Zudeckerin - Fast faires Österreich - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Aktionspreisschild: minus 19,9 Prozent

    CCO

    Die Zudeckerin

    Die Zudeckerin - Fast faires Österreich

    Hurra, der Gender Pay Gap in Österreich ist ein Schnäppchen! Er ist - laut den brandneuen Ergebnissen der Statistik Austria - von frech auf unerhört geschrumpft: 19,9%.

    Von der Zudeckerin

    Die Zudeckerin

    In Österreich sind Männer und Frauen jetzt gleichgestellt! Naja, vielleicht nicht ganz, aber: Der Gender Pay Gap ist kleiner geworden. Stellt euch vor, erst 12 Jahre ist es her, dass Frauen für gleiche Arbeit noch über ein Viertel (!) weniger verdient haben als Männer. Und jetzt sind es nur mehr heiße 19,9%! Das klingt doch wie ein unschlagbares Angebot, oder? Natürlich hat das mit vielen Faktoren zu tun. Zum Beispiel, dass die Löhne mancher Männer mittlerweile genauso beschissen sind. Aber freuen können wir uns trotzdem, oder?

    Die FM4 Zudeckerin

    Radio FM4

    Die FM4 Zudeckerin gibt es auch als Podcast.

    Okay, es gibt schon ein paar Länder in der EU, in denen der Gender Pay Gap kleiner ist als in Österreich. Wenn man’s genau nimmt, eigentlich in eh fast allen. Aber das darf man nicht so ernst nehmen: In Italien ist zum Beispiel der Gap nur so klein, weil dort einfach kaum Frauen arbeiten. Und die wenigen, die sich ihre Karriere nicht nehmen lassen, ziehen sie dann halt wirklich durch. So kommt Bella Italia zu einer bellissima Gehaltsschere von 5%, bravissimo!

    Wenn wir nicht nur von gleicher Arbeit reden und den Vollzeit-Teilzeit-Unterschied berücksichtigen, wären wir in Österreich allerdings auf 37% geschlechterspezifischem Gehaltsunterschied. Schuld daran sind die Betreuungsaufgaben der Frauen. Aber was soll man denn tun, wenn sich diese Frauen so gern um ihre Kinder, Eltern, Stiefkinder, Schwiegereltern, Nachbarn, Bekannte und Expartner kümmern?

    Aber bitte keine Sorge, bis wir das so richtig zu spüren bekommen, wird es noch ewig dauern. Zum Beispiel, wenn wir irgendwann einen Blick auf unseren Pensionszettel werfen werden. Deshalb müssen wir jetzt feiern! Lasst uns den Champagner rausholen und anstoßen! Oder zumindest den Billig-Prosecco. Ah, eine Flasche Soda tut’s auch. Prost!

    Frauentag auf FM4

    Unter dem Motto „The Future Is Feminist“ liefert FM4 die Playlist zum Weltfrauentag 2019. Von 6 bis 19 Uhr begleiten uns Musikerinnen aus den letzten 50 Jahren Popgeschichte – von A wie Anna Calvi, B wie Beyoncé bis zu Z wie Zola Jesus.

    Redaktionell widmen wir uns am Frauentag den österreichischen Bürgermeisterinnen, der ersten weiblichen Marvel-Filmheldin „Captain Marvel“, der neuen Platte von Amanda Palmer, dem neuen Roman „Mutterschaft“ von Sheila Heti - und US-Shootingstar Lizzo beantwortet uns Fragen zu Body-Positivity und Feminismus im Pop. Außerdem besucht uns unser FM4 Artist of the Week Yasmo, um über ihre eigenen Heldinnen zu sprechen.

    Aktuell:

    #####EOF##### Diese Woche neu: Lou Asril, Ant Antic, Granada u.v.m. - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Lou Asril

    Laurenz Hintermayer

    soundpark weekly

    Diese Woche neu: Lou Asril, Ant Antic, Granada u.v.m.

    Lou Asril hat den Soul und er hat den Style. Conchita Wurst setzt jetzt auf Elektronik. Außerdem: Was Granada mit Prada zu tun haben. Die österreichische Musikwoche im Überblick.

    Von Lisa Schneider

    Maurice Ernst

    Radio FM4

    Bilderbuch verteidigen weiterhin die Pole Position der FM4 Charts mit ihrer Single „LED go“ - und sind gleichzeitig auf Platz 1 (mit „Vernissage My Heart“) und Platz 2 (mit „mea culpa“) der Austria Top 40 Album Charts gelandet. Das hat vor ihnen überhaupt nur eine Band geschafft, nämlich Wanda im Jahr 2015, mit den Alben „Bussi“ und „Amore“.

    Aber nicht nur bereits bekannte Acts schlagen diese Woche ihre Wellen: In eine ganz neue Band nämlich hat das österreichische Publikum sogar so viel Vertrauen gesetzt, dass schon vor Veröffentlichung der allerersten Single die Debüt-Liveshow innerhalb von 20 Stunden ausverkauft war. Die Rede ist natürlich, wie oft dieser Tage, von My Ugly Clementine, der sicher spannendsten Supergroup der Stunde rund um Sophie Lindinger und Mira Lu Kovacs. Wie sie klingen, erfahren wir am kommenden Freitag in der FM4 Morningshow - die Band ist zu Gast und präsentiert exklusiv ihre erste Single „Never Be Yours“. Bis dahin wissen wir zumindest, wie die Band aussieht:

    My Ugly Clementine

    My Ugly Clementine

    Neue Videos von brandneuen Acts

    Vor einigen Wochen schon ist mir der Name Lou Asril zugeraunt worden, das neue „Soul-Wizzkid“ wurde er da genannt. Die Info, die ihm voranläuft, verspricht schon einiges: Er ist gerade mal 19 Jahre alt, hat aber schon den Joe Zawinul Preis gewonnen, der ihn schließlich auch für eine Songwriting Session nach L.A. gebracht hat. Jetzt ist der gebürtige Oberösterreicher mit der sanften Stimme und dem charmanten British Working-Class Look wieder zurück und präsentiert mit „Divine Goldmine“ sein erstes Video. Seit der großartigen Band ROBB hat man wenig ähnlich gute Soulstimmen aus Österreich gehört. Jedenfalls keine, die den kommerziellen Popaspekt so smooth mitdenkt.

    Am 20. März gibt Lou Asril außerdem sein Wien-Livedebut, inklusive Band, im Rahmen der Reihe „Animals Of The Woods“ im Wiener Gürtellokal B72.

    Guten Tag, wir sind jung und wir beißen: Die schönste Begrüßung der Woche kommt von der Wiener Band Löven. Irgendwo zwischen Bilderbuch und Peter Fox tanzt und groovt die für dialektbefreite Menschen kryptisch betitelte Debütsingle „Anananda“. Dicke Beats und Bässe trommeln zu diversen Beziehungswahrheiten: Liebe ist im besten Fall immer zu verrückt, um völlig gesund zu sein. Bald wird’s in der Richtung mehr zu hören geben - die erste EP ist fertig.

    Nicht neu, aber in neuem Gewand tritt Conchita Wurst diese Woche vor die Kamera: Statt langer Roben und schon auch gut schmalziger Balladen gibt’s jetzt kantigen Elektro Pop und ein tolles Tanzvideo im Latex-Ganzkörperanzug zum Song „Trash All The Glam“. Wie uns Instagram verrät, hat Conchita für ihr Album mit Musikerin Lylit und Musiker und Produzent Albin Janoska zusammengearbeitet. Letzterer war unter anderem schon mit SOHN im Studio.

    Neue Videos von guten Bekannten

    Ant Antic schicken Grüße aus Berlin: Sänger und Songwriter Tobas Koett hat dort die neue EP „Whoop“ fertiggestellt und schickt mit der gleichnamigen Single einen ersten Vorboten. Grummelnde Synthesizer und hoch einschneidende Töne eröffnen die Nummer, die so gar nicht nach Freudenschrei als vielmehr nach Frühlingsmelancholie klingt. Frei nach dem Motto „fake it ’til you make it“ hören wir hier einer Beziehung beim Zerbröseln zu. Im schlanken, geschmeidigen contemporary R’n’B-Gewand schmerzt es aber gut.

    Am 24. April erscheint dann die gesamte „Whoop“-EP von Ant Antic. Sicher auch schön: die Releaseshow am 3. Mai in der Roten Bar im Wiener Volkstheater.

    Ob Granada-Konzertbesucherinnen Prada-Handtaschen tragen? Ja, wieso eigentlich nicht. Und auch wenn Thomas Petritsch in der neuen Single „Prada“ auf „makaber“ reimt, zeigt das dazugehörige Video, dass es bei Granada-Gigs ums Gemeinsamsein geht: als die eine, große Familie, die backstage zwischen Bananen und Einhorn-Ansteckern blödelt, sich gegenseitig noch schnell die Haare richtet, bevor es in der nächsten ausverkauften Halle heißt - rauf aufs Gas. En vogue oder abgefuckt, Stiletto oder Turnschuh: Klatschen, jubeln, feiern funktioniert am besten unisono.

    Das Video von Granada erscheint außerdem pünktlich zur nächsten geplanten Wahnsinns-Tour: Wanda haben zu Glanzzeiten wohl ganz ähnliche Schedules an der Innenseite der Tourbustür kleben.

    Auch noch gut und gut zu wissen

    • Das Geheimnis ist gelüftet: Paenda hat ihre Single „Limits“ veröffentlicht. Mit ihr wird sie Österreich beim kommenden Eurovision Songcontest vertreten.
    • „Halley“ wiederum ist kein Lovesong, sondern ein Komet - und gleichzeitig der neueste Space-Rock-Ausflug der Kärntner/Wiener Band :aexattack. Wie die guten, alten Indiegitarren kehrt auch dieser bekannte Himmelskörper immer wieder zurück.

    FM4 Soundpark Weekly

    In dieser wöchentlichen Rubrik servieren Lisa Schneider und Andreas Gstettner-Brugger kleine musikalische Häppchen aus Österreich. Neue Bands und Songs, Videos und Konzerthighlights quer durch den stilistischen Gemüsegarten.

    • Musik im Museum: mit der neuen Reihe „Ganymed In Love“ hat das Kunsthistorische Museum Wien 30 Künstler und Künstlerinnen eingeladen, berühmte Werke der Gemäldegalerie neu zu interpretieren. Dabei sind diesmal neben Lukas Lauermann und Manu Mayr auch Mira Lu Kovacs. Sie wird an mehreren Abenden (Premiere: 13.3.) zu Peter Paul Rubens’ „Haupt der Medusa“ ihre Version von Henry Purcells „When I’m Late In Earth“ singen.
    • In Vorbereitung auf die kommenden Shows gibt es jetzt schon mal die Möglichkeit, in neues (Live-)Material von Those Goddamn Hippies hineinzuhören.
    • Endlich! Andreas Spechtl hat ein neues Soloalbum angekündigt. Es wird am 24. Mai erscheinen und heißt „Strategies“.
    • Joyce Muniz hat gemeinsam mit Little Boots eine neue EP namens „Strange Girl“ veröffentlicht.
    • Einer kleiner großer Tipp am Schluss: Das beste Album aus Österreich, das ich in der letzten Woche hören durfte, kommt von Josef Paul und heißt „Bus Ride“. Ein Wiener Multiinstrumentalist, der sonst sein Können auch der Shoegaze / Noise Pop Band Painted Beehive leiht. Und der sich wohl gut mit Wolfgang Möstl, aber auch mit Kevin Parker verstehen dürfte.
    • Außerdem: Die Soundpark-Sendung von Andreas Gstettner-Brugger vom letzten Wochenende könnt ihr noch im 7-Tage-Player anhören. Mit dabei Interviews mit Yasmo, HVOB, Black Palms Orchestra und Nicole Jaey.

    Aktuell:

    #####EOF##### Landesstudio Vorarlberg

      

    heute:
    07:49: Take Me Where The Sun Is Shining | Coleske
    07:53: Autumn `66 | Spencer Davis Group
    07:55: A Better Love | Londonbeat
    08:04: Don't Wanna Loose | Maggie Reilly
    08:08: Always | Bon Jovi
    08:14: Brown Girl In The Ring | Boney M.


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    #####EOF##### Burgtheater-Regiedebüt für Christina Gegenbauer - noe.ORF.at

    Burgtheater-Regiedebüt für Christina Gegenbauer

    Mit „Waisen“ von Dennis Kelly debütiert am Donnerstag Christina Gegenbauer als Regisseurin am Wiener Burgtheater. „Das Stück ist brisant“, sagt die 30-Jährige, die aus Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) stammt.

    „Das Stück ist brisant, weil es die Aufspaltung in ein ‚Wir‘ und ein ‚Die‘, die gerade in unserer Gesellschaft stattfindet, thematisiert und aufzeigt, wie Schwarz-weiß-Denken in einer Gewaltspirale mündet“, sagt Christina Gegenbauer.

    Wie weit gehst du, um deine Liebsten zu beschützen?

    Das Stück des 48-jährigen Briten, der auch für Drehbücher zu Sitcoms und TV-Serien bekannt ist, wurde 2009 uraufgeführt und von den Medien als „Erforschung von Gewalt in urbanen Räumen“ aufgenommen. Es handelt von einem Gewaltverbrechen, das die drei Protagonisten in einen moralischen Konflikt zwingt und dem Publikum die Frage aufdrängt: „Wie weit gehst du, um deine Liebsten zu beschützen?“, wie es die junge Regisseurin formuliert.

    Zur Handlung: Das jüngere Ehepaar Danny und Helen freut sich über eine zweite Schwangerschaft, als Helens Bruder Liam das vermeintliche Idyll unterbricht. Blutüberströmt berichtet er von einem Zwischenfall mit einem jungen Mann mit Migrationshintergrund. Seine Schilderungen erhärten den Verdacht, dass es sich bei dem Ereignis um mehr handelt, als Liam zunächst zugeben will.

    In der Folge gerät das Trio in einen moralischen Konflikt zwischen Loyalität und Abscheu, der das bisherige Leben der Beteiligten fortan auf den Kopf stellt. „Es sind drei sehr unterschiedlich denkende und agierende Figuren, die um die Empathie des Publikums buhlen. Durch die Beobachtung dieser beurteilt der Zuschauer die Extremsituation und befragt sich selbst, wie er handeln würde“, schildert Gegenbauer, die das Stück als Thriller bezeichnet, aus dem es „eine absurde Komik herauszukitzeln“ gelte. In dem Drei-Personen-Stück spielen Irina Sulaver (Helen), Christoph Radakovits (Danny) und Valentin Postlmayr als Liam.

    Gegenbauer: „Kein Theatermuseum auf der Bühne“

    „Dennis Kelly hat das Stück sehr intelligent konstruiert, da man sukzessiv immer mehr über die Figuren erfährt und sich die Handlung sehr spannend entblättert“, sagt Gegenbauer, die noch einen Pluspunkt hervorhebt: „Es bedarf keiner (Vor)Kenntnisse des Theaterkanons“, so die Regisseurin, die „kein Fan von einem Theatermuseum auf der Bühne“ ist: „Ich bevorzuge moderne Texte, was nicht heißt, dass ich nicht auch einen Klassiker oder einen älteren Text inszenieren würde, wenn mir das Thema für unsere Zeit wichtig erscheint.“ Neben Bühnenstücken beschäftigt sich Gegenbauer auch mit Ausstellungskonzepte, Performances und Installationen.

    Christina Gegenbauer wurde in St. Pölten geboren und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Während ihres Studiums wurde ihr klar, dass sie sich nicht nur im wissenschaftlichen Bereich mit Theater beschäftigen möchte. Seit 2017 arbeitet sie als Regieassistentin am Burgtheater. Davor begann sie Regie zu führen, etwa am Staatstheater Nürnberg, Theater Regensburg oder Theater Münster - mehr dazu in Ritt ins Innere eines Albtraums: „Die Domäne“ (noe.ORF.at, 23.9.2018). „Hin und Her“ von Ödön von Horvath inszenierte sie 2017 für das Viertelfestival Niederösterreich im österreichisch-slowakischen Grenzgebiet Angern an der March und Zahorska Ves - mehr dazu in Grenzüberschreitendes Theater: „Hin und Her“ (noe.ORF.at; 30.7.2017).

    Christina Gegenbauer Regisseurin Burgtheater
    APA/Herbert Neubauer
    Christina Gegenbauer: „Theater sind Orte des Austauschs, an denen gesellschaftliche Phänomene durch ästhetische Erfahrung verhandelt werden“

    noe.ORF.at: Teilen Sie Dennis Kellys Ansicht, dass es in unserer Kultur ein starkes Waisen-Gefühl gibt, und zwar in dem Sinn, dass in unserer Gesellschaft niemand auf den anderen aufpasst?

    Christina Gegenbauer: Ich teile die Annahme, dass viele das Gefühl haben, dass auf sie nicht geachtet oder aufgepasst wird. Allerdings glaube ich – wie übrigens Dennis Kelly auch – dass dieses Gefühl unbegründet ist und im Fall des Falles (in Österreich) ein anderer Mensch oder eine Institution sich um einen kümmert oder Schritte unternimmt, damit Hilfe in Kraft tritt.

    „Waisen“ von Dennis Kelly
    Regie: Christina Gegenbauer, Bühne: Frank Albert, Kostüme: Anneliese Neudecker, Musik: Matthias Jakisic. Mit Irina Sulaver, Christoph Radakovits und Valentin Postlmayr, Premiere am 4. April, Vestibül des Burgtheaters. Nächste Aufführungen: 8., 13., 23., 28. April, jeweils um 20.00 Uhr.

    noe.ORF.at: Fühlt man sich als „anderer“ gegenüber der Mehrheit der Menschen schutzlos, ausgeliefert, machtlos, nicht akzeptiert?

    Gegenbauer: Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, einer Minderheit anzugehören. Sich selbst als anders zu empfinden als der Rest … das fängt, je nachdem, bei nicht akzeptiert an und geht bis zu schutzlos ausgeliefert.

    noe.ORF.at: Kann man die Ängste dieser Menschen nachvollziehen? Wie entstehen sie?

    Gegenbauer: Meiner Meinung nach kann jeder empathische Mensch die Angst eines anderen, der nicht dazugehört, nachvollziehen. Die Figur Liam fühlt sich schutzlos und vom Staat im Stich gelassen. Angst ist für mich ein Gefühl, das mit Ohnmacht einhergeht. Um das Empfinden von Handlungsfähigkeit zu erlangen ist es - wie der Kulturanthropologe Klaus Schönberger sagt - rational, nach unten zu treten.

    Man erhebt sich selbst in der sozialen Hierarchie, indem man jemanden ausgrenzt, das suggeriert Handlungsfähigkeit. Dafür sucht man sich ein Opfer, das nicht zur eigenen Gruppe gehört, jemanden, der einem fremd ist. Liams Opfer ist ein Mensch mit Migrationshintergrund.

    Christina Gegenbauer Regisseurin Burgtheater
    APA/Herbert Neubauer
    Die gebürtige Herzogenburgerin über ihre Zukunft: „Es gibt mehrere Schubladen mit vielen Ideen“

    noe.ORF.at: In „Waisen“ werden Grenzen überschritten, moralische und gesetzliche. Können Sie verstehen, dass Liams Schwester und sein Schwager ihm helfen, ohne wirklich zu wissen, was er gemacht hat?

    Gegenbauer: Ohne es zu rechtfertigen, dass gesetzliche und moralische Grenzen überschritten werden, kann ich aus der Perspektive einer Schwester, die ihren Bruder deckt, verstehen, warum sie so handelt. Danny geht zunächst davon aus, dass Liam die Wahrheit sagt. Er hadert über das ganze Stück sehr mit seinem Handeln. Ich finde den Konflikt zwischen seinen moralischen Überzeugungen und der Liebe zu seiner Familie sehr nachvollziehbar - auch wenn ich nicht weiß, ob ich mich genauso verhalten würde.

    noe.ORF.at: Wo sind dem Handeln des Menschen Grenzen gesetzt? In der Rechtsordnung? Oder darf/kann er auch unter bestimmten Voraussetzungen diese Grenzen überschreiten?

    Gegenbauer: In meinem Leben hat sich bewährt, dass meine Freiheit endet, wo die eines anderen beginnt. Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass die Rechtsordnung gewahrt werden muss. Doch selbstverständlich gilt es auch, diese Rechtsordnung zu hinterfragen, sich gegebenenfalls für ihre Änderung einzusetzen und sich im extremsten Fall - etwa in totalitären Unrechtsstaaten - über sie hinwegzusetzen. Um in einem solchen System Menschen zu retten oder für andere einzustehen, Grenzen zu überschreiten, finde ich nicht nur akzeptabel, sondern notwendig.

    noe.ORF.at: Woran merken Sie eine Entsolidarisierung der Menschen?

    Gegenbauer: Es scheint mir immer weniger Verständnis für die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu geben. Gespräche auf der Straße verändern sich, Gesetze werden zu Lasten von Schwächeren geändert, die Sprache des öffentlichen Diskurses wird aggressiver.

    Das Gespräch mit Christina Gegenbauer führte Reinhard Linke, noe.ORF.at.

    Links:

    #####EOF##### Handydaten sicher löschen - help.ORF.at

    Standort: help.ORF.at / Meldung: "Handydaten sicher löschen"

    Smartphone in einer Hand

    Handydaten sicher löschen

    Fotos, Telefonnummern, Bankdaten, Passwörter und Co.: Auf dem Smartphone sind sensible, personenbezogene Daten gespeichert, die nicht in falsche Hände geraten sollen. Bevor man das alte Smartphone weiterverkauft, sollte man die Daten deshalb gründlich löschen.

    Datenschutz

    Die für das Löschen vorgesehene Funktion "auf Werkszustand zurücksetzen" garantiert nicht, dass die Daten tatsächlich gelöscht werden. "Das ist so ähnlich wie bei einem Computer mit Festplatte. Die gespeicherten Daten werden in einem Verzeichnis aufgelistet. Beim Löschen werden dann nur die Verzeichniseinträge, nicht aber die Daten selbst gelöscht", sagt Markus Kammerstetter vom Institut für Rechnergestützte Automation an der Technischen Universität Wien.

    Wipe Tools überschreiben Speicher

    Mit dem entsprechenden technischen Know-how können Cyberkriminelle die Daten einfach wiederherstellen und missbräuchlich verwenden. Deshalb empfiehlt der TU-Experte, den gesamten Speicher mit bedeutungslosen Daten zu überschreiben und das Handy danach noch einmal auf den Werkszustand zurückzusetzen. Dieser Vorgang kann bei einem Speicherplatz von 16 oder 32 Gigabyte (GB) einige Stunden dauern. Im Netz findet man dafür kostenlose Apps, sogenannte Wipe Tools. "Ich würde auf gut beurteilte Apps zurückgreifen, die von vielen Leuten verwendet werden und von einer seriösen Quelle kommen, etwa vom Hersteller selbst", so Kammerstetter.

    Daten verschlüsseln bei iOS und Android

    Beim Apple-Betriebssystem iOS werden die personenbezogenen Daten seit der dritten Version verschlüsselt am iPhone gespeichert. Setzt man das iPhone auf Werkzustand zurück, zerstört man damit auch den Schlüssel. "Dann befindet sich nur mehr Kauderwelsch im Speicher. Das heißt, auch jemand, der den Speicher rekonstruieren kann, hat nur die verschlüsselten Daten, keinen Schlüssel", so Kammerstetter. Das Google-Betriebssystem Android bietet die Möglichkeit, die Daten am Telefon selbst zu verschlüsseln. Unter den Menüpunkten Einstellungen und Sicherheit findet man die Anleitung zur Verschlüsselung.

    Vor- und Nachteile einer Verschlüsselung

    Ist das Smartphone verschlüsselt, muss das festgelegte Passwort bei jedem Neustart und beim Entsperren eingeben werden. Der Nachteil an der Verschlüsselung: Sie braucht mehr Akku. Der Vorteil: Wird das Smartphone gestohlen, kann man es aus der Ferne auf den Werkzustand zurücksetzen. Damit sind dann auch der Schlüssel und somit die Daten gelöscht.

    28.03.2015

    #####EOF##### FM4-Shop #####EOF##### Christian Lehner - fm4.ORF.at
    #####EOF##### wien.ORF.at
    Englisch Wörterbuch

    Chronik 04.04.– 00:05

    Bildungsstandard Englisch wird erhoben

    Heute wird unter Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufe der Bildungsstandard im Fach Englisch erhoben. Es ist das letzte Mal, im nächsten Jahr wird das System geändert. mehr …

    Fundort Mord Ungarn

    Chronik 03.04.– 16:43

    Arztsohn getötet: Behörden halten sich bedeckt

    Nachdem eine 27-jährige Ungarin im Februar ihren 32-jährigen Freund im Zuge eines Streits in Wien getötet haben soll, haben sich die Behörden auch am Mittwoch bedeckt gehalten. Spekulationen gibt es um den Tatort. mehr …

    #####EOF##### FM4 Radio Session mit Fink - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    FM4 Radio Session mit Fink

    Das Konzert aus dem Großen Sendesaal im Wiener RadioKulturhaus in voller Länge.

    Der Singer/Songwriter aus Brighton/UK hat im Rahmen einer FM4 Radio Session sein neues Album „Resurgam“ live im Radiokulturhaus vorgestellt.

    Aktuell:

    #####EOF##### Die Podcasts von ORF Radio Vorarlberg - Radio Vorarlberg

    Die Podcasts von ORF Radio Vorarlberg

    Sie haben eine unserer beliebten ORF Radio Vorarlberg Sendungen verpasst - oder möchten sie noch einmal hören? Mit den Podasts des ORF Vorarlberg ist das kein Problem.

    Sonne und Wolken

    FOTOLIA/ free Photo

    „Focus“

    „Focus“ bietet anspruchsvolle Themen fürs Leben. Es handelt sich um Vorträge von verschiedenen Referenten, die als Impulse und Sinndeutungen gedacht sind, um das eigene Leben und unsere Zeit besser zu verstehen.

    Podcasts Übersichtsseite Dachstory Überblick

    ORF

    „Ansichten“

    In der ORF Radio Vorarlberg-Sendung „Ansichten“ sind Vorarlberger Persönlichkeiten zu Gast. Sie geben den Blick frei auf ihr Leben und ihren Werdegang, aber auch auf ihre Lebenskunst und die für sie wichtigen oder entscheidenden Stationen.

    Podcasts Übersichtsseite Dachstory Überblick

    ORF

    „Neues bei Neustädter“

    Hier können Sie die aktuelle Folge von „Neues bei Neustädter“ nachhören. In der Sendung werden täglich (Montag bis Freitag, 13.00 bis 14.00 Uhr) tagesaktuelle Themen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert.

    Moderatorencasting 2016 ORF Mikrofon

    ORF

    „Radio Vorarlberg Kulturmagazin“

    Das Kulturmagazin von ORF Radio Vorarlberg können Sie nicht nur Montag bis Freitag von 20.00 bis 21.00 Uhr hören, sondern mit dem Podcast wann immer Sie wollen.

    Podcast Konzert am Sonntag

    Fotolia/stokkete

    „Radio Vorarlberg Kultur Das Konzert“

    Jeden Montag um 21.00 Uhr bringt ORF Radio Vorarlberg Beispiele aus dem Vorarlberger Konzertleben. Hier können Sie die Mitschnitte nachhören.

    #####EOF##### Land reglementiert Tiertransporte - Salzburg heute vom 03.04.2019 um 19:00 Uhr – ORF-TVthek

    Salzburg heute

    00:00 | 00:00
    • TVthek HTML5 Player V1.0
    • Signation | Themen

      00:50 Min.

    • Land reglementiert Tiertransporte

      02:31 Min.

    • Zukunft der Gebietskrankenkasse

      01:39 Min.

    • Ehemaliger SGKK-Obmann Andreas Huss im Gespräch

      03:30 Min.

    • Sensibilisierung für Busfahrer

      02:12 Min.

    • Energy Globe 2019

      00:30 Min.

    • Energy-Globe-Siegerprojekt

      02:33 Min.

    • Fußball Cup

      00:43 Min.

    • Salzburger Eishockey-Lebenszeichen

      01:17 Min.

    • Abschlussempfang: 200 Jahre Stille Nacht

      01:56 Min.

    • Verabschiedung

      00:14 Min.

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    #####EOF##### FM4 Graue Lagune - Playlist vom 17.3.2019 - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Graue Lagune - Playlist vom 17.3.2019

    Pauls Jets Wo stehst du mit deiner Kunst, Baby
    Pauls Jets Art Brut
    Pauls Jets 22703
    Pauls Jets Ich will nie wieder weg
    Pauls Jets Üben üben üben
    Pauls Jets Kannst du noch
    Wirtschaftskammer Elba
    Wirtschaftskammer Rechnung
    Wirtschaftskammer Eilig
    Wirtschaftskammer Kaufkraft
    Wirtschaftskammer Schlüsseldienst
    Markus W. Schneider
    Markus W. Schneider
    Markus W. Schneider
    Markus W. Schneider
    Markus W. Schneider

    Aktuell:

    #####EOF##### Die ORF RadioKulturhaus-Karte - radiokulturhaus.ORF.at
    Die RadioKulturhaus-Karte als Angebot für Besucherinnen

    SUSI VON HASEN

    Die ORF RadioKulturhaus-Karte

    Schenken Sie Kultur!
    Mit der ORF RadioKulturhaus-Karte bietet das ORF RadioKulturhaus seinen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Kultur günstiger zu erleben.

    Sie erhalten pro Veranstaltung ein Ticket um 50% ermäßigt. Wenn Sie Kultur lieber zu zweit genießen, gibt es auch die Möglichkeit, die ORF RadioKulturhaus-Karte für zwei Personen zu erwerben. Damit erhalten Sie pro Veranstaltung zwei Tickets um 50% ermäßigt.

    Natürlich können Sie die ORF RadioKulturhaus-Karte auch verschenken. Angaben zum Beschenkten finden Sie im Anmeldeformular.

    Die Ermäßigung kann im ORF RadioKulturhaus-Kartenbüro, im RadioKulturhaus-Webshop und bei unserem Vertriebspartner oeticket für alle ORF RadioKulturhaus-Veranstaltungen mit Angabe der Kartennummer eingelöst werden.

    Ihre Vorteile:

    • 50% Ermäßigung beim Ticketkauf auf alle Veranstaltungen des ORF RadioKulturhauses (ausgenommen Miet- und Sonderveranstaltungen)
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    #####EOF##### Livestream - Formel 1: Grand Prix von Bahrain, Highlights aus Manama vom 04.04.2019 um 07.30 Uhr – ORF-TVthek

    Formel 1: Grand Prix von Bahrain, Highlights aus Manama

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    Sport | Formel 1

    Formel 1: Grand Prix von Bahrain, Highlights aus Manama

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    #####EOF##### Medienforschung ORF [medienforschung.orf.at] <body bgcolor="#FFFFFF" text="#000000"> </body> #####EOF##### Protestwelle: Mit Anrufen und Briefen gegen Upload-Filter - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Plakat bei Demo gegen Artikel 13

    Youtube

    Erich Moechel

    Protestwelle: Mit Anrufen und Briefen gegen Upload-Filter

    In mehreren deutschen Städten haben am Dienstag spontane Protestkundgebungen stattgefunden. Hunderte YouTube-Videos mit Millionen Zugriffen befeuern die Proteste gegen die Copyright-Richtlinie.

    Von Erich Moechel

    Die Copyright-Richtlinie geht ins Finale, sie ist umstrittener denn je. Für 23. März sind Dutzende Demonstrationen gegen die geplanten Upload-Filter in europäischen Städten wie auch in Wien geplant. Auf YouTube gibt es bereits Hunderte Videos dazu mit Millionen Zugriffen, und täglich werden es mehr. Am Montag gingen die Wogen erst richtig hoch, als sich verbreitete, dass Berichterstatter Axel Voss die Abstimmung auf kommende Woche vorverlegen wollte.

    Davor hatten Kommission und Parlamentsdirektion 4,9 Millionen Unterzeichner gegen Upload-Filter als „Bots“ der Internetkonzerne abgetan. Nun greifen die Kritiker zum Telefon, um EU-Abgeordneten zu erklären, dass sie keine „Bots“, sondern Wähler seien. Das zentrale EU-„Wählamt“ dafür wurde von der Wiener Bürgerrechtsgruppe epicenter.works eingerichtet, in Deutschland wird auch mit einer großen Briefaktion protestiert.

    Youtuber am Telefon

    CC 4.0 von Rezomusik

    Videoblogger Rezo hat eine ganze Reihe von Telefonaten mit Brüsseler Abgeordnetenbüros mitgeschnitten. Rezo hat 1,5 Millionen Abonnenten.

    Telefonzentrale und Schneckenpost

    Im Jänner hatte die Filmindustrie eine neue Revision von Artikel 13 erzwungen. Das war die Basis für den aktuellen Text, der noch nicht vorliegt.

    „Es war uns wichtig, dass unter dem Dutzend digitaler Bürgerrechtsorganisationen, die unsere Kampagne unterstützen, keine einzige ist, die von Google, Facebook oder sonst einem Internetkonzern Geld erhält. Wir sind keine Marionetten dieser Firmen, die wir ohnehin ständig wegen ihres Umgangs mit Daten kritisieren.“, sagte Thomas Lohninger, Geschäftsführer von epicenter.works zu FM4. Bis jetzt seien bereits mehrere hundert Minuten mit Büros von EU-Abgeordneten telefoniert worden.

    Andere wiederum setzen auf Briefverkehr, Botbrief.eu hat einen Briefgenerator erstellt, der Formbriefe an Abgeordnete zusammenstellt, adressiert und mit einem Absender versieht. Die PDF-Datei wird vom Benutzer ausgedruckt, datiert und unterschrieben und muss natürlich frankiert und über den Postweg zugeführt werden. Auch hier ist Absendername und Adresse Pflicht. Auf YouTube kursieren unter dem Hashtag „#CallEU“ Listen mit Telefonnummern der Abgeordnetenbüros und praktischen Anleitungen für die User: „Freundlich bleiben. Entspannt reden. Kurz halten. Nicht schwafeln.“

    Beschluss der EPP

    Public Domain

    Das hat die Proteste erst so richtig angefacht. Mit einem Geschäftsordnungstrick soll die Abstimmung noch auf die Tagesordnung für das Plenum nächste Woche in Straßburg gehoben werden. Davor hatte schon der Justizausschuss über eine Fassung der Copyright-Richtlinie abgestimmt, die kein Abgeordneter kannte, weil der Text noch nicht fertig war.

    Die Wiener Telefonzentrale

    Ende Oktober 2018 konnte die Opposition im EU-Ministerrat erst nach längeren Verhandlungen überzeugt bzw. überstimmt werden.

    „Die Software für unsere Telefonautomatik wurde von von etwa einem Dutzend Programmierer aus Österreich und Deutschland in Python gecodet. Es ist alles vollautomatisiert", sagte Bernhard Hayden, Chefentwickler der Telefonzentrale von epicenter.works zu ORF.at. Die Benutzer geben ihre Handynummer und ihren Namen ein, wählen das Büro eines EU-Abgeordeten aus und werden zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl von uns aus mit diesem Büro verbunden.“ Das System setzt auf dem Interface des Anbieters Twilio auf, und dort bezieht man auch die nötigen Kontingente an VoIP-Gesprächsminuten.

    Grund für die Wut der YouTuber

    Im September 2018 hatte das EU-Parlament dann mehrheitlich dafür gestimmt, die Trilog-Verhandlungen mit Kommission und Ministerrat aufzunehmen.

    Auf YouTube gehen die Wogen erst seit Montagabend so richtig hoch, als sich die Nachricht verbreitet hatte, dass die konservative Fraktion (EVP) einen Abstimmungsantrag für das Parlamentsplenum nächste Woche eingereicht hatte. Die Reaktion der YouTuber war, dass über Nacht spontane Kundgebungen für Dienstagabend in fünf deutschen Städten organisiert wurden. Der Grund der Wut ist einfach der, dass diese medien- und technikaffinen großteils jungen Leute nun einmal etwas besser Bescheid darüber wissen, wie Inhaltsfilter funktionieren als die meisten Abgeordneten im EU-Parlament. YouTuber wissen nämlich recht genau, wie fehlerhaft diese „künstlich intelligenten“ Systeme im kommunikativen Alltag sind, weil sie solche Fehlurteile bereits selbst erfahren haben, wenn ihre Videos ohne weitere Begründung gesperrt wurden.

    Bilder von einer Demo

    CC-BY 4.0 von Gero Nagel

    Die Bilder stammen von der Demonstration vom Samstag in Berlin gegen Artikel 13 der Copyright-Richtlinie, der die Upload-Filter beinhaltet. Derart abschätzige Äußerungen über den bekannten Internetkonzern finden sich auf vielen Berliner Mauern, seitdem Google ebenso hartnäckig wie vergeblich versucht hatte, einen Standort für seinen Campus ausgerechnet in Kreuzberg durchzusetzen. Das Foto stammt vom Berliner Aktionskünstler Gero Nagel alias Copyright Riotcop.

    Filtersysteme können zwischen Kopie, Kommentar, Montage oder Parodie nicht unterscheiden, und das sind eben die am meisten verbreiteten Stilmittel der Videoblogger. Wenn nun wegen der geplanten Copyright-Regelung samt Haftbarkeit der Plattform und Strafen die Content-Filter auf scharf gestellt werden - und davon ist mit Sicherheit auszugehen -, dann steigt die Fehlerrate exponentiell. Bis ein solches Video wieder freigegeben wird, ist das Thema auf YouTube dann schon nicht mehr aktuell.

    Im Juli 2018 hatte das Parlament für weitere Änderungen der Richtlinie gestimmt und das Trilog-Mandat vorerst verweigert.

    Zwischenbilanz und Ausblick

    Bei Redaktionsschluss dieses Artikels war die geplante Vorverlegung noch nicht fix. Die EVP bestätigte letztlich zwar den Plan, die Vorverlegung hänge aber davon ab, ob die Übersetzungen rechtzeitig fertig würden. Die Intention dabei ist klar, die Abstimmung soll möglichst noch vor den EU-weiten Demonstrationen gegen Artikel 13 am 23. März abgehalten werden. Weniger klar ist, wie viele der Befürworter unter den EU-Abgeordneten tatsächlich bis jetzt geglaubt haben, dass eine Onlineunterschriftenkampagne mit 4,9 Millionen Namen und Adresse von irgendwelchen „Bots“ simuliert worden sei.

    Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

    Spätestens seit sich reichweitenstarke YouTuber vornehmlich aus Deutschland eingeschaltet haben und die Plattform von Videos gegen Upload-Filter und Artikel 13 übergeht, dürfte sich auch in diesen Brüsseler Kreisen die Idee verbreitet haben, dass es sich womöglich doch um echte Menschen handelt.

    Aktuell:

    #####EOF##### Ö1 Live + 7 Tage
    Ö1
    #####EOF##### Snowboarder Clemens Millauer sucht ständig nach Neuem - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Clemens Millauer

    Seppl Ramsbacher

    Pros and Profiles

    Snowboarder Clemens Millauer sucht ständig nach Neuem

    Clemens Millauer ist nicht nur Österreichs aktuell bester Contest-Snowboarder, er versucht auch bei seinen Social Media Auftritten voranzugehen.

    Von Simon Welebil

    Clemens Millauers erster Sieg bei einem großen Contest steht geradezu beispielhaft für den großen Umbruch, der im Snowboarden gerade stattfindet. Beim Spring Battle im Absolut Park in Flachauwinkl setzt man nämlich nicht darauf, dass hunderte Menschen auf den Berg kommen, um die Rider anzufeuern, sondern dass tausende im Netz deren Runs sehen und Likes verteilen. Der Spring Battle wird als Follow Cam Jam Contest ausgetragen, bei dem die RiderInnen mehrere Tage Zeit haben, einen kompletten Run zu filmen, der dann von den Judges auf Video bewertet wird. Das reduziert einerseits den Stress und Druck eines Contests und bringt andererseits jede Menge Content für Social Media, für Instagram, Youtube und Facebook.

    Snowboarden als Sport hat alle Voraussetzungen, um auf Social Media gut abzuschneiden: beeindruckende Berglandschaften, fitte Menschen und fette Tricks. Kein Wunder also, dass die Industrie hinter dem Sport voll auf Social Media setzt. Selbst Contest-FahrerInnen wie Clemens Millauer, der 2018 bei den Olympischen Spielen nur knapp den Final-Einzug im Slopestyle verpasst hat, heuer dafür schon mit einem dritten Platz beim Air+Style Contest in Peking aufgezeigt hat, müssen ihr Social Media Game beherrschen.

    Clemens Millauer

    Simon Welebil

    Fette Tricks sind dafür die Grundvoraussetzung, und die stimmen bei Millauer. Den Spring Battle hat er etwa auf den Kickern mit einer Kombo aus einem Switch Bs 12 Stalefish, einem Fs Double Cork 1440 Tailgrab und einem Bs Double Cork 12 Melon vor den beiden Norwegern Ståle Sandbech und Torgeir Bergrem gewonnen. Er kann aber noch mehr, nämlich alle vier verschiedenen Triple Corks. Tricks alleine genügen allerdings nicht, um sich von der Masse der Snowboard-Accounts abzuheben, es braucht eine eigene Handschrift.

    Clemens Millauers produziert den meisten Content für seine Social Media Accounts selber. Das Video-Schneiden dafür hat er sich selber beigebracht, um seine Vorstellungen 1:1 umsetzen zu können. Seine Markenzeichen sind fette Beats und tiefe Bässe, die unter seinen Video-Edits liegen - und dass er ständig versucht, neue Effekte und Schnittspielereien unterzubringen. Er will Trends setzen, die die Kids dann nachmachen.

    Social Media ist Arbeit

    Clemens Millauer investiert viel Zeit in seine Account-Pflege. An ruhigen Nachmittagen schaut er darauf, seine Videos und Fotos perfekt zu bearbeiten und feilt auch am Text seiner Postings: „Ich finde, wenn dein Instagram eine Qualität hat, ist die Chance größer, dass Leute es weiterverfolgen und es für sie nicht uninteressant wird.“

    Instagram ist für Clemens Millauer die wichtigste Plattform, Facebook betreibt er mit weniger Aufwand „außer es gibt etwas, das ich vielleicht ungern poste, dann kommt es auf Facebook, weil dann sehen es nicht ganz so viele Leute.“ Wie praktisch alle anderen Athleten aus der Pros & Profiles-Serie bestätigt er damit die Einschätzung, dass Facebook in dieser Generation kaum mehr Relevanz hat.

    Clemens Millauer

    Simon Welebil

    Clemens Millauer beim Jib City Railcontest in Wien

    Über 13.000 User haben Clemens Millauers Profil auf Instagram abonniert. Dort versorgt sie der 24-jährige Oberösterreicher in einer schönen Mischung mit Tricks aus dem Training, kurzen Edits aus dem Snowpark, Schnappschüssen von den Contests und Hochglanzbildern aus dem Backcountry. In längeren Edits, die er auf Vimeo veröffentlicht, steigert er sich besonders rein, und versucht auch mit Storytelling und Witz zu punkten - und lässt etwa seine Großeltern seine Hoodies tragen und Snowboardslang einsprechen.

    Vimeo zieht er übrigens Youtube vor, weil es kein Geoblocking gibt. Um mit den Videos auf der kleineren Video-Plattform dennoch große Reichweiten zu erzielen, kooperiert er gezielt mit Online-Snowboard-Medien, die die Videos auf ihren Startseiten pushen.

    Reichweite = Geld

    In Clemens Millauers Fall wirken sich hohe Reichweiten für Postings direkt auf sein Einkommen aus, denn seit kurzem sind in Sponsorverträgen auch Boni für erfolgreiche Postings festgelegt, sogenannte Incentives: 150 Euro gibt es etwa für 20.000 Video-Views auf Instagram, 300 Euro für 30.000, bis ein bestimmter Rahmen ausgeschöpft ist.

    Diese Boni sind natürlich ein Anreiz, um sich noch mehr reinzuhängen und gute Inhalte zu produzieren. Dafür steht Clemens Millauer auch ein eigenes Filmbudget zur Verfügung, das er sich frei einteilen kann. „Wenn das Wetter gut ist und ich weiß, der Park ist für mich gemacht, dann miete ich mir einen Filmer. Damit ich im Endeffekt wieder guten Content habe, den ich auf Instagram verbrennen kann.“

    Clemens Millauers Follow-Empfehlungen

    Nicht sehr überraschend ist, dass uns Clemens Millauer Anna Gassers Instagram-Account ans Herz legt, ist sie doch nicht nur seine Freundin, er produziert auch viel vom Content auf ihren Accounts, der dementsprechend seine Handschrift trägt.

    Clemens Millauer empfiehlt aber auch den Account von Skater Chris Joslin: „Das sind nur kurze Handyclips, das ist so real für mich.“

    View this post on Instagram

    Bs fleeeeeeee 📲: @shecks

    A post shared by Chris Joslin (@chrisjoslin_) on

    Die Superstars der Szene wie Ståle Sandbech oder Mark McMorris werden überhaupt die ganze Saison lang von Filmern begleitet. Von solch luxuriösen Bedingungen ist Clemens Millauer noch weit entfernt. Um den Druck, der dadurch entsteht, beneidet er seine Kollegen allerdings nicht. Da genießt er lieber den Freiraum, auch mal abschalten zu können.

    Überblick gewinnen und verlieren

    Was Social Media im Snowboarden abseits der Reichweiten verändert hat, ist, dass nichts mehr versteckt werden kann. „Man ist immer am aktuellen Stand über das Niveau im Snowboarden und wer gerade irgendwelchen neuen Tricks ausgepackt hat und wer wie gut fährt“, meint Clemens Millauer. Instagram-Accounts werden somit zur Visitenkarte und zur Snowboardbiografie.

    Clemens Millauer

    Simon Welebil

    Clemens Millauer in Innsbruck bei seinem Air+Style Debüt 2016

    Die Kehrseite davon ist, dass die ikonischen Videos, die die Snowboardkultur lang geprägt haben, durch die kurzen Clips verdrängt werden. Und die verschwinden ob der Menge an Accounts und Postings oft sofort nach Veröffentlichung wieder in der Versenkung. „Es ist eine Flut von Videos und es bleibt nicht wirklich was davon in unserem Gedächtnis hängen“, so Clemens Millauer, „wir sehen einen Trick, denken das war der Wahnsinn, scrollen weiter und in dem Moment haben wir den alten Trick, den wir vor fünf Sekunden gesehen haben, schon wieder vergessen.“

    Clemens Millauer findet das schade, ist sich gleichzeitig aber bewusst, dass die Zeit, in der man gemeinsam mit Freunden auf einen Release-Termin hingefiebert hat, eine Video-Premiere besucht oder sich sogar eine DVD gekauft hat, die man dann zusammen angesehen hat, vorbei ist. „Das ist definitiv ein negativer Aspekt. Ich glaube aber nicht, dass sich daran was ändern lässt, ich glaube, dass das nur schlimmer wird.“

    Aktuell:

    #####EOF##### Manner: Bauarbeiten nicht Ursache - wien.ORF.at

    Manner: Bauarbeiten nicht Ursache

    Nach dem Teileinsturz eines Gebäudetrakts in der Manner-Fabrik haben am Montag Begehungen von Experten stattgefunden. Die Einsturzursache steht noch nicht fest, die Baupolizei schließt aber einen direkten Zusammenhang mit den Bauarbeiten aus.

    Am Montag waren Experten der Baupolizei und Sachverständige, die von Manner eingesetzt wurden, am Unglücksort, um nach der Ursache für den Einsturz zu suchen. „Es ist ein Teil von sechs mal 24 Metern in allen Geschoßen in die Tiefe gekommen. Unten ist ein großer Schuttkegel, man kommt nicht zu den Fundamenten“, sagte Gerhard Cech, der Leiter der Baupolizei. Der Schuttkegel mache die Suche nach der Ursache sehr schwierig.

    „Arbeiten an Fundamenten schon abgeschlossen“

    Frühestens am Freitag werden detaillierte Untersuchungsergebnisse erwartet. Die Baupolizei schließe zum jetzigen Zeitpunkt aber aus, dass die Bauarbeiten in dem Gebäude unmittelbar den Einsturz ausgelöst haben. „Die Unterfangungsarbeiten an den Fundamenten waren zu dem Zeitpunkt schon abgeschlossen. Das scheidet daher aus unserer Sicht als Ursache aus“, so Cech.

    Manner überlegt indessen, die Produktion neu zu ordnen. Derzeit gebe es aber nur Überlegungen in dieser Hinsicht, so Manner-Sprecherin Gabriele Liebl. Konkretes könne man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen: „Unser Stand ist: Eines von vier Produktionsobjekten ist betroffen, jetzt müssen wir weitersehen.“ Die 100 Mitarbeiter, die in dem Gebäude arbeiten, sollen an den drei anderen Standorten weiterbeschäftigt werden, hieß es am Montag.

    Messpunkte an der Fassade

    Ein riesiger Schutthaufen im Innenhof der Manner-Fabrik erinnert daran, dass das vierstöckige Gebäude vom Keller bis zum Dach teilweise eingestürzt ist. Derzeit stabilisiert er noch den Rest des Hauses. Ob er weggeräumt werden darf, ist noch unklar.

    Außerdem muss noch geklärt werden, ob der gesperrte Gebäudeteil überhaupt stabil ist. Dazu wurden bereits am Wochenende Messpunkte an der Fassade angebracht. Sie sollen zeigen, ob sich etwas bewegt hat, sagte Manner-Vorstand Alfred Schrott: „Und je nachdem werden wir auch Feedback bekommen, in welcher Geschwindigkeit wir wieder ins Gebäude können.“

    Feuerwehreinsatz bei eingestürzter Manner-Fabrik

    APA/Georg Hochmuth

    Das Areal befindet sich zwischen der Wilhelminenstraße und der Geblergasse

    Derzeit steht die Produktion noch still. Die Manner-Schnitte ist jedenfalls nicht betroffen. Sie wird an einem anderen Standort hergestellt. Manner produziert laut dem Unternehmen in vier Objekten, eines davon in Perg, eines in Wolkersdorf und zwei in Wien 17. „In den anderen drei Objekten kann weiter produziert werden“, erklärte Vorstandsmitglied Alfred Schrott.

    Carl Manner: „Schutzmarke hat sich bewährt“

    Freitag gegen 17.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Mit Rettungshunden wurde zunächst auch nach möglichen Verschütteten gesucht - mehr dazu in Manner-Fabrik teilweise eingestürzt. Der 85-jährige Carl Manner, der das Unternehmen mehr als 50 Jahre lang leitete, sagte in einer Reaktion, die Schutzmarke Stephansdom habe sich bewährt, keine Menschen seien zu Schaden gekommen.

    Sanierungsarbeiten seit 2012

    Die anderen drei Trakte wurden von der Baupolizei noch am Wochenende wieder freigegeben - mehr dazu in Manner-Einsturz: Baupolizei ermittelt.

    Die Produktion am Stammwerk des Süßwarenherstellers wird seit 2012 um 30 Millionen Euro umgebaut. Zusätzliche Produktionsmöglichkeiten, ein Bürogebäude und eine Tiefgarage werden geschaffen. Bis 2015 wollte man damit fertig sein. Das Stammhaus in Hernals wurde 1890 eröffnet - mehr dazu in 30 Millionen Euro für Manner-Umbau (wien.ORF.at; 9.8.2012).

    Links:

    #####EOF##### Medienforschung ORF [medienforschung.orf.at] <body bgcolor="#FFFFFF" text="#000000"> </body> #####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 21.12.2018 - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Unlimited Playlist vom 21.12.2018

    Buttering Trio Dig Deep
    Kamaal Williams High Roller
    Joe Armon-Jones Almost Went Too Far
    Menahan Street Band The Traitor
    Quadron LFT
    RóisÃn Murphy All My Dreams
    Young Marco Rhythm (Young Marco Fix)
    SESSION VICTIM Make People Dance
    Moodymann Got Me Coming Back Rite Now
    Jon Hopkins Emerald Rush (Original Mix)
    Iorie I Move feat. Zazou
    Dj Python Las Palmas

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Davidecks - Playlist vom 02.03.2019 - fm4.ORF.at Radio
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Davidecks - Playlist vom 02.03.2019

    Ant Antic Weltpremiere, Special Guest Oberst & Buchner

    Illyus & Barrientos Touch My Mind Extended Mix Glasgow Underground
    Jimmy "Bo" Horne Spank (Original 12" Mix)
    Krystal Klear Miyoki
    Technimatic Sometimes
    Fracture Take You (feat. Lucie La Mode)
    KH (UK) Only Human
    Ant Antic Whoop!
    Stefano Ritteri We All Are One
    Waffles Ca Va
    Stefano Ritteri unreleased - track id n/a
    Allez Allez Flesh & Blood
    Nandu When The Tides Shift (Stefano Ritteri Remix)
    Musta Catana
    Blondie Andre Crom Rapture Body Dreamin
    Hammer L'orange (Bawrut Remix)
    Octo Octa Bodies Meld Together
    Oberst & Buchner Arrival
    Oberst & Buchner Eye Liquor (feat. Tobias Koett)
    Oberst & Buchner The Beuys in Us
    Oberst & Buchner Blank Follows Blank
    Telephones Kanal (Prins Thomas Sure Oppstot Mix)
    Iain Howie Living & Dying (Joseph Ashworth Remix)

    Aktuell:

    #####EOF##### Im Studio2: We Walk Walls & Soia - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Im Studio2: We Walk Walls & Soia"

    Clemens Fantur

    The street is the mother of all media.

    5. 3. 2014 - 16:05

    Im Studio2: We Walk Walls & Soia

    Die FM4 Soundpark Session als Videostream und die Höhepunkte als MP3 zum Download.

    Wir lieben, was wir hier tun. Wir meinen das ganz ernst. Denn es ist uns jedes mal aufs Neue eine Freude, zwei heimische Bands zu uns ins Studio2 einzuladen, damit diese vor einem kleinen Publikum ihre Songs einspielen. Und wenn man dann zu hören und sehen bekommt, dass diese Bands mindestens genauso sehr das lieben, was sie da tun und sich obendrein noch richtig zu Hause fühlen im Studio2, kann man in Ruhe die Stopp-Taste auf der Bandmaschine drücken und sein Feierabendbier trinken gehen. Am besten mit den Bands zusammen. All das - und noch viel mehr - gab es vergangene Woche

    FM4 Soundpark Session

    Die FM4 Soundpark Session wird am 19. Dezember 2013 in der Homebase (19-22 Uhr) ausgestrahlt.

    FM4

    Soia

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    We Walk Walls

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    Download

    Hier gibt es alle Soundfiles der Session in einem zip-File als Download:

    FM4 Soundpark Session (ca. 70 MB)

    On Air

    Die ganze Session wird am Mittwoch, 5. März 2014, ab 20.30 Uhr in der FM4 Homebase ausgestrahlt.

    Wiederholt wird sie in der FM4 Soundpark Sendung am 9. März ab 1 Uhr nachts.

    #####EOF##### ORF-Shop #####EOF##### FM4 Podcasts - fm4.ORF.at Radio
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Podcasts

    FM4 Rubriken und Sendungen zum Mitnehmen und unterwegs hören

    FM4 Interview Podcast

    Musikalisches, Politisches, Gesellschaftliches findet sich hier in seiner Gesamtlänge, denn Interviews sind selten nach den im Radio gewohnten drei Minuten vorbei. Hier kann es schon Mal zur Sache gehen: schwitzende ReporterInnen, um keine Ausrede verlegene InterviewpartnerInnen, aber auch entspannte und witzige Situationen, in denen Interessantes und Relevantes zum jeweiligen Thema erörtert wird.

    FM4 Die Zudeckerin

    Am Tag der Angelobung der türkis-blauen Regierung wurde die Aufdeckerin zur Zudeckerin umgelobt. Seitdem deckt sie emsig Relevantes zu, lenkt elegant von Brisantem ab und beweist jedes Mal aufs Neue, wie positiv man die aktuelle Tagespolitik sehen kann. Geschrieben und gesprochen wird sie von Antonia Stabinger. Die tagespolitische Kolumne mit dem Weichzeichner-Effekt!

    FM4 Auf Laut

    Was brennt uns unter den Fingernägeln? Was regt auf oder an und welches Thema hat es verdient, ein größeres Forum zu bekommen? Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man diskutieren! Wir diskutieren jede Woche eine Stunde lang live über aktuelle Themen, Trends und Krisen.

    FM4 Film Talk

    Die FM4 Filmredakteure plaudern mit ihren Gästen über ihre neuen Abhängigkeiten und hintergründigen Leidenschaften im Kino. Ein abwegiger Wegweiser durch die verschlungenen FM4 Filmuniversen.

    FM4 Sciencebusters

    Astronom und Science-Blogger Dr. Florian Freistetter, Univ. - Prof. Helmut Jungwirth (Molekularbiologie, UNI Graz) und Martin Puntigam, Studienabbrecher, UNI Graz, erklären allen, die das wollen, die Welt und ihr Drumherum.

    FM4 Reality Check

    Reality Check is Radio FM4s news programme with interviews and analysis of stories from around the world.

    FM4 HipHop Lesekreis

    Dalia Ahmed, Natalie Brunner, Mahdi Rahimi, Stefan Trischler und Ole Weinreich haben sich zusammengetan und huldigen dem sprachlichen Miniuniversum eines HipHop Tracks: Den Bildern und sprachlichen Figuren, den Analogien und Referenzen, den Wortspielen und historischen Fährten. Weil gute HipHop-Lyrics tatsächlich auch als „Lyrik“ gelesen werden können, und wir ihnen endlich den dafür zustehenden Respekt erweisen wollen. Das ist schon viel zu lange überfällig!

    FM4 Sonja und Bernd

    Tanzen gehen oder Serien-Binge-Watching? Mit oder ohne Zungenkuss? Kompromiss oder Durchsetzen? The little everyday madness eines ganz normalen Pärchens. Geschrieben und gespielt werden Sonja und Bernd von den FM4-Comedians Eva Deutsch und David Pfister.

    FM4 Spielkultur

    Die FM4 Spielkultur bringt aktuelle Game-Reviews, Interviews mit SpielermacherInnen sowie das monatliche Talkformat FM4 Extraleben mit Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner.

    FM4 Mit Akzent

    Die unaussprechliche Welt des Todor Ovtcharov. Jeden Mittwoch in FM4 Connected (15-19h) und anschließend als Podcast.

    Projekt X

    die FM4 Mitternachtseinlagentalkshow mit den Hauptprojektleitern Clemens Haipl und Herbert Knötzl.

    FM4 Ombudsmann

    Erich, wie aufmerksame Hörerinnen und Hörer schon wissen, nimmt sich der wirklichen Probleme an und löst sie, äh, ja.

    FM4 Musikerziehung

    Hochinformative Kurz-Seminare über bekannte und weniger bekannte Musikrichtungen, Pop-Legenden und andere super Sachen.

    Aktuell:

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    Warum diese Jacke „College Jacke“ heisst, weiss man nicht genau. Man kann sie nämlich auch gerne... mehr
    Produktinformationen "FM4 College Jacke – Limited Edition (Damen)"

    Warum diese Jacke „College Jacke“ heisst, weiss man nicht genau. Man kann sie nämlich auch gerne schon in der Oberstufe oder später dann im Büro anziehen. Oft wird man dann mit einem/einer amerikanischen ProfisportlerIn verwechselt und lernt so viele Menschen kennen. Ausserdem ist die FM4 College Jacke technisch einwandfrei gefertigt, wärmt erwiesener Weise und streng limitiert!

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    #####EOF##### Stefan "Trishes" Trischler - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Dieser Fußballstar braucht kein Tor - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Fußball-Sequenz mit Martin Schopf

    Sebastian Wahlhütter Photography

    Dieser Fußballstar braucht kein Tor

    Martin Schopf ist einer von Österreichs bekanntesten Fußballern. Freestyle-Fußballern zumindest, mit über 8.000 Insta-Followern. Er ist der erste Athlet, den wir im Zuge von „Pros & Profiles - SportlerInnen auf Social Media“ vorstellen.

    Von Pauline Binder

    Hochglanzfotos vor dem Eiffelturm in Paris und am Heldenplatz in Wien: Martin Schopf posiert meist kopfüber mit einem Ball zwischen seinen Beinen, oft vor imposantem Hintergrund. Sein Instagram Profil dreht sich, zwischen Selfies mit seiner Freundin, hauptsächlich um Freestyle Fußball a.k.a. Gaberln on the next level.

    FM4 Draußen: Pros & Profiles - SportlerInnen auf Social Media

    Auf Social Media aktiv zu sein ist für SportlerInnen Teil ihres Alltags geworden. Sie müssen nicht nur sportlich erfolgreich sein, sondern sich und ihre Erfolge auch verkaufen können. Unseren Timelines bringt das jede Menge Super-Content, Hochglanzbilder, Actionvideos, Inspirationen? Was aber bedeutet das für die SportlerInnen und ihre Sportart? Empfinden sie Social Media mehr als Chance oder als Belastung? Diesen und anderen Fragen spürt FM4 Draußen den ganzen Sommer lang in der Porträtserie: „Pros & Profiles – SportlerInnen auf Social Media“ nach.

    Folge 1: Freestyle-Fußballer Martin Schopf
    Folge 2: Kletterin Babsi Zangerl
    Folge 3: Parcour-Athlet Alex Schauer
    Folge 4: Downhill Mountainbikerin Vali Höll
    Folge 5: Yoga-Lehrerin Sara Ticha
    Folge 6: Wakeboarder Philipp Turba
    Folge 7: CrossFit-Athletin Vanessa Wagner
    Folge 8: Outdoor-Fotograf Tom Klocker
    Folge 9: Snowboarder Thomas Feurstein

    Beim Freestylen geht es darum, möglichst kreativ einen Ball mit Oberkörper, Kopf, Fuß und Beinen in der Luft zu jonglieren … klingt super easy, oder? Not.

    Neben den Fotos auf Martins Instagram, die meist mit den Hashtags #FreestyleFootball #AllYouNeedIsABall #IAmAFreestyler bekommen vor allem seine Videos besonders viele Likes. Das sind meist schnell gedrehte Trainings-Clips mit HipHop- oder Funk-Tracks unterlegt.

    #VomVereinZuDenChampionships

    Martin Schopf hat früher Fußball in einem Verein gespielt. Wegen einer Verletzung musste er seine Karriere pausieren und hat dann auf Youtube Videos von Freestyle Fußballern entdeckt. Was ihm unter anderem sofort gefallen hat ist, dass es dafür nur einen Fußball und sonst nichts braucht, nicht einmal Tore.

    Das ist knapp 10 Jahre her. In diesen 10 Jahren hat sich die Freestyle Football-Welt immens verändert: „Früher hat man auf Youtube eine Woche gewartet, bis jemand ein neues Video hochlädt“, sagt Martin Schopf. Heute gibt es hunderte Freestyle Football-Kanäle auf Youtube, Facebook oder Instagram, wo dauernd neuer Content gepostet wird. Er selbst postet natürlich auch dauernd, neben Instagram vor allem auch auf youtube, das als sein Highlight-Archiv dient. Facebook verwendet er hauptsächlich zur Vernetzung.

    Der 25-jährige Martin Schopf trainiert fast jeden Tag zwei bis drei Stunden mit dem Fußball. Er performt bei Veranstaltungen, hat Sponsoren und verdient so in seiner Studienpause sein Geld. Im Freestyle-Football gibt’s aber auch nationale und internationale Contests, die in 1:1 Battles ausgetragen werden.

    „Es heißt Freestyle. Das macht‘s sehr subjektiv. Es ist cool, aber es hat auch Nachteile, weil es zu vielen Diskussionen führt, weil es eben kein Sprintwettbewerb ist, wo man die Zeiten misst.“

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    #SocialMediaIsUrWichtig

    Genau messen, beziehungsweise zählen kann man allerdings Likes und Klicks auf Social Media. Besonders Sponsoren achten auf die potentielle Reichweite der Athleten und Athletinnen und erfolgreiche Social Media Auftritte generieren Aufmerksamkeit für die Randsportart.

    Martin Schopf’s Follow-Empfehlungen auf Social-Media:
    @seanfreestyle; @tokura_freestyle; @charlyiacono

    In den letzten Jahren haben sich die Contest-Szene im Freestyle-Football und die Social-Media-Welt auseinanderentwickelt, einige Sportler und Sportlerinnen fokussieren sich eher auf die Wettbewerbe, die anderen wollen vor allem im Netz glänzen. Szene-Star und zweifacher Freestyle-Football Weltmeister Sean Garnier hat zum Beispiel unglaubliche 2,6 Millionen Instagram-Abonennten und posiert mit Cristiano Ronaldo und Zinédine Zidane.

    Martin Schopf will sich in Zukunft auch eher auf Social Media konzentrieren, mit einer recht simplen Strategie: Schauen, was den Leuten gefällt und das posten, was ihn selbst überzeugt. Und damit will er auch möglichst viele Leute mit seiner Leidenschaft anstecken.

    Aktuell:

    #####EOF##### Livestream - WETTER/INFO vom 04.04.2019 um 07.00 Uhr – ORF-TVthek

    WETTER/INFO

    00:00 | 00:00
    • TVthek HTML5 Player V1.0

    Wetter | Wetter-Panorama

    WETTER/INFO

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    #####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 07.02.19 - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Tribe Vibes - 07.02.19

    Playlist zur Sendung mit vielen Neuigkeiten und dem Bassrunner Reggae Corner.

    Big Boi ft. Killer Mike & Backbone Return of the Dope Doi
    Big Boi ft, Sleepy Brown Doin It
    J.Cole Middle Child
    Skepta Wish You Were Here
    Swindle ft. Ghetts Drill Work
    Swindle ft. D Double E & Kiko Bun Take It Back
    070 Phi & Stro I Had Enough
    Nas, Fashawn & Ezri Apostles
    Nicole Bus ft. Ghostface Killah You (C.R.E.A.M. Edit)
    James Blake ft. Andre3000 Where's The Catch?
    James Blake ft. Travis Scott & Metro Boomin Mile High
    Busdriver ft. Aesop Rock & Danny Brown Ego Death
    Blockhead ft. Vic Spencer Favorite Chair
    Yugen Blakrok Gorgon Madonna
    Nate Dogg/Kamaiyah Where I Wanna Be (B.Cause How I Live Edit)
    Ciara/Tyga Goodies (B.Cause Taste Edit)
    Angie Stone/XXXTentacion Wish I Didn't Miss You (B.Cause Sad! Blend)
    Gunna/Sade Space Cadet (B.Cause Between Us Version)
    Chantal Jeffries ft. YG, Rich The Kid & BIA Facts
    Payroll Giovanni Keep Count
    Payroll Giovanni ft. HBK, Dre Armany & Doughboy Roc) Run The City
    Jimmy Danger Half Pint Of Bitter
    Jimmy Danger ft. Jabba Tha Kut Bread Knife
    Redeyeblue Big Ohio
    Redeyeblue Give You The Holy Ghost
    Bassrunner Reggae Corner
    Koffee Throne
    Alkaline Never Lose Hope
    Million Stylez & Gentlemen's Dub Club Turning Back
    Bandulu A Di Conclusion
    Christopher Martin Life
    Zagga Weedman (wie gehts)
    Stylo G Whoop Whoop
    Stylo G Fi Mi Gyal
    Gentleman & Beenie Man Still Around

    Aktuell:

    #####EOF##### Maria Motter - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Maria Motter - alle Beiträge
    #####EOF##### Gelebter Entertainismus - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Gelebter Entertainismus"

    Trishes

    Beats, Breaks und Tribe Vibes - oder auch: HipHop, Soul und staubige Vinyl-Schätze.

    6. 8. 2011 - 02:08

    Gelebter Entertainismus

    Chilly Gonzales ließ bei seiner FM4 Radio Session den Nerd-Rap und die Klaviervirtuosität lustvoll und sehr intensiv mit dem Wiener Radio-Symphonieorchester zusammenkrachen.

    Alle Fotos:
    Pamela Russmann

    Der Mann ist eine Naturgewalt. Einer Flutwelle gleich schwappte Chilly Gonzales heute abend über das Publikum im Wiener Radiokulturhaus und zog das RSO mit seiner Begeisterung mit. Als deklariertem Größenwahnsinnigen muss ihn das Projekt, sein neues Klassik/Rap-Album "The Unspeakable" mit 52 Orchestermusikerinnen und -musikern aufzuführen, von Anfang an fasziniert haben. Auch während der Aufführung sah man das Leuchten in seinen Augen, die Freude darüber, dass aus den kleinen geschriebenen Noten (mit ein bisschen Hilfe von Arrangeuren) ein so großer Orchesterklang geworden war.

    Pamela Rußmann

    Die FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales und dem Radio-Symphonie Orchester Wien wird am 11. August im Rahmen der FM4 Homebase Spezial von 19-22 Uhr ausgestrahlt!

    Dass hier in Sachen Mentalität und Intensität gerade zwei Welten aufeinandertrafen, war offensichtlich und wurde von Großmaul Gonzales auch zur Genüge ausgekostet. Ansagen wie "We need some pussy-eating energy in this motherfucker!", hatte das Orchester wohl selbst hinter den Kulissen noch nie gehört, geschweige denn auf der Bühne während der Aufführung. Aufs Klavier dreschen, bis Finger bluten, das Orchester "die Welle" machen lassen oder die sitzende Crowd besurfen - Performance in dieser Intensität hatte das ehrwürdige RKH davor noch nicht gesehen.

    Pamela Rußmann

    Einen Video-Vorgeschmack auf die Ausstrahlung am 11. August gibt es ganz unten zu sehen!

    Mit zum Seidenpyjama passenden Schlapfen auf der einen und schwarzen Socken auf der anderen Seite waren Gonzales und Dirigent Cornelius Meister - alias Herbert von Gangstajan, Maestro oder einfach nur M.C. - fußbekleidungstechnisch eine gute Paarung. Auch sonst harmonierten die beiden ausgezeichnet, obwohl Gonzales' Witze oft auf Meisters Kosten gingen. Dass er an den Tasten sehr gute Figur macht, hatte Chilly auf seinem "Solo Piano" Album ja schon bewiesen, live kam das aber noch eine Spur eindrucksvoller zur Geltung. Ob davor sitzend, darunter knieend oder darauf fläzend - der Mann und sein Instrument haben offensichtlich eine starke Verbindung.

    Pamela Rußmann

    Nachdem er uns quasi von vorne bis hinten durch die wundersame Welt von "The Unspeakable" mitgenommen und zwischendurch noch seine Theorie zum Unterschied zwischen Entertainern und Künstlern erläutert hatte (mit dem Publikum Liebe machen wollen vs. Masturbation), legte der selbsternannte "Entertainist" mit "Take Me To Broadway" noch einen Hit nach und ging erstmals von der Bühne. Die Zugabe wurde durch eine ausführliche Werbeeinschaltung für einen gewissen Tabletcomputer eröffnet, danach folgte der Song, der wiederum in dessen Fernsehwerbung zum Einsatz gekommen war. Gonzales machte sich dann einen Spaß daraus, die verschiedenen Orchesterblöcke spontan mit Melodien zu füttern, die Flöten und das Publikum mit den Händen wehen zu lassen und den Dirigent zum Breakdance zu überreden.

    Pamela Rußmann

    Zum Abschluss gab es noch einmal ein Stück Klaviermusik vom Meister alleine und dann wurden wir nach mehr als eineinhalb Stunden fulminanten Entertainments in die laue Nacht entlassen.

    Der einzige Wunsch, der da noch offenbleibt: Nach dem mehr als gelungenen Auftakt letztes Jahr und diesem Feuerwerk doch auch im nächsten August wieder irgendjemanden so wunderbar mit dem Radio-Symphonieorchester kollidieren zu lassen. Bitte! Danke!

    Pamela Rußmann

    Anhören, ansehen!

    Die FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales und dem Radio-Symphonie Orchester Wien wird am 11. August im Rahmen der FM4 Homebase Spezial von 19-22 Uhr ausgestrahlt! Dann gibt es das Konzert auch hier für sieben Tage im Videostream. Einen kleinen Videovorgeschmack haben wir schon vorbereitet:

    #####EOF##### debatte.ORF.at

    Standort: debatte.ORF.at

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    Kühltürme in Mochovce

    Debatte vom 03.04., 106 Beiträge

    Was spricht für, was gegen Atomkraft?

    Ungeachtet von Reaktorkatastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima wird in vielen Ländern nicht nur weiter auf bestehende, sondern auch auf neue Atomkraftwerke gesetzt. Wird die Gefahr unterschätzt? Welche Rolle spielt die laufende Klimadebatte? Wie sauber ist ein AKW – Stichwort Atommüll? Was spricht für, was gegen Atomkraft?

    Ich wüsste nicht, was dafür sprechen soll Solange die Endlagerung ungelöst und die Gesamtkosten nach der Nutzung die Allgemeinheit trägt – Atomkraft – nein danke !!
    simba

    Atomkraft – wozu? Vieleicht sollte man mal andere Ausgangstoffe wie Thorioum probieren, deren Halbwertszeiten in überschaubaren Zeitabständen von ca. 400-500 Jahren liegen.
    satiriker

    Mehr zum Thema:

    #####EOF##### Die Zudeckerin - Der Krampus von Drasenhofen - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Gottfried Waldhäusl

    APA/HERBERT PFARRHOFER

    Die Zudeckerin

    Die Zudeckerin - Der Krampus von Drasenhofen

    Heute kommt der Krampus! Streng genommen treibt der aber eh schon länger im Waldviertel sein Unwesen. Aber jetzt ist er ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen.

    Von der Zudeckerin

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Jetzt hat der Krampus also heimlich die schlimmen Kinder eingesammelt, in seinen Sack gestopft und in sein abgelegenes Waldhäusl gesperrt. Und dort sind sie für ihre Schnitzer bestraft worden: Kein Internet, kein Fernsehen, keine Sportmöglichkeit, keine Ausbildung und nur eine Stunde begleiteten Ausgang am Tag.

    Diese schlimmen Jugendlichen haben nämlich nicht nur Joints geraucht oder betrunken randaliert, nein, sie sind auch noch dazu Flüchtlinge. Natürlich, weil keine pubertierende Rotzpipn, die in Österreich aufgewachsen ist, macht jemals so einen Blödsinn. Zum Glück, weil sonst hätte der Krampus ja so viele Kinder wegsperren müssen! Da hätte er ja tausende Waldhäusl gebraucht.

    Die FM4 Zudeckerin

    Radio FM4

    Die FM4 Zudeckerin gibt es auch als Podcast.

    Vielleicht hat der Krampus durch seine feurigen Augen alles auch ein bisschen wilder gesehen als es wirklich war. Vielleicht ist nie jemand halbtot geprügelt worden und vielleicht sind die Jugendlichen nur deshalb weggelaufen, damit sie in die Schule können und ihren Schulplatz nicht verlieren. Aber der Krampus wollte halt auch einmal seine schöne Asylzuständigkeits-Rute benutzen. Da hat er dann vielleicht verwechselt, dass er nur ein pelziger Unhold ist und nicht der Justizvollzug.

    Und keine Sorge, ist dann die liebe Nikolo-Leitner mit ihrem gekringelten Stock und dem großen goldenen Buch aufgetreten und hat ihn ordentlich gerügt. Zornig hat der Krampus gepfaucht, dass der Stacheldraht eh nur dazu da war, die bösen Jugendlichen vor der fremdenfeindlichen Bevölkerung zu schützen. Und so hat ihm Nikolo-Leitner einen liebevollen Klaps und eine letzte Chance gegeben. Aber nur wenn er sich brav bessert!

    Derweilen lächelt das Christkind Kurz milde von seiner Wolke am Kahlenberg auf die ganze Szenerie herunter und spricht in der türkis-blauen Jahresrückschau:. „In der Migration setzen wir auf Ordnung statt Chaos.“ Oh du Fröhliche!

    Aktuell:

    #####EOF##### Schmieds Puls haben uns in Staunen versetzt - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Schmieds Puls auf der Bühne

    FM4 | Franz Reiterer

    fm4 überraschungskonzert

    Schmieds Puls haben uns in Staunen versetzt

    Schmieds Puls haben am Release-Tag ihres dritten Albums ein FM4 Überraschungskonzert im Freiraum St. Pölten gespielt und uns in Staunen versetzt.

    Von Christian Pausch

    Es ist tatsächlich ein ganz besonderer Tag, denn es ist der Tag der Veröffentlichung von „Manic Acid Love“, dem neuen Album von Schmieds Puls. Am Cover brodelt die Lava und auch darunter, denn auf dem Tonträger selbst sind wahre Eruptionen eingefangen worden. Wut ist der Motor auf dieser Platte, doch von Wut ist außerhalb der Songs nichts zu spüren bei diesem Release- und Überraschungskonzert. Es ist ein liebevoller und familiärer Abend geworden, im Freiraum in St. Pölten.

    Mit der niederösterreichischen Hauptstadt verbindet Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs eine vierjährige Schulzeit - „fast bis zur Matura“ - und die Erinnerung an die ersten Gitarrenstunden bei ihrem liebsten und einflussreichsten Gitarrenlehrer, ohne den es das Projekt Schmieds Puls wohl so, wie es jetzt ist, nicht geben würde. „Man muss St. Pölten Zeit geben, dann entfaltet es sich“, sagt Mira im Interview am Nachmittag.

    Schmieds Puls auf der Bühne

    FM4 | Franz Reiterer

    Das mag auf die Stadt zutreffen, auf die Stimmung im Freiraum jedoch nicht, hier muss sich nichts mehr entfalten: Alle sind schon bei der ersten Nummer aufmerksam mit dabei. Mit „Run“ eröffnet die Band das Überraschungskonzert, ein Song vom neuen Album, das diesen schönen Mitsing-Teil enthält: „You’re a hip hip hip (...) hypocrite.“ Überhaupt - und da wären wir doch wieder bei der Wut - wird auf diesem Album schöner geschimpft als selten zuvor. Später im Set wird die Band noch „Superior (Fuck You)“ spielen und Mira wird sagen: „Es ist kein negatives Lied, es ist befreiend, ja, sogar lebensbejahend!“

    „Überraschung! It’s us!“

    Das Publikum lacht mit der Band, es ist gemütlich im Freiraum, als wäre man unter alten Freund*innen. Das kommt auch daher, dass Mira frei von der Seele weg mit uns plaudert. Sie erzählt von dem vorarlbergischen Berg, den die Band am Tag davor zusammen bestiegen hat, und von jenem Berg in Kanada, nach dessen Besteigung sie den Song „The Walk“ geschrieben hat, weil sie das Erlebte jemandem erzählen musste, „dabei ist gar nix passiert“. Ein Gefühl, dass jede*r im Raum kennt, man möchte Erlebnisse einfach teilen, dann wird das Banale besonders, wie der Song hervorragend beweist.

    „Ich habe keine Hobbies, wenn ich etwas mache, das mir Spaß macht, dann ist das sitzen. Sitzen und schauen. Gehen und schauen passt auch gut.“ Das Leben kann so einfach sein. Es sind aber doch auch die komplizierten Umstände, die in Schmieds Puls’ Songs beschrieben werden. Es folgt der Song „Oh (You Lose Me)“, der sich mit Vergangenheitsbewältigung beschäftigt und nahestehenden Menschen folgende Zeile entgegenschmettert: „I’m afraid I’m turning into you.“ Eine in vielen Fällen nachvollziehbare Angst.

    Schmieds Puls live:

    10.10. Linz - Stadtwerkstatt
    11.10. Bludenz - Remise
    12.10. Salzburg - ARGEkultur
    18.10. Graz - Orpheum
    19.10. Innsbruck - Treibhaus
    20.10. Krems - Kino im Kesselhaus
    25.10. Wien – WUK

    Der Song „This Is Not What I Was Looking For“ vom Vorgänger-Album erinnert Mira - zumindest im Titel - an einen U2-Song, doch das müsse sie eines Tages mit Bono Aug’ in Aug’ klären. Es folgen „The Plan“, der Opener des neuen Albums, und auch alte Hits wie „Play Dead“ oder „Joy“ als erste Zugabe. Kurz vor der Zugabe kommt aber noch das schmerzhaft-schöne Lied „You Can Go Now“ mit dem heiteren Zusatz: „Geht’s aber bitte noch nicht!“

    Am Ende entpuppen sich die St. Pöltner Konzertgäste als doppelter Segen: nicht nur, weil alle so mucksmäuschenstill und interessiert sind, sondern auch, weil sie beim letzten Lied auch ihr stimmliches Können beweisen. „You will always have a piece of my heart“, singt Mira Lu Kovacs zusammen mit allen Zuschauer*innen und es ist wohl der beste Publikumschor, den ich je gehört habe. Die Gänsehaut hält bis zu Hause an.

    Aktuell:

    #####EOF##### Diagonale 2019: Was das heimische Kino alles kann - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Die Sünderinnen vom Höllfall

    Ulrich Seidl Filmproduktion

    film

    Diagonale 2019: Was das heimische Kino alles kann

    Eröffnet wird das Festival des österreichischen Films mit Marie Kreutzers „Der Boden unter den Füßen“. Dann wird nicht zuletzt das Genrekino hochleben. Tag und Nacht zieht uns die Diagonale von 19. bis 24. März ins Kino. Und: Birgit Minichmayr und RoseMcGowan kommen auch nach Graz!

    Von Maria Motter

    Diagonale - Festival des österreichischen Films

    19. bis 24. März 2019, Graz.

    Der Vorverkauf startet am 13. März.

    „Bilder sind schon immer Konstruktionen und als solche Doppelagenten“, schickt das Intendantenduo Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber dem kommenden Festival des österreichischen Films voraus. „Es reicht nicht, die Leinwand als Spiegel zu begreifen. Vielmehr müssen wir durch den Spiegel gehen, wie die Band Tocotronic singt“. Also auf nach Graz, hinein ins Kino, ins Gewühl der Foyers und auf zu all den Gesprächen, die diesen Bildern folgen werden! Es wird viel Neues zu entdecken geben. 112 Filme aller Genres sind im Programm.

    Wie das Genrekino lebt und bebt

    „The Dark“ um ein Zombiemädchen namens Mina und einen entführten Alex mit verätzten Augenlidern, die auf Karl Markovics als den wahren Bösen treffen, ist im Jahresrückblick zu sehen. Der Grazer David Lapuch ließ sich von H.P. Lovecrafts gleichnamiger Erzählung „Das Bild im Haus“ zu seinem Film inspirieren.

    Die Kurzspielfilmprogramme der Diagonale fungieren als Trampolin für junge Filmschaffende. Doch auch renommierte RegisseurInnen reizt die zeitliche Begrenzung. Während Veronika Franz und Severin Fiala mit ihrem neuen Langspielfilm und Stiefmutter-Psychothriller „The Lodge“ diesen Februar beim Sundance Festival in Utah eingeladen waren („A slow-burning freakshow“, „an atmospheric chiller“), läuft auf der Diagonale ihr 22-Minüter „Die Sünderinnen vom Höllfall“, der beim SXSW erstmals gezeigt wurde. Bildmeister Martin Gschlacht fing Licht, Schatten und unheimliche Wesen ein. Es spielen Marlene Hauser, Luzia Oppermann und Birgit Minichmayr.

    Tiere Filmstill Minichmayr

    Coop99 Filmproduktion

    Birgit Minichmayr in „Tiere“. Für „Die Sünderinnen vom Höllfall“ siehe Titelbild dieser Story

    Birgit Minichmayr feiern

    Die großartige Birgit Minichmayr bekommt den Großen Diagonale-Schauspielpreis 2019 bei der Eröffnung für ihr „immerzu präzises und unvergleichlich virtuos-nahbares Spiel“ und sie wird in Graz sein. Auf der letztjährigen Diagonale zeigte sie im Gaslighting-Drama „Tiere“ wunderbar, wie einen jemand mit verbaler Manipulation in die komplette Verzweiflung treiben kann.

    Heuer ist die Romy-Schneider-Hommage „3 Tage in Quiberon“ mit Marie Bäumer als Romy Schneider auf der Diagonale zu sehen – für alle, die den Film im Kino versäumt haben. In Referenz zeigt die Diagonale „Romy – Porträt eines Gesichts“ aus dem Jahr 1967.

    Die "Geister des Kapitalismus“ und die "Geister der Vergangenheit“

    Eröffnet wird das Festival des österreichischen Films mit Marie Kreutzers Drama „Der Boden unter den Füßen" mit den tollen Performances von Valerie Pachner, Mavie Hörbiger und Pia Hierzegger. Darin gerät die Unternehmensberaterin Lola zwischen drängenden Projekten und dringenden Anrufen ihrer psychisch kranken Schwester zunehmend in Bedrängnis. „Die Geister des Kapitalismus suchen sie heim“, formuliert es Sebastian Höglinger treffend, ohne zuviel vorwegnehmen zu wollen. Bei der Berlinale uraufgeführt, wurde „Der Boden unter den Füßen“ für sein Schauspiel gewürdigt und als weiterer Aspekt im Werk Marie Kreutzers anerkannt.

    Szenenbild "Der Boden unter den Füßen"

    Juhani Zebra / Novotnyfilm

    „Der Boden unter den Füßen“

    Nach einer Vorstellung des Stummfilms „Die Kinder der Toten“ vom Nature Theater of Oklahoma, dem steirischen Herbst und der Ulrich Seidl Filmproduktion konnte und wollte ein junger Mann seine Begeisterung nicht verbergen. Das wäre jetzt aber richtig grandios gewesen, so richtig Berlinale, sagte er euphorisch zu seiner Begleitung, die ihm eher verhaltend zustimmte. Das Nature Theater of Oklahoma war angetreten, in der Obersteiermark Elfriede Jelineks gleichnamigen 666-seitigen Anti-Heimat-Roman mit LaiendarstellerInnen zu verfilmen. Der FIPRESCI-Preis der internationalen Kritiker ging in Berlin an den eigenwilligen, an vielen Stellen bitterbösen und zugleich herrlich komischen Film. „Den Geistern der Vergangenheit vermag die Erinnerungsmaschine treffsicher nachzuspüren“, sagt Sebastian Höglinger, der mit Peter Schernhuber die Diagonale leitet.

    Im Wettbewerb

    FM4 bei der Diagonale:

    • Tägliche Diagonale Berichterstattung On Air,
    • Homebase Spezial am 20.3.
    • Diagonale Awards Party – presented by FM4/In Kooperation mit sound:frame, Sa, 23.3., ab 23.00, Orpheum, Graz

    Eintritt frei: Live: Lylit (Wien), DJs: Sounds of Blackness (Wien), DJ-Kollektiv grrrls (Graz)

    Heimat und Kapitalismus, das sind auch zwei Pole in Sebastian Brameshubers Wettbewerbs-Film „Bewegungen eines nahen Bergs“: Unweit des Erzbergs zerlegen gebürtige Nigerianer alte Autos, um die Teile nach Afrika zu verschiffen. Ein Film, der für das Kino gemacht ist, denn die Tonebene nimmt auch eine zentrale Rolle ein.

    Österreich-Premiere haben auch Elena Tikhonovas „Kaviar“, Gregor Schmidingers „Nevrland“, „Schauspielerin“ von Tobias Hermeling“ und „To the Night“ von Peter Brunner sowie „Garten“ von Peter Schreiner. Sehr toll ist auch, dass mit „Styx“ einer der besten österreichischen Spielfilme jetzt auf der Diagonale ankommt und im Wettbewerb läuft. Eine gute Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen.

    Bewegungen eines nahen Bergs

    Mischief Films / Panama Film

    „Bewegungen eines nahen Bergs“

    Mit einer Laufzeit von 65 Minuten sprengt Deniz Cooper beinahe ein Kurzfilmprogramm, in dem sein „Fisch lernt fliegen“ zu sehen sein wird. Tim Oppermann ist der jüngste Regisseur der diesjährigen Diagonale. Er hat schon beim Youki Filme gezeigt, bei der Diagonale immer wieder Arbeiten eingereicht und diesmal hat es mit „Durch die Nacht mit“ geklappt.

    Rihaction Diagonale

    Youtube

    „Rihaction“

    Aus Vorstellungen des Wettbewerbs innovatives Programm, die immer ein Must sind, kommt man dieses Jahr wohl mit einem Songhit im Kopf. In Neil Youngs (nein, nicht der Musiker, sondern der in Wien lebende Filmemacher) „Rihaction“ spielt sich ein Lip Sync Battle ab. Für „Italy“ sprang die Wassersportlerin Talisa Lilli Lemke 14 Mal in ein Wasserloch, um von mehreren Kameraperspektiven gefilmt zu werden. Animationen, Experimentalfilm und Musikvideos machen den Programmpunkt zu einem garantierten Highlight.

    Exploring von Hans Hass

    Hans Hass Institut

    „Exploring“ von Hans Hass

    Im Wettbewerb Dokumentarfilm durchmessen wir ZuschauerInnen-Welten. Von Nikolaus Geyrhalters neuem Werk „Erde“ über die Minenindustrie, die Menschen versklavt, über das persönliche Beziehungsporträt „Szenen meiner Ehe“ von Katrin Schlösser geht es auch unter Wasser mit „Exploring Hans Hass“. Der Biologiestudent Oliver Bruck recherchierte historische Aufnahmen seines Vorbilds Hans Hass. Er hat teils unveröffentlichte 16mm- und 35mm-Filme gesichtet und er nimmt uns mit auf diese außergewöhnliche Expedition.

    Rose McGowan zu Gast in Graz

    Rose McGowan

    Claire Rothstein

    Das historische Special widmet sich Weiblichkeitsbildern im österreichischen Film. Für das Programm haben Persönlichkeiten wie Anja F. Plaschg und Stefan Ruzowitzky die Filmauswahl getroffen. Stefan Ruzowitzky antwortete binnen 30 min auf Anfrage nach Beitrag zum Programm „Projizierte Weiblichkeit(en)“ mit Filmwunsch „In 3 Tagen bist du tot“ und einem fertigen Programmtext. Um den Essay von Michelle Koch und Alexandria Zawia zulesen, der das Programm begleitet, braucht man wenige Minuten.

    Und indirekt haben wir diesem Programm den Besuch eines internationalen Stars zu verdanken: Rose McGowan wird zur Diagonale kommen! Die Schauspielerin („Charmed“!), Regisseurin, Unternehmerin und Musikerin hat mit ihrem Mut, öffentlich Anklage gegen den Filmproduzenten Weinstein zu erheben, auch das Sprechen weit über den Hashtag #metoo befördert. Die FAZ nennt sie „Die Jeanne d’Arc der #MeToo-Bewegung“. Ihre Autobiografie „Brave“ wird Anfang April auf Deutsch erscheinen.

    Erneut auf einer Diagonale gezeigt wird Paul Poets aufwühlender, auch verstörender Dokumentarfilm „My talk with Florence“, in der Florence Burnier Bauer von all dem Missbrauch berichtet, dem sie lange Zeit ihres Lebens ausgesetzt war. Alec Empire wird das Screening live musikalisch begleiten.

    Hanno Pöschl Tribut zollen

    Einer, der sich aus der Filmbranche zurückgezogen hat und sich der Gastronomie widmet, ist Hanno Pöschl. Er hat mit Hans Moser und Helmut Qualtinger ebenso gespielt wie zuletzt in Götz Spielmanns „Revanche“. Ausgewählte Werke werden zu sehen sein und Hanno Pöschl wird sämtliche Vorstellungen persönlich begleiten.

    Revanche Filmstill Diagonale

    Lukas Beck

    Hanno Pöschl mit Johannes Krisch und Irina Potapenko in „Revanche“

    Regisseur Ludwig Wüst probt gerade noch mit Julia Franz Richter, die in „L’Animale“ die Hauptrolle hatte, und mit Margarethe Tiesel das Theaterstück „Fräulein Julie“ am Schauspielhaus Graz. Premiere dieser Kooperation mit dem Festival des österreichischen Films ist am 21. März. Ludwig Wüst ist gelernter Tischler und gibt auch einen Holzworkshop, zu dem du dich noch anmelden kannst.

    Tag und Nacht auf der Diagonale

    Es gibt einfach soviel zu erleben in der Diagonale-Woche! Das Festivaldistrikt rund um das Grazer Kunsthaus wird abends zum Treffpunkt. Und neu ist der Club Diagonale im p.p.c. und wer früh genug auf ist, schaut beim Frühstücksclub von Cinema Next vorbei. Dann eilen wir in die erste Vorstellung!

    mehr Diagonale:

    Aktuell:

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    #####EOF##### FM4 Extraleben: Cheating! - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Cheat Code als Graffiti

    El Payo

    FM4 Extraleben: Cheating!

    Die meisten haben es schon mal getan und oft ist auch gar nichts dabei. In anderen Fällen ist Cheaten in Games aber ziemlich infam. Das FM4-Games-Kränzchen ist dem Cheating auf der Spur.

    Von Robert Glashüttner

    Bild: Konami code graffiti, CC BY 2.0, Ausschnitt

    Schummeln, Betrügen, Cheaten. Unehrlich Sein und Hintergehen hat alles andere als einen guten Ruf, doch gerade bei Computerspielen ist die Sache nicht ganz so einfach. Die Bandbreite ist dort groß: Cheaten kann ebenso niederträchtig wie harmlos sein. Vor allem, wenn man alleine mit dem bzw. gegen den Computer spielt, ist man sich beim Schummeln höchstens selbst im Weg. Welche Formen des Cheatings gibt es überhaupt bei Games und wie haben sich diese im Laufe der Jahrzehnte verändert? Darüber sprechen wir in der aktuellen Ausgabe des Games-Kränzchens FM4 Extraleben.

    Von Lösungsbüchern und Walkthroughs

    Die Geschichte des Cheatings in Games ist reichhaltig: In den 70er, 80ern und 90ern gab es Schulhof-Austausch, Lösungshefte, Sonderteile in Spielemagazinen, klassische Cheat-Codes und sogenannte Trainer - also Hacks, die „sanft“ in den Code eingreifen und ihn dergestalt erweitern, dass wir es bei den Herausforderungen danach etwas leichter haben. Heutzutage ist das Cheaten wesentlich weniger abenteuerlich: Man liest einfach online in einem Walkthrough nach oder sieht sich ein (Live-)Video an.

    FM4 Extraleben: Cheating!

    Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner sprechen über Cheat-Kultur in Games. Am Montag, 25. Februar 2019, von 21 bis 22 Uhr auf Radio FM4, im FM4 Player sowie als Podcast.

    Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Gründe, bei Games zu schummeln, als nur deshalb, besser, schneller und leichter im Spiel weiterzukommen. Zusätzliche Anreize sind der Blick hinter die Kulissen, die klassische Powerfantasy, die Begeisterung aufgrund der Grenzüberschreitung an sich, sowie die subjektiv empfundene Notwendigkeit, schlechtes Gamedesign so aufwerten, dass mittels der Cheats ein besserer bzw. fairer Spielfluss hergestellt werden kann.

    Was du nicht willst, dass man dir tu ...

    Cheaten mit sich und dem Computer ist die eine Sache. Aber spätestens dann, wenn man andere Menschen täuscht und sie um ihre Erfolge bringt, wird die Schummelei ziemlich unangenehm. Viele CheaterInnen sind ja Profitrickster, denen man erst Jahre oder Jahrzehnte später auf die Schliche kommt. Und selbst dann lässt sich ein gekonnter Spielebetrüger oft erst durch sehr gute Recherche überführen. Das war schon zur Gaming-Frühzeit so, in den frühen 80er Jahren, der Hochzeit der Arcade-Kultur. Erst letztes Jahr ist der kuriose Highscore-Macho Billy Mitchell (ehemaliger Rekordhalter u.a. in „Donkey Kong“ und „Pac-Man“) tief gefallen, ebenso wie sein Kollege Todd Rogers („Dragster“).

    Die aktuelle Ausgabe des empfehlenswerten Gameskultur-Bookazines WASD beschäftigt sich ebenfalls mit Mogeln im Computerspiel.

    Stolz und Ehre

    Cheaten ist also ein No-Go, wenn es um einen wie auch immer gearteten Multiplayer-Modus geht. Doch selbst dann, wenn es nur um das eigene Spielerlebnis geht, tun sich viele Menschen mit dem Schummeln schwer. Nicht wegen moralischen Gründen oder aus Sorge, dass man sich vielleicht das jeweilige Game zerstören könnte, sondern aus einer stolzen Haltung heraus. Denn die Sache ist doch die: Spielt man ein Game im leichtesten Schwierigkeitsgrad oder sieht in Walkthroughs nach, lässt es sich anschließend schwer damit angeben - am wenigsten vor sich selbst.

    Gemälde mit Kartenspielern

    Gemeinfrei

    Valentin de Boulogne, „Die Falschspieler“

    Sprechen wir über Computerspiele!

    Zu allen Themen und Sendungen von FM4 Extraleben gibt es Online-Artikel (bis März 2017 und ab April 2017).

    Wer hingegen Blut, Schweiß und Tränen investiert hat, um sich nach vielen Stunden endlich durch einen bockschweren Titel gekämpft zu haben, die oder der genießt meist ein höheres Ansehen und ist mitunter Jahre später noch stolz darauf. Games definieren sich in unserer kapitalistischen Gesellschaft mehr denn je durch Leistung und Aufopferung, was sich nicht nur im sozialen Status, sondern auch in digitalen Meta-Game-Features wie Achievements bzw. Trophäen niederschlägt.

    FM4 Extraleben übers Schummeln und Cheaten

    Die meisten von uns haben schon das eine oder andere Mal beim Spielen geschummelt - sei es durch einen guten alten Cheat-Code, indem man in ein Walkthrough reingeschnüffelt oder weil man für einen Endboss bestimmte Taktiken auswendig gelernt hat, die man sich vorher mithilfe eines Videos minutiös eingeprägt hatte. Aber was ist bloß Unterstützung, und wo beginnt das Betrügen? Bis wohin kann man es noch als kreatives Ausnutzen der Spielregeln betrachten, und ab welchem Punkt wird es eindeutig als Schummelei empfunden?

    Die Grenzen verlaufen fließend, und letztendlich muss sie jede und jeder immer für sich selbst ziehen. Das aktuelle FM4 Extraleben über Cheat-Kultur bei Games dient vielleicht als kleine Richtschnur.

    Aktuell:

    #####EOF##### Weg frei für Upload-Filter: EU-Parlament stimmt für Copyrightreform - news.ORF.at
    Abstimmungsergebnis
    Europaparlament
    Weg frei für Upload-Filter

    EU-Parlament stimmt für Copyrightreform

    Die umstrittene EU-Urheberrechtsreform hat am Dienstag die entscheidende Hürde im EU-Parlament passiert. Änderungsanträge wurden nicht zur Abstimmung zugelassen. Der Entscheidung im Plenum ging eine hitzige Debatte voraus – letztlich konnten sich die Befürworter klar durchsetzen.

    348 Abgeordnete stimmten für die Reform, 274 dagegen. Beinahe wäre es noch zu einer Abstimmung über Änderungsanträge gekommen – mit nur fünf Stimmen wurde dieser Vorschlag jedoch abgelehnt. Damit ist auch der umstrittene Artikel 17 – vormals Artikel 13 – angenommen worden, der in der Praxis wohl bedeutet, dass Internetplattformen künftig Upload-Filter einsetzen müssen, um urheberrechtlich geschütztes Material, für das sie keine Lizenz besitzen, zu entfernen.

    Im Europäischen Rat muss die Einigung noch bestätigt werden, als möglicher Termin dafür gilt der 9. April. Dann haben die EU-Mitgliedsstaaten zwei Jahre Zeit, die Urheberrechtsreform umzusetzen. Dabei könnte es noch gewissen Spielraum innerhalb der einzelnen Länder geben, der Rahmen für das künftige Copyright ist mit der Entscheidung nun aber festgelegt.

    Voss erfreut, Reda sieht „Schwarzen Tag“

    CDU-Politiker und Berichterstatter Axel Voss zeigte sich nach der Abstimmung erfreut. Die Zustimmung wertete er als „Sieg für die Demokratie". Mit der Reform schaffen wir erstmals Rechtssicherheit für private User, die Musik oder Videos ins Internet stellen“, sagte Voss, der das Vorhaben federführend mit den EU-Staaten verhandelt hatte, am Dienstag nach der entscheidenden Abstimmung im Parlament. „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, die Prinzipien des Rechtsstaats gelten auch im Netz.“

    Die EU-Kommission begrüßte den Beschluss. Das Votum garantiere die „richtige Balance“ zwischen den Interessen aller Akteure. Erfreut zeigte sich auch Medienminister Gernot Blümel (ÖVP): „Europa muss auf Augenhöhe im Wettbewerb mit den Onlinegiganten kommen. Dazu ist die Herstellung gleicher Rahmenbedingungen Grundvoraussetzung.“ Er kündigte an, dass an der nationalen Umsetzung der Richtlinie „unmittelbar gearbeitet“ werden müsse.

    Die schärfste Kritikerin des Vorhabens, Piraten-Abgeordnete Julia Reda, sprach auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hingegen von einem schwarzen Tag für die Netzfreiheit. Der SPD-Europapolitiker Tiemo Wölken, ebenfalls prominenter Gegner von Teilen der Reform, sagte: „Die Parlamentsmehrheit ignoriert die Stimmen Hunderttausender junger Menschen.“

    ÖVP-Abgeordnete geschlossen für Reform

    Die österreichischen ÖVP-Abgeordneten im EU-Parlament stimmten geschlossen für die Reform. Die Abgeordneten der SPÖ mit Ausnahme der verletzungsbedingt abwesenden Karin Kadenbach entschieden sich gegen die Reform. Auch die Abgeordneten der Grünen und von NEOS stimmten gegen die Copyright-Erneuerug. Die FPÖ-Abgeordneten enthielten sich der Stimme.

    Voss: „Governance by Shitstorm“

    Vor dem Votum gab es am Vormittag noch eine hitzige Debatte. Bei dieser warb Voss noch einmal für den Vorschlag. Es gehe um die Frage, inwieweit der Eigentumsbegriff in die digitale Welt gerettet werden könne. YouTube und Co. würden eine „Governance by Shitstorm“ betreiben und gerade jüngere Bevölkerungsgruppen in der Debatte instrumentalisieren. Es gehe um Rechtsstaatlichkeit, das Recht auf geistiges Eigentum und eine faire Vergütung von Eigentümern.

    EU-Abgeordneter Axel Voss
    AP/Jean-Francois Badias
    Voss verteidigte vor der Abstimmung die Reform im EU-Parlament

    Die Reform betreffe nur große Plattformen, die „viel Geld“ verdienen, so Voss. Es werde keine „Zensur“ geben. Es gehe darum, Internetriesen wie Google, Facebook und YouTube zur Verantwortung zu ziehen, sagte der französische Liberale Jean-Marie Cavada. Die geplante Reform sei „die einzige Chance“, die Zukunft von Kreativen zu schützen. Kreative in Europa müssten von ihrer Arbeit leben können, sagte auch die EU-Kommissarin für Digitalwirtschaft, Maria Gabriel.

    Reda macht auf möglichen Deal mit Frankreich aufmerksam

    Die Gegenstimme kam von der Piraten-Abgeordneten Reda. Sie verwies auf den breiten Protest in der Bevölkerung, vor allem bei den Jungen. Sie forderte eine Streichung der Artikel: „Diese Richtlinie darf nicht ohne Änderungen durchkommen, das wäre nicht nur verheerend für die Freiheit im Netz, es würde auch einer ganzen Generation das Vertrauen rauben, dass die Politik funktioniert und dass diese Politik die Interessen der Bevölkerung vertritt.“

    Korrespondent Tim Cupal zum EU-Copyright

    Was sich durch die Urheberrechtsreform in Zukunft ändert, erklärt ORF-Korrespondent Tim Cupal aus Straßburg.

    Reda verwies auch auf einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“) über einen möglichen Tauschhandel zwischen Deutschland und Frankreich: Berlin soll die von Paris gewünschte Reform des Urheberrechts unterstützt haben. Im Gegenzug soll Frankreich zugesagt haben, Deutschland beim Streit über die Gaspipeline „Nordstream 2“ zu unterstützen.

    Die deutsche Justizministerin Katarina Barley (SPD) sei gegen die Upload-Filter, sagte der SPD-Abgeordnete Tiemo Wölken. Sie habe sich aber der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beugen müssen, die „einen Deal mit Frankreich geschlossen hat“. Bei der Debatte gehe es längst nicht mehr um das Urheberrecht, es gehe vielmehr um den Umgang mit Demokratie. Die EU-Kommission habe die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Demonstrationen verunglimpft. Zudem sei das Gerücht gestreut worden, dass Demonstranten von den Internetriesen gezahlt wurden.

    Drei Jahre Verhandlungen

    An der Richtlinie war unter heftigem Lobbying beider Seiten rund drei Jahre lang gearbeitet worden. Sie soll garantieren, dass Urheber fair bezahlt werden, wenn ihre Inhalte auf Plattformen wie YouTube und Facebook aufscheinen. Vor allem große US-Konzerne sollen künftig in die Verantwortung genommen werden. Passieren soll das etwa über Lizenzrechte. Es gehe darum, dass Urheber „eine Rechtsgrundlage haben, um eine faire Vergütung des geistigen Eigentums verhandeln zu können“, so EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU).

    Das Europäische Parlament
    APA/AFP/Frederick Florin
    Vor der Abstimmung wurde am Dienstag vor dem Parlament in Straßburg Stimmung für die Reform gemacht

    Vorwurf der Stimmungsmache

    Am Samstag war in mehreren europäischen Städten auch gegen die Reform demonstriert worden. Der größte Protest fand in München statt, wo laut Polizei rund 40.000 Menschen teilnahmen. Die Veranstalter sprachen von mehr als 50.000. In Österreich gab es Aktionen in Wien, Salzburg und Innsbruck. Laut Veranstalter nahmen 4.000 Personen in der Hauptstadt teil.

    Protest gegen neues Urheberrecht
    APA/dpa/Sebastian Gollnow
    Demonstriert haben vor allem – aber nicht nur – junge Menschen

    Die Befürworter warfen den großen Plattformen mit Blick auf die Aktionen Stimmungsmache vor. Die Gegenseite wies diese Vorwürfe als Desinformationskampagne zurück und verweist ihrerseits auf Lobbying durch Rechteverwerter und Kreativwirtschaft. Reda berichtete noch am Montag von einer großflächigen Last-Minute-Werbekampagne für die Reform in Straßburg.

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    #####EOF##### Sendeschema - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Unterseite "Radio" / Meldung: "Sendeschema"

    #####EOF##### FM4 Soundpark Session: Wanda & Olympique - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "FM4 Soundpark Session: Wanda & Olympique"

    Clemens Fantur

    The street is the mother of all media.

    26. 10. 2014 - 10:05

    FM4 Soundpark Session: Wanda & Olympique

    Amore trifft auf das große Omega. Die Videos der beiden Bands im Studio2!

    FM4 Soundpark Session

    Die FM4 Soundpark Session wird am 26. Oktober 2014 ab 20:00 ausgestrahlt.

    Am 26. Oktober gilt es nicht nur, den FM4 Soundpark gebührend zu feiern, auch für unsere kleinen Studio Session, tief unten im Bauch des Wiener Funkhauses, dürfen wir auf ein rundes Jubiläum anstoßen. Mittlerweile zum 30. Mal hat FM4 österreichische Bands ins wunderschöne Studio2 eingeladen, damit diese vor einem kleinen Publikum ausgewählte Songs einspielen. Vergangene Woche durften wir zwei Bands im Studio2 erleben, an denen man dieser Tage kaum vorbei kommt. Auf den Kickdrums konnte man es ablesen: Das große Ω traf auf Amore. Oder anders gesagt: Olympique trafen auf Wanda. Hier gibt es die Videos zur Session, am 26. Oktober ab 20:00 gibt es die ganze Session live auf FM4 zu hören.

    Wanda

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    Olympique

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    On Air

    Die ganze Session wird am Sonntag, den 26. Oktober 2014, ab 20 Uhr auf FM4 ausgestrahlt.

    Die gesamte Session von Wanda im Stream:
    Die gesamte Session von Olympique im Stream:

    Wiederholt wird die Aufzeichnung der Session in der FM4 Soundpark Sendung am 2. November ab 1 Uhr nachts.

    #####EOF##### Burgtheater-Regiedebüt für Christina Gegenbauer - noe.ORF.at

    Burgtheater-Regiedebüt für Christina Gegenbauer

    Mit „Waisen“ von Dennis Kelly debütiert am Donnerstag Christina Gegenbauer als Regisseurin am Wiener Burgtheater. „Das Stück ist brisant“, sagt die 30-Jährige, die aus Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) stammt.

    „Das Stück ist brisant, weil es die Aufspaltung in ein ‚Wir‘ und ein ‚Die‘, die gerade in unserer Gesellschaft stattfindet, thematisiert und aufzeigt, wie Schwarz-weiß-Denken in einer Gewaltspirale mündet“, sagt Christina Gegenbauer.

    Wie weit gehst du, um deine Liebsten zu beschützen?

    Das Stück des 48-jährigen Briten, der auch für Drehbücher zu Sitcoms und TV-Serien bekannt ist, wurde 2009 uraufgeführt und von den Medien als „Erforschung von Gewalt in urbanen Räumen“ aufgenommen. Es handelt von einem Gewaltverbrechen, das die drei Protagonisten in einen moralischen Konflikt zwingt und dem Publikum die Frage aufdrängt: „Wie weit gehst du, um deine Liebsten zu beschützen?“, wie es die junge Regisseurin formuliert.

    Zur Handlung: Das jüngere Ehepaar Danny und Helen freut sich über eine zweite Schwangerschaft, als Helens Bruder Liam das vermeintliche Idyll unterbricht. Blutüberströmt berichtet er von einem Zwischenfall mit einem jungen Mann mit Migrationshintergrund. Seine Schilderungen erhärten den Verdacht, dass es sich bei dem Ereignis um mehr handelt, als Liam zunächst zugeben will.

    In der Folge gerät das Trio in einen moralischen Konflikt zwischen Loyalität und Abscheu, der das bisherige Leben der Beteiligten fortan auf den Kopf stellt. „Es sind drei sehr unterschiedlich denkende und agierende Figuren, die um die Empathie des Publikums buhlen. Durch die Beobachtung dieser beurteilt der Zuschauer die Extremsituation und befragt sich selbst, wie er handeln würde“, schildert Gegenbauer, die das Stück als Thriller bezeichnet, aus dem es „eine absurde Komik herauszukitzeln“ gelte. In dem Drei-Personen-Stück spielen Irina Sulaver (Helen), Christoph Radakovits (Danny) und Valentin Postlmayr als Liam.

    Gegenbauer: „Kein Theatermuseum auf der Bühne“

    „Dennis Kelly hat das Stück sehr intelligent konstruiert, da man sukzessiv immer mehr über die Figuren erfährt und sich die Handlung sehr spannend entblättert“, sagt Gegenbauer, die noch einen Pluspunkt hervorhebt: „Es bedarf keiner (Vor)Kenntnisse des Theaterkanons“, so die Regisseurin, die „kein Fan von einem Theatermuseum auf der Bühne“ ist: „Ich bevorzuge moderne Texte, was nicht heißt, dass ich nicht auch einen Klassiker oder einen älteren Text inszenieren würde, wenn mir das Thema für unsere Zeit wichtig erscheint.“ Neben Bühnenstücken beschäftigt sich Gegenbauer auch mit Ausstellungskonzepte, Performances und Installationen.

    Christina Gegenbauer wurde in St. Pölten geboren und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Während ihres Studiums wurde ihr klar, dass sie sich nicht nur im wissenschaftlichen Bereich mit Theater beschäftigen möchte. Seit 2017 arbeitet sie als Regieassistentin am Burgtheater. Davor begann sie Regie zu führen, etwa am Staatstheater Nürnberg, Theater Regensburg oder Theater Münster - mehr dazu in Ritt ins Innere eines Albtraums: „Die Domäne“ (noe.ORF.at, 23.9.2018). „Hin und Her“ von Ödön von Horvath inszenierte sie 2017 für das Viertelfestival Niederösterreich im österreichisch-slowakischen Grenzgebiet Angern an der March und Zahorska Ves - mehr dazu in Grenzüberschreitendes Theater: „Hin und Her“ (noe.ORF.at; 30.7.2017).

    Christina Gegenbauer Regisseurin Burgtheater

    APA/Herbert Neubauer

    Christina Gegenbauer: „Theater sind Orte des Austauschs, an denen gesellschaftliche Phänomene durch ästhetische Erfahrung verhandelt werden“

    noe.ORF.at: Teilen Sie Dennis Kellys Ansicht, dass es in unserer Kultur ein starkes Waisen-Gefühl gibt, und zwar in dem Sinn, dass in unserer Gesellschaft niemand auf den anderen aufpasst?

    Christina Gegenbauer: Ich teile die Annahme, dass viele das Gefühl haben, dass auf sie nicht geachtet oder aufgepasst wird. Allerdings glaube ich – wie übrigens Dennis Kelly auch – dass dieses Gefühl unbegründet ist und im Fall des Falles (in Österreich) ein anderer Mensch oder eine Institution sich um einen kümmert oder Schritte unternimmt, damit Hilfe in Kraft tritt.

    „Waisen“ von Dennis Kelly
    Regie: Christina Gegenbauer, Bühne: Frank Albert, Kostüme: Anneliese Neudecker, Musik: Matthias Jakisic. Mit Irina Sulaver, Christoph Radakovits und Valentin Postlmayr, Premiere am 4. April, Vestibül des Burgtheaters. Nächste Aufführungen: 8., 13., 23., 28. April, jeweils um 20.00 Uhr.

    noe.ORF.at: Fühlt man sich als „anderer“ gegenüber der Mehrheit der Menschen schutzlos, ausgeliefert, machtlos, nicht akzeptiert?

    Gegenbauer: Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, einer Minderheit anzugehören. Sich selbst als anders zu empfinden als der Rest … das fängt, je nachdem, bei nicht akzeptiert an und geht bis zu schutzlos ausgeliefert.

    noe.ORF.at: Kann man die Ängste dieser Menschen nachvollziehen? Wie entstehen sie?

    Gegenbauer: Meiner Meinung nach kann jeder empathische Mensch die Angst eines anderen, der nicht dazugehört, nachvollziehen. Die Figur Liam fühlt sich schutzlos und vom Staat im Stich gelassen. Angst ist für mich ein Gefühl, das mit Ohnmacht einhergeht. Um das Empfinden von Handlungsfähigkeit zu erlangen ist es - wie der Kulturanthropologe Klaus Schönberger sagt - rational, nach unten zu treten.

    Man erhebt sich selbst in der sozialen Hierarchie, indem man jemanden ausgrenzt, das suggeriert Handlungsfähigkeit. Dafür sucht man sich ein Opfer, das nicht zur eigenen Gruppe gehört, jemanden, der einem fremd ist. Liams Opfer ist ein Mensch mit Migrationshintergrund.

    Christina Gegenbauer Regisseurin Burgtheater

    APA/Herbert Neubauer

    Die gebürtige Herzogenburgerin über ihre Zukunft: „Es gibt mehrere Schubladen mit vielen Ideen“

    noe.ORF.at: In „Waisen“ werden Grenzen überschritten, moralische und gesetzliche. Können Sie verstehen, dass Liams Schwester und sein Schwager ihm helfen, ohne wirklich zu wissen, was er gemacht hat?

    Gegenbauer: Ohne es zu rechtfertigen, dass gesetzliche und moralische Grenzen überschritten werden, kann ich aus der Perspektive einer Schwester, die ihren Bruder deckt, verstehen, warum sie so handelt. Danny geht zunächst davon aus, dass Liam die Wahrheit sagt. Er hadert über das ganze Stück sehr mit seinem Handeln. Ich finde den Konflikt zwischen seinen moralischen Überzeugungen und der Liebe zu seiner Familie sehr nachvollziehbar - auch wenn ich nicht weiß, ob ich mich genauso verhalten würde.

    noe.ORF.at: Wo sind dem Handeln des Menschen Grenzen gesetzt? In der Rechtsordnung? Oder darf/kann er auch unter bestimmten Voraussetzungen diese Grenzen überschreiten?

    Gegenbauer: In meinem Leben hat sich bewährt, dass meine Freiheit endet, wo die eines anderen beginnt. Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass die Rechtsordnung gewahrt werden muss. Doch selbstverständlich gilt es auch, diese Rechtsordnung zu hinterfragen, sich gegebenenfalls für ihre Änderung einzusetzen und sich im extremsten Fall - etwa in totalitären Unrechtsstaaten - über sie hinwegzusetzen. Um in einem solchen System Menschen zu retten oder für andere einzustehen, Grenzen zu überschreiten, finde ich nicht nur akzeptabel, sondern notwendig.

    noe.ORF.at: Woran merken Sie eine Entsolidarisierung der Menschen?

    Gegenbauer: Es scheint mir immer weniger Verständnis für die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu geben. Gespräche auf der Straße verändern sich, Gesetze werden zu Lasten von Schwächeren geändert, die Sprache des öffentlichen Diskurses wird aggressiver.

    Das Gespräch mit Christina Gegenbauer führte Reinhard Linke, noe.ORF.at.

    Links:

    #####EOF##### FM4 Swound Sound - Playlist vom 16.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Swound Sound - Playlist vom 16.3.2019

    1143. Swound Sound
    Makossa & Sugar B + GüMix @ Celeste

    Artist Titel Label
    Makossa:
    Raw Main Hang Over Earthly Delights
    Yubik Inuit Shango
    Laroz Camel Rider Zum Zum Copcow
    Adam Port Roots Edit Keinemusik
    Chaim ft. Maalem Kouyou Spells Of Bhagwan Rebirth
    DJ Aakmael Avant Garde (FNX Omar rx) Nite Grooves
    Steve Paradise Zultan (Pablo Fierro rx) Uno Mas
    Quim Manuel O Espirito Santo Eme Lelu (Adam Port Edit) Keinemusik
    Randomized Coffee ft. Tony Cercola Wonderwheel
    GüMix:
    Wassermann Die Schallplatte Protekt
    Purple Disco Machine The Devil In Me ft. Joe Killington Sweat it out
    Ben Westbeech Inflections Defected
    Suraj & Max Doblhoff ft. Alai K Bana Bana (Armonica rx) MoBlack
    Thor Rixon ft. Mx Blouse Khahlela Get Physical
    Baba Commandant & The Mandingo Band Wasso (Mr. Boom Broken Mix)
    Danny Daze Shock Kompakt
    Mod. Civil Einfachheit Gewinnt Ornaments
    GüMix & Shanti Roots ft. CDJ Organized Chaos (Club Mix) Dub Club
    Outkast Stankonia (Stanklove) Arista
    GüMix & Shanti Roots ft. Hubert Tubbs Love’s Wanted Dub Club
    Crystal Waters Gypsy Woman (RaveYard Mix)

    Aktuell:

    #####EOF##### Christian Fuchs - fm4.ORF.at
    #####EOF##### "Sommerrollen" bei Kochen im Schaufenster - Radio Wien

    „Sommerrollen“ bei Kochen im Schaufenster

    Bei Kochen im Schaufenster ist dieses Mal Karin Stöttinger, Kochbuchautorin von „Gefüllt, gewickelt, gerollt“ zu Gast. Dabei werden frische Zutaten in die unterschiedlichsten köstlichen Verpackungen gesteckt.

    Sendungshinweis

    „Radio Wien am Vormittag“, 2. April 2019

    Am 8. April ist das Motto in der Radio Wien Showküche in der Stilarena mit Karin Stöttinger wie ihr Kochbuchtitel „gefüllt, gewickelt, gerollt“. Dabei hat sie sich von den Spezialitäten von Mexiko, über Europa bis nach Asien inspirieren lassen. Frische Lebensmittel werden dabei unterschiedlich verpackt, und das Beste daran, alles kann gegessen werden. Radio Wien Hörerinnen und Hörer haben auch wieder die Chance live dabei zu sein und dieses Mal ihre Fingerfertigkeiten beim Rollen und Füllen unter Beweis zu stellen.

    Karin Stöttinger, Autorin Shaking salads

    Christian Schütz

    Kochbuchautorin Karin Stöttinger

    Zur Anmeldung geht es hier, Informationen nach DSGVO sind hier abrufbar.

    Karin Stöttinger hat für Kochen im Schaufenster schmackhafte Snacks zusammengestellt. Am Menüplan stehen „Summer Rolls“ vegetarisch oder mit Scampi und Erdnuss-Sauce, ebenso eine Lachs Spinat Rolle, weiters werden Quesadillas mit Süßkartoffeln und Salsa Verde zubereitet, dann gibt es gegrillte Paprikaschoten mit Fetakäsefüllung und zum süßen Abschluss gibt es Topfenknödel mit einem Schokoladenkern.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezepte gefuellt, gewickelt, gerollt
    PDF (136.9 kB)

    Link:

    „Gefüllt, gewickelt, gerollt“

    Teilnahme an Gewinnspielen

    Wenn Sie bei einem Gewinnspiel teilnehmen möchten, werden Ihr Name, Anschrift sowie in Abhängigkeit vom jeweiligen Gewinnspiel auch weitere Kontaktdaten verarbeitet.

    Ein Gewinnspiel ist eine Auslobung, weshalb die Verarbeitung zur Vertragserfüllung notwendig ist. Die Daten des Gewinners bzw. der Gewinnerin werden entsprechend den Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels gespeichert; jedenfalls aber bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Gewinn übergeben wurde.

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    Sollte für die Gewinnübergabe ein postalischer Versand notwendig sein, werden wir Ihre Daten an den jeweiligen Zustelldienstleister übermitteln.

    Frischkäse bei Kochen im Schaufenster

    Johannes Lingenhel und Mario Schneider haben im Schaufenster gekocht. Am Menüplan stand frischer Ziegenkäse in Kombination mit „schwarzer Nuss“, Birne und roter Rübe, ein Kalbsrücken mit Gnocchi und Ochsenherzkarotten, sowie ein Panna Cotta mit Zwergorangen.

    Die Rezepte finden hier:

    Rezepte Kaese Lingenhel
    PDF (115.2 kB)

    Link:

    Lingenhel

    DER SCHWEIZER bei Kochen im Schaufenster

    Andrzej Koch, alias der Schweizer, hat 2 Käse Fondue Versionen für Kochen im Schaufenster vorbereitet. Zum einen wird ein klassisches Käse Fondue, und zum anderen die Walliser Version mit Tomaten.

    Die Rezepte und auch Tipps von Andrzej Koch finden sich hier:

    PDF (193.9 kB)

    Link:

    DerSchweizer

    Tour de France bei Kochen im Schaufenster

    Guilhem Baribeaud, Pessah Yampolsky und Yahel Bettan vom Restaurant Midi haben für ein französisches Menü gesorgt - sozusagen für eine kulinarische Tour de France.

    Die schmackhaften Rezepte finden sie hier:

    Rezepte Midi
    PDF (239.3 kB)

    Link:

    Restaurant Midi

    Wildes Kochen im Schaufenster

    Küchenchef Gerhard Schiller hat ein Drei-Gang-Menü für Kochen im Schaufenster vorbereitet. Zur Vorspeise gibt es eine braisierte Karotte mit Grillhendlcreme, Vogelmiere und Getreide, zum Hauptgang einen Rehrücken, dazu eingelegte Föhrentriebe, Graumohn, Topinambur und Kohlsprossen und zum Dessert gibt es ein geräuchertes Eichenrindeneis mit Parasolpulver.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezept braissierte Urkarotte mit Grillhendlcreme
    PDF (6.0 kB)
    Rezept rosa gebratener Rehruecken mit Foehrentrieben
    PDF (6.2 kB)
    Rezept geraeuchertes Eichenholzeis mit Dille
    PDF (5.7 kB)

    Link:

    Landgasthaus Schiller

    Wienerisches Kochen im Schaufenster

    Schachtelwirt Inhaber Thomas Rijs und sein Küchenchef Jakob Rafferseder haben für Kochen im Schaufenster ein schmackhaftes Menü vorbereitet. Ein Beef Tartare mit Thymian Orangen Brioche und Salzbutter, weiters ein Kalbsrahmgulasch mit Nockerl und Selleriestroh, sowie Topfenknödel mit Himbeer Sauce.

    Die Rezepte zum Nachkochen finden sie hier:

    Rezepte Thomas Rijs
    PDF (84.2 kB)

    Link:

    Schachtelwirt-Habe die Ehre

    „Sinnvolles“ Kochen im Schaufenster

    Elisabeth Lust-Sauberer hat aus ihrem Buch „Kochen wie die Bäuerin“ ein sehr schmackhaftes Menü für die ganze Familie und Freunde zusammengestellt. Einen Getreidesalat mit selbstgemachtem Zupfbrot und Petersilienpesto, ein Schulterscherzel mit Semmelkrenkruste und Kürbisgemüse und einen Apfelstrudel.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezepte von Elisabeth Lust-Sauberer
    PDF (177.5 kB)

    Link:

    Kochen wie die Bäuerin

    Weltreise bei Kochen im Schaufenster

    Jürgen Lengauer Executive Chef vom Grand Hotel Wien hat für eine kulinarische Weltreise gesorgt. Zubereitet wurden unter anderem arabische Vorspeisen wie zum Beispiel Tabouleh, Hommos, Baba Ganoush und Muhamrah mit Fladenbrot.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezepte Jürgen Lengauer
    PDF (201.0 kB)

    „Feierabend“ bei Kochen im Schaufenster

    „Ströck Feierabend“ Restaurantleiter Christopher Schramek hat für Kochen im Schaufenster ein schmackhaftes Menü zusammengestellt. Zur Vorspeise gibt es einen Paradeisersalat mit Sommerrüben, dann wird eine Milchkitzschulter geschmort mit bunten Fisolen und zum Dessert warten Topfenknödel mit Marillenröster und Butterbröseln.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezept Paradeisersalat mit Sommerrueben
    PDF (178.5 kB)
    Rezept Milchkitzschulter mit bunten Fisolen
    PDF (182.2 kB)
    Rezept Topfenknoedel mit Marillenroester und Butterbroesel
    PDF (177.2 kB)

    Link:

    Ströck Feierabend

    Süßes bei Kochen im Schaufenster

    Patissier und Buchautor Jürgen Vsetecka, alias „Chief of Sugar“ hat einige süße und fruchtige Verführungen für Kochen im Schaufenster gezaubert, wie z.B. eine Heidelbeer Roulade, eine Heidelbeermarmelade, eine Mascarponecreme mit Ribisel, eine gestürzte Pfirsichtarte und einen gerösteten Bananen-Kokossalat.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezepte Chief of Sugar
    PDF (184.7 kB)

    Link:

    Chief of Sugar

    Regionales Kochen im Schaufenster

    Dieses Mal steht bei Kochen im Schaufenster die österreichische Küche im Vordergrund mit heimischen, regionalen Produkten. Haas Beisl Küchenchef hat sich in vielen Bereichen ausprobiert, wie auch in der asiatischen Küche, aber sein Herz schlägt eindeutig für Österreichs Schmankerln. Nachdem er seine Lebensmittel auch nur bei Bauern, Jägern und Lieferanten seines Vertrauens bezieht, weiß er ganz genau was am Tisch kommt. Am 28. Mai können Hörerinnen und Hörer gemeinsam mit dem Küchenchef sein herrliches regionales Menü in der Radio Wien Showküche in der Stilarena im 10. Bezirk zubereiten.

    Haas Beisl Küchenchef Christian Tischler hat ein heimisches 3 Gänge Menü zubereitet. Als Vorspeise einen Ziegenfrischkäse auf Urkarottensalat, dann ein Gulasch vom Piringsdorfer Wels und zum Dessert einen warmen Schokoauflauf mit marinierten Erdbeeren und Joghurteis.

    Die Rezepte für das regionale Menü finden sie hier:

    Rezepte Haas Beisl
    PDF (352.5 kB)

    Frühlingshaftes Kochen im Schaufenster

    Werner Punz, Küchenchef bei Riegler Catering hat ein herrliches Frühlingsmenü mit unseren Hörerinnen und Hörern zubereitet. Einen Spargelsalat mit Wildkräutern, dann eine Perlhuhnbrust mit gratiniertem Grünspargel, und zum Dessert ein souffliertes Topfengratin mit Rhabarber, Crumbles und einem Wildkräuter Sorbet.

    Die Rezepte für das Frühlingsmenü finden sie hier:

    Spargelsalat mit Buttermilch
    PDF (48.9 kB)
    Perlhuhnbrust mit gratiniertem Spargel
    PDF (48.5 kB)
    Souffliertes Topfengratin mit Rhabarber und Kerbelsorbet
    PDF (51.4 kB)

    Frisches Brot bei Kochen im Schaufenster

    Barbara van Melle hat 2 Rezepte mit alten, raren Getreidesorten für Kochen im Schaufenster mitgebracht, und zwar für ein Vollkorn Waldstaude-Brot mit Sauerteig und für Emmer Cracker mit Sauerteig, Butter und Karamellmalz.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Emmer Cracker
    PDF (81.7 kB)
    Waldstaudenkornlaib
    PDF (87.9 kB)

    Link:

    Brotbackatelier

    Liebe geht durch den Magen, bei Kochen im Schaufenster

    Jasmin Parapatits hat für den Valentinstag ein köstlich anregendes Menü vorbereitet. Zu Beginn gibt es eine scharfe Tomatensuppe mit Melone und Papaya, dann eine Pasta mit Wodka und Kaviar und als süßen Abschluss ein Ananas-Kokos-Crumble.

    Die Rezepte für das Valentinsmenü finden sie hier:

    Rezepte Valentinsmenue
    PDF (291.3 kB)

    Link:

    „Eine Portion Liebe - Kulinarische und literarische Verführungen“ Buchautorin Jasmin Parapatits

    „Dinner for One“ bei Kochen im Schaufenster

    Heidi Strobl hat ein variationsreiches Menü für Kochen im Schaufenster vorbereitet, wie zum Beispiel einen gebackenen Fenchel mit Ziegenkäse, einen Linsentopf mit Lauch und Curry, einen Entenwok mit Reisnudeln und ihre Topfennockerln mit karamellisierter Birne.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Rezepte für eine Person
    PDF (405.5 kB)

    Link:

    „Dinner for One“ Buchautorin Heidi Strobl

    Glutenfreie Kekse bei Kochen im Schaufenster

    Die Meinl am Graben Profis haben sich klassische Keks-Rezepte genau angesehen und zu glutenfreien Versionen umgearbeitet.

    Die neu adaptierten, glutenfreie Rezepte finden sie hier:

    Glutenfreie Kekse Rezepte
    PDF (103.5 kB)

    Link:

    Chief of Sugar

    Steak bei Kochen im Schaufenster

    In der Radio Wien Showküche wurde ein schmackhaftes 3 Gang Menü gezaubert. Zur Vorspeise ein Ceviche von der Bayrischen Garnele, anschließend ein „alte Kuh“ Steak Tasting mit dem Rindfleisch von der BOA-Farm, und zum Dessert einen Macaron Burger, mit Schokolade, Passionsfrucht und Himbeeren.

    Die Rezepte von Küchenchef Manfred Stockner finden sie hier:

    Rezept Ceviche von der Bayerischen Garnele
    PDF (175.6 kB)
    Alte Kuh Steaktasting von der Boa Farm mit Bearnaise Livingstone
    PDF (184.3 kB)
    Rezept Macaron Burger mit Schokolade, Passinonsfrucht und Himbeeren
    PDF (185.4 kB)

    Österreichische, moderne Küche im Schaufenster

    Ludwig Van Haubenkoch Walter Leidenfrost hat für österreichische Schmankerln gesorgt. Seine Rezepte für Kochen im Schaufenster finden sie hier:

    Leidenfrost Rezeptur Haferschrot
    PDF (301.9 kB)
    Leidenfrost Rezeptur Beef Tartare
    PDF (345.9 kB)
    Leidenfrost Rezeptur Forelle
    PDF (304.8 kB)
    Leidenfrost Rezeptur Wild
    PDF (306.1 kB)

    Link:

    http://www.ludwigvan.wien

    Italo-Feeling bei Kochen im Schaufenster

    Lorenzo Dimartino, Chefkoch vom Restaurant Procacci hat für italienische Gaumenfreuden gesort. Sein Menü für Kochen im Schaufenster ein Rindsfilet-Carpaccio, Tagliatelle mit schwarzem Trüffel und ein Saltimbocca alla Romana finden sie hier:

    Rezept Rindsfilet-Carpaccio
    PDF (87.7 kB)
    Rezept Tagliatelle mit schwarzem Trüffel
    PDF (167.2 kB)
    Rezept Saltimbocca alla Romana
    PDF (169.5 kB)

    Lingenhel und Hoffmeister bei Kochen im Schaufenster

    Für Kochen im Schaufenster haben Johannes Lingenhel und Daniel Hoffmeister ein geschmackvolles Menü zusammengestellt. Die Rezepte zum Nachkochen finden sie hier:

    Lingenhel Menü
    PDF (477.6 kB)

    „Feierabend“ bei Kochen im Schaufenster

    Christopher Schramek und Michael Piroska vom „Ströck-Feierabend-Team“ haben in der Radio Wien Showküche ein herrliches Menü zubereitet, hausgemachter Ricotta mit Pinalla Wecken, eine gebeizte Lachsforelle mit roten Rüben und Gurken, und ein Lammkotelett mit Ratatouille.

    Die Rezepte zum Nachkochen finden sie hier:

    Rezepte Feierabend
    PDF (56.8 kB)

    Robert Letz hat im Schaufenster gekocht

    Die Rezepte des Küchenchefs zum Nachkochen bzw. zum Ausprobieren finden Sie hier:

    PDF (57.8 kB)
    PDF (59.0 kB)
    PDF (60.1 kB)

    Shaking Salads im Schaufenster

    Für Kochen im Schaufenster hat Karin Stöttinger einige ihrer Rezepte mitgebracht, wie zum Beispiel für einen Avocado-Pfirsich-Rucola Salat.

    Alle Rezepte finden sie hier:

    Shaking salads
    PDF (1.2 MB)

    Mehr Rezepte in ihrem Kochbuch: Shaking Salad, im Brandstätter Verlag erschienen.

    Vegan Kochen im Schaufenster

    Haubenkoch Siegfried Kröpfl hat vegan im Schaufenster gekocht. Das bedeutet es gibt einige vegane Rezepte, wie für Mayonnaise, Grammelknödel, Tiroler Schlutzkrapfen, Artischockensuppe und natürlich auch für ein Dessert, für Birnen-Schokoladetörtchen im Glas.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Vegane Rezepte
    PDF (176.0 kB)

    Brot backen mit Barbara van Melle

    Für Kochen im Schaufenster hat Barbara van Melle ein Dinkelbrot mit Apfelsaft von Franz Brandl vorbereitet, sowie ein Bauernkrustenbrot von Horst Felzl und schon rechtzeitig vor Ostern, ein Pinzenrezept von Martin Auer. Die herrlichen Rezepte zum Ausprobieren finden sie hier:

    Dinkelbrot mit Apfelsaft
    PDF (335.2 kB)
    Bauernkrustenbrot
    PDF (184.7 kB)
    Pinze
    PDF (259.3 kB)

    Valentinstag bei Kochen im Schaufenster

    Patissier, Böckermeister und Konditormeister Georg Kocmann hat für den 13. Februar herrliche Rezepte für den Valentinstag vorbereitet.

    Die Rezepte für die Valentinstagspralinen finden sie hier:

    Rezepte Valentinstag
    PDF (188.2 kB)

    Kaffee bei Kochen im Schaufenster

    Am 14.November hatten Radio Wien Hörerinnen und Hörer die Chance Qbo-Kaffee´s mit Profis wie Barista Matthias Reiter probieren zu können. Verkostet wurden zum Beispiel der vollmundige Baba Budan, oder Indian Nilgiri, der kräftige Estrada Paraiso, der ausgewogene Volcanes Antigua, oder aber auch der milde Buna Enteta sowie der milde Alta Mogiana.

    Sascha Hoffmann bei Kochen im Schaufenster

    Sascha Hoffmann Küchenchef vom Restaurant Fuhrmann hat für Kochen im Schaufenster ein spätsommerlich leichtes Menü vorbereitet. Die Rezepte finden sie hier:

    Die Rezepte des 3 Gänge Menüs finden sie hier:

    Vorspeise
    PDF (136.9 kB)
    Hauptgang
    PDF (61.2 kB)
    Dessert
    PDF (60.6 kB)

    Italo-Küche bei Kochen im Schaufenster

    Im August hat Küchenchef Raffaele De Sieno vom Restauran Sole im 1. Bezirk traditionelle italienische Rezepte vorbereitet:

    Rezepte Raffaele De Sieno 462758
    PDF (194.6 kB)
    Zutaten und Mengen 464152
    PDF (101.8 kB)

    „Cocktail-Mixen“ im Schaufenster

    Christian Schuster, Barleiter vom Planters Club hat mit Radio Wien Hörerinnen und Hörern erfrischende Sommercocktails gemixed.

    Die erfrischenden Sommercocktailrezepte von Christen Schuster finden sie hier:

    Rezepte Sommercocktails 454495
    PDF (182.5 kB)

    „Eingemachtes“ bei Kochen im Schaufenster

    Chefpatissier Josef Haslinger und Patissier Jürgen Vsetecka haben für Kochen im Schaufenster die unterschiedlichsten Marmeladen eingekocht und Striezel gebacken.

    Die köstlichen Rezepte finden sie hier:

    Rezepte Meinl am Graben 449141
    PDF (14.4 kB)

    EM Spezial bei Kochen im Schaufenster auf der Summerstage

    „Ole ole ole ole“ - Das EM Spezial bei Kochen im Schaufenster mit köstlichen Snacks zum Fußball schauen. Küchenchef Stefan Rosenov von der Summerstage hat für sie gekocht.

    Alle Snack - Rezepte zum Nachkochen für ihre EM-Party finden sie hier:

    Alle EM-Snack Rezepte
    PDF (196.9 kB)

    Lingenhel kochte mit seinem Küchenchef

    Gourmet-Experte Johannes Lingenhel betreibt die erste Käserei der Stadt. Im Restaurant zaubert sein Küchenchef Daniel Hoffmeister köstliche Gerichte - und gemeinsam haben sie im Schaufenster gekocht.

    Die Rezepte finden sie hier:

    Burrata 439859
    PDF (4.0 kB)
    Branzino 439860
    PDF (109.7 kB)
    Schokotarte 439861
    PDF (199.8 kB)

    Stefan Resch kochte im Schaufenster

    Von der Showküche in Tokio nach Wien ins Park Hyatt Wien bis zur Radio Wien Showküche. Sein köstliches Menü finden sie hier:

    Menue stefan resch 436766
    PDF (428.2 kB)

    Manfred Stockner´s Steak Battle für Kochen im Schaufenster

    Manfred Stockner kochte im Schaufester. Neben einer kurz geräucherten Makrele und roten Wildgarnelen stand auch ein Steakbattle Österreich versus USA am Menüplan. Als Dessert gab es einen flüssigen Schokoladekuchen.

    Alle Rezepte finden sie hier:

    Makrele 429032
    PDF (93.3 kB)
    Wildgarnelen 429034
    PDF (97.9 kB)
    Steak battle 429035
    PDF (93.4 kB)
    Fondant 429033
    PDF (97.1 kB)

    Toni Mörwald kochte fürs Schaufenster

    Toni Mörwald hat in der Radio Wien Showküche im Grand Hotel Ringstraßen-Galerien gezaubert. Die Rezepte finden sie hier:

    PDF (66.7 kB)

    Mediterranes Flair mit Anton Pozeg

    Anton Pozeg aus dem Restaurant Edvard kochte im Schaufenster. Mediterranes Flair in der Radio Wien Showküche im Einrichtungshaus Weiser. Die Rezepte finden sie hier:

    Downloads: Pozegs Rezepte als PDF:

    • Die Vorspeise, bestehend aus Burrata, Radicchio, Trüffel, Focaccia
    PDF (58.9 kB)
    • Kabeljau mit Schwarzem Reis
    PDF (60.0 kB)
    • Als Nachspeise gibt es u.a. Birneneis und Karamell-Mousse
    PDF (74.2 kB)

    Barbara van Melle mit herrlichem Duft von Brot

    Barbara van Melle hat das neue Jahr für Kochen im Schaufenster eingeläutet, gleich mit einer Besonderheit, es wurde nämlich nicht gekocht, sondern gebacken. Der Duft von frisch gebackenem Brot, hier finden sie die Rezepte.

    Download: Van Melles Rezepte als PDF:

    • Spitzbuam
    PDF (63.5 kB)
    • Italienische Frühstücksweckerl
    PDF (81.6 kB)

    Roland Huber kochte auch im November

    Mit Roland Huber kochte ein vielfach preisgekrönter Koch auf. Er hat für Radio Wien folgendes Menü zusammengestellt:

    Downloads: Hubers Rezepte als PDF:

    • Luftiger Sekt mit Valrhona Opalys. Gurke & argentinische Minze
    PDF (46.3 kB)
    • Pökelzunge mit Hagebutte. Thunfisch & Traubenkernöl
    PDF (42.3 kB)
    • Rieddeckel vom Eichelschwein mit Puntarelle. Latschen & Topinambur
    PDF (43.0 kB)

    Brüder Wrenkh kochten im November

    Karl und Leo Wrenkh haben ihr Konzept von 80 Prozent vegetarisch, weil es wunderbar schmecken kann, und von Fleisch und Fisch nur beste Ware aus Österreich umgesetzt. Sie kochten für „Radio Wien“ am 9. November auf.

    Download: Wrenkhs Rezepte als PDF:

    PDF (739.2 kB)

    Stefanie Herkner kochte im Oktober

    Stefanie Herkner kocht in einem ehemaligen Installateurgeschäft auf der Wiedner Hauptstraße österreichische Klassiker aus Großmutters Küche.

    Download: Herkners Rezepte als PDF:

    PDF (346.4 kB)

    Alexander Theil kochte im September

    Alexander Theil ist Küchenchef im Restaurant Mercado am Stubenring und kochte moderne lateinamerikanisch inspirierte Gerichte ohne Ethno-Kitsch.

    Download: Theils Rezepte als PDF:

    PDF (344.4 kB)

    Rainer Kratzer kochte im August

    Am 17. August kochte Rainer Kratzer, Executive Chef im Grand Hotel. Er setzt auf modern interpretierte Hausmannskost.

    Download: Kratzers Rezepte als PDF:

    PDF (15.3 kB)
    PDF (17.9 kB)
    PDF (12.7 kB)

    Milen Milkov kochte im Juli

    Zuletzt war der Chefbarkeeper der Loosbar Milen Milkov zu Gast bei „Kochen im Schaufenster“. Er präsentierte Drinks für die Sommerparty mit und ohne Alkohol sowie Snacks. Milen Milkov studierte in Varna in Bulgarien Restaurant- und Hotelfachmanagement. Seine ersten Cocktails mixte er in einer Bar im Kurort Albena. Nach dem Studium im Hotel Axelmannstein in Bad Reichenhall, Deutschland, begann seine Karriere als Barkeeper.

    Download: Milkovs Rezepte als *PDF*:

    PDF (174.8 kB)

    Simone Jäger kochte im Juni

    Von Deutschland über Sri Lanka nach Wien: Simone Jäger blickt schon in jungen Jahren auf eine internationale Karriere als Köchin zurück. Sie liebt bodenständige Gerichte und legt Wert darauf, „längst vergessene Rezepte aus der Heimat“ wiederzubeleben. Sie setzt dabei auf saisonale Produkte von Lieferanten aus Wien und Umgebung. Am 8. Juni kochte sie mit Radio-Wien-Hörerinnen und -Hörern unter anderem roh marinierten Spargel mit Ceviche von der Bachforelle und Kaninchen aus der Kräutermolke mit Spargel un Ricotta.

    Download: Jägers Rezepte als *PDF*:

    PDF (458.2 kB)

    Alexander David kochte im Mai

    Im Mai kochte Alexander David, der sein Handwerk unter anderem bei den „Drei Husaren“, bei „Wein & Co“, beim Tennerhof, im „Aurelio’s“ in Lech und in der „Vila Joya“ in Portugal lernte. Jetzt ist David Küchenchef bei Julius Meinl am Graben.

    Download: Davids Rezepte als PDF:

    PDF (34.3 kB)
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    Rettungshubschrauber

    Chronik 04.04.– 06:16

    Kleinkind stürzt 3,70 Meter aus Küchenfenster

    Im Bezirk Steyr-Land ist Mittwochmittag eine 4-Jährige aus einem Küchenfenster im 1. Stock gestürzt. Das Kind fiel rund 3,70 Meter in die Tiefe auf den Gehsteig. Es wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Linz ins Krankenhaus geflogen. mehr …

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    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Hearts Hearts

    David Meran

    artist of the week

    Vom Haben und Sein

    Hearts Hearts haben mit „Goods/Gods“ ihr zweites, sehr gutes Album veröffentlicht. Sie sind unsere FM4 Artists Of The Week.

    Von Lisa Schneider

    Unruhige Klaviertöne, ganz wie kalte Wasserspritzer; so fühlen sich die ersten Töne auf „Goods/Gods“ an, dem zweiten Album von Hearts Hearts. Damit schlagen sie elegant die Brücke zum Erstling „Young“: Als die neueste, etwas sperrige Art-Fraktion der Österreichischen Indietronica-Szene, so haben wir Hearts Hearts vor etwas mehr als zwei Jahren kennengelernt.

    Das Debütalbum „Young“

    Es ist immer schön, Bands von der ersten Stunde an begleiten zu dürfen. Ganz die erste Stunde war es allerdings nicht, als sich Hearts Hearts 2015 zum FM4 Interview im Funkhaus eingefunden haben. Gegründet hat sich die Band offiziell schon 2012. 2015 gab es mit „Hunter Limits“, „AAA“ oder „I Am In“ die ersten Songs zu hören, und die haben neugierig gemacht: „Young“ war das darauffolgende Debütalbum.

    Hearts Hearts

    Lisa Schneider

    Hearts Hearts sind v.l.r.n. Johannes Mandorfer, David Österle, Peter Paul Aufreiter und Daniel Hämmerle.

    Die Songs auf „Young" waren durchgehend streng konzipiert, mit viel elektronischem, gut ausgedachten Firlefanz, gesäuselter Kopfstimme, ausladender Exzentrik, und verzichteten auf die „schöne“ Melodie. Damals, im FM4-Studio, verhält sich die Band so, wie es zum Artwork, den Songs, den bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Gitarren passt: zurückhaltend, sich nie ins Wort fallend, überlegt in dem, was sie sagen.

    Es geht auf dem Album und im damaligen Interview viel um den philosophischen Ansatz, Mensch zu sein, Musiker zu sein, lyrische Inhalte umzusetzen. Eine Art von Musik zu kreieren, die nicht nur zur angenehmen Beschallung auf den Plattenteller gelegt werden soll. Das alles war „Young“.

    Nicht umsonst ist die Band wenig später beim deutschen Label Tomlab untergekommen und hat den ersten kleinen Siegeszug durch Europa gemacht, die ersten Stationen jeder neuen Band: Showcasefestivals. Eine solche Erfahrung war ihr Auftritt beim Eurosonic in Groningen, einem der wichtigsten solchen Festival. Abgeklopft wird man da: wo passt das rein, wie kann man es vermarkten?

    Fließender Arbeitsprozess

    Schon im Zuge dieser ersten auch internationalen Auftritte kommt die Sprache auf das „schwierige zweite Album“. Sich damit zu quälen, haben sich Hearts Hearts gar nicht erst angetan. Im Gegenteil, es war ein fließender Prozess:
    Schon wie das Debütalbum erschienen ist, haben sie gleich die Umrisse des ersten Songs des zweiten Albums geschrieben, es ist das vorher genannte „Phantom/Island“.

    Der Song ist aus den Händen von Peter Paul Aufreiter und Johannes Mandorfer geflossen. Sie haben Spuren an Sänger David Österle geschickt, ein verqueres Drumset, ein elegantes Piano. Das Elegante wurde auch noch verfremdet, nun erinnert der Song an einen älteren „Bent Pyramid“. So schlagen Hearts Hearts auch den Haken, den Übergang vom ersten zum zweiten Album.

    Mit „Goods/Gods“, der Titelsingle, folgt gleich an zweiter Stelle des neuen Albums das Stück, das Hearts Hearts sehr groß machen könnte. Zugänglich ist so ein Wort, mit dem die Band immer wieder konfrontiert wird. Sie selbst sehen es lieber als eine Hearts Hearts’ Art der Zugänglichkeit. Von diesem Vierergespann darf man keinen Mainstreampop erwarten, das ist klar. Lockerheit, Leichtigkeit, sogar die vorher verschmähte „schöne Melodie“ haben sie trotzdem aufs neue Album gepackt.

    Gute Götter, Gottes Gut

    „Goods/Gods“, die Single, ist nicht nur der stärkste Song des neuen Albums, sondern auch allessagendes Statement: ein fiebrig-leichtes Stück, das nie richtig zum Ausbruch kommt, das aber auch nicht braucht. Tanzen will man da, nein, schweben: Wie der Sommer fließt diese Energie, diese schlichte Schönheit durchs ganze Album: sanftes Gläserklirren, frischer Weißwein, die Erdbeere, die am süßesten schmeckt.

    „Goods/Gods“ ist kein Konzeptalbum, auch wenn die Titel, allesamt durch Slashes getrennt, da in die Irre führen könnten. Das zweite Album beweist den Fortschritt, die Erfahrungen der Band und gleichzeitig, dass sie nicht in der Aura eines gar zu strengen Artpop festgefroren sind.

    Lockeres Regelwerk, dichte Instrumentierung

    Auch wenn es kein Konzept gibt, strukturieren lockere Regeln die elf Songs. Sieht man „Phantom/Island“ als Abschluss einer Ära, betritt man mit „Goods/Gods“ die neue Zeit, diese endet dramaturgisch hervorragend platziert mit „Present/Tense“, dem Abschlussong.

    In beiden Songs sind die Geigen dramatisch gesetzt und mischen im Refrain immer nach der Stimme ihr schönstes Ziepen hinein. Gerade „Present/Tense“ erinnert da und dort an Fleet Foxes: weniger im Harmonieaufbau als in der Dichte, der Wärme; Holzprasselromantik im modernen Ambiente.

    LIVE

    4.5. Jazzit Club Salzburg
    17.5. WUK Wien
    18.5. Szene Lustenau Carinisaal

    Alle weiteren Tourdaten, etwa in D und UK, findet ihr hier.

    Neben Geige, Cello und Querflöte hat sich diesmal auch eine Harfe eingeschlichen - eingespielt von Patricia Ziegler von Bitten By. Ganz prominent gibt es auch Bläser, etwa auf „Take / Care“. Hearts Hearts vertiefen damit nicht nur die Spurendichte, sie geben dem ganzen Album einen orchestralen Charakter, der sich absetzt von den Stakkato-Tönen, die man vom Debütalbum kennt. Alles schwimmt, alles verschwimmt; dass die Instrumente als Einzelteile nicht mehr klar auszumachen sind, dient ganz der Sache. Ein großer, voller Ballon, das ist „Goods/Gods“. Dessen Helium saugt man ein, auf dass die eigene Stimme womöglich dieselben Höhen erreicht wie die von David Österle.

    Alles ist ein Instrument

    Die Texte, vor allem die Songtitel schreibt die Band als letztes. Sie werden an den Song angepasst, ans Thema, um das es geht. Die Lyrics kann man zwar lesen, sie hören sich aber ganz anders an. David Österle hat sich eine ganz eigene Art der Intonation angeeignet, er betont die Wörter neu, singt sie zu schnell, verschluckt sie. Und macht damit nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Texte zum Sound.

    Die Band Hearts Hearts

    David Meran

    Die Idee, die schöne Idee, alle Titel zu teilen, hat sich erst spät herauskristallisiert. Sie sind getrennt in Protagonisten und Antagonisten, in Dualismen, die sich gegenseitig ergänzen, oder sich bedingen. Auch hier ist „Goods/Gods“ die wichtigste Single, verhandelt sie mit „Gütern“ und „Göttern“ die zwei am stärksten von einander entfremdeten Begriffe.

    „Es ist für uns eine angenehme Denkform, die Begriffspaare in Relation zu einander zu setzen, manchmal abgrenzend, manchmal sich bedingend, manchmal eine Auslassung bedingend; das ist für uns angenehm gewesen, bestimmte Dinge zu verhandeln, die in dieser antagonistischen Form zu denken sind“, sagt David Österle.

    Klingt kompliziert, dabei ist es einfach: die getrennten Titel sehen nämlich auch schlicht sehr schön aus. Mit „to have / to be“ zitieren Hearts Hearts mehr oder weniger gewollt den deutsch-amerikanischen Philosophen Erich Fromm und eine seiner bekanntesten Abhandlungen. Gleichzeitig muss einem die nicht geläufig sein, um sich seine eigenen Gedanken über diesen Gegensatz zu machen.

    Dualismus in Text und Musik

    Jahre vergehen, Musikgeschmäcker ändern sich - Hearts Hearts erzählen von ihrer persönlichen Entwicklung, dass sie alle mittlerweile auch privat eingängigere Musik hören, die vielleicht einfach gestrickt, aber nicht weniger wertvoll ist. Sie nennen als Einfluss Jazz, Orchestermusik, Pop.

    *Man kann sich gern den Spaß machen, zu raten, welcher. Für die Nichträtselfüchse: Es ist „I Was There / Noone Came“)

    Ein Song auf dem neuen Album* wurde tatsächlich nach dem Vorbild „Toxic“ geschrieben, einem von Britney Spears späten Songs. In ihrem Bestreben, das Sperrige mit der Popmelodie zu verbinden, denkt man bei Hearts Hearts an Vorbilder wie Everything Everything oder an die großen Soundkünstler von Son Lux ,die mit „Dream State“ ein Paradebeispiel dafür geschaffen haben, wie ein Song nach Pop klingen kann, und trotzdem Schicht um Schicht skurriler wird. Faszination Soundtüftelei: Rhythmus wiederholt, angetrieben, gebrochen.

    Cover "Goods / Gods" Hearts Hearts

    Tomlab

    Das zweite Album von Hearts Hearts, „Goods / Gods“ erscheint via Tomlab.

    Gar nicht so schwierig

    Das zweite Album, es war nicht schwierig. So klingt es auch. Und so spricht die Band im Interview darüber, lachend, scherzend, gelöst vom Druck, der so vielen Bands schwer anlastet. Es macht Spaß, sich mit den vier Musikern über Musik zu unterhalten. Vielmehr als als Band mit klar verteilen Rollen arbeiten Hearts Hearts als Kollektiv, und diesen Input von allen vier Seiten haben sie in euphorischer Wucht, Experimentierfreude und ausgesuchtem Überschwang auf „Goods/Gods“ umgesetzt.

    Es ist schade, wie „Present/Tense“ in der letzten Sekunde mit einem Zack! einfach endet. So schade, dass man froh sein kann, dass die Band bereits an Album Nummer drei arbeitet.

    Aktuell:

    #####EOF##### Kollateralschäden der Copyrightrichtlinie kündigen sich an - fm4.ORF.at
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    Erich Moechel

    Kollateralschäden der Copyrightrichtlinie kündigen sich an

    Die absichtlich schwammig formulierten Schlüsselpassagen in der neuen Copyright-Richtlinie werden zu völlig unterschiedlichen nationalen Umsetzungen führen. Bis dahin herrscht zwei Jahre lang Rechtsunsicherheit im Netz.

    von Erich Moechel

    Nach der Entscheidung des EU-Parlaments, die Copyright-Richtlinie samt Upload-Filtern und „Leistungsschutzabgaben“ mit knapper Mehrheit durchzuwinken, zeichnen sich einige Kollateralschäden bereits klar ab. EU-weit wird kein Unternehmen in den nächsten beiden Jahren in Webservices investieren, bei denen öffentliche Interaktionen der Benutzer eine maßgebliche Rolle spielen.

    Die Kontroverse und die dadurch erzeugte Rechtsunsicherheit um automatische Filterung, die das EU-Parlament entzweit hat, wird sich nun auf die Umsetzung in den nationalen Gesetzgebungen in 27 Staaten verlagern. Und weil Schlüsselpassagen wie Artikel 17 („Upload-Filter“) im Text mit Bedacht schwammig formuliert wurden, lädt das die Mitgliedsstaaten zu freien Interpretationen in der nationalen Umsetzung förmlich ein.

    Abstimmungsergebnisse

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    Die entscheidende Abstimmung, ob über die umstrittenen Artikel 11 und 17 (vorher 13) noch einmal abgestimmt werden würde, ging denkbar knapp gegen eine solche Abstimmung aus. Es gab gerade einmal fünf Stimmen Unterschied.

    Die Parallelen zur Vorratsdatenspeicherung

    Genauso war es der ebenso umstrittenen EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ergangen. Um eine Parlamentsmehrheit für diese kontroversielle Richtlinie zu kriegen, mussten Eckwerte wie Speicherdauer, Art und Umfang der Datensätze großzügig „von - bis“ definiert werden. Kurz bevor die gesamte Maßnahme wegen Grundrechtswidrigkeit vom EU-Gerichsthof (EUGh) annulliert worden war, hatte EU-Europa in dieser Hinsicht wie ein juristischer Fleckerlteppich ausgehen: in jedem Mitgliedsstaat ein anderes Gesetz.

    Die Annullierung der Vorratsdatenspeicherung durch den (EUGh) ist auch der Grund, warum das ursprünglich enthaltene Wort „Filter“ wieder aus dem Text der Coypright-Richtlinie entfernt und durch schwammige Paraphrasen ersetzt wurde. Die Vorratsdatsdatenspeicherung wurde nämlich abgelehnt, weil sie die verdachtsunabhängige Verarbeitung und Speicherung der Kommunikationsdaten aller Teilnehmer erfülle. Eine Totalüberwachung aber verstoße gegen die EU-Charta und andere internationale Verträge, so der EUGh damals.

    Warum das Wort „Filter“ nicht enthalten ist

    Aktuell dazu in fm4.ORF.at

    „Zeichen bei der EU-Wahl setzen“ - die Reaktionen führender Youtuber aus Österreich auf die Verabschiedung der Richtlinie

    Mit expliziten Verweisen auf „Filtersysteme“ hätte die Copyright-Richtlinie eine solche „verdachtsunabhängige Verarbeitung der Kommunikationsdaten aller Teilnehmer" verlangt. Die Auflagen der Copyright-Richtlinie wurden dann freilich so formuliert, dass sie nur durch genauso eine verdachtsunabhängige Verarbeitung von Kommunikationsdaten aller Teilnehmer“ erfüllt werden können. Was nun die möglichen nationalen Umsetzungen betrifft, so entspricht dem „von-bis“ der Vorratdatenspeicherung die wolkige Umschreibung der Filter samt einer Reihe von einander widersprechenden Passagen im Text der Copyright-Richtlinie.

    Public Artikel

    CC0

    Aus der Copyright-Richtlinie, Artikel 17/4. Wenn von den Rechteinhabern keine Lizenz erteilt wird, dann muss gefiltert werden. Die Filter werden als Maßnahme umschrieben, um „die Nichtverfügbarkeit bestimmter Werke nach hohen Industriestandards professioneller Sorgsamkeit sicherzustellen“.

    Was in Europa nun passieren wird

    Wer die EU-Abläufe ein wenig kennt, weiß schon in etwa, was bei der Umsetzung dieser Richtlinie passieren wird, ein Blick auf das Abstimmungsverhalten dazu ist ziemlich aufschlussreich: Die konservativen Abgeordneten der Fraktionen EVP und EKR aus Schweden, Polen und Tschechien hatten fast geschlossen für Änderungsanträge gestimmt. Davor waren diese Staaten sowie die Niederlande und Luxemburg, die eigene Internet-Industrien aufbauen wollen bzw. wie Schweden mit Spotify sogar einen Weltmarkführer haben, bereits im Ministerrat gegen die geplanten Filter aufgetreten und überstimmt worden.

    Am Samstag hatten um die 200.000 vor allem junge Menschen in Deutschland, Polen, Techechien, Österreich und anderen EU-Staaten gegen Upload-Filter demonstriert

    Es ist an den Fingern einer Hand abzuzählen, dass diese Staaten die Richtlinie so weit wie möglich in ihrem Sinne umsetzen werden. Der Richtlinientext - siehe oben - kommt ihnen dabei weit entgegen, denn „die nicht Nichtverfügbarkeit bestimmter Werke nach den hohen Industriestandards professioneller Sorgsamkeit sicherzustellen“, lässt sich ziemlich beliebig interpretieren. Da alle EU-Staaten um Start-Ups und Internetkonzerne konkurrieren, wird die jeweilige nationale Umsetzung dieser Richtlinie bei der Ansiedlung der Firmen eine maßgebliche Rolle spielen.

    Abstimmungsergebnisse

    CC0

    Das offizielle Endergebnis nach den im EU-Parlament vertretenen Fraktionen heruntergebrochen, die Grafik stammt von MEP Julia Reda (Piraten/Grüne), die im Mai nicht mehr für das EU-Parlament kandidieren wird.

    Wie Start-Ups gegen Gas verkauft wurden

    Das Ausmaß der Proteste hatte sich schon vor zwei Wochen abgezeichnet. Nachdem die Gegner von der Kommission als „Mob“ und „Bots“ beschimpft worden waren, kam es in mehreren deutschen Städten zu spontanen Protestkundgebungen mit tausenden Teilnehmern.

    In der Nacht auf Dienstag kam ausgerechnet die „Frankfurter Allgemeine“ mit einem Aufdeckerartikel darüber heraus, wie Kanzleramtsminister Peter Altmaier die Interessen der deutschen Internetindustrie angeblich verkauft hatte. Kurz davor hatte Altmaier den besorgten IT-Unternehmern öffentlich versprochen, dass er die Ausnahmeregelungen von „Leistungsschutz“-Zahlungen und Uploadfiltern für kleinere IT-Firmen aus Europa mit „seinem ganzen Gewicht“ verteidigen werde.

    Laut FAZ ließ sich Altmaier dieses Versprechen bei Verhandlungen mit seinen französischen Gegenparts mit Frankreich schon wenige Stunden später abkaufen. Im Gegenzug dazu, dass Frankreich seinen Widerstand gegen die geplante, zweite russische Gaspipeline für Deutschland aufgeben werde, ließ Altmaier die IT-Industrie fallen. Das Erstaunliche dabei ist, dass dieser Artikel in der Tageszeitung „FAZ“ erschienen ist, die sich zuletzt in eine regelrechtes Propagandablatt in eigener Sache („Leistungsschutzvergütung“) entwickelt hatte.

    Email des Musiklobbytreffen

    CC0

    Der Screenshot dieser Einladung hatte unter den Protestierenden weite Kreise gezogen und entsprechende Empörung ausgelöst. Der Artikel Altmaier opfert Start-ups im Urheberrecht ist ausgerechnet im Zentralorgan der Richtlinienbefürworter, der „FAZ“, erschienen. Der mutige Kollege heißt Hendrik Wieduwilt.

    Epilog: Ein Brüsseler Sittenbild

    Was sich am Vorabend in Straßburg abgespielt hatte war typisch für den Verlauf der gesamten Gesetzgebung. In der Fraktionssitzung der Liberalen (ALDE) am Montag hatte Fraktionsvorsitzender Guy Verhofstadt die geplante Copyright-Diskussion mit einem Geschäftsordnungstrick verhindert, den Abgeordneten wurde nur ein Formblatt mit einer Empfehlung zur Zustimmung ausgeteilt.

    Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

    Am Vorabend der Abstimmung hatten die Interessensvertreter von Musik- und Filmindustrie die EU-Parlamentarier zu einem Empfang in den Räumlichkeiten des EU-Parlaments in Straßburg geladen. Dort wurden den MEPs zu Live-Musik mehrgängige Dinners serviert, die Patronanz der Veranstaltung hatten jene fünf Abgeordneten übernommen, die das Gesetzesvorhaben in ihren Fraktionen maßgeblich vorangetrieben hatten. Es waren dieselben MEPs, die protestierenden jungen Leuten unterstellt hatten, käufliche Agenten von US-Konzernen zu sein.

    mehr Netzpolitik:

    Aktuell:

    #####EOF##### Dancing Stars Party im Ballsaal - Radio Wien

    Dancing Stars Party im Ballsaal

    Fast 700 Hörerinnen und Hörer feierten am Wochenende ein in Wien schon zur Tradition gewordenes Fest. Beim „Dancing Stars“-Ball wurde mit den aktuellen Stars rund um Michael Schottenberg und Virginia Ernst ausgelassen getanzt.

    Die aktuellen Dancing Stars und das Orchester machten die Party zu einer besonderen Tanzveranstaltung. Durch das Programm führten auch dieses Jahr Radio Wien Programchefin Jasmin Dolati und Guten Morgen Wien Moderator Bernhard Vosicky.

    Show und Party der Superlative

    Neben diversen Showeinlagen und vorgeführten Standardtänzen der Profis brachten vor allem die vielen Hobbytänzerinnen und Hobbytänzer das Parkett zum Beben. „Das ist das Event des Jahres, schade finde ich nur, dass wir wegen der Zeitumstellung eine Stunde weniger tanzen können, aber das hole ich zuhause beim Frühstück nach“, lacht eine Hörerin. Für viel Gelächter und jede Menge „Fehltritte“ sorgte wie fast immer die Publikumsquadrille.

    Profiorchester erzeugt Ohrenfreunden

    Zu sensationellen Tänzen gehörte natürlich auch geniale Musik. Thomas Rabitsch, der musikalische Leiter des Orchesters, arrangierte für die Gäste die schönsten Musiktiteln und die beliebtesten Tanzhits.

    Radio Wien Hörerinnen und Hörer begeistert

    Sendungshinweis:

    „Guten Morgen Wien“, 31. März 2019

    „Das ist Musik, die mich zum Tanzen bringt und die höre ich sonst nur auf Radio Wien“ meinte Radio Wien Gewinnerin Annemarie noch auf der Tanzfläche. Radio Wien Stylingexpertin kleidete Annemarie extra für diesen Abend ein, und als VIP Gast verbrachte sie den ganzen Abend mit ihrem Mann auf der Tanzfläche. Wie alle anderen Gäste auch.

    #####EOF##### StammhörerInnen Extended Mix von Ute B. (20.8.2017) - fm4.ORF.at Radio
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    StammhörerInnen Extended Mix von Ute B. (20.8.2017)

    In der sonntäglichen Hörerwunschsendung spielen die Gastgebern Martin Blumenau und Martin Pieper auch immer gerne Raritäten, Ungewöhnliches und selten bis nie Gespieltes.

    Ein paar der StammwünscherInnen überraschen uns dabei immer wieder mit ihren ausgefuchsten Songvorschlägen, die uns immer wieder auf übersehene oder zu Unrecht vergessene Songs aufmerksam machen. Das Zimmerservice wäre ohne diesen Input nur halb so lustig.

    Im Sommer 2017 soll diesen Wünscherinnen und Wünschern der rote „Mix-Teppich“ ausgerollte werden. Die zweite Stunde der Sendung von 20 bis 21 Uhr wird in den Sommerferien ganz in die musikalischen Hände von HörerInnen gelegt, die uns aufgefallen sind. Expect the unexpected!

    Wer sich angesprochen fühlt und auch eine Playlist beisteuern möchte, meldet sich am besten per mail an fm4@orf.at

    Folge 7: Playlist von Ute

    Arctic Monkeys Black Treacle
    Vampire Weekend White Sky
    Stornoway Watching Birds
    Brandon Flowers Digging Up The Heart
    Jake Bugg Messed Up Kids
    Sigrid Don’t Kill My Vibe (Acoustic)
    The Lumineers Sleep On The Floor
    The Kinks Sunny Afternoon
    Nathaniel Rateliff & The Night Sweats S.O.B.
    The Killers I Can't Stay
    Madsen Nachtbaden
    Mando Diao The Wildfire
    HotHotHeat Running Out Of Time

    Aktuell:

    #####EOF##### Podcasts - Landesstudio Niederösterreich

    Podcasts

    Sie möchten die „Nahaufnahme“ mit Alice Herzog noch einmal hören? Sie wollen die Radio Niederösterreich-Journale zum Joggen mitnehmen? Mit unseren Podcasts ist das kein Problem.

    Der „Nahaufnahme“-Podcast

    Porträts in ausführlichen Gesprächen: Jeden Sonntag stellt Radio Niederösterreich von 9.04 bis 10.00 Uhr interessante Persönlichkeiten vor, vom Fernsehstar bis zur Firmenchefin, von der Wissenschafterin bis zum Sportler aus Niederösterreich.

    Unter diesem Link finden Sie die aktuellen Ausgaben der „Nahaufnahme“.

    In den Gesprächen geht es vor allem um die persönlichen Seiten der Gäste – ihre Ansichten, ihre Familie, ihre Hobbies, ihr Lebensmotto. So entstehen im Laufe dieser Stunde Porträts, die tiefer gehen und spannender sind als die Kürze einer Schlagzeile.

    Link für Podcatcher:
    „Nahaufnahme“

    Link für iTunes:
    „Nahaufnahme“

    Alice Herzog

    ORF

    Alice Herzog

    Die „Journal“-Podcasts

    Es ist ja oft wie verhext. Gerade dann, wenn die wichtigsten Nachrichten auf Sendung sind, hat man keine Möglichkeit zuzuhören. Weil man unter der Dusche steht, auf dem Weg in die Arbeit ist...

    Um die Sendungen hören zu können, brauchen Sie einen Podcatcher (kostenlose Download-Angebote). Kopieren Sie die jeweiligen Links in den Podcatcher. Die Podcatcher-Software sucht dann das jeweils neueste Update und lädt es automatisch.

    Umstände, die Sie künftig nicht mehr davon abhalten sollen, die Journale von Radio NÖ zu verfolgen.

    Wir bieten Ihnen das „Niederösterreich-Journal“ um 7.00 Uhr schon 15 Minuten später als Podcast an - die frühesten ausführlichen Nachrichten des Bundeslandes. Und das 17.00 Uhr-Journal, die ausführliche Zusammenfassung des Tagesgeschehens in Niederösterreich und Österreich, wird ab 17.15 Uhr zum Download angeboten.

    Link für Podcatcher:
    „NÖ-Journal“ um 7.00 Uhr

    Link für iTunes:
    „NÖ-Journal“ um 7.00 Uhr

    Link für Podcatcher:
    „NÖ-Journal“ um 17.00 Uhr

    Link für iTunes:
    „NÖ-Journal“ um 17.00 Uhr

    #####EOF##### Das Acoustic Lakeside ist das allerbeste Festival der Welt - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Bühne und Publikum beim Acoustic Lakeside Festival

    Acoustic Lakeside

    Festivalradio

    Das Acoustic Lakeside ist das allerbeste Festival der Welt

    Du magst Festivals eigentlich nicht? Es ist dir immer zu laut, zu heiss, zu stressig, zu schmutzig? Dann versuch es mal mit dem Acoustic Lakeside Festival in Kärnten.

    Von Alexandra Augustin

    Es gibt in der Psychologie bekanntermaßen zwei Sorten von Menschen: Extrovertierte und introvertierte. Während erstere sehr gerne von vielen Menschen umgeben sind und ihre Energie aus großen Runden ziehen, sind zweitere unterschätzte Gesellen, in denen sich trotzdem viel bewegt. Menschenmassen sind ihnen ein Gräuel, Lautstärke und Lärm führen schnell zu einer Reizüberflutung. Lieber klein und dafür persönlich.

    „Die Lauten leiser machen und die Leisen lauter“, das ist wahrlich ein weiser Spruch. In diesem Sinne kann man es auch mit Festivals nehmen: Es muss nicht immer Zeltstadt, feiern bis zum Umfallen und Dauerbeschallung sein. Es geht auch anders: Familiär, liebevoll, inmitten der Natur, sauber, am See, mit den besten Menschen. So wie am Acoustic Lakeside in Kärnten.

    „Bei anderen Festivals verläuft man sich in den Massen, hier treffe ich jedes Jahr die selben Freunde wieder“. Es sind große Lobeshymnen, die die BesucherInnen auf das Festival aussprechen, viele von ihnen waren einst nur BesucherInnen und arbeiten mittlerweile selber im Team mit. Insgesamt rund 350 freiwillige Helferinnen, Freunde und Familie.

    Das Festival ist schon Monate im Voraus ausverkauft, lange bevor die Acts feststehen: Hier am Sonnegger See passt einfach alles. So sieht ein ideales Festival aus: Inmitten der Natur, top organisiert. Freundlichkeit ist das oberste Gebot. Alles, nur kein Stress. Man kommt am Gelände an und ist sofort entspannt, kann mit den Bands beim Chillen in der Wiese plaudern, auf einer kleinen, aber feinen Bühne großartige Konzerte sehen und danach im Partyzelt auch noch abfeiern. Am nächsten Tag in der Früh kann man im kleinen See schwimmen gehen oder eine ornithologische Vogelführung rund um den See mitmachen.

    In den zwölf Jahren seiner Existenz hat sich das Acoustic Lakeside zu einem Fixpunkt für Kärntner Musikfans entwickelt. Und es kommen auch viele extra aus anderen Bundesländern angereist, auch aus dem Ausland, sogar aus Russland kommen Fans. Begonnen hat damals alles damit, dass ein Haufen Freunde eine Band hatte, aber in der Umgebung zu wenig Auftrittsmöglichkeiten geboten waren. Mittlerweile stellen sie nicht nur das schönste, sondern auch ein hochprofessionelles Fest auf die Beine.

    Musikalisch bleiben keine Wünsche offen: Die Shout Out Louds, Dan Croll, Lex Audrey, Clap Your Hands Say Yeah, Faber, Farewell Dear Ghost, Ankathie Koi, Mynth, Seasick Steve. Das Highlight heuer: Son Lux, der sich vor Ort das „Acoustic Lakeside Ensemble“ zusammengestellt hat und mit dem er danach auch gleich eine exklusive FM4 Radio Session spielt.

    Bands, die man sonst nur auf großen, anonymen Festivalbühnen sieht, kann man hier im kleinen Rahmen genießen. Und speaking of: Kebabnudeln für den geschundenen Hangovermagen sucht man hier vergebens, stattdessen wird vor Ort für die BesucherInnen frisch und regional gekocht. Nachmittags kann man sich gemütlich in die Wiese setzen und ein Picknick machen. Das haben auch wir von FM4 getan und euch zu einem Bandpicknick mit der Band Clap Your Hands Say Yeah eingeladen.

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Burger, echte Fritten, salziger Schweiß

    Ankathie Koi erzählt von ihrem Festivalsommer, der bisher super läuft, es sollten nur alle Menschen öfters Glitzerbadehosen tragen. Stylevorlage als Empfehlung an dieser Stelle von der FM4 Redaktion: Das aktuelle Musikvideo zur neuen Single „Hurricane“. Am Tag ihres Auftritts beim Acoustic Lakeside hatte sie davor noch einen Dreh in einem Hühnerstall gehabt. In Deutschland war sie gerade in Sachsen auf Tour und hat dort auf einem Festival eine Karaokebühne gehostet, die Bühne sah aus, wie ein überdimensionaler Fernseher. Gesungen worden ist Bon Jovi und Queen, im Tourbus läuft bei Ankathie Koi übrigens gerne mal Eros Ramazotti.

    „Wenn ich nicht auf die Bühne kann, werde ich ganz unruhig. Zwei Tage ohne Konzert gehen ja noch, aber danach wird mir furchtbar langweilig!“

    Ankathie Koi isst einen Burger

    Alexandra Augustin

    Ein kulinarisches Highlight jagt das nächste: Hier Ankathie Koi beim hausgemachten Burger- und Pommes-Mahl.

    Die Show von Ankathie Koi ist wie zu erwarten ein energetisches Feuerwerk, Schweiß und Tränen, im wahrsten Sinne des Wortes! Sie hat nämlich ihren Ring verloren. Der goldene am Bild! Hat ihn wer gefunden vor Ort? Dann bitte an fm4@orf.at schreiben.

    Backstage Fun: Hinter der Bühne ist vor der Bühne

    Auch Gewitter ist kein Problem! Da bringen Faber aus der Schweiz und seine Band einfach ein paar Boxen vorbei, werfen die Anlage an, Donnergrollen und Hip Hop Beats vermischen sich zu einer rauschenden Party. Alle tanzen auf den Tischen. Giovanna und Mario von Mynth sitzen gleich daneben, fröhnen ihrer Nacho-Sucht und erzählen über ihre lustigsten Konzerterfahrungen überhaupt:

    "Wir haben einmal mit Zola Jesus gemeinsam gespielt. Ihr Kleid hing in unserer Garderobe. Leider haben bei uns ein paar Leute geraucht. Das war dann weniger lustig für das Kleid und Zola Jesus, aber so durften wir sie kurz kennenlernen. Zumindest einmal zu ihr „sorry" sagen.“

    Mynth essen Nachos

    Alexandra Augustin

    Ein Faber im Wind

    Und auch der Musiker Faber hat einiges zu erzählen. Vor allem sein Lied „Alles Gute“ ist ein gelungener Ohrwurm. Der junge Musiker aus Zürich nennt in seinen Songs Dinge beim Namen, auch sehr vulgäre Wörter wie „blasen“ und „ficken“ finden in den Liedern einen Platz. Lieder, die Titel wie „Wem du’s heute kannst besorgen“, „In Paris brennen Autos“ und „Bleib dir nicht treu“ tragen. Julian Pollina aka Faber sagt, er singt eben so, wie seine Generation spricht.

    Sein Album „Sei ein Faber im Wind“ hat es in die Charts in der Schweiz, Österreich und Deutschland geschafft, dabei war ihm lange gar nicht so klar, was er mal machen will. Früher ist er lieber mit Freunden abgehangen und musste auch in der Schule ein paar Klassen wiederholen. Mittlerweile wird als einer der besten Songwriter seiner Generation angepriesen. Erste musikalische Gehversuche: Er hat früher als Hochzeitssänger gejobbt:

    „Ich wollte von Zuhause ausziehen, aber keinen klassischen Job machen. Es gibt tausende Musiker, die erfolgreich im Indie-Bereich sein wollen. Aber es gab niemanden, der italienische Liebeslieder für ältere Damen angeboten hat. Dann habe ich zuerst auf Geburtstagen gesungen, dann hat sich das einfach entwickelt.“

    Wer nicht am Acoustic Lakeside mit dabei sein kann: Faber wird auch beim kommenden FM4 Frequency mit dabei sein und lädt euch herzlich dazu ein.

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Das Beste

    Farewell Dear Ghost plantschen vor ihrem Auftritt mit dem „Shadowplay Ensamble“ noch eine Runde im See. Insgesamt stehen 17 (!) MusikerInnen auf der Bühne, was der aktuellen Platte „Neon Nature“ einen ganz neuen Anstrich verleiht. Es mag MusikerInnen geben, deren Musik auf Platte fabelhaft funktioniert, es gibt MusikerInnen, die live überzeugen. Und nur wenige schaffen beides gleich gut. Farewell Dear Ghost beweisen, dass sie beides hervorragend können. Und das nicht nur wegen der unterhaltsamen Toto-Africa-Einlage. Eine der besten Bands des Landes ist das. Schön ist es zu sehen, wie sehr das Publikum mitfiebert. Vor allem als die Band „Can’t Help Falling in Love“ anstimmt, das Motto des ganzen Lakeside Festivals. Ein mehr als gelungener Aufritt.

    Farewell Dear Ghost am Acoustic Lakeside

    Christoph Liebentritt

    Son Lux ist pure Magie

    Das ist aktuell die beste Band, die man live sehen kann: Son Lux und ihr extra für das Konzert zusammengestelltes „Acoustic Lakeside Ensemble“. Die Spannung hält bis zum letzten Moment an: Ob Son Lux es rechtzeitig zum Konzert schaffen würde war vorab nicht gesichert! Zittern, schwitzen und ein Happy End: Wie geplant kann der ersehnte Auftritt am Abschlussabend stattfinden.

    „We woke up this morning in Romania and our flight was cancelled. And we didn’t know what to do!“, erzählt Son Lux Mastermind Ryan Lott auf der Bühne. „And you know what we did? We got ourselves in taxis. We sat 13 hours in taxis and came all the way from Romania to the Acoustic Lakeside“. Mehrere Länder mussten sie durchqueren und haben es rechtzeitig geschafft. Das Publikum hört nicht mehr zu klatschen auf.

    Son Lux und das Acoustic Lakeside Ensemble

    Acoustic Lakeside

    Auf der Bühne ein Dirigent, ein großes Orchester aus heimischen MusikerInnen, viele (Freuden-) Tränen. Der Sonnegger See ist nebelverhangen und was hier auf der Bühne daneben passiert ist schlicht und einfach mit einem Wort zusammenzufassen: Magic! Lange galt Son Lux als Geheimtipp vieler Musiknerds, beim Auftritt hier in Kärtnen ist offensichtlich: Das hier ist the next big thing. Die Zusammenarbeit mit Lorde im Song „Easy“, Filmsoundtracks, Vergleiche mit Bon Iver bis Portishead: Von Ryan Lott und seiner Formation Son Lux wird man in Zukunft noch sehr viel hören.

    Die aktuelle Platte „Brighter Wounds“ ist ein wunderbares, kraftvolles wie auch fragiles Werk, das sich nicht einordnen lässt und Hörgewohnheiten auf die richtige Art und Weise herausfordert. Hinter jedem Beat lauern tiefe melodische Abgründe, wenn man sich in der Sicherheit eines Rhythmus zu wiegen scheint, fahren große Geräuschwände auf. Die Musik von Son Lux oszilliert mit Leichtigkeit zwischen Elektronischer Musik, Klassik, Jazz, R&B, Kammermusik, Folk und Pop. Viele MusikerInnen mögen ebenso versuchen, mit unterschiedlichsten Stilen mit so viel Leichtigkeit zu jonglieren, aber so am Punkt gelingt es aktuell niemanden.

    Son Lux und das Acoustic Lakeside Ensemble

    Acoustic Lakeside

    Ryan Lott war in seinem Leben übrigens schon einiges: Zum Beispiel angestellter Komponist in einer Werbeagentur. Tagtäglich musste er am Fließband Musikstücke für Werbejingles komponieren. Nicht immer waren diese Musikjobs ertragreich. In Zeiten, in denen es finanziell enger wurde, lieh er sich mit seiner Bibliothekskarte jede Woche ein Dutzend neuer CDs aus, die er in seine Musik in Form von Samples eingebaut hat. Für teures Equipment war kein Geld da. Dieser Zugang Musik zu denken und zu komponieren ist das Geheimnis des Sounds von Son Lux: Jenseits aller Genregenzen, da treffen wir uns. Das hier ist wahre Kunst. Die Chemie auf der Bühne, die Verbindung mit den Fans, große Chöre und bedachte Worte von Ryan Lott:

    „It doesn’t matter if you are a good singer or not. Let’s sing all together, in this moment. Thank you Acoustic Lakeside!“

    Im Hintergrund läuft nach der Show im Partyzelt Arcade Fire. Es würde nicht verwundern, wenn Son Lux bald ebenso erfolgreich wären. In einer besseren Welt wären sie das bereits. In ein paar Jahren werden dann viele Menschen davon erzählen, wie sie Son Lux einst gesehen haben, auf diesem kleinen Festival in Kärtnen. Wer nächstes Jahr selbst vorbei kommen will: mit dem Ticketkauf beeilen! Das Festival ist traditionell schon vor der Bekanntgabe des Line-Ups ausverkauft. Kein Wunder, denn hier passiert Großes.

    Aktuell:

    #####EOF##### Nadine Cobbina - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Sport - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Sendung verpasst – ORF-TVthek

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    Donnerstag, 4.04.2019

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    49:51 Min.

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    7.30 Uhr ORF 2
    47:26 Min.

    Guten Morgen Österreich 07:30

    Rapid und Red Bull Salzburg im Cupfinale | Talk mit Kabarettist Stefan Haider | Seinerzeit: "Das umstrittene Bauwerk Kugelmugel" | Der österreichische Dialekt | Nominiert für Sicherheitspreis: Taxifahrer verhindert Trickbetrug | Vorschau: "Stöck." | Wort der Woche | Guten Morgen "Wiener Neustadt" | Talk mit Bernhard Treibenreif, Cobra-Direktor | Hitpanorama | Marathonlauf - was bringt das der Gesundheit? | Act & Talk mit Hans Theessink | Kino-Tipp: "Monsieur Claude und seine Töchter 2" | Einfach gut: "Gebackene Eier" | Hitpanorama

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    #####EOF##### Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg - salzburg.ORF.at

    Eltern boykottieren BIFIE-Test in Salzburg

    In der Stadt Salzburg boykottieren die Eltern der vierten Klasse der Neuen Mittelschule der Diakonie die regelmäßigen Tests des Bildungsinstituts BIFIE. Aus Angst vor fehlender Anonymität lassen sie ihre Kinder am Donnerstag fehlen.

    Die Viertklassler erscheinen am Donnerstag geschlossen erst später zur Schule. Die Teilnahme am Englisch-Test sei nämlich Pflicht. Kommen ihre Kinder aber nicht zur Schule, hätten sie keine Konsequenzen zu befürchten, glauben die Eltern. Sie kritisieren, dass der Test nicht nur Englischkenntnisse abprüfe, sondern auch Fragen zum Familienleben gestellt werden. So wäre unter anderem zu beantworten, welche Bücher zuhause gelesen werden, sagt Elternvertreterin Sigrid Spök. „Es geht um die fehlende Anonymität bei doch sehr sensiblen Daten, die aufgenommen werden und die nicht eindeutige Aufklärung zu diesen Forschungszwecken und dann gibt es pädagogische Bedenken seitens der Eltern“, so Spök.

    Bildungsdirektor droht mit Anzeigen bei BH

    Die Eltern kritisieren auch, dass aufgrund der erhobenen Daten vor allem Rückschlüsse auf Personen gezogen werden könnten. Zudem bemängeln sie, dass das BIFIE auf Schülerdaten zugreifen darf. Kommenden Dienstag gibt es einen Ersatztermin für den BIFIE-Test. Die Elternvertreter der NMS der Diakonie haben bereits angekündigt, auch dann ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken. Für den Salzburger Bildungsdirektor Rudolf Mair ist das eindeutig ein Gesetzesverstoß. Die Fehlstunden bleiben unentschuldigt und müssen nach dreimaligem Wiederholen bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt werden, sagt Mair.

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    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "FM4 Schnitzelbeats #6: Österreichische Girl-Bands"

    Al Bird Sputnik

    Record Digger, Subkulturforscher, Universal Beatnik

    5. 12. 2016 - 12:46

    FM4 Schnitzelbeats #6: Österreichische Girl-Bands

    Die FM4 Schnitzelbeats huldigen einmal mehr vergessenen Pionieren heimischer Popgeschichte, diesmal den ersten österreichischen “Damenkapellen”: 3 Girl-Bands aus 3 Dekaden.

    FM4 Schnitzelbeats
    Sonntagnachts im FM4 Soundpark und anschließend für 7 Tage im The Topsy Girls

    Trash Rock Archives

    Unsere Reise führt uns nun ins Jahr 1976, wo wir einem Gymnasium in der niederösterreichischen Gemeinde Kirchschlag Besuch abstatten. Dort hatte sich unter dem Einfluss von Ö3 und Disco-Pop die Schülerinnen-Combo The Topsy Girls formiert. Regina, Sissy, Hedy, Mary und Barbara waren zweifelsohne blutige Amateure auf ihren Instrumenten, aber immerhin brachten sie es zu einer eigenen Schallplattenveröffentlichung, bei der die jungen Frauen auch die Musik selber einspielten. Der Manager der Band war gleichzeitig der Musiklehrer der Schule, der zuvor schon einige rustikale Volksmusikkapellen betreut hatte.

    Kein Wunder also, dass die vorliegende 7”-Single der Topsy Girls im wundersamen Kosmos der Incredibly Strange Music anzusiedeln ist, aber gleichzeitig eine seltene österreichische Entsprechung auf die legendären Shaggs aus den USA darstellt. Schräge Musik, die in sich fehlerhaft ist, rumpelt und uns streckenweise ratlos zurücklässt. Doch genau darin liegt auch die Magie der enthusiastischen Topsy Girls aus Kirchschlag: Das ist Novelty-Popmusik für ausgeschlossene Hörerinnen und Hörer mit einem Faible für Trash-Superlative. Wir verneigen uns vor der hinreißend bizarren ABBA-Cover-Version “Fernando”.

    Das Rennen um die erste Girl-Punk-Band Österreichs entschieden die Wienerinnen A-Gen-53 für sich, die im Sommer 1980 gegründet worden waren und sich – passend im Sinne des Genres – nach einem Vaginalzäpfchen zur Schwangerschaftsverhütung benannt hatten. Ein schlichtes Line-up – Schlagzeug, Bass, Gitarre, Gesang – und ein temporeiches Pogo-Set, angereichert mit rotzigen Cover-Versionen der Troggs, Devo und Sex Pistols bildeten die Basis ihrer ersten Auftritte, die den meisten Zeitzeugen als mitreissend und gleichzeitig überaus chaotisch in Erinnerung geblieben sind. Im Sommer 1981 nahm die pionierträchtige Formation für die Punk-Compilation “Die Tödliche Dosis” schliesslich ihre einzigen erhaltenen Studio-Recordings auf. Gutes Timing, denn schon im Jänner 1982 hatten sich A-Gen-53 wieder aufgelöst. Wir widmen uns dem aufgeputschten, 1-Minute-45-Sekunden-währenden “Scheiß auf Lila”, einer schnörkellosen Kriegserklärung an Mode, Konsum und die sogenannten “Mädchenthemen” in allen Jugendzeitschriften dieser Welt:

    Lila ist die Modefarbe
    Deswegen ich jetzt jetzt Lila trage
    Sagt die Susi zu der Vera
    Ja, man hat es immer schwer
    Und weil die Mode ständig wechselt
    Und man vieles da verwechselt
    Scheiß auf Lila!
    Scheiß auf Lila!
    Scheiß auf Lila!
    Scheiß auf Lila!

    Noch Fragen?

    #####EOF##### Die Simpsons verbannen Michael-Jackson-Episode als Reaktion auf "Leaving Neverland"-Doku - fm4.ORF.at
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    Lisa Bart von The Simpsons mit Pianisten

    The Simpsons

    Die Simpsons verbannen Michael-Jackson-Episode als Reaktion auf „Leaving Neverland“-Doku

    Die Debatte rund um die aufsehenerregende HBO-Dokumentation über Michael Jackson erreicht jetzt auch die Simpsons.

    Von Jan Hestmann

    Die Doku „Leaving Neverland“, die letzte Woche auf HBO ausgestrahlt wurde, hat seither erneut eine hitzige Debatte rund um die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen Michael Jackson entfacht. Mehrere Radiosender in Kanada und Neuseeland verkündeten daraufhin, sämtliche Songs Jacksons aus dem Programm zu nehmen, viele weitere Reaktionen folgten.

    Jetzt erreicht die Debatte auch die Erfolgsserie „The Simpsons“. In einer Folge aus der dritten Staffel mit dem Titel „Stark Raving Dad“ (deutsch „Die Geburtstagsüberraschung“), die 1991 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, hatte Michael Jackson einen mehr oder weniger anonymen Auftritt. Er erscheint in der Gestalt einer Figur namens Leon Kompowsky, die Jackson in keinster Weise ähnelt. Jackson leiht der Figur unter dem Pseudonym John Jay Smith seine Stimme. Am stärksten in Erinnerung bleibt daraus wohl das Geburtstagsständchen für Lisa: Gemeinsam mit Bart performt Leon aka Michael Jackson „Happy Birthday, Lisa“.

    „We’re allowed to take out a chapter“

    Die Episode soll nun für immer aus dem Programm genommen werden. Und auch aus Streaming-Angeboten und DVD- und Blu-Ray-Kollektionen soll „Stark Raving Dad“ verschwinden. Simpsons-Produzent James L. Brooks erklärt gegenüber dem Wall Street Journal, dass diese Entscheidung die einzig richtige sei und weiter sagt er: „I’m against book burning of any kind but this is our book and we’re allowed to take out a chapter.“

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    #####EOF##### "Die Großmutter ist die stille Revolutionärin in diesem Roman" - fm4.ORF.at
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    Marko Dinic

    Zsolnay

    buch

    „Die Großmutter ist die stille Revolutionärin in diesem Roman“

    In acht Stunden ist man mit dem Autobus in Belgrad - wenn man gut durch die Grenzkontrolle kommt. Mit dem Romandebüt „Die guten Tage“ von Marko Dinić geht es express nach Serbien, hinein in einen Generationenkonflikt und zurück in eine Geschichte, die nicht allein die Länder des ehemaligen Jugoslawien betrifft.

    Von Maria Motter

    Marko Dinić spricht wie gedruckt. Er ist ein spannender Zeitgenosse, weil er die Auseinandersetzung nicht scheut und nicht bei jedem Quatsch mitmacht. Er wolle zu seiner Poetik und seinen Ansätzen gefragt werden, nicht nach seinem Outfit und ob er andere AutorInnen kenne, erklärte er mir in den Sommertagen, bevor er sich dem Bachmannbewerb stellte.

    Jetzt ist sein erster Roman mit dem so schlichten wie wunderschönen Titel „Die guten Tage“ erschienen. Und es wird klar, wie ernst Marko Dinić Literatur nimmt. Der Roman spielt an drei Tagen, weist eine garantiert höchst gewissenhaft gewählte Konstruktion auf, die beim Lesen allerdings komplett in den Hintergrund tritt, weil die Geschichte, die hier erzählt wird, Krieg und Frieden im Großen und im Privaten verhandelt. Die Geschichte nimmt in einem Bus Fahrt auf.

    Ein Mann Ende Zwanzig sitzt in einem Langstreckenbus von Wien nach Belgrad, um einen Ring dorthin zu bringen, der einst seiner Großmutter gehörte. Eindringlich ist dieser Trip beschrieben, der keine Reise ist. Während wir unterwegs sind beim Lesen, tauchen Erinnerungen wie Landschaften vor dem Autobusfenster auf.

    Als ich Marko Dinić zum Interview treffe, bleibt wieder keine Zeit für Fragen nach der Poetik. Zu drängend nah sind die großen Themen, die in „Die guten Tage“ an die LeserInnen herangetragen werden. „Die guten Tage“ ist eine Absage an Balkan-Kitsch.

    Großmütter sind eigentlich Figuren, über die geschrieben wird, aber sie schreiben selten selbst, oder?

    Marko Dinić: Wenn ich auf die Geschichte meiner Großmutter schaue, deren Biografie auch teilweise in dieses Buch eingeflossen ist: Sie hat gerade die vierte Klasse beendet und Zeitung so gelesen, dass sie die Wörter mit dem Mund nachgezeichnet hat. Das bedeutet aber nicht, dass da nicht ein großes Potenzial gewesen ist. Man muss sich die Umstände und Gesellschaften anschauen, unter denen diese Leute aufgewachsen sind und in denen sie Arbeiten verrichten mussten, für die sie vielleicht auch nie geschaffen wurden. Da auch meine Großmütter sich immer im Hintergrund gehalten haben in der Familie und so eine leise Power im Hintergrund waren, war das auch ein Anlass, ihre Geschichten aufzuschreiben.

    In deinem Debütroman geht es um ein Riesenthema: Es geht darum, wie korrupt eine ganze Gesellschaft werden kann, welche Mördermaschinen Menschen in einem gewissen System werden können, das das noch fördert, fordert und ermöglicht. Weshalb hast du dich entschieden, das zum Thema deines ersten Romans zu machen?

    Marko Dinić: Ich weiß sogar noch das Datum des Tags, an dem ich angefangen habe zu schreiben. Das war am 24. März 2009. Das ist der Jahrestag des Bombardements auf Serbien 1999. Ich habe damals gemerkt, das ist so lange her und ich habe eigentlich gar keine Ahnung, was damals geschehen ist. Das Einzige, was ich konnte, war dieses Gefühl abzurufen, das ich damals verspürt hatte als Kind, und seitdem gehe ich diesem Gefühl nach, das kein gutes Gefühl ist.

    Es ist mittlerweile auch das Gefühl eines Überlebens – bedenkt man, dass über 2.000 ZivilistInnen in diesem Bombardement gestorben sind. Und wenn ich zurückdenke an die Heftigkeit dieser Bombardements und an ganz bestimmte Details, wie dieser Krieg geführt wurde, sowohl von der einen als auch der anderen Seite, bin ich diesem Gefühl gefolgt, um diesen Roman zu schreiben. Und gleichzeitig natürlich auch, um bestimmten Biografien nachzugehen. Die Lust am Erzählen der Geschichten derer – das klingt jetzt sehr plakativ –, die ihre eigenen Geschichten nicht erzählen können. Wie zum Beispiel die Geschichte meiner Großmutter väterlicherseits, der dieser Roman gewidmet ist.

    Buchcover: Zwei auf einer Mauer entlang laufende Personen

    Hanser Verlage | Zsolnay

    „Die guten Tage“ von Marko Dinić ist 2019 bei Zsolnay erschienen.

    „Die guten Tage“ ist so ein wunderschöner Titel. Wir sind unterwegs mit dem Ich-Erzähler, aus seiner gewohnten Umgebung zurück in eine Vergangenheit, die aber doch zugleich eine Gegenwart ist: Es geht in das heutige Belgrad, das in ihm sehr viele Erinnerungen weckt.

    Marko Dinić: Die Anfangsintention war es schon, diesen Protagonisten - ich würde ihn Antagonist nennen, denn er ist eigentlich kein angenehmer Zeitgenosse – in einem Nichtraum agieren zu lassen. Für mich war es klar, dass dieser Nichtraum nur dieser Bus, dieser sogenannte „Gastarbeiterexpress“ sein kann.

    Du bildest über die Situation in diesem Bus auch die Gesellschaft ab, was sich sehr drastisch an dem zeigt, was sich abspielt.

    Marko Dinić: Ich zitiere in diesem Buch einen Klassiker des jugoslawischen Kinos, den Film „Ko to tamo peva“, frei übersetzt „Wer singt denn dort“. In diesem Film gibt es Typen – es sind niemals psychologische Figuren –, die für eine kurze Zeit zusammengewürfelt und zu dieser Fahrt verdammt sind. Es gibt sehr viele Anspielungen im Roman bis hin zu popkulturellen Brücken, die ich schlage.

    Der Protagonist ist 1999 elf Jahre alt, er war ein Kind in diesem Krieg. Es geht im Roman sehr viel um die Generationen und ihre Zugänge zum Krieg. Du schreibst vom „Angst-Ratlosigkeit-Sud“, in dem deine Generation aufgewachsen ist. Kannst du das erklären?

    Marko Dinić: Dieser Angst-Ratlosigkeit-Sud ist das Resultat der politischen Umstände, unter denen wir als Kinder aufwachsen mussten. Die Angst ist das Resultat einer auf Ausgrenzung basierenden, nationalistischen Politik. Das ist die Angst, die sowohl damals als auch heute noch geschürt wird gegenüber Minderheiten, gegenüber dem vermeintlichen Feind – egal, wo der lauern mag.

    Diese Politik findet immer Feinde. Also ist die Angst, die ich in dem Buch beschreibe, vielleicht keine reale, sondern eine hochgezüchtete. Und die Ratlosigkeit ist die Verwirrung der Elterngeneration, die einfach keinen Rat für ihre Kinder parat hat. Sie haben keine Antworten für sie, weil sie selber auch in dieser Hass-und-Chauvinismus-Schleife, in dieser konstruierten Angst hausen beziehungsweise selber mithalfen, diese Angst zu konstruieren und zu schüren. Das ist dieser Angst-Ratlosigkeit-Sud, der nach wie vor eigentlich sehr viele Teile des ehemaligen Jugoslawiens in seinem Bann hält.

    Marko Dinić liest aus „Die guten Tage“: am 25.2. in der Stadtbibliothek Salzburg, am 26.2. im Literaturhaus am Inn in Innsbruck und am 28.2. in Wien bei der Österreichischen Gesellschaft für Literatur sowie am 27.3. im Grazer Literaturhaus.

    Dabei gibt es andererseits auch den sehr verklärenden oder nicht verklärenden Blick auf das ehemalige Jugoslawien, den auch die jüngere Generation hat, indem sich viele als „wir Jugos“ bezeichnen und diesen Begriff für sich selbst positiv konnotieren.

    Marko Dinić: Dieser Begriff „Jugos“, den ich auch selber positiv besetze, weil ich mich selber als Jugo verstehe, ist aber einer, der erst in der Fremde positiv wird. Der wird ja positiv verwendet von jenen Leuten, die in Österreich und in Deutschland in der Diaspora aufgewachsen sind. Was nicht wenige Menschen sind, wenn man bedenkt, dass Serbien ein Land von sieben Millionen Menschen ist und knapp fünf Millionen außerhalb leben.

    Der Protagonist in deinem Roman versucht das auch. Er haut ab und versucht in der Fremde, in Wien, sich von dieser Angst und Ratlosigkeit zu lösen und seinen eigenen Weg zu gehen, weg von der Familie und fern des Einflusses des Vaters.

    Marko Dinić: Er ist selber ein Geflüchteter. Er ist selber ein Getriebener. Und diese Wut auf die Väter-Generation und diese Wut auf die in seinen Augen verlorene Gesellschaft peitscht ihn nonstop an, sich neu zu erfinden. Aber er schafft es nicht. Er schafft es nicht, er landet in sehr prekären Umständen, die dieselben Vorzeichen tragen, die er von zu Hause kennt. Dort herrschen dieselben Narrative, dieselben Muster sieht er sowohl in der Fremde als auch in der vermeintlichen Heimat. Deshalb verschwimmt der Heimatbegriff, den ich behandle.

    Heimat ist etwas ganz Entrücktes, eine komplett wahnwitzige Konstruktion, die nie greifbar wird und nach der er sich aber vielleicht insgeheim sehnt. Deshalb verfällt er immer wieder in diese Pathos-Schleifen, in diese Nostalgie, von der er auch selber sagt, dass sie eine Falle ist. Darin unterscheidet er sich nicht wesentlich von seinem verhassten Vater, der selber ein Tito-Nostalgiker war. Das noch als Antwort zur vorigen Frage: Was diese Gesellschaft zu einem großen Teil geprägt hat, ist diese unglaubliche Nostalgie gegenüber diesem einst so großen, blühenden, sozialistischen Land, das dieses Tito-Jugoslawien war. Was für meine Generation eigentlich keine Rolle mehr spielt, weil wir zu einer Zeit geboren wurden, wo das lange passé war und ganz andere, finstere Gestalten sich anschickten, ganze Generationen ausbluten zu lassen und sie immer noch ausbluten lassen.

    Sind diese Nostalgie und der Blick zurück doch etwas, was aus Erzählungen von den Großeltern kommt?

    Marko Dinić: Nicht von den Großeltern. Von meinen Eltern. Die Großeltern waren noch im Zweiten Weltkrieg, die haben das Land aufgebaut und kamen aus ruralen und raueren Strukturen. Diese Euphorie des Tito-Jugoslawiens wird eher von der Elterngeneration getragen, weil sie diejenigen waren, die von dieser famosen Reisefreiheit gekostet haben, von diesem sozialistisch-liberalen Jugoslawien, das anders als die stalinistisch geprägten Länder viel offener war, viel toleranter auch gegenüber den Studentenprotesten.

    Aber mit der Realität meiner Generation hat das nichts mehr zu tun. Weil wir eigentlich in den sich andeutenden Trümmerhaufen hineingeboren wurden und uns diesem Trümmerhaufen stellen müssen. Und nicht eben einem Land, das es in unserer Vorstellung gar nicht gibt. Wir kennen dieses Land ja nur aus Bildern und aus Super-8-Filmen. Das ruht in der Vorstellung und in den Erinnerungen unserer Eltern. Ich gönne es ihnen. Aber für mich, und ich wage es, für Leute meiner Generation zu sprechen: Mit unserer Lebensrealität hat das nichts zu tun.

    Im Roman schreibst du den Satz: „Die totale Entmündigung meiner Generation war nur ein kleiner Teil der großen moralischen Niederlage nach den Kriegen der Neunziger Jahre gewesen.“ Mit Blick auf das heutige politische Serbien, wir sind so nah eigentlich, was kriegen wir mit von Belgrad?

    Marko Dinić: Ich verfolge das Geschehen so gut wie möglich, weil meine ganze Familie dort noch lebt und ich sehr oft in Serbien bin. Man könnte ein ganzes Kapitel über westliche Berichterstattung schreiben. Natürlich gibt es viele einseitige Tendenzen.

    Aber man muss sagen: Die alten sozialistischen Länder haben ein Vakuum hinterlassen und über dieses Vakuum wurde so halbgar eine Art parlamentarische Demokratie gestülpt, die in dem Sinn nur in einer schlechten Komödie funktioniert. Und darüber ist in den letzten Jahren ein Turbokapitalismus gekommen, der die Leute sehr verbittert gemacht hat. Die Leute in Serbien sind konfrontiert mit einem Regime, das mehr und mehr Züge einer Autokratie trägt, welches aber auch vonseiten der Europäischen Union legitimiert wird.

    Die Länder des ehemaligen Jugoslawiens werden auch in der Literatur immer wieder zu so exotischen Orten verklärt, mit ausschweifender Musik und Kusturica-Filmen, diese Beseeltheit und Feier eines Lebensgefühls, das uns vermitteln soll: Egal, auch wenn die Welt um uns in Asche zerfällt, bleiben wir uns treu im Exzess. Das ist falsch! Die Leute sind konfrontiert mit ganz bitteren Fragen der Realität und sie wissen nicht, wie sie ihre Kinder durchfüttern können. Ich will mit diesen Klischees aufräumen, die einem oft in Gesprächen begegnen: „Damals im Urlaub in Kroatien ...“

    Serbien und die Länder des ehemaligen Jugoslawiens sind im Roman eine Blaupause für das übergeordnete Thema des Nationalismus und des Hasses, der durch diesen Nationalismus geschürt und geöffnet wird. Es geht mir darum zu zeigen: Diese Angst ist nicht nur in Serbien, in Kroatien oder in Mazedonien Realität, sondern sie steht vor der Haustür eines jeden und einer jeden.

    In Belgrad gibt es seit Monaten Proteste.

    Marko Dinić: Die Demonstrierenden werfen der Regierung einen zunehmend autokratischen Stil vor und stellen sich gegen diese ganz starke Medienkonzentration und protestieren für unabhängigere Medien. Seit schon fast zehn Wochen versammeln sich die Menschen jeden Samstag zu Zehntausenden und gehen protestierend durch die Straßen.

    Wird Deine zweite Großmutter auch Teil einer literarischen Geschichte werden?

    Marko Dinić: Ich habe schon vor, einen Roman zu schreiben, in den ein Teil ihrer Geschichte hineinverwoben werden soll. Weil diese Großmütter für eine Alternative stehen mit ihrer Besonnenheit, aber auch mit ihrer Entrücktheit und fast asketischen Ruhe. Eine Alternative zu einer durch und durch patriarchal konstruierten, machistischen Gesellschaft. Die Großmutter ist die stille Revolutionärin in diesem Roman. Das ist ein Gedanke, den ich weitertragen möchte.

    mehr Maria Motter:

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    #####EOF##### Steiermark heute vom 03.04.2019 um 19:00 Uhr – ORF-TVthek

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    #####EOF##### Die selektivste Aufnahmeprüfung Österreichs - fm4.ORF.at
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    Reinhard Seminar: Jury

    Pauline Binder

    Die selektivste Aufnahmeprüfung Österreichs

    Auf der Bühne stehen, bewundert werden, berühmt sein. Viele sind vom Beruf SchauspielerIn fasziniert. Ein Weg zum Traumjob kann die Aufnahme an einer Schauspielschule sein. Doch die Konkurrenz ist meist groß und das Aufnahmeverfahren intensiv. Das Vorsprechen am Max Reinhardt Seminar in Wien gilt als eines der härtesten im deutschsprachigen Raum.

    Von Pauline Binder

    10:41 Uhr, Schlosstheater Schönbrunn, -10 Grad Außentemperatur. An den Wänden des Foyers stehen vier Bänke, darauf sitzen zwölf junge Menschen und schwitzen. Eine Oma und ein Boyfriend sind als Unterstützung dabei. Spannung liegt in der Luft. Manche haben Kopfhörer auf, ein paar andere führen nervösen Smalltalk, einige starren wortlos aus den Fenstern.

    Heute findet die zweite von drei Runden des Vorsprechens für den Studiengang Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien statt. Sechs junge Männer und sechs junge Frauen haben sich am Tag zuvor gegen 94 andere BewerberInnen durchgesetzt und präsentieren heute zwei ausgesuchte Monologe vor der Kommission.

    Ich versuch’ mich da jetzt durchzubeißen.

    Thomas Wachtler ist 20 Jahre alt, kommt aus Südtirol und studiert in Wien. 2014 hat er in einer Laiengruppe angefangen Theater zu spielen. Momentan arbeitet Thomas mit einem Schauspiellehrer zusammen an Monologen, die er für diverse Vorsprechen braucht. Eine berufliche Alternative zum Schauspielen kann er sich momentan nur schwer vorstellen, auch wenn vor allem das ewige Warten bei den Aufnahmeprüfungen an seinen Nerven zehrt.

    Thomas hat schon an mehreren Schauspielschulen, auch in Deutschland, vorgesprochen. Damit ist er nicht die Ausnahme. Die meisten BewerberInnen haben schon etliche Aufnahmeprüfungen hinter sich. Durchhaltevermögen sei das A und O, meinen „geprüfte“ MitbewerberInnen.

    11:00 Uhr. Nacheinander werden die TeilnehmerInnen nicht mit ihren Namen, sondern mit Nummern aufgerufen und von einer jungen Frau mit Klemmbrett zum Bühnenraum begleitet.

    Es ist oft innerhalb weniger Momente klar, ob jemand überzeugt oder nicht.

    Nach zwei Stunden Warten wird Thomas aufgerufen, er tritt vor die Kommission. „Nummer 148, 20 Jahre alt“, hört man eine Stimme. An einem langen Tisch vor der Bühne sitzen zehn LehrerInnen und LeiterInnen des Seminars - in der Mitte Tamara Metelka, die Institutsleiterin. In der zweiten Runde gehe es vor allem um Textzugriff und Gestaltung einer Szene, so Metelka.

    Thomas beginnt mit seinem ersten Monolog. Dann der zweite. Nach zehn Minuten und einem kurzen „Danke“ aus der Kommission verlässt Thomas die Bühne und kehrt ins Foyer zurück. Auf momentane Erleichterung folgt Nervosität vor dem Ergebnis.

    13:41 Uhr. Ein kleiner weißer Zettel wird vor dem Theater aufgehängt, darauf stehen sechs Nummern – die Finalisten. Nach und nach versammeln sich die KandidatInnen davor; ein paar fangen an zu kreischen und fallen sich in die Arme. Ein paar andere starren schweigend auf das Papier, enttäuschte Gesichter. Die 148 steht auch drauf, Thomas ist unter den besten sechs und seinem Traum einen Schritt näher.

    3 von 106

    Letztendlich werden nur zwei Bewerber und eine Bewerberin von 106 am Reinhardt Seminar aufgenommen. Für Thomas hat es leider diesmal nicht gereicht. Davon lässt er sich jedoch nicht unterkriegen: Das nächste Vorsprechen in Leipzig steht schon in seinem Kalender.

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Fivas Ponyhof - Playlist vom 25.3.2019 - fm4.ORF.at
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    FM4 Fivas Ponyhof - Playlist vom 25.3.2019

    Justin Timberlake Take Back the Night
    Apollo Brown & Locksmith Advice to My Younger Self
    Moop Mama Roboter
    Mayer Hawthorne Robot Love
    Jayda G Move to the Front (Disco Mix)
    Norah Jones It Was You
    JORIS & Moop Mama Du (Moop Mama Edit)
    Phela Verraäter (feat. Moritz Krämer)
    Dota Kehr & Moritz Krämer Neonlicht
    Damon Albarn Lonely Press Play
    Robot Koch Dreams (feat. Stephen Henderson)
    Apparat Dawan
    Kraftwerk Die Roboter (2009 Remaster)

    Aktuell:

    #####EOF##### Die Zudeckerin - Endlich reichere Reiche - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    500 Euro-Scheine

    APA/dpa/Patrick Seeger

    Die Zudeckerin

    Die Zudeckerin - Endlich reichere Reiche

    Hurra! Wer wird der nächste Milliardär? Spielen wir Arm-Reich-Schere, Stein, Papier?

    Von der Zudeckerin

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    Ich habe großartige Nachrichten! Laut einem Bericht von Oxfam ist der weltweite Wohlstand im Jahr 2018 rapide gestiegen! Betroffen sind davon allerdings hauptsächlich die Allerreichsten der Welt. Aber immerhin, da können wir uns mitfreuen. Geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude. Zumindest wird dann irgendetwas geteilt.

    Ich habe ja immer gedacht, Wirtschaftskrisen machen alle arm. Falsch! Seit der Weltwirtschaftkrise vor zehn Jahren hat sich die Zahl der Milliardäre fast verdoppelt. (Und „Milliardäre“ muss ich hier gar nicht gendern, wie praktisch! Frauen und Mädchen sind sowieso weltweit die, die am meisten von sozialer Ungleichheit betroffen sind. Männer besitzen im Durchschnitt 50 (!) Prozent mehr Vermögen als Frauen. Die Gehälter von Frauen sind um 23 Prozent niedriger als jene der Männer.)

    Die FM4 Zudeckerin

    Radio FM4

    Die FM4 Zudeckerin gibt es auch als Podcast.

    Auch wenn bereits alle marktliberalen ExpertInnen ihre Zornesfalte aktiviert haben, von Unwissenschaftlichkeit und Datenverzerrung sprechen, ein paar Fakten kann man trotzdem so stehenlassen: 2018 ist das Vermögen der Milliardäre weltweit um 2,2 Milliarden gestiegen. Aber nicht im Jahr, sondern jeden Tag! Klingt kurios, ist es auch. Und Jeff Bezos, der Chef von Amazon, ist aktuell der reichste Mensch der Welt. Fun fact: Ein Prozent seines Vermögens entspricht dem gesamten Gesundheitsbudget für Äthiopien, ein Land mit 105 Millionen Einwohnern.

    Aber jetzt hören wir bitte einmal mit dem ganzen Neid auf! Ohne den lieben Kapitalismus wäre ja niemand jemals aus der Armut herauskommen. So schaffen es zumindest ein paar. Und die dafür richtig.

    Wir sollten besser froh sein, dass wir nicht in Indien leben. Dort besitzen die neun reichsten Menschen so viel wie 50% der Bevölkerung. In Österreich wird hingegen nicht nur auf die Reichen geschaut, sondern auch auf die, die ganze unten sind. Bei uns wird zum Beispiel die Mindestsicherung geförd... äh... die Notstands... Nein, aber für die alleinerziehenden Müt.. egal. Dafür haben wir sehr viel schöne Landschaft und die ist gratis!

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    #####EOF##### Bürgermeisterinnen sind selten, außer in Lamprechtshausen - fm4.ORF.at
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    Bürgermeisterin Andrea Pabinger an ihrem Schreibtisch

    FM4 | Lena Raffetseder

    Bürgermeisterinnen sind selten, außer in Lamprechtshausen

    In einer Salzburger Gemeinde kandidieren nur Frauen für das Amt der Bürgermeisterin. Dafür brauchte es aber männliche Unterstützer. Und erwachsene Kinder.

    Von Lena Raffetseder

    Es gibt in Österreich mehr Bürgermeister, die Josef heißen, als Bürgermeisterinnen. Diese Statistik empörte 2016. Aktuell sind in nur 169 der 2.096 österreichischen Gemeinden Bürgermeisterinnen im Amt, das sind acht Prozent.

    Das Bundesland Salzburg ist – abgesehen von Wien, wo es auch noch nie eine Bürgermeisterin gab – mit nur 5 Ortschefinnen Schlusslicht der Statistik.

    Am Sonntag wird in Salzburgs Gemeinden gewählt und in drei von vier Gemeinden stehen nur Männer auf der Liste. Da stellt Lamprechtshausen, eine 4.000-Einwohner-Gemeinde nördlich der Stadt Salzburg, eine Ausnahme dar. Es ist die einzige Gemeinde, in der drei Frauen zur Wahl stehen. Und das schon zum zweiten Mal.

    Unterstützung von den Vorgängern

    Bei der vorgezogenen Wahl 2017 stellten alle drei Ortsparteien Kandidatinnen auf. Bürgermeisterin wurde Andrea Pabinger von der ÖVP. Pabinger arbeitete da schon seit rund 20 Jahren für die Gemeinde Lamprechtshausen. Damit kannte sie die Abläufe und konnte sich ein Netzwerk aufbauen. Trotzdem waren die Leute im Ort damals skeptisch. Das erfährt die 53-jährige Pabinger jetzt bei ihren Hausbesuchen: „Da höre ich des Öfteren: ‚Das haben wir uns gar nicht vorstellen können, eine Frau als Bürgermeisterin, weil das ja immer ein Mann war.‘“

    Jetzt kandidieren die gleichen Frauen wieder. Die Vizebürgermeisterin Marina Kaltenegger von den Freien Demokraten Lamprechtshausen glaubt nicht, dass an ihrer Gemeinde irgendetwas besonders ist. Das mit den drei Frauen hätte sich einfach bei jeder Fraktion so ergeben. „Ich hätte auch gar keinen Mann gehabt, der kandidiert hätte“, sagt SPÖ-Kandidatin Sonja Widmann.

    Pabinger hat sich auf Wunsch ihres Vorgängers aufstellen lassen und auch Kaltenegger hatte die Unterstützung vom damaligen Vizebürgermeister. Nicht nur diese Unterstützung war wichtig: „Auch das Umfeld und mein Mann. Wenn man das als Frau mit Familie nicht hat, dann ist es schon sehr schwierig“, sagt die Vizebürgermeisterin. Sonja Widmann vermutet sogar, dass es manchmal am Partner scheitert.

    Drei Bürgermeister-Kandidatinnen Kaltenegger, Widmann und Pabinger

    FM4 | Lena Raffetseder

    „Das muss man sich als Frau schon trauen“

    Frauen in der Politik sind fast immer von einer Mehrheit von Männern umgeben. Sonja Widmann erzählt, wie ihre Anwesenheit bei Sitzungen extra hervorgehoben wurde: „Dass eine Frau da mit am Tisch sitzt, war auch für den ehemaligen Bürgermeister ungewohnt. Es war einfach immer zu sehr eine Männerdomäne.“ Die Kandidatinnen in Lamprechtshausen sind politisch nicht auf einer Linie, aber wenn es um die Frage geht, warum nicht mehr Frauen in die Gemeindepolitik gehen, ähneln sich die Antworten. „Eine Frau kann das genauso gut wie ein Mann. Aber oft ist die Frau diejenige, die die Kinder betreut, deshalb ist es als Frau nicht so einfach“, sagt Bürgermeisterin Andrea Pabinger.

    Kinderbetreuung wird als Aufgabe der Frau gesehen. Auch für Sonja Widmann spielte bei der Kandidatur das Alter ihrer Tochter eine Rolle: „Es gibt mittlerweile schon mehr Frauen, die sich das zutrauen, aber so eine Zeit muss man abwarten können. Wenn meine Tochter jetzt erst fünf wäre, hätte ich es nicht gemacht.“ Die Tochter ist heute 26, deshalb musste die Kosmetikerin Sonja Widmann ihre Kandidatur nur noch mit ihrem Zivilberuf koordinieren.

    In die Politik gehen, wenn die Kinder noch sehr jung sind – hier undenkbar. Die traditionelle Rollenverteilung ist tief verankert. „Wenn wir das überwunden haben, dann schaffen wir es, dass jüngere Frauen und vor allem Mütter früher in die Politik einsteigen können“, sagt Marina Kaltenegger.

    Frauentag auf FM4

    Unter dem Motto „The Future Is Feminist“ liefert FM4 die Playlist zum Weltfrauentag 2019. Von 6 bis 19 Uhr begleiten uns Musikerinnen aus den letzten 50 Jahren Popgeschichte – von A wie Anna Calvi, B wie Beyoncé bis zu Z wie Zola Jesus.

    Redaktionell widmen wir uns am Frauentag den österreichischen Bürgermeisterinnen, der ersten weiblichen Marvel-Filmheldin „Captain Marvel“, der neuen Platte von Amanda Palmer, dem neuen Roman „Mutterschaft“ von Sheila Heti - und US-Shootingstar Lizzo beantwortet uns Fragen zu Body-Positivity und Feminismus im Pop. Außerdem besucht uns unser FM4 Artist of the Week Yasmo, um über ihre eigenen Heldinnen zu sprechen.

    Aktuell:

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    Ihre Anfrage zum ORF Radio-Symphonieorchester Wien

    Haben Sie eine Frage zu den Konzerten und Veranstaltungen des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien? Oder zu „my RSO“, dem Musikvermittlungsprogramm des Orchesters? Zu CD-Veröffentlichungen oder zu den Vorteilen des Publikumsclubs „Freund/in des RSO“?
    Wir werden Ihre Anfrage so bald wie möglich beantworten. Zahlreiche Informationen rund um das RSO Wien finden Sie unter rso.ORF.at.


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    #####EOF##### Program radio-emisijov ovoga tajedna - Visti

    Program radio-emisijov ovoga tajedna

    ORF Gradišće emitira svaki dan aktualne informacije na hrvatskom jeziku. Svaki tajedan Hrvatska redakcija producira šest radio-magazinov, dva koncerte po želja slušateljev kot i vjerski komentar. U slijedećem morete najti sve emisije on demand kot i pregled o tema magazinov tekućega tajedna.

    svaki dan: Hrvatski žurnal

    ORF svaki dan informira o aktualni dogodjaji gradišćanskohrvatske zajednice u Gradišću, Beču, Ugarskoj i Slovačkoj. Na radiju se žurnal emitira od 18.04 do 18.15, ovde si ga morete poslušati kada kanite.

    Hrvatski žurnal 3.4.2019. on demand

    pandiljak: Kulturni tajedan

    Kazališna grupa Novoga Sela je predstavila u domaćem selu igrokaz „Zaspanko“ iz pera autorskoga dua Maxa Neala i Maxa Ferera. Komediju je pred nekolikimi ljeti na hrvatski jezik prevodio režiser fileške kazališne grupe, Petar Schweiger. Novoseoci su si posudili ov igrokaz od Filešcev. Branko Kornfeind i Margit Huber-Roth su ga prilagodili svojim potriboćam i nadopunili nekolikimi jačkami, ke su pri predstavi svirali muzičari Hatskoga Kola.

    Kulturni tajedan 1.4.2019. on demand

    pandiljak: Rub i sredina

    U ovom tajednu je tomu 30 ljet, da je ORF upeljao televizijske emisije za narodne grupe. U isto vrime, kad je u Gradišću štartao tajedni magazin „Dobar dan Hrvati“, krenula je u Koruškoj televizijska emisija na slovenskom jeziku „Dober dan Koroška“. U ovoj emisiji će povidati peljač Slovenske redakcije ORF-a u Celovcu, Marijan Veliko, o početki televizijske ere koruških Slovencev.

    Rub i sredina 1.4.2019. on demand

    utorak: Plava raca

    Prlikom 30. obljetnice upeljanja televizijskoga magazina „Dobar dan Hvati“ povidaju dica osnovne škole Filež, je li si uopće gledaju ovu emisiju i ča jim se na njoj vidi.

    Plava raca 2.4.2019. on demand

    srijeda: Å irom barom

    Okrugli 100. rodjendan svečuje 1. aprila Katica Dihanić iz Klimpuha. Jubilarka živi jur nekoliko ljet kod svoje kćere Acike u Cogrštofu, a zvana nje još ima sina Franca, dva unuke i jednu praunuku. Katica Dihanić se je rodila kot najstarja kćer seljakov Jive i Sofije Vajković. 1946. ljeta se je odala za Štefana Dihanića iz Klimpuh, ki je umro 1985. ljeta.

    Šumari u južnom Gradišću su unemireni. Zbog promjene klime i krivo zasadjenoga stabalja je došlo do velike problematike: škodljivci kot poznati potkornjak ali i druge infekcije se sve ljutije širu a od toga trpu bori i smirike, ke se jako friško sušu. Pogodjene su i loze/gore u Stinjaki i Pinkovcu.

    Å irom barom 3.4.2019. on demand

    četvrtak: Poslušajte priliku

    29. marca 1919. ljeta se je u Novom Selu narodila Agica Mikula. Prem da je odrasla u medbojnem vrimenu i doživila Drugi svitski boj, ona gleda na ispunjen i srićan žitak najzad. 100-ljetna jubilarka ima jednu kćer, dva unuke i tri praunuke.

    Poslušajte priliku 28.3.2019. on demand

    petak: Živo Srebro

    U Bostonu se nahadja jedan od najrenomiranijih muzičkih univerzitetov Sjeverne Amerike. Berklee College of Music su pohadjali poznati svitski muzičari, kot na primjer Joe Zawinul. Bubnjar grupe Coffeeshock Company, Andreas Karall iz Velikoga Borištofa, je sudjelivao pri Summer School of music i dobio štipendij za študiranje u Bostonu, kade boravi od januara.

    Živo srebro 29.3.2019. on demand

    subota: Misao za smisao

    Pod geslom „Misao za smisao“ različni autori svaki tajedan sastavu vjerski komentar katoličanske crikve, ki se emitira subotom med Hrvatskim žurnalom i koncertom po želja slušateljev „Časak radosti“.

    Misao za smisao 30.3.2019. on demand

    subota: Časak radosti

    Na vikend Hrvatska redakcija emitira dva koncerte po želja slušateljev. Rado ispunjujemo želje, ke nam stignu telefonski, telefaksom i emailom.

    Časak radosti subota 30.3.2019. on demand

    nedilja: Časak radosti

    Na vikend Hrvatska redakcija emitira dva koncerte po želja slušateljev. Rado ispunjujemo želje, ke nam stignu telefonski, telefaksom i emailom.

    Časak radosti nedilja 31.3.2019. on demand

    Čekamo vaše želje za koncert subotom i nediljom

    Telefon redakcija: 02682-700-27392
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    #####EOF##### ORF Radio #####EOF##### Scott Walker, 1943-2019 - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Scott Walker

    4AD/Jamie Hawkesworth

    robert rotifer

    Scott Walker, 1943-2019

    His ship has come in. Scott Walker, die personelle Vereinigung von Schlager und Avantgarde, die große Stimme in blue ist für immer verstummt.

    Von Robert Rotifer

    Nicht jetzt, alles nur nicht das und nicht jetzt. Wir sind dafür nicht stark genug, nicht in dieser Zeit, in der sie uns ohnehin schon die Scheiße um die Ohren werfen.

    Die Todesmeldung warf mich weit zurück ins Jahr 1995. Wir Spätgeborene, für die wir uns damals noch hielten, hatten lange mit unserer idealisierten, mythischen Vorstellung von Scott Walker gelebt. Die Jahrzehnte hatten seine Diskographie und Biographie, soweit die uns überhaupt bekannt war (das Internet konnte sowas noch nicht und Bücher über ihn gab es auch noch keine), bereits zu seinen Gunsten neu gewichtet, insbesondere der große Lauf an Solo-Alben von „Scott“ über „Scott 2“ und 3 bis „Scott 4“ auf CD wiederveröffentlicht und verehrt, einerseits als Dokumente des Emanzipationsprozesses eines Künstlers, andererseits als Maschinen zur Reise durch Zeit und Raum, die einen verlässlich in einer Parallelwelt abzusetzen vermochten.

    „It’s Raining Today“ im Auto hören (Kassette damals), und die Fahrt entlang der Wienzeile wurde zur Szene aus einem Arthouse Movie. „Boy Child“ bei abgedrehtem Licht auflegen, und der eigene Körper wog nur halb so viel. Und dann kam 1995 „Tilt“ in unser Leben.

    Scott war in unsere Welt hinabgestiegen und hatte uns dieses rätselhafte Album geschenkt, das uns Phrasen wie „Oh the Luzerner Zeitung never sold out“ und „Lemon Bloody Cola“ in den Kopf setzte und in einer Zeit, wo alles wieder Pop Pop Pop sein wollte, Worte wie „experimentell“ rehabilitiert.

    Kollege Maik Brüggemeyer hat heute zum traurigen Anlass einen Mitschnitt aus Jools Hollands Show ausgegraben, in dem Scott allein mit der Telecaster eine wunderschöne Version von „Rosary“ spielt.

    Und natürlich musste ich daraufhin das Album hervorholen und mich über mein jüngeres Ich wundern, weil das, was damals sonderbar klang, die Dekonstruktionen von Text und Musik, die Cut-Up-Willkür, der absurde Humor, aus der Entfernung doch so gänzlich schlüssig wirkt (ein ähnliches Gefühl wie neulich beim Wiedereintauchen in Mark Hollis’ einst befremdendes Spätwerk). Zu jener Zeit wies mir mein Freund Ric auch den Weg zu „Climate of Hunter“, dem lange vergessenen Album aus dem Jahr 1983, das mich sogar Mark Knopfler mit anderen Ohren hören ließ („Blanket Roll Blues“!).

    The angels of ashes will give back your passions

    Vor allem aber erinnere ich mich an die Features damals in der Musikpresse, voll des Erstaunens darüber, dass dieser Mann auf dem Fahrrad mit Baseball-Kappe und Sonnenbrille tatsächlich Scott Walker sein konnte. Er war die ganze Zeit unter uns gewesen, und wir hätten ihn nie erkannt. Das war eine Entmystifizierung der besten Art, die kulminierte mit dem Londoner Meltdown-Festival, das er 2000 kuratierte. Wo er Blur, Radiohead und Smog spielen ließ, aber auch Didi Bruckmayrs Linzer Band Fuckhead, von der vewunderten, anglozentrischen Presse verstört als „bizarrer deutscher Industrial-Act“ bezeichnet.

    2006 dankte Walker Fuckhead auf „The Drift“ nebst Chris Sharp, der ihm als MD von 4AD künstlerische Ermutigung und Unterstützung angedeihen hatte lassen, und Jarvis Cocker. Ich hatte über die Jahre glatt vergessen, dass Scott Walker in jenen geselligen Tagen sogar das positivistische Post-Comedown-Pulp-Album „We Love Life“ produzierte.

    Und jetzt nach der Todesnachricht ist es wieder da, dieses Gefühl von 1995, nur umgekehrt: Es ergibt eine bittere Art von Sinn, dass Scott Walker nicht mehr die Straßen Londons heimsucht, dass er sich von uns verabschiedet hat, wo unsere Welt eine geworden ist, die seine Anwesenheit schlicht nicht mehr verdient.

    Scott Engel, wie er wirklich hieß, war Mitte der Sechzigerjahre als einer der Walker Brothers den umgekehrten Weg der British Invasion nach Lonodon gegangen. Sie waren keine Brüder, die drei. John Joseph Maus hatte, schon bevor sie zusammen kamen, als erster das Pseudonym Walker gewählt, der dritte von ihnen, Gary Walker, eigentlich Gary Leeds, hatte davor bei den Garage-Beat-Pionieren Standells gespielt und für den Rest der Band die Flug-Tickets nach London bezahlt.

    Dort angekommen wurden die Walker Brothers, nicht zuletzt weil sie so unverschämt gut aussahen und ihr Haar besser trugen als die Beatles, schnell zu Teenager-Idolen, vor allem aber, weil die ihnen von ihrem Produzent Johnny Franz verpassten Streicher-Arrangements im Verein mit Scotts voluminösem Bariton eine unglaubliche, dramatische Intensität vermittelten. Von „Love Her“ über „Make it Easy on Yourself“ und „My Ship is Coming in“ bis hin zum orchestralen Orgasmus von „The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“. Alles Lieder, die die Welt immer noch dringend braucht, selbst wenn Scott sich von ihnen distanzierte und in ein Kloster auf der Isle of Wight floh, um dort das gregorianische Chorsingen zu lernen (nichts da mit Indien oder San Francisco).

    Der bereits erwähnte Reigen seiner nach der Rückkehr aus der selbstgewählten Isolation zwischen 1967 und 1969 entstandenen ersten vier Solo-Alben markierte – ungeachtet negativer kommerzieller Konsequenzen – eine alternative Route zum vorherrschenden Zeitgeist. Während andere in Richtung der „authentischen“ Amerikanismen des härter werdenden Rock drängten, fand der in Hamilton, Ohio, aufgewachsene Scott seine künstlerischen Verwandschaften im Werk des Belgiers Jacques Brél, von „Mathilde“ über „Amsterdam“ bis zur melodramatisch makabren Düsternis von „My Death“ (die letzteren beiden nicht zufällig auch von David Bowie gecovert, der sich damals von Scott Walker einiges beibringen ließ und nicht zufällig 2008 die Walker-Doku „30 Century Man“ finanzierte).

    Parallel dazu erkämpfte er sich Album um Album seine Rolle als Songwriter mit Meisterwerken wie „Montague Terrace (in Blue)“ (auf „Scott“) oder dem alle konventionelle Songstrukturen verwerfenden „Plastic Palace People“ (auf „Scott 2“) bis zu Scott 3, das bis auf drei Brél-Übersetzungen bereits vollständig von S. Engel geschrieben war.

    Auf das Kompromissalbum „Til The Band Comes In“ folgte die Phase des Musizierens für Alkohol- und Wohnungskosten, dann die Reunion der Walker Brothers in den Mittsiebzigern, die immerhin Höhepunkte wie das großartige Cover von Tom Rushs „No Regrets“, so wie „The Electrician“, ein Lied über den Arbeitsalltag eines Folterknechts der CIA, hervorbrachte.

    Danach tauchte Walker nur mehr aus der Versenkung auf, wenn er Dringendes zu sagen hatte. „Climate of Hunter“ (1984), „Tilt“ (1995), sein Soundtrack zu „Pola X“ (1999), „The Drift“ (2006) sein gefeiertes letztes Studioalbum „Bish Bosch“ („bish bash bosh“ heißt so viel wie „ruck zuck“), das er damals schon als Ende eines Zyklus sah, und danach noch eine Kollaboration mit Sunn O))) namens “Soused” und zwei weitere Scores (“The Childhood of a Leader” und “Vox Lux”).

    So wie neulich bei Mark Hollis hat man das sichere Gefühl, dass da einer sein Lebenswerk abgerundet hat, bevor er gehen musste. Das ist unser Trost und Privileg.

    Stampede
    by my old
    jacket
    in the dark

    Someday
    I’ll pick it
    up
    look for the
    maker and
    whisper

    Tilt

    mehr Musik:

    Aktuell:

    #####EOF##### Your voice is beautiful - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Palastic

    Palastic

    soundpark act des monats

    Your voice is beautiful

    Das Wiener Elektro-Duo Palastic weiß einige der aktuell spannendsten österreichischen Stimmen für sich zu nutzen. Unser FM4 Soundpark Act im Februar.

    Von Lisa Schneider

    „Unser neues Projekt sollte weg von der reinen Auflegerei, hin zu einer Mischung aus elektronischer Produktion und dem Einfluss verschiedenster Genres“, erzählt Philipp Pichler, eine Hälfte von Palastic, im Soundpark-Interview.

    Philipp Pichler hat schon früh angefangen, aufzulegen. Er hat als DJ Erfahrungen gesammelt und sich dann erhofft, in einem Producing-Kurs in Wien den richtigen Input zu bekommen. Dem war nicht ganz so, und doch ist es noch besser gekommen als erwartet: in besagtem Kurs lernt er Sebastian Keerl kennen und schnell ist klar – better together.

    Es passt, weil’s nicht passt

    Philipp und Sebastian sind zwei sehr unterschiedliche Typen von Musikern und gerade das tut Palastic gut. Hat Philipp die meiste Zeit vor dem gemeinsamen Projekt hinter den Turntables verbracht, ist es Sebastian, bei dem die Singer-Songwriter-Anfänge tiefer wurzeln: „Mit zehn Jahren hab’ ich begonnen, klassische Gitarre zu spielen. Dann, als ich cool geworden bin, hab ich sie an die Wand geschmissen und wollte eine E-Gitarre", lacht Sebastian Keerl.

    Der Zufall hat Sebastian schließlich zur elektronischen Musik, bzw. zur Produktion gebracht: „In einer der Bands, in der ich gespielt hab, ist an einem Probetag der Schlagzeuger ausgefallen. Ich wollte dann nicht warten, hab mich hingesetzt und die Drums selbst programmiert.“ Da ist der Funke übergesprungen, der ihn zum Producing-Kurs geführt hat.

    Vor Palastic haben die beiden ein erstes, anderes gemeinsames Projekt betrieben, das sie jetzt selbst als „harte Clubmusik“ einreihen. Im Club sind sie geblieben, aber vieles ist neu: Palastic rufen sie 2015 ins Leben.

    Palastic gemeinsam mit klei

    Filous

    Palastic und die Wiener Musikerin klei, mit Vorliebe für alles Süße.

    Königsdisziplin: Signature Sound

    Anfangs arbeiten die beiden Musiker vor allem an Remixes. Die erste eigene Single heißt „Far Away“, aber auch die wird erst vor gut zwei Jahren veröffentlicht. „Wir wollten, bevor wir Palastic an die Öffentlichkeit bringen, alles fertig haben – von vier ersten Songs bis zum Webauftritt. Das ist nervenaufreibend, aber eine wichtige Vorbereitung: wir wollten einen roten Faden, der alles zusammenhält.“

    Dieser rote Faden bezieht sich vor allem auf den Signature Sound von Palastic – wenn man, wie die beiden, sich für jeden seiner Songs eine/n Gastsänger/in bzw. Kollaborationspartner/in an Bord holt, ergibt sich schnell die Frage, wo der eigene Wiedererkennungswert bleibt. „Eben deshalb haben wir auch mit dem Launch gewartet. Wir haben jahrelang getüftelt, damit unsere Songs, auch wenn etwa die Stimmen wechseln, nach uns klingen.“

    Sebastians Vorliebe fürs Drumline-Programmieren zieht sich bis heute durch: Palastic bevorzugen für ihren Sound vor allem die hart geschlagene Snaredrum, die in allen Songs einen prominenten Platz einnimmt. Und es ist auch hier wieder die Zusammenarbeit zweier unterschiedlicher Musiker, die die Spannung erzeugt: „Ich kümmere mich immer noch meistens um die Akkorde und Melodien. Philipp hat ein viel besseres Gespür dafür, wie ein Song sich aufbauen soll, für das Arrangement.“

    Wenn man seine Stärken kennt

    Wie sich Palastic ihre Kollaborationspartner aussuchen, ist in jedem Fall anders. Dass es aber bei jedem Song nicht nur sie beide geben soll, war von Anfang an klar. Und das aus einem einfachen Grund: „Wir können eben nicht besonders gut singen“, da lachen beide. Außerdem, erzählt Sebastian, „das hat wieder mit dem Signature-Sound zu tun. Man kreiiert die einzelnen Stücke in einer Art Schema, das man im Kopf hat. So werden sie alle nicht komplett gleich, aber sie ähneln einander. Das ist gut, weil es so diesen natürlichen Wiedererkennungswert gibt, aber natürlich ist so auch die Gefahr groß, dass sie irgendwann zu gleich klingen. Und da kommen unsere Kollaborationen ins Spiel – sie bringen die nötige Inspiration von außen."

    Neuer Song, neue Stimme

    Palastic haben schon mit Leyya, Nihils, Lea Santee, Nathan oder klei aus Wien zusammengearbeitet, ebenso aber mit internationalen Künstlern wie Kytes und LissA aus Deutschland oder Connor aus Irland.

    Sieht man sich die Liste der veröffentlichten Songs von Palastic an, halten sich Remixes und Kollaborationen einigermaßen die Waage, wobei die beiden mittlerweile mehr weg von ersterem, mehr hin zu zweiterem gehen. „Es ist einfach ein völlig anderer Zugang, einerseits einen Song neu zu interpretieren und Stellen hervorzuheben, die der originale Künstler womöglich so noch nicht gehört hat; und andererseits selbst Songs zu schreiben. Dabei liegt der größte Vorteil darin, dass man von Anfang an bei der Produktion dabei ist, einlenken kann, und bis zum Release alles selbst in der Hand hat. Es ist nicht selten passiert, dass wir an einem Remix gearbeitet haben, und wegen fehlender Kommunikation oder sonstiger Umstände ist er dann nie veröffentlicht worden.“

    Raus aus dem Studio, rauf auf die Bühne

    Das erste Mal live haben Palastic vor gut einem Jahr im Wiener Fluc gespielt, und seither etwa am Electric Spring im Wiener Museumsquartier oder am Out Of The Woods Festival in Wiesen. „Das hat alles super geklappt, aber es war einfach noch einmal eine komplett neue Erfahrung für uns, ein komplett neues Terrain. Wir haben viel gelernt bei diesen ersten Gigs, vor allem, dass wir in Zukunft bei unseren Liveauftritten unbedingt noch mehr – und an die Location angepasst – mit Visuals arbeiten werden.“

    Live gibt’s von Palastic außerdem nur eigene Songs, keine Remixes zu hören – auch wenn es nicht immer möglich ist, alle GastsängerInnen zum jeweiligen Gig auf die Bühne zu bitten. „Wir haben lange diskutiert und überlegt, wie wir das lösen können. Und haben uns geeinigt – wenn es nicht anders geht, kommt die Stimme vom Band. Gerade aber auch für die Aufnahme unserer nächsten EP haben wir uns diesbezüglich natürlich auch Gedanken gemacht und es wird wahrscheinlich auch ein paar reine Instrumentaltracks zu hören geben. Da löst sich das Problem live von selbst."

    Ein unterschiedliches Duo, der Sound aber sitzt tight. Palastic borgen sich einige der aktuell spannendsten Stimmen (unter anderem) Österreichs, und erweitern mit jedem Song das so wichtige musikalische Netzwerk. Man darf gespannt sein, welche Töne sich demnächst um die knackige Palastic-Snaredrum legen werden.

    Aktuell:

    #####EOF##### sport.ORF.at

    Doping

    Der hauptverdächtige Sportmediziner im jüngsten internationalen Dopingskandal hat die Überprüfung seiner Untersuchungshaft beantragt. Der Termin bei der Ermittlungsrichterin sei am Donnerstag angesetzt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I. Eine Entscheidung müsse sie aber nicht zwingend schon am Donnerstag treffen und bekanntgeben.

    Der deutsche Sportarzt Mark S. soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes sein. Nach bisherigen Behördenangaben sollen unter Mithilfe des Arztes 21 Winter- und Sommersportathleten aus acht Ländern und fünf Sportarten Eigenblut-Doping betrieben haben.

    Fussball

    Im dritten Spiel seit der Rückkehr von Trainer Zinedine Zidane hat Real Madrid erstmals verloren. Der entthronte Champions-League-Sieger unterlag am Mittwoch in der 30. Runde der spanischen Fußballmeisterschaft in Valencia mit 1:2.

    Valencia-Spieler jubeln
    AP/Alberto Saiz

    Valencia traf durch den Portugiesen Goncalo Guedes in der 35. Minute und hatte danach diverse Möglichkeiten, die Führung auszubauen, noch bevor Ezequiel Garay in der 83. Minute das 2:0 erzielte. Real Madrid, das seit Mitte März wieder von Zidane trainiert wird, erspielte sich nur wenige Chancen. Der Anschlusstreffer fiel erst Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Karim Benzema.

    Während Real Madrid den Rückstand auf den zweitplatzierten Stadtrivalen Atletico Madrid auf fünf Punkte anwachsen lassen musste, näherte sich Valencia weiter den Champions-League-Plätzen. Als Fünfter liegt das Team noch einen Punkt hinter dem viertplatzierten Getafe.

    Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

    Stürmerstar Mauro Icardi hat am Mittwoch ein gelungenes Comeback für Inter Mailand gegeben. Der zwischenzeitlich ausgemusterte Ex-Kapitän stand im Ligaspiel beim FC Genoa erstmals seit Anfang Februar wieder auf dem Platz. Icardi traf beim ungefährdeten 4:0-Sieg per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (40.).

    Jubel von Mauro Icardi (Inter Milan)
    Reuters/Massimo Pinca

    Inter-Trainer Luciano Spalletti hatte am Dienstag angekündigt, dass Icardi in Genua sein Comeback geben werde, weil er „mental die richtige Reaktion gezeigt“ habe. Der 26-jährige Argentinier hält nun bei 15 Pflichtspieltoren in dieser Saison. Inter festigte mit dem Erfolg Platz drei, vier Punkte vor dem Stadtrivalen AC Milan.

    Eine überraschende 1:2-Niederlage setzte es für den Tabellenzweiten Napoli mit 1:2 beim Abstiegskandidaten Empoli. Die Pleite scheint für den Vizemeister und Salzburg-Bezwinger in der Europa League aber zu verkraften sein. Platz zwei ist abgesichert, der Rückstand auf Serienmeister Juventus Turin mit 18 Punkten ohnehin bereits zu groß.

    Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

    Paris Saint-Germain ist auf Kurs Richtung fünftem französischen Fußball-Cuptitel in Serie. Der Rekordgewinner des Bewerbs setzte sich im Halbfinale am Mittwoch daheim gegen Nantes mit 3:0 (1:0) durch. Im Finale trifft PSG am 27. April im Stade de France auf den Ligarivalen Stade Rennes, der sich am Vortag überraschend mit 3:2 bei Olympique Lyon durchgesetzt hatte.

    Marco Verratti brachte PSG vor der Pause auf die Siegerstraße (29.). Es war der erste Saisontreffer des Italieners. Für die Entscheidung sorgte Stürmerstar Kylian Mbappe vom Elfmeterpunkt (85.), nachdem er 20 Minuten davor noch einen Strafstoß vergeben hatte. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte Dani Alves (92.).

    Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) schießt ein Elfmetertor gegen Nantes
    APA/AFP/Franck Fife

    Durch den Erfolg greift PSG einmal mehr nach dem Double. Die Meisterschaft ist dem Hauptstadt-Club bei 20 Punkten Vorsprung praktisch nicht mehr zu nehmen. Im Achtelfinale der Champions League hatte es für die Pariser unter Trainer Thomas Tuchel mit dem Aus gegen Manchester United aber einmal mehr eine große Enttäuschung gesetzt.

    Fußball-Bundesligist Austria hat am Sonntag den Abschied von Ewandro bekanntgegeben. Der Brasilianer war im vergangenen Sommer von Udinese ausgeliehen worden. Der Leihvertrag wurde nun aufgelöst und Ewandro wechselte mit sofortiger Wirkung in seine Heimat zu Fluminense.

    Für die Austria-Profis brachte es der 23-jährige Offensivspieler auf elf Bewerbspartien und zwei Tore. Für die Young Violets traf er in der 2. Liga in drei Partien dreimal.

    Zum geplanten Neubau des LASK-Stadions am Pichlinger See in Linz will eine Bürgerinitiative unter dem Namen „Rettet den Pichlinger See“ eine Volksbefragung erzwingen. Die dazu notwendigen 6.100 Unterschriften werden ab sofort gesammelt, wurde in einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgegeben.

    Rednering des neuen LASK-Stadion auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand von Linz
    APA/Kernkompetenzen & Amago Filmproduktionen

    Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres ist publik, dass der Fußball-Bundesligist auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand ein neues Stadion errichten will. Es soll mit 16.500 Sitzplätzen für Länderspiele tauglich werden. Als Baubeginn für das auf 45 Millionen Euro geschätzte Projekt wurde der Frühsommer 2020 angedacht.

    Teures „Mammutprojekt“

    Die Gegner befürchten, dass 200.000 Quadratmeter wertvolles Grünland aus dem Naherholungsgebiet und dem regionalen Grünzug „herausgeschnitten“ und darauf ein Stadion für 16 Bundesliga-Spiele pro Jahr, aber auch für Events wie Konzerte gebaut werden soll. Die Gegner sprechen von einem „Mammutprojekt“ mit 20.000 Sitzplätzen, 3.500 Parkplätzen, Trainingsplätzen, Nebengebäuden und 50 Millionen Euro Baukosten. Zudem sei die Rede von einer eigenen Autobahnabfahrt um 20 bis 30 Millionen Euro von der öffentlichen Hand.

    Mutmaßliche rassistische Beleidigungen gegen Stürmer Moise Kean haben den 2:0-Sieg des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin bei Cagliari Calcio überschattet. Schon bevor der 19-Jährige am Dienstagabend zum Endstand getroffen hatte, war er von den gegnerischen Fans ausgepfiffen worden. Nach seinem Treffer stellte sich der Sohn ivorischer Eltern mit ausgebreiteten Armen vor die Fans, die ihn daraufhin Medienberichten zufolge beleidigten.

    Mittelfeldspieler Blaise Matuidi solidarisierte sich mit seinem Teamkollegen. „Weiß + Schwarz“, schrieb er in Anlehnung an die Vereinsfarben auf Twitter und ergänzte: „NoToRacism“.

    Juve-Coach Massimiliano Allegri machte Kean mitverantwortlich für den Vorfall. „Er hätte diesen Jubel vermeiden sollen“, erklärte Allegri. „Er ist jung und muss lernen, aber natürlich müssen auch bestimmte Reaktionen des Publikums verhindert werden.“ Im Stadion gebe es wie im Leben normale Menschen und „Idioten“, sagte Allegri. Letztere sollten identifiziert werden und aus den Stadien verbannt werden. „Die Schuld besteht 50 zu 50, Moise hat einen Fehler gemacht, und die Curva hat einen Fehler gemacht“, sagte Verteidiger Leonardo Bonucci.

    Cagliari-Präsident Tommaso Giulini distanzierte sich von dem Vorwurf, dass es rassistische Beleidigungen gegeben habe. „Ich habe vor allem Pfiffe gehört, die hätten genauso alle anderen Spieler getroffen.“ Sollte es auch rassistische Gesänge gegeben haben, „sind die zu verurteilen“.

    Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

    Chronik

    Die beiden russischen Fußballnationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew bleiben wegen einer möglichen Verwicklung in mehrere Schlägereien ein weiteres halbes Jahr in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Moskau verlängerte die U-Haft am Mittwoch bis zum 25. September, wie russische Medien berichteten.

    Die Ermittlungen gegen die beiden Fußballer dauern bereits mehrere Monate an. Die beiden sollen im Oktober 2018 in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt haben. Ihr Anwalt beklagte der Agentur Ria Nowosti zufolge, dass die Ermittler zahlreiche Zeugen nicht befragten, die beide entlasten könnten. Fans riefen zu Protestaktionen in der kommenden Woche in der russischen Hauptstadt auf, um die Freilassung der Spieler zu fordern.

    Der Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew von FC Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der „Sbornaja“ bei einer Party in Monaco für etwa 250.000 Euro Champagner bestellt hatten.

    Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 78-Jährige laboriert laut seinem Umfeld wegen eines Infektes an Fieber. Pele war auch den ganzen Mittwoch im Spital, es handle sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme vor dem langen Heimflug, hieß es. Peles Zustand sei nicht lebensbedrohlich.

    Pele hatte am Dienstagabend in der französischen Hauptstadt an einem PR-Event teilgenommen und dabei den französischen Weltmeister Kylian Mbappe (20) getroffen. Darüber twitterte Pele auch am Mittwoch, was als Zeichen einer Besserung aufgefasst wurde. „Ich habe Kylian Mbappe und seine Eltern vergangene Nacht bei einem Hublot-Event in Paris getroffen …“, schrieb der Brasilianer. Mbappe selbst hatte zuvor schon in Soziale Netzwerken verkündet: „Ich hatte die Chance, einen einzigartigen Moment mit der lebenden Legende Pele zu verbringen.“

    Immer wieder Grund zur Sorge

    Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

    Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

    Im Gerichtsprozess gegen den früheren britischen Polizeibeamten David Duckenfield, der vor 30 Jahren bei der Hillsborough-Katastrophe in Sheffield Einsatzleiter war und sich wegen fahrlässiger Tötung in 95 Fällen verantworten musste, ist die Jury am Preston Crown Court zu keinem Urteil gekommen.

    Die britische Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) kündigte am Mittwoch an, dass sie ein Wiederaufnahmeverfahren gegen den 74-Jährigen anstrebt. Der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell (69), wurde dagegen wegen Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion schuldig gesprochen.

    Tödliches Gedränge

    Beim Semifinale des englischen FA-Cups zwischen Liverpool und Nottingham Forest am 15. April 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Weitere 766 Fans wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Liverpool-Anhänger. Nach jahrelangem Streit um die Schuldfrage entschied 2016 ein Gericht nach einer unabhängigen Untersuchung, dass die Katastrophe kein Unfall war, sondern durch das Fehlverhalten der Polizei mit verursacht wurde.

    Die Anklage gegen einen Polizeibeamten, dem im Zusammenhang mit der Katastrophe Fehlverhalten in mehreren Fällen vorgeworfen worden war, war bereits im August 2018 fallengelassen worden. Das Verfahren gegen Sir Norman Bettison (62) war aufgrund der geänderten Beweislage eingestellt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft damals mit, es habe keine realistische Aussicht auf eine Verurteilung gegeben.

    Formel 1

    Am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Bahrain hat der Brite George Russell (21) Bestzeit erzielt. Der Williams-Pilot saß am Mittwoch allerdings im aktuellen Mercedes W10 und war in 1:29,029 Min. Schnellster vor Sergio Perez (Racing Point) und Sebastian Vettel. Der Deutsche hatte aber härtere Reifen an seinem Ferrari. Russells Zeit war wegen der trockenen Bedingungen die beste beider Tage.

    George Russell (GBR) steuert bei Formel-1-Tests in Bahrain einen Mercedes
    APA/AFP/Andrej Isakovic

    Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, fuhr einen Tag nach seinem Debüt im Ferrari am Mittwoch einen C38 des Partnerteams Alfa Romeo. Der 20-Jährige drehte insgesamt 70 Runden und wurde Sechster. Auf die meisten Runden (143) kam der Thailänder Alexander Albon im Toro Rosso. Der 19-jährige Brite Dan Ticktum fuhr im Red Bull 135 Runden.

    Radsport

    Der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger hat am Mittwoch bei der 74. Auflage des Radrennens „Quer durch Flandern“ Platz vier belegt. Der 27-Jährige vom Team Bora kam beim zur World Tour zählenden Rennen mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe ins Ziel nach Waregem. Den Sieg holte sich das niederländische Multitalent Mathieu van der Poel. Der 26-Jährige ist amtierender Querfeldein-Weltmeister.

    Für Van der Poel war es der dritte Saisonsieg auf der Straße, aber der erste seiner Karriere auf der World Tour. Im vergangenen September gewann der Niederländer bei der Mountainbike-WM Bronze. 2015 und 2019 holte er bei der Querfeldein-WM jeweils Gold. Van der Poel ist der Enkel der französischen Radlegende Raymond Poulidor. Sein Vater Adrie van der Poel war ebenfalls Radrennfahrer, er gewann u.a. 1986 die Flandern-Rundfahrt.

    Van der Poel setzte sich nach 183 km im Finish vor dem Franzosen Anthony Turgis und dem Luxemburger Bob Jungels durch. Für Pöstlberger, der seinen bisher größten Erfolg 2017 mit einem Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren hatte, blieb Platz vier. Der Steirer Bernhard Eisel kam bei der Generalprobe für die Flandern-Rundfahrt, die am Sonntag über die Bühne geht, als 114. mit 6:42 Minuten Rückstand ins Ziel.

    Eishockey

    Wintersport

    Österreichs Medaillengewinner im Wintersport sind am Mittwoch von der Regierungsspitze geehrt worden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der für Sport zuständige Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bedankten sich bei den Athleten für die beeindruckenden Leistungen, für die laut Kurz „tolle Visitenkarte Österreichs im Ausland“.

    Siegertrophäen als Gastgeschenk

    29 Medaillen- und alle Kugelgewinner aus den ÖSV-Sparten waren im Bundeskanzleramt geladen. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bedankte sich „herzlich“ für die Einladung und brachte als Gastgeschenk Siegertrophäen der nordischen Ski-WM in Seefeld mit. Sportminister Strache erinnerte in seiner Rede auch an alle verletzten Athleten und würdigte die Leistungen der Parasportler.

    Die Alpinen wurden von Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher und Abfahrtsweltcup-Siegerin Nicole Schmidhofer („Ein schöner Rahmen, sehr lässig“) angeführt. Auf die obligatorische Nachfrage, wie es denn um seine Zukunftsplanung aussehe, ließ sich Hirscher nichts herauslocken. Er müsse abwägen, inwiefern sein Körper Leistungen wie in den vergangenen Jahren erbringen könne, sagte der Salzburger. Das brauche Zeit. Eine Entscheidung werde nicht vor Sommer fallen, meinte Hirscher im ORF-Interview.

    Schach

    Österreichs erste Schachgroßmeisterin, die Kärntnerin Eva Moser, ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Das teilte der Österreichische Schachbund am Mittwoch in einer Aussendung mit.

    Eva Moser (AUT)
    GEPA/M. Oberlaender

    Highlights in Mosers Karriere waren der Vizeeuropameistertitel 1998 in Mureck bei den U16-Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in Gmunden, wo sie alle Männer hinter sich ließ und als erste Frau den Titel gewann.

    Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karrierehöchstzahl von 2.471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde Moser vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schachgroßmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters.

    Tischtennis

    Daniel Habesohn scheint erstmals in den Top 30 der Tischtennisweltrangliste auf. Der 32-jährige Wiener verbesserte sich um sechs Plätze und nimmt zweieinhalb Wochen vor der WM in Budapest Rang 29 ein. „Als ich die neue Weltrangliste gesehen habe, da war ich gleich heiß aufs nächste Training. Es gibt auch viel Selbstvertrauen für die WM“, sagte der Doppel-Europameister. Sofia Polcanova fiel bei den Frauen aufgrund einer Verletzungspause um zwei Plätze zurück und ist als 19. nun zweitbeste Europäerin.

    Segeln

    Am dritten Tag der Princess Sofia Trophy der Segler vor Palma de Mallorca hat sich Österreichs 49er-Duo Benjamin Bildstein/David Hussl nach zwei Wettfahrtsiegen als Dritter für die Goldflotte qualifiziert.

    49er-Segler Benjamin Bildstein und David Hussl
    Tobias Stoerkle – Photography

    Die schon dort segelnden David Bargehr und Lukas Mähr verteidigten bei den 470ern Rang zwei. Auch Thomas Zajac/Barbara Matz haben im Nacra 17 noch Chancen auf die Top Ten und das Medal Race.

    Tennis

    Das Tennis-Finale im Herren-Einzel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird nicht wie ursprünglich geplant im Modus „Best of five“, sondern lediglich auf zwei Gewinnsätze ausgetragen. Das gab der Internationale Tennis-Verband (ITF) am Mittwoch bekannt. Damit werden alle Einzel bei Olympia im gleichen Format gespielt. Im Doppel gibt es bei Satzgleichstand keinen dritten Satz, sondern ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte.

    #####EOF##### FM4 Heartbeat - Playlist vom 11.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Heartbeat - Playlist vom 11.3.2019

    Ten Fé Isn´t Ever A Day
    Weyes Blood Everyday
    Julia Jacklin You Were Right
    Stella Donnelly Tricks
    Boygenius Me And My Dog
    Better Oblivion Community Center Dominoes
    Zander Hawley feat. Phoebe Bridgers Until We Both Get Bored
    White Lies Finish Line
    White Lies Tokyo (FM4-Acoustic-Session)
    White Lies Change (FM4-Acoustic-Session)
    Mark Hollis Watershed
    Tindersticks feat. Robert Pattinson Willow
    Foals I´m Done With The World (& It´s Done With Me)
    Foals Sunday
    Anteros Anteros
    Ten Fé Caught On The Inside
    Wild Nothing Shadow
    Field Medic Henna Tattoo
    Tyler Burkhart Waiting For You
    Henry Jamison True North
    Big Thief U.F.O.F.
    Hand Habits Can´t Calm Down
    Julia Jacklin Convention
    Sasami feat. Devendra Banhart Free
    Sasami At Hollywood
    Cherry Glazerr Told You I´d Be With The Guys
    Sophie Hunger Sliver Lane
    Ten Fé Can´t Take You With Me
    Cass McCombs Prayer For Another Day
    Lily & Madeleine Analog Love

    Aktuell:

    #####EOF##### 65.000 Menschen bei Konzert gegen Fremdenhass in Chemnitz - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Bilder der #wirsindmehr Demo und Konzerte aus Chemnitz

    Jan Hestmann / Radio FM4

    65.000 Menschen bei Konzert gegen Fremdenhass in Chemnitz

    Ein spektakulärer Abend gegen Fremdenhass unter dem Motto #wirsindmehr geht in die Musikgeschichte ein. Und die Stadt Chemnitz wird damit für immer verbunden sein.

    Von Jan Hestmann

    Unter dem Motto #wirsindmehr haben sich 65.000 Menschen in Chemnitz versammelt und ein Zeichen gegen Rassismus, Fremdenhass und Gewalt gesetzt. Auslöser war ein kurzfristig organisiertes Gratis-Konzert, bei dem Die Toten Hosen, Kraftklub, Casper, Marteria, K.I.Z., Trettmann, Feine Sahne Fischfilet und Nura gespielt haben.

    Ursprünglich hätten die Konzerte direkt vor dem Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz stattfinden sollen. Da der Zuspruch im Vorfeld aber derartig groß war, ist man auf einen naheliegenden, wesentlich größeren Platz ausgewichen. Die Organisatoren sind von 20.000 Menschen ausgegangen. Diese Zahl durfte am Ende dann noch massiv nach oben korrigiert werden. Der Platz war schließlich zum Bersten voll, und auch in den umliegenden Straßen der Chemnitzer Innenstadt herrschte dichtes, ausgelassenes Gewusel.

    Bilder der #wirsindmehr Demo und Konzerte aus Chemnitz

    Jan Hestmann / Radio FM4

    Dabei hatte die Veranstaltung einen sehr ernsten Hintergrund. Und den betonten auch die Organisatoren und die teilnehmenden Bands mit Nachdruck. Gestartet wurde der Abend um 17 Uhr auch mit einer Schweigeminute für den kürzlich in Chemnitz erstochenen 35-Jährigen, dessen Tod eine Hetzjagd durch Rechtsextreme auf MigrantInnen in Chemnitz zur Folge hatte. Auf die rassistischen Ausschreitungen reagierte der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) kürzlich mit dem Sager: „Da müssen wir dann auch mal vom Sofa hochkommen und den Mund aufmachen.“ Gemeint ist damit, Zivilcourage gegen Fremdenhass zu zeigen. In die Praxis umgesetzt haben das nun die Organisatoren und Bands rund um #wirsindmehr sowie die 65.000 Menschen, die Montag Abend gekommen waren.

    Kraftklub Sänger Felix Brummer

    APA/dpa/Sebastian Willnow

    Kraftklub Sänger Felix Brummer

    Es waren auch viele Spendensammler in der Menge unterwegs. Gesammelt wurde für die Familie des Getöteten sowie für zivilgesellschaftliche Oranisationen, die sich gegen Rassismus und Fremdenhass stark machen. Dass ein Konzertabend allein keine Wunder wirkt, wissen aber auch die beteiligten Musiker und betonten das in der vorangegangenen Pressekonferenz mehrfach. „Wir dürfen nicht naiv sein. Ein Konzert ändert nicht alles“, sagte Kraftklub-Frontmann Felix Brummer,fügte dem aber hinzu, dass es aber gut sei, zu sehen, dass man nicht allein sei. Und Monchi von der ostdeutschen Ska-Punkband Feine Sahne Fischfilet: „So ein Konzertabend ist nicht alles, aber es ist ein Anfang.“

    Die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft

    Dabei gehe es aber nicht um einen Kampf zwischen Rechts und Links, merkte Campino von den Toten Hosen während der Pressekonferenz an, es gehe jeden etwas an, egal welcher Coleur er oder sie angehöre. Und als die Toten Hosen dann als letzter Act auf die Bühne steigen und Campino singt: „Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft“, da passt genau dieser Satz perfekt in das überwältigende Szenario. 65.000 Menschen stehen hier und wünschen sich, dass dieser Abend etwas verändern mag. Ob er das wirklich tut, kann nicht beantwortet werden, aber die Vorstellung alleine hilft.

    Bilder der #wirsindmehr Demo und Konzerte aus Chemnitz

    Jan Hestmann / Radio FM4

    Und dann noch ein Überraschungs-Highlight: Zu Campino und den Toten Hosen gesellen sich noch Arnim von den Beatsteaks und Rod von den Ärzten auf die Bühne und gemeinsam singen sie den Ärzte-Evergreen „Schrei nach Liebe“. Was für ein Finale - Gänsehaut, wie es nur in diesem ganz speziellen Setting möglich ist.

    Ein großes Spektakel war es am Ende in jedem Fall. Sprechchöre aus vollem Hals, Transparente und Flaggen, fröhliche, optimistische Gesichter, wohin man sah. Und das in der Stadt, die in den letzten Tagen und Wochen so massiv in Verruf geraten war und über die auch ChemnitzerInnen auf der Straße berichteten, dass sich die Stimmung und auch das Sicherheitsgefühl merkbar verschlechtert habe.

    Monchi und Marteria

    APA/dpa-Zentralbild/Sebastian Kahnert

    Monchi und Marteria

    Was hier mit #wirsindmehr passiert ist, wird für jeden eine andere Relevanz haben, für manche mehr, für andere weniger. Eines ist Montag Nacht aber ganz klar - und der Rapper Marteria hat es im Vorfeld bereits prognostiziert, indem er große Worte gefunden hat: diese Veranstaltung geht in die Musikgeschichte ein - als ein starkes Zeichen gegen Fremdenhass. Und Chemnitz wird mit diesem Eintrag unweigerlich immer in Verbindung stehen. Und das ist doch schließlich ein großer Gewinn für die zurzeit so gebeutelte Stadt.

    mehr Politik:

    Aktuell:

    #####EOF##### Startseite | rso.ORF.at #####EOF##### Das Programm von Radio NÖ - Radio Niederösterreich

    Das Programm von Radio NÖ

    Radio NÖ spielt täglich die größten Hits und schönsten Oldies rund um die Uhr. Hier finden Sie einen Überblick über das Programm von Radio Niederösterreich und Details zu den einzelnen Sendungen.

    Guten Morgen Niederösterreich (5.00 - 9.00 Uhr)
    Service, Information und Unterhaltung für einen erfolgreichen Start in den Tag: NÖ-Journale zur vollen und zur halben Stunde, ausführliche Wetterprognosen und der aktuelle Verkehrsüberblick alle 15 Minuten und dazu Reportagen aus allen Teilen des Landes. Wie die Sterne stehen, hören Sie im „Radio NÖ Horoskop“ und dazu servieren wir viel gute Musik zum Munterwerden.

    21.02.18 Das Programm von Radio NÖ

    ORF

    Andreas Hausmann

    NÖ-Journal (6.00, 7.00, 8.00 Uhr)
    Zu jeder vollen Stunde liefern wir umfassende Informationen über das politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschehen aus Niederösterreich, Österreich und aller Welt. Zu jeder halben Stunde gibt es den kompakten Überblick.

    Radio NÖ am Vormittag (9.00 - 12.00 Uhr)
    Leichter leben mit Radio NÖ. Hier bekommen Sie Tipps, die Sie brauchen können: Von Gesundheit und Geld, Konsumentenschutz und Recht bis zu Auto und Schönheit. Von 11.00 bis 12.00 Uhr begrüßen wir prominente Gäste im Studio – und diese bringen auch ihr persönliches Lieblingsrezept mit. Um 12.00 Uhr senden wir das Niederösterreich Journal.

    Radio NÖ Mittagsmagazin (12.00 - 13.00 Uhr) Die ausführliche Information zur Mittagsstunde mit viel Musik.

    Birgit Zeiss-Brammer

    ORF

    Birgit Zeiss-Brammer

    Radio NÖ am Nachmittag (13.00 - 16.00 Uhr)
    Drei Stunden lang Entspannung und Stimmung – mit praktischen Tipps, was Sie in Niederösterreich unternehmen können, und dreimal die Woche mit dem Radiorätsel „Kopfnuss“.

    Radioclub (16.00 - 20.00 Uhr)
    In den Abend geht’s mit viel Musik, regelmäßigen Wetter- und Verkehrs-Hinweisen, aktuellen Informationen in den „NÖ Journalen“ um 17.00 und 18.00 Uhr und einer Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen das Tages. Nach 18.00 Uhr hören Sie eine ausführliche Wettervorschau und unsere Sportreporter berichten aus Niederösterreich und der Welt.

    Die Sendungen am Abend

    Mo, 20.00 - 22.00 Uhr: „Da Capo"
    Zwei Stunden lang die beliebtesten Schlager der 1950er- bis 1970er Jahre.

    Di, 20.00 - 21.00 Uhr "AufhOHRrchen"
    Mit traditioneller Volksmusik durch den Jahreslauf: Jeden Dienstag präsentieren Volksmusik-Experten musikalische Kostbarkeiten, Veranstaltungshinweise und CD-Neuerscheinungen.

    Di 21.00 - 22.00 Uhr "Musik in Rot-Weiß-Rot"
    Eine Stunde lang das Beste aus Österreich - Musik in rot-weiß-rot mit heimischen Interpreten und von österreichischen Komponisten.

    Mi, Do 20.00 -21.00 Uhr "G’sungen & g’spielt“ und „Für Freunde der Blasmusik"
    Die wöchentlichen Sendungen für alle Freunde traditioneller Klänge, von kleiner Hausmusik und großen Chören bis zu Blasmusik-Gruppen aus dem ganzen Land. Jeden zweiten Donnerstag präsentiert sich anstelle von "G’sungen und g’spielt“ die Chorszene NÖ unter dem Titel „Vielstimmig“.

    Mi, 21.00 - 22.00 Uhr „Musikfest"
    Bei Hannes Wolfsbauer hören Sie die beliebtesten Musikstars, die auch immer wieder in Niederösterreich Station machen - von A bis Z, von den Amigos bis zu den Zellberg Buam.

    Do, 21.00 - 22.00 Uhr "Musik in Rot-Weiß-Rot"
    Eine Stunde lang das Beste aus Österreich - Musik in rot-weiß-rot mit heimischen Interpreten und von österreichischen Komponisten.

    Fr, 20.00 - 21.00 Uhr "Musikanten spielt´s auf"
    Eine Stunde mit Volksmusik-Gruppen, immer aus einem anderen Bundesland.

    Fr, 21.00 - 22.00 Uhr Die Spezialsendungen auf Radio NÖ
    1. Freitag: „Naturerlebnis Jagd“
    2. Freitag: „Jazz Mendt Live“
    3. Freitag: „Frisch aus NÖ“ – David Pearson stellt junge Bands und Sängerinnen aus Niederösterreich vor
    4. Freitag: „Tonkünstler – Klassisches aus Niederösterreich“

    22.00 - 5.00 RNÖ-Nachtschwärmer
    Schlager und Oldies, vor allem deutschsprachige Titel und Künstler aus Österreich begleiten durch die Nacht.

    Das Programm von Radio NÖ

    ORF

    Christina Meister

    Das Programm am Samstag

    5.00 - 09.00 Uhr Guten Morgen NÖ

    9.00 - 12.00 Uhr Der Samstagvormittag auf Radio NÖ

    12.00 - 12.10 Uhr NÖ-Journal

    12.10 – 13.00 Uhr Die Radio NÖ Urlaubsträume

    13.00 – 15.00 Uhr Radio 4/4 – Ihr Wochenende auf Radio NÖ

    Von 15.00 bis 16.00 Uhr sind wir immer wieder mit "Radio 4/4“ unterwegs in Niederösterreich und melden uns live aus einer Gemeinde.

    16.00 - 20.00 Uhr Radioclub

    17.00 - 17.10 Uhr NÖ-Journal

    20.00 - 22.00 Uhr Frühlings-/Sommer-/Herbst-/Winterträume – Der Samstagabend auf Radio NÖ
    Zwei entspannte Stunden mit den besten Schlagern und schönsten Oldies. Musik zum Wohlfühlen für Ihren Samstagabend.

    22.00 - 6.00 Uhr RNÖ-Nachtschwärmer

    Radio Sendungen

    ORF

    Das Programm am Sonntag

    6.00 - 9.00 Uhr Guten Morgen NÖ

    7.00 - 7.05 Uhr NÖ-Journal (7.00, 8.00 Uhr)

    9.00 - 10.00 Uhr Nahaufnahme
    Interessante Persönlichkeiten erzählen im Gespräch mit Alice Herzog über ihr Leben und verraten auch private Geheimnisse.

    10.00 - 11.00 Uhr Gottesdienst
    An jedem Sonn- und Feiertag wird ein katholischer Gottesdienst aus einer Pfarrgemeinde in Österreich übertragen.

    11.00 - 12.00 Uhr Frühschoppen
    Unterhaltung, volkstümliche Musik und zünftige Stimmung erwarten Sie beim Frühschoppen – jeden Sonntag aus einem anderen Bundesland.

    12.00 - 12.05 Uhr NÖ-Journal

    12.05 - 13.00 Uhr Entweder … oder? Das Radio NÖ-Sonntagsquiz

    13.00 - 16.00 Uhr Der Radio NÖ Musiksonntag
    Mit den größten Hits und schönsten Oldies geht es entspannt in den Sonntagnachmittag. Jeden Sonntag stellen wir aktuelle Neuerscheinungen vor und bringen Berichte über bekannte Sänger und Bands.

    16.00 - 20.00 Uhr Radioclub

    17.00 - 17.10 Uhr NÖ-Journal

    20.00 - 22.00 Uhr Die Radio NÖ-Zeitreise mit den größten Hits und schönsten Oldies aus Österreich
    Musik aus Österreich quer durch die Jahrzehnte. Lassen Sie die Woche mit heimischen Interpreten ausklingen.

    22.00 - 6.00 Uhr RNÖ-Nachtschwärmer

    Links:

    #####EOF##### Das neue Bilderbuch-Video zu "Frisbeee" ist da - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Bilderbuch im Weltall

    Screenshot Bilderbuch "Frisbeee"

    Das neue Bilderbuch-Video zu „Frisbeee“ ist da

    Schaut es euch jetzt an!

    Das Wort Frisbee kommt am neuen Bilderbuch-Album „Vernissage My Heart“ besonders häufig vor, nicht nur im gleichnamigen Song. Warum das so ist erklärt Maurice Ernst im ausführlichen Interview zum Album.

    Wir haben wirklich viel Frisbee gespielt auf der Tour, am Parkplatz nach den Auftritten. Das war unglaublich schön und meditativ und freundschaftlich.

    Tour-Termine:

    24.05.2019 Open Air Schloss Schönbrunn, Wien (Sold Out)
    25.05.2019 Open Air Schloss Schönbrunn, Wien (Zusatzshow)
    11.07.2019 Poolbar auf der Wiese, Feldkirch
    13.07.2019 Donaulände Open Air, Linz
    24.08.2019 Freiluftarena B, Messe Graz

    Das Video zu „Frisbeee“ ist heute veröffentlicht worden. Darin fliegen wir fliegen mit Bilderbuch auf einem Frisbee durchs Weltall. Im Hintergrund weht die EU-Flagge.

    Alle meine Freunde spielen Frisbee heut Nacht
    und mir wird wieder klar:
    Meine Erde ist flach.
    Wir haben endlich endlos
    und für immer heut Nacht
    und was war
    ist egal.

    mehr Musik:

    Aktuell:

    #####EOF##### Gut gepflanzt - Radio Vorarlberg #####EOF##### "Das Patriarchat ist eine Bitch" - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Yasmo

    Patrick Wally

    fm4 artist of the week

    „Das Patriarchat ist eine Bitch“

    Auf „Prekariat & Karat“ bringen Yasmo und die Klangkantine politische und persönliche Texte mit großem Jazzfunk-Sound zusammen - sie sind unsere Artists of the Week.

    Von Stefan „Trishes“ Trischler

    „Ich hoffe, dass klar ist, dass ich Feministin bin und das Patriarchat eine Bitch“, spricht Yasmo und lässt die Punchline mit einer Explosion wie aus dem Blockbuster untermalen. Das bizarre gesellschaftliche Konstrukt, das einer Hälfte der Menschheit gleiche Freiheit, gleiche Bezahlung und gleiche Rechte absprechen will, es wird auf dieser Platte noch ein paar Mal gnackgewatscht werden - völlig zurecht. Schon der Titel Prekariat & Karat macht klar, dass die materiellen Ungleichheit - im globalen wie im lokalen Zusammenhang - hier auch ein großes Thema ist.

    „Ich hoffe, dass klar ist, dass ich Feministin bin und das Patriarchat eine Bitch.“

    Im Interview erzählt Yasmo, dass der Fokus bei der Arbeit am Album aber eigentlich ganz woanders lag. Nachdem sie auf dem selbstbetitelten Debütalbum noch damit beschäftigt waren, sich menschlich und persönlich kennenzulernen, sowie den Sound und die Möglichkeiten im Studio auszuloten, konnten und wollten Yasmo und die Klangkantine jetzt „alles machen“ worauf sie gerade Lust hatten. Deshalb ist der Klang gefühlt noch etwas größer und macht ausgedehntere Ausflüge in Richtung Jazz und Rock. Deshalb ist aber auch der Vortrag der Worte manchmal vorsichtig melodisch - und an einer Stelle wird dank Autotune sogar richtig gesungen:

    Eigentlich wollte sie nur (Pop)Songs schreiben, weil unsere Zeiten aber unsere Zeiten sind und Yasmo & die Klangkantine laut eigenem Bekunden „grundpolitische Menschen“, wurden natürlich auch die Gesellschaft und die Politik angesprochen. Gleichzeitig ist Yasmo auf Prekariat & Karat aber auch persönlicher als je zuvor und es gibt musikalisch ungewohnt zarte Momente zu hören.

    Yasmo und die Klangkantine live:

    08.03. ARGEKultur Salzburg
    13.03. Treibhaus Innsbruck
    14.03. Spielboden Dornbirn
    15.03. Milla München
    16.03. Posthof Linz
    25.03. Porgy & Bess Wien
    26.03. Porgy & Bess Wien
    27.03. PPC Graz

    Dass die junge Rapperin, Autorin und Slam Poetin aus Wien im Interview mehrmals erzählt, sie habe sich in der Produktion vor allem mit der Bitte um mehr Sounds aus dem 808 Drumcomputer und Autotune hervorgetan, könnte darauf schließen lassen, dass Yasmo wieder einmal Lust auf elektronisch produzierte Beats hat. Das streitet sie auf Nachfrage aber ab: „Es gibt für mich keinen schöneren Weg, Musik zu machen“ als im großen Band-Verbund.

    Die moderneren HipHop-Beats werden also vermutlich dem britischen Alter Ego Miss Lead überlassen, Yasmo & die Klangkantine kann man in den nächsten Wochen dafür an vielen Orten in ihrem Element erleben: Auf der Bühne! Und auf die nächste Platte werden sie uns bestimmt auch nicht lange warten lassen.

    Aktuell:

    #####EOF##### DO | 04 04 2019 - oe1.ORF.at

    DO | 04 04 2019 alle

    #####EOF##### Wortlaut 18 "Sterne" | Buch | FM4-Shop
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    „Poetisch.“ „Tiefgründig.“ „Originell.“ „Knallhart.“ „Spielerisch.“ „Lakonisch“. „Sensibel.“... mehr
    Produktinformationen "Wortlaut 18 "Sterne""

    „Poetisch.“ „Tiefgründig.“ „Originell.“ „Knallhart.“ „Spielerisch.“ „Lakonisch“. „Sensibel.“ „Witzig.“

    STERNE war 2018 das Thema von Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb. Rund 800 Kurzgeschichten wurden eingereicht, aus denen die Jury bestehend aus Alex Beer (Krimiautorin),
    Vinzenz Dellinger (Wortlautgewinner 2017), Lucy Fricke (Autorin), Daniela Strigl (Literaturkritikerin, Germanistin, Essayistin) und John Wray (Autor) die besten 10 für das Wortlautbuch ausgewählt hat.

    Mehr Infos auf https://fm4.orf.at/stories/2936247

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    #####EOF##### Vorsicht Apps: Der gläserne Nutzer - oe1.ORF.at

    Vorsicht Apps: Der gläserne Nutzer

    Was wäre ein Smartphone ohne Apps, die kleinen Programme die die Nutzung der schnellen Internethandys erst so richtig spannend machen. Über Apps lese ich Nachrichten, bearbeite Fotos, versende diese dann gratis übers Internet, chatte, spiele, erledige Überweisungen, schau wie das Wetter ist oder lasse mir den Weg zeigen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Aber Apps sammeln auch Daten von ihren Nutzern, was damit passiert, wissen wir nicht genau. Was ist zu beachten und wo liegen die Gefahren?

    Morgenjournal, 16.11.2013

    Markus Kammerstetter studiert die Abgründe der Datenschnüffler an der technischen Universität. Und wie viele Apps hat der Sicherheitsexperte auf seinem Smartphone? Um die 50.

    Vor der Datenkrake Google fürchtet sich Kammerstetter übrigens wenig. Google verwende die Daten zu Werbezwecken, damit könne man leben. Wovor man sich mehr fürchten sollte, seien bösartige Apps, die absichtlich das Telefonbuch klauen oder das Handy missbrauchen, um kostenpflichtige SMS zu schicken.

    So was komme immer häufiger vor und werde meist durch Apps unbekannter Anbieter gemacht, die schon nach wenigen Tagen wieder aus den App-Stores verschwinden wenn der Schaden angerichtet ist.

    Das können etwa Apps für Taschenlampen oder Spiele sein, alles was gerade beliebt ist. Bevor man eine App herunterlädt, soll man sich genau informieren, etwa welche Rechte die App haben will und ob einem das komisch vorkomme. Z.b. eine Taschenlampen-App, die Internetzugang haben wolle.

    Auch Gernot Schönfeldinger vom Verein für Konsumentenschutz sagt, man soll genau darauf achten, was eine App von einem wissen will, zum Beispiel den Standort, wenn es nicht dienlich ist: außer natürlich für Navigations- oder Wetterdienste zum Beispiel, aber für Apps wie Facebook oder Zeitungen zum Beispiel sei der Standort unerheblich. Nachdenken also, bevor man Apps Zugang zu Aufenthaltsort, Adressbuch, Kalender oder Fotos gibt.

    Beide Experten raten übrigens: Finger weg von Banktransaktionen über Apps. Kammerstetter: Heikle online Transaktionen solle man grundsätzlich über den PC machen, sagt Schönfeldinger, denn ein Computerbetriebssystem sei sicherer.

    Außerdem solle man sich bei Apps wie Facebook oder Skype immer wieder ausloggen, auch wenn es umständlich sei. Ein Plus an Sicherheit, bedeute ein Minus an Komfort.

    Auch Schönfeldinger hat viele Apps auf seinem Handy. Im Wissen, dass jeder der ein Smartphone hat, eine Datenspur hinterlässt. Die könne man zwar nicht verhindern, aber durch Vorsichtsmaßnahmen ein bisschen kleiner machen.

    Übersicht

    • Digital
    • Sicherheit
    • Konsument/innen
    #####EOF##### Fußball - sport.ORF.at #####EOF##### Babsi Zangerl ist das "ultimative Dark Horse" im Klettern - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Babsi Zangerl klettert eine Felswand hoch

    Robert Bösch

    Babsi Zangerl ist das „ultimative Dark Horse“ im Klettern

    Kaum jemand klettert in so vielen Disziplinen so stark wie Babsi Zangerl und dennoch ist sie der Geheimtipp unter den Kletterstars, trotz zehntausender Social-Media-Follower. Was da dahintersteckt versuchen wir in unserer Sommerserie „Pros & Profiles - SportlerInnen auf Social Media“ herauszufinden.

    Von Simon Welebil

    Barbara Zangerl ist eine der weltbesten Kletterinnen, und das in nahezu allen Disziplinen. Begonnen hat sie mit Bouldern, wo sie 2008 mit „Pura Vida“ als erste Frau ein Boulderproblem der Schwierigkeit 8b lösen konnte. Ein Bandscheibenvorfall, ausgelöst durch das viele Abspringen aus großer Höhe, hätte dann mit 19 Jahren fast ihre Karriere beendet. Das Bouldern musste Babsi Zangerl jedenfalls bleiben lassen. Aus therapeutischen Gründen hat sie danach mit dem Seilklettern begonnen, das aber rasch auch zur Leidenschaft geworden ist.

    Es hat auch nicht lange gedauert, bis sie im Sport- und Alpinklettern Ausrufezeichen gesetzt hat. Wiederum als erste Frau klettert sie 2013 die legendäre „Alpine Trilogie“, in den letzten drei Jahren hat sie mit drei extrem schweren freien Durchstiegen am El Capitan („El Nino“, „Zodiac“ und „Magic Mushroom“) auch in den USA Begehungen mit Schlagzeilen-Charakter geliefert.

    Trotz ihrer überragenden Kletter-Biographie gilt die 30-jährige Babsi Zangerl allerdings immer noch als „Dark Horse“ (besser: „the ultimate dark horse“, als eher unbekannte Größe, was vielleicht auch mit ihrer Selbstvermarktung zu tun hat, wie sie selber meint: „Ich klettere einfach brutal gern und brauche viel Zeit fürs Klettern, daher bleibt nicht so viel Zeit, um in Marketing oder das Business zu investieren. Für mich ist es momentan sehr wichtig, dass ich meine Ziele und Projekte verfolgen kann, deswegen lege ich gar nicht so viel Wert auf die Vermarktung.“

    FM4 Draußen: Pros & Profiles - SportlerInnen auf Social Media

    Auf Social Media aktiv zu sein ist für SportlerInnen Teil ihres Alltags geworden. Sie müssen nicht nur sportlich erfolgreich sein, sondern sich und ihre Erfolge auch verkaufen können. Unseren Timelines bringt das jede Menge Super-Content, Hochglanzbilder, Actionvideos, Inspirationen? Was aber bedeutet das für die SportlerInnen und ihre Sportart? Empfinden sie Social Media mehr als Chance oder als Belastung? Diesen und anderen Fragen spürt FM4 Draußen den ganzen Sommer lang in der Porträtserie: „Pros & Profiles – SportlerInnen auf Social Media“ nach.

    Folge 1: Freestyle-Fußballer Martin Schopf
    Folge 2: Kletterin Babsi Zangerl
    Folge 3: Parcour-Athlet Alex Schauer
    Folge 4: Downhill Mountainbikerin Vali Höll
    Folge 5: Yoga-Lehrerin Sara Ticha
    Folge 6: Wakeboarder Philipp Turba
    Folge 7: CrossFit-Athletin Vanessa Wagner
    Folge 8: Outdoor-Fotograf Tom Klocker
    Folge 9: Snowboarder Thomas Feurstein

    „Möglichst authentisch bleiben“

    Natürlich ist auch Babsi Zangerl klar, dass Selbstvermarktung dazugehört, wenn man vom Klettern leben will. Für alle Sponsoren sei es heutzutage immens wichtig, dass man auf Social Media aktiv sei, sagt sie. Für sie persönlich ist es aber wichtig, dabei möglichst authentisch zu bleiben und sich nicht zu verbiegen, und weil sie ihren Teilzeitjob in der Radiologie im Krankenhaus Bludenz nicht aufgegeben hat, muss sie das auch nicht.

    Auf ihren Instagram und Facebook-Account gibt’s daher keine Selfies, kaum Porträts oder Privates. Hier dreht sich alles ums Klettern, Babsi Zangerl in schwierigsten Routen durch höchste Wände, in Vorarlberg, in Arco oder am El Capitan im Yosemite Valley, und um den Kletteralltag, wie Babsi etwa ihre geschundenen Finger taped oder gemeinsam mit ihrem Partner Jacopo Larcher in einem Hängezelt mitten in der Felswand übernachtet. Ihre Accounts profitieren dabei extrem von der Fotoleidenschaft von Jacopo, der auf all ihren gemeinsamen Klettertrips die Kamera dabei hat und mit ihr Hochglanzbilder für die Timelines schießt.

    Social Media Strategie? Fehlanzeige

    Über 30.000 Menschen folgen Babsi Zangerl auf Instagram, mehr als 13.000 auf Facebook und all ihre Postings erzielen tausende Likes. Trotzdem fehlt ihr auf die Superstars der Kletterszene noch einiges bezüglich Followerzahlen. Die 20-jährige US-Amerikanerin Margo Hayes hat etwa über 150.000 Insta-Follower, was Babsi aber nicht besonders umtreibt. Ihre Social-Media Aktivitäten müssen ihr vor allem Spaß machen, das müsse reichen. Sie ist auch meilenweit davon entfernt, sich eine Social Media-Strategie zurechtzulegen: „Ich bin heute noch die schlechteste bei ‚Storys‘, ich mach nur Standard-Storys ohne Smilies und so, relativ freestyle und habe überhaupt keine Idee, was gut oder schlecht funktioniert.“

    Barbara Zangerl

    Simon Welebil

    Jacopo Larcher und Babsi Zangerl beim King of Kanzi Kletterfestival

    Was Babsi Zangerl auch nicht will ist, sich beim Planen neuer, schwieriger Kletterprojekte gleichzeitig zu überlegen, wie sie diese medial umsetzt, ob sie jemand zum Filmen mitnimmt, wann sie was posten soll oder wie sie es verkauft: „Mich persönlich stresst das. Wenn ich das im Vorhinein schon mache, dann ist mir fast schon klar, dass das Projekt schon nicht mehr so cool wird, als wie ich es mir vorgestellt habe.“

    Und außerdem wisse sie im Vorhinein nie, ob ein Projekt funktioniert. Die sind nämlich meistens so schwer, dass sie beim Einsteigen in eine Route annimmt, sie sei zu schwer für den Durchstieg. Verständlich, dass man ein Scheitern nicht an die große Glocke hängen will. Läuft alles wider Erwarten gut, wird dann recht spontan über Postings entschieden oder jemand zum Filmen eingeladen. Bei Babsi Zangerl stehen Kletterziel und das Erlebnis an erster Stelle, Social Media kommt danach. Eine Route erfolgreich bis zum Top zu klettern löst immer noch mehr Glücksgefühle aus als tausend Insta-Likes.

    Fürs Klettern hat die Social-Media Revolution nicht nur Gutes gebracht

    Babsi Zangerl hat zu klettern begonnen, als Social Media noch mehr dem Austausch als der Selbstvermarktung gedient haben. Sie mag es, dass heutzutage jeder verfolgen kann, was die anderen Kletterer so machen, dass man leichter neue Kletterrouten und -gebiete entdeckt und dass Menschen zum Klettern inspiriert werden, andere Auswirkungen, die Social Media fürs Klettern gebracht haben, sieht sie allerdings kritisch.

    Babsi Zangerls Follow-Empfehlungen:

    Babsi Zangerl würde ihr Smartphone gerne öfter zu Hause liegen lassen, aber sie hängt dann doch auch sehr oft am Handy. Abonniert hat sie übrigens hauptsächlich Leute, mit denen sie eine persönliche Geschichte verbindet, nicht unbedingt jene, die den interessantesten Content liefert - ein Kletterkollege sticht da aber doch hervor - dessen Account man aber mit „Nicht nachmachen“ kennzeichnen sollte: „Ich würde Hansjörg Auer folgen, weil wenn der was postet ist es meist was Brutales (lacht)“. Hier ein Beispiel:

    Jeder könne ein Bild aus einer schweren Kletteroute posten und behaupten, sie geschafft zu haben, Überprüfung gäbe es aber keine, sagt sie etwa. Und der Druck von Sponsoren, möglichst viel aufregenden Content zu posten und mehr Follower anzuhäufen führe dazu, dass viele Kletterer weniger eine eigene Linie fahren würden, sondern sich darauf fokussieren, wie man möglichst viele Leute erreichen könnte. Die würden dann zu Kletterprojekten neigen, die man leichter verkaufen könne.

    Dass manche Sponsoren da mitspielen würden und mehr auf Social Media-Reichweite als auf Kletterleistung schauen würden, behagt ihr auch nicht. Vor diesem Hintergrund ist dann auch verständlich, dass ihre Sympathien denjenigen gelten, die dieses Spiel nicht ganz mitspielen: „Ich finde oft die Kletterer cool, die weniger Social Media machen und trotzdem so stark klettern wie die Vollprofis, aber weniger Aufmerksamkeit bekommen.“ Zu denen gehört sie wohl selber, und das gefällt Zehntausenden.

    Aktuell:

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    #####EOF##### Exit Poll 2018: Artist des Jahres - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Ein bild, auf dem Exit poll steht

    Radio FM4

    Exit Poll 2018: Artist des Jahres

    Wir haben euch nach euren liebsten Artists des Jahres gefragt und ihr habt entschieden.

    Die heimische Musiklandschaft blüht üppiger denn je. Gegen Mavi Phoenix war dieses Jahr aber kein Kraut gewachsen. Mit ihren zahlreichen EPs, ihrer Tournee, Gigs bei internationalen Festivals und einem denkwürdigen Auftritt auf der FM4 Bühne beim Donauinselfest hat sie sich endgültig in eure Herzen gespielt. Da mussten sich sogar die Platzhirsche Bilderbuch und Wanda weiter hinten anstellen.

    Exit Poll 2018

    Alle Ergebnisse auf einen Blick

    Cari Cari haben mit ihrem „Surfpunk meets The XX“-Minimalismus einen Nerv getroffen. Die ersten fünf Plätze sind überhaupt fest in österreichischer Hand, es folgen Yung Hurn und Granada. Mit International Music hat sich eine neue Band aus der Topstadt Essen in die Top 10 geschlichen. Werden wir weiter beobachten, versprochen!

    Mavi Phoenix auf der FM4-Bühne beim Donauinselfest 2018

    Patrick Wally/Radio FM4

    1. Mavi Phoenix
    2. Cari Cari
    3. Bilderbuch
    4. Yung Hurn
    5. Granada
    6. Arctic Monkeys
    7. Wanda
    8. IDLES
    9. Faber
    10. International Music

    mehr Musik:

    Aktuell:

    #####EOF##### #####EOF##### Gestrandet in der Gegenwart - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Brandenburger Tor Berlin

    CC0

    Gestrandet in der Gegenwart

    Der Schauplatz ist Berlin, aber irgendwie auch nicht, denn die vielen Geschichten und Anekdoten, die der Ich-Erzähler in Matthias Nawrats viertem Roman von seinen zahlreichen Gastgebern zu hören bekommt, führen in die Zeitgeschichte und machen nachdenklich über die Gegenwart.

    Von Daniel Grabner

    Es gibt diese Situationen. Aus irgendeinem Grund hat sich ein Gespräch mit einer fremden Person ergeben, beim Warten auf den Bus zum Beispiel. Man ist gar nicht so recht in der Stimmung für eine Unterhaltung, doch die Person hört einfach nicht zu reden auf und beginnt noch dazu, sehr persönliche Dinge zu erzählen. Das beklemmende Gefühl, das sich dann in einem regt, befällt auch den namenlosen Ich-Erzähler in Matthias Nawrats Roman „Der traurige Gast“ regelmäßig. Auf 300 Seiten begleiten wir den Protagonisten, wie er seinem Leben als Schriftsteller in Berlin nachgeht und mal mehr und mal weniger freiwillig in die Gesellschaft von Fremden gerät, die ihm Anekdoten oder gleich ganze Lebensgeschichten erzählen.

    Europa im 20. Jahrhundert

    „Der traurige Gast“ ist der vierte Roman von Matthias Nawrat und ähnlich wie in seinem großartigen letzten Roman „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“, wird hier Zeitgeschichte anhand persönlicher Lebensgeschichten vermittelt. Die Geschichten der Fremden machen den eigentlichen Roman aus, der nur lose zwischen den Erzählungen verbunden ist. Sie führen ins Europa des 20. Jahrhunderts, in die Zeit der Judenverfolgung in Polen während des 2. Weltkriegs und die Nachkriegszeit im geteilten Europa. Da ist die alternde, polnische Architektin Dorota, die sich als junge Frau aus dem kommunistischen Polen nach Westberlin abgesetzt hat und selbst nach Monaten immer noch sofort die Orientierung verloren hatte, wenn sie ihre Wohnung verließ.

    Buchcover von Matthias Nawrats "Der traurige Gast"

    Rowohlt

    „Der traurige Gast“ von Matthias Nawrat ist im Rowohlt Verlag erschienen.

    „Es muss eine sehr spezifische Form von Neglekt gewesen sein, bei der mein Gehirn plötzlich jede räumliche Orientierung verweigerte. Es sabotierte alles, was ihm diese Aufgabe erleichtert hätte. Wenn ich aus dem Haus ging, prägte ich mir, minutenlang vor dem Eingang stehend, die Farbe der Haustür ein. Sobald ich aber am Ende der Straße um die Ecke gebogen war, konnte ich schon nicht mehr sagen, welcher Farbton es gewesen war.“

    Unsichere Gegenwart

    Eine Geschichte kommt vom des Lebens überdrüssigen Rumänen Eli, der im Berlin der 80er-Jahre in eine alte Lagerhalle eingeschlossen wird, beinahe erstickt, und gerade in dieser Situation neuen Lebensmut schöpft. Eine andere kommt von Dariusz, dem ehemaligen Chirurgen, der als Tankwart arbeitet und mit strahlenden Augen vom glücklichsten Jahr in seinem Leben erzählt, jenem Jahr, als er, um dem Militärdienst zu entgehen, von Polen nach Westdeutschland flüchtete.

    „Lange habe ich mich nicht getraut, es so zu denken, aber das erste Jahr in Bayern war das schönste Jahr in meinem Leben. Als im Durchgangslager in Friedland alles geklärt und ich in Landshut bei meiner Tante war, als ich - in einem Klassenzimmer mit Türken und Russen - einen Sprachkurs begann und mir mein erstes Auto kaufte - einen schwarzen Golf -, da fühlte ich plötzlich, dass alles möglich war.“

    Die Charaktere, auf die der Erzähler trifft, wirken irgendwie in Berlin gestrandet und scheinen ihr Leben bereits gelebt zu haben. Aber „Der traurige Gast“ ist nicht einfach eine Aneinanderreihung von diesen Lebensgeschichten. Immer wieder bricht auch die Gegenwart in die Handlung des Romans ein. Meistens dann, wenn sich der Protagonist von den Erzählungen löst, wieder alleine ist und - während die Gespräche noch in seinem Kopf nachhallen - durch Berlin flaniert. Es ist das Berlin rund um den Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt im Dezember 2016, durch das sich der Ich-Erzähler irritiert bewegt. Und es ist das Deutschland, in dem die AfD drei Monate später bei der Landtagswahl in Sachsen 25% der Stimmen erhält. Es ist eine Zeit der Verunsicherung und des Populismus, von Klimawandel und Menschen auf der Flucht. Es ist unsere Zeit.

    „Der traurige Gast“ ist ein ruhig erzählter, feinsinniger Roman und vielleicht der nachdenkliche Versuch diese Gegenwart durch Biografie und Zeitgeschichte zu begreifen, sie einzuordnen, sich in ihr zu verorten.

    mehr Buch:

    Aktuell:

    #####EOF##### Der Kofferraum rasselt - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Solange

    Solange

    Der Kofferraum rasselt

    Der Song zum Sonntag: Solange - „My Skin My Logo“

    Von Christoph Sepin

    Die Erde ist rund und schön, man sieht gut aus, die Nächte sind lang und heiß: Es ist eine sorglose Welt der Entspannung, die Solange, Gucci Mane und Tyler the Creator auf „My Skin My Logo“ bewohnen. Wir dürfen ihnen drei Minuten dabei zuhören.

    • Alle Songs zum Sonntag auf FM4
    • Auch der geschätzte Wissenschafts- und Popjournalist Thomas Kramar macht sich in der Presse am Sonntag zum jeweils selben Song seine Gedanken.

    Solange hat mit „When I Get Home“ ihr bereits viertes Studioalbum veröffentlicht. Auch relativ aus dem Nichts, nach kurzem Teasen, und da war es schon. Ein quasi Überraschungsrelease, wie es mittlerweile in der Musik zum Standard wird. Jede Menge Freunde und Freundinnen hat sie auf der Platte um sich herum versammelt, mit zwei davon plaudert sie gechillt auf „My Skin My Logo“.

    Wie das klingt, bringt Solange in einem Interview mit der New York Times am besten selbst auf den Punkt: „Im Kern ist das sehr viel Jazz“, sagt sie. „Aber mit Elektronik und HipHop-Drums und Bass. Weil ich möchte, dass es knallt und den Kofferraum zum Rasseln bringt“.

    So richtig knallen und rasseln, während man mit heruntergelassenen Fensterscheiben die Platte beim durch die Straßen Cruisen anhört, soll es aber erst gegen Ende von „My Skin My Logo“. Davor sind Solange und Gucci Mane damit beschäftigt, sich gegenseitig Komplimente zu machen. Das wirkt wie improvisiert, wie vielleicht auch einfach Stream-of-Consciousness-Lyrics, die hier vermittelt werden. „Gucci got that grill, Gucci got the chill“, erzählt Solange über ihren Mitinterpreten. „Gucci like to shine, Gucci like to wave“.

    Das hat etwas Intimes, Persönliches an sich. Als ob wir zufällig dabeistehen und gar nicht eingeladen sind, bei dieser Unterhaltung zwischen zwei Freunden. Die Stimmen sind nah und murmelnd, mal beginnt Solange mittendrin zu lachen, dann ist auch schon Gucci Mane dran, sein Gegenüber zu loben. „Solo like to drank, Solo like to ball“, lässt uns der Rapper aus Atlanta wissen. „Solo like to shop, Solo bought the mall.“ Wenn Solange einkaufen geht, dann kauft sie gleich das ganze Shopping Center.

    Dann wird plötzlich einiges anders, zum Finale des Tracks hin: Solange ändert ihre Stimme, fängt an, über sich selbst zu singen, während die Beats präziser und eindringlicher werden. Kurz schaut auch Tyler the Creator vorbei und erzählt von seinem aufgemotzten Auto: „Whip candy paint, wood grain, with the swingers on.“ Solange steigt ein, es wird weiter gecruised. Zum nächsten Track dieser Platte, die man sich am besten in einem Stück anhören sollte.

    Aktuell:

    #####EOF##### Fridays For Future: The Kids Are Alright - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Fridays For Future Demo in Wien

    Pauline Binder/radio fm4

    Fridays For Future: The Kids Are Alright

    Heute streiken auch in Österreich tausende Schüler*innen, um auf die vielleicht größte Krise in der Geschichte der Menschheit aufmerksam zu machen. Das finden nicht alle gut.

    Von Andreas Schindler

    „Es gilt die Schulpflicht“, mahnt ein „grundsätzlich verständnisvoller“ Bildungsminister Faßmann und schickt den schulstreikenden Klimakrieger*innen eine kryptische Warnung hinterher: „Jugendliche können leicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden.“ Während Österreich weit davon entfernt ist seine selbstgesteckten, verbindlichen Klimaziele zu erfüllen, ist dem Bildungsminister das Klima-Engagement der Jugend schon zu viel.

    „In Wahrheit interessieren sich die Politiker nicht für uns“, sagt Greta Thunberg, die Initiatorin der Schulstreikbewegung, im Spiegel-Interview. „Ich kann es nicht verstehen, wenn Leute einerseits sagen, dass Klimawandel eine existentielle Bedrohung ist – und dann so weiterleben wie immer", sagt sie. "Dabei ist es doch logisch: Entweder wir versuchen diese Krise wirklich mit allen Mitteln zu lösen – oder nicht.“ Gemessen an der Klima- und Umweltschutz Politik der österreichischen Bundesregierung, hat diese sich offenbar für letzteres entschieden.

    Mit 140km/h gegen die Wand

    Im Dezember wurde bekannt, dass Österreich beim Klimaschutz-Ranking auf Platz 36 abgerutscht ist (Im Vergleich: Marokko 5, Indien 11, China 33, EU 16). FPÖ Vizekanzler Strache bezweifelt noch im selben Monat, dass der Klimawandel tatsächlich menschengemacht ist. Wie auffallend viele Politiker von rechts und ganz rechts hält er es für eine „offene Frage“ in wieweit der Mensch das Klima beeinflussen kann.

    Hunderttausende Schüler*innen aus aller Welt, die unter dem Slogan „Fridays For Future“ demonstrieren, könnten es ihm erklären: Wer über Dekaden fossilen Kohlenstoff verfeuert, schafft eine Atmosphäre, die wie ein Treibhaus funktioniert.

    Fridays For Future Demo in Wien

    Pauline Binder/radio fm4

    Die globale CO2 Konzentration ist seit Beginn der Industrialisierung um 44 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei etwa 406 parts per Million. Noch nie in der Menschheitsgeschichte war sie so hoch. „Es gibt keine Anzeichen für eine Umkehrung des Trends, der zu langfristigem Klimawandel, dem Meeresspiegelanstieg, der Versauerung der Meere und mehr extremen Wettersituationen beiträgt“, ließ vor kurzem die Weltwetterorganisation (WMO) wissen.

    Junge Menschen fordern, dass wir unsere Welt neu organisieren. Wahrscheinlich ahnen sie, dass sie dabei nicht auf die Hilfe derer bauen können, die heute an den Schalthebeln des Raumschiffs Erde sitzen. Unser System stützt sich auf fossile Energieträger, deren Nachteile offensichtlich sind, die aber als alternativlos dargestellt werden.

    If you find yourself in a deep hole, stop digging

    „Wir können nicht beides haben, Kapitalismus und ein intaktes Klima“, schreibt die kanadische Journalistin Naomi Klein in „Die Entscheidung“. Die neoliberale Wirtschaftsordnung sähe Wachstum und Expansion als Gradmesser für Erfolg und Fortschritt. Dass das planetarische System da nicht schritthält, könne „den Markt“ nicht kümmern. Schließlich läge es in seiner Natur zu wachsen und zu verbrauchen.

    Unser Wirtschaftssystem ist ein, von fossilen Energieträgern abhängiges, umweltzerstörendes Instrument, das ganz offensichtlich ungeeignet ist, die globale Klimakrise zu bewältigen. „Ergo geht unsere Zivilisation den Weg der Selbstverbrennung – aus Gier, aus Dummheit und vor allem aus Versehen“, schreibt der renommierte Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. „Der Mensch muss sich von der fossilen Verführung lossagen.“ Eine Chance haben wir nur dann, „wenn Wissen und Wollen umgehend zusammenfinden und wenn wir deutlich mehr Glück als Verstand haben“, schreibt er in seinem Buch Selbstverbrennung.

    „Mission 2030“

    Entgegen aller Verpflichtungen nehmen die heimischen Treibhausgas-Emissionen seit 2015 sogar zu. Mit „Mission 2030“ stellt die Bundesregierung eine Klima- und Energiestrategie vor, die selbst von den hauseigenen Experten zerpflückt wird. Für die zuständige türkise Ministerin Elisabeth Köstinger ist die massive interne und externe Kritik an ihrer Klimapolitik „Beweis dafür, dass wir einen guten und konstruktiven Weg der Mitte gewählt haben“.

    „Was taugen Fakten, wenn diese Fakten von unseren politischen Vertretern ignoriert werden?“ fragt Greta Thunberg, die junge Klimaaktivistin aus Schweden. „(Der Schulstreik) ist mein Protest dagegen, dass kein Politiker die Klimafrage so ernst nimmt, wie sie genommen werden muss. Was ihr tut, oder nicht tut, wird mein ganzes Leben bestimmen und das meiner Kinder und Enkel.“

    mehr Politik:

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    #####EOF##### Herren-Olympiafinale über maximal drei Sätze - sport.ORF.at

    Herren-Olympiafinale über maximal drei Sätze

    Das Tennis-Finale im Herren-Einzel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird nicht wie ursprünglich geplant im Modus „Best of five“, sondern lediglich auf zwei Gewinnsätze ausgetragen. Das gab der Internationale Tennis-Verband (ITF) am Mittwoch bekannt. Damit werden alle Einzel bei Olympia im gleichen Format gespielt. Im Doppel gibt es bei Satzgleichstand keinen dritten Satz, sondern ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte.

    #####EOF##### 10.000 Euro mit Microsoft-Masche erbeutet - salzburg.ORF.at

    10.000 Euro mit Microsoft-Masche erbeutet

    Mehr als 10.000 Euro haben unbekannte Täter einer 87-jährigen Salzburgerin und ihrer 62-jährigen Tochter herausgelockt. Einer der Betrüger gab sich am Telefon als Mitarbeiter der Software-Firma Microsoft aus.

    Der Anrufer überzeugte die 62-Jährige, dass ihr Computer von Viren befallen sei und nun gereinigt werden müsse.

    Tastatur

    ORF

    Der Mann forderte die Frau auf, ihm die Zugangsdaten zu ihrem Bankkonto und dem ihrer Mutter zu übermitteln. Mit diesen Angaben hoben die Betrüger dann das Geld ab. Bisher fehlt von ihnen jede Spur.

    Links:

    #####EOF##### Fernwehbücher - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Bücher

    Zita Bereuter

    Fernwehbücher

    Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Bücher. Nur Bücher. In die Berge. Nach New York. Nach Uganda. Drei Bücher zum leichten Verreisen mit Handgepäck bzw. Rucksack.

    Von Zita Bereuter

    „Ein Liebesbrief an New York“

    Roz Chast: Ein Liebesbrief an New York. Aus dem Englischen übersetzt von Marcus Gärtner, deutsches Lettering von Tex Rubinowitz, Rowohlt 2018

    (Originaltitel: Going into Town)

    Leseprobe

    Roz Chast in The New Yorker

    Roz Chast ist New Yorkerin. Durch und durch New Yorkerin. Sie liebt ihre Heimatstadt mit allen Mucken und Ticks. Naheliegend, dass sie mit ihrem schwarzen Humor auch regelmäßig für den New Yorker zeichnet. Tatsächlich aber lebt Roz Chast auf dem Land. Dahin ist sie schweren Herzens mit ihrem Mann und den beiden damals kleinen Kindern gezogen.

    Als die Tochter zum Studieren nach New York will und nicht mal weiß, was ein Block ist, geschweige denn, wie sie von Manhattan nach Brooklyn kommt, zeichnet Roz Chast ihr einen kleinen New York Führer. Die wichtigsten Dinge, Tipps und Hinweise. Das hat sie nun erweitert zu dem „Liebesbrief an New York“. Insiderwissen einer guten Beobachterin mit bösen Humor. Sie will, dass man Manhattan liebt. „Ich habe keine Angst, dass es ‚irgendwann am Arsch ist‘, wenn zuviele Leute es ‚entdecken‘. Manhattan ist seit 1626, als Peter Minuit es den Indiandern für 24 Dollar abkaufte, am Arsch.“

    Da grinst man häufig und lacht oft laut und lernt doch was dazu.
    Das Lettering der deutschen Ausgabe ist von Tex Rubinowitz. Mag sein, dass es auch an seiner bekannten krakeligen Schrift liegt, umgehend glaubt man, die New York-Erkenntnisse und -Tipps einer vertrauten Person zu lesen. Deswegen ist es auch ziemlich egal, ob man „Ein Liebesbrief an New York“ im Vorarlberger Landbus oder in einem Wiener Kaffeehaus liest. Da oder dort ist man schnell mitten im Trubel und irgendwie auch froh, nicht dort zu sein. Wenn New York – dann unbedingt mit Roz Chast!

    Robert Klanten/Anja Kouznetsova/Cam Honan: Fernweh.
    Wanderlust auf verborgenen Pfaden erkundet von Cam Honan.
    Aus dem Englischen übersetzt von Johannes Schmid, Gestalten Verlag 2018

    (Originaltitel: The Hidden Tracks)

    The Hiking Life - Reiseblog von Cam Honan

    Fernweh

    Forschungen haben ergeben, dass schon das Anschauen eines Waldbildes die gleichen beruhigenden Folgen hat, wie ein echter Waldspaziergang. Waldbaden macht umgehend glücklich. Mit Bergfotos ist es möglicherweise ähnlich. Das ist zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, aber wenn man dieses Buch durchblättert, atmet man langsamer, wird der Puls ruhiger und das Fernweh größer. Und damit hält der Titel auch genau das, was er verspricht.
    Man möchte den Rucksack packen und raus!

    Das ist es, was Cam Honan hauptsächlich macht - über 90.000 km ist er in den letzten 25 Jahren gewandert. Theoretisch ist das gut sechs mal die Strecke zwischen seinen beiden Wohnorten Australien und Mexiko. Praktisch aber ist Cam Honan weltweit durch 50 Länder gewandert. „Wanderlust“ ist für ihn kein Fremdwort (Doppelter Wortwitz) - „Wanderlust: A Hiker’s Companion“ heißt sein erstes Buch.

    „The Hidden Tracks“ nennt er seinen aktuellen Band. Darin beschreibt er versteckte und teilweise wenig bekannte Wanderwege durch wunderbare Gegenden. Berge, Küsten, Flüsse, Seen, Meere, Wälder, Wüsten werden in prächtigen Fotos gezeigt.
    Auf manchen Trails ist man vier bis sechs Monate unterwegs, andere dauern ein Wochenende. Cam Honan beschreibt die Wanderung, nennt den höchsten und tiefsten Punkt, gibt einige Tipps, Wissenswertes und Hintergrundwissen.
    Vor allem aber weckt er das Fernweh und die Lust, raus zu gehen. Und dem kann man auch bestens in Österreich nachkommen.

    Henrike Brandstötter und Michael Hafner: The Big Boda Boda Book: The motorcycles that keep Uganda moving, Indiekator Verlag 2018

    bodaboda.org

    „The Big Boda Boda Book“

    Wanna take a ride on the wild side? Motorräder sind der heiße Scheiß in Uganda. Wer dort ein Motorrad hat, hat es geschafft. Der fährt aber nicht privat, sondern beruflich und transportiert dabei eigentlich alles: Menschen (selbst Tote und Särge), Tiere, Möbel. Das Motorrad übernimmt die Fracht eines kleinen LKWs.
    „From border to border“ waren die Transporte ursprünglich - deswegen nennt man die Motorradtaxis auch „Boda Boda“.

    Rund 200.000 Boda Boda Fahrer schätzt man - sie bestimmen nicht nur den Ostafrikanischen Alltag, sie bilden eine der wenigen Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Uganda. „Wenn man junge Ugander fragt, was sie mal machen wollen, dann wollen sie Motorradfahren - das ist praktisch der einzige greifbare und konkret vorstellbare Job, wenn man nicht genügend Land hat, um Bauer zu sein. Und es ist ein Job: Die Fahrer wirken manchmal ärmlich oder wie Gangs am Straßenrand, sie verdienen aber mehr als etwa ein Lehrer - und genug, um eine Familie zu ernähren und Schulgeld für die Kinder zu bezahlen.“, erklärt Michael Hafner. Boda Boda Fahrer brauchen kein Studium und meist auch keinen Führerschein. Dass Uganda den höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum der Welt hat, sei nur am Rande erwähnt.
    Die Politik will die Motorräder aus der Stadt verbannen, aber ohne Boda Bodas würde der Verkehr zum Erliegen kommen.

    Warum sich die Fahrer zusammenschließen, welche Bedeutung und welchen Status die Motorräder haben und warum sie wie gepimpt werden, erzählen Henrike Brandstötter und Michael Hafner. Die beiden haben hunderte Boda Bodas fotografiert, über 50 Interviews mit Boda Boda Fahrern geführt und zeigen so eine beeindruckende Facette des Afrikanischen Alltags. Man glaubt, die trockene Luft zu spüren, das Benzin zu riechen, den Lärm zu hören und die Angst in der Rushhour zu fühlen ...

    mehr Buch:

    Aktuell:

    #####EOF##### Radio Kärnten
    Radio Kärnten Landesstudio Radiotest Mikrophon

    18.10.– 07:56 Uhr

    Tagesprogramm am 4. April 2019

    Hier finden Sie täglich die wichtigsten Themen und einen Überblick über das Tagesprogramm von Radio Kärnten, dazu Informationen zum Tag, Namenstage und Bauernregeln.  mehr …

    Studio Radio Kärnten Streitkultur

    08.03.– 07:15 Uhr

    „Streitkultur“ aktuelles Thema

    In der Radio Kärnten „Streitkultur“ wird jeden zweiten Montag ab 20.04 Uhr über aktuelle Themen im Land diskutiert. Die Sendung ist live und on demand (sieben Tage lang) im Internet abrufbar.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Aufgezeigt Ziegen oder Rotwild

    02.04.2019 07:55 Uhr

    „Aufgezeigt:“ Wer hat die Bäume geschält?

    Die Jägerschaft und eine Jungbäuerin streiten auf dem Reisberg bei Wolfsberg um die Frage, wer für Schäden im Wald der Bäuerin verantwortlich ist. Als die junge Frau die Wildschäden meldete, hieß es nämlich, ihre Ziegen seien selbst die Übeltäter. mehr …

    einfach garteln Ilona

    01.04.2019 13:53 Uhr

    „Anfach garteln“ on demand

    Ilona Toppler gartelt auch in diesem Jahr wieder jeden Montag in Radio Kärnten gemeinsam mit Hobbygärtnerin Petra Miklautz aus Köttmannsdorf. Die Tipps rund um die Gartenarbeit können on demand nachgehört werden. mehr …

    Morgensho Mike Diwald Patricia Jordan

    01.04.2019 13:48 Uhr

    Die Guten-Morgen-Hörerchallenge 2019

    Von 1. April bis 5. April stellt sich das „Morgenshowteam“ wieder den schwierigen Aufgaben der Radio-Kärnten-Hörer. Jeden Tag können Sie nachlesen, wie sich das Team geschlagen hat. mehr …

    Symbolbild Bauch Verdauung Entgiften

    31.03.2019 09:08 Uhr

    Entgiften mit Vulkangestein Zeolith

    Dem Vulkangestein Zeolith – in Pulverform eingenommen – wird eine entgiftende und gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Es soll den Körper von Schlacken und Giften befreien, was gerade zur Fastenzeit Viele zu einer unterstützenden Einnahme motiviert. mehr …

    Uhr

    Wissenschaft 27.03.2019 15:49 Uhr

    Chaos durch Zeitumstellung?

    Das Europaparlament hat für ein Ende der Zeitumstellung gestimmt. Die Uhren werden im Jahr 2021 das letzte Mal umgestellt. Welche Länder auf Normalzeit oder Sommerzeit umstellen, steht noch nicht fest. Chaos durch einen Fleckerlteppich droht. mehr …

    Anton Toni Sauper Bergführer

    Leute 24.03.2019 12:57 Uhr

    Zuhause in den Bergen der Welt

    Anton „Toni“ Sauper ist Bergführer in Heiligenblut und seit Kurzem Obmann des Kärntner Bergführerverbandes. Im ORF-Interview sprach er über den Großglockner, über Alpinisten wie aus dem Outdoorkatalog und über Glücksmomente. mehr …

    Aufgezeigt Baustelle Villach

    Villach 19.03.2019 18:06 Uhr

    Aufgezeigt: Streit um Baustellenzufahrt

    Im Villacher Stadtteil St. Georgen soll eine neue Reihenhaussiedlung mit zehn Fertigteilhäusern gebaut werden. Die Baustellenzufahrt ist über eine schmale Wohn- und Spielstraße geplant. Die Anrainer sind empört. mehr …

    Untersuchung Klinikum Klagenfurt

    Gesundheit 08.03.2019 12:43 Uhr

    Dritter Krebstag am Klinikum Klagenfurt

    In Kärnten erhalten jedes Jahr 3.500 Menschen die Diagnose Krebs. Eine frühe Diagnose ist wichtig, um die Überlebenschancen zu steigern. Um die Angst vor der Diagnose zu verringern, fand am Samstag im Klinikum Klagenfurt der dritte Kärntner Krebstag statt. mehr …

    Markus Schlacher VSV Eishockey Superstar

    08.03.2019 08:30 Uhr

    Markus Schlacher ist Eishockey-Superstar

    Auch in der heurigen Eishockeysaison haben die Hörerinnen und Hörern des Radio Kärnten Eishockeymagazins wieder der Eishockey-Superstar gewählt: Am Freitag ging in der zweiten Runde der Best of three Serie Markus Schlacher als Sieger hervor. mehr …

    Deko Firma St Paul Luftschlangen Lampions

    05.03.2019 10:10 Uhr

    Radio Kärnten „Hoppalas“

    Während des Jahres passieren den Moderatoren und Redakteuren immer wieder einmal Versprecher, Patzer und andere Hoppalas, viele davon durchaus zum Mitlachen. Hier hören Sie die besten des vergangenen Jahres. mehr …

    #####EOF##### Barrierefreiheit
    Barrierefreiheit ORF
    Für hör- und sehbehinderte Menschen

    Der ORF als Plattform für Barrierefreiheit

    ORF
    Der ORF stellt als einziges audiovisuelles Medienunternehmen Österreichs den barrierefreien Zugang zu seinen Programmen sicher: Gesetzlich verpflichtet, den Anteil der für Hör- und Sehbehinderte barrierefrei zugänglich gemachten Sendungen durch geeignete Maßnahmen und nach Maßgabe der wirtschaftlichen Tragbarkeit kontinuierlich zu erhöhen. Dieser Forderung kommt der ORF weit über das erforderliche Ausmaß hinaus nach.
    Darüberhinaus ist es dem ORF Anliegen, in Bild und Sprache korrekt zu berichten. Entsprechende Schulungen werden durchgeführt, eine Fibel für richtigen Ausdruck wurde erstellt und steht auf zukunft.ORF.at zum Download bereit.
    Für den ORF ist der öffentlich-rechtliche Auftrag unteilbar. Er bietet den Menschen in Österreich unabhängig von ihrer individuellen Stellung ein umfassendes Programmangebot aus Information, Sport, Kultur und Unterhaltung.
    Barrierefreiheit ORF

    Angebote des ORF für hör- und sehbehinderte Menschen

    • Untertitelung von im ORF ausgestrahlten Sendungen (ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF Sport +)
    • Untertitelung von Sendungen auf der Plattform ORF TVthek
    • Präsentation von Sendungen in Österreichischer Gebärdensprache (ORF 2 Europe, ORF TVthek)
    • Hörfilme auf ORF eins und ORF 2
    • Live-Audiokommentierung von Sportsendungen & anderen (Kultur-)Highlights und Shows
    • Transkripte ausgewählter Sendungen auf der ORF TVthek
    • Barrierefreie Websites
    Barrierefreier Zugang

    Gemeinschaftserlebnis Fernsehen

    Der ORF bietet seit 35 Jahren den barrierefreien Zugang zum Gemeinschaftserlebnis Fernsehen an. Themen von (zivil-)gesellschaftlicher, sozialer und (gesellschafts-) politischer Relevanz sowie reichweitenstarke Programme werden auf ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF Sport + barrierefrei ausgestrahlt, sodass eine darüber geführte öffentliche Diskussion aktiv von blinden und sehbehinderten sowie gehörlosen und hörbeeinträchtigen Menschen mitgetragen werden kann.
    Barrierefreiheit ORF

    Barrierefreiheit in Zahlen

    Untertitelquote in % des Gesamtprogrammes
    • ORF eins und ORF 2: 71,42 % bzw. 12.515 Sendestunden
    • ORF III: 37,18 % bzw. 3.266 Sendestunden
    • ORF Sport *: 1,63 % bzw. 143 Sendestunden
    Audiodeskription und Audiokommentar
    • ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF Sport +: 8,57 % bzw. 1.321 Stunden
    Österreichische Gebärdensprache
    • ORF 2 Europe, ORF TVthek: 354 Stunden

    Plattform für den Behindertensport

    Die beeindruckenden sportlichen Leistungen von Menschen mit Behinderungen sind fixer Bestandteil des ORF-Sports. Von Schwerpunkten wie den regelmäßigen Live-Übertragungen der „Paralympics“ und der „Special Olympics“ in ORF eins bis hin zum wöchentlichen Sportmagazin „Ohne Grenzen“ in ORF Sport +.
    Barrierefreiheit ORF
    #####EOF##### "NACHBAR IN NOT – Flüchtlingshilfe Syrien" | Nachbar in Not

    "NACHBAR IN NOT – Flüchtlingshilfe Syrien"

    Der Konflikt in Syrien erreicht sein siebtes Jahr. Es ist die größte und komplexeste humanitäre Krise in der Welt.

    Die bisherige Bilanz ist erschreckend: 8 Millionen Syrer sind im eigenen Land auf der Flucht und 4,8 Millionen sind über die Grenzen geflohen. Über 1,5 Millionen Menschen wurden verwundet, mehr als 350.00 sind tot. 64 Prozent der Spitäler sind ganz oder teilweise zerstört. Mehr als 13,3 Millionen Menschen in Syrien und den Nachbarländern – davon 5,5 Millionen Kinder –, sind von humanitärer Hilfe abhängig.

    Mädchen mit Hlfspaket

    Der bevorstehende Winter verschärft die Not.

    Die humanitäre Not hat weltweit ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Besorgniserregend ist vor allem die humanitäre Lage in Aleppo, die sich in einer Abwärtsspirale befindet. NGOs berichten aus der umkämpften Stadt, dass vor allem Zivilisten den Angriffen zum Opfer fallen. Bomben und Schüsse sind rund um die Uhr zu hören. Die Not der Bevölkerung ist gewaltig. Die Bewohner sind von Hilfe fast gänzlich abgeschnitten, lebenswichtiges Trinkwasser, Strom und Nahrungsmittel sind Mangelware. Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und deren Personal lassen Menschen ohne Hoffnung auf Behandlung zurück. Viele sterben, weil medizinische Hilfe in zerstörten Spitälern nicht mehr möglich ist.

    Zahlen und Fakten

    13,1 Millionen Menschen sind in Syrien auf Hilfestellung angewiesen

    7,6 Millionen Menschen benötigen medizinische Hilfe

    6,5 Millionen brauchen Lebensmittel

    6,1 Millionen intern Vertriebene

    2,9 Millionen leben in schwer zugänglichen Gebieten

    über 350.000 Menschen wurden getötet

    1,5 Millionen Verwundete

    64% der Spitäler teilweise oder ganz zerstört

    4,8 Millionen registrierte Flüchtlinge

    Zerbomte Stadt.

    Die NACHBAR IN NOT-Organisationen sind seit Ausbruch des Krieges in den Krisenregionen aktiv. Seit Start der ORF und NACHBAR IN NOT-Hilfsaktion im Mai 2013 sind bisher 15 Millionen Euro gespendet worden. Doch nicht nur die Bombardierung Aleppos, auch der bevorstehende Winter verschärft die Not der Menschen und die humanitäre Abwärtsspirale. Daher bitten der ORF und die Stiftung NACHBAR IN NOT erneut um Spenden, um die dringend notwendigen Hilfsmaßnahmen aufrechterhalten zu können und zusätzlich Winterhilfspakete zu finanzieren.

    Helfen Sie! Spenden Sie!

    Spendenmöglichkeiten

    "NACHBAR IN NOT - Flüchtlingshilfe SYRIEN"
    IBAN: AT 05 2011 1400 4004 4000
    BIC: GIBAATWWXXX

    Infos auch unter ORF-TELETEXT Seite 681

    So konnte bisher geholfen werden

    Bisher konnte die von ORF und NACHBAR IN NOT gestartete Hilfsaktion "NACHBAR IN NOT – Flüchtlingshilfe Syrien" 15 Millionen Euro sammeln. Geld, das von den NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen – CARE, Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe – bereits in konkreten Hilfsmaßnahmen und Projekten für die Bedürftigen ausgegeben wurde.

    "NACHBAR IN NOT - Flüchtlingshilfe Syrien" - Projekte

    #####EOF##### "Ich wollte nie Refrains hören" - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: ""Ich wollte nie Refrains hören""

    Christoph Sepin

    Pixel, Post-Punk, Psychedelia und sonstige Ableger der Popkultur

    18. 1. 2017 - 15:18

    "Ich wollte nie Refrains hören"

    Jugo Ürdens im Interview über Patriotismus, seine musikalischen Anfänge und Bilderbuch.

    Er ist womöglich einer der verheißungsvollsten Rapper des Landes, der bestbenannte ist er jetzt schon. Jugo Ürdens ist viel mehr als nur eine gelungene popgeschichtliche Namensreferenz. In seinen Tracks beschäftigt er sich mit den Komplexitäten von Identität und nationaler Zugehörigkeit und verwischt die Grenzen zwischen Introversion und Eskalation. Dadurch entsteht offensiver HipHop. Zu viel hineinlesen sollte man in die Musik des Rappers aber trotzdem nicht. Jugo spricht in erster Linie für sich selbst und erzählt Geschichten aus seinem eigenen Leben, die auch für viele andere Projektionsflächen bieten.

    Geboren wurde Jugo Ürdens in Skopje, aufgewachsen ist er in Wien, österreichischen Reisepass hat er bis jetzt immer noch keinen. Auf seinem Track "Österreicher" thematisiert er genau diese Zweiklassengesellschaft zwischen "In-" und "Ausländern", auf seiner Nummer "Schwarzes Gold" rappt er über seine Präferenz zum Softdrink gegenüber anderen Substanzen - womit er sich auch von der aktuellen Rapszene distanziert. Im Interview mit Gerlinde Lang spricht Jugo Ürdens über Patriotismus, seine musikalischen Anfänge und Bilderbuch. Und natürlich auch Voodoo Jürgens.

    Jugo Ürdens

    Radio FM4

    Du bist in Skopje geboren und mit sieben Jahren nach Wien gezogen. Wann hast du den HipHop entdeckt?

    Ich glaube so mit elf oder zwölf. Damals gab es ja noch MTV und VIVA. Da hab ich das zu hören begonnen. Ich wollte nie Refrains hören, ich wollte immer diese Geschichten zu Ende hören. Ich konnte auch nicht so gut Englisch, dass ich mir die amerikanischen Songs anhöre. Dann bin ich vom poppigeren Radioding zum HipHop zu so schönen Storyteller-Songs gekommen, in denen keine Refrains sind, das war super.

    Auf deiner Nummer "Österreicher" spielst du mit der Willkürlichkeit von Identität. Glaubst du an so etwas wie eine Identität, die entsteht indem man in einem bestimmten Land geboren ist oder einen bestimmten Pass hat?

    Nein, das ist meiner Meinung nach Bullshit. Ein bisschen Lokalpatriotismus ist eh gut, aber sich nur durch eine Zugehörigkeit zu definieren, das ist meiner Meinung nach schon ein bisschen schwach. Wenn's nichts anderes gibt, muss man das vielleicht so machen. Manche definieren sich ja auch durch ein schönes Auto.

    Hattest du den österreichischen Pass schon, als die Nummer "Österreicher" rausgekommen ist?

    Nein, ich hab ihn ja noch immer nicht. Der Prozess dauert. Das war eher so die überspitzte Ideologie, wie es mal sein wird, wenn es soweit ist.

    jugoürdens2

    Radio FM4

    Es gibt noch einen anderen Hit von dir: "Schwarzes Gold". Es ist ein Diss gegen die im HipHop gerne erwähnten Drogen und ein Loblied auf die schwarze Brause. Ist das absichtlich eine Distanzierung von anderen Rappern?

    Wenn man will, kann man aus dem Song sozialkritische Sachen rausziehen. Eine Freundin von mir, die bei The Gap arbeitet, hat gesagt, das wär ein Rip-Off von "Softdrink" von Bilderbuch.

    Coca Cola, Fanta, Sprite...

    Ja ja, Seven Up, Pepsi, allright. Aber ich find da deren Song ein bisschen toller.

    Du sagst Bilderbuch: Was hörst du so selber für Musik?

    Eh alles, was gerade stattfindet. Auch sehr viel HipHop. Natürlich Bilderbuch, Voodoo Jürgens, Yung Hurn, da kommt man eh nicht herum. Aber auch viel, viel Straßenrap. Falls das Svaba Ortak jemals hören sollte: Das ist ein Gott, der Typ. Krasser, krasser Typ.

    Was hast du für Träume für die Zukunft? Vielleicht ein Duett mit Voodoo Jürgens?

    Ich glaub' sein Bandkollege hat mich im Sommer mal angeschrieben und hat gemeint: Hey, Pflichtfeature. Ich hab mich aber nicht getraut, ihm zu schreiben. Ich hab mir gedacht: Das geht nicht, ich kann mich da nicht so hochziehen. Aber jetzt ist ja der Yung Hurn schon dran an dem Voodoo Jürgens, jetzt ist es schwierig für einen zweiten Rapper.

    Das wären Vorsätze für 2017.

    Ja, ich schreib Voodoo Jürgens.

    Gibt's dich auch live bald zu sehen?

    Am 3. März. Offiziell gibt's mal das Datum, aber näheres kommt dann, wenn's soweit ist.

    #####EOF##### A Mörder-Gschicht - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "A Mörder-Gschicht"

    Daniela Derntl

    Diggin' Diversity

    1. 5. 2016 - 18:18

    A Mörder-Gschicht

    Der leiwande Wiener Lied- und Moritaten-Sänger Voodoo Jürgens ist der FM4 Soundpark Act des Monats. Zu seinen Fans zählen Pete Doherty, der Nino aus Wien, Marco Michael Wanda - und vielleicht auch du?

    Was sucht Pete Doherty auf einem Friedhof in Wien?

    Nein, nicht das Grab von Falco und auch keine billige Absteige.

    Doherty sucht den Mann mit dem besten Bandnamen Österreichs - nämlich

    Daniela Derntl

    Die beiden Musiker haben sich 2006 bei einem Solo-Konzert von Doherty im Wiener Flex backstage kennengelernt und Voodoo Jürgens erinnert sich mit einem Schmunzeln daran:

    "Wir haben damals den Abend miteinander verbracht und es war ziemlich lustig. Er hatte damals eine Österreich-Connection in Graz und ist dann ein halbes Jahr oder Jahr später noch einmal da gewesen und hat sich an die Geschichte erinnern können, die ich ihm damals erzählt habe wie wir unterwegs waren: Nämlich, dass ich und meine Freundin die Wild Cats sind und dass ich am Friedhof hackl. Die zwei Sachen hat er sich gemerkt. Und deswegen ist er dann losgezogen, hat sich in einem Taxi zu einem Friedhof bringen lassen und hat dort gesucht, ob er mich findet. Das ist aber nix worden.
    Wir haben uns an dem Abend aber dann doch noch getroffen."

    Die Bekanntschaft mit Pete Doherty war auch der Grund, warum Voodoo Jürgens Ende März die Vorband von The Libertines in der Wiener Stadthalle war:

    Alle FM4 Soundpark Acts findet ihr hier.

    "Des ist natürlich eine Mörder-Gschicht gewesen für mich. Hätt ich nicht geglaubt, dass ich überhaupt mal in der Stadthalle spiele - oder, dass es so schnell geht in der Stadthalle zu spielen. Aber wir haben sich das mal ausgemacht, dass wir gemeinsam spielen. Die Poster waren ja relativ früh plakatiert und ich hab dann eben gesehen, ah, die Libertines spielen. Dann hab ich ihm eine E-Mail geschrieben, ob ihm das passen würd, wenn ich dieses Mal mitspielen würd und hab ihm ein paar aktuelle Lieder von mir geschickt und ihm ein bisschen erklärt, um was es dabei geht. Und ihm hat das von Anfang an getaugt. Und so ist es dazu gekommen. Und für mich ist es natürlich eine super Erfahrung gewesen. In die Stadthalle kommt man nicht alle Tage. Es spielt sich aber so wie jedes kleine Tschocherl im Endeffekt auch. Es sehen mehr Leute, was natürlich super ist, aber ich kann ja nur meine Lieder spielen. Ich hab auch lange überlegt, ob ich da was Special-mässiges machen soll und so, aber im Endeffekt haben mich die Lieder dort hingebracht - also genauso runterreißen wie immer und dann passt das schon!"

    Voodoo Jürgens

    Voodoo Jürgens, Michelle Karussell und Pete Doherty nach dem Stadthallen-Konzert

    Voodoo Jürgens ist das Solo-Projekt von David Öllerer, mit dem er seit Jänner 2015 die Wiener Beisl- und Kleinkunstszene unsicher macht. Sein Pseudonym stammt von Die Eternias, einer Wiener Indie-Band, die er zusammen mit Rocko Basserati, Ludwig von Shingeren und Laura LaPiDar aka Laura Landergott, die mittlerweile bei Ja,Panik spielt, gegründet hat.

    Das Quartett schmückte sich mit edlem Zwirn und beseeltem Boulevard-Indie-Rock mit englischen Texten, doch mittlerweile ist der Wiener Dialekt das saloppe Sprachrohr von Voodoo Jürgens:

    "Der Dialekt hat mir immer schon getaugt. Die Gschicht ist eher so gewesen, dass ich mir das mit 20 nicht so zugetraut hab, weil ich mir gedacht habe, ich hab noch nicht soviel erlebt, dass ich das im Dialekt glaubhaft rüberbring. Da haben noch ein paar Jahre vergehen müssen und da hat es auch Die Eternias gegeben und da hat das Englische auch gepasst, das hätt ich mir auch gar nicht im Dialekt vorstellen können. Mit 30 ist dann die Dialekt-Zeit angebrochen."

    Seine Songs sind Alltagsbeobachtungen, Moritaten und Milieustudien, die er selbst die "Voodoo-Jürgens-Wahrheit" nennt. Er erzählt treffsicher von Außenseitern und Aufschneidern, Kleinkriminellen und Kuschelrockern, von zwiespältigen Zeitgenossen, die mit solidem schwarzen Herzen und gemütlicher Niedertracht durch die Straßen von Wien und seiner Heimatstadt Tulln schleichen. Es sind tragische bis kabarettistische Portraits von überzeugender Eindringlichkeit, für die ihm Kritiker schon zahlreiche Rosen gestreut haben. Der Musikexpress spricht gar vom "Austro-Pop-Hype der Stunde" und zu seinen prominenten Fans zählen Der Nino aus Wien und Marco Michael Wanda - und weil die beiden Hawara sind, spielt Voodoo Jürgens auch im Wanda-Video "Gib Mir Alles" mit.

    Das Debüt-Album von Voodoo Jürgens kommt im Herbst. Der Titel steht noch nicht fest - entweder es heißt schlicht "Voodoo Jürgens" oder "Die Ansa Woa". Produziert wurde die Platte in Berlin mit dem Ja, Panik-Schlagzeuger Sebastian Janata sowie in Graz mit Wolfgang Möstl (Sex Jams, Mile Me Deaf, Goldsoundz*) und Fuzzman von Naked Lunch.

    *Apropos Goldsoundz: Voodoo Jürgens hat drei Goldsoundz-Nummern gecovert. Die EP "Schlecht Schaust Aus" kann man sich hier anhören.

    Stimmliche Unterstützung kommt vom Nino aus Wien, Katie Trenk (Sex Jams, Maria aus Nitz) und eventuell feiert die "Schöbinger Eveyln", die nicht nur kulinarisch wertvolle Femme Fatale aus dem Film "Muttertag", ihre Wiederauferstehung auf dem Album. Samma gspannt!

    Voodoo Jürgens Live:

    MQ Summer Opening
    zusammen mit A Life, A Song, A Cigarette, Ash My Love und Bulbul
    12. Mai 2016, Museumsquartier Wien

    "Tulln"-Debütsingle-Release
    26. Mai 2016 - DasWerk, Wien

    #####EOF##### tickets.ORF.at - ORF Online Kartenbüro
    #####EOF##### Kultur - Radio Vorarlberg

    Kultur

    Amateurtheater Spielkreis Götzis: Szenenausschnitt

    KULTUR 31.03.2019 19:02 Uhr

    Amateurtheater: Willkommen in deinem Leben

    In Vorarlberg gibt es etwa 70 Amateurtheatergruppen, eine davon ist der Spielkreis Götzis. Dort wird bis 7. April die schwarze Komödie: „Willkommen in deinem Leben“ in der Kulturbühne AMBACH in Götzis gespielt. Dabei liefern sich Tod und Liebe einen Kampf um das Leben zwischen Leere und Lebenslust. mehr …

    Agathe Fessler

    Kultur 29.03.2019 19:14 Uhr

    Ausstellung: Das Bregenzer Marienheim

    Eine Ausstellung im vorarlberg museum beschäftigt sich derzeit mit dem Bregenzer Marienheim und dem Wirken von Agathe Fessler. 1912 hat Fessler das Marienheim gegründet, ein Zufluchtsort für arbeits- und heimatlose Dienstmädchen. mehr …

    Christian Bernhard

    Kultur 25.03.2019 16:57 Uhr

    Land investiert 24,3 Mio. Euro in Kunst und Kultur

    Kulturlandesrat Christian Bernhard (ÖVP) und Kulturamtsleiter Wilfried Nußbaummüller haben am Montag die heurigen Schwerpunkte im Bereich Kunst und Kultur vorgestellt. Das heurige Budget beträgt 24,26 Millionen Euro. mehr …

    Landestheater Die collagierte Zeit

    Kultur 24.03.2019 09:09 Uhr

    Premiere: „"Die collagierte Zeit“

    In der szenischen Reise „Die collagierte Zeit“, die am Freitag am Vorarlberger Landestheater Premiere feierte, geht es um eine Reise zur Literatur. mehr …

    Künstler Roland Stecher im Atelier

    Kultur 21.03.2019 19:45 Uhr

    Ausstellung zeigt Werke von Roland Stecher

    Der Grafiker Roland Stecher zählt zu den führenden Ausstellungsgestaltern im Land. Seine eigene Kunst zeigt er hingegen eher selten. Im Otten Kunstraum in Hohenems wird nun aber eine Schau eröffnet, die Werke Stechers der vergangenen fünf Jahre vereint. mehr …

    Filmfestival Human Vision am Spielboden in Dornbirn: Die von 20 Jugendbotschafterinnen der Caritas Auslandshilfe gebauten Riesenfiguren symbolisieren die UN-Kinderrechte.

    KULTUR 20.03.2019 16:03 Uhr

    Human Vision stellt Kinderrechte in den Fokus

    Am Dienstag ist das dritte Human Vision Filmfestival am Spielboden in Dornbirn eröffnet worden. Es steht für bewegende Filme und anregende Diskussionen im Zeichen der Menschenrechte. Bis inklusive Samstag wird ein umfangreiches Programm geboten. mehr …

    Ausstellung Da.Zwischen

    Kultur 14.03.2019 19:49 Uhr

    Die weite Welt des „Da.Zwischen“

    Südtirol und Vorarlberg haben im vergangenen Jahr ein gemeinsames Austauschprojekt in Sachen Kultur gestartet. Den Auftakt machten im Herbst acht Künstler aus beiden Regionen mit einer Ausstellung in Bozen. Jetzt ist die Schau mit dem Titel „Da.Zwischen“ ins Bregenzer Magazin 4 gewechselt. mehr …

    Landestheater Premiere 27. Kanton

    Kultur 09.03.2019 12:25 Uhr

    „Der 27. Kanton“: Doppel-Premiere am Landestheater

    Vor hundert Jahren hat sich eine überwältigende Mehrheit der Vorarlberger in einer Volksabstimmung für den Anschluss an die Schweiz ausgesprochen. Das Vorarlberger Landestheater hat das Ereignis zum Anlass genommen, zwei Stücke in Auftrag zu geben. mehr …

    #####EOF##### DVD | FM4-Shop
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    Es muss was geben
    DVD
    Es muss was geben
    Das ist ein Film über die Stadt, aus der wir kommen. Die Stadt heißt Linz. Die Stahlstadt. Würde man Städte nach ihrem Underground beurteilen, wäre Linz eine Metropole. Seit den späten 1970ern ist die Musikszene der Stahlstadt...
    €7.99 *
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    #####EOF##### Motorrad-WM - sport.ORF.at - Tabellen

    Motorrad-WM

    WM-Kalender 2019

    10.03. GP von Katar Losail
    31.03. GP von Argentinien Termas de Rio Hondo
    14.04. GP von Amerika Austin
    05.05. GP von Spanien Jerez de la Frontera
    19.05. GP von Frankreich Le Mans
    02.06. GP von Italien Mugello
    16.06. GP von Katalonien Barcelona
    30.06. GP der Niederlande Assen
    07.07. GP von Deutschland Sachsenring
    04.08. GP von Tschechien Brünn
    11.08. GP von Österreich Spielberg
    25.08. GP von Großbritannien Silverstone
    15.09. GP von San Marino Misano
    22.09. GP von Aragonien Alcaniz
    06.10. GP von Thailand Buri Ram
    20.10. GP von Japan Motegi
    27.10. GP von Australien Phillip Island
    03.11. GP von Malaysia Sepang
    17.11. GP von Valencia Valencia
    #####EOF##### Sport - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "Sport"

    Sport

    Alle Themen: 

    Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
    Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

    Alle Stories von Christian Cummins
    31.03.2017
    Fahrradweg mit Autos drauf

    Vienna's Cycling Infrastructure is "Chaotic"

    This weekend Vienna will celebrate cycling, but infrastructure design guru Mikael Colville-Andersen slams the city's "badly designed" cycle paths.

    Alle Stories von Simon Welebil
    30.03.2017
    Fahrrad in Schräglage

    Saisonschluss

    Schier und Boards in den Keller, Bikes raus: die FM4 Draußen Tipps fürs Wochenende

    Alle Stories von Martin Blumenau
    29.03.2017
    Marcel Koller

    The daily Blumenau. Wednesday Edition, 29-03-17.

    Der Testlauf als Alibi-Maßnahme. Und das Fehlen der Autokorrektur. Nachlese zum Finnland-Länderspiel.

    Alle Stories von Heinz Reich
    28.03.2017
    Freeriderin im Sprung

    Open Faces Contest in Obergurgl

    Beim letzten 4*Freeride World Qualifier dieser Saison wurde in Obergurgl-Hochgurgl über die noch nicht vergebenen Tickets für die Freeride World Tour im nächsten Jahr entschieden.

    Alle Stories von Martin Blumenau
    26.03.2017
    Marcel Koller

    The daily Blumenau. Weekend Edition, 26-03-17.

    Kollers Vermächtnis: Österreich kann ein zweites System. Hallelujah!

    Alle Stories von Martin Blumenau
    23.03.2017
    Fußball

    The daily Blumenau. Thursday Edition, 23-03-17.

    Wie eine kleine Beobachtung ein am Limit angelangtes Team verunsichert.

    Alle Stories von Simon Welebil
    Schifahrer im Tiefschnee

    Die letzten Schwünge

    Freeride Contests von Alaska bis Obergurgl, Freestyle Action von Flachauwinkl bis Kühtai, steile Kurven im Montafon, BMX und Skateboards in Hallen. Die FM4 Draußen Tipps fürs Wochenende.

    Alle Stories von Simon Welebil
    16.03.2017
    Snowskater

    Frühlingsboten

    In der Sierra Nevada und im Absolut Park ist Frühjahrs-Shredden angesagt. Plus: Snowskaten, Sicher-Klettern-Tour und Radausfahrten. Die FM4 Draußen Tipps fürs Wochenende

    Alle Stories von Martin Blumenau
    14.03.2017
    Marcel Koller

    The daily Blumenau. Tuesday Edition, 14-03-17.

    Wenn sich change management in einem Hotel-Wechsel erschöpft. Der ÖFB und ein impulsloser Koller vergeigen die WM-Chance.

    Alle Stories von Christian Cummins
    12.03.2017
    Fahrrad

    The Best Of All Worlds

    The Glemmride meets Glemmbang freestyle festival is where winter meets summer in a slushy explosion of action.

    Alle Stories von Simon Welebil
    09.03.2017
    Snowboarder in der Luft

    Medaillenzeiten

    Edelmetall steht im Fokus bei den X Games in Norwegen und der FIS Freestyle WM in Spanien, dazu Mountainbike und Klettern: Die FM4 Draußen Tipps fürs Wochenende

    Alle Stories von Heinz Reich
    Ur schön Berg Schnee Sonne

    Freeride World Tour in Fieberbrunn

    Die besten der Welt kämpfen um die Qualifikation für die letzten zwei großen Stopps in Alaska und Verbier.

    Alle Stories von Simon Welebil
    02.03.2017
    Winterszene

    Zeit der Entscheidungen

    Die Freeride World Tour macht Halt in Fieberbrunn, die US Open und die Shred Down Austrian Masters küren Snowboard-Champions und Margo Hayes schreibt Klettergeschichte.

    Alle Stories von Carl Johann Holzer
    28.02.2017
    Logo Wilde Liga Wien: Silhouette mit Bier und Regenbogensocken, die Fußball spielt

    Die Liga der außergewöhnlichen Fußballer

    Fußball spielen wie früher. Ohne Regeln und ohne Schiedsrichter. Genau das verspricht die Wilde Liga Wien.

    Alle Stories von Gersin Livia Paya
    25.02.2017
    Jesper Tjäder

    Playstreets 2017

    Alle zwei Jahre wird die Innenstadt von Bad Gastein zum Freeski-Parcours

    Alle Stories von Martin Blumenau
    24.02.2017
    Fußball

    The daily Blumenau. Friday Edition, 24-02-17.

    Start in die letzte "normale" Erste-Liga-Saison. Und warum das gut so ist.

    Alle Stories von Simon Welebil
    Skifahrer

    Kreativität oder Geschwindigkeit?

    Die Stadt wird zum Freestyle-Spielplatz bei den Playstreets in Bad Gastein und in Kufstein, am Berg geht's hingegen oft um die direkteste Linie. Die FM4 Draußen Tipps fürs Wochenende.

    Alle Stories von Martin Blumenau
    23.02.2017
    falco

    The daily Blumenau. Thursday Edition, 23-02-17.

    Kostnotizen: Brit Awards, High Maintenance, Niki Stajkovic, Falco und sonst so meine Woche.

    Alle Stories von Martin Blumenau
    21.02.2017
    Fußball

    The daily Blumenau. Tuesday Edition, 21-02-17.

    Nochamal: die beste Mannschaft der Saison steht bereits fest - es ist die U19 des FC Salzburg.

    Alle Stories von Carl Johann Holzer
    18.02.2017
    Mann in rosa Leggings

    Do It Like An Ape

    In einer Halle in Wien können Parkourläufer seit kurzem für den harten Alltag auf der Straße trainieren.

    #####EOF##### tickets.ORF.at - ORF Online Kartenbüro
     



    Osterevent mit Kasperl & Co im ORF-Zentrum

    Aufgeregte Kinderstimmen, voller Vorfreude leuchtende Augen, gespannte Kindergesichter. Endlich hebt sich der Vorhang, der Kasperl erscheint auf der Bühne und begrüßt sein Publikum mit der berühmtesten Frage aller Fragen: „Kinder, seid ihr alle da?“

    Wenn Sie auf der Suche nach einem tollen Osterferien-Erlebnis sind, überraschen Sie Ihre Kleinen mit einem ganz besonderen Besuch im ORF-Zentrum. Die speziell für die jüngsten Besucher gestaltete ORF-Backstage Junior-Führung, das anschließende Kasperltheater mit Kasperl & Co., unter künstlerischen Leitung von Stefan Gaugusch, und ein Gewinnspiel voller Überraschungen von "Play-Doh" lassen Kinderherzen höher schlagen!

    Begleitet von dem ORF-Moderator ROBERT STEINER, dem ABC BÄR und dem lila Wildschwein FRANZ FERDINAND können die großen und kleinen Besucher im Rahmen einer ORF-Backstage-Führung einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfahren faszinierende, kindgerecht aufbereitete Details rund ums Fernsehen. Highlights sind der Besuch des Erlebnisstudios sowie die Rätselralley im Okidoki-Kindercorners.

    Durch eine kleine Osterjause und das Angebot der betreuten "Play Doh"-Kreativstation wird sogar die Pause zwischen ORF-Backstage-Führung und Kasperltheater zum Erlebnis! Bunt begrüßt durch Robert Steiner, entführen anschließend Kasperl und seine Freunde in das neue und spannende Oster-Abenteuer „Die Tanzmaus“!

    Das "Osterevent mit Kasperl & Co" wird am 16., 17. und 18. April 2019 mit jeweils drei Terminen pro Tag im ORF-Zentrum angeboten. 

    Das neue Oster-Abenteuer "DIE TANZMAUS" erwartet Kasperl und die Kinder:

    In der Kasperlvilla herrscht große Aufregung. Heute dürfen Kasperl und Sepperl Frau Baronins Lieblingshaustier beaufsichtigen: Schatzi, das Tanzmäuschen. Doch davon hört auch der Räuber Rumpl! Der Schatz der Baronin? Den muss er haben! Es dauert nicht lange und die Kiste mitsamt der Maus verschwindet! Gemeinsam mit seinem Freund Sepperl macht sich Kasperl auf Mäusejagd. Kann der Mäusekönig helfen und wird es ihnen gelingen, den kleinen Ausreißer wieder einzufangen?

    Ein spannendes Mäuse-Abenteuer für kleine Mäuse ab 3 Jahren

     


    info Besonders geeignet ist diese Veranstaltung für Kinder von 3 bis 8 Jahren, nur in Begleitung Erwachsener. Bitte beachten Sie, dass auch Begleitpersonen ein Ticket benötigen.

    info Für Geschwisterkinder unter 3 Jahre (0-2,99) ist der Eintritt frei. Für eine gültige Geschwisterkinder-Freikarte ist jedoch eine Anmeldung per E-Mail an tickets@orf.at erforderlich.

    info Sollten Sie einen Rollstuhlplatz benötigen oder aufgrund einer anderen (Geh-)Behinderung spezielle Bedürfnisse haben, setzen Sie sich bitte vor der Buchung mit dem ORF-Ticketservice unter (01) 87878-0 oder per E-Mail an tickets@orf.at in Verbindung um die Verfügbarkeit entsprechender Plätze zu klären. Wir sind gerne behilflich!

    info  Eine Gruppenbuchung (ab zehn Personen) ist über ORF-Backstage möglich. Nähere Infos dazu erhalten Sie unter +43 (0)1 877 99 99 oder backstage@ORF.at.

    info  Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um keine TV-Aufzeichnung!


    Termin: 16., 17. und 18. April 2019

    Zur Auswahl stehen folgende Zeiten:

    09.00 bis 11.30 Uhr / Akkreditierung: 08.30 bis 09.00 Uhr
    13.00 bis 15.30 Uhr / Akkreditierung: 12.30 bis 13.00 Uhr
    15.00 bis 17.30 Uhr / Akkreditierung: 14.30 bis 15.00 Uhr

    Ticketpreis: € 15,50 inkl. USt. 

    Veranstaltungsort: ORF-Zentrum Wien, Würzburggasse 30, 1136 Wien 

     

    Tickets hier [online bestellen]

     


     





    #####EOF##### oe3.ORF.at

    #####EOF##### Kälbertransporte: Diskussion geht weiter - vorarlberg.ORF.at

    Kälbertransporte: Diskussion geht weiter

    In der Landtagssitzung am Mittwoch haben zwar alle Fraktionen begrüßt, dass die umstrittenen Kälbertransporte von Vorarlberg nach Bozen seit Montag Geschichte sind. Das Thema dürfte aber noch lange nicht vom Tisch sein.

    Gabriele Sprickler-Falschlunger (SPÖ) sagte am Mittwoch, das Problem sei nicht gelöst: „Es wird ja kein Kalb weniger geboren deswegen. Was tut man mit den Kälbern, die man jetzt nicht mehr transportiert?“ Sie sprach in diesem Zusammenhang von einem „völlig kranken System“. In diesem System würden überzählige Kälber den Bauern zur Last fallen, kritisierte NEOS-Abgeordneter Daniel Matt. „Hier gibt es offenbar einen gravierenden Systemfehler, dass so viele Jungtiere in Vorarlberg angeblich nicht tierschutzkonform und für die Landwirte rentabel genutzt werden können“, so Matt.

    Daniel Allgäuer von der FPÖ sieht in der Marktwirtschaft eine Lösung dieses Problems: „Wenn die Preise für die Bauern kostendeckend sind, dann haben diese Tiere - um die 3.000 Tiere, die Richtung Bozen gehen - auch bei uns Platz.“ Diese Auffassung teilte auch ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück. Man müsse betriebswirtschaftlich dafür sorgen, dass die Leute jene Dinge kaufen, „die uns recht sind“. Wie das unter vorherrschenden Bedingungen umgesetzt werden kann, blieb während der Debatte aber völlig unklar. Daniel Zadra von den Grünen fordert daher eine „Denkfabrik, die das System Landwirtschaft neu denkt“.

    Gantner kündigt Internetplattform an

    Agrarlandesrat Christian Gantner (ÖVP) nahm die Debatte zum Anlass, sein Versprechen zu erneuern, dass er demnächst eine Taskforce zum Thema Kälbertransporte einrichten wird. Ziel ist, die Zahl der Transporte weiter zu senken und den Absatz von heimischem Kalbfleisch zu erhöhen. Zudem kündigte Gantner weitere Maßnahmen an: eine öffentliche und transparente Tiertransport-Internetplattform, einen Koordinator für Kontrollen aller Transporte durchs Land sowie den Ausbau des Entwicklungsprozesses „Fleisch-Zukunft Vorarlberg“.

    #####EOF##### FM4-Shop #####EOF##### Ein ganzer Sommer Poolbar - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Poolbar in Feldkirch

    Matthias Dietrich

    Ein ganzer Sommer Poolbar

    Das Poolbar Festival in Feldkirch geht ins 25. Jahr, u.a. mit den Eels, den White Lies, 5K HD

    Von Boris Jordan

    Nova Rock, FM4 Frequency oder auch die Festivals Volt im ungarischen Sopron oder das Pohoda in der Nähe von Bratislava - man könnte meinen, dass die ÖsterreicherInnen im Westen vom herumziehenden Festivaltross nicht gerade bevorzugt behandelt werden. Klar, es gibt das Open Air St Gallen – auch heuer wieder riesig dimensioniert, mit Depeche Mode, den Killers und Nine Inch Nails – und das mittlerweile auch international gefeierte Heart of Noise in Innsbruck.

    Wegen seiner schieren Länge und dem hübsch zwischen Lieblingen und Newcomern changierenden Programm, werden aber auch heuer wieder 23.000 Menschen ihren Sommer nach dem Poolbar Festival in Feldkirch ausrichten. Das umgebaute, ehrenwerte alte Hallenbad in Feldkirch war etwa in den vergangenen Jahren Zeuge von so selten gebuchten Acts wie Cat Power, Pixies oder Conor Oberst, aber auch Newcomer und damalige Geheimtipps wie Jake Bugg, Voodoo Jürgens oder Roosevelt haben in diesem Vorarlberg-Platzhirsch-von-Festival-Marathon Platz gefunden.

    Eels

    Gus Black

    Eels

    Diesen Sommer spielen die Eels am Poolbar Festival. Einer von zwei Österreich-Terminen führt den unberechenbaren Mr. E. Mark Oliver Everett in die Poolbar – auf einer Tour, die er selbst als „The triumphant Return of one of the World’s greatest Entertainers“ bezeichnet.

    Die White Lies spendieren dem Poolbar Festival sogar ihren bislang einzigen Österreich Termin, während der umtriebige Seasick Steve in Feldkirch seinen vielleicht intimsten Gig der ganzen Tour spielen dürfte, spielt der betagte Meister der „Cigar Box“ doch sonst noch bei Rock am Ring, Rock im Park, Sziget oder beim großen Arena Open Air (einzig beim Acoustic Lakeside darf man auch noch Zeuge seiner rührenden und teilweise improvisierten Show werden - nur eben, tja, akustisch- auch schön, aber man entgeht so dem säulenzitternden Stromlärm, den er seinen dreiseitigen Bastelbanjos zu entlocken vermag).

    White Lies

    White Lies

    White Lies

    Anders als bei anderen Festivals, bei denen man oft den Eindruck hat, dass Würfel darüber entscheiden, wer mit wem die Bühne teilt, stellt das Poolbar auch seine Abende überlegt zusammen. So spielt You Tube Superstar Alice Merton mit den Rriot Punks von Dream Wife und Deep Vally, am Tag des Eels Konzerts gibt es eine Performance von Pergolesi’s „Stabat Mater“ (!) … und mehr Blue Eyed Soul als beim gemeinsamen Abend von Fink und Bruno Major wird man heuer suchen müssen.

    Es gibt ein Wiedersehen mit Joan Wasser, die sich wieder in Ihr Polizistinnen Outfit begibt und von der man nur wahre Live-Wunderdinge erwarten darf. Das Poolbar Festival legt aber auch Wert darauf, die vielfältige Österreichische Szene abzubilden, die auch seltener im äußersten Westen des Landes zu erleben ist, als in Wien oder Graz, heuer sind das namentlich der fröhliche Scheibsta und seine Buben, Sonnenbrillen Glam mit den Crispies und intime Eleganz mit Bernhard Eder und den Amadeus Nominees 5K HD und ihrem Special Guest Lea Santee.

    Jazzbrunch vor der Poolbar

    Matthias Rhomberg

    Jazzbrunch beim Poolbar Festival

    Das Poolbar Festival - auch darin was besonders - dauert wie immer eineinhalb Monate von Anfang Juli bis Mitte August - und wer nicht nur Bands sehen will, bekommt zusätzlich noch Die „2. Tirol-Vorarlberg-Poetry-Slam-Meisterschaft“ und den immer beliebter werdenden „Tagebuch-Slam“ (2 Veranstaltungen, die jeweils von den Geschwistern Markus und Diana Köhle gehostet werden), jeden Sonntag einen Jazzbrunch, eine Gratis-DJ-Parade nach Mitternacht – und auch das jährliche Wiedersehen mit dem hochvielseitigen beliebten Wiener Schmusechor, der sonst bei Hochzeiten und Scheidungen auftritt … und , wie hier bei Dave Dempsey in der FM4 Morning Show

    Ebenfalls traditionell begibt sich die Poolbar zum Auftakt ins Wiener Exil,
    genauer gesagt in den Haupthof des Museumsquartiers. Am 6. Juni (bei Regen: 13.6.2018)können sich Exil- VorarlbergerInnen und solche die es noch werden wollen bei einem Konzert von Os & the Sexual Chocolates (die - trotz infantil- unsexiem Bandnamen „Funk SEIN, nicht nur spielen“ wollen)auf den Poolbar Sommer einstimmen lassen

    Also . Poolbar überall . Wer was anderes vorhat, hat Pech gehabt, alle anderen ab nach Feldkirch.

    Aktuell:

    #####EOF##### Ö3 Sendungen
    • Mo
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    #####EOF##### Der Song zum Sonntag - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Der Song zum Sonntag - alle Beiträge
    #####EOF##### ORF-Enterprise - Welcome
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    ORF-Enterprise SELECTION 2019


    The new ORF-Enterprise program catalogue for MIPTV 2019 has arrived! Find out more about our highlights!

    Russia's Wild Sea wins Kamera Alpin Austria 2018 Award

    ORF's UNIVERSUM documentary "Russia's Wild Sea" won the Kamera Alpin Austria 2018 Award at the MOUNTAINFILM International Filmfestival.

    The award-winning documentary by Franz Hafner was co-produced by Interspot Film for ORF, Smithsonian Channel, Channel One Russia, ZDF and ARTE France in association with National Geographic Channels International and ORF-Enterprise.


    MIPCOM 2018: Sales highlights

    ORF-Enterprise continues its track record with a range of deals at MIPCOM 2018 in both major fields of ORF's top rated TV series and movies as well as ORF's renowned and awarded UNIVERSUM strand.


    Suburbia - Women on the Edge wins Latin America

    The ORF hit series Suburbia - Women on the Edge has been picked up by Mexican MVS NET






    MEET US AT

    06.04. - 07.04.2019
    Cannes, France
    08.04. - 11.04.2019
    Cannes, France
    24.06. - 27.06.2019
    Budapest, Hungary
    24.06. - 27.06.2019
    La Rochelle, France
    14.10. - 17.10.2019
    Cannes, France
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    #####EOF##### ORF-Shop
    #####EOF##### Film- und Serienhighlights mit Romy-Nominierten im ORF - tv.ORF.at
    zur ORF.at-Startseite
    Kurier Romy

    ORF/Thomas Ramstorfer

    Romy 2019

    Film- und Serienhighlights mit Romy-Nominierten im ORF

    Publikumsvoting endete am 25. März, „Romy-Gala“ am 13. April live in ORF 2
    Auch heuer sind zahlreiche ORF-Stars für den Publikumspreis „Romy 2019“ in den insgesamt sieben Kategorien nominiert. Aus diesem Anlass ehrt der ORF die Nominierten mit einem Romy-Schwerpunkt mit ORF-Film-und-Serien-Premieren und Dakapos heimischer Top-TV- und Kinoproduktionen.
    Verena Altenberger nominiert als beliebteste Schauspielerin
    Nach dem ORF-Event „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ kehrt Verena Altenberger noch einmal in „Die beste aller Welten“ zurück und brilliert in Adrian Goigingers preisgekröntem – vom ORF kofinanzierten – Kinoerfolg als drogenabhängige Mutter (Dienstag, 19. März, 0.20 Uhr, ORF eins).
    "Die Beste aller Welten": Verena Altenberger (Helga)

    ORF/Ritzl Film

    Verena Altenberger (Helga)

    Thomas Stipsits nominiert als beliebtester Schauspieler
    Thomas Stipsits hinterlässt im dritten Teil der ORF/ZDF-Thriller-Reihe noch einmal „Spuren des Bösen“ auf dem „Zauberberg (Samstag, 30. März, 22.00 Uhr, ORF 2). Auch bei „Was gibt es Neues?“ ist Stipsits regelmäßig im Rateteam zu sehen, das nächste Mal am Freitag, dem 1. März, um 21.05 Uhr in ORF eins.
    "Was gibt es Neues?" am 11.1.2019: Thomas Stipsits

    ORF/Pichlkostner

    Thomas Stipsits

    Florian Teichtmeister nominiert als beliebtester Schauspieler
    Als im Rollstuhl sitzender Major Palfinger begibt sich Florian Teichtmeister in einem neuen Fall der preisgekrönten ORF/ZDF-Erfolgskrimi-Reihe im österreichisch-deutschen Grenzgebiet auf Spurensuche um „Die Toten von Salzburg“ und „Mordwasser“ (Mittwoch, 20. März, 20.15 Uhr, ORF 2).
    "Die Toten von Salzburg: Mordwasser": Johannes Krisch (Robert Kendelbacher), Florian Teichtmeister (Peter Palfinger)

    ORF/Satel Film/Toni Muhr

    Johannes Krisch (Robert Kendelbacher), Florian Teichtmeister (Peter Palfinger)

    Christopher Schärf nominiert als beliebtester Schauspieler
    Christopher Schärf brilliert erneut in Stephan Richters preisgekröntem – ORF-kofinanzierten – Coming-of-Age-Drama „Einer von uns“ (Dienstag, 12. März, 0.15 Uhr, ORF eins), in Wolfgang Murnbergers ORF/MDR-Tragikomödie „So wie du bist“ (Mittwoch, 20. März, 23.50 Uhr, ORF 2) und in Thomas Roths ORF/ZDF-Psychothriller „Blutsschwestern“ (Dienstag, 26. März, 0.15 Uhr, ORF eins).
    "Einer von uns": Simon Morzé (Marko), Christopher Schärf (Victor)

    ORF/Golden Girls Filmproduktion

    "Einer von uns": Simon Morzé (Marko), Christopher Schärf (Victor)

    Martina Ebm nominiert als beliebteste Schauspielerin
    In einem Dakapo des ORF-Serienerfolgs geht Martina Ebm wieder unter die ORF-„Vorstadtweiber“ (Start der ersten Staffel am 11. März, jeweils Montag, 20.15 Uhr, ORF eins). Bereits am 9. März um 20.15 in ORF 2 gibt es ein Wiedersehen mit Ebm in der Anwaltskomödie „Dennstein & Schwarz – Sterben macht Erben“.
    "Recht oder Gerechtigkeit" (Dennstein & Schwarz): Martina Ebm, Maria Happel

    ORF/Film 27/Hubert Mican

    Martina Ebm, Maria Happel

    Proschat Madani nominiert als beliebteste Schauspielerin
    Für serienweise beste ORF-Unterhaltung sorgt auch Proschat Madani als Chefin der ORF-Wetterredaktion im Staffelfinale von „Walking on Sunshine“ am Montag, dem 4. März, 20.15 Uhr, ORF eins und als Anwältin für die „Vorstadtweiber“.
    "Walking on Sunshine (10)": Proschat Madani (Tilia Konstantin)

    ORF/Hubert Mican

    Proschat Madani (Tilia Konstantin)

    Robert Palfrader nominiert als beliebtester Schauspieler
    Robert Palfrader fand sich als Wetter-Moderator Otto Czerny-Hohenburg zwischen den Hochs und Tiefs des Lebens ebenfalls im Staffelfinale von „Walking on Sunshine“ wieder und gab in Robert Dornhelms erfolgreichem ORF/ZDF-Historien-Zweiteiler „Das Sacher. In bester Gesellschaft“ noch einmal den Portier des traditionsreichen Hauses (27. Februar und 6. März, jeweils Mittwoch, 20.15 Uhr, ORF 2). Am Mittwoch, dem 10. April (20.15 Uhr, ORF 2) ist er in der charmanten Liebesgeschichte „Seit Du da bist“ zu sehen.
    "Das Sacher. In bester Gesellschaft (1)": Robert Palfrader (Portier Mayr)

    ORF/MR Film/Petro Domenigg

    Robert Palfrader (Portier Mayr)

    Juergen Maurer nominiert als beliebtester Schauspieler
    Juergen Maurer mischt sich wieder unter die „Vorstadtweiber“ und wandelt im neuen, siebenten Fall „Wut“ auf den „Spuren des Bösen“ (Sonntag, 7. April, 20.15 Uhr, ORF 2).
    Philipp Hochmair nominiert als beliebtester Schauspieler
    Philipp Hochmair lässt nicht nur die „Vorstadtweiber“-Intrigenspiele wieder beginnen, sondern findet sich als Erzherzog Otto auch im „Sacher. In bester Gesellschaft“ wieder.
    "Vorstadtweiber 28": Philipp Hochmair (Joachim Schnitzler)

    ORF/MR Film/Petro Domenigg

    Philipp Hochmair (Joachim Schnitzler)

    Paula Beer nominiert als beliebteste Schauspielerin
    Paula Beer ist in der ORF-Premiere der vielfach ausgezeichneten Eventserie „Bad Banks“ zu sehen (am 6., 7., und 9. März jeweils in Doppelfolgen ab ca. 22.00 Uhr in ORF eins). Im dichten Dschungel der Hochfinanz sucht sie darin als junge Frau ihren Platz an der Spitze.
    "Bad Banks: Die härteste Währung": Paula Beer (Jana Liekam)

    ORF/Federation Entertainment/Ricardo Vaz Palma

    Paula Beer (Jana Liekam)

    Nora Tschirner nominiert als beliebteste Schauspielerin
    Ein Wiedersehen mit Nora Tschirner gibt es am Sonntag, dem 17. März, um 23.05 Uhr in ORF 2, wenn im Rahmen von „dokFilm“ ein Dakapo der von Tschirner koproduzierten Doku „Embrace – Du bist schön“ auf dem Programm steht.
    "Embrace - Du bist schön": Regisseurin Taryn Brumfitt zusammen mit Executive Producer Nora Tschirner bei der Verleihung des österreichischen Film- und Fernsehpreises “Romy”.

    ORF/Majestic

    Regisseurin Taryn Brumfitt zusammen mit Executive Producer Nora Tschirner bei der Verleihung des österreichischen Film- und Fernsehpreises “Romy”.

    Franziska Weisz nominiert als beliebteste Schauspielerin
    Franziska Weisz wird im Dakapo von Thomas Roths ORF/ZDF-Psychothriller zu einer der fünf „Blutsschwestern“, als aus einem Wochenendausflug ein Horrortrip wird.
    "Blutsschwestern": Franziska Weisz (Sonja)

    ORF/Lotus Film/Petro Domenigg

    Franziska Weisz (Sonja)

    Fritz Karl nominiert als beliebtester Schauspieler
    Auf eine Zeitreise in das angehende 20. Jahrhundert entführt Fritz Karl als Ehemann der weltberühmten Puppenmacherin „Käthe Kruse“ in Franziska Buchs gleichnamigem ORF/ARD-Historiendrama (Mittwoch, 6. März, 23.50 Uhr, ORF 2). Außerdem ist er im Dakapo des vom ORF im Rahmen des Film-/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Spielfilms „El Chicko“ (5. März, 0.15 Uhr, ORF eins) zu sehen.
    "El Chicko": Fritz Karl (Paul)

    ORF/SK-Film/Petro Domenigg

    Fritz Karl in "El Chicko"

    Matthias Schweighöfer nominiert als beliebtester Schauspieler
    Ein Wiedersehen mit Matthias Schweighöfer gibt es im Spielfilm „Der Architekt“ (28. März, um 0.05 Uhr in ORF 2) und am Samstag, dem 30. März, um 21.55 Uhr in ORF eins bereitet „Der Nanny“ dem alleinerziehenden Familienvater allerhand Probleme. Direkt anschließend um 23.40 Uhr ist Schweighögfer auch in "Rubbeldiekatz" zu sehen.
    "Der Nanny": Matthias Schweighöfer (Clemens Klina), Milan Peschel (Rolf Horst)

    ORF/Tele München/© 2015 Pantaleon Films

    Matthias Schweighöfer (Clemens Klina), Milan Peschel (Rolf Horst)

    Links:

    #####EOF##### FM4 Überraschungskonzert mit Schmieds Puls - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Schmieds PUls

    Ina Aydogan

    FM4 Überraschungskonzert

    FM4 Überraschungskonzert mit Schmieds Puls

    Zwischen zarten Klängen und rockigen Ausbrüchen: Mit „Manic Acid Love“ verarbeiten Schmieds Puls Wut und Enttäuschungen und setzen sie in wunderschöne Popsongs um. Live wird das Album beim FM4 Überraschungskonzert am 7. September in Sankt Pölten präsentiert.

    Von Andreas Gstettner-Brugger

    Ein langsamer und drückender Schlagzeugbeat wird von einer angezerrten Gitarre begleitet. Der Opener „The Plan“ der neuen Platte von Schmieds Puls macht sofort deutlich, dass das dritte Werk anders ist: Rauer, direkter und kantiger präsentieren sich Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs, Schlagzeuger Christian Grobauer und Bassist Walter Singer.

    FM4 Überraschungskonzert mit Schmieds Puls

    Freitag, 7.9.2018,
    Einlass 19:30 Uhr,
    Band on stage: 21 Uhr
    Freiraum,
    Herzogenburger Straße 12,
    Sankt Pölten

    Dieser neue Sound ist wohl auf die Stimmung zurückzuführen, in der die politisch sehr engagierte Mira Lu Kovacs ihre Songs geschrieben hat.

    „Ich war beim Schreiben von diesem Album unglaublich wütend. Mein Aggressionspotential ist von Tag zu Tag gestiegen bei Diskussionen, wenn es um heikle und mir sehr wichtige Themen gegangen ist. Ich hatte keine Geduld mehr für eine gewisse Dummheit meines Gegenübers. Oder Dinge zu erklären und zu warten, bis ich mal dran bin als weibliche Künstlerin.“

    Portraitfoto Mira Lu Kovacs von Schmieds Puls

    (c) Ina Aydogan

    Noch immer sind es die einzementierten Rollenzuschreibungen, die Mira zum Kochen bringen. Die unreflektierten Menschen in dem noch immer männlich dominierten Musikbusiness. Ungeduld, Frustration und Ärger haben sich wie zähe Lava den Weg an die Oberfläche gebahnt, bis hin zur endgültigen Eruption. Zu hören in der ersten Single „Superior (Fuck You)“.

    Manic Acid Love

    „There is no elegance in your ignorance ... Fuck you and all your friends“ heißt es in „Superior (Fuck You)“. So deutlich ist Mira Lu Kovacs wohl noch nie in ihren recht komplexen Texten geworden. So wie der Song selbst mit zartem Gitarrenpicking und sanftem Schlagzeug anfängt und sich dann in einem laut verzerrten Refrain entlädt, so hat sich Mira mit ihrer eigenen sozialen „Bubble“ auseinandergesetzt.

    „Es gibt in meiner Generation und in meinem Umfeld noch immer viele junge Männer, die sich zu wenig mit sich selbst auseinandersetzen. Was ihre Rolle in der Gesellschaft und ihr Privileg bedeutet. Es ist nämlich nicht nur meine Aufgabe als Frau, feministische Arbeit zu leisten, Diskussionen zu führen und Dinge zu verändern. Es sind auch die jungen Männer gefragt, sich und ihre Privilegien zu hinterfragen, die sie alltäglich so hinnehmen.“

    Albumcover "Manic Acid Love" von Schmieds Puls

    Schmieds Puls/Ink Music

    Das dritte Album „Manic Acid Love“ von Schmieds Puls erscheint am 7. September auf ihrem eigenen, neu gegründeten Label Play Dead Records.

    Die angestaute Wut und die immer wiederkehrenden Enttäuschungen der letzten Jahre haben bei Mira Lu Kovacs viel inneren Druck aufgebaut. Dieser Aspekt steckt in dem Wort „Manic“ des Albumtitels. Mit „Acid“ hatte Mira das Bild der Säureseen im Kopf, die sich in der Nähe von Vulkanen bilden. Wunderschön ihn ihrem Farbenspiel sind sie tödlich, wenn man dort hineinfällt. So kann die angestaute Aggression innerlich wie zersetzende Säure wirken, wenn man sie nicht hinauslässt. Der Titelsong „Acid“ beschreibt diesen Gefühlszustand perfekt, wobei er musikalisch sehr reduziert nur mit akustischer Gitarre und Stimme umgesetzt worden ist.

    Dass Mira Lu Kovas in ihren Texten nicht mit dem Finger ausschließlich auf andere oder die Gesellschaft zeigt, macht die zweite Single „Run“ deutlich. Zu einem lockeren, fast schon beschwingten Rhythmus will Mira von anderen und auch eigentlich von sich selbst davonlaufen und fragt sich, inwieweit sie noch die Kontrolle über sich und über ihren Körper besitzt. Der herzzerreißende Refrain macht wieder einmal die stimmliche Eleganz der österreichischen Sängerin hörbar. Bildlich ist das Ganze umgesetzt mit langsam und wunderschön dahinfließenden Lavaströmen.

    Was die musikalischen Referenzen betrifft, so sind die Songs von „Manic Acid Love“ von der Atmosphäre her oft in den späten Neunzigerjahren verankert. Darüber hinaus hatte Mira Lu Kovacs auch ganz bestimmte Klänge im Kopf, wie den Gitarrensound einer Acoustic Session des Songs „Holy City“ von Joan As Police Woman.

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    Bei dem herausstechenden Song „Screens“, der sehr dunkel und rau dahinpoltert und bei dem Miras Stimme leicht angezerrt ist, stand das Lied „Knife Chase“ von Tom Waits Pate. Für die wundervoll schwermütige Ballade „Exhausted“, die sich tief ins Herz eingräbt, wollte Mira genau den Sound des Schlagzeugbeckens haben, den man bei dem Lied „Richard Pryor Addresses a Tearful Nation“ von Joe Henry hören kann. Außerdem sind durchaus Parallelen zu der großartigen Fiona Apple herauszuhören und dass Mira viel von Gitarrist und Songschreiber Blake Mills gehört hat, hat unbewusst vielleicht auch seinen Weg auf das neue Album gefunden.

    Trotz all dieser sehr detaillierten Anknüpfungspunkte ist „Manic Acid Love“ ein durch und durch eigenständiges Album geworden, das den transparenten, erdigen und unmittelbaren Sound des Trios perfekt einfängt.

    Bandportrait Schmieds Puls

    (c) Ina Aydogan

    Einer der emotionalsten Momente der Platte ist zugleich die Aufarbeitung persönlicher Geschichte von Mira Lu Kovacs. Der Song „Oh (You Lose Me)“ ist Vergangenheitsbewältigung und Abgrenzung von Menschen, die Teil von einem sind.

    Schmieds Puls live:

    Über vertrackte und doch geschmeidige Beats, gestrichenem Kontrabass und verhallten Gitarrentönen erklingt die zerbrechliche und dennoch starke Stimme von Mira Lu Kovacs, die den düsteren Harmonien einen magischen Glanz verleiht.

    Und mit dem Stück „The Urge Of Night“ versuchen Schmieds Puls am Ende einen Ausblick zu geben, wohin die Reise führen könnte. Nämlich zu dem dritten Wort des Albumtitels, zur Liebe. Mit glitzernden Gitarrenakkorden und sehnsüchtigen Gesangslinien hat das Trio einen hoffnungsvollen und versöhnlichen Schlusspunkt gesetzt:

    I set a date for my transformation, feeling high from my expectations. I didn’t get far, I’m still where you are.

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Davidecks - Playlist vom 23.02.2019 - fm4.ORF.at Radio
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    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Davidecks - Playlist vom 23.02.2019

    Double Delivery Stefano Ritteri und Special Guest DEFEX

    Zach Witness 17 Days (Zach Witness Version)
    Yam Who?, Jaegerossa Delirium feat. Jacqui George
    Poté Jacquot (Waters of Praslin)
    Hammer L'orange (Bawrut Remix)
    The Black Madonna Stay
    The Black Madonna We Still Believe (Edit)
    Stefano Ritteri We All Are One (Original Mix)
    Dimitri Andreas Midnight (Stefano Ritteri Remix)
    Mary Clark Take Me I'm Yours (Club Version)
    Georgia Started Out (Tuff City Kids Remix)
    Gotta Daddy Is Home (feat. Tiana) [Harry Romero Extended Remix] (VOCAL)
    Marie Davidson So Right (Instrumental)
    Amp Fiddler Keep Coming (Julien Dyne remix)
    Telephones Kanal (Prins Thomas Sure Oppstot Mix)
    David Mayer Secrets
    Namito, DJQ Quinta Young Ride the Flow (DJ Hell Remix)
    Eva Be Delight
    &ME Fairchild

    Aktuell:

    #####EOF##### Österreich - wetter.ORF.at

    Letzte Messwerte von 10.00 Uhr

    Heute teils nass, teils föhnig

    Heute Nachmittag von Vorarlberg bis Kärnten regnerisch, im Westen Schneefall bis in viele Täler. Sonst nur einzelne Regenschauer im Südosten und vor allem vom Unterinntal ostwärts bei starkem bis stürmischem Südföhn zeitweise sonnig. Damit extrem unterschiedliche Temperaturen, Höchstwerte: von West nach Ost 2 bis 21 Grad.

    #####EOF##### Jakob will frei sein wie ein Fisch - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Fischschwarm

    CC0

    Jakob will frei sein wie ein Fisch

    Der Roman „Die Freiheit der Fische“ von Sophie Reyer erzählt die Geschichte eines jungen, autistischen Mannes namens Jakob. Es ist eine Geschichte über jemanden, der einen Großteil seines Lebens so gelebt hat, wie er es wollte.

    Von Sophie Liebhart

    Jakob ist Autist und hat es in dem kleinen Tiroler Dorf, in dem er aufwächst, nicht leicht. Für den Vater ist er eine Schande für die Familie, die Mutter ist überfordert. Nach einem Aufenthalt im Pflegeheim trifft er eine Entscheidung, die sein weiteres Leben völlig verändert. Er beschließt, sein Elternhaus hinter sich zu lassen und ganz alleine in der Natur zu leben. Er richtet sich in einer Höhle ein, baut Getreide an und seine einzigen Verbündeten sind Tiere und Pflanzen.

    Cover des Buches "Die Freiheit der Fische"

    Czernin Verlag

    „Die Freiheit der Fische“ von Sophie Reyer ist im Czernin Verlag erschienen.

    „Es ist wieder kälter geworden. Wenn nichts mehr geht, lebt Jakob vom Himmel. Er lebt von der Wärme einer Katze in seiner hohlen Hand. Jakob lebt von Linien, Strichen und Formationen, die er in die Holzscheite und Steine kerbt. So sind seine Tage regelmäßig getaktet und ähneln einander. Feuermachen gibt Sicherheit. Das Sammeln von Beeren hält ihn in seinem Rahmen. Das Ausgraben der Wurzeln ist ein Halteseil, damit Jakob nicht aus dem Rhythmus fällt. Auch die Art und Weise, wie Licht und Schatten einander abwechseln, gibt einen Rhythmus vor.“

    Mit der Entscheidung, alleine in der Natur zu leben, beginnt eine wichtige Entwicklung, die Jakob im Laufe des Buches durchmacht, sagt die Autorin, Sophie Reyer. Denn am Anfang ist er „ein sehr von Angst Besessener, weil ihm einfach die Welt zu dicht, zu laut, zu grell ist, weil er Angst vor Gesichtern hat, weil die Menschen ihm zu nahe kommen“..

    Die Grenzen der Sprache

    Jakob sieht die Welt anders. Personen sind für ihn wie Strukturen, seine Schwester Resi ist etwa eine Wölbung, weil sie ihn birgt wie eine Höhle. Der einzige Laut, den Jakob häufig von sich gibt: ein „A“. Sophie Reyer gelingt es, die Welt so zu schildern, wie Jakob sie sieht. Sie verwendet dazu eine durchaus gewöhnungsbedürftige Sprache, kurze, teils abgehackte Sätze. Um ihn möglichst authentisch darzustellen, war es wichtig, an die Grenze der Sprache zu gehen, sagt die Autorin.

    Die Sprache verändert sich im Laufe des Buches - je nachdem, wie es Jakob gerade geht. Gut geht es Jakob immer, wenn er an seinem Lieblingsort, dem Herzensgrund, ist - ein Rückzugsort am Berg. Für diesen Bezug zu einem ganz bestimmten Ort hat Sophie Reyer sich von schamanischen Erzählungen inspirieren lassen, in denen man davon ausgeht, dass jeder Mensch einen Ur-Ort hat. Dieser kann sich in der Welt um einen herum befinden, aber auch in einem selbst. Jakobs Herzensgrund steht für Sophie Reyer als Symbol für eine gewisse seelische Tiefe. Er ist aber auch wirklich tief, denn es gibt dort einen leuchtend blauen Bergsee.

    „Später, als es Abend wird, geht Jakob zum Bergsee und stellt sich hinein. In den Bergfalten schlagen die Augen des Himmels. Das ist der Herzensgrund. Der Himmel wirft sein müdes Bild in den Teich. Seine Füße bleiben regungslos. Jakob testet das Stehen aus. Forscht nach Fischen. Sucht. Die Hände zittern nicht. Die Kälte kriecht nicht in einen Körper, der nicht da ist. Da, aber gleichzeitig auch nicht da. Ein Körper, der aus sich heraus ist. (...) Irgendwann jedoch nähert sich eines der Tiere und umschmeichelt Jakobs Fuß. Aus, denkt es in Jakob. Aber das ist kein Satz. Nur die Fische sind nicht so stumm. Sie dringen als Zittern ein in Jakobs Füße, schwimmen durch Jakobs fremde Füße hindurch. A, sagen sie. Gut, sagen sie. Klang, sagen sie. A, macht der Fisch. A, macht Jakob.“

    Autorin Sophie Reyer

    Privat

    Sophie Reyer ist freischaffende Schriftstellerin und Autorin.

    Nach einer wahren Geschichte

    Die Figur Jakob ist nicht frei erfunden. Sophie Reyer hat ihre Erzählung an die wahre Geschichte eines autistischen Manns in Tirol angelehnt. Mithilfe von Zeitzeugenberichten und Erzählungen hat sie seine Lebensgeschichte rekonstruiert. Ähnlich wie der Jakob im Buch hat auch dieser Mann in der Natur gelebt. „Es gibt einige Berichte von Zeitzeugen, von Freunden und Bekannten, die erzählt haben, wie er zum Beispiel im Wasser steht und die Fische schwimmen zu ihm und kommunizieren mit ihm. Also es war so ein bisschen ein zweiter Heiliger Franz von Assisi“, sagt Sophie Reyer.

    Sie möchte in ihrem Roman „Die Freiheit der Fische“ in den Mittelpunkt stellen, welche Kraft ein Mensch entwickeln kann, wenn er etwas wagt und so lebt, wie es für ihn selbst am besten ist. Jakobs Geschichte ist eine positive, trotz der vielen Hürden, die er zu meistern hat, sagt Sophie Reyer: „Er ist seinen Weg tatsächlich bis zum Ende gegangen und hat diese Erfüllung, die für ihn als Mensch passt, wo alle anderen sagen, nein, das geht ja nicht, so kann man nicht leben, die hat er dadurch, dass er das Leben so gelebt hat, wie er es wollte, hingekriegt.“

    mehr Buch:

    Aktuell:

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    #####EOF##### Déjà-Vu in der pinken Postapokalypse - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Far Cry New Dawn

    Ubisoft

    Déjà-Vu in der pinken Postapokalypse

    Das Serien-Spinoff „Far Cry: New Dawn“ bietet mehr vom Selben - nur in Pink und mit Bezahloption.

    Von Rainer Sigl

    Überall prächtige Blumenwiesen, ein topasgrün leuchtender Bergbach und strahlend weiße Hirsche: Dafür, dass die Welt untergegangen ist, ist es eigentlich sehr idyllisch in „Far Cry: New Dawn“.

    Der US-Bundesstaat Montana in den Rocky Mountains war bereits Schauplatz des fünften Teils der Shooter-Reihe, und „New Dawn“ knüpft auch direkt an den Vorgänger an: An dessen Ende gab es einen Atomkrieg, der die Menschen eine Generation lang in unterirdische Bunker trieb. Als sie wieder auftauchen, hat sich die Welt in ein beinahe kitschiges postapokalyptisches Naturparadies verwandelt - wenn da nicht die bösen Banditen wären.

    Same procedure as last year

    Wer „Far Cry“ kennt, wird in „New Dawn“ wenig Neues zu sehen bekommen: Wieder unterstützt man als einsamer Gesetzeshüter eine Gruppe von Rebellen beim Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Dazu durchstreift man zu Fuß oder mit einer Reihe von Fahrzeugen die riesige Spielwelt und erledigt große und kleine Missionen. Wieder gibt es feindliche Stützpunkte zu erobern, Waffen zu sammeln und kleine Schnitzeljagden zu absolvieren - nur eben diesmal in einer oft überraschend neonbunten Spielwelt.

    Diese untypische Postapokalypse mit ihren überdrehten Bösewichten, die in ihren Graffiti-besprühten Stützpunkten am liebsten FM4-Hörern vertraute Underground-Helden wie etwa die südafrikanischen Techno-Hip-Hop-Wahnsinnigen Die Antwoord hören, ist auch das einzig Originelle an „New Dawn“. Spielerisch unterscheidet sich das Spiel nämlich so gut wie gar nicht vom Vorgänger „Far Cry 5“ - ein Grund, warum Publisher Ubisoft von einem Spinoff statt einem echten Nachfolger spricht.

    Far Cry New Dawn

    Ubisoft

    Vollgestopfter Open-World-Vergnügungspark

    Auch „Far Cry: New Dawn“ ist ein vollgestopfter Open-World-Vergnügungspark, dessen Storymissionen mit ihren dramatischen Monologen im oft komischen Widerspruch zur anarchischen Action stehen. Aus Angst, die Spielerinnen und Spieler durch Langeweile zu verlieren, ist dieses riesige Montana absurd überladen mit Ablenkungsangeboten. Es vergeht buchstäblich keine Minute, in der sich in der gar nicht einsamen Weite nicht entweder geskriptete oder aber zufällige Begegnungen, Kämpfe oder Unfälle beinahe slapstickartig aneinanderreihen.

    „Far Cry: New Dawn“ ist für Windows, PS4 und Xbox One erschienen.

    Das Übermaß an Ablenkungen führt schnell einmal zur Übersättigung. Am besten ist „New Dawn“, wenn wir alle Aufgaben links liegen lassen und uns einfach nur so durch diesen schrillen Endzeit-Naturpark schlagen. Mit anderen Worten: Es ist alles wie immer in der bewährten Open-World-Schablone. Die größte Überraschung an „New Dawn“ ist tatsächlich, dass es nicht als DLC, sondern als Standalone-Titel zum Vollpreis daherkommt. Eine der wenigen Neuerungen hinterlässt einen bitteren Beigeschmack: Mehr als im Vorgänger bieten Mikrotransaktionen gegen echtes Geld im späteren Spiel klare Vorteile.

    Abgesehen davon ist „New Dawn“ ein neonpinkes Déjà-vu, das die Story von „Far Cry 5“ fortsetzt. Wer die Spiele der Shooter-Reihe als offene Rummelplätze mit Attraktionen an jeder Ecke schätzt, findet hier schlicht und einfach eine Riesenportion Nachschub in bewährter Qualität. Nicht weniger - aber auch nicht mehr.

    mehr Game:

    Aktuell:

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    #####EOF##### Playlists von FM4 DaviDecks - fm4.ORF.at
    #####EOF##### ALPLA investiert in Papierflaschen - vorarlberg.ORF.at

    ALPLA investiert in Papierflaschen

    Der Verpackungshersteller ALPLA finanziert die Produktion von Flaschen aus Papier. Gemeinsam mit einem schwedischen Partner gründet man ein Joint Venture und investiert in ein Start-up-Unternehmen, das diese Papierflaschen erzeugt.

    Es handle sich dabei um ein strategisches Investment, sagt Dominic Fiel, der Pressesprecher von ALPLA. Die Botschaft sei ALPLA wichtig: Man will mit den Papierflaschen einen bewussten Schritt in Richtung Recycling setzen. Daher die Investition in das dänische Start-up-Unternehmen ecoXpac - und zwar gemeinsam mit dem schwedischen Papierspezialisten BillerudKorsnäs aus Stockholm. Gemeinsam will man dieser innovativen Entwicklung zum Durchbruch verhelfen.

    ALPLA Papierflaschen

    BillerudKorsnäs

    Der erste Prototyp einer Flasche aus Papier wurde ebenfalls in Dänemark erzeugt - 2016 von der Carlsberg-Gruppe. Die Flaschen sollen vollständig biobasiert und biologisch abbaubar sein.

    Bei ALPLA betont man auf Nachfrage, dass diese Investition kein Abschied vom Plastik sei. Es sei aber eine Vision, losgelöst vom Kerngeschäft und ein Bekenntnis. Noch sei offen und sei es zu früh zu sagen, ob irgendwann einmal auch Papierflaschen in Vorarlberg produziert werden könnten.

    Links:

    #####EOF##### ORF eins - tv.ORF.at

    Standort: Startseite tv.ORF.at

    6:00

    Zeichentrick

    okidoki-Kinderprogramm mit:

    Disneys Die 7Z

    Seppl und der Zauberer / Die 7 Zwergenkinder

    USA 2015

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 6:00

    6:23

    Zeichentrick

    Die Schlümpfe

    Der 100. Schlumpf / Schlumpfonie in C

    Mono

    16:9

    VPS 6:25

    6:50

    Zeichentrick

    Die Biene Maja

    Majas Schatz

    DEU 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 6:50

    UT

    7:07

    Zeichentrick

    Neue Folge:

    Disneys Käpt'n Jake und die Nimmerland Piraten

    Bartinis Lehrling / Der Bootsmann

    USA 2015

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 7:00

    7:30

    Knall genial Clip

    Stereo

    16:9

    VPS 7:25

    7:34

    Zeichentrick

    Neue Folge:

    Disneys Die 7Z

    Ein Bett für die Königin! / Wo sind denn alle Elfen hin?

    USA 2015

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 7:30

    7:57

    Hallo okidoki

    Stereo

    16:9

    VPS 7:55

    7:59

    Zeichentrick

    Die Pinguine aus Madagascar

    Mopsen und Mausern

     2011

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 7:59

    8:13

    Unterhaltung

    Hör mal, wer da hämmert

    Der Holzschnüffler

    USA 1992

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 8:05

    UT

    8:36

    Dawson's Creek

    Luftschlösser

    USA 1999

    Stereo

    16:9

    VPS 8:30

    UT

    9:20

    Unterhaltung

    Drop Dead Diva

    Asche zu Asche

    USA 2012

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 9:15

    UT

    10:03

    Dancing Stars 2019

    AUT

    2-Ton Stereo

    Tonspur für Sehbehinderte

    16:9

    VPS 9:55

    UT

    11:50

    Dancing Stars 2019

    Die Entscheidung

    AUT

    2-Ton Stereo

    Tonspur für Sehbehinderte

    16:9

    VPS 11:45

    UT

    12:05

    Unterhaltung

    Hör mal, wer da hämmert

    Halloween

    USA 1992

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 12:05

    UT

    12:29

    Comedy

    Fresh Off the Boat

    Unter Rebellen

    USA 2015

    Stereo

    16:9

    VPS 12:25

    UT

    12:52

    Sitcom

    How I Met Your Mother

    Das Gelöbnis

    USA 2014

    Stereo

    16:9

    VPS 12:50

    UT

    13:13

    Sitcom

    How I Met Your Mother

    Die Liebe meines Lebens (1)

    USA 2014

    Stereo

    16:9

    VPS 13:10

    UT

    13:35

    Unterhaltung

    Drop Dead Diva

    Intimitäten

    USA 2012

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 13:35

    UT

    14:16

    Unterhaltung

    Jane the Virgin

    Kapitel Achtunddreißig

    USA 2016

    Stereo

    16:9

    VPS 14:15

    14:57

    Unterhaltung

    Grey's Anatomy

    Heldentat

    USA 2017

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 14:55

    UT

    15:39

    Unterhaltung

    The Big Bang Theory

    Würfeln und küssen

    USA 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 15:40

    UT

    15:59

    Unterhaltung

    The Big Bang Theory

    Wie ein Wasserfall

    USA 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 16:00

    UT

    16:19

    ZIB Flash

    Stereo

    16:9

    VPS 16:20

    16:23

    Unterhaltung

    Malcolm mittendrin

    Allein zu Haus

    USA 2000

    Stereo

    16:9

    VPS 16:25

    UT

    16:45

    Unterhaltung

    Scrubs - Die Anfänger

    Mein Student

    USA 2002

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 16:50

    UT

    17:10

    Sitcom

    How I Met Your Mother

    Die Liebe meines Lebens (2)

    USA 2014

    Stereo

    16:9

    VPS 17:10

    UT

    17:33

    Sitcom

    How I Met Your Mother

    Verliebt, verlobt, versagt

    USA 2005

    Stereo

    16:9

    VPS 17:35

    UT

    17:54

    ZIB Flash

    Stereo

    16:9

    VPS 17:55

    18:00

    Zeichentrick

    Die Simpsons

    Whiskey Business

    USA 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 18:00

    UT

    18:25

    Zeichentrick

    Die Simpsons

    Der fabelhafte Faker Boy

    USA 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 18:25

    UT

    18:53

    Unterhaltung

    The Big Bang Theory

    Drinks von Fremden

    USA 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 18:55

    UT

    19:20

    Unterhaltung

    The Big Bang Theory

    Eine Körbchengröße mehr

    USA 2013

    Stereo

    16:9

    VPS 19:20

    UT

    19:45

    ZIB Magazin

    Stereo

    16:9

    VPS 19:45

    UT

    19:55

    Wetter

    Stereo

    16:9

    VPS 19:54

    UT

    20:00

    ZIB 20

    Stereo

    16:9

    VPS 20:00

    UT

    20:15

    DOK.eins

    Winzig - Auf die Größe kommt es an Teil 2

     2019

    Stereo

    16:9

    VPS 20:15

    UT

    21:01

    ZIB Flash

    Stereo

    16:9

    VPS 21:00

    21:13

    Biografie

    ORF-Premiere:

    The Founder - Die wahre Geschichte von McDonald's

    ("The Founder")

    Faszinierendes Biopic über die bekannteste Fast-Food-Kette der Welt

    Als in den 1950er Jahren der erfolglose Handelsvertreter für Milkshakes, Ray Kroc (Michael Keaton), von einem innovativen Schnell-Restaurant der Brüder Dick und Mac McDonald Wind bekommt, erkennt er schnell das Potenzial. Er überredet die Brüder zu einem Franchise-Vertrag und schon bald schießen neue Fast-Food-Filialen in ganz Amerika aus dem Boden. Mit skrupellosen Methoden drängt Kroc die Brüder schließlich aus dem Geschäft und legt damit den Grundstein für den Weltkonzern mit den goldenen Bögen.
    DEUTSCHSPRACHIGE FREE-TV-PREMIERE

    USA 2016

    2-Ton Stereo

    16:9 LB

    VPS 21:10

    UT

    23:04

    Krimi

    Neue Folge:

    Chicago Justice

    Der Informant

    USA 2017

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 22:55

    UT

    23:49

    ZIB 24

    Stereo

    16:9

    VPS 23:40

    0:11

    Krimi

    Navy CIS: L.A.

    Russisch Roulette

    USA 2015

    Stereo

    16:9

    VPS 0:00

    UT

    0:53

    Komödie

    Der Chaos-Dad

    ("That's My Boy")

    Turbulente Vater-Sohn-Komödie

    Andy Samberg ('Brooklyn Nine-Nine') hat es geschafft, doch kurz vor seiner Hochzeit mit Leighton Meester ('Gossip Girl') sorgt sein rüpelhaft derber Dad (Adam Sandler) für absolutes Chaos. Pointenreicher Slapstick-Spaß!

    X

    USA 2012

    Stereo

    16:9

    VPS 0:40

    UT

    2:38

    Biografie

    The Founder - Die wahre Geschichte von McDonald's

    ("The Founder")

    Faszinierendes Biopic über die bekannteste Fast-Food-Kette der Welt

    Als in den 1950er Jahren der erfolglose Handelsvertreter für Milkshakes, Ray Kroc (Michael Keaton), von einem innovativen Schnell-Restaurant der Brüder Dick und Mac McDonald Wind bekommt, erkennt er schnell das Potenzial. Er überredet die Brüder zu einem Franchise-Vertrag und schon bald schießen neue Fast-Food-Filialen in ganz Amerika aus dem Boden. Mit skrupellosen Methoden drängt Kroc die Brüder schließlich aus dem Geschäft und legt damit den Grundstein für den Weltkonzern mit den goldenen Bögen.
    DEUTSCHSPRACHIGE FREE-TV-PREMIERE

    USA 2016

    2-Ton Stereo

    16:9 LB

    VPS 2:25

    UT

    4:25

    Resurrection - Die unheimliche Wiederkehr

    Prophezeiung

    USA 2014

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 4:10

    UT

    5:05

    Unterhaltung

    Scrubs - Die Anfänger

    Mein Student

    USA 2002

    2-Ton Stereo

    16:9

    VPS 5:00

    UT

    5:28

    Comedy

    Fresh Off the Boat

    Unter Rebellen

    USA 2015

    Stereo

    16:9

    VPS 5:30

    UT

    #####EOF##### Veranstaltungen - Landesstudio Burgenland

    Veranstaltungen

    DGBT Tag 5

    ORF Burgenland 14.02.2019 15:56 Uhr

    „Die große Burgenland Tour“ 2019

    Das Publikum ist eingeladen, vom 27. Mai bis 2. Juni durch alle sieben Bezirke zu wandern und dabei die Schönheiten, die Kultur und das Brauchtum des Landes zu entdecken. mehr …

    ORF Burgenland Sommerfest

    ORF Burgenland 04.02.2019 10:16 Uhr

    „ORF Burgenland Sommerfeste“

    Der ORF Burgenland startet am Freitag, dem 7. Juni 2019, die diesjährige Sommerfest-Tour durch das Burgenland und lädt Sie zu einem bunten Fest für die ganze Familie ein. mehr …

    Radio Burgenland Frühschoppen in Neutal

    ORF Burgenland 22.01.2019 10:51 Uhr

    „Radio Burgenland Frühschoppen“

    An Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 12.00 Uhr gilt der „Radio Burgenland Frühschoppen“ bei vielen Freunden der Blasmusik, Volksmusik und Unterhaltungsmusik als amüsanter Programmpunkt. Musikgruppen aus der jeweiligen Region stellen die Musik und gute Unterhaltung in den Mittelpunkt. mehr …

    #####EOF##### FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial"

    Clemens Fantur

    The street is the mother of all media.

    25. 6. 2014 - 17:51

    FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

    Die Videos und Songs von Effi, Kids N Cats und Bulbul aufgezeichnet im Studio2.

    FM4 Soundpark Session

    Die FM4 Soundpark Session wird am 25. Juni 2014 in der Homebase (19-22 Uhr) ausgestrahlt.

    Liebe Freunde, das studio2

    Pamela Rußmann

    Effi

    Kids N Cats

    Bulbul

    Download

    Hier gibt es alle Soundfiles der Session in einem zip-File als Download:

    On Air

    Die ganze Session wird am Mittwoch, den 25. Juni 2014, ab 20.30 Uhr in der FM4 Homebase ausgestrahlt.

    Wiederholt wird sie in der FM4 Soundpark Sendung am 29. Juni ab 1 Uhr nachts.

    #####EOF##### Sicherheitsbranche rechnet mit Cyberschlag aus Nordkorea - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Trump und Kim  Jong Un

    APA/AFP/Saul LOEB

    Erich Moechel

    Sicherheitsbranche rechnet mit Cyberschlag aus Nordkorea

    Noch herrscht Ruhe, aber die Hinweise darauf, dass ein Cyberangriff vorbereitet wird, mehren sich in kritischen Netzen des Westens. Die Branche rechnet damit, dass Nordkorea nach dem endgültigen Scheitern der Gipfelgespräche sofort zuschlagen wird.

    Von Erich Moechel

    Auf der politischen Ebene herrscht nach dem Scheitern des Gipfeltreffens von Donald Trump mit Kim Jong Un öffentliches Schweigen, die Auseinandersetzungen wurden in den Cyberraum verlegt. Dort läuft gerade eine psychologische Operation (PsyOp) gegen Nordkorea. Deren Cybertruppen wiederum nehmen in der neuen Phase ihres weltweiten Raubzugs Infrastrukturen und erneut Banken ins Visier.

    Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen zum Thema listet fünf ausgeraubte Bitcoin-Börsen in den letzten 20 Monaten auf. 570 Millionen Dollar Schaden werden dem Land allein in diesem Zusammenhang offiziell zur Last gelegt. Seit Ende Februar häufen sich bei US-Sicherheitsfirmen die Indizien dafür, dass nordkoreanische Cybertruppen in Netze der US-Infrastruktur eingedrungen sind. Noch herrscht Ruhe, aber die Branche rechnet mit einem Sturm.

    Grafik

    Fireeye

    Auf den 380 Seiten des UN-Berichts wird auch diese Untersuchung der Sicherheitsfirma FireEye zitiert. „APT 38“, auch bekannt als „Bluenoroff Group“ ist für die Beschaffung von Devisen zuständig. Die Spionagetruppe „Temp.Hermit“ soll für die Infiltrationen weltweiter Netze im November verantwortlich sein. Der „Lazarus“ genannten Action-Truppe werden spektakuläre Angriffe wie jener auf das Sony-Netz (2014) und die WannaCry-Attacken (2017) zugeschrieben.

    Cyber wahrscheinlicher als Raketen

    Parallel zu den Bitcoin-Börsen wurden bis zum November 2018 Dutzende schlecht gesicherter Transaktionssysteme von Banken weltweit angegriffen.

    Wenn die Verhandlungen endgültig scheitern, dann wird es mit großer Wahrscheinlichkeit eine heftige Reaktion aus Nordkorea geben. Derzeit wird eher mit einem Cyberschlag gerechnet, obwohl demonstrative Raketenstarts nie ausgeschlossen werden können. Diesen aktuellen Penetrationen von US-Netzen war im November eine massive Kampagne zur „Nachrichtenaufklärung“ - also Spionage - in dem seit Edward Snowden bekannten Stil der NSA vorausgegangen.

    In den Zielnetzen wurden von Akteuren aus Nordkorea sogenannte „Implants“ versteckt deponiert, die sich so lange passiv verhalten, bis ein Befehl kommt. Dann wird die eigentliche Schadsoftware nachgeladen und der Angriff beginnt. Bei McAfee heißt diese Schadsoftware „Rising Sun“, bis jetzt konnte sie in 75 Netzen weltweit identifiziert werden. Sie enthält einen altbekannten Spionagetrojaner, der neu eingecodet wurde, sein Quellcode stammt nachweislich von der Lazarus Group.

    Grafik: Weltkarte

    McAfee

    Karte der Staaten, die von den Spionageangriffen im November betroffen waren. Man sieht, dass in erster Linie militärische Netze im weiteren Sinne die Ziele waren. In Deutschland und Schweden wurden Rüstungsfirmen ausspioniert.

    Allzu offensichtliche Spuren

    Im Sommer 2017 hatte die „Lazarus Group“ die Rüstungsfirma Lockheed Martin angegriffen. Dabei ging es um das US-Raketenabwehrsystem THAAD.

    McAfee hatte zuerst mit der Zuweisung gezögert, weil diese Direktverbindung zu einem Trojanerangriff der „Lazarus Group“ im Jahr 2015 so offensichtlich war, dass eine Operation unter falscher Flagge durch andere Akteure nicht auszuschließen war. Sobald dann mehr Fälle vorlagen, war es eindeutig, dass die Spur in Richtung Nordkorea und nirgendwo anders hin verwies. Wie diese Karte der Sicherheitsfirma McAfee zeigt, wurden militärische Netze, der Energiesektor, Rüstungsfirmen, vor allem im Westen, aber auch in Russland angegriffen.

    Auch der Militärkomplex Indiens war betroffen, nur China und sein engster Verbündeter Pakistan waren dabei ausgenommen. Das ist die typische Zielauswahl der Lazarus Group, die auch vor Russland zurückschreckt. Die Moskauer Sicherheitsfirma Kaspersky ist deshalb seit Jahren hinter den Cyberangreifern aus Nordkorea her.

    Grafik

    Crowdstrike

    Die US-Sicherheitsfirma Crowdstrike hat eine Statistik aus den Daten forensischer Analysen von Angriffen staatlicher Akteure erstellt. Die „Breakout-Time“ ist der Zeitabschnitt vom ersten Auftauchen des Angreifers bis zum Vordringen in das anvisierte Netzsegment. Wie man sieht, liegen die Akteure aus Russland weit vor ihrer Cyberkonkurrenz. Als unangefochtener Zweiter kommt allerdings schon Nordkorea. Dahinter liegen China und der Iran, abgeschlagenes Schlusslicht ist eine Vergleichsgruppe von Kriminellen.

    Bereits Anfang 2018 war der Trend, dass Spionage mit kriminellen Beutezügen kombiniert wird, nicht mehr zu übersehen. Außer Nordkorea dürften noch andere Diktaturen solche neuen Doppelstrategien fahren.

    „Die Befreiung von Joseon“

    Auf der Gegenseite startet im Netz kommenden Sonntag eine Kampagne, die auf der Blockchain-Währung Ethereum (ETH) basiert. Für ein ETH, das sind rund 120 US-Dollar, werden tausend persönliche „Visa“ für das „befreite Joseon“ ausgestellt, so hieß die koreanische Halbinsel im Mittelalter. Als offizielle Landesbezeichnung war „Joseon“ erst unter der japanischen Besatzung im frühen 20. Jahrhundert in Gebrauch. In Nord- wie Südkorea gilt diese Zeit als Tiefpunkt nationaler Demütigung. Diese vermeintliche Trollaktion ist offenbar nur Teil einer größeren psychologischen Operation, die gegen Funktionäre des Regimes in Pjöngjang gerichtet ist.

    Grafik

    Public Domain

    Auf diese Website wird absichtlich nicht verlinkt, zumal ihr TLS-Zertifikat auch auf Dutzende höchst obskurer Domains verweist. Zur allfälligen Überprüfung Zweitbrowser benützen, jedenfalls aber im Browser sämtliche Scripts blocken: visa.cheollimacivildefense.org. Hier die Berichte von „El Pais“ zum Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid.

    Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. sind über dieses Formular verschlüsselt und anonym beim Autor einzuwerfen. Wer eine Antwort will, gebe tunlichst eine Kontaktmöglichkeit an.

    PsyOp als militärische Aktion

    Und diese PsyOp ist nicht auf das Netz beschränkt, denn dasselbe Motto - „Befreiung von Joseon“ - ist bereits Ende Februar aufgetaucht. Da waren zehn Vermummte in die Madrider Botschaft Nordkoreas eingedrungen, hatten das Botschaftspersonal überwältigt, gefesselt, verhört und stundenlang drangsaliert, das berichtete die spanische Tageszeitung „El Pais“. Beim Eintreffen der spanischen Polizei am Tatort gelang den Angreifern die Flucht, denn dafür hatten sie die Botschaftslimousinen akquiriert. Laut „El Pais“ konnten wenigstens zwei der Angreifer identifiziert werden. Nach Angaben der Ermittler handelte es sich um eine exakt geplante, militärische Aktion, die bisher Identifizierten hätten Verbindungen zur CIA.

    Bilanz vor einem möglichen Sturm

    Wie immer wenn Professionals am Werk sind, ist davon auszugehen, dass auch nach dem Auffliegen einer solchen Großaktion wie im November noch weitere, andersartige „Implants“ irgendwo in diesen Netzen existieren. Die können jederzeit geweckt werden und schon ist eine andere Gruppe von Angreifern mit anderer Malware wieder drin. Die Branche nennt diese Gruppen deshalb „Advanced Persistent Threats"(APT).

    Der Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid ist schon schwieriger zu beurteilen, vor allem der Zeitpunkt - zehn Tage vor dem Gipfeltreffen am dritten März - gibt Rätsel auf. An der Verprügelung und öffentlichen Demütigung von nordkoreanischem Botschaftspersonal konnte nämlich zumindest einer überhaupt kein Interesse haben: Donald Trump. Der wartet nun seit 18 Monaten auf seinen ersten außenpolitischen Erfolg.

    Aktuell:

    #####EOF##### Prognose für Österreich - wetter.ORF.at

    5-Tage-Prognose Österreich

    Wien

    Do
    4.4.
    Fr
    5.4.
    Sa
    6.4.
    So
    7.4.
    Mo
    8.4.
    wolkenlos
    stark bewölkt mit starkem Niederschlag
    leicht bewölkt
    wolkenlos
    leicht bewölkt
    9 °C
    20 °C
    9 °C
    18 °C
    7 °C
    13 °C
    6 °C
    20 °C
    8 °C
    20 °C

    Innsbruck

    stark bewölkt mit leichtem Niederschlag
    stark bewölkt mit starkem Niederschlag
    wolkenlos
    leicht bewölkt
    stark bewölkt mit starkem Niederschlag
    11 °C
    16 °C
    4 °C
    12 °C
    3 °C
    14 °C
    4 °C
    16 °C
    6 °C
    14 °C

    Heute Nachmittag

    Von Vorarlberg über den Tiroler Alpenhauptkamm und Osttirol bis nach Oberkärnten zeigt sich der Himmel grau in grau und hier regnet oder schneit es verbreitet und zum Teil sogar kräftig. Ganz Westen sinkt die Schneefallgrenze bis in die meisten Täler, gegen Abend kann es sogar im Rheintal schneien, im Südwesten liegt sie dagegen noch um 1400m Höhe.

    Von Unterkärnten bis ins Südburgenland wechseln dichte Wolken und etwas Sonne mit einzelnen Regenschauern. Vom Tiroler Unterland ostwärts bis ins Nordburgenland bleibt es dagegen weitgehend trocken und hier gehen sich bei starkem Südföhn noch ein paar Sonnenstunden aus. Der Wind aus Südwest bis Südost erreicht auf den Bergen Sturmstärke mit Spitzen über 100 km/h und auch herunten sind Böen an die 80 km/h möglich. Die Temperaturen sind extrem unterschiedlich, im Bregenzerwald hat es nur um 2, mit Sonne und Föhn sind dagegen von Salzburg ostwärts noch bis zu 21 Grad möglich.

    Heute Abend, heute Nacht

    Von Vorarlberg bis Kärnten regnet und schneit es häufig, speziell in Osttirol und Oberkärnten sehr intensiv. Die Schneefallgrenze liegt hier zwischen 1000 und 1500m, im Westen schneit es dagegen bis in die Täler. Vom Mühlviertel bis ins Burgenland verläuft die Nacht dagegen weitgehend trocken. Der Wind wird etwas schwächer, die Temperaturen sinken auf plus 10 bis minus 1 Grad.

    Morgen, Freitag

    Am Vormittag regnet und schneit es im Süden verbreitet, in Osttirol und Kärnten immer noch ergiebig. Hier kommen in Summe stellenweise über 100 Liter Niederschlag zusammen. Auf den Bergen fällt über 1m Neuschnee und damit steigt die Lawinengefahr markant. Auch in manchen Tälern wie dem Lesachtal ist Schneefall möglich, meist liegt die Schneefallgrenze aber um 1400m Höhe. Am Nachmittag verlagert sich der Regenschwerpunkt nach Nordosten, ins Burgenland, nach Niederösterreich und Wien, sonst gibt es nur noch schwache Schauer. Im Westen klingen Schneefall und Regen am Vormittag ab und von Innsbruck westwärts kommt am Nachmittag verbreitet die Sonne heraus. Im Osten bläst immer noch kräftiger Südostwind. Die Temperaturen bleiben in tiefen Lagen weit gestreut, Höchstwerte: von West nach Ost 4 bis 18 Grad. In 2000m Höhe hat es um minus 2 Grad.

    Übermorgen, Samstag

    Von Salzburg westwärts ist es meist von der Früh weg überwiegend sonnig, einzelne Nebel- oder Hochnebelfelder in den Tälern lichten sich am Vormittag. In der Osthälfte Österreichs beginnt der Tag dagegen noch leicht unbeständig, hier wechseln Sonne und Wolken mit einzelnen Regen-, oberhalb von 1000 bis 1500m Schneeschauern. Am Nachmittag bleibt es aber auch hier schon weitgehend trocken und es kommt recht verbreitet die Sonne heraus. Bei teils lebhaftem Wind aus Ost bis Süd erreichen die Temperaturen 8 bis 16 Grad. In 2000m Höhe hat es zu Mittag zwischen minus 2 Grad am Schneeberg und plus 6 Grad am Arlberg.

    Der weitere Trend

    Am Sonntag ist es nach etwas Frühnebel von Oberösterreich ostwärts recht sonnig und trocken mit harmlosen Wolkenfeldern. Auch im Bergland und im Süden gibt es zunächst die eine oder andere Sonnenstunde, hier ziehen aber im Lauf des Tages dichtere Wolken und einzelne Regenschauer auf. Bei nur wenig Wind wird es warm, die Temperaturen steigen auf 10 bis 18, im Osten auf bis zu 21 Grad.

    Am Montag wechseln Sonnenschein und Wolkenfelder, dazu bilden sich vor allem im Berg- und Hügelland einzelne Regenschauer. Die Temperaturen ändern sich kaum, Höchstwerte: 10 bis 18, im Osten knapp über 20 Grad.

    Am Dienstag überwiegen von Vorarlberg bis Kärnten die Wolken und hier ziehen einige Regen-, oberhalb von 1400 bis 2000m Schneeschauer durch. Weiter im Osten bleibt es dagegen weitgehend trocken mit ein paar Sonnenstunden. Die Temperaturen erreichen 8 bis 16, mit Sonne knapp über 20 Grad.

    #####EOF##### Auf einen White Russian mit Nick Cave - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Auf einen White Russian mit Nick Cave"

    Lisa Schneider

    Hören, lesen, schreiben

    1. 8. 2016 - 15:03

    Auf einen White Russian mit Nick Cave

    Die Wiener Postpunk-Düsterrockband Vicious ist FM4 Soundparkband im August. Über musikalische Legenden, lehrreiche Irrfahrten und Post-Nihilism.

    Rock'n'Roll und Blues, schwermütig-eleganter, gitarrenlastiger Postpunk: das ist der Sound der ersten EP "Odyssey" von Vicious. Das Debütalbum ist gerade im Entstehen.

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    So entstehen Legenden

    Maxi und Rolli haben sich vor guten zwei Jahren in Wien kennengelernt, beim Ausgehen, Gin war auch im Spiel. Da haben sie beschlossen, auch wenn sie sich erst gute zehn Minuten gekannt haben, dass sie eine Band gründen müssen. Leider, und das ist wirklich sehr schade, gibt es von dieser Nacht keine Beweisstücke, immerhin hatten wir noch keine Smartphones.

    Alle FM4 Soundpark Acts findet ihr hier.

    "Bis wir dann andere gefunden haben, die mit uns spielen wollen, hat es dann doch noch ein bisschen gedauert", erzählt Maxi. Die Anfangseuphorie ist ihnen aber natürlich nicht abhanden gekommen.

    Vicious

    Michael Lackner

    Maxím Eczyk (Vokals, Gitarre) kommt aus Landshut in Bayern, genauso Torsten Rollinger (Leadgitarre). Die Connection nach Österreich bzw. Wien kommt von nicht weit her – Maxis Papa ist hier geboren, Rolli hat auch schon ganz früh seine Liebe zum Alpenland entdeckt. Dominic Rubas, der einzige echte Wiener der Band, wurde am Bass verpflichtet. Christian Anich kümmert sich um Keys und Synthies, Patrick Huter um die Drums, beide kommen aus Tirol. Vicious sind komplett.

    Und wie sieht’s mit der musikalischen Biographie der fünf Wahlwiener aus?

    Patrick erzählt, er hat zwar ein Jahr Schlagzeug studiert, aber es taugt ihm eigentlich mehr, wenn er sich zuhause einsperrt und mal einfach so für sich selbst lostrommelt. Mit verträumten Blick erzählt er von seinem großen Vorbild, dem Drummer der Arctic Monkeys Matt Helders: "Der ist wirklich super."

    Rolli ist auch eher so der Typ Autodidakt. Ein paar Gitarre-Basics hat er sich vom Musikschullehrer schon beibringen lassen, dann war der Sturschädel aber zu groß. Dass er im Interview auch seine dunklen Geheimnisse verrät, macht ihn sehr sympathisch: Mit zehn Jahren stand er in der ersten Reihe bei den Zillertaler Schürzenjägern, "die ich damals echt sehr gefeiert habe". Die Eltern haben ihn musikalisch eben mit Schlager sozialisiert, aber so hatte die Österreichliebe Zeit, sich zu entfalten. Er ist eh nicht lang hängengeblieben, schnell war dann Kurt Cobain cooler.

    EP Cover Odyssey

    Crony Records

    Die Debut-EP "Odyssey" von Vicious ist via Crony Records erschienen.

    Maxi und sein fabelhafter Bariton lachen eigentlich nur, wenn gefragt wird, ob er eine klassische Ausbildung hinter sich hat. Er hat mit 15 Jahren angefangen Gitarre zu spielen, und gesungen hat er anfangs mal einfach nur unter der Dusche. Auch, wenn das jetzt überhaupt nicht mehr so klingt. Domi wurde ein bisschen überrumpelt gebeten, am Bass einzuspringen – eigentlich hat er nämlich auch an der normalen Gitarre begonnen. Dass das ein Glücksgriff war, hört man.

    Sounds like?

    Auch, wenn die Band gerade erst im Februar ihre erste EP namens "Odyssey" veröffentlicht hat, regnet es schon die ersten Vergleiche. Sehr gute sogar: Editors, Interpol. Manche davon, wie etwa auch The Doors, finden Vicious bescheidenerweise aber stark übertrieben. Einmal wurde schmerzlicherweise auch The Boss Hoss erwähnt. "Dann bitte lieber keine Vergleiche."

    Nach der Veröffentlichung der Single "Is she worth it", eine Single der EP, wurde der Begriff "Bluesband" laut.
    "Das hat mich eigentlich ein bisschen gestört", so Maxi, "Eine gute Bluesband wollen wir eigentlich nicht sein, schon komplexer. Es gibt nicht wirklich eine Band, an der wir uns dezidiert orientieren."

    Wir wollen eigentlich Vicious klingen. Einfach Vicious.

    So, und was ist nun "einfach Vicious"?

    "Unser Name soll Programm sein. Böse, aber ohne Metal oder Punk. Musik, in der etwas Zwielichtiges, Dunkles, Fieses liegt."

    Vergleiche sind die eine Sache, Vorbilder die andere. "Wichtig ist hier vor allem Nick Cave", sagt Maxi. "Er war halt der, der den Punkgedanken in ernsthafte Musik verpackt hat." Vicious wollen zwar auf keinen Fall Punkmusik machen, aber die Idee ist schon irgendwie dieselbe. "Wir haben uns zwar nicht direkt nach ihm benannt, aber man könnte hier auch auf Sid Vicious von den Sex Pistols verweisen."

    Darf man hier fluchen?

    Darf man.

    "Wir huldigen schon auch einer gewissen Scheißdrauf-Attitüde."

    Post-Nihilism heißt passenderweise das Genre, das die Jungs sich mehr oder weniger selbst ausgedacht haben. Sie haben sogar, weil sie so oft gefragt wurden, eine Spotify-Playlist erstellt, um zu erklären, welche Bands sie da meinen. Zum Beispiel: Sparkle Horse, Suuns, Cloud Nothings, White Rabbits, Holograms. Auch Interpol, aber die alten Sachen.

    What the hell is Post-Nihilism?

    Vicious haben eine Playlist dazu erstellt, die gibt's hier.

    "Nihilismus ist ein schwieriges Thema. Wir dachten bei dem Namen an so einen Typen, wie man ihn aus The Big Lebowski kennt. Der im Pool liegt und halt so wirklich nichts tut, sagt oder will. Ein anderer fragt: Was macht der da? Antwort: Naja, er ist eben Nihilist."

    Die Jungs von Vicious liegen jetzt nicht die ganze Zeit am oder im Pool, soviel ist klar. Es ist eher so wie wenn man Atheisten und Agnostiker vergleicht. "Ein Atheist glaubt bewusst nicht an Gott, steckt Energie in seinen Nicht-Glauben. Ein Agnostiker gibt sich nicht einmal dafür die Mühe." Und das "Post" vor dem Nihilism kam eben dazu, weil Vicious gerne Postpunk hören.

    Oder aber, weil ihnen sogar wurscht ist, dass ihnen alles wurscht ist, je nachdem.

    You got the wrong impression, babe

    Die Idee, die zwar vorher noch nicht feststand, sich im Laufe des Schreibens, Probens und Aufnehmens aber herauskristallisiert hat, die sich nun durch die EP und vermutlich inhaltlich auch durchs Album ziehen wird - ist (leider) nicht das Liebesdrama, an das man bei den Zeilen der erwähnten Single "Is she worth it" denken könnte. "Statt und Liebe geht es eher um Oberflächlichkeit, und wie wir Leute wahrnehmen." Nämlich meistens falsch.

    So wie inhaltlich haben sich Vicious auch soundtechnisch keinen allzu strengen Vorsatz für ihr Debütalbum genommen. Sie haben sehr lange getüftelt und viel ausprobiert, die Idee "Vicious" soll jetzt erst am Album richtig verfeinert werden. Auch die Live-Umsetzung ist noch etwas, das ein bisschen in der Schwebe hängt.

    Live kann man Vicious das nächste Mal hier sehen

    "Eher Richtung Understatement", so Rolli. Maxi ist da nicht so schüchtern. Er wäre gern ein junger Dave Gahan. "Aber keine Sorge. Es werden keine Alex Turners aus uns"

    Im Sommer sitzen Vicious also nicht am Strand, sondern im Studio. Die Ikone, die dort hängt und zu der regelmäßig das Morgen-, Mittags-, und Abendgebet gesprochen wird, ist ein White Russian trinkender Nick Cave.

    Auf eine weitere - erfolgreiche! - Odyssee.

    #####EOF##### Geschichten aus dem echten Leben - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Geschichten aus dem echten Leben"

    Trishes

    Beats, Breaks und Tribe Vibes - oder auch: HipHop, Soul und staubige Vinyl-Schätze.

    1. 1. 2017 - 12:46

    Geschichten aus dem echten Leben

    Scheibsta und die Buben, der Salzburger HipHop-Erzähler und seine Live-Band, sind unser erster Soundpark Act des Monats für 2017.

    Aus dem Schoß (und von vielen Freestylesessions) des Salzburger DNK Movements kommend, stellte Scheibsta schon mit seinem vor ziemlich genau zehn Jahren erschienenen Debüt Die Reime des jungen Gärtners sein Ausnahmetalent am Mikro unter Beweis. Die Spezialität, sehr plastische Charaktere zu schaffen und beschreiben, trieb der rappende Geschichtenerzähler auf der peoplEP auf die Spitze: Die vier Songs trugen jeweils die Namen der Menschen, um deren Leben und Abgründe sie sich drehten - zusammen ergab das gar einen Musikvideo-Kurzfilm.

    FM4 Soundpark Act des Monats

    • im Jänner: Scheibsta und die Buben

    Alle FM4 Soundpark Acts findet ihr hier.

    Nicht viel später traf Scheibsta auf die Buben, seine fünfköpfige Live-Band, mit der er sowohl die musikalische Abenteuerlust als auch den Hang zur Improvisation noch ungehemmter ausleben konnte. Was im Proberaum oder auf diversen Showbühnen so gut funktioniert hatte, klang dann auch auf der ersten Platte Bist du noch wach? exzellent - wohl auch, weil sie komplett in einem mittelalterlichen Schloss aufgenommen wurde.

    Charl Lagerfeld

    Kurz vor Ende dieses Sechzehner-Jahres haben Scheibsta und die Buben ihre Lieblingsstücke des Jahres als Bubenhits '16 zusammengefasst und in irrwitzige 90er-Jahre-Grafik verpackt. Trotz des offenkundigen Humors und allgemeinen Spaßes, den hier alle Beteiligten an der Sache zu haben scheinen, blitzt in den Texten wieder einmal das Abgründige und die Düsternis hinter menschlichen Existenzen hervor - ob das nun die Society-Parodie Opernsänger ist oder die akkuraten Beschreibungen verschiedener Manifestationen der Quarter Life Crisis, die der Song 20/30 darstellt.

    Scheibsta & die Buben live

    Am kommenden Freitag, den 27.01., gibt es einen Live-Stream zu einer Performance der "Bubenhits" hier

    Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon, auch 2017 wieder mehr von Scheibsta und die Buben zu hören, ob nun live, im Radio oder auf neuen Tonträgern.

    #####EOF##### "Verrückt, was gerade passiert" - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    „Verrückt, was gerade passiert“

    Dives sind für den FM4 Amadeus Award nominiert. Sie sind die jüngste Band unter den fünf Nominierten in der finalen Votingrunde. Und auch sonst ist vieles, was sich gerade so um die Band herum ereignet, für sie selbst „einfach nur unglaublich“.

    Von Lisa Schneider

    Nominiert für den FM4 Award 2018!

    Dives sind nominiert für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018. Wer den Award gewinnt, entscheidet einzig und allein das FM4 Publikum!

    Bis Donnerstag 22. März, Punkt 10 Uhr vormittag kannst du deine Stimme für deinen Favoriten aus den Top 5 abgeben.

    Hier geht’s zur Übersicht aller Nominierten und zur Abstimmung.

    Dives haben als Support für Bilderbuch am 7. 3. in Salzburg und am 8. 3. in Linz gespielt. Und sie supporten Franz Ferdinand am 13.3. im Wiener Gasometer. Das wird die größte Bühne sein, auf der sie bis jetzt gespielt haben. Nicht, dass die drei Musikerinnen nicht schon auf großen Bühnen gestanden hätten: Einen ihrer ersten und wichtigsten Gigs to date haben Dives - ebenfalls als Supportact- in der Wiener Arena, vor der „Reverbed-Soaked Punked Out Rock“-Band L.A. Witch aus Los Angeles gespielt. Die wiederum haben’s so gut gefunden, dass sie - Spoileralarm! - Dives in ein paar Monaten auf ihre erste, kleine Europatour mitnehmen werden.

    Wer sind Dives? Wie haben sie sich so schnell nach vorn - und in die Ohren ihrer HörerInnen gespielt - die dafür gesorgt haben, dass sie jetzt unter den Top 5 Nominierten für den FM4 Amadeus Award stehen?

    Via Siluh Records ist letzten November ihr selbstbetiteltes Mini-Debutalbum erschienen - damit waren sie auch unser FM4 Soundpark Act im November.

    Rückblick Bandgeschichte

    Wenn man seine große Liebe beim Speed-Dating innerhalb weniger Minuten ins Herz schließen - oder doch lieber in den Mistkübel schmeißen kann, wieso sollte das nicht auch mit Bands so sein? Nicht viel, aber ein wenig mehr Zeit als die paar stockend verbrachten Minuten bei Kerzenschein waren’s dann schon, als sich Dora de Goederen (Schlagzeug), Tamara Leichtfried (Gesang, Gitarre) und Viktoria Kirner (Gesang, Bass) in Linz am Girls Rock Camp kennengelernt haben.

    Fünf Tage haben sie da gemeinsam verbracht, nachdem sie beschlossen haben, dass sie zu dritt gemeinsame Sache machen wollen. Am letzten Abend stand dann traditionell der Abschlussauftritt an, bei dem man den anderen Campbesucherinnen zeigen soll, welche Ideen sich hinter dem Notenschlüssel gefestigt haben. DIVES stehen, zwar noch nicht unter diesem Namen und auch noch nicht mit dem Plan, das Projekt so fortzuführen, auf der Bühne. Erst einige Zeit nach dem Camp beschließen die drei Musikerinnen, den Erfolg des dortigen Zusammenspiels fortzusetzen.

    Girls Rock Camps in Österreich

    Die „Girls Rock Camps“, initiiert vom Verein pink noise, finden seit 2010 regelmäßig statt. Angefangen hat das Ganze aber auf internationaler Ebene, im Rahmen der „Girls Rock Camp Alliance“, in Portland, Oregon.

    Mittlerweile gibt es solche Camps in ganz Europa - und eben auch in Österreich. Zuerst in Graz, mittlerweile in Hollabrunn und Wien. Mädchen und junge Frauen sind hier dazu eingeladen, an Workshops, Instrumentenkursen und Bandproben teilzunehmen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

    Alle weiteren Informationen zu Terminen und Anmeldung findet ihr hier.

    Auch die siluh-Labelkolleginnen von Aivery haben sich auf einem Girls Rock Camp kennengelernt.

    Dives

    Tina Bauer

    Schon ein bisschen Pop

    Das war 2015 – damals fand das erste Girls Rock Camp nicht nur in Hollabrunn (dort schon seit 2011), sondern erstmals auch in Linz statt. Eine zusätzliche Neuerung war, dass nun nicht nur junge Mädchen und Frauen zwischen 14 und 19 Jahren, sondern bis zu 24 Jahren zugelassen waren. „Tamara und ich waren demnach vor zwei Jahren wohl die ältesten Teilnehmerinnen“, schmunzelt Bassistin Viktoria.

    Sie haben sich vorerst mal zusammengetan, weil alle drei aus Wien angereist sind. Musikalisch kommen sie nämlich aus ziemlich konträren Ecken. „Ich bin mit Pop aufgewachsen. Pop, wie man ihn im Sinne der 90er Jahre versteht, Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, später Beyoncé“, erzählt Sängerin und Gitarristin Tamara, „ich glaube, weil mir das einfach immer sehr wichtig war, kommt von mir auch immer ein ziemlicher Pop-Einschlag für neue Songs“. Die Debatte, was denn nun Pop ist, und was nicht, stellt sich im Proberaum bei DIVES mehrmals.

    Catchy soll der Song sein, er muss einem etwas geben, im besten Fall einen Ohrwurm, aber nicht den von der nervigen Sorte, den man sofort wieder loswerden will. Das Debüt-Minialbum von DIVES schmiegt sich gern an poppig-eingängige Melodien, und das bestätigen die drei Musikerinnen gerne. „Wichtig dabei ist mir vor allem“, wirft Schlagzeugerin Dora ein, „mit den Erwartungen der ZuhörerInnen zu brechen. Es muss deshalb nicht immer etwas komplett Verstörendes auf der Bühne passieren, ich meine das vielmehr auch in Bezug auf uns selbst. Im Entstehungsprozess der Songs ist es sehr oft spannend zuzusehen, was passiert, wenn man mit seinen eigenen Erwartungen bricht.“

    Dives

    Tina Bauer

    Lautstärke rauf

    Mit dem Genre „Surfrock“ sind DIVES grundsätzlich zufrieden. Das Härtere, Peitschende bringt Viktoria in die Gruppe, sie hat gerade zur Entstehungszeit der Band viel Garagepunk gehört, und wollte auf keinem Fall, dass das Ganze zu einem zu lieblichen Singer-Songwriterprojekt zerfließt.

    LIVE

    • 2018-03-07– Salzburg, Republic (+ Bilderbuch)
    • 2018-03-08- Linz, Posthof (+ Bilderbuch)
    • 2018-03-13– Wien, Gasometer (+ Franz Ferdinand)
    • 2018-03-23– Wien, Flex
    • 2018-03-31– Wr. Neustadt, Triebwerk
    • 2018-04-27– Ulm, Hudson Bar
    • 2018-04-30– Stuttgart, Merlin (+ Andreas Spechtl)
    • 2018-07-14– Schlierbach, Rock im Dorf

    Das Härtere wollen schließlich alle drei. Die Lagerfeuerromantik der ersten Gitarrenspielversuche mit 15 lässt Tamara gern zurück, ebenso wie Viktoria ihre ersten Erfahrungen mit dem Saiteninstrument, die ihr ihre damalige Lehrerin grundlegend verscherzt hat: „Es war fürchterlich. Ich habe zu Volksschulzeiten Gitarrenunterricht genommen, und habe, glaube ich, fünf Jahre lang nur „Old MacDonald“ gezupft. Meine Gitarrenphobie konnte ich bis jetzt nicht ganz ablegen“.

    Aber, aber: Viktoria besucht das Girls Rock Camp eigentlich deshalb, um ihre technischen Skills im Bereich Lo-Fi aufzubessern, und nicht, weil sie unbedingt eine Band gründen wollte: „Ich weiß noch, als ich erfahren habe, dass wir nach fünf Tagen auf der Bühne stehen sollen, hab ich zu mir selbst gesagt: sicher nicht. Und dann hat das alles aber so eine Eigendymanik entwickelt, es ist so ein Zusammenwachsen, und man sieht, was alle anderen in diesen fünf Tagen geschafft haben. Und dann steht man auf der Bühne, und es ist das beste Gefühl der Welt. Man muss sich nur trauen.“

    Der Lo-Fi Workshop, den Viktoria besuchen wollte, wird kurzerhand abgesagt, und stattdessen versucht sie sich am Bass. Anfangs noch eher zurückhaltend, war schnell klar: Hier summt niemand mehr von Tieren, die auf einer Farm leben.

    Die Band Dives

    Anna Breit

    Wie es der Zufall will

    Wäre dieser Lo-Fi-Workshop demnach nicht ausgefallen, Dives wären vermutlich so nicht auf den Plan getreten. Das Zufällige funktioniert nicht nur in der Bandhistorie wie man sieht sehr gut, sondern auch bei der Songentstehung. „Ich wollte ursprünglich nicht Gitarristin sein, sondern Schlagzeugerin", erzählt Tamara.

    Cover s/t EP Dives

    Siluh Records

    Die Debut-EP von DIVES ist via Siluh Records erschienen.

    So passiert es auch, dass Dives im Proberaum die Instrumente nach Belieben durchtauschen – auch, wenn die generelle Formation fix ist. Die Texte kommen von Viktoria und Tamara. Sie haben verschiedene Herangehensweisen, genauso, wie ihre Spotify-Playlists manchmal unterschiedlicher nicht klingen könnten.

    „Aber, und das ist das Wichtige und eigentlich schönste Ergebnis der letzten zwei Jahre: wir sind im Studio menschlich und musikalisch zusammengewachsen. Es war einfach eine große Bereitschaft da, sich auf den anderen als Person, aber auch in seinen jeweiligen Musikgeschmack einzulassen.“

    Mittlerweile teilen DIVES nicht nur mehrmals wöchentlich den Proberaum – dort wurden nicht nur Songs geschrieben, sondern auch einfach gemeinsam Instrumente erlernt – sondern gern auch das Bier in der ersten Reihe während diverser Konzerte. Bandkolleginnen und gleichzeitig Freundinnen zu sein, dieses Privileg hat sich bei DIVES in kurzer Zeit entwickelt, vor dem Camp kannten sie einander ja überhaupt nicht. Und je mehr sie zusammenwachsen, desto schneller und besser funktioniert die Zusammenarbeit: „Es ist nicht nur gut, im Proberaum gemeinsam zu jammen, sondern einfach auch viel gemeinsam zu proben, anstatt jeder für sich allein zuhause. Wenn es von einem Song erst eine Skizze gibt, ist es viel inspirierender, gemeinsam daran weiterzuarbeiten“, erzählt Dora.

    Wenn sie dann doch einmal wieder den Bass statt der Drumsticks in der Hand halten will, wie sie das in ihrem anderen Bandprojekt Schapka tut, tauscht sie schnell mit Tamara, die am Song „Roof“ auch im Studio das Schlagzeug eingespielt hat. Und wenn es Dora andererseits zu langweilig wird, die oft im Hintergrund durchlaufenden, oft gleichförmigen Drumsequenzen zu spielen, setzt sie sich hin und trommelt einen bezeichnenden Song wie „Drum“, ein nach vorn drängender Marschgesang.

    Die Songs, es sind keine Geschichten, es sind mehr hingeschnalzte Gefühlsfetzen, die erzählt werden. Und manchmal, da werden die Wörter einfach nur absurden Assoziationen gerecht, so wie im Fall von „Shrimp“. Durch einen eigentlichen Versprecher entsteht bei DIVES in dem Fall ein Songtitel – auf einen Schlag, der fast so satt klingt wie die Bassdrum.

    Das erste Mal im Studio

    Prominente Unterstützung bei den Aufnahmen zum Minialbum hatten DIVES vom nie faulen Wolfgang Möstl. Er hat sie bei einem Auftritt letztes Jahr live gesehen: „Der Song hieß „Tomorrow“ – und die Idee dahinter war super. Die Liveumsetzung haben wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht so hinbekommen, wie wir wollten“, erinnert sich Viktoria, „aber Wolfang Möstl stand in der ersten Reihe und ist danach zu uns hergekommen und meinte, er hat verstanden, in welche Richtung der Song hätte gehen sollen. Und falls wir aufnehmen wollen würden, er wäre in!“

    Gesagt, getan. In nur fünf Tagen nehmen DIVES ihr selbstbetiteltes Debüt-Minialbum auf, ruck-zuck und knackig wie die immer nur mit einem Wort besetzten sechs Titel.
    „Tomorrow“ ist schließlich auch der Song, den Dives vor einem guten Monat als neue Single veröffentlicht haben.

    Mit Wolfgang Möstl wird auch geliebäugelt, was das Debütalbum angeht. Dazu gibt es aber noch keine konkreten Pläne, und das hat zeitliche Gründe: Seit dem Release ihres Minialbums waren Dives fast ausschließlich im Proberaum, um für ihre Livegigs zu proben. Für mehr war da nur wenig Zeit, und trotzdem sind schon zwei neue Songs entstanden. „Wir verstehen uns mittlerweile so gut, und haben uns im letzten Jahr auch technisch so verbessert - es entstehen, wenn wir dann endlich mal Zeit für’s gemeinsame Drauflosspielen haben, eigentlich jedes mal potentielle Songs.“

    Dives steht, Amadeus hin oder her, ein aufregendes Bandjahr bevor. Und trotzdem: einen Shrimpcocktail aus der Trophäe zu löffeln, während es erstmals im Tourbus durch die Lande geht, wäre doch doppelt schön.

    Nominiert für den FM4 Award 2018!

    Dives sind nominiert für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018. Wer den Award gewinnt, entscheidet einzig und allein das FM4 Publikum!

    Bis Donnerstag 22. März, Punkt 10 Uhr vormittag kannst du deine Stimme für deinen Favoriten aus den Top 5 abgeben.

    Hier geht’s zur Übersicht aller Nominierten und zur Abstimmung.

    Aktuell:

    #####EOF##### fm4.ORF.at
    #####EOF##### Im Rudel jagen - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Im Rudel jagen"

    Christian Pausch

    Irrsinn, Island, Ingwer.

    12. 9. 2013 - 10:43

    Im Rudel jagen

    Die FM4 Soundpark Session mit I-Wolf und The Ruff Pack hat die Bezeichnung "Session" so sehr verdient, wie selten eine zuvor.

    Im Studio2 des Wiener Funkhauses haben sich auf Einladung des FM4 Soundparks wieder einmal zwei österreichische Acts eingefunden, um eine exklusive FM4 Soundpark Session zu spielen. Trotz des nationalen Anspruchs war diesmal die internationale Beteilung groß: Musiker_innen aus Portugal, UK, USA und Deutschland sind extra dafür angereist.

    studio2

    Pamela Rußmann

    Alle Fotos: Pamela Rußmann

    Der Wolf

    Den Anfang machen I-Wolf & The Chain Reactions. Im Jahr 2011 hatte Wolfgang Schlögl alias I-Wolf die Idee alle seine Projekte auf eine Bühne zu bringen. Herausgekommen ist ein fünfstündiges Konzert und daraufhin seine beiden Alben "flesh+blood" und "skull+bones". Letzteres hat er sogar vor seiner eigenen Frau geheim gehalten. Und auch heute gibt es ausschließlich Songs der fleischigen und blutigen Sorte zu hören.

    An der Instrumentierung fällt eines sofort auf: die Harfe. "Eine Gitarre hat jeder, lass uns doch eine Harfe nehmen.", war die simple Überlegung dahinter, aber der Outcome ist stark von diesem Harfensound geprägt. Zwei Sängerinnen, ein Schlagzeuger, manchmal dann doch Gitarre statt Harfe und allerlei Gerätschaften, die Herr I-Wolf selbst bedient. Ich sehe ein riesiges Mischpult, ein Chaospad, einen Laptop, ein violettes Omnichord (eines "der dritten Generation", wie mir gesagt wird) und viele Spielereien mehr.

    Durch diese wird I-Wolf zum Dirigent der Session. Nahtlos gehen die Songs ineinander über und es dauert ein bisschen, bis sich das Publikum dennoch traut auch dazwischen zu klatschen. Kopfnicken im Takt und Mitstampfen gehen aber die ganze Zeit.

    "Everything is moving", singt I-Wolf selbst und seine Sängerinnen antworten: "But much too slow." Das stimmt nicht, der Sound fetzt gewaltig und unser Blut zirkuliert schneller als sonst. Die Musik von I-Wolf ist nach Selbsteinschätzung ein "Brocken, mit dem man sich vielleicht länger beschäftigen muss" - zumindest im Studio2 war die Anlaufzeit nicht allzu lang und der Funke hat sofort gezündet.

    Das Rudel

    Nach einer Umbaupause betreten The Ruff Pack die Studio-Bühne. Im Jahr 2009 haben Stephan Kondert und Mathias Löscher in New York City den Drummer Daru Jones getroffen. Der lebt dort und erzählt, dass andauernd Leute auf ihn zukommen, um ihn für deren Musik zu begeistern. Bei den beiden "austrian guys" hat das aber gefruchtet und bei der ersten gemeinsamen Probe hat es klick gemacht, The Ruff Pack war geboren.

    Nach dem Mixtape "Hip Hoppers for Covers" ist im Februar auch das Album "With You" erschienen. Mit der heiligen Dreifaltigkeit Bass, Gitarre und Schlagzeug bewaffnet, machen sie dem Wort "Session" alle Ehre. Die Jazz-Elemente in ihren instrumentalen Stücken tun ihr Übriges dazu.

    Zur Unterstützung am Mikro haben die drei sich keinen Geringeren als Blumentopf-Rapper Holunder alias Wunder ins Studio mitgenommen. Der startet gleich mit einem Freestyle-Rap, der alle von den Socken haut, auch wenn das Motivieren des Publikums im altehrwürdigen Studio anfangs nicht so ganz funktioniert, klappt es mit der Zeit umso besser. Den gemeinsamen Song "Ein Münchner im Himmel" hat er für seine Tochter geschrieben und bei der Songzeile "Sie sucht im Sandkasten nach Dinosaurier-Fußabdrücken." will man auch sofort ein Kind großziehen.

    Zwischendurch covern The Ruff Pack Black Milks "Monday's worst", woraufhin Holunder gleich freestyled: "Gottseidank ist heute ein anderer Tag." Großartig passen die Musik des Rudels und die Texte des Rappers zusammen, doch auch ohne ihn funktionieren sie perfekt: Man verliert sich im Sound, bis einen ein gezielter Beckenschlag, ein unerwarteter Basston, oder ein unverhofftes Gitarrenriff wieder in die Realität zurückbefördert.

    Ausstrahlung der Session

    Am Donnerstag, den 19. September, wird die ganze FM4 Soundpark Session mit I-Wolf & The Chain Reactions und The Ruff Pack in der FM4 Homebase (19-22 Uhr) ausgestrahlt. MP3s und Videos der Session gibt es dann auch hier an dieser Stelle zu bewundern.

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    #####EOF##### Das Monster am Ende des Songs - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Das Monster am Ende des Songs"

    Andreas Gstettner-Brugger

    Vertieft sich gern in elektronische Popmusik, Indiegeschrammel, gute Bücher und österreichische Musik.

    1. 1. 2016 - 16:06

    Das Monster am Ende des Songs

    Die Energie eines Konfliktes nutzen, um daraus was schönes, großes zu schaffen. Das ist das Grundprinzip von Klinger, unserem Soundparkact des Monats Jänner.

    So fängt das neue Jahr gut an. Mit viel aufwühlenden Gefühlen und den dazugehörigen musikalisch großen Gesten. Die kommen an dieser Stelle von Andreas Klinger-Krenn, der Songschreiber, Sänger und Musiker hinter dem Projekt Klinger. Und gleich zu Beginn seines Debüts, das er als Solokünstler gestartet hat, liefert er mit seiner tiefen, sonoren Stimme die explosive Indie-Hymne "Blow Shit Up" ab, die das Empören und die pure Emotion feiert und dabei Gänsehaut und Glücksgefühl in Einem auslöst.

    Monster ohne Ende

    Mittlerweile ist die Ein-Mann-Idee von Viech-Mitglied Andreas Klinger-Krenn zu einer weiblich dominierten Supergroup angewachsen. Mit dabei sind unter anderem Vera Kropf alias Luise Pop, Judith Filimónova von Fijuka, Aurora Hackl Timón von Petra und der Wolf, Sängerin Katrin Kreiner oder auch Ehefrau Katharina Lara Klinger-Krenn am Synthesizer. Wie es dazu kam?

    Andreas: "Ich habe zum ersten Mal ausprobiert, wie es klingt, mit wirklich sehr tiefer Stimme zu singen. Das hat gut geklappt, aber zwischen meiner Stimme und der Musik hat etwas gefehlt - ein Bindeglied, eine weibliche Stimme. Also habe ich mit Katrin Kreiner zusammen an den Songs gearbeitet und daraus entstand auch die Idee, diese schöne stimmliche Färbung live mit vielen Frauen auf der Bühne umzusetzen."

    Bandfoto Klinger

    (c) Andreas Kral

    Geschrieben hat Andreas Klinger-Krenn alle Songs selbst, wobei manche auch auf Gitarrenskizzen von Philipp Szalay alias Farewell Dear Ghost zurückgehen. Sie alle haben eine unglaubliche Anziehungskraft und eine enorme Sogwirkung. Das treibende, dahinstolpernde "Boys" - ein absolutes Highlight der Platte - lebt trotz seiner melancholischen Stimmung von einer Dringlichkeit, einer inneren Unruhe, einem Brodeln unter der Oberfläche. Eine alles überlagernde Gitarrenmelodie zieht sich durch das ganze Stück, das in seinem emotionalen Schwung nicht zu stoppen ist.

    Die Energie der Konflikte

    Auch das ruhigere "Whatever I Need To" lebt von sehnsuchtsvollen Harmoniebögen, gepaart mit sich stetig steigernder Energie, die meist in einen überbordend schönen Refrain gipfelt, der - ginge es nach Andreas - niemals aufhört.

    Andreas: "Es geht auf dem Album um Konflikte. Dabei ist für mich das spannende daran, dass ein Konflikt am Anfang etwas unbewegliches, starres ist, in das sehr viel Energie hineingeworfen wird. Wenn man diesem ganzen Energieknäuel dann eine Bewegung oder Richtung gibt, dann kann eine richtige Aufbruchsstimmung entstehen, sodass die Energie wieder freigesetzt wird. Das hab ich probiert in den Songs umzusetzen - dass sie meist ruhiger anfangen und dann gegen Ende hin immer breiter, größer und opulenter werden. Der Refrain ist dabei nicht die Lösung des Konflikts sondern einfach nur die Energie, die da mal frei wird."

    Albumcover KLINGER

    Andreas Kral / Klanghafen / Phonotron

    Das Album "Monster At The End" von Klinger ist auf dem Label hoermirzu / Phonotron erschienen.

    Genau diese Energie treibt den ruhelosen Geist an, der in dem dunklen und doch hoffnungsvollen Stück "Winter" über dem nebelverhangenen, nächtlichen Friedhof über seine Sterblichkeit zu sinnieren scheint. Umgesetzt mit engelsgleichem Duett-Gesang, einem akustischen Gitarrenloop, brummenden Synthie-Bässen, rollendem Schlagzeug und einem ausufernden Refrain, der gegen Ende hin von etwas schrägen Gitarrenlinien durchzogen wird. Der Abschluss der genialen Platte ist "Filthy Thoughts", das sich erst ganz langsam und träge erhebt, mit quirligen Riffs und zurückgelehnten Fanfaren. Immer wieder hält dieser Song inne, lässt den Percussions Luft und Raum zu atmen, bevor er sich wieder aufschwingt in das große Finale. Dann darf auch lauthals sein Gefühl aus voller Kehle zu den herzergreifenden Akkorden geschrien werden.

    bandfoto Klinger

    (c) Andreas Kral

    Tipp:
    Ein ausführliches Interview mit Andreas Klinger-Krenn zum Klinger-Debüt "Monster At The End" könnt ihr am Sonntag, 3.1. im FM4 Soundpark hören.

    "Monster At The End" ist ein Juwel, ein in sich stimmiges, zutiefst ehrliches, streckenweise düsteres und am Ende immer hoffnungsvolles Album. Voller funkelnder Klänge, sanfter Töne, lauten Stimmen, zarten Akkordzerlegungen und epochalen Passagen. Andreas Klinger-Krenn und seinen Musikerinnen ist ein Album gelungen, das den analytischen und oft kritischen Kopf umgeht und direkt das Herz trifft. Und so wird in "Heart Beats Head", einem der schönsten Songs der Platte, eine immer wiederkehrende Zeile zum Mantra:

    Let's believe that sometimes the heart beats the head!

    #####EOF##### ORF Public Value - Start

    DE | EN
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    VIDEO
    "Der ORF Player ist das zentrale Zukunftsprojekt"
    Welche Bedeutung hat der ORF Player für den ORF? Warum ist er wichtig für die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags und was wird er z.B. für jüngere Zielgruppen zu bieten? Dies Fragen bantwortet unter anderem Alexander Wrabetz (ORF Generaldirektor) im Interview. [mehr]

    AKTUELLES
    Public Value Lectures: „Media & Democracy“

    Wie sollen öffentlich-rechtliche Medien ihren demokratiepolitischen Auftrag wahrnehmen? Was bedeutet Qualitätsjournalismus in Zeiten von Fake News? Die Public Value Lectures bieten die Möglichkeit, medienpolitische Fragestellungen mit Studierenden zu diskutieren und das Bewusstsein für Medienqualität zu stärken. [mehr]


    AKTUELLES
    ORF-TVthek neu: Relaunch der erfolgreichsten österreichischen Videoplattform
    In einem komplett neuen Look & Feel präsentiert sich die ORF-TVthek seit dem 19. März 2019 ihren Userinnen und Usern: Die erfolgreichste österreichische Videoplattform zeigt sich ab sofort in einem erneuerten, modernen, von klaren Linien und Strukturen dominierten und responsiven Design. [mehr]

    AKTUELLES
    ORF-Report im Dialog: „Mehr Sachlichkeit statt Drama“
    Nach der Publikumsdiskussion mit Zuseher/innen im Zuge der ORF-Qualitätssicherung, fand am 27.Februar eine weitere Diskussion in einer Schule statt. Susanne Schnabl, ORF-Moderatorin, traf dabei Schüler/innen der HAK Feldbach in der Steiermark. [mehr]

    AUFTRAG #2
    »Ich möchte Debatten anders abbilden«
    Martin Thür ist seit Jänner 2019 der Anchor der neuen ZiB 2 am Sonntag. Isabelle Richter hat ihn vorab zum Gespräch getroffen und ihn gefragt, wie er diese neue Herausforderung angehen will. [Video]

    AUFTRAG #3
    Was FM4 zu bieten hat
    Im Video erzählen Stuart Freeman, Erika Koriska (FM4 Morning Show), Lisa Schneider (FM4 Soundpark), Nina Hochrainer (FM4 Connected) und Dalia Ahmed (Dalia's Late Night Lemonade) was sie ihrem Publikum in ihren Sendungen zu bieten haben. [Video]

    AUFTRAG #4
    Mein Sportjahr 2018/19
    Philipp Maschl ist Sportredakteur für den TV-Sport des ORF. In diesem Video dokumentiert er sein Sportjahr 2018/19 und erzählt mit welche Herausforderungen der Sportjournalismus zukünftig konfrontiert sein wird. [Video]



    Public Value Bericht: Der Auftrag 2019 für Österreich
    Was kann das Publikum 2019 vom ORF erwarten? Wie wird er angesichts der Herausforderungen seinen Auftrag für die Gesellschaft erfüllen? Und wie wird dieser Auftrag von Außenstehenden aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft verstanden? Der Public Value Bericht 2018/19 Teil I »Der AUFTRAG 2019« bietet VIELFALT, VERTRAUEN und VERANTWORTUNG für Österreich.
    [Mehr]

    BUCH
    Buch: »Public Open Space - Zur Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien«
    Wie schätzen internationale und österreichische Wissenschafter/innen die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien ein? Und wie bewerten sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Öffentlich-Rechtliche?
    55 wissenschaftliche Beiträge liefern Analyse, Perspektiven und Entwürfe zum Thema. [mehr]

    Das Geheimnis der Farben
    Fünf Qualitätsdimensionen und insgesamt 18 Leistungskategorien definieren ORF Public Value: abgeleitet aus dem ORF-Gesetz, den ORF-Programmrichtlinien, den ORF-Leitlinien sowie den aktuellen Anforderungsbedingungen in Gesellschaft und Medienentwicklung. [mehr]


    #####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 9.2.2019 - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 9.2.2019

    Prince Love Machine
    Kevin JZ Prodigy The Pussy Purr Voice
    Deli Girls Indentured Pervert
    Debit x Pininga Gaibu Angeltherapy (The Dancepit Edit)
    R34L G1RL V 3 S 0 L 0
    Quay Dash U.A.F.W.M (prod. Sega Bodega)
    IC3PEAK This World Is Sick
    Lighght Take Me To The Chiropractor
    Mobilegirl x Cardi B Ice Queen
    Réelle Con Medias
    Fuck Me Faye Valentine x Pussy Ate Cremosa
    Swisha Don't Talk 2 Me or My Drum Machine Ever Again
    cupcakKe Vagina (Vogue Overload Sugarshane Mix)
    quest?onmarc XTCUNT
    Sand Pact
    Pop That French Montana
    Got To Be A Bitch
    Girl Pusher U Can't Hurt Me U Don't Know Shit
    Beyoncé & D'Angelo Untitled Rocket (JayBeatz Mashup)

    Aktuell:

    #####EOF##### Bildungsstandard Englisch wird erhoben - wien.ORF.at

    Bildungsstandard Englisch wird erhoben

    Heute wird unter Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufe der Bildungsstandard im Fach Englisch erhoben. Es ist das letzte Mal, im nächsten Jahr wird das System geändert.

    115 Minuten dauert der Test in den vierten Klassen der Gymnasien und den Neuen Mittelschulen. Insgesamt 16.000 Kinder nehmen daran teil. Er ist aufgeteilt in drei Teile: 40 Minuten gehören dem Kompetenzbereich Hören, 40 Minuten dem Lesen und 35 Minuten dem Schreiben. Dazwischen gibt es jeweils zehn Minuten Pausen.

    Englisch Wörterbuch
    colourbox
    Test zu Fertigkeiten in Englisch

    Ein Beispiel für eine Englisch-Aufgabe im Bereich Schreiben ist es etwa, einem Freund ein paar Tage nach dessen Geburtstagsparty ein Email zu schreiben und ihm zu sagen, wie einem die Party gefallen hat. Dafür gibt es 15 Minuten Zeit, der Text soll 40 bis 70 Wörter lang sein.

    Mittel zur Qualitätssicherung

    Die Untersuchung der Bildungsstandards soll der Bildungspolitik Rückmeldungen zu den erbrachten Leistungen liefern, zum Beispiel bis zu welchem Grad die angestrebten pädagogischen Ziele erreicht worden sind. Die Bildungsstandards sind somit ein wichtiges Instrument, um die Qualität im Bildungsbereich zu sichern.

    Das wird neu im nächsten Jahr

    Erhebungen zum Bildungsstandard gibt es seit dem Jahr 2009. Dabei werden in der achten Schulstufe abwechselnd die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch getestet. Mit dem nächsten Jahr allerdings ändert sich einiges. Es werden sogenannte informelle Kompetenzmessungen beziehungsweise Potenzialmessungen durchgeführt. Getestet wird nicht mehr in der achten, sondern in der dritten und siebenten Schulstufe.

    Der größte Unterschied betrifft allerdings die Bewertung. Ab dem nächstem Jahr erfahren auch die Lehrer die Ergebnisse - bisher haben sie nur die Schülerinnen und Schüler bekommen. Damit sollen die Lehrer besser auf die Kenntnisse reagieren können.

    Links:

    #####EOF##### VEU Feldkirch spielt vorerst nicht in EBEL - vorarlberg.ORF.at

    VEU Feldkirch spielt vorerst nicht in EBEL

    Die VEU Feldkirch hat ihre Bewerbung für die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vorläufig zurückgestellt. Die finanziellen Voraussetzungen seien derzeit noch nicht gegeben, informierte der Verein am Mittwoch.

    Die VEU hat für die kommende Saison 2019/20 eine vorläufige Nennung abgegeben. Damit wollte man die Aufnahmebedingungen im Detail ausloten. Allerdings war von Beginn an klar, dass der Verein den Schritt nur machen wird, wenn die finanziellen Voraussetzungen gegeben sind.

    Genau daran ist man offenbar gescheitert: „Im Hinblick auf die finanziellen Voraussetzungen sind in den letzten Wochen Fortschritte gemacht worden, allerdings reichen diese noch nicht so weit, dass jetzt schon von einer gesicherten Basis über mehrere Saisonen gesprochen werden kann“, heißt es in einer Aussendung am Mittwoch. Außerdem werde die Zeit für die Vorbereitung immer knapper.

    Aufnahme 2020/21 angepeilt

    Vor diesem Hintergrund haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Bewerbung zurückzustellen. In der kommenden Saison wird die VEU damit noch einmal an der Alps Hockey League teilnehmen. Die Arbeiten für eine Aufnahme in die EBEL mit Saisonbeginn 2020/21 laufen dazu aber parallel weiter.

    #####EOF##### Soll die Verjährung bei Missbrauchsfällen abgeschafft werden? - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Luftballon mit einem Aufdruck, auf dem ein Pfarrer zwei Kindern nachläuft von der Veranstaltung "Langen Nacht des Missbrauchs" der Initiative Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien aus 2011,

    APA/HERBERT PFARRHOFER

    Soll die Verjährung bei Missbrauchsfällen abgeschafft werden?

    Missbrauch war in der katholischen Kirche lange Zeit ein Tabuthema. Seit einigen Jahren tauchen immer mehr Fälle auf, die jedoch bereits verjährt sind und dadurch nicht juristisch behandelt werden können. Ein Rechtsanwalt behauptet nun, dass es eine Möglichkeit gibt die Fälle trotzdem zu verhandeln.

    Von David Riegler

    In den letzten Jahren wurden zahlreiche Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche bekannt, die teilweise schon Jahre zurückliegen. Unter anderem, weil sexueller Missbrauch lange Zeit ein Tabuthema gewesen ist, über das in der Öffentlichkeit nicht gesprochen wurde. Außerdem berichten viele Opfer, dass Missbrauch starke Auswirkungen auf die eigene Psyche haben kann und man Zeit braucht, um das Erlebte einzuordnen und zu verarbeiten, bevor man es offen bespricht.

    Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche wird in Österreich erst seit Mitte der 1990er Jahre öffentlich diskutiert, als ehemalige Schüler des Knabenseminars Hollabrunn Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Kardinal Hans Groër erhoben haben. 2010 wurde von Kardinal Schönborn die sogenannte „Klasnic-Kommission“ beauftragt, die unter der Leitung der ehemaligen steirischen Landehauptfrau Waltraud Klasnic zur Aufklärung der zahlreichen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche beitragen sollte. Erst nachdem das Tabuthema „Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche“ in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde, haben viele Opfer den Mut gefasst, über ihre Erlebnisse zu sprechen.

    Nach drei Jahren kann nicht mehr geklagt werden

    Doch meistens haben es diese Taten nicht vor Gericht geschafft. Oft wegen der Verjährungsfrist, die festlegt, wie lange nach dem Tag der Tat ein Verbrechen vor Gericht verhandelt werden kann. Im Zivilrecht beträgt die Verjährung bei Missbrauch drei Jahre.

    Häufig wird fälschlicherweise angenommen, dass die Verjährung automatisch in Kraft tritt und vom Gericht selbst eingebracht wird. Das ist nur im Strafrecht der Fall, doch im Zivilrecht muss sich der Beklagte auf die Verjährung berufen, damit sie wirksam wird. Das heißt, wenn die beklagten Täter die Verjährung nicht einbringen würden, könnte man die Missbrauchsfälle auch nach der zivilrechtlichen Verjährungsfrist von drei Jahren noch verhandeln.

    Kirche sollte auf Verjährung verzichten

    Der Rechtsanwalt Roman Schiessler, der die Opferschutz-Plattform betroffen.at vertritt, fordert, dass die beklagten Priester, Nonnen, Bischöfe etc. bei Missbrauch in der katholischen Kirche freiwillig auf dieses Recht verzichten: „Der Beklagte könnte natürlich darauf verzichten und den Einwand gar nicht erst erheben, was moralisch jedenfalls angebracht wäre, zumal die Straftaten zuvor erfolgreich vertuscht wurden“.

    Paul Wuthe leitet das Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Er verweist auf die individuelle Verantwortung der Beklagten: „Es bleibt jedem Beklagten unbenommen zu sagen: Ich verzichte auf dieses Recht der Verjährung. Was aber nicht geht ist, dass die Kirche oder die Bischofskonferenz von jedem Beklagten verlangt, dass er auf dieses Recht verzichtet. Das ist ein höchstpersönliches Recht eines Beklagten, der selbst entscheiden kann, ob er die Verjährung einwendet oder nicht.“

    Ist die Klasnic-Kommission ausreichend?

    Dass es eine Verantwortung der katholischen Kirche als Institution gibt, bestreitet Paul Wuthe nicht. Deshalb hätte Kardinal Schönborn auch die sogenannte „Klasnic-Kommission" eingerichtet, die sich Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche außerhalb des Zivilgerichts ansieht. Laut eigenen Angaben wurden 1.974 gemeldete Missbrauchsfälle anerkannt, seit die Kommission 2010 gegründet wurde. Die anerkannten Opfer bekommen Hilfsleistungen in Form von finanzieller Unterstützung oder Therapiestunden aus den Mitteln der katholischen Kirche.

    „Die Klasnic-Kommission hat 2010 sehr innovativ ein Modell entwickelt, wie man bei Gewalt und Missbrauch auch eine finanzielle Hilfeleistung bekommen kann. Sie haben sich dabei an dem orientiert, was üblicherweise für einen sogenannten immateriellen Schaden im Zivilrecht zugesprochen wird“, sagt Paul Wuthe.

    Rechtsanwalt Roman Schiessler sieht das anders. Er sagt, dass die Beträge bei einem zivilrechtlichen Verfahren vor einem ordentlichen Gericht höher sein könnten: „Hier geht es um Beträge, die sich fundamental von den Beträgen unterscheiden, wie sie zum Beispiel bei der Klasnic-Kommission bezahlt werden.“

    Gesetzliche Regelung statt Freiwilligkeit

    Schiessler fordert eine Gesetzesänderung. Er spricht sich dafür aus, die Verjährung, zumindest bei Missbrauch von Minderjährigen, im Zivilrecht abzuschaffen.

    Ein zentrales Argument von Roman Schiessler ist, dass Menschen, die Opfer von Missbrauch wurden, oft unter einer Erinnerungsstörung leiden würden. Die Verjährung gilt ab dem sogenannten „Zeitpunkt der Erinnerung“, also dem Zeitpunkt, in dem sich ein Opfer des Missbrauchs bewusst geworden ist. Doch es ist oft schwierig, diesen Zeitpunkt juristisch zu überprüfen. Würde die Verjährungsfrist abgeschafft werden, hätten die Opfer die Möglichkeit zu klagen, auch wenn sie sich erst Jahre später über den Missbrauch zu sprechen trauen und man müsste den Zeitpunkt der Erinnerung nicht mehr nachweisen.

    Derzeit findet im Vatikan ein Missbrauchs-Gipfel statt, in dem die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zusammenkommen, um darüber zu sprechen, wie sexueller Missbrauch von Kindern in Zukunft verhindert werden könne. Die Opferschutzorganisationen weltweit fordern schnelle und wirksame Maßnahmen, um Missbrauch in der katholischen Kirche in Zukunft zu verhindern.

    mehr Politik:

    Aktuell:

    #####EOF##### Diagonale - fm4.ORF.at
    #####EOF##### "Upfuck, aber eh geil" - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Jugo Ürdens vor dem FM4 Studio

    Radio FM4 / Lukas Lottersberger

    Artist of the Week

    „Upfuck, aber eh geil“

    Rumprahlen mit dem, was man hat! Auch wenn’s nur ein „Yugo“ ist, das schlechteste Auto der Welt. Jugo Ürdens hat der jugoslawischen Kult-Kraxen auf seinem Debüt-Album ein Denkmal gesetzt. Er ist der FM4 Artist of the Week.

    Von Daniela Derntl

    Vor 40 Jahren, am 2. Oktober 1978, wurde jugoslawische Automobil-Geschichte geschrieben. Denn an diesem Tag wurde der Prototyp des Yugo im Werk des serbischen Auto- und Waffenherstellers Zastava fertiggestellt. Der kantige 45-PS-starke Kleinstwagen, der im Wesentlichen auf dem Fiat 127 basierte, hatte eine lausige Reputation. Für viele galt der Yugo als das schlechteste Auto der Welt, dennoch konnte sich das schmucklose Billigvehikel mit einem Preis von 3990 $ zum kommunistischen Exportschlager mausern und schaffte es auch in die Simpsons und zahlreiche Hollywood-Filme, wie „Stirb Langsam“, „Dragnet“, „Der Verrückte Professor“ - immer als Synonym von beängstigend mieser, ja schon lachhafter Qualität. Nicht umsonst lässt auch Stephen King den Yugo in seinen Horrorgeschichten vorfahren.

    Zahlreiche Witze ranken sich um den jugoslawischen Flitzer, das Time Magazine bezeichnete die Schrottkarre als „die Mona Lisa der schlechten Autos“, die Washington Post attestierte ihm eine „Geschichte des ikonischen Scheiterns“. Doch mittlerweile genießt der Yugo, ähnlich wie der ostdeutsche Trabi, Legendenstatus und verkörpert das Lebensgefühl des zerfallenen sozialistischen Staates. Mit seinem grobschlächtigen Charme und seiner verschrobenen Kaputtheit gilt er augenzwinkernd als Meisterstück jugoslawischer Ingenieurskunst und Touristen aus aller Welt zahlen heutzutage viel Geld, um dieses nostalgische Flair bei klapprigen Stadtrundfahrten durch Belgrad wiederaufleben zu lassen.

    Der Charme der Kaputtheit

    Für ein Wiederaufleben dieser Ikone vergangener Zeiten sorgt nun auch Jugo Ürdens. Der 22-jährige Rapper mit serbisch-montenegrinischen Wurzeln hat sein Debütalbum und einen Song nach dem Yugo benannt, und auch hier zieht sich der Charme der Kaputtheit und die Kontinuität des Scheiterns durch wie ein defektes Bremskabel: „Upfuck, aber eh geil“, nennt Jugo Ürdens das, „Rumprahlen mit dem, was man hat. 45 PS, aber Autobahn – gib ihm!“

    Plattencover von Jugo Ürdens' "Yugo"

    Futuresfuture

    „Yugo“, das Debüt-Album von Jugo Ürdens erscheint am 5. Oktober auf Futuresfuture.

    Angeschlagen wie ein „Yugo“, stolpert Jugo Ürdens schwer verkatert durch „Meier“, den ersten Song des Albums. Die Beats sind dunkel und langsam. Das Autotune zieht sich wie Kaugummi. Die Party ist vorbei, aber sie kommt wieder, keine Frage:

    Seitdem ich denke
    geht’s immer um das Selbe:
    Sauf Sauf Sauf Sauf
    Bis zum bitteren Ende

    Feiern, so scheint es, ist für Jugo Ürdens eher ermüdendes Pflichtprogramm als Ausdruck hedonistischer Lebensfreude. Ein regelmäßiger, heftiger Ausbruch aus der lähmenden Lethargie und inneren Leere. Ausgepumpt und aufgepumpt mit Alkohol und Paroxat, einem Antidepressivum, geht sich echte Euphorie nicht wirklich aus. Gleich drei Songs auf dem neuen Album handeln von Resignation, Stillstand und der scheinbar unveränderlichen Eintönigkeit des Alltagstrotts – „Meier“, „Selbe“, und „Warte“:

    Du wartest und wartest und wartest und wartest und wartest darauf,
    dass sich irgendetwas ändert,
    sich irgendetwas tut,
    irgendwas passiert,
    aber alles bleibt gleich,
    alles bleibt so.

    Schillernde Oberflächen und klaffende Löcher

    Jugo Ürdens hat ein feines Gespür, den Glanz und das Elend einer hyperindividuellen Generation in all seiner Widersprüchlichkeit einzufangen. Der „schönste Rapper Österreichs“ weiß um die Blendkraft der schillernden Oberflächen und der klaffenden Löcher dahinter. Seine Texte sind autobiografisch, direkt aus seinem - oder dem Leben seiner Freunde - gegriffen. In „Vater“ kuriert er alte Wunden, in „Immer“ disst er Musikindustrie-Wichtigtuer, in „Ich verstehs Nicht“ geht’s um einen Streit mit einem Freund.

    Zurück zu den Wurzeln

    Apropos Freunde: Zwei seiner Futuresfuture-Labelkollegen, Edwin („Allegro“) und Einfachso („Läuft“) hat er vors Mikro geholt und weitere Unterstützung kam von den Beatbastlern Vienca, Josselin und Joce. Doch die meisten seiner schwermütigen Trap-Beats hat Jugo Ürdens selbst produziert. Aus alten jugoslawischen Gitarren-Balladen der 1960er und 70er hat er den Pathos und die tieftraurige Balkan-Romantik destilliert und sie als stark verfremdete Samples in seine Songs überführt.

    Jugo Ürdens im FM4 Studio

    Radio FM4

    Zurück zu seinen Wurzeln geht Jugo Ürdens auch auf dem Album-Cover von „Yugo“. Man sieht einen sozialistischen Plattenbau in Skopje, ein schwer baufälliges Studentenheim, das immer noch in Betrieb ist. Mit diesem Bild unterstreicht er abermals seine Herkunft und Identität, „irgendwo zwischen Akademiker und Gastarbeiter“. Doch Letzteres kommt nicht mehr in Frage, denn es „Läuft“ für Jugo Ürdens.

    Aktuell:

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    #####EOF##### Musik/Praxis: Mehr Verwertungsgesellschaften - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Mehr Verwertungsgesellschaften"

    mica - music austria

    Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

    23. 12. 2011 - 15:15

    Musik/Praxis: Mehr Verwertungsgesellschaften

    Wie ist das, wenn ich bei einer Verwertungsgesellschaft bin und selbst meine eigenen Werke nutzen möchte?

    Bei der Herstellung von Tonträgern kann man als Mitglied der Austro Mechana einen "Inkasso-Verzicht“ beantragen, wenn man selbst Produzent des Tonträgers ist, Urheber aller Werke ist und keinen Verlagsvertrag für diese Werke abgeschlossen hat. In dem Fall zahlt man keine Lizenzgebühren, sondern nur eine Administrationsgebühr von € 25.-. Ein Inkasso-Verzicht wirkt sich nur auf eine konkrete Produktion aus. Tantiemen-Ansprüche für andere Nutzungen, wie z.B. Konzerte oder Radio/TV-Ausstrahlungen, sind davon nicht betroffen. Allerdings reduziert ein Inkasso-Verzicht die Berechnungsbasis für Pauschalabrechnungen (z.B. Zinserträge, Zuschlag) und für SKE-Alterszuschüsse. Nähere Informationen dazu findet man im FAQ Katalog der Austro Mechana.

    Musik/Praxis

    Rechtliche Grundlagen
    Grundsätzliches zum Urheberrecht.

    Coverversionen, Remix & Sampling
    Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

    Verwertungsgesellschaften
    AKM, Austro Mechana und Co.

    Mehr Verwertungsgesellschaften

    Live Musik
    Konzerte als gutes Geschäft?

    Mehr zum Thema "Live"
    Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

    Labels
    Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

    Ein eigenes Label
    Vor- und Nachteile

    Vetrieb und Handel
    Tonträger verkaufen

    Verlage
    Was macht ein Musikverlag?

    Förderungen & Sponsoring
    Zuschüsse und Co

    Selbstvermarktung
    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Verträge
    Verträge für die Interpret/innen.

    Mehr Verträge
    Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

    Will man seine eigenen Werke auf seiner eigenen Website zum Anhören oder zum Download zur Verfügung stellen, müsste man als Mitglied einer Verwertungsgesellschaft dafür eigentlich Lizenzgebühren bezahlen. Allerdings verfolgen die AKM und die Austro Mechana da eine sehr mitgliederfreundliche Politik: Beide Gesellschaften verzichten auf die Einhebung der Lizenzgebühr, wenn das Mitglied Inhaber aller Rechte ist, also Urheber aller Werke ist und keinen Verlagsvertrag für diese Werke abgeschlossen hat. Hinweis bezüglich der Leistungsschutzrechte: Sollten die Aufnahmen der Werke bei einem Label veröffentlicht sein, benötigt man die Zustimmung des Labels, um die Werke legal auf seiner Website zur Verfügung stellen zu können.

    Dieser Inkasso-Verzicht der AKM und der Austro Mechana bezieht sich nicht auf Websites, die von Dritten betrieben werden, somit auch nicht auf Services, die Künstlern anbieten ihre Songs einzustellen (Bandcamp u.ä.). Wenn einem der Aspekt der Online-Promotion über Services wie Bandcamp wichtig ist, könnte man andenken, den Online-Bereich in seinen Wahrnehmungsverträgen mit der AKM und mit der Austro Mechana auszunehmen (unter dem Punkt Sondervereinbarungen bzw. Besondere Vereinbarungen). Dann kann man diesen Services seine Werke zu seinen eigenen Bedingungen und auf eigene Rechnung zur Verfügung stellen. Allerdings ist dann der gesamte Online Bereich ausgenommen und man bekommt auch für Nutzungen in Diensten, die Lizenzgebühren an Verwertungsgesellschaften bezahlen (wie z.B. iTunes), keine Tantiemenausschüttungen von Verwertungsgesellschaften.

    Bin ich Veranstalter eines Konzerts, bei dem nur meine eigenen Werke aufgeführt werden, muss ich als Mitglied einer Verwertungsgesellschaft für die Aufführungsrechte zahlen, bekomme das Geld aber nach Abzug des Spesensatzes als Urheber wieder zurück. Eine Freistellung analog zum Inkassoverzicht der Austro Mechana bei Tonträgerproduktionen gibt es dafür leider nicht.

    Welche Arten der Nutzung von Werken werden nicht von Verwertungsgesellschaften wahrgenommen?

    Es gibt einige Nutzungsarten, die individuell lizensiert werden, wo der Urheber also vor der Nutzung noch seine Zustimmung geben muss und dafür noch einen Preis ausverhandeln kann. Da diese von vielen Urhebern an Verlage übertragen werden (mehr dazu in einem späteren Kapitel), nennt man diese Rechte auch Verlagsrechte:

    • so genannte "große Rechte“, d.h. die bühnenmäßige/szenische Aufführung und Sendung musikdramatischer Werke (z.B. Oper, Operette, Musical) vollständig oder in größeren Teilen und deren erstmaliges Festhalten auf CD oder DVD.
    • Druck, Verkauf und Verleih von Noten- und Textmaterial
    • Erteilung von Abrdruckbewilligungen (Noten und Texte)
    • Vergabe von Synchronisationsrechten

    Die ersten Punkte werden für die Leser dieser Seite vermutlich nicht allzu relevant sein, der letzte Punkt ist es aber mit Sicherheit. Das Sync-Right (oder Filmherstellungsrecht) ist das Recht, zur Verbindung von Werken der Musik mit Werken der Filmkunst (gilt aber auch für Bildmaterial, dem es an Werkcharakter fehlt). Also etwa wenn eine Firma ein Werk für eine Werbung verwenden will oder ein Filmhersteller oder der Hersteller eines Computerspiels ein Werk für seinen Film bzw. sein Computerspiel. Hier muss der Nutzer den Urheber (oder den Verlag, der für ihn die Rechte an den Werken wahrnimmt) direkt kontaktiert und sich mit ihm eine Bezahlung für die Nutzung ausmachen.

    Diese Erlaubnis kann er nicht von einer Verwertungsgesellschaft bekommen. In weiterer Folge wird er sich auch eine Genehmigung für die Rechte an der Aufnahme (von Label oder Produzenten) besorgen müssen. Für diese beiden Bereiche (Werk/Aufnahme) wird in der Regel gleich viel bezahlt. Für die Verwendung von Musik zu Werbezwecken muss übrigens immer bei den Rechteinhabern direkt angefragt werden, auch dann, wenn es sich nicht um eine Verbindung von Musik und Film handelt, also etwa bei einer Radiowerbung.

    Werden auch Leistungsschutzrechte (also die Rechte der Interpreten und Produzenten) von Verwertungsgesellschaften wahrgenommen?

    lsg

    Ja, z.B. in Österreich von der LSG (Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten GmbH). Das ist die Verwertungsgesellschaft der Interpreten sowie der Produzenten von Tonträgern und Musikvideos. Deren Hauptaufgabe ist die Sammlung und bestmögliche (kollektive) Verwertung von Rechten, Beteiligung- und Vergütungsansprüchen, die sich aus dem materiellen Urheberrecht ergeben. Das bedeutet, man bekommt als Interpret dann Geld von der LSG, wenn die Aufnahmen, auf der man zu hören ist, gesendet oder öffentlich wiedergegeben werden. Vor allem betrifft das Radio und Fernsehen, dafür erfasst die LSG die Sendeeinsätze des ORF und aller größeren österreichischen privaten Rundfunkveranstalter. Aber auch wenn Musik von Tonträgern in Lokalen gespielt wird, müssen diese dafür zahlen. Da diese Musiknutzung aber nicht werkweise abgerechnet wird, heißt das leider noch nicht automatisch, dass man dafür auch etwas bekommt. Grob vereinfacht wird man nur dann von dieser Nutzung profitieren, wenn man auch aus anderen (den genau zuordenbaren) Nutzungen Erlöse zu erwarten hat.

    Im Live-Bereich bekommt man ja die Gage als Interpret direkt vom Veranstalter. Extra Einkünfte aus Tantiemen bekommt man, wenn das Konzert aufgezeichnet und live im Radio gespielt wird. Die Mitgliedschaft bei der LSG kostet für Interpreten über 20 Jahren derzeit € 50.- , für alle darunter € 10.-

    CC

    Creative Commons – ein Alternativmodell?

    Auch wenn es im öffentlichen Diskurs oftmals so dargestellt wird, ist Creative Commons keine Alternative zur kollektiven Wahrnehmung der Verwertungsrechte. Creative Commons sind von einer gemeinnützigen Organisation propagierte Lizenzmodelle, die es Urhebern ermöglichen sollen, einfache und nach Art der Nutzung differenzierte Erlaubnisse zur Verwendung ihrer Werke zu geben; hierfür werden Standard-Verträge zur Verfügung gestellt, die jeder nutzen kann, ohne Mitglied bei der Organisation sein zu müssen.

    Dabei werden Fragen behandelt, wie die Erlaubnis zur Bearbeitung oder die Vorschreibung einer Namensnennung, die von Verwertungsgesellschaften gar nicht wahrgenommen werden. Creative Commons kümmert sich wiederum in keiner Weise darum, Geld von Musiknutzern einzuholen und zu verteilen. Es handelt sich also um völlig unterschiedliche Dinge, die allerdings nicht miteinander vereinbar sind. Man kann also nicht Mitglied einer Verwertungsgesellschaft sein und eines seiner Werke unter eine Creative Commons Lizenz veröffentlichen.

    Creative Commons ist für Leute geeignet, die aus der Massen-Nutzung (im Gegensatz zur individuellen Nutzung) ihrer Werke keine Einkünfte wollen oder erwarten, denen aber z.B. die einfache Möglichkeit der Weiterbearbeitung ihrer Werke oder ein möglichst freien Zugang zu ihren Werken wichtig ist. Nähere Infos: wiki.creativecommons.org

    Auf weitere Fragen (z.B. der Verteilungsmechanismen) gehen die Websites der Verwertungsgesellschaften in unterschiedlicher Güte ein:

    Wer sich über internationale Verwertungsgesellschaften ein Bild machen möchte, findet hier weiterführende Links: www.musicaustria.at

    In der nächsten Folge von Musik/Praxis wird es um rechtliche und organisatorische Aspekte von Live-Musik gehen. Sie erscheint am 13. Jänner!

    #####EOF##### Podcasts - Landesstudio Steiermark

    Podcasts

    Liveradio

    10.07.2015 07:27 Uhr

    Radio Steiermark - live

    Das Beste aus Schlager und Austropop, die internationalen Tophits und Klassiker sowie die schönsten Oldies aus vier Jahrzehnten: Über das Internet sind Sie mit Radio Steiermark auch weltweit einfach gut drauf! mehr...

    Mikrophon

    11.10.2011 16:00 Uhr

    Die Radio Steiermark-Journale

    Was bewegt die Steiermark? Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Chronik, Sport und Kultur hören Sie umfassend, verständlich und klar in den Radio Steiermark-Journalen um 7.30, 12.30 und 17.30 Uhr - auch zum Nachhören! mehr …

    Gesprächsstoff auf Radio Steiermark - auch zum Nachhören

    09.10.2011 13:15 Uhr

    „Gesprächsstoff“

    Im Radio Steiermark-„Gesprächsstoff“ kommen am Sonntag Menschen zu Wort, die etwas zu erzählen haben, bekannte Persönlichkeiten ebenso wie die berühmte Frau von nebenan - auch zum Nachhören. mehr...

    Klapotetz

    09.10.2011 13:00 Uhr

    „Unser Steirerland“

    Das Volkskulturmagazin „Unser Steirerland“ bringt jeden Freitag auf Radio Steiermark viel echte Volks- und Blasmusik, Brauchtum und Handwerk, Traditionsrezepte, Mundart und noch vieles mehr - auch zum Nachhören! mehr ...

    "Jazz at its best"

    09.10.2011 12:15 Uhr

    „Jazz at its best“

    „Jazz at its best“ ist eine steirische Jazzsendung, die die überaus vielfältige und rege heimische Szene betreut: von Bands und Projekten bis zu den Aktivitäten der Jazzabteilung der Grazer Kunstuni - auch zum Nachhören. mehr...

    Trompete

    09.10.2011 12:00 Uhr

    „Zauber der Blasmusik“

    Der Dienstagabend steht auf Radio Steiermark steht ganz im Zeichen der Blasmusik - „Zauber der Blasmusik“ bringt CD-Präsentationen und Einblicke in Probelokale - auch zum Nachhören! mehr ...

    Geige

    09.10.2011 12:00 Uhr

    Kultur spezial - Konzert

    Das besondere Programm für besondere Hörer, jeden Sonntagabend auf Radio Steiermark: mit besonderer Musik - von klassisch bis zeitgenössisch. Das aktuelle Konzert können Sie hier eine Woche lang nachhören! mehr...

    Bibliothek

    09.10.2011 11:50 Uhr

    Radio Steiermark Literatur

    Das pralle Leben, große Gefühle, spannende Geschichten, befreiendes Lachen - das alles passt zwischen zwei Buchdeckel und ist alle zwei Wochen auf Radio Steiermark und anschließend hier on demand zu hören. mehr...

    Musikantenstund

    09.10.2011 11:45 Uhr

    Musikantenstund

    Eine bunte Mischung an Volksmusik bringt die Musikantenstund am Dienstag: Der volkskulturelle Jahreskreislauf spielt eine Rolle, ebenso neue Volksmusik-CDs, Musikantenportraits und vieles mehr - auch zum Nachhören. mehr ...

    Kabarett-Bühne

    09.10.2011 10:30 Uhr

    „Cafe Kabarett“

    Feinste Kleinkunst serviert Radio Steiermark an jedem vierten Sonntag im Monat im „Cafe Kabarett“. Im Mittelpunkt steht dabei ein aktuelles Kabarettprogramm, seine Entstehung und natürlich seine Macher - auch zum Nachhören. mehr ...

    Kopf mit Zahnrädern

    09.10.2011 09:30 Uhr

    Reden über’s Leben

    Die kleinen und großen Themen und Fragen des Lebens stehen im Mittelpunkt von „Reden über’s Leben“ - an jedem zweiten Sonntag im Monat auf Radio Steiermark und auch hier zum Nachhören. mehr ...

    Musik Talent Gitarre Schlagzeug

    09.10.2011 09:00 Uhr

    „Rock und Pop in weiß-grün“

    Im Rahmen von „Rock und Pop in weiß-grün“ präsentiert Radio Steiermark an jedem fünften Sonntag im Monat junge steirische Musiker, die erfolgreich oder (noch) unentdeckt unterwegs sind - natürlich auch zum Nachhören. mehr ...

    Lesezeichen Buch

    08.10.2011 14:00 Uhr

    „Lesezeichen“

    Die „Lesezeichen“ am Sonntag auf Radio Steiermark sollen eine Anregung sein für Bücherfreunde, und solche, die es noch werden möchten. Um keine Folge zu verpassen, abonnieren Sie doch unseren Podcast! mehr …

    Zeit Uhr

    07.10.2011 13:00 Uhr

    „Gedanken zur Zeit“

    Reflexion des Zeitgeschehens, philosophischer Impuls und Anstoß zum Nach- und Weiterdenken: „Gedanken zur Zeit“ ist eine Diskursplattform jenseits der Tagesaktualität - hier auch als Podcast. mehr …

    Teddy Kinderreporter

    06.10.2011 12:00 Uhr

    Die Radio Steiermark-Kinderreporter

    Jeden Samstag sind die Radio Steiermark-Kinderreporter unterwegs und zeigen die Welt aus Kindersicht. Radio von Kindern mit Kindern, aber nicht nur für Kinder - natürlich auch als Podcast zum Nachhören. mehr …

    Ernst Zwanzleitner

    04.10.2011 09:00 Uhr

    Ernst Zwanzleitners Bauernkalender

    In seinem Bauernkalender bietet Ernst Zwanzleitner jede Woche mit profundem Wissen Einblick in das Leben und die Arbeit am Bauernhof - und das gibt es natürlich auch als Podcast zum Nachhören. mehr …

    Chorsängerin

    03.10.2011 23:00 Uhr

    „Chorissimo“

    Etwa 20.000 Sänger gibt es in der Steiermark. Ihre Chöre und Ensembles decken viele Stilrichtungen ab - von Volksmusik bis Klassik. „Chorissimo“ auf Radio Steiermark präsentiert einmal im Monat ihr Schaffen - auch zum Nachhören. mehr...

    Kirche am Morgen

    10.09.2011 11:11 Uhr

    Morgengedanken

    In den Morgengedanken präsentieren jeden Tag auf Radio Steiermark verschiedene Menschen persönliche Impulse zum Christentum. Hier finden Sie die Beiträge zum Nachlesen und Nachhören. mehr ...

    Gefaltete Hände

    08.09.2011 01:44 Uhr

    Gottesdienst

    Radio Steiermark überträgt an jedem Sonntag und an jedem kirchlichen Feiertag einen katholischen oder evangelischen Gottesdienst live aus einer Pfarrgemeinde in Österreich - und anschließend hier zum Nachhören. mehr...

    #####EOF##### sport.ORF.at

    ÖFB-Cup

    Nach seinen umstrittenen Entscheidungen im Halbfinale des ÖFB-Cups zwischen LASK und Rapid am Mittwochabend ist Schiedsrichter Markus Hameter von der Schiedsrichterkommission des ÖFB vom anstehenden Bundesliga-Spiel zwischen Austria Wien und Sturm Graz abgezogen worden. Statt des 38-jährigen Schiedsrichters des Internationalen Fußballverbands (FIFA) wird nun Christopher Jäger das Spiel der Meistergruppe am Sonntag (14.30 Uhr) leiten.

    Schiedsrichter Markus Hameter
    GEPA/Matthias Hauer

    Hameter hatte im Cupschlager unter anderem ein sträfliches Handspiel im Rapid-Strafraum ungeahndet gelassen und dem Linzer Peter Michorl nach einer rüden Attacke an Thomas Murg nicht die fällige Rote Karte gezeigt. Zudem wurde Rapids Maximilian Hofmann mit Rot vom Feld geschickt, eine weitere Rote Karte für LASK-Spieler Reinhold Ranftl erfolgte nach dem Ende des Spiels, das die Wiener mit 4:3 im Elfmeterschießen gewannen.

    Rapid-Verteidiger Maximilian Hofmann hat im Halbfinale des ÖFB-Fußball-Cups gegen den LASK die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung erhalten. Am Mittwochabend war man zunächst davon ausgegangen, dass Hofmann in einer Aktion Gelb-Rot gesehen hatte. Laut dem vom ÖFB bestätigten Schiedsrichterbericht erhielt er von Markus Hameter im Anschluss an seine Gelbe Karte aber glatt Rot.

    Hofmann dürfte im Finale gegen Salzburg am 1. Mai damit wieder spielberechtigt sein. Eine Rote Karte wird wettbewerbsübergreifend abgesessen, der 25-Jährige wird Rapid abhängig von Urteil des Strafsenats somit in den kommenden Ligaspielen fehlen.

    Doping

    Der hauptverdächtige Sportmediziner im jüngsten internationalen Dopingskandal, Mark S., hat die Überprüfung seiner Untersuchungshaft beantragt.

    Der Termin bei der Ermittlungsrichterin sei am Donnerstag angesetzt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I. Eine Entscheidung müsse sie aber nicht zwingend schon am Donnerstag treffen und bekanntgeben.

    Der deutsche Sportarzt soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Dopingnetzwerkes sein. Nach bisherigen Behördenangaben sollen unter Mithilfe des Arztes 21 Winter- und Sommersportathleten aus acht Ländern und fünf Sportarten Eigenblutdoping betrieben haben.

    Ski alpin

    Eishockey

    Eishockey-Spieler Nikolas „Niki“ Petrik hat am Donnerstag das Ende seiner sportlichen Karriere mitgeteilt. Der 35-jährige Kapitän des VSV „widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen“, hieß es in einer Aussendung der Villacher. Die offizielle Verabschiedung soll beim ersten Heimspiel der kommenden Saison stattfinden.

    Eigenbauspieler Petrik absolvierte insgesamt zwölf Saisonen und über 500 Spiele in der Kampfmannschaft des VSV. „Es war mir eine Freude und Ehre, das Trikot meines Herzensvereins über so viele Jahre zu tragen. Ich möchte dem gesamten Verein für die tolle Zusammenarbeit und den großartigen Fans für die langjährige Unterstützung herzlich danken“, wurde Petrik zitiert.

    Bundesliga

    Fußball-Bundesligist SCR Altach kann für zwei weitere Jahre auf Torhüter Martin Kobras zurückgreifen. Der 32-Jährige verlängerte seinen Vertrag bis Sommer 2021, gab der aktuelle Tabellenvierte der Qualifikationsgruppe am Donnerstag bekannt. Kobras spielt seit 2009 für Altach und hat bisher 288 Pflichtspiele für die Vorarlberger bestritten.

    Ligarivale SKN St. Pölten zog die vereinsseitige Option auf Verlängerung bei Verteidiger Ahmet Muhamedbegovic. Der 20-Jährige, der derzeit als Kooperationsspieler an den Zweitligisten SKU Amstetten verliehen ist, ist damit bis Juni 2020 an die St. Pöltner gebunden.

    Fussball

    Englands Fußballnationaltrainer Gareth Southgate ist am Donnerstag von Prinz Charles mit dem hohen Orden „Order of the British Empire“ ausgezeichnet worden. Der Coach, der die Mannschaft im vergangenen Sommer in Russland zum ersten Mal nach 28 Jahren in ein WM-Halbfinale geführt hatte, bekam die Auszeichnung im Buckingham-Palast.

    Für Aufsehen sorgte Southgate mit seiner Kleidung: Wie während der Weltmeisterschaft trug der 48-Jährige auch bei der Zeremonie ein Gilet. „Das ist ein sehr stolzer Moment für mich und meine Familie“, sagte der Trainer laut Website des englischen Fußballverbands und dankte seinen Spielern und dem Betreuerteam. „Aber ich bin mir sehr bewusst, dass viele andere auf dem Weg geholfen haben.“

    Roger Schmidt wird wohl nicht Trainer von Schalke 04. „Ich habe hier in Peking einen Vertrag bis Ende des Jahres – und stehe gegenüber Mannschaft und Verein im Wort, den auch zu erfüllen“, sagte der frühere Salzburg- und Leverkusen-Coach der „Bild“-Zeitung.

    Roger Schmidt
    AP/Image China

    Schmidt, der derzeit Beijing Sinobo Guoan in China trainiert, galt laut Medienberichten als ein ernsthafter Kandidat für die Nachfolge von Interimscoach Huub Stevens. Der 65-Jährige, der nach der Trennung von Domenico Tedesco beim vom Abstieg bedrohten deutschen Revierclub bis zum Saisonende eingesprungen ist, kehrt im Sommer auf seinen Posten im Schalker Aufsichtsrat zurück.

    Im dritten Spiel seit der Rückkehr von Trainer Zinedine Zidane hat Real Madrid erstmals verloren. Der entthronte Champions-League-Sieger unterlag am Mittwoch in der 30. Runde der spanischen Fußballmeisterschaft in Valencia mit 1:2.

    Valencia-Spieler jubeln
    AP/Alberto Saiz

    Valencia traf durch den Portugiesen Goncalo Guedes in der 35. Minute und hatte danach diverse Möglichkeiten, die Führung auszubauen, noch bevor Ezequiel Garay in der 83. Minute das 2:0 erzielte. Real Madrid, das seit Mitte März wieder von Zidane trainiert wird, erspielte sich nur wenige Chancen. Der Anschlusstreffer fiel erst Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Karim Benzema.

    Während Real Madrid den Rückstand auf den zweitplatzierten Stadtrivalen Atletico Madrid auf fünf Punkte anwachsen lassen musste, näherte sich Valencia weiter den Champions-League-Plätzen. Als Fünfter liegt das Team noch einen Punkt hinter dem viertplatzierten Getafe.

    Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

    Stürmerstar Mauro Icardi hat am Mittwoch ein gelungenes Comeback für Inter Mailand gegeben. Der zwischenzeitlich ausgemusterte Ex-Kapitän stand im Ligaspiel beim FC Genoa erstmals seit Anfang Februar wieder auf dem Platz. Icardi traf beim ungefährdeten 4:0-Sieg per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (40.).

    Jubel von Mauro Icardi (Inter Milan)
    Reuters/Massimo Pinca

    Inter-Trainer Luciano Spalletti hatte am Dienstag angekündigt, dass Icardi in Genua sein Comeback geben werde, weil er „mental die richtige Reaktion gezeigt“ habe. Der 26-jährige Argentinier hält nun bei 15 Pflichtspieltoren in dieser Saison. Inter festigte mit dem Erfolg Platz drei, vier Punkte vor dem Stadtrivalen AC Milan.

    Eine überraschende 1:2-Niederlage setzte es für den Tabellenzweiten Napoli mit 1:2 beim Abstiegskandidaten Empoli. Die Pleite scheint für den Vizemeister und Salzburg-Bezwinger in der Europa League aber zu verkraften sein. Platz zwei ist abgesichert, der Rückstand auf Serienmeister Juventus Turin mit 18 Punkten ohnehin bereits zu groß.

    Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

    Paris Saint-Germain ist auf Kurs Richtung fünftem französischen Fußball-Cuptitel in Serie. Der Rekordgewinner des Bewerbs setzte sich im Halbfinale am Mittwoch daheim gegen Nantes mit 3:0 (1:0) durch. Im Finale trifft PSG am 27. April im Stade de France auf den Ligarivalen Stade Rennes, der sich am Vortag überraschend mit 3:2 bei Olympique Lyon durchgesetzt hatte.

    Marco Verratti brachte PSG vor der Pause auf die Siegerstraße (29.). Es war der erste Saisontreffer des Italieners. Für die Entscheidung sorgte Stürmerstar Kylian Mbappe vom Elfmeterpunkt (85.), nachdem er 20 Minuten davor noch einen Strafstoß vergeben hatte. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte Dani Alves (92.).

    Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) schießt ein Elfmetertor gegen Nantes
    APA/AFP/Franck Fife

    Durch den Erfolg greift PSG einmal mehr nach dem Double. Die Meisterschaft ist dem Hauptstadt-Club bei 20 Punkten Vorsprung praktisch nicht mehr zu nehmen. Im Achtelfinale der Champions League hatte es für die Pariser unter Trainer Thomas Tuchel mit dem Aus gegen Manchester United aber einmal mehr eine große Enttäuschung gesetzt.

    Beachvolleyball

    Die österreichischen Beachvolleyballerinnen erhalten mit Martin Plessl einen neuen Nationaltrainer. Der bisherige Coach Alexander Prietzel wechselt nach Deutschland, wo er ab sofort am Olympiastützpunkt in Stuttgart als Nachwuchsbundestrainer arbeiten wird. Sein Nachfolger Plessl war bisher im Österreichischen Volleyballverband (ÖVV) für das Scouting zuständig.

    Basketball

    Österreichs Legionär in der National Basketball Association (NBA), Jakob Pöltl, veranstaltet von 20. bis 23. Juni erstmals ein Basketball-Camp in Wien. In Zusammenarbeit mit seinem Ex-Club Vienna D. C. Timberwolves gibt der Center der San Antonio Spurs Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren Gelegenheit, an ihrem Spiel zu arbeiten.

    Jakob Pöltl
    GEPA/Matic Klansek

    „Mit dem Camp geht ein weiterer kleiner Traum für mich in Erfüllung: Ich möchte viele Kids für Basketball begeistern und dem Basketball in Österreich auch auf diese Art etwas zurückgeben“, sagte Pöltl. Das erste Camp sei erst der Anfang. „Ich hoffe, dass im Laufe der Jahre noch viele dazukommen werden.“

    Abgehalten wird das erste Jakob Pöltl Basketball Camp in der Heimhalle der Timberwolves in der Bernoullistraße im 22. Wiener Gemeindebezirk. Pöltl wird selbst anwesend sein. Die Teilnahmegebühr beträgt 170 Euro. Dafür gibt es jeweils zwei Trainingseinheiten täglich, weitere Aktivitäten und Programm von 8.30 bis 17.00 Uhr.

    Chronik

    Die beiden russischen Fußballnationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew bleiben wegen einer möglichen Verwicklung in mehrere Schlägereien ein weiteres halbes Jahr in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Moskau verlängerte die U-Haft am Mittwoch bis zum 25. September, wie russische Medien berichteten.

    Die Ermittlungen gegen die beiden Fußballer dauern bereits mehrere Monate an. Die beiden sollen im Oktober 2018 in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt haben. Ihr Anwalt beklagte der Agentur Ria Nowosti zufolge, dass die Ermittler zahlreiche Zeugen nicht befragten, die beide entlasten könnten. Fans riefen zu Protestaktionen in der kommenden Woche in der russischen Hauptstadt auf, um die Freilassung der Spieler zu fordern.

    Der Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew von FC Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der „Sbornaja“ bei einer Party in Monaco für etwa 250.000 Euro Champagner bestellt hatten.

    Radsport

    Der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger hat am Mittwoch bei der 74. Auflage des Radrennens „Quer durch Flandern“ Platz vier belegt. Der 27-Jährige vom Team Bora kam beim zur World Tour zählenden Rennen mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe ins Ziel nach Waregem. Den Sieg holte sich das niederländische Multitalent Mathieu van der Poel. Der 26-Jährige ist amtierender Querfeldein-Weltmeister.

    Für Van der Poel war es der dritte Saisonsieg auf der Straße, aber der erste seiner Karriere auf der World Tour. Im vergangenen September gewann der Niederländer bei der Mountainbike-WM Bronze. 2015 und 2019 holte er bei der Querfeldein-WM jeweils Gold. Van der Poel ist der Enkel der französischen Radlegende Raymond Poulidor. Sein Vater Adrie van der Poel war ebenfalls Radrennfahrer, er gewann u.a. 1986 die Flandern-Rundfahrt.

    Van der Poel setzte sich nach 183 km im Finish vor dem Franzosen Anthony Turgis und dem Luxemburger Bob Jungels durch. Für Pöstlberger, der seinen bisher größten Erfolg 2017 mit einem Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren hatte, blieb Platz vier. Der Steirer Bernhard Eisel kam bei der Generalprobe für die Flandern-Rundfahrt, die am Sonntag über die Bühne geht, als 114. mit 6:42 Minuten Rückstand ins Ziel.

    Segeln

    Am dritten Tag der Princess Sofia Trophy der Segler vor Palma de Mallorca hat sich Österreichs 49er-Duo Benjamin Bildstein/David Hussl nach zwei Wettfahrtsiegen als Dritter für die Goldflotte qualifiziert.

    49er-Segler Benjamin Bildstein und David Hussl
    Tobias Stoerkle – Photography

    Die schon dort segelnden David Bargehr und Lukas Mähr verteidigten bei den 470ern Rang zwei. Auch Thomas Zajac/Barbara Matz haben im Nacra 17 noch Chancen auf die Top Ten und das Medal Race.

    Tennis

    Das Tennis-Finale im Herren-Einzel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird nicht wie ursprünglich geplant im Modus „Best of five“, sondern lediglich auf zwei Gewinnsätze ausgetragen. Das gab der Internationale Tennis-Verband (ITF) am Mittwoch bekannt. Damit werden alle Einzel bei Olympia im gleichen Format gespielt. Im Doppel gibt es bei Satzgleichstand keinen dritten Satz, sondern ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte.

    #####EOF##### Der Song zum Sonntag: Pom Poko - "Crazy Energy Night" - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Pom Poko

    Kristin Slotterøy

    Song zum Sonntag

    Der Song zum Sonntag: Pom Poko - „Crazy Energy Night“

    Die Norweger Pom Poko bringen mit „Crazy Energy Night“ punkig süßen Wahnsinn, der durchaus noch mehr Kuhglocken vertragen könnte.

    Von Christoph Sepin

    Hallo, alle meine Fieberträume, hier ist ein Lied über euch: Kaum zuvor ist ein Stück Musik so passend betitelt worden, wie „Crazy Energy Night“ von Pom Poko. Der Name ist hier für knapp dreieinhalb Minuten Programm, in den Lyrics, in den Instrumenten, im wahnwitzigen Puppentrickmusikvideo.

    Das Quartett Pom Poko kommt aus dem norwegischen Oslo, „Pure Norwegian Punky Sweetness“ beschreibt der Pressetext die Band, musikalische Vergleiche zu Le Tigre und Deerhoof werden gezogen. Das Debütalbum der Gruppe heißt „Birthday“ und ist Ende Februar erschienen. Darauf zu finden: Lieder mit Namen wie „My Work Is Full Of Art“, „Milk Trust“ oder „Honey“. Und eben auch „Crazy Energy Night“.

    Vor der Band gab es außerdem den japanischen Animationsfilm „Pom Poko“ des legendären Studio Ghibli. Als Lautmalerei wurden die beiden Wörter ursprünglich verwendet, für das Geräusch, das es macht, wenn sich ein Tanuki-Wildhund auf dem Bauch herumtrommelt. Auch heute ist das noch eine passende Visualisierung im Kopf, wenn man sich die Musik der Band Pom Poko anhört.

    • Alle Songs zum Sonntag auf FM4
    • Auch der geschätzte Wissenschafts- und Popjournalist Thomas Kramar macht sich in der Presse am Sonntag zum jeweils selben Song seine Gedanken.

    Auf den Eigensinn dieser Postmodernisten kann oft am besten mit Ironie und Referenzen reagiert werden. Wie passend also, dass in den Kommentaren zum Musikvideo von „Crazy Energy Night“ gleich mal jemand den Wunsch nach „more cowbell“ postuliert, obwohl da nicht viel mehr Cowbells reinpassen würden in das Intro dieses Songs. „You can never have enough cowbell“, lautet die nächstgepostete Antwort.

    Abgesehen von den Kuhglocken: Im Prinzip sind das nur zwei Hooks auf diesem kraftvollen Upbeat-Geklopfe, eine sich wiederholende Strophe, ein sich wiederholender Refrain: „Slowly burning into the equation“, singt Vokalistin Ragnhild Fangel bereits nach wenigen Sekunden, macht also das Gegenteil von ihren Lyrics, schnell und nicht langsam. Was das alles bedeuten soll, ist nicht klar, aber das geht so schnell dahin, dass man sich gar nicht viele Gedanken darüber machen will. Sondern lieber mitfiebert: „Slowly turning mad man into savior!!“.

    Am 16. April 2019 spielen Pom Poko live im Flex Cafe in Wien.

    Dann plötzlich in all den Überlagerungen, den Gitarren und Verwirrungen, ein Blick nach innen: „If that is what you want“, beginnt Fangel und führt fort: „If that is what you like, if that is who you are“, ja, dann was? Antworten gibt es keine. Muss es auch nicht, stellt man fest, manchmal hören Sätze, Gedanken und Lieder einfach mittendrin auf. Denn auch der dickbäuchigste Tanuki wird mal des Trommelns müde.

    Aktuell:

    #####EOF##### kaernten.ORF.at
    Leeres Klassenzimmer

    Chronik 04.04.– 08:03 Uhr

    15-Jährige in Schule gefesselt und gefilmt

    Eine 15-jährige Kärntnerin ist am Mittwoch in einer Schule im Bezirk Völkermarkt von zwei Mitschülern an einen Sessel gefesselt worden. Die sechs beteiligten Schüler wurden vorübergehend vom Unterricht suspendiert, sie werden wegen Nötigung angezeigt.  mehr …

    Bauern Wirtschaft Einheitswert Erhöhung

    Landwirtschaft 04.04.– 13:21 Uhr

    Erhöhter Einheitswert belastet Landwirte

    Der Einheitswert, die Grundlage für die Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe, ist angehoben worden. Damit steigen auch die Abgaben für die Betriebe. Zum Teil habe sich die Belastung verfünffacht, beklagen Betroffene.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Chronik 04.04.2019 18:14 Uhr

    Pensionist nach Schlaganfall hilflos in Wohnung

    In Klagenfurt ist ein Pensionist nach einem Schlaganfall 20 bis 30 Stunden hilflos am Boden gelegen, bevor Hilfe kam. Ein Bekannter schlug Alarm, weil der 72-Jährige nicht zu einem Termin erschienen war. mehr …

    Chronik 04.04.2019 14:49 Uhr

    Schlägerei mit Stahlrute und Hammer

    Am Mittwochabend ist es vor einem Lokal in Ferlach zu einem Streit zwischen einem 62-Jährigen und einem 51-Jährigen gekommen. Sie schlugen mit einer Stahlrute bzw. einem Hammer aufeinander ein. Beide wurden verletzt. Bei dem Streit dürfte es um Geld gegangen sein. mehr …

    Fußball

    Sport 04.04.2019 13:34 Uhr

    Kärnten blitzt mit Stadion-Angebot ab

    Land Kärnten und Stadt Klagenfurt haben am Donnerstag das Wörtherseestadion als Ausweichstadion für das Österreichische Fußball Cupfinale am 1. Mai angeboten. Am Nachmittag gab der ÖFB bekannt, dass das Finale wie geplant in der Generali-Arena der Wiener Austria über die Bühne gehen werde. sport.ORF.at

    Peter Ambrozy bei Hypo-U-Ausschuss

    Soziales 04.04.2019 13:00 Uhr

    Rotes Kreuz verhandelt für mehr Geld

    Im Streit um Nacht- und Sonntagszuschläge beim Roten Kreuz hat es am Donnerstag ein Gipfelgespräch in der Landesregierung gegeben. Das Rote Kreuz sagt, ohne zusätzliches Geld von Land und Gemeinden seien die Forderungen der Belegschaft nicht finanzierbar. mehr …

    Gerlitzen Aufregung Bauprojekte

    Politik 04.04.2019 12:45 Uhr

    Treffen stimmt gegen Gerlitzenprojekte

    Nach vielen Diskussionen um ein geplantes Hotelprojekt und ein privates Luxusdomizil auf der Gerlitzen hat der Treffner Gemeinderat im Rahmen des öffentlichen Entwicklungskonzepts gegen beide Projekte gestimmt. mehr …

    Chronik 04.04.2019 12:42 Uhr

    Staatenbund: Angeklagte blieb Prozess fern

    Am Landesgericht Klagenfurt hätte am Donnerstag ein Prozess wegen der Teilnahme an einer als staatsfeindlich eingestuften Verbindung stattfinden sollen. Die Angeklagte soll sich dem Staatenbund Österreich angeschlossen haben. Zur Verhandlung erschien sie nicht. mehr …

    Waffen und Drogen in Klagenfurt gefunden

    Chronik 04.04.2019 12:28 Uhr

    Drogen und Waffen bei Ehepaar gefunden

    Einem Klagenfurter Ehepaar wird vorgeworfen, seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Drogen zu bestreiten. Bei einer Durchsuchung der Wohnung wurden nicht nur viele Drogen, sondern auch Waffen gefunden. mehr …

    Bleiburg Kriegsgedenken Kroaten Loibacher Feld

    Politik 04.04.2019 11:05 Uhr

    Kroatentreffen: Kaiser sieht Kickl gefordert

    Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sieht im angekündigten kroatischen Gedenktreffen auf dem Loibacher Feld bei BleiburgInnenminister Herbert Kickl (FPÖ) gefordert. Es sind immer Anhänger des faschistischen Ustascha-Regimes dabei, die Kirche untersagte eine Bischofsmesse. mehr …

    Wachteln Eier Familie Lumassegger

    Lifestyle 04.04.2019 07:56 Uhr

    Wachteleier als Alternative im Osternest

    Ostern steht vor der Tür und damit haben auch die Eierproduzenten Hochbetrieb. Dass es aber nicht immer ein Hühnerei sein muss, sieht man in Wabelsdorf bei der Familie Lumassegger. Dort werden als Alternative täglich zweihundert kleine Wachteleier gesammelt. mehr …

    Ambulanz Überwachungsmonitor

    Gesundheit 04.04.2019 06:47 Uhr

    Fünf Gesundheitszentren geplant

    Nach jahrelangen, bundesweiten Verhandlungen gibt es nun eine Einigung für die Primärversorgungseinheiten (PVE). In Kärnten sollen innerhalb der kommenden drei Jahre fünf dieser neuen Gesundheitszentren entstehen, das erste in Klagenfurt-Annabichl. mehr …

    S37 Keine UVP

    Verkehr 03.04.2019 19:20 Uhr

    S37 Schnellstraße: Weg frei für Ausbau

    Für den Sicherheitsausbau der Klagenfurter Schnellstraße (S37) bei St. Veit ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig. Zu diesem Erkenntnis kam nun das Bundesverwaltungsgericht. Der Weg sei nun frei für den Ausbau, sagt die ASFINAG. mehr …

    Wirtschaft 03.04.2019 17:03 Uhr

    Große Preisunterschiede bei Immobilien

    Der Immobilienspiegel des Makler-Netzwerkes Remax zeigt große Preisunterschiede zwischen neuen und gebrauchten Wohnungen am heimischen Immobilienmarkt. Eigentumswohnungen in Klagenfurt kosten im Durchschnitt 158.500 Euro. mehr …

    Clemens J Setz Rede zur Literatur 2019

    Kultur 03.04.2019 13:37 Uhr

    Ingeborg Bachmannpreis findet Ende Juni statt

    Von Mittwoch, dem 26. Juni bis zum Sonntag, dem 30. Juni finden heuer die 43. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt statt. Die „Rede zur Literatur“ bei der Eröffnung des Bewerbs wird der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz halten. Mehr dazu in bachmannpreis.ORF.at

    Unfall Kreisverkehr Moosburg Turracher Straße

    Chronik 03.04.2019 13:02 Uhr

    Chaotischer Unfall in Kreisverkehr

    Ein Unfall mit schweren Folgen hat sich in einem Kreisverkehr der Turracher Straße Mittwochfrüh ereignet. Es gab mehrere Auffahrunfälle und Zusammenstöße, ausgelöst von einem Kleintransporter. Mehrere Menschen wurden teilweise schwer verletzt. mehr …

    Psychiatrie Klagenfurt Neubau

    Gesundheit 03.04.2019 12:52 Uhr

    Psychiatrie in Klagenfurt wird neu gebaut

    Klagenfurt bekommt eine neue Psychiatrie, am Mittwoch hat die Spatenstichfeier stattgefunden. Die alte Psychiatrie mit Fünf- und Sechsbettzimmern ist nicht mehr zeitgemäß, hieß es, das Gebäude stammt aus dem Jahr 1877. mehr …

    Biber Monitoring Obere Drau

    Tiere 03.04.2019 12:35 Uhr

    Mögliche Bejagung von Bibern wird geprüft

    Der streng geschützte Biber hat sich von Unterkärnten bis ins obere Drautal ausgebreitet. Da es immer mehr Beschwerden von Landwirten und Grundbesitzern gibt, soll ein Monitoring nun den Bestand erfassen und eine mögliche Bejagung prüfen. mehr …

    Chronik 03.04.2019 10:15 Uhr

    Mann in Wolfsberg niedergestochen

    Am Mittwoch ist ein Streit zwischen Nachbarn eskaliert. Ein 55-Jähriger wurde niedergestochen, schleppte sich auf die Straße und brach dort zusammen. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst. mehr …

    Chronik 03.04.2019 09:55 Uhr

    77-Jähriger bei Autounfall getötet

    Ein 77-jähriger Mann aus Völkermarkt hat am Dienstagnachmittag am Steuer seines Wagens gesundheitliche Probleme bekommen. Das Auto prallte in Folge gegen einen Baum. Der Mann kam dabei ums Leben, seine Frau auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt. mehr …

    Chronik 03.04.2019 08:49 Uhr

    Jugendliche mit Messer bedroht

    Ein 29-jähriger Mann und sein 19-jährige Freundin sollen in Klagenfurt drei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren mit einer Pistole und einem Messer bedroht haben. Es soll einen Streit wegen Lärms gegeben haben. mehr …

    Goldeck Seilbahn Arbeitsunfall

    Chronik 03.04.2019 08:14 Uhr

    Seilbahnunfall: Staatsanwalt ermittelt

    Nach dem schweren Arbeitsunfall bei der Goldeck-Pendelbahn (Bezirk Spittal), bei dem ein Mann getötet und mehrere verletzt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Am Dienstag mussten bis zum Abend auch Häuser evakuiert werden. mehr …

    #####EOF##### Hallo okidoki vom 04.04.2019 um 07:55 Uhr – ORF-TVthek

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    Kinder | Hallo okidoki

    Hallo okidoki

    Zu Gast bei einem mittelalterlichen Schmied.

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    Radio FM4

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    Neue Songs von Cassia, Chromatics, Circe und Mini Mansions. Stimm mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

    Von Eva Umbauer

    Cassia – „Small Spaces“

    FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

    Cassia sind eine englische Newcomerband, die im Frühling ihr erstes Album veröffentlicht. Der Song „Small Spaces“ ist ein Vorgeschmack auf „Replica“. In „Spaces“ geht es um die Monotonie der Routine und das Gefühl, von der eigenen Realität eingeengt zu sein. Von jovialen Indie-Pop-Gitarrenlicks getragen, sinniert die Band über Eskapismus und Tagträumen an eine anderen Welt inmitten des Alltagslebens. Klanglich erinnert der Song an die Foals und die frühen Songs der New Yorker Band Vampire Weekend.

    Chromatics – „Time Rider“

    „Nursery stories out of rhyme, chasing faces lost in time“, singt Ruth Radelet in “Time Rider”. Paris scheint der Schauplatz zu sein im neuen Song der Band aus Portland, Oregon. Es geht es um das Davonlaufen, oder zumindest um eine Auszeit von Stress und Sorgen. Zeit spielt eine große Rolle und das Anhalten davon, auch wenn das nur für kurze Momente möglich ist. Kaputte Uhren, die Minuten und Stunden festhalten, werden etwa besungen und Herzschläge, denen nachgejagt wird wie dem Klopfen einer Trommel.

    Circe – „Barely Breathing“

    Die Londoner Musikerin Circe veröffentlicht mit „Barely Breathing“ ihre bereits dritte Single. Der Dream-Pop Song wurde von Steven Ansell von der englischen Band Blood Red Shoes produziert. Ihren Künstlerinnennamen nimmt Circe aus der griechischen Mythologie, wo Kirke, oder Circe, eine Göttin und Zauberin ist. Circe: “Circe encapsulated everything I was feeling as I began writing. (…) What resonated with me most was her unusual vulnerability and humility that got her thrown out of the house of gods.”

    Mini Mansions – „Gummy Bear“

    Mini Mansions sind eine Gitarrenpopband aus Los Angeles. Michael Shuman – er ist auch der Bassist der Queens Of The Stone Age, Tyler Parkford und Zach Dawes sind die Mini Mansions. Letzten Herbst veröffentlichten sie ihre EP „Works Every Time“, aber mit „Gummy Bear“ legt das Trio wieder einen neuen Song vor - samt Naschwerk-Metapher. Mini Mansions kündigen damit ein Album für den Sommer an. Es ist nach „Mini Mansions“ und „The Great Pretenders“ ihr bereits drittes und wird „Guy Walks Into A Bar“ heißen.

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    Aktuell:

    #####EOF##### Aber, die Aftershowparty war gut - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Amadeus Austrian Music Awards

    APA/GEORG HOCHMUTH

    Aber, die Aftershowparty war gut

    Von dramaturgischer Fadesse und dem Wunsch nach stärkerer weiblicher Beteiligung. Der Amadeus-Galaabend 2018 im Wiener Volkstheater.

    Von Lisa Schneider

    „Rock Me Amadeus“ eröffnet den 18. Amadeus-Abend, das ist schön und passend, vor allem, weil es eine Frau singt. Conchita Wurst führt durch den Abend, in neuem Ponyhaarschnitt, silberglitzerndem Oberteil, Lacklederleggins und Adidas-Sportsocken OHNE Pumps. Punk(t). Man sieht sie auf einer großprojizierten Leinwand, nicht einmal, gleich gedoppelt. Und das ist auch schön, um dabei zu bleiben, weil Conchita eine Hose trägt. Die Feminismusdebatte soll an diesem Abend noch ein großes Thema werden.

    Und „Rock Me Amadeus“ geht über in den mittlerweile Bilderbuch’schen Klassiker, für den sie auch für „Song des Jahres“ nominiert sind, es ist „Bungalow“. Die Brücke von Alt zu Neu ist hiermit geschlagen, der Amadeus will scheinbar kein altes, verstaubtes Event sein. Und es geht weiter mit einem Medley durch die österreichische Musiklandschaft, bevor es wieder zurückgeht zu „Rock Me Amadeus“.

    „Ihr schauts olle so schoarf aus – dieser Abend gehört der Vielfalt der österreichischen Musikszene, es ist der wichtigste deutschsprachige Musikpreis“ flüstert Conchita theatralisch ins Mikro. Ja, mittlerweile stimmt das, der Echo ist ja abgeschafft, zumindest in seiner aktuellen Form.

    Song des Jahres

    Und es ist unser aller Lieblingsdetektiv, classy im beigen Trenchcoat, natürlich „Columbo“. Wanda sagen, „Columbo“ ist deshalb der beste Song des Jahres, weil sich alle hineinfühlen können, in diesen Typen, der im Pyjama vorm Fernseher liegt. Es ist einfach ein Song für alle, zum Mitsingen, zum Mittanzen, und deshalb: Amore Schatzi.

    Alternative

    Mavi Phoenix ist in dieser Kategorie nominiert, sie hätte sich einen Amadeus Award schon länger verdient, am besten eigentlich aber in der Kategorie Hiphop. Anyways, auch Garish hätten schon länger gerne diesen Amadeus Award im Regal – aber Leyya gewinnen, und auch das ist verdient. Letztes Jahr haben Leyya den FM4 Award entgegengenommen; heuer gab es gleich zwei Nominierungen. Ein bisschen unverständlich bleibt dabei, dass sie nicht auf die Bühne gehen, um den Award entgegenzunehmen. Wir schieben es mal auf die Einhaltung der straffen Sendeuhr.
    „Unseren Traum haben wir zum Beruf gemacht“,sagt Marco Kleebauer. Und dieser Beruf bringt ihnen mittlerweile Gigs von New York bis Barcelona ein. Und nächstes Jahr vielleicht schon drei Nominierungen beim Amadeus Award.

    Wanda spielen im Anschluss live- und sie spielen nicht ihren Jahressong „Columbo“, sondern „Lascia mi fare“. Auch ein schöner Moment, der Brücken schlägt, nämlich vom Jetzt zurück zu den ersten großen Hits, zum Amore-Hype, den die Band mit ihrem ersten geichnamigen Album ausgelöst hat.

    Electronic / Dance

    Der Award geht an Möwe, eines der wohl erfolgreichsten österreichischen Elektronik-Producer- und DJ-Duos. Sie schreiben Mainstreamhits mit gelegentlichem Panflötengesang, Sommerhits für die späte, verschwitzte Clubstunde.

    Live Act des Jahres

    Geht verdient an Bilderbuch. Nach dem dreimal ausverkauften Arena-Wahnsinn, und dem schon geplanten Gig auf der Schönbrunner Gloriette 2019 ist Bilderbuch eine der größten, erfolgreichsten österreichischen Livebands. Die auch, wie momentan, auf einer erneuten Deutschland-Clubtour ihre Erfolge feiert. Da haben sie wieder zurückgerudert, und auch, wenn sie die Hallen füllen könnten, haben sie Clubs gebucht, was deshalb sehr schlau ist, weil sie sich dadurch noch rarer und kostbarer für ihre Fans machen. Jede Tour mit neuen Outfits, neuem Bühnenbild, einem Pool an Songs, dem immer neue hinzugefügt werden – das ist Unterhaltung auf höchstem Popniveau. Schade, dass Bilderbuch an diesem Abend nicht vor Ort sind, um die Trophäe entgegenzunehmen; man will sich zurückerinnern an ihren vergangenen Auftritt beim Amadeus Award, oder aber auch ihre Soloshow im Wiener Volkstheater 2016.

    FM4 Award

    Farewell Dear Ghost stehen schon seit gut einem Monat als FM4 Amadeus Award Gewinner fest, was die Euphorie natürlich nicht schmälert. Man will sich gern vorstellen, die Band noch einmal im Überraschungsmoment zu sehen, weil sie wahrscheinlich die ist, die sich am meisten über die Auszeichnung gefreut hat.

    Amadeus Austrian Music Awards mit Farewell Dear Ghost

    APA/GEORG HOCHMUTH

    Gerard, in dessen Liveband Andreas Födinger und Alexander Hackl von Farewell Dear Ghost schon öfter mitgespielt haben, verleiht den Award als nahestehender Künstler und Freund. „FM4 ist der erste Sender, der unsere Musik einem größeren Radius präsentiert. Die Musik gewinnt am Ende immer, egal auf Tour in Österreich, oder in China.“

    Farewell Dear Ghost: „Pink Noise“

    Farewell Dear Ghost waren bereits 2014 für den FM4 Award nominiert. 2018 haben sie ihn gewonnen. Bei den Amadeus Austrian Music Awards treten sie mit dem Titel „Pink Noise“ auf.

    Bevor der Preis übergeben wird, tritt die Band live auf, uns spielt die erste Albumsingle „Pink Noise“. Es ist ein bunter Dschungel, ebenso wie das Album. Das heißt „Neon Nature“,das strahlt, kräftig und überzeugt. „Bei einer Awardpremiere ist der Drang nach großen Worten sehr groß – aber es gilt danke zu sagen an alle, die uns ermöglicht haben, hier stehen zu dürfen. Hinter jeder Band steht auch immer ein Team, das stetig wächst, und die nennen wir jetzt.“ Die Freude steht den Gewinnern in die Gesichter und Schweißperlen geschrieben, es wird hoffentlich nicht die letzte Auszeichnung sein.

    Schlager

    Nockalm Quintett gewinnt. „Ich möchte meinen KollegInnen danken, dafür, dass sie rausgehen und spielen.“ Das Quintett bedankt die Dichte der Szene, dass so viele Bands schon so lange dieses Genre bedienen, und es erfolgreich bedienen.

    Conchita ist zurück, nachdem sie als Moderatorin bei den letzten Slots etwas vermisst wurde. Es hätte der Livequalität der Sendung gut getan, wenn es mehr Interaktion von der Bühne zum Publikum, sei es im Saal oder vor dem Fernseher, gegeben hätte.
    Pizzera und Jaus spielen live, mit zwei Gitarren, auch sie sind alte Bekannte am roten Teppich des Amadeus.

    Hiphop/Urban

    In der Kategorie Hiphop/Urban ist neben vier männlichen Musikern nur eine Frau nominiert, Yasmo, und sie ist überhaupt die erste Frau, die in dieser Kategorie nominiert ist. Sie gewinnt ihn nicht. Der Preis geht an Raf Camora. Aus dem 15. Wiener Gemeindebezirk ist er nach Berlin gegangen, wo er unglaublich erfolgreich ist, von Österreich lange Zeit trotzdem medial ignoriert. Ein Fehler, den zu beheben sich mittlerweile alle bemühen.

    Ina Regen spielt, eine Klavierballade in Mundart, es gibt sogar Standing Ovations, aber leider keinen Amadeus Award für die Künstlerin an diesem Abend.

    Best Sound

    Geht an Bilderbuch. Auch hier verdient, und auch, wenn die Konkurrenz sehr stark war. 5KHD zum Beispiel, die große Teile des Albumausarbeitens auf die Produktion verwendet haben; das Album „And To In A“, das von Andreas Gstettner-Brugger nicht umsonst schon als „Album, das Björk gern geschrieben hätte“ bezeichnet hat.

    Ein bisschen verwirrend, dass jetzt Yasmo mit ihrer Klangkantine die Bühne betritt – man hätte sie vielleicht logischer gleich nach dem Hiphop/Urban-Award einplanen sollen. Der Auftritt ist nichtsdestotrotz grandios und das absolute Highlight des Abends.

    Amadeus Austrian Music Awards

    APA/GEORG HOCHMUTH

    In golden glitzerndem Mantel steht sie im Publikum, wo sie sitzt, auf, beginnt zu rappen, über die Männer, die ihr beim Fotoshoot an den Hintern fassen, die, die sie fragen, wessen Freundin sie ist, wenn sie im Backstage sitzt. Sie macht am Weg zur Bühne aus dem Evergreen „Girls Just Wanna Have Fun“ einen feministischen Rap-Feldzug, der die Schwierigkeiten von Frauen im großen Zirkus Musik anspricht: „Girls verdienen viel mehr als nur ein bisschen fun“ ist der wohl bisher beste Satz des Abends, 5/8erl in Ehr’n sind nur drei der wenigen, die aufstehen.
    Mieze Medusa, Clara Luzia, Soia, Paenda, Patricia Ziegler, Jeanne Drach um nur einige zu nennen, sie alle Musikerinnen aus Österreich, kommen auf die Bühne und machen den Background-Choir. „Girls just wanna have fundamental rights.“

    Yasmo & die Klangkantine: „Girls Wanna Have Fun“

    Beim Titel „Girls Wanna Have Fun“ möchte man an Cyndi Lauper denken und könnte nicht weiter daneben liegen. Garantiert kein 80er-Jahre-Synthpop.

    Es ist soweit, alle stehen, alle klatschen und jubeln. Nächstes Jahr soll es soweit sein, die Jury, die die Bands für die Amadeus-Awards auswählt, soll zu 50 Prozent aus Frauen bestehen. Der so ersehnte Abstaubungsprozess der Amadeus-Awards würde damit einen großen, wichtigen Schritt tun, es bleibt zu hoffen, dass der Vorsatz auch Wahrheit wird.

    Songwriter

    Wird von Voodoo Jürgens im knallroten Anzug übergeben, und er geht an Folkshilfe. Es ist ihre erste Nominierung und somit auch ihr erster Awardgewinn, die Freude ist riesig. Und es ist schön, dass hier die Band aus dem Publikum aufsteht, und auf die Bühne geht, und eine offen überraschte und freudige Rede hält.

    Pop/Rock

    „Die Tour ist das Leben, und alles andere ist ein virtueller Haufen Scheiße“, Marco Wanda ist ehrlich im Interview, das wieder per Screen eingespielt wird.

    „Das musikalische Schaffen wird im Publikum gewürdigt, und nicht von einem Preis. Ich versuch, hineinzuschauen, in den Preis, aber ich seh’ mich halt nicht. Die Initialzündung geht von den Menschen aus, wenn ich vor ihnen steh, und da kommt unsere Energie her. Es hat eine ganz eigene Macht, das mit den Menschen gemeinsam zu tun, das macht einen demütig und leise, und in sich gekehrt. Man wird nachdenklich, und das sind vielleicht die schönsten Momente“.

    Weiter gehts: vor drei Jahren haben sind sie mit dem Band des Jahres-Award nach Hause gegangen, heuer stehen sie auf der Bühne des Volkstheaters: die steirische Überflieger-Band Tagträumer. Die sich in den Mainstream-Charts schon mal auf Platz drei mit neuem Album setzt.

    Album des Jahres

    Der erste Award für das Musik- und Kabarretduo Pizzera und Jaus heute, für ihr Debutalbum „Unerhört Solide“; die Kategorie, in der auch Falco nominiert gewesen wäre; wie aktuell es ist, einen verstorbenen Künstler zwischen ZeitgenössInnen zu platzieren, soll dahingestellt sein.

    Julian Le Play kommt auf die Bühne und zitiert ein scheinbar endloses Gedicht über die Liebe, ah nein, es geht um die Musik. „Sie bringt uns Freude, sie bringt uns Phantasie, sie macht, dass unsere Träume Realität werden; dann versteckt sie sich wieder, sie bringt und Zweifel, und Ängste, und dann bringt sie uns an Orte, die dunkel und finster sind."

    Ich lasse diese Worte an dieser Stelle wirken.

    Jazz/World/Blues

    5/8erl in Ehr’n nehmen den Preis entgegen, auch hier ein eingespieltes Video am Stream,schade.

    Und jetzt Liveprogramm: Melissa heißt die Künstlerin, sie bringt uns Softtechno mit Fransenstiefeln und Akkordeon. Turbofolk, man darf mitgrölen, oder sich einfach nur fremdschämen, Ballermann im Volkstheater.

    Hard’n’Heavy

    Kurzes Scheppern draußen, bis klar wurde, die Gewinner der Kategorie Hard’n’Heavy, Kaiser Franz Joseph haben einen riesigen Truck direkt vor dem Red Carpet bestiegen, um ein Ständchen für all die schön angezogenen Gäste zu spielen. Eine kleine Vorbereitung auf den Auftritt drinnen? Sie haben’s vielleicht geahnt, sie bekommen den Hard’n’Heavy-Award. Auch sie werden per Monitor eingespielt, schöner wärs gewesen, sie live nicht nur draußen spielen zu hören, sondern auch live auf der Bühne.

    Es gibt noch ein Medley, unter anderem sind
    Simon Lewis und Onk Lou dabei.

    Lebenswerk

    Den Amadeus Award bekommt heuer der im Vorjahr verstorbene Wilfried Scheutz verliehen, eine Austropoplegende zwischen Rock- und Volksmusik. In der Kurzdoku, die eingespielt wird, ist wohl der beste, und treffendste Satz: “Dann is man plötzlich out, dann wart ma a zeitl, dann is ma wieder in." Alles in Pop und Mode kommt irgendwann wieder, es war eine sehr schöne Würdigung im Rahmen der Gala.

    Fazit Amadeus 2018: die Gala, die leider an der Dramaturgie gescheitert ist. Bands, die im Publikum sitzen, und ihren Award statt auf der Bühne in einem voraufgezeichneten Video entgegennehmen. Dadurch nimmt sich die Show selbst den Elan und die Überzeugungskraft. Für nächstes Jahr gerne mehr Mut, live Fehler zu riskieren; und vor alle, da sind wir alle ganz bei Yasmo, viel, viel mehr weibliche TeilnehmerInnen auf der Bühne, und in den Kategorien.

    Die Gewinner der Amadeus Austrian Music Awards 2018

    Lebenswerk: Wilfried
    Song des Jahres presented by Hitradio Ö3: Columbo – Wanda
    Album des Jahres: Unerhört Solide - Pizzera & Jaus
    Live Act des Jahres presented by oeticket.com: Bilderbuch
    Alternative: Leyya
    Pop/Rock: Wanda
    Electronic/Dance: Möwe
    Hard & Heavy: Kaiser Franz Josef
    HipHop/Urban: Raf Camora
    Jazz/World/Blues: 5/8erl In Ehr´n
    Schlager/Volksmusik: Nockalm Quintett
    FM4 Award: Farewell Dear Ghost
    Best Sound presented by FAMA: Bilderbuch „Magic Life“, Recording: Bilderbuch, Zebo Adam & Alex „Fire“ Tomann, Mix: Alex „Fire“ Tomann
    Mastering: Martin Scheer, Künstlerische Produktion: Bilderbuch & Zebo Adam
    Songwriter des Jahres presented by AKM / austromechana: Florian Ritt, Gabriel Haider (Musik & Text), Paul Slaviczek (Musik), und Mathias Kaineder (Text) für „Mir Laungts“ von Folkshilfe

    Aktuell:

    #####EOF##### Radio Tirol
    Frau singt in Mikrofon

    27.11.– 09:26 Uhr

    ORF Tirol Hitservice

    Sie wollen wissen, was in ORF Radio Tirol gerade läuft? Sie haben vor einigen Tagen einen Ohrwurm gehört und wollen wissen, wer der Interpret ist, oder wie der Titel heißt, der gerade läuft?
    Hier können Sie nachblättern!  Hitservice

    Kopfhörer

    02.12.– 15:21 Uhr

    ORF Radio Tirol zum Nachhören

    Die Sendungen „Tirol am Beat“ und die „ORF Radio Tirol Nahaufnahme“ gibt es ab sofort zum Nachhören bzw. auch als Podcast. Wenn Sie eine Sendung verpasst haben, finden Sie sie hier online.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Alexander Weber

    02.04.2019 23:36 Uhr

    Hitparade mit Alexander Weber

    Sie können bei unserer volkstümlichen Hitparade immer bis Dienstag 9.00 Uhr mitstimmen. Die Wertung hören Sie in der „ORF Tirol Musiktruch’n“ immer am Mittwoch von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr. mehr …

    Talentzug bei Silz

    Hallo Tirol 02.04.2019 09:14 Uhr

    Zufrieden mit Bus und Bahn?

    Die Zufriedenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln hängt unter anderem mit Pünktlichkeit, Wartezeiten, Preisen und Anbindung zusammen. Die Preise für Fahrten im VVT haben sich vor wenigen Tagen durch eine Tarifreform geändert. mehr …

    Stehaufmenschen Lisa Zöhrer

    Stehaufmenschen 01.04.2019 08:38 Uhr

    Lisa Zöhrer zu Gast in „Stehaufmenschen“

    Sie ist erst 20 Jahre alt, als sie die Diagnose Krebs erhält. Die Studentin aus Stans erzählt Rainer Perle und Marianne Hengl, wie es ihr mit Chemotherapie und Bestrahlungen ergangen ist und will damit auch anderen Krebspatienten Mut geben. mehr …

    The Gallyard Company

    „Tirol am Beat“ 28.03.2019 13:42 Uhr

    “The Gallyard Company“ in Tirol am Beat

    „Brexit 3/29“ heißt das Debütalbum der „The Gallyard Company“. Dahinter steckt der Lanser Komponist Sebastian Themessl, der am Konservatorium Innsbruck unterrichtet. Mit der Gruppe macht er einen Ausflug in die Pop- und Rockmusik. mehr …

    #####EOF##### Elias Elhardt nachdenklicher Snowboardfilm "Contraddiction" - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Bilder aus Elias Elhardts Snowboardfilm "Contraddiction"

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    Elias Elhardt nachdenklicher Snowboardfilm „Contraddiction“

    Der Wahl-Innsbrucker Elias Elhardt will mit dem Film „Contraddiction“ ein ehrliches Bild vom Snowboarden zeigen und auf die Widersprüche im Snowboard-Lifestyle hinweisen.

    Von Simon Welebil

    Wenn Elias Elhardt über seine Liebe zum Snowboarden spricht, dann vergleicht er das gerne mit Tiramisu. Nichts würde er lieber essen, aber Tiramisu alleine geht halt doch nicht.

    Elias Elhardt ist der wohl bekannteste deutsche Snowboarder und seit gut 10 Jahren Profi. Als junger Snowboarder hat er Spitzenplätze bei Contests erreicht. Später ist er dann ins Backcountry gewechselt, wo er mit Gigi Rüf ein Traumpaar gebildet und an den schönsten Orten der Erde versucht hat, die pure Freude des Snowboardens in Videos und Fotos einzufangen.

    Bilder aus Elias Elhardts Snowboardfilm "Contraddiction"

    Carlos Blanchard Photo

    Mit dem Erwachsenwerden kommen die Zweifel

    Inzwischen, mit 30 und nach einem Psychologie-Studium, plagen Elias Elhardt allerdings Zweifel, ob der Weg, auf dem er sich befindet, der richtige ist. Anstatt seinen Traumjob zu genießen, will er dessen Schattenseiten nicht mehr ausblenden, seinen hohen CO2-Fußabdruck, den das viele Reisen verursacht, die vielen Ressourcen, die Wintersport an sich verschlingt, die Exklusivität des Sports. Er will seine Augen nicht mehr vor den Widersprüchen verschließen, die er in seinem Leben entdeckt:

    „Der Name ‚Contraddiction‘ kam zuallererst“, sagt er im Interview über sein Filmprojekt. „Ich habe gemerkt, dass wenn ich mich kritisch über diese Dinge äußere, meinen Lebensentwurf, über diese ganze Vermarktungsmaschinerie, dessen Teil ich bin, dann werde ich mir immer sehr schnell selbst widersprechen.“ Im Filmprojekt sei es ihm aber nicht darum gegangen, diese Widersprüche aufzulösen und sie dermaßen hinzubiegen, dass sie wieder ein schlüssiges Bild ergeben würden und er sich wieder darüber hinwegsetzen könne, sondern er wollte diesen Widerspruch ins Zentrum stellen.

    Elias Elhardt ist natürlich nicht der einzige Snowboarder, der die Widersprüche im Snowboard-Business und Lifestyle sieht. Mittlerweile sind ja schon mehrere Generationen Snowboarder erwachsen geworden und mit ihnen - ikonische Rider wie Gigi Rüf oder Arthur Longo - überlegt er sich Auswege.

    Bilder aus Elias Elhardts Snowboardfilm "Contraddiction"

    Carlos Blanchard Photo

    Arthur Longo, Elias Elhardt und Marco Smolla

    Kritisch gegenüber der eigenen Szene

    Inhaltlich ist „Contraddiction“ sehr kritisch gegenüber der eigenen Szene geworden. „Ich hab die Option nicht mehr gesehen, wieder einen weichgewaschenen Snowboardfilm zu machen - ohne das, was ich bisher gemacht habe, herabstufen zu wollen. Ich wollte einen Film machen, in dem ich noch mehr Wert sehen kann.“ Seine Sponsoren haben dieses Konzept mitgetragen. In gewisser Weise hat Elias Elhardt auch sie gezwungen, ein bisschen mit ihm zu wachsen und Verantwortung zu übernehmen. „So ein Film hat auch für die Sponsoren mehr Wert, als wieder etwas, das man schon auswendig kennt und das doch am Zeitgeist vorbei geht.“

    Der ganze Film zeigt einen sehr reifen Zugang zur Leidenschaft Snowboarden: Jeder einzelne Turn und Trick versprüht absolute Freude und das ästhetische Konzept bricht mit dem traditioneller Snowboardfilme. Mit A Common Future hat er sich Filmemacher gesucht, die nicht aus der Snowboardszene stammen. Mit denen ist er nicht auf die Suche nach Spots gegangen, an denen man die heftigsten Tricks am besten in Szene setzen kann, sondern sie Strukturen in den Fokus gerückt und versucht, die mit Snowboarding zu verbinden, gesperrte Autobahnbrücken, Linien am Berg oder Regenrinnen. „Bei früheren Projekten konnten wir bei Regen nichts mehr machen, weil der Schnee kaputt war. Jetzt hatten wir extrem schöne Regenrinnen, die fast schon etwas Surreales reingebracht haben.“

    Bilder aus Elias Elhardts Snowboardfilm "Contraddiction"

    Carlos Blanchard Photo

    Fokus auf

    Auch die Musik hat sich von Punk- und Hip-Hop-Beats traditioneller Snowboardmovies verabschiedet. „Wir wollten weg von diesen klassischen Aufputsch-Momenten, diesen ‚Go get it‘ Signalen.“ Stattdessen setzt der Film unter anderem auf Bläser, Klavier oder Elektronik von Nils Frahm und verstärkt somit das Gefühl des ganzen Films, den man einerseits zurückgelehnt genießen kann, der andererseits aber auch genug Stoff zum Nachdenken liefert.

    In Wintern wie dieses Jahr tut sich Elias übrigens leichter, die Widersprüche in seinem Leben als Snowboard-Profi auszuhalten. Den Sponsoren zu vermitteln, dass er nicht in ein Flugzeug steigen und um die halbe Welt dem Schnee nachjagen will, ist angesichts von Rekordschneemengen vor Elias’ Haustüre kein besonders schweres Unterfangen. Momentan ist er am Balkan unterwegs, um die Snowboardszene in Albanien und im Kosovo zu porträtieren.

    mehr Sport:

    Aktuell:

    #####EOF##### Gersin Livia Paya - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Das FM4 Geburtstagsfest 2019 - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Geburtstagsfest

    Radio FM4 / LWZ

    FM4 Geburtstagsfest

    Das FM4 Geburtstagsfest 2019

    Am 19. Jänner feiert FM4 Geburtstag in der Ottakringer Brauerei. Mit dir und mit diesen 11 Bands: Moop Mama, Trettmann, Cosmo Sheldrake, Wargirl, Pauls Jets und vielen mehr.

    Das FM4 Geburtstagsfest

    Am Samstag, den 19. Jänner 2019, in der Ottakringer Brauerei in Wien. Beginn & Einlass: 20:00 Uhr

    FAQ - Was es sonst noch zum FM4 Geburtstagsfest zu wissen gibt.

    Wenn man sich in dieser Welt noch auf eines verlassen kann, dann darauf: FM4 feiert im Jänner Geburtstag und bringt heiße Acts in die ansonsten kalte und etwas lahme Winterzeit. Wenn du aus dem Feiertagskoma erwacht bist, die ersten Neujahrsvorsätze bereits wieder gebrochen hast und sehnsüchtig darauf wartest, was denn 2019 für dich so bereit hält, dann ist das FM4 Geburtstagsfest dein persönliches Kick-Off-Event für die Zukunft. Oder zumindest eine gute Party mit wirklich guten Bands. Mal wieder ausgehen, neue Leute kennenlernen, die Liebe deines Lebens finden oder den nächsten Ohrwurm - alles geht beim FM4 Geburtstagsfest!

    Sold Out!

    Das FM4 Geburtstagsfest ist restlos ausverkauft. Eine Abendkassa wird es nicht geben.

    Trettmann

    Trettmann / KitschKrieg

    Trettmann

    Line-Up & Timetable am 19. Jänner

    In den vergangenen Monaten sind wir durch die besten Clubs gezogen, haben Spotify-Playlists durchforstet und uns auf Showcase-Festivals die Füße wund gelaufen, um euch das perfekte Line-Up für das FM4 Geburtstagsfest zu liefern. Mit dabei sind in diesem Jahr:

    Trettmann • Moop Mama • Gurr • Fil Bo Riva • Wargirl • Erwin & Edwin • DRAMAS • We Are The City • Pauls Jets • At Pavillon • Cosmo Sheldrake

    Timetable vom FM4 Geburtstagsfest 2019

    LWZ

    Keller

    20:00-21:20 Eva Umbauer
    21:20-22:00 Wargirl
    22:30-23:10 Gurr
    23:40-00:20 Cosmo Sheldrake
    01:00-02:00 Trettmann
    02:10-04:30 Phekt

    Wohnzimmer

    20:00-21:10 Nina Hochrainer
    21:10-21:50 Pauls Jets
    22:20-23:00 Erwin & Edwin
    23:30-00:10 Fil Bo Riva
    00:50-01:50 Moop Mama
    01:50-04:00 Dalia Ahmed

    Badezimmer / FM4 Indiekiste Floor

    20:00-22:10 Alex Augustin
    22:10-22:50 DRAMAS
    22:50-23:20 Alex Augustin
    23:20-00:00 At Pavillon
    00:00-01:00 Manshee & Schmodar
    01:00-01:40 We Are The City
    01:40-04:30 Manshee & Schmodar

    Durchs Programm in Kürze

    SOLD OUT!

    Das FM4 Geburtstagsfest ist restlos ausverkauft. Eine Abendkassa wird es nicht geben.

    Beinahe hätte Trettmann das Mikro an die Wand gehängt, doch zum Glück hat er sich anders entschieden. Trettmann ist der HipHop-Senkrechtstarter der letzten Monate - „Grauer Beton“ hat nicht nur DJ Phekt von FM4 Tribe Vibes abgefeiert, sein Album #DIY ging durch die Decke! HipHop, Electronic und traditionelle Blasmusik, das verbinden Moop Mama auf der Bühne. Es muss an dieser Stelle nicht extra betont werden, dass die zehnköpfige Brass-Combo eine fantastische Live-Band ist. Indierock mit klugen Texten, das erwartet euch bei Gurr aus Berlin, Folk-Pop und Reibeisenstimme hält Fil Bo Riva für euch in petto. Südkalifornischen Vintage-Sound und Postpunk liefern Wargirl, Prog-Pop, Rock und ein bisschen Trotz gibts von den kreativen Kanadiern We Are The City. Aber auch Bands aus Österreich finden beim FM4 Geburtstagsfest ihren Platz, wie der FM4 Soundpark Act des Monats November DRAMAS, At Pavillon, Pauls Jets oder Erwin & Edwin. Verschrobene, fabelhafte Klänge und märchenhafte Songs erwarten euch bei Cosmo Sheldrake aus London.

    Klick dich durchs Line-Up!

    Hofer

    WERBUNG

    Das FM4 Geburtstagsfest präsentiert von HOFER Event+. Am 19. Jänner in der Ottakringer Brauerei.

    HOFER EVENT+

    ⠀

    Love, Peace and Party

    Die Bands spielen auf insgesamt drei Floors, im Wohnzimmer, im Keller und im Badezimmer - dem FM4 Indiekiste Floor. Die Ottakringer Brauerei ist groß - aber es können leider nicht alle Partygäste auf nur einem einzigen Floor sein. Deshalb gilt der Grundsatz „First come, first served“. Bitte habt Geduld beim Rein- und Rausgehen zwischen den Räumen. Es kann vorkommen, dass einzelne Floors vorübergehend gesperrt werden müssen, um diese nicht zu überfüllen und um eure Sicherheit zu gewährleisten.

    Die Headliner 2019 sind Moop Mama und Trettmann. Sie werden gleichzeitig auftreten - überlegt also schon im Vorhinein, welche der beiden Bands ihr sehen wollt. Sollten beide großen Floors voll sein, müsst ihr aber nicht im Kalten draußen stehen - ihr habt immer ausreichend Platz in der Ottakringer Brauerei. Mehr dazu in unseren FAQ.

    Wenn ihr keine Tickets für das ausverkaufte FM4 Geburtstagsfest bekommen habt, seid nicht traurig. Am 19. Jänner senden wir ab 21 Uhr live aus der Ottakringer Brauerei Bandinterviews und Konzertmitschnitte des Abends. Und auf fm4.orf.at könnt ihr viele Konzerte live im Videostream ansehen.

    Gurr

    Gurr

    Küsschen! Gurr freuen sich auf euch!

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4-Shop #####EOF##### my.ORF.at
    zur ORF.at-Startseite

    Häufig gestellte Fragen / FAQs

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    An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

    Ihre Meinung ist uns wichtig. Bitte senden Sie Ihre Fragen, Vorschläge und Kritik per E-Mail.

    Fragen zu den Debatten und zur Registrierung: community@orf.at

    Fragen zu Ö1 Downloads: oe1.downloads@orf.at

    Fragen zu FM4 Soundpark: soundpark.fm4@orf.at

    #####EOF##### Wo hören Sie Radio Wien? - Radio Wien

    Wo hören Sie Radio Wien?

    Ob Boutique, Autowerkstatt, Friseur, Zahnarzt, Restaurant, Reisebüro, Fotoatelier oder Copyshop - wir möchten gern wissen, wo überall Radio Wien läuft. Verraten Sie es uns, und vielleicht besucht Sie bald der Radio-Wien-Reporter!

    Es ist unsere große Leidenschaft, Ihnen genau die richtige Mischung zu liefern, die Sie verlässlich durch den Tag begleitet: Infos zu Wetter und Verkehr, aktuelle Nachrichten, Reportagen über alles Interessante, was so läuft in der Stadt - und natürlich einfach gute Musik. Wir sind gern ein Teil Ihres Alltags, und wollen uns ein Bild davon machen, wo wir überall dabei sein dürfen. Und zwar egal, ob Sie uns als Gast in Ihrem Stammlokal oder Kundin bei der Fußpflege hören, oder ob Sie in Ihrem eigenen Geschäft Radio Wien aufdrehen.

    Sommeraktion, Reporter Bernhard Weihsinger, Friseurin Katharina

    ORF

    Reporter Bernhard Weihsinger und Friseurin Katharina: hier läuft Radio Wien!

    Hier geht es zum Formular
    oder E-Mail an radiowien@orf.at

    Daher unsere Bitte an Sie: schreiben Sie uns hier, in welchem Geschäft, Büro oder Lokal Sie uns hören, oder schicken Sie uns ein E-Mail - sehr gerne auch mit einem Foto des Ortes. Und dann kann es sehr leicht sein, dass der Radio-Wien-Reporter dort demnächst mit einem kleinen Dankeschön fürs Aufdrehen auftaucht!

    #####EOF##### Fußball - sport.ORF.at #####EOF##### Eva Deutsch - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Das Programm von Radio Burgenland - Landesstudio Burgenland

    Das Programm von Radio Burgenland

    Von „Guten Morgen Burgenland" über „Mahlzeit Burgenland“ und den „Radio Burgenland Nachmittag“ bis hin zum Volksgruppenmagazin und der „Radio Burgenland Schlagernacht“ - hier ein Überblick über unsere Radiosendungen.

    Die Nachrichten von Radio Burgenland

    • Radio Burgenland Nachrichten zu jeder vollen Stunde
    • Radio Burgenland Aktuell - Kurznachrichten jeweils um 05.30, 08.30, 09.30, 10.30, 11.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr
    • Radio Burgenland Aktuell - ausführliche Regionalnachrichten jeweils um 06.30, 07.30, 12.30, 16.30 und 17.30 Uhr
    • Nachrichten in kroatischer Sprache im Anschluss an die Regionalnachrichten um 12.30 sowie um 18.04 Uhr
    • Nachrichten in ungarischer Sprache um 18.45 Uhr

    Die Nachrichten am Sonntag

    • Radio Burgenland Nachrichten zu jeder vollen Stunde
    • Radio Burgenland Aktuell - Kurznachrichten um 06.30, 07.30, 08.30, 14.30
    • Radio Burgenland Aktuell - ausführliche Regionalnachrichten um 12.30, 16.30 und 17.30 Uhr

    Die Sendungen von Radio Burgenland

    #####EOF##### Häufig gestellte Fragen zur automatischen Anpassung der Bildschirmdarstellung - news.ORF.at
    Frau bedient Tablet
    Getty Images/Westend61

    Häufig gestellte Fragen zur automatischen Anpassung der Bildschirmdarstellung

    1. Was muss ich tun, damit ich auf meinem Mobilgerät die gewohnte Desktop-Ansicht verwenden kann?

    Rufen Sie bitte die Seite zur Auswahl der Bildschirmdarstellung auf und wählen Sie dort die von Ihnen bevorzugte Darstellung. Damit sich Ihr Gerät an diese Einstellung erinnert, müssen wir darauf ein entsprechendes Cookie namens „oon-responsive“ speichern. Sollten Sie aus Sicherheitsgründen Cookies in Ihrem Browser deaktiviert haben, müssen Sie das Setzen dieses Cookies zulassen.

    Sie können Ihre Entscheidung jederzeit ändern, indem Sie ans untere Ende des Nachrichtenbereichs auf der Startseite news.ORF.at gehen und dort dem Link „Bildschirmdarstellung festlegen“ folgen:

    Bildschirmaufnahme des Links zur Festlegung der Bildschirmdarstellung.
    ORF.at

    2. Kann ich auf meinem PC oder Mac erzwingen, dass immer nur die gewohnte Desktop-Ansicht gezeigt wird?

    Leider unterstützen die meisten Browser auf Desktop-Betriebssystemen (Windows, Mac OS X, Linux) die Festlegung der Darstellungsoption derzeit nicht.

    3. Kann ich auf meinem Windows-Tablet (Microsoft Surface und ähnliche) die von mir gewünschte Ansicht festlegen?

    Derzeit leider nicht, denn auch Surface & Co. sind Windows-PCs, auf denen die Einschränkungen für Desktop-Browser gelten. (Vgl. Frage 2)

    4. Die Bilder in ORF.at werden auf meinem Gerät nur verzerrt oder gar nicht angezeigt.

    Bitte überprüfen Sie die Versionen des Browsers und des Betriebssystems. Die Systemanforderungen für die korrekte Anzeige von ORF.at lauten:
    Android ab Version 4.4
    Apple iOS ab Version 9
    Browser auf Desktop-Systemen: Internet Explorer ab Version 11 (Zugriff möglich, aber Browser veraltet und nicht empfohlen), aktuelle Versionen von Firefox, Chrome, Edge und Opera. Leider können wir nicht alle Browser testen, die in Geräte wie Smart TVs eingebaut sind.

    5. Auf meinem Mobilgerät wird die Ansicht nicht von Hoch- auf Querformat umgeschaltet, wenn ich es drehe.

    Bitte überprüfen Sie, ob die Bildschirmansicht nicht auf Betriebssystemebene festgelegt wurde (Android: Einstellungen/Display/Display automatisch drehen; iOS: im Kontrollzentrum das Vorhängeschloss-Symbol deaktivieren)

    6. Ich habe auf meinem Tablet die Tablet-Ansicht festgelegt. Es funktioniert zwar, aber die Breite passt sich nicht automatisch an, wenn ich mein Gerät vom Querformat ins Hochformat drehe.

    Dieses Verhalten ist normal. Um die korrekte Breite zu erhalten, brauchen Sie nach dem Drehen einfach nur kurz mit der entsprechenden Fingergeste („Pinch“) ein-oder auszuzoomen.

    7. Wenn ich eine Geschichte in einem Bundeslandkanal, science.ORF.at oder help.ORF.at aufrufe, dann lande ich wieder in dem alten Design, das sich nicht automatisch an mein Gerät anpasst.

    Die Bundesländerkanäle und anderen Angebote von ORF.at werden im Lauf der kommenden Monate umgestellt. Wir ersuchen in der Zwischenzeit um etwas Geduld.

    8. In den ORF.at-Apps lassen sich die Inhalte nicht im Querformat bzw. im Tablet-Layout betrachten.

    Die ORF.at-Apps für News und Sport sind derzeit von der Umstellung noch nicht betroffen.

    9. Auf meinem PC mit Desktop-Betriebssystem müsste eigentlich die gewohnte Desktop-Ansicht von ORF.at sichtbar sein, aber ich bekomme trotzdem die Tablet-Version.

    Um die Desktop-Ansicht angezeigt zu bekommen, muss Ihr Browserfenster breiter sein als 1021 Pixel. Im Zweifelsfall sollten Sie prüfen, ob die Auflösung Ihres Bildschirms höher ist und das Browserfenster maximieren. Weiters kann eine irgendwann eingestellte Vergrößerung der Ansicht die automatische Erkennung stören. Dies können Sie beheben, indem Sie die Vergrößerung im Browser auf 100% zurücksetzen (Strg + 0 bzw. Befehl + 0).

    #####EOF##### Was hat die Regierung bisher erreicht? - debatte.ORF.at

    Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Was hat die Regierung bisher erreicht?"

    zur ORF.at-Startseite
    Regierungsmitglieder auf der Regierungsbank

    Was hat die Regierung bisher erreicht?

    Papamonat, Pflege, Steuerreform und Asyl: Die ÖVP-FPÖ-Regierung hat sich ein großes Programm vorgenommen. Was ist davon bereits konkret spürbar? Wie ist die Kommunikation der Regierung zu bewerten? Was hat sie bisher erreicht?

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    Forum

    Regierung Kurz/Stracher färbt ohne Hemmungen um....

    raufbold, 04.04. 17:45

    bei den derzeitigen Turbulenzen wegen der Identitären kann das auch bald zuende sein....
    Man muss damit rechnen dass das innerhalb weniger Jahre wieder in die ander Richtung geht und dabei Milliardenkosten verursacht werden die wiedermal der SteuerzahlerIn auszubaden hat...
    Diese Anlaß-Politiker gehören alle mittels Amtshaftung für diesen Wahnsinn zur Kasse gebeten....

    Antworten

    wurstel, 04.04. 17:53

    EINFÄRBEN ist das Mittel der Wahl von FPÖVP

    pelinka, 04.04. 18:57

    nachdem noch genügend rote in führenden positionen wandeln, wird es wohl noch geraume zeit dauern, auch diese ämter umfärben zu können. gerade die spö tat sich ja immer hervor, ihren genossen geeignete pöstchen zu verschaffen. was wunder, wenn es jetzt auch die fpö ähnlich sieht. schade, dass in österreich das parteibüchl mehr zählt als wissen und fähigkeiten , wobei gerade der neid eine wesentliche rolle spielt.

    Einstimmigkeit dient Machterhalt ...

    wurstel, 04.04. 17:05

    - Mindestsicherung gekürzt ( meist Aufstocker & Kinder)
    - Feiertag gestrichen (für Christen - evan. , alt kath.)
    - Schulnoten für die Kleinsten wieder eingeführt (Gegen Experten Meinung)
    - integrierte Lehrlinge werden abgeschoben
    - Keine Einbindung der organisierten Zivilgesellschaft in den Gesetzgebungsprozess - Drüberfahren zwecks Grossspender - Klientelpolitik
    - z.B. 881.692 abgegebenen Stimmen Rauchervolksbegehren einfach drübergefahren...
    - 12/60 eingeführt in meinem Bekanntenkreis viele betroffen / freiwillig verpflichtet...
    - CETA unterschrieben
    - Unternehmer übernehmen die Gebietskrankenkassen
    - 4. FPö- Bonzendirektor ÖNB (SMS Strache)
    - 8. FPÖ- Bonzendirektor ÖBB (brauchte keiner vorher)
    - & viele Burschen zusätzlich versorgt
    - NGO's (Caritas, Diakonie, Ärzte ohne Grenzen,...) diskreditiert
    - Parteispendenlimite erhöht ( keine lästigen Fragen mehr)
    - Parteiförderung erhöht ...
    - grösstes Regierungswerbe - Budget der 2. Republik (44 Millionen€ - Inserate, Marketing,...)
    - Nachfrage macht die Arbeitsplätze .... nicht die Grossspender die machen die Profite

    Danke für den gestrichen christlichen Feiertag!

    Wie ist die Arbeit der Regierung zu beurteilen:
    Was haben sie erreicht?

    Ein kleiner Steuerzahler - keine Parteizugehörigkeit!

    Antworten

    fredvomjupiter, 04.04. 17:53

    Also nichts Positives über diese Regierung zu berichten - achja, die tanzende Diplomdolmetscherin, Kickls Ponys und HC's dümmliches Dauergrinsen hast noch vergessen.

    redbull6, 04.04. 18:10

    @wurstel
    Amen zum Gebet.

    cptgue, 04.04. 18:13

    und wer soll das ernst nehmen?

    redbull6, 04.04. 18:26

    @wurstel
    hättest Pfarrer werden sollen .

    geier, 04.04. 18:33

    cp... was war falsch?

    Was? Hätte ich nur einen EINZIGEN Nachteil durch sie erlitten

    carlo, 04.04. 11:50

    würde ich auch auf sie einprügeln.
    Da mir das aber nicht wiederfuhr lass ich den Knüppel im Sack.

    Wobei ich ja als Nichtwähler generell nicht viel vom praktizierten politischen System halte.
    Regierungen mit eingeschlossen.

    Antworten

    fussball1970, 04.04. 11:56

    genau, hauptsache mir gehts gut, die anderen san ma wurscht. das Credo aller wirtschaftsliberalen und im rechten Eck stehender

    carlo, 04.04. 12:22

    04.04. 11:56
    Hätte mich ja gewundert wenn das Kampfwort "rechts" oder alles im Zusammenhang mit ihr stehende nicht hervorgeholt wird.

    PS Im übrigen sind die meisten Fussballfan "rechts " angesiedelt.

    redbull6, 04.04. 12:29

    ich denke und seien wir uns ehrlich , jeder arbeitender Österreicher gehts in Österreich gut , oder , machma uns nix vor , jeder hat ein Auto manchmal sogar zwei , jeder hat Wohnung oder Haus , jeder wen er will fahrt eine Woche nach Caorle Urlauben , jeder hat genug zum essen , sogar so viel das er noch essbare Lebensmittel wegschmeisst , fast alle Österreicher hab was am Sparbüchel oben , ich wir jammern auf hohen Niveau.

    fussball1970, 04.04. 12:31

    was interessieren mich die meisten Fußballfans. mich interessiert wer charakter hat. du schneidest da schlecht ab

    windfaust, 04.04. 12:32

    12:29

    na, wie lebts sichs in deiner blase?

    https://kurier.at/wirtschaft/jeder-zweite-hat-am-monatsende-kein-geld-mehr-am-konto/400446295

    und das sind nur jene die das zugeben.

    bock, 04.04. 12:35

    Seit der Erfindung des "Abschöpfungsauftrages" wurde die Zahl all jener, die am Monatsende kein Geld mehr am Konto haben, geringer. Was aber weder heisst, dass die Leute ohne Geld am Konto sozial bedürftig wären, oder kein Geld haben (weil es eben nicht am Konto sondern am Sparbuch liegt).

    bock, 04.04. 12:42

    Die Zahl wurde höher. Sorry. Verschrieben.
    Durch den Abschöpfer wird die Zahl derer, die kein Geld am Konto haben, höher.

    bock, 04.04. 12:47

    Die Arbeiterkammer - alles andere als der Fanclub der Vermögenden - hat einen Bericht auf Ihrer Homepage, wo die Zahl der Österreicher ohne Geldvermögen bei gerade mal 6% liegt...

    https://www.arbeiterkammer.at/infopool/wien/Vermoegen_in_Oesterreich.pdf

    redbull6, 04.04. 12:50

    wer arbeitet hat Geld , wer nicht arbeitet hat kein oder wenig Geld , so einfach ist das.

    fussball1970, 04.04. 12:58

    @redbull6
    ja genau, und wär sich mit identitären ins bett legt ist rechtsradikal

    pfeifer, 04.04. 13:07

    ...auch wer sich mit einer Frau ins Bett legt, kann rechts- aber auch linksradikal sein :--))

    carlo, 04.04. 13:07

    Da mein gesamter "Famlienclan" - der um um die ca. 200 Personen umfasst- kann ich sehr wohl bemerken wie es um den grössten Teil ihrer Finanzkraft steht.

    Da lasse ich einmal dies bestens- akaddemisch -ausgbildeten einmal weg, die entweder in guten beruflichen Positionen sitzen oder selbstständig erfolgreich sind - und widme mich dem sozial uteren "Fünftel"

    Was die sich oft leisten, würde mir niemals einfallen. Sehr oft denke ich mir wie machen die das?

    Urlaube, Autos, neueste Mode ,Smartphone immer am letzten Stand .....die Liste liese sich endlos fort setzen.
    Und sage und schreibe habe ich nur 2 ermittelt die hie und da vom AMS leben.

    PS: Der Ordung halber es sind kaum Wiener dabei.

    beisszange, 04.04. 13:13

    Fussball 1970
    Da ich mich mit den identitären nicht auskenne, klär mich auf was an denen so schlimm ist. Jeder schimpft über sie,aber keiner sagt warum!

    fussball1970, 04.04. 13:14

    @carlo
    ich weiß nicht wen das interessiert, was du da fabulierst.
    Ich weiß, für was kickl steht....geduldet von Kurz..............Thema ist, was die Regierung erreicht hat. Ist oft genug hier erläutert worden.

    fussball1970, 04.04. 13:15

    beisszange, mach dich selber schlau-wenns dir möglich ist (was ich aber eh bezweifle)

    beisszange, 04.04. 13:19

    Fussball 1970
    Wofür Kickl steht kann ich dir sagen, er steht für rechtstaatlichkeit und nix anderes!

    fussball1970, 04.04. 13:22

    guter witz

    beisszange, 04.04. 13:29

    Fussball 1970
    Deine Antwort war mir klar bevor du sie geschrieben hast. Kein Argument aber stänkern.auf dein Niveau werd ich mich trotzdem nicht begeben....

    swasieh, 04.04. 13:31

    Richtigstellung: "Rechts·staat·lich·keit" - SS auch wenns viele nicht glauben! Und er hat schon oft genug bewiesen für was er steht! *Augen auf, Ohren auf - Lamperl an*

    cptgue, 04.04. 13:32

    fussball
    wenn einem sinnvolle Argumente abgehen, ist dass kein Grund beleidigend zu werden. Aber der Fußball samt seinen Anhängern steht ja nicht gerade für Intelligenz

    beisszange, 04.04. 13:37

    Cptgue
    Deshalb bringt es nichts sich mit dieser Schicht abzugeben! Schon mein Großvater hat gesagt,gib dich nicht mit den ungebildeten ab. Recht hat er gehabt;-)

    carlo, 04.04. 13:49

    wenn einem sinnvolle Argumente abgehen, ist dass kein Grund beleidigend zu werden.
    ------------------------
    Liegt in deren DNA.
    Vor allem aus bestimmten politischen Richtungen.

    swasieh, 04.04. 14:08

    @carlo
    Liegt in deren DNA.
    Vor allem aus bestimmten politischen Richtungen.
    -----------------------------------------------------------------------------

    War sehr sachlich! Sinnvoll argumentiert.

    Ré­su­mé:
    D.h. man könnte jetzt hieraus auf deine politische Gesinnung, Rückschlüsse führen, wenn man wollte.

    fussball1970, 04.04. 14:10

    welche politische clique kein niveau hat, ist aber jedermann bekannt. nur selbst wills man nicht wahrhaben, stimmts carlo, beisszange, cptgue und konsorten? Mich wundert ja außerdem, dass ihr einer Regierung beifall klatscht, deren Führung nur Matura hat. Man kann nicht gerade behaupten, dass dies Bildung darstellt. Herzensbildung hat diese Marionette auch keine und ihr schon gar nicht.

    beisszange, 04.04. 14:43

    Fussball 1970
    Für mich ist es eine Ehre mit den wenig vernünftigen hier in einem Atemzug genannt zu werden:-))

    krypton, 04.04. 14:51

    @fussball1970
    Also wenn ich mir diese Diskussion hier anschaue, stelle ich fest, daß das Niveau bei den eher Rechten weitaus höher ist als bei den Linken. Die Rechten beleidigen zB. weitaus weniger.

    fussball1970, 04.04. 17:45

    witzig, bin nicht links.

    sie hat zB Arbeitsplätze geschaffen,

    zwosi, 04.04. 10:50

    bestbezahlte Spitzenposten, die bisher niemand gebraucht hat, für Burschenschafter.

    Antworten

    pfeifer, 04.04. 11:09

    ...welcher Posten für welchen Burschenschafter?

    panagoulis, 04.04. 12:14

    pfeifer: wer DAS nicht weiß, sollte nicht unbedingt in einem *politischen* Forum zur Innenpolitik schreiben!

    Aber, wie ja schon unten geschrieben:
    An demokratischer Reife - UND Bildung - fehlt es halt oft bei den "Regierungsbegeisterten!
    :-(

    pfeifer, 04.04. 12:17

    ...pana, der Rächer der Enterbten?
    ...und ich wusste nicht, dass man hier in diesem "*politischen* Forum zur Innenpolitik" keine Fragen stellen darf :--)

    Steuerreform

    sebastian1410, 04.04. 10:03

    Das schrittweise, budgetverträgliche Angehen der Steuerreform ist eine absolut positive Maßnahme dieser Regierung.
    BM Löger und co. leisten gute Arbeit und man kann dieses Maß an Budget-Disziplin durchaus als die größte Errungenschaft dieser Regierung bezeichnen.
    Vor allem wenn man an das, von der SPÖ geforderte, Konjunkturpaket denkt, kann man sich, in dieser Parteienlandschaft, nur für die aktuelle Koalition aussprechen.

    Antworten

    reminder, 04.04. 13:10

    Das Duo Löger / Fuchs ist vermutlich das "beste Sahnestück" dieser BR!

    Da 2,6 Mio. Erwerbstätige keine EST zahlen und denen Schulden und Zinsendienst (600 Mio. pro Jahr) ziemlich egal sind, gehen die im EP als völlig richtig bewerteten Parameter bei diesen Leuten außen vor.

    "Denen" fehlt auch das Erkennen, was mit Plan A passiert
    wäre und wer langfristig bei nötigen Abwanderungen die
    Gelackmeierten gewesen wären: die Arbeitnehmer hier
    in Österreich (Maschinensteuer) und bei "Millionärssteuer"
    bzw. max. 35 % Erbschaftssteuer wäre der Finanzminister der
    Schweiz sehr glücklich die Herrschaften ...(man kennt sie)
    als neue Bürger zu begrüßen.

    Da muss man mehr gelernt haben als ein Bauarbeiter, der
    sich als Gewerkschafter im NR gegen diese BR erzürnt!

    meinkleiner, 04.04. 16:00

    aber die Steuerzuckerln für die großen Firmen waren sofort da und nicht budgetverträglich...

    Macht die Regierung unser Land sicherer?

    swasieh, 04.04. 10:01

    - Mehr Frauenmorde als je zuvor (innerhalb kürzester Zeit)
    - Identitäre/Burschenschafter am Vormarsch
    - Angriffe auf "anders" Gläubige/Aussehende nehmen zu
    - Fall Dornbirn/Mord an 50-ig jähriger
    ...in beiden Fällen wurden die Männer des Landes verwiesen und kamen unter der aktuellen Regierung ohne Probleme wieder zurück...und konnten sich frei/unbehelligt bewegen...

    Aber alles kein Problem - sind doch alles nur Einzelfälle

    Und schuld ist wie immer die Flüchtlingskrise 2015, die während der Regierungsperiode SPÖVP (Innenministerin: Johanna Mikl-Leitner, Außenminister: Sebastian Kurz) stattfand...

    - Volksbegehren werden einfach abgeschmettert
    - Meinungsfreiheit wird eingeschränkt
    (angedachte Bezahlung durch den Veranstalter für Sicherheitskräfte für die von ihnen ins Leben gerufenen Veranstaltungen, Demos usw. )
    - Öffentlich-rechtliche Medien (sollen verstaatlicht werden)
    - Statistikinstitute (sollen der Regierung unterstellt werden)

    Des weiteren - lt. Regierung:
    Sollen Schüler außerhalb der Schulzeit demonstrieren gehen...was kommt als nächstes sollen Arbeiter/Angestellte auch außerhalb der Arbeitszeit streiken!?

    Aber dürfte wohl eine Frage des Alters sein, dass man soetwas versteht!?

    Antworten

    sebastian1410, 04.04. 10:11

    Außerdem hatte der Großonkel eines Freundes meiner Cousine ein furchtbares Forunkel am Ar***.

    swasieh, 04.04. 10:17

    Sieht du Sebastian...
    Vorallem heißt es "Furunkel" und dagegen gibts wenigstens was...

    pfeifer, 04.04. 10:21

    @swasieh...
    ...bitte sag uns, wann und welches Volksbegehren, nach Zwentendorf und Hainburg, umgesetzt wurde?

    swasieh, 04.04. 10:28

    Wer war denn immer dagegen...z.B.: Berufsheer???

    sebastian1410, 04.04. 10:35

    Das Thema Berufsheer/Beibehaltung der Wehrpflicht wurde mit einer Volksbefragung gelöst, die bisher erfüllt wurde.

    swasieh, 04.04. 10:46

    Tada: ...sebstian... hat die Antwort geliefert! (Volksbefragung/Volksbegehren)

    sebastian1410, 04.04. 10:52

    ...Volksabstimmung; damit sind die 3 Mittel der direkten Demokratie komplett.
    Wer kann die Unterschiede beschreiben.

    swasieh, 04.04. 10:58

    Danke, sehr nett...auch wenn ich noch jung bin...kenn ich den Unterschied...die Abstimmung ist die Einzige die bindend ist *wuhu*, deswegen hab ich sie auch nicht hinzugefügt...

    Aber ich sehe wir verstehen uns...

    sebastian1410, 04.04. 11:03

    naja zumindest, wenns um Sachliches geht.

    swasieh, 04.04. 11:08

    ;-) ist in der "aktuellen" Regierung nicht anders...mit dem kleinen Unterschied, dass unsere Debatte keine direkte Auswirkung auf die Bevölkerung...

    swasieh, 04.04. 11:09

    hat

    sebastian1410, 04.04. 11:19

    Wenn du damit meinst, dass sich diese Regierung bemerkenswert gut auf sachliche Übereinstimmungen konzentriert, dann gebe ich dir recht.

    bock, 04.04. 12:30

    Tjo - das Leben ist ein Risiko. Nachdem die Bundesregierung kaum jedem jeden Bewohner einen Beamten hinstellen kann, ist das Posting eigentlich als totaler Hirnsch... zu bezeichnen.
    Aber Hauptsache gegen die Regierung. Bekommst ein Sternderl von der Opposition im Mitteilungsheft.

    swasieh, 04.04. 12:55

    Bemüht sind sie auf jedenfall den gleich Kurs zu fahren/auf Linie zu bleiben...- wobei dies gerade (zumindest wie es medial rüberkommt) etwas ins schwanken gerät.

    ~Viele werden jetzt sagen man kann auch aus einer Mücke einen Elefanten machen...

    Wenn man jetzt jedoch von den Identitären ausgeht - muss man schon fast von einer "Mückenplage" sprechen...

    Auch über die fachliche/menschliche Kompetenz lässt sich streiten...vorallem ob es sich wirklich um konkret durchdachte Maßnahmen (zum Wohle der Bevölkerung) oder um Initialzündungen/"Rauchbomben" (zum Wohle der Wirtschaft) handelt...

    Oft, kommt mir vor wird nicht an die Konsequenzen gedacht/ werden diese ignoriert oder wohlwollend hingenommen!

    swasieh, 04.04. 14:45

    @bock wenn man sich nicht anders als mit fekalen Diskreditierungen zu helfen weiß...dann tut es mir leid

    Es handelt sich hier um eine Auflistung der Dinge, die von der bestehenden Regierung angedacht/durchgeführt wurde...und die drauß resultierenden Konsequenzen...natürlich fleißt immer wieder ein bisschen Subjektivität ein... - soetwas nennt man freie Meinungsäußerung - aber ich habe hier niemanden beleidigt!?

    Und das würde ich mir von meinem "digitalen" Gegenüber auch erwarten...(auch wenn hier ein "eigentlich" davor steht)

    henne oder ei? hat die regierung die soziale kälte in...

    schurli, 04.04. 08:37

    ...dem land vorangetrieben

    oder wurde diese regierung gewählt um den wählerwillen nach sozialer kälte umzusetzen?

    Antworten

    rabe2274, 04.04. 08:55

    die soziale Kälte werden nur die" Langschläfer " spüren

    eissalon, 04.04. 08:55

    Es wird wieder wärmer. Keine Sorge. Der April unterliegt meistens Temperaturschwankungen.

    kukuruz, 04.04. 09:05

    Extremisten sind ignorant. Das sieht man an den dümmlichen und pubertären .. Reaktionen.

    beisszange, 04.04. 09:13

    Kukuruz
    Wenn das so ist wie du schreibst, dann mußt du der oberextremist sein;-))

    pfeifer, 04.04. 09:26

    ...eigentlich komplett egal, Hauptsache die SPÖ ist nicht mehr in der Regierung, ja Freunde das und beobachten zu dürfen, wie die Fürsprecher der vom Futtertrog verdrängten in ihrem Frust nicht müde werden, ihre gutmenschliche Klugheit hervor zu heben, das macht wirklich Freude. Danke!

    panagoulis, 04.04. 09:30

    pfeifers Posting sagt doch ALLES
    "über Motivation"

    - ist es wirklich DAS, was Ihr wolltet, Ihr Regierungswähler_innen?

    "komplett egal alles, Hauptsache..."
    Tja, Verantwortung für unsere Zweite Republik sieht ANDERS aus

    krähe77, 04.04. 09:33

    soziale kälte ist etwas zu allgemein, seit ende 2017 regieren bosheit, niedertracht, ausgrenzung von schwächeren, hetze gegen minderheiten und hass, das ist das problem.

    krähe77, 04.04. 09:36

    und wie man am posting von pfeifer unschwer erkennen kann, reicht es der stammtischgesellschaft durchaus, wenn jemand anderer etwas NICHT bekommt, auch wenn ihm unter dem tisch gleichzeitig die unterhose ausgezogen wird...

    sevilla1, 04.04. 09:50

    Aber ist nicht diese Eigenschaft, dem anderen nix gönnen, auch wenn man davon keinen Vorteil hat, gerade bei uns stark ausgeprägt?

    zwosi, 04.04. 09:55

    sevilla: wird wohl dauf ankommen, wen du unter "wir" verstehst.

    pfeifer, 04.04. 10:00

    ...hier geht es nicht um "wenn andere etwas NICHT bekommen", hier geht es nur um die SPÖ und genau das hätte ich auch geschrieben.

    panagoulis, 04.04. 10:07

    nun, selbst Herr Kurz ist ja inzwischen nicht mehr so besonders glücklich über die bekanntgewordenen Verstrickungen seines Koalitionspartners tief in den rechtsextremen Sumpf!

    (mit einem "Hauptsache dass..." lässt sich natürlich auch DAS überdecken
    - wie gesagt, demokratische Reife und Verantwortung für unsere Zweite Republik sieht eben anders aus....)

    pfeifer, 04.04. 10:11

    ...es kann keine Regierung so schlecht sein, dass sie nicht besser ist, als eine Regierung mit der SPÖ und so gesehen, finde ich es schon demokratisch sehr reif, wenn man sich das Bestmöglich für seine Zweite Republik wünscht (wählt).

    tja, man kann zu parteien stehen wie man will

    abstauber, 03.04. 20:01

    aber parteien die nicht willens sind über den/ihren (macht)schatten zu springen und zu sagen bis hierher war schon viel zu weit, sollten wohl nicht wirklich die zukunft(zumindest nahe zukunft) der republik gestalten dürfen.
    lg, die hoffnung stirbt zuletzt

    Antworten

    lupo, 03.04. 23:18

    leider können da die Parteien wenig dafür, wirklich gefährlich sind deren Wähler, denn nur die können diese stoppen oder beflügeln.

    pazifist1502, 03.04. 23:30

    @lupo: Wie recht Sie doch haben! Wer einer völlig inkompetenten, unerfahrenen Stehsatz-Marionette die Ankündigung des "neuen Regierens" abnimmt und die seit ihrer Gründung immer schon rechtsextreme FPÖ, das Sammelbecken aller Rassisten und Neonazis Österreichs, in der Regierung sehen möchte, bekommt eben genau so eine Regierung, wie wir sie gerade haben!

    dergrossenagus, 03.04. 23:38

    @abstauber: d´erste Pflicht einer jeden Regierung ist aber der Machterhalt!!!

    d´zweite Pflicht, viel z´kassieren!!!

    d´dritte viel reden ohne was zu sagen!!!

    d´vierte Pflicht, das Deppenvolk im Glauben lassen, es hätte was z´reden...

    pfeifer, 04.04. 08:01

    lupo, 23:18....
    ..."gefährlich sind deren Wähler" - die Sichtweise eines aufrechten linken Demokraten, das und das so ein Schwachsinn hier stehen darf, ist irgendwie beunruhigend!

    panagoulis, 04.04. 08:17

    Nun, pfeifer, es steckt aber viel Wahres darin:
    Ich denke da zum Beispiel an die Wähler von Orban, Putin, Erdogan
    (um nicht tiefer einzudringen historisch, da gäbe es noch VIEL Erwähnenswertes)

    - tja, ALLES "voll super" dort??
    Nein, natürlich sind "die begeisterten Massen" zumindest mitverantwortlich!

    beisszange, 04.04. 08:18

    Pfeifer
    Da ich auch einer der gefährlichen Wähler bin,werde ich auch nur noch mit Helm außer Haus gehen, falls es pflastersteine regnen sollte;-)

    panagoulis, 04.04. 08:21

    was zu beweisen war....

    Inhaltlich bringen sie halt nix auf die Reihe
    -die "Justament-Wähler",
    demokratische Reife und Verantwortung für unsere Zweite Republik ist ihnen halt fremd....
    :-(

    beisszange, 04.04. 08:25

    Panagoulis
    Nicht alles was reif ist, muß zwangsläufig rot sein:-))

    panagoulis, 04.04. 08:42

    na, dann warens halt Deine Kollegen
    - ich gebe zu, bis Seite vier habe ich Dich dort jetzt auf die Schnelle nicht gefunden

    aber VIELE jedenfalls, die HIER "pro Regierung" schreiben,
    tun es DORT "pro Identitäre"
    Man kommt halt vielleicht ein bisserl durcheinander bei den nicks "des einschlägigen Pools"

    OK, DU also nicht
    - aber viele andere schon!

    beisszange, 04.04. 08:51

    Panagoulis
    Auch wenn du länger suchst wirst du mich nicht in ein Eck stellen können wo ich nicht bin!Aber du bist nicht nur ein bisschen durcheinander sondern sehr.entschuldigen scheint bei euch außer Mode gekommen zu sein! Was andere machen ist nicht mein Problem...

    panagoulis, 04.04. 08:54

    "so ganz eigentlich" waren wir ja bei der Frage:
    Wieweit können auch Wähler_innen demokratieabgewandter Regime für die Verhältnisse in ihren Ländern mitverantwortlich gemacht werden?"

    Und ich meine, SEHR!

    beisszange, 04.04. 08:59

    Panagoulis
    NIMM deine Medizin atme ruhig ich werde dich jetzt alleine lassen ,du bist mir zu anstrengend...

    panagoulis, 04.04. 09:03

    wiederum :
    was zu beweisen war
    :-(

    ("wie sie ticken, unsere Regierungs-Fans")

    Die Digitalsteuer ist grandios, selbst

    grasti589, 03.04. 19:52

    wenn vielleicht nicht zu leicht umzusetzen, aber allein der Gdanke, daß so mancher Internetkonzen Milliarden verdient, daß dürfte meiner Meinung nach, keinen Österreicher ruhig schlafen lassen. Im Gegenzug dazu den Maximallohn von 1,5€/h für Asylwerber zu fordern ist allerdings auch ein gewaltiger Chuzpe.
    Der Wille zählt für's Werk

    Antworten

    abstauber, 03.04. 20:03

    nicht wirklich nachzuvollziehen

    thinkpositive, 03.04. 20:08

    Gegenvorschlag? Kritisieren ist einfach... also, worum geht es hier? Welcher Vorschlag wäre besser?

    tiefflieger, 03.04. 20:23

    Es geht ums kritisieren...was für eine Frage..... erlebst hier was anderes?

    lupo, 03.04. 23:20

    flieger, schon mal nachgedacht, dass du nichts anderes hören oder verstehen willst?

    ALARM! Hände weg vom ORF!

    hwild, 03.04. 19:44

    Wir brauchen kein blaues „Austria Today“ nach Moskauer Vorbild, und auch keine türkise Anstalt für Message Control und Agenda Setting. Wir wollen einen tatsächlich UNABHÄNGIGEN und SERIÖSEN öffentlichen ORF.

    Im Prinzip gibt es drei wesentliche Möglichkeiten: Gebührenfinanzierung wie jetzt, Finanzierung aus dem Steuerbudget und freie Finanzierung auf dem heiligen Markt.
    Bei letzterer sinken Qualität und Vielfalt, und es erfolgt eine Einengung des Angebots, das neokapitalistisch an Gewinnmaximierung ausgerichtet wird.

    Staatliche Finanzierung eröffnet ein riesiges Einfallstor für politische Erpressung zu „Wohlverhalten“ aller Arten bis hin zum kalten Rausschmiß Unbequemer.

    Also bleibt nur die Finanzierung durch die Gesamtheit aller Einwohner in einer Art, die grundsätzliche Unabhängigkeit garantiert. Auch eine Firmenbeteiligung durch andere Medienunternehmen ist wegen der Gefahr von Marktkonzentration und Einflußnahme der Kapitalgeber abzulehnen.

    Da uns vor der Wahl Volksabstimmungen versprochen wurde: Das ist sicher ein wichtiges Thema dafür – oder fürchtet die Regierung eine Niederlage?

    Blümel hält sich bedeckt, Blümel beschwichtigt, Blümel kennt keinen „vertraulichen Gesetzesentwurf“ – aber wir kennen aber inzwischen diese schleichende Vorgangsweise bis hin zur Umfärbung und Machtergreifung. Und DAGEGEN müssen wir AUFSTEHEN, so, wie beim Rundfunk-Volksbegehren 1964.

    Antworten

    wacherbürger, 03.04. 19:58

    Der Meinung bin ich auch!!!

    campino, 03.04. 19:59

    Gibt es ja schon, das Aufstehn:
    https://actions.aufstehn.at/orf-retten

    abstauber, 03.04. 20:07

    vollinhaltliche zustimmung

    tiefflieger, 03.04. 20:26

    Hände weg vom orf....... wieso?

    sevilla1, 03.04. 20:31

    Wenn der ORF „fällt“, wird es zappenduster im Ösiland!

    tiefflieger, 03.04. 21:03

    Sagt wer?

    reservebuddha, 03.04. 21:08

    Man könnte natürlich den ORF auch aus den Budget finanzieren, aber dann NUR über eine Regelung im Verfassungsrang, die einem unabhängigen .. na wie jetzt .. Stiftungsrat untersteht.

    Der Griff nach dem direkten Durchgriff ist einfach nur zum Abgewöhnen - und zwar egal, welche Parteien ihn dann für sich nutzen können.

    @tiefflieger: Sagen alle, die das Hirn einschalten bei dem Thema.

    tiefflieger, 03.04. 21:12

    Das Hirn haben in der Tat viele eingeschaltet...... siehe den Zuspruch bei den Privatsendern......

    reservebuddha, 03.04. 21:13

    Du bist halt dafür, dass in Zukunft auch z.B. eine Rot-Grüne Regierung nach belieben im ORF schalten und walten kann. Gut, deine Sache. Ich bin strikte dagegen, und will die Unabhängigkeit des ORF gewahrt wissen.

    tiefflieger, 03.04. 21:17

    Der war gute...... bist du sicher das du nicht was verwechselst?

    tiefflieger, 03.04. 21:19

    Wann soll’s den eine rot grüne Regierung geben 2200?

    vollkoffer, 03.04. 21:58

    hwild,

    da kannst dann am Samstag in 40 Jahren die 9hundertsde Wiederholung aller Bulle v. Tölz Folgen feiern.

    pazifist1502, 03.04. 23:52

    Wem ist eigentlich bewusst, dass Strache angeblich gegen die "Zwangsgebühren" kämpft und diese in Wirklichkeit erst einführen will: Wenig-Verdiener sind dzt. von den ORF-Gebühren komplett befreit; wer ORF nicht konsumiert, weil er z.B. oft im Ausland ist, zahlt auch keine Gebühren! Nach dem Modell der BR finanziert aber zukünftig auch jeder Sandler von der Straße zwangsweise (!!!) den ORF zumindest durch die Mehrwertsteuer, die er beim Konsum von Produkten zahlt!

    avs, 04.04. 09:47

    Wie kann man eine Institution "umfärben", wenn sie politisch UNABHÄNGIG ist

    wacherbürger, 04.04. 16:42

    Mit dem ORF umfärben wird es nichts, weil er nicht umzufärben ist und ein öffentlich rechtlich geführtes Unternehmen ist. Die Parteien sind ja ebenfalls dort vertreten. Alles andere wäre wieder ein Unfug der Regierung Kurz/Strache. Es ist aber ein schönes Ablenkungsmanöver von dem ganzen Sch... der da zur Zeit läuft.
    Und für alle Regierungsschreiber hier die nächsten Wahlen werden bei der ÖVP/FPÖ ein schlimmes Erwachen bringen. Wir werden europaweit geächtet, für die Geheimdienste sind wir nicht mehr vertrauenswürdig, zu viele gerichtsanhängige Gesetzgebungen, unsinnige Ausgaben für die Dinge die kein Bürger benötigt, viele Überschriften wenig Ergebnise, Vorbereitung auf eine Privatisierung des Gesundheitssystems u.v.m.
    Die Menschen im Lande sind nicht blöd, mitlerweile erkennen viele dass sie falsch gewählt haben.

    Erstmals

    mike71, 03.04. 19:26

    Presseauftritte wie in alten spövp Tagen. Öffentliches Maßregeln des Koalitionspartners, das tut gut und gibt mir Hoffnung auf ein Ende vor dem nächsten regulären Wahltermin

    Antworten

    mausolos, 03.04. 19:35

    Kurz konnte seinen Widerwillen gegen Strache kaum zügeln. Und der hat einmal mehr einfach irgendeinen dadaistischen Müll dahergelabert, offenbar in der Annahme, dass er auch diesmal wieder damit durchkommt.

    Und wieder gibt’s „Abgrenzungsprobleme“ der FPÖ

    hwild, 03.04. 18:24

    und wieder weht uns ein gewisses G’schmäckle aus rechten Schmuddelecken um die Nase, und wieder hören wir von Strache bemühtes Kreidesprech, und wieder gibt sich Kurz mit knappen Versprechungen der „Harmonie“ willen zufrieden, weil er ja sonst harte Konsequenzen ziehen müßte. Konsequenzen, die genau genommen für den Schutz unserer liberalen Demokratie schon längst hätte setzen müssen.

    Aber, was tut – oder unterläßt – man nicht alles, um oben und an der Macht zu bleiben. Der Kardinalfehler, und damit die Selbstfesselung, begann ja schon damit, gleich drei zentrale Ministerien (Innen, Heer und Soziales) einer Partei zu überlassen, in der so manche sich mit autoritären Staatsformen anfreunden können. Und, die bei ihrer Kooperation mit der russischen Putin-Partei sicher nicht die positive Entwicklung unserer liberale Demokratie debattieren und betreiben dürfte.

    Und bei dieser Reise nach rechts–rückwärts sieht Kurs harmonisch und sanftmütig zu … Na ja, die Farbe türkis scheint ja ein schwammiges Blau zu sein. Wehren wir uns, zum Beispiel bei der EP-Wahl!

    Antworten

    Bis hetzte habi glaubt, daß ned streit‘n,

    grasti589, 03.04. 16:55

    Aber jetzt haben s‘ es, jetzt wirds lustig
    Amen

    Antworten

    cptgue, 03.04. 17:22

    "Du Heinzi, sag dem Herbert, dass i jetzt am Tisch hau dass kracht, aber er soll se net schrecken, des is eh nur für die Leit"
    Ja, Sebastian und i tua recht zerknirscht, des kummt gut au und de glauben daun alle, dass wir streiten. Ha, ha, ha"

    redefreiheit, 03.04. 17:32

    Früher hat man die Löwinger-Bühne angeschaut, heute schaut man dem Theater im Parlament zu. Unterschied gibt es keinen, nur die Personen wurden ausgetauscht.

    redbull6, 03.04. 17:47

    in einem Kindergarten wird nicht soviel gestritten wie in unseren Parlament.

    grasti589, 03.04. 19:18

    He,he ;-)"Aufgeregtheit begegnet man am besten mit Sachlichkeit“ – das habe er selbst auch erst „in einem gewissen Alter erreicht“. Kurz, der sich offenbar angesprochen fühlte, konterte: „Ich glaube, wie man die Identitären sieht, ist keine Altersfrage, die kann man widerlich finden, egal wie alt man ist.“ Strache beeilte sich aber klarzustellen, dass er nicht Kurz – der ja „viel ruhiger“ als er sei -, sondern sein eigenes jüngeres Ich gemeint habe.

    Jetzt dringen die Störungen innerhalb der Koalition schon nach außen

    jnpew, 03.04. 16:19

    und zwar zum Thema Identitäre:

    https://orf.at/stories/3117480/

    Antworten

    pfeifer, 03.04. 16:30

    ...vielleicht wie Du das Thema nicht getroffen hast? :--)

    campino, 03.04. 16:49

    jnpew

    Viel zu spät vom Kurz. Der wird die Koalition deshalb nicht auflösen.

    Was hat die Regierung bisher erreicht?

    pfeifer, 03.04. 16:18

    ...ein neuer und unaufgeregter Stil
    ...Nulldefizit
    ...hervorragende Wirtschaftsdaten
    ...sehr gute Beschäftigungslage
    ...Krankenkassenreform, zumindest einmal damit begonnen
    ...und, für mich das Wichtigste, sie hat die SPÖ in die Opposition verbannt und für mich ist jeder Tag ohne die SPÖ in einer Regierung, ein sehr guter Tag - Danke Herr Kurz.

    Antworten

    raimund, 03.04. 16:54

    Sehr, sehr richtig!

    alpensprinter, 03.04. 17:07

    Kann man auch genau das Gegenteil sehen:

    - immer wieder braune Einzelfälle
    - Nulldefizit durch beibehalten der kalten Progression
    - Wirtschaft geht periodisch auf und ab, Einfluss der Regierung = praktisch Null
    - Beschäftigungslage hängt an der Wirtschaft, es gilt der Punkt vorher
    - die Kassenreform schauen wir uns noch an.
    - und das Wichtigste, jede blaue Regierung hat es früher oder später zerfetzt
    - zu hoffen ist, dass es weniger Nachwehen gibt als bei der Schüssel/Haider - Partie ( Hypo, Eurofighter, Buwog, usw.) an diesen Sensationsleistungen zahlen und arbeiten wir 13 Jahre nach Ende Blau/Schwarz I immer noch. Danke Herr Schüssel, danke Herr Kurz. Danke liebe Wähler, die so schnell vergessen können, oder sich für die Vergangenheit einfach nicht interessieren und daher immer wieder die gleichen Fehler machen.

    totorohime, 03.04. 17:30

    "...Nulldefizit
    ...hervorragende Wirtschaftsdaten
    ...sehr gute Beschäftigungslage"
    das sind drei punkte welche die so ungeliebte SPÖ/ÖVP vorgängerregierung auf den weg gebracht hat.
    sieht man wenn man sich statistische trends über mehr als ein jahr ansieht.
    aber der trend schwächt sich in allen drei punkten ab.....auch das könnte man der "unaufgeregten" neuen regierung zuschreiben

    fcbayern, 03.04. 18:52

    @toto
    Nach einem Konjunkturhoch in ganz Europa geht es jetzt flächendeckend, in Österreich verhältnismäßig leicht, abwärts. Somit ist es Nonsense, den jetzigen, eher leichten Abschwung der Regierung zuzuschreiben. Genauso unseriös ist es, eine frühere oder die aktuelle Regierung für eine Hochkonjunktur verantwortlich zu machen. Dafür hat die Weltwirtschaft einen viel zu großen Einfluss auf unsere. Das einzige, was man der Regierung zugute halten muss, ist die Ankurbelung des Konsums durch den Familienbonus.

    zwosi, 03.04. 20:12

    Stil, pfeifer, ist Nebensache.
    Das Nulldefizit ist den angeblich sooo änderungsbedürftigen Sozialversicherungen zu verdanken.
    Die "Reform" der Krankenkassen wird eher auf deren Zerstöung hinauslaufen.
    Die Wirtschaftsdaten waren vor dieser Regierung noch besser.
    350.000 Arbeitslose sind keine "sehr gute Beschäftigungslage".
    Noch was ?

    meinkleiner, 04.04. 16:05

    ...und der Frühling kommt..Danke HC

    #####EOF##### Auf Jupiter regnet es Diamanten - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Lilian Loke

    Christoph Mukherjee

    Wortlaut 2018

    Auf Jupiter regnet es Diamanten

    Lilian Loke gewinnt mit einer Geschichte über einen an Schizophrenie Erkrankten und seine Leidenschaft für Sterne den 3. Platz bei Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb.

    Von Zita Bereuter

    „Bei ‚Sterne‘ habe ich daran gedacht, wie das Gehirn funktioniert“, erklärt Lilian Loke und erweckt dabei das Bild aufblitzender Neuronen. „Und irgendwie kam mir dann diese Geschichte“. Außerdem wollte Lilian Loke über das Thema Schizophrenie schreiben, nicht oberflächlich, sondern in eine Familienstruktur eingearbeitet.

    Lilian Loke

    geboren 1985 in München, studierte Englische Literaturwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Kunstgeschichte.

    Ihr Debütroman „Gold in den Straßen“ wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis sowie dem Tukan-Preis ausgezeichnet.

    Ihr aktueller Roman „Auster und Klinge“ erschien 2018 bei C.H. Beck. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie u. a. das Werkstattstipendium der Jürgen- Ponto-Stiftung und der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin.

    Die Autorin lebt und arbeitet in München.

    Die Gene, ein erhöhtes Risiko, Richard trägt es vielleicht doch in sich, deshalb wollte er keine Kinder. Eigentlich. Er sieht seiner Tochter dabei zu, wie sie mit schnellem Schritt vom Restaurant zurück zum Auto läuft, ihr Haar zu einem wilden Knoten gebunden, ihre schmale Gestalt in Jeans und Shirt, darauf ein Astronaut, der im Weltall Skateboard fährt. Sie reicht Richard das Wechselgeld, kontrolliert die Bestellung, »dreimal Hühnchen süßsauer, dreimal Frühlingsrollen, Glückskekse, alles da«. Das hat Ella von ihm, alles zu kontrollieren, dabei ist sie erst sechzehn.

    Lilian erzählt von drei Generationen: Theo, Richard und Ella. Theo, der Großvater, hat Schizophrenie, sein Sohn Richard ist Gehirnchirurg, der die Psyche seines Vaters allerdings nicht wirklich versteht – im Gegensatz zu Ella, die ein enges Verhältnis zu ihrem Großvater hat. In diesem Spannungsfeld treffen die Krankheit und Emotionen aufeinander.

    Richards Vater liebt Hühnchen süßsauer, doch es muss vom Restaurant im Ortskern kommen, nur einmal hat Richard geschummelt und ist sofort aufgeflogen, also fährt er jedes Mal den Umweg. Eigentlich sieht er jede Woche nach dem Vater, doch Richards letzte Wochen bestanden aus Überstunden in der Klinik und zu wenig Schlaf, dafür hatte er den Vater alle paar Tage angerufen, bis der so wütend geworden ist, dass er einfach aufgelegt hat. Seit Richards Großmutter nicht mehr ist, lebt der Vater ganz allein in diesem großen Haus, nur die Haushaltshilfe kommt noch zwei Mal die Woche. Die Lebenserwartung Schizophreniekranker ist um zwanzig Jahre kürzer, durch Nebenwirkungen der Psychopharmaka, Bewegungsmangel, Fehlernährung, Nikotinkonsum, aber vor allem durch eine hohe Suizidrate. Für Richards Vater macht das zweiundsechzig. Er ist schon siebenundsechzig.

    Seit sie zwölf war, habe Lilian Loke Schriftstellerin werden wollen. „Ich schreibe immer.“ Das eigentliche am Schreibtisch Sitzen und am Computer Überarbeiten sei dabei aber der kleinste Teil. Meistens geht es darum zu überlegen, wie die Geschichte weitergehen und welche Details vorkommen sollen. Sie recherchiere und lese viel, mache sich überall Notizen, überlege sich das theoretisch, und erst, wenn sie wisse, wie ein Kapitel aussehen soll, „schreib ich das runter“.

    Ihr Vater kommt aus Malaysien, daheim wird viel Englisch gesprochen, und obwohl ihr das Knappe und Kurze des Englischen liege, schreibt Lilian Loke nur auf Deutsch.

    Zu ihren Themen komme Lilian Loke, indem sie die Gesellschaft beobachte. Beim ersten Roman war es die Wirtschaftskrise, beim zweiten die Globalisierung. „Ich versuche diese Themen, die ja relativ trocken sind, in eine unterhaltsame Geschichte zu verpacken.“ Dass Ella, Richard und Theo in den nächsten Roman miteinfließen, sei durchaus denkbar.

    Der Soundtrack zum Text und generell zum Schreiben:

    • Elton John: Rocket Man
    • Owen Pallett: In Conflict
    • Andrew Bird: Roma Fade
    • Pet Shop Boys: Heart

    Ella und Theo können Stunden über Dunkle Materie, Exoplaneten, Pulsare, Supernovae, interstellare Wolken, Stern- und Galaxienhaufen reden. Als Ella mit drei-zehn das erste Mal sagte, sie wolle später Astrophysik studieren, war in Richard eine hässliche Angst ausgebrochen, sie verbringe zu viel Zeit mit Theo. Dabei lächerlich, die Befürchtung, etwas springe von Theo auf sie über, löse irgendetwas aus, nein, nicht irgendetwas, du weißt, was, aber Schizophrenie ist keine Tröpfcheninfektion, überträgt sich nicht über die Luft. Trotzdem hatte er den Drang verspürt, Theo zu verbieten, Ella ein Teleskop zu schenken, es aber doch nicht übers Herz gebracht. Stattdessen fuhr er die beiden dann regelmäßig hinaus zum Hang, wartete im Auto und sah ihnen zu, bis er einnickte, während Ella und Theo stundenlang den Nachthimmel beobachteten, bewaffnet mit Teleskopen, Kameras, Sterneatlas und Sternenkarten.

    Die Wortlaut-Jury war von „Auf Jupiter regnet es Diamanten“ beeindruckt. Der Lieblingstext einer Jurorin: „Eine Geschichte, die einen mit dem ersten Satz reinzieht und sehr bildhaft das Leben mit einem Schizophrenen beschreibt – das hat mich von vorne bis hinten begeistert.“ Und großes Lob kam auch von John Wray, der schon einen Roman über Schizophrenie geschrieben hat, er „fand die Schilderung dieser Geisteskrankheit extrem überzeugend“. Andere Stimmen aus der Jury: „Diese Geschichte fängt stark an und hört stark auf.“ „Es ist ein in allen Szenen sehr dicht komponierter Text, wo auf wenigen Seiten sehr viel drinnen steckt. Die Sterne spielen auch eine Rolle, die über ein bloßes Genannt-Werden hinausgeht, und der Großvater, um den es da geht, wird einem ohne Sentimentalität nahe gebracht.“

    Dass die Geschichte so bei den Lesern ankommt, wie von ihr erhofft, freut Lilian Loke sehr. Denn das sei nicht immer der Fall. Die Jury habe also alles richtig gemacht, lacht sie.

    Eine Weile stehen sie schweigend nebeneinander, dann deutet Ella zum Nachthimmel, »siehst du den großen Stern mit dem ruhigen, weißen Licht dicht über dem Horizont?« Richard rückt nah zu ihr, folgt ihrer Fingerspitze zu den leuchtenden Splittern im Schwarz. »Das ist gar kein Stern, sondern Jupiter. Diesen Monat leuchtet er noch heller als sonst, deshalb wollten Theo und ich Bilder von ihm machen. Manche sagen, Jupiter sei ein gescheiterter Stern, weil er wie die Sonne größtenteils aus Wasserstoff besteht, nur hat er nicht genug Masse, deshalb brennt er nicht. Aber es ist ungerecht, ihn als gescheiterten Stern zu bezeichnen, ist er doch ein sehr erfolgreicher Planet. Auf Jupiter regnet es Diamanten, seine Sturmwolken enthalten Methan, Blitze spalten es zu Kohlenstoff, und es entsteht ein Diamantenhagel. Stürzen die Brocken herab, schmelzen sie, vielleicht existiert deshalb sogar ein ganzer Ozean aus flüssigen Diamanten. Jupiter ist zwar kein Stern, aber von der Erde aus gesehen leuchtet er heller als die meisten Sterne, weil er so groß und uns viel näher ist.«
    Ella wischt sich Tränen von den Wangen, Richard legt einen Arm um sie.

    Das Schreiben derart emotionaler Szenen berührt auch Lilian. „Das nimmt einen schon immer sehr mit, wenn man solche Szenen schreibt, die so ein bisschen trauriger sind, die aber auch Hoffnung geben.“ Das Ende habe sie extra offen gewählt. „Man hofft, dass es den Figuren gut geht, nachdem die Geschichte geendet ist.“

    Wortlaut Party

    Radio FM4

    Lilian Loke liest ihren Text bei der Wortlautparty, wo auch die Texte auf Platz 2 und 1 gelesen werden und die großen Zehn ihre Preise erhalten.

    Julius Meinl

    WERBUNG

    Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

    Lilian Loke gewinnt:

    Der Standard

    WERBUNG

    Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

    Die GewinnerInnen von FM4 Wortlaut 2018

    Portraits der drei Erstplatzierten gibt es diese Woche in der FM4 Homebase und im FM4 Player.

    Platz 3: Montag, 24.9.
    Platz 2: Mittwoch, 26.9.
    Platz 1: Donnerstag, 27.9.

    Aktuell:

    #####EOF##### Startseite | rso.ORF.at #####EOF##### Burgenland heute vom 03.04.2019 um 19:00 Uhr – ORF-TVthek

    Burgenland heute

    00:00 | 00:00
    • TVthek HTML5 Player V1.0
    • Signation | Themen

      00:39 Min.

    • AK-Wahl: FSG behält Zweidritttelmehrheit

      02:15 Min.

    • Gespräch mit AK-Präsident Gerhard Michalitsch

      03:09 Min.

    • Bank Burgenland im Aufwind

      01:58 Min.

    • FPÖ-Präsidiumsklausur in Stegersbach

      01:33 Min.

    • Aktuelle Meldungen des Tages

      01:41 Min.

    • Regionaljournalismus hat Zukunft

      02:36 Min.

    • Engelfiguren auf Kalvarienberg zurückgekehrt

      00:37 Min.

    • Verabschiedung

      00:05 Min.

    Regionales | Burgenland heute Burgenland heute

    Burgenland heute

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    #####EOF##### Bundesliga: Wer mischt im Frühjahr vorne mit? - debatte.ORF.at

    Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Bundesliga: Wer mischt im Frühjahr vorne mit?"

    zur ORF.at-Startseite
    Meisterteller der Österreichischen Bundesliga

    Bundesliga: Wer mischt im Frühjahr vorne mit?

    Red Bull Salzburg geht mit vier Punkten Vorsprung auf den LASK in die Meistergruppe der Bundesliga. Die Teilung der Liga könnte daher für neue Spannung sorgen. Was ist vom veränderten Modus zu erwarten? Wer kann an der Spitze mitmischen?

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    Forum

    Hat nicht der kicker

    ecomo, 04.04. 15:52

    letztes Jahr "gewusst", dass Rose einen Vorvertrag mit Hoffenheim unterschrieben hat?

    Antworten

    ecomo, 04.04. 15:56

    "Laut dem kicker, der wie die Bild-Zeitung zuletzt über Gespräche der TSG-Verantwortlichen mit Marco Rose berichtet hatte, sollen die Kraichgauer dem Coach des österreichischen Meisters RB Salzburg einen Dreijahresvertrag angeboten haben."

    Wie gesagt, nix ist fix solange es nicht verkündet wurde...

    wald4, 04.04. 17:10

    Der Rose ist ein guter keine Frage, es ist ja auch irgendwie logisch das er mit 42 Jahren noch einmal einen nächsten Schritt gehen will.
    Sind wir uns ehrlich der Österreichische Bundesligaalltag ist nicht gerade sehr berauschend.

    ecomo, 04.04. 17:38

    Ist den Meisten klar und niemand geht davon aus, dass er die nächsten 10 Jahre in Salzburg bleibt.

    spacejam, 04.04. 18:54

    Ach @ecomo, ich hab dir doch bereits vor Tagen gesagt, dass Rose RBS im Sommer verlassen wird. Warum also nach wie vor diese Spekulationen deinerseits? :-)

    sobek, 04.04. 15:41

    was würde eigentlich dagegen sprechen das rs zu salzburg zurück kommt, wenn er jetzt schalke schon einen korb gegeben hat und ja rose, laut kicker, eh schon weg ist?
    hmm ich glaub das würd mir persönlich gar nicht sooo schlecht gefallen;

    Antworten

    ecomo, 04.04. 15:44

    Roger darf gerne zurück kommen! Der würde diesmal wohl auch länger bleiben.

    turnübung, 04.04. 15:46

    RS will seinen Vertrag in China erfüllen.
    Aber ich hätt auch nix dagegen, wenn er kommen würde.

    ecomo, 04.04. 15:49

    Die Chinesen bekommen ein paar Glasperlen, das reicht...

    turnübung, 04.04. 15:51

    Da kennst die Chinesen nicht ;-)

    ecomo, 04.04. 15:57

    Doch, die zahlen ihre Gehälter nicht. :O)

    Wichtiger

    ecomo, 04.04. 15:40

    als jedes Cupspiel ist mal das am So. gegen den LASK! Den heuer ist der Meistertitel das wichtigste Ziel in der Red Bull Salzburg Ära! Mit einem Sieg ließe sich der Grundstein dafür legen.

    Antworten

    turnübung, 04.04. 15:45

    Klar ist, wenn RBS am Sonntag gewinnt, dann wird es für den LASK sehr schwer.
    Dieser Titel wäre ganz einfach extrem wichtig, und wie man gestern gesehen hat, ist der LASK halt doch noch nicht soweit.

    Die Salzburger Meisterfeier....

    tobias, 04.04. 15:12

    ....wurde bereits mit 22.5. vor dem Schloss Kleßheim fixiert.
    Ganz schön respektlos gegenüber den Gegnern. Hoffentlich packts der Lask, die blöden Gesichter meiner Salzburger Kollegen möchte ich dann sehen....

    Antworten

    turnübung, 04.04. 15:25

    Das musst erklären, was daran respektlos sein soll.
    Jeder Club hat am Ende der Saison eine Feier.

    ronaldo34, 04.04. 15:28

    Der 1. April war schon ;)

    franzjosef1957, 04.04. 15:41

    Tobias, hat diese Maßnahme an deiner Meinung was geändert?
    Wenn das nicht, wäre es der Torjubel oder sonst was.
    Das mit bestätigt, kannst dir sparen

    ecomo, 04.04. 15:43

    @tobi
    Hast sicher eine Quelle dazu?

    turnübung, 04.04. 15:48

    Der 22.5 ist es - egal wie auch immer - sicher nicht.

    wald4, 04.04. 16:32

    Dann kam die Punkteteilung- ! !- na Scherz Solzburg wird eh Meister, dafür Rapid Cupsieger:-)

    unwissender, 04.04. 16:37

    @tobias, die Meisterfeier hat noch nie vor dem Schloß Kleßheim stattgefunden. Warum sollte es diesmal so sein? Aber generell muss man Veranstaltungen, die man plant, vorher auch genehmigen lassen. Was ist also so schlimm daran, wenn man vorab hier die Planungen durchführt. Zeugt nur von Voraussicht.

    Ich gehe davon aus, dass auch die Bayern ihre Meisterfeier vorab bereits genehmigen lassen, auch wenn sie dann schlussendlich nicht Meister werden. Absagen kann man dann immer noch, aber innerhalb von 2 Tagen bekommt man keine Genehmigung.

    redbullsbg1, 04.04. 16:44

    unwissender, sag uns doch bitte wo dann die letzten meisterfeiern stattgefunden haben. danke

    redbull6, 04.04. 17:42

    @unwissender macht seinen Nick alle Ehre.

    redbull6, 04.04. 17:46

    wenn eine Meisterfeier stattfindet ist es am 25.5.nach dem St.Pölten Spiel .

    Jetzt wollen die Rapidler

    ecomo, 04.04. 13:17

    das Cupfinale in Happel-Stadion verlegen lassen! Angeblich aus Gründen der Sicherheit! Wir alle wissen natürlich, dass das nur vorgeschoben ist. In Wirklichkeit will man den Support erhöhen in der Hoffnung, man könne so Salzburg im Finale besser Paroli bieten.

    Bin gespannt, ob die Buli ihrem "Schazi" nachgibt? Wäre natürlich mehr als lächerlich aber typisch für den ö. Fußball!

    Antworten

    user119, 04.04. 13:22

    Über was man sich immer aufregen kann.

    theref, 04.04. 13:23

    Wahnsinn...zuerst heulen die Rapidler über die zwei verlorenen Derbys nach dem nicht erreichen von Platz 6, und jetzt haben sie Angst um die Sicherheit bei einem Spiel im Stadion des Erzrivalen obwohl der Erzrivale gar nicht spielt. Muss man das verstehen????

    derweißewanderer, 04.04. 13:38

    Sie haben wohl eher Angst, dass ihre "Fans" nicht das Stadion zerlegen.

    ronaldo34, 04.04. 13:39

    @eco

    Was macht es für einen Unterschied ob Salzburg in Klagenfurt oder in Wien ein Auswärtsspiel hat?

    mayusa, 04.04. 13:40

    @Ecomo, erkäre mir bitte den Unterschied für Salzburg ob sie im Austria oder Happel Stadion oder gar in Klagenfurt spielen?
    Ein Auswärtsspiel wird es für RB sowieso.

    btw ... ich wäre für eine Austragung im Austria Stadion ... fände ich lustig als Rapidler :-)

    ronaldo34, 04.04. 13:42

    "Austragung im Austria Stadion ... fände ich lustig als Rapidler"

    Dürfte ohnehin alles haftpflichtversichert sein, der Spezialist sitzt bei euch ja im Haus ;)

    unwissender, 04.04. 13:56

    Ich glaube, der FAK hat nur Angst, dass sein neues Stadion komplett zertrümmert wird und von den violetten Farben nicht viel übrig bleiben wird. Da hilft nur eines: Jeder Zuseher nur mit Foto und Fingerprint hineinlassen. Und im Stadion keinen Alkohol, alkoholisierte Personen auch nicht hineinlassen. Und Hunde einsetzen, damit keine Pyrotechnik ins Stadion kommt.

    Bin ja nur neugierig, ob dies zu einem Verfahren führt: gestern hatte der Stadionsprecher mehrmals dazu aufgerufen, keine Gegenstände mehr auf das Spielfeld zu werfen. Diese Trotteln beim SCR kannst scheinbar nicht ausrotten.

    ecomo, 04.04. 14:03

    @ron
    Klagenfurt steht nicht zur Disposition, sondern FAK oder Happel! Es macht natürlich einen Unterschied ob Rapid dann z.B. 5.000 Karten bekommt oder im Happel 20.000 für ihre Fans. Neutrale und Salzburger wird's ja auch geben.
    Und wie schon geschrieben, das Stadion steht schon lange fest, jetzt auf einmal ist's für die Schimmligen ein Problem!?

    ronaldo34, 04.04. 14:05

    Im Happel hast dann 20.000 Rapidler, 15.000 "neutrale" Rapidler, 4.000 Neutrale und 1.000 Salzburger....

    mayusa, 04.04. 14:06

    gestern hatte der Stadionsprecher mehrmals dazu aufgerufen, keine Gegenstände mehr auf das Spielfeld zu werfen. Diese Trotteln beim SCR kannst scheinbar nicht ausrotten.
    __________________________________________________________________________

    Gegenstände aufs Spielfeld war der Lask.
    Bei Rapid ging es um Bengalos

    sobek, 04.04. 14:14

    user die grünen regen sich auf das sie in favoriten spielen mpssen, nciht andere dreh dir nciht alles wie es dir gerade in den kram passt........vo..tr...........

    ecomo, 04.04. 14:17

    @ron
    Salzburg hat in Wien mehr Fans als du glaubst...

    sobek, 04.04. 14:20

    ja mich z.b.^^ ich bin schon viel, glaub mir :-)

    mayusa, 04.04. 14:23

    ecomo,schrieb am 04.04. 14:17 eine Antwort:

    @ron
    Salzburg hat in Wien mehr Fans als du glaubst...
    __________________________________________________________________

    Deswegen sind auch die Gästesektoren in Wien immmer prall gefüllt ;-)

    ronaldo34, 04.04. 14:35

    Ja e. Wenns zB 1.001 sind, sind's e schon mehr als ich glaube :)

    franzjosef1957, 04.04. 14:38

    Ich habe jetzt den Unterschied zwischen fans und Hooligans erlebt.
    Gestern war es in Liebenau total entspannt, im Gegensatz zum Spiel gegen die Austria.
    Deswegen, Hooligans, gehen viele Fußball fans nicht ins Stadion

    franzjosef1957, 04.04. 14:39

    Wenn Rapid nicht Spielen will, haben's verloren

    austrokrieger, 04.04. 14:40

    @unwissender.. ja genau die deppen beim SCR.. Komisch das du die Lask Fans nicht auch ansprichst..hat man gestern ganz gut gesehen das hier ebenfalls Gegenstände inklusive Volle Becher geflogen sind. Pöser Pöser SCR!

    franzjosef1957, 04.04. 15:35

    Wieso soll Rapid Einnahmen aus dem Finale bekommen.
    Veranstalter ist der ÖFB.
    Der Sieger bekommt 1000000 der Verlierer 300000 oder so.
    Das ist es.
    Also wegen der Einnahmen nicht.
    Die wollen nicht im Stadion des Erzrivalen spielen, die Austriafans wollen Rapid nicht in ihrem Stadion spielen.
    Des haben's davon, daß jedem ein Stadion gebaut haben. Nur kindisch

    mayusa, 04.04. 15:45

    meines Wissens werden die Zuschauereinnahmen zwischen Heim u. Gastverein aufgeteilt.

    ecomo, 04.04. 15:48

    Ich kenne 10 Salzburger in Wien, sind's schon 11. :O)

    unwissender, 04.04. 16:39

    Bin Salzburger, wohne im Burgenland, und komme auch zum Spiel. Simma schon 12.

    Stadionfrage *kopfschüttel*

    jaksch, 04.04. 13:00

    Typisch Österreich... jetzt stellt man sich die Frage, ob es so schlau ist, das Cupfinale im Austria Stadion zu spielen... weil Rapid im Finale ist... tja, ganz ehrlich betrachtet, dass das passieren könne, hätte man sich vorstellen können... was wäre wenn es die Austria selbst geschafft hätte? Das wäre dann ohnehin meines Erachtens nach "unfair" gegenüber dem Gegner... warum bzw. wer hatte diese schwachsinnige Idee? Ich denke mit Klagenfurt hatte sich in den letzten Jahren ein "richtiges Finalstadion" herausgebildet, in welchem ohnehin viel zu wenig Auslastung herrscht.

    Antworten

    libero, 04.04. 13:01

    Die RB arena wäre auch frei.
    Prost!

    redbull6, 04.04. 13:03

    Rapid selbst will auch nicht in der Generali Arena spielen , ich finde Klagenfurt gut .

    ronaldo34, 04.04. 13:04

    "Die RB arena wäre auch frei.
    Prost!"

    29.520 - wir sind ausverkauft :)

    Wäre übrigens nur fair, denn letztes Mal in Klagenfurt habe ich eh geglaubt, ich wäre in Hütteldorf...

    redbull6, 04.04. 13:16

    und auch Rapid Präsi Krammer will im Happel Stadion spielen , auch eine gute Idee , da ess ich vorher im Schweizerhaus mit Red Bull T-Shirt , Schal und Kappe eine Stelze.

    ronaldo34, 04.04. 13:28

    @redbull6
    viel Spaß!

    redbull6, 04.04. 13:32

    Danke , hoffentlich bleibt mir die Stelze nicht in der Kehle stecken , von der Übermacht der Rapid Fans im Schweizerhaus Gastgarten.

    ronaldo34, 04.04. 13:40

    Die werden dich bestimmt mit Samthandschuhen anfassen ;)

    redbull6, 04.04. 14:24

    stimmt , da muss ich aufpassen das das Messer statt in der Stelze nicht bei mir irgendwo steckt ,

    birdinho, 04.04. 16:35

    Nein, der Prater ist schon der richtige Platz für Kuriositäten. Da wirst gar nicht auffallen ... ;)

    Kurz vorm Spitzenspiel ist Rose fix weg?

    libero, 04.04. 12:24

    Da wird wieder war rausgehaun kurz vorm spiel gegen den LASK, das war so vorhersehbar wie der verschossene elfer von Holland gestern, der kann einfach nicht gut schießen.
    Prost!

    Antworten

    grünweiss, 04.04. 12:54

    Nicht nur Rose, da folgen viele mehr, darauf kannst einen lassen.
    Gerade jetzt wo man das ersten Mal die CL. mglw. erreichen kann, und das weil gesetzt, werden alle Spieler, also die besten Spieler, abwandern. Wenn dazu auch noch Benko das Hauptsponsoring Rapids übernimmt, kommen harte Zeiten auf die Bullen zu, die müssen dann aufpassen dass sie nicht zu Ochsen mutieren.
    Der erfolgloseste Meister zur Königsklasse aller Zeiten! Wie das ging? Ein Rätsel.

    sobek, 04.04. 12:55

    nur weil es der kicker schreibt ist es nicht richtiger wie alle anderen adressen, bei denen rose laut medien schon war;
    es wird unausweichlich sein, aber noch ist er ja da ;-)

    sumofungus, 04.04. 13:07

    hahaha da grünweiss läuft wieder zur Hochform...

    Bei Salzburg wäre das jetzt denke ich der 4e große Umbruch in den 10 Jahren und bis jetzt wurde man immer besser und nicht schlechter... Anstatt beim eigenen Club zu schauen welche Rädchen man bewegen kann um besser zu werden hofft man jedes Jahr das bei Salzburg die halbe Mannschaft verkauft wird... Und jedes Jahr rücken neue Spieler nach.

    Najo das Rapid mit Geld nix anfangen kann sieht man ja heuer... 2 größtes Budget und man is in der nationalen Bedeutungslosigkeit. Wenn der Verein keinen Plan hat bringt auch die Kohle nix.

    Rapid kommt in den nächsten Jahren kein bisschen näher an RB ran so lange dort Amateure am Werk sind

    redbull6, 04.04. 13:07

    @grünweiss
    ja dann hat RBS wenigstens einen ebenwürdigen Gegner in der Meisterschaft.

    unwissender, 04.04. 13:21

    @redbull, sie meinen aber eh den LASK und nicht SCR, oder?

    redbull6, 04.04. 13:23

    würde sagen beide Vereine.

    ronaldo34, 04.04. 13:24

    Der Benko müsste sich auch an das UEFA Financial Fairplay halten, dh er dürfte maximal 30 Mio Euro innerhalb von drei Jahren zur reinen Schuldentilgung in den Club reinbuttern. Der Vorteil ggü Salzburg wäre einzig, dass er darüber hinaus mit seiner Firma den Club auch noch sponsern dürfte. Das wäre der große Unterschied, nämlich dass er Rapid ohne weiteres besitzen dürfte, was Red Bull in Salzburg eben nicht mehr darf.

    ronaldo34, 04.04. 13:37

    Nachsatz: würde Benko bloß als reiner Rapid-Sponsor auftreten (und nicht als Besitzer) könnte er viel weniger bewirken, da ja viele Rechte schon an andere Konzerne (zB Allianz) verkauft worden sind. Namenssponsor ginge noch , Trikotsponsor usw , da würde die UEFA allerdings ggf. eine Anpassung an Marktpreise vornehmen in ihrer Break-even-Berechnung, was bedeutet, er könnte bei Rapid nicht wesentlich höhere Sponsorleistungen erbringen, als zB Red Bull in Salzburg das tut. Was seitens UEFA jedoch davon ausgenommen und natürlich am sinnvollsten ist, wären Investitionen für zB eine Nachwuchsakademie. Da könnt er sich austoben. Würde Rapid und generell dem Fußball in Österreich auch am meisten bringen.

    ronaldo34, 04.04. 13:48

    sry gehört eig vier Beiträge weiter runter^^

    sobek, 04.04. 11:45

    wasn das, das finale soll jetzt doch in kärnten stattfinden?
    Der ÖFB hat für heute nachmittag dazu eine Stellungnahme angekündigt............die stadt klagenfurt und das land kärnten hat den ÖFB dazu eingeladen das finale in klagenfurt aus zu tragen..........

    Antworten

    ronaldo34, 04.04. 11:50

    Der 1. April war schon ;)

    sobek, 04.04. 11:57

    nee nix 1. april.........

    redbull6, 04.04. 12:14

    ist mir eh viel lieber.

    sobek, 04.04. 12:15

    mir nicht, da kann ich dann doch nicht ins stadion :-(

    hudriwudri1, 04.04. 12:27

    War siwieso eine Schnapsidee ein Cupfinale mit Grüner Beteiligung, oder umgekehrt, im jeweils anderen Stadion auszutragen. Da hams wieder gut überlegt im ÖFB :o(

    nezzi, 04.04. 12:28

    Die sollen das Finale ins Happel verlegen, so muss die Austria am 2. Mai das Stadion nicht generalsanieren, es kommen mehr als doppelt so viele Zuschauer und Sobek kann auch dabei sein. Win win win Situation.

    papierener, 04.04. 12:50

    @hudri
    Ja, wer konnte auch zum Zeitpunkt der Stadionvergabe im Entferntesten damit rechnen, dass es die Rapidler bis ins Finale schaffen.... ;-)
    Ernsthaft: Rapid- und Austria-Arena sollten niemals als Cupfinalstandort angedacht werden.

    sobek, 04.04. 12:56

    danke @nezzi ^^
    da komm ich mit der u2 locker hin; karten sind jedenfalls bestellt........

    mayusa, 04.04. 14:25

    Der Wahnsinn ist ja, dass das Austria Stadion als Finalort für die nächsten JAHRE vergeben ist.

    Cup

    eswirdschongleidumpa1, 04.04. 11:18

    Der Cup ist halt etwas Anderes, als die Bundesliga.

    Rapid grottenschlecht, der LASK spielbestimmen. Und gewonnen haben die unfähigen Rapidler. Aber der LASK hat sich dies selber zuzuschreiben.

    Aber eine Entwicklung bei Rapid ist auch unter dem Didi nicht zu sehen. Der Klub wurde richtig ins Negative gewirtschaftet, was sich natürlich sportlich auch auswirkt.

    Vielleicht sollte man vom hohen Ross einmal heruntersteigen und sich wie die anderen Klubs benehmen und präsentieren.

    Ein Fußballklub gehört entsprechend geführt und nicht auch noch von den zum Teil sinnlosen Ultras beeinflusst.

    Antworten

    hutschnur, 04.04. 11:40

    Yipp. Absteigen in die 2. Liga und dort einmal mehrere Saisonen bleiben und sich sportlich ganz neu erfinden; das hätte den Vorteil, dass diese ganzen Geldgeier, die im VIP-Club das große Wort führen und den Verein sowieso nur als Geschäftsanbahnungsbühne sehen, sich vertschüssen würden, und endlich wieder das sportliche im Vordergrund stünde. Man könnte junge Talente fördern und sich als Ausbildungsverein neu positionieren. Auf die Clubrangliste wird gepfiffen. Der hilflose Grottenkick in der ersten Hälfte gestern wäre genug Grund sich einmal ernsthaft zu hinterfragen statt "Lob auszusprechen". Einsatzwille ist Grundvoraussetzung in JEDEM Sport, dafür braucht´s kein Lob.
    Aber der LASK braucht nicht jammern; gegen die armselige Rapid seine Chancen auszulassen, ist einfach nur fahrlässig.

    mufc19times, 04.04. 11:41

    uuuiii...da spricht der frust:D

    witzig...wenn rapid wirklich grottenschlecht war, was war dann der lask...?

    unwissender, 04.04. 13:49

    @muf, der SCR war tatsächlich grottenschlecht. Jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß, dass ein Schwab nicht passen kann, der Sonnleitner im 16er herumirrt und ein Gurkerl bekommt, der Badji herumläuft wie ein aufgeschrecktes Henderl. Einzig der Tatsache, dass der LASK seine sehr guten Chancen nicht verwerten konnte, war des SCRs Glück.

    Pokalspiele sind was wunderschönes!

    grossmaul, 04.04. 10:31

    Gestern war ich Zeuge eines der spektakulärstes Spiele dass ich in meinen Leben je in der Allianzarena gesehen habe.
    Gott sei Dank und mit Glück für meine Bayern im Halbfinale.
    Allerdings war auch dieser Schiedsrichter genauso wie beim LASK
    kein Heimschiedsrichter!

    Antworten

    ronaldo34, 04.04. 10:44

    Gegen wen hat Bayern gespielt?

    butterfliagn, 04.04. 11:02

    Trainingsmatch Verteidiger gg. Stürmer mit 'Hösche'?

    mayusa, 04.04. 11:21

    @Ronaldo, gegen Heidenheim ... 16 Millionen Marktwert ;-)
    um 5 mehr als die Admira

    libero, 04.04. 11:34

    Und die sind in der 2. liga in DE irgendwo zwischen platz 5-15, na bravo. Die Admira würde ich gegen die aber favorisieren.
    Prost!

    ronaldo34, 04.04. 11:39

    Nur vier Gegentore... eh stark, die Bayern!

    mayusa, 04.04. 11:43

    @Libero ... naja favorisieren vl. nicht. Ausgeglichen würde ich sagen :)

    Wäre schön wenn Rene Benko bei Rapid einsteigt!

    libero, 04.04. 09:39

    Erstens würde das Rapid im vergleich zu salzburg enorm stärken und wären wieder in der lage junge „teure“ talente zu holen. Der name wäre dann wohl RB Wien - Rapid Benko Wien!
    Prost!

    Antworten

    johnfortner, 04.04. 09:40

    Aaaha

    ronaldo34, 04.04. 09:46

    40 Milliardäre soll es in Österreich geben - jedem Club seinen Milliardär! Bin voll für!

    ronaldo34, 04.04. 09:48

    Mit einem Milliardär wäre Salzburg auch einmal dazu in der Lage - so wie Ajax das letzten Sommer praktiziert hat zB - eine Meisterelf nochmal um 50 Mio € zu verstärken.
    Prost!

    kakanien, 04.04. 09:51

    Was Rapid mit dem zweithöchsten Budget gemacht hat, sieht man in der Tabelle. Geld alleine reicht nicht.

    ronaldo34, 04.04. 09:56

    Bei Red Bull ist die Marketingstrategie eben der Sport und die Markenpräsenz in den Fernsehübertragungen (Europa League usw) ist das Ziel.
    Was hingegen ein Benko oder andere Milliardäre davon hätten, einen Club mit Geld zuzuschütten, außer ein weiteres Hobby, welches nach Gutdünken betrieben wird, erschließt sich mir zwar nicht, aber macht nix. Hauptsache König Fußball werden die Obolusse nachgeschmissen, damit man einen ordentlichen Kick sehen kann.

    ronaldo34, 04.04. 10:00

    Wobei - er könnte es ja auch im Rahmen seines Unternehmens in die Marketingstrategie integrieren - SK Kika/Leiner Rapid Wien, das hätte doch was. Leiner hat ja sogar die passende Logofarbe, dh man müsste nicht einmal die Trikots umfärben...

    ronaldo34, 04.04. 10:07

    @libero! ^^

    https://www.leiner.at/static/media/cache/resolve/store_thumb_detail/static/uploads/images/store/1484844357.1111-salzburg-imageFile.jpg

    https://media.allianz-stadion.at/c8/20/d0/e9/rapid-front-01-1500x000.jpeg

    unwissender, 04.04. 10:26

    Ein Milliardär wird nur einsteigen, wenn
    a. es in das Konzept passt, d.h. seine Klienten auch im Stadion zu finden sind und
    b. das Image des Vereins sehr positiv ist.

    Bzgl. Signa (d.h. Benko) kann man beide Punkte mit nein beantworten, daher wir er eher nicht einsteigen.

    Ottakringer wäre eine Möglichkeit, die sind aber zu finanzschwach. Allianz wäre eine Möglichkeit, da wäre Punkt a) zu bejahen.

    libero, 04.04. 11:12

    Was ist los mit euch? Es geht hier allein um den namen RB Wien, der mit Benko möglich wäre. Dass das investment logischerweise für Signa komplett sinnlos wäre ist hier nicht das thema - obwohl man schon sehr viele potentielle kunden ansprechen könnte.
    Prost!

    mayusa, 04.04. 11:17

    Leute !

    Nur weil ein Millionär Präsident wird heißt, dass nicht das er wie Mateschitz derartige Summen in den Verein wirft.
    Er kann den Verein doch führen wie jeder andere Präsident eines Klubs auch.

    sobek, 04.04. 11:39

    also mal überhaupt, hier geht es NICHT um benkö der präsi werden soll, hier gehts um roland schmid, der präsi werden soll;
    einer der nix mit leiner zu tun hat; aber halt mal so viel zu den vielen insidern........ ich weiß halt einfach mehr........ ätsch :-)

    sobek, 04.04. 11:40

    benko natürlich........

    sobek, 04.04. 11:41

    übrigens, roland schmid, auch millionär........

    ronaldo34, 04.04. 11:42

    @libero
    warum sollte Endkundenwerbung (zB Leiner) sinnlos sein?

    libero, 04.04. 12:22

    @ron - habe ich eh im letzten satz noch geschrieben. Ist mir im ersten teil nicht eingefallen und dann hats mich nimma löschen gefreut.
    Prost!

    grünweiss, 04.04. 12:48

    Rapid Benko Wien? willst du uns durch den Kakao ziehen?
    Sollte Benko einsteigen wird totsicher der Name nicht verscherbelt, das ist so sicher wie das Amen im Gebet. Rapid wird nicht verkauft, die können sich selbst ernähren, wenn auch schwer aber doch !

    ronaldo34, 04.04. 13:06

    @libero
    alles klar ^^

    ronaldo34, 04.04. 14:12

    Natürlich könnte man als Investor immer ein paar Unternehmerspezln dazu überreden , auch was rein zu stecken, um dem FFP weiterhin zu entsprechen, dafür revanchiert man sich dann halt irgendwann im Bereich eines anderen geogr. Längengrads auf irgend eine angemessene Art und Weise usw....
    Ich meine man braucht ja nur schauen wie manche Fussball Schwergewichte das ganze handhaben in der Praxis, nachmachen und fertig ;)

    Rapid hat uns allen gestern große Freude bereitet, noch was...

    vollkoffer, 04.04. 08:29

    ...zu den frustrierten Fans

    des Provinzklubs, in der Statistik wird nur aufscheinen, dass der Lask verloren hat, dass er die ein bisserl bessere Elf war interessiert die Statistik nicht.

    Antworten

    kakanien, 04.04. 08:33

    "Provinzklubs" dann ist im Umkehrschluss Rapid ein "Wasserkopfklub"?

    redpanda, 04.04. 08:35

    wen interessiert Statistik? da steht auch das Rapid Rekordmeister ist und haben seit 10 Jahren nichts gewonnen.

    zarael, 04.04. 09:09

    @vollkoffer: genau solche Wortspenden sind es, welche die stetig wachsende Missgunst und die ewigen Fetzereien unnötig befeuern. Absolut entbehrlich. Etwas mehr Respekt würde nicht schaden, vor allem wenn man selbst auch respektvoll behandelt werden will.

    bergziege, 04.04. 09:18

    RAPID wird gegen Salzburg 0 Chancen haben, denen ergeht es wie dem GAK. Sie werden untergehen, auch wenn Salzburg mit der C-Mannschaft antritt.

    zarael, 04.04. 09:20

    @bergziege: und jetzt die Lottozahlen bitte :).

    unwissender, 04.04. 09:21

    @zarael, ihr Wort in Gottes Ohr. Freue mich jedenfalls auf ein spannendes Duell, und so wie manche schreiben, wird es ein enger Kampf werden.

    birdinho, 04.04. 16:43

    bergziege, 04.04. 09:18
    RAPID wird gegen Salzburg 0 Chancen haben, denen ergeht es wie dem GAK. Sie werden untergehen, auch wenn Salzburg mit der C-Mannschaft antritt.
    ———————————————————————————-
    Stimmt, das haben wir ja beim letzten Mal gesehen. Hauptsache der Ramalho ist dabei ...

    Cupfinale

    doncarlos1, 04.04. 08:21

    Wenn man sich die gestrigen Leistungen angesehen hat muss man klar sagen, dass nur Salzburg Cupsieger werden kann. Denn ein 2.x werden die keine frühe rote Karte bekommen.
    Natürlich habe ich mich als Rapidler gestern gefreut, aber so ehrlich sollte man schon sein: Die Leistung war wieder einmal ganz schlecht und nicht Final-würdig. Nur kämpfen alleine ist zu wenig. Spielerisch war das ein Armutszeugnis. Und bei Badji hat man gesehen, dass der viel zu schwach ist, um gegen stärkere Mannschaften erfolgreich zu sein. Für mich ein glatter Fehlkauf (wie viele andere von Bickel). Und dann tauscht der Didi wieder den Pavlovic ein. Mir kocht jedes Mal das Blut hoch, wenn ich diesen Antikicker sehe. Der kann absolut gar nichts. Spricht nicht für Didi !!
    Etwas noch am Rande: Das Foul an Murg war dunkelrot. In anderen Ländern wird man für so etwas monatelang gesperrt. Bei uns kriegt man gelb. Eine Frechheit.

    Antworten

    wald4, 04.04. 08:34

    So ein Finalles Urteil über einen jungen Spieler würde ich mir nie erlauben.
    Wir werden sehen, wie er sich entwickelt, speichern sie ihren Eintrag einmal ab und schauen wir nach zwei Jahren weiter.
    Einen Stürmer der sofort einschlägt wird Rapid nicht bekommen, den die werden Weltweit verzweifelt gesucht.
    VG

    redpanda, 04.04. 08:37

    als Stürmer hängst immer in der Luft wenn du keinen brauchbaren Bälle bekommst. Nach zwei Spielen zu urteilen ist etwas verfrüht, immerhin hat er ja schon ein Tor geschossen :-)

    doncarlos1, 04.04. 08:43

    Ich finde ja eh nicht, dass er schlecht ist, aber er wirkt aus meiner Sicht etwas unbeweglich. Sicher wird er sich weiter entwickeln, aber Rapid braucht aktuell einen starken Stürmer, mit dem man auch gegen stärkere Mannschaften reüssieren kann. Dann muss man halt mal etwas tiefer ins Börserl greifen. So einen Spieler wie Badji (aktuelle Verfassung) findet man auch im österreichischen Nachwuchs. Auch die müssten sich erst entwickeln.

    redpanda, 04.04. 08:50

    das ist das ewige Dilemma, wirklich gute Stürmer kommen nicht nach Ö. bzw. sind viel zu teuer.
    Und wenn sich mal ein Talent durchsetzt geht er ins Ausland weil er dort viel mehr verdient.

    doncarlos1, 04.04. 08:57

    Schlussendlich hoffe ich, dass Rapid am 1.5. einen Top-Tag erwischt und vielleicht auch das nötige Glück hat, um gegen Salzburg eine Chance zu haben. Zumindest sollte man auch etwas mehr auf die spielerische Linie schauen. Immerhin hat man doch ein paar gute Techniker wie Murg, Schobesberger oder Knasmüllner.

    wald4, 04.04. 08:59

    Mit den tiefer in die Tasche greifen um einen Topmann zu bekommen, bist heute schon bei 50mille aufwärts, leider.

    doncarlos1, 04.04. 09:01

    @wald @redpanda:
    Habt ja Recht, was die Stürmersuche betrifft. Aber Salzburg schafft es ja auch immer wieder (Soriano, Dabbur etc.)
    Und die These, dass sich ein Talent immer gleich ins Ausland absetzt stimmt natürlich vollkommen. Aber hier ist die Bundesliga schuld. Wenn man die eigene Liga stärken würde, vor allem finanziell, wäre das nicht so krass.
    Aber was macht unsere tolle Bundesliga: Eine super Reform, damit alles noch schlechter wird.

    kapazunder, 04.04. 09:02

    Vor allem mit so einer Angsthasenaufstellung. Kontrollierte Offensive und nicht Defensive!

    redpanda, 04.04. 09:11

    naja, mit 10 Mann auf Offensive setzen ist halt schwierig. Gestern wollten sie einfach nur das Elferschiessen ermauern und das ist gelungen.

    LASK auf den Spuren von Real Madrid!

    libero, 04.04. 08:09

    Innerhalb einer woche könnten mehrere titel verspielt werden, cup ist schon mal weg,
    Prost!

    Antworten

    redpanda, 04.04. 08:13

    LASK ist Weltklasse, Serienmeister und mehrfacher CL Sieger!
    Allerdings nur bei mir am PC beim Fußballmanager :-))))

    doncarlos1, 04.04. 08:13

    Am Wochenende ist sicher auch der Meistertitel weg.
    Aber es hat eh sowieso keiner geglaubt, dass Salzburg nicht Meister wird.

    wald4, 04.04. 08:17

    Libero waren sie schon einmal nüchtern auch?
    LASK mit Real zu vergleichen ist ungefähr so als würde ich Horn mit Salzburg vergleichen.:-)
    Schönen Tag noch.

    ämpremiärandereistprimär, 04.04. 09:05

    @Wald
    Bullen haben doch auch Hörner ;)

    wald4, 04.04. 09:10

    Aber die Horner keine Bullen:-)

    RBS gegen Rapid

    franzjosef1957, 04.04. 08:07

    Irgendwie das vor Saisonbeginn erwartete Duell der Meisterschaft.
    Jetzt halt Cupfinale.
    Gut so.
    In Graz gab es gestern ein einseitiges Match mit Fußball vom Feinsten seitens RBS, die ganz professionell aufgetreten.
    Da sah man den Unterschied zur Austria die nur überheblich war.
    Der Regionalligist, wurde von 13 300 Zuschauern mit standing ovations trotz eines 0:6 verabschiedet.
    So soll's sein

    Antworten

    ecomo, 04.04. 09:33

    franzjosef1957,schrieb am 04.04. 08:07
    Irgendwie das vor Saisonbeginn erwartete Duell der Meisterschaft.
    ------------------------------
    Aber auch nur von den Rapidlern.

    #####EOF##### Night Riders - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Fat Bike at night

    Chris Cummins

    Night Riders

    Riding on a fat bike through the snowy landscape of Pinzgau.

    By Chris Cummins

    It’s a frosty winter night somewhere above Mittersill in Pinzgau and I’m on a fatbike plunging down a forest track cloaked in deep snow.

    The intense darkness is interrupted only by the tunnel glare of my headlight. It picks out a narrow line of trodden-down snow made by winter hikers and, disappearing quickly around the next bend, the red tail light of my guide Tracy Anderson, a former state champion mountain bike racer from the, USA who has made Pinzgau his home.

    I don’t actually know where I am, or indeed, why I am still upright. There is something quite counter-intuitive about embracing such speed in such treacherous conditions on a bike. But my guide Tracy Anderson tells me to just trust in my monster-truck tires crunching through the snow below me. It’s not just that they are 4.8 inches thick, which is about a hand’s width, they are also studded with spikes.

    If only I can conquer my instinctive caution, this is going to be a great night.

    Anderson, who has founded a guiding company called Bike Austria, knows these trails like the back of his hand but, even for him, the night conditions make the familiar route feel special and intense:

    “As soon as you do it at night, it’s like you have never done it before. It’s a completely different experience,” he enthuses. “It is just this tunnel of light that makes it this sort of magical experience.”

    I fully feel the nocturnal enchantment at the bottom of the first descent. After a quick transition on a quiet road, where the spikes cut through what would otherwise have been treacherous black ice, we find ourselves on a brief section of cross-country ski tracks through the valley. Condensation from the fast-flowing river has engulfed the valley in a wispy mist. It seems to swirl around Tracy as my head-lights fix on his back. It gives the scene a Lord of the Ring’s aura of mystery.

    Our headlights pick out a pair of robust white horses running alongside a wooden fence. What are they doing out? At minus 7 degrees, am I having visions?

    Fat Biking

    Chris Cummins

    A Lack Of Dignity

    The ride continues up a trail that climbs along the wooden-fence of some live-stock paddocks. On my left, snow has piled up high on the wooden-slats of the fence and to my right it is bending the branches of pine trees down low. They look like white-clad crouching fans on the Alpe d’Huez climb, cheering us on, some even giving us a snowy pat on the back as we pass.

    It has to be admitted, dear reader, that I shame myself on this climb. The trodden path is around 30 cm wide and easy to ride, but when I veer off slightly, the soft snow swallows my front tire and I come to a standstill.

    My right foot reaches out to catch balance but sinks immediately to hip-height into the seemingly bottomless snow. I find myself lying in the powder with my bike on top of me.

    But the indignity has only just begun. Since I can’t get a foot down on solid snow, it is almost impossible to get started again. In the end I have to push the bike to a fence which I can hold onto as I remount.

    Extending Play Time

    What I need of course is practice. Oh, to live in Pinzgau and enjoy these trails every evening! Because that is the true joy of riding at night. For the working or studying bike community, it extends the winter riding hours from beyond the snatched hours of the weekend. Every night can be adventure time.

    “You can just throw the bike lights on. Sometimes you have to get a bit motivated after work, but once you get out there and you get that feeling of spin in your legs you have, I mean, all the time in the world!”

    Tracy

    Chris Cummins

    Tracy, is a qualified medical doctor who oozes with passion for cycling. He has made it his life’s goal to spread the message of the joys and health benefits of biking among the youth community in his adopted home in the Pinzgau. He has been a key figure in the building of a €300,000 pump track, which opened last August and will host a World Championship Qualifier Event this summer.

    "My mission to get kids on bikes has grown from strong backgrounds in both medicine and cycling combined with a passion for kids” he says. “Introducing kids to a sport that has given me so many great experiences and a healthy lifestyle is my way of improving the world we live in.”

    My Stallion

    His work getting local kids from the Pinzgau to manage their first single-track drop offs is probably simpler than helping this ageing Englishman to negotiate the powdery tracks at night. Fatbikes can be heavy and they feel bulky. I feel a bit intimidated by this mass, like a nervous horse rider fearing his borrowed stallion might bolt with him.

    fat biking in winter

    Chris Cummins

    “Just keep your weight right over the back tire,” advises Tracy, “and try to keep off the front brake. Then it is a balance of going fast enough so you can keep straight but not going too fast so you lose your control.”

    I find it is a bit like water skiing. As it were the tips of the skis, I let the front wheel float above the snow and gradually gather in confidence as the 25km night-time loop continues past isolated farmhouses, where the yellow squares of light hint at coziness and homely safety.

    We’ve got one last climb and then the descent down to the wooden-paneled brewery where I am staying. It’s a while since I last felt my toes and the thought of that first wheat beer in the warmth of a Stube is beginning to play on my mind.

    Embracing the Speed

    At the top of the climb, fortified with Tracy’s honeyed tea, I gather myself for the final descent. Who knows when I will get to fatbike at night again? I’m determined to make the most of it. “Just trust the traction,” Tracy reminds me. “You actually have more grip than you would in summer when this track is covered in gravel.”

    By the time I have finished fiddling with my goggles, I realize that Tracy and his riding partner Bianca Hofer are mere dots of red light in the distance; and I’m damned if I’m going to be left alone in this snow-clad wilderness. So, finally, I let go of the brakes and embrace the speed and realize they had not been lying to me.

    I whizz around bends feeling as stable as a train on its tracks. It is wonderful. As we whip around the snow-banked corners through a forested section, there’s a sudden strong smell of pine resin, that brings my mind worryingly to Zirbenschnaps. I feel exhilarated and intensely alive.

    As we cruise back over the snowfields into the small town of Mittersill, my face is glowing with cold and the elation. The adrenaline rush seems to have even reconnected me with my dormant toes.

    It is the dead of night in the Pinzgau Alps. 25km away in Zell am See the night is probably alive with Après Ski hits and all the cliches of mass tourism. But here, crunching along on those fat spiked tires, I seem to have rediscovered that sense of adventure I’d so badly missed.

    mehr Sport:

    Aktuell:

    #####EOF##### Maria Motter - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Autorenbereich von Maria Motter

    Maria Motter Graz

    Bücher, Bilder, Kritzeleien. Und die Menschen dazu.

    02.04.2017
    Frau mit Maske

    Die besten Filme der Diagonale

    Tanzende Einhörner, eine schmückende Lamettaboa und die besten Filme, die Jurys auf der Diagonale 2017 gesehen haben: Alle Preise sind vergeben.

    01.04.2017
    Hauptdarstellerin aus "The Bad Batch"

    Nur raus aus der Wüste

    Eine exklusive Preview von Ana Lily Amirpours jüngstem filmischen Horrortrip auf der Diagonale in Graz spießt sich mit der Erwartungshaltung.

    31.03.2017
    Szene aus dem Film "Siebzehn"

    Diese DebütantInnen wagen etwas

    Premieren auf der Diagonale: Gegen Erwartbares haben sich Monja Art und Arman T. Riahi mit ihren Spielfilmdebüts entschieden. Bravo!

    30.03.2017
    Brunhilde Pomsel

    In komprimierter Form packbar

    Von menschenleerer Zivilisation zum Lebensnarrativ einer Sekretärin im Nationalsozialismus: drei richtig gute Dokus auf der Diagonale in Graz. Und heute: Wir streamen in Bewegtbild!

    29.03.2017
    Michael Glawogger

    Zu Gast im Hotel Eden

    Die Diagonale eröffnet mit einem Abend für Michael Glawogger. Oder viel eher: von Monika Willi und Michael Glawogger für uns, das Publikum.

    26.03.2017
    Wolfgang Möstl

    Diagonale und noch kein Plan? Hier lang!

    Am Dienstag beginnt die 20. Diagonale in Graz. Ihr wisst noch nicht was ihr euch anschauen sollt? Wir haben Festival-Empfehlungen!

    14.03.2017
    Filmstill Joanna Rytel

    Tricky Women

    Japanischer Animationsfilm ist so viel mehr als Mangamädchen mit Kulleraugen: Das internationale Animationsfilmfestival Tricky Women zeigt erstaunliche Arbeiten.

    09.03.2017
    Doris Knecht

    Viktor und die Frauen

    Doris Knechts neuer Roman hat den Titel "Alles über Beziehungen" und ist alles andere als Ratgeberlektüre.

    05.03.2017
    Die Anwältin Renata Avila beim Elevate Festival

    Krasse Sachen

    Was einem am Elevate so präsentiert wird, wirft mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Mit Absicht.

    02.03.2017
    Tijan Sila

    Chicks in Krieg und Frieden

    Da erzählt einer von Kindheit im Krieg und dem Neubeginn in einem anderen Land so hart, dass es lustig wird: Tijan Sila räumt in "Tierchen unlimited" mit Klischees auf.

    22.02.2017
    Mädchen in rosa Zimmer, Film  "Paradies Paradies"

    Paradies ist Ansichtssache

    Kurdwin Ayub führt mit ihrem ausgezeichneten und sehr familiären Kinodebüt "Paradies! Paradies!" nach Kurdistan.

    21.02.2017
    Silhouette vor Sonnenuntergang

    Benjamin Lebert in Kathmandu

    "Die Dunkelheit zwischen den Sternen" ist Benjamin Leberts neues Buch. Es ist eine nepalesische Novelle, wie aus einer längst fernen Zeit.

    19.02.2017
    Georg Friedrich mit Kappe bei Dankesrede Berlinale

    Silberne Bären und bittere Herzen

    Ildikó Enyedi nimmt den Goldenen Bären für "On Body And Soul" als besten Film der 67. Berlinale entgegen. Aki Kaurismäki wird der Silberne Bär zwischen Sesselreihen in die Hand gedrückt. Und alle googeln ein Gedicht.

    17.02.2017
    Aki Kaurismäkis Lächeln

    Holz hacken oder Filme drehen

    Aki Kaurismäki gilt als Favorit für den Goldenen Bären dieser #Berlinale. Beastie Boy Adam Horovitz ist jetzt auch Schauspieler und Sally Hawkins mit Oscar-reifer Vorstellung.

    15.02.2017
    Abstrakte Grafik

    Das Elevate 2017 kommt näher

    Das Grazer Elevate findet dieses Jahr bereits im März statt und bildet somit den Auftakt des Festivaljahres. Alle Infos zum Lineup stehen hier.

    Bär

    Binge-watching in Berlin

    250000 Tickets: Die Berlinale und ihre Gäste feiern die Liebe zum Kino. Mit Gillian - such grace! - Anderson, Catherine Deneuve und 150 Neugeborenen.

    12.02.2017
    Josef Hader mit Pistole in "Wilde Maus"

    Und raus ist die Wilde Maus!

    Sämtliche Vorstellungen des österreichischen Wettbewerbs bei der Berlinale sind ausverkauft. Außer Konkurrenz läuft noch "T2 Trainspotting", in Konkurrenz "The Dinner". Unter anderem.

    10.02.2017
    Jury Vorsitzender der Berlinale Paul Verhoeven bei der Eröffnung

    Zehn Tage nicht Laptop und chillen

    Mut, Humor und Liebesgeschichten verspricht die 67. Berlinale zu Beginn. Aber wie lange werden wir noch echten Menschen zuschauen?

    04.02.2017
    Hanya Yanagihara

    Alles Menschenmögliche

    Vier Männer, ihre Leben und ihre Liebe. Hanya Yanagiharas Bestseller "Ein wenig Leben" gibt dem Wort "Freund" seine Bedeutung zurück.

    01.02.2017
    FPÖ Plakate in Graz

    Graz wählt

    Am Sonntag ist Gemeinderatswahl in Graz. Wer sind die SpitzenkandidatInnen der antretenden Parteien und was versprechen sie? Pia Hierzegger hat sie am Freitag im Theater im Bahnhof zu Gast.

    Storys von Maria Motter

    #####EOF##### Viktoria Waldegger - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Mavi Phoenix am Popfest 2018

    Christian Stipkovits

    It smells like rain today

    Nass begonnen, strahlend geendet: der Eröffnungsabend am Wiener Popfest.

    Von Lisa Schneider

    Der Weltuntergang, so sieht er aus. Schwarzer Himmel, Windböen, die das Wasser in kleinen, schwappenden Wellen über den Beton tragen. Schirme, die davonfliegen, Menschen in Sandalen, die sich und die Sandalen verfluchen. Kurz vor der Eröffnung des heurigen Popfests durch die Band Dives geht erstmal ein richtiger Wolkenbruch nieder. Gleich vorweg: Die Stimmung hat’s nicht getrübt, dann beginnen wir eben eine halbe Stunde später, kürzen ihr Set zwar, aber es ist der Gedanke des gemeinsamen Spiels, und man will eben keine Band komplett streichen.

    Popfest 2018

    26. - 29. Juli am Karlsplatz in Wien.

    FM4 sendet live vom Popfest am Samstag, den 28. Juli, von 19 – 22 Uhr

    Der schiefe Ton, der sitzt

    Ihrem Namen gerecht tauchen Dives also in Regenponchos gewickelt auf, auf diese große Seebühne - sie sind damit wohl eine der wenigen Bands, die nicht erstmal eine kleinere, sondern gleich bei ihrem ersten Popfest-Auftritt die größte Bühne bespielen.

    Genregerecht dem Punkgedanken huldigend quietscht die Gitarre erstmal unangenehm in die Höhe; in sehr hohen Tonlagen angelegte, einstimmende Soli werden auch noch andere Songs eröffnen, das ist spannend, weil nicht wie auf Platte. Mit ihrer ersten Single „Shrimp“ haben Dives ihren melodiös stärksten Song geschrieben, andere, wie etwa „Roof“ weigern sich gegen die schöne Pop-Klassifizierung, drosseln die Stimme zur Monotonie, bei der nur der Grummelbass mithalten darf.

    Besagte Stimme, die darf auch mal schief sitzen, die englische Aussprache muss genauso wenig immer tight sein wie der Einsatz des Schlagzeugs. Es ist kein Nicht-Können, es ist ein Nicht-Wollen, und auch damit prägen Dives die Punk-Tradition im Kleinen: Das Eckige, das Kantige, der rebellische Gedanke, der nicht nur in der Zeile sitzt, sondern vielmehr noch in der Musik.

    Die Sonne ist jetzt auch wieder da.

    Hedonismus, liebevoller Zorn, Popmusik

    Glitzer, Hedonismus, noch mehr Glitzer: Anger eröffnen an einer anderen Ecke des Karlsplatzes die Red Bull Stage. Die hat ihren ganz eigenen Charme, und bietet jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, dabeizusein, wenn Großes seinen Anfang nimmt. Man denke an Mavi Phoenix, die vor zwei Jahren auf dieser abgespeckten Version der Seebühne gestanden ist, mit einer Single namens „Quiet“ draußen, nur der oberösterreichische Slang war da schon genauso elaboriert wie er heute ist. Heuer spielt sie den Headline-Slot auf der größten Bühne. Später mehr, zurück zu Anger.

    Zuerst wären da die fabelhaften Outfits des Südtiroler Duos - live unterstützt von Drummer Jakob Herber, der sonst für Flut trommelt. Ein Hemd, das so viel versteckt wie ein durchsichtiger Vorhang, glitzernde Einteiler, schwarze Leggins, Glitzer-Tube-Top, Lacklederüberwürfe, und flammend rotes Haar. Das in Kombination mit dem irgendwie frankophil angehauchten, aber trotzdem in englischer Sprache gesäuselten Dreampop transportiert die ZuseherInnen schon beim Hinsehen hinein in eine Welt, in die man sich gesehnt hat, ohne davon zu wissen. Alles ist weich hier, und schön, es gibt keine Hierarchie, keinen Unterschied Mann/Frau. Das auch gerade deshalb, weil sie keinen Hehl daraus machen, ein Künstler-Pärchen zu sein; aber kann das funktionieren, muss man sich als Band nicht eigentlich hassen, um richtig groß zu werden?

    Anger nicht. Ihre erste EP nennen sie nicht umsonst „Liebe und Wut“, es ist nicht alles Zucker, wo Liebe draufsteht, und nicht alles die Hölle, wo „Wut“. Nora Pider und Julian Angerer erklären die Bühne zum Theater - Nora Pider ist auch Performancekünstlerin - das geht am schönsten im Song „Without You“ auf, küssen sie sich jetzt, oder nicht?

    Die Instrumente aus der Hand gelegt schleichen sie über die Bühne, und singen sich an, aber auch wieder fürs Publikum. Es kribbelt irgendwie, es ist manchmal so als sähe man hier etwas, was man nicht sehen dürfte, ohne die schmuddelige, aber mit verführerischer Note. Voyeurismus ist etwas Schönes.

    Eine erste kleine, große Pop-Sensation an diesem ersten Festivalabend, wahrscheinlich schon eine der besten fürs Wochenende. Mit ihrem schönsten Stück „Sunday Depression“ schließen sie ihr Set, der Song, den wir uns alle Sonntags nicht anhören müssen, gegen die Depression gibt es da dann nämlich Konzerte in der Karlskirche.

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Die melancholische und die Strandgitarre

    Die Seebühne hat sich mittlerweile warmspielen lassen, die angenehm kühlen Temperaturen sind da, und passend zum späten Dämmerlicht zelebrieren Naked Lunch standesgemäß eine große Show, mit einem seltenen Gastauftritt von Gustav. Diese Institution von Band, mit militant und trotzdem sanft vertontem Welt- und Herzschmerz, man weiß nicht, was von beiden ihnen mehr weh tut. Gelebte, gespielte Verzweiflung, und dann kommen da so gute Songs heraus, es ist zum In-die-Hände-klatschen, oder vielleicht eher zum schönen Ins-Bier-weinen.

    Es geht schon an die letzten Bands, die Open Air heute auftreten, Pressyes spielt auf der Red Bull Music Stage psychedelischen Gitarrenpop und fragt vielleicht einmal zu oft, wer im Publikum aller sein geliebtes „California“ kennt. Die Musik ist nämlich gut, und vor allem sehr gut gespielt, die angestrengt evozierte Verbindung zum Sonnenstaat mit Surfer-Coolness muss gar nicht sein. „I wish I was by the ocean“ singt René Mühlberger, heute muss der Brunnen vor der Karlskirche dienen, er ist an diesem Wochenende das schönste Meer der Welt.

    Mavi Phoenix Superstar

    Mavi Phoenix betritt schließlich die Hauptbühne, die schon Erwähnte, die vor zwei Jahren ganz am Anfang war, und jetzt vom Primavera Sound Festival, vom Melt! und Roskilde zurückkehrt, ihren Siegeszug zuhause zu beenden. Viel ist gesagt und geschrieben worden über die heimische, großartig anwachsende Popmusikszene in den letzten Jahren; Mavi Phoenix aber ist eine, die sich tatsächlich als eine der größten Pop-Hoffnungen des Landes bezeichnen darf. Sie feiert Erfolge, die weit über die Landesgrenzen hinausgehen.

    Es ist auch gestern, trotz musikalischer Unterstützung - unter anderem von Alex The Flipper an den Turntables - eine One-Woman-Show. Ein konzentriertes Set, für sich selbst und für ihr Publikum: Es ist die trockene, knallharte Emotion über dicken Beats, Autotune dabei nicht als Spielerei, sondern als Stilmittel. Genauso wie die Textzeilen, die Mavi ins Publikum hineinpeitscht, auf Englisch oder sogar auf Spanisch („Aventura“). Die Meute, ihre Meute, nimmt alles gierig auf, es ist die Hitlist, die hier jeder auswendig mitsingen kann. Es ist ein Mavi-Phoenix-Chor an diesem Abend vor der Wiener Karlskirche, ab und zu lächelt sie kurz, und kann es selbst gar nicht so richtig glauben. In den vorderen Reihen hält man das Gedränge fast nicht aus, das Geschrei und die Hände, die fliegen. Genauso muss es sein.

    Heißer ist es zu etwas späterem Zeitpunkt nur im Prechtlsaal in der TU, der die ehemalige Spielstätte Brut als schönsten Popfest-Schwitzkasten abgelöst hat. Hier spielt die hervorragende Band Crush. Bassistin Verena Bodelski lebt den Rock’n’Roll in guter alter Kurt Cobain- oder in guter neuer Dave Grohl-Manier, sitzend, mit Gipsfuß, der Bass wird trotzdem gezupft. Gipsfuß auf einer Popfest-Bühne, das werden wir an diesem Wochenende noch häufiger erleben. Auch Wolfgang Möstl ist aktuell einbandagiert.

    Heiß ist es außerdem, weil man hinauf- und hinuntersausen muss, unten besagte Crush, oben Hearts Hearts, im wunderbaren Kuppelsaal der TU, der sich wie ein Fischbauch über der Band schließt. Unbewusst oder doch sehr clever geplant schlagen die Kuratoren damit einen Bogen zurück an den Anfang der Band, die 2015 einen ihrer ersten Auftritte am Waves Vienna Festival gespielt hat, und da tatsächlich in einem Schiff, nämlich im Lagerraum des Badeschiffs in Wien.

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Ein Erfolg, der erste Abend, das Fest geht weiter, bis Sonntag. Es wird ein gutes Wochenende.

    mehr Popfest 2018:

    Aktuell:

    #####EOF##### Brand New! - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Fettes Brot auf dem Rummelplatz

    Jens Herrndorff

    brand new

    Brand New!

    Neue Songs von The Chemical Brothers, Fettes Brot, Florence + The Machine und KitschKrieg feat. Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann. Vote mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

    Von Eva Deutsch

    The Chemical Brothers - Got To Keep On

    Das Königspaar der britischen Electronica veröffentlicht mit „Got To Keep On“ eine weitere Single, die ihrem neuen Album „No Geography“ vorangeht, das im April kommen wird. Diesmal wird der Fokus auf mehr Dance und etwas weniger „Hau drauf auf die Effekt-Kiste“ gelegt als bei der Vorgänger-Single „Free Yourself“. Das Video stammt von Star-Regisseur Michel Gondry und zeigt wie Menschen tanzen, wenn sie es wirklich exzellent können.

    Fettes Brot - Du driftest nach rechts

    Eine zwischenmenschliche Kluft entsteht, wenn man nicht nur gefühlsmäßig sondern auch politisch und ideologisch in eine entgegengesetzte Richtung driftet. Das kann mit dem Nachbarn passieren, dem Arbeitskollegen, einem Freund, dem Onkel oder der eigenen Freundin. Wenn ganze Gesellschaften nach rechts driften, reagieren Fettes Brot äußerst launisch, wahrscheinlich nicht nur auf ihrer aktuellen Single “Du driftest nach rechts”. Das Album „Lovestory“ erscheint am 5. April.

    Florence + The Machine - Moderation

    Florence Welch hat Anfang Jänner bei einem Konzert in Perth überraschend das Live-Debüt zu ihrer neuen Single “Moderation” gegeben. Nun ist die Studio-Version erschienen. “Moderation” unterscheidet sich etwas vom üblichen Sound von Florence + The Machine, ist temporeicher und wird immer hymnischer. Eigentlich ist der Song während ihrer Arbeit am letzten Album “High As Hope” entstanden. Aber der Song passte nicht zum Thema der Platte, “Moderation” handelt nämlich von Beziehungen. “It’s about reaching outwards and being cross that someone can’t give you what you want.”, verrät Welch in einem Interview.

    KitschKrieg feat. Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann - 5 Minuten

    Dass sich eine Zusammenkunft mit KitschKrieg, Trettmann und Cro wiederholt, ist nach ihrem Track 10419 nicht verwunderlich. Aber wie passen da AnnenMayKantereit dazu? Überraschend harmonisch. Sänger Henning May hört privat gerne Hip Hop, ist dem Genre also nicht abgetan. “5 Minuten” ist ein melancholisches Liebeslied über das Entlieben, das manchmal eben in fünf Minuten passieren kann. Warum langsam Schluss machen, wenn es auch schnell gehen kann?

    mehr FM4 Charts:

    Aktuell:

    #####EOF##### Filmflimmern - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Oskar Werner

    Koch Media

    Filmflimmern

    Filmflimmern

    Die geschnittene Musical-Sequenz aus „Vice“, ein weibliches „Superbad“ von Olivia Wilde, eine Dokumentation über Steve Bannon und ein look back in anger von „Wayne’s World“-Regisseurin Penelope Spheeris. Das und mehr und außerdem die Filmstarts der Woche und Termine.

    Von Pia Reiser

    • Der Vorverkauf für die Diagonale hat begonnen!
    • Seit heute, 15.03, gibt es endlich die restlichen „Arrested Development“-Episoden der finalen, fünften Staffel bei Netflix. Um Lucille Blutz zu ziteren: „I want to cry so bad but I don’t think I can spare the moisture.“
    • In „Vice“, Adam McKays Film über Dick Cheney, gab es ursprünglich auch eine Musical-Sequenz mit Brittany Howard von den fantastischen Alabama Shakes. Die Szene wurde geschnitten, ist aber auf der DVD zu sehen - und hier.
    • Apropos Adam McKay: Der hat gemeinsam mit Will Ferrell „Booksmart“, das Regiedebut von Olivia Wilde, produziert - in den Hauptrollen Beanie Feldstein und Kaitlyn Denver. Der Film ist jetzt schon der Liebling des SXSW-Festivals und dem Trailernach zu beurteilen ist das die weibliche Antwort auf „Superbad“. Und das nicht nur, weil Beanie Feldstein die Schwester von Jonah Hill ist.
    • Große Vorfreude auf grundsätzlich alles, was Ethan Hawke macht, aktuell auf den Film „Adopt a highway“, in dem Hawke ein Baby in einem Plastiksackerl findet und die „Showtime“-Serie „The Good Lord Bird“, in der Hawke den Abolitionist John Brown spielen wird.
    • „Varsity Blues“ ist nicht nur ein Film mit James van der Beek, sondern auch der Name der FBI operation, die sich um einen massiven College-Schmiergeld- und Korruptionsfall dreht, in den auch Schauspielerinnen wie Felicity Huffmann verwickelt sind.
    • „Wayne’s World“-Regisseurin Penelope Spheeris im Interview über die Weinsteins, Gender Bias und, dass sie froh ist, nicht mehr in Hollywood zu arbeiten.
    • Alles, was man bis jetzt über das „Sopranos“-Prequel „Newark“ weiß.
    • I hated every moment in the White House, so Steve Bannon im Trailerzu „The Brink“.
    • Keine Zeit, Romane zu lesen? „100 Jahre Einsamkeit“ wird zur Netflix-Serie.
    • Cher doesn’t like me: Regisseur Peter Bogdanovich im Interview.
    • In London gibt es momentan eine Ausstellung von handgemalten Filmplakaten aus Ghana zu Hollywood-Produktionen.

    Neu im Kino

    The Sisters Brothers
    Mir genügt der Gedanke an John C Reilly auf einem Pferd, um schonmal eine Kinokarte zu kaufen. In „The Sisters Brothers“ sind Reilly und Joaquin Phoenix Brüder und Auftragskiller im wilden Western, der sich in einem Film vom Arthaus-König Jacques Audiard natürlich auch anders präsentiert als ein kugelzersiebtes Macho-Paradies. Ein eigenwilliger, stellenweise absurder und durchaus schwarzhumoriger Film, den man nicht versäumen sollte. Mehr zu „The Sisters Brothers“ gibt es hier von Christian Fuchs zu lesen, er verleiht 8 von 10 zähneputzende Killer.

    Filmstill aus "The Sisters Brothers"

    Polyfilm

    What Men Want
    Nach „Ghostbusters“, „Overboard“ und der "Ocean’s-Reihe erlebt nun eine RomCom aus dem Jahr 2000 einen Reboot mit vertauschten Genderrollen. In „What Women Want“ konnte Mel Gibson hören, was Frauen denken, in „What men want“ kann Taraji P Henson hören, was Männer denken. Eine sehr vorhersehbare Komödie inklusive Läuterung, aber in diesen derart mageren Komödienzeiten wird man ja schnell dankbar. Highlight von „What Men Want“ ist Pete Davidson in einer kleinen Rolle, die große Vorfreude auf seine größeren Rollen in Projekten z.B. mit Judd Apatow macht.

    Szenenbild "What men want"

    Constantin

    Kino Wien Film
    Die Dokumentation von Paul Rosdy, die bereits auf der Viennale im Vorjahr zu sehen war, geht auf Spurensuche teilweise inzwischen nicht mehr existierender Kinos in Wien. „Kino Wien Film“ erzählt aber auch davon, was es heißt, heute ein Kino zu führen, das zu keiner der großen Ketten gehört. Die Doku lässt Menschen zu Wort kommen, deren Herz für den Film und den Kino als Ort schlägt.

    Kino von außen

    Rosdy Film

    Die Erscheinung
    Ein erfahrener Kriegsreporter (Vincent Landon) soll in einem kleinen französischen Dorf in den Alpen der Frage nachgehen, ob die Marienerscheinungen eines jungen Mädchens tatsächlich stattgefunden haben - im Auftrag des Vatikan. In dem Dorf scharen sich Gläubige um die junge Frau, die sich von ihr Wunder und Erlösung versprechen und die Kirche kurbelt ihre Vermarktungsmaschine an. Interessantes Thema enttäuschend umgesetzt findet Anna Katharina Laggner und verleiht 3 von 10 Auferstehungen.

    Szenenbild "Die Erscheinung"

    Filmladen

    Termine

    13.-17.03: Tricky Women, Wien
    19.-24.03: Diagonale, Graz
    20.-31-03: Lateinamerika Festival, Das Kino, Salzburg
    17.03: A Man for all Seasons, Gartenbaukino, Wien
    19.03: The Rocky Horror Picture Show, Filmcasino, Wien
    19.03: Die Fälscher, Leokino, Innsbruck
    20.03: A Funny thing happened on the way to the forum, Filmmuseum, Wien
    21.03: The Witches, Filmmuseum, Wien
    21.03: Fahrenheit 451, Filmmuseum, Wien

    Oskar Werner

    Koch Media

    Der schönste Montag der Filmgeschichte: Oskar Werner als Guy Montag in „Fahrenheit 451“. Zu sehen am 21.03 im Filmmuseum, Wien

    In diesem Sinn: These books were alive, they spoke to me! („Fahrenheit 451“)

    mehr Pia Reiser:

    Aktuell:

    #####EOF##### Grüßen Sie mit Radio Steiermark! - Radio Steiermark

    Grüßen Sie mit Radio Steiermark!

    Sie wollen Ihre Liebsten mit einem ganz persönlichen Gruß im Radio überraschen? Grüßen Sie Ihre Verwandten, Ihre Freunde oder wen auch immer Sie wollen ganz einfach über Radio Steiermark!

    Wünschen Sie Ihren Freunden einen schönen Tag, Geburtstag oder Urlaub, gratulieren Sie zur Hochzeit oder zur Geburt - und das alles via Radio!

    Postkarten

    APA/Barbara Gindl

    Schreiben Sie uns!

    Radio Steiermark bietet Ihnen jeden Sonntag von 12.00 bis 15.00 Uhr die Möglichkeit, jemanden live auf Sendung zu grüßen oder auch grüßen zu lassen - alles, was Sie dafür tun müssen, ist dieses Formular auszufüllen:

    Jeder Gruß, der bis Samstag, 24.00 Uhr, abgegeben wurde, kann am darauffolgenden Sonntag noch berücksichtigt werden; allerdings bitten wir um Verständnis, dass nicht für alle Grüße Platz ist - die Redaktion behält sich daher eine Auswahl vor.

    Links:

    #####EOF##### Mumford & Sons sind FM4 Artist Of The Week. - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Mumford & Sons

    Gavin Batty

    Artist of the Week

    Mumford & Sons sind FM4 Artist Of The Week.

    Vor fast einem Jahrzehnt ist die englische Band Mumford & Sons mit ihrem herzerwärmenden Country-Folk Sound international sehr erfolgreich geworden. Heute samplen sie wie Skrillex und zerhacken Beats wie Kanye West. „Ist das noch meine Band?“, fragen sich so manche Fans.

    Von Eva Umbauer

    Mumford & Sons hatten für ihr neues Album „Delta“ Lust darauf zu experimentieren. Und so ist „Delta“ ein recht eklektisches, modernes und durchaus schmackhaftes Pop/Rock-Album geworden, auf dem das Banjo, das die Band auf ihren ersten beiden Alben „Sigh No More“ und „Babel“ so furios gespielt hat, schon mal im Tonstudio neunmal übereinandergelegt wurde, mit Hilfe von einem echten Auskenner in Sachen aktueller Qualitäts-Popmusik. Paul Epworth heißt der Mann, der mit Mumford & Sons „Delta“ kreiert hat.

    Paul Epworths beeindruckender CV

    Der britische Multiinstrumentalist sang und spielte Anfang der 00er-Jahre selbst in einer Band und machte sich dann einen Namen als Producer, nachdem er die ersten Alben von den englischen Bands The Futureheads, Bloc Party und Maximo Park produzierte hatte. Später folgten, neben vielen weiteren Namen, Cee Lo Green oder Florence And The Machine, sowie Adele.

    Mit renommiertem Produzenten im legendären Studio

    Mumford & Sons machten erst einmal eine Probesession mit Paul Epworth, um zu sehen, ob die Zusammenarbeit tatsächlich Früchte tragen könnte. Ihr Song „Slip Away“ war dabei das allererste Stück. Rasch war ersichtlich, Paul Epworth war der Mann, der klar das Potential haben würde, um Mumford & Sons in die Zukunft zu führen. Vom Zugang her erinnert das manchmal ein wenig an den US-Musiker Bon Iver, der am letzten Album seinen Sound ebenfalls modernisiert hat.

    Mumford & Sons

    Alistair Taylor-Young

    Die hymnischen Lieder von „Delta“ wurden in einem ruhigen Nordlondoner Vorort eingespielt, in einem Aufnahmestudio namens The Church, direkt an der Strasse von Crouch End gelegen. The Church ist in einer ehemaligen Kirche situiert. Das Studio gehörte Dave Stewart von den Eurythmics, und Annie Lennox wohnte gleich ein Stück nebenan. Ich erhaschte in den 90er-Jahren so manchen Blick auf eine Band, die dort aufnahm. Auch Bob Dylan war mal zu sehen, wenn man fast täglich vorbeiging an der Church, was ich damals oft tat, weil mein bester Freund ganz in der Nähe ansässig war. Seit fünf Jahren ist Paul Epworth der Besitzer von The Church.

    Albumcover von Mumford & Sons' "Delta"

    Island/Universal

    „Delta“ von Mumford And sons ist bei Island/Universal erschienen.

    Marcus Mumford: „The sound engineers in the studio, those guys arrived two hours before we arrived every morning - line check everything, sound check everything. And I was really inspired this time around to look over their shoulders. Some of them are really young guys, in their early or mid 20s, and they might have an association of being geeks, but they are geniuses. And then Paul (Epworth), he´s an optimist, he always sees the positives. And that´s a really exciting energy to have in the studio. But at the same time he had some real plans, it wasn´t that everything´s gonna be alright anyway. Whenever you ran out of steam with an idea, he´d be there to pick up the slack and take on.“

    Aber wie nun etwa die im Studio übereinandergestapelten Schichten des Banjo-Klanges - beim Stück „Woman“ - live auf die Bühne bringen?

    Tipp

    Mumford and Sons spielen am 3. Mai in der Wiener Stadthalle!

    Winston Marshall: „We are shitting ourselves a little bit. We have to work out these songs in rehearsals. There´s one bit where there´s nine banjos layered on top of each other. I don´t know how on earth we are going to pull that off. But we are very excited, I mean, we are a live band. When we started we made these records as advertisements for our live show.“

    Die Songs „Woman“ und „Rose Of Shannon“ - auf letzterem singt die US-Songschreiberin Maggie Rogers mit - gehen ein wenig in eine Alternative-R&B Richtung, samt einem sinnlich-knurrenden Marcus Mumford, der ansonsten auf dem neuen Album ein wunderbarer, sensibler Vokalist ist, etwa bei der Ballade „Wild Heart“, die mit Zeilen wie „I guess, I asked for the truth, brutal and untuned, but tonight it sounds improvised“ in Herz und Seele hineinschneidet.

    „We are a long way from Little Lion Man with ‚Delta‘“, sagen Mumford & Sons. Wer noch immer daran kiefelt, die Band wollte schlicht und einfach einmal etwas Anderes machen. Damals, als Marcus Mumford & Co berühmt wurden mit diesem leidenschaftlichen Bluegrass-Folk, zu dem man nicht anders konnte als mit den Füßen zu stampfen und sich auf die Schenkel zu klopfen, hatten sie gerade diese Instrumente zur Verfügung - das Banjo, den Doppelbass etc, aber dann hat sich die Situation eben gewandelt: Mumford wollten das Banjo in die Ecke stellen und die Gitarre einstöpseln, so wie Bob Dylan einst eingesteckt hat.

    Verlorenes Paradies?

    Jetzt ist eben wieder alles ein wenig anders. Das mag hart sein für Puristinnen und Puristen, aber nochmals: Habt keine Angst, auch wenn wir am neuen Mumford-Album durchmüssen durch ein brütendes, elektronisches Spoken-Word Stück namens „Darkness Visible“, samt dem amerikanischen Singer-Songwriter Gill Landry als Gast, der aus „Paradise Lost“ rezitiert, jenem im 17.Jahrhundert veröffentlichten epischen Gedicht in Blankversen des englischen Dichters John Milton, das die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, der Versuchung von Adam und Eva durch Satan, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden erzählt.

    Fast hätte ich vergessen, dass Marcus Mumford ein Pastorensohn ist. Damit wenigstens auf manche Themen, wie etwa Himmel und Hölle, noch Verlass ist, wo ja auf nichts mehr Verlass zu schein scheint in diesen Tagen. Nicht einmal mehr auf ein Tradtionsunternehmen - etwas antiquiert zwar, aber solide, klassische Arbeit - wie Mumford & Sons. Es ist bitter, wenn dann ein Album wie „Delta“ daherkommt. Nein, ist es nicht, aber wer einfach ganz und gar nicht an die neuen Mumford & Sons anstreifen möchte, als Trost, „Delta“ ist nicht ihr letztes Album, da kommen noch weitere, also war jetzt die gerade passende Zeit für ein paar klanglische Veränderungen. Wer sagt, dass die Band nicht wieder einmal zum „alten“ Sound zurückkehren könnte?

    In der Ferne bellt ein Hund - auf „October Skies“, und „If I Say“ ist mit seinen üppigen Streicherarrangements fast schon wie im Disney-Film, but hey, that´s ok. Provokatives Easy Listening oder so. Shine on, you crazy diamonds.

    Allerdings, so arg wie das jetzt klingen mag, ist es dann auch wieder nicht, auch wenn Mumford & Sons mit „Delta“ ein Album eingespielt haben, auf dem sie recht wild experimentiert haben. Manche Songs setzen schon noch dort fort, wo die Band rund um Sänger Marcus Mumford aufgehört hat, etwa der Song „Guiding Light“.

    Zum Albumtitel „Delta“ meint die Band noch Folgendes:

    Winston Marshall: „Well, ‚Delta‘, there´s a few things to it. On the one hand it´s the fourth letter in the Greek alphabet, and it´s our fourth album. And it´s also a place where the culture of the land meets the wild of the sea, and so it´s a very fertile place. Marcus came on his scooter into the studio every day, and one day he came in with like heureka moment of ‚Delta!‘.“

    Aktuell:

    #####EOF##### Buch - fm4.ORF.at
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    Standort: Startseite tv.ORF.at

    6:35

    ORF III

    Kultur Heute

    Patrick Zwerger stellt heute u. a. die Ausstellung „Alle meine Künste“ von Arik Brauer im Jüdischen Museum, das neue Buch „Was ist so schlimm am Kapitalismus?“ von Jean Ziegler, und den neuen Dokumentarfilm „The Remains“ von Nathalie Borgers vor. 

    VPS 6:35

    19:45

    ORF III

    Kultur Heute

    Ani Gülgün-Mayr berichtet heute u.a. vom Soap & Skin im Wiener Konzerthaus, von der Verleihung des „Papageno-Award“ im Stadttheater Wels, und präsentiert zwei Ausstellungen zum Thema „Feminismus“ in Graz.

    VPS 19:45

    21:55

    ORF III

    Die Tafelrunde

    Diesmal erfahren wir, was österreichische Kabarettgrößen wie Gernot Kulis, Christoph Fälbl, Angelika Niedetzky und Guido Tartarotti über die Absurditäten von Politik, Kultur und Wirtschaft denken.

    VPS 21:55

    22:45

    ORF III

    ORF III Spezial

    Farkas, Waldbrunn & Co - Teil 2

     2012

    Stereo

    16:9

    VPS 22:50

    0:10

    ORF III

    Fernsehen wie damals

    Panorama - Klassiker der Reportage

    VPS 0:10

    UT

    2:55

    ORF III

    Die Tafelrunde

    Diesmal erfahren wir, was österreichische Kabarettgrößen wie Gernot Kulis, Christoph Fälbl, Angelika Niedetzky und Guido Tartarotti über die Absurditäten von Politik, Kultur und Wirtschaft denken.

    VPS 3:00

    3:50

    ORF III

    Fernsehen wie damals

    Panorama - Klassiker der Reportage

    VPS 3:55

    UT

    5:05

    ORF III

    Die Tafelrunde

    Diesmal erfahren wir, was österreichische Kabarettgrößen wie Gernot Kulis, Christoph Fälbl, Angelika Niedetzky und Guido Tartarotti über die Absurditäten von Politik, Kultur und Wirtschaft denken.

    VPS 5:10

    5:55

    ORF III

    Fernsehen wie damals

    Panorama - Klassiker der Reportage

    VPS 6:00

    UT

    #####EOF##### Ein Kreis, der von einer Linie durchzogen wird - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Line Across Circle

    Line Across Circle

    mit akzent

    Ein Kreis, der von einer Linie durchzogen wird

    Boris war gemeinsam mit Todors Bruder in der Schule und die beiden haben in der Erdkundestunde wie Kühe gemuht. Jetzt ist Boris ein junger, bulgarischer Maler und stellt demnächst in Wien aus.

    Von Todor Ovtcharov

    Am 11. Februar findet in der Wiener Galerie “To Stick” eine Ausstellung von einem der spannendsten jungen, bulgarischen Maler - Boris Pramatarov - und der Französin Sophie Ung statt.

    Ich kenne Boris schon lange, er war ein Mitschüler von meinem Bruder im Kunstgymnasium in Sofia. Ich erinnere mich sogar an unsere erste Begegnung. Die empörte Geographielehrerin hatte nach Boris und meinen Eltern verlangt.

    Er und mein Bruder hatten in der Erdkundestunde wie Kühe gemuht. Sie wollte die Kinder über Indochina belehren und die beiden muhten im Takt. Das gefiel der Lehrerin gar nicht. Mein Bruder meinte, dass sie gar nicht gemuht hätten, sondern nur „Smoke on the Water“ ohne Stimme gesungen haben. Boris muhte in dem Moment mit Einverständis. Das brachte die Lehrerin zur Weißglut und sie sagte, dass sie nie wieder mit Schülern zu tun haben wollte, die nicht wissen wollen, wo Indochina ist.

    Logo Podcast Mit Akzent

    radio fm4

    Hier gibt’s alle Folgen von Mit Akzent im Podcast.

    Jetzt lebt und arbeitet Boris mit Sophie Ung, dessen Vater vom Regime der Roten Khmer aus Kambodscha geflüchtet ist. Obwohl er in die Erdkundestunde gemuht hat, kennt er die Schönheiten und das Leiden von Indochina persönlich.

    Boris und Sophie haben sich in Brüssel kennengelernt und als Künstlerduo „Line across Circle“ zusammengefunden. Die zwei sind wirklich wie ein Kreis, der von einer Linie durchzogen wird. Vielleicht ist das ein Symbol der geteilten Vision der beiden. In ihren Bildern kämpft Sophie mit den Dämonen ihres Vaters. Die Bilder von Boris sind auch erfüllt mit Dämonen: Kompositionen mit vielen Figuren, gefüllt mit Lust und Sehnsucht. Man weiß nicht, was in seinen Bilder mehr Angst macht – die erfüllten oder die nicht erfüllten Wünsche. Boris malt in schwarz-weiß und behauptet, dass er auch die Weilt so sieht.

    Liebe Hörerinnen und Hörer, kommt am 11. Februar in die Wiener Galerie “To Stick” vorbei. Und wenn ihr wollt, können euch die Künstler auch etwas vormuhen.

    Aktuell:

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    Am 7. April ab 8.30 Uhr in ORF eins, ab 12.30 Uhr in OSP
    Sonntag, 7. April 2019
    8.30 Uhr, ORF eins
    12.30 Uhr, ORF SPORT +
    Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer aus knapp 130 Ländern und das stärkste österreichische Marathon-Team aller Zeiten – der 36. Vienna City Marathon hat am Sonntag, dem 7. April 2019, einiges zu bieten, entsprechend macht der ORF den Event einmal mehr zum multimedialen Großereignis in Fernsehen, Radio, online und im TELETEXT.
    Bereits ab 8.30 Uhr meldet sich in ORF eins das ORF-Team rund um Moderator Oliver Polzer vom Start und vom Zielbereich vor dem Burgtheater. Nach der Live-Übertragung von 8.55 bis 12.30 Uhr (Kommentator ist Dietmar Wolff, Kokommentator der zweifache Olympia-Marathon-Starter Michael Buchleitner) zeigt ORF eins die Highlights des „Inclusion Runs“ vom 6. April, während ORF SPORT + von 12.30 bis 13.15 Uhr die Zielankunft der sogenannten Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer bringt. OSP wiederholt den VCM 2019 am Dienstag, dem 9. April, um 21.15 Uhr.
    Johannes Hahn und Martin Lang sind als Motorradreporter unterwegs, um unmittelbare Eindrücke von der Strecke, dem Spitzenfeld, den besten Österreicherinnen und Österreichern etc. zu schildern. Ein ausgeklügeltes Funktechniksystem zoomt die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten hinein ins Geschehen: Insgesamt 20 Kameras (Regie Werner Mitterer, verantwortlicher Redakteur Hans Hengst) halten jedes Detail des Rennens in High Definition fest – drei Motorradkameras, eine Helikopterkamera, eine Krankamera auf einem Auto bei der Spitzengruppe, eine Superzeitlupenkamera beim Start sowie eine weitere Superzeitlupenkamera im Zielbereich stellen sicher, dass keine Millisekunde des Rennens ausgelassen wird. Nicht zuletzt eine ausgefeilte Satellitenübertragung mit drei Kameras beim Start vor dem IZD-Tower beim UNO-City-Gelände, eine Kamera am Ende der Reichsbrücke und eine Kamera beim Prater erlauben hautnahe Live-Berichterstattung.
    Vienna City Marathon

    ORF/Milenko Badzic

    Sportlich ist der VCM19 prominent besetzt

    Gleich 10 Läufer haben eine Bestzeit von unter 2 Stunden 10 Minuten, 5 Läuferinnen unter 2:28. Bei den Herren kommt der Favorit aus der Schweiz, Tadesse Abraham (Bestzeit: 2:06,40) wird versuchen, den Wien-Rekord von 2:05,41 zu unterbieten. Bei den Damen ist die Siegerin von 2017 und 2018, Nancy Kiprop (Bestzeit: 2:22,46) aus Kenia wieder mit dabei. Auch ihr Ziel ist der Streckenrekord, der seit dem Jahr 2000 bei 2:23,47 steht.
    Besonders erfreulich ist, dass heuer die gesamte österreichische Marathon-Elite in Wien am Start ist: Bei den Herren das Quartett Lemawork Ketema (2:13,22), Valentin Pfeil (2:14,50), Peter Herzog (2:15,29) und Christian Steinhammer (2:17,54), bei den Damen Eva Wutti (2:37,59).

    Der VCM im ORF-Landesstudio Wien

    Alle Bilder vom Marathon sind auf wien.ORF.at zu sehen.
    „Wien heute“ zeigt die letzten Vorbereitungen für den VCM am Freitag, dem 5., und am Samstag, dem 6. April, ab 19.00 Uhr in ORF 2. Am Marathontag selbst gibt es in „Wien heute“ eine umfassende Reportage über die vielen Facetten des Events, von den nervösen Läuferinnen und Läufern am Start, den Fans entlang der Strecke bis zum Zielraum beim Burgtheater.
    Radio Wien bietet Reportagen von Läuferinnen und Läufern und mitfiebernden Zuschauerinnen und Zuschauern. Weiters informiert Radio Wien am Sonntag auch in der Verkehrsinformation umfassend: Die Marathonstrecke führt quer durch Wien. Viele Straßen und Brücken werden ab den Morgenstunden gesperrt, Straßenbahn- und Autobuslinien müssen kurzgeführt oder umgeleitet werden. Radio Wien liefert zuverlässig die aktuellsten Verkehrsinformationen und die besten Ausweichtipps.
    Vienna City Marathon 2018

    ORF/Roman Zach-Kiesling

    Teilnehmer des Vienna City Marathons

    Umfassende Berichterstattung auf sport.ORF.at, auf der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

    Zum Vienna City Marathon gestalten sport.ORF.at, ORF-TVthek und der ORF TELETEXT für alle Fans auch 2019 wieder ein multimediales Package: Auf sport.ORF.at ist bereits vorab alles Wissenswerte rund um Österreichs Laufsport-Ereignis Nummer eins zu lesen, das Rennen selbst wird topaktuell gecovert, Nach- und Hintergrundberichte sowie Ergebnislisten runden das Angebot ab.
    Wer das Rennen online oder am Smartphone live mitverfolgen möchte, dem steht auf TVthek.ORF.at und sport.ORF.at außerdem der Live-Stream der ORF-Übertragung zur Verfügung, die ORF-TVthek bringt auch Video-on-Demand-Highlights.
    Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner Sportberichterstattung ab Seite 200 ebenfalls aktuell und umfassend über den Marathon.
    Vienna City Marathon 2018

    ORF/Roman Zach-Kiesling

    Weltrekordversuch bei der Ö3-Wecker-Marathon-Challenge

    Kann die Ö3-Marathon-Staffel den aktuellen Marathon-Weltrekord knacken? Das ist die große Frage, wenn am Sonntag, den 7. April der Vienna City Marathon über die Bühne geht. 42 Hobby-Läufer/innen bilden das Ö3-Team und werden vor tausenden, begeisterten Zuschauer/innen versuchen, den Weltrekord von 2:01,39 Stunden des Kenianers Eliud Kipchoge – gelaufen in Berlin 2018 – zu schlagen. Das Ö3-Wecker-Team rund um Non-Running-Captain Tom Walek und Ö3-Challenge-Headcoach Lissi Niedereder wird auch heuer eine schlagkräftige Lauf-Staffel zusammenstellen. Jede/r der 42 Ö3-Hörer/innen läuft einen Kilometer (der/die letzte ein bisschen mehr) und übergibt das Ö3-Staffel-Holz, bis der/die letzte die Ziellinie überquert.

    Ö3-Sondersendung & Verkehrsservice zum Laufevent des Jahres

    Begleitet wird die Ö3-Marathon-Challenge beim Vienna City Marathon mit einer Ö3-Sondersendung am Sonntag, den 7. April von 9.00 bis 11.00 Uhr. Tom Walek meldet sich live von der Marathon-Strecke, Gabi Hiller aus dem Ziel, moderiert wird die Ö3-Sondersendung von Tarek Adamski. Außerdem liefert die Ö3-Verkehrsredaktion den genauen Überblick über die Straßensperren und die Situation auf den Ausweichstrecken.
    Vienna City Marathon 2018

    ORF/Roman Zach-Kiesling

    Die Ö3-Verkehrsprognose für den VCM
    Der Vienna City Marathon startet am Sonntag um 9.00 Uhr bei der Reichsbrücke. Das Ziel befindet sich am Ring beim Burgtheater. Die Laufroute führt über die Donau zum Praterstern und von dort direkt in den Prater. Über die Schüttelstraße geht es zum Ring weiter, auf der Linken Wienzeile bis zum Schloss Schönbrunn – und dann auf der Mariahilfer Straße zurück Richtung Innenstadt. Entlang der Zweierlinie biegen die Sportler/innen in die Liechtensteinstraße stadtauswärts ein. Über die Friedensbrücke und auf der Oberen- und Unteren Donaustraße führt die Route ein zweites Mal in den Prater bis zum Lusthaus. Die letzte Etappe folgt der Rustenschacherallee, Sportklubstraße und Vivariumstraße zur Franzensbrücke und von dort auf der Radetzkystraße und Vorderen Zollamtsstraße zum Ring. Etwas über zwei Stunden nach dem Start wird der Sieger im Ziel beim Burgtheater gefeiert. Der Vienna City Marathon hat dutzende Straßensperren und Einschränkungen bei den Wiener Linien zur Folge.

    Auto stehen lassen – U-Bahn fahren!
    Am Sonntag lässt man in Wien am besten sein Auto stehen und weicht großräumig aus. Speziell betroffen sind die Bezirke innerhalb des Gürtels und Teile des 2. und 20. Bezirks. Hier gilt es rechtzeitig auf die U-Bahn oder Schnellbahn umzusteigen. Denn in der Kernzeit von etwa 8.00 bis 12.00 Uhr ist es kaum möglich, mit dem eigenen Fahrzeug die Stadt zu durchqueren.

    Die Ö3-Ausweichtipps
    • Die Wiener Autobahnen bleiben am Sonntag befahrbar, auch die Südosttangente. Gesperrt werden hier allerdings die Abfahrt Richtung Zentrum und die A4 stadteinwärts am Knoten Prater. Wer zum Flughafen Schwechat fahren will, fährt am besten über die Altmannsdorfer- und Grünbergstraße, über den Handelskai, über die Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke zur A22 oder über die S1.
    • Die Wiener Westeinfahrt bleibt den ganzen Tag über befahrbar. ­- Der Gürtel wird zwischen der Felberstraße und der Schönbrunner Straße gesperrt. Wer aus den südlichen Bezirken zur Westautobahn fährt, kann über die Eichenstraße und Edelsinnstraße zur Lainzer Straße und zur Kennedybrücke ausweichen. Wer aus den nördlichen Bezirken Wiens kommt, fährt über die Felberstraße oder Linzer Straße zur Westausfahrt. Dort besteht allerdings Staugefahr.
    • Ab etwa 12.40 Uhr Mittag wird es dann wieder etwas leichter für die Autofahrer/innen, wenn die Linke Wienzeile und der Gürtel wieder freigegeben werden.
    • Der 6. Bezirk und Teile des 15. Bezirks können von 9.00 bis ca. 12.40 Uhr nur zeitweise über einige Schleusen erreicht oder verlassen werden. Hier gilt es den Sonntagsausflug rechtzeitig zu planen, damit man sich am Marathon-Tag unangenehme Überraschungen erspart.

    30 Straßensperren – ein Überblick

    Ab Freitag 20.00 Uhr:

    • Sperre der Ringstraße zwischen Stadiongasse und Schottengasse wegen der Auf- und Abbauarbeiten (bis Sonntag 20.00 Uhr). Ausgeweitet wird der Sperrbereich am Ring am Samstag von 16.30 bis ca. 19.00 Uhr und am Sonntag ab 6.30 Uhr.

    Am Sonntag ab 4.00 Uhr:
    • Sperre der Reichsbrücke nur stadteinwärts wegen Vorbereitungsarbeiten (bis 6.30 Uhr)

    Ab 6.30 Uhr:
    • Sperre der Reichsbrücke (in beiden Richtungen) und der Wagramer Straße im Startbereich zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Handelskai. Auf der A22, der Donauuferautobahn, werden die Ausfahrten Reichsbrücke und Kagran gesperrt (ca. bis 10.30 Uhr).
    • Sperre der Ringstraße zwischen Operngasse und Stadiongasse (bis ca. 17.45 Uhr)

    Ab 7.30 Uhr:
    • Sperre der Ringstraße zusätzlich zwischen Urania und Operngasse (bis ca. 16.30 Uhr)

    Ab 8.00 Uhr:
    • Sperre der Ausfahrt Zentrum auf der A23, Sperre der A4 stadteinwärts ab der Tangente und Sperre der Schüttelstraße (bis ca. 15.30 Uhr)
    • Sperre der Unteren Donaustraße bis zur Aspernbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
    • Lassallestraße und Praterstern (bis ca. 13.45 Uhr)
    • Sperre Praterstraße, Aspernbrücke, Aspernbrückengasse, Franzensbrückenstraße (bis ca. 13.45 Uhr)
    • Sperre der Stadionbrücke Richtung 3. Bezirk (bis ca. 11.00 Uhr)

    Ab 8.45 Uhr:
    • Sperre Rossauer Lände und Franz-Josefs-Kai (bis 11.00 Uhr)
    • Sperre Spittelauer Lände und Liechtensteinstraße (bis 13.40 Uhr)

    Ab 9.00 Uhr:
    • Gürtelsperre zwischen Schönbrunner Straße und Felberstraße (bis ca. 12.30 Uhr)
    • Linke Wienzeile abschnittsweise vom Ring bis zur Schlossallee (bis ca. 13.10 Uhr)
    • Zweierlinie zwischen Schwarzenbergplatz und Universitätsstraße (bis ca. 14.00 Uhr)
    • Währinger Straße stadteinwärts ab der Hörlgasse (bis ca. 14.00 Uhr)
    • Sperre der Alserbachstraße, Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
    • Sperre der Unteren- und Oberen Donaustraße und der Brigittenauer Lände bis zur Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)

    Ab 9.15 Uhr:
    • Äußere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.15 Uhr)
    • Innere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.00 Uhr)

    Ab 10.15 Uhr:
    • Sperre der Vorderen Zollamtsstraße und Radetzkystraße (bis ca. 15.40 Uhr)

    Die angegebenen Zeiten sind Richtzeiten. Speziell die Aufhebungen der Sperren können sich verschieben. Die letzte Sperre am Ring wird gegen 20.00 Uhr aufgehoben.

    Bus und Bim werden umgeleitet
    Massiv betroffen vom Marathon sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Insgesamt werden am Sonntag rund 30 Straßenbahn- und Autobuslinien kurzgeführt oder umgeleitet, darunter die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71. U-Bahn und Schnellbahn sind angesichts der zahlreichen Straßensperren eine besonders gute Alternative.

    Fünf Laufbewerbe bereits am Samstag
    Schon am Samstag finden im Vorfeld des Marathons fünf Laufbewerbe zwischen dem Prater und dem Burgtheater statt. Von 16.30 bis längstens 19.00 Uhr werden im 1., 2. und 3. Bezirk einige wichtige Straßen gesperrt. Das sind die Ringstraße abschnittsweise ab der Urania, die A4 und die Schüttelstraße stadteinwärts ab dem Knoten Prater, die Stadionallee, die Franzensbrücke und Franzensbrückenstraße, die Vordere Zollamtsstraße, Weiskirchnerstraße und die Wollzeile. Autofahrer/innen sollten in dieser Zeit rechtzeitig ausweichen, etwa über die Zweierlinie oder über den Gürtel.

    Die aktuellsten Infos im Ö3-Verkehrsservice
    Der Ö3-Verkehrsservice informiert über alle Straßensperren und gibt jeweils zur vollen und zur halben Stunde einen Überblick über die Situation auf den Ausweichstrecken. Ö3 informiert, welche Routen blockiert sind, wo die Sperren bereits aufgehoben sind und welche öffentlichen Verkehrsmittel uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Ö3-Verkehrsinformation gibt es auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf das Navi-Display.

    FM4 läuft!

    Am Sonntag, dem 7. April, liefert FM4 den Soundtrack zum Laufen mit der passenden Musik in einem Marathonmix. Vier Stunden lang, von 9.00 bis 13.00 Uhr – oder anders gesagt: von der UNO-City bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater – präsentiert Chris Cummins die beste Musik zum Laufen, zum Durchhalten, zum Anfeuern. Die Playlist dazu kommt von der FM4-Hörerschaft und der FM4-Musikredaktion – der perfekte Mix, der auch mit der FM4-App am Handy die musikalische Verpflegung für alle Läuferinnen und Läufer bietet.

    Link:

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    Die Programmhighlights von Ö1, Ö3 und FM4 von 13. bis 22. April 2019
    Von Literatur über Musik und Gespräche bis hin zu Hörerwünschen – das alles bietet das Osterprogramm von Ö1, Ö3 und FM4.
    Ö1 Logo neu (2017)

    ORF

    Unter dem Titel „Tod am Kreuz“ befasst sich „Logos - Glauben und Zweifeln“ am Samstag, den 13. April ab 19.05 Uhr in Ö1 mit der theologischen Bedeutung des Karfreitags und stellt die Frage „Was gibt es da zu feiern?“.
    „Befreiender Glaube zwischen Pessach und Ostern“ ist das Thema von Thomas Hennefeld, Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in Österreich, in den „Gedanken für den Tag“ von Montag, den 15. bis Samstag, den 20. April jeweils um 6.56 Uhr in Ö1.
    Am Mittwoch, den 17. April liest Detlev Eckstein in den „Radiogeschichten“ (11.05 Uhr) Wolfdietrich Schnurres Erzählung „Wovon man lebt“. Ostern rückt näher, aber die Stimmung in der Familie ist getrübt, denn der Vater ist arbeitslos. Doch für ihn steht fest: Ostern ohne eine Überraschung für seinen Sohn darf es nicht geben. Tatsächlich hat er - gerade noch rechtzeitig - eine Idee.
    Zu Beginn der drei österlichen Tage spricht die römisch-katholische Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel unter dem Titel „Kreuzestod und Osterjubel“ in „Betrifft: Ostern“ (18.50 Uhr) am Gründonnerstag, den 18. April über die Bedeutung des Kreuzes und des Osterfestes in der Tradition und heute.
    Am Karfreitag, den 19. April ist im „Ö1 Konzert“ (19.30 Uhr) eine Aufnahme aus dem Wiener Konzerthaus zu hören: Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“, gespielt vom Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks. Es singen das Collegium Vocale 1704, Eric Stokloßa, Tenor (Evangelist); Jan Martinik, Bass (Jesus); Lenka Cafourková und Céline Scheen, Sopran; Sophie Harmsen und Susanne Langner, Alt; Krystian Adam und Václav Cížek, Tenor; Hugo Oliveira und Tomáš Král, Bass.
    Im Ö1-„Hörspiel“ wird „Das Gemeindekind“ von Marie von Ebner-Eschenbach in zwei Teilen ausgestrahlt – am Karsamstag, den 20. April und am Ostermontag, den 22. April jeweils um 14.00 Uhr. In ihrem 1887 erschienenen Roman wendet sich die Schriftstellerin vehement gegen die deterministische Vererbungstheorie. Menschen, so lautet ihr Credo, sind nicht allein Sklaven ihrer Herkunft und Opfer der Umstände. Sie können sich, bei entsprechendem Willen, aus ihren Fesseln befreien. In der ORF/MDR-Produktion aus dem Jahr 2008 wirken Elisabeth Orth, Valentin Marginter, David Miesmer, Isabella Campestrini, Bibiana Zeller, Martin Schwab, Annemarie Düringer, Wolfram Berger, Brigitte Swoboda, Birgit Minichmayr, Boris Eder, Anne Bennent, Erhard Koren, Linde Prelog, Rudolf Buczolich u.v.a. mit. Für die Musik zeichnet Otto Lechner verantwortlich, Regie führte Götz Fritsch. In „Apropos Klassik“ (15.05 Uhr) am Karsamstag, den 20. April ist eine Aufnahme von den heurigen Osterfestspielen Salzburg zu hören: Antonín Dvoráks Stabat Mater, gespielt von der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christoph Eschenbach. Es singen Venera Gimadieva, Elisabeth Kulman, Pavol Breslik, René Pape und der Chor des Bayerischen Rundfunks.
    „Wohin ich schau, Gethsemane“ - in „Du holde Kunst“ am Ostersonntag, den 21. April um 8.15 Uhr liest Marion Degler Ostergedichte von Christine Busta. Um 13.10 Uhr gibt es das Klassik-Wunschkonzert „Tolle Titel - starke Stücke“ und „Moment am Sonntag“ (18.15 Uhr) beschäftigt sich mit der vernachlässigten Fähigkeit des Milde-Seins.
    Am Ostermontag, den 22. April ist in der „Matinee“ (11.03 Uhr) eine Aufnahme von den Osterfestspielen Salzburg 2019 zu hören. Die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Mariss Jansons spielt Werke von Joseph Haydn und Gustav Mahler, es singt die Sopranistin Regula Mühlemann. Im „Ö1 Küchenradio“ (13.10 Uhr) bereiten der Schauspieler Markus Hering und seine Tochter Lotta passendes zum Osterfest zu: Eierkäse nach Großmutters Art und einen Lammstrudel. Dazu hören die beiden Musik von Bryan Ferry, Element of Crime, Christina Stürmer und Jean Sibelius. Ab 16.00 Uhr ist in „Selten wie ein Feiertag“ Harald Mally, Pfarrer in Wien-Mauer, zu Gast und „Memo - Ideen, Mythen, Feste“ (19.05 Uhr) lädt unter dem Titel „Osterfeuer, Zuckerl und Ziegelböhm“ zu einem Osterspaziergang durch den Wiener Arbeiterbezirk Favoriten ein.

    Ostern im Hitradio Ö3

    Ö3 (neutral): Ö3 Studio im ORF Haus Schladming

    ORF/Wolfgang Pfleger

    Am Karfreitag, den 19. April sendet Hitradio Ö3 kurz vor 15.00 Uhr das Johannes-Evangelium und am Ostersonntag, den 21. April und am Ostermontag, den 22. April gibt es jeweils um 6.40 Uhr österliche Beiträge von Roberto Talotta.
    Für Tom Walek geht es in den Osterferien wieder mit Prominenten in die Berge – sein Rucksack ist gepackt, die Wanderschuhe geschnürt und sein Mikrofon immer mit dabei. „Walek wandert“ mit Diana Langes-Swarovski ist am Palmsonntag (14.4.) und mit Dompfarrer Toni Faber am Ostersonntag (21.4.) jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr auf Ö3 zu hören. Am 22. April sendet Hitradio Ö3 den „Ö3-Musikfeiertag am Ostermontag“. Von 9.00 bis 19.00 Uhr gibt es die „bunteste Osterplaylist aller Zeiten“. Moderiert wird der Ö3-Musikfeiertag von Benny Hörtnagl (9.00-14.00 Uhr) und Sheyda Kharrazi (14.00-19.00 Uhr).
    Außerdem informiert die Ö3-Verkehrsredaktion jeweils zur vollen und zur halben Stunde über alle Verkehrsbehinderungen im traditionell sehr dichten Osterreiseverkehr und über die genaue Situation auf den Ausweichstrecken. Alle aktuellen Verkehrsmeldungen sind in Echtzeit auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf dem Navi-Display und auf http://oe3.ORF.at abrufbar und werden laufend aktualisiert.

    Das FM4-Osterprogramm

    FM4

    ORF

    Bei den FM4-Osterfestspielen gibt es Verlosungen von Eintrittspässen für Festivals & Konzerte quer durch das FM4-Programm. In „Unter Palmkätzchen“ (15. bis 19. April, jeweils ab 13.00 Uhr) plaudern die FM4-Comedians Roli Gratzer und Hannes Duscher mit Anrufer/innen, und die FM4-„Homebase Parade“ (15.-19.4. und 22.4., 19.00 Uhr) ist der richtige Ort für Musikwünsche.
    In den Festivalplaylisten „Sounds of …“ (15. bis 18. April, 21.00 Uhr) präsentiert FM4 Songs von Bands, die demnächst auf Musikfestivals spielen. Am Ostermontag, den 22. April ist im „FM4 Doppelzimmer“ (13.00 Uhr) die Regisseurin Marie Kreutzer zu Gast bei Elisabeth Scharang. Kreutzers neuer Spielfilm „Der Boden unter den Füßen“ hat die diesjährige Diagonale eröffnet.
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    Außerdem: PAENDA geht auf Song-Contest-Promotour in Europa
    Noch 44 Tage bis zu PAENDAs großem Auftritt in Tel Aviv: Am Dienstag, dem 2. April 2019, wurde die Startreihenfolge der beiden Semifinalshows bekanntgegeben. Nun steht fest, dass die österreichische Künstlerin mit ihrem Song „Limits“ mit Startnummer 9 im zweiten Semifinale am Donnerstag, dem 16. Mai, ins Rennen um eines der zehn Tickets für das große Finale geht. Welches Land in welchem Semifinale an die Reihe kommt, entschied bereits im Jänner das Los. Um dem Publikum eine musikalisch möglichst abwechslungsreiche und spannende Show zu bieten, wurde die endgültige Startreihenfolge wie auch schon in den Vorjahren nach dramaturgischen Kriterien von den Produzenten des „Eurovision Song Contests“ festgelegt und von den EBU-Verantwortlichen bestätigt.

    Von Amsterdam über London bis Madrid – PAENDA auf Promotour durch Europa

    PAENDA präsentiert Österreichs Beitrag „Limits“ in den nächsten Wochen bei den wichtigsten Song-Contest-Pre-Events: Am Freitag, dem 5. April, reist sie nach Amsterdam zu „Eurovision in Concert“, wo sie vor rund 4.000 Fans und 200 internationalen Journalistinnen und Journalisten ihren Song performen wird. Weiter geht es am 13. April zur „London Eurovision Party“. Abschluss der internationalen Promotour ist dann am 24. April ein Auftritt beim „Russian Eurovision Gala Concert“ in Moskau.
    PAENDA: „Der Song Contest rückt so schnell näher, aber ich freu mich schon riesig drauf. Die internationalen Pre-Events sind auf jeden Fall die perfekte Einstimmung und ich freue mich vor allem, dort die anderen Acts kennenzulernen.“

    Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv

    Der größte TV-Unterhaltungsevent der Welt geht auch heuer wieder an drei Abenden über die Bühne. Das erste Semifinale steht am Dienstag, dem 14. Mai, das zweite (mit österreichischer Beteiligung) am Donnerstag, dem 16. Mai, und das Finale am Samstag, dem 18. Mai, live aus Tel Aviv jeweils ab 21.00 Uhr auf dem Programm von ORF eins.
    Die Startreihenfolge des zweiten ESC-Semifinales (mit österreichischer Beteiligung) am 16. Mai:
    1. Armenien
    2. Irland
    3. Moldawien
    4. Schweiz
    5. Lettland
    6. Rumänien
    7. Dänemark
    8. Schweden
    9. Österreich
    10. Kroatien
    11. Malta
    12. Litauen
    13. Russland
    14. Albanien
    15. Norwegen
    16. Niederlande
    17. Nordmazedonien
    18. Aserbaidschan

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    Im ORF-RadioCafe wurde heute (1.4.) von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher und der neuen RSO-Chefdirigentin Marin Alsop das Programm der Geburtstagssaison 2019/20 präsentiert.
    Auf dem Spielplan der Saison 2019/20 stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Im Sommer gibt das RSO Wien Gastspiele bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bevor es im September zum George Enescu Festival nach Bukarest geht. Im März 2020 ist eine Korea-China-Tournee geplant. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs profiliert und auch international hohes Ansehen erspielt. Ab September 2019 übernimmt Marin Alsop die Position der Chefdirigentin.
    ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat unter Cornelius Meister seine hohe Qualität und seine Reputation noch ausgebaut. Ich bin glücklich, dass Marin Alsop als inspirierende, herausragende Dirigentenpersönlichkeit mit internationalem Renommee das Publikum mit dem RSO weiter begeistern wird. Sie wird ihre internationale Erfahrung zum Wohle des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien einbringen und ist fraglos ein unschätzbar großer Gewinn für das Orchester.“
    In der kommenden Saison feiert das RSO Wien seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt auch:
    • gespielte Werke von 168 österreichischen Komponisten
    • Tourneen durch 28 Länder der Welt
    • 257 Uraufführungen
    • 1850 verschiedene Konzertprogramme
    • Konzerte in 40 österreichischen Orten
    • sieben Chefdirigenten
    ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung unseres Orchesters. Und ich bin mir sicher, dass es eine inspirierende Zusammenarbeit wird. Denn hier haben sich eine Dirigentin und ein Orchester gefunden, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Interesse für Musik der Gegenwart leben. 50 Jahre RSO Wien sind ein Grund zu feiern – etwa mit einem von Marin Alsop dirigierten Geburtstagskonzert im RadioKulturhaus. Die Konzerte unseres Orchesters werden auf Ö1 übertragen – und so ist sowohl das Jubiläumskonzert live zu hören als auch ein ganz spezieller ‚Ö1 Klassik-Treffpunkt‘ im Rahmen des ‚Ö1 Orchestertags‘, bei dem das RSO Wien anlässlich seines 50ers zu Gast ist.“
    Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit sechs Konzerten im Musikverein Wien und sechs im Wiener Konzerthaus und ist in der Saison 2019/20 mit fünf Opernproduktionen – u. a. mit der Uraufführung von Christian Josts „Egmont“ – im Theater an der Wien zu hören.
    „Endlich werden die Details meiner ersten Saison mit diesem wunderbaren Orchester enthüllt! Ich freue mich sehr auf die Bundesländertournee 2020, auf die Aufnahmen, auf das Eröffnungskonzert mit Hindemith und Lera Auerbach – es wird so viel geschehen! Zum Repertoire, das ich aufführen werde, gehören auch Schumann, Henze, Zemlinsky, Zeisl und Mahler. Die Offenheit der Musikerinnen und Musiker sowie des Managements hat mich inspiriert und berührt, gemeinsam wollen wir die reiche Vielfalt des wienerischen und österreichischen Kulturerbes sowie die zeitgenössische Szene erkunden. Mit Initiativen wie ‚Frauen in Musikerberufen‘ bin ich zuversichtlich, dass das Orchester und ich etwas ganz Besonderes präsentieren werden. Ich kann es kaum erwarten, anzufangen.“, freut sich die neue RSO-Chefdirigentin Marin Alsop.
    RSO-Intendant Dr. Christoph Becher hält fest: „Dass Marin Alsop gerade in der 50. Saison neue Chefin des RSO Wien wird, ist ein guter Anlass, sehr bewusste programmatische Signale zu setzen, die das künstlerische Profil des Orchesters markieren. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Förderung und Propagierung zeitgenössischer österreichischer Kompositionen – eine Aufgabe, der sich das RSO Wien in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewidmet hat.“
    50 Jahre ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2019/20

    ORF/Hans Leitner

    ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, RSO-Chefdirigentin Marin Alsop , ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher

    So findet die Gegenwart Ausdruck in der Musik von Peter Ablinger, John Adams, Lera Auerbach, Friedrich Cerha, Bernd Richard Deutsch, Richard Dünser, Pascal Dusapin, Bushra El-Turk, Georg Friedrich Haas, Clara Iannotta, Christian Jost, HK Gruber, Brahim Kerkour, Arturo Márquez, Christian Muthspiel, Oxana Omelchuk, Dieter Schnebel, Yuval Shaked, Sean Shepherd, Gerhard E. Winkler oder Agatha Zubel. Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Luciano Berio, Hector Berlioz, Leonard Bernstein, Alfredo Casella, Marc-André Dalbavie, Roman Haubenstock-Ramati, Joseph Haydn, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, György Kurtág, Jón Leifs, György Ligeti, Gustav Mahler, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stanisław Moniuszko, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Egon Wellesz, Eric Zeisl, Alexander Zemlinsky, Dimitrij D. Schostakowitsch und Arnold Schönberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts.
    In der nächsten Saison stehen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich ebenso auf dem RSO-Programm wie Sonderprojekte, etwa zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger Festspiele, das schon traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max Steiner Film Music Achievement Awards oder das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Auch einen Nachmittag mit Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit dem Titel „Reise nach Italien“ steht Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 4 mit dem Beinamen „Italienische“ im Wiener Konzerthaus auf dem Programm. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer beim Festival Wien Modern sowie ein Konzert beim „musikprotokoll im steirischen herbst“.
    „Aus nächster Nähe – die Kammermusikreihe des RSO“ bringt in fünf Konzerten im ORF RadioKulturhaus und im Arnold Schönberg Center Klassiker der Kammermusikliteratur wie das Terzett von Antonín Dvořák oder das Klavierquartett von Gustav Mahler ebenso zu Gehör wie Raritäten aus der Feder von Ernst Toch und Vilma von Webenau oder neue Werke der Zeitgenossen Gerald Resch, Wolfgang Florey und Wolfram Wagner. Im Beethoven-Jahr 2020 ist natürlich auch ein Programm dem großen Jubilar gewidmet. Fünf Musiker/innen des RSO Wien präsentieren Ausschnitte aus „Fidelio“ und der Achten Symphonie in kammermusikalischen Fassungen, die bereits zu Beethovens Lebzeiten „Aus nächster Nähe“ im privaten Rahmen gespielt wurden.
    Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison 2019/20 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei Konzerten weitergeführt und es gibt ein Jubiläumskonzert: Anlässlich „50 Jahre RSO Wien“ findet am 6. November ein Konzert im Großen Sendesaal statt. Marin Alsop kombiniert für dieses Geburtstagskonzert die Symphonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann (mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler) mit den „Drei Sätzen für Orchester“ von Friedrich Cerha.
    Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops, deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“, „my RSO backstage & on air“, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“, „Schlag auf Schlag“ – die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der Saison 2019/20 fortgeführt und um die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Verein „Superar“ in Wien erweitert, der Kindern Gesangs- und Instrumentalunterricht ermöglicht. Das RSO Wien lädt die Kinder zu Proben ein, wird aber selbst auch bei „Superar“ proben und konzertieren, begleitet Unterrichtsklassen und unterstützt die engagierten Musiklehrer/innen des Vereins. Ein erster Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie im Oktober 2020. Dieses unter der Federführung der Carnegie Hall stattfindende Projekt, das Marin Alsop auch auf anderen Kontinenten dirigiert, findet unter dem Motto „All Together. A Global Ode to Joy“ statt. Weitere Beispiele für die gerne wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und die Orchesterakademie.

    ORF RSO Wien - Saisonprogramm im Detail:

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    Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierten 2019
    Die Hofburg verwandelt sich heuer zum 30. Mal in einen Hotspot für Film- und Fernsehstars, wenn am Samstag, dem 13. April 2019, die Romy verliehen wird. Die Gala des Österreichischen Film-und Fernsehpreises steht heuer ganz im Zeichen des Jubiläums. Durch den unterhaltsamen TV-Abend – ORF 2 überträgt live ab 21.10 Uhr – führt Mirjam Weichselbraun. Am Montag, dem 25. Februar 2019, wurden die Nominierungen für die „Romy 2019“ im Rahmen einer Pressekonferenz mit Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Mag. Thomas Kralinger (Geschäftsführer „Kurier“), Prof. Rudolf John (Romy-Erfinder), Martina Salomon (Chefredakteurin „Kurier“) und vielen anwesenden Romy-Nominierten wie Alina Zellhofer, Susanne Schnabl, Peter Filzmaier, Alfons Haider, Martina Ebm, Proschat Madani, Philipp Hochmair sowie Mirjam Weichselbraun im Grand Hotel in Wien bekanntgegeben.
    ORF Programmdirektion Mag. Kathrin Zechner:
    „Die Verleihung der Romy ist jedes Jahr ein wunderbare Anlass, um sich bei all den großen Kreativen dieses Landes zu bedanken. Ohne ihre fantasievolle Arbeit wäre solch ein Erfolg nicht möglich. Die Romy feiert heuer ihren 30. Geburtstag – und auch heuer ist es uns eine Ehre, unsere Publikumslieblinge im In- und Ausland im Rahmen einer hochkarätig besetzten Gala auszuzeichnen und gebührend zu feiern. Die Romy ist nach 30 Jahren anhaltend stark, weil sie österreichisch ist. Die Romy ist stark, weil das Publikum entscheidet. Und sie ist stark, weil sie österreichische Talente auszeichnet. Die zahlreichen Nominierungen von ORF-Produktionen und ORF-Persönlichkeiten sind wieder beeindruckender Beweis für den hohen Stellenwert und die anerkannte Qualität, die vor allem unser Publikum und gleichzeitig die hochwertige Akademie-Jury und ihre Akademiemitglieder täglich wertschätzt. Die Romy zeigt jedes Jahr wieder die Bandbreite des ORF, der österreichischen Filmwirtschaft und österreichischen kreativen Talente. Happy Birthday Romy! Mein spezieller Dank gilt explizit unserem Publikum, aber auch dem Romy-Team, allen voran Barbara Kociper, Andrea Heinrich, Christoph Silber und Rudolf John – die letztgenannten auch Teil der engagierten ehrenamtlichen Jury mit Angelika Hager, Isabella Wallnöfer, Frido Hütter, Horst Fiedler, Dietmar Pribil, Johannes Bruckenberger."
    „Romy 2019“: Mirjam Weichselbraun moderiert Jubiläumsgala am 13. April in ORF 2

    ORF/Roman Zach-Kiesling

    Martina Ebm, Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Philipp Hochmair, Proschat Madani, Christopher Schärf

    Die Gala „Romy 2019 – Der Österreichische Film und Fernsehpreis“ am 13. April live in ORF 2

    Für das TV-Publikum setzt auch heuer wieder Regisseurin Heidelinde Haschek die Preisverleihung in Szene. Die ORF-„Seitenblicke“, Hitradio Ö3, die ORF-Landesstudios, „Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ berichten rund um die Romy-Verleihung über den Event. Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren ebenso aktuell. Am Samstag, dem 13. April, um 0.20 Uhr wird die Romy-Verleihung auch in 3sat zu sehen sein und bringt so den österreichischen Fernsehpreis nach Deutschland und in die Schweiz.
    Zwei Tage vor der großen „Romy-Gala“ in der Wiener Hofburg werden auch heuer wieder die Romy-Akademiepreise vergeben. Gewürdigt werden dabei die Stars hinter den Kulissen: jene Film- und Fernsehmacherinnen und -macher, die nicht im Rampenlicht stehen, aber am Erfolg der Produktionen maßgeblich beteiligt sind. ORF 2 zeigt am Freitag, dem 12. April, um 21.20 Uhr in einem 45-minütigen „Seitenblicke Spezial“ die Highlights der Verleihung und einen Rückblick auf das Beste aus 30 Jahren Romy-Gala.

    Zahlreiche ORF-Stars unter den Romy-Nominierten

    Die Romy-Publikumspreise werden heuer in sieben Kategorien (Schauspielerin Kino/TV-Film, Schauspieler Kino/TV-Film, Schauspielerin Serie/Reihe, Schauspieler Serie/Reihe, Information, Show/Unterhaltung, Sport) vergeben. Insgesamt sind in den sieben Hauptkategorien 18 ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF nominiert.
    Im Bereich „Information“ sind neben anderen Susanne Schnabl („Report“), Armin Wolf („ZiB 2“) und Peter Filzmaier für eine Romy nominiert.
    Auf eine Auszeichnung dürfen u. a. auch Alina Zellhofer, Ernst Hausleitner und Herbert Prohaska hoffen, die in der Kategorie „Sport“ nominiert sind, sowie Barbara Schöneberger und Alfons Haider („Starnacht“) in der Kategorie „Show/Unterhaltung“.
    Als beliebteste Schauspielerin in einer Serie oder Reihe stehen u .a. Martina Ebm („Vorstadtweiber“) und Proschat Madani („Walking on Sunshine“) zur Wahl. Als beliebteste Schauspieler in einer Serie oder Reihe können sich u. a. Robert Palfrader („Walking on Sunshine“), Juergen Maurer (u. a. „Spuren des Bösen“) und Philipp Hochmair („Vorstadtweiber“, „Blind ermittelt“) über eine Nominierung freuen.
    In der Kategorie „Beliebtester Schauspieler Kino/TV-Film“ sind u. a. Thomas Stipsits („Geschenkt“; „Love Machine“), Florian Teichtmeister („Die Toten von Salzburg“, „Muse des Mörders“) und Christopher Schärf („Nichts zu verlieren“) nominiert.
    Auch auf eine Romy hoffen können unter anderen Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“), Caroline Peters (u. a. „Womit haben wir das verdient“) und Verena Altenberger („Das Wunder von Wörgl“), die in der Kategorie „Beliebteste Schauspielerin TV-Film/Kino“ nominiert sind.
    Weiters sind folgende Schauspieler, die regelmäßig im ORF zu sehen sind, für eine Romy vorgeschlagen: Nora Tschirner („Tatort: Die robuste Roswitha“), Helene Fischer („ Die Helene Fischer Show), und Paula Beer („Bad Banks“, in ORF eins ab 6. März zu sehen).

    Links:

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    Conchita führt durch die Show
    Die Spannung steigt: Wer ergattert beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 25. April 2019 eine der begehrten Trophäen? Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt auch dieses Jahr durch den Abend im Wiener Volkstheater.
    Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer, IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, AKM-Präsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und Vorsitzenden-Stellvertreter des ORF-Stiftungsrats, Dr. Franz Medwenitsch, die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind beim Amadeus Award 2019 ebenfalls als Partner mit dabei und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
    „Amadeus Austrian Music Award 2019“: Verleihung am 25. April live-zeitversetzt in ORF eins

    ORF/Thomas Jantzen

    Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Lisa Totzauer (ORF-eins-Channelmanagerin), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

    ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „Die österreichische Musikszene ist ein lebendiges, blühendes Beispiel für ein kreatives Selbstverständnis: Österreich ist cool! Mit dem Amadeus gelingt es, an einem Abend diese wunderbaren, talentierten Menschen unter einem Dach zu versammeln und ihr Talent zu feiern – die Vielfalt und Qualität der Musikerinnen und Musiker ist beeindruckend. Ich freue mich auf eine spannende Preisverleihung und bin stolz, dass ORF eins die TV-Heimat für österreichische Musik ist.“
    Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die österreichische Musikszene zeichnet sich durch Originalität und Eigenständigkeit aus. Das kreative Potenzial in unterschiedlichsten Genres ist enorm. Mit dem ,Amadeus Austrian Music Award‘ wollen wir der bunten Szene eine große Bühne geben und dem Publikum eine unvergessliche Show bieten.“
    Peter Vieweger, Präsident der AKM: „Musik ist nicht einfach da. Sie wurde von Komponistinnen, Komponisten und Textautorinnen und -autoren geschaffen, deren Werke uns emotional berühren, zum Nachdenken anregen oder einfach glücklich machen. Der Songwriter des Jahres presented bei AKM/austro mechana zeichnet jene Urheberinnen und Urheber aus, die mit ihrem kreativen Handwerk die österreichische Musikkultur hochhalten.“

    Amadeus Award im Hitradio Ö3

    Hitradio Ö3 wird beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs sind „500 PS“ (Bonez MC & RAF Camora), „Ala bin“ (Seiler und Speer), „Cordula Grün“ (Josh.), „Nobody But You“ (Cesár Sampson) und „Summer Sun“ (Cari Cari). Ö3-Hörer/innen haben die Wahl und bestimmen den „Song des Jahres“. Unter allen Musikinteressierten, die bei der Abstimmung auf der Ö3-Homepage bis zum Votingende am 19. März mitmachen, werden Karten für die Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty verlost.
    Am 25. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 26. April, berichtet Ö3-Reporterin Tina Ritschl im „Ö3-Wecker“ (ab 5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.
    Georg Spatt, Ö3-Senderchef: „Als Partner des Amadeus bedankt sich Ö3 bei den ausgezeichneten österreichischen Musikerinnen und Musikern für die sehr gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Eine Zusammenarbeit frei nach Wolfgang Ambros’ Beschreibung: ,Manchmal is’ alles einfach und dann wieder net, und manchmal is’ afoch a Traum! Doch eigentlich is’ es unbeschreiblich, und langsam wachs’ ma zamm!‘ Ich wünsche allen viel Erfolg!“

    FM4 Award beim Amadeus – Hörerinnen und Hörer können ab sofort wieder online abstimmen

    Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2019 nominiert:
    • Cari Cari
    • Hearts Hearts
    • Kreiml & Samurai
    • Mavi Phoenix
    • Jugo Ürdens
    Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 25. April, Radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

    Links:

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    #####EOF##### Fußball - sport.ORF.at #####EOF##### Roscic wird Staatsoper-Direktor - wien.ORF.at

    Roscic wird Staatsoper-Direktor

    Bogdan Roscic, derzeit Präsident der Klassiksparte des Musikkonzerns Sony, wird mit der Saison 2020/21 neuer Direktor der Staatsoper. Der einstige Ö3-Chef folgt damit auf Dominique Meyer.

    Es sei die wichtigste Entscheidung seines Lebens gewesen, sagte Bogdan Roscic, frisch designierter Direktor der Wiener Staatsoper ab September 2020, bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Sein Vorsatz: Eine „allabendliche Hebung der Qualität“ und zwar auf ein Niveau, dass der Oper die Kraft gibt, „ihr Publikum selbst zu erschaffen“ und in der Konkurrenz mit anderen Medien zu bestehen.

    Roscic

    APA/Herbert Neubauer

    Bogdan Roscic hat viel Erfahrung in Zusammenarbeit mit Klassikstars

    Inhaltlich legt sich Roscic knapp vier Jahre vor seinem Amtsantritt kaum fest, aber er wolle unter anderem Antworten auf Fragen des künftigen Publikums finden wie „Was ist die Oper für mich? Warum muss sie Teil meines Lebens sein?“.

    Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

    Bodgan Roscic, designierter Staatsopern-Direktor

    Einzigartige Vernetzung als Trumpf

    Bogdan Rosic habe eine Vernetzung mit den wichtigsten Sängern und Dirigenten der Welt, die ihresgleichen suche, begründete Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) seine Entscheidung, deren Tragweite er sich durchaus bewusst sei: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen und die Staatsoper als ‚die‘ Leitinstitution unserer Kulturlandschaft ab dem Jahr 2020 neu positionieren.“

    Roscic

    APA/Herbert Neubauer

    Bei einer Pressekonferenz wurde der neue Leiter präsentiert

    So repräsentiere der 52-jährige Plattenboss Roscic auch einen Generationenwechsel. „Ich glaube, wir müssen in die Zukunft blicken - und das heißt in keinem Fall Kritik am Status quo“, so Drozda. Schließlich stehe die Staatsoper derzeit sehr gut da. Nicht zuletzt habe ihn aber Roscics Konzept für die inhaltliche Ausrichtung der Staatsoper ab 2020 restlos überzeugt: „Wenn Sie so wollen, geht es auch darum, eine Staatsoper 4.0 zu kreieren.“

    Meyer muss 2020 gehen

    Amtsinhaber Dominique Meyer, der sich um eine dritte Amtszeit beworben hatte, hatte das Nachsehen. Er ist seit 2010 Direktor die Wiener Staatsoper. Unter seiner Ägide wurde erstmals wieder auch Barockoper mit Gastorchestern am Haus gespielt, außerdem verstärkte er die Bemühungen um die Oper des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Meyers Vertrag wird 2020 auslaufen.

    Sendungshinweis:

    „Wien heute“, 21.12.2016, 19.00 Uhr, ORF2 und dann in tvthek.ORF.at

    In der Saison 2015/16 verbuchte man einen Besucherrekord von 610.461 Gästen und Kartenerlöse in der Höhe von rund 34,6 Millionen Euro. Die Platzauslastung lag bei 98,59 Prozent, wobei das Haus 1.709 Sitz- und 567 Stehplätze parat hält. Berühmt ist die Staatsoper mit ihren in Summe 950 Mitarbeitern im Besonderen für ihr Orchester, das außerhalb der Oper als Wiener Philharmoniker bekannt ist. Wesentlich für den Betrieb des Hauses ist das Repertoiresystem mit rund 50 Opern und 15 Ballettwerken in jeder Spielzeit - und schließlich gehen die Bilder vom Wiener Opernball alljährlich um die Welt.

    Reaktionen von „Skandal“ bis „großartig“

    Staatsopern-Direktor Dominique Meyer will „mit Enthusiasmus“ bis zur Amtsübergabe weiterarbeiten. Seinem Nachfolger wünsche er viel Glück. Die FPÖ spricht von einem „Skandal“, für Grüne und SPÖ ist Roscic „zukunftsweisend“ - mehr dazu in Roscic-Kür: von „Skandal“ bis „großartig“.

    Links:

    #####EOF##### Service - Radio Niederösterreich

    Service

    Werner Gamerith

    Kulinarium 04.04.2019 09:05 Uhr

    Neues Buch und Gemüse am Teller

    Schriftsteller, Fotograf und Künstler - das ist Werner Gamerith. Bei seinem Besuch bei Radio NÖ hat er über sein neues Buch „Wienerwald“ und sein liebstes Rezept „Fisolen mit gerösteten Bröseln“ gesprochen. mehr …

    Gloria Hiltmair

    Kulinarium 02.04.2019 11:23 Uhr

    Auflauf zum Selbermachen

    Schriftstellerin Gloria Hiltmair präsentiert am Dienstag - passend zum Hans Christian Andersen-Tag - auf Radio Niederösterreich ihr „Selbstmachbuch“ für Kinder. Kulinarisch setzt Hiltmair auf einen „Kartoffel-Käse-Hackfleisch-Auflauf“. mehr …

    Judith W. Taschler

    Kulinarium 01.04.2019 11:20 Uhr

    Taschler serviert mexikanischen Auflauf

    Die österreichische Schriftstellerin Judith Taschler ist am Montag zu Gast auf Radio Niederösterreich und präsentiert ihr neues Buch „Das Geburtstagsfest“. Kulinarisch setzt die Wahl-Innsbruckerin auf mexikanischen Auflauf. mehr …

    Horoskop

    Radio NÖ 31.03.2019 14:30 Uhr

    Das Horoskop für den Monat April

    In „Guten Morgen Niederösterreich“ hören Sie an jedem ersten Tag des Monats das aktuelle Horoskop für den kommenden Monat. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Sterne in Ruhe nachzulesen. mehr …

    Landesausstellung 2019 Kuratoren

    „Nahaufnahme“ 31.03.2019 09:10 Uhr

    Die Welt ist in Bewegung

    Die diesjährige Landesausstellung „Welt in Bewegung“ in Wiener Neustadt wird an zwei historischen Schauplätzen gezeigt. Die beiden Ausstellungskuratoren sind bei Birgit Perl zu Gast in der „Nahaufnahme“. mehr …

    Karotten in Korb

    „Köstlich Kulinarisch“ 30.03.2019 10:10 Uhr

    Gemüse in der Nachspeise: Karottentorte

    Karotten zählen zu den ältesten Gemüsesorten und sind gut für die Gesundheit. Ob püriert, umwickelt oder natürlich süß, sind sie eine beliebte Beilage. Für die Osterzeit verrät Andrea Karrer ein Rezept für eine Karottentorte. mehr …

    Bernd Hufnagl

    „Kulinarium“ 29.03.2019 10:58 Uhr

    Erst die Arbeit, dann der Milchreis

    Gesundheit am Arbeitsplatz ist für Neurowissenschafter Bernd Hufnagl ein Thema. Sein Buch „Besser fix als fertig! Hirngerecht arbeiten in der Welt des Multitasking!“ ist aktuell in der fünften Auflage erschienen. Sein Rezept ist etwas für das Herz. mehr …

    Claudia Rossbacher

    Kulinarium 27.03.2019 05:57 Uhr

    Krimi „Steirerrausch“ mit Spargel

    Bestseller-Krimi-Autorin Claudia Rossbacher hat ihren neunten Kriminalroman „Steirerrausch“ veröffentlicht. Die gebürtige Wienerin lebte in Teheran, Jakarta und Japan. Für noe.ORF.at bringt sie ein Rezept aus der Hausmannskost mit. mehr …

    Kreuzer Müller

    „Kulinarium“ 26.03.2019 10:55 Uhr

    Eine kärntnerisch-tirolerische „Zwomödie“

    Das Kärntner-Tiroler-Kabarettduo Petra Kreuzer und Ludwig Müller steht derzeit mit dem neuen Programm „Zusammen oder getrennt? Eine Zwomödie“ auf der Bühne. Ihr Rezept ist keine Bundesländer-Mischung, es gibt Kärntner Küche. mehr …

    Kulinarium Johannes Marlovits

    Kulinarium 25.03.2019 10:00 Uhr

    Osterbrot mit Nachrichtenwert

    Johannes Marlovits ist als Moderator der ORF-„Zeit im Bild“ in ganz Österreich bekannt. Der Burgenländer mit Niederösterreich-Bezug schätzt ein Brot, das es in seiner Familie immer nur zu Ostern gab. mehr …

    Champignon

    Kulinarium 23.03.2019 11:21 Uhr

    Pikanter Champignon-Pudding für die Fastenzeit

    Champignons zählen zu den beliebtesten Pilzen. Schnell zubereitet, werden sie gerne in Suppen, als Beilagen oder für Antipasti verwendet. Radio-NÖ-Köchin Andrea Karrer präsentiert ein ideales Rezept für die Fastenzeit. mehr …

    Lotte Tobisch

    Kulinarium 22.03.2019 14:44 Uhr

    Auf den Punkt gebrachte Schinkenfleckerln

    Die „Grande Dame“ der österreichischen Gesellschaft, Lotte Tobisch, hat ein Buch mit dem Titel „Auf den Punkt gebracht - Ansichten einer Lady“ herausgebracht. Kulinarisch bringt es die bald 93-Jährige mit Schinkenfleckerln auf den Punkt. mehr …

    Bettina Mönch

    Kulinarium 21.03.2019 10:49 Uhr

    Avocadobrot mit musikalischer Note

    Die Sängerin Bettina Mönch, die derzeit an der Volksoper in der Operette „Axel an der Himmelstür“ zu sehen und zu hören ist, liebt es zu kochen. Ihr Rezepttipp für das Frühstück: getoastetes Avocadobrot. mehr …

    Röntgenaufnahme von Knien

    Gesundheit 20.03.2019 06:57 Uhr

    Knorpelaufbau gegen Gelenksschmerzen

    Viele kennen es: Mit dem Alter kommt es bei den Gelenken zu Abnützungserscheinungen. Grund dafür ist die Knorpelschicht, die leider kaum regenerationsfähig ist. Manche Substanzen können aber beim Aufbau helfen. mehr …

    Stefan Verra

    Kulinarium 20.03.2019 05:42 Uhr

    Verra über Körpersprache und Pasta

    Stefan Verra gilt als Rockstar der Körpersprache und einer der besten seines Faches. Er ist Meinungsmacher für große deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften. Sein Rezept: Pasta mit Safran-Salsiccia Sauce. mehr …

    Krenfleisch vom Edelwels

    „Köstlich Kulinarisch“ 19.03.2019 19:10 Uhr

    Krenfleisch vom Edel-Wels

    Vor knapp drei Jahren haben Rudi Hirsch und Renate Stadlhofer das „WIRTSHaus Hirsch delikatESSEN“ in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) eröffnet. Sie versprechen kulinarische Raffinessen und bodenständige Küche - etwa Krenfleisch vom Edelwels. mehr …

    Elsbeth Wallnöfer

    Kulinarium 19.03.2019 11:02 Uhr

    Heimat und selbstgemachte Pasta

    „Heimat - ein Vorschlag zur Güte“ heißt das neue Buch von Elsbeth Wallnöfer. Darin zeigt die Volkskundlerin und Autorin Wege auf, den Begriff Heimat neu zu denken. Als geborene Südtirolerin macht sie ihre Spaghetti übrigens selbst. mehr …

    Joesi Prokopetz

    Kulinarium 18.03.2019 11:01 Uhr

    Klassische Hascheehörnchen von Joesi Prokopetz

    Zum 5. Mal leitet Kabarettist und Liedermacher Joesi Prokopetz heuer die Ybbsiade, die kommende Woche startet. Sein eigenes, neues Programm heißt „Gürteltiere brauchen keine Hosenträger“. Kulinarisch liebt er einen Klassiker. mehr …

    Horoskop

    Radio NÖ 18.03.2019 07:22 Uhr

    Das Horoskop des Tages

    In „Guten Morgen Niederösterreich“ hören Sie täglich das aktuelle Horoskop. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Sterne in Ruhe nachzulesen. mehr …

    Kakaopulver

    „Köstlich Kulinarisch“ 16.03.2019 13:19 Uhr

    Kakaobuchteln: Süße Auszeit in der Fastenzeit

    „Göttertrank“ wird der Kakao auch genannt und zählt heute zu den wichtigsten Rohstoffen auf dem Weltmarkt. Die rohe Kakaobohne ist zwar bitter, aber gesund. Radio NÖ-Köchin Andrea Karrer zeigt die gewohnte süße Variante. mehr …

    #####EOF##### Kulinarium - Radio Steiermark

    Kulinarium

    Braten vom Hochlandrind mit Serviettenknödel, Rotkraut, Rahm und Preiselbeeren

    28.03.2019 19:02 Uhr

    Geschmorter Braten von Marianne Luiodold

    Bauer und Hüttenwirt Siegfried Luidold züchtet im Triebental Hochlandrinder. Seine Frau Marianne macht geschmorten Braten mit Knödel, Rotkraut und Bratensaft - verfeinert mit Rahm und Preiselbeeren - in der Bergerhube. mehr …

    Gnocchi

    27.03.2019 06:33 Uhr

    Vom Garten in die Küche: Kürbis-Salbei-Gnocchi

    In „Mein erster Naschgarten“ schicken Simone Jauk und Stefanie Theres Zimmermann ihre Leser vom Garten in die Küche. Zwischen den Buchdeckeln verraten sie Tipps und Tricks für die Gartenarbeit und kreative Rezepte. mehr …

    Krautroulade

    21.03.2019 10:55 Uhr

    Krautroulade von Hannes Haderspeck

    In der Fastenzeit gibt es oft und gern Kraut. Hannes Haderspeck vom Glöckl Bräu in Graz macht daraus aber keine Krautsuppe, sondern eine Krautroulade, gefüllt mit Erdäpfel, Topfen und Bärlauch. mehr …

    Fleisch in Bärlauchkruste mit getrüffeltem Baumkuchen

    20.03.2019 09:27 Uhr

    Fleisch in Bärlauchkruste von Matthias Batruel

    Grün und unscheinbar ist der Bärlauch. Matthias Batruel von der Steak Hütte in Fluttendorf macht daraus eine Fleischkruste und kombiniert das Fleisch dann mit getrüffeltem Kartoffel-Baumkuchen. mehr …

    Saiblingsfilet

    14.03.2019 08:57 Uhr

    Saibling von Andreas Marrer

    Zur Fastenzeit steht auch im Hotel-Restaurant Gürtl in Haus im Ennstal Fisch auf der Speisekarte. Küchenchef Andreas Marrer empfiehlt gebratenes Saiblingsfilet auf Pilzrisotto, garniert mit Schmorgemüse und Bärlauchpesto. mehr …

    Steirermost Pinker Most

    Lifestyle 13.03.2019 13:18 Uhr

    Pinker Most voll „roter Liebe“

    Most hat in der Steiermark eine lange Tradition. Üblicherweise ist er gelblich, da Most aus gepressten Äpfeln besteht - nun gibt es den weltweit ersten pinken Most. Geheimnis ist das rötliche Fruchtfleisch der Apfelsorte „Red Love“. mehr …

    Vegetarischer Tafelspitz

    07.03.2019 09:14 Uhr

    Vegetarischer Tafelspitz von Franz Danklmaier

    Seit vier Generationen schon wird beim Grafenwirt in Aich Assach im Ennstal groß aufgekocht. Nicht nur zur Fastenzeit begeistert Franz Danklmaier jr. immer wieder mit Neuem - etwa mit einem vegetarischen Tafelspitz. mehr …

    #####EOF##### Robert Rotifer - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Wer soll den FM4 Award beim Amadeus 2019 gewinnen? - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Die 20 nominierten Bands des FM4 Awards beim Amadeus 2019

    Collage von Radio FM4

    Stimm ab!

    Wer soll den FM4 Award beim Amadeus 2019 gewinnen?

    Hier sind unsere Nominees für den FM4 Award beim Amadeus Austrian Music Award 2019. Wer ihn am Ende bekommt, entscheidet ihr!

    Unter allen österreichischen Acts, die im Vorjahr neue Musik veröffentlicht haben, hat die FM4 Musikredaktion 20 Bands und SolokünstlerInnen ausgewählt.

    Jetzt bist du gefragt

    Bis 15.2. um 10:00 kannst du deine Stimme für deinen Favoriten abgeben. Die fünf Acts mit den meisten Stimmen kommen in die Final-Runde. Hier werden die Zähler nochmal auf Null gesetzt und du kannst aus diesen fünf dann den Gewinner des FM4 Awards 2019 küren.

    Am 22. März wird der/die GewinnerIn des FM4 Awards 2019 live ab 15h in FM4 Connected verkündet.

    Die 20 Amadeus Nominees zum Anhören in einer Spotify-Playlist

    Die Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards findet am 25. April im Wiener Volkstheater statt. FM4 überträgt live. ORF1 auch.

    Bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit.

    Hier sind unsere 20 Nominierten für den FM4 Award 2019 in alphabetischer Reihenfolge:

    Hörprobe von allen Nominierten

    Wer sind deine Favoriten? Lea Santee, Sluff, Hearts Hearts, Yung Hurn, Schmieds Puls, Cari Cari, Kreiml&Samurai, Dorian Concept, AVEC oder PRESSYES? Dann hör’ doch mal hier rein:

    Hörprobe Amadeus Awards 1

    Oder möchtest du für Bilderbuch, Der Nino aus Wien, Leyya, Soap&Skin, Euroteuro, Felix Kramer, Cid Rim, Yugo Ürdens, Pauls Jets oder Mavie Phoenix abstimmen? Dann gibt’s hier noch eine kleine Entscheidungshilfe zum Anhören:

    Hörprobe Amadeus Awards 2

    Wer bekommt deine Stimme für den FM4 Award 2019?

    Bis Freitag, 15. Februar, Punkt 10 Uhr kannst du deine Stimme für deinen Favoriten abgeben. Jede Stimme muss mit einem Code, den du per SMS bekommst, verifiziert werden. Pro Telefonnummer kann nur eine Stimme abgegeben werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Das Voting ist beendet. Die Top 5 werden am Dienstag, 19.2., zu Mittag bekannt gegeben.

    Aktuell:

    #####EOF##### Die neue Balance - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Die neue Balance"

    Trishes

    Beats, Breaks und Tribe Vibes - oder auch: HipHop, Soul und staubige Vinyl-Schätze.

    1. 6. 2016 - 15:48

    Die neue Balance

    Die Produzentin und Sängerin The unused word hat zwischen Stadt und Land ihr Equilibrium gefunden und diesen Zustand auf der empfehlenswerten neuen EP mit diversen Co-Konspiratoren vertont - sie ist unser Soundpark Act des Monats im Juni!

    Alle FM4 Soundpark Acts des Monats finden sich hier

    Musik als Therapie ist ja üblicherweise ein klarer Fall für das musikjournalistische Phrasenschwein. Im Leben und Werken von The unused word stimmt die oft bemühte Wortkombination aber eigentlich doch: Die Produzentin und Sängerin, die zwischen Bad Ischl und Wien lebt, hat über Jahre mit Depressionen gekämpft und diesen Kampf auch in ihren Songs verarbeitet. Diese sind seit ihrer Debüt-EP ∞ infinity meist auf elektronische oder HipHop-Beats gebettet (oft aus ihrem direkten Umfeld beim Wiener Label Duzz Down San) und wurden auch auf dem Zweitwerk Think noch häufig mit leicht verpitchter Stimme vorgetragen.

    The unused word

    * Das ausführliche Gespräch mit The unused word ist kommenden Sonntag nacht ab 1 Uhr im FM4 Soundpark zu hören!

    Balance, die kürzlich erschienene neue Platte, kommt gänzlich ohne Stimm-Effekte aus. Man könnte daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass The unused word hier ihre eigene Stimme gefunden und lieben gelernt hat. Die Wahrheit ist aber banaler: Nachdem sie auf den letzten Platten gerne und viel mit einem neuen Effektgerät experimentiert hatte, fiel ihr diesmal erst nach abgeschlossener Produktion auf, dass sie die Stimme auf der ganzen Platte nicht verändert hatte. "Diesmal hat es das einfach nicht gebraucht", sagt sie im Interview* lapidar dazu.

    Auf den ruhigeren selbst produzierten Stücken stehen das Klavier und das E-Piano klanglich ganz im Zentrum, die Gastproduktionen von Harry Jen, MxBeatz und Soulpeeling kommen mitunter elektronischer und treibender daher. Die Balance, die im Titel auf die momentane gute Mischung aus Ausruhen (Bad Ischl) und Inspirationen sammeln (Wien) gemünzt ist, passt jedenfalls musikalisch auch. Die bessere Gemütslage hat offensichtlich dem kreativen Schaffen keinen Dämpfer verpasst. Das ist sehr gut so - und lässt auch weiter gespannt sein, was bei der international gut vernetzten Musikerin in Zukunft so passieren wird.

    #####EOF##### Dopingrazzia: Geldstrafe für Videoweitergabe - tirol.ORF.at

    Dopingrazzia: Geldstrafe für Videoweitergabe

    Wegen der Weitergabe eines Videos ist am Mittwoch ein Polizist nicht rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Video zeigte den Langläufer Max Hauke beim Eigenblutdoping.

    Bei der großangelegten Dopingrazzia während der nordischen Ski-WM in Seefeld am 27. Februar wurden mehrere Personen festgenommen - darunter auch die beiden ÖSV-Langläufer Hauke und Dominik Baldauf. Bei dieser Razzia war der Polizist dabei. Das Video, das Langläufer Hauke Eigenblutdoping zeigte, wurde wenig später veröffentlicht.

    Die Staatsanwaltschaft Innsbruck warf dem Polizisten aus Ostösterreich vor, das Video an eine private WhatsApp-Gruppe versendet zu haben, aus der es dann weiter veröffentlicht worden sei - mehr dazu in Doping: Polizist wegen Videos angeklagt.

    Prozess wegen Weitergabe eines Videos

    Zeitungsfoto.at

    Das Medieninteresse bei dem Prozess war groß

    Der Polizist wurde am Mittwoch am Landesgericht Innsbruck wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses zu einer teilbedingten Geldstrafe in der Höhe von 4.760 Euro verurteilt. Zudem muss er 500 Euro Teilschmerzensgeld an Langläufer Hauke leisten.

    Gehaltseinbußen nach Versetzung

    Für den Polizeibeamten ist der Fall noch nicht ausgestanden. Auf ihn wartet ein Disziplinarverfahren. Gehaltseinbußen muss er nach seiner Versetzung vom Bundeskriminalamt zum Streifendienst ohnehin schon hinnehmen.

    #####EOF##### Regionales
    ORF
    9 Mal Österreich

    Für regionale Kultur und Lebensart

    ORF

    Die ORF-Landesstudios

    Mit ihren TV-, Radio- und Online-Angeboten bilden die ORF-Landesstudios Österreich, seine Menschen und Regionen in all ihren Facetten ab.
    Sie sind damit wichtiger Träger regionaler Identität und Lebensart. Ihre Programme sind multimediale Plattformen für regionale Information, Kultur, Wirtschaft und Tourismus, Sport, Unterhaltung u.v.m.
    Mit ihren Beiträgen zu den nationalen ORF-Programmen leisten die Landesstudios einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Föderalismus und nationalen Zusammenhalts.

    Vertrauen in regionale Nachrichten

    Für 81% der Österreicherinnen und Österreicher ist der ORF die „erste Informationsquelle“ in TV, Radio und online.
    • 1,1 Millionen Menschen sehen täglich „Bundesland heute“.
    • 2,1 Millionen hören täglich ORF-Regionalradios.
    • 2,3 Millionen nutzen jedes Monat das Online- Angebot der ORF-Landesstudios.
    Multimediale Infrastruktur

    Den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet

    Durch ORF-Gesetz und Finanzierung aus dem Programmentgelt sind die ORF-Landesstudios unabhängig von wirtschaftlichen oder sonstigen Interessen. Sie bieten den Bundesländern eine verlässliche multimediale Infrastruktur mit neun regionalen Online-Channels, neun Regionalradios und neun Ausgaben von „Bundesland heute“ täglich.
    ORF
    Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt
    Kultur, Film und Sport

    Regionale Wertschöpfung

    Wertschöpfung in Zahlen
    • 170 Mio. € investiert der ORF in Landesstudios und regionale Berichterstattung
    • 100 Mio. € investiert der ORF in die österreichische Filmindustrie (hinzu kommen die jährlichen Aufwendungen für Verwertungsgesellschaften, Lizenzen, Anmietungen etc. Allein 2017 rd. 75 Mio. €)
    Der ORF investiert jedes Jahr in die regionale Filmwirtschaft und Kreativindustrie. Damit schafft er 8% der gesamten Wertschöpfung der Branche Kultur, Sport und Unterhaltung.

    Kulturelle Wertschöpfung

    Der ORF berichtet von und unterstützt mehr als 1.000 Veranstaltungen pro Jahr, darunter die Festspiele in Mörbisch, die Starnacht am Wörthersee, den Grafenegger Advent, die Ars Electronica in Linz, die Festspielnacht in Salzburg, das „musikprotokoll“ in der Steiermark, die Festspiele Erl in Tirol oder die Bregenzer Festspiele in Vorarlberg.

    Wertschöpfung durch Film und Serie

    Film und Serie zeigen Österreichs Regionen in aller Welt und bringen so mehr Tourismus ins Land. Nachgewiesen für „Der Winzerkönig“ und „Vier Frauen und ein Todesfall“.
    Aktuelle Serien im ORF-Fernsehen sind derzeit „SOKO Kitzbühel“, „SOKO Donau“, Landkrimis, „Tatort“ und Stadtkomödien.
    ORF
    Ferry Öllinger (Kroisleitner) und Julia Cencig (Nina Pokorny) in „Soko Kitzbühel“

    Wertschöpfung durch Sport und Wettbewerb

    Die Landesstudios exportieren Bilder regionaler Sportveranstaltungen nach ganz Österreich und über unsere Grenzen hinaus – und zeigen Österreichs Natur dadurch und in Dokumentationen von der besten Seite. Wettbewerbe werden aber auch auf kulturellem Gebiet veranstaltet: Etwa der „Mundartpoprock“ in Vorarlberg oder der „Bachmann-Preis“ in Klagenfurt.

    Jedes Bundesland ist im TV, im Radio und online

    Regionale Information
    Die ORF-Landesstudios informieren regional und national, etwa mit
    • 3.650 „Bundesland heute“- Sendungen pro Jahr
    • 225 Radionachrichten pro Woche
    • 42.343 Storys allein auf oesterreich.ORF.at mit den neun Bundesland-Seiten pro Jahr
    Die Informationsschwerpunkte zu den Landtagswahlen erreichen bis zu 2,8 Millionen Menschen.
    Für die Menschen zählt Information zu Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik aus ihrem Bundesland – und das frei von wirtschaftlichem Druck oder Einfluss von Politlobbys. Die ORF-Landesstudios tragen dem mit über 25.000 Berichten pro Jahr allein in „Bundesland heute“ Rechnung. Hinzu kommen zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Feautures, die aus der Region bundesweit zu sehen, zu hören und zu lesen sind, zum Beispiel:
    • 5.000 nationale Beiträge der Landesstudios in ORFeins und ORF 2
    • 131 Dokumentationen und Reportagen im nationalen Fernsehen
    • 500 Stunden Radio und TV zu den österreichischen Sommerfestivals
    • 750 Beiträge für „Kultur heute“ auf ORF III
    • 4.270 Berichte und Übertragungen zu sportlichen Ereignissen im TV
    Darunter sind Höhepunkte wie „Neun Plätze – neun Schätze“. „Erlebnis Österreich“, „Klingendes Österreich“ oder auch „Universum History“, das in der Reihe „Unser Österreich“ die regionale Geschichte in jedem Bundesland aufarbeitet und auch online dokumentiert. Die Naturdokumentation „Universum“ ist auch einer der Exportschlager aus den Bundesländern: Sendungen über den Lungau, die Nockberge & Co waren bereits auf vier Kontinenten zu sehen.

    Unterwegs in Österreich

    Mit der Programm-Innovation „Unterwegs in Österreich“ hat der ORF 2017 die größte Regionalisierungsinitiative in seiner Geschichte umgesetzt: Vom Frühfernsehen „Guten Morgen Österreich“ über „Mittag in Österreich“, „daheim in Österreich“ bis hin zu „Bundesland heute“ begleitet der ORF das regionale Tagesgeschehen in ORF 2. Jeden Tag wird vier Stunden Programm aus einer anderen Gemeinde berichtet. Und er bereitet einen weiteren Ausbau seiner Regionalberichterstattung vor:
    • tägliche Regionalinformationssendung in ORF III
    • „Bundesländer“-Flash vor „ZiB 2“ in ORF 2
    • Zusätzliche regionale Informationsformate samstags und sonntags im ORF 2-Vorabend.
    ORF
    Nina Kraft und Lukas Schweighofer, „Guten Morgen Österreich“

    Plattform der Österreichischen Volksgruppen

    Die ORF-Landesstudios sind die Kompetenzzentren für die ORF-Programmangebote für die österreichischen Volksgruppen. Das Landesstudio Burgenland für die Volksgruppen in Ostösterreich, das Landesstudio Kärnten für die slowenische Volksgruppe in Kärnten sowie in Zusammenarbeit mit dem Landesstudio Steiermark für die slowenische Volksgruppe in der Steiermark. Der ORF-Wien bietet Programme für die Wiener Volksgruppen.
    Die Landesstudios

    Regional und unverwechselbar

    Das Landesstudio Burgenland produziert Sendungen in Burgenlandkroatisch, Ungarisch, Tschechisch, Slowakisch und in Romanes und veranstaltet die „ORF Burgenland Bezirksrallye“.
    Das Landestudio Kärnten produziert für Volksgruppen regelmäßig Sendungen in Slowenisch, Slowenisch-Deutsch und Deutsch-Slowenisch- Italienisch, veranstaltet den „Bachmannpreis“ und gestaltet Sendestrecken sowie Nachrichten in Radio AGORA mit.
    ORF
    Das Landesstudio Niederösterreich produziert u.a. das zweiwöchige Magazin „Land und Leute“. Vom Musiksommer in Grafenegg überträgt der ORF NÖ jedes Jahr rund 30 Konzerte.
    Das Landesstudio Oberösterreich organisiert u.a. die Aktion „ORF Friedenslicht aus Betlehem“ für „Licht ins Dunkel“. Als Mitinitiator der „Ars Electronica“ seit 1979 stellt der ORF Oberösterreich sein Engagement für die Informationsgesellschaft konsequent unter Beweis.
    ORF
    Das Landesstudio Salzburg ist mit Beiträgen von den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche, den Pfingstfestspielen, Osterfestspielen, dem Jazzfestival Saalfelden besonders der Kultur verpflichtet. Zu den Off-Air-Veranstaltungen zählen die „Klassik in der Altstadt“, die „Rauriser Literaturtage“ u.v.m.
    ORF
    Das Landesstudio Steiermark produziert Inhalte des in der Süd-Steiermark empfangbaren slowenischen Programms von „radio AGORA“ in Zusammenarbeit mit ORF Kärnten. Die ORF Steiermark-„Klangwolke“, die Übertragungen von der „styriarte“ und das „musikprotokoll“ sind fixe Kulturereignisse in der Steiermark.
    Das Landesstudio Tirol produziert mit „Südtirol heute“ eine zweite tägliche Info- Sendung und steuert u.a. „Mei liabste Weis“ zum nationalen Programm bei. Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher nehmen jährlich im „ORF Tirol Studio 3“ an Veranstaltungen teil.
    ORF
    Das Landesstudio Vorarlberg veranstaltet u.a. den jährlichen „mundARTpop/ rock-Wettbewerb“. Die mehr als 60 Kulturveranstaltungen des ORF Vorarlberg werden im „KulTour-Kompass“ zusammengefasst.
    Das Landesstudio Wien betreut redaktionell Großveranstaltungen wie die Wr. Festwochen, den Eistraum, den Vienna City Marathon, das Donauinselfest und das Stadtfest und bietet Programme u.a. für die ungarische, tschechische, slowakische Volksgruppe an.
    #####EOF##### Musiker, die dichten - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musiker, die dichten"

    Lisa Schneider

    Hören, lesen, schreiben

    2. 12. 2015 - 09:33

    Musiker, die dichten

    Die Wiener Band Hearts Hearts hat mit ihrem Debutalbum „Young“ ein feines Geflecht aus elektronisch-hybriden Melodien entworfen. Sie sind der FM4 Soundpark Act im Dezember.

    Hearts Hearts

    Christoph Hudl

    Um den Albumtitel „Young“ könnte man eine interessante Metapher spinnen. Der Sänger von Hearts Hearts, David Österle, sitzt im Studio und erzählt, wie es ihm beim Schreiben der Lyrics geht. „Jung“, wohl der letzte Begriff, der einem dazu einfallen würde. Schon gar nicht zu den Gedankenschlössern, die er sich rund um die Songs seiner Band baut. Die Texte, so David, führen eine Sehnsucht mit sich, eine Sehnsucht nach anderen, weiteren Erfahrungs- und Gedankenräumen. Dass man oft im Hier und Jetzt nicht ganz weiß, ob man das volle Potential ausschöpft. Die experimentellen, oft fast schon abstrakten Klangspielereien umzüngeln diese durchdachten Ideen.

    Alte Seele, junger Körper?

    David, Daniel, Johannes und Peter Paul haben sich für ihr Debütalbum Zeit gelassen. Viel Zeit. Trifft man die Band und unterhält sich mit den vier Musikern, ist schnell klar, weshalb.

    Der Grundtenor ist – ähnlich den zehn Stücken des Albums – im Umgang untereinander ein zurückhaltender, respektvoller und vor allem bedachter. Man kennt sich schon länger, gestartet haben David und Daniel 2010 mit einer Form von Singer-Songwriterprojekt. Schnell war klar, dass das aber nicht ganz ausreicht. Zumindest nicht für die Art von Musikidee, die Hearts Hearts transportieren wollen.

    Am Weg zu Hearts Hearts, einer wenn man so will melodisch-elektronischen Band, ist das Quartett durch verschiedene Stadien, die auch anhand unterschiedlicher Bandnamen festgehalten werden können, gelaufen. Viel wurde ausprobiert, als dann auch schließlich Johannes und Peter Paul zur Band stoßen. Peter Paul will anfangs eigentlich nur live ein bisschen Unterstützung anbieten, Blut ist aber schnell geleckt. So auch bei Johannes, der bei Peter Pauls Mama Musikunterricht genossen hat. Gefunden, beginnt das Projekt zu wachsen.

    Zur Perfektion

    Hearts Hearts

    Das Debütalbum "Young" von Hearts Hearts erscheint am 4. 12. via Tomlab.

    Das Debütalbum, das am 4. Dezember erscheinen wird, wirkt in vielen Aspekten wie ein Zusammenfließen mehrerer Stränge, wie ein Spinnennetz, in dem kein noch so leiser Ton unbedacht eingespielt, eingesungen wurde. Ins Experimentelle abrutschend und doch präzise, das ist die Brücke, die es Hearts Hearts zu schlagen gelingt. In der Diskussion darüber, ob man zwischen Studio- und Liveband unterscheiden kann, fällt das erste Mal die Anspielung Thom Yorke / Radiohead. Ihn bzw. die Band finden natürlich alle einstimmig sehr gut. Auch, wenn sie sonst oft – zuhause, getrennt voneinander – unterschiedlichste Musikrichtungen hören. Auf manche Dinge kann man sich eben einigen, schmunzelt Peter Paul.

    Die Vergleiche mit anderen zu suchen, ist Journalistenkrankheit. Eine neue Band genremäßig sofort einzuordnen, ist gleichzeitig ihr wichtigstes und schlimmstes Symptom. Im Fall von Hearts Hearts ist die Stirn, puh, schnell abgewischt. Da fallen neben genannten Namen noch am ehesten alt-J, The XX. Sich (auch in der österreichischen) elektronischen Musiklandschaft einzigartig zu platzieren, ist in den letzten Monaten nicht mehr die einfachste Übung. „Young“ schafft es.

    Die Stimme als Instrument

    Hearts Hearts

    Eva´maria Müller und Anna-Sofie Lugmeier

    Hearts Hearts feiern auch gerne. Diesmal vor allem bei ihrer Releaseshow in der Grellen Forelle am 17. 12.

    Inspiration ist überall. Das kann ein Moment auf der Straße sein, das kann ein Buch sein. Sänger David zeichnet für die Texte verantwortlich und findet die Worte gern auch einmal zwischen den Zeilen großer Literaten. Er sieht seine Stimme aber schlichtweg als zweitrangig an. Sie sei auch eine Art Instrument, die sich ins Zusammenspiel mit allen anderen teilnehmenden stellt. Das Wichtigste bleibt die Musik, nicht der Text. Musiker, die dichten. Und nicht Dichter, die musizieren.

    Dass die Band sich keine Deadline für ihr Debütalbum gesetzt hat, hat dem Prozess, den ihre Songs durchlaufen haben, mehr als gut getan. „Young“ überrascht mit Feingliedrigkeit und Intensität, wie sie ihresgleichen sucht. Bei der Frage nach der Liveumsetzung und der möglichen Zufriedenheit derselben seufzt Sänger David kurz. Ein bisschen nervös ist man schon noch, bevor man auf die Bühne geht. Auch alle Sounds und verschiedenen Layers der oft ausufernd-groß arrangierten Songs umzusetzen, ist kein Kinderspiel. Cellistin Christina Ruf unterstützt sie dabei, aber generell ist es schwierig, die Vielschichtigkeit des Albums zu viert, bzw. in dem Fall zu fünft, umzusetzen. Die traumähnliche Atmosphäre des Albums einzufangen, wird sicher noch einiges an Übung brauchen, das wissen Hearts Hearts. Aber die Ruhe und Sicherheit, mit der sie das sagen, lässt keine Zweifel offen.

    #####EOF##### news.ORF.at

    Ausland

    Der US-Kongress will die US-Unterstützung für die von Saudi-Arabien geführte Militäroperation im Jemen beenden. Nach dem Senat stimmte heute auch das Abgeordnetenhaus mehrheitlich für eine Resolution, die US-Präsident Donald Trump anweist, alle Kräfte zur Unterstützung der umstrittenen Operation binnen 30 Tagen abzuziehen.

    Trump kann dagegen ein Veto einlegen – es wäre das zweite seiner Amtszeit. Um dieses Veto zu überstimmen, wäre in beiden Kongress-Kammern jeweils eine Zweidrittelmehrheit notwendig, die kaum zu erzielen sein dürfte.

    Von Saudis angeführte Koalition

    Die USA unterstützen die Koalition etwa mit Geheimdienstinformationen zur Ermittlung von Zieldaten. Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen Anhänger der international anerkannten Regierung. Deren Truppen werden von einer von Saudi-Arabien geführten Koalition mit Luftangriffen unterstützt. Das sunnitische Königshaus in Saudi-Arabien sieht in den Rebellen einen engen Verbündeten seines Erzfeindes, des schiitischen Iran.

    Saudi-Arabien wird vorgeworfen, bei den Militärangriffen nicht ausreichend Rücksicht auf den Schutz von Zivilisten zu nehmen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte bereits nach der Abstimmung im Senat im vergangenen Monat kritisiert, ein Ende der US-Unterstützung für die Operation sei nicht der richtige Weg, um etwas an der schweren humanitären Krise im Jemen zu ändern.

    Rund eine Woche vor einer geplanten UNO-Friedenskonferenz droht im Bürgerkriegsland Libyen eine neue Eskalation der Gewalt. Der einflussreiche General Chalifa Haftar gab seinen Truppen heute den Befehl zum Vormarsch auf die Hauptstadt Tripolis, wo die international anerkannte Regierung sitzt.

    „Heute vollenden wir (…) unseren siegreichen Marsch, den Marsch des Kampfes“, sagte Haftar in einer Audiobotschaft mit dem Titel „Operation zur Befreiung von Tripolis“. „Heute kommen wir den Rufen unserer Angehörigen in unserer teuren Hauptstadt nach, wie wir es ihnen versprochen haben.“

    Libyischer General Chalifa Haftar
    Reuters/Esam Omran Al-Fetori

    Haftars Truppen waren in den vergangenen Monaten von Osten bis an die Grenze zu Algerien im Westen Libyens vorgerückt. Unterstützt wird Haftar von Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Russland.

    UNO-Chef besorgt

    UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zeigte sich bei einem Besuch in dem nordafrikanischen Land besorgt über die Militäroperation. Dem UNO-Chef zufolge gebe für den Konflikt keine militärische Lösung. „Nur ein innerlibyscher Dialog kann die libyschen Probleme lösen“, schrieb Guterres dazu auf Twitter.

    Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) ist auch beim mittlerweile sechsten Anlauf, das ihr an sich zustehende Vizepräsidentenamt im deutschen Bundestag zu besetzen, gescheitert. Heute stand zum dritten Mal die AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel zur Wahl.

    Die 44-Jährige bekam in geheimer Abstimmung allerdings nur 199 Ja-Stimmen, 423 Abgeordnete votierten gegen sie, 43 enthielten sich. Im heutigen Wahlgang wäre nur die Mehrheit der abgegebenen Stimmen nötig gewesen. In den beiden vorangegangenen Wahlgängen war die absolute Mehrheit der 709 Bundestagsabgeordneten nötig.

    Zu Beginn der Wahlperiode hatten die anderen Fraktionen bereits den AfD-Abgeordneten Albrecht Glaser in drei Wahlgängen durchfallen lassen. Der AfD steht als größter Oppositionspartei grundsätzlich ein Vizepräsidentenposten zu. Harder-Kühnel hatte sich zuletzt bei Vertretern aller Fraktionen außer der Linken vorgestellt. Eigenen Angaben zufolge habe es dabei zwar keine Vorbehalte gegen sie als Person gegeben – allerdings nach wie vor gegen die Partei, die sie vertrete.

    Das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye, die gestern im Mittelmeer nach eigenen Angaben 64 Menschen gerettet und an Bord genommen hat, ist in Richtung der süditalienischen Insel Lampedusa unterwegs. Das bestätigte der italienische Innenminister Matteo Salvini heute. Das Schiff befindet sich circa 30 Seemeilen von Lampedusa entfernt.

    „Weitere Menschenleben, die von einer ausländischen NGO, die von libyschen Gewässern in Richtung Italien abgefahren ist, aufs Spiel gesetzt werden. Wir haben der deutschen Regierung geschrieben, damit sie sich mit dem Problem beschäftigt. Das italienische Innenministerium hat das Schiff davor gewarnt, in italienische Gewässer einzulaufen“, so Salvini.

    Die NGO beklagte die Verschlechterung der Wetterlage. Es regne und es wehe starker Wind. „Wir sind in engem Kontakt mit dem deutschen Außenministerium und hoffen auf eine rasche Lösung“, so die NGO per Twitter.

    Nach dem verheerenden Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien sind nun erste Ergebnisse eines vorläufigen Berichts zur Unglücksursache bekannt geworden. Die Crew der Maschine habe den Notfallplan des Flugzeugherstellers korrekt befolgt, sei aber nicht in der Lage gewesen, die Maschine zu kontrollieren, sagte Äthiopiens Verkehrsministerin Dagmawit Moges heute in Addis Abeba.

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    EU

    Das EU-Parlament hat sich endgültig dafür ausgesprochen, die Speicherung von Fingerabdrücken in Personalausweisen zur Pflicht zu machen. Die Abgeordneten stimmten heute in Brüssel mit 335 zu 269 Stimmen und 21 Enthaltungen für ein Gesetzespaket zur Vereinheitlichung der Ausweise von EU-Staaten.

    Änderungsanträge von linken und grünen Abgeordneten, um die EU-Länder nicht zur Fingerabdruckspeicherung zur verpflichten, wurden abgelehnt. Der neue EU-Standard muss nun noch von den Mitgliedsstaaten formell angenommen werden. Zwei Jahre später werden die Abdrücke dann für neue Dokumente verpflichtend.

    Alte Personalausweise verlieren spätestens zehn Jahre danach ihre Gültigkeit, und neue Ausweis werden zehn Jahre gültig sein. Der Ausweis soll zudem wie neue Führerscheine die jeweilige Länderkennung innerhalb einer EU-Flagge tragen. Ziel der neuen Dokumente ist es, schneller gefälschte Papiere und Identitätsdiebstahl zu erkennen sowie Terroristen und anderen Straftätern das Leben schwerer zu machen. Gleichzeitig sollen sie Bürgern das Reisen erleichtern.

    Nach der Diskussion um die illegale Entsorgung von Fäkalien der Schiffstoiletten in der Donau haben sich die Reedereien heute Nachmittag in einer freiwilligen Erklärung dazu verpflichtet, einen Nachweis über die fachgerechte Entsorgung von Abwasser und Abfall zu führen. Das teilte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) in einer Aussendung mit.

    Dabei handelt es sich um das Ergebnis eines runden Tisches im Verkehrsministerium, an dem rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Reedereien, Ländenbetreibern, Land Niederösterreich, viadonau, Schifffahrtaufsicht und Ministerium teilnahmen. Neben dem Umgang mit Fäkalien ging es auch um die Lärmbelästigung durch in den Nachtstunden laufende Stromaggregate. Hofer zeigte sich mit dem Ergebnis der Zusammenkunft sehr zufrieden.

    Inland

    Ex-Magna-Manager Hubert Hödl, der im Zuge des Eurofighter-Deals gleichzeitig für Magna gearbeitet und für EADS Gegengeschäfte abgewickelt hat, hat bei seiner neuerlichen Befragung im U-Ausschuss heute seine Schuldlosigkeit betont. Dem Vorwurf doppelt verrechneter Gegengeschäfte wich er aus, die entsprechenden Dokumente stammten von Vector und nicht von ihm.

    Hödl schließt Zahlungen an Politiker aus

    Gegenüber seiner ersten Befragung gab es eine Abweichung: Damals hatte er nicht bestritten, dass 1,8 Mio. Euro aus einer in Liechtenstein ansässigen Stiftung namens Calone (in die wiederum Vector-Gelder als Gewinne seiner Firma Domerfield flossen), deren Begünstigter seine Familie war, abgehoben und in bar über die Grenze gebracht worden seien. „Das muss ich auf das Schärfste zurückweisen, das ist falsch“, betonte er nun.

    Die Stiftung habe auch kein Geld an Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/parteilos) ausgezahlt, erklärte er auf eine Frage der SPÖ. Generell schließe er Zahlungen an Politiker und Politikerin sowie andere Entscheidungsträger und -trägerinnen aus, er wisse auch nichts von dergleichen, sagte er zum Verfahrensrichter.

    „Diese Listen sind nicht von mir“

    Unklar blieb die Rollenverteilung in seiner Firma Inducon, über die Gegengeschäfte abgewickelt wurden. Am Vormittag hatte sich seine Geschäftsführerin Doris Bund damit gerechtfertigt, nur für Administration zuständig gewesen zu sein. Hödl betonte nun, dass sie keineswegs nur „Strohfrau“ gewesen sei, die Geschäfte habe tatsächlich aber er als Eigentümer federführend geleitet.

    Dass er Gegengeschäfte doppelt über die Firmen Inducon und Domerfield verrechnet habe, wollte er nicht gelten lassen; und auch das erst, nachdem ihn der Verfahrensrichter ermahnt hatte, dass er sich nicht entschlagen könne. „Diese Listen, die Sie in die Höhe halten, sind nicht von mir“, betonte er dann.

    Hödl spielte Kontakte herunter

    „Für alle meine Leistungen gibt es eine lückenlose, transparente und nachvollziehbare Darstellung“, unterstrich Hödl bereits in seinem Eingangsstatement: „Alle Beteiligten haben von meiner Nebenbeschäftigung profitiert. Niemandem ist ein Schaden entstanden, schon gar nicht der Republik Österreich.“

    Dass er im Auftrag des früheren Magna-Managers Siegfried Wolf gehandelt habe, wies er zurück. Seine Kontakte zu österreichischen Regierungsmitgliedern, speziell zu Grasser und zum früheren Verteidigungsminister Herbert Scheibner, spielte er herunter.

    Das wegen Terrorismusverdachts in Prag verhaftete und nach Österreich ausgelieferte irakische Paar ist heute auf freien Fuß gesetzt worden. Die Erhebungen und Befragungen hätten den Tatverdacht nicht erhärtet. Die beiden waren verdächtigt worden, ein weiters irakisches Paar bei Terroranschlägen auf Bahnstrecken in Deutschland unterstützt zu haben.

    Mehr dazu in wien.ORF.at

    ZIB2

    Das Verhältnis der FPÖ zum äußersten rechten Rand wird allmählich zur Belastung für die Koalition. Im ZIB2-Studio ist Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW).

    Wahlnachspiel vor Gericht

    Die Bundespräsidentschaftswahl hat wegen Aufhebung und Verschiebung viel Geld gekostet. Die FPÖ hat die Republik auf Schadenersatz geklagt, morgen startet der Prozess.

    Erster Boeing-Absturzbericht

    Die Piloten dürften nicht schuld sein am Absturz der äthiopischen Verkehrsmaschine mit 150 Toten vor vier Wochen. Jens Lang mit den Details.

    Leben nach dem Tropensturm

    Eineinhalb Jahre nach dem verheerenden Tropensturm „Maria“ hofft die Karibikinsel Puerto Rico auf eine Wiedergeburt der Insel. Eine entscheidende Rolle spielt der Tourismus. Eine Reportage von David Kriegleder.

    Multikulti als Kassenschlager

    Mehr als 12 Millionen Franzosen haben „Monsieur Claude und seine Töchter“ gesehen. Jetzt läuft auch in den heimischen Kinos Teil 2 an.

    ZIB2 mit Lou Lorenz-Dittlbacher, 22.00 Uhr, ORF2

    Mail an die ZIB2

    Textfassung: Zeit im Bild

    Sport

    Während sich Red Bull Salzburg und Rapid über eine Neuauflage des Finales im Uniqa-ÖFB-Cup von 2017 freuen dürfen, hat es vor allem beim LASK lange Gesichter gegeben. Die Linzer mussten sich Rapid gestern im Halbfinale im Elferschießen mit 3:4 geschlagen geben. Die Salzburger waren davor mit einer 6:0-Gala bei Regionalligist GAK ins Endspiel eingezogen.

    Lesen Sie mehr …

    Wirtschaft

    Die Deutsche Bahn (DB) nimmt wegen technischer Mängel vorerst keine weiteren ICE-Fernzüge der dringend benötigten neuesten Generation vom Hersteller Siemens ab.

    Wie der Konzern heute mitteilte, „entspricht die Fertigungsqualität einzelner Wagenkastenrohbauten nicht den vertraglich vereinbarten hohen Qualitätsanforderungen“. Das könnte langfristig zu einem höheren Wartungsaufwand führen. Die Sicherheit der Fahrzeuge sei davon unberührt. „Alle ICE-4-Fahrzeuge waren und sind jederzeit sicher“, betonte das Unternehmen.

    Die Wagenkästen werden laut der DB von Bombardier als Subunternehmen von Siemens gefertigt. Die Bahn hat die Hersteller aufgefordert, die betroffenen Fahrzeuge im Rahmen der Gewährleistung auszubessern. Solange es kein Ausbesserungskonzept gibt, nimmt die Bahn keine neuen ICE 4 ab.

    Die italienische Großbank UniCredit bereitet einem Zeitungsbericht zufolge ein milliardenschweres Übernahmeoffert für die deutsche Commerzbank vor. Der Konzern werde sich wahrscheinlich nicht in die laufenden Fusionsgespräche zwischen Commerzbank und Deutscher Bank einschalten, stehe aber bereit, falls diese Gespräche scheitern sollten.

    Kein Kommentar von UniCredit und Commerzbank

    Das berichtete die „Financial Times“ heute unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. UniCredit wolle mit einem bedeutenden Anteil die Kontrolle bei der Commerzbank übernehmen und diese dann mit ihrer deutschen Tochter HypoVereinsbank fusionieren.

    Die Commerzbank wird derzeit an der Börse mit rund neun Mrd. Euro bewertet. Im vorbörslichen Geschäft schossen die Titel der Commerzbank um 5,5 Prozent in die Höhe. UniCredit und Commerzbank lehnten einen Kommentar zu dem Bericht ab.

    Der „FT“ zufolge würde die fusionierte Bank ihren Sitz in Deutschland haben, der Mutterkonzern UniCredit in Italien. Reuters hatte vor zwei Jahren berichtet, dass die italienische Bank in Berlin Interesse an der Commerzbank angemeldet habe. Die Bank dementierte später ein solches Interesse.

    Eine Übernahme der Commerzbank könnte wohl nicht gegen den Widerstand des Bundes gelingen, denn der deutsche Staat ist mit 15 Prozent an der Bank beteiligt, seit er ihr in der Finanzkrise unter die Arme griff.

    Fusionieren Deutsche Bank und Commerzbank?

    Deutsche Bank und Commerzbank loten derzeit Möglichkeiten für eine Fusion aus, auch weil der deutsche Finanzminister Olaf Scholz sich für einen starken nationalen Champion in der Branche ausgesprochen hatte. Insidern zufolge drückt vor allem die Commerzbank dabei auf das Tempo, während sich die Deutsche Bank etwas mehr Zeit für die Gespräche nehmen wolle, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. An den unterschiedlichen Vorstellungen über den Zeitplan sollten die Verhandlungen aber nicht scheitern.

    Der „WirtschaftsWoche“ zufolge will der Commerzbank-Vorstand bereits am Dienstag entscheiden, ob die Verhandlungen über einen möglichen Zusammenschluss intensiviert oder abgebrochen werden sollen. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet unterdessen, in den Fusionsgesprächen könne es schon am Wochenende zu einer Vorentscheidung kommen.

    Chronik

    Im US-Bundesstaat Kentucky ist ein Jugendlicher aufgetaucht, der behauptet, nach jahrelanger Entführung seinen Peinigern entkommen zu sein. Laut einem von US-Medien veröffentlichten Polizeibericht gab der Teenager gestern an, Timmothy Pitzen zu heißen und 14 Jahre alt zu sein. Entspricht das der Wahrheit, ist ein rätselhafter Vermisstenfall in den USA gelöst.

    Ein DNA-Test soll Gewissheit bringen, ob es sich wirklich um Pitzen aus Aurora in Illinois handelt, der im Mai 2011 im Alter von sechs Jahren verschwand. Medien zufolge hatte ihn seine Mutter auf einen mehrtägigen Ausflug mitgenommen.

    Zwei Tage nachdem die beiden ihr Zuhause und den Vater verlassen hatten, wurde die Mutter tot in einem Hotel gefunden. Sie soll Suizid begangen und eine Notiz hinterlassen haben. Darin habe es geheißen, Timmothy sei sicher bei Menschen untergebracht, die sich um ihn kümmerten, man werde ihn jedoch nie finden, berichtete der Sender CNN. Timmothys Familie hatte nie aufgehört, nach dem Buben zu suchen.

    Einwohner in der nahe der Grenze zum US-Bundesstaat Ohio gelegenen Stadt Newport in Kentucky wurden nun auf den Buben aufmerksam, der plötzlich in ihrer Straße stand: Er sei im Gesicht verletzt gewesen, habe verängstigt gewirkt und ein Auto angehalten, um um Hilfe zu bitten, berichtete eine Anrainerin dem Lokalsender WCPO. Der Polizei berichtete er, aus dem Zimmer einer Motelkette seinen zwei langjährigen Entführern entkommen und über eine Brücke nach Kentucky gelaufen zu sein.

    Kultur

    Der US-amerikanische Künstler, Autor und Menschenrechtsaktivist Jimmie Durham erhält für sein Lebenswerk den Goldenen Löwen der heurigen Kunst-Biennale in Venedig. Die Preisverleihung ist am 11. Mai geplant, teilte die Biennale heute mit. Durhams Werk sei demnach einzigartig und könne keiner künstlerischen Bewegung zugeordnet werden.

    US-amerikanischer Künstler, Autor und Menschenrechtsaktivist Jimmie Durham
    picturedesk.com/dpa/Holger Hollemann

    Durham, der 1964 zunächst als Bildhauer zu arbeiten begann, war früh auch in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung aktiv. Er setzte sich unter anderem für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner ein.

    Nach einem Kunststudium in der Schweiz kehrte er zunächst in die USA zurück, wo er Mitbegründer und Vorsitzender des International Indian Treaty Council bei den Vereinten Nationen war. 1994 ließ er sich in Europa nieder, heute lebt er in Berlin. Seine Arbeiten werden weltweit in zahllosen Museen gezeigt.

    Gesundheit

    Die Österreichische Apothekerkammer und der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig) haben sich angesichts der Zahlen zu Medikamentenfälschungen des Produktpiraterieberichts 2018 alarmiert gezeigt. Solche Fälschungen könnten sogar tödlich sein, zudem schädigen sie Unternehmen und die Gesamtwirtschaft. Umso mehr soll nun auf Aufklärung und Information gesetzt werden.

    „Gefahr offensichtlich zu wenigen bekannt“

    „Wir werden die Bevölkerung beim Thema Medikamentenfälschungen verstärkt informieren und sensibilisieren“, kündigte die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Ulrike Mursch-Edlmayr, an. Über den Informationsstand der Bevölkerung zeigte sie sich „erschüttert“, denn fast die Hälfte der Österreicher wisse nicht, dass hierzulande der Verkauf von rezeptpflichtigen Medikamenten im Internet verboten sei.

    Auch die Pharmig will Medikamentenfälschern das Handwerk legen. „Die Gefahr, die von solchen Produkten ausgeht, ist offensichtlich immer noch zu wenigen bekannt. Gefälschte Arzneimittel unterliegen keinerlei Qualitätskontrolle“, warnte Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog.

    Zum Schutz der eigenen Gesundheit sollten Arzneimittel beim Arzt oder in der Apotheke bezogen werden. Um zumindest den Bezug von rezeptfreien Arzneimitteln über das Internet sicherer zu machen, gebe es bereits seit 2015 ein Sicherheitslogo für legale Internetapotheken sowie eine Liste aller legalen und registrierten Internetapotheken Österreichs.

    Neuer Rekord bei beschlagnahmten Medikamenten

    Der österreichische Zoll hat im vergangenen Jahr eine Rekordmenge an illegalen und gefälschten Medikamenten aus dem Verkehr gezogen. Oft handelt es sich dabei um Potenzmittel wie das nicht zugelassene Kamagra. Insgesamt rund 1,2 Millionen Schmuggel- und Plagiatsarzneiwaren wurden 2018 beschlagnahmt, ging aus dem jährlichen Produktpirateriebericht hervor. Das ist mehr als eine Verdreifachung.

    Religion

    Ein polnischer Priester hat sich für die öffentliche Bücherverbrennung vom Wochenende entschuldigt. Die von Pfarrer Rafal Jarosiewicz geleitete Stiftung „SMS vom Himmel“ (Fundacja SMS Z Nieba) hatte zu der Aktion aufgerufen und Bilder der brennenden Objekte – darunter Harry-Potter-Bücher – in Sozialen Netzwerken veröffentlicht.

    Jarosiewicz sagte nun, die Verbrennung der Bücher und anderer angeblich mit Okkultismus verbundener Gegenstände sei „unglücklich“ gewesen. Er publizierte die Entschuldigung auf der Facebook-Seite seiner Stiftung.

    Zuvor war auch vonseiten der katholischen Kirche Kritik an der Aktion gekommen. „Die Zeit der Bücherverbrennungen ist lange vorbei“, sagte etwa der Geistliche Ireneusz Bradtke dem Sender Radio Gdansk. „Die Sache ist sehr umstritten.“ Die Stadtverwaltung verhängte eine Geldbuße gegen Jarosiewicz.

    Science

    In New York finden noch bis morgen Verhandlungen über einen globalen Meeresvertrag statt, der internationale Meeresschutzgebiete ermöglichen soll. Bis 2020 wollen Regierungen weltweit dieses Abkommen beschließen. Denn Plastikmüll, Ölbohrungen, Schiffslärm, Chemikalien und Überfischung bedrohen zusehends nicht nur die Meeresbewohner, sondern auch das Klima und die menschliche Ernährungssicherheit.

    Tödlicher Müll

    Zerstörerische Fangmethoden haben dazu geführt, dass die kommerziell genutzten Fischbestände bereits zu 90 Prozent entweder bis an die Grenze genutzt oder überfischt sind. Müll im Meer schadet rund 40 Prozent aller Meereslebewesen. Plastikabfälle töten jedes Jahr rund 100.000 Meeressäugetiere.

    Zeitgerecht zu den Verhandlungen erschien heute eine Studie von mehreren britischen Universitäten und Greenpeace. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Daten zeigt der Report erstmals auf, wie mindestens 30 Prozent unserer Meere bis 2030 geschützt werden können.

    Schutzgebiete sind dem Report zufolge essenziell für gesunde Weltmeere. So werden Lebensräume und Arten geschont, die Artenvielfalt kann wieder hergestellt werden, die Ökosysteme der Meere können sich wieder erholen und die wichtigen Leistungen der Meere für das Weltklima bleiben aufrecht.

    Netzwerk von Schutzgebieten

    Professor Alex Rogers, Koautor der Studie und Zoologie-Experte der Universität Oxford, sagte: „Basierend auf jahrelanger Forschung von Meeresexpertinnen und Meeresexperten weltweit zeigt der 30x30-Report auf, dass ein Netzwerk von Schutzgebieten machbar ist. Wir haben uns dafür mit der Verbreitung verschiedenster, teils stark gefährdeter Spezies auseinandergesetzt, sowie mit der Beschaffenheit der Tiefsee wie Unterwasserberge und hydrothermalen Quellen.“

    „Diese Studie ist eine bahnbrechende Analyse, die aufzeigt, dass der Schutz unserer Meere nicht nur Gerede ist, sondern realistisch umgesetzt werden kann“, erklärt Lukas Meus, Meeresexperte bei Greenpeace in Österreich, der aktuell in New York an den UNO-Verhandlungen teilnimmt.

    Leute

    Noch im April soll das erste Kind von Prinz Harry und seiner Frau Herzogin Meghan auf die Welt kommen – entsprechend aufgeregt berichten die britischen Medien über alle aktuellen Entwicklungen bei den Royals.

    „The Sun“ heizte gestern Gerüchte an, wonach Queen Elizabeth II. mit Meghans Auftreten nicht immer zufrieden sein soll. Nun soll sie der werdenden Mutter verboten haben, Juwelen aus der Königlichen Sammlung zu tragen. Diese Stücke wurden in der Vergangenheit aber sowohl an Prinzessin Diana als auch an Herzogin Kate verliehen.

    „Es liegt im Ermessen der Königin und ihrer Berater, welche Gegenstände aus der Royal Collection sie an wen verleihen möchte“, schrieb die „Sun“. Es gehe dabei allerdings auch um eine Frage von Hierarchie. Kate habe als Frau des künftigen Thronerben schlicht und einfach einen höheren Rang als Meghan, und die Queen sei sehr bedacht darauf, „die richtige Ordnung und Priorität innerhalb der Familie“ aufrechtzuerhalten.

    #####EOF##### Musik/Praxis: Selbstvermarktung - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Selbstvermarktung"

    mica - music austria

    Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

    2. 3. 2012 - 15:05

    Musik/Praxis: Selbstvermarktung

    Diesmal in unserer mica-Serie mit Service für den Musiker/innenalltag: Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren – gegenüber Medien, Veranstaltern oder zukünftigen Partnern wie Labeln, Managern oder Booking-Agenturen? Und wie kann ich mein Publikum direkt erreichen?

    Musik/Praxis

    Rechtliche Grundlagen
    Grundsätzliches zum Urheberrecht.

    Coverversionen, Remix & Sampling
    Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

    Verwertungsgesellschaften
    AKM, Austro Mechana und Co.

    Mehr Verwertungsgesellschaften

    Live Musik
    Konzerte als gutes Geschäft?

    Mehr zum Thema "Live"
    Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

    Labels
    Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

    Ein eigenes Label
    Vor- und Nachteile

    Vetrieb und Handel
    Tonträger verkaufen

    Verlage
    Was macht ein Musikverlag?

    Förderungen & Sponsoring
    Zuschüsse und Co

    Selbstvermarktung
    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Verträge
    Verträge für die Interpret/innen.

    Mehr Verträge
    Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

    In einem Posting zu einem Artikel dieser Serie wurde die Meinung vertreten, eine gute aufbereitete Präsentation mit guten Info-Texten sei eigentlich zu vernachlässigen. Wenn die Qualität der Musik stimme, dann sei die Form der Präsentation nebensächlich. Nun, dem ist sicherlich in einem Umkehrschluss zuzustimmen: wenn die Qualität der Musik nicht stimmt, nützt auch die beste Präsentation nichts. Aber: fast alle Journalisten, Label und Veranstalter bekommen derart viele Anfragen, dass sie sich nicht die Zeit nehmen (können), sich ausreichend mit jedem E-Mail oder Päckchen zu beschäftigen.

    Sie entscheiden daher oftmals schon in einer Vorauswahl, mit welchen Themen sie sich ernsthaft auseinandersetzen wollen. Diese Auswahl wird meist rasch und intuitiv getroffen und dafür ist oft nur der erste Eindruck, der vermittelt wird, entscheidend. Die beste Musik nützt einem also nichts, wenn sie gar nicht entdeckt werden kann, weil das geschickte Demo oder E-Mail nicht mal angesehen und angehört wird.

    Es ist daher sinnvoll, Zeit in die Form und Gestaltung einer Pressemappe oder einer elektronischen Präsentation zu investieren. Das gilt beim Verschicken eines physischen Tonträgers sowohl für das Cover (mit Filzstift beschriftete CD-Rohlinge sind nicht das Non-Plus-Ultra), als auch für die beigelegten Infomaterialien.

    Beim Verschicken von E-Mails wiederum ist es wichtig, einen vernünftiges Betreff zu wählen und einen gut funktionierenden Sound-Link (etwa zu SoundCloud) und Video-Link (Vimeo, YouTube etc.) zu wählen und ja keine Musik- oder Videodateien im Mail mitzuschicken. Klingt vielleicht unrealistisch, wir hier bei mica bekommen aber sehr regelmäßig Mails mit 20MB+ Files als Attachement geschickt (sofern die Mails ob ihrer astronomischen Größe nicht bereits bei irgendeinem Server steckenbleiben).

    Was möchte ich vermitteln?

    Zunächst sollte man sich aber mal klar machen, welche Inhalte man vermitteln möchte und wen man damit ansprechen will. Dann kann man sich Gedanken machen, welche Form man dafür verwenden möchte. Für eine Förderstelle sollte das möglicherweise anders aussehen als für einen hippen Musikblog.

    Zum Inhalt: eine Präsentation/Pressemappe als Musikschaffender sollte niemals einem üblichen Bewerbungsschreiben inkl. CV gleichen. Die Infotexte sollten kompakt und möglichst gut geschrieben sein, schließlich werden diese von Journalisten oder Veranstaltern oftmals für deren Texte weiterverwendet.

    Inhalte, die relevant sein könnten:

    Musikalische Ausbildung (nicht in allen Genres und nur in relevantem Ausmaß. Keiner möchte vom Blockflötenkurs in der Volkschule lesen…)

    Bisheriger musikalischer Werdegang, Bands, Projekte, Veröffentlichungen, wichtige Auftritte etc.

    Musikalische Ziele. Es macht z.B. für eine angeschriebene Booking-Agentur einen Unterschied, ob jemand plant, von der eigenen Musik leben zu können oder ob er nur hobbymäßig tätig sein möchte.

    Beschreibung der Musik in Worten. Ein ganz heikler Punkt. Ganz ohne geht ja wohl nicht gut, aber sowohl gehen versuchte literarische Ergüsse schon öfter mal in die Hose, wie auch allzu hochtrabende Vergleiche meist die beabsichtigte Wirkung verfehlen. Wer will schon „sounds like Radiohead“ oder dergleichen lesen, außer es stimmt wirklich (wobei man sich dann wohl die Frage nach der Originalität gefallen lassen muss).

    Generell ist das mit witzig gemeinten Texten ist das so eine Sache. Das kommt nicht immer gut. Weniger falsch machen kann man mit sachlichen Stilbeschreibungen – sofern man nicht, was viele Bands gerne tun – möglichst viele unterschiedliche Stile aufzählt, aus denen man vorgibt, etwas völlig neues zu erschaffen. Am besten wäre natürlich ein wirklich gut geschriebener Text. Dieser sollte die Entscheidung, ob und wie intensiv reingehört wird, positiv beeinflussen, also neugierig machen auf die Musik.

    Tausende Bands suchen Labels, tausende Musiker suchen Auftrittsmöglichkeiten – warum sollte gerade meine Band genommen werden? Antworten darauf - also Alleinstellungsmerkmale - suchen und im Text hervorheben.

    Kontaktdaten und weiterführende Links nicht vergessen!

    Künstlerfotos sollten nicht fehlen. Und auch hier gilt: besser mehr Zeit investieren und gute Fotos machen, die Botschaft und Image unterstützen. Beliebige Urlaubsfotos erfüllen diesen Zweck eher selten. Bei Schreiben an Journalisten sollte deutlich der Hinweis angebracht werden, dass der Abdruck der Fotos kostenfrei ist, da Zeitungen/Zeitschriften für den Abdruck von Fotos unbekannterer Bands keine Rechte abgelten wollen (für diesen Hinweis muss man natürlich aber auch der Rechteinhaber sein oder dessen Einverständnis haben).

    Namedropping: wenn man schon mit renommierten Künstlern, Ensembles, Labels etc. gearbeitet hat, sollte man das unbedingt erwähnen. Auch Auftritte/Aufführungen bei bekannten Festivals oder als Vorgruppe von bekannten Acts können hilfreich sein. Aber besser keine langen Aufzählungen von Personen, die dem Adressaten vermutlich unbekannt sein werden.

    Presseclippings (Konzertankündigungen und -kritiken, Reviews, Portraits etc.) oder auch Zitate bekannter Journalisten oder Musiker sollten, sofern vorhanden, verwendet werden.

    Ein persönliches Anschreiben, welches erläutert, warum ich mich gerade an diese Person wende, kann helfen. Man sollte nicht den Eindruck hinterlassen, es handelt sich um eine Massen-Aussendung, die z.B. an alle heimischen Medien, Labels etc. gegangen ist. Wichtig hierbei: auf die richtige Schreibweise der Ansprechpartnerin bzw. des Ansprechpartners achten!

    Videos werden immer wichtiger. Falls es einen vernünftigen Live-Mitschnitt oder einen guten Video-Clip gibt, ist das vermutlich das erste, was sich Booker und Journalisten ansehen. Ein gutes Video muss nicht unbedingt teuer sein, Kreativität ist das entscheidende.

    Electronic Press Kit (EPK)

    Ein EPK ist eine elektronische Pressmappe, ursprünglich meist in Form eines Ordners mit Musik, Fotos, Cover, Bio, Pressetext etc., es gibt auch Videos, in denen z.B. Bands über ihr neues Album reden, die dann als EPK bezeichnet werden. Die zeitgemäße Variante des EPKs ist eine gut aufbereitete Website, auf der Foto-Galleries, Video-Channels, Songs (oftmals auch zum Download), Presseinfos, Statistiken usw. angeboten werden. Online Services wie z.B. Reverbnation oder Sonicbids bieten Tools zur Erstellung eines solchen EPKs zu recht vernünftigen Preisen an.

    Welche Form der Präsentation auch immer gewählt wird – eines bleibt gleich. Persönliche Kontakte sind durch nichts zu ersetzen. So toll kann mein EPK gar nicht sein, dass es – sofern mein persönliches Auftreten nicht dagegen arbeitet – nicht noch vielversprechender wäre, wenn ich einem Booker, Label, oder Journalisten in einem persönlichen Gespräch von meinem Projekt begeistern kann. Den tollen EPK kann ich dann noch immer nachschicken.

    Gute Kontakte sind unbezahlbar und müssen behutsam aufgebaut und gepflegt werden. Man sollte daher auch allzu hartnäckiges oder lästiges Auftreten vermeiden und muss auch akzeptieren, wenn es Leute gibt, die nichts mit einem Projekt anfangen können – vielleicht gefällt ihnen ja mein nächstes Album besser.

    Vorher recherchieren und Nachbearbeiten

    Um unnötige Frustration und sinnlose Versandkosten zu vermeiden, ist es sinnvoll, gut zu recherchieren, an wen man seine Infos schicken möchte. Auf vielen Label-Seiten wird etwa schon vorab klargestellt, dass keinerlei Interesse an Demos oder ähnlichem besteht. Im Veranstaltungsbereich ist es auch gut möglich, vorab rauszufinden, ob man überhaupt in die Location passen würde oder nicht.

    Ganz wichtig ist auch, einige Tage nach dem Verschicken nachzufragen, ob das Paket oder E-Mail angekommen ist und vielleicht schon Zeit gefunden wurde, reinzuhören oder die Infos durchzusehen. Wichtig dabei ist, dass man nicht gleich am ersten Tag nach dem Zustellung der Sendung anruft oder schreibt, und auch nach dem ersten Mail oder Gespräch nicht gleich jeden zweiten Tag wieder nachfragt, das könnte als ungeduldig oder gar lästig empfunden werden.

    Wie kann ich mein Publikum direkt erreichen?

    Es gibt tausende neue Bands jedes Jahr, zigtausende Tonträger erscheinen, fast alle Acts wollen regelmäßig live spielen. Ohne gezielte Promotion ist es unmöglich, sich entsprechend zu positionieren und Sichtbarkeit zu erlangen.

    Das Internet bietet Musikschaffenden und Labels dahingehend eine Vielzahl an Möglichkeiten. Da der Bedarf an Aufklärung über die Bedeutung und die Möglichkeiten sozialer Netzwerke wie Facebook, YouTube oder Twitter vermutlich gering sein wird, dazu nur in aller Kürze: keine Frage, ganz wichtig. Der Aufbau eines effektiven Channels dauert eine Weile und erfordert einiges an Zeit und Energie. Unbedingt sollte man alle verfügbaren Daten sammeln, wen man wo erreicht, das kann wertvolle Aufschlüsse für Entscheidungen geben, in welche Märkte man investieren möchte, wo man im Rahmen einer Tournee spielen sollte etc.

    Newsletter sind auch in Zeiten von Facebook & Co weiterhin das effizienteste Mittel, um Fans über seine Vorhaben zu informieren!

    Channels in sozialen Netzwerken ersetzen keine gute Artist-Website. Eine schön gestaltete Website bzw. ein Blog ist mit relativ geringem Aufwand sogar völlig kostenlos zu erstellen, z.B. bei Wordpress oder Googles Blogspot. Neben diesen hinlänglich bekannten Online Promo Tools gibt es eine Reihe von zielgerichteten Services für Musikschaffende, oftmals als „Direct To Fan Marketing Services“ bezeichnet.

    „Direct To Fan Marketing Services“ sind Plattformen, auf denen Bands oder Labels vorgefertigte Marketing-, Promotion- oder Verkaufstools nutzen können. Darunter z.B.

    • Artist-Websites
    • Music-Player
    • digitaler Vertrieb oder direkter Download auf der Artist-Site
    • CD oder DVD Herstellung & Verkauf
    • Merchandise- Herstellung und Verkauf (T-Shirts, etc.)
    • Ticketing für Konzerte
    • Newsletter
    • EPKs
    • Statistik-Tools

    Manche Anbieter bieten eine Vielzahl dieser Services an, andere sind auf einzelne Dienstleistungen spezialisiert, lassen sich aber auch gut mit anderen Services kombinieren. Die Angebote sind wirklich vielfältig und es entstehen laufend neue Services. Einige dieser Direct To Fan – Tools sind wirklich gut gemacht, ersparen eine Menge Arbeit und sind auch für kleinere Bands leistbar.

    Die Geschäfts- und Abrechnungsmodelle sind allerdings sehr unterschiedlich. Man sollte sich etwas Zeit für die Recherche der verschiedenen Services nehmen, überlegen, welche der Angebote man wirklich nutzen würde und was einem das kosten würde. Als Entscheidungshilfe seien diese ausführlichen Artikel empfohlen, in denen die Angebote der drei derzeit gefragtesten Services (Bandcamp, Reverbnation und Topspin) genau erklärt und verglichen werden:

    Nächste Woche beschäftigt sich die Serie Musik/Praxis beschäftigt dann mit Musikverträgen.

    #####EOF##### FM4 Artist of the Week - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Landesstudio Kärnten

      

    heute:
    19:30: Friah Auf Polka | Alpenlandler Musikanten (2018)
    19:33: Wann I Halt Fruah Aufsteh | Gemischter Chor Obermillstatt (2004)
    19:35: Macht Da Hahn In Da Fruah | 5 Gailtaler /05
    19:37: Wann I Hamgeh Vom Dirndlan | Madrigalchor Klagenfurt
    19:38: Rupertiwinkler Polka - Xl | Altenbacher Hausmusik 06
    19:40: Schau Dirndle Da Hahn | Da 8-gsong


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    #####EOF##### news.ORF.at
    #####EOF##### Was wurde aus… den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest? - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Danyal beim Protestsongcontest 2017

    Radio FM4 / Christian Stipkovits

    Was wurde aus… den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest?

    Protestlieder haben eine lange Tradition. Gründe, um zu protestieren, gab und gibt es genug: Soziale Ungerechtigkeit, Krieg, Rassen-Diskriminierung, Bürgerrechte, Frauenrechte, und einiges mehr.

    Von Daniela Derntl

    Heute vor 61 Jahren, am 9. August 1956, gingen mehr als 20.000 Frauen in Pretoria, Südafrika auf die Straße, um gegen das „Pass Law“ genannte Arpartheid-Gesetz zu demonstrieren, dass zuerst männliche schwarze Afrikaner und später auch die dunkelhäutigen Frauen unter Androhung schwerer Sanktionen dazu verpflichtete, ständig Personaldokumente und Arbeitsnachweise mitzuführen.

    Die Frauen marschierten zum Regierungssitz und standen 30 Minuten schweigend vor den Union Buildings, legten 100.000 Unterschriften gegen das Gesetz vor die Tür des Regierungschefs und sangen ein Protestlied, das eigens für diesen Anlass geschrieben worden war: Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo! Uzokufa! („Du hast die Frauen angetastet, Du hast einen Felsen geschlagen! Du wirst sterben!“). Seither steht dieser Satz You strike a woman, you strike a rock ( „Wenn du eine Frau schlägst, schlägst du einen Felsen“) für den Mut und die Kraft von Frauen in Südafrika und seit 1994 wird der 9. August als National Women’s Day in Südafrika gefeiert.

    Seit 2004 gibt es den FM4 Protestsongcontest

    Auch im FM4-Universum haben Protestlieder Tradition. Seit 2004 veranstaltet FM4 gemeinsam mit dem Rabenhoftheater den „FM4 Protestsongcontest“, der jedes Jahr am 12. Februar im Gedenken an den Österreichischen Bürgerkrieg 1934 stattfindet.

    Im Laufe der Jahre haben sich über 3000 Bands um den Einzug ins Finale beworben, und darunter waren auch viele bekannte Bands, wie zum Beispiel Binder & Kriegelstein (2004 - 2. Platz, 2010 – 6. Platz), Hörspielcrew feat. Garish (2006, 3. Platz), Christoph und Lollo (2005, 2. Platz), Hinterland (2008, 3. Platz) und DAWA (2014, 2. Platz), die ein Jahr später den Protest aufgegeben haben, um beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015 mitzumachen, den sie allerdings auch nicht gewonnen haben.

    Dass man den Protestsongcontest nicht gewinnen muss, um bekannt zu werden, beweist auch Der Nino Aus Wien. 2009 belegte er nur den fünften Platz mit der ironisch gebrochenen Alltagsbeschwerde „Spinat Song“ – heute ist er einer der umtriebigsten Musiker im Lande.

    Sein Band-Kollege PauT war beim PSC schon um einiges erfolgreicher. Der Mann mit dem Kapperl und dem weißen Kontrabass begeisterte 2010 mit der Brandstifter-Hymne "sepp haT gesagT, wir müssen alles anzünden“ die Jury.
    Zu der gehörte auch schon die Slam-Poetin und Rapperin Mieze Medusa, die beide Seiten des PSC kennt. 2007 gewann sie den Protestsongcontest mit ihrem Produzenten tenderboy und der Sängerin Violetta Parisini. Danach saß Mieze Medusa auch öfters in der (Vor-)Jury und heuer hat sie es nochmals versucht und landete mit „Danke, dass du denggst“ auf Platz 8.

    Noch öfters als Mieze Medusa waren Rotzpipn & das Simmeringer Faustwatschenorchester beim PSC dabei. Das Milieuvarieté des 11. Bezirks landete 2010 mit der „Würschlpolka“ auf Platz 3, 2012 gewannen sie den PSC mit der nach wie vor aktuellen „Hymne 2.0“, 2015 reichte es nur für den achten Platz und 2016 und 2017 verpassten sie den Einzug ins Finale. Die über die Jahre erspielte, solide Fan-Basis hat sie darüber hinweg getröstet und vermutlich werden wir sie auch 2018 wieder beim PSC sehen.

    Kein Protestsongcontest ohne Skandale

    Natürlich gab es auch, wie es sich für einen richtigen Protestsongcontest gehört, ordentliche Aufregung – zum Beispiel als die Jury 2013 die Chansonniere Benedikta Manzano zur Siegerin gekürt hat, und nicht etwa die „Refugees oft he Vienna Refugee Camp“, die damals, um ihrer Abschiebung zu trotzen, die Votivkirche besetzt hatten und mit ihrem Song „I love Vienna/Je t’aime Vienne“ das dringlichste, weil persönlichste Anliegen in der Geschichte des PSC vorgetragen haben.

    Heftig war auch die Reaktionen auf das Siegerlied 2015. Rammelhof thematisierten in ihrem Song „Wladimir (Put Put Putin)“ den Wunsch, dass sich immer größere Teile der Bevölkerung vieler Länder eine starke Führungsperson wünschen, wie eben Merkel, Obama und Putin. Das Video zum Song provozierte allerdings einen ungeahnten Shitstorm gegen die Band. Das Quartett rund um General Geri bekam auch Morddrohungen aus Russland und das Video wurde auch, nach massenhaften russischen Interventionen, bei Youtube kurzfristig vom Netz genommen. Das Video ist aktuell wieder online und liegt bei 1,2 Millionen Clicks. Mehr als 90 Prozent der Kommentare sind auf Russisch, und ganz bestimmt nicht die freundlichsten.

    Für Aufregung sorgte auch die Siegerin des Jahres 2016, die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch. Ihre naiv-esoterische Betroffenheitslyrik und Systemkritik im Song „Testament“, den sie ursprünglich für ihren Sohn geschrieben hat, wurde ein Jahr später von rechtsextremen Gruppen aufgegriffen und für ihre Propaganda missbraucht. Lesch wehrte sich mit einem Statement und einem Song gegen die Vereinnahmung durch Anhänger „rassistischen und menschenverachtenden Gedankenguts“, doch bei über 1,5 Millionen, durch Rechtsextreme, Xenophobe und Verschwörungstheoretiker befeuerte Youtube-Clicks, die sich durch den Song in ihrem Hass auf „die da Oben“ bestätigt fühlen, ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Auch heuer ging der erste Platz beim PSC an einen Act aus Deutschland, und zwar an Danyál Demir, einen Sänger mit türkischen Wurzeln, der auch schon bei der Castingshow „The Voice Of Germany“ mit dabei war. Beim PSC 2017 konnte er mit dem Song „Hosgeldiniz (Reiß die Arme auf)“ überzeugen, in dem er das Gefühl, als Migrant ständig ein Außenseiter zu sein, besingt.

    Aktuell widmet Danyál sich seinem Studium und schreibt an neuer Musik. Ein Wiedersehen mit ihm gibt es spätestens beim Protestongcontest-Finale 2018, wo er abermals sein Siegerlied präsentieren wird.

    Aktuell:

    #####EOF##### Radio Burgenland

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    #####EOF##### science.ORF.at
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    Das ist Brutalität 04.04.– 12:50 Uhr

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    Planet Erde, aufgenommen während einer Apollo-Mission 1972

    Digital

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    Ob neue Kleidung, Elektronik oder Autos: Die Frage, wie nachhaltig ein Produkt ist, spielt bei der Kaufentscheidung zunehmend eine Rolle. Ein neues Christian-Doppler-Labor an der Uni Graz will unter den Gesichtspunkten der Digitalisierung dazu Kriterien erarbeiten. 

    Crowdsourcing

    Wie Twitter beim Aufspüren von Erdbeben hilft

    Wenn die Erde bebt, greifen viele Menschen zum Handy - und schreiben darüber in den sozialen Medien. Nun weisen Wissenschaftler nach: In diesen Daten stecken wertvolle Hinweise für die Katastrophenhilfe. 

    Krankenhaus im Kngo: Ein Patient liegt in einem karg ausgestatteten Krankenzimmer

    Globale Bilanz

    Jedes vierte Krankenhaus ohne Wasseranschluss

    Ein Krankenhaus ohne Wasseranschluss? In der westlichen Welt wäre das undenkbar - in Entwicklungsländern ist das hingegen ganz normal, wie WHO und das UNO-Kinderhilfswerk Unicef aufzeigen. 

    Tierschutz

    USA: Ministerium stoppt Tierversuche mit Katzen

    Bis zum letzten Jahr wurden am US-Landwirtschaftsministerium noch Katzen für wissenschaftliche Infektionsversuche getötet. Nach öffentlicher Kritik hat das Ministerium diese Praxis endgültig beendet. 

    Tafel für den Selbstunterricht,York/London 1947

    Gastbeitrag

    Die Kunst der Anschaulichkeit

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die Vermittlung von Wissen durch Bilder weltweit rasant zu. Ein Ausgangspunkt war Wien, wie die Kunsthistorikerin Katharina Steidl in einem Gastbeitrag schreibt. 

    Umfrage

    Englisch ist wichtig, Mathe eher nicht

    Für den Großteil der Salzburger Schülerinnen und Schüler ist Englisch das weitaus wichtigste Schulfach. Nicht einmal die Hälfte hält Deutsch für sinnvoll, noch unbeliebter ist Mathematik. Mehr dazu in salzburg.ORF.at

    Eine Frau dampft eine E-Zigarette.

    Analyse

    E-Zigaretten machen Zigaretten nicht beliebter

    E-Zigaretten haben laut einer britischen Studie nicht zu dem befürchteten Revival des Zigarettenkonsums unter Jugendlichen geführt: Bei 13- bis 15-Jährigen werden herkömmliche Zigaretten seit der Einführung der E-Zigarette nicht positiver gesehen als vorher. 

    Lernprozesse

    Einradfahren für die Forschung

    Mit etwas Geschick können Erwachsene in rund einer Woche das Einradfahren gut erlernen - obwohl es eine immense Herausforderung für den Gleichgewichtssinn ist. Grazer Neuropsychologen haben untersucht, was sich bei diesem Prozess in deren Gehirn verändert. 

    Museum

    Zeitgeschichte am Smartphone

    Wie man die Geschichte von Häusern, Straßen und öffentlichen Orten mithilfe von Apps und digitale Karten erlebbar macht, diskutieren derzeit Experten bei einem Workshop am Wiener Wiesenthal-Institut. Der Zeit des NS-Zeit widmen sich bereits einige europäische Projekte. 

    Das Männchen der Stabschrecke Achrioptera maroloko

    Madagaskar

    Riesige knallbunte Insekten gefunden

    Die bizarren Tiere sehen aus wie Wesen aus einer fantastischen Welt: Forscher haben auf Madagaskar zwei neue Riesenstabschrecken identifiziert. Mit mehr als 20 Zentimeter Körperlänge gehören sie zu den größten Insekten der Welt. 

    Eingang von Dachau

    Dachau-Transport

    Die Gesichter hinter den Namen

    Heute vor 81 Jahren kam der erste Transport von politischen Gefangenen aus Österreich im Konzentrationslager Dachau an. Zwei Wiener Historiker haben nun erstmals die genauen Lebensgeschichten dieser frühen Opfer des Nationalsozialismus in Österreich recherchiert. 

    Wasserfrosch Romeo

    Partnervermittlung

    Einsamster Frosch ist nicht mehr allein

    Er galt als einsamster Frosch der Welt und letztes Exemplar seiner Art - nun soll der Sehuencas-Wasserfrosch Romeo mit seiner tief im bolivianischen Urwald entdeckten Partnerin Julia das Überleben seiner Art sichern. 

    Arktisches Meereis

    Eisdrift

    Arktis fehlt der Eisnachschub

    Immer mehr vor Russland gebildetes Eis schmilzt schon auf seinem Weg in die zentrale Arktis. Forscher warnen nun vor den Folgen: Eingeschlossene Nährstoffe werden nicht mehr im Nordpolarmeer verteilt. Dadurch wird sich die Arktis biologisch und chemisch verändern. 

    Sesseln auf Tischen in einer Schule, vorne eine Tafel

    Bildung 2040

    Längere Volksschulzeit, individuelle Lernziele

    2040 werden Kinder in Österreich mehr Zeit in der Volksschule verbringen, meinen Forscher im Nationalen Bildungsbericht 2018. Erstmals haben Experten darin einen Blick in die Zukunft geworfen. Sie erwarten auch, dass Lernziele künftig individuell festgelegt werden. 

    Labor: Genetikerin hält Kapsel mit (stilisierter) DNA

    Genetik

    Komplett künstliches Erbgut eines Bakteriums erzeugt

    Schweizer Forscher haben das Genom eines Bakteriums komplett am Computer erzeugt und hergestellt. Anders als bei früheren Experimenten handelt es sich nicht um eine künstlich erzeugte Kopie, sondern um eine optimierte Version. 

    Frauen- und Männerzeichen auf lila Hintergrund

    Biologie

    „DNA-Müll“ formte Sexchromosomen

    Sex bedeutet aus evolutionärer Perspektive ausschließlich: Austausch von Erbinformation. Das gilt für alle Erbgutträger, bis auf die Geschlechtschromosomen. Sie entwickeln sich unabhängig und mit Hilfe von „DNA-Müll“, wie Wiener Forscher nun herausfanden. 

    Delfinmutter und Kalb in der "Shark Bay"

    Klimakrise

    Hitzewellen gefährden Delfine

    Hitzewellen setzen laut einer neuen Studie Delfinen stark zu: Wenn die Wassertemperaturen deutlich steigen, sterben mehr Tiere und weniger Nachwuchs wird geboren – einige Delfingruppen scheinen allerdings eine Art Gegenstrategie zu entwickeln. 

    #####EOF##### "Kalte Sterne" - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Barbara Kadletz

    Helmut Wimmer

    „Kalte Sterne“

    Barbara Kadletz schreibt inspiriert durch die Einstürzenden Neubauten eine Kurzgeschichte aus dem Jenseits und gewinnt damit Platz zwei bei Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb.

    Von Zita Bereuter

    Die Einstürzenden Neubauten sind wie „ein gutes Taschenmesser“ für Barbara Kadletz. „Die stehen mir zur Seite. Im Glück und in der Not. Immer mit dem perfekten Soundtrack“. Nicht weiter verwunderlich also, dass ihre erste Assoziation mit dem Wortlautthema „Sterne“ die Nummer „Kalte Sterne“ von den Einstürzenden Neubauten war.

    Barbara Kadletz

    geboren 1981, lebt in Wien und arbeitet in Petra und Oli­ver Hartliebs „wundervoller Buchhandlung“.

    Wenn sie nicht dabei ist, die Bücher anderer zu verkaufen, arbei­tet sie an ihren eigenen Texten oder spricht und schreibt über Literatur, beispielsweise als Moderatorin von Buch­veranstaltungen, in einer wöchentlichen Onlinekolumne und in Zeitschriften.

    Vor dem Spital ist ein Park. In dem steckst du immer fest, bevor du das Gebäude betrittst.
    Manchmal gehst du auch nur bis ins Stüberl und dann wieder nach Hause.
    Du weißt jetzt, wie ich tot aussehe.

    Ich weiß, wie du denkst: Wenn du jetzt gehst, dann siehst du mich nie wieder.
    Wie geht man da?
    Wie geht man da, ohne sich noch einmal umzudrehen?
    Wie geht endgültig?
    Später dann darfst du meine Tasche abholen.
    Sie sagen: Herzliches Beileid.
    Das findest du eigentlich ganz gut.

    Von meinem letzten Geld aus der Tasche kaufst du dir eine Melange.
    Eigentlich magst du es nicht, eingeladen zu werden. Du hast immer Angst, deine Unabhängigkeit zu verlieren. Aber heute geht das in Ordnung.
    Du findest, ich schulde dir was.

    „Kalte Sterne“ beginnt hart und ist intensiv. Ein Text über das Weiterleben nach dem Tod. Keineswegs esoterisch, sondern das Weiterleben im Diesseits.
    Eine verstorbene Person beobachtet, wie ihr Partner oder ihre Partnerin mit der Trauer, der Leere weiterlebt. „Kalte Sterne“ sind für Barbara in dem Zusammenhang die Toten. „Somit hatte ich dann meine Erzählperspektive.“ Ein kalter Stern sollte auf die Lebenden schauen und erzählen, wie es denen geht, die auf der Welt weiterleben müssen.

    Du gehst gern an Orte, an denen wir glücklich waren.
    Aber das Kaffeehaus sperrt zu.
    Die Bar wird jetzt umgebaut.
    Das Kino ist längst weg.
    Und der Laden ein Wettbüro.
    Selbst die Aussichtsplattform haben sie abgetragen.
    Die Orte verändern sich, weg von uns.
    Du siehst jetzt anders aus. Mehr so, wie du immer schon von innen ausgesehen hast.
    Das macht dich entspannt. Und die Leute besorgt.
    Du bist nun nicht mehr verpuppt.
    Du bastelst an dem Menschen, der du ohne mich sein kannst.
    Mit meiner Kraft entfernst du dich immer mehr von mir.
    Langsam verlernst du unsere Sprache.
    Für immer verlorener Sound.

    Die Buchhändlerin

    Barbara Kadletz ist Buchhändlerin. Es ist ihr Traumberuf. Schon als Kind wollte sie das werden. Nach vielen Umwegen habe sie lange gebraucht, um dahin zu kommen. Aber sie macht das mittlerweile seit zehn Jahren und rät allen Interessierten zur Lehre: „Man darf sich nicht abschrecken lassen. Man muss das nicht mit 15 machen, sondern man kann auch durchaus älter sein, um noch eine Lehre – nicht nur im Buchhandel – zu machen.“

    Der Soundtrack zum Text und generell zum Schreiben:

    • Die Einstürzenden Neubauten: Kalte Sterne
    • Nick Cave & The Bad Seeds: Skeleton Tree
    • Air: All I Need
    • Tocotronic: Im Zweifel für den Zweifel

    Zum Schreiben stiehlt sie sich die Zeit, weil sie vor allem viel Lesen muss. „Das frisst im positiven Sinn auch viel Freizeit. Aber man ist immer auf der Suche nach einer Zeitfalte, in der man sich verschanzen kann.“ Die findet sie überall - in der Straßenbahn, U-Bahn. Manchmal fällt ihr etwas im Gespräch in der Buchhandlung ein. „Dann läuft man kurz in den sogenannten Backstage-Bereich der Buchhandlung, schreibt das schnell auf einen Zettel, stopft den irgendwo hin und dann arbeitet man wieder weiter.“
    (Somit ist auch geklärt, was BuchhändlerInnen machen, wenn sie kurz mal verschwinden …)
    Diese Zettel tippt „Frau Post-It“ im besten Fall irgendwann ab und verbindet diese Miniaturen. In „Kalte Sterne“ kamen auch Traumsequenzen und andere „Gedankensplitter“ dazu.

    Du bist nicht gut darin, auf dich aufzupassen.
    Ich weiß das und beschütze dich vor Vampiren und Selbstvernichtung.
    Nicht das Sterben machte mir Sorgen, sondern dich alleine zurückzulassen.
    Deswegen verabredeten wir, ich schicke dir Zeichen.
    Und weil ich dich kenne, wähl ich Musik.
    Da bin ich:
    Beim Bäcker.
    Im Taxi.
    In der Servicezone.
    In der Drogerie und im Kaffeehaus.
    Du freust dich über Begleitung, denn du musst viele Entscheidungen treffen.
    Manches haben wir vergessen zu besprechen.
    Zum Beispiel: In welchen Klamotten möchte ich verbrannt werden?
    Oder: Unter welchem Baum soll meine Asche liegen?
    Deine Verzweiflung: Wo ist jetzt das verdammte Jenseitstelefon?
    Du bemerkst, dass du jetzt rauchst, weil dir die Idee gefällt zu rauchen.
    Ich dagegen: Profiliga.
    Du liest Dorothy Parker und hörst Prince. Weil sie Bescheid wissen, über April.
    Du gehst in den neuen Nick Cave, um besser zu verstehen.
    Aber du kannst hier nichts lernen, weil du längst woanders bist. Er hingegen: Anfänger.

    Berührende Kritik

    „Ein Text, der mich sehr fasziniert hat, der eigentlich so Unmögliches schafft – der poetisch ist, knallhart, auch sensibel, auch witzig.“, lobt die Jurorin Lucy Fricke. Neben ihr waren in der Wortlautjury Alex Beer (Krimiautorin), Vinzenz Dellinger (Wortlautgewinner 2017), Daniela Strigl (Literaturkritikerin, Germanistin, Essayistin) und John Wray (Autor) gleichermaßen von „Kalte Sterne“ berührt. „Kalte Sterne“ ist „sowohl inhaltlich als auch formell sehr herausgestochen“, „ein sehr intimer Text“. „Ein sehr lyrischer Text. Ein sehr souveräner Text, der aus ziemlich wenigen Sätze etwas sehr Großes und Geheimnisvolles zu erzeugen weiß.“ „Keine Erzählung im üblichen Sinn, sondern eine poetische Fantasie oder auch eine Skizze. Es ist ein sehr lakonischer Text und in dieser Lakonik steckt eine ganze Beziehung. Der Abschied von einem geliebten Menschen und weil es überhaupt nicht konventionell daherkommt, weiß man zunächst gar nicht, wer spricht. Und das macht die Sache umso interessanter, dass man erst ein bisschen verwirrt ist und sich da hineinfinden muss. Und es lässt einen nicht kalt – im Gegensatz zum Titel.“

    Seit meinem Tod hast du aufgehört Romane zu lesen.
    Ganz lange geht nur Arbeit und Struktur.
    Du willst Bescheid wissen: How does it feel?
    Einmal, später dann, liest Joachim Meyerhoff im Kasino.
    Er ganz Text, du ganz Aufmerksamkeit.
    Im Hintergrund, mit baumelnden Beinen, sitze ich auf einmal in der Wand.
    Wolfgang Herrndorf ist auch da.
    Wir haben dann Badminton gespielt, Meyerhoff hat’s nicht bemerkt.

    Die Kritik hat sie berührt. Weil sie die Jury aus ihrer Arbeit in der Buchhandlung kennt. „In dem Sinn, dass ich deren Werke täglich verkaufe und deren Geschichten erzähle.
    Dass die jetzt über ihren Text sprechen, berührt sie enorm.
    „Das ist schön, wenn sich die Perspektiven so verändern. Das ist gerade ein interessanter Moment.“

    Ich sagte, ich hätte keine Angst vor dem Tod.
    Meine einzige Angst wäre, von dir vergessen zu werden.
    Du versprichst, machst du nicht.
    Weil es die Wahrheit ist.
    Aber später dann bist du verunsichert.
    Hast du nicht einen Tag verbracht, ohne an mich zu denken?
    Manchmal traust du dich auch nicht:
    Angst vor dem Abgrund.
    Dann träumst du von mir.
    Du versuchst, mich zu fotografieren, aber kein Bild lässt sich entwickeln. Ich muss dich lange trösten.

    Oder: Du findest mich in einem Obdachlosenheim. Ich habe meinen Tod nur vorgetäuscht, um ein neues Leben zu beginnen. Du bist so verletzt.

    In einem Traum bin ich zurückgekehrt zu dir. In dein neues Leben.
    Und plötzlich wünschst du dir, ich bliebe tot.
    Jetzt schreibst du meinen Namen mit eiskaltem Finger in den Schnee vor deinem Fenster, damit ich dich finde, auf meinem Nachtflug.
    Und dabei staunst du, dass dir das passiert ist:
    Trotz allem geliebt zu werden.

    Verrückt!

    „Verrückt!“ wiederholt Barbara mehrfach, als sie im Sommer bei einem Anruf vom zweiten Platz erfährt. Rückblickend meint sie:
    „In meinem Kopf war dann offensichtlich nur dieser Tschinellenaffe, der vor sich hin tschinellt hat und mir die ganze Zeit nur das Wort ‚Verrückt!‘, ‚Verrückt!‘ ‚Verrückt!‘ eingegeben hat.“

    Jetzt freut sie sich darauf, im phil ihren Text zu lesen und auch ihr Buch zu verkaufen - neben den Büchern der Wortlautjury.

    Wortlaut Party

    Radio FM4

    Barbara Kadletz liest ihren Text bei der Wortlautparty, wo auch die Texte auf Platz 3 und 1 gelesen werden und die großen Zehn ihre Preise erhalten.

    Julius Meinl

    WERBUNG

    Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

    Barbara Kadletz gewinnt:

    Der Standard

    WERBUNG

    Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

    Die GewinnerInnen von FM4 Wortlaut 2018

    Portraits der drei Erstplatzierten gibt es diese Woche in der FM4 Homebase und im FM4 Player.

    Platz 3: Montag, 24.9.
    Platz 2: Mittwoch, 26.9.
    Platz 1: Donnerstag, 27.9.

    Aktuell:

    #####EOF##### Conny Lee - fm4.ORF.at
    #####EOF##### ORF 2: Die Rosenheim-Cops - tv.ORF.at

    Standort: Startseite tv.ORF.at

    20:15

    Krimi

    VPS 20:15

    DEU 2015

    2-Ton Stereo

    Tonspur für Sehbehinderte

    16:9

    Länge: 44min

    UT

    Wiederholung am
    06.04.2019, 14:15

    Neue Folge:

    Die Rosenheim-Cops

    Der Letzte macht das Licht aus

    Der Mord am Chefkoch vom "Gasthaus am See" gibt den Cops Rätsel auf. War es die Kurzschlusshandlung einer enttäuschten Liebschaft oder hatte ein heftiger Streit mit dem Betreiber des Gasthauses zur Tat geführt?

    Im Bild: Claudia Henning (Margit Sartorius, M.) gerät unter Verdacht, was Bürgermeister Schretzmayer (Jürgen Tonkel, l.) und Jo (Christian K. Schaeffer, r.) interessiert zur Kenntnis nehmen(c)ORF/ZDF/Christian A. Rieger

    Inhalt

    'Times Square'-Chef Jo Caspar kann sein Glück kaum fassen, als ihm die Schlüssel für ein malerisch gelegenes Seelokal übergeben werden. Die Gaststätte soll eine Goldgrube sein, doch weit gefehlt! Bei der Lokalbesichtigung wird Koch Josef Schrattner erschlagen hinter der Theke aufgefunden. Dem nicht genug, explodieren auf einmal die Kosten für die Lokalnutzung. Hürdenreich gestalten sich auch die Mordermittlungen. Offenbar hat der leidenschaftliche Biker Schrattner auf viel zu großem Fuß gelebt.

    (Hörfilm in Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung)

    DARSTELLER
    Joseph Hannesschläger (Korbinian Hofer)
    Igor Jeftic (Sven Hansen)
    Max Müller (Michael Mohr)
    Marisa Burger (Miriam Stockl)
    Karin Thaler (Marie Hofer)
    Jürgen Tonkel (Karl Schretzmayer)
    REGIE
    Jörg Schneider

    HÖRFILMANGEBOT DES ORF

    Der ORF strahlt einen Teil seines Spiel- und Fernsehfilmangebots als so genannte "Hörfilme" aus. Das bedeutet, dass ein Film durch zusätzliche akustische Verstehenshilfen zielgruppengerecht aufbereitet wird. Diese Audiodeskriptionen sind in Dialogpausen eingeschaltete knappe sprachliche Beschreibungen von Bildelementen und Bildfolgen des jeweiligen Films, deren Kenntnis für das Verstehen der Handlung bzw. für das Nachvollziehen von Atmosphärischem wichtig ist. In der Zweikanaltonausstrahlung läuft bei Stereo-TV-Geräten auf Spur 1 der normale Filmton ohne Audiodeskription, auf Spur 2 eine Mischung aus Filmton und Audiodeskription.

    Wie können ORF-Hörfilme empfangen werden?

    LIVE-STREAM

    Diese Sendung wird auch als Live-Stream in der ORF-TV-Thek angeboten.

    #####EOF##### Erfolgreich werben | ORF Landesstudios

    Werben mal 9


    Bundesländer-überfliegend werben

    Ob Imagekampagne oder als Unterstützung bei der Einführung eines neuen Produktes: Buchen Sie Ihre Wunsch-Bundesländer oder gleich „alle Neune“.

    Sonder Werbeformen

    • Sponsoring
    • PROGRAMM-PROMOTION-TRAILER
    • Gewinnspiel
    • Beiträge im Dienst der Öffentlichkeit

    Technik und Events

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    #####EOF##### Christian Fuchs - fm4.ORF.at
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    Pflänzchen richtig pikieren

    Pikieren heißt soviel wie vereinzeln, also die vielen Mini-Pflänzchen, die in der Anzuchtschale gewachsen sind, trennen und einzeln wieder einsetzen. Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger hat die Tipps.

    Sendungshinweis

    „Gut gelaunt in den Tag“, 22. März 2019

    Wenn die ausgesäten Tomaten, Gurken oder Chilis zu wachsen beginnen, die Keimblätter austreiben, dann werden die kräftigsten Pflanzen in einzelne Anzuchttöpfe verpflanzt, damit sie gut weiterwachsen. Vorsichtig werden sie aus der Saatschale geholt und pikiert – also vereinzelt. Dafür gibt es ein paar Tricks.

    1. Holzstäbchen oder einen Bleistift oder einen Pikierstab verwenden.
    2. Kleine Töpfe oder eine Multitopfplatte mit frischer Erde bereitstellen.
    3. Nun die Pflänzchen vorsichtig mit dem Stab herausholen und zerteilen. Ganz wichtig: Niemals an den zarten Stängeln angreifen, sondern immer nur an den Keimblättern.
    4. Wurzeln ein wenig einkürzen.
    5. Loch im Topf vorbohren und das Pflänzchen einpflanzen und festdrücken.

    Sämlinge nach dem Pikieren

    colourbox.de

    Beim Pikieren ist wichtig, dass die gesamte Wurzel in die Erde gepflanzt wird

    Ohne Pikieren würden die Sämlinge eingehen

    Damit die Pflänzchen möglichst kompakt wachsen brauchen sie viel Licht und nicht zu viel Wärme, denn sonst werden die Pflänzchen ziemlich lang und dünn. Gegossen wird regelmäßig, aber nicht zu viel. Hat man eine Schutzhaube, dann muss man immer gut lüften, damit es zu keinem Schimmel kommt.

    Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.

    Link:

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    #####EOF##### Traumseefahren - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Traumseefahren"

    Lisa Schneider

    Hören, lesen, schreiben

    1. 4. 2016 - 06:00

    Traumseefahren

    Like Elephants veröffentlichen mit "Oneironaut" ihr geheimnisvoll-verwobenes Debütalbum, das sich aus New Wave, Shoegaze und Dreampop das Beste herauspflückt. Sie sind der FM4 Soundpark Act im April.

    Like Elephants

    Christoph Koch

    Ums Träumen geht’s

    Alle FM4 Soundpark Acts findet ihr hier.

    Welche Gute-Nacht-Lieder sich Like Elephants anhören, hat man schnell erraten. Sandmann war dabei Robert Smith, ab und zu auch Bernard Sumner. Und wenn The Cure und New Order zu müde geworden sind, dann auch gern Shoegaze aus den frühen 90ern und diverse andere Postpunk-Götter der 80er oder contemporary Dreampop. Slow Dive, Wild Nothing und Konsorten.

    "Unsere Musikrichtung nennt sich wohl am ehesten Indie- bzw. Dreampop. Die Einflüsse haben wir aber aus verschiedenen Genres, unbedingt auch aus der Shoegaze- und New Wave-Ecke."

    Cover Oneironaut

    Like Elephants

    Das Debütalbum "Oneironaut" von Like Elephants erscheint am 7. April via Noise Appeal Records.

    Sänger Viktor formuliert überlegt. Diese Einordnungen aber auch! Das Wichtigste für ihre Musik, und da nicken alle im Studio zustimmend, ist Hall. Verhallte Gitarren, verhallte Stimmen, ein verhalltes Debüt: dicht, einnehmend, sphärisch. Wie aus einem Guss.

    Hybrid

    Like Elephants, das sind Viktor Koch (lead vocals, Gitarre), Martin Wührer (vocals, Gitarre), Roland Gugerbauer (Bass), Manuel Hauer (Synths) und Christian Luger (Schlagzeug). Vor gut einem Jahr, im Mai 2015, ist ihre die Debüt-EP "Home" erschienen. Jetzt steht der Release ihres Debüt-Albums bevor. Stressen lassen wollte sich die Band nicht mit dem Album, lieber ein bisschen länger Tüfteln, den Bogen zwischen Alt und Neu spannen.

    Vor ungefähr sechs Jahren hat die Band begonnen, sich zu formieren - damals noch unter anderem Namen. Zuerst war die Band als Trio unterwegs. Viktor und Manuel sind erst ein bisschen später dazugestoßen, als man sich dazu entschlossen hatte, das Projekt noch einmal grundsätzlich zu resetten, Synthesizer einzubauen, den Sound flächiger und breiter anzulegen. Vor gut zwei Jahren wurde schließlich Like Elephants gegründet - in der Formation, in der die Band bis heute auf der Bühne steht.

    Like Elephants

    Christoph Koch

    Alle Bandmitglieder spielen mittlerweile ein völlig anderes Instrument, als sie ursprünglich gelernt haben, erzählt Gitarrist Martin. Er selbst kann Trompete spielen, war früher Leadsänger, jetzt ist Viktor ganz vorne. Roland zum Beispiel hat eigentlich Klavier gelernt, jetzt zupft er die Basssaiten. Also alles einmal durchgewürfelt! "Und das", meint Martin, "funktioniert einfach super!" Auch wenn Viktors Musikschullehrerin ihn eigentlich als den unmusikalischsten Menschen überhaupt bezeichnet hat.

    Grieskirchen: place to be

    Die Bandmitglieder kennen sich aus Oberösterreich, alle sind dort aufgewachsen und genau dort finden auch die Proben statt. Manuel wirft zwar kurz skeptisch ein, "dass man eben mit sich was anzufangen wissen sollte, wenn man in Oberösterreich am Land, in einem kleinen Kaff, groß wird." Wenn dabei aber solche Projekte rauskommen, sollte man das Landleben nicht nur wegen der frischen Luft und den glücklichen Hühnern in Betracht ziehen.

    Kollaborationen in Oberösterreich? Mit anderen Bands? Nicht so wirklich, so Like Elephants. Man kenne sich zwar und fände sich gegenseitig super, es sei jetzt aber nicht so, dass man mit allen tollen Jungmusikern aus Oberösterreich schon mal das Studio geteilt habe. "Aber es motiviert einen auf jeden Fall zu sehen, was sich tut, welch gute Musik in den letzten Jahren vor Ort produziert wurde", erzählt Martin. Da wolle man natürlich mithalten.

    Fünf Musiker, fünf Zugänge: die Songs von Like Elephants entstehen großteils spontan und intuitiv. Die Grundidee: jemand wirft einen Grundakkord in die Runde und dann wird einfach drauflos gejamt. Es ist aber nicht so, dass stundenlang an einem Song gebastelt wird, vielmehr entstehen die Stücke oft während einer Probe. Und die dauert meist nicht länger als zwei Stunden, so Sänger Viktor.

    Ein Waldstück

    Es ist auch eigentlich immer so, dass die Melodie steht, bevor dann der Text zu Papier gebracht wird. Eine wunderbare Ausnahme ist "Forest", die erste Single des Albums. Viktor ist zwischen den Bäumen spaziert, und plötzlich waren die Lyrics da. Das ruhige, ursprüngliche Gefühl spiegelt sich nicht nur im Text, sondern im charmant-trägen Gitarrenspiel, im erwähnt sphärisch-verhallten Synthie-Sound. "Back to the roots klingt so blöd", sagt Viktor. "Aber irgendwas ist halt dann doch dran." Weg von der Hektik, der Unruhe, dem Überfluss. Hinein in den rauschenden, geheimnisvollen Wald.



    Gefeiert wird das Debütalbum natürlich auch. Nämlich hier:

    • 9. 4., Kirchdorf, GH Rettenbacher
    • 12. 4., Wien, B72
    • 13. 4., Graz, Postgarage
    • 14. 4., Innsbruck, Live Stage
    • 15. 4., Dornbirn, Schlachthaus
    • 16. 4., Salzburg, Denkmal
    • 18. 5., Linz, Posthof
    • 21. 5., Passau, Tabakfabrik
    • 22. 10., Wels, Alter Schlachthof

    Das Debütalbum heißt Oneironaut, übersetzt "Traumseefahrer". So, wie ein Astronaut das Weltall erkundet, erkundet der Oneironaut die Traumwelt. Dabei geht es um luzide Träume, das sind die, in denen man weiß, dass man träumt, und die man auch beeinflussen kann.

    "Wir wollten einfach genau diese Stimmung vermitteln. Eine Traumwelt kreieren, in die man hineinkippen, in die man eintauchen kann."

    Diese Idee hat sich im Laufe der Produktion, während des Entstehungsprozesses des Albums heraus kristallisiert. Träumt man sich durch das Debütalbum, holt einen nur das letztplatzierte Stück, konzeptuell "Wake up" genannt, zurück in die reale Welt. Gut, dass man auch ein Album auf Repeat stellen kann.

    Like Elephants zaubern mit ihrem Oneironaut ein Debütalbum hervor, das einen zum Träumen, aber nicht zum Schlafen bringt. Das eine wunderbar-traurige, kraftvolle, einnehmende Atmosphäre schafft, die wie ein Sog funktioniert: einmal hineingezogen ist man gefangen.

    Aufwachen? Nein, danke. Lieber Traumseefahren.

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    Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Umgangsformen/Netiquette"

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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Dives

    Tina Bauer

    Manchmal ist ein Shrimp die Lösung für alles

    Surfrock und Garagepunk, laut, bodenständig, elegant. DIVES sind unser FM4 Soundpark Act im November.

    Von Lisa Schneider

    Wenn man seine große Liebe beim Speed-Dating innerhalb weniger Minuten ins Herz schließen- oder doch lieber in den Mistkübel schmeißen kann, wieso sollte das nicht auch mit Bands so sein? Nicht viel, aber ein wenig mehr Zeit als die paar stockend verbrachten Minuten bei Kerzenschein waren’s dann schon, als sich Dora de Goederen (Schlagzeug), Tamara Leichtfried (Gesang, Gitarre) und Viktoria Kirner (Gesang, Bass) in Linz am Girls Rock Camp kennengelernt haben.

    Fünf Tage haben sie da gemeinsam verbracht, nachdem sie beschlossen haben, dass sie zu dritt gemeinsame Sache machen wollen. Am letzten Abend steht dann traditionell der Abschlussauftritt an, bei dem man den anderen Campbesucherinnen zeigen soll, welche Ideen sich hinter dem Notenschlüssel gefestigt haben. DIVES stehen, zwar noch nicht unter diesem Namen und auch noch nicht mit dem Plan, das Projekt so fortzuführen, auf der Bühne. Erst einige Zeit nach dem Camp beschließen die drei Musikerinnen, den Erfolg des dortigen Zusammenspiels fortzusetzen.

    Girls Rock Camps in Österreich

    Die „Girls Rock Camps“, initiiert vom Verein pink noise, finden seit 2010 regelmäßig statt. Angefangen hat das Ganze aber auf internationaler Ebene, im Rahmen der „Girls Rock Camp Alliance“, in Portland, Oregon.

    Mittlerweile gibt es solche Camps in ganz Europa - und eben auch in Österreich. Zuerst in Graz, mittlerweile in Hollabrunn und Wien. Mädchen und junge Frauen sind hier dazu eingeladen, an Workshops, Instrumentenkursen und Bandproben teilzunehmen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

    Alle weiteren Informationen zu Terminen und Anmeldung findet ihr hier.

    Auch die siluh-Labelkolleginnen von Aivery haben sich auf einem Girls Rock Camp kennengelernt.

    Dives

    Tina Bauer

    Schon ein bisschen Pop

    Das war 2015 – damals fand das erste Girls Rock Camp nicht nur in Hollabrunn (dort schon seit 2011), sondern erstmals auch in Linz statt. Eine zusätzliche Neuerung war, dass nun nicht nur junge Mädchen und Frauen zwischen 14 und 19 Jahren, sondern bis zu 24 Jahren zugelassen waren. „Tamara und ich waren demnach vor zwei Jahren wohl die ältesten Teilnehmerinnen“, schmunzelt Bassistin Viktoria.

    Sie haben sich vorerst mal zusammengetan, weil alle drei aus Wien angereist sind. Musikalisch kommen sie nämlich aus ziemlich konträren Ecken. „Ich bin mit Pop aufgewachsen. Pop, wie man ihn im Sinne der 90er Jahre versteht, Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, später Beyonce“, erzählt Sängerin und Gitarristin Tamara, „ich glaube, weil mir das einfach immer sehr wichtig war, kommt von mir auch immer ein ziemlicher Pop-Einschlag für neue Songs“. Die Debatte, was denn nun Pop ist, und was nicht, stellt sich im Proberaum bei DIVES mehrmals.

    Catchy soll der Song sein, er muss einem etwas geben, im besten Fall einen Ohrwurm, aber nicht den von der nervigen Sorte, den man sofort wieder loswerden will. Das Debüt-Minialbum von DIVES schmieg sich gern an poppig-eingängige Melodien, und das bestätigen die drei Musikerinnen gerne. „Wichtig dabei ist mir vor allem“, wirft Schlagzeugerin Dora ein, „mit den Erwartungen der ZuhörerInnen zu brechen. Es muss deshalb nicht immer etwas komplett Verstörendes auf der Bühne passieren, ich meine das vielmehr auch in Bezug auf uns selbst. Im Entstehungsprozess der Songs ist es sehr oft spannend zuzusehen, was passiert, wenn man mit seinen eigenen Erwartungen bricht.“

    Die Band Dives

    Tina Bauer

    Aber bitte dreckiger und lauter

    Mit dem Genre „Surfrock“ sind DIVES grundsätzlich zufrieden. Das Härtere, Peitschende bringt Viktoria in die Gruppe, sie hat gerade zur Entstehungszeit der Band viel Garagepunk gehört, und wollte auf keinem Fall, dass das Ganze zu einem zu lieblichen Singer-Songwriterprojekt zerfließt. „Ich habe dann schon bei unserer ersten Proben oft gesagt: Härter, schneller, treibender!“, lacht Viktoria.

    Das Härtere wollen schließlich alle drei. Die Lagerfeuerromantik der ersten Gitarrenspielversuche mit 15 lässt Tamara gern zurück, ebenso wie Viktoria ihre ersten Erfahrungen mit dem Saiteninstrument, die ihr ihre damalige Lehrerin grundlegend verscherzt hat: „Es war fürchterlich. Ich habe zu Volksschulzeiten Gitarrenunterricht genommen, und habe, glaube ich, fünf Jahre lang nur „Old MacDonald“ gezupft. Meine Gitarrenphobie konnte ich bis jetzt nicht ganz ablegen“.

    Aber, aber: Viktoria besucht das Girls Rock Camp eigentlich deshalb, um ihre technischen Skills im Bereich Lo-Fi aufzubessern, und nicht, weil sie unbedingt eine Band gründen wollte: „Ich weiß noch, als ich erfahren habe, dass wir nach fünf Tagen auf der Bühne stehen sollen, hab ich zu mir selbst gesagt: sicher nicht. Und dann hat das alles aber so eine Eigendymanik entwickelt, es ist so ein Zusammenwachsen, und man sieht, was alle anderen in diesen fünf Tagen geschafft haben. Und dann steht man auf der Bühne, und es ist das beste Gefühl der Welt. Man muss sich nur trauen.“

    Der Lo-Fi Workshop, den Viktoria besuchen wollte, wird kurzerhand abgesagt, und stattdessen versucht sie sich am Bass. Anfangs noch eher zurückhaltend, war schnell klar: Hier summt niemand mehr von Tieren, die auf einer Farm leben.

    Die Band Dives

    Anna Breit

    Wie es der Zufall will

    Wäre dieser Lo-Fi-Workshop demnach nicht ausgefallen, Dives wären vermutlich so nicht auf den Plan getreten. Das Zufällige funktioniert nicht nur in der Bandhistorie wie man sieht sehr gut, sondern auch bei der Songentstehung. „Ich wollte ursprünglich nicht Gitarristin sein, sondern Schlagzeugerin", erzählt Tamara.

    So passiert es auch, dass Dives im Proberaum die Instrumente nach Belieben durchtauschen – auch, wenn die generelle Formation fix ist. Die Texte kommen von Viktoria und Tamara. Sie haben verschiedene Herangehensweisen, genauso, wie ihre Spotify-Playlists manchmal unterschiedlicher nicht klingen könnten.

    „Aber, und das ist das Wichtige und eigentlich schönste Ergebnis der letzten 1,5 Jahre: wir sind im Studio menschlich und musikalisch zusammengewachsen. Es war einfach eine große Bereitschaft da, sich auf den anderen als Person, aber auch in seinen jeweiligen Musikgeschmack einzulassen.“

    Mittlerweile teilen Dives nicht nur mehrmals wöchentlich den Proberaum – dort wurden nicht nur Songs geschrieben, sondern auch einfach gemeinsam Instrumente erlernt – sondern gern auch das Bier in der ersten Reihe während diverser Konzerte. Bandkolleginnen und gleichzeitig Freundinnen zu sein, dieses Privileg hat sich bei DIVES in kurzer Zeit entwickelt, vor dem Camp kannten sie einander ja überhaupt nicht. Und je mehr sie zusammenwachsen, desto schneller und besser funktioniert die Zusammenarbeit: „Es ist nicht nur gut, im Proberaum gemeinsam zu jammen, sondern einfach auch viel gemeinsam zu proben, anstatt jeder für sich allein zuhause. Wenn es von einem Song erst eine Skizze gibt, ist es viel inspirierender, gemeinsam daran weiterzuarbeiten“, erzählt Dora.

    Wenn sie dann doch einmal wieder den Bass statt der Drumsticks in der Hand halten will, wie sie das in ihrem anderen Bandprojekt Schapka tut, tauscht sie schnell mit Tamara, die am Song „Roof“ auch im Studio das Schlagzeug eingespielt hat. Und wenn es Dora andererseits zu langweilig wird, die oft im Hintergrund durchlaufenden, oft gleichförmigen Drumsequenzen zu spielen, setzt sie sich hin und trommelt einen bezeichnenden Song wie „Drum“, ein nach vorn drängender Marschgesang.

    Das erste Mal im Studio

    Cover s/t EP Dives

    Siluh Records

    Die Debut-EP von DIVES erscheint via Siluh Records.

    LIVE

    • 2017-11-18 Wien, Fluc
    • 2017-10-20 Linz, Willy*fred (+ Aivery)
    • 2017-11-29 München, Milla
    • 2017-12-01 Leipzig, Tiff
    • 2017-12-02 Berlin, tba

    Prominente Unterstützung bei den Aufnahmen zum Minialbum hatten DIVES vom nie faulen Wolfgang Möstl. Er hat sie bei einem Auftritt letztes Jahr live gesehen: „Der Song hieß „Tomorrow“ – und die Idee dahinter war super. Die Liveumsetzung haben wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht so hinbekommen, wie wir wollten“, erinnert sich Viktoria, „aber Wolfang Möstl stand in der ersten Reihe und ist danach zu uns hergekommen und meinte, er hat verstanden, in welche Richtung der Song hätte gehen sollen. Und falls wir aufnehmen wollen würden, er wäre in!“

    Gesagt, getan. In nur fünf Tagen nehmen DIVES ihr selbstbetiteltes Debüt-Minialbum auf, ruck-zuck und knackig wie die immer nur mit einem Wort besetzten sechs Titel. Auch die Songs, es sind keine Geschichten, es sind mehr hingeschnalzte Gefühlsfetzen, die erzählt werden. Und manchmal, da werden die Wörter einfach nur absurden Assoziationen gerecht, so wie im Fall von „Shrimp“. Durch einen eigentlichen Versprecher entsteht bei DIVES in dem Fall ein Songtitel – auf einen Schlag, der fast so satt klingt wie die Bassdrum.

    Dives werden ihr Debut am 18. November im Wiener Fluc präsentieren, danach folgen noch weitere Termine in Österreich und Deutschland. Auf dass der Schweiß von der Decke perlt.

    Aktuell:

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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 High Spirits Playlist - 02.04.2019

    detroit's filthiest & yolanda sargeant deep love motor city electro company
    ac slater & young lyxx free your soul night bass rec.
    mortimer snerd III here i come electric disco
    miane house so house knee deep in sound
    audiojack inside my head crosstown rebels
    fsq feat. dolette mcdonald i zimbra soul clap rec.
    batuk dahomey warrior teka
    cassy don't you no. 19 music
    jayda g move to the front ninja tune
    j t donaldson & liv.e stay inside classic music company
    moony me soul mirage lagaffe tales
    ogris debris running around odeon tweaks
    raw district & fabrice lig & herself lay your weapons down crosstown rebels
    marlow & trüby u know how i feel homeless soul music
    mogwan & kaleta ovi ovi mow rec.
    luis radio & stefanu guerra let the sunrise walk don't walk limited
    giovanni damico the sound of revolution lumberjacks in hell
    android apartement & lavera we are the light neoncity rec.
    vhyce & wolfgang valbrun say we will boogie angst
    afroschnitzel nouraghes nite grooves
    derrick flair house is home deep obession rec.
    reginald omas mamode IV in search of balance 5 easy pieces

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Proseminar: "Bungalow" von Bilderbuch - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Proseminar: „Bungalow“ von Bilderbuch

    Im FM4 Proseminar klopft die Germanistin und Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl Songtexte auf ihren literarischen Gehalt ab. Heute „Bungalow" von Bilderbuch

    Was hat Hans Christian Andersen mit Yung Hurn zu tun, was haben Nestroy und Die Heiterkeit gemeinsam, wie kommt Goethes „Faust“ in einen Track von Yasmo, und wie viel revolutionärer Gestus steckt in den Songtexten von Tocotronic?

    Daniela Strigl

    Radio FM4

    Das FM4 Proseminar

    Super closes Song Reading mit Mag. Dr. Daniela Strigl. Alle Folgen auf fm4.orf.at

    Daniela Strigl ist Literaturkritikerin, Germanistin an der Uni Wien, war Jurorin des FM4 Wortlaut im vergangenen Jahr und jahrelang Jurorin beim Bachmannpreis. Die Songs zu den Texten, die wir ihr vorlegen, kennt sie meist nicht. Das ist bei diesem Versuch, Pop und (Literatur-)wissenschaft zusammenzubringen, aber auch gar nicht so wichtig.

    Dieses Mal beschäftigt sich Daniela Strigl mit dem Track „Bungalow“ von Bilderbuch.

    Was Bilderbuch in fast in all ihren Tracks wie kaum eine andere deutschsprachige Band schaffen, ist, ein „zeitgeistiges“ Gefühl zu vermitteln. Ein Bilderbuch-Song trifft einfach ein gewisses Lebensgefühl, was v. a. an den Texten liegt, in die sie immer wieder Begriffe einstreuen, die uns tagtäglich umgeben: das Ladekabel, der Handy-Akku, Sneakers, Softdrinks, iPhone usw. - so auch bei der neuen Single „LED go“.

    In Bilderbuch-Texten steht nicht eine zusammenhänge Geschichte im Vordergrund, sondern das gut gelaunte Befinden einer Jugend in unserer digitalisierten Gegenwart. Umso spannender dann auch der Befund, den eine Literaturwissenschaftlerin dazu stellt.

    Aktuell:

    #####EOF##### Die Lüge, so klingt sie gut - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Crush

    Gabriel Hyden

    soundpark act des monats

    Die Lüge, so klingt sie gut

    Die Grazer Band Crush veröffentlicht mit „Sugarcoat“ ihr Debutalbum. Es ist nicht nur süß. Unser FM4 Soundpark Act im April.

    Von Lisa Schneider

    Ständig und überall Selbstbetrug, obwohl man es besser weiß, und es eigentlich besser machen will. Der neue Job ist eh toll, ja, eh, der neue Freund ist eh der Liebste, ja, eh.

    Crush Cover Album "Sugarcoat"

    Numavi Records

    „Sugarcoat“ heißt das Debutalbum von Crush, es erscheint via Numavi Records. Wolfang Möstl hat produziert.

    „Sugarcoat“ nennen Crush aus Graz ihr Debutalbum, nach dem Verb „to sugarcoat“, auf Deutsch mit „beschönigen“ übersetzt. Dabei hört sich der zuckrige Mantel in erster Linie sehr süß an: Es ist lässiger DIY-Dreampop in seiner am wenigsten dunklen Form, der sich die langgezogenen Gitarrenklänge und Hall-Schallausflüge von Shoegaze und New Wave borgt, zum Kopfwippen, zum Dahin- und Abdriften in eine Welt aus leicht wirren Gedanken, weichen Polstern, Zuckerwatte. Was hat das alles also mit Beschönigung zu tun?

    Von Anfang an

    Crush formieren sich 2015, die Band besteht aus fünf Mitgliedern, alle aus Graz: Christina Lessiak, Christian „Cis“ Lach, Florian Kolar und die Schwestern Katrin und Verena Borecky.

    Wie es im Grazer Dunstkreis üblich ist, kennt man sich, hat schon vorher in gemeinsamen Bands gespielt, bis es schließlich wieder in den Fingern kribbelt, etwas Neues muss her.

    Christina, kurz Tina, die sich mittlerweile um Texte, Gesang und Melodiestrukturen von Crush kümmert, wird als letzte ins Boot geholt. Zuvor war sie - und ist sie noch - mit ihren „sentimental riot girl“-Kolleginnen unterwegs, Maneki Nekoč heißt die Band, klingt nach melodramatischem Pop, Sad Core. „Ich verlier mich manchmal gern im Drama, das kann schon schnell auch zu weit gehen. Die Band Crush hält mich oft, und gut, zurück. Auch wenn es auf „Sugarcoat“ hauptsächlich um die Liebe, ums Verliebt-Sein, ums Herzen-Brechen geht, ist es keine - oder jedenfalls nicht nur - übersentimentale Angelegenheit.“

    Zerkratzt die Oberfläche

    Der angesprochene Sugarcoat ist die Metaebene, unter dem sich noch vieles mehr aufschichtet: „Unsere Musik klingt oft sehr süß, sehr lieb. Aber wenn man genau hinhört, sich etwas vorstellen kann, merkt man, dass es um mehr geht.“

    Im Song „Body And Mind“ hört man folgende Zeile: „I’m so unsure if I lie to myself or to you“, und die fasst die Essenz des Albums zusammen: Wer war ich in der Situation vor einem Monat, vor einem Jahr, beim Fällen dieser Entscheidung? Wieso würde ich mich jetzt ganz anders entscheiden? Ganz einfach deshalb, weil die Gegenwart anders ist, man sich weiterentwickelt hat, die Welt eine andere, und der Mensch an sich kein rationales Wesen ist. Klingt logisch, ist es auch; Crush legen diese Theorie des ständigen Entwicklungsprozesses schließlich auf ihre Musik um. „Ein Album ist niemals fertig“ - der schöne Satz, der unter anderem auch die Metallica-Doku „Some Kind Of Monster“ prägt.

    Crush und Wolfgang Möstl

    Crush

    Crush gemeinsam im Studio in Graz, Wolfang Möstl ist Produzent und Fan.

    Ein endloses Spiel

    Demnach kann ein Song immer überarbeitet, eine Zeile immer weitergedacht werden. In diesem Sinn müsste die Musikgeschichte ständig neu geschrieben, umgeschrieben werden. Crush holen sich diese Möglichkeit in ihren Mikrokosmos Band: der Song „Damaged Goods“ hat schon ihre Debut-EP betitelt, ein Song über das herausgerissene Herz, die Sehnsucht nach Harmonie, des Zurückholens der schönen, der perfekten Momente. Auch aber ein Song über das Nicht-loslassen-Können, das Zurück-Wollen. Als Tina Lessiak nach einigen Monaten noch einmal den Text liest, ist ihre Reaktion auf die erlebte Situation eine andere, sie ist eine andere, und sie denkt anders. Also schreibt sie auch die Zeilen um, für eine neue Version von „Damaged Goods“ am Debutalbum.

    Statt

    Tonight if you would kiss me
    if only you would kiss me
    I know I wouldn’t let you go
    I would forget the treason
    I would forget the reasons
    why I should let you go

    heißt es jetzt

    tonight I could kiss you
    if only I would miss you
    I know why I let you go
    I won’t forget the treason
    I won’t forget the reasons
    why I should let you go

    Hier will niemand mehr zurück, das Erlebte ist nicht vergessen, schon gar nicht vergeben. Der Zuckermantel, er streift höchstens noch um die Hooks, um die schöne Melodie, nicht mehr aber um den Inhalt. Nicht immer verändern Crush in ihren Texten die Selbstlüge hin zur Wahrheit, im Song „Jellyfish, Clams, Whales“ etwa - der bald als nächste Single veröffentlicht wird - steht eine tragische Figur im Zentrum, die weiß, dass sie an dem Ort, an dem sie sich befindet, ihr Träume nie umsetzen wird. Sie weiß es, aber sie ändert nichts daran. Ein trauriges Hoch auf die Fähigkeit, sich selbst zu belügen, um nach außen hin ja das korrekte Bild davon aufrechtzuerhalten.

    I might be safe here
    but the sea is still far away
    I stayed at the beach to realize
    jellyfish, clams, whales come here to die
    they just come here to die

    Von Selbst- und Bühnenwahrnehmung

    Crush haben vor kurzem gemeinsam mit Gabriel Hyden in der Wiener Lobau ein Video zur Single „Blue Colored“ gedreht.

    Als sie die Aufnahmen das erste Mal gesehen haben, haben sie sich als die Figuren, die sie darstellen, nicht sofort wiedererkannt; es ist das, was Performance, das In-Rollen-Schlüpfen, mit sich bringt. Die Frage nach der eigenen Identität zieht sich wie ein roter Faden durch das Schaffen der Grazer Band, und trotzdem, auf der Bühne, live, wissen sie genau, wer sie sind: „Wir erfinden keine Charaktere, in die wir uns verwandeln, wenn die Lichter angehen. Wir wollen einfach unsere Musik spielen, wir sind da oben ganz genau so wie im normalen Leben auch“, erzählt Bassistin Verena Borecky.

    CRUSH LIVE

    31.3. Wiener Neustadt / Triebwerk
    1.4. Wolfsberg / Container 25
    7.4. Zagreb / Klub Močvara
    27.4. Graz / Forum Stadtpark
    28.4. Wien / Café Stadtbahn
    19.5. Oberwart / OHO
    22.6. Linz / KAPU

    Das macht Crush nicht nur zu sympathischen Menschen, sondern auch zur aparten Band. Auch das ist der Jetztstand, die Gegenwart eine Momentaufnahme; wie und ob sich für Crush in Zukunft eine Trennung von Bühnenfigur und Privatleben ergeben muss und wird, werden Zeit, Einfluss und Reichweite ihrer Musik bestimmen.

    Karl Ove Knausgard schreibt in seinem eben veröffentlichten neuen Buch „Frühling“: „Aber vielleicht waren das nur Rechtfertigungen, etwas, was ich mir einredete, um mich zu trösten. Denn so ist es doch, wir übertünchen unsere Fehler und Mängel und erfinden Geschichten, die sie für uns zu etwas Vorteilhaftem verändern. Selbstbetrug ist das vielleicht Menschlichste überhaupt.“

    Das Menschlichste haben Crush zu Musik gemacht; die Lüge, so klingt sie gut.

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Proseminar: "Eisblock" von Yung Hurn - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

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    FM4 Proseminar: „Eisblock“ von Yung Hurn

    Im FM4 Proseminar klopft die Germanistin und Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl Songtexte auf ihren literarischen Gehalt ab. Heute „Eisblock“ von Yung Hurn.

    Von Daniel Grabner

    Was haben Psalmen mit den Texten von Bilderbuch zu tun, was haben Nestroy und Die Heiterkeit gemeinsam, wie viel revolutionäres Potenzial steckt in den Songtexten von Tocotronic und ist es eigentlich okay, wenn Yung Hurn „Herz“ auf „Schmerz“ reimt?

    Daniela Strigl ist Literaturkritikerin, Germanistin an der Uni Wien, war Jurorin des FM4 Wortlaut im vergangenen Jahr und jahrelang Jurorin beim Bachmannpreis. Die Songs zu den Texten, die wir ihr vorlegen, kennt sie meist nicht. Das ist bei diesem Versuch, Pop und (Literatur-)wissenschafft zusammenzubringen, auch gar nicht so wichtig.

    Daniela Strigl

    Radio FM4

    Das FM4 Proseminar

    Super closes Song Reading mit Mag. Dr. Daniela Strigl. Alle Folgen auf fm4.orf.at

    Diesmal geht es um „Eisblock“, einen Song des Wiener Rappers Yung Hurn.

    Worum geht es eigentlich so in den Texten von Yung Hurn? Die Frage ist irgendwie nicht so leicht zu beantworten. „Irgendwas mit Drogen“ hat mal jemand gesagt und es kommt vor, dass besorgte Väter bei uns anrufen nachdem eine Yung Hurn Nummer gelaufen ist. Vielleicht könnte man das thematische Programm von Yung Hurn mit einer Zeile aus einem seiner Songs einkreisen „Ich sag nein“.

    Diese programmatische Leerstelle ist einer großen Geste der Verweigerung und einer Gleichgültigkeit geschuldet, die letztendlich dann doch ein Art Programm darstellt. Umso gespannter waren wir dann auch darauf, was eine ausgewiesene Literaturkritikerin dazu zu sagen hat.

    Aktuell:

    #####EOF##### Nachbar in Not
    Key Visual NACHBAR IN NOT Hilfe für Mosambik

    ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik"

    Zyklon Idai verursacht schlimmste Naturkatastrophe auf der südlichen Hemisphäre - Hunderttausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß.
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    8 Jahre Krieg: Bisher 15,7 Millionen Euro Spenden für "NACHBAR IN NOT-Flüchtlingshilfe Syrien"

    Die NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen sind seit Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien und den Nachbarländern aktiv – Millionen Menschen brauchen weiterhin humanitäre Hilfe
    Der Konflikt in Syrien erreicht sein neuntes Jahr. Es ist die größte humanitäre Krise in der Welt.
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    NACHBAR IN NOT "Hungersnot in Afrika"

    Vielen Dank für Ihre Hilfe! NACHBAR IN NOT konnte mit Ihrer Unterstützung 2,6 Millionen Euro einnehmen.
    Ihre Hilfe kommt an - ein Überblick der Hungersnothilfe von NACHBAR IN NOT.
    Zu jeder Fahne eine Geschichte!
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    ORF trauert um Sissy Mayerhoffer

    Der ORF trauert um Sissy Mayerhoffer und würdigt ihre Verdienste für einen starken, öffentlich-rechtlichen und sozialen Österreichischen Rundfunk, für den sie als Hauptabteilungsleiterin in den verschiedensten Funktionen sowie ehemalige Kaufmännische Direktorin stets engagierte Mitstreiterin war.
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    Informationen zur Spendenabsetzbarkeit seit 1.1.2017

    Spendenabsetzbarkeit seit 1.1.2017- einfach automatisch mit Angabe Ihres Namens und Ihres Geburtsdatums!
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    Künstlerin Dietlinde Bonnlander vor dem selbstgemachten Gemälde "der Wächter" (c) Bonnlander

    Vernissage und Lesung mit Dietlinde Bonnlander "Für Kinder in Not-Kinder im Krieg"

    Durch das unermüdliche Engagement der Künstlerin Dietlinde Bonnlander für syrische Flüchtlingskinder konnten insgesamt €17.000,-- an Nachbar in Not gespendet werden.
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    SYRIEN Krieg: 7 Jahre Nothilfe!

    Nothilfe für kriegsleidende Familien in und um Syrien der Winter ist angebrochen und in den zerbombten Städten und Dörfern finden die Menschen in Syrien keinen Schutz mehr. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt und die am Boden liegende Wirtschaft lässt die Menschen ohne Arbeit und Einkommen zurück.
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    Bisher 1 Million Euro Spenden für NACHBAR IN NOT-Hilfe in Afrika

    Knapp 4 Wochen nach Start der Aktion haben die Österreicher bisher mehr als 1 Million Euro gespendet, um hungernden Menschen in Afrika zu helfen
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    #####EOF##### Die neue Rolle der Mutter in der Literatur - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Sheila Heti

    Steph Martyniuk

    buch

    Die neue Rolle der Mutter in der Literatur

    Ob eine Frau Kinder kriegen will oder nicht, entscheidet sie selbst. Ein „Nein“ ist oft immer noch ein Tabu. Die kanadische Autorin Sheila Heti setzt sich in ihrem Roman „Mutterschaft“ intensiv und anregend damit auseinander - und schließt sich einer neuen Bewegung von Literatur an.

    Von Lisa Schneider

    „Soll ich ein Kind bekommen?“ Mit dieser Frage konfrontieren sich viele Frauen in ihren 30ern. So auch die unbenannte Protagonistin im neuen Roman der kanadischen Schriftstellerin Sheila Heti, „Mutterschaft“. Das Schreiben soll die Antwort bringen.

    Die weibliche Hauptfigur ist zu Beginn des Romans 36 Jahre alt. Sie ist Schriftstellerin und lebt in Toronto, gemeinsam mit ihrem Freund Miles. Sie war schon einmal verheiratet, die Ehe hat nicht funktioniert. Miles hat eine Tochter aus einer früheren Beziehung.

    Das Leben ist zu kurz

    Die Entscheidung, ob die beiden jetzt zusammen ein Kind bekommen sollen, überlässt er ihr. Und während sie überlegt, verrinnt die Zeit: „Diese Zeitspanne umfasst etwa dreißig Jahre. Anscheinend muss in diesen dreißig Jahren - von vierzehn bis vierundvierzig - alles erledigt werden im Leben einer Frau. Sie muss einen Mann finden, Babys zeugen, sich einen Beruf suchen und darin vorankommen, Krankheiten meiden und auf einem privaten Konto genug Geld ansammeln, dass ihr Mann nicht ihre Lebensersparnisse verspielen kann. Dreißig Jahre sind nicht genug für ein ganzes Leben.“

    Cover "Mutterschaft" von Sheila Heti

    Rowohlt

    „Mutterschaft“ von Sheila Heti wurde übersetzt von Thomas Überhoff und erscheint bei Rowohlt.

    Es ist eine Sinn- und Lebenskrise. Sie dreht sich nicht nur um den vermeintlichen Kinderwunsch, sondern auch um das Dasein der Protagonistin als Künstlerin, als Schriftstellerin. Überspitzt formuliert sie die Gleichsetzung von Kindern und Büchern - beide als von Menschen geschaffen. Wieso das eine mehr wert sein soll als das andere, gründe im weiblichen Dasein: „Und doch fühle ich mich am lebendigsten, wenn ich Kunst mache; wenn ich mich um andere kümmere, fühle ich mich nicht so lebendig. Vielleicht muss ich mich weniger als Frau mit dieser frauenspezifischen Aufgabe vorstellen denn als Individuum mit einer eigenen spezifischen Aufgabe - also das Frausein nicht über meine Identität erheben.“

    Die kinderlose, bedrohliche Frau

    Hinzu kommt, dass die Protagonistin schon eine Abtreibung hinter sich hat. Sie erzählt von einer seltsamen Begebenheit, als sie in der Abtreibungsklinik war, und der Arzt ihr zugeraten hat, das Kind zu behalten. „Warum war es dem Arzt wichtig, dass ich eines bekam? Frauen müssen Kinder kriegen, damit sie beschäftigt sind. Wenn ich an all die Leute denke, die das Abtreiben unter Strafe stellen möchten, kann das wohl nur eines bedeuten - nicht, dass sie diesen neuen Menschen auf der Welt haben wollen, sondern wohl eher, dass die Frau sich mit der Kinderaufzucht beschäftigt, statt etwas anderes zu tun. Eine nicht mit Kindern beschäftigte Frau hat etwas Bedrohliches. Man hat das Gefühl, sie sei irgendwie unfertig. Was wird sie stattdessen machen? Was für einen Ärger?“

    Die (hier vor allem von Männern statuierte) Ablehnung von Abtreibung ist nur eine Form der Fremdbestimmung über den eigenen Körper. Die andere, nicht ganz so offensichtliche Fremdbestimmung ist der soziale Druck, der auf Frauen zwischen 30 und 40 Jahren einwirkt. Die Entscheidung, keine Kinder zu kriegen, hat es vor 50 Jahren genauso gegeben wie heute; wie Sheila Heti aber in ihrem Buch richtig hervorhebt, hat sich eines nicht geändert: Dass frau mit ihrer Entscheidung alleine dasteht. Dass sie, im Fall ihrer Protagonistin, Isolation und Einsamkeit empfindet, weil ihr Freundeskreis ein Leben mit Kindern - und somit ein völlig anderes als das ihre wählt.

    Als Frau kannst du nicht einfach sagen, du willst kein Kind. Du musst schon einen ausführlichen Plan oder eine Vorstellung davon haben, was du stattdessen machen willst."

    Viel schlimmer aber als das Gefühl, ausgeschlossen zu werden, ist das ungewollte Mitleid. Nicht einmal die Möglichkeit zu bekommen, stolz zu seiner Entscheidung zu stehen. Sie wird aufgefordert, es doch auch zu probieren - im besten Fall, um auch gleich noch den „Mann an sich zu binden“. Es fehlt ihren Freundinnen nicht nur an Einfühlungsvermögen. Sie versuchen, selbstgerecht, ihre Lebensvorstellung auf alle anderen (Frauen) überzustülpen.

    Ein literarischer „Gegen-Kanon“

    Dass Sheila Hetis Roman schon vor der Übersetzung aus dem Englischen in europäischen Feuilletons auf- und abbesprochen wurde (und mittlerweile in 15 Sprachen übersetzt worden ist) zeugt von der hohen Nachfrage nach einer Auseinandersetzung mit dem Thema Mutterschaft.

    In den letzten Monaten sind dazu viele Bücher erschienen: Etwa Brit Bennetts „The Mothers“, oder Daisy Johnsons „Everything Under“. Aber nicht nur im angloamerikanischen Sprachraum, auch die französische Schriftstellerin Leila Slimani hat sich dem Thema des Mutterseins in „Dann schlaf auch du“ gewidmet, ebenso wie die österreichische Autorin Gertraud Klemm in „Muttergehäuse“. All diese Bücher rühren an den schattigen Seiten des Kinderkriegens, der Frage nach Selbstbestimmung über den eigenen Körper. In ihrem Aufsatz „Why All The Books About Motherhood“ nennt die amerikanische Schriftstellerin Lauren Elkin diese und ähnliche Bücher zusammengefasst einen „Counter-Canon“. Einen, der sich in Anspruch und Erzählform abhebt von gängiger Ratgeber- oder Erziehungsliteratur.

    Frauentag auf FM4

    Unter dem Motto „The Future Is Feminist“ liefert FM4 die Playlist zum Weltfrauentag 2019. Von 6 bis 19 Uhr begleiten uns Musikerinnen aus den letzten 50 Jahren Popgeschichte – von A wie Anna Calvi, B wie Beyoncé bis zu Z wie Zola Jesus.

    Redaktionell widmen wir uns am Frauentag den österreichischen Bürgermeisterinnen, der ersten weiblichen Marvel-Filmheldin „Captain Marvel“, der neuen Platte von Amanda Palmer, dem neuen Roman „Mutterschaft“ von Sheila Heti - und US-Shootingstar Lizzo beantwortet uns Fragen zu Body-Positivity und Feminismus im Pop. Außerdem besucht uns unser FM4 Artist of the Week Yasmo, um über ihre eigenen Heldinnen zu sprechen.

    mehr Buch:

    Aktuell:

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    #####EOF##### FM4-Shop #####EOF##### ORF-Shop #####EOF##### Wer wird heute noch Priester? - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Priester, Abbildung aus dem vatikanischen Priesterkalender

    Calendario Romano

    Wer wird heute noch Priester?

    In Österreich herrscht Priestermangel. Es ist kein attraktiver Beruf für junge Menschen und immer mehr ausländische Priester müssen die Lücken füllen. Trotzdem gibt es nur wenige Reformansätze in der katholischen Kirche.

    Von David Riegler

    Priester zu werden ist nur für wenige junge Menschen ein Traumjob. Während es früher eine angesehene Position in der Gesellschaft war, hat das Priestertum an Attraktivität verloren. Die Zahlen zeigen den Mangel: Das Priesterseminar Wien hat derzeit 37 Seminaristen und nur circa die Hälfte davon stammt aus Österreich. Viele Stellen könnten nicht besetzt werden, ohne den Zuzug von Priestern aus anderen Ländern. Vor allem aus Polen, Deutschland und Afrika werden katholische Priester nach Österreich geholt.

    Ein Grund für den Priestermangel ist das angeschlagene Image der katholischen Kirche. In den letzten Jahren sind zahlreiche Berichte über Gewalt und Missbrauch innerhalb der Kirche an die Öffentlichkeit gelangt, was eine Welle der Kirchenaustritte zur Folge hatte.

    Richard Hansl ist Priesterseminarist in Wien. Seine Motivation, in das Priesterseminar einzutreten, war eine tiefe Glaubenserfahrung im Gebet. Er glaubt daran, dass sich das Image der Kirche in Zukunft wieder verbessern wird: „Was der Kirche das Image massiv zerstört hat, ist, dass nicht konsequent und im Moment des Auftretens von Missbrauch und Gewalt reagiert worden ist.“ Er sagt, dass die Kirche auf einem guten Weg sei und sich daher auch wieder mehr junge Menschen entschließen werden, ins Priesterseminar einzutreten.

    Priester müssen weiterhin das Zölibat einhalten, das heißt, sie müssen enthaltsam leben; was das betrifft, gab es in der katholischen Kirche bisher keine Reformen. Eine Partnerschaft eingehen und die eigene Sexualität leben zu können, ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Weder von österreichischen Vertretern noch vom aktuellen Papst Franziskus gibt es Vorstöße zur Aufhebung des Zölibats.

    Messe in Mariazell während des Besuchs von Papst Benedikt XVI 2007

    Vatikan / APA

    Mariazell, 2007

    Außerdem sind Frauen weiterhin nicht zum Priesterseminar zugelassen. Anders ist das in der evangelischen Kirche. Dort ist das Zölibat nicht verpflichtend und Frauen dürfen eine Gemeinde leiten. Anna Kampl ist evangelische Pfarrerin in Wien Simmering. Sie sieht es positiv, dass Frauen als Pfarrerinnen arbeiten können: „Das sehe ich als großen Vorteil, weil ich davon überzeugt bin, dass die Frauenperspektive eine wichtige ist und dass ich als Frau und Pfarrerin auch andere Dinge und eine andere Art von Sensibilität und Empathie reinbringen kann.“

    Auch Richard Hansl kann sich Frauen als Priesterinnen vorstellen, jedoch müsse diese Diskussion auf weltkirchlicher Ebene und nicht in Österreich geführt werden. Die Initiative „Weiheämter für Frauen in der römisch-katholischen Kirche“ setzt sich dafür ein, dass Frauen zu Priesterinnen geweiht werden können. Sie berichten, dass es viele Frauen gibt, die eine theologische Ausbildung haben und potentiell in das Priesterseminar eintreten könnten. Vereinssprecherin Christine Mayr-Lumetzberger wurde von der katholischen Kirche im Jahre 2002 exkommuniziert, nachdem sie sich heimlich zur Priesterin weihen ließ.

    Die einzige erkennbare Strategie gegen den Priestermangel in der katholischen ist, dass man Priester aus dem Ausland nach Österreich holt. Auch Richard Hansl glaubt nicht an einfache Lösungen: „Ich glaube, dass es für einen Priestermangel kein Allheilmittel gibt, indem ich sage, ich führe das Frauenpriestertum ein oder ich schaffe das Zölibat ab.“

    Auch wenn es kein Allheilmittel gibt, ist es unsicher, ob sich das Problem des Priestermangels ohne Reformansätze lösen lässt, denn wenn es weitergeht wie bisher, wird die katholische Kirche vom Zuzug ausländischer Priester abhängig bleiben, die dann oft in ihren Heimatländern fehlen.

    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Im Sumpf - Playlist vom 17.3.2019 - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Im Sumpf - Playlist vom 17.3.2019

    Pissgrave Posthumous Humiliation
    The Coathangers 5 Farms
    Fat White Family Rock Fishes
    Mekons Andromeda
    Daniel Thorne From Inside, Looking Out
    Gurrumul Ngarrpiya (Octopus)
    Gurrumul Gopuru (Tuna Swimming)
    Gurrumul Djarimirri (Child of the Rainbow)
    Yves Jarvis Talking or Listening?
    Yves Jarvis To Say That is Easy
    Goldene Zitronen Alte Kaufmannstadt, 2017
    Goldene Zitronen Es nervt
    Goldene Zitronen Katakomben
    Goldene Zitronen Nützliche Idioten
    Dagobert Einsam
    Pulp Babies
    Dagobert Du und Ich
    James Blake Can´t believe the way we flow

    Aktuell:

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    #####EOF##### Terms and Conditions | FM4-Shop

    Terms and Conditions

    Sales and deliveries will only be carried out acording to the following conditions.

    1. Contractual relationship:

    The descriptions and prices of our range of products on the internet, in our catalogues and lists serve only as an information for our customers and may be subject to change without notice. 

    Orders by customers are regarded as offers to conclude a contract. Orders made via our online-shop are regarded as being placed as soon as the electronic order notification has reached us..

    2. Right of Withdrawal

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    This right of withdrawal does not apply to, among others, contracts for

    • audio- or video-recordings or software, if the goods delivered had been sealed at the time of delivery and have since been opened by the customer
    • newspapers and magazines

    In case of a cancellation full reimbursement can only be effected with a matching full return of the goods delivered to the customer.

    3. Prices

    Solely the prices indicated on our website are applicable. 

    Unless stated otherwise all our prices are quoted ex works, including all statutory taxes, but excluding the additional shipping expenses of EUR 4 per delivery. Should any import duties and taxes arise in the course of the delivery to a non-EU country these, as well as any other additional charges for customs clearance, must be borne by the customer.

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    The goods will be delivered to the address given by the customer upon ordering. 

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    Flughafen Wien-Schwechat

    Verkehr 04.04.– 18:51 Uhr

    Europäische Luftfahrt vor komplexer Aufgabe

    Von einer Komplexität und einer großen Herausforderung sprechen Luftfahrtexperten, falls es ab 2021 in Europa unterschiedliche Zeitzonen gibt. Laut dem jüngsten EU-Entscheid wäre das theoretisch möglich.  mehr …

    Fäkalien in der Donau

    Chronik 04.04.– 19:25 Uhr

    Fäkalien in Donau: Kontrollen werden verschärft

    Nach der Aufregung um Fäkalien und Abfall in der Donau soll es nun strengere Kontrollen der Wasserqualität und auch der Schifffahrtslinien geben. Das ist das Ergebnis eines „Runden Tischs“ im Verkehrsministeriums.  mehr …

    Weitere Meldungen

    Haus der Barmherzigkeit Grundsteinlegung

    Politik 04.04.2019 19:53 Uhr

    Wr. Neustadt: Grundstein für Pflegeheim gelegt

    Das Haus der Barmherzigkeit, eine private Einrichtung, errichtet mit dem Land Niederösterreich bis 2022 ein neues Pflegeheim in Wr. Neustadt. Am Donnerstag wurde dafür feierlich der Grundstein gelegt. mehr …

    Protest der Grünen bei Schischaukel Mönichkirchen

    Umwelt 04.04.2019 17:44 Uhr

    Parkplatzausbau bei Schischaukel sorgt für Kritik

    Bei der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee soll ein neuer Parkplatz entstehen. Kritik kommt von den Grünen, weil 1,2 Hektar Wald gerodet werden müssten. Die Bergbahnen sprechen hingegen von einem großen Bedarf. mehr …

    Spatenstich für Unterführung zwischen Guntramsdorf und Mödling

    Verkehr 04.04.2019 16:27 Uhr

    Neue Unterführung auf Guntramsdorfer Straße

    Zwischen Mödling und Guntramsdorf (Bezirk Mödling) wird unter der Südbahnstrecke eine neue Bahnunterführung gebaut. Kommenden Sommer müssen Autofahrer daher mit einer Totalsperre der Landesstraße L2087 rechnen. mehr …

    Tödlicher Unfall Pottendorf

    Chronik 04.04.2019 14:41 Uhr

    26-jährige Sanitäterin stirbt nach Kollision

    In Pottendorf (Bezirk Baden) ist Donnerstagfrüh eine 26-jährige Autofahrerin mit einem entgegenkommenden Lkw kollidiert. Die Frau, bei der es sich selbst um eine Rettungssanitäterin handeln soll, starb noch an der Unfallstelle. mehr …

    Abfall Plastikverpackung

    Politik 04.04.2019 13:14 Uhr

    SPÖ NÖ gründet Initiative für Umweltpolitik

    Die SPÖ NÖ hat eine neue Initiative für Umweltpolitik ins Leben gerufen. Ziel sei es, dass Experten, NGOs, Bürger und Aktivisten an einem Strang ziehen und Maßnahmen umgesetzt werden. Gefordert wird etwa ein Pfandsystem für PET-Flaschen. mehr …

    Stromtankstelle

    Politik 04.04.2019 12:31 Uhr

    Neue Initiativen sollen E-Mobilität „pushen“

    Mit zwei Initiativen will das Land die Niederösterreicher dazu motivieren, auf ein E-Auto umzusteigen. Der Einbau einer Ladestation im bestehenden Wohnbau wird unterstützt, die Förderaktion für Private geht in die Verlängerung. mehr …

    Traktorendiebstähle

    Chronik 04.04.2019 09:01 Uhr

    Traktoren um eine Million Euro gestohlen

    Der Polizei ist jetzt ein Schlag gegen eine Traktorenbande gelungen: Fünf Rumänen sollen 17 Traktoren in Niederösterreich und Tirol gestohlen haben. Dabei entstand ein Schaden von mehr als einer Million Euro. mehr …

    Stein an der Donau Schifffahrt

    Umwelt 04.04.2019 06:23 Uhr

    Fäkalien in Donau: Runder Tisch

    Besatzungen von Ausflugsschiffen sollen Abfall und Fäkalien in die Donau gepumpt haben, diese Tatsache hat im Februar für Aufregung gesorgt. Heute diskutieren Experten, im Verkehrsministerium findet ein runder Tisch statt. mehr …

    03.04.19 EU-Förderung Kostenloses W-Lan für Gemeinden

    Technik & IT 04.04.2019 05:12 Uhr

    EU vergibt Geld für kostenloses WLAN

    Am Donnerstag um 13.00 Uhr startet ein 28-stündiges Zeitfenster, in dem Gemeinden und Städte bei der Europäischen Union um Fördermittel für kostenloses WLAN ansuchen können. Zu vergeben sind Förderungen von jeweils 15.000 Euro. mehr …

    Biber im Wasser

    Chronik 03.04.2019 20:37 Uhr

    Wasserverbände beklagen Schäden durch Biber

    Seit 1. April hat der Biber Schonfrist. In Niederösterreich wächst die Population ständig - derzeit schätzt man, dass es zwischen 5.000 und 6.000 Tiere sind. Bei den Wasserverbänden spricht man von hohen Schäden, die die Tiere anrichten. mehr …

    Christina Gegenbauer Regisseurin Burgtheater

    Kultur 03.04.2019 19:48 Uhr

    Burgtheater-Regiedebüt für Christina Gegenbauer

    Mit „Waisen“ von Dennis Kelly debütiert am Donnerstag Christina Gegenbauer als Regisseurin am Wiener Burgtheater. „Das Stück ist brisant“, sagt die 30-Jährige, die aus Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) stammt. mehr …

    AKW Mochovce

    Politik 03.04.2019 19:19 Uhr

    Aufregung über Mängel bei AKW Mochovce

    Berichte über erhebliche Sicherheitsmängel am grenznahen slowakischen Atomkraftwerk Mochovce haben am Mittwoch für große Aufregung gesorgt. Auch Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) sprach von einem Risiko. mehr …

    Stupa Feuersbrunn Hakenkreuze beschmiert

    Chronik 03.04.2019 19:08 Uhr

    Stupa-Kuppel mit Hakenkreuzen beschmiert

    Unbekannte Täter haben die Kuppel des im Bau befindlichen buddhistischen Stupa in Feuersbrunn bei Grafenwörth (Bezirk Tulln) mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Polizei ersucht um Hinweise. mehr …

    03.04.19 AK Arbeiterkammer Wahl 2019 Ergebnis Reaktionen Wieser

    Politik 03.04.2019 17:51 Uhr

    AK-Wahl: FSG baut absolute Mehrheit aus

    Die Sozialdemokratischen Gewerkschafter (FSG) unter Markus Wieser konnten bei der Arbeiterkammerwahl in Niederösterreich ihre Vormachtstellung ausbauen und erreichten 61,9 Prozent der Stimmen, im Vergleich zu 2014 ist das ein Plus von 3,0 Prozentpunkten. mehr …

    Drohnen, Bergrettung, Schiebel, Wiener Neustadt

    Chronik 03.04.2019 17:14 Uhr

    Bergrettung will Drohnen nutzen

    Bei Einsätzen des Österreichischen Bergrettungsdienstes könnten in Zukunft Drohnen vom Wiener Neustädter Hersteller Schiebel zur Verwendung kommen. Offen sind derzeit noch Fragen der Finanzierung sowie rechtliche Regelungen. mehr …

    Rettung Sanitäter Sujet

    Gesundheit 03.04.2019 16:31 Uhr

    AKUT-Teams sollen ausgebaut werden

    Die psychologisch geschulten Fachkräfte der AKUT-Teams unterstützen nach Notfällen die Angehörigen von Unfallopfern. Ihr Einsatzgebiet wird immer größer, ab Herbst sollen in Niederösterreich auch Sozialarbeiter tätig werden. mehr …

    Polizeiauto

    Chronik 03.04.2019 16:23 Uhr

    Drei Einbrecherbanden ausgeforscht

    Die Polizei hat nach mehrjährigen Ermittlungen mehr als 50 Einbrüche in Wien, Nieder- und Oberösterreich geklärt und drei Tätergruppen ausgeforscht, es handelt sich um 15 Männer und eine Frau. Mehr dazu in wien.ORF.at

    Pressekonferenz Science Academy Viktoria Zach Christiane Teschl Hofmeister Peter Filzmaier

    Wissenschaft 03.04.2019 14:19 Uhr

    Start im Herbst: Science Academy für Jugendliche

    Im September startet eine Science Academy mit fünf Lehrgängen für Jugendliche ab 14 Jahren. 125 Plätze werden zu den Themen Biotechnologie, Smart World, Geschichte und Kultur, Medien und Mediennutzung sowie Weltraum angeboten. mehr …

    Sternsingeraktion Heilige Drei Könige

    Religion 03.04.2019 12:57 Uhr

    Sternsinger: Rekordergebnis von 17,6 Mio. Euro

    Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar hat heuer 17,6 Mio. Euro eingenommen, davon 1,6 Mio. Euro in der Diözese St. Pölten. Insgesamt nahmen 85.000 als Könige verkleidete Kinder an der Aktion teil. Mehr dazu in religion.ORF.at

    Unfallwrack zwischen Baum und Haus

    Chronik 03.04.2019 11:34 Uhr

    Alkofahrt: 17-Jähriger blieb senkrecht stecken

    Zu einem ungewöhnlichen Unfall ist es in der Nacht auf Mittwoch in Traiskirchen (Bezirk Baden) gekommen. Der Pkw eines 17-Jährigen blieb dabei zwischen einem Baum und einem Haus stecken. Laut Polizei war der Lenker alkoholisiert. mehr …

    #####EOF##### Learning by killing - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Learning by killing"

    Christian Fuchs

    Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
    Pop.

    28. 4. 2010 - 23:00

    Learning by killing

    Mit dem Meisterwerk "Un prophète" erweist sich Jacques Audiard endgültig als einer der spannendsten Filmemacher unserer Zeit.

    Hier ist er, der bislang atemberaubendste Streifen des Jahres. Dabei haben ihn einige von euch, darunter auch der Schreiber dieser Zeilen, wohl schon im vergangenen Herbst auf der Viennale gesehen.

    Jetzt erlebt "Un prophète", das ganz außerordentliche Gefängnisdrama des französischen Regisseurs Jacques Audiard, endlich seinen überfälligen Kinostart.

    Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Arabers, der wegen eines kleineren Vergehens zu sechs Jahren Haft verurteilt wird. Ein extrem introvertierter Bursche ist dieser Malik, ein gutaussehender Analphabet, der in der Häfenhierarchie schnell zum Freiwild für diverse brutale Cliquen wird.

    Wenn sich diese kurze Inhaltsangabe nach einem rauen Sozialschocker anhört, dann stimmt diese Vermutung nur zum Teil. "Un prophète" ist viel mehr. Wie alle großen Filme funktioniert er auf mehreren Ebenen, fasziniert immer wieder als knallharter Thriller an der Oberfläche, studiert darunter ernsthaft ethnische Spannungen, analysiert beklemmende Gruppendynamiken.

    Was Jacques Audiards Arbeit aber wirklich zum Ausnahmewerk macht, ist eine zusätzliche metaphysische Ebene, sind kurze geisterhafte, magische Momente, die an P.T. Anderson oder auch Lars von Trier erinnern.

    "Un prophète"

    Sony

    Schaut man sich die Filmografie von Monsieur Audiard an, dann ziehen sich einige Schlüsselthemen durch. Immer wieder geht es um junge Männer, die auf unterschiedliche Weise straucheln, vom Weg abkommen, über Abgründen schweben. Ältere Mentoren spielen dabei als eher fragwürdige Einflüsterer eine zentrale Rolle.

    Bereits 2005 bringt der Regisseur seine Obsessionen in "De battre mon coeur s'est arrêté" (Der wilde Schlag meines Herzens) überwältigend auf den Punkt, einem filmischen Adrenalinstoß, den wohl nur jemand wirklich lieben kann, der selbst getrieben, gehetzt und oftmals out of order durch das Leben rast.

    Die Story eines hochgradig nervösen Endzwanzigers (Romain Duris), der sein Geld mit dubiosen Immobiliengeschäften verdient und sich emotional von seinem verwahrlosten Vater erpressen lässt, kokettiert mit allen Antihelden-Klischees.

    Letztlich kristallisiert sich, zu pumpendem Electro und glühenden Balladen von The Kills, aber ein Reifungsprozess heraus. Es geht um den Sieg des Weiblichen über den Machismo, um die Kraft der Liebe und die Macht der Musik.

    "Un prophète"

    Sony

    In der erstickenden Gefängniswelt von "Un prophète" kommen Frauen nicht vor, wirkt das Konzept Liebe wie eine Verhöhnung, von Popmusik als hedonistischem Fluchtmittel ganz zu schweigen.

    Um eine Transformation geht es dennoch. Malik, von dessen charismatischem Darsteller Tahar Rahim man in Zukunft noch sehr viel hören wird, wird zunächst gebrochen von dem Knastterror, muss sich unterwerfen, wird mit einer Rasierklinge im Mund zum Mord gezwungen.

    Aber er zieht, zunächst noch ganz unauffällig und ohne die stereotypen Charakterveränderungen in amerikanischen Mainstreamproduktionen, gewisse Schlüsse aus dem Grauen. Er beobachtet, er überlegt, er lernt.

    Weil Gefängnisfilme im besten Fall voller Metaphern für unseren Alltag in der angeblichen Freiheit stecken: Malik, der Inhaftierte, wird zum Sinnbild für die einzige Möglichkeit, im Gegenwartssystem halbwegs unbeschädigt zu überleben. Als Spieler, als schweigender Geheimnisträger, als letztlich cleverer Fädenzieher in eigener Sache.

    "Un prophète"

    Sony

    In "Un prophète" zeigt sich diese Politik des Einzelgängers auch in ethnischer Hinsicht: Malik fügt sich in eine Gruppe von korsischen Mafiosi ein und entfernt sich damit von seiner arabischen Community, zu der es ihn innerlich zurückzieht.

    Er bleibt für beide Männerbünde ein Fremder, ein Außerirdischer, schlägt selbst - und das ist ein zentraler Punkt von Audiards Filmen - aber am Ende ein emotionales und auch tatsächliches Kapital aus seinem Außenseiterdasein.

    Wer nun an eine kriminelle Aufsteigersaga denkt, wie man sie aus dem Kino zur Genüge kennt, wahlweise mit oder ohne Al Pacino, liegt glücklicherweise falsch. Jacques Audiard nennt seinen Film stolz "Anti-Scarface", weil das außer ein paar armen Bling-Bling-Gangstern und Bushido-Clowns ja keiner mehr braucht.

    Nein, Audiards Figuren, der arabische Häftling Malik bisher am eindringlichsten, sind nicht bloß egozentrisch übersteigerte Spiegelbilder der Raubtier-Ökonomie der Gegenwart. Sie versuchen sich, inmitten von Blut, Gewalt und Testosteron-Hölle, eine bestimme Sensibilität, eine Menschlichkeit, sogar eine Zärtlichkeit zu wahren.

    Weil Jacques Audiard so sehr an diese letzte, aber ungemein hell gleißende Utopie glaubt, verlässt man "Un prophète" nicht bloß geschockt. Sondern auch mit einem hoffnungsvollen Lächeln und einer kleinen Freudenträne im Auge.

    "Un prophète"

    Sony

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    The Carpenters We’ve Only Just Begun (The Reflex Revision) White
    Paloma Wendel Mawataneres Bandcamp DL
    Solange My Skin My Logo Columbia
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    Ifriqiyya Electrique Mashee Kooka Glitterbeat
    Guts Kenke Corner Heavenly Sweetness
    Soul Clap Natural Bliss House Of Efunk
    Rick Wilhite Sonar Funk Mahogani Music
    9th Creation Let It Shine White
    Coke Escovedo (Runaway) I Wouldn’t Change a Thing Mercury
    Shafiq Husayn Mrs Crabtree ft Erykah Badu
    Solange We Deal With The Freakn Intermission(Columbia
    Solange Jerrod Columbia
    D’monK Lodidodi Trees And Trax
    Ronin Arkestra A Love Surpreme Albert’s Favourites
    Nicholas Britell Mama Gets To Puerto Rico Lakeshore
    The Cinematic Orchestra A Promise Ninja Tune
    Mark Hollis The Daily Planet Polydor
    Carmen Lundy Have A Little Faith Afrasia Productions
    Sarah Tandy Nursery Rhyme Jazz Re:Freshed
    Neil Cowley & Ben Lukas Boysen A Sketch Of You White
    Murlo Goodbyes White Peach
    Salami Rose Joe Louis I Miss You So Hot Record Société
    Scratcha DVA vs Gage Piffd Keysound
    Ivan Conti Aroeira Far Out
    Drumtalk Oh Transistor White
    Mangabey Just Luv Machine Toy Tonics
    Letherette Chains Wulf
    Dufresne Get Up Galaxy Brownswood
    Michael Gregory Jackson Clarit Ah Yay White
    Zoe’s Shanghai Two To Tango Bandcamp DL
    Poppy Ackroyd The Calm Before (Daisuke Tanabe Remix) One Little Indian

    Aktuell:

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    FM4 Tribe Vibes - 31.01.19

    Die Playlist zur Sendung mit Yassin Interview & Chris Chronic Mixtape.

    Louis Futon ft. DCKWRTH & BAEGOD Supposed To Be
    Rico Nasty Roof
    Svaba Ortak Qualität
    East Of Underground I Love You For All Seasons
    21 Savage ft. J.Cole A lot
    Little Ann Deep Shadows
    Loyle Carner ft. Rebel Kleff & Kiko Bun You Don't Know
    Blockhead Dream On
    Blockhead ft. MarQ Spekt Let Them Eat Hate
    Blockhead ft. Aesop Rock Kiss The Cook
    Blockhead ft. Homeboy Sandman Deeperstill
    Fliptrix ft. Jamms & Capo Lee Catch Banter
    Dero & Klumzy ft. MC Rene & David Sladek Different (Flip Remix)
    Payroll Giovanni Rap
    Yassin im Interview zum neuen Album "YPSILON"
    Yassin Graue Haare
    Yassin ft. Audio88 & Casper Eine Kugel
    Yassin Abendland
    Yassin Junk
    Yassin Meteoriten
    Yassin ft. Mädness Nie so
    Chris Chronic - Mixtape made with lots of love

    Aktuell:

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    NÖ Heute TV Überblick Produktion Regie Redaktion

    ORF 05.03.– 13:06 Uhr

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    Täglich um 19.00 Uhr informieren wir Sie mit allen relevanten Nachrichten aus unserem Bundesland. Hier erfahren Sie alle Details rund um die Produktion von „NÖ heute“ und die verschiedenen Empfangsmöglichkeiten der Sendung.  mehr …

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    Im Gasthof zur Linde in Laaben im Wienerwald (Bezirk St. Pölten) dreht sich alles um den Rindfleischgenuss. Das Fleisch für die Steaks kommt bei Gastwirt Robert Geidel direkt aus dem Reifekühlschrank. mehr …

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    Die Redakteurinnen und Redakteure des ORF-Landesstudios Niederösterreich haben Martina Meissner zur „Persönlichkeit des Jahres 2018“ gekürt. Sie ist seit fast 20 Jahren als ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin tätig. mehr …

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    Kultur 20.03.2019 20:07 Uhr

    Spannende Zeitreise in der Römerwelt Wallsee

    Die Gemeinde Wallsee-Sindelburg (Bezirk Amstetten) befindet sich auf den Grundmauern eines römischen Kastells. Das belegen zahlreiche Fundstücke. Vor Kurzem wurde nun die Römerwelt eröffnet, ein geradezu einzigartiges Projekt. mehr …

    12.03.19 Zwergensprache Kurs Kleinkinder Sprachförderung Baden

    Lifestyle 19.03.2019 19:55 Uhr

    Immer mehr Eltern setzen auf „Zwergensprache“

    Vor elf Jahren hat die „Zwergensprache“ ihren Weg von Australien nach Österreich gefunden. Seither wächst in Niederösterreich das Angebot an Kursen, in denen Eltern und Babys die Verständigung mittels Handgesten lernen. mehr …

    Krenfleisch vom Edelwels

    „Köstlich Kulinarisch“ 19.03.2019 19:10 Uhr

    Krenfleisch vom Edel-Wels

    Vor knapp drei Jahren haben Rudi Hirsch und Renate Stadlhofer das „WIRTSHaus Hirsch delikatESSEN“ in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) eröffnet. Sie versprechen kulinarische Raffinessen und bodenständige Küche - etwa Krenfleisch vom Edelwels. mehr …

    Außenansicht Landesgalerie Niederösterreich

    Österreich-Bild am Sonntag 18.03.2019 00:01 Uhr

    Die neue Landesgalerie Niederösterreich

    Ein riesiger, gedrehter Würfel mit schrägen Wänden über mehrere Stockwerke wird zum neuen Wahrzeichen der Stadt Krems – die Landesgalerie Niederösterreich. Sie steht im Mittelpunkt eines „Österreich-Bild am Sonntag“. mehr …

    Hund im Garten

    Tiere 12.03.2019 19:24 Uhr

    Pestizide im Garten als Gefahr für Haustiere

    Für Gartenbesitzer beginnt mit dem Frühjahr wieder die Zeit der Schädlingsbekämpfung. Beim Einsatz von Schneckenkorn oder Unkrautvernichtern ist aber Vorsicht geboten: Für Haustiere können diese nämlich tödlich sein. mehr …

    Selbstgemachter Burger passt nicht nur zur Grillsaison

    „Köstlich Kulinarisch“ 12.03.2019 19:23 Uhr

    BAO-Farm-Burger mit Kartoffelchips

    Weil es bis zur Grillsaison noch etwas dauert, hat sich Robert Morawec bei „sieben:schläfer“ in Falkenstein (Bezirk Mistelbach) ein Burger-Rezept zeigen lassen, dass auch „indoor“ gelingt. mehr …

    La Vita Zahnbürsten Test Zähneputzen

    Gesundheit 11.03.2019 19:15 Uhr

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    Für die tägliche Routine im Bad ist eine Vielzahl an Zahnbürsten am Markt erhältlich. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) testete 13 elektrische und Schall-Modelle. Das Fazit: Qualität muss nicht immer teuer sein. mehr …

    #####EOF##### Protestsongcontest - fm4.ORF.at

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    Protestsongcontest

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    Alle Stories von Martin Blumenau
    13.02.2017
    rote Faust beim Protestsong Contest

    The daily Blumenau. Monday Edition, 13-02-17.

    Besser traurig als einsam. Oder: was ist ein Protestsong?

    Protestsongcontest

    Wir haben einen Sieger!

    Bayerisch-Türkisch-Gold: Das Proteslied 2017 - "Hosgeldiniz (Reißt die Arme auf)" von Danyál als Video.

    Alle Stories von Daniela Derntl
     Danyàl

    Protest vong Contest her

    Der Sieger des FM4-Protestsongcontests ist Danyàl mit "Hosgeldiniz (Reiß die Arme auf)". So war das Finale.

    10.02.2017
    rote Faust beim Protestsong Contest

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    Am 12. Februar wird im Wiener Rabenhoftheater das Siegerlied des Protestsongcontests 2017 gekürt - und ihr dürft mitentscheiden!

    Alle Stories von Michael Fiedler
    28.01.2017
    rote Faust beim Protestsong Contest

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    Alle Stories von Michael Fiedler
    09.01.2017
    rote Faust beim Protestsong Contest

    Protestvorauswahl 2017

    Wir haben entschieden: Hier sind die 25 besten Protestlieder 2017. Eure Playlist für die Ball- und Protestsaison.

    15.11.2016
    Sarah Lesch mit Mikro

    Protestsongcontest 2017

    Könnts ihr bitte ein bissl mehr dagegen sein?! Der #PSC17 wartet auf eure Lieder!

    Alle Stories von Susi Ondrusova
    13.03.2016
    Sarah Lesch Acoustic Session

    FM4 Gästezimmer mit Sarah Lesch

    Die Protestsongcontest-Gewinnerin über ihre Lieblingslieder.

    09.03.2016
    Sarah Lesch Acoustic Session

    FM4 Acoustic Session mit Sarah Lesch

    Die Protestsongcontest-Gewinnerin im Akustik-Studio.

    17.02.2016
    Banner mit erhobener Faust

    Alle Videos zum Protestsongcontest

    Die zehn Finalsongs in ganzer Pracht.

    Alle Stories von Daniela Derntl
    13.02.2016
    Sarah Lesch

    "Sarah, wir wollen ein Kind von dir!"

    Die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch gewinnt den Protestsongcontest 2016 mit ihrem Lied "Testament". Hier gibt's alle Fotos vom Finale und das Video der Siegerin.

    12.02.2016
    Sarah Lesch

    Protestsongcontest 2016 - Das Finale

    Zehn FinalistInnen haben beim großen Finale im Wiener Rabenhof um den Sieg gekämpft. Gewonnen hat die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch.

    23.01.2016
    "aufruf zum protest"

    10 beste Protestsongs

    Das Protestsongcontest-Vorfinale ist entschieden - hier sind die 10 Lieder, die am 12. Februar im Finale dabei sind.

    Alle Stories von Michael Fiedler
    11.01.2016
    Protestsongcontest

    25 Protestlieder

    Die Top 25 des Protestsongcontests 2016: Hier zum Anhören!

    05.11.2015
    Protestsongcontest

    Artikuliert eure Opposition

    Der Protestsongcontest 2016 sucht Lieder des Widerstandes.

    27.02.2015
    Rammelhof

    Rammelhof im Himmel

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    13.02.2015
    Protestsongcontest

    Protestvideos

    Der Protestsongcontest ist geschlagen, wir haben zehn GewinnerInnenvideos!

    Alle Stories von Martin Blumenau
    Gitarre am Protestsongcontest

    The daily Blumenau. Friday Edition, 13-02-15.

    Was nach der Siegerkür am PSC-Abend noch so alles war.

    Alle Stories von Lukas Tagwerker
    Publikum beim Protestsongcontest

    Willkür will Putin küren

    Der Protestsongcontest 2015 hat viel Selbstanklage.

    Alle Stories von Alex Wagner
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    Das war der Protestsongcontest 2015

    Der Gewinner des Abends heißt Rammelhof. Put Put Putin!

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    Politik & Gesellschaft

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    Alle Stories von Irmgard Wutscher
    04.04.2017
    Mensch hält sich Teddybär vors Gesicht

    "Man hat nicht gemerkt, dass ich auf der Straße bin"

    Junge Obdachlose wollen nicht wie der "klassische Sandler auf der Parkbank" ausschauen. Das ist auch ein Grund, warum sie kaum klassische Obdachlosen-Einrichtungen besuchen: Sie sehen sich nicht als Teil dieser Gruppe.

    Alle Stories von Erich Moechel
    02.04.2017
    Flugzeug

    EU-Flugverbote nach US-Vorbild im Anflug

    Nicht nur die beiden schwarzen Listen für Flugverbote und "Sonderüberprüfungen" zeigen die auffällige strukturelle Ähnlichkeit von EU-ETIAS mit dem US-VISIT-System

    Alle Stories von Christian Cummins
    31.03.2017
    Fahrradweg mit Autos drauf

    Vienna's Cycling Infrastructure is "Chaotic"

    This weekend Vienna will celebrate cycling, but infrastructure design guru Mikael Colville-Andersen slams the city's "badly designed" cycle paths.

    Alle Stories von Martin Blumenau
    Flora Petrik

    The daily Blumenau. Friday Edition, 31-03-17.

    Niedere Toleranzschwellen ausstellen. Junge mit struktureller Gewalt bändigen. Abstrafen über Kompromiss-Suche, Verwaltung über Engagement stellen. Die Grünen spielen mit ihrem Rest-Kredit.

    Alle Stories von Ali Cem Deniz
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    Die Entmachtung des Parlaments

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    29.03.2017
    Teekanne

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    28.03.2017
    Brunnenpassage

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    27.03.2017
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    Überwachung Sozialer Netze im EU-Ministerrat

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    Alle Stories von Lukas Lottersberger
    "Geh bitte einfach weiter"

    Digitale Hetzjagden

    Ein Shitstorm kommt oft schneller, als man denkt, und trifft auch Personen, die nicht im Rampenlicht stehen. Wie geht man damit um? Wir haben mit drei "Shitstorm-Opfern" gesprochen.

    #####EOF##### #####EOF##### Nadine Cobbina - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Davidecks - Playlist vom 16.02.2019

    Amp Fiddler Double Delivery, Bilderbuch „Europa 22“ Premiere

    ABC The Look Of Love
    Paris Grey, HiFi Sean Lost without U feat. Paris Grey (Phonk D Dub)
    Teddy Pendergrass Life Is A Song Worth Singing (Jamie Jones Remix)
    Huxley Unstuck (Extended Mix)
    CD_RM The Tour Begins
    Headie One 18Hunna (feat. Dave) [Four Tet Remix]
    iLana Bryne Dub Box Medicine
    Patrick Gibin ft. Javonntte & MdCL Cloud Nine ft. MdCL & Javonntte
    LCD Soundsystem Seconds
    Lauren Flax Work Dat
    Jaye P. Morgan Let's Get Together
    Jungle, Krystal Klear Beat 54 (Krystal Klear 12" Mix)
    Kaz James, Nick Morgan Paradise
    Bonobo Ibrik
    Bunny On Acid It's On (Feat. Amp Fiddler) (Marcel Lune Remix)
    AMP FIDDLER Keep Coming (Brenk Sinatra remix)
    Jorja Smith The One (High Contrast Remix)
    Bawrut und danach Bilderbuch Europa 22 I Hear Voices (Lauer Remix)
    Bilderbuch Europa 22

    Aktuell:

    #####EOF##### Schöne Bücher - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    drei Bücher

    Radio FM4

    Schöne Bücher

    Manche nennen sie Coffeetablebooks. Für die folgenden drei Bücher langt ein Kaffee nicht. Aber wie ein starker Kaffee wirken sie durchaus nach.

    Von Zita Bereuter

    Es gibt Bücher, die nimmt man in die Hand und nach kurzem Blättern vergisst man die Umgebung und die Zeit. Und irgendwann klappt man das Buch zu, taucht wieder in der Gegenwart auf und denkt: Schön war’s. Hier sind drei Bücher für dieses Gefühl.

    „8630 Mariazell“

    „Was? Ein Bildband über Mariazell?“ Die beiden FM4-Kollegen schauen erst mich fragend, dann sich an und prusten laut los. Ob das mein Ernst sei? Und ob!

    Erwin Polanc: 8630 Mariazell. Fotohof edition

    Leseprobe auf erwinpolanc.com

    „8630 Mariazell“ wurde mit dem Staatspreis für das schönste Buch Österreichs ausgezeichnet.

    Denkt man „Mariazell“, sieht man eine weiß-rosafarbene Kirche, Berge oder Lebkuchen vor sich. Ein geradezu pittoresker Wallfahrtsort, wie frisch aus dem Österreichwerbungsprospekt. Aber neben dem auf Hochglanz polierten Pilgerort gibt noch ein anderes Mariazell. Das zeigt Erwin Polanc. Der Grazer Fotograf hat in Mariazell Leute und Momente fotografiert. „8630 Mariazell“ ist der simple Titel und genau das wird auch gezeigt. Bewohnerinnen und Bewohner, Häuserecken, Straßenszenen und Plätze. Unaufgeregt, unaufgeräumt und ungeschminkt. Das ist Alltag. Das ist Leben.

    So ist ein Portrait entstanden – vom Ort und den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ein Fotobildband, in dem man gerne blättert. Mariazell, wie man es nicht kennt. Aber unbedingt kennenlernen sollte.

    „Mute. Die Geschichte eines Labels“

    „All I ever wanted. All I ever needed.“ Warnung: Dieses Buch nimmt man in die Hand und vergisst sehr schnell Zeit und Ort. Dafür muss man kein Fan von Depeche Mode sein. Man blättert und kippt irgendwann rein - in die Welt von Mute. Eines der wichtigsten und einflussreichsten Indie-Labels: Depeche Mode, Nick Cave, Moby, Einstürzende Neubauten, Kraftwerk oder Goldfrapp. Sie alle waren bei Mute. Und viele andere auch.

    Terry Burrows, Daniel Miller: Mute. Die Geschichte eines Labels. 1978 bis morgen
    Übersetzt von Bernhard Schmid
    Blumenbar Verlag
    Originaltitel: Mute: A Visual Document

    Leseprobe

    Der ideale Mute-Künstler ist: „ein eigenständiger, abenteuerlustiger und innovativer Musiker, der sich nicht einordnen lässt. Er setzt sich über alle Konventionen hinweg“, meint Daniel Miller. Er ist Herz und Hirn hinter Mute, das er 1978 gründete. Eigentlich ein „Zufallslabel“, wie er seinen Ein-Mann-Betrieb nennt, das zu dem Label der 80er wurde. (Mittlerweile gehört Mute zu einem großen Konzern.)

    Endlich gibt es die Erfolgsgeschichte auch auf Deutsch zum Nachlesen und visuell erzählt. Cover, Artwork, Fotos, Verpackungen, Design – kombiniert mit gut gesetzter Typo. Da freuen sich die Freundinnen und Freunde von Musik und guter Gestaltung gleichermaßen.

    „Heimat. Ein deutsches Familienalbum“

    Das ist eines der schönsten Bücher, das ich 2018 gesehen habe. Eine handgeschriebene Mischung aus Skizzenbuch, Tagebuch, Notizbuch und Fotoalbum. Man findet Illustrationen, Collagen, Fotos und verschiedenste Dokumente. „Heimat. Ein deutsches Familienalbum“ ist der leichte Titel. Und doch ist es ein Buch mit schwerem Inhalt.

    Nora Krug: Heimat. Ein deutsches Familienalbum
    Penguin Verlag

    Leseprobe und Videos vom Entstehungsprozess auf
    nora-krug.com

    Es geht um den Zweiten Weltkrieg. Um Schuld, um Erbschuld. Um Täter und Mitläufer. Nora Krug hat dieses Buch gezeichnet und geschrieben. Sie ist eine große Vertreterin des Sehens und genauen Hinschauens. „Wir müssen immer genau hingucken und dürfen uns nicht scheuen vor dem Hingucken. Ich finde, dass es unsere Verantwortung ist, sich unserer eigenen Familiengeschichte zu stellen.“ Dabei ist ihr wichtig, keine Schuld zuzuweisen, aber zu überlegen „Wie beeinflusst uns diese Geschichte bis heute? Weil die Erinnerung an den Krieg wird ja über Generationen hinweg kommuniziert und weitergegeben. Auf ganz verschiedenen Ebenen. Auch auf subtilen Ebenen. Ich finde, dass wir uns dessen bewusst sein müssen, wie stark wir dadurch auch heute noch geprägt sind.“

    Nora Krug lebt seit 20 Jahren im englischsprachigen Ausland. In Brooklyn in New York lehrt sie Illustration. Auch aus dieser geographischen Distanz hat sie sich gefragt, was „Heimat“ bedeutet. Was „Identität“ bedeutet. Also hat sie ihre Familiengeschichte aufgearbeitet mit dem Ziel zu verstehen. „Also einen klareren und greifbareren Eindruck davon zu bekommen, wie es sich angefühlt hat, unter dem Naziregime zu leben.“

    In ihrer Familie gab es keine überzeugten Nazis. Aber auch niemanden, der Widerstand leistete. Ihre Vorfahren waren typische Mitläufer. Das findet Nora Krug beachtenswert: „Dass wir schnell uns damit zurechtfinden oder abgeben, dass ‚Mitläufer‘ ein Begriff ist, den wir nicht weiter durchleuchten müssen. Weil, wenn die meisten Deutschen Mitläufer waren, dann hat man ja so ein bisschen das Gefühl, dann muss man auch nicht groß recherchieren. Damit macht man es sich zu leicht. Es gab unter dem Naziregime alle möglichen Fragen und Entscheidungen, die man treffen konnte. Zu denen man sich entschlossen hat oder nicht entschlossen hat. Und es gab auch Wege, auf denen man helfen konnte, ohne dafür selbst ermordet zu werden oder ins Gefängnis zu kommen. Und trotzdem haben sich viele Deutsche dagegen entschieden zu helfen.
    Ich finde, da muss man auch sich ganz gezielte Fragen stellen.“ Das macht Nora Krug.

    Beeindruckend baut sie ihre Familiengeschichte auf. Mütterlicher- und Väterlicherseits. Forscht, sucht und fragt nach. Ungereimtheiten geht sie nach, Unangenehmem nicht aus dem Weg. Das Ergebnis ist großartig gestaltet - aber nicht nur visuell beeindruckend. Dieses Buch ist eines der besten, schönsten und wichtigsten von 2018.

    mehr Buch:

    Aktuell:

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    #####EOF##### Musik/Praxis: Vertrieb und Handel - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Vertrieb und Handel"

    mica - music austria

    Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

    10. 2. 2012 - 16:29

    Musik/Praxis: Vertrieb und Handel

    Die Serviceserie des mica darüber, wie man die eigene Musik in den Handel oder gleich direkt an die Endkunden bekommt.

    Welche Möglichkeiten gibt es, Tonträger direkt – also ohne professionellen Vertrieb - an den Handel oder gleich an die Endkonsumenten zu verkaufen?

    Musik/Praxis

    Rechtliche Grundlagen
    Grundsätzliches zum Urheberrecht.

    Coverversionen, Remix & Sampling
    Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

    Verwertungsgesellschaften
    AKM, Austro Mechana und Co.

    Mehr Verwertungsgesellschaften

    Live Musik
    Konzerte als gutes Geschäft?

    Mehr zum Thema "Live"
    Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

    Labels
    Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

    Ein eigenes Label
    Vor- und Nachteile

    Vetrieb und Handel
    Tonträger verkaufen

    Verlage
    Was macht ein Musikverlag?

    Förderungen & Sponsoring
    Zuschüsse und Co

    Selbstvermarktung
    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Verträge
    Verträge für die Interpret/innen.

    Mehr Verträge
    Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

    Bei Konzerten selbst verkaufen – ein Muss! Das empfiehlt sich selbst im Falle, dass man einen Vertrieb hat (Konditionen dafür müssen mit dem Vertrieb vertraglich ausgemacht werden). Ein Live-Konzert ist die beste Verkaufsshow, die ich bekommen kann. Konzertpublikum ist oft kaufwillig und nimmt gerne ein Andenken an einen gelungenen Abend mit. Meist wird es auch als zusätzlicher Kaufimpuls empfunden, wenn die Musiker selbst ihre Produkte verkaufen oder vielleicht signieren.

    Verkauf über eigene Website ist eine einfache und nicht allzu aufwändige Methode, physische Tonträger und Merchandise zu verkaufen. Viele Menschen schauen sich die Website von Bands an, die sie mögen, dort sollte man es ihnen ganz einfach machen, etwas zu bestellen. Die Zahlungsmethode ist diesbezüglich wohl der heikelste Punkt:

    • Per Nachnahme: Ist sehr teuer und schreckt potenzielle Kunden ab.
    • Vorauskasse: Wird von vielen Menschen nicht gerne gemacht, vor allem bei unbekannten Websites.
    • Auf Rechnung: Man verschickt die Tonträger mit Rechnung und bittet um Überweisung. Das ist natürlich ein gewisses Risiko, aber gerade den Fans, die direkt auf meiner Artist/Label-Website einkaufen, sollte ich eigentlich vertrauen können.
    • Zahlung mit Kreditkarten: Ist nur über Verträge mit Kreditkarten-Gesellschaften möglich und es fallen hohe Gebühren an – zahlt sich für kleine Händler somit kaum aus.
    • PayPal: Bessere Konditionen, aber auch Gebühren (zurzeit bei bis zu € 2500.Umsatz pro Monat: 3,4% vom VK (=Verkaufspreis) + € 0,35), die man in den Verkaufspreis einkalkulieren müsste.

    Etablierte Online-Händler (zum Beispiel Amazon) haben den großen Vorteil, dass sie weltweit bekannt sind und Kunden ihre Zahlungen gerne über vertraute Händler abwickeln. Der Nachteil sind anfallende Gebühren. Momentan 15% des Verkaufspreises + € 0,99 pro erfolgreichem Verkauf. Dazu kommen noch 15% Umsatzsteuer wenn man keine EU-UID Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) hat.

    Natürlich kann man auch den Handel teilweise direkt mit physischen Tonträgern beliefern. Bei den großen Handelsketten wird man damit wenig Erfolg haben, diese arbeiten nur mit professionellen Vertrieben zusammen und sie verlangen selbst für Vertriebe schwer zu erfüllende Konditionen, Vertriebe mit zu wenig kommerziellem Repertoire werden erst gar nicht gelistet.

    Aber die meisten der leider immer seltener werdenden Fachhändler sind eine Option. Die meisten arbeiten auf Kommission: Das heißt, man gibt dem Shop Ware (Lieferschein nicht vergessen, Übernahme bestätigen lassen) und bekommt erst dann Geld, wenn dieser was verkauft hat. Abgerechnet wird monatlich oder meist noch seltener. In vielen Fällen wird man die Shops an die Abrechnung erinnern müssen. Dieser Weg ist nur zu empfehlen, wenn das nötige Vertrauen vorhanden ist. Dafür werden bei Fachhändlern Kunden noch persönlich betreut, wodurch sich auch Alben ohne großes Marketingbudget gut verkaufen lassen. Oftmals ist es möglich, Produkte oder Poster in Auslagen oder im Geschäft gratis zu platzieren.

    Direct To Fan Marketing Services sind Plattformen, auf denen Bands oder Labels vorgefertigte Marketing-, Promotion- oder Verkaufstools nutzen können. Darunter z.B.

    • Artist-Websites
    • Music-Player
    • digitaler Vertrieb oder direkter Download auf der Artist-Site
    • CD oder DVD Herstellung & Verkauf
    • Merchandise- Herstellung und Verkauf (T-Shirts, etc.)
    • Ticketing für Konzerte, Newsletter
    • Statistik-Tools

    Manche Anbieter bieten eine Vielzahl dieser Services an, andere sind auf einzelne Dienstleistungen spezialisiert, lassen sich aber auch gut mit anderen Services kombinieren. Die Angebote sind wirklich vielfältig und es entstehen laufend neue Services. Die Geschäfts- und Abrechnungsmodelle sind sehr unterschiedlich. Es ist zu empfehlen, sich Zeit für die Recherche der Angebote zu nehmen und sich gut zu überlegen, welche der Angebote man wirklich nutzen wollt, was es einem laufend kostet und wie viel man von seinen Einnahmen abgeben muss. Unbedingt die Geschäftsbedingungen gut durchlesen!

    bandcamp, reverbnation, topspin & soundcloud

    Einige dieser Direct To Fan – Tools sind wirklich gut gemacht, ersparen eine Menge Arbeit und sind auch für kleinere Bands leistbar, wie z.B.:

    Ausführliche Artikel zu diesen Services, bei denen Möglichkeiten und Kosten anschaulich erläutert sind, finden sich hier: www.musicaustria.at

    Was macht ein professioneller Vertrieb?

    Ein Vertrieb (wir sprechen hier jetzt zunächst von physischen Vertrieben) verkauft Produkte an den Einzelhandel, der diese dann an die Endkonsumenten weiterverkauft. Dafür hat er meist Telefonverkäufer und Außendienstmitarbeiter. Diese halten Kontakt zu den Einkäufern bei Handelsketten und Fachhändlern und bekommen regelmäßig Termine, um ihre Waren zu präsentieren. Diese im guten Fall flächendeckende Abdeckung des Handels wird man als kleines Label ohne Vertrieb niemals erreichen können. Man muss sich aber auch überlegen, ob das für die eigenen Releases überhaupt notwendig bzw. realistisch ist.

    Der Vertrieb verschickt regelmäßig Aussendungen (per E-Mail oder Post) an Händler und Medien mit Informationen über Neuheiten, Aktionen, Chart-Platzierungen und Live-Terminen seiner Künstler. Er plant in Absprache mit den Labels Zeitpunkt von Veröffentlichungen, Auflage der Pressung, Preisgestaltung etc. sowie Marketing- und Promo-Aktivitäten. Ein Vertrieb hat ein Lager und sorgt dafür, dass immer ausreichend Ware zur Verfügung steht. Darüber hinaus hat er oftmals ein Netzwerk von internationalen Vertrieben, denen er sein nationales Repertoire weiterverkaufen kann.

    Vertriebe hat der Strukturwandel in der Musikbranche wohl am stärksten betroffen, basiert ihr Geschäftsmodell doch oftmals nur auf den weiterhin rückläufigen Verkäufen von Tonträgern. Man muss daher darauf hinweisen, dass es ein gewisses Risiko darstellt, mit einem Vertrieb zu arbeiten. Ein Großteil der heimischen und internationalen Vertriebe ist im letzten Jahrzehnt eingegangen, niemand kann vorhersehen, wie lange die verbleibenden Vertriebe dieses Geschäftsmodell noch aufrecht erhalten können. Für das Netzwerk von internationalen Independent-Vertrieben, die gegenseitig die Ware der anderen Vertriebe in ihren Heimmärkten verkaufen, bedeutet das leider auch, dass es immer lückenhafter geworden ist. Fast kein Vertrieb kann mehr eine physische Veröffentlichung in allen größeren Märkten weltweit ermöglichen.

    Wie auch bei den Labels, gibt es bei Vertrieben Majors und Independent Vertriebe. Alle Major-Labels haben auch in Österreich eine Vertriebsstruktur. Diese Vertriebe arbeiten aber vorwiegend mit ihren hauseigenen Labels. Als Indie-Label ist es nur sehr schwer möglich, von Majors vertrieben zu werden.

    Auch unter den Independent Vertrieben gibt es einige, die mit vergleichbaren Strukturen wie die der Majors arbeiten und auch eine entsprechende Größe haben (z.B. PIAS, Edel). Für ein neues Label ist es fast unmöglich bei diesen großen internationalen Vertrieben unterzukommen.

    Leider gibt es in Österreich nur mehr ganz wenige kleinere Independent Vertriebe. Diese kämpfen alle mit (zu) viel Repertoire auf einem kleinen Markt und haben nicht alle Zugang zu den großen Handelsketten (Libro, Media/Saturn, Müller).

    Kozumel/CC

    Nach welchen Kriterien soll ich mir einen Vertrieb suchen?

    Zunächst sollte ich recherchieren, welche der Vertriebe in Österreich und welche Internationalen für mein Label geeignet wären. Es ist sicher nicht unbedingt einfach, von Österreich aus einen internationalen Vertrieb zu finden. Das kann aber durchaus notwendig sein, weil es z.B. in der Nische, in der ich arbeite, gar keinen geeigneten heimischen Vertrieb gibt.

    Es gibt ein paar Punkte, die man von einem Vertrieb erfahren sollte, um beurteilen zu können, ob es der geeignete Vertrieb für das eigene Label wäre:

    • Welche Labels hat der Vertrieb noch im Programm, bzw. wie groß sind die? Das hilft einzuschätzen, welchen Stellenwert man in diesem Vertrieb haben würde. Es nützt einem ja der beste Vertrieb nichts, wenn das eigene Label dort nur unter ferner liefen rangiert.
    • Welche Musikgenres bietet der Vertrieb an? Wichtig auch um herauszufinden, welche Glaubwürdigkeit dem Vertrieb von Fachhändlern zugestanden wird. Ein Außendienstmitarbeiter, der in einem Gespräch Schlager und Dubstep-Alben verkaufen soll, kann kaum in beiden Bereichen als kompetent gelten.
    • Hat der Vertrieb Zugang zu den wichtigen Ketten? Steht meine Musik dann möglicherweise auch beim Saturn oder Libro?
    • Hat der Vertrieb internationale Partner zumindest in den wichtigsten Territories? Wie groß sind somit die Chancen, dass die eigenen Produkte international verkauft werden können.

    Um sich einem guten Vertrieb entsprechend zu präsentieren, ist eine professionelle Selbstdarstellung wichtig. Die folgenden Punkte interessieren einen potenziellen Vertrieb:

    • Mit welchen Künstlern arbeitet das Label?
    • Welche davon spielen live?
    • Sind Compilations und/oder Artist Alben geplant?
    • Anzahl der geplanten Veröffentlichungen pro Jahr?
    • Wird Promo (auch) selbst gemacht?
    • Arbeitet das Label mit nationalen und/oder internationalen Promo-Agenturen?
    • Arbeiten die Künstler des Labels mit Managern oder Booking-Agenturen?
    • Ist das Label zu Marketingausgaben bereit?
    • Was ist das Alleinstehungsmerkmal dieses Labels?

    Hat man einen passenden Vertrieb gefunden, wird man einen Vertrag mit ihm abschließen, einen einfachen Muster-Vertriebsvertrag findet man auf der mica-Website.

    Verträge mit Vertrieben sind keine allzu komplexe Angelegenheit, zwei Hinweise dazu:

    Vertragsdauer: Man sollte sich nicht fix länger als 3 bis maximal 5 Jahre an einen Vertrieb binden, unter zumindest 1-2 Jahren wird es aber schwierig sein, die Arbeit eines Vertriebs zu beurteilen. Auch wird ein Vertrieb nur ernsthafte Anstrengungen für ein Label unternehmen, wenn er eine gewisse Zeit sicher mit einem Label arbeiten wird. Eine gute Möglichkeit wäre die Vereinbarung über eine kurze Vertragsdauer mit automatischer Verlängerung bei nicht fristgerechter Kündigung.

    Kommission: Heutzutage machen die meisten Vertriebe fast nur noch Kommissionsgeschäfte, das heißt sie übernehmen die Ware, zahlen dem Label aber nur tatsächliche Verkäufe. Vorfinanzierungen an Labels sind für die Vertriebe durch die schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen meist nicht mehr möglich.

    Wie kann ich meine Musik in Online-Shops bringen?

    In der Online-Welt ist es glücklicherweise um einiges leichter, die eigene Musik in die wichtigsten Shops und Portale zu bekommen. Allerdings kann man auch nicht so einfach selbst einen Deal mit iTunes machen, dafür gibt es Aggregatoren.

    Aggregatoren sind Digitalvertriebe. Sie beliefern in der Regel die wichtigsten Shops (wie iTunes, Napster oder Amazon), eine Menge von Spezialstores (wie Beatport, Juno oder Zero“) und auch die wichtigsten Streaming-Services (wie Spotify oder Simfy). Sie bemühen sich auch, rasch mit neuen Services Verträge abzuschließen.

    In Österreich gibt es momentan zwei unterschiedliche und gute Modelle für den Digitalvertrieb, den Aggregator ORDIS (Online Reseller Distribution Service) und das Software Paket für digitale Distribution der Firma Rebeat.

    In der nächsten Folge von Musik/Praxis geht es um die Rolle von Verlagen.

    Aber auch am internationalen Markt gibt es gute Aggregatoren, mit denen man als österreichisches Label arbeiten kann, wie etwa Finetunes oder Zebralution. Als Entscheidungshilfe sollte man die unterschiedlichen Angebote hinsichtlich der folgenden Fragen vergleichen:

    • Welche Fixkosten entstehen pro Release/Jahr, wie viele % gebe ich von den Einnahmen ab?
    • Mit welchen Shops und Services arbeitet der Aggregator?
    • Wie lange binde ich mich an den Aggregator?
    #####EOF##### Musik/Praxis: Verträge - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis: Verträge"

    mica - music austria

    Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

    9. 3. 2012 - 22:22

    Musik/Praxis: Verträge

    Zum Abschluss der mica Serviceserie gibt es hier in zwei Teilen Erklärungen und Muster einiger verbreiteter Vertragswerke - zuerst für die Interpret/innen.

    Im Laufe eines Musikerlebens wird man mit den unterschiedlichsten Verträgen konfrontiert. In diesem Artikel wird ein kleiner Überblick gegeben, welche Verträge zwischen welchen Partnern im Musikbusiness üblicherweise abgeschlossen werden mit Hinweisen, was es dabei zu beachten gilt. Im Artikel wird auf gratis Musterverträge des mica verlinkt, die für persönliche Zwecke verwendet und adaptiert werden dürfen und sollen.

    Musik/Praxis

    Rechtliche Grundlagen
    Grundsätzliches zum Urheberrecht.

    Coverversionen, Remix & Sampling
    Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

    Verwertungsgesellschaften
    AKM, Austro Mechana und Co.

    Mehr Verwertungsgesellschaften

    Live Musik
    Konzerte als gutes Geschäft?

    Mehr zum Thema "Live"
    Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

    Labels
    Von Plattenfirmen, Labels und Verträgen

    Ein eigenes Label
    Vor- und Nachteile

    Vetrieb und Handel
    Tonträger verkaufen

    Verlage
    Was macht ein Musikverlag?

    Förderungen & Sponsoring
    Zuschüsse und Co

    Selbstvermarktung
    Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

    Verträge
    Verträge für die Interpret/innen.

    Mehr Verträge
    Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels

    Einleitend ist zu diesen Musikverträgen zu sagen, dass es in Österreich kein ausgeprägtes Urhebervertragsrecht gibt, welches die meist schwächere Verhandlungsposition der Musikschaffenden gegenüber ihren Vertragspartnern ausgleichen könnte – wie es etwa das Mietrecht tut. Es gibt also keine Vorschriften über die möglichen Abmachungen in den Verträgen (mit der Ausnahme, dass sie nicht „sittenwidrig“ sein dürfen und sich an bestehende Gesetze halten müssen) und auch keine Vorgaben, dass die Verträge klar und einfach verständlich formuliert sein müssen. In den Musterverträgen des mica haben wir darauf geachtet und auch auf Ausgewogenheit hinsichtlich der Leistungen und Vereinbarungen wurde Wert gelegt (nähere Erläuterungen zu diesen Musterverträgen hier).

    Die in diesem Artikel genannten "üblichen" Konditionen sollen als Anhaltspunkt für Verhandlungen verstanden werden, um ein gewisses Gefühl dafür zu bekommen, wie der Vertrag einzuschätzen ist, der einem vorgelegt wurde. Es gibt aber kein Anrecht auf diese Konditionen. Um eine wirklich seriöse Einschätzung abzugeben, welche Konditionen in welchem Vertrag realistisch sind, wäre die Kenntnis vieler verschiedener Faktoren notwendig. Es kann also auch sein, dass es begründet ist, warum einzelne der mir angebotenen Konditionen stark von den hier angeführten abweichen (etwa einen extrem hohen Aufwand eines Labels für Promotion oder eine sehr teure Aufmachung eines Tonträgers).

    Das mica bietet kostenlos persönliche Beratungsgespräche an, in denen von auf diesem Gebiet erfahrenen Anwälten Verträge genau erklärt werden. Die wichtigsten Punkte aus Sicht der Musiker sind eigentlich immer: Welche Beteiligung erhalte ich, was macht mein Vertragspartner für mich und wie lange bin ich gebunden.

    Als Interpret werde ich am häufigsten mit folgenden Verträgen zu tun haben:

    Bandvertrag

    (zwischen den einzelnen Mitgliedern einer Band)

    Nicht zu verwechseln mit dem Bandübernahmevertrag, bei dem es um Tonaufnahmen (Bänder) geht. Dieser Vertrag dient dazu, innerhalb einer Band zu klären, wie man finanzielle Dinge regelt, was passiert, wenn ein Mitglied aus der Band aussteigt etc. Der wichtigste Punkt ist eigentlich, was mit dem Bandnamen geschehen soll, wenn ein Bandmitglied ausscheidet. Natürlich glaubt jede Band, dass sie so eine Vereinbarung niemals brauchen wird, weil ja alle so gute Freunde sind, aus der Praxis gibt es aber viele Fälle, bei denen mühsame und teils kostenintensive (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden gewesen wären, hätte es einen solchen Vertrag gegeben. Solange man sich gut verträgt, findet man einfacher zu Regelungen, mit denen alle einverstanden sind.

    Wahrnehmungsvertrag mit einer Verwertungsgesellschaft

    (zwischen einem Musiker und der für Interpreten zuständigen Wahrnehmungsgesellschaft, in Österreich der LSG)

    Hier ist der Wahrnehmungsvertrag der LSG-Interpreten zu finden, momentan ist allerdings gerade ein neuer Vertrag in Arbeit. Wenn man beschließt, die LSG mit der Wahrnehmung bestimmter Rechte als Interpret zu beauftragen, muss man sich über den Vertrag keine allzu großen Gedanken machen, da er ohnehin nicht verhandelbar ist.
    Mehr Informationen über die Aufgaben von Verwertungsgesellschaften finden sich in Teil 3 und Teil 4 dieser Serie.

    kylemac CC

    Labelverträge

    (zwischen einer Band (einem Solo-Musiker) und einem Plattenlabel)

    In so einem Vertrag übertragen die Musiker die Rechte an von ihr hergestellten Tonaufnahmen (dem Masterband) sowie etwaigen Texten, Fotos, Logos etc. an ein Label zur umfassenden Verwertung, also der Herstellung von Tonträgern, der Verwertung im Rahmen von Compilations, der Verwertung der Aufnahme in Film, Computerspielen oder Werbung etc.

    In diesem Vertrag wird die Herstellung von Tonaufnahmen mit dem Künstler und deren umfassende Verwertung durch das Label geregelt.
    Mehr Infos zur Unterscheidung dieser beiden Vertragsformen und zu den einzelnen Vertragspunkten in Labelverträgen findet man hier unter Deals mit Labels

    Konzertverträge

    (zwischen einer Band (einem Solo-Musiker) oder deren Booking-Agentur und einem Veranstalter)

    Ausführlichere Infos zu den einzelnen Vertragspunkten in Konzertverträgen findet man hier unter Gebucht werden - Deals mit Veranstaltern.

    Konzertagenturvertrag

    (zwischen einer Band (einem Solo-Musiker) und einer Booking-Agentur)

    Darin wird geregelt, zu welchen Bedingungen eine Agentur eine Band zwecks Planung, Koordinierung und Vermittlung von Konzerten vertreten soll. Entscheidende Punkte sind Exklusivität (oder nicht), das Gebiet, in dem die Agentur tätig werden soll/darf, die Vergütung der Agentur (in der Regel 15-25% der Nettogagen) und die Vertragsdauer.

    Managementvertrag

    (zwischen einer Band (einem Solo-Musiker) und einem Management)

    Ein Manager kümmert sich um sämtliche Bereiche der geschäftlichen Tätigkeit einer Band. Das reicht von Vertragsverhandlungen oder Abschlüssen, Werbemaßnahmen und Buchen von Konzerten bis zu Kontoführung und steuerlichen Belangen. Wichtige Punkte sind: darf der Manager nur Vertragsverhandlungen führen oder auch Verträge abschließen? Wie hoch ist seine Beteiligung (meist ca. 20%) und an welchen Einkünften wird er beteiligt? Hier gilt es etwa zu beachten, ob Einkünfte aus Urhebertantiemen auch berücksichtigt werden oder Einnahmen aus Tonträgerverkäufen, die vor Abschluss des Managementvertrages aufgenommen wurden oder Konzerten, die davor vereinbart wurden. In manchen Verträgen sind auch Honorare für den Manager nach Vertragsende vorgesehen – wenn überhaupt, ist das für noch vom Management vermittelte Konzerte denkbar, eine generelle Beteiligung, manchmal über Jahre vorgesehen, sollte man vermeiden. Natürlich ist auch die Vertragsdauer ein wichtiger Punkt.

    Vertrag mit einem Produzenten

    (zwischen einer Band (einem Solo-Musiker) und einem Produzenten)

    Auch hier kommt ein Künstlervertrag zur Anwendung (wie zwischen Label und Artist), in dem die Herstellung von Tonaufnahmen mit dem Künstler und deren umfassende Verwertung geregelt ist, nur dass diesmal der Produzent die Rechte übertragen bekommt, der sie dann seinerseits meist einem Label überträgt. Die wichtigsten Punkte: wie viele Aufnahmen sind in welchem Zeitraum herzustellen, wer trägt dafür die Kosten? Umsatzbeteiligung (bei Künstlerverträgen üblicherweise 6-12% vom HAP, dem Netto-Handelsabgabepreis, also dem Preis, den ein Shop an den Vertrieb zahlt) und etwaige Vorauszahlungen, Vertragsdauer (empfehlenswert nicht länger als 2-3 Jahre inklusive aller Optionen, üblich 2-10 Jahre) und persönlichen Exklusivität. Mit letzterem ist gemeint, dass der Künstler während der Vertragsdauer nur dem Produzenten für Aufnahmen zur Verfügung stehen darf. Davon können aber einzelne Projekte, Arbeit als Studiomusiker oder ähnliches ausgenommen werden.

    Merchandisevertrag

    (zwischen einer Band (einem Solo-Musiker) und einem Lizenznehmer – das kann z.B. ein Label sein oder eine Merchandising Firma.)

    Wichtige Punkte: welche Produkte dürfen hergestellt werden und in welchem Vertriebsgebiet bekommt der Lizenzpartner die Rechte? Vertragsdauer und Beteiligungsmodell (üblich ist hier, dass die Band einen Anteil am Nettoumsatz von 20-50% erhält).

    Endorsementvertrag

    (zwischen einem Musiker und einem Unternehmen, meist einem Instrumentenhersteller)

    In einem solchen Vertrag wird geregelt, in welchem Ausmaß sich ein Musiker zur Bewerbung eines Produkts oder einer Produktpalette einer Firma zu Verfügung stellt. Also etwa für öffentliche Auftritte, Autogrammstunden, Fotosessions etc., in denen Gitarren oder Drums präsentiert werden. Neben Vergütung (meist einmalige Zahlung + Instrumente) und Vertragsdauer ist auch hier die Frage der Exklusivität ein wichtiges Thema – man darf dann im Vertragszeitraum in der Öffentlichkeit ausschließlich Produkte dieser Firma zum Musizieren verwenden.

    Künstlerquittung

    (zwischen einem Musiker und einem Produzenten oder einer Band)

    Diese Vereinbarung ist für Studiomusiker gedacht, die an Aufnahmen mitwirken, aber nicht Bandmitglieder sind. Die Musiker übertragen darin ihre Leistungsschutz- und Verwertungsrechte an der Aufnahme an die Band, an deren Aufnahmen sie mitgewirkt haben, oder an deren Produzenten. Diese brauchen diese Rechte, damit sie die Aufnahmen dann an Dritte zur Verwertung weitergeben können (Labels, Filmproduzenten etc.) ohne jedes Mal das Einverständnis aller an der Aufnahme mitwirkenden Musiker einzuholen. Diese werden dafür meist mit einem einmaligen Honorar vergütet.

    Multiple Rights Deals

    In vielen Fällen werden Künstlern heutzutage so genannte "multiple rights deals“ (der Begriff 360° Deal ist etwas aus der Mode gekommen, weil negativ konnotiert) angeboten. In diesen Verträgen werden neben der Verwertung von Aufnahmen auch Vereinbarungen über Beteiligungen an Umsätzen aus z.B. Konzerten, Werbeeinnahmen, Merchandise-Verkäufen etc. getroffen. Das liegt daran, dass mit Tonträgerverkäufen nicht mehr so viel Geld zu machen ist wie früher – oft nicht mal genug, um die Produktions- und Marketingkosten einzuspielen. Für Künstler ist entscheidend, ob diesen Beteiligungen auch entsprechende Leistungen gegenüber stehen (dann kann es auch durchaus Vorteile haben, wenn eine Firma mehrere Bereiche abdeckt) oder ob die Plattenfirmen nur bei den Einnahmen der Künstler mitschneiden wollen, ohne dafür wirklich etwas zu tun.

    Mehr Verträge und Informationen für Komponisten, Textautoren und Labels gibt es in der letzten Folge der Serie Musik/Praxis nächsten Freitag!

    #####EOF##### Widerstand gegen geplantes LASK-Stadion - sport.ORF.at

    Widerstand gegen geplantes LASK-Stadion

    Zum geplanten Neubau des LASK-Stadions am Pichlinger See in Linz will eine Bürgerinitiative unter dem Namen „Rettet den Pichlinger See“ eine Volksbefragung erzwingen. Die dazu notwendigen 6.100 Unterschriften werden ab sofort gesammelt, wurde in einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgegeben.

    Rednering des neuen LASK-Stadion auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand von Linz
    APA/Kernkompetenzen & Amago Filmproduktionen

    Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres ist publik, dass der Fußball-Bundesligist auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand ein neues Stadion errichten will. Es soll mit 16.500 Sitzplätzen für Länderspiele tauglich werden. Als Baubeginn für das auf 45 Millionen Euro geschätzte Projekt wurde der Frühsommer 2020 angedacht.

    Teures „Mammutprojekt“

    Die Gegner befürchten, dass 200.000 Quadratmeter wertvolles Grünland aus dem Naherholungsgebiet und dem regionalen Grünzug „herausgeschnitten“ und darauf ein Stadion für 16 Bundesliga-Spiele pro Jahr, aber auch für Events wie Konzerte gebaut werden soll. Die Gegner sprechen von einem „Mammutprojekt“ mit 20.000 Sitzplätzen, 3.500 Parkplätzen, Trainingsplätzen, Nebengebäuden und 50 Millionen Euro Baukosten. Zudem sei die Rede von einer eigenen Autobahnabfahrt um 20 bis 30 Millionen Euro von der öffentlichen Hand.

    #####EOF##### #####EOF##### Lass mich dir von der Liebe erzählen - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Anger

    Jasmine Deporta

    FM4 soundpark

    Lass mich dir von der Liebe erzählen

    Anger sind eine Band und ein Paar. Es funktioniert. Unser FM4 Soundpark Act im Jänner.

    Von Lisa Schneider

    Emo-Boy trifft cooles Skater-Girl. Sie mögen sich natürlich nicht. Erst später dann werden sie Freunde, dann ein Paar. Und dann eine Band. Anger, das sind Julian Angerer und Nora Pider aus Brixen, Südtirol, sind vor kurzem nach Wien gezogen und haben aus den Bergen und dem weichen italienischen Flair eine schön-traurige Grundstimmung mitgebracht.

    Anger

    Lisa Schneider

    Anger zu Gast im FM4 Soundpark Studio

    Immer auf der Bühne

    Performativ in VonPiderZuHeiss und auch als Band mit The Artificial Harbour habe die beiden schon vor Anger zusammengearbeitet. Das gemeinsame Projekt Anger ist ein noch ganz frisches, ein gutes Jahr ist es alt. Nora Pider hat da beschlossen, ein neues Instrument zu lernen, es war der Bass, jetzt liebt sie ihn. Anders vor allem als in ihren vorigen gemeinsamen Projekten ist es nicht ein bestimmter Mensch, der im Mittelpunkt steht. Anger teilen sich nicht nur die Energie auf der Bühne, sie teilen sich auch den Gesang, aus der Stimmdopplung entsteht wie von alleine eine dezent-schöne Androgynität. Ein Front-Duo, das die Geschlechterrollen nicht vertauscht, aber sie vollends verzerrt, damit alles in einem aufgehen kann.

    „Tatsächlich, wir funktionieren wie Yin und Yang“, erzählt Nora im Interview. Das ist natürlich auf Platte, vor allem aber live zu spüren. Das performative Element, dem vor allem Nora Pider neben Anger noch immer nachgeht, ist eine fast ebenso starke Kraft wie die Musik. Es gibt keinen Raum zwischen dem Publikum und der Bühne – wobei Julian Angerer, wie er schmunzelnd einwirft, am liebsten eine riesige Stage bespielen würde. Das aber nicht aus Selbstüberschätzung: „Unsere Stimmen sind eigentlich weniger gesungen als vielmehr gehaucht. Es ist sehr leise, und da ist es am besten, das Schlagzeug wird weit, weit weg von den Gesangsmikrophonen positioniert.“

    Anger

    Alexander Gotter

    Anger im letzten Dezember live im Kramladen Wien

    Lass mich die Wahrheit erzählen

    Es sind gehauchte Dreampop-Liebeslieder, die die Essenz ihrer Beziehung destillieren, nicht in kryptischen Satzbausteinen versperrt sind, sondern offen und selbstreflexiv mit sich selbst umgehen.

    Den Mut zur Offenheit beweisen Anger nicht nur in der musikalischen Veröffentlichung ihrer Zweisamkeit, sondern auch in der visuellen Umsetzung: Das Video zur Single „Without You“ wurde im Schlafzimmer von Nora Piders Mutter gedreht – eine Notlösung, weil das gewollte Hotelzimmer nicht frei war. Und irgendwie dann doch ein wie ausgesuchter Ort für die 80er-Anleihen, die schweren Gitarren, die Träumereien. Da gibt es nur die Kamera und die beiden und ihre sehr intime Sicht auf die Dinge. Der jeweils andere hat dabei die Szenen seines Geliebten im Nachhinein geschnitten, um die Präzision der eigenen Sichtweise – und Liebe – noch deutlicher zu machen. Herauskommen ohne viel Aufhebens Fragen wie: Können wir uns wirklich finden?

    Es geht um die Liebe, aber um mehr

    „Without You“ war die erste von Anger veröffentlichte Single, darauf folgt, wie soll es anders sein, ein weiterer Liebessong, der dieselbe schon im Titel trägt, sie heißt „Another Love“.

    Sidefact

    Nora Pider ist nicht nur Musikerin, sondern auch Schauspielerin und Performance-Künstlerin. Sie hat an der Schauspielschule Krauss studiert und eine Tanzpädagogik-Ausbildung an der Konservatorium Wien Privatuniversität absolviert. The Gap hat sie kürzlich als eine der aufstrebenden Wiener Schauspielerinnen porträtiert.

    Aber es ist nicht ihre glückliche Beziehung, die uns Julian Angerer und Nora Pider eingebildet auf die Nase binden wollen. Ihre Offenheit ist schätzenswert, die Verletzlichkeit umso größer.

    Auch zu „Another Love“ gibt es ein Video, diesmal zusammen mit dem Filmemacher Ivan Poletti aufgenommen. Die Szenerie ist eine ganz andere, so wie es auch der Song ist: Ein drängender Funk-Bass mischt sich hinein und plustert die gewohnt hauchigen Stimmen das ein oder andere Mal zum Quäken auf. Es muss nicht immer alles geradlinig sein, auch nicht die Beziehung, die sich hier anders als noch im Schlafzimmer als eine Flucht in die Individualität darstellt, wir sind nicht nur zusammen eins. Ein Liebeslied für sich selbst und für das Gegenüber, für die Musik und für das Gefühl, das sich ausbreitet, wenn sie allen anderen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

    Bei beiden bis jetzt veröffentlichten Singles von Anger hatte der nicht unbekannte Künstler (Hearts Hearts, Eoae) und Produzent (Olympique, Safari) Peter Paul Aufreiter seine Finger im Spiel. Er wird auch bei der Debut-EP, die im März erscheinen wird, unterstützend dabei sein. Anger konnten sich inzwischen zusätzliche professionelle Unterstützung sichern, sie sind im Booking beim Wiener Label ink music untergekommen.

    Wir warten jetzt also während der kalten Wintermonate auf die Debut-EP von Anger, sie wird „Liebe und Wut“ heißen. Ob ich je einen schöneren Titel gehört habe, weiß ich nicht.

    Aktuell:

    #####EOF##### Playlists von FM4 Heartbeat - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Ihre Anfrage an das ORF RadioKulturhaus - der.ORF.at
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    #####EOF#####

    Vorarlberg

    Erziehung ist Beitrag im Dienst der Öffentlichkeit

    #####EOF##### Weniger Schäden seit Biberverordnung - noe.ORF.at

    Weniger Schäden seit Biberverordnung

    Die Zahl der Biber (zuletzt 4.700) steigt rasant. Damit etwa die Schäden an Schutzdämmen nicht ausufern, können Biber seit dem Jahr 2016 einfacher gefangen werden. Im Marchfeld gingen die Schäden seither spürbar zurück.

    Seit Anfang April gilt in Niederösterreich für Biber die Schonzeit. Bis Herbst dürfen sie also nicht gefangen und getötet werden. Keine Schonzeit gibt es hingegen für die Wasserverbände, die nun mit der Sanierung der alljährlichen Biberschäden beschäftigt sind. In Glinzendorf (Bezirk Gänserndorf) muss etwa der Schutzdamm wegen vieler Löcher verstärkt werden.

    „Die Biber haben leider die Eigenschaft, ihre Wohnhöhlen in die Dämme zu graben“, beklagt Wolfgang Neudorfer, Geschäftsführer der Marchfeldkanal Betriebsgesellschaft. Die Dämme verlieren dadurch an Stabilität. „Es hat Stellen gegeben, an denen man von der einen Seite auf die andere sehen konnte“, erinnert sich der Obmann des Wasserverbandes Rußbach, Friedrich Quirgst. In manchen Höhlen hatten fünf bis zehn Kubikmeter Erde Platz, „da ist der Damm natürlich nicht mehr hochwassersicher“, betont Quirgst.

    Eisenwand soll vor Biber schützen

    Um solche Löcher künftig zu verhindern und die Ortschaften vor einem Hochwasser zu schützen, werden auf einer Länge von 2,5 Kilometern Spundwände eingesetzt. „Das heißt, es werden Eisenbalken in die Erde eingebracht. Je nach Höhe des Dammes drei bis vier Meter tief, die miteinander verbunden werden“, schildert Quirgst. Der Damm enthält in Zukunft also eine Eisenwand, die dann sowohl dem Biber als auch dem Hochwasser standhalten soll.

    Biber Dämme Eisenbohle Spundwände

    ORF

    Die Eisenbalken in der Erde werden in die Erde eingesetzt

    Die Sanierung kostet drei Millionen Euro, die von Bund, Land und Gemeinden getragen werden. Für die Gemeinden im Wasserverband Rußbach sei das viel Geld, heißt es. Dass die Zahl der Biber durch die neue Verordnung nun einfacher reduziert werden kann, komme den betroffenen Gemeinden entgegen. Bis vor zwei Jahren musste für jeden Biber, bevor er gefangen werden durfte, ein eigener Bescheid erlassen werden. Laut Neudorfer hätte das oft mehrere Monate gedauert.

    300 Biber in Niederösterreich entnommen

    Durch die neue Biberverordnung wurden Regionen festgelegt, in denen Biber gefangen werden dürfen. Ein Sachverständiger muss den genauen Abschnitt dann nur noch bewilligen - mehr dazu in Biber-Verordnung soll Population senken (noe.ORF.at; 19.5.2016). Eine Obergrenze, wie viele Biber entnommen werden dürfen, gebe es nicht. Die Wasserverbände können somit auf Schäden schneller reagieren. Niederösterreichweit wurden seither 300 Biber gefangen und getötet.

    Grafik Biberentnahme

    ORF

    In den blau eingefärbten Regionen dürfen Biber entnommen werden

    Entlang des Rußbaches wurden seit 2016 70 Dämme und 80 Tiere entfernt. Die Biberverordnung habe sich bewährt, hält Neudorfer fest: „Dort, wo man in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme an Schäden, etwa instabile Dämme, gesehen hat, ist die Zunahme deutlich zurückgegangen.“ Die Verordnung gilt bis 2021. Für ein nachhaltiges Zusammenleben zwischen Biber und Mensch müsse dieses System unbedingt beibehalten werden, betonte Neudorfer.

    Die Sanierungsarbeiten am Damm des Marchfeldkanals laufen unterdessen weiter. Stück für Stück arbeiten sich die Bagger voran, pro Tag werden etwa 700 Meter Eisenwand verlegt. Nach Glinzendorf fehlen noch die Gemeinden Leopoldsdorf und Haringsee (beide Bezirk Gänserndorf). Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen und die Bewohner bei Hochwasser wieder ausreichend geschützt sein.

    Stefan Sailer, noe.ORF.at

    Links:

    #####EOF##### Die Daten, die ich rief - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Katharina Nocun

    Elevate Festival Graz

    elevate festival

    Die Daten, die ich rief

    Die Datenspezialistin Katharina Nocun im FM4 Interviewpodcast über ihren Versuch, eine möglichst große Datenspur zu hinterlassen.

    Von Maria Motter

    Bei einem Saunabesuch bemerkt Katharina Nocun, dass sie von Kameras aus drei Perspektiven gefilmt wird. Sie denkt: Das gibt’s nicht! Gibt es doch und wir wären bereits viel weiter, sagt die deutsche Bürgerrechtsaktivistin und studierte Ökonomin heute. 2016 hat sie gegen das neue deutsche Bundesnachrichtendienst-Gesetz protestiert, das von der deutschen Bundesregierung verabschiedet wurde.

    Katharina Nocuns Eltern sind beide Programmierer. Sie weiß, was man mit Daten alles machen kann. 14 Monate hindurch hat sie ihr Online-Verhalten geändert, um eine möglichst große Datenspur zu erzeugen. Dann hat sie Behörden und Unternehmen angeschrieben und um alle Daten ersucht, die zu ihrer Person gespeichert sind.

    Nicht nur gibt es einen Eintrag in der deutschen Datenbank für Cyberkriminalität zu ihrem Namen, von dem sie nichts wusste. Amazon schickte ihr eine Datei, die ihr buchstäblich über den Kopf wachsen würde, hätte sie das File ausgedruckt: Auf Din-A-4-Seiten ausgedruckt, würden sich allein die von Amazon über sie gesammelten Daten 1 Meter 70 hoch stapeln!

    „Die Daten, die ich rief“ heißt das Buch, in dem Katharina Nocun ihre Recherche dokumentiert, die Erstaunliches zu Tage förderte. Maria Motter hat Katharina Nocun am Elevate Festival in Graz zum Interview getroffen.

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    Aktuell:

    #####EOF##### FM4 Charts - fm4.ORF.at
    #####EOF##### Radio Oberösterreich
    Radio OÖ Logo

    08.10.– 14:17 Uhr

    Programm von Radio Oberösterreich

    Radio Oberösterreich bringt rund um die Uhr stündlich Weltnachrichten, lokale Nachrichten aus Oberösterreich gibt es jeweils zur halben Stunde. Hier finden Sie eine Übersicht über das Programm von Radio Oberösterreich.  mehr …

    Muddy Waters Blues

    13.03.– 11:55 Uhr

    Blues - der Soundtrack einer Ära

    „Lust aufs Leben“ steht in den kommenden Wochen ganz im Zeichen des „Blues - der Soundtrack einer Ära“. Michael Huemer widmet sich in vier Teilen der Geschichte dieser faszinierenden Musik. Im fünften Teil geht es um den „Blues in Linz“.  mehr …

    Weitere Meldungen

    04.04.2019 13:00 Uhr

    Gustostückerl: Bärlauchschaumsuppe mit Bachforellenstreifen

    In den „Gustostückerln“ am Donnerstag hat Günther Hofer „Bärlauchschaumsuppe mit Bachforellenstreifen“ zubereitet. Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen! mehr …

    Roland Kaiser zu Gast in Servus OÖ

    Kultur 03.04.2019 15:48 Uhr

    Roland Kaiser zu Gast in „Servus Oberösterreich“

    Die Schlagerlegende Roland Kaiser war am Mittwoch Gast in der Sendung „Servus Oberösterreich“ bei Radio Oberösterreich. Geplaudert wurde natürlich über Musik und auch James Bond. mehr …

    Insekten Blumen

    03.04.2019 13:29 Uhr

    Das schleichende Insektensterben

    Der Frage, warum es immer stiller in unseren Gärten wird und wohin, vor allem aber, warum die Insekten verschwinden, geht die Sendung „Lust aufs Leben“ am Sonntag, 7. April 2019 ab 21.03 Uhr nach. mehr …

    Bücher

    03.04.2019 10:47 Uhr

    „Premiere“: Bücher vom Lügen und Beobachten

    Ein literarisches Kontrastprogramm bietet die Sendung „Premiere“ am Samstag, 6. April 2019, ab 19.03 Uhr. Christian Schacherreiters Roman „Lügenvaters Kinder“ und Leopold Federmairs „Tokyo-Fragmente“ werden vorgestellt. mehr …

    Erlebnis Österreich Die Steyr

    01.04.2019 08:00 Uhr

    Erlebnis Österreich: „Die Steyr“

    70 Kilometer legt die Steyr von ihrem Ursprung nahe Hinterstoder im Toten Gebirge bis zu ihrer Mündung in die Enns mitten in der Stadt Steyr zurück, wie ein „Erlebnis Österreich“ am 7. April um 18.25 Uhr in ORF 2 zeigt. mehr …

    Cafe "Vollpension", Hannah Lux

    31.03.2019 13:35 Uhr

    Zu Gast in „Linzer Torte“: Hannah Lux

    In der Sendung „Linzer Torte“ war am Sonntag Hannah Lux aus Bad Ischl zu Gast. Im Cafe „Vollpension“ bringt die noch ziemlich junge Sozialunternehmerin Alt und Jung erfolgreich zusammen. mehr …

    Mein Lieblingswirtshaus in Radio OÖ

    ORF 31.03.2019 10:04 Uhr

    Mein Lieblingswirtshaus in Radio OÖ

    Radio Oberösterreich geht auf Wirtshaustour. Die Sendung „Mein Lieblingswirtshaus“ steht jeden Sonntag von 12.00 bis 14.00 Uhr auf dem Programm. mehr …

    Ravioli mit Zitronensauce

    30.03.2019 18:00 Uhr

    Kulinarik: Ravioli mit Zitronensauce

    Früher Wirtshaus, heute Ristorante, früher Schweinsbraten, heute Pasta. Familie Monsorno werkt im Donauhof in Ottensheim seit Ende 2012, serviert und kreiert täglich frische hausgemachte Pasta, und für sie ist die Donau hier das Meer. mehr …

    Messer und Gabel Besteck Arcimboldo

    30.03.2019 09:00 Uhr

    Arcimboldo: Gmundner Räucherfischknödel mit Krenrahmsauce

    Am Samstag wurden in der Radiosendung „Arcimboldo“ live auf dem Südbahnhofmarkt in Linz „Gmundner Räucherfischknödel mit Krenrahmsauce“ zubereitet. Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen! mehr …

    28.03.2019 13:00 Uhr

    Gustostückerl: Dörrobstpolster mit Eierlikörschaum

    In den „Gustostückerln“ am Donnerstag hat Günther Hofer „Dörrobstpolster mit Eierlikörschaum“ zubereitet. Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen! mehr …

    Lylit

    HOAMATSOUND 28.03.2019 11:23 Uhr

    Lylit: vom Innviertel nach N.Y und zurück

    Als vierzehnjährige gründete die innviertler Soulsängerin einen Gospelchor und hat sich später mit einer selbstgebrannten CD einen ehemaligen Motownchef als Produzenten geangelt. Nach einer Zwangspause stellt sie jetzt neue Musik vor. mehr …

    John Lee Hookers

    27.03.2019 13:36 Uhr

    Der elektrifizierte Chicago-Blues (Teil 4)

    Am Sonntag, 31.3. ab 21.03 Uhr, endet in der Sendung „Lust aufs Leben“ die vierteilige Serie „Die Story des Blues - Soundtrack einer Ära“. Diesmal dreht sich alles um den elektrifizierte Chicago-Blues. mehr …

    Feier für Kriechmayr

    Sport 24.03.2019 16:01 Uhr

    3.000 Fans feiern Skistar Vincent Kriechmayr

    Er mag kein Mann der großen Emotionen sein, das aber schmälert nicht die Begeisterung seiner Fans: 3.000 Begleiter bejubelten die Heimkehr des zweifachen Medaillensiegers Vincent Kriechmayr in Gramastetten. mehr …

    Erika Pluhar

    24.03.2019 07:53 Uhr

    „Linzer Torte“ mit Erika Pluhar

    „Jugend ist keine Frage des Alters“, sagt die ehemalige Burgschauspielerin Erika Pluhar. Als 80-Jährige hat sie ein sehr entspanntes Verhältnis zum Alter, erzählt Pluhar bei Otmar Schrott in der „Linzer Torte“ von Radio Oberösterreich. mehr …

    Somlauer Nockerl

    23.03.2019 19:00 Uhr

    Kulinarik: Somlauer Nockerl

    Oft findet man sie nicht, aber wenn sie wo auf der Speisekarte stehen, sind sie meist schnell weg - die Somlauer Nockerln, die ihren Ursprung in den 1950er Jahren in der ungarischen Hauptstadt Budapest haben. In Mauthausen steht die süße Köstlichkeit regelmäßig auf der Speisenkarte vom Donauhof. mehr …

    Messer und Gabel Besteck Arcimboldo

    23.03.2019 09:00 Uhr

    Arcimboldo: Hanfpralinen

    Am Samstag wurden in der Radiosendung „Arcimboldo“ live auf dem Südbahnhofmarkt in Linz Hanfpralinen zubereitet. Wir wünschen gutes Gelingen beim Zubereiten! mehr …

    Gitarre

    21.03.2019 13:29 Uhr

    Lust aufs Leben: Religion in Rock- und Popmusik

    Auf die Suche nach dem spirituellen Aspekt in der Rock- und Popkultur macht sich am Sonntag, 24.3. ab 21.03 Uhr Michael Huemer in der Sendung „Lust aufs Leben“. mehr …

    21.03.2019 13:00 Uhr

    Gustostückerl: Lamm mit Bulgur

    In den „Gustostückerln“ am Donnerstag hat Günther Hofer „Lamm mit Bulgur“ zubereitet. Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen! mehr …

    Diana Ross, 2008 bei einem Konzert in Indianapolis (USA)

    19.03.2019 11:49 Uhr

    Diana Ross in “Premiere”

    Diana Ross gehört zu den erfolgreichsten Sängerinnen der Musikgeschichte, sie hat sich aber auch als Schauspielerin und Musikproduzentin einen Namen gemacht. Anlässlich ihres 75. Geburtstags Ende März ist in „Premiere“ am 23.3. ab 19.03 Uhr ihr Konzert in der Wembley-Arena London zu hören. mehr …

    Manuela Macedonia

    17.03.2019 09:55 Uhr

    „Linzer Torte“ mit Manuela Macedonia

    Mindestens eine Stunde Bewegung am Tag, egal wie lange und viel man arbeitet: Das ist das Credo von Manuela Macedonia, die am Sonntag in der „Linzer Torte“ zu Gast war. mehr …

    #####EOF##### Die FM4 Jahrescharts 2018 - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 Jahrescharts

    Radio FM4

    Die FM4 Jahrescharts 2018

    Ein musikalischer Jahresrückblick: Die FM4 Musikredaktion hat die 100 besten Songs des Jahres ausgesucht.

    Es gibt viele verschiedene Formen des Jahresrückblicks. Eine besonders schöne sind Best-Of-Rankings, die einen in tolle Momente des vergangenen Jahres zurückversetzen. Hier wurden in den vergangenen Tagen etwa die besten Underground-Games gekürt, ihr habt in unserem Exit-Poll die besten Clubs, Konzerte und Bücher des Jahres gewählt und auch Mavi Phoenix und Mira Lu Kovacs haben ihr ganz persönliches Jahr 2018 Revue passieren lassen.

    Die FM4 Top 100 von 2018

    Zu hören von 31.12. bis 6.1. in Radio FM4, FM4 App und FM4 Player sowie aber für unbegrenzte Zeit auf unserem Spotify Channel.

    Am letzten Tag des Jahres ist es Zeit für ein weiteres Best-Of: Wir stellen in einer neun-stündigen Marathon-Sendung die besten 100 Songs des Jahres vor.

    Songs, die in diesem Jahr besonders oft auf FM4 zu hören waren, jene Acts, die einen steilen Aufstieg oder auch die längste Charts-Verweildauer erlebt haben. Und Songs, die ihr euch besonders oft gewünscht habt.

    1. Mavi Phoenix Prime
    2. Avec Love
    3. Cari Cari Summer Sun
    4. Janelle Monae ft. Grimes Pynk
    5. Childish Gambino This Is America
    6. Jugo Ürdens Allein
    7. Kendrick Lamar ft. The Weekend Pray For Me
    8. DJ Koze Pick Up
    9. Leyya Heat
    10. Maribou State Feel Good
    11. Bilderbuch Eine Nacht In Manila
    12. Soap&Skin Heal
    13. Munimuni & Seelenwald Missing Link
    14. Marteria & Casper Champion Sound
    15. Chvrches ft. Matt Berninger My Enemy
    16. Young Fathers In My View
    17. Muse Something Human
    18. Blood Orange ft. A$ap Rocky Chewing Gum
    19. Hearts Hearts Sugar / Money
    20. St Vincent Fast Slow Disco
    21. Yung Hurn Was Sie Will
    22. Petite Noir Blame Fire
    23. Disclosure Ultimatum
    24. Anderson .Paak ft. Kendrick Lamar Tints
    25. Little Dragon Lover Chanting
    26. Thunder Jackson Guilty Party
    27. Clara Luzia When The Streets
    28. Interpol If You Really Love Nothing
    29. Lizzo Boys
    30. Beirut Gallipolli
    31. The Carters Apeshit
    32. George Ezra Paradise
    33. Cardi B I Like It
    34. Pauls Jets Diese Villa Ist Verlassen
    35. Dives Waiting
    36. Peggy Gou It Makes You Forget
    37. Der Nino Aus Wien Unentschieden gegen Ried
    38. Santigold Run The Road
    39. OK Kid Lügenhits
    40. Kid Simius ft. Kilnamana Flashback
    41. Toro Y Moi Freelance
    42. Superorganism Sprorgnsm
    43. Jungle Heavy California
    44. Rudimental Let me Live
    45. Lea Santee Pray
    46. Ogris Debris Brighter
    47. Tove Lo ft. Charlie XCX, Icona Pop Bitches
    48. Thom Yorke Suspirium
    49. Christine & The Queens Doesn't Matter
    50. Kitschkrieg Standart
    51. K.Flay Giver
    52. Father John Misty Mr. Tillman
    53. Kreisky Ein braves Pferd
    54. Edwin Schmäh Ole
    55. Wargirl Poison
    56. Inner Tongue Next Life
    57. Cat Power ft. Lana Del Ray Woman
    58. Annenmaykantereit Marie
    59. Alix All In
    60. Theodor Shitstorm Rock'n Roll
    61. Methyl Ethyl Scream Whole
    62. Courtney Barnett City Looks Pretty
    63. Leoniden Kids
    64. Neneh Cherry Kong
    65. Fil Bo Riva Go Rilla
    66. The Crispies Fake Leather
    67. Arcade Fire Put Your Money On Me
    68. Crystal Fighters Boomin' In Your Jeep
    69. MP The Kid Stuck To My Mind
    70. Tocotronic Electric Guitar
    71. Salute ft. The Diamonds Are Back Skin
    72. Maverick Sabre Drifting
    73. Mattiel Count Your Blessings
    74. The Parcels Lighten Up
    75. Schmieds Puls Don't Love Me Like That
    76. Grimes We appreciate Power
    77. Tunng Abop
    78. Thirsty Eyes Slothchild
    79. Elderbrook Capricorn
    80. Little Simz Offence
    81. Gorillaz ft. George Benson Humility
    82. Roosevelt Under The Sun
    83. Anna Calvi Don't Beat the Boy out of my Girl
    84. A$ap Rocky ft. Moby A$ap Forever
    85. Pressyes Summertime
    86. Euroteuro & Mile Me Deaf Musik
    87. Darwin Deez The world's Best Kisser
    88. International Music Metallmädchen
    89. Filou ft. Klei Bicycle
    90. George Fitzgerald Roll Back
    91. Vivin Cryptic
    92. Planning to Rock Transome
    93. Culk Begierde/Scham
    94. Mumford & Sons Guiding Light
    95. TTR Allstars MC
    96. E-Bow Das Wetter
    97. Post Malone Sunflower
    98. Kerala Dust Maria
    99. Alt-J ft. Kontra K In Cold Blood
    100. The Wombats Cheetah Tongue

    mehr FM4 Charts:

    Aktuell:

    #####EOF##### Bonustrack-Phone-Out mit Christoph & Lollo und Daniela Larcher - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Bonustrack

    Bonustrack-Phone-Out mit Christoph & Lollo und Daniela Larcher

    The daily Blumenau. Thursday Edition, 11-05-17.

    von Martin Blumenau

    Wenn man sich also so wie ich mit diesen Gesprächen jenseits der reinen Textproduktion begibt und so davon abhängig macht, wer willens ist sich als Gesprächspartner zu offenbaren, dann kommt einiges Geplantes auch nicht zustande.
    Sollte ich hier auch thematisieren, wer aller absagt und aus welchen (oft bizarren) Gründen? Oder reicht der Hinweis, dass es immer darum geht der Öffentlichkeit gegenüber Narrative aufrecht zu erhalten, deren Brüchigkeit und Unstimmigkeit in einem ungekünstelten Gespräch sofort auffallen würden. Mehr dazu dann wieder in der (bald wieder startenden) Text-Produktion...

    The daily blumenau bietet seit 2013 ebenso wie sein Vorgänger, das Journal, regelmäßig Einträge zu diesen Themenfeldern.

    Jetzt aber zu den Positiv-Beispielen, auf ein Viertes (nach dem 12.4. und dem 19.4. und dem 3.5.): Gute Menschen gezielt anrufen und über das sprechen, was mich interessiert. Zu immer wichtigen, aber grad speziell aktuellen Themen wie die hiesige Medienförderung, Krimis und düstere Gegenwartsparallelen der Zeitgeschichte.

    Christoph & Lollo sind seit ihrem ersten (auch physischen) Auftauchen im Salon Helga von 1995 wichtige Wegbegleiter, die ich nicht mehr missen mag und haben sich zu den bedeutendsten gesellschaftspolitischen Liedermachern des Landes entwickelt, ohne an Witz einzubüßen (im Gegenteil): Parteienportraits, Islamophobie, Elternschaft, Sponsoren, Demokratie, Internetposter, Grasser - und wie das alles geht mit Schmäh, Anspruch und Haltung. Zuletzt haben sich Christoph Drexler und Lorenz „Lollo“ Pichler mit der indirekten und trotz gegenläufiger Behauptungen der aktuellen Regierung keinesfalls gestoppten Boulevardmedien-Förderung durch Inserate der öffentlichen Hand auseinandergesetzt: wer ist hier die Bettelmafia?

    Lorenz Lollo Pichler von "Christoph & Lollo" & Bettelfmafia & Karl-Heinz

    Daniela Larcher schreibt Romane, weil sie gerne schreibt, ohne den (oft gefakten) hehren Kunstanspruch von Autoren, die „nicht anders können“, und einfach for a living, weil das ein lässiger Beruf ist. Nach einer sehr erfolgreichen Reihe von Landkrimis ist sie jetzt nach langer Recherche in die Zeit nach dem 1. Weltkrieg eingetaucht, ins abgefuckte Wien von 1919. Dani heißt für diese neue Reihe (Stichwort: Verlagsstrategie) Alex Beer und sieht beunruhigende Parallelen zur Jetzt-Zeit. Und ich sehe meinen Großvater als jungen ziel- und rastlosen 17jährigen durch ihr Setting laufen.

    Daniela Larcher aka Alex Beer, Krimiautorin

    Die Musik kommt von Christoph & Lollo, eh klar, und Voodoo Jürgens, dessen Live-Version von Tulln das absolute Highlight des Amadeus war.

    Aktuell:

    #####EOF##### After Christchurch: When Is a Terrorist Not a Terrorist? - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Polizist vor der Moschee in Christchurch

    APA/AFP/Tessa Burrows

    After Christchurch: When Is a Terrorist Not a Terrorist?

    The response on twitter to the attack in Christchurch was partly about the inconsistency in the use of the terms “terrorist” and “terrorism”. Is there a tendency to call Islamist attacks terrorism, and a reluctance to use the term in other cases? We asked two experts.

    Von Joanna Bostock

    “It is clear that this can only be described as a terrorist attack”. The Prime Minister of New Zealand, Jacinda Ardern was quick to clearly categorise the killing of 49 people in two mosques in Christchurch. The victims were Muslims at Friday prayers. The alleged perpetrator is an Australian described as a right-wing extremist, whose planning for the attack included writing a 73 page manifesto.

    The response on twitter to the attack was in part characterised by an outpouring of anger about the inconsistency in the use of the terms “terrorist” and “terrorism”.

    Is there a tendency to call Islamist attacks terrorism, and a reluctance to use the term in other cases? Are we guilty of bias? Yes, says Julia Ebner, from the Institute for Strategic Dialogue, a think tank focussing on extremism: “In the last few years it is very true that the word “terrorism” hasn’t really been applied to the same extent to far-right inspired attacks as to jihadist inspired attacks.”

    Far-right terrorism

    Far-right terrorism, according to counter- terrorism advisor Yan St. Pierre, is seen as a different kind of threat, which in part explains why social media platforms were slow to take down the footage of the attack livestreamed by the attacker, and why it was actually broadcast on TV.

    “I think a lot of people have learned the lesson when it’s related to Islamist terrorism that we don’t want to spread the ISIS propaganda, but when it comes to far-right terrorism, or even left-wing terrorism, the lessons haven’t been there. There was a similar attack on the Quebec City mosque in Canada in January 2017 where to this day (the trial ended a few weeks ago) people remain reluctant to describe the attack as terrorist. There are legal issues with this - people say you have to be at least three people or a recognised association for it to be considered terrorism. Those criteria are outdated and need to be adjusted accordingly."

    St. Pierre says Prime Minister Ardern was right to describe the Christchurch attack as terrorist: “There is no doubt about the attacker’s political motives, laid bare by the manifesto and the pictures offering a tribute to other far-right terrorists. In this case, there was enough evidence to allow a quick labelling of this attack and to publicly describe it as terrorism. The question however will be whether or not he will be charged for terrorism offences as opposed to only murder charges."

    „There is no doubt about the attacker’s political motives, laid bare by the manifesto and the pictures offering a tribute to other far-right terrorists.“

    Yan St. Pierre foresees an increase in attacks like the mosque shooting in Christchurch, and points out that the frequency and violence of such attacks in recent years has been on the rise. Perhaps if the lesson is learned and the terrorist definition is applied, more effort and resources might be dedicated to preventing them.

    mehr Politik:

    Aktuell:

    #####EOF##### Netzkultur - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "Netzkultur"

    Netzkultur

    Alle Themen: 

    Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
    Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

    Alle Stories von  Burstup
    05.04.2017

    Fake-Apps

    Die Zahl der gefälschten und bösartigen Smartphone-Apps wächst - und sie richten immer größeren Schaden an.

    Alle Stories von  Burstup
    03.04.2017
    Mona Lisa in Pixeln

    Das große Pixel-Experiment

    Alle fünf Minuten ein Pixel: Das Reddit-Event "Place" zeigte drei Tage lang, wie Konflikte und Kooperationen in sozialen Netzwerken ablaufen.

    Alle Stories von  Burstup
    31.03.2017
    Palmer Luckey

    Oculus-Gründer Luckey verlässt Facebook

    Palmer Luckey galt als das zwanzigjährige Wunderkind, das in der Garage aus einer Skibrille, einem Smartphone und viel Klebeband das beste VR-Headset baute. Es folgte ein Startup-Märchen, ein umstrittener Verkauf und ein politisches Imagedesaster.

    Alle Stories von Erich Moechel
    26.03.2017
    Copyright-Zeichen

    Umstrittene EU-Copyright-Novelle wird demontiert

    Leistungschutzrecht für Printverleger wie auch verpflichtende Uploadfilter für Soziale Netze wurden im Änderungsantrag der Konservativen großteils aus dem Entwurf gestrichen.

    Alle Stories von Erich Moechel
    19.03.2017
    Überwachung-Karikatur. US-Wappenadler mit Kameras und Satellitenschüsseln

    Überwachung Sozialer Netze im EU-Ministerrat

    Die Forderungen von Europol wurden als offizielle Ratsposition übernommen. WhatsApp, Facebook und Co sollen europäischen Telekoms in puncto Überwachung gleichgestellt werden.

    Alle Stories von Lukas Lottersberger
    "Geh bitte einfach weiter"

    Digitale Hetzjagden

    Ein Shitstorm kommt oft schneller, als man denkt, und trifft auch Personen, die nicht im Rampenlicht stehen. Wie geht man damit um? Wir haben mit drei "Shitstorm-Opfern" gesprochen.

    Alle Stories von  Burstup
    14.03.2017
    Netzwerkkabel

    Bots auf Trolljagd

    Künstliche Intelligenz lernt, menschliche Sprache immer besser zu verstehen. Das wird auch bereits zur Moderation von Userforen benützt.

    Alle Stories von Erich Moechel
    12.03.2017
    CIA Logo

    Gesuchter CIA-Leaker womöglich schon in Haft

    Ein im Februar wegen Datendiebstahls von insgesamt 50 Terabyte angeklagter NSA-Consultant wird auch des Diebstahls von CIA-Datenbanken beschuldigt.

    Sargnagel, rauchend

    Sargnagel, Babykatzen und der Hass

    Auf einen Krone-Artikel gegen die Künstlerin Stefanie Sargnagel folgt eine Welle von Hasspostings gegen sie. Sie wurde Facebook gesperrt - mittlerweile hat sie ihren Account wieder. Wir haben Sargnagel angerufen.

    Alle Stories von Erich Moechel
    08.03.2017
    Hackergeheimzeichen

    CIA als neue Großmacht für Schadsoftware

    Laut WikiLeaks sind neben zwei Dutzend hochkarätigen "Exploits" für Android auch mehr als tausend - noch nicht öffentliche - Angriffstools der CIA im neuen Leak enthalten.

    Alle Stories von Erich Moechel
    06.03.2017
    Travis Kalanick, der CEO von Uber, war erst Anfang Februar aus dem Gremium der Wirtschaftberater Donald Trumps ausgetreten

    Uber in schweren Turbulenzen

    Zwei Vorstandsmitglieder des Transport-Start-Ups binnen zweier Wochen zurückgetreten, drei verschiedene aktuelle Skandale und ein PR-Desaster ausgelöst durch den CEO.

    Alle Stories von  Burstup
    Kavita Krishnaswamy nimmt mittels Telepräsenz-Roboter an der Konferenz teil.

    Von Menschen und Robotern

    Auf der "Human Robot Interaction"-Konferenz präsentieren Robotik-Experten aus aller Welt Forschungsergebnisse und diskutieren technische, ethische und gesellschaftliche Fragen rund ums Thema Roboter.

    Alle Stories von Sarah Kriesche
    05.03.2017

    Hollywood Hacking

    Wie realistisch ist das, was wir in Filmen als Hacking vorgespielt bekommen?

    Alle Stories von Maria Motter
    Die Anwältin Renata Avila beim Elevate Festival

    Krasse Sachen

    Was einem am Elevate so präsentiert wird, wirft mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Mit Absicht.

    Alle Stories von Erich Moechel
    02.03.2017
    Trojanisches Pferd in Deutschlandfarben

    Österreіchs "Polizeitrojaner" wahrscheinlich Deutscher

    Bei mehreren hochrangig besetzten Arbeitstreffen der letzten Monate diskutierten Strafverfolger beider Länder den Einsatz von Schadsoftware durch die Ermittler.

    Alle Stories von  Burstup
    24.02.2017
    Videokassette

    Der Wiener Videorekorder

    Videokassetten sind fragil. Die Mediathek des Technischen Museums Wien dokumentiert und analysiert 3.000 private Homevideos aus den Achtziger Jahren.

    Alle Stories von Jan Hestmann
    23.02.2017

    Wir suchen Snapchat-ReporterInnen!

    FM4 ist wieder auf der BeSt³. Wir informieren euch über leiwande Medien-Jobs und ihr übernehmt unser Snapchat. Deal?

    Alle Stories von Erich Moechel
    21.02.2017
    Sobotka mit Kopfhörern

    Vorstoß für Vorratsdaten im EU-Ministerrat gebremst

    Rat wie Kommission haben keinen Überblick, welche Daten derzeit in welchem Land gespeichert werden. In einigen EU Staaten stehen Gesetzesänderungen an

    Alle Stories von Lukas Lottersberger
    14.02.2017
    Bügelschlosser

    Was plant Trump mit unseren Daten?

    Privacy Shield soll sicherstellen, dass Daten aus der EU in den USA sicher sind. Doch die Vereinbarung ist löchrig. DatenschützerInnen sind nach einer Executive Order der Trump-Regierung nun noch besorgter.

    Alle Stories von Erich Moechel
    12.02.2017
    Copyright-Zeichen

    Umstrittene Copyright-Novelle im EU-Ministerrat

    Gegen die Upload-Filterpflicht für Soziale Netze liegen bereits zwei Grundsatzurteile des Europäischen Gerichtshofs wegen Verstößen gegen die Grundrechts-Charta vor.

    #####EOF##### TV Werbeplattform | ORF Landesstudios

    WERBEN IM UMFELD VON BUNDESLAND HEUTE


    FERNSEHWERBUNG REGIONAL

    Sie bieten gemeinwirtschaftliche Gesundheitsdienstleistungen oder sind im Bereich Verkehrssicherheit und Konsumentenschutz tätig? Sie möchten eine Sport-, Kunst- oder Kulturveranstaltung bewerben, der in der Öffentlichkeit mehr Raum zukommen sollte? Dann kommen Sie möglicherweise als Werbepartner für regionale TV-Werbung in Betracht.

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    Auf den Punkt: regionale TV-Werbung im ORF

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    Quelle: AGTT/GfK TELETEST, Evogenius Reporting, 2017, Personen 12+

     

    Tausend

    orf Bundesland heute Zuseherinnen und Zuseher täglich

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    Die Marketingabteilungen der ORF Landesstudios unterstützen Sie gerne auch bei der Produktion Ihrer Werbespots.

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    Das Frühfernsehen des ORF ist seit 29. März 2016 on air!

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    #####EOF##### Sendungen von A - Z - ORF III #####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 15.2.2019 - fm4.ORF.at
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    La Boum de Luxe - Playlist vom 15.2.2019

    La boum de luxe (21-6)
    mit Heinz Reich und Marlene Engel

    21.00
    Intro

    21.10
    Marlene „Bürgerkurator“ Engel im Gespräch mit Susanne Kirchmayr aka Electric Indigo (female:pressure) und Lisa Holzinger (Sisters) über das RRRiot Festival, das von 1. -8 März in Wien stattfindet und den Fokus auf feministisches Engagement in Kunst, Kultur und Gesellschaft richtet. Die Formate reichen von Stand-Up Comedy bis Konzerte. Im Zentrum des Programms steht “Community” und deshalb widmet das RRRiot Festival seine Eröffnung dem 21. Geburtstag der Plattform female:pressure und sein Closing Event der queeren Eventreihe Sisters - beides in Kooperation mit BLISS.

    21.28
    Electric Indigo in the mix

    Sonae Majority Vote (Electric Indigo Remix) monika enterprise 92
    Jamaica Suk Beyond Horizon Gradient 001
    Aleja Sanchez Kinematic Number Nachtstrom Schallplatten 154
    Femanyst Burnout Trash Noise Manifesto 006
    Adriana Lopez In Mist PoleGroup 53CD-C
    Tullia Benedicta Axes Of Faith Black Chrysalis Archives E02
    AGF & VARIOUS Emma Goldman 1869-1940 feat AGF AGF Producktion 26
    Sissel Wincent Aura Symptoms Rösten 7
    Orphx Sever the Signal Sonic Groove LP02
    XGLARE Ganglia Blueberry 015
    Svart1 II (Electric Indigo Remix) OVUNQVE 002
    Aleja Sanchez Valquirium Android Muziq 016
    Ireen Amnes UNCONSCIOUS MIND Kombinat 001
    Electric Indigo Ntandathu imbalance computer music 09
    Natalie Beridze TBA Waves Future Intergalactic Research Institute For Sound 001

    22.12
    Marlene Engel im Gespräch mit Dj Gusch
    und Julius Pristauz über die neue queere Eventreihe Nodrama, über progressive Sounds in Wien und die Wurzeln und Zukunft von Clubmusik und Techno.

    22.30
    Dj Gusch in the mix

    romantic warrior to this song we'll dance togather in the moonlight
    AZIZ LIGHT The Tale of Unfogotten Trax
    Electronic Burglar Chime Morbite Exile
    Dj Gusch Excursioni
    Aphex Twin 2X202-ST5 Warp
    Dj Gusch Excursioni
    AFX Wher Is Your Girlfriend Rephlex
    VOOCOO 9000
    romantic warrior This song belongs to you
    Dj Gusch I have seen it
    Ganwa Kult FiFeiFoFiere
    Aphex Twin 24 Tsin 2 Technical Equipment Supply
    Dj Gusch 2 cute Brothers
    Spiral Tribe Forward The Revolution Big Life
    Autechre Second Peng Warp
    Aphex Twin earth portal mix Warp
    Dj Gusch Death DNB Gusoh
    Juice Days Die Acidflöte

    23.30
    Feiern Gabber und Hardcore ein Revival oder erfinden sie sich sowieso ständig neu? „Von Frankfurt bis Frankreich“ – Marlene Engel im Gespräch mit Schirin, einer der Mitwirkenden der Eventreihen PUSH oder Wet&Wild, die Hardcore in Wien wieder ins Zentrum der Club Szene gerückt haben.

    23.33
    Schirin in the mix

    Rave Creator Into Sound (Marshall Masters Remix)
    Reign Light And Dark (The Next Dimension)
    Mescalinum United Jupiter Union
    Pilldriver Pitch-Hiker
    Miro Blue Sun
    Rave Creator A New Mind (Cold Rush Phuture Mix)
    YBRID Zona
    Fifth Era Untitled

    00.15
    La boum de luxe Wintermixtape by Simonlebon (Luv Shack Records )

    Moby Go (In Dub Mix)
    Giuseppe Leonardi Apona & Ataraxia
    Chayell Beach
    Lindstrom & Prins Thomas Claudia
    Electric City What's Up
    Nuova Napoli Ddoje Facce
    Pierre Akendengue Epuguzu (Mutable Edit)
    Les Sympathics de Porto-Novo A Min We Vo Nou We
    Nuova Napoli Stan Forre
    Bobbi Humphrey You Make Me Feel So Good
    Charlie Hunter Feat. Mos Def Creole

    01.15
    La boum de luxe Wintermixtape by Sumatran Black
    “Hi guys, Pete here, aka Sumatran Black aka one half of Haram Tapes (we did a summer mixtape for you last year). Here’s my attempt at a winter mix. Sumatran Black (Haram Tapes) presents a chilly compilation of underground artists from Turkey. Some experimental, some not so, some lo-fi, some hi-fi but all wintery and emotionally bleak - ish.”

    Arcade Ghoul Nightswimming with Dolphins and the Memory of You
    Arcade Ghoul Loving Machine
    Viva La Luna Ritalingrad
    Ataşehir Colorful Places to Live and Play
    Dear Machine Psuedp
    Sumatran Black The Death of Newt
    braun.aar LISZTFLUT
    Dear Machine Imaginary Gun (outro)
    braun.aar Diamonds! Orchids!
    Dear Machine asgreenas soylent
    Sumatran Black Untitled work in progress
    Ataşehir Safe, Sound, Yours
    R.A.N (Hüma Utku) Ay
    Black Box Memories Mauve Traume

    02.00
    La boum de luxe Wintermixtape by dRob (Strawanza Kollektiv)
    „für eure Wintermixtape Aktion habe ich euch hier ein bisschen was zusammengestellt – normalerweise spiele ich nicht ganz so deep, aber ich habe mich beim Zusammenstellen des Mixes in erster Linie an die bildliche Vorstellung der Situation gehalten, in einer Hütte eingeschneit zu sein, mit Kaminfeuer.... und welche Musik ich in dem Moment aus den Lautsprechern hören wollen würde, um diese Atmosphäre (in Form elektronischer Sounds, wie ich sie selbst auch auflegen würde) zu unterstreichen“

    Mr G Transient (Original Mix) Bass Culture Records
    Soul Clap Moov To Tha Beat (Original Mix) Reptile Dysfunction
    Unknown Artist Maboroshi Chikyu-u Records
    Coeo Lover's Theme (Original Mix) Sccucci Manucci
    Goddard (UK) Anomaly (Original Mix) Church
    Guri Everything I Do (Original Mix) Sub_Urban
    Julian Anthony (NL) Light Dreams (Original Mix) PIV Records
    Schrill Sunset (Original Mix) Kooky Music
    Osunlade Momma's Groove (Jimpster's Slipped Disc Mix) Strictly Rhythm Records
    Harrison BDP Decompression STRCTR Records
    Sweely All The Reasons (Original Mix) Distant Hawaii

    03.00
    La boum de luxe History Tape vom 20.10.1995: Dj W.A.S.S.

    04.00
    La boum de luxe History Tape vom 20.10.1995: Fritz da Groove

    05.00
    Rewind vom 31.11.2018: Evva & The Jestic – Old Times Mix
    Info und Playlist hier

    Aktuell:

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    Häufig gestellte Fragen

    Warum ist die Schriftgröße nicht einstellbar bzw. warum ist das Layout nicht für Tablets optimiert?

    Eine spezielle Tablet-Version der ORF.at-Apps ist in Vorbereitung. Im ersten Schritt wurde die App in Gestaltung und Bedienkonzept auf Smartphones und kleine Displays optimiert, da hier der Bedarf größer war. Eine auf Tablets optimierte Ansicht ist im Web-Browser bereits verfügbar.

    Dem Wunsch nach einstellbarer Schriftgröße soll in einem zukünftigen Update Rechnung getragen werden.

    Warum enthält die App keine Inhalte, die über sport.ORF.at hinausgehen?

    ORF.at plant laufend Verbesserungen und Erweiterungen.

    Allerdings stecken das ORF-Gesetz und abgeschlossene/laufende Verfahren mit der KommAustria dem ORF und ORF.at hier Grenzen.

    Was soll ich tun, wenn die App auf meinem Gerät öfter abstürzt?

    Über Hinweise zu Bugs und Abstürzen sind wir sehr dankbar. Sie können in solchen Fällen das im Betriebssystem eingebaute Tool zum Senden von Absturzberichten verwenden, um ORF.at genauere Informationen zu senden, und via E-Mail an online@orf.at Kontakt aufnehmen.

    #####EOF##### Wir nehmen den Earth Overshoot Day und schieben ihn nach hinten! - fm4.ORF.at
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    Aktueller Musiktitel:

    Erde mit Gürtel

    pixabay/FM4

    Wir nehmen den Earth Overshoot Day und schieben ihn nach hinten!

    Jedes Jahr kommt der Tag früher, von dem an wir über die Ressourcen leben, die uns die Welt zur Verfügung stellt. Heuer ist das bereits am 1.August so weit. Von nun an leben wir nicht mehr nachhaltig, sondern brauchen die Erde gewissermaßen auf.

    Von Nadine Cobbina

    Nicht die Apokalypse droht, aber trotzdem gibt es eine Verbindung zwischen dem „Weltuntergangs-Tag“ und dem „Earth Overshoot Day“ oder „Welterschöpfungstag“. Denn vom Welterschöpfungstag an nehmen wir uns, was uns eigentlich nicht mehr zusteht, mehr als die Erde produzieren kann.

    Für die Berechnung des Welterschöpfungstages wird die Biokapazität der Erde (also die natürliche Reproduktion der Ressourcen der Erde und der Abbau von Treibhausgasen) dem weltweiten ökologischen Fußabdruck der Menschheit gegenübergestellt (also alles, was wir verbrauchen). Mit unserem derzeitigen Rohstoffverbrauch bräuchten wir jedes Jahr die Ressourcen von 1,7 Erden. Die Ressourcen der 1. Erde haben wir heuer schon am 1. August aufgebraucht.

    Der Welterschöpfungstag kommt immer früher. Im Jahr 2016 fiel er noch auf den 8. August. Innerhalb von zwei Jahren ist er also eine Woche nach vorne gewandert und daran sind vor allem wir in Österreich und anderen entwickelten Industrieländern Schuld. Wir leben weit über unsere Verhältnisse. Würden weltweit alle so verschwenderisch leben wie wir, wären die Erdressourcen bereits am 15. April aufgebraucht.

    Einen großen Teil unseres ökologischen Fußabdrucks, nämlich 60% davon, machen CO² Emissionen aus. Sie zu minimieren wäre der erste Schritt, den Welterschöpfungstag wieder ein bisschen nach hinten zu veschieben.

    So schieben wir den Earth Overhoot Day nach hinten:

    Nachhaltiger zu leben sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, doch der Verzicht fällt uns allen schwer. Ein paar kleine Anregungen können vielleicht dennoch eine Änderung zu mehr Nachhaltigkeit bewirken, Tag für Tag.

    MONTAG: No More-Stuff-Monday!

    Mood am Montag sollte sein, sich zu fragen, was man wirklich braucht? Was hast du eigentlich alles und was benötigst du davon? Lebst du im Überschuss und besitzt Dinge, die du herschenken oder tauschen kannst? Somit werden Ressourcen nämlich wieder umverteilt und länger genutzt.

    Musst du überhaupt etwas (online) kaufen? Oder kannst du eher geben?

    Lege deine Einkaufs-Liste an, die du bist zum nächsten, übernächsten Montag aufbewahrst und überprüfe dann, ob das immer noch von Wichtigkeit ist. Denn unsere (vor allem online getätigten) Impulseinkäufe verbrauchen jede Menge Ressourcen in Herstellung und Logistik - vor allem das Einkaufen und zurückschicken schadet unserer Erde sehr.

    #boycottonlineshops #localshopsdoitbetter #knowyourstuff

    DIENSTAG - Tuesday: A Due to our earth!

    Nutze die Natur und erfreue dich an ihr, dann schätzt man sie auch mehr: Sammle Müll ein, der im Wald zurückgelassen wurde, oder geh’ zumindest Müll trennen. Pflanze etwas ein und das Wichtigste: geh zu Fuß! Du darfst auch den Tretroller oder das Rad nehmen, doch einen Tag in der Woche auf Autos und Öffis verzichten, hilft unserer Gesundheit und der Erde.

    #naturelove #bike #walk

    MITTWOCH: Der Mitte-finden-Tag

    Was wirklich wichtig ist, um eine Situation zu ändern, ist das Bewusstsein dahinter. Weißt du, was du wirklich willst und brauchst? Nimm dir an diesem Tag die Zeit, zu reflektieren:
    Was hast du innerhalb der letzten Woche an Lebensmittel verschwendet und weggeschmissen?

    Die Verschwendung von Nahrungsmitteln rückt den Earth Overshoot Day nämlich auch nach vorne.

    Mach ein Foto deiner Lebensmittel und schau es dir eine Woche später an. Erinnerst du dich, wann du was gegessen hast? Was verdorben ist oder was immer noch in deiner Küche liegt? Versuchen wir einfach, weniger zu verschwenden. Das hilft bereits.

    #bewusstessen #bewusstleben #lessconsume

    DONNERSTAG: Der Donner-Wetter-Blitz-Tag!

    An diesem Tag widmen wir uns den großen Themen, die den Himmel zum Donnern und Blitzen bringen. Wie unser Stromverbrauch. Auf Öko-Strom wechseln, ist Tipp #1. Zertifizierter Ökostrom spart CO2, weil er überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Somit wird der Klimawandel verlangsamt. Klimaschädliche Kohlekraft und gefährliche Atomenergie könnten so von uns allen vermieden werden.

    Was wir auch vermeiden können ist zu fliegen. Denn jeder Flug zerrt extrem an der Erde. Wo kann man stattdessen mit dem Zug hinreisen, auf Geschäftsreise oder in den Urlaub?

    Und falls doch mal fliegen, dann gibt’s fast bei allen Fluganbietern zumindest die Möglichkeit, für ein paar Euro den C02-Austausch zu kompensieren.

    #regiotravel #train #noflight #ecoenergie #railjourney

    FREITAG: wird somit zum TierFREItag!

    Vegetarische und vegane Ernährung hilft, die Umwelt zu schonen, da Kühe einerseits selbst sehr viel CO2 und das noch viel klimaschädlichere Methan produzieren und die Produktion von tierischen Lebensmitteln auch viel Energie verbraucht.

    Somit ist es sinnvoll, zumindest einmal in der Woche auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Der Freitag bietet sich dafür an und wird easy zum „TierFREItag“, an dem Gemüse und Hülsenfrüchte, Obst und Co. am Speiseplan stehen. Das bringt Abwechslung ins eigene Leben und hilft der Erde, ihre Ressourcen reproduzieren zu können.

    #govegan #govegeterien #lessmeat

    SAMSTAG: Satt-Saturday
    Was macht dich satt und was glücklich? An einem Tag wäre es möglich, sich wirklich nur satt zu machen und nicht unbedingt glücklich zu essen. So kannst du deinen Lebensmittel-Konsum im Gleichgewicht halten. Was auch immer gut ist: Lebensmittel-In-Ordnung-Ware kaufen. Lieber das Brot vom Vortag retten und den -50%-Käse, als sie in den Müll wandern zu lassen

    Und brauch ich wirklich die Avocado aus Peru, die Bananen aus Equador und die Tomaten aus Marokko? Die treiben den Treibhausausstoß nämlich auch nach oben. Am Samstag reicht auch der saionsale und regionale Apfel, die Bio-Milch aus der Umgebung und die Beeren aus der Steiermark.

    SONNTAG: Second-Hand&DIY-Sunday

    Am Sonntag kann man z.B. einen Flohmarkt besuchen. Dort findet man immer wieder Dinge, die andere nicht brauchen und die das eigene Leben bereichern. Für Kleidung sind Second-Hand-Shops zu empfehlen, oder Tauschbörse-Apps. Das Gekaufte kann man dann bei einem netten Spaziergang am Sonntag abholen.

    Auch selber machen hilft, den Welterschöpfungstag nach hinten zu schieben. Waschmittel kann man zum Beispiel aus Kastanien machen, Brot selber backen, generell den Kuchen selbst backen, nicht kaufen. Bastle dir aus alten Stoffresten selber Kosmetikpads und Putzlappen, oder putz die Wohnung mit selbstgemachten Putzmitteln aus Essig und Zitrone.

    #secondhandrules #secondhandfashion #fairfashion #diy #saveourplanet

    Die Möglichkeiten die Welt zu schonen sind so so endlos wie das Internet und seine Tipps. Weltretten ist dennoch alles andere als leicht. Aber vielleicht erleben wir den Welterschöpfungstag auch einmal erst wieder im September.

    mehr Umwelt:

    Aktuell:

    #####EOF##### Medienforschung ORF [medienforschung.orf.at] <body bgcolor="#FFFFFF" text="#000000"> </body> #####EOF##### FM4 House of Pain - Playlist vom 27.2.2019 - fm4.ORF.at Radio
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    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    FM4 House of Pain - Playlist vom 27.2.2019

    Nine Inch Nails Shit Mirror
    Health Strange Days 1999
    Karen O Bullet with Butterfly Wings
    NONN Clear
    The Underground Youth The Death Of The Author
    Spidergawd Ritual Supernatural
    High Brian Cpt. Zepp
    High Brian Ikarus
    Naplava Mine
    Swedish Death Candy Last Dream
    Swedish Death Candy A Date With Caligula
    Gatekeeper Blade Of Cimmeria
    Health NC17
    Health Feel Nothing
    Health God Botherer
    Health Black Static
    Health Loss Deluxe
    Health The Message
    Health Rat Wars
    Health Wrong Bag
    Health Slaves of Fear
    Health Decimation
    Tenta King of Norway
    Tenta Old Dirty Law
    Tenta Feeble Screams
    Tenta How I Learned to Swim
    Health X Youth Code Innocence

    Aktuell:

    #####EOF##### Was reimt sich auf gut? - fm4.ORF.at

    Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Was reimt sich auf gut?"

    Christoph Sepin

    Pixel, Post-Punk, Psychedelia und sonstige Ableger der Popkultur

    1. 3. 2017 - 14:28

    Was reimt sich auf gut?

    Flut. Und die sind unser Soundpark Act des Monats.

    FM4 Soundpark

    Alle FM4 Soundpark Acts des Monats im Überblick gibt es hier.

    Wer in ländlichen Gegenden aufgewachsen ist oder immer noch aufwächst, der kennt das vielleicht: Wenn man mal nicht schon wieder planlos mit dem Auto herumfahren und zum wiederholten Mal die Caféhäuser im Dorfinneren abklappern will, gibt es oft irgendwie sehr wenig zu tun. Wer clever und fadisiert genug ist, kann der Tristesse aber auch durch Eigeninitiative entfliehen: Kreative Beschäftigungstherapie, lautet das Stichwort.

    So geschehen auch mit der Band Flut. Die hat sich ursprünglich in der knapp über 5.000 Einwohnergemeinde Andorf in Oberösterreich kennengelernt und angefangen, gemeinsam Musik zu machen. Weil viel mehr zu tun gab es halt nicht. "Das kann auch manchmal inspirierend sein, wenn nichts los ist am Land", sagt Johan von Flut dazu. "Das hört sich jetzt sehr negativ an, aber das kann auch positiv umgemünzt werden, sag ich mal."

    Flut

    Christoph Sepin / Radio FM4

    Bei der Musik hörte der kreative Spaß für die Band aber nicht auf: Auch visuell suchte man nach Beschäftigung und fing an, Videos zu machen. Beim Schreiben der Lieder war man sich bewusst, welchen Style der ganze Output haben soll, Musikvideos wurden daher im VHS-Look in Eigenregie gedreht. "Das war eine natürliche Entwicklung und hat für uns Sinn ergeben, dass wir auf Band quasi alles abfilmen und dann noch durch den Röhrenfernseher schicken." Die Ästhetik der Videos brachte die Band in frühere musikalische Zeitalter und stellte damit auch Musikvideos aus einer vergangenen Ära vor.

    Oft ist das Entdecken früherer popkultureller Welten ein Rabbit Hole, aus dem man gar nicht mehr so leicht rauskommt, wenn man mal darin abtaucht. Auch im Fall von Flut: Videos von Simple Minds zählen zu den Inspirationen der Band, Gruppen wie Yes, Blondie und Minisex. Mit letzteren durften Flut vor kurzem auch schon mal live performen. Das klingt jetzt alles sehr stark nach 80er-Nostalgie, und ja, davon gibt es auch jede Menge in der Musik der Band zu finden, eine reine 80er-Jahre-Band wollen Flut aber trotzdem nicht sein.


    "Natürlich beziehen wir unsere meisten Einflüsse aus der Zeit, aber machen dann doch etwas, was sehr aktuell ist. Uns geht's auf jeden Fall nicht darum, dass man jetzt sagt, man nimmt ein Zeitalter und reproduziert die Musik. Wir haben's ja selbst gar nicht mit erlebt, das geht ja für uns gar nicht." Die Musikkultur der 80er im Remix, quasi. Inspiriert, aber nicht kopiert.

    Was das für ein Endresultat ergibt, demonstrieren Flut zurzeit besonders schön mit ihrem Video zum Lied "Linz bei Nacht", eine Ode an die Stahlstadt in der Finsternis. Im Stil von "Kottan ermittelt" wird hier des Nächtens durch die oberösterreichische Hauptstadt gestolpert, getanzt und gesungen. Musik und Musikvideo, natürlich alles von Flut selbst, in schönster VHS-Optik aufbereitet. Und daraus entsteht dann ein Mix aus Do-It-Yourself-Ästhetik und Old-School-Nostalgie in einem Musikbett, das zwar eine gewisse Schwere und Melancholie transportiert, aber trotzdem durch den notwendigen Sinn für Humor relativiert. Stilmittel, die sich im gesamten Output der Band wiederfinden lassen.

    Aufmerksame Beobachter sollten auch bemerken, dass Flut im Video zu "Linz bei Nacht" Besuch aus der österreichischen Musikwelt bekommen: Paul Plut von der Band Viech und Powernerd Paddy von Powernerd und Ankathie Koi sind da als Gendarmen im Clip zu sehen. Haben Flut etwa einen Fundus an heimischen Musikern und Musikerinnen, auf den zurückgegriffen werden kann? "Das hätten auch genauso Bekannte sein können. Aber die zwei haben gut gepasst. Und generell sind Kollaborationen in jedem Sinn, sei das musikalisch oder im Video, immer interessant. Sich mit jemandem auszutauschen und zu reden, wie wer was sieht. Jeder hat seinen eigenen Weg als Musiker und da kann man sich schon sehr viel mitnehmen."

    Flut

    Flut

    Nicht nur Kollaborationen, auch einiges an Lob kommt von Seiten musikalischer Kolleginnen und Kollegen in Richtung Flut. Als ich letztes Jahr etwa Drangsal fragte, warum man denn zu seinem Konzert im Wiener B72 kommen solle, nannte der Musiker gleich mal Flut, seine Vorband für den Abend - die Drangsal jetzt übrigens auch für ein paar Konzerte in Deutschland begleiten. Aber auch von Seiten des Publikums wird die Band mit offenen Armen aufgenommen: Am Waves Vienna letztes Jahr im WUK in Wien konnte man kaum einen Meter gehen, ohne dass einem die Show der Gruppe ans Herz gelegt wurde.

    Flut auf Tour:

    22.3. Wien, Flex
    23.3. Graz, Postgarage
    31.3. Linz, KAPU
    19.4. München, Unter Deck

    "Wir haben beim Waves noch gezittert in der Garderobe, direkt aus dem Studio raus auf die große Bühne. Und wird da jetzt irgendwer kommen?" Kommen tun die Leute und ja, man mag fast das böse Wort Hype in den Mund nehmen. Fühlt man sich da unter Druck gesetzt? "Es bringt schon Selbstvertrauen, wenn man den Musikexpress aufmacht und man ist da groß drauf. Aber man muss das sehr differenziert betrachten zu dem Handwerk, das wir machen. Es ist natürlich wunderschön, aber es ist erst ein Zeichen, dass wir anfangen müssen zu arbeiten."

    Die Arbeit an der ersten EP ist zumindest schon fertig, die heißt "Nachtschicht" und erscheint am 24. März. Ein ganzes Album will dann auch noch aufgenommen werden. Und auf Tour geht die Band auch. Am 22. März geht's los, mit der Releaseshow der EP im Flex in Wien, danach weiter durch Österreich und Deutschland. Und gibt es sonst noch was, das Flut an ihre Fans weiterleiten wollen? Ja, klar: "Viel Gesundheit, viel Glück an alle. Nur das Beste".

    #####EOF##### Worldwide Show - Playlist vom 3.3.2019 - fm4.ORF.at
    FM4-Logo

    jetzt live:

    Aktueller Musiktitel:

    Worldwide Show - Playlist vom 3.3.2019

    People's Pleasure feat Alive & Well Dreaming Our Lives Away AOTN
    The Two Of Us Peace Peace Peace AOTN
    Jimmy Heath Smiling Billy Muse Records
    Jeremy Steig Dream Passage Columbia
    Carlo Vinci Jr Blue Snowflake Century Productions
    The Mysterious Flying Orchestra Shadows RCA Victor
    Gary Bartz The Song Of Loving Kindness Atlantic Jazz
    Key & Cleary Storm Of '77 Now-Again
    Best Of Friends Daybreak Black Horse
    Andy Bey River Man Ko Ko Music
    Jessie Mae Hemphill Lord, Help The Poor And Needy Sutro Park
    Carl McKnight Devil's Out Tonight West Side Boys
    Frank Williams Rocketeers You Got To Be A Man Phil L.A. Of Soul
    Helene Smith You Got To Be A Man Phil L.A. Of Soul
    Gratitude We Are Here to Party Wesley International Records
    Le Stim Tribute To Muhammad Ali Melodies International
    George Morin Sigue Bailando Keep On Dancing
    Steel City Connection Dansation Kalita
    Coach House Rhythm Section No Such Thing Instrumental
    CRS Love's Insanity CRS
    Four Flights All I Want is You Almeria
    Ice I Just Ask Me When Kedzie Records
    Roberta Vandemort Hey Now Catero Records
    Cal Tjader Amazonas Fantasy
    Orange Lake Drive Name It Urban Records
    Afrodisia Only Be Me Cordial Recordings
    The Two Of Us Looking Glass AOTN

    Aktuell:

    #####EOF##### SLOVENSKI RADIJSKI SPORED - Slovenci-Sporedi

    SLOVENSKI RADIJSKI SPORED

    Uredništvo slovenskih sporedov ORF dnevno oblikuje osem ur slovenskega radijskega sporeda - najprej sedem let na frekvenci „Radio DVA-Agora“, od 21. junija 2011 naprej pa na frekvenci „radia AGORA“. Bistveni sestavni del so informacijska težišča: poročila, žurnali in aktualno dogajanje.

    RADIO V ŽIVO - 24 UR NA DAN

    Ob sedmi obletnici uvedbe spletne ponudbe slovenskih sporedov ORF (14.5.2007) smo uvedli novost: radio v živo, 24 ur na dan. Tudi radio Agora sodeluje, tako da slišite ves spored tudi po spletu - po vsem svetu. Kliknite na zgornji gumb v glavi domače strani.

    Glavna frekvenca

    • 105,5 MHz (Dobrač/ Dobratsch)

    Lokalne frekvence na Koroškem:

    • 105,5 MHz (Dobrač/ Dobratsch)
    • 106,8 MHz (Golica/ Koralm)
    • 100,9 MHz (Železna Kapla 2/ Bad Eisenkappel 2)
    • 100,9 MHz (Čajna/ Nötsch)
    • 100,0 MHz (Železna Kapla 1/ Bad Eisenkappel 1)
    • 107,5 MHz (Slovenji Plajberk/ Windisch Bleiberg)
    • 106,6 MHz (Sele/ Zell-Pfarre)
    • 100,6 Mhz (Mostič/ Brückl)
    • 98,8 MHz (Vetrinj/ Viktring)

    Lokalne frekvence na Å tajerskem:

    • 101,9 MHz (Sobota/ Soboth)
    • 92,6 MHz (Radgona/ Radkersburg)
    • 98,4 MHz (Lučane/ Leutschach)
    #####EOF##### news.ORF.at

    Ausland

    Nachdem Libyens abtrünniger General Khalifa Haftar seinen Truppen befohlen hat, in Richtung der Hauptstadt Tripolis vorzurücken, haben die USA und mehrere Verbündete heute vor einer militärischen Eskalation gewarnt und mit Konsequenzen gedroht.

    Libyischer General Chalifa Haftar
    Reuters/Esam Omran Al-Fetori

    „Die Zeit ist gekommen“, sagte Haftar in einer online von seiner Libyschen Nationalen Armee (LNA) veröffentlichten Audiobotschaft. Die Ankündigung löste international Besorgnis aus. Gestern Abend hatte die LNA bereits angekündigt, sich auf eine Offensive im von der international anerkannten Regierung kontrollierten Westen des Landes vorzubereiten, um das Land von „Terroristen und Söldnern“ zu säubern.

    Haftar unterstützt Gegenregierung

    Seit der Militärintervention der NATO in Libyen und dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 herrscht in dem nordafrikanischen Land Chaos. Die Regierung in Tripolis ist schwach und hat weite Teile des Landes nicht unter Kontrolle. Radikalislamische Milizen können dort ungehindert agieren. Haftar unterstützt mit seinen Truppen eine Gegenregierung, die im Osten Libyens herrscht.

    In Washington wurde eine gemeinsame Erklärung der USA, Frankreichs, Italiens, Großbritanniens und der Vereinigten Arabischen Emirate veröffentlicht. „Unsere Regierungen sind gegen jede militärische Aktion in Libyen und werden jedwede libysche Fraktion zur Rechenschaft ziehen, die weiteren Konflikt hervorruft“, hieß es in der Erklärung.

    Guterres „zutiefst beunruhigt“

    Die EU warnte, die militärische Mobilisierung und eskalierende Rhetorik in Libyen drohe auf eine „unkontrollierbare Konfrontation“ hinauszulaufen. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hatte sich "zutiefst beunruhigt über die Truppenbewegungen in Libyen und das „Risiko einer Konfrontation“ gezeigt. Es gebe „keine militärische Lösung“ für den Libyen-Konflikt, schrieb Guterres im Kurzbotschaftendienst Twitter.

    Ende Februar hatte die UNO noch erklärt, Haftar und der Chef der libyschen Einheitsregierung, Fajis al-Sarradsch, hätten sich auf die Abhaltung einer Parlamentswahl geeinigt. Der letzte, für den 10. Dezember 2018 angesetzte Urnengang war wegen der fragilen Lage im Land verschoben worden.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt morgen den früheren US-Präsidenten Barack Obama im Kanzleramt. Die Begegnung am Nachmittag sei als vertrauliches Gespräch eingestuft, die Öffentlichkeit solle nicht unterrichtet werden, teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Weitere Angaben wollte er nicht machen.

    Obama hatte in seiner Amtszeit als US-Präsident (2009 bis 2017) eng mit Merkel zusammengearbeitet. Seit dem Antritt seines Nachfolgers Donald Trump kühlte sich das deutsch-amerikanische Verhältnis deutlich ab. Das dürfte eines der Themen bei der Begegnung sein. Obama ist derzeit auf Deutschland-Reise.

    In der Kölner Lanxess-Arena sprach Obama vor mehr als 14.000 Zuschauern und Zuschauerinnen über gute Menschenführung. Er verglich das Amt des US-Präsidenten mit dem eines Kapitäns auf einem sehr großen Schiff.

    Man müsse dort schnell Geduld lernen. „Man kann es nicht drehen, und plötzlich geht es in die entgegengesetzte Richtung“, erläuterte er. Es gebe da ein „großes Lenkrad“, und es seien viele Leute an Bord. Hoffentlich habe man am Ende einer Amtszeit eine bessere Richtung eingeschlagen.

    Der französische Verfassungsrat hat einen bedeutenden Teil des neuen Anti-Randalierer-Gesetzes einkassiert, mit dem die Regierung auf die Gewalt bei den „Gelbwesten“-Protesten reagiert hat. Eine Bestimmung, die es Regierungsbeamten und -beamtinnen erlaubt, Menschen unter bestimmten Bedingungen von der Teilnahme an Demonstrationen auszuschließen, sei unzulässig.

    Mit dem Anti-Randalierer-Gesetz wollte die französische Regierung die Ausschreitungen bei den Protesten der „Gelbwesten“ in den Griff bekommen.

    Gesetz ist „nicht notwendig“

    Das Gericht ist der Auffassung, dass die Bestimmung das Recht auf kollektive Meinungsäußerung in einer Weise verletzt, die „nicht angemessen, notwendig und verhältnismäßig“ ist. Im Detail erlaubt der entsprechende Artikel des Gesetzes, für einen bestimmten Zeitraum Demonstrationsverbote gegen Menschen auszusprechen, die bei früheren Protesten für schwere Körperverletzungen und erheblichen Sachschäden verantwortlich gewesen sein sollen.

    Angesichts des Protests von Bürgerrechtsgruppen hatte Präsident Emmanuel Macron das Gesetz an den Verfassungsrat verwiesen, bevor es in Kraft trat. Auch linke Politiker und Politikerinnen hatten den Rat alarmiert. Die Nationalversammlung hatte das Gesetz im März verabschiedet.

    Ausschreitungen im Zuge der Proteste

    Der Verfassungsrat beurteilte den Rest des Gesetzes für verfassungskonform – einschließlich neuer harter Strafen für Menschen, die bei Protesten ohne berechtigten Grund ihr Gesicht bedeckten.

    Bei den „Gelbwesten“-Protesten gegen die Reformpolitik Macrons war es in der Vergangenheit immer wieder zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Zuletzt hatte die Regierung Demonstrationsverbote an bestimmten Orten verhängt, um die Gewalt einzudämmen.

    Die Slowakischen Stromwerke (SE), Betreiber des Atomkraftwerks Mochovce, haben angebliche gravierende Sicherheitsmängel beim Bauprojekt Mochovce 3 entschieden bestritten.

    Die „Art“, in der die Umweltorganisation Global 2000 „in österreichischen Medien Panikmeldungen zu den neuen Blöcken in Mochovce verbreitet“, lehne man strikt ab, hieß es in einer gestern Abend veröffentlichten Stellungnahme auf der Webseite des Energiekonzerns.

    Internationale Standards laut Betreiber übertroffen

    Die Informationen von Global 2000 seien „irreführend, unwahr und deuten auf absolute Unkenntnis komplexer Projekte der Erhöhung seismischer Beständigkeit in gebauten und bestehenden Kernkrafteinrichtungen sowie auf gezielte Verbreitung von Angst und Panik unter Einwohnern Österreichs und der Slowakei“, hieß es vonseiten der SE.

    Laut der Stellungnahme haben die Slowakischen Stromwerke während des Baus der Blöcke 3 und 4 ein Projekt zur Erhöhung seismischer Sicherheit realisiert. In dessen Rahmen wurden bei beiden Meilern über 60.000 Stahlplatten installiert, gemäß genauer Berechnungen. Internationale Standards auf diesem Gebiet seien übertroffen. Außerdem wurden erfolgreich Tests am Stromwerk durchgeführt.

    „Die Zeitbombe AKW Mochovce tickt“

    Global 2000 hatte unter Berufung auf Zeugenberichten von ehemaligen Arbeitern und Arbeiterinnen über gravierende Mängel am AKW Mochovce sowie grobe Bau- und Sicherheitsmängel berichtet. Die Sicherheitshülle des Reaktors sei beschädigt, hieß es. Auch von „absolut unzureichender“ Koordination der Bauausführung zwischen den verschiedenen beteiligten Firmen war die Rede.

    Unterdessen forderte SPÖ-Agrarsprecher Erwin Preiner die österreichische Bundesregierung auf, auf EU-Ebene Klage gegen den Ausbau und den Betrieb von Mochovce einzubringen und einen sofortigen Baustopp zu erwirken. „Die Zeitbombe AKW Mochovce tickt“, so Preiner.

    Der frühere Verteidigungsminister Estlands, Margus Tsahkna, warnt vor einer Marginalisierung seines Landes bei internationaler Geheimdienstzusammenarbeit nach österreichischem Muster. Der liberale Politiker sagte das heute laut der Nachrichtenagentur BNS im Zusammenhang mit der vermutlichen Regierungsbeteiligung der ultrarechten EKRE-Partei.

    Eine Koalition unter Einbindung und insbesondere die sich abzeichnende Zuteilung des Außen- wie des Innenressorts an EKRE-Politiker sei eine „klare Bedrohung der Sicherheit“ Estlands. Da beide Minister nach estnischen Regeln Zugang zu geheimen Informationen hätten, würden andere Länder in Zukunft nicht länger riskieren, wie bisher mit Estland in Sicherheitsfragen zusammenzuarbeiten. Als warnendes Beispiel nannte Tsahkna Österreich.

    Kontakte zur „extremistischen Bewegung“

    Laut BNS hat zumindest ein EKRE-Abgeordneter, Parteijugendchef Ruuben Kaalep, Verbindungen zur selben „extremistischen Bewegung“, die von Neuseeland-Attentäter Brenton Tarrant finanzielle Zuwendungen erhalten und zu ihm Kontakte unterhalten habe und die auch mit der FPÖ in Verbindung gebracht werde. Der Name der angesprochenen Organisation wird in dem Artikel nicht genannt.

    Tsahkna wird weiters damit zitiert, dass die westlichen Geheimdienste befürchteten, dass Österreich durch die Besetzung von Schlüsselministerien durch die FPÖ, die als ausgesprochen Russland-freundlich gelte, zum westlichen „Fenster“ des russischen Geheimdienstes werden könnte.

    Koalition mit ultrarechten Partei

    Trotz heftiger Kritik aus dem In- und Ausland will der am 3. März abgewählte, aber noch amtierende Regierungschef Jüri Ratas von der in der politischen Mitte stehenden, aber auch als favorisierte Partei der russischen Minderheit in Estland geltenden Zentrumspartei, am Samstag gemeinsam mit EKRE und der gemäßigt nationalistischen Vaterland-Partei eine Regierungserklärung im Parlament vorlegen.

    Damit könnte er die von Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid in Aussicht gestellte Regierungsbildungsbeauftragte Kaja Kallas von der liberalen Reformpartei vor vollendete Tatsachen stellen.

    Der US-Kongress will die US-Unterstützung für die von Saudi-Arabien geführte Militäroperation im Jemen beenden. Nach dem Senat stimmte heute auch das Abgeordnetenhaus mehrheitlich für eine Resolution, die US-Präsident Donald Trump anweist, alle Kräfte zur Unterstützung der umstrittenen Operation binnen 30 Tagen abzuziehen.

    Trump kann dagegen ein Veto einlegen – es wäre das zweite seiner Amtszeit. Um dieses Veto zu überstimmen, wäre in beiden Kongress-Kammern jeweils eine Zweidrittelmehrheit notwendig, die kaum zu erzielen sein dürfte.

    Von Saudis angeführte Koalition

    Die USA unterstützen die Koalition etwa mit Geheimdienstinformationen zur Ermittlung von Zieldaten. Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen Anhänger der international anerkannten Regierung. Deren Truppen werden von einer von Saudi-Arabien geführten Koalition mit Luftangriffen unterstützt. Das sunnitische Königshaus in Saudi-Arabien sieht in den Rebellen einen engen Verbündeten seines Erzfeindes, des schiitischen Iran.

    Saudi-Arabien wird vorgeworfen, bei den Militärangriffen nicht ausreichend Rücksicht auf den Schutz von Zivilisten zu nehmen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte bereits nach der Abstimmung im Senat im vergangenen Monat kritisiert, ein Ende der US-Unterstützung für die Operation sei nicht der richtige Weg, um etwas an der schweren humanitären Krise im Jemen zu ändern.

    Der ehemalige kroatische Premier Ivo Sanader ist heute laut Medienberichten in die Zagreber Haftanstalt Remetinac eingeliefert worden, gleich nachdem das Urteil in der Schmiergeldaffäre „Planinska“ rechtskräftig wurde. Das Oberste Gericht soll laut informellen Informationen seine Haftstrafe von viereinhalb auf sechs Jahre erhöht haben.

    Kroatiens Ex-Premierminister Ivo Sanader
    Reuters/Antonio Bronic

    Bevor Sanader von der Polizei aus seinem Haus abgeführt wurde, betonte er vor Journalisten und Journalistinnen, dass alles „eine Show für die Öffentlichkeit“ sei und bezeichnete den Prozess als „politisch motiviert“, berichteten die Medien. „Es gibt keine Beweise. Das ist lächerlich, das Urteil hätte gekippt werden müssen“, sagte Sanader. Seine Anwälte kritisierten, lediglich aus den Medien über die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erfahren zu haben.

    Keine offizielle Angabe zur Strafhöhe

    Zuvor am Tag berichteten die Medien mit Berufung auf Gerichtskreise, dass das Höchstgericht das erstinstanzliche Urteil von 2017 bestätigt und die Haftstrafe angehoben hat. Ein Gerichtssprecher bestätigte, dass das Urteil verändert und für Sanader die Untersuchungshaft ausgeschrieben wurde. Diese ist obligatorisch, wenn eine Haftstrafe von mehr als fünf Jahren verhängt wird. Offizielle Angaben zur Strafhöhe gab es vorerst allerdings nicht.

    Weil die Haftstrafe höher als fünf Jahre ist, muss Sanader hinter Gittern auf den Haftantritt warten. Seine Krankheit soll dabei kein Hindernis sein: Der Gesundheitszustand sei für die U-Haft nicht relevant, in Zagreb gebe es schließlich auch ein Gefängnisspital, so der Gerichtssprecher laut Medien. Ein weiterer laufender Prozess ist wegen Sanaders gesundheitlichen Zustands immer wieder vertagt worden, über die Gründe seiner Gesundheitsprobleme gab es keine Berichte. Im Jahr 2016 war der Ex-Premier im Zuge einer Prostatakrebserkrankung operiert worden.

    Mehrere Korruptionsaffären und Prozesse

    In der Schmiergeldaffäre „Planinska“ wurde Sanader wegen illegaler Provisionen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er laut dem Urteil beim Verkauf eines Gebäudes 17 Millionen Kuna (2,28 Mio. Euro) erhalten hat. In der Affäre – benannt nach der Straße, in der sich das Gebäude befindet – ging es um den überteuerten Verkauf einer Immobilie an das Landwirtschaftsministerium im Jahr 2009.

    Das Urteil im Fall „Planinska“ ist die erste rechtskräftige Verurteilung in seinen vielen Korruptionsaffären. Im Vorjahr war Sanader in der Affäre um die frühere Kärntner Hypo Alpe-Adria in erster Instanz wegen Kriegsgewinnlertum zu zweieinhalb Jahre Haft verurteilt. Dazu hat er noch weitere Prozesse laufen – im Fall „Fimi Media“, in dem es um Plünderung der Staatskassen geht, sowie in der Schmiergeldaffäre rund um den ungarischen Mineralölkonzern MOL. In allen drei Affären war Sanader bereits rechtskräftig verurteilt, die Urteile wurden aber aufgehoben und zur Neuverhandlungen zurückgewiesen.

    EU

    Nach der Diskussion um die illegale Entsorgung von Fäkalien der Schiffstoiletten in der Donau haben sich die Reedereien heute Nachmittag in einer freiwilligen Erklärung dazu verpflichtet, einen Nachweis über die fachgerechte Entsorgung von Abwasser und Abfall zu führen. Das teilte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) in einer Aussendung mit.

    Dabei handelt es sich um das Ergebnis eines runden Tisches im Verkehrsministerium, an dem rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Reedereien, Ländenbetreibern, Land Niederösterreich, viadonau, Schifffahrtaufsicht und Ministerium teilnahmen. Neben dem Umgang mit Fäkalien ging es auch um die Lärmbelästigung durch in den Nachtstunden laufende Stromaggregate. Hofer zeigte sich mit dem Ergebnis der Zusammenkunft sehr zufrieden.

    Inland

    Ex-Magna-Manager Hubert Hödl, der im Zuge des Eurofighter-Deals gleichzeitig für Magna gearbeitet und für EADS Gegengeschäfte abgewickelt hat, hat bei seiner neuerlichen Befragung im U-Ausschuss heute seine Schuldlosigkeit betont. Dem Vorwurf doppelt verrechneter Gegengeschäfte wich er aus, die entsprechenden Dokumente stammten von Vector und nicht von ihm.

    Hödl schließt Zahlungen an Politiker aus

    Gegenüber seiner ersten Befragung gab es eine Abweichung: Damals hatte er nicht bestritten, dass 1,8 Mio. Euro aus einer in Liechtenstein ansässigen Stiftung namens Calone (in die wiederum Vector-Gelder als Gewinne seiner Firma Domerfield flossen), deren Begünstigter seine Familie war, abgehoben und in bar über die Grenze gebracht worden seien. „Das muss ich auf das Schärfste zurückweisen, das ist falsch“, betonte er nun.

    Die Stiftung habe auch kein Geld an Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/parteilos) ausgezahlt, erklärte er auf eine Frage der SPÖ. Generell schließe er Zahlungen an Politiker und Politikerin sowie andere Entscheidungsträger und -trägerinnen aus, er wisse auch nichts von dergleichen, sagte er zum Verfahrensrichter.

    „Diese Listen sind nicht von mir“

    Unklar blieb die Rollenverteilung in seiner Firma Inducon, über die Gegengeschäfte abgewickelt wurden. Am Vormittag hatte sich seine Geschäftsführerin Doris Bund damit gerechtfertigt, nur für die Administration zuständig gewesen zu sein. Hödl betonte nun, dass sie keineswegs nur „Strohfrau“ gewesen sei, die Geschäfte habe tatsächlich aber er als Eigentümer federführend geleitet.

    Dass er Gegengeschäfte doppelt über die Firmen Inducon und Domerfield verrechnet habe, wollte er nicht gelten lassen; und auch das erst, nachdem ihn der Verfahrensrichter ermahnt hatte, dass er sich nicht entschlagen könne. „Diese Listen, die Sie in die Höhe halten, sind nicht von mir“, betonte er dann.

    Hödl spielte Kontakte herunter

    „Für alle meine Leistungen gibt es eine lückenlose, transparente und nachvollziehbare Darstellung“, unterstrich Hödl bereits in seinem Eingangsstatement: „Alle Beteiligten haben von meiner Nebenbeschäftigung profitiert. Niemandem ist ein Schaden entstanden, schon gar nicht der Republik Österreich.“

    Dass er im Auftrag des früheren Magna-Managers Siegfried Wolf gehandelt habe, wies er zurück. Seine Kontakte zu österreichischen Regierungsmitgliedern, speziell zu Grasser und zum früheren Verteidigungsminister Herbert Scheibner, spielte er herunter.

    ZIB2

    Das Verhältnis der FPÖ zum äußersten rechten Rand wird allmählich zur Belastung für die Koalition. Im ZIB2-Studio ist Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW).

    Wahlnachspiel vor Gericht

    Die Bundespräsidentschaftswahl hat wegen Aufhebung und Verschiebung viel Geld gekostet. Die FPÖ hat die Republik auf Schadenersatz geklagt, morgen startet der Prozess.

    Erster Boeing-Absturzbericht

    Die Piloten dürften nicht schuld sein am Absturz der äthiopischen Verkehrsmaschine mit 150 Toten vor vier Wochen. Jens Lang mit den Details.

    Leben nach dem Tropensturm

    Eineinhalb Jahre nach dem verheerenden Tropensturm „Maria“ hofft die Karibikinsel Puerto Rico auf eine Wiedergeburt der Insel. Eine entscheidende Rolle spielt der Tourismus. Eine Reportage von David Kriegleder.

    Multikulti als Kassenschlager

    Mehr als 12 Millionen Franzosen haben „Monsieur Claude und seine Töchter“ gesehen. Jetzt läuft auch in den heimischen Kinos Teil 2 an.

    ZIB2 mit Lou Lorenz-Dittlbacher, 22.00 Uhr, ORF2

    Mail an die ZIB2

    Textfassung: Zeit im Bild

    Sport

    Während sich Red Bull Salzburg und Rapid über eine Neuauflage des Finales im Uniqa-ÖFB-Cup von 2017 freuen dürfen, hat es vor allem beim LASK lange Gesichter gegeben. Die Linzer mussten sich Rapid gestern im Halbfinale im Elferschießen mit 3:4 geschlagen geben. Die Salzburger waren davor mit einer 6:0-Gala bei Regionalligist GAK ins Endspiel eingezogen.

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    Wirtschaft

    Für die 1.000 Beschäftigten der heimischen Austro Control, davon 350 Fluglotsen und Fluglotsinnen, ist heute zwischen Unternehmen und Gewerkschaft vida eine Einigung über einen neuen Kollektivvertrag erzielt worden. Verständigt hat man sich auf eine Personalaufstockung bei den Fluglotsen und Fluglotsinnen, die in der Vergangenheit über eine immer höhere Arbeitsbelastung geklagt hatten, und auf eine Ausbildungsoffensive.

    Zudem solle es finanzielle Anreize für die Beschäftigten geben, ohne die Stabilität des Unternehmens zu gefährden, hieß es am Abend aus der Austro Control. Zur Höhe der Gehaltsaufbesserung haben beide Verhandlungsseiten Stillschweigen vereinbart, man wolle erst die Belegschaft informieren. Nach der letzten Runde lag man bei 2,15 bzw. drei Prozent mehr Gehalt (gestaffelt nach Altersgruppen) und 5.000 Euro Prämie, doch versagten dazu damals die Gewerkschaftsgremien letztlich ihr Okay.

    Im bisherigen Verlauf waren die KV-Gespräche auch von einer größeren Protestbetriebsversammlung begleitet gewesen, die am 25. März zu Flugabsagen und zahlreichen Verspätungen am Flughafen Wien-Schwechat und im gesamten heimischen Luftraum geführt hatten.

    Die Arbeitnehmervertreter hatten fehlendes Personal als ein Kernproblem der Flugsicherung beklagt, und das in ganz Europa. Um einen neuen KV und Maßnahmen zur Reduktion der hohen Belastung der Fluglotsen und Fluglotsinnen war seit Ende vorigen Jahres gerungen worden.

    Die Deutsche Bahn (DB) nimmt wegen technischer Mängel vorerst keine weiteren ICE-Fernzüge der dringend benötigten neuesten Generation vom Hersteller Siemens ab.

    Wie der Konzern heute mitteilte, „entspricht die Fertigungsqualität einzelner Wagenkastenrohbauten nicht den vertraglich vereinbarten hohen Qualitätsanforderungen“. Das könnte langfristig zu einem höheren Wartungsaufwand führen. Die Sicherheit der Fahrzeuge sei davon unberührt. „Alle ICE-4-Fahrzeuge waren und sind jederzeit sicher“, betonte das Unternehmen.

    Die Wagenkästen werden laut der DB von Bombardier als Subunternehmen von Siemens gefertigt. Die Bahn hat die Hersteller aufgefordert, die betroffenen Fahrzeuge im Rahmen der Gewährleistung auszubessern. Solange es kein Ausbesserungskonzept gibt, nimmt die Bahn keine neuen ICE 4 ab.

    IT

    Mit dem Twitter-Hashtag „#Abschiebechallenge“ sieht die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) eine neue Qualität des Hasses in Sozialen Netzwerken erreicht. „Die Angriffe werden insgesamt unverhohlener, direkter, aggressiver“, erklärte Chebli heute.

    „YouTube, Facebook und Twitter sind voll mit Hass und Hetze gegen mich“, sagte die SPD-Politikerin. Rechte versuchten, sie mit solchen Aktionen einzuschüchtern und „mundtot“ zu machen.

    Keine Reaktion von Twitter auf Anfrage

    In strafrechtlich relevanten Fällen erstatte sie inzwischen bei Hassmails, Posts, Tweets oder Briefe Strafanzeige, sagte Chebli, die selbst auf Twitter sehr aktiv ist. Sie habe jetzt dazu auch Twitter kontaktiert. „Doch sie unternehmen leider nichts gegen solche Hasskampagnen, gegen Verleumdung, gegen offenen Rassismus. Das ist ein unhaltbarer Zustand.“

    Twitter ging auf Anfrage nicht konkret auf den kursierenden Hashtag ein, sondern erklärte ganz allgemein, Priorität des Kurznachrichtendienstes sei „eine gesunde Kommunikation“. Dazu habe Twitter im vergangenen Jahr mehr als 70 Änderungen durchgesetzt und die Sicherheitsrichtlinien verschärft, sagte ein Sprecher.

    „Mehr fällt ihnen nicht ein?“

    Mehrere Prominente waren in dieser Woche unter „#Abschiebechallenge“ Ziel einer Hasskampagne geworden. Rechtsradikale hatten sich mit einem Blatt Papier fotografieren lassen. Darauf stand der Name einer Person, die sie gern abschieben würden. Neben Chebli wurden dabei auch die ZDF-Moderatorin Dunya Hayali sowie der Journalist Deniz Yücel und die Journalistin Hatice Akyün genannt.

    Hayali reagierte mit Humor auf die Angriffe: „Eine #abschiebechallenge – echt jetzt? mehr fällt ihnen nicht ein? und wohin überhaupt? nach datteln?“ Datteln im Ruhrgebiet ist Hayalis Geburtsort.

    Nutzer und Nutzerinnen haben sich inzwischen den Kurznachrichtendienst vorgenommen. Unter dem Hashtag „#TwitterDuldetNazis“ kritisieren sie, dass die rechten Tweets nicht gelöscht worden seien.

    Chronik

    Die Zahl der Cholerafälle nach dem verheerenden Zyklon „Idai“ in Mosambik ist nach neuen Zahlen auf fast 2.100 gestiegen. Das gab das Gesundheitsministerium des Landes heute bekannt. In der Provinz Sofala sollen in Kürze bis zu 900.000 Menschen geimpft werden, erklärte das Gesundheitsministerium.

    Zu dieser Gegend gehört auch die besonders heftig von den Folgen des Sturms betroffene Stadt Beira. Die schwere Durchfallerkrankung breitet sich aus, nachdem der Zyklon „Idai“ vor gut zwei Wochen Teile des Landes verwüstet und mit schweren Regenfällen weite Landstriche unter Wasser gesetzt hatte. Cholera wird von dem Bakterium Vibrio cholerae verursacht, die Infektion erfolgt meist über verunreinigtes Trinkwasser. Unbehandelt kann die Erkrankung tödlich enden.

    Drei Wochen nach der Naturkatastrophe gehen die Behörden von mindestens 598 Toten aus, rechnen aber mit weiteren Opfern.

    Bei einem filmreifen Raubüberfall haben Bewaffnete in Mexiko umgerechnet mehr als eine Million US-Dollar (889.442,32 Euro) in bar erbeutet.

    Die vermummten Täter bzw. Täterinnen fuhren mit einem Geländewagen mitten auf die Landepiste des Flughafens von Guanajuato im Zentrum des Landes und stahlen 20 Millionen Pesos, die gerade von einem Geldtransporter in ein Flugzeug verladen wurden, wie die Zeitschrift „Proceso“ heute berichtete.

    Danach rasten die Vermummten mit Vollgas davon und durchbrachen den Sicherheitszaun am Rande des Flughafens. Auf ihrer Flucht stoppten sie später auf einer Landstraße einen Fahrer des Taxidienstes Uber und stahlen sein Auto. Festnahmen gab es zunächst nicht.

    Im US-Bundesstaat Kentucky ist ein Jugendlicher aufgetaucht, der behauptet, nach jahrelanger Entführung seinen Peinigern entkommen zu sein. Laut einem von US-Medien veröffentlichten Polizeibericht gab der Teenager gestern an, Timmothy Pitzen zu heißen und 14 Jahre alt zu sein. Entspricht das der Wahrheit, ist ein rätselhafter Vermisstenfall in den USA gelöst.

    Ein DNA-Test soll Gewissheit bringen, ob es sich wirklich um Pitzen aus Aurora in Illinois handelt, der im Mai 2011 im Alter von sechs Jahren verschwand. Medien zufolge hatte ihn seine Mutter auf einen mehrtägigen Ausflug mitgenommen.

    Zwei Tage nachdem die beiden ihr Zuhause und den Vater verlassen hatten, wurde die Mutter tot in einem Hotel gefunden. Sie soll Suizid begangen und eine Notiz hinterlassen haben. Darin habe es geheißen, Timmothy sei sicher bei Menschen untergebracht, die sich um ihn kümmerten, man werde ihn jedoch nie finden, berichtete der Sender CNN. Timmothys Familie hatte nie aufgehört, nach dem Buben zu suchen.

    Einwohner in der nahe der Grenze zum US-Bundesstaat Ohio gelegenen Stadt Newport in Kentucky wurden nun auf den Buben aufmerksam, der plötzlich in ihrer Straße stand: Er sei im Gesicht verletzt gewesen, habe verängstigt gewirkt und ein Auto angehalten, um um Hilfe zu bitten, berichtete eine Anrainerin dem Lokalsender WCPO. Der Polizei berichtete er, aus dem Zimmer einer Motelkette seinen zwei langjährigen Entführern entkommen und über eine Brücke nach Kentucky gelaufen zu sein.

    Kultur

    Der US-amerikanische Künstler, Autor und Menschenrechtsaktivist Jimmie Durham erhält für sein Lebenswerk den Goldenen Löwen der heurigen Kunst-Biennale in Venedig. Die Preisverleihung ist am 11. Mai geplant, teilte die Biennale heute mit. Durhams Werk sei demnach einzigartig und könne keiner künstlerischen Bewegung zugeordnet werden.

    US-amerikanischer Künstler, Autor und Menschenrechtsaktivist Jimmie Durham
    picturedesk.com/dpa/Holger Hollemann

    Durham, der 1964 zunächst als Bildhauer zu arbeiten begann, war früh auch in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung aktiv. Er setzte sich unter anderem für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner ein.

    Nach einem Kunststudium in der Schweiz kehrte er zunächst in die USA zurück, wo er Mitbegründer und Vorsitzender des International Indian Treaty Council bei den Vereinten Nationen war. 1994 ließ er sich in Europa nieder, heute lebt er in Berlin. Seine Arbeiten werden weltweit in zahllosen Museen gezeigt.

    Gesundheit

    Die Österreichische Apothekerkammer und der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig) haben sich angesichts der Zahlen zu Medikamentenfälschungen des Produktpiraterieberichts 2018 alarmiert gezeigt. Solche Fälschungen könnten sogar tödlich sein, zudem schädigen sie Unternehmen und die Gesamtwirtschaft. Umso mehr soll nun auf Aufklärung und Information gesetzt werden.

    „Gefahr offensichtlich zu wenigen bekannt“

    „Wir werden die Bevölkerung beim Thema Medikamentenfälschungen verstärkt informieren und sensibilisieren“, kündigte die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Ulrike Mursch-Edlmayr, an. Über den Informationsstand der Bevölkerung zeigte sie sich „erschüttert“, denn fast die Hälfte der Österreicher wisse nicht, dass hierzulande der Verkauf von rezeptpflichtigen Medikamenten im Internet verboten sei.

    Auch die Pharmig will Medikamentenfälschern das Handwerk legen. „Die Gefahr, die von solchen Produkten ausgeht, ist offensichtlich immer noch zu wenigen bekannt. Gefälschte Arzneimittel unterliegen keinerlei Qualitätskontrolle“, warnte Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog.

    Zum Schutz der eigenen Gesundheit sollten Arzneimittel beim Arzt oder in der Apotheke bezogen werden. Um zumindest den Bezug von rezeptfreien Arzneimitteln über das Internet sicherer zu machen, gebe es bereits seit 2015 ein Sicherheitslogo für legale Internetapotheken sowie eine Liste aller legalen und registrierten Internetapotheken Österreichs.

    Neuer Rekord bei beschlagnahmten Medikamenten

    Der österreichische Zoll hat im vergangenen Jahr eine Rekordmenge an illegalen und gefälschten Medikamenten aus dem Verkehr gezogen. Oft handelt es sich dabei um Potenzmittel wie das nicht zugelassene Kamagra. Insgesamt rund 1,2 Millionen Schmuggel- und Plagiatsarzneiwaren wurden 2018 beschlagnahmt, ging aus dem jährlichen Produktpirateriebericht hervor. Das ist mehr als eine Verdreifachung.

    Religion

    Papst Franziskus hat den Afroamerikaner Wilton Gregory zum neuen Erzbischof von Washington ernannt. Der 71-Jährige folge auf Kardinal Donald Wuerl, der wegen eines Missbrauchsskandals zurückgetreten war, teilte das Erzbistum heute mit. Gregory, bisher Erzbischof von Atlanta, wird der erste Afroamerikaner an der Spitze des einflussreichen Erzbistums mit mehr als 600.000 Katholiken und Katholikinnen sein.

    Gregory gilt als progressiv und steht den Positionen des Papstes nahe. Von 2001 bis 2004 hatte er den Vorsitz der US-Bischofskonferenz inne. In dieser Zeit wurde der erste Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche in Boston bekannt. Unter Gregorys Vorsitz wurde ein Kodex zum Schutz von Kindern erarbeitet.

    Gregorys Vorgänger – Kardinal Wuerl und der ehemalige Kardinal Theodore McCarrick – waren beide in Missbrauchsskandale verwickelt. Wuerl, der das Erzbistum seit 2006 geleitet hatte, trat nach Vorwürfen, er habe den jahrzehntelangen Missbrauch durch rund 300 Priester im Bundesstaat Pennsylvania vertuscht, zurück. McCarrick wurde sexueller Missbrauch Minderjähriger zur Last gelegt. Daraufhin wurde er von Papst Franziskus aus dem Klerikerstand entlassen.

    Ein polnischer Priester hat sich für die öffentliche Bücherverbrennung vom Wochenende entschuldigt. Die von Pfarrer Rafal Jarosiewicz geleitete Stiftung „SMS vom Himmel“ (Fundacja SMS Z Nieba) hatte zu der Aktion aufgerufen und Bilder der brennenden Objekte – darunter Harry-Potter-Bücher – in Sozialen Netzwerken veröffentlicht.

    Jarosiewicz sagte nun, die Verbrennung der Bücher und anderer angeblich mit Okkultismus verbundener Gegenstände sei „unglücklich“ gewesen. Er publizierte die Entschuldigung auf der Facebook-Seite seiner Stiftung.

    Zuvor war auch vonseiten der katholischen Kirche Kritik an der Aktion gekommen. „Die Zeit der Bücherverbrennungen ist lange vorbei“, sagte etwa der Geistliche Ireneusz Bradtke dem Sender Radio Gdansk. „Die Sache ist sehr umstritten.“ Die Stadtverwaltung verhängte eine Geldbuße gegen Jarosiewicz.

    Science

    In New York finden noch bis morgen Verhandlungen über einen globalen Meeresvertrag statt, der internationale Meeresschutzgebiete ermöglichen soll. Bis 2020 wollen Regierungen weltweit dieses Abkommen beschließen. Denn Plastikmüll, Ölbohrungen, Schiffslärm, Chemikalien und Überfischung bedrohen zusehends nicht nur die Meeresbewohner, sondern auch das Klima und die menschliche Ernährungssicherheit.

    Tödlicher Müll

    Zerstörerische Fangmethoden haben dazu geführt, dass die kommerziell genutzten Fischbestände bereits zu 90 Prozent entweder bis an die Grenze genutzt oder überfischt sind. Müll im Meer schadet rund 40 Prozent aller Meereslebewesen. Plastikabfälle töten jedes Jahr rund 100.000 Meeressäugetiere.

    Zeitgerecht zu den Verhandlungen erschien heute eine Studie von mehreren britischen Universitäten und Greenpeace. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Daten zeigt der Report erstmals auf, wie mindestens 30 Prozent unserer Meere bis 2030 geschützt werden können.

    Schutzgebiete sind dem Report zufolge essenziell für gesunde Weltmeere. So werden Lebensräume und Arten geschont, die Artenvielfalt kann wieder hergestellt werden, die Ökosysteme der Meere können sich wieder erholen und die wichtigen Leistungen der Meere für das Weltklima bleiben aufrecht.

    Netzwerk von Schutzgebieten

    Professor Alex Rogers, Koautor der Studie und Zoologie-Experte der Universität Oxford, sagte: „Basierend auf jahrelanger Forschung von Meeresexpertinnen und Meeresexperten weltweit zeigt der 30x30-Report auf, dass ein Netzwerk von Schutzgebieten machbar ist. Wir haben uns dafür mit der Verbreitung verschiedenster, teils stark gefährdeter Spezies auseinandergesetzt, sowie mit der Beschaffenheit der Tiefsee wie Unterwasserberge und hydrothermalen Quellen.“

    „Diese Studie ist eine bahnbrechende Analyse, die aufzeigt, dass der Schutz unserer Meere nicht nur Gerede ist, sondern realistisch umgesetzt werden kann“, erklärt Lukas Meus, Meeresexperte bei Greenpeace in Österreich, der aktuell in New York an den UNO-Verhandlungen teilnimmt.

    Leute

    Amazon-Chef Jeff Bezos (55) und seine Ex-Ehefrau MacKenzie Bezos (48) haben sich im Zuge ihrer Scheidung auf die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens geeinigt. MacKenzie Bezos teilte heute auf Twitter mit, sie sei „glücklich“ damit, Jeff 75 Prozent der Amazon-Aktien zu überlassen und zusätzlich die Stimmrechte ihrer Papiere an ihn abzutreten.

    Auch die Beteiligungen an der „Washington Post“ und der Raumfahrtfirma Blue Origin gehen demnach an Jeff Bezos.

    Damit behält er die Kontrolle über Amazon, während sie dem Milliardärsranking Bloomberg Billionaires zufolge mit einem geschätzten Vermögen von rund 36 Milliarden Dollar (32 Mrd. Euro) zur viertreichsten Frau der Welt wird. Jeff Bezos bleibe jedoch mit 107 Milliarden Dollar der reichste Mensch der Welt.

    Amazon-CEO Jeff Bezos mit seiner Frau MacKenzie Bezos
    Reuters/Danny Moloshok

    Das Paar hatte im Jänner verkündet, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen, was in der Boulevardpresse zu großer Aufregung und an der Börse zu regen Spekulationen über Amazons künftige Aktionärsstruktur geführt hatte.

    Panorama

    Zwei mit Vorfreude erwartete Pandas aus China sind in Dänemark eingetroffen. Nach einer mehrstündigen Reise mit einer Maschine der Fluggesellschaft SAS landeten die Tiere heute Abend am Flughafen von Kopenhagen.

    Boxen mit Pandas in einem Flugzeug
    APA/AFP/Liselotte Sabroe

    Im Anschluss sollten die beiden Pandas zum Zoo der dänischen Hauptstadt transportiert werden, wo ihr neues Zuhause am kommenden Mittwoch feierlich von Königin Margrethe II. und Kronprinzessin Mary eröffnet werden soll. Einen Tag später sollen Xing Er und Mao Sun dann erstmals für die Zoogäste zu sehen sein.

    Keine Tiere zu sehen

    „Die Ankunft der Pandas und die Eröffnung des Panda-Hauses werden ein historischer Augenblick sein“, freute sich Zoochef Jorgen Nielsen schon im Voraus. Zu sehen waren die Tiere bei der Ankunft nicht, dafür aber die geschlossenen Boxen, in denen sie transportiert wurden.

    Die beiden Pandas sind eine auf 15 Jahre angelegte Leihgabe Chinas an Dänemark. Weil die Volksrepublik anderen Ländern immer wieder Exemplare zur Verfügung stellt, wird die Praxis international auch häufiger als „Panda-Diplomatie“ bezeichnet. Diese Praxis, internationale Beziehungen zu verbessern, wird unter anderem von Menschenrechtsorganisationen kritisiert.

    #####EOF##### Das FM4 Neujahrskonzert: Fink - fm4.ORF.at
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    Das FM4 Neujahrskonzert: Fink

    Im September hat uns die die britische Band Fink eine exklusive FM4 Radio Session gespielt. Zu Neujahr kannst du sie als FM4 Neujahrskonzert noch einmal hören.

    FM4 NEUJAHRSKONZERT am 1. Jänner 2018, 11 bis 13 Uhr

    Die FM4 Radio Session mit Fink, aufgenommen am 19. September 2017 im RadioKulturhaus Wien.

    Fin Greenall verbringt seine Feiertage bei seiner Familie in England, die meiste Zeit des vergangenen Jahres war er im Studio, in seinem eigenen in Berlin oder in London bei Flood, der beide Fink-Platten produziert hat. Sein zweites Zuhause heuer war der Tourbus, das rollende Wohn- und Schlafzimmer, das ihn und seine Bandkollegen von Venue zu Venue gebracht hat. Auf Reisen hat Fin immer wieder Zeit gefunden, die jeweiligen Städte zu erforschen, und Plattengeschäfte besucht, um sich mit Vinyl einzudecken. In der Sendung FM4 Rewind stellt er seine Funde vor, spricht über Musikerinnen, die er live gesehen hat oder die ihm Flood empfohlen hat. Außerdem stellt er einen langgesuchten Track vor, den er erstmals als Schulkind im Radio in John Peels BBC-Sendung gehört hat.

    FM4 Rewind: Fin Greenall mit seinem persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr:

    „Resurgam“ vorgestellt in der FM4 Radio Session

    Und 2017 hat Fink auch nach Wien geführt: Die FM4 Radio Session Mitte September war das vierte Konzert der Europa-Tour von Fink, der Band rund um Sänger Fin Greenall. Zu hören gab es die prachtvollen und epischen Stücke aus dem damals eben erschienen Album „Resurgam“.

    Die musikalische Reise, auf die Fink seine Fans bei der FM4 Radio Session mitgenommen hat, führte aber auch zu jenem Song, mit dem Fink überhaupt zu Fink geworden sind: „Biscuits for Breakfast“ vom ersten Band-Debüt. „Give me so much more than I think I can take“, singt Fin Greenall alleine an der Gitarre. Und erinnert daran, dass einen Großartiges erwartet, wenn man nur gut genug hinhört und dem „Ich will mehr erleben“-Ruf folgt. Hört auf euch. Hört auf Fink.

    FM4 Radio Session mit Fink

    Radio FM4/ David Visnjic

    Fink im Wiener Radiokulturhaus

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    #####EOF##### Medienforschung ORF [medienforschung.orf.at] <body bgcolor="#FFFFFF" text="#000000"> </body> #####EOF##### Volksgruppen Übersicht
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    Worldwide Show - Playlist vom 17.3.2019

    The Oakland Elementary School Arkestra I Travel The Spaceways Modern Harmonic
    Labelle Playing at The End Of The Universe Infiné
    Ishmael Ensemble The Chapel Severn Songs
    Ishmael Ensemble Full Circle Ft Hoysseus Fly Severn Songs
    The Comet Is Coming Astral Flying Impluse!
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    Snarky Puppy Xavi Ropeadope
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    Ekiti Sound Ase Crammed Discs
    Nicola Conte & Gianluca Petrella Imani River Schema
    Sarathy Korwar Bol Leaf
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    Ziad Rahbani Abu Ali Zida
    FaltyDL Ill Bent Benny Ill Remix Blueberry
    Martyn Recon 3024
    Phresoul Sphere Alliance White
    Alfa Mist Retainer Black Acre
    Clever Austin Ark White
    Kelly Moran Autowave Warp
    Solange Can I Hold The Mic Columbia
    Chassol Ultrathéka Tricatel
    Chick Corea & Return To Forever Captain Marvel Elenco
    Nite-Liters K-Jee RCA
    Torbjorn Pangborn & Feel Life Orchestra Feel Life White
    Space Cats Something New Rejoice
    Quantic Atlantic Oscillations True Thoughts
    Nebraska Disco Dub Friends & Relations
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    #####EOF##### Löst der Mond Erdbeben aus? - science.ORF.at

    Löst der Mond Erdbeben aus?

    Der Vollmond fasziniert viele Menschen - doch kann er auch Erdbeben auslösen? Forscher haben diesen Mythos jetzt überprüft. Fazit: Bei schwachen Beben könnte es einen minimalen Einfluss geben.

    Eine seltenes Ereignis wird Mondfans Ende Januar unter anderem in Teilen Asiens und Australiens in ihren Bann ziehen. In der Nacht zum 31. Januar kommt der Mond der Erde nicht nur besonders nahe (Supermond), es gibt auch eine sogenannte Blutmondfinsternis. Dabei schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond, und die langwelligen, um die Erde herumragenden Sonnenstrahlen tauchen den Mond in ein sanftes, dunkelrotes Licht.

    Zusätzlich ist auch noch „Blue Moon“. So wird das Phänomen genannt, wenn zum zweiten Mal in einem Monat Vollmond ist.

    Kein Einfluss auf starke Beben

    In anderer Hinsicht ist der Bann des Vollmonds jedoch geringer als immer wieder gerne behauptet, wie Wissenschaftler vom US-Amt für Bodenforschung in Pasadena nun betonen. Obwohl sich hartnäckig der Volksmythos halte, dass Mondphasen, Gezeiten oder auch Sonnenflecken bei der Entstehung von Erdbeben eine Rolle spielen, sei der Einfluss - bestenfalls - minimal.

    „Es gibt keinerlei Hinweise, dass das Vorkommen starker Erdbeben signifikant von der Position der Erde im Verhältnis zum Mond oder zur Sonne beeinflusst wird“, schreibt die Geologin Susan Hough in den „Seismological Research Letters“. Nur für die schwächeren Beben fand sich ein geringfügiger Einfluss.

    Hough hatte dazu 204 Erdbeben aus dem globalen Erbebenkatalog untersucht, die eine Stärke von mindestens acht auf der Richter-Skala hatten und bis ins 17. Jahrhundert zurückreichten. Sie ordnete die Beben den Mondphasen zu und fand einige Erdbebencluster an bestimmten Tagen. Im statistischen Vergleich stellte sie aber fest, dass ähnliche Muster entstanden, wenn sie die Daten der Erdbeben völlig willkürlich anordnete. „Das ist wie eine Münze zu werfen - manchmal hat man eben fünfmal Kopf in Folge.“

    Minimaler Stress in Erdkruste

    Nichtsdestotrotz verursachten der Mond und die Sonne je nach Stellung einen gewissen Stress im Erdinneren, der einen minimalen Einfluss bei der Entstehung von Erdbeben haben könne, fügt Hough hinzu. Vorhergehende Studien, die diesen Effekt vorsichtig beschrieben hätten, seien in Berichten aber aufgebauscht worden. Der Einfluss sei so klein, dass sich daraus keine Konsequenzen für die Vorhersage von Erdbeben ergäben.

    So sieht es auch Frederik Tilmann vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam. Der Seismologe hält die Studie für solide aufgebaut und überzeugend. Zwar ließen sich Modulationseffekte von bis zu fünf Prozent nicht ausschließen. Aber: „Der Effekt, sollte er denn real sein, ist einfach zu gering, um irgendwie zu rechtfertigen, vorbereitende spezifische Maßnahmen zu treffen.“

    science.ORF.at/dpa

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